Reiseführer - Radtourenführer Ruhrtal-Radtour
Die Ruhr entspringt auf 674 Metern Höhe bei Winterberg im Hochsauerland und mündet nach rund 219 Kilometern bei Duisburg-Ruhrort auf etwa 20 Metern Höhe in den Rhein. Kaum ein anderer Fluss in Deutschland verbindet Industriegeschichte und naturnahe Landschaften auf so engem Raum und in dieser Vielfalt. Beginnend an der Ruhrquelle am Ruhrkopf, unweit der Rhein-Weser-Wasserscheide bei Winterberg, bahnt sich der Fluss seinen Weg durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft und später durch das Herz des Ruhrgebiets. Entlang ihres Laufs reihen sich zahlreiche Städte und Orte wie an einer Perlenkette aneinander: von Olsberg, Bestwig und Meschede über Arnsberg, Wickede, Fröndenberg, Menden, Iserlohn und Schwerte bis hin zu Herdecke, Wetter, Witten, Bochum, Hattingen, Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und schließlich Duisburg, wobei Dortmund, Bochum und Oberhausen jeweils nur am Rand vom Fluss berührt werden. Auf etwa 124 Kilometern durchfließt die Ruhr die dicht besiedelte Region des Ruhrgebiets, das sich seit dem späten 18. Jahrhundert rasant entwickelte, begünstigt durch oberflächennahe Kohlevorkommen und die Nutzung der Ruhr als Transportweg. Im 19. Jahrhundert zählte sie zeitweise zu den meistbefahrenen Wasserstraßen Deutschlands und war eine Lebensader der Industrialisierung. Heute steht ihre Bedeutung vor allem für die Trink- und Brauchwasserversorgung sowie für Freizeit und Erholung im Vordergrund. Das Ruhrtal hat sich zu einem attraktiven Naherholungsraum der Metropolregion Rhein-Ruhr gewandelt, in dem weitläufige Rad- und Wanderwege, renaturierte Uferabschnitte und mehrere Stauseen zu aktiver Erholung einladen. Historische Altstädte mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, eindrucksvolle Burgruinen, Herrenhäuser und Schlösser prägen ebenso das Bild wie imposante Zeugnisse der Industriekultur. Besonders eindrucksvoll ist die Vielfalt kultureller Höhepunkte entlang des Flusses: In Essen vermittelt die Zeche Zollverein als UNESCO-Welterbe einen einzigartigen Eindruck von Architektur und Arbeitswelt der Industrialisierung, in Mülheim an der Ruhr verbinden Wasserbahnhof und Wassermuseum Technikgeschichte mit moderner Freizeitgestaltung, Hattingen begeistert mit einer der schönsten Fachwerkaltstädte Westfalens und in Duisburg fasziniert der Landschaftspark Duisburg-Nord, wo stillgelegte Hochöfen und Industrieanlagen heute als spektakuläre Kulisse für Kultur, Sport und Erholung dienen. Eine Reise entlang der Ruhr von der Quelle bis zur Mündung ist damit weit mehr als eine Flusstour: Sie ist eine Entdeckungsreise durch wechselnde Landschaften, bewegte Geschichte und eine Region, die sich immer wieder neu erfunden hat und Besucher mit ihrer besonderen Mischung aus Natur, Kultur und Industriekulisse nachhaltig begeistert. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - '
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Winterberg** - Region Hochsauerland'
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Winterberg im Herzen des Sauerlandes hat sich durch seine sportliche Tradition und landschaftliche Schönheit zu einem der bekanntesten Mittelgebirgsorte Deutschlands entwickelt. Der heilklimatische Kurort, umgeben von mehreren Naturschutzgebieten, verbindet sportliche Herausforderungen mit erholsamen Naturerlebnissen und einer langen Wintersportgeschichte. Das Westdeutsche Wintersportmuseum im Ortsteil Neuastenberg dokumentiert auf anschauliche Weise mehr als ein Jahrhundert Wintersporttradition und präsentiert historische Skier, alte Rodelschlitten sowie zahlreiche Fotografien, die die Entwicklung vom einfachen Skifahren bis hin zu professionellen Wettkämpfen zeigen. Winterberg ist jedoch weit mehr als nur ein Winterdomizil. Die Skischanze und die Bobbahn sind international bekannte Austragungsorte für Wettkämpfe und spiegeln die Bedeutung der Stadt als sportliches Zentrum des Sauerlandes wider. Für Radfahrer eröffnet die Bike-Arena Sauerland mit über 1.700 Kilometern Streckennetz eine beeindruckende Vielfalt an Routen, die von gemütlichen Touren bis zu anspruchsvollen Trails für geübte Mountainbiker reichen. Wanderer und Naturliebhaber kommen auf den zahlreichen Höhenwegen, darunter Abschnitte des Rothaarsteigs, auf ihre Kosten und genießen weite Ausblicke über das waldreiche Mittelgebirge. Ein markantes Wahrzeichen ist der Astenturm auf dem 841 Meter hohen Kahlen Asten, der zu den höchsten Bergen Nordrhein-Westfalens zählt. Der Turm bietet nicht nur einen weiten Panoramablick über das Sauerland, sondern beherbergt auch eine Wetterstation, die seit dem 19. Jahrhundert kontinuierliche Klimamessungen liefert und Winterberg zu einem bedeutenden Ort der Wetterforschung macht. Die malerischen Ortschaften rund um die Kernstadt bewahren mit Fachwerkhäusern und kleinen Kirchen ein traditionelles Dorfbild, das an die bäuerlichen Ursprünge der Region erinnert. Insgesamt vereint Winterberg auf eindrucksvolle Weise sportliche Spitzenleistungen, lebendige Kulturgeschichte und eine reizvolle Mittelgebirgsnatur, was den Ort zu einem ganzjährigen Ziel für Aktivurlauber und Erholungssuchende macht. (c)WV
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Lenneroute von Winterberg nach Hagen
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Tourismusinfos/Büro: 59955 Winterberg, Am Kurpark 4,
Tel. 02981 92500
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Olsberg* - Region Hochsauerland'
Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Olsberg* - Region Hochsauerland'
Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Olsberg* - Region Hochsauerland '
Olsberg im Sauerland vereint eine reiche historische Vergangenheit mit einer eindrucksvollen Naturkulisse und präsentiert sich als reizvolles Reiseziel für kultur- und naturinteressierte Besucher. Besonders hervorzuheben sind die vier bedeutenden Schlossanlagen, die das adelige Erbe der Region widerspiegeln. Schloss Bruchhausen, eine weitläufige Anlage mit Wurzeln im Mittelalter, beeindruckt mit seiner massiven Bauweise und seiner Bedeutung als einstiger Verwaltungssitz der Region. Schloss Wildenberg, umgeben von einer gepflegten Parkanlage, zeigt in seiner heutigen Form den Einfluss barocker Umgestaltungen und vermittelt mit seinen architektonischen Details den Repräsentationsanspruch der ehemaligen Besitzerfamilien. Schloss Assinghausen, das im 17. Jahrhundert zu einem Herrenhaus im westfälischen Stil ausgebaut wurde, bewahrt noch heute Elemente seiner älteren Wehranlage und veranschaulicht die Entwicklung vom Wehr- zum Wohnschloss. Schloss Gevelinghausen, das im Renaissance-Stil errichtet und später um barocke Elemente ergänzt wurde, gehört zu den besonders kunsthistorisch bedeutsamen Bauten der Region und spiegelt den Übergang verschiedener Stilrichtungen wider. Neben diesem reichen kulturellen Erbe ist Olsberg auch für seine markante Natur bekannt. Die Bruchhauser Steine, vier mächtige Quarzitfelsen auf dem Istenberg, stellen ein herausragendes Naturdenkmal dar. Der Bornstein als höchster Felsen ragt mit 92 Metern empor und bietet von seinem Gipfel weite Ausblicke über das Rothaargebirge. Archäologische Funde belegen die Existenz einer vorgeschichtlichen Wallburg, die das Gebiet zu einem bedeutenden Siedlungs- und Schutzplatz machte. Die Bruchhauser Steine sind heute ein Nationales Naturmonument, als Bodendenkmal und Fauna-Flora-Habitat streng geschützt und gleichzeitig ein ausgewiesenes Nationales GeoTop im GeoPark GrenzWelten. Wanderwege führen um die Felsformation und machen die geologische Vielfalt und die besondere Flora und Fauna dieses einzigartigen Lebensraums erlebbar. Olsberg verbindet in idealer Weise kunsthistorische Zeugnisse und naturkundliche Besonderheiten und lädt dazu ein, sowohl die adelige Vergangenheit in den Schlossanlagen als auch die beeindruckende Naturlandschaft der Bruchhauser Steine zu erkunden. (c)WV
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Wander-Reiseführer Rothaarsteig![]() Der Rothaarsteig ist ein 156km langer Fernwanderweg, der auf dem Hauptgebirgskamm des Rothaargebirges verläuft von Brilon in Nordrhein-Westfalen am Langenberg, dem höchsten Berg Nordrhein-Westfalens, vorbei nach Dillenburg in Hessen. Der Rothaarsteig wurde 2001 auf der Ginsburg eröffnet. Der größte Teil des Rothaarsteigs liegt im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge. Er verläuft zumeist entlang der Rhein-Weser-Wasserscheide über meist bewaldete Berge, durch von Wald gesäumte Täler, vorbei an Fließgewässerquellen, passiert Natur- und Kulturdenkmäler und führt unter anderem durch Naturschutzgebiete. Der Steig benutzt das vorhandene Netz von befestigten und unbefestigten Waldwegen und verbindet in dünn besiedeltem Gebiet Berge und Sehenswürdigkeiten wie die Bruchhauser Steine, den Langenberg, den Kahlen Asten, den Rhein-Weser-Turm,... |
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Bestwig* - Region Hochsauerland
Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Bestwig* - Region Hochsauerland
Bestwig im Sauerland bewahrt ein reiches historisches Erbe, das sich sowohl in bedeutenden Bauwerken als auch in Zeugnissen der frühen Industriekultur widerspiegelt. Haus Ostwig, ein ehemaliges Rittergut im gleichnamigen Ortsteil, wurde bereits um 1200 in einer Urkunde des Stiftes Meschede als Lehnsgut erwähnt und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem repräsentativen Sitz des Landadels. Das heutige zweigeschossige Herrenhaus entstand 1670 und beeindruckt mit massivem Bruchsteinmauerwerk und schlichten barocken Formen, die den zurückhaltenden Baustil des ländlichen Sauerlands widerspiegeln. Im Inneren lassen sich noch originale Raumaufteilungen und Gewölbekeller erkennen, die den Charakter eines adeligen Gutshofes des 17. Jahrhunderts bewahren. Das Bergkloster Bestwig, im 19. Jahrhundert gegründet, bildete lange Zeit ein geistliches Zentrum der Region. Die Architektur zeigt typische Elemente des Historismus, darunter spitzbogige Fensteröffnungen und ornamentale Fassadengestaltungen, die den Wandel kirchlicher Bauformen in der Zeit des aufblühenden Katholizismus dokumentieren. Ein besonders eindrucksvolles Zeugnis frühneuzeitlicher Technik ist die alte Kornmühle Ramsbeck, die um 1600 entstand. Mit ihren drei großen Wasserrädern, den hölzernen Zahnrädern und den originalen Mahlgängen vermittelt sie ein lebendiges Bild der Getreideverarbeitung und macht die einstige Bedeutung der Mühlenwirtschaft für die Versorgung der Bevölkerung nachvollziehbar. Die Industriegeschichte der Region wird im Erzbergbaumuseum Ramsbeck lebendig, das den Erzbergbau des 19. und 20. Jahrhunderts eindrucksvoll dokumentiert. Eine 1,5 Kilometer lange Fahrt mit der Grubenbahn führt Besucher tief in die ehemaligen Erzstollen, wo Maschinen, Werkzeuge und originale Förderanlagen die harte Arbeitswelt unter Tage veranschaulichen. Diese Bergwerkslandschaft war über viele Jahrzehnte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und trug entscheidend zur Industrialisierung des Sauerlands bei. Die landschaftliche Umgebung Bestwigs wird von den bewaldeten Höhenzügen des Naturparks Arnsberger Wald und des Naturparks Homert geprägt, die mit ihren abwechslungsreichen Mischwäldern, klaren Bächen und sanften Hügeln zahlreiche Wander- und Erholungsmöglichkeiten bieten. Die Flusstäler von Ruhr, Valme und Elpe durchziehen die Region mit malerischen Wiesenlandschaften, die besonders im Frühjahr und Sommer ein idyllisches Bild abgeben. Der Hennesee mit seinen weitläufigen Uferbereichen und den umliegenden Waldwegen ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Radfahrer und fügt sich harmonisch in das landschaftliche Gesamtbild ein. Bestwig vereint somit historische Baukunst, klösterliche und adelige Tradition, bedeutende industriegeschichtliche Zeugnisse und eine reizvolle Mittelgebirgslandschaft zu einem facettenreichen und kulturell wie landschaftlich lohnenswerten Reiseziel im Herzen des Sauerlands. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bestwig - Tourist-Information, Bundesstraße 139, 59909 Bestwig, Tel. 02904-712810, www.bestwig.de
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Meschede* - Region Hochsauerland
Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Meschede* - Region Hochsauerland
Meschede im Herzen des Sauerlands verbindet klösterliche Tradition, mittelalterliche Stadtgeschichte und eine reizvolle Naturlandschaft zu einem facettenreichen Kultur- und Ausflugsziel. Die Benediktinerabtei Königsmünster, auf einem Höhenrücken über der Stadt gelegen, prägt mit ihrer klar gegliederten Architektur und den modernen Sakralbauten die Silhouette Meschedes und dokumentiert das lebendige monastische Erbe seit ihrer Gründung im frühen 20. Jahrhundert. Ein weiteres sakrales Kleinod ist die Michaelskapelle auf dem Keppelsberg, deren Ursprung bis ins Mittelalter zurückreicht. Sie beherbergt einen spätgotischen Flügelaltar aus dem ehemaligen Kloster Galiläa, dessen feine Schnitzkunst eindrucksvoll den religiösen Kunstsinn dieser Epoche widerspiegelt. Die ehemalige Stiftskirche St. Walburga, seit 1787 Pfarrkirche, zeigt mit ihrer vorromanischen Choranlage, die erst 1981 bei Restaurierungsarbeiten entdeckt wurde, den Übergang frühmittelalterlicher zu romanischer Baukunst und zählt zu den kunsthistorisch wertvollsten Sakralbauten der Region. Schloss Laer, ein von Gräften umgebenes Wasserschloss mit barock umgestaltetem Herrenhaus, geht auf eine mittelalterliche Burganlage zurück und diente einst als Adelssitz lokaler Grundherren. Seine harmonische Architektur und die Lage inmitten eines gepflegten Parks machen es zu einem herausragenden Beispiel westfälischer Schlossbaukunst. Die Altstadt von Eversberg, ein Stadtteil Meschedes, bewahrt mit ihren schmalen Gassen, sorgfältig restaurierten Fachwerkhäusern und dem erhöht gelegenen Burghügel das malerische Bild eines typischen Sauerländer Ackerbürgerstädtchens. Die Reste der ehemaligen Burg Eversberg mit ihren Wallanlagen erinnern an die wehrhafte Vergangenheit der Siedlung, die im Mittelalter ein wichtiger Verwaltungssitz war. Ein weiteres kulturhistorisches Highlight ist die Hünenburg, eine karolingische Wallburganlage aus dem 8. oder 9. Jahrhundert, die strategisch günstig über der Ruhr liegt und ein eindrucksvolles Beispiel frühmittelalterlicher Befestigungsanlagen darstellt. Industrie- und Wirtschaftsgeschichte wird in Meschede ebenfalls greifbar: Die Brauerei Veltins, deren Anfänge bis ins Jahr 1824 zurückreichen, zählt zu den bedeutendsten Brauereien Westfalens und bietet mit ihren Führungen einen Einblick in die moderne Bierproduktion, wobei historische Brautechniken anschaulich erläutert werden. Die landschaftliche Umgebung Meschedes ist geprägt von waldreichen Höhenzügen und Flusstälern. Wanderwege wie der Ruhrtalradweg oder der Sauerland-Höhenflug führen durch abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaften und eröffnen weite Panoramen über das Hochsauerland. So verbindet Meschede sakrale und profane Baukunst, frühmittelalterliche und barocke Zeugnisse sowie traditionsreiche Industrie mit der charakteristischen Natur des Sauerlands und bietet ein eindrucksvolles Bild seiner historischen und kulturellen Entwicklung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Meschede - Touristinformation, Le-Puy-Straße 6-8, 59872 Meschede, Tel. 0291-9022443, www.meschede.de
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Arnsberg** - Region Hochsauerland
Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Arnsberg** - Region Hochsauerland
Arnsberg im Sauerland zählt zu den geschichtsträchtigsten Städten der Region und entwickelte sich im Mittelalter zu einem bedeutenden Zentrum der kurkölnischen Verwaltung. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, engen Plätzen und zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern bewahrt das Flair vergangener Jahrhunderte und zeigt in ihrer baulichen Struktur den Einfluss der Kölner Kurfürsten, die hier über lange Zeit ihre Macht ausübten. Besonders eindrucksvoll ist die Schlossruine von Alt-Arnsberg, die auf einem Bergrücken oberhalb der Stadt thront und mit ihren mächtigen Mauerresten ein anschauliches Bild der mittelalterlichen Residenz der Kölner Erzbischöfe vermittelt. Modelle und historische Abbildungen im kleinen Feuerwehrmuseum innerhalb der Ruine lassen die einstige Größe des Schlosses nachvollziehen und dokumentieren zugleich die Entwicklung der Feuerwehrtechnik in der Region. Ein weiteres kulturelles Highlight ist das Sauerlandmuseum im ehemaligen Landsberger Hof, dessen Ausstellungen die politische, wirtschaftliche und kulturelle Geschichte des kurkölnischen Sauerlands beleuchten und eindrucksvoll den Einfluss des Kurfürstentums Köln in Westfalen zeigen. Schloss Herdringen, eines der bedeutendsten Profanbauwerke Westfalens, wurde im 19. Jahrhundert im Tudorstil umgestaltet und beeindruckt durch seine reich gegliederte Fassade, Ziergiebel und den weitläufigen Landschaftspark, der zu den schönsten Westfalens zählt. Schloss Höllinghoven, ein barockes Herrenhaus mit klassizistischen Elementen, spiegelt den Wohnstil des westfälischen Adels des 18. Jahrhunderts wider und bewahrt mit seinen harmonischen Proportionen und dem repräsentativen Treppenhaus ein Stück höfischer Baukunst. Sakrale Architektur von hoher Bedeutung repräsentiert das Kloster Oelinghausen, eine ehemalige Prämonstratenserinnenabtei, deren Baugeschichte romanische und gotische Elemente vereint. Die kunsthistorisch wertvolle Innenausstattung umfasst reich verzierte Altäre, Fresken und eine eindrucksvolle Chorgestaltung, die den Rang des Klosters als religiöses Zentrum unterstreicht. Das ebenfalls von Prämonstratensern gegründete Kloster Wedinghausen ist nach einer sensiblen Neugestaltung des Innenhofes ein gelungenes Beispiel für das Zusammenspiel mittelalterlicher Klosterarchitektur und moderner Gestaltungselemente, wodurch die historische Substanz noch stärker hervorgehoben wird. Die Natur rund um Arnsberg ist geprägt von den ausgedehnten Wäldern des Naturparks Arnsberger Wald mit seinen dichten Mischwäldern, klaren Bächen und einer vielfältigen Tierwelt. Zahlreiche Wanderwege erschließen die hügelige Mittelgebirgslandschaft, während der Wildwald Vosswinkel das ökologische Gleichgewicht des Sauerlands auf anschauliche Weise erlebbar macht und mit naturnah gestalteten Gehegen zu jeder Jahreszeit faszinierende Beobachtungen ermöglicht. Arnsberg vereint mittelalterliche Baukunst, kulturelle Zeugnisse und eine abwechslungsreiche Naturlandschaft und bietet damit ein facettenreiches Reiseziel, das Historie und Natur harmonisch miteinander verbindet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Arnsberg - Tourist-Information, Neumarkt 6, 59821 Arnsberg, Tel. 02931-4055, www.arnsberg-info.de
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Wickede* - Region Soest
Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Wickede* - Region Soest
Wickede, wo das sanfte Hügelland des Sauerlandes auf die fruchtbare Bördelandschaft trifft, vereint Geschichte, Natur und Kultur zu einem facettenreichen Gesamtbild. Ein markantes Symbol der örtlichen Geschichte ist der „Glasbläser“, eine bronzierte Skulptur am Marktplatz, die an die traditionsreiche Glashütte erinnert, die zwischen 1889 und 1915 für wirtschaftlichen Aufschwung sorgte. Die Pfarrkirche St. Antonius, deren Ursprung auf eine Kapelle von 1862 zurückgeht, prägt das Ortsbild und spiegelt die religiöse Tradition der Gemeinde wider. Schloss Echthausen, 1530 erbaut und einst im Besitz der Grafen von Arnsberg, erhebt sich eindrucksvoll im gleichnamigen Ortsteil. Die Architektur des Schlosses mit seiner harmonischen Einbindung in die umgebende Parklandschaft erzählt von adeliger Repräsentation und historischer Bedeutung. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk ist das Rittergut Schaffhausen im malerischen Ortsteil Schlückingen. Eingebettet in eine großzügig angelegte Parkanlage, verleiht es dem Ort einen besonderen historischen Reiz. Besonders bemerkenswert ist das gut erhaltene Kellergewölbe, das von der langen Geschichte des Anwesens zeugt und Einblicke in die Wirtschafts- und Lebensweise vergangener Jahrhunderte bietet. Ebenfalls historisch bedeutsam ist Gut Scheda, ein Anwesen, das für seine landwirtschaftliche Tradition und seine architektonische Harmonie bekannt ist. Wickede vereint mit seinen historischen Bauwerken, seiner landschaftlich reizvollen Lage und seinen kulturellen Erinnerungsorten die Zeugnisse einer lebendigen Vergangenheit mit der ruhigen Atmosphäre einer naturverbundenen Region und macht den Ort zu einem lohnenden Ziel für geschichtsinteressierte Besucher und Naturliebhaber. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Wickede - Gemeindeverwaltung Wickede, Hauptstr. 81 (Rathaus), 58739 Wickede (Ruhr), Tel. +49(0)2377-9150
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Fröndenberg** - Region Soest
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Fröndenberg, malerisch gelegen zwischen Ruhr und Haarstrang am Rand der Westfälischen Bucht, blickt auf eine bemerkenswert lange Siedlungsgeschichte zurück, die bis in die Bandkeramische Kultur um 5500 bis 5000 v. Chr. zurückreicht. Diese frühe Besiedlung belegt die zentrale Bedeutung der Region als Lebensraum seit vorgeschichtlicher Zeit. Die Stadt beeindruckt heute mit einer Vielzahl historischer Bauten und kultureller Zeugnisse, die ihre bewegte Vergangenheit eindrucksvoll widerspiegeln. Das Kettenmuseum gewährt einen faszinierenden Einblick in die industrielle Tradition Fröndenbergs, die eng mit der Metallverarbeitung verbunden war. Architektonisch besonders reizvoll sind das Boeselagerhaus von 1783, ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit charakteristischer Fachwerkgliederung und barocken Zierelementen, sowie das Äbtissinnen-Stiftsgebäude aus dem Jahr 1661, das an die Zeit des ehemaligen Frauenstifts erinnert und mit seiner soliden Bauweise ein bedeutendes Denkmal westfälischer Stiftsarchitektur darstellt. Die Lesemannvilla, ein Beispiel gehobener bürgerlicher Wohnkultur des 19. Jahrhunderts, ergänzt dieses Ensemble historischer Profanbauten. Sakrale Baukunst offenbart die Stiftskirche St. Marien, deren Sakristei um 1500 entstand und die um 1900 einen neugotischen Westturm erhielt, der das Stadtbild prägt. Gegenüber dieser Kirche erhebt sich das Boeselagerhaus, wodurch ein harmonisches architektonisches Bild entsteht. Weitere Zeugnisse historischer Baukunst sind Haus Schoppe in Langschede, ein zweigeschossiges Fachwerkhaus mit einem seltenen Rokokofenster, und die Wasserburg Altendorf, die als einzige erhaltene Wasserburg Fröndenbergs gilt und deren Ursprünge bis ins 16. Jahrhundert reichen. Diese Burganlage, umgeben von Wassergräben und mit einer typischen westfälischen Hofstruktur, vermittelt einen anschaulichen Eindruck adeliger Wohn- und Wehrarchitektur jener Zeit. Ein lohnender Abstecher führt zum Bismarckturm in Strickherdicke, der 1900 errichtet wurde und mit seiner Aussichtsplattform in 12 Metern Höhe eindrucksvolle Blicke auf die Ruhrlandschaft und den Haarstrang eröffnet. Fröndenberg präsentiert sich damit als eine Stadt, in der vorgeschichtliche Spuren, mittelalterliche und frühneuzeitliche Architektur sowie industriegeschichtliche Zeugnisse ein faszinierendes Gesamtbild ergeben. Ein Besuch bietet nicht nur historische Entdeckungen, sondern auch landschaftliche Reize und macht die Stadt zu einem lohnenswerten Ziel kultur- und geschichtsinteressierter Reisender. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Fröndenberg - Tourismus, Bahnhofstr. 2, 58730 Fröndenberg/Ruhr, Tel. +49(0)2373/976-0
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Schwerte** - Region Metropole Ruhr
Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Schwerte** - Region Metropole Ruhr
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Schwerte, idyllisch im landschaftlich reizvollen Ruhrtall gelegen, begeistert durch seine historische Tiefe und eine Vielzahl markanter Sehenswürdigkeiten, die den besonderen Charakter dieser traditionsreichen Stadt ausmachen. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und sorgfältig restaurierten Fachwerkhäusern lädt zu einem atmosphärischen Spaziergang ein und vermittelt eindrucksvoll, wie sehr die Stadt vom mittelalterlichen Erbe geprägt wurde. Zu den charmanten Gebäuden zählt auch die älteste Apotheke der Stadt, die mit ihrer authentischen Fassade ein Stück Alltagsgeschichte bewahrt. Das Alte Rathaus mit seiner spätgotischen Architektur und der charakteristischen offenen Laubenhalle ist ein kultureller Mittelpunkt Schwertes. Im Ruhrtalmuseum, das hier beheimatet ist, erhalten Besucher einen spannenden Einblick in die Entwicklung der Stadt und des gesamten Ruhrtals, dessen Geschichte eng mit Handel, Handwerk und Industrialisierung verbunden ist. Nur wenige Schritte weiter erhebt sich die St.-Viktor-Kirche, deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Sie beeindruckt mit kunstvollen Fenstern, bedeutenden liturgischen Objekten und einer außergewöhnlichen Sammlung von Kunstschätzen, die Zeugnis einer jahrhundertealten Glaubens- und Baugeschichte ablegen. Ergänzt wird die Liste bedeutender Bauwerke durch Haus Villigst, einen ehemaligen Adelssitz mit weitläufigem Park, der heute als modernes Bildungs- und Tagungszentrum genutzt wird und Besucher mit seiner eleganten Architektur empfängt. Ebenso bemerkenswert ist Haus Ruhr, ein im Jahr 1455 errichteter Gutshof, der zu den ältesten erhaltenen Profanbauten der Region gehört und den Charakter früher ländlicher Baukultur eindrucksvoll widerspiegelt. Schwerte ist zudem ein wichtiger Standort der Route der Industriekultur. Der Bahnhof, das ehemalige Eisenbahnausbesserungswerk sowie technische Relikte wie das Pumpwerk Westhofen oder der imposante Hochdruck-Kugelgasbehälter erzählen von der industriellen Blütezeit. Die Ruhrflutbrücke Wandhofen und die historische Rohrmeisterei erweitern dieses Bild und machen die industrielle Vergangenheit im Stadtbild sichtbar. Ein besonderes Kleinod stellt die Schwerter Senfmühle dar, eine der letzten aktiv betriebenen Senfmühlen Deutschlands, in der bis heute traditionell auf historischen Mühlsteinen produziert wird. Im Turmmuseum der Marienkirche wird die kulturelle und kirchliche Geschichte der Stadt eindrucksvoll vertieft und rundet das vielfältige Angebot ab. Schwerte vereint damit Natur, Geschichte und Industriekultur zu einem bemerkenswerten Gesamterlebnis, das Besucher mit seiner Vielfalt und seinem lebendigen historischen Erbe begeistert. (c)WV
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und 65 Burgen und Schlösser zwischen Ruhr und Lippe
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Tourismusinfos/Büro: Schwerte - Touristik-Information, Brückenstr. 14, 58239 Schwerte, Tel. +49(0)2304-104.777
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Dortmund, eine der bedeutendsten Metropolen des Ruhrgebiets, verbindet auf beeindruckende Weise mittelalterliche Wurzeln, industrielle Tradition und eine lebendige Moderne. Die Reinoldikirche, älteste erhaltene Kirche im Stadtkern und dem heiligen Reinoldus gewidmet, erhebt sich als markantes Wahrzeichen und vermittelt mit ihrem Turm und dem eindrucksvollen Innenraum die kraftvolle Ausstrahlung gotischer Baukunst. Ganz in der Nähe begeistert die Marienkirche als spätromanisch-gotisches Juwel aus dem 12. Jahrhundert, das mit dem berühmten Marienaltar von Conrad von Soest zu einem der bedeutendsten sakralen Kunstwerke der Region zählt. Die Petri-Kirche ergänzt dieses Ensemble als eindrucksvolle gotische Hallenkirche, deren wertvoller Goldaltar Besucher seit Jahrhunderten fasziniert. Ein besonderes historisches Highlight ist die Ruine Hohensyburg, hoch über dem Zusammenfluss von Ruhr und Lenne gelegen. Sie bietet nicht nur eindrucksvolle Relikte mittelalterlicher Befestigungen, sondern auch eine imposante Aussicht auf das umliegende Syburger Bergland. Unweit davon erheben sich der Kaiser-Wilhelm-Turm und der Vincke-Turm, zwei markante Denkmäler des 19. Jahrhunderts, die an nationale Erinnerungskultur und bedeutende Persönlichkeiten westfälischer Geschichte erinnern. Weiter südlich beeindruckt St. Peter in Syburg als eine der ältesten Kirchen Westfalens mit romanischer Architektur und ruhiger Ausstrahlung. In den nördlicheren Stadtteilen Dortmunds reihen sich eindrucksvolle Wasserschlösser und Herrensitze aneinander: Schloss Bodelschwingh zählt zu den schönsten erhaltenen Wasserschlössern Westfalens und verzaubert mit seiner malerischen Gräfte und der historisch gewachsenen Parklandschaft. Das Wasserschloss Rodenberg, das heute von modernisierten Strukturen umgeben ist, vermittelt dennoch eindrucksvoll die Atmosphäre einer früheren Adelsresidenz. Haus Dellwig, ein typisches westfälisches Herrenhaus mit Vorburg, und das barocke Haus Westhusen vervollständigen das Bild aristokratischer Kulturgeschichte in Dortmund. Ergänzt wird dieses historische Panorama durch Orte industrieller Erinnerung und moderner Kultur, die Dortmunds Wandel zur vielseitigen Großstadt sichtbar machen. So verbinden sich in dieser lebendigen Metropole Vergangenheit und Gegenwart zu einem inspirierenden Gesamterlebnis, das Besucher motiviert, Dortmunds facettenreiche Geschichte, seine sakralen Schätze und seine einzigartigen Bauwerke Schritt für Schritt zu entdecken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Dortmund - DORTMUNDtourismus, Max-von-der-Grün-Platz 5-6, D-44137 Dortmund, Tel. +49(0)231-18999.112
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Hagen*** - Region Metropole Ruhr
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr -
Hagen, am südöstlichen Rand der Metropole Ruhr gelegen, verbindet auf eindrucksvolle Weise historische Tiefe, kulturelle Vielfalt und naturnahe Erholung. Das Westfälische Freilichtmuseum zählt zu den bedeutendsten Attraktionen der Stadt und entführt Besucher auf eine faszinierende Zeitreise. In über 65 historischen Werkstätten lässt sich traditionelles Handwerk authentisch erleben, während die weitläufige Museumslandschaft inmitten idyllischer Natur einen lebendigen Eindruck vom Alltagsleben vergangener Jahrhunderte vermittelt. Hoch über der Lenne thront Burg Hohenlimburg, die einzige erhaltene Höhenburg Westfalens. Mit ihren mittelalterlichen Mauern, dem romantischen Innenhof und der herrlichen Aussicht über das Lennetal vermittelt sie eindrucksvoll die Atmosphäre vergangener Epochen und zählt zu den markantesten Wahrzeichen der Stadt. Ein weiteres kulturhistorisches Juwel ist die Wasserburg Werdringen im gleichnamigen Stadtteil. Die Burganlage beherbergt heute das Museum für Ur- und Frühgeschichte, das mit spannenden Funden und modernen Präsentationen einen tiefen Einblick in die frühe Besiedlungsgeschichte der Region ermöglicht. Ergänzt wird dieses reiche kulturelle Angebot durch den Hohenhof, ein beeindruckendes Jugendstil-Gesamtkunstwerk, das als Wohnhaus des Karl-Ernst-Osthaus-Museumsstifters entstand und die Ideen des reformorientierten Wohnens eindrucksvoll sichtbar macht. Das benachbarte Haus Busch dient als Literatur- und Medienzentrum und bereichert die Stadt um einen weiteren Ort kulturellen Austauschs. Für Naturfreunde bietet der Hengsteysee an der Ruhr eine reizvolle Kulisse. Umgeben von dichten Wäldern und sanften Hügeln lädt er zu Spaziergängen, Radtouren und Wassersport ein und bildet ein beliebtes Naherholungsgebiet für Einheimische und Gäste. So präsentiert sich Hagen als vielseitiges Reiseziel, das Geschichte, Kunst und Natur zu einem inspirierenden Gesamterlebnis verbindet und Besucher motiviert, die facettenreiche Stadt in all ihren Facetten zu entdecken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: HAGENinfo - Körnerstr.27 - 58095 Hagen - Tel. +49(0)2331-8099980
Hagen - Touristik, Rathausstr. 13, 58095 Hagen, Tel. +49(0)2331-207-5894
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Herdecke** - Region Metropole Ruhr
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Herdecke, malerisch zwischen Hagen und Dortmund an den Ufern der Ruhr gelegen, begeistert mit einer einzigartigen Kombination aus lebendiger Geschichte und eindrucksvollen Naturerlebnissen. Die historische Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert strahlt eine warme, einladende Atmosphäre aus und vermittelt eindrucksvoll den Charme vergangener Jahrhunderte. Enge Gassen, kleine Plätze und traditionelle Bürgerhäuser machen den Rundgang durch die Altstadt zu einem Erlebnis, das kulturell Interessierte wie auch Genießer historischer Architektur gleichermaßen anspricht. Zu den besonderen Orten gehört der Stiftspatz, der sich wie ein kleines historisches Fenster in die Vergangenheit präsentiert und eng mit der traditionsreichen Stiftsgeschichte Herdeckes verbunden ist. Direkt daneben erhebt sich die Stiftskirche, eines der bedeutendsten Sakralbauwerke der Stadt. Diese Kirche, deren Ursprünge bis ins Mittelalter reichen, beeindruckt mit ihrer schlichten romanischen Architektur und der tief verwurzelten spirituellen Bedeutung, die sie seit Jahrhunderten prägt. Ebenso bemerkenswert sind die repräsentativen Gutshäuser der Stadt, die eindrucksvoll den einstigen Wohlstand und die kulturelle Bedeutung der Region widerspiegeln. Haus Ende, malerisch in der grünen Landschaft gelegen, fasziniert mit seiner historischen Architektur und der ruhigen, parkähnlichen Umgebung. Haus Mallinckrodt vermittelt als herrschaftlicher Sitz mit langer Familiengeschichte einen intensiven Eindruck vom Leben des Adels in früheren Jahrhunderten. Haus Schede schließlich, von weitläufigen Anlagen umgeben, ist ein weiteres architektonisches Kleinod und steht für die tiefe Verwurzelung Herdeckes im regionalen Kultur- und Bildungsgeschehen. Neben diesen historischen Schätzen ist Herdecke auch für seine beeindruckenden Naturlandschaften bekannt. Die beiden Stauseen, Harkortsee und Hengsteysee, bilden ein wahres Paradies für Freizeit- und Sportaktivitäten. Spaziergänger, Radfahrer und Wassersportfreunde finden hier ideale Bedingungen, während der Ruhrtalradweg und die Kaiserroute die Stadt zu einem bedeutenden Ausgangs- und Zielpunkt für erlebnisreiche Touren machen. Besonders eindrucksvoll ist das Ruhr-Viadukt, das sich monumental über das Flusstal spannt und als technisches Meisterwerk die Verbindung von Landschaft und Ingenieurskunst sichtbar macht. Herdecke vereint Natur, Geschichte und lebendige Kultur zu einem harmonischen Gesamtbild und lädt Besucher motivierend ein, die Vielfalt und Schönheit dieser besonderen Stadt an der Ruhr mit allen Sinnen zu entdecken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Herdecke - Amt für Stadtmarketing & Tourismus, Kirchplatz 3, 58313 Herdecke, Tel. +49(0)2330-611332
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Wetter** - Region Metropole Ruhr
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Wetter an der Ruhr, eine Stadt mit rund tausendjähriger Geschichte, verbindet landschaftliche Schönheit mit einem beeindruckenden architektonischen Erbe und lädt Besucher zu einer inspirierenden Entdeckungsreise ein. Die historische Altstadt entfaltet mit ihren reizvollen Fachwerkhäusern, den engen Gassen und markanten Plätzen wie dem Markt oder dem Römerplatz ein lebendiges Bild vergangener Jahrhunderte. Der Guckpfortenturm, ein Relikt der alten Stadtbefestigung, sowie das ehemalige Kanonissenstift unterstreichen den mittelalterlichen Charakter und geben eindrucksvolle Einblicke in die reiche Tradition der Stadt. Hoch über der Ruhr erhebt sich die Burg Wetter, deren imposante Silhouette bis heute den Charakter des Ortes prägt. Die historischen Mauern vermitteln ein eindrucksvolles Bild der Wehrarchitektur und erinnern an die Zeit, als Wetter eine bedeutende westfälische Landesherrschaft war. Ergänzt wird dieses mittelalterliche Ambiente durch die Burgruine Alt-Wetter, deren erhaltene Turm- und Mauerreste einen einzigartigen Ausblick über das Ruhrtal eröffnen und das historische Ensemble auf besondere Weise bereichern. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk ist Haus Schede, ein traditionsreicher Adelssitz, der über Jahrhunderte hinweg das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Umgebung beeinflusst hat. Die Ruine Volmarstein mit ihren markanten Mauerzügen erzählt ebenfalls von einer bewegten Vergangenheit und vermittelt einen authentischen Eindruck mittelalterlicher Burganlagen. Ein Höhepunkt für Wanderer und Aussichtsliebhaber ist der Harkortturm, 1884 errichtet und 35 Meter hoch. Wer die über 130 Stufen erklimmt, wird mit einem grandiosen Panoramablick über das Ruhrtal belohnt, der die natürliche Schönheit dieser Region eindrucksvoll erlebbar macht. Neben diesen historischen Sehenswürdigkeiten verleihen der Harkortsee, die Freiheit Wetter als ältester Stadtkern und der idyllische Ortskern von Wengern mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern der Stadt eine unverwechselbare Ausstrahlung. Wetter an der Ruhr verbindet damit auf wunderbare Weise Geschichte, Natur und lebendige Tradition und lädt Besucher dazu ein, die vielfältigen Facetten dieser besonderen Stadt mitten in der Metropole Ruhr zu entdecken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Wetter - Stadtmarketing, Kaiserstr. 78, 58300 Wetter (Ruhr), Tel. +49(0)2335-840188
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Witten** - Region Metropole Ruhr
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Witten, im Herzen der Metropole Ruhr und in unmittelbarer Nähe zu Dortmund und Bochum gelegen, verbindet auf eindrucksvolle Weise die natürliche Schönheit des Ruhrtals mit dem reichen kulturellen und historischen Erbe einer alten Bergbaustadt. Gleich zu Beginn lädt Haus Witten, eine ehemalige Wasserburg direkt an der Ruhr, dazu ein, die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte zu erleben. Heute dient das historische Gebäudeensemble als Kultur- und Veranstaltungszentrum, in dem sich Tradition und moderne Nutzung harmonisch vereinen. Nicht weniger beeindruckend ist Haus Herbede, einer der bedeutendsten Adelssitze im Ruhrtal. Das mächtige Gebäude mit seinem charakteristischen Turm und den malerischen Innenhöfen vermittelt ein lebendiges Bild früherer Herrschafts- und Lebensformen. Nur wenige Kilometer entfernt erhebt sich Schloss Steinhausen, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter reichen. Das romantische Bauwerk liegt eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft und beherbergt heute eine Mountainbikeschule sowie ein Restaurant, wodurch sich historisches Ambiente und moderne Freizeitgestaltung auf ansprechende Weise verbinden. Ein weiteres Highlight ist die Ruine Hardenstein, malerisch am Ufer der Ruhr gelegen. Die Überreste des zweigeschossigen Hauptgebäudes, des Turms und der alten Ringmauer lassen die einstige Kraft der Burganlage erahnen und machen die Geschichte der Region greifbar. Die Umgebung rund um Hardenstein ist zudem eng verbunden mit der Sagenwelt des Ruhrgebiets, was dem Ort eine geheimnisvolle Note verleiht. Ein Muss für alle, die sich für die Ursprünge des Ruhrbergbaus interessieren, ist das Museum im Muttental. Der Bergbauwanderweg führt durch die „Wiege des Ruhrbergbaus“ und ermöglicht Besuchern eine eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit. Von den frühen Stollenanlagen bis zu authentisch erhaltenen Betriebsgebäuden – hier wird die Entwicklung der Bergbauregion auf anschauliche Weise nachvollziehbar. Ergänzend lohnt ein Besuch des Hebezeugmuseums mit seiner historischen Windenschmiede sowie des Gruben- und Feldbahnmuseums Zeche Theresia, in dem eine der ältesten Bergwerksanlagen der Region samt Feldbahnstrecke präsentiert wird. Witten begeistert durch die enge Verbindung von Kultur, Natur und Industriegeschichte und lädt dazu ein, eine Stadt zu entdecken, in der Vergangenheit und Gegenwart in inspirierender Weise verschmelzen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Witten - Stadtmarketing, Marktstr. 7 - Rathausplatz, 58452 Witten, Tel. +49(0)2302-12233
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Bochum*** - Region Metropole Ruhr
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Bochum, im Herzen der Metropole Ruhr gelegen, vereint auf beeindruckende Weise industrielles Erbe, moderne Kultur und historische Baukunst und zählt damit zu den vielseitigsten Städten Deutschlands. Zu den bedeutendsten Attraktionen gehört das Deutsche Bergbau-Museum, eines der renommiertesten Bergbaumuseen der Welt. Hier erleben Besucher die täuschend echte Simulation einer Seilfahrt bis in 1.200 Meter Tiefe, wodurch die harte Arbeitswelt der Bergleute eindrucksvoll nachvollziehbar wird. Die weitläufigen Ausstellungen, das Anschauungsbergwerk und der markante Förderturm machen das Museum zu einem zentralen Ort des regionalen Gedächtnisses. Ein weiteres Highlight ist das Zeiss Planetarium Bochum, das mit seinem hochmodernen Ganzkuppelprojektionssystem einzigartige Reisen durch das Universum ermöglicht und Besucher aller Altersstufen begeistert. Ebenso faszinierend ist das Eisenbahnmuseum Bochum, das in einem ehemaligen Bahnbetriebswerk mehr als 120 historische Fahrzeuge zeigt und damit die Entwicklung der Eisenbahn anschaulich dokumentiert. Die funktionsfähige Drehscheibe und der Ringlokschuppen bilden das Herzstück dieser beeindruckenden Anlage, die zudem häufig als Filmkulisse dient und damit ein lebendiges Stück Industriekultur darstellt. Die kulturelle und historische Seite Bochums zeigt sich in der Propstei-Kirche, einem bedeutenden sakralen Bauwerk im Stadtzentrum, sowie in der Stiepeler Dorfkirche, einer romanisch-gotischen Kirche mit außergewöhnlicher Ausstrahlung. Die Ruine Haus Weitmar ergänzt dieses Bild als eindrucksvolles Relikt mittelalterlicher Architektur, das zugleich Raum für moderne Kunstinstallationen bietet. Das ehemalige Zisterzienserkloster in Haar verweist auf die spirituelle Tradition der Region und bildet mit seinen historischen Gebäuden einen atmosphärischen Ort der Ruhe. Einblicke in das ländliche Leben vergangener Jahrhunderte gewährt das Heimatmuseum Helfs Hof, das mit seinen originalen Fachwerkstrukturen und Exponaten ein authentisches Bild bäuerlicher Kultur vermittelt. Abgerundet wird das vielseitige Angebot durch den Botanischen Garten mit seinem Chinesischen Garten, dem Tropen-, Savannen- und Wüstenhaus, die Besucher in unterschiedlichste Vegetationszonen entführen und die naturkundliche Vielfalt der Stadt unterstreichen. Bochum präsentiert sich somit als facettenreiche Kultur- und Erlebnisstadt, die Tradition und Moderne eindrucksvoll vereint und Besucher motivierend dazu einlädt, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Geschichten dieses besonderen Ortes zu entdecken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bochum Ticketshop Touristinfo - Huestraße 9 - 44787 Bochum - Tel. 0234 963 020
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Hattingen*** - Region Metropole Ruhr
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Hattingen an der Ruhr vereint auf besondere Weise mittelalterliche Atmosphäre, industrielle Vergangenheit und landschaftliche Schönheit und zählt damit zu den eindrucksvollsten Städten der Metropole Ruhr. Die historische Altstadt mit ihren rund 150 Fachwerkhäusern bildet das Herzstück der Stadt und verzaubert Besucher mit ihren engen Gassen, dem teilweise erhaltenen Mauerring und dem geschlossenen Kirchplatzensemble, das in dieser Form in Westfalen nahezu einzigartig ist. Das Alte Rathaus fügt sich harmonisch in dieses Bild ein und dokumentiert mit seiner markanten Architektur die lange kommunale Tradition Hattingens. Gleich daneben steht das Bügeleisenhaus, eines der bekanntesten Fachwerkhäuser des Ruhrgebiets, das mit seiner spitzen, bügeleisenförmigen Grundform und seinen reich verzierten Fachwerkbalken ein eindrucksvolles Beispiel historischer Baukunst darstellt. Einen spannenden Kontrast zur mittelalterlichen Stadt bildet das Westfälische Industriemuseum Henrichshütte, ein ehemaliges Hüttenwerk mit 150 Jahren Geschichte von Eisen und Stahl. Der erhaltene Hochofen, die weitläufigen Werkshallen und die historischen Arbeiterkolonien wie die Gartenstadt Hüttenau machen die Henrichshütte zu einem zentralen Ort der Route der Industriekultur und vermitteln einen intensiven Eindruck von der industriellen Entwicklung des Ruhrgebiets. Die Kirche St. Georg prägt als gotisches Bauwerk seit Jahrhunderten den Stadtkern und beeindruckt mit ihrem markanten Turm sowie der harmonischen Verbindung mittelalterlicher Architektur und sakraler Kunst. Hoch über der Ruhr liegt die Ruine der Isenburg, deren imposante Reste auf die tragische Geschichte der um 1200 errichteten und bereits 1225 zerstörten Höhenburg verweisen. Sie ist ein eindrucksvolles Zeugnis der frühen Territorialgeschichte und bietet zudem einen herrlichen Ausblick über das Ruhrtal. Im Schatten der Burg befindet sich Haus Custodis, ein ehemaliges Verwaltungs- und Wohngebäude der Isenburg, das heute als Informationszentrum dient und die Geschichte der Anlage anschaulich vermittelt. Nicht weit entfernt erhebt sich die mächtige Burg Blankenstein, einer der markantesten Höhenburgen an der Ruhr, deren Errichtung der Wiederverwendung der Steine der zerstörten Isenburg zugeschrieben wird. Die Burg gewährt faszinierende Einblicke in die Wehranlagen des Mittelalters und bildet einen Höhepunkt jeder Hattingen-Reise. Abgerundet wird das historische Ensemble durch die Wasserburg Haus Kemnade aus dem Jahr 1662, eine vollständig erhaltene barocke Burganlage mit kunstvoller Innenausstattung der Renaissance. Die Burg beherbergt heute ein Museum für Musikinstrumente und historische Bauernhäuser und verbindet damit Kultur, Geschichte und Architektur auf inspirierende Weise. Hattingen begeistert durch seine außergewöhnliche Mischung aus mittelalterlichem Charakter, industriellem Erbe und idyllischer Natur und lädt Besucher motivierend dazu ein, die vielen Facetten dieser vielseitigen Stadt zu entdecken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hattingen - Marketing, Haldenplatz 3, 45525 Hattingen, Tel. +49(0)2324-951395
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Ruhr - Essen*** - Region Metropole Ruhr
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Essen, viertgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens und eines der kulturellen Zentren der Metropole Ruhr, beeindruckt mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an historischen Bauwerken, sakralen Schätzen und bedeutenden Industriedenkmälern. Die Münsterkirche, auch als Essener Dom bekannt, bildet das geistliche Herz der Stadt und beherbergt mit der Goldenen Madonna eine der ältesten erhaltenen Marienfiguren der Welt. Der berühmte Domschatz mit seinen kostbaren Reliquiaren und Goldschmiedearbeiten vermittelt eindrucksvoll die Bedeutung des ehemaligen Frauenstifts Essen. In unmittelbarer Nähe steht die Alte Synagoge, eines der größten freistehenden Synagogengebäude Europas, das heute als Haus jüdischer Kultur ein wichtiger Ort der Erinnerung, Begegnung und Aufklärung ist. Ein globales Wahrzeichen der Industriekultur ist die Zeche Zollverein, UNESCO-Weltkulturerbe und Symbol des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Die klare Architektur der Schachtanlage XII, die weitläufigen Museumsbereiche und die kreative Umnutzung des Geländes machen Zollverein zu einem einzigartigen Erlebnisraum für Geschichte, Design und Kultur. Ebenso imposant ist die Villa Hügel, der ehemalige Wohnsitz der Familie Krupp, die mit ihren prunkvollen Räumen und dem weitläufigen Park die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Familie eindrucksvoll widerspiegelt. Mit der Altstadt Kettwig verfügt Essen über einen der charmantesten historischen Ortskerne der Region. Die Fachwerkhäuser, der Tuchmacherplatz und die alten Weberhäuser vermitteln das Ambiente einer einst florierenden Handwerkergemeinde und laden zu einem stimmungsvollen Rundgang ein. Ein weiterer religiöser und historischer Höhepunkt ist die Abtei Werden, ein Ort mit jahrhundertelanger monastischer Tradition und kunsthistorischer Bedeutung. Entlang der Ruhr und in den verschiedenen Stadtteilen finden sich zahlreiche weitere Herrensitze und Burgen: Haus Baldeney und die Ruine der Wasserburg Altendorf vermitteln mittelalterliches Flair, während das Wasserschloss Borbeck als kulturelles Zentrum mit Parkanlage beeindruckt. Schloss Hugenpoet, heute ein exklusives Schlosshotel, verbindet barocke Pracht mit modernem Komfort und zählt zu den schönsten Residenzen des Ruhrgebiets. Schloss Oefte, Schloss Schellenberg und Haus Scheppen, letzteres als beliebter Ausflugsort am Baldeneysee, ergänzen das weiträumige Netzwerk adeliger Baustrukturen und machen die Vielfalt Essens sichtbar. Die Ruine Isenburg oberhalb der Ruhr bietet auf einem historischen Erlebnispfad eindrucksvolle Ausblicke und einen tiefen Einblick in die mittelalterliche Geschichte. Essen überzeugt zudem durch herausragende Museen wie das Museum Folkwang mit seiner bedeutenden Kunstsammlung oder das Ruhrlandmuseum, das die kulturelle, archäologische und geologische Geschichte der Region eindrucksvoll präsentiert. Zusammen mit modernen Aussichtspunkten wie dem RWE-Turm entsteht ein facettenreiches, motivierendes Stadtbild, das Essen zu einem faszinierenden Reiseziel macht, das Besucher mit kulturellem Reichtum, geschichtlicher Tiefe und landschaftlicher Schönheit gleichermaßen begeistert. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Essen - Marketing GmbH, Touristikzentrale, Am Hauptbahnhof 2, 45127 Essen, Tel. +49(0)201-8872041
Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstr. 35, 45128 Essen, Tel. +49(0)201-2069-0
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Mülheim an der Ruhr, idyllisch am Fluss gelegen und eingebettet zwischen Essen und Duisburg, begeistert mit einer harmonischen Mischung aus historischer Tiefe, kultureller Vielfalt und landschaftlicher Schönheit. Die historische Altstadt entfaltet mit ihren malerischen Gassen, liebevoll restaurierten Fassaden und kleinen Plätzen einen besonderen Charme, der Besucher unmittelbar in vergangene Zeiten versetzt. Mittelpunkt dieses historischen Ensembles ist die eindrucksvolle Petrikirche, deren markante Architektur und lange Geschichte das Stadtbild wesentlich prägen und zugleich ein Gefühl für die religiösen und kulturellen Wurzeln Mülheims vermitteln. Ein herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst ist Schloss Broich, eine karolingische Burgruine aus den Jahren 883/884, die als am besten erhaltene Anlage dieser Epoche nördlich der Alpen gilt. Ihre massiven Mauern, die Anlageform und die eindrucksvolle Lage am Fluss machen den Besuch zu einer eindrucksvollen Zeitreise in das frühe Mittelalter. Ganz in der Nähe erhebt sich das Aquarius Wassermuseum, ein architektonisches Schmuckstück in Form eines historischen Wasserturms aus dem Jahr 1892. Die multimedial gestaltete Ausstellung vermittelt auf spannende Weise die Bedeutung des Wassers für die Menschen, die Region und die industrielle Entwicklung – ein Erlebnis, das Wissen und Unterhaltung perfekt vereint. Schloss Styrum, heute ein Ort kultureller Begegnung, zeigt die vielfältigen Nutzungen eines historischen Adelssitzes und vermittelt mit seinem einladenden Ambiente einen lebendigen Eindruck vergangener Lebenswelten. Das Kloster Saarn, 1214 gegründet, zählt zu den bedeutendsten spirituellen Orten der Region. Die Anlage beeindruckt mit ihrer architektonischen Harmonie, den historischen Innenräumen und ihrer Rolle als modernes Kultur- und Veranstaltungszentrum. Ein weiteres Highlight ist die St.-Laurentius-Kirche am Mintarder Berg, deren Blaustein-Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert ein eindrucksvolles Zeugnis religiöser Tradition und handwerklicher Kunstfertigkeit darstellt. Entlang der Ruhr laden die Schleuseninsel und die Ruhrpromenade, angelegt zur Landesgartenschau 1992, zu entspannten Spaziergängen und erholsamen Momenten am Wasser ein. Während der Sommermonate können Besucher sogar Schiffstouren unternehmen und die reizvolle Flusslandschaft aus einer neuen Perspektive genießen. Mülheim an der Ruhr vereint Geschichte, Natur und Kultur zu einem eindrucksvollen Gesamtbild und lädt dazu ein, die Vielfalt einer Stadt zu entdecken, die sich durch ihren harmonischen Charakter und ein reiches kulturelles Erbe auszeichnet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mülheim - Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST), Synagogenplatz 3, 45468 Mülheim an der Ruhr, Tel. +49(0)208-960960
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Duisburg liegt an der Mündung der Ruhr in den Rhein und präsentiert sich als dynamische Großstadt, deren Geschichte eng mit Handel, Schifffahrt und Industrie verbunden ist. Zu den bedeutendsten sakralen Bauwerken zählt die Salvatorkirche, eine gotische Hallenkirche, die seit dem 14. Jahrhundert das geistige Zentrum der Stadt bildet und mit ihrer eindrucksvollen Architektur sowie kunstvollen Ausstattung bis heute beeindruckt. Gleich daneben erhebt sich das Rathaus im Stil der Frührenaissance, dessen repräsentative Fassade und geschichtliche Bedeutung den gewachsenen Charakter der Innenstadt prägen. Im Bereich des historischen Zentrums lädt die Archäologische Zone Alter Markt dazu ein, die Ursprünge Duisburgs zu entdecken, denn hier wurden bedeutende Spuren der frühen mittelalterlichen Besiedlung freigelegt. Unmittelbar daran schließt sich die rekonstruierte mittelalterliche Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert an, die als wichtiges Zeugnis der städtischen Verteidigungsanlagen erhalten geblieben ist. Mit dem Dreigiebelhaus besitzt die Stadt eines ihrer ältesten Wohnhäuser, ein Fachwerkbau aus dem Jahr 1536, der heute als Künstlerzentrum genutzt wird und damit Geschichte und Kultur auf lebendige Weise verbindet. Ein weiteres architektonisches Highlight ist das Tausendfensterhaus, ein beeindruckendes Beispiel des Backsteinexpressionismus, das mit seiner markanten Fassadengestaltung einen besonderen Akzent setzt. Eine zentrale Rolle im Stadtleben spielt der Duisburger Binnenhafen, der größte seiner Art in Europa. Mit seinen historischen Speicherhäusern, den Kaianlagen und der modernen neuen Hafenbebauung bildet er eine spannende Verbindung aus maritimer Tradition und zeitgenössischer Architektur. Hier liegt auch das Museumsschiff, ein ehemaliger Radschleppdampfer, das als schwimmendes Museum die Geschichte der Rheinschifffahrt anschaulich vermittelt. Der historische Dampfkran ergänzt dieses technische Ensemble und macht den Hafen zu einem lebendigen Industrie- und Technikdenkmal. Nur wenige Schritte entfernt eröffnet sich der Theaterplatz mit seinen Kulturinstitutionen, der als städtischer Treffpunkt das moderne kulturelle Leben Duisburgs repräsentiert. Ein weiterer Höhepunkt der Stadterkundung ist der Landschaftspark Duisburg-Nord, ein weltweit bekanntes Beispiel für die gelungene Umwandlung ehemaliger Industrieanlagen in einen spektakulären Freizeit- und Erholungsraum. Die beleuchteten Hochöfen, die begehbaren Türme und die weitläufigen Parkflächen schaffen ein einzigartiges Ambiente, das Industriekultur und Natur harmonisch miteinander verbindet. Zusammen mit Botanischen Gärten, Museen wie dem Museum Küppersmühle oder dem Lehmbruck-Museum und zahlreichen Grünanlagen entsteht ein vielseitiges Stadtbild, das Besucher motiviert, die historischen, kulturellen und technischen Besonderheiten Duisburgs in ihrer gesamten Breite zu entdecken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Duisburg - RUHR.VISITORCENTER, Tourist Information im CityPalais, Königstr. 39, 47051 Duisburg, Tel. +49(0)203-28544.0
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Alle kulturgeschichtlichen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten sind in den Reiseführern beschrieben (Nummern auf den Einzel-Karten):
Weitere erlebnisreiche Radtouren führen durch den Märkischen Kreis
Die Ausgangspunkte für Ihre Radtouren liegen direkt an den Bahnhöfen des RE17 (Sauerland-Express), des RE57 (Dortmund-Sauerland Express), der RB53 (Ardey-Bahn) und der RB54 (Hönnetal-Bahn), so dass Sie problemlos mit der Bahn und Ihrem eigenen Fahrrad ins Obere Ruhrtal und zurück gelangen können. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Tour durch das Obere Ruhrtal zwischen Winterberg und Schwerte vor. Neben allgemeinen Tipps rund ums Radfahren finden Sie zu jeder Tour neben einer Karte auch interessante Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke sowie zu Einkehrmöglichkeiten und Freizeiteinrichtungen.
Vorbereitung
Jede Radtour benötigt eine gewisse Vorbereitungszeit. Neben der Wahl der Strecke und der Suche nach Kartenmaterial, sollten Sie sich auch Gedanken zur Ausrüstung machen. Wir haben Ihnen im Folgenden ein paar Tipps zusammengestellt, damit Sie während Ihrer Tour keine unliebsamen Überraschungen erleben.
Die Ausrüstung: Es empfiehlt sich, auch bei der kürzesten Radtour, immer genügend Flickzeug sowie geeignetes Werkzeug und eine Luftpumpe dabei zu haben, ansonsten sollten Sie Ihre Kleidung an die Witterungsverhältnisse anpassen. Ein Helm bietet Schutz vor Stürzen. Falls Sie kein Handy besitzen, ist es empfehlenswert, ein paar Cent oder eine Telefonkarte griffbereit zu haben. Achten Sie darauf, gerade bei längeren Touren, immer genügend Essen und Getränke dabei zu haben (bei Tagestouren mindestens zwei Liter Flüssigkeit). Kleine kohlenhydratreiche Snacks eignen sich besonders gut.
Das Fahrrad: Sonnenklar: mit einem leichtgängigen und gut gewarteten Fahrrad sind Sie nicht nur Kräfte sparend sondern vor allem sicher unterwegs. Überprüfen Sie deshalb vor der Tour den Zustand Ihres Rades. Erste lose Schrauben können Sie sehr einfach ausfindig machen, indem Sie Ihr Rad anheben und aus geringer Höhe auf die Räder fallen lassen. Wo es klappert, sollten Sie ein paar Schrauben nachziehen. Überprüfen Sie außerdem die Lichtanlage und vergewissern Sie sich, ob die Bremsen funktionieren. Zuletzt sollten Sie nachsehen, ob nirgendwo etwas schleift. Eventuell müssen Sie hier ein wenig nachölen oder die Brennsklötze an Ihrem Rad nach stellen.
Gesundes Radfahren: Gerade bei längeren Etappen ist die richtige Sitzhaltung wichtig, damit Sie nicht schon nach kurzer Fahrt Rücken- oder Kniebeschwerden bekommen. Gegen schmerzende Knie hilft die richtige Sitzhöhe. Achten Sie bei der Einstellung Ihres Sattels darauf, dass der Abstand zwischen Pedale und Sattel so gewählt sein sollte, dass Ihre Beine beim Treten nie komplett durchgestreckt werden. Rücken- und Nackenbeschwerden lassen auf eine zu weit nach vorne gebeugte Sitzhaltung schließen. Justieren Sie Ihren Lenker so, dass Sie eine aufrechte Sitzposition einnehmen können. Gönnen Sie sich auf Ihren Touren alle 10 bis 20 Kilometer eine Rast.
Fahrradmitnahme in den Nahverkehrszügen: Das komplette Fahrkartenangebot der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe ist an den Fahrkartenautomaten mit der orangefarbenen Seitenverkleidung erhältlich. Über die links stehende Liste am Automaten können Sie die vierstellige Kennziffer Ihres Fahrtzieles ermitteln. Geben Sie diese nun über die Zifferntasten ein. Der Fahrpreis erscheint automatisch in der Anzeige.
Ihr Zusatzticket für die Fahrradmitnahme können Sie direkt mitlösen, indem Sie die grüne Plustaste unterhalb der Anzeige drücken. Für ein Fahrradticket betätigen Sie nun die Zifferntaste mit der Nummer 13. Wählen Sie nun zwischen Fahrradeinzel- und Fahrradmonatskarte. Nach Einwurf des angezeigten Betrags erhalten Sie die Fahrkarte(n), die vor Fahrtantritt noch zu entwerten sind.
Fahrradmitnahme im Zug
Sie können Ihr Fahrrad in allen Nahverkehrszügen im Oberen Ruhrtal mit einer zusätzlichen Fahrradkarte transportieren. Gruppen ab sechs Personen erhalten eine Fahrpreisermäßigung (es besteht eine Anmelde- und Reservierungspflicht). Achten Sie bereits beim Einstieg auf das Fahrradsymbol an den Nahverkehrszügen. Diese weisen Ihnen den Weg zu den speziellen Mehrzweckalbteilen für Rad und RadIer. In der Regel befinden sich diese Abteile am Zuganfang oder Zugende. Auch in den Eingangsbereichen der Nahverkehrszüge können Fahrräder abgestellt werden.
8. August 2011
Am Wochenende sind wir von Dortmund mit dem Zug über Hagen nach Winterberg gefahren. Nach einer Stärkung auf dem Marktplatz in Winterberg habe wir uns zu Ruhrquelle auf den Weg gemacht. Der Weg hat uns gut gefallen, wenn auch nicht immer gut ausgeschildert, aber wir hatten uns den google-Maps-Ausdruck mitgenommen und den Weg gefunden. nach 6 Stunden Fahrt mit Zwischenstopps haben wir von Schwerte aus mit dem Zug die Rückfahrt angetreten. Ansonsten kann man die Radtour fürs Wochenende empfehlen.
August Maaßen aus Dortmund
20. August 2011
Wir haben schon mehrere Radtouren an Flüssen unternommen. Hier war ausschlaggebend die Möglichkeit mit dem Zug anzureisen. Leider war der Zug sehr voll, aber unsere Fahrräder haben wir noch rein bekommen. Wir haben eine andere Familie getroffen, mit der wir die Radtour dann gemeinsam gefahren sind. Der Weg lässt sich gut fahren, auch die Kinder haben bis Fröndenberg gut durchgehalten. Wir können die Tour jedem empfehlen.
Gerda Junk aus Hagen
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