Radtourenführer Sieg-Bigge-Radtour
Die Sieg-Bigge-Radtour ist eine besonders familienfreundliche und landschaftlich abwechslungsreiche Radroute, die auf eindrucksvolle Weise Natur, Geschichte und moderne Freizeitnutzung miteinander verbindet und ihren Ursprung im Jahr 2002 hat, als nach dem Abbau der Gleise zwischen Kirchen und Freudenberg mehrere Gemeinden und Städte entlang von Sieg, Asdorf, Bigge und Lenne die Chance nutzten, auf der ehemaligen Bahntrasse einen durchgehenden Freizeitradweg zu schaffen. Mit der späteren Verlängerung durch den Hohenhainer Tunnel bis zum Bahnhof Wildenburg entstand eine attraktive, nahezu steigungsarme Radverbindung von Kirchen an der Sieg über die historische Fachwerkstadt Freudenberg und die Gemeinde Wenden bis zur Kreisstadt Olpe am Biggesee. Von dort schließt sich die Route nahtlos an die bereits bestehende Radverbindung entlang des Biggesees über die alte Hansestadt Attendorn bis nach Finnentrop an der Lenne an, wo wiederum direkte Anschlüsse an die Lenneroute und den SauerlandRadring bestehen und sich vielfältige Tourenkombinationen ergeben. Auf einer Gesamtlänge von rund 60 Kilometern führt der Radweg durch zwei Bundesländer und drei Landkreise und berührt dabei sehr unterschiedliche Landschaftsräume, die den besonderen Reiz dieser Tour ausmachen. Vom Siegtal aus folgt die Strecke zunächst dem Asdorfbach, führt durch das offene und weite Wildenburger Land und erreicht schließlich das Erholungsgebiet rund um den Biggesee im Sauerland, wo Wasserflächen, bewaldete Hänge und zahlreiche Aussichtspunkte das Landschaftsbild prägen. Dank des geringen Höhenunterschieds ist die Sieg-Bigge-Radtour auch für Familien mit Kindern, ältere Radfahrer und Genussradler bestens geeignet und ermöglicht ein entspanntes Radeln ohne große körperliche Anforderungen. Entlang der Route laden zahlreiche Möglichkeiten zum Verweilen ein, darunter alte Kirchen, Burgen, Schlösser, historische Eisenhütten sowie abwechslungsreiche Natursehenswürdigkeiten, die zu kurzen Abstechern und Pausen einladen und die kulturelle wie industrielle Geschichte der Region anschaulich vermitteln. Ein besonderer Vorteil der Sieg-Bigge-Radtour ist ihre konsequente Anbindung an das Bahnnetz, da Beginn und Ende der Strecke an Bahnhöfen liegen und somit eine komfortable An- und Abreise mit der Bahn möglich ist, wobei auf einzelnen Abschnitten sogar eine kostenlose Fahrradmitnahme angeboten wird. Ob als entspannte Tagesradtour, als familienfreundlicher Ausflug oder als Teil einer längeren Radreise durch Sauerland und Siegerland, die Sieg-Bigge-Radtour bietet vielseitige Möglichkeiten, die Region aktiv zu entdecken. Sie verbindet auf harmonische Weise die Ufer der Sieg mit den idyllischen Landschaften rund um den Biggesee und eröffnet Radfahrern einen intensiven Zugang zu den natürlichen Schönheiten und kulturellen Schätzen dieser abwechslungsreichen Region. (c)WV
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Attendorn, eine traditionsreiche Hansestadt im Sauerland, entwickelte sich aus einer bereits im 9. Jahrhundert gegründeten Urpfarrei, deren erste Missionskirche den Grundstein für die spätere Stadtgeschichte legte. Der romanische Turm der heutigen Pfarrkirche St. Hippolytos, auch Sauerländer Dom genannt, stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten Beispielen frühmittelalterlicher Kirchenbaukunst in der Region. Mit seinen massiven Mauern und den schlichten Rundbogenfenstern dokumentiert er den Übergang von der romanischen zur gotischen Architektur. Die historische Altstadt, geprägt von engen Gassen, malerischen Fachwerkhäusern und dem mittelalterlichen Stadtgrundriss, bewahrt den Charakter der Blütezeit des 13. und 14. Jahrhunderts, als Attendorn durch den hansischen Handel mit Eisenwaren, Tuchen und Salz zu Wohlstand gelangte. Ein herausragendes Zeugnis dieser Epoche ist das Südsauerlandmuseum, das im ehemaligen Rathaus untergebracht ist, dem einzigen gotischen Profanbau Südwestfalens. Seine Ausstellung umfasst Exponate zur Stadt- und Regionalgeschichte, darunter kostbare Urkunden, Handelswaren und Modelle, die die wirtschaftliche Bedeutung Attendorns im Hanseverbund eindrucksvoll belegen. Über der Stadt erhebt sich die imposante Burg Schnellenberg, eine der größten und besterhaltenen Burganlagen Westfalens, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Über Jahrhunderte diente sie als Sitz des kurkölnischen Landdrosten und beeindruckt heute mit ihrem wehrhaften Mauerwerk, der historischen Kapelle und einem Burghof, der den wehrhaften Charakter der Anlage eindrucksvoll vermittelt. Ebenfalls ein Relikt der mittelalterlichen Verteidigungsanlagen ist der Bieketurm, ein Teil der einstigen Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert, der noch heute das Bild einer befestigten Hansestadt lebendig werden lässt. Die Ruine Waldenburg, malerisch oberhalb des Biggesees gelegen, stammt aus dem 13. Jahrhundert und war einst eine bedeutende Höhenburg, die als strategischer Stützpunkt und Schutzburg diente. Von ihren Mauern eröffnet sich ein weiter Blick über das Sauerland. Naturgeschichtlich herausragend ist die Attahöhle, die 1907 entdeckt wurde und als größte Tropfsteinhöhle Deutschlands gilt. Ihre meterlangen Stalaktiten und Stalagmiten sowie bizarren Tropfsteinformationen machen sie zu einem der bedeutendsten geologischen Naturdenkmäler Mitteleuropas. Die Umgebung Attendorns wird von der Biggetalsperre geprägt, deren imposanter Staudamm zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde und ein Meisterwerk wasserwirtschaftlicher Ingenieurskunst darstellt. Der weitläufige Biggesee bietet nicht nur eine eindrucksvolle Landschaftskulisse, sondern auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten wie Segeln, Rudern, Radfahren und ausgedehnte Wanderungen entlang seiner Ufer. Attendorn vereint damit auf einzigartige Weise mittelalterliche Architektur, hansische Kulturgeschichte und eindrucksvolle Natur und ist ein facettenreiches Reiseziel im Herzen des Sauerlands. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Attendorner Hanse, Gesellschaft für Stadtmarketing Tourismus, Rathauspassage, 57439 Attendorn, Tel. 02722-4897, www.attendorn-biggesee.de
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Drolshagen liegt im Natur-Erlebnisgebiet Biggesee–Listersee am Rand des Naturparks Ebbegebirge und verbindet eindrucksvoll landschaftliche Vielfalt mit einer bis ins 11. Jahrhundert zurückreichenden Geschichte. Das historische Zentrum wird von der St.-Clemens-Kirche geprägt, einer romanischen Basilika aus dem 11. Jahrhundert, deren markanter Turm zu den ältesten steinernen Zeugnissen der Region zählt und die frühe kirchliche Bedeutung des Ortes verdeutlicht. Ebenfalls von großer historischer Relevanz ist das 1235 gestiftete Zisterzienserinnenkloster, dessen erhaltener Mitteltrakt an die lange klösterliche Tradition erinnert und die Entwicklung Drolshagens nachhaltig beeinflusste. Spuren der ehemaligen Stadtmauer im Bereich des Pfarrhofs sowie der historische Marktplatz mit seinen Fachwerkhäusern verweisen auf die Stadtgründung im Jahr 1477 und vermitteln ein anschauliches Bild der spätmittelalterlichen Stadtstruktur. In der Umgebung von Drolshagen bestimmen Wasser und Wald das Landschaftsbild, besonders eindrucksvoll an der Listertalsperre, der zweitgrößten der Sauerländer Talsperren, die 1912 fertiggestellt wurde und mit ihrer massiven Staumauer Lister- und Biggetalsperre voneinander trennt. Die Anlage dient der Wasserversorgung und Energiegewinnung und ist zugleich ein beliebtes Ziel für Radfahrer und Wanderer, die auf gut ausgebauten Wegen die abwechslungsreiche Seen- und Hügellandschaft erkunden können. Drolshagen verbindet ruhige Kleinstadtatmosphäre, geschichtliche Tiefe und naturnahe Erholung und bietet einen lohnenden Zwischenstopp im südlichen Sauerland. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stadt Drolshagen - Am Mühlenteich 1 - 57489 Drolshagen - Tel. 02761-970-0, www.drolshagen.de
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Freudenberg zählt zu den bekanntesten Fachwerkstädten in Deutschland und verdankt seine überregionale Bekanntheit dem geschlossenen historischen Stadtkern, der unter dem Namen „Alter Flecken“ geführt wird. Die giebelständige Anordnung der Fachwerkhäuser entstand nach zwei Stadtbränden in den Jahren 1540 und 1666 und gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele planmäßiger Wiederaufbauarchitektur des 17. Jahrhunderts. Die Altstadt wurde mit bemerkenswerter Einheitlichkeit wiedererrichtet und vermittelt bis heute ein authentisches Bild bürgerlicher Bauweise im südwestfälischen Raum. Besonders markant ist die historische evangelische Kirche, die 1675 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus entstand und deren Turm ursprünglich Teil der früheren Burganlage war. Der sogenannte Fotoblick bietet eine vollständige Ansicht des Altstadtensembles mit Kirche und Fachwerkzeile und gehört zu den meistbesuchten Aussichtspunkten der Region. Im Zentrum der Altstadt befindet sich das Stadtmuseum, das mit Ausstellungen zur Ortsgeschichte und zur Entwicklung des Handwerks in Freudenberg einen kompakten historischen Überblick bietet. Ein technikgeschichtliches Zeugnis regionaler Industrieentwicklung ist das Technikmuseum Freudenberg, das in einer ehemaligen Fachwerkhalle untergebracht ist. Die betriebsbereite Dampfmaschine von 1904 versorgt über Transmissionen mehrere Maschinen einer mechanischen Werkstatt und vermittelt eindrücklich das Prinzip industrieller Kraftverteilung. Die Ausstellung wird ergänzt durch historische Traktoren, Lastwagen, eine Motorrad-Oldtimersammlung sowie eine Sammlung landwirtschaftlicher Geräte. Ergänzt wird die Präsentation durch eine original eingerichtete Schmiede und eine Webstube mit einem funktionstüchtigen Handwebstuhl aus dem 18. Jahrhundert. Kulturelles Zentrum ist die Südwestfälische Freilichtbühne, die zu den modernsten Open-Air-Bühnen in Nordrhein-Westfalen zählt. Sie bietet ein vielseitiges Theaterprogramm unter freiem Himmel und wird regelmäßig für Aufführungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Freudenberg - Touristikbüro - KulTourBackes, Kölner Str. 1, 57258 Freudenberg - Tel. 02734-43164
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Finnentrop im Herzen des Sauerlands vereint eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft mit markanten Zeugnissen der Bau- und Industriegeschichte und einer von Wäldern, Flusstälern und sanften Höhen geprägten Natur. Die über 900 Jahre alten Dörfer mit ihren typischen schwarzweißen Fachwerkhäusern spiegeln die traditionsreiche Bauweise des Sauerlands wider und bewahren ein Stück ursprünglicher Dorfstruktur. Besonders eindrucksvoll sind die drei historischen Adelssitze Wasserschloss Lenhausen, Schloss Bamenohl und Schloss Ahausen, die die einstige Bedeutung der Region als Herrschafts- und Wirtschaftsstandort dokumentieren. Das Wasserschloss Lenhausen, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, zeigt mit seinen Wehrmauern, dem breiten Wassergraben und den barocken Umbauten des 17. Jahrhunderts den Wandel von einer mittelalterlichen Befestigungsanlage zu einem repräsentativen Adelssitz. Schloss Bamenohl entstand ebenfalls aus einer mittelalterlichen Burganlage und erhielt im 18. Jahrhundert sein heutiges barockes Erscheinungsbild mit einem zweigeschossigen Herrenhaus und symmetrisch angelegtem Wirtschaftshof. Schloss Ahausen, ursprünglich ein Gutshof, wurde im 17. Jahrhundert zu einem Herrenhaus umgestaltet und repräsentiert den ländlichen Adel in seiner schlichteren, aber harmonischen Bauweise. Ein bedeutendes Zeugnis frühneuzeitlicher Mühlentechnik ist die Jagemannsmühle im Fettertal, die seit über 600 Jahren besteht und als Getreidemühle das wirtschaftliche Leben der Region prägte. Mit ihrem original erhaltenen Mahlwerk vermittelt sie einen authentischen Eindruck der historischen Getreideverarbeitung und ihrer Bedeutung für die Versorgung der ländlichen Bevölkerung. Die Sakralbauten in Schliprüthen und Schönholthausen ergänzen das kulturelle Erbe Finnentrops. Die Kirche in Schliprüthen ist besonders für ihre Orgel von 1681 bekannt, ein wertvolles Instrument, das die kirchenmusikalische Tradition des Sauerlands widerspiegelt. Die Kirche in Schönholthausen beeindruckt mit einer barocken Innenausstattung, kunstvollen Altären und einer ausdrucksstarken Kanzel, die die handwerkliche Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts veranschaulichen. Einen lebendigen Einblick in das Alltagsleben der Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert vermittelt die Heimatstube Schönholthausen, deren Ausstellung Gegenstände aus Landwirtschaft, Handwerk und Waldwirtschaft zwischen 1850 und 1950 zeigt und damit ein anschauliches Bild des dörflichen Lebens liefert. Die Natur rund um Finnentrop wird durch die ausgedehnten Wälder des Naturparks Homert und des Naturparks Ebbegebirge geprägt, deren Wander- und Radwege weite Blicke über die Mittelgebirgslandschaft eröffnen. Der Ruhr-Sieg-Radweg und der SauerlandRadring mit dem 689 Meter langen Fledermaustunnel bieten Radfahrern eine komfortable Möglichkeit, die abwechslungsreiche Umgebung auf alten Bahntrassen zu erkunden. Die Kombination aus geschichtsträchtigen Bauten, technik- und kulturgeschichtlichen Denkmälern sowie einer landschaftlich reizvollen Umgebung macht Finnentrop zu einem vielschichtigen und lohnenswerten Reiseziel im Sauerland. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Finnentrop Tourismus, Am Markt 1, 57413 Finnentrop - Tel. +49(0)2721-512-151 - www.finnentrop.de
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Zwischen den bewaldeten Höhenzügen des nördlichen Rheinland-Pfalz liegt Kirchen an der Sieg, ein traditionsreicher Luftkurort, dessen Geschichte bis ins frühe Mittelalter zurückreicht und der sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem bedeutenden regionalen Mittelpunkt entwickelte. Das Ortsbild wird von mehreren markanten Bauwerken geprägt, zu denen vor allem die Freusburg zählt, eine der ältesten Burganlagen entlang der Sieg, deren weithin sichtbare Silhouette eindrucksvoll an die strategische Bedeutung des Flusstals erinnert. Ebenfalls hervorzuheben ist der Siegerländer Dom, dessen klare architektonische Formen und historische Substanz die kirchliche Entwicklung der Region dokumentieren, während die Kirche St. Michael einen weiteren Bezugspunkt religiöser Tradition darstellt. Auf dem Höhenzug über der Stadt erhebt sich der Ottoturm, ein rund 18 Meter hoher Aussichtsturm, der weite Blicke über das Siegtal und die umliegenden Mittelgebirgshöhen ermöglicht und zugleich den Blick auf die Freusburg öffnet. Zu den historischen Anlagen gehört auch das Taubenhaus am ehemaligen Gutssitz Junkernthal, dessen Bauform an die Wirtschafts- und Hofstrukturen vergangener Jahrhunderte erinnert und zusammen mit dem Torhaus und der Alten Rentei ein anschauliches Ensemble früherer Verwaltung und ländlicher Kultur bildet. Mit dem Druidenstein besitzt Kirchen zudem ein weithin bekanntes Naturdenkmal, dessen markante Basaltformationen und zahlreiche Überlieferungen auf eine lange natur- und kulturgeschichtliche Bedeutung hinweisen. Die Umgebung mit ihren Waldgebieten, Anhöhen und Flussschleifen bietet vielfältige Möglichkeiten zur Erkundung der regionaltypischen Landschaft und verbindet Naturerlebnis mit historischen Eindrücken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Touristinformation Kirchen (Sieg) - Lindenstraße 1 (Rathaus) - 57548 Kirchen (Sieg) - Tel. 02741/688-106
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Olpe ist die lebendige Kreisstadt des Kreises Olpe und vereint mit ihren zahlreichen Ortsteilen historische Substanz, lebendige Stadtkultur und eine herausragende landschaftliche Lage am Biggesee. Die Wurzeln der Stadt reichen bis ins Jahr 1311 zurück, als der Kölner Erzbischof Heinrich II. von Virneburg Olpe die Stadtrechte verlieh und damit die Grundlage für eine eigenständige städtische Entwicklung schuf. Bis heute prägt die historische Altstadt das Bild, deren mittelalterlicher Grundriss, Reste der Stadtmauer und der markante Hexenturm eindrucksvoll an die befestigte Stadt vergangener Jahrhunderte erinnern. Ein Spaziergang durch das Zentrum offenbart zahlreiche Zeugnisse der langen handwerklichen und wirtschaftlichen Tradition Olpes, insbesondere der Metallverarbeitung, die sich unter anderem im Pannenklöpperdenkmal sowie im historischen Gerberviertel Im Weierhohl widerspiegelt. Der Geschichtsbrunnen auf dem Kurkölner Platz erzählt anschaulich von prägenden Ereignissen der Stadtgeschichte und verbindet Vergangenheit und Gegenwart im öffentlichen Raum. Auch die traditionsreiche Kornbrennerei und Likörfabrik, die bereits 1793 urkundlich erwähnt wurde, steht für die handwerkliche Kontinuität und ist ein fester Bestandteil der städtischen Identität. Unmittelbar vor den Toren der Stadt eröffnet der Biggesee als größter Stausee Nordrhein-Westfalens ein weitläufiges Freizeit- und Erholungsgebiet, das mit Segeln, Surfen, Schwimmen, Tauchen und Angeln vielfältige Möglichkeiten bietet, ergänzt durch Rundfahrten der Weißen Flotte, die eindrucksvolle Perspektiven auf Wasser, Wälder und Höhenzüge des Sauerlands eröffnen. Olpe verbindet historische Tiefe, lebendige Innenstadt und naturnahe Erholung zu einem besonders vielseitigen Reiseziel im südlichen Sauerland. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Olpe - Touristik-Büro, Westfälische Str. 11, 57462 Olpe, Tel. 02761-831229, www.olpe.de
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Wenden im südlichen Sauerland vereint historische Industriekultur, religiöse Tradition und eine von weiten Wiesentälern und bewaldeten Höhen geprägte Landschaft zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis. Die Wendener Hütte, 1728 gegründet, zählt zu den ältesten vollständig erhaltenen Holzkohle-Hochofenanlagen im deutschsprachigen Raum und ist ein bedeutendes technisches Kulturdenkmal der Frühindustrialisierung. Die original erhaltenen Bauteile, darunter der massive Hochofen mit seinen Beschickungsöffnungen, das Möllergebäude zur Lagerung der Erze, die Gießhalle mit rekonstruierten Gussformen sowie das Hammerwerk, veranschaulichen die Entwicklung der Eisenverarbeitung vom Erz bis zum fertigen Produkt und geben ein lebendiges Bild der damaligen Arbeitswelt. Die Pfarrkirche St. Severinus bildet das geistliche Zentrum der Gemeinde und dominiert mit ihrem wuchtigen Turm und den spätromanischen Grundmauern den Ortskern. Im Inneren beeindruckt sie durch barocke Altäre, kunstvolle Holzschnitzereien und wertvolle sakrale Ausstattungsstücke, die die lange kirchliche Tradition Wendens widerspiegeln. Die Wallfahrtskapelle auf der Dörnschlade, idyllisch in einem Waldstück gelegen und von alten Bäumen umgeben, gilt seit Jahrhunderten als Ziel für Pilger. Ihre schlichte Architektur und die Legenden um wundersame Heilungen verleihen diesem Ort eine besondere spirituelle Atmosphäre. Die landschaftliche Umgebung mit ihren weichen Hügeln, klaren Bächen und weiten Talauen lädt zu ausgedehnten Wanderungen und Radtouren ein, bei denen sich kulturhistorische Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnis auf angenehme Weise verbinden. Wenden bietet damit ein facettenreiches Bild aus industriellem Erbe, sakraler Kunst und naturnaher Erholung und zählt zu den bemerkenswerten Reisezielen im südlichen Sauerland. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Wenden - Verkehrsamt, Rathaus, Hauptstr. 75, 57482 Wenden, Tel: 02762-4060, www.wenden.de
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In der waldreichen Mittelgebirgslandschaft rund um den Biggesee finden sich ideale Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen und naturnahen Urlaub, bei dem Erholung und Aktivität in ausgewogenem Verhältnis stehen. Dichte Wälder, sanfte Höhenzüge und weitläufige Wasserflächen prägen das Landschaftsbild und schaffen eine ruhige, zugleich vielseitige Umgebung für unterschiedlichste Freizeitinteressen. Der Biggesee selbst bildet das Zentrum zahlreicher Aktivitäten und lädt zu Wassersportarten wie Segeln, Surfen, Tretbootfahren und Rudern ein, während ausgewiesene Badebereiche an warmen Tagen für Erfrischung sorgen. Rund um den See führen gut ausgebaute Rad- und Wanderwege durch Wälder, über Dämme und entlang des Ufers und ermöglichen entspannte Touren ebenso wie sportlich anspruchsvollere Strecken in den umliegenden Höhenlagen. Auch Reiter finden in der Region passende Wege und Angebote, die das Naturerlebnis aus einer anderen Perspektive erschließen. Zahlreiche Aussichtspunkte eröffnen immer wieder neue Blicke auf den Stausee und die umliegende Mittelgebirgslandschaft und machen jede Tour abwechslungsreich. Ergänzt wird das Angebot durch gemütliche Einkehrmöglichkeiten, Ausflugslokale und kleine Orte am See, die zur Rast einladen und regionale Spezialitäten anbieten. Der Biggesee vereint damit Naturgenuss, aktive Erholung und landschaftliche Vielfalt und zählt zu den attraktivsten Erholungsgebieten im südlichen Sauerland. (c)WV
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Radtourenführer Sieg-Bigge-Radtour
Radtourenführer Sieg-Bigge-Radtour
Radtourenführer Sieg-Bigge-Radtour
Radtourenführer Sieg-Bigge-Radtour
Radtourenführer Sieg-Bigge-Radtour
Radtourenführer Sieg-Bigge-Radtour
Sie können den Radtourenführer Sieg-Bigge beim Walder-Verlag für 4,-€ incl. Porto bestellen.
Kultur-Reiseführer: Sehenswertes im Hochsauerland
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Reiseführer Radtouren und Wandertouren mit der Rothaar Bahn und Oberen Lahntal Bahn
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Reiseführer Lenne Radtour von Winterberg über Lennestadt und Altena nach Hagen/Wetter
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Radtour Sieg - Lenne - Ruhr von Kirchen nach Finnentrop
von der Sieg an der Biggesee-Talsperre entlang, von Kirchen und Finnentrop durch Freudenberg - Wenden - Olpe und Attendorn auf der alten Bahnstrecke. Im Jahr 2002, nach dem Abbau der Gleise zwischen Kirchen und Freudenberg, nutzten einige Gemeinden und Städte an Sieg, Asdorf, Bigge und Lenne die Möglichkeit, auf der alten Bahntraße einen Freizeitradweg anzulegen. Zuletzt wurde die Verbindung zwischen Freudenberg durch den Hohenhainer Tunnel bis nach Wildenburg Bhf. hergestellt. Somit gibt es eine durchgehende Radverbindung zwischen Kirchen an der Sieg über die alte Fachwerkstadt Freudenberg und Wenden zur Kreisstadt Olpe am Biggesee. Daran schließt sich die schon bestehende Verbindung entlang des Biggesees über die alte Hansestadt Attendorn zum Endpunkt des Radweges in Finnentrop an der Lenne an, mit direkter Anbindung an die Lenneroute und den neuen SauerlandRadring. Auf einer Strecke von 60km, durch zwei Bundesländer und drei Landkreise, berührt der familienfreundliche Radweg mit wenig Steigung unterschiedliche Landschaften. Er führt aus dem Siegtal entlang des Asdorfbaches durch das weite Wildenburger Land ins Erholungsgebiet Biggesee im Sauerland. Vielfältige Möglichkeiten bieten sich entlang des Radweges zum Verweilen. Alte Kirchen, Burgen, ... |
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Mal wieder wandern mit der RothaarbahnsDie südwestfälischen Mittelgebirgslandschaften Siegerland und Wittgensteiner Bergland mit dem Naturpark Rothaargebirge und dem Quellgebiet von Eder, Lahn und Sieg bieten ideale Möglichkeiten für ein besonderes Wander- und Naturerlebnis und zahlreiche Sehenswürdigkeiten für Ausflüge. Fünf Wandertouren führen entlang der RothaarBahn und Oberen LahntalBahn zwischen Siegen und Bad Berleburg sowie Bad Laasphe. Alle Wanderungen beginnen und enden an Bahnhöfen. Vorgeschlagen werden fünf Wanderungen zur Ginsburg und nach Hilchenbach, über die Ederquelle nach Erndtebrück, zur Ginsburg und nach Erndtebrück, zum Kindelsberg und der Priesterweg. Die Orte und Städte Siegen, Kreuztal, Hilchenbach, Erndtebrück, Bad Berleburg und Bad Laasphe, die mit der RothaarBahn und Oberen LahntalBahn erreicht werden können, warten auf Sie mit ihren. ... |
Mal wieder wandern am Biggesee
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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