Wandertouren in Siegerland-Wittgnenstein
Die Rothaarbahn erschließt eine der reizvollsten Mittelgebirgslandschaften Südwestfalens und verbindet das Siegerland mit dem Wittgensteiner Bergland, wo sich im Naturpark Rothaargebirge die Quellgebiete von Eder, Lahn und Sieg befinden und eine abwechslungsreiche Landschaft aus bewaldeten Höhen, offenen Hochflächen und tief eingeschnittenen Tälern prägen. Entlang dieser traditionsreichen Bahnstrecke liegen zahlreiche Sehenswürdigkeiten und naturnahe Ziele, die sich ideal mit dem Wandern verbinden lassen, denn fünf sorgfältig geplante Touren führen entlang der RothaarBahn und der Oberen LahntalBahn zwischen Siegen und Bad Berleburg sowie Bad Laasphe und sind konsequent so angelegt, dass sie an Bahnhöfen beginnen und enden und damit eine komfortable, flexible und umweltfreundliche An- und Abreise ermöglichen. Zu den Höhepunkten zählen die Wanderung zur Ginsburg, die hoch über dem Siegerland an die wechselvolle Geschichte der Region erinnert, sowie der Abstieg nach Hilchenbach mit seinem historischen Ortskern, eine weitere Tour führt zur Ederquelle und folgt dem jungen Flusslauf bis nach Erndtebrück, wo sich Naturerlebnis und Eisenbahngeschichte eindrucksvoll verbinden, alternativ lassen sich Etappen zur Ginsburg und nach Erndtebrück miteinander kombinieren oder mit dem Aufstieg auf den Kindelsberg verbinden, der mit seinem Aussichtsturm weite Blicke über das Siegerland eröffnet. Ein besonderer landschaftlicher und historischer Akzent ist der Priesterweg, der durch stille Waldabschnitte und offene Höhenzüge führt und einen Eindruck alter Verbindungswege vermittelt. Natur und Besonderheiten dieser Region liegen in der Vielfalt der Mittelgebirgslandschaft, den Quellen großer Flüsse, den ruhigen Waldwegen und den immer wieder überraschenden Aussichtspunkten, die das Wandern entlang der Bahnstrecken besonders abwechslungsreich machen. Die Städte Siegen, Kreuztal, Hilchenbach, Erndtebrück, Bad Berleburg und Bad Laasphe, alle bequem mit der RothaarBahn und der Oberen LahntalBahn erreichbar, ergänzen die Touren mit historischen Stadtkernen, Museen, Kirchen und attraktiven Einkehrmöglichkeiten und laden nach den Wanderungen zum Verweilen ein. Diese Wandertouren wurden von Mitgliedern des Arbeitskreises Schienenverkehr und des Verkehrsclub Deutschland mit großer Ortskenntnis zusammengestellt und bieten die Möglichkeit, Natur, Geschichte und nachhaltige Mobilität auf besonders stimmige Weise zu verbinden und das Rothaargebirge Schritt für Schritt entlang der Bahn zu entdecken. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
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Wandertouren in Siegerland-Wittgnenstein
Reiseführer: Siegerland-Wittgenstein - als Taschenbuch
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Wandertour 1 - Zur Ginsburg und nach Hilchenbach
Wandertour 2 - Über die Ederquelle nach Erndtebrück
Wandertour 3 - Zur Ginsburg und nach Erndtebrück
Wandertour 4 - Zum Kindelsberg
Wandertour 5 - Priesterweg
Wandertouren in Siegerland-Wittgnenstein
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Siegen - Region Siegerland-Wittgenstein
Siegen als Zentrum der Region Siegerland-Wittgenstein ist geprägt von einer langen Geschichte des Bergbaus, der Eisenverarbeitung und der landesherrlichen Repräsentation. Die erste Befestigung auf dem Siegberg entstand bereits vor 1224 und wurde in der Folge zum Obere Schloss ausgebaut, das heute das Siegerlandmuseum beherbergt. Die Sammlungen umfassen Exponate zur Regionalgeschichte, zur Kunst und zum Leben des barocken Malers Peter Paul Rubens, der 1577 in Siegen geboren wurde. In einem eigenen Saal sind acht seiner Originalgemälde dauerhaft ausgestellt. Das Untere Schloss entstand als Residenz der evangelischen Linie des Hauses Nassau-Siegen in den Jahren 1695 bis 1720. Die dreiflügelige Anlage geht in Teilen auf Planungen des Fürsten Johann Moritz von Nassau-Siegen zurück, der als Gouverneur der niederländischen Kolonie Brasilien amtierte. Die Fürstengruft im Schloss birgt die sterblichen Überreste mehrerer Mitglieder des Hauses Nassau. Die Nikolaikirche im Zentrum der Altstadt ist mit ihrem sechseckigen Zentralbau ein architektonisches Unikum in Deutschland. Erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, diente sie den Grafen von Nassau als Stadtkirche und Grablege. Seit 1658 wird der Turm von einem vergoldeten Fürstenhut, dem sogenannten „Krönchen“, bekrönt. Die Marienkirche, im 18. Jahrhundert erbaut, ist der einzige barocke Kirchenbau der Stadt und diente der katholischen Linie der Nassauer Fürsten als Begräbnisstätte. Die Martinikirche auf dem Sporn des Siegberges gilt als ältester erhalten gebliebener Sakralbau Siegens. In ihrem nördlichen Seitenschiff befindet sich ein Fußbodenmosaik aus dem 10. Jahrhundert, das auf eine frühmittelalterliche Kirche an dieser Stelle verweist. Der Reinhold-Forster-Erbstolln erinnert an den gleichnamigen Geologen und Forschungsreisenden, der im 18. Jahrhundert mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten zur geologischen Erkundung des Siegerlands beitrug. Einen modernen Kontrapunkt bildet das Museum für Gegenwartskunst, das im ehemaligen Telegrafenamt untergebracht ist. Der Umbau des Gebäudes durch Josef Paul Kleihues verbindet historische Bausubstanz mit zeitgenössischer Architektur und schafft Raum für wechselnde Ausstellungen nationaler und internationaler Gegenwartskunst. (c)WV
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Kreuztal - Region Siegerland-Wittgenstein
Kreuztal, als Stadt erst im Jahr 1969 im Zuge der kommunalen Neugliederung gegründet, bildet mit rund 32.000 Einwohnern das Zentrum des nördlichen Siegerlands. Trotz ihrer jungen Stadtgeschichte weist die Region eine lange Siedlungs- und Wirtschaftstradition auf. Religiöse Bauten wie die evangelische Kirche in Ferndorf sowie die um 1250 errichtete Pfarrkirche in Krombach gehören zu den ältesten erhaltenen Bauwerken im Stadtgebiet und zeugen von der frühmittelalterlichen Entwicklung der umliegenden Ortschaften. Archäologische Spuren des regionalen Erzbergbaus finden sich in der Bergbauwüstung Altenberg zwischen Littfeld und Müsen. Das in der Renaissancezeit errichtete Schloss Junkernhees, erbaut 1523, gilt als herausragendes Beispiel adeliger Baukunst im Siegerland. Das Herrenhaus mit Fachwerkobergeschossen und massivem Bruchsteinsockel dokumentiert den Einfluss des Landadels in der Region bis in die frühe Neuzeit. Ein technikgeschichtlich und landschaftlich bedeutendes Bauwerk ist der Kindelsbergturm, der 1907 vom Sauerländischen Gebirgsverein errichtet wurde. Der Aussichtsturm bietet einen weiten Blick über das Siegerland und ist Teil eines weitverzweigten Wanderwegenetzes. Er steht zugleich für das bürgerschaftliche Engagement im Bereich der Landschaftspflege und Erholung in der Zeit um 1900. Eine Besonderheit der Wirtschafts- und Nutzungsgeschichte stellt der Historische Hauberg in Fellinghausen dar. Diese Form der gemeinschaftlichen Waldnutzung wurde im Siegerland über Jahrhunderte betrieben und war noch um 1900 auf über 30.000 Hektar verbreitet. Der Hauberg diente der Gewinnung von Holzkohle für den Eisenbergbau sowie von Eichenrinde für die Lederherstellung. In Fellinghausen wird dieses System anschaulich demonstriert und regelmäßig für forstwirtschaftlich-historische Führungen genutzt. Die Verbindung von kulturellem Erbe, technikgeschichtlicher Zeugnisse und naturräumlicher Struktur macht Kreuztal zu einem vielseitigen Standort innerhalb der Region Siegerland-Wittgenstein. (c)WV
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Hilchenbach - Region Siegerland-Wittgenstein
Hilchenbach im nördlichen Siegerland gehört zu den geschichtlich markanten Orten der Region und vereint kulturhistorische Zeugnisse mit naturnahen Erholungsmöglichkeiten. Der historische Stadtkern wird durch den Marktplatz geprägt, der von großzügig dimensionierten Fachwerkhäusern gesäumt ist und mit seinem Glockenspiel sowie der zentral gelegenen Wilhelmsburg das städtebauliche Zentrum bildet. In der Wilhelmsburg ist das Stadtmuseum untergebracht, das mit Dauer- und Sonderausstellungen einen Überblick über die Ortsgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert bietet. Im Erdgeschoss erinnert ein Gedenkzimmer an Carl Kraemer, den Initiator des ersten deutschen Tierschutzgesetzes, sowie an Wilhelm Münker, der als Mitbegründer des Deutschen Jugendherbergswerks gilt. Als weithin sichtbares Wahrzeichen erhebt sich die Ruine der Ginsburg auf einem Bergsporn über dem Ortsteil Grund. Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Höhenburg war zeitweise Besitz der Grafen von Nassau und gilt als bedeutender Ort der nassauischen Territorialgeschichte. Der restaurierte Turm bietet einen Ausblick auf die waldreiche Mittelgebirgslandschaft und vermittelt einen Eindruck von der strategischen Bedeutung der Anlage. Die Bergbaugeschichte der Region wird im Bergbaumuseum Müsen dokumentiert, das an der ehemaligen Grube Stahlberg errichtet wurde. Der Stahlberger Erbstollen mit einer Länge von 1.144 Metern wurde zur Wasserableitung angelegt und war Teil eines über viele Jahrhunderte betriebenen Erzbergwerks. Die Ausstellung zeigt originale Werkzeuge, Karten und geologische Exponate und veranschaulicht die Arbeitsbedingungen unter Tage. Neben dem kulturellen Erbe bietet Hilchenbach mit dem Giller, einer waldreichen Hochfläche mit Aussichtsturm und Freizeitflächen, sowie der Breitenbachtalsperre ein breites Spektrum an naturnahen Erholungsmöglichkeiten. Der asphaltierte Rundweg an der Talsperre ist ganzjährig zugänglich und wird von Wandernden, Radfahrenden und Sporttreibenden gleichermaßen genutzt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Touristik-Information - Markt 13, 57271 Hilchenbach - Tel. 02733 288-133
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Erndtebrück - Region Siegerland-Wittgenstein
Erndtebrück liegt im oberen Edertal am Südrand des Naturparks Rothaargebirge und gehört zu den strukturell gewachsenen Gemeinden im südlichen Wittgenstein. Die Besiedlung des Ortes lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Das Ortsbild wird von einer Mischung aus gepflegten Fachwerkhäusern, Schieferdächern und ortstypischen Hausformen geprägt, die das historische Erscheinungsbild der Gemeinde bewahren. Zahlreiche Ortsteile haben ihren ländlichen Charakter bewahrt und sind durch ihre Bauweise und Lage Teil einer regionaltypischen Kulturlandschaft. Das Heimatmuseum im Zentrum des Ortes dokumentiert die geschichtliche Entwicklung der Gemeinde mit einer Sammlung regionaler Alltagsgegenstände, Fotografien und handwerklicher Arbeitsgeräte. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in das Leben der Bevölkerung vom 19. Jahrhundert bis in die Zeit des wirtschaftlichen Wandels in der Nachkriegszeit. Eine besondere Sammlung technikhistorischer Objekte bietet die Oldtimersammlung Bald, die 1999 von Rudolf Bald eröffnet wurde. Die private Ausstellung zeigt eine Vielzahl restaurierter Fahrzeuge, darunter 20 Motorräder, mehrere historische Automobile sowie einen vollständig erhaltenen Lanz-Bulldog. Die Sammlung ermöglicht einen kompakten Überblick über die Entwicklung der individuellen Mobilität im ländlichen Raum. Neben dem kulturellen Angebot bietet Erndtebrück durch seine Lage an der jungen Eder auch naturräumliche Besonderheiten. Wander- und Radwege führen entlang des Flusslaufs durch bewaldete Höhen und stille Tallagen, die sich vom Ederkopf bis in die tiefer gelegenen Ortsteile erstrecken. Die Wege erschließen weite Blicke in das Rothaargebirge und machen Erndtebrück zu einem Ausgangspunkt für naturbezogene Erholung im südlichen Wittgensteiner Land. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Gemeinde Erndtebrück - Talstraße 27, 573339 Erndtebrück - Tel. +49 (0)2753 605 111
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Bad Berleburg - Region Siegerland-Wittgenstein
Bad Berleburg zählt mit seiner über 750-jährigen Stadtgeschichte zu den geschichtlich bedeutenden Orten im südlichen Wittgenstein. Als Sitz der Fürstenfamilie Sayn-Wittgenstein-Berleburg ist das mächtige Barockschloss bis heute das prägende Bauwerk der Stadt. Die dreiflügelige Anlage mit Innenhof beherbergt kostbare Kunstsammlungen und vermittelt einen authentischen Eindruck fürstlicher Wohnkultur. Der weitläufige Schlosspark wurde im 19. Jahrhundert zum Landschaftsgarten umgestaltet und dient heute als Kurpark. Im Ortsteil Schwarzenau erinnert das Alexander-Mack-Museum an die Gründung der Brüderbewegung im Jahr 1708. Diese evangelische Gemeinschaft, die in Nordamerika als Church of the Brethren bekannt wurde, nahm von hier ihren Ausgang. Das Schmiedemuseum Arfeld, untergebracht in einem Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert, bewahrt das handwerkliche Erbe des ländlichen Schmiede- und Wagnerhandwerks mit vollständig eingerichteter Schmiede und Werkstatt. In Girkhausen demonstriert die Drehkoite eine mehr als 475 Jahre alte Tradition des Holzhandwerks, bei der mit speziellen Drehbänken Holzschüsseln gefertigt und Kochlöffel geschnitzt werden. Ein bedeutendes technikhistorisches Zeugnis bietet das Schieferschaubergwerk Raumland. Es vermittelt anschaulich die über 400-jährige Geschichte des Schieferabbaus in der Region und zeigt originale Abbauwerkzeuge sowie die mühevolle Arbeit unter Tage. Zwischen Bad Berleburg und Schmallenberg führt der WaldSkulpturenWeg - am Rothaarsteig über 23 Kilometer entlang des Rothaarkamms. Dieser außergewöhnliche Kunstwanderweg wurde von internationalen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet und verbindet künstlerische Reflexion mit landschaftlichem Erleben. Ein ökologisch bedeutsames Vorhaben stellt das Wisent-Projekt am Rothaarsteig dar, das sich der Rückkehr der ursprünglich hier heimischen Wildrinder widmete. In einem großzügigen Schaugehege können heute wieder Wisente beobachtet werden, die in einem der letzten naturnahen Wälder Westdeutschlands leben. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro:
Touristkverein Bad Berleburg, Poststraße 42, D-57319 Bad Berleburg - Tel. 02751-9363-3
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Bad Laasphe - Region Siegerland-Wittgenstein
Bad Laasphe liegt im östlichen Teil des Kreises Siegen-Wittgenstein am Übergang vom Rothaargebirge ins Lahntal und zählt zu den traditionsreichen Städten der Region. Frühzeitliche Siedlungsspuren finden sich auf dem Höhenrücken hinter Schloss Wittgenstein, wo Reste einer vorgeschichtlichen Wallanlage von einer Besiedlung vor Beginn der schriftlichen Überlieferung zeugen. Die erste urkundliche Erwähnung einer Burg Wittgenstein stammt aus dem Jahr 1187. Sie diente über Jahrhunderte hinweg als Stammsitz der Grafen von Wittgenstein und ist heute Standort eines privaten Internats mit Realschule und Gymnasium. Die Stadt Laasphe wurde 1277 erstmals erwähnt und entwickelte sich in der Folgezeit zur Residenzstadt. Das älteste Bauwerk im Stadtgebiet ist die evangelische Kirche, die gemeinsam mit den umliegenden Fachwerkhäusern das historische Zentrum prägt. Die Altstadt zeigt eine hohe Dichte gut erhaltener Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert, deren Geschichte über zahlreiche Bronzeplaketten anschaulich vermittelt wird. Ein kultureller Schwerpunkt liegt auf dem Pilzkundlichen Museum im Haus des Gastes, das 1987 eröffnet wurde und eine umfassende Sammlung von rund 900 Pilzarten zeigt. Die Exponate stammen überwiegend aus dem waldreichen Umland, das durch seine Artenvielfalt bekannt ist. Das Internationale Radiomuseum Hans Necker ergänzt das kulturelle Angebot der Stadt mit einer weltweit einmaligen Ausstellung historischer Radiogeräte. Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung der Rundfunktechnik vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit. Die Lage von Bad Laasphe am Rand ausgedehnter Waldgebiete bietet ideale Voraussetzungen für naturnahe Erholung. Ein ausgedehntes Wanderwegenetz von über 350 Kilometern erschließt die Umgebung. Zu den bekanntesten Routen zählen der Lahnhöhenweg mit seinen Talblicken und der Wittgensteiner Panoramaweg, der auf Kammhöhen zahlreiche Ausblicke auf die Mittelgebirgslandschaft eröffnet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: TKS Bad Laasphe GmbH - Wilhelmsplatz 3, 57334 Bad Laasphe - Tel. +49 (0)2752-898
Weitere Reisetipps und Anreise: Hotels, Ferienwohnungen, Bahnfahrplan
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Bahnfahrplan für Rothaarbahn und Obere Lahntalbahn
Reiseführer: Siegerland-Wittgenstein - als Taschenbuch für 8,90€
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Mal wieder Rad fahren in Siegen-Wittgenstein als PDF-Datei
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Mal wieder Rad fahren im Siegtal - als Taschenbuch für 8,90 €
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Radtour entlang der Rothaarbahn - als Taschenbuch für 4,90 €
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2 LänderTour - Sieg-Bigge-Radtour - als Taschenbuch für 4,90 €
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Wandertouren Rothaarbahn - als Taschenbuch für 4,90 €
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Radtourenführer Siegtal, Rothaargebirge - Rhein
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Radtourenführer Siegerland-Wittgenstein
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Radtourenführer Rothaarbahn, NRW
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Radtourenführer Netpher-Radring
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Wander-Reiseführer Rothaarsteig
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Mal wieder wandern mit der Rothaarbahn
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Mal wieder wandern Netphener Keltenweg
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Diese Angaben sind ohne Gewähr - (c) Infos Iko Tönjes (VCD NRW) Stand 2018
Lobbyarbeit zum Schutz der Umwelt und der Menschen vor den Auswirkungen des ausufernden Verkehrs. Die Auswirkungen des Verkehrs auf unsere Umwelt und Gesundheit nehmen täglich zu. Dennoch unternimmt die Politik wenig, weil die Arbeitsplätze jetzt wichtiger sind als die Zukunft unserer Kinder: Politiker wollen wiedergewählt werden. Der VCD macht deshalb Druck auf die Politik und die Wirtschaft, um ein Verkehrssystem für alle Menschen, das den Belangen der Gesundheit und der Umwelt Rechnung trägt, einzuführen. So wurde z.B. die BahnCard eingeführt, nachdem der VCD mehr als 100.000 Unterschriften unter dem Motto 'Halbpreispaß, statt Fahrpreiserhöhungen' gesammelt hatte. Auf kommunaler Ebene wird der VCD regelmäßig zu verkehrspolitischen Entscheidungen gehört. Der VCD ist das Sprachrohr für die Verkehrsteilnehmer am Umweltverbund (Bahn, Bus, Fahrrad und zu Fuß gehen) und setzt sich mit ADFC, BUND und NABU für Umwelt und mehr Menschlichkeit im Verkehr ein. Es soll niemand in einen Automobilclub herkömmlicher Art eintreten müssen, nur um einen Schutzbrief zu erwerben. Der VCD hat sich die Aufgabe gesetzt, den 'Spagat' zwischen Umweltverein und Service-Club zu gestalten.
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'Der Verkehrsclub Deutschland - VCD macht sich seit 1986 als gemeinnützige Organisation stark für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität. Wir kämpfen auf politischer Ebene. Und wir helfen Verbraucherinnen und Verbrauchern. 55 000 Mitglieder und Förderer unterstützen unsere Arbeit und profitieren von dem umfangreichen Service, den wir ihnen bieten. |
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Wir sind die Fahrradlobby und setzen uns für die konsequente Förderung des Fahrradverkehrs ein. Dabei arbeiten wir mit allen Vereinen, Organisationen und Institutionen zusammen, die sich für mehr Radverkehr und für mehr Sicherheit und Umweltschutz im Verkehr einsetzen. Der Allgemeinde Deutsche Fahrradclub - ADFC ist parteipolitisch neutral, aber parteilich, wenn es um die Interessen Rad fahrender Menschen geht. |
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Walder-Verlag - Reiseführer rund um Natur, Geschichte, Kunst und Kultur: Der Walder-Verlag bietet Reiseführer für verschiedene Regionen mit vielen Sehenswürdigkeiten, Bahnreiseführer bekannter Bahnstrecken, Radtourenführer entlang abwechslungsreicher Flusslandschaften und Wanderführer in verschiedenen Mittelgebirgslandschaften an. Neu im Programm sind 'online'-Reisemagazine zu beliebten Ausflugszielen in Europa.
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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