Reiseführer 'Mit den Hurtigruten zum Nordkap'
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Hurtigruten stehen seit 1893 für die Geschichte einer der eindrucksvollsten Seereisen der Welt und erschließen auf einer Strecke von mehr als 2.400 Kilometern die zerklüftete Küste Norwegens zwischen Bergen und Kirkenes, eine Region, die bereits im 19. Jahrhundert zu den fischreichsten Gebieten des Landes zählte, deren Befahrung jedoch aufgrund ungenauer Seekarten, weniger Leuchttürme und zahlreicher Riffe, schmaler Sunde, Inseln und Schären als äußerst gefährlich galt. Die Suche nach einer sicheren, regelmäßigen und ganzjährig nutzbaren Seeverbindung war daher von zentraler Bedeutung für Handel, Postverkehr und den Zusammenhalt zwischen Nord- und Südnorwegen. Der Schiffsberater August Kriegsmann Gran brachte erstmals die Idee einer schnellen und festen Post- und Warenlinie zwischen Trondheim und Hammerfest ein und fand im Kaufmann und Kapitän Richard With, dem Direktor der Vesteraalens Dampskibsselskap, einen engagierten Partner. In einem Vierjahresvertrag vereinbarten Gran und With wöchentliche Sommerfahrten zwischen Trondheim und Hammerfest sowie Winterfahrten bis Tromsø, unterstützt durch eine staatliche Förderung von 70.000 norwegischen Kronen. Gemeinsam mit dem erfahrenen Lotsen Anders Holte wurden zunächst die Küstengewässer sorgfältig kartiert, um die Sicherheit der Route zu gewährleisten. Am Sonntag, dem 2. Juli 1893, begann schließlich ein neues Kapitel der norwegischen Verkehrsgeschichte, als das Dampfschiff DS Vesteraalen um 8.30 Uhr in Trondheim ablegte und erstmals Kurs auf Hammerfest nahm, wo es 67 Stunden später, am 5. Juli 1893 um 3.30 Uhr morgens, sogar eine halbe Stunde vor dem Fahrplan eintraf. Mit dieser ersten erfolgreichen Fahrt waren die Hurtigruten, wörtlich übersetzt „die schnelle Route“, etabliert und entwickelten sich rasch zur Lebensader der norwegischen Küste. Erstmals konnten Küstenbewohner auch im Winter zuverlässig miteinander kommunizieren, denn Postsendungen, die zuvor bis zu fünf Monate unterwegs gewesen waren, benötigten nun nur noch wenige Tage. Die Schiffe versorgten entlegene Orte mit Lebensmitteln und Gütern und brachten zugleich Nachrichten, Briefe und Neuigkeiten von weit entfernten Angehörigen, wodurch sie eine immense soziale Bedeutung erhielten. In den folgenden Jahren schlossen sich weitere Reedereien an, die Route wurde ausgebaut, zusätzliche Häfen kamen hinzu und die Abfahrten wurden verdichtet, bis schließlich Bergen zum südlichsten und Kirkenes zum nördlichsten Wendepunkt der Linie wurde. Seit 1936 verkehren die Hurtigrutenschiffe täglich zwischen Bergen und Kirkenes, lediglich unterbrochen durch die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs. Von Beginn an spielte auch der Tourismus eine wichtige Rolle, da die Schiffe ihren Gästen einen einzigartigen Zugang zur Küstenkultur, zu abgelegenen Orten und zu einer weitgehend unberührten Natur ermöglichten. Seit den 1980er Jahren wurden die Schiffe zunehmend auf Komfort für Passagiere und effizienten Güterumschlag ausgerichtet, wobei zwischen 1993 und 2003 im Rahmen der größten Modernisierungsphase neun von elf Schiffen erneuert wurden. Insgesamt haben in den vergangenen mehr als 120 Jahren rund 70 Schiffe den Dienst auf der Hurtigrutenroute versehen. Heute laufen elf moderne Schiffe nahezu täglich 34 Häfen entlang der norwegischen Küste an und verbinden Tradition, Versorgung und Reiseerlebnis auf einzigartige Weise auf einer Route, die international als „die schönste Seereise der Welt“ und als „Küstenstraße Nummer 1“ bekannt ist. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
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Reiseführer 'Mit den Hurtigruten zum Nordkap'
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Bergen liegt an der zerklüfteten Westküste Norwegens und gilt als traditionsreicher Ausgangshafen der norwegischen Postschifflinie Hurtigruten, von dem aus die Schiffe ihre legendäre Reise entlang der Küste bis weit in den hohen Norden antreten, während gleichzeitig hier die Bergenbahn endet, eine der spektakulärsten und höchstgelegenen Hauptbahnstrecken Europas, die das Landesinnere mit der Küste verbindet. Das historische Herz der Stadt schlägt am Naturhafen Vågen, wo die berühmten Holzbauten des ehemaligen Hansekontors Tyske Bryggen mit ihren farbenfrohen Fassaden ein einzigartiges Stadtbild prägen und als UNESCO-Weltkulturerbe eindrucksvoll an die Zeit erinnern, als Bergen ein bedeutendes Handelszentrum der Hanse war. Unweit davon erhebt sich die mächtige Festung Bergenhus, eine der ältesten und am besten erhaltenen Festungsanlagen Norwegens, die über Jahrhunderte hinweg die strategische Bedeutung Bergens sicherte und bis heute das Hafenbild dominiert. Innerhalb der Anlage befindet sich die Håkonshalle, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen und die als repräsentativer Königssaal eindrucksvoll von der mittelalterlichen Machtstellung der Stadt zeugt. Ein weiteres markantes Bauwerk ist die Domkirche von Bergen, die um 1150 errichtet wurde und in deren Kirchturm noch immer eine Kanonenkugel aus dem Jahr 1665 steckt, ein sichtbares Relikt kriegerischer Auseinandersetzungen vergangener Jahrhunderte. Die Marienkirche ergänzt das historische Ensemble und zählt zu den ältesten erhaltenen Sakralbauten der Stadt, wodurch sie einen wichtigen Einblick in die religiöse und kulturelle Entwicklung Bergens bietet. Der Hafen selbst ist nicht nur Ausgangs- und Endpunkt der Hurtigruten, sondern auch ein lebendiger Ort, an dem sich maritimes Flair, Fischmärkte und moderne Stadtkultur auf eindrucksvolle Weise verbinden. Für einen umfassenden Blick über Stadt, Hafen, vorgelagerte Inseln und die raue Küstenlandschaft führt eine Standseilbahn auf den Aussichtsberg Fløyen, von dessen Gipfel sich ein unvergessliches Panorama eröffnet. Die Verbindung aus maritimer Geschichte, bedeutenden Baudenkmälern, lebendiger Hafenatmosphäre und eindrucksvoller Natur macht Bergen zu einem faszinierenden Startpunkt der Hurtigrutenreise und zu einem der reizvollsten Reiseziele Norwegens. (c)WV
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Reiseführer 'Mit den Hurtigruten zum Nordkap'
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Während Sie an Bord des Postschiffs bei einer Geschwindigkeit von rund 15 Knoten entspannen, genießen Sie die beste Aussicht auf Norwegens Südküste.
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Ålesund liegt eindrucksvoll auf mehreren Inseln an der Westküste Norwegens und gilt aufgrund seines geschlossenen Stadtbildes und seiner außergewöhnlichen Lage weithin als eine der schönsten Städte des Landes, wobei die besondere Atmosphäre vor allem durch die zahlreichen Jugendstilgebäude geprägt wird, die nach dem verheerenden Stadtbrand von 1904 errichtet wurden und der Innenstadt ein harmonisches und zugleich elegantes Erscheinungsbild verleihen. Die Altstadt beeindruckt mit reich verzierten Fassaden, Türmen und Erkern, die den architektonischen Zeitgeist des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegeln und Ålesund zu einem einzigartigen Beispiel des Jugendstils in Nordeuropa machen. Ein bedeutender Anziehungspunkt ist der Atlantikpark, eines der größten und modernsten Meeresaquarien Skandinaviens, in dem Besucher die vielfältige Unterwasserwelt der norwegischen Küstengewässer mit zahlreichen heimischen Fischarten, Meeressäugern und interaktiven Ausstellungen anschaulich kennenlernen können. Ergänzt wird das Stadterlebnis durch den Stadtberg Aksla, der sich oberhalb des Zentrums erhebt und entweder über eine Treppe oder auf bequeme Weise erreichbar ist, wobei sich von seinem Aussichtspunkt bei klarer Sicht ein spektakulärer Panoramablick über die Stadt, die vorgelagerten Inseln, das offene Meer und die umliegenden Fjorde eröffnet. Die Verbindung aus markanter Architektur, maritimer Lage und eindrucksvollen Ausblicken macht Ålesund zu einem der eindrucksvollsten Häfen entlang der Hurtigruten und zu einem Höhepunkt jeder Reise entlang der norwegischen Küste. (c)WV
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Auf dieser Etappe stehen die beeindruckenden Norwegischen Fjorde im Mittelpunkt. Diese Landschaft ist einfach atemberaubend. Wetten, dass Sie stundenlang an Deck sitzen können, ohne dass Ihnen bei diesem Ausblick langweilig wird?.
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Der Geirangerfjord gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und gilt als der bekannteste und zugleich eindrucksvollste Fjord Norwegens, dessen spektakuläre Landschaft aus steil aufragenden Felswänden, tief eingeschnittenem Fjordverlauf und intensiv schimmerndem Wasser Besucher aus aller Welt in ihren Bann zieht. Eingebettet in eine hochalpine Bergwelt entfaltet sich hier eine Kulisse von außergewöhnlicher Dramatik, die den Geirangerfjord zu einem der großen Naturwahrzeichen Skandinaviens macht. Die Hurtigrutenschiffe steuern den Fjord ausschließlich in den Sommermonaten an, da die Passage im Winter aufgrund von Lawinengefahr und extremen Wetterbedingungen als zu riskant gilt, was den sommerlichen Besuch zusätzlich zu einem besonderen Erlebnis macht. Zu den herausragenden Naturschauspielen zählen die zahlreichen Wasserfälle, die aus großer Höhe über die steilen Felswände in die Tiefe stürzen, allen voran die weltberühmten „Sieben Schwestern“, die je nach Wasserführung mal sanft schimmernd, mal tosend und kraftvoll erscheinen. Das Zusammenspiel von schneebedeckten Gipfeln, grünen Berghängen, schmalen Wasserläufen und dem tief eingeschnittenen Fjord schafft eine außergewöhnliche Vielfalt an Landschaftsformen, die den Geirangerfjord zu einem Paradebeispiel für die ursprüngliche Natur Norwegens macht. Besucher erleben diese einzigartige Szenerie entweder bei einer Fahrt mit dem Schiff direkt auf dem Fjord oder von spektakulären Aussichtspunkten entlang der Ufer- und Höhenstraßen, die immer neue Perspektiven auf das Naturwunder eröffnen. Der Geirangerfjord steht sinnbildlich für die ungezähmte Schönheit und die überwältigende Kraft der norwegischen Natur und bleibt als Höhepunkt jeder Norwegenreise nachhaltig in Erinnerung. (c)WV
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Von Ende des Geirangerfjords bietet sich die Möglickeit mit dem Bus über die spektakuläre Passstraße Trollstigen nach Molde zu fahren. Enge Kehren, tosende Wasserfälle und eindrucksvolle Schluchten prägen diesen besonderen Ausflug über Land.
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Molde liegt am Nordufer des Moldefjords und präsentiert sich heute als moderne, offene Stadt, da sie im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört wurde und in der Folge überwiegend neu aufgebaut werden musste, was dem Stadtbild eine klare und zeitgemäße Architektur verliehen hat. Trotz der modernen Bausubstanz ist Molde landschaftlich außergewöhnlich reizvoll gelegen und wird von einer eindrucksvollen Bergkulisse eingerahmt, die der Stadt den Beinamen „Stadt der Rosen“ ebenso wie einen hohen landschaftlichen Wiedererkennungswert verschafft. Besonders bekannt ist das Panorama der umliegenden Gipfel, von denen aus sich ein weiter Blick über die Stadt, den Moldefjord und bei guter Sicht auf zahlreiche schneebedeckte Berge eröffnet, wodurch Molde zu einem beliebten Aussichtspunkt entlang der Hurtigrutenroute wird. Die harmonische Verbindung aus moderner Stadtstruktur, maritimer Lage und alpinem Hintergrund macht Molde zu einem ruhigen, zugleich aber landschaftlich sehr eindrucksvollen Halt auf der Reise entlang der norwegischen Küste. (c)WV
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Auf der Reise entlang Norwegens Küste erwartet Sie heute eine andere Küche als tags zuvor. Die lokalen Spezialitäten an Bord wechseln täglich. Sie bieten, was die jeweilige Region auszeichnet. Denn auch mit dem Gaumen lassen sich Regionen erfahren!.
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Trondheim gilt als historische Hauptstadt Norwegens und zugleich als bedeutende Universitäts- und Technologiestadt, deren Stadtbild von einer außergewöhnlich dichten Verbindung aus Geschichte, Kultur und maritimer Lage geprägt ist. Im Mittelpunkt steht der Nidarosdom, das wichtigste sakrale Bauwerk des Landes und norwegisches Nationalheiligtum, das über der Grabstätte von König Olav Haraldsson errichtet wurde und als herausragendes Beispiel gotischer Architektur in Skandinavien gilt, wobei insbesondere die reich verzierte Westfassade aus Speckstein und der monumentale Innenraum beeindrucken. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Stiftsgården, die heutige königliche Residenz in Trondheim, dessen Erscheinungsbild an ein klassisches Schloss erinnert und der mit seinen zahlreichen Räumen als größtes Holzpalais Skandinaviens eine besondere Stellung einnimmt. Hoch über der Stadt thront auf einer Anhöhe die Festung Kristiansten, die im 17. Jahrhundert zur Verteidigung Trondheims errichtet wurde und heute einen weiten Panoramablick über die Stadt, den Fjord und das Umland ermöglicht. Der Hafen von Trondheim unterstreicht die maritime Bedeutung der Stadt und präsentiert sich als lebendiger Treffpunkt mit historischem Flair, moderner Architektur und einem regen Schiffsverkehr. Ein besonders stimmungsvolles Wahrzeichen ist die Gamle Bybroen, eine traditionelle Holzbrücke mit Zugmechanismus, die Altstadt und modernes Stadtgebiet miteinander verbindet und zu den meistfotografierten Motiven Trondheims zählt. Ergänzt wird das Stadtbild durch zahlreiche Holzhäuser, kulturelle Einrichtungen und eine lebendige Studentenszene, die Trondheim eine offene und dynamische Atmosphäre verleiht. Als traditionsreicher Halt auf der Hurtigrutenroute verbindet Trondheim eindrucksvoll nationale Geschichte, architektonische Höhepunkte und nordisches Lebensgefühl und zählt damit zu den kulturellen Höhepunkten entlang der norwegischen Küste. (c)WV
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Aufregend: Auf dieser Etappe überqueren Sie gegen 9.15 Uhr den nördlichen Polarkreis. An Deck wird dies mit einer kleinen Zeremonie gefeiert – lassen Sie sich überraschen!.
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Ørnes ist ein kleiner, ruhig gelegener Küstenort, der sich malerisch zwischen Fjordlandschaft und schneebedeckten Gipfeln einfügt und als Tor zu einer der eindrucksvollsten Naturlandschaften Nordnorwegens gilt. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Svartisen, der nach dem Jostedalsbreen zweitgrößte Gletscher Norwegens und zugleich einer der am leichtesten zugänglichen Gletscher des Landes, dessen mächtige Eisflächen und leuchtend blaue Gletscherspalten ein faszinierendes Naturschauspiel bieten. Die Verbindung aus stiller Küstenlage, hochalpiner Umgebung und der Nähe zu diesem gewaltigen Eisstrom macht Ørnes zu einem besonderen Halt auf der Hurtigrutenreise, bei dem die ursprüngliche Natur Norwegens in ihrer ganzen Kraft und Schönheit erlebbar wird. (c)WV
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Bodø liegt in der Provinz Nordland nördlich des Polarkreises und präsentiert sich als lebendige, moderne Stadt mit großer Bedeutung für Verkehr, Kultur und Geschichte Nordnorwegens, wobei ihre Entwicklung stark durch Wiederaufbau und Fortschritt geprägt ist, da Bodø im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört wurde. Ein besonderer Anziehungspunkt ist das 1994 eröffnete Norwegische Luftfahrtmuseum, das zu den bedeutendsten Museen seiner Art in Skandinavien zählt und die Geschichte der zivilen und militärischen Luftfahrt anschaulich dokumentiert, unter anderem mit dem weltweit einzigen erhaltenen Wasserflugzeug des Typs Ju 52, das eindrucksvoll an die Pionierzeit der Luftfahrt erinnert. Die moderne Domkirche von Bodø bildet einen markanten architektonischen Akzent im Stadtzentrum und beeindruckt vor allem durch ihre großflächigen Glasmalereien, die den Innenraum in ein intensives Spiel aus Licht und Farben tauchen und der Kirche eine besondere Atmosphäre verleihen. Einen umfassenden Einblick in die regionale Vergangenheit bietet das Salten Museum, das die Geschichte, Kultur und Natur der gesamten Provinz Nordland thematisiert und dabei das Leben der Menschen zwischen Küste, Fjord und Gebirge anschaulich darstellt. Die Verbindung aus moderner Architektur, maritimer Lage und kultureller Vielfalt macht Bodø zu einem wichtigen Halt entlang der Hurtigrutenroute und zu einem spannenden Reiseziel im hohen Norden Norwegens. (c)WV
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Die Fahrt mit dem Schiff führt immer weiter nordwärts, vom Polarkreis in die Lofoten. Das wechselnde Spiel des Lichts wird Sie faszinieren.
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Stamsund liegt malerisch auf der Insel Vestvågøy in der Provinz Nordland und zählt mit rund 1.400 Einwohnern zu den größeren Ortschaften der Lofoten, wobei das Ortsbild und der Alltag bis heute stark von der maritimen Tradition geprägt sind. Die wirtschaftliche Grundlage bildet vor allem der Fischfang, insbesondere der Dorschfang, der seit Jahrhunderten die Lebensweise der Region bestimmt, ergänzt durch die bedeutende Stockfischproduktion, die Stamsund zu einem wichtigen Standort der Lofoten gemacht hat. Charakteristisch für den Ort sind die typischen Fischerhäuser und Trockengestelle, an denen der Stockfisch unter freiem Himmel reift und die dem Hafenbereich ein authentisches, nordnorwegisches Erscheinungsbild verleihen. Umgeben von steil aufragenden Bergen, offener See und geschützten Fjordarmen bietet Stamsund eindrucksvolle Einblicke in das traditionelle Leben der Lofoten und zählt zu den atmosphärisch besonders ursprünglichen Häfen entlang der Hurtigrutenroute. (c)WV
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Unterwegs durch die Lofoten begegnen uns immer wieder kleine, charmante Fischerhäuser und imposante Berge. Da bekommt man Lust, länger zu verweilen!.
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Svolvær gilt als inoffizielle Hauptstadt der Lofoten und liegt eindrucksvoll eingebettet zwischen steil aufragenden, oft schneebedeckten Berggipfeln und dem tiefblauen Meer, wodurch sich eine der markantesten Küstenkulissen Norwegens eröffnet. Als wirtschaftliches, kulturelles und touristisches Zentrum der Inselgruppe spielt die Stadt eine zentrale Rolle im Leben der Lofoten und ist zugleich ein wichtiger Hafen entlang der Hurtigrutenroute. Das Stadtbild wird geprägt von der unmittelbaren Nähe zur dramatischen Natur, von der aus sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Berge, Fjorde und vorgelagerte Inseln eröffnen, ergänzt durch die traditionellen Fischerdörfer, die sich entlang der Küste aneinanderreihen und das maritime Erbe der Region widerspiegeln. Der Hafen von Svolvær bildet das lebendige Herz der Stadt und lädt mit Cafés, Restaurants und Promenaden zum Verweilen ein, während frische Meeresfrüchte, das Kommen und Gehen von Fischerbooten und Yachten sowie die Anläufe der Hurtigrutenschiffe für eine besondere Atmosphäre sorgen. Einen wichtigen historischen Akzent setzt das Lofoten Krigsminnemuseum, das mit einer umfangreichen Sammlung von Exponaten, Fotografien und Dokumenten einen eindrucksvollen Einblick in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die besondere Rolle der Lofoten vermittelt. Ebenfalls sehenswert ist das Rathaus von Svolvær, vor dessen Eingang ein siebenteiliges Gemälde die Geschichte, Mythen und Legenden rund um den berühmten Trollfjord darstellt und damit einen kulturellen Bezug zur regionalen Sagenwelt herstellt, während das Gebäude selbst sich harmonisch in das Stadtbild einfügt. Die Verbindung aus spektakulärer Landschaft, maritimer Lebendigkeit und historischer Tiefe macht Svolvær zu einem der eindrucksvollsten Aufenthaltsorte auf der Hurtigrutenreise entlang der norwegischen Küste. (c)WV
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Immer weiter geht es gen Norden. Wir verlassen die Lofoten und begeben uns in die Region Vesterålen, nicht ohne kurz in den sagenumwobenen Trollfjord einzubiegen.
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Stokmarknes liegt in der Region Vesterålen in Nordnorwegen auf der Insel Hadseløya und präsentiert sich als charmantes Küstenstädtchen mit rund 3.200 Einwohnern, das von einer eindrucksvollen Naturlandschaft aus tief eingeschnittenen Fjorden, steil aufragenden Bergen und weiten Meerblicken umgeben ist. Die besondere Bedeutung des Ortes ergibt sich aus seiner engen Verbindung zur Geschichte der norwegischen Postschifffahrt, denn hier gründete Richard With im Jahr 1881 die Vesterålens Dampskibsselskab und legte damit den Grundstein für die spätere Hurtigrutenroute, die heute weltweit als eine der schönsten Seereisen gilt. Stokmarknes nimmt damit einen zentralen Platz in der maritimen Geschichte Norwegens ein und gilt als Geburtsort der Hurtigruten. Diese Tradition wird im modernen Hurtigruten-Museum direkt am Hafen lebendig gehalten, das in anschaulicher Form die Entwicklung der Linie von den Anfängen bis in die Gegenwart dokumentiert und eine Vielzahl historischer Fotografien, Modelle und Originaldokumente präsentiert. Ein besonderer Höhepunkt des Museums ist die MS Finnmarken, ein außer Dienst gestelltes Postschiff, das dauerhaft vor Anker liegt und besichtigt werden kann, wodurch Besucher einen unmittelbaren Eindruck vom Leben und Arbeiten an Bord der historischen Hurtigrutenschiffe erhalten. Die Verbindung aus maritimer Geschichte, moderner Museumsarchitektur und eindrucksvoller Landschaft macht Stokmarknes zu einem der geschichtsträchtigsten und zugleich stimmungsvollsten Aufenthaltsorte entlang der Hurtigrutenreise. (c)WV
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Die malerische Landschaft ist auf dieser Etappe vor allem von faszinierenden Inselwelten geprägt.
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Finnsnes liegt in Nordnorwegen am Übergang zum Gisund und bildet ein wichtiges regionales Zentrum zwischen Festland und Inselwelt, wobei die Stadt vor allem durch ihre markante Verkehrsanbindung und die umgebende Landschaft geprägt ist. Ein herausragendes Bauwerk ist die Gisund-Brücke, eine der längsten Pfeilerbrücken Europas, die Finnsnes mit der Insel Senja verbindet und eindrucksvoll die schmale Meerenge überspannt. Senja ist nach Hinnøya die zweitgrößte Insel Norwegens und gilt als besonders vielseitiges Ausflugsziel, da sie landschaftlich viele Charakterzüge Norwegens in komprimierter Form vereint, von schroffen Bergen und tiefen Fjorden über weite Küstenabschnitte bis hin zu stillen Buchten und offenen Meeresblicken. Die Insellandschaft rund um Finnsnes bietet eindrucksvolle Perspektiven auf das Zusammenspiel von Meer, Inseln und Bergen und vermittelt einen authentischen Eindruck der nordnorwegischen Küstenwelt. Als Halt auf der Hurtigrutenroute steht Finnsnes weniger für große historische Bauwerke als vielmehr für die eindrucksvolle Verbindung von moderner Infrastruktur und ursprünglicher Natur, die den Charakter dieser Region nachhaltig prägt. (c)WV
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Auf dieser Etappe erwartet Sie eine geradezu magische Landschaft voller atemberaubender Ausblicke.
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Tromsø ist als „Paris des Nordens“ bekannt und liegt eindrucksvoll am Tromsø-Sund, wo sich eine der markantesten Stadtkulissen Nordnorwegens Recognizable; the city blends a lively urban atmosphere with dramatic Arctic scenery. Als historisches Tor zum arktischen Meer spielte Tromsø über Jahrhunderte eine zentrale Rolle als Ausgangspunkt zahlreicher Polarexpeditionen und entwickelte sich zugleich zu einem wichtigen Handels-, Forschungs- und Kulturzentrum nördlich des Polarkreises. Das Stadtbild wird geprägt von der besonderen Lage zwischen Meer, Inseln und steil aufragenden Bergen, die Tromsø zu jeder Jahreszeit ein außergewöhnliches Erscheinungsbild verleihen. Zu den bekanntesten Wahrzeichen zählt die Eismeer-Kathedrale, offiziell Tromsdalen-Kirche, die 1965 errichtet wurde und mit ihrer markanten, modernen Architektur sowie der besonderen Lichtwirkung im Inneren beeindruckt, während ihre ausgezeichnete Akustik die regelmäßig stattfindenden Mitternachtskonzerte zu einem besonderen kulturellen Erlebnis macht. Bei klarer Sicht eröffnet sich von den Storsteinen, die per Seilbahn oder auf einem anspruchsvollen Fußweg erreichbar sind, ein weiter Panoramablick über die Stadt, den Tromsø-Sund und die umliegende Insel- und Berglandschaft, der die einzigartige Lage Tromsøs eindrucksvoll verdeutlicht. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch Einrichtungen wie die Mack Brauerei, die als nördlichste Brauerei der Welt gilt und ein Stück lokaler Alltagskultur vermittelt. Mit der Mitternachtssonne im Sommer und den Nordlichtern im Winter bietet Tromsø zu jeder Jahreszeit besondere Naturerlebnisse und zählt zu den eindrucksvollsten und lebendigsten Stationen entlang der Hurtigrutenroute. (c)WV
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Kleine und große Inseln, aber auch majestätische Berge und tiefe Fjorde prägen das Bild dieser Etappe.
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Skjervøy ist ein kleines Fischerdorf im hohen Norden Norwegens, dessen Einwohner auf mehreren Inseln verteilt leben und dessen Alltag bis heute stark von der Fischerei und dem Leben am Meer geprägt ist. Die Umgebung wird bestimmt von einer weiten, offenen Küstenlandschaft mit Inseln, Fjorden und Bergen, die dem Ort eine ruhige und zugleich ursprüngliche Atmosphäre verleihen. Ein besonderes kulturhistorisches Zeugnis ist die älteste Holzkirche der Region, die im 18. Jahrhundert errichtet wurde und mit ihrer schlichten Bauweise eindrucksvoll die lange kirchliche Tradition und die Bedeutung des Glaubens für die Küstenbevölkerung widerspiegelt. Die Verbindung aus abgeschiedener Insellage, eindrucksvoller Landschaft und historischer Bausubstanz macht Skjervøy zu einem stillen, authentischen Halt auf der Hurtigrutenreise, an dem das traditionelle Nordnorwegen besonders gut erlebbar wird. (c)WV
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Auf dieser Etappe begeben wir uns durch das Nordmeer zum Nordkap.
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Honningsvåg liegt an der Küste des Nordmeeres und ist Verwaltungssitz der Nordkap-Region sowie einer der nördlichsten Städte Europas, deren Bedeutung sich aus ihrer Lage und ihrer Funktion als Ausgangspunkt zum berühmten Nordkap ergibt, das rund 40 Kilometer entfernt liegt und als symbolischer Höhepunkt vieler Norwegenreisen gilt. Die Stadt entwickelte sich aus einer traditionellen Fischereisiedlung und ist bis heute stark vom Meer geprägt, wobei der Hafen eine zentrale Rolle im täglichen Leben und für den Tourismus spielt. Ein besonderes historisches Zeugnis ist die Kirche von Honningsvåg, eines der wenigen Gebäude, die die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs überstanden haben und die heute als stilles Symbol für die Widerstandskraft und den Wiederaufbau der Stadt gilt. Kulturelle Einblicke vermittelt das Nordkappmuseet, das anschaulich die Geschichte des Nordkaps, die Entwicklung der Fischerei sowie das Leben und die Traditionen der Sámi dokumentiert, der indigenen Bevölkerung Nordnorwegens, wobei historische Exponate, Fotografien und multimediale Darstellungen das Leben in dieser extremen Region nachvollziehbar machen. Ergänzend dazu bieten Begegnungen mit der Sámi-Kultur in der Umgebung von Honningsvåg besondere Eindrücke, denn hier werden traditionelle Lebensweisen, Erzählungen, Trachten und Handwerkskunst gepflegt und Besuchern nähergebracht. Die Kombination aus arktischer Landschaft, geschichtlicher Tiefe und kultureller Vielfalt macht Honningsvåg zu einer eindrucksvollen und inhaltlich bedeutenden Station auf der Hurtigrutenreise in den hohen Norden. (c)WV
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Mit dem Bus geht es weiter zum Nordkap, das auf der Insel Magerøya liegt. Im Sommer wird es hier monatelang nicht richtig dunkel, im Winter wird es genauso lange kaum hell.
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Das Nordkap auf der Insel Magerøya in Nordnorwegen zählt zu den bekanntesten und symbolträchtigsten Reisezielen des Landes und gilt für viele Besucher als Inbegriff des hohen Nordens, auch wenn es geografisch nicht den nördlichsten Punkt Europas markiert, denn dieser liegt beim etwas weiter nordwestlich gelegenen Knivskjellodden. Dennoch übt das Nordkap seit Generationen eine besondere Faszination aus, da hier die schroffe Weite der arktischen Landschaft und das außergewöhnliche Licht des Nordens auf eindrucksvolle Weise erlebbar werden. Die bis zu 307 Meter steil aus dem Arktischen Ozean aufragenden Klippen eröffnen einen überwältigenden Blick über das offene Meer und vermitteln ein Gefühl von Grenze, Freiheit und Unendlichkeit. Wahrzeichen des Nordkaps ist der monumentale Globus, der auf dem Plateau thront und zu den bekanntesten Fotomotiven Norwegens zählt, insbesondere während der Mitternachtssonne im Sommer oder unter dem magischen Schimmer der Nordlichter in den Wintermonaten. Ein zentraler Anlaufpunkt ist die Nordkaphalle, ein modernes Informations- und Besucherzentrum, das mit Ausstellungen, historischen Dokumenten, Fotografien und multimedialen Präsentationen die Geschichte, Entdeckung und Bedeutung dieses entlegenen Ortes anschaulich vermittelt. Das Zusammenspiel aus dramatischer Landschaft, intensiven Lichtstimmungen und der besonderen symbolischen Bedeutung macht den Besuch des Nordkaps zu einem emotionalen Höhepunkt der Hurtigrutenreise und zu einem nachhaltigen Erlebnis im hohen Norden Europas. (c)WV
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Nach dem Besuch auf dem Nordkap geht es mit dem Bus wieder zurück zum Anleger in Honningsvåg – Rentiersichtungen nicht ausgeschlossen!.
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Von Honningsvåg aus folgt die Route dem Küstenverlauf in östlicher Richtung. Auf dieser Etappe kann man ganz in die Betrachtung der kargen Felsen und ihrer Bewohner, der abertausenden von Seevögeln, versinken. Vor Kjøllefjord erwartet die Reisenden mit der Finnkirka eine der wohl schönsten Klippen der Welt.
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Auf diesem Stück der Reise gibt es jede Menge bizarre Felsformationen an der Küste zu sehen.
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Mehamn ist ein kleiner, abgelegener Küstenort im hohen Norden Norwegens, der Reisende mit seinem geschlossenen Ortsbild aus farbenfrohen Holzhäusern empfängt und dabei den Eindruck vermittelt, am sprichwörtlichen Ende der Welt angekommen zu sein. Die Lage an der offenen Barentssee, die raue Natur und die überschaubare Größe des Ortes verleihen Mehamn eine stille, authentische Atmosphäre, die den Alltag der nordnorwegischen Küstenregionen widerspiegelt. Ein kultureller Mittelpunkt ist die Kirche des Ortes, die mit ihrer schlichten Architektur und ihrer Bedeutung für die Dorfgemeinschaft einen wichtigen Bezugspunkt im Leben der Bewohner darstellt. Einen auffälligen Kontrast zum traditionellen Erscheinungsbild bildet der moderne Flughafen, der Mehamn trotz seiner Abgeschiedenheit an das nationale Verkehrsnetz anbindet und die besondere Mischung aus Ursprünglichkeit und moderner Infrastruktur verdeutlicht. Als kurze, aber stimmungsvolle Station auf der Hurtigrutenreise vermittelt Mehamn einen eindrucksvollen Eindruck vom Leben in den entlegenen Regionen Nordnorwegens. (c)WV
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Auf dieser Etappe voller karger Felsformationen passiert man das nördlichste Leuchtfeuer der Welt.
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Berlevåg liegt abgelegen in der Finnmark-Region im äußersten Nordosten Norwegens direkt an der Barentssee und verkörpert wie kaum ein anderer Ort die raue Schönheit und Ursprünglichkeit des hohen Nordens, wobei das Leben hier seit jeher von den extremen klimatischen Bedingungen und der unmittelbaren Nähe zum Meer geprägt ist. Umgeben von steilen Klippen, kargen Tundrenlandschaften und der offenen See vermittelt das Fischerdorf einen eindrucksvollen Eindruck von Weite und Abgeschiedenheit fernab größerer Siedlungen. Erst seit 1975 können die Schiffe der Hurtigruten Berlevåg anlaufen, nachdem der Hafen aufwendig ausgebaut und so geschützt wurde, dass er selbst den im Winter bis zu zehn Meter hohen Wellen der Barentssee standhält, was die Anbindung des Ortes entscheidend verbesserte und Berlevåg zu einer festen Station auf der berühmten Küstenroute machte. Das Ortsbild wird von farbenfrohen Häusern bestimmt, die sich entlang der Küste und rund um den Hafen gruppieren, der als soziales und wirtschaftliches Zentrum des Dorfes fungiert. Die rund 1.000 Einwohner leben überwiegend von der Fischerei, insbesondere vom Fang von Kabeljau und anderen arktischen Fischarten, wobei das Entladen der Fangboote bis heute den Rhythmus des Alltags bestimmt find. Einblicke in diese maritime Tradition bietet das Berlevåg-Hafenmuseum, das die Entwicklung des Ortes und der regionalen Fischerei anschaulich dokumentiert. In den Wintermonaten verwandeln zudem die Nordlichter den Himmel über Berlevåg in ein faszinierendes Farbenspiel und machen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Verbindung aus rauer Natur, gelebter Fischereikultur und moderner Erschließung verleiht Berlevåg einen ganz eigenen Charakter und macht den Ort zu einer authentischen und eindrucksvollen Station auf der Hurtigrutenreise. (c)WV
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Auf dieser Schiffspassage lassen sich noch einmal ganz in Ruhe die Weite und die Luft des Nordens genießen.
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Die Gegend um Båtsfjord verfügt über reiche Fischgründe, und so wundert es nicht, dass die Einwohner größtenteils vom Fischen leben. Die Kirche des Ortes besitzt eine der größten Glasmalereien Europas.
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Eiszeitliche Gletscher und spätere Erosion haben die imposante Küste geprägt, die bis heute von der Kraft des Wasser unmerklich, aber stetig geformt wird.
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Kirkenes liegt im äußersten Nordosten Norwegens nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt und bildet den nördlichen End- und Wendepunkt der Hurtigrutenroute, wodurch die Stadt eine besondere geopolitische, historische und kulturelle Bedeutung erhält. Die Grenzlage prägt bis heute das Leben und die Atmosphäre der Stadt und macht Kirkenes zu einem außergewöhnlichen Schnittpunkt zwischen Ost und West, der sich deutlich von anderen Orten entlang der norwegischen Küste unterscheidet. Besucher erhalten hier einen eindrucksvollen Einblick in das Leben in einer Grenzregion, unter anderem durch geführte Ausflüge in die Umgebung, die die Nähe zu Russland und die Besonderheiten dieser abgelegenen Lage verdeutlichen. Ein zentraler kultureller Anlaufpunkt ist das Grenzlandmuseum, das die Geschichte der Finnmark, die Beziehungen zwischen Norwegen und Russland sowie die besondere Rolle von Kirkenes während des Zweiten Weltkriegs umfassend dokumentiert, wobei historische Fotografien, originale Exponate und interaktive Darstellungen insbesondere die Zerstörung, Evakuierung und den späteren Wiederaufbau der Stadt eindrucksvoll nachzeichnen. Ergänzt wird das Stadtbild durch die Kirche von Kirkenes, die nach dem Krieg neu errichtet wurde und mit ihrer schlichten, klaren Architektur einen ruhigen Ort der Besinnung und Erinnerung bietet. Naturerlebnisse spielen auch hier eine zentrale Rolle, denn im Winter erhellen die Nordlichter den Himmel über der Stadt, während im Sommer die Mitternachtssonne für eine ganz eigene, fast zeitlose Atmosphäre sorgt. Die Kombination aus Grenzlage, bewegter Geschichte und arktischer Natur macht Kirkenes zu einem eindrucksvollen Abschluss der Hurtigrutenreise und zu einem Ort, an dem sich die Vielfalt und Weite Nordnorwegens noch einmal besonders intensiv erleben lassen. (c)WV
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Die Hurtigruten-Schiffe passieren nun eine sehr seevogelreiche und urtümliche Steilküstenlandschaft.
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Vardø ist die östlichste Hafenstadt Norwegens und liegt exponiert auf einer vorgelagerten Halbinsel in der Barentssee, wodurch sie einen besonderen Platz in der Geografie und Geschichte des Landes einnimmt und zugleich einen starken Eindruck von Abgeschiedenheit und Weite vermittelt. Die Stadt blickt auf eine lange und wechselvolle Vergangenheit zurück, die eng mit Fischerei, Handel, Militärgeschichte und den Herausforderungen des Lebens im hohen Norden verbunden ist. Wahrzeichen von Vardø ist das Vardøhus, eine der ältesten und nördlichsten Festungen Norwegens, deren Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen und die im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erneuert wurde, wobei die gut erhaltene Anlage heute einen anschaulichen Einblick in die militärische Sicherung dieser strategisch bedeutenden Region bietet und zugleich eindrucksvolle Ausblicke auf Meer und Küstenlandschaft eröffnet. Einen vertieften Zugang zur Geschichte und Kultur der Stadt ermöglicht das Vardømuseum, das mit vielfältigen Ausstellungen das Leben der Menschen in dieser abgelegenen Region dokumentiert, von Fischerei und Handel über arktische Natur und Tierwelt bis hin zu den dramatischen Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts, die einen dunklen, aber wichtigen Teil der Stadtgeschichte darstellen. Ergänzt wird das kulturelle Bild Vardøs durch moderne Kunst, insbesondere durch das international beachtete Steilneset Memorial von Louise Bourgeois und Peter Zumthor, das eindrucksvoll an die Opfer der Hexenverfolgung erinnert. Die raue Küstenlandschaft, das offene Meer und die extreme Lage machen Vardø zu einem außergewöhnlichen Ort, der im Winter durch die Nordlichter und im Sommer durch die Mitternachtssonne eine ganz besondere Atmosphäre entfaltet und einen eindrucksvollen Schlusspunkt der Hurtigrutenreise im äußersten Osten Norwegens setzt. (c)WV
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Über den Kvalsund spannt sich die nördlichste Hängebrücke der Welt. Sie führt zur Insel Kvaløya, der fünftgrößten Insel Norwegens. An deren Nordwestküste befindet sich das nächste Ziel: Hammerfest.
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Hammerfest liegt weit nördlich des Polarkreises und zählt zu den nördlichsten Städten der Welt, wobei ihre exponierte Lage am Übergang zur Barentssee der Stadt seit jeher eine besondere Bedeutung als Tor zur Arktis verleiht. Mit rund 10.000 Einwohnern ist Hammerfest ein wichtiges regionales Zentrum für Fischerei, Schiffstouristik und arktischen Tourismus, dessen Entwicklung eng mit dem Meer und den extremen natürlichen Bedingungen des hohen Nordens verbunden ist. Der Hafen bildet das lebendige Herz der Stadt und ist geprägt vom ständigen Wechsel zwischen Fischerbooten, Frachtschiffen und den anlegenden Hurtigruten- und Kreuzfahrtschiffen, die Hammerfest regelmäßig anlaufen. Direkt im Hafen befindet sich das markante Eismeerportal, ein symbolträchtiges Kunstwerk, das an die historische Rolle Hammerfests als Ausgangspunkt für arktische Expeditionen erinnert und zugleich die enge Verbindung der Stadt zum Eismeer und zu den Polarregionen sichtbar macht. Die Geschichte Hammerfests reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als der Ort Stadtrechte erhielt, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg durch Zerstörungen nahezu ausgelöscht, was den heutigen, überwiegend modernen Charakter des Stadtbildes erklärt. Ein anschauliches Bild dieser bewegten Vergangenheit vermittelt das Museum der Wiedergeburt, das die Zerstörung, den Wiederaufbau und die frühe vollständige Elektrifizierung der Stadt dokumentiert und damit einen wichtigen Abschnitt norwegischer Stadt- und Technikgeschichte beleuchtet. Ergänzt wird der Aufenthalt durch den Hammerfest-Panoramaweg, der bei gutem Wetter eindrucksvolle Ausblicke auf Stadt, Meer, umliegende Berge und die weite Tundralandschaft eröffnet. Die Verbindung aus arktischer Lage, maritimer Geschichte und moderner Infrastruktur macht Hammerfest zu einer markanten und charaktervollen Station auf der Hurtigrutenreise entlang der norwegischen Küste. (c)WV
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Auf dieser längeren Etappe hat man Zeit, die Landschaft zu betrachten, die nun zunehmend alpin anmutet.
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Tromsø ist als „Paris des Nordens“ bekannt und zählt zu den kulturell lebendigsten Städten nördlich des Polarkreises, wobei die eindrucksvolle Lage am Tromsø-Sund der Stadt eine außergewöhnliche Kulisse aus Meer, Inseln und steil aufragenden Bergen verleiht. Über viele Jahrzehnte spielte Tromsø eine zentrale Rolle als Tor zum arktischen Meer und diente als Ausgangspunkt zahlreicher Polarexpeditionen, was der Stadt bis heute einen weltoffenen und zugleich forschungsgeprägten Charakter verleiht. Ein architektonisches Wahrzeichen ist die Eismeer-Kathedrale, offiziell Tromsdalen-Kirche genannt, die 1965 erbaut wurde und mit ihrer markanten modernen Formensprache sowie ihrer besonderen Lichtwirkung und Akustik beeindruckt, wodurch die regelmäßig stattfindenden Mitternachtskonzerte zu einem einzigartigen kulturellen Erlebnis werden. Bei guter Sicht bietet sich ein Ausflug auf die Storsteinen an, die entweder zu Fuß oder bequem mit der Seilbahn erreichbar sind und einen spektakulären Panoramablick über Tromsø, den Sund und die umliegende Insel- und Berglandschaft eröffnen. Die Stadt vereint historische Bedeutung mit einem lebendigen urbanen Leben, zu dem auch Einrichtungen wie die Mack Brauerei beitragen, die als nördlichste Brauerei der Welt ein Stück lokaler Identität verkörpert. Mit der Mitternachtssonne im Sommer und den Nordlichtern im Winter bietet Tromsø zu jeder Jahreszeit besondere Naturerlebnisse und bildet als erneuter Anlaufpunkt auf der Rückreise einen eindrucksvollen Höhepunkt der Hurtigrutenroute. (c)WV
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Nach dem Verlassen von Tromsø fährt die Fähre nachts an Senja vorbei, der zweitgrößten Insel Norwegens. Dichte Wälder und steil aufragende Klippen prägen das Bild.
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Harstad liegt auf der Insel Hinnøya in Nordnorwegen und zählt nach Tromsø zu den wichtigsten Städten der Region Troms og Finnmark, wobei sich die Stadt malerisch entlang des Vågsfjords erstreckt und seit jeher eine bedeutende Rolle als Handels- und Verwaltungszentrum spielt. Die lange Geschichte Harstads spiegelt sich in zahlreichen kulturellen Einrichtungen, historischen Bauwerken und einer lebendigen Kulturszene wider, die das Stadtbild bis heute prägen. Obwohl die Hurtigrutenschiffe hier nur einen kurzen Aufenthalt von etwa einer halben Stunde einlegen, bietet sich dennoch ein kleiner Spaziergang im Hafenbereich an, der einen guten Eindruck vom maritimen Charakter der Stadt vermittelt. Der Hafen präsentiert sich als lebendiger Treffpunkt mit einer Mischung aus moderner Architektur und traditionellen Gebäuden, während der Blick auf an- und ablegende Schiffe die enge Verbindung Harstads zum Meer unterstreicht. Unweit des Hafens befindet sich die Trondenes-Kirche, die als nördlichste mittelalterliche Steinkirche der Welt gilt und aus dem 13. Jahrhundert stammt, wodurch sie ein herausragendes Zeugnis der kirchlichen und regionalen Geschichte Nordnorwegens darstellt. Ergänzend dazu bietet das Trondenes Historische Zentrum, etwas außerhalb des Stadtzentrums gelegen, vertiefende Einblicke in die Wikingerzeit und das Mittelalter und verdeutlicht die historische Bedeutung der Region weit über Harstad hinaus. Die Kombination aus geschichtlicher Tiefe, maritimer Lage und regionaler Bedeutung macht Harstad trotz des kurzen Aufenthalts zu einer interessanten Station auf der Hurtigrutenreise. (c)WV
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Entlang mehrerer Inseln und über einen weiteren Sund geht es in die extra für die Hurtigruten-Schiffe ausgebaggerte Risøy-Rinne, an deren Ufer sich der Ort Risøyhamn befindet.
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Der Ort ist mit etwa 200 Einwohnern nicht besonders groß, zählt aufgrund seiner Lage jedoch zu den wichtigsten Knotenpunkten der Gegend – nicht zuletzt, weil um ihn herum einige sehr reiche Fischbestände zu finden sind.
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Die Überfahrt nach Sortland dauert rund zwei Stunden und führt durch zahlreiche große und kleine Sunde. Wir befinden uns dabei im Zentrum der Inselgruppe Vesterålen.
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Die etwa 4.000 Einwohner der Hauptstadt der Vesterålen haben blau zu ihrer Farbe gewählt und viele Häuser ganz in blau gestrichen. Im Hafen sind häufig die sportlichen Schiffe der Küstenwache zu bewundern.
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Diese Etappe sollte man an Deck verbringen und den Blick auf die Lofoten-Wand genießen: Vor hoffentlich blauem Himmel zeichnen sich dramatisch dunkle Berge mit malerisch weißen Schneefeldern ab.
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Stokmarknes liegt in der Region Vesterålen in Nordnorwegen auf der Insel Hadseløya und präsentiert sich als charmantes Küstenstädtchen mit rund 3.200 Einwohnern, das von einer eindrucksvollen Naturlandschaft aus tief eingeschnittenen Fjorden, steil aufragenden Bergen und weiten Meerblicken umgeben ist. Die besondere Bedeutung des Ortes ergibt sich aus seiner engen Verbindung zur Geschichte der norwegischen Postschifffahrt, denn hier gründete Richard With im Jahr 1881 die Vesterålens Dampskibsselskab und legte damit den Grundstein für die spätere Hurtigrutenroute, die heute international als eine der schönsten Seereisen der Welt gilt. Stokmarknes nimmt damit eine zentrale Rolle in der maritimen Geschichte Norwegens ein und wird zu Recht als Geburtsort der Hurtigruten bezeichnet. Diese Tradition wird im modernen Hurtigruten-Museum direkt am Hafen eindrucksvoll erlebbar gemacht, wo die Entwicklung der Route von ihren Anfängen bis in die Gegenwart anhand historischer Fotografien, Modelle und Originaldokumente anschaulich dargestellt wird. Ein besonderer Höhepunkt ist die MS Finnmarken, ein außer Dienst gestelltes Postschiff, das dauerhaft vor Anker liegt und besichtigt werden kann, sodass Besucher einen authentischen Eindruck vom Leben und Arbeiten an Bord der historischen Hurtigrutenschiffe erhalten. Die Verbindung aus landschaftlicher Schönheit, maritimer Geschichte und moderner Präsentation macht Stokmarknes zu einem inhaltlich wie atmosphärisch wichtigen Halt auf der Rückreise entlang der norwegischen Küste. (c)WV
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Die Fahrt mit der Hurtigruten von Stokmarknes nach Svolvær zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Abschnitten der gesamten Reise entlang der norwegischen Küste und verbindet maritime Geschichte mit spektakulären Naturerlebnissen. Ausgangspunkt ist Stokmarknes auf den Vesterålen-Inseln, das als Geburtsort der Hurtigruten eine besondere historische Bedeutung besitzt, denn hier organisierte Richard With Ende des 19. Jahrhunderts die erste regelmäßige Postschiffsverbindung, aus der sich die legendäre Route entwickelte, was heute im modernen Hurtigruten-Museum anschaulich dokumentiert wird. Nach dem Auslaufen beginnt die Passage durch den Raftsund, eine schmale Wasserstraße zwischen den Inselgruppen der Vesterålen und der Lofoten, die von steil aufragenden Felswänden gesäumt wird und durch ihre Enge und Dramatik zu den eindrucksvollsten Seewegen Norwegens zählt. Die langsame Fahrt durch diesen Sund eröffnet eindrucksvolle Einblicke in die nahezu unberührte Natur, in der sich mit etwas Glück Seeadler, Seevögel und Robben beobachten lassen. Ein Höhepunkt dieser Etappe ist, sofern Wetter und Seegang es zulassen, der Abstecher in den berühmten Trollfjord, dessen schmale Einfahrt von kaum mehr als hundert Metern Breite von den Passagieren nahezu greifbar erlebt wird, während sich die bis zu tausend Meter hohen Felswände steil aus dem Wasser erheben und dem Fjord eine fast mystische Atmosphäre verleihen. Je nach Jahreszeit zeigt sich diese Szenerie in völlig unterschiedlichem Licht, im Sommer mit spiegelglattem Wasser und satten Grüntönen, im Winter mit schneebedeckten Gipfeln und dramatischen Kontrasten. Nach diesem Naturerlebnis setzt das Schiff seine Fahrt fort in Richtung Svolvær, dem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Lofoten, das mit seiner markanten Bergkulisse, den traditionellen Rorbuer am Wasser und einer lebendigen Kunst- und Gastronomieszene einen eindrucksvollen Abschluss dieser Etappe bildet. Die Kombination aus historischer Bedeutung, außergewöhnlicher Landschaft und maritimer Atmosphäre macht die Strecke von Stokmarknes nach Svolvær zu einem der unvergesslichen Höhepunkte der Hurtigrutenreise. (c)WV
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Svolvær präsentiert sich bei diesem erneuten Halt als vertrauter und zugleich immer wieder beeindruckender Ort, dessen besondere Wirkung vor allem aus der dramatischen Lage zwischen Meer und steil aufragenden Bergen resultiert. Wer die Stadt bereits auf der Hinfahrt kennengelernt hat, nutzt die kurze Aufenthaltszeit gern, um gezielt zu einem bekannten Aussichtspunkt zurückzukehren oder eines der gemütlichen Cafés im Hafenbereich aufzusuchen und die lebendige Atmosphäre am Wasser zu genießen. Alternativ bieten sich kulturelle Abstecher an, etwa in das Lofoten Krigsminnemuseum, das mit seiner umfangreichen Sammlung einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der Lofoten während des Zweiten Weltkriegs vermittelt. Ebenfalls sehenswert ist das Rathaus von Svolvær, vor dessen Eingang ein mehrteiliges Gemälde die Mythen und Legenden rund um den Trollfjord darstellt und damit einen kulturellen Bezug zur regionalen Sagenwelt herstellt. Die Verbindung aus spektakulärer Landschaft, maritimem Stadtleben und geschichtlicher Tiefe macht Svolvær auch bei einem zweiten Besuch zu einer lohnenden und stimmungsvollen Station auf der Hurtigrutenreise. (c)WV
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Die gemächlich vorbeiziehenden Bergschönheiten sind die Stars dieser Etappe.
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Vom Westfjord aus fahren die Schiffe weiter Richtung Polarkreis, der schließlich in den Morgenstunden passiert wird. Durch die sagenhafte Inselwelt hindurchfahrend erblickt das Auge eine abwechslungsreiche Wald-, Moor- und Wasserlandschaft.
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Die Stunde Aufenthalt im quirligen Küstenstädtchen Brønnøysund verbringt man am Besten entweder im Hafen oder mit einem kurzen Spaziergang in die Ortsmitte.
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Die Schiffe passieren die Vikna Kommune, einen einzigartigen Schärengarten, und durchfahren einen malerischen Sund, bevor die Reise in Trondheim endet.
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Jede Schiffsreise geht einmal zu Ende. Die Rückfahrt erfolgte mit dem Zug von Trondheim über Oslo, Kopenhagen nach Deutschland.
Reiseführer Dänemark - Kopenhagen
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Reiseführer Dänemark - Seeland + Fünen
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