Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr -
Zwischen Lippe und Ruhr entfaltet sich eine außergewöhnliche Kulturlandschaft, in der sich industrielle Geschichte und jahrhundertealtes Burgen- und Schlössererbe auf eindrucksvolle Weise verbinden. Das Ruhrgebiet, heute als Metropole Ruhr bekannt, entwickelte sich bereits im Mittelalter entlang wichtiger Handelsachsen wie dem westfälischen Hellweg und erhielt sein heutiges Gesicht vor allem durch die Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts. Trotz – oder gerade wegen – dieser industriellen Prägung bewahrte die Region eine bemerkenswerte Vielfalt an Burgen, Schlössern, Wasserburgen und Herrenhäusern, die von der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Raumes zeugen. Trutzige Höhenburgen, oft nur noch als Ruinen erhalten, markieren strategische Punkte und eröffnen weite Ausblicke über Flusstäler und Städte, während in den Ebenen repräsentative Wasserburgen und Schlossanlagen entstanden, deren Gräften bis heute das Landschaftsbild prägen. Viele dieser Anlagen wurden im Laufe der Zeit von wehrhaften Burgen zu komfortablen Residenzen umgestaltet und spiegeln Baustile von der Renaissance über den Barock bis zum Klassizismus wider. Vor der Kulisse von Industrieanlagen, Parks und Flusslandschaften entsteht so ein einzigartiger Spannungsbogen zwischen mittelalterlicher Machtarchitektur, höfischer Repräsentation und moderner Industriekultur. Dieser Reiseführer lädt dazu ein, die sehenswerten Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr als facettenreiches Kulturerbe zu entdecken und die besondere Mischung aus Geschichte, Architektur und Landschaft in einer der spannendsten Regionen Deutschlands zu erleben. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr -
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Bochum, Ruine Haus Weitmar
Haus Weitmar blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück und wurde bereits im 11. Jahrhundert erstmals als Schultenhof urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit stand das Anwesen als Lehnsbesitz in enger Verbindung zur Abtei Werden und erfüllte wichtige wirtschaftliche und verwaltungstechnische Aufgaben innerhalb der kirchlichen Grundherrschaft. Im späten 15. Jahrhundert wandelte sich der Charakter des Hofes grundlegend, als auf dem Gelände im Besitz des Geschlechts der Hasenkamp ein repräsentativer Rittersitz entstand. Mit diesem Ausbau entwickelte sich Haus Weitmar zu einem adeligen Wohn- und Herrschaftssitz, der über Jahrhunderte hinweg das Umfeld prägte. Einen tiefgreifenden Einschnitt erlebte die Anlage im Zweiten Weltkrieg, als Haus Weitmar ebenso wie die benachbarte Sylvesterkapelle nahezu vollständig zerstört wurden. Von den einst bedeutenden Gebäuden blieben lediglich die Außenmauern erhalten, die heute als eindrucksvolle Ruinen an die frühere Größe und Bedeutung des Anwesens erinnern. Diese Mauerreste vermitteln noch immer einen anschaulichen Eindruck von der historischen Architektur und lassen die wechselvolle Geschichte des Ortes erahnen. Besonders hervorzuheben ist der zugehörige Schlosspark, der das Ruinenensemble umgibt und mit seinem teilweise jahrhundertealten Baumbestand eine besondere Atmosphäre schafft. Der Park bildet einen reizvollen Kontrast zu den erhaltenen Mauern und macht Haus Weitmar zu einem Ort, an dem Geschichte, Natur und Erinnerung auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden sind. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Bochum-Weitmar, Hattinger Str.; Besichtigung: Park frei zugängnlich
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Bottrop, Schloss Beck
Bereits im 15. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle ein Haus Beck, das den Ursprung der späteren Schlossanlage bildete. Das heute bekannte Wasserschloss entstand jedoch erst in den Jahren von 1766 bis 1771 und stellt ein zweigeschossiges Bauwerk des Spätbarock dar. Errichtet im Stil eines französischen Lustschlosses, spiegelt es den repräsentativen Anspruch und den ausgeprägten Sinn für Eleganz dieser Epoche wider. Besonders reizvoll ist die malerische Lage des Schlosses innerhalb einer großzügigen Parkanlage, die von Wassergräben und Teichen durchzogen ist und dem Anwesen bis heute einen klassischen Charakter eines Wasserschlosses verleiht. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erfuhr das Schloss eine ungewöhnliche Nutzung, als es zeitweise als Fabrik diente, wodurch sich seine ursprüngliche Funktion grundlegend veränderte. Im Jahr 1850 gelangte Schloss Beck in den Besitz der Familie Metternich, unter deren Eigentümerschaft das Herrenhaus jedoch allmählich verfiel, da es nicht dauerhaft standesgemäß genutzt wurde. Erst 1958 kam es zu einer entscheidenden Wende, als eine Baugesellschaft das Anwesen erwarb und damit die Voraussetzung für seinen Erhalt schuf. Ab 1966 begannen umfassende Renovierungsarbeiten, bei denen sowohl das Herrenhaus als auch die Nebengebäude mit großem Aufwand instand gesetzt und weitgehend in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurden. Durch diese sorgfältige Restaurierung konnte der historische Charakter des Schlosses bewahrt und neu erlebbar gemacht werden. Heute präsentiert sich Schloss Beck wieder als eindrucksvolles Beispiel spätbarocker Schlossarchitektur und bildet gemeinsam mit der gepflegten Parklandschaft ein attraktives Ensemble, das Besucher mit seiner historischen Ausstrahlung und seiner harmonischen Einbindung in die Umgebung begeistert. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Bottrop-Kirchhellen, Am Dornbusch; Besichtigung: Freizeitpark Tel. +49(0)2045-5134
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Castrop-Rauxel, Schloss Bladenhorst
Schloss Bladenhorst geht auf eine ursprünglich als Wasserburg angelegte Ritterburg zurück, die bereits im Jahr 1266 erstmals schriftlich erwähnt wurde und damit zu den frühen Adelssitzen der Region zählt. Erbauer und erste bekannte Besitzer waren die Ritter von Blarnhurst, die mit der Anlage einen befestigten Wohn- und Herrschaftssitz schufen. Eine prägende Phase erlebte das Anwesen zwischen 1496 und 1624, als es im Besitz der Familie von Viermundt war. In dieser Zeit wurde die mittelalterliche Burg grundlegend umgestaltet und zwischen 1530 und 1584 zu einem repräsentativen Schloss ausgebaut. Dabei entstand ein Bauwerk mit rechteckigem Grundriss aus Backstein, dessen klare Formen und massive Bauweise typische Merkmale der Renaissance widerspiegeln und den Wandel von der Wehrburg zum standesgemäßen Wohnsitz verdeutlichen. Ursprünglich bestand Schloss Bladenhorst aus einer vierflügeligen Anlage, die von Wassergräben umgeben war und einen geschlossenen, gut geschützten Innenhof bildete. Von dieser historischen Gesamtanlage sind bis heute mehrere bedeutende Bauteile erhalten geblieben. Besonders hervorzuheben ist das wehrhafte Torhaus, das zusammen mit der Gräfte noch aus dem 13. Jahrhundert stammt und eindrucksvoll an die mittelalterlichen Ursprünge erinnert. Ebenfalls erhalten ist die im Jahr 1332 erbaute Kapelle, die als geistlicher Mittelpunkt der Burganlage diente und die religiöse Dimension adeligen Lebens widerspiegelt. Diese noch vorhandenen Bauteile vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der historischen Bedeutung des Anwesens und lassen die bauliche Entwicklung über mehrere Jahrhunderte hinweg nachvollziehen. Schloss Bladenhorst steht damit exemplarisch für den Wandel einer mittelalterlichen Wasserburg zu einem renaissancezeitlichen Schloss und bewahrt bis heute wichtige Zeugnisse regionaler Adels- und Baugeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Castrop-Rauxel, Westring; Besichtigung: von der Straße einsehbar; Info: Tel. +49(0)2305-1062644
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Castrop-Rauxel, Haus Goldschmieding
Haus Goldschmieding geht auf ein ehemaliges Rittergut zurück, das erstmals im Jahr 1275 urkundlich erwähnt wurde und über Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle als adeliger Wohn- und Herrschaftssitz spielte. Die ursprüngliche Anlage war wehrhaft konzipiert und befand sich auf einer von Gräften umgebenen Insel, die lediglich über eine Brücke erreichbar war und damit einen wirksamen Schutz bot. Diese Bauform unterstreicht die strategische Bedeutung des Anwesens im Mittelalter sowie den Anspruch seiner Besitzer auf Sicherheit und Repräsentation. Im 16. Jahrhundert erfolgte ein grundlegender Wandel, als die mittelalterliche Burganlage abgetragen und durch ein Herrenhaus ersetzt wurde, das stärker auf Wohnkomfort als auf Verteidigung ausgerichtet war. Weitere bauliche Veränderungen prägten das Erscheinungsbild im 17. Jahrhundert, als die Nordwestseite des Herrenhauses abgebrochen wurde. Seitdem ist nur noch etwa die Hälfte des ursprünglichen Gebäudes erhalten geblieben, die jedoch mit einem markanten runden Eckturm ein prägendes architektonisches Element bewahrt. Trotz dieser Reduzierung lässt sich die frühere Bedeutung des Gutes noch gut nachvollziehen. Ein besonderer Höhepunkt im Inneren des Hauses ist der Festsaal, der bis heute seinen repräsentativen Charakter bewahrt hat. Dort befindet sich ein prunkvoller Kamin im Stil der Renaissance, der mit kunstvollen Reliefs geschmückt ist und eindrucksvoll vom handwerklichen Können und vom ästhetischen Anspruch seiner Entstehungszeit zeugt. Haus Goldschmieding vermittelt damit einen anschaulichen Eindruck vom Wandel eines mittelalterlichen Rittergutes zu einem neuzeitlichen Herrenhaus und bewahrt zugleich bedeutende Zeugnisse adeliger Wohnkultur vergangener Jahrhunderte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Castrop-Rauxel, Heinrichstr.; Besichtigung: außen jederzeit, Herrenhaus Restaurantbetrieb; Info: Tel. +49(0)2305-30132
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Datteln, Schloss Horneburg
Schloss Horneburg geht auf einen ehemaligen Adelssitz der Herren von Oer zurück und wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Als befestigter Wohn- und Herrschaftssitz spielte die Anlage über Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Rolle innerhalb der regionalen Adelsgeschichte und diente ihren Besitzern sowohl zur Repräsentation als auch zur Verwaltung der umliegenden Ländereien. Im Laufe der Zeit erlebte das Schloss zahlreiche bauliche Veränderungen und wechselvolle Nutzungsphasen, die seine lange Geschichte widerspiegeln. Eine besonders dunkle und einschneidende Episode ereignete sich zwischen 1588 und 1590, als auf der Horneburg zahlreiche Hexenprozesse stattfanden. Diese Ereignisse stehen exemplarisch für die religiösen, gesellschaftlichen und rechtlichen Verwerfungen der frühen Neuzeit und prägen das historische Bild des Schlosses bis heute. Trotz dieser belasteten Vergangenheit blieb die bauliche Substanz der Anlage erhalten und wurde später neuen Aufgaben zugeführt. In der Gegenwart erfüllt Schloss Horneburg eine völlig andere Funktion und wird als Förderschulinternat genutzt. Diese moderne Nutzung bildet einen deutlichen Kontrast zu seiner früheren Rolle als Adelssitz und Gerichtsort und zeigt den tiefgreifenden Wandel der gesellschaftlichen Bedeutung historischer Bauwerke. Schloss Horneburg steht damit beispielhaft für die Fähigkeit historischer Anlagen, sich über Jahrhunderte hinweg neuen Anforderungen anzupassen und dennoch Träger ihrer vielschichtigen Geschichte zu bleiben. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Datteln-Horneburg, Horneburger Str. 39
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Datteln, Haus Vogelsang
Haus Vogelsang war im Mittelalter eine bedeutende herrschaftliche Wasserburg, die durch ihre strategisch günstige Lage und ihre wehrhafte Bauweise geprägt war. Wassergräben, massive Mauern und die klare Trennung von Haupt- und Vorburg unterstrichen einst die defensive Funktion der Anlage und ihre Rolle als adeliger Sitz. Von dieser mittelalterlichen Burg ist heute jedoch nur noch ein späterer Bau erhalten geblieben, der einen wichtigen Abschnitt der Entwicklung des Anwesens dokumentiert. Erhalten ist der zweigeschossige Barockbau aus dem 18. Jahrhundert, der ursprünglich als Vorburg diente und die Anlage in eine neue architektonische Epoche überführte. Dieses Gebäude prägt heute das Erscheinungsbild von Haus Vogelsang und vermittelt einen anschaulichen Eindruck von der barocken Baukunst und dem Wandel von der wehrhaften Burg zu einem repräsentativen Gutshof. Besonders auffällig ist der zweigeschossige, quadratische Eckturm an der Südecke des Gebäudes, der mit einer geschweiften Haube bekrönt ist. Dieser Turm verleiht dem Bauwerk eine markante Silhouette und setzt einen deutlichen architektonischen Akzent, der an den Repräsentationswillen der Barockzeit erinnert. Trotz des Verlustes der eigentlichen Wasserburg bewahrt Haus Vogelsang durch den erhaltenen Barockbau seinen historischen Charakter und lässt die einstige Bedeutung der Anlage erahnen. Das Anwesen bietet damit einen spannenden Einblick in die bauliche Entwicklung adeliger Sitze und spiegelt zugleich die Geschichte der Region wider, in der sich Verteidigung, Repräsentation und Wandel über Jahrhunderte hinweg überlagerten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Datteln, Vogelsangweg 21; Besichtigung: nicht möglich, privat; Info: Tel. +49(0)2363-39050
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Dinslaken, Dinslakener Burg
Die Dinslakener Burg hat ihre Ursprünge im 12. Jahrhundert und entwickelte sich aus einer zunächst auf einer Motte errichteten Befestigung zu einer bedeutenden Festungsanlage. Diese frühe Bauform bot Schutz und Kontrolle über das umliegende Gebiet und bildete die Grundlage für den späteren Ausbau zu einer wehrhaften Burg, die über Jahrhunderte hinweg eine wichtige strategische Rolle spielte. Im Verlauf der Zeit wurde die Anlage mehrfach erweitert und umgestaltet, wobei sich ihre Funktion von einer reinen Verteidigungsanlage zunehmend auch zu einem herrschaftlichen und verwaltungstechnischen Mittelpunkt wandelte. Diese baulichen Veränderungen spiegeln die politischen und militärischen Anforderungen der jeweiligen Epochen wider und unterstreichen die anhaltende Bedeutung der Burg für die Region. Einen schweren Einschnitt erlebte die Anlage im Jahr 1945, als sie während des Zweiten Weltkriegs fast vollständig zerstört wurde. Der Verlust großer Teile der historischen Bausubstanz stellte einen tiefgreifenden Bruch in der langen Geschichte der Burg dar. Bereits in den Jahren von 1950 bis 1952 erfolgte jedoch ein Wiederaufbau, bei dem man bemüht war, den historischen Charakter der Anlage so weit wie möglich zu bewahren. Dabei konnten einzelne ältere Bauteile in den Neubau integriert werden, wodurch die Verbindung zur mittelalterlichen Vergangenheit erhalten blieb. Besonders hervorzuheben ist das Rittertor mit dem zugehörigen Pförtnerhaus aus dem 18. Jahrhundert, das sich gegenüber der Auffahrt zur Burg befindet und bis heute als markantes historisches Element erhalten ist. Dieses Bauwerk vermittelt anschaulich den repräsentativen Anspruch der Burg in späteren Jahrhunderten und bildet einen wichtigen Bezugspunkt innerhalb des heutigen Erscheinungsbildes. Die Dinslakener Burg vereint damit mittelalterliche Ursprünge, frühneuzeitliche Erweiterungen und den Wiederaufbau der Nachkriegszeit zu einem vielschichtigen Zeugnis regionaler Geschichte und Bauentwicklung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Dinslaken, im Stadtpark; Info: Tourismusbüro, Tel. +49(0)2064-660
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Dorsten, Schloss Lembeck
Ursprünglich im 12. Jahrhundert in der moorigen Niederung der sogenannten Lehmbecke als wehrhafte Wasserburg errichtet, entwickelte sich die Anlage im Laufe der Jahrhunderte zu einem der bedeutendsten Adelssitze des Münsterlandes. Strategisch günstig von Gräften umgeben, diente sie zunächst dem Schutz und der Kontrolle des umliegenden Gebietes, bevor sie schrittweise den Charakter einer repräsentativen Schlossanlage annahm. Umfangreiche Umbauten und Erweiterungen prägten insbesondere die frühe Neuzeit, ehe das Anwesen gegen Ende des 17. Jahrhunderts seine bis heute erhaltene barocke Gestalt erhielt. Das dreiflügelige Schlossensemble beeindruckt durch seine ausgewogene Architektur, klare Symmetrie und die harmonische Verbindung von Wohn- und Wirtschaftsbereichen. Umgeben ist das Schloss von einem weitläufigen Landschaftspark im englischen Stil, der den repräsentativen Anspruch der Anlage eindrucksvoll unterstreicht. Ein besonderer Höhepunkt ist der außergewöhnlich reiche Rhododendrenbestand, der im Frühjahr große Teile des Parks in ein farbenprächtiges Blütenmeer verwandelt und dem Schloss eine besondere atmosphärische Wirkung verleiht. Architektur, Parklandschaft und die lange, kontinuierliche Nutzung als Adelssitz machen die Anlage zu einem herausragenden Zeugnis westfälischer Schlosskultur. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Dorsten-Lembeck, Wulfener Str.; Besichtigung: Hotelbetrieb, Museum; Info: Graf von Merveldt'sche Rentei, Tel. +49(0)2369-7167
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Dortmund, Ruine Hohensyburg
Die um das Jahr 1100 zur Sicherung der sächsischen Landesgrenzen errichtete Ruine Hohensyburg zählt zu den geschichtsträchtigsten Orten im Süden von Dortmund und prägt bis heute das weitläufige Naherholungsgebiet auf der Hohensyburg hoch über dem Ruhrtal. Von der einst bedeutenden Burganlage sind zwar nur noch Mauerreste erhalten, doch vermitteln diese eindrucksvoll die strategische Bedeutung des Standortes, von dem aus wichtige Verkehrs- und Handelswege kontrolliert wurden. Die erhöhte Lage bot nicht nur militärische Vorteile, sondern erlaubte auch weite Ausblicke über die umliegende Landschaft, was die Bedeutung der Anlage im Hochmittelalter zusätzlich unterstreicht. In unmittelbarer Nähe ergänzen markante Bauwerke das historische Ensemble, darunter das monumentale Kaiser-Wilhelm-Denkmal aus dem Jahr 1902 sowie der bereits 1857 errichtete Vincke-Turm, ein rund 20 Meter hoher Aussichtsturm, der beeindruckende Panoramablicke über das Ruhrtal, den Hengsteysee und die bewaldeten Höhen des südlichen Ruhrgebiets eröffnet. Ein besonderes Erlebnis bietet der Syburger Wanderweg, der Besucher entlang teilweise zugänglicher Stollen, Flöze und ehemaliger Grubenanlagen führt und anschaulich die frühen Anfänge des Steinkohlebergbaus in dieser Region verdeutlicht. Die Verbindung aus mittelalterlicher Burggeschichte, industriegeschichtlichen Spuren und reizvoller Natur macht die Ruine Hohensyburg zu einem vielseitigen Ausflugsziel, das sowohl kulturhistorisch Interessierte als auch Wanderer und Erholungssuchende gleichermaßen anspricht und einen lebendigen Eindruck von der langen Entwicklungsgeschichte dieses besonderen Ortes vermittelt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Dortmund-Hörde, Hohensyburgstr.
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Dortmund, Schloss Bodelschwingh
Das größte und wohl bedeutendste Wasserschloss im Dortmunder Stadtgebiet befindet sich bis heute im Besitz der ursprünglichen Adelsfamilie und dokumentiert eindrucksvoll die lange Kontinuität des Herrensitzes. Der älteste Kern der Anlage entstand um 1300 in gotischer Bauweise und bildet noch immer das historische Fundament des Schlosses. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Anwesen mehrfach erweitert und den jeweiligen Zeitströmungen angepasst, insbesondere im 16. und 17. Jahrhundert, als Elemente der Renaissance und des Barock hinzukamen. Diese Bauphasen verleihen dem Schloss sein vielschichtiges Erscheinungsbild, in dem unterschiedliche architektonische Epochen harmonisch miteinander verschmelzen. Die von Wassergräben umgebene Hauptburg vermittelt bis heute den Charakter einer klassischen westfälischen Wasserburg, während die Vorburg mit ihren Fachwerkbauten den landwirtschaftlichen und wirtschaftlichen Hintergrund des Adelssitzes widerspiegelt. Die Wirtschaftsgebäude unterstreichen den repräsentativen Anspruch der Anlage ebenso wie ihre praktische Funktion innerhalb des Gutsbetriebs. Trotz zahlreicher Umbauten blieb der historische Grundriss erhalten, sodass sich die Entwicklung vom mittelalterlichen Wehr- und Wohnsitz hin zu einem repräsentativen Schloss anschaulich nachvollziehen lässt. Das Zusammenspiel von Architektur, Wasserlandschaft und gepflegtem Umfeld macht Schloss Bodelschwingh zu einem herausragenden Beispiel westfälischer Schlossbaukunst und zu einem wichtigen Zeugnis regionaler Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Dortmund-Mengede, Schlossstr.; Besichtigung: vom Zufahrtsweg einsehbar; Info: Schlossverwaltung, Tel. +49(0)231-370972
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Dortmund, Wasserschloss Rosenberg
Die Geschichte des Wasserschlosses Rosenberg reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und spiegelt die lange Entwicklung eines ehemals wehrhaften Adelssitzes im Dortmunder Raum wider. Ursprünglich als Wasserburg angelegt, diente die Anlage dem Schutz und der Kontrolle des umliegenden Gebietes und war durch Gräben gesichert. Von der historischen Schlossanlage sind heute vor allem die Vorburg sowie der markante Treppenturm aus dem Jahr 1698 erhalten, die das Erscheinungsbild des Anwesens prägen und einen anschaulichen Eindruck von der früheren Bedeutung vermitteln. Diese Bauteile stehen exemplarisch für den Wandel vom mittelalterlichen Verteidigungsbau hin zu einer stärker repräsentativen Nutzung in der frühen Neuzeit. Im Laufe der Jahrhunderte verlor das Wasserschloss seine militärische Funktion und wurde schrittweise an neue Anforderungen angepasst. Heute hat das Wasserschloss Rosenberg eine zeitgemäße Aufgabe als kultureller Veranstaltungsort übernommen und verbindet historische Bausubstanz mit lebendiger Nutzung. In den erhaltenen Gebäuden finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt, die das Schloss zu einem offenen Treffpunkt für Kunst, Begegnung und Geschichte machen. Die Verbindung aus historischer Architektur und moderner Nutzung verleiht dem Wasserschloss Rosenberg eine besondere Ausstrahlung und macht es zu einem eindrucksvollen Zeugnis der regionalen Bau- und Kulturgeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Dortmund-Aplerbeck, Rodenbergstr.
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Dortmund, Haus Dellwig
Haus Dellwig ist ein denkmalgeschütztes Wasserschloss mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert und zählt zu den bedeutenden historischen Adelssitzen im westlichen Dortmunder Raum. Die Anlage erlebte im Laufe ihrer Geschichte mehrere Einschnitte, darunter die vollständige Zerstörung während des Dreißigjährigen Krieges. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erfolgte der Wiederaufbau, der dem Schloss sein heutiges Erscheinungsbild prägte und den Übergang von der mittelalterlichen Wehrburg zu einem stärker wohnlich geprägten Adelssitz widerspiegelt. Charakteristisch sind die von Wassergräben geprägte Lage sowie die harmonische Einbindung des Anwesens in die umgebende Landschaft, die den historischen Charakter bis heute unterstreicht. Die erhaltene Bausubstanz vermittelt anschaulich die architektonischen Vorstellungen und Lebensbedingungen der frühen Neuzeit. Einen besonderen kulturellen Wert besitzen die ehemaligen Wirtschaftsgebäude, die heute das Heimatmuseum Lütgendortmund beherbergen und einen lebendigen Zugang zur lokalen Geschichte ermöglichen. Haus Dellwig verbindet damit auf eindrucksvolle Weise historische Architektur, landschaftliche Idylle und kulturelle Nutzung und ist ein anschauliches Beispiel für den nachhaltigen Erhalt regionaler Baukultur. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Dortmund-Lütgendortmund, Dellwiger Str.
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Dortmund, Haus Westhusen
Die Geschichte von Haus Westhusen reicht bis ins Jahr 1322 zurück, als Gyselbert Specke zu Bodelschwingh an dieser Stelle den ersten Bau errichten ließ und damit den Grundstein für einen bedeutenden Adelssitz legte. Dieses frühe Gebäude fiel jedoch bereits 1388 während der Dortmunder Fehde der Zerstörung zum Opfer, was die wechselvolle Vergangenheit des Anwesens früh prägte. Auch ein späterer Neubau konnte den Wirren des Dreißigjährigen Krieges nicht standhalten und wurde erneut schwer beschädigt. Nach dem Wiederaufbau entwickelte sich Haus Westhusen zu einem repräsentativen Wohnsitz, auf dem bis ins 17. Jahrhundert die Familie von Vittinghoff lebte und die Anlage weiter ausgestaltete. Im Anschluss daran übernahm die Familie von Hoete das Anwesen und sorgte für weitere bauliche Erneuerungen und Anpassungen an den Zeitgeschmack. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt das Herrenhaus schließlich in den Jahren 1886 bis 1888, als die Familie von Sydow dem Bau eine neugotische Gestalt verlieh, die bis heute das äußere Bild prägt. Diese Umgestaltung spiegelt eindrucksvoll den historistischen Zeitgeist des späten 19. Jahrhunderts wider und verleiht Haus Westhusen einen markanten architektonischen Charakter. Das Anwesen steht damit exemplarisch für die vielen Wandlungen adeliger Wohnsitze im Ruhrgebiet, die Zerstörung, Wiederaufbau und stilistische Neuausrichtung über Jahrhunderte hinweg erlebten und bis heute als Zeugnisse regionaler Geschichte erhalten geblieben sind. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Dortmund, Schloss-Westhusener-Str. 71; Besichtigung: nur außen
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Burg Altendorf
Burg Altendorf in Essen ist eine eindrucksvolle Wasserburg, deren Ursprünge bis um 1180 zurückreichen und die vom gleichnamigen Adelsgeschlecht der von Altendorf als wehrhafter Herrensitz errichtet wurde. Die ursprüngliche romanische Anlage bestand aus einer Vorburg mit vier Wehrtürmen sowie einer Hauptburg mit einem markanten Wohnturm, der zugleich Wohn- und Verteidigungsfunktionen erfüllte. Durch ihre Lage und die umgebenden Wassergräben war die Burg hervorragend gesichert und spielte eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Umlandes. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach den veränderten Anforderungen angepasst, zunächst um 1400 durch gotische Umbauten und Erweiterungen, später um 1540 durch Veränderungen im Stil der Renaissance, die der Burg ein repräsentativeres Erscheinungsbild verliehen. Über Generationen hinweg war Burg Altendorf Wohnsitz verschiedener Adelsfamilien, die ihre architektonischen Spuren hinterließen und das Anwesen stetig weiterentwickelten. Im Jahr 1850 ging die Burg schließlich in den Besitz der Gemeinde Altendorf über und verlor damit ihre Funktion als adeliger Herrensitz. Trotz dieser langen und bewegten Geschichte sind bis heute bedeutende Teile der historischen Substanz erhalten geblieben, darunter der mächtige Wohnturm, Abschnitte der Mauern der Vorburg sowie der Wall der Hauptburg. Diese Baureste vermitteln noch immer einen anschaulichen Eindruck von der ursprünglichen Größe, Wehrhaftigkeit und Bedeutung der Burg und machen Burg Altendorf zu einem spannenden Zeugnis mittelalterlicher Geschichte im heutigen Essener Stadtgebiet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Essen-Burgaltendorf, Burgstr.; Info: Tel. +49(0)201-571531
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Haus Baldeney
Haus Baldeney war ein freier Rittersitz, dessen erste urkundliche Nachweise bis ins Jahr 1226 zurückreichen und der ursprünglich durch einen Wassergraben geschützt wurde, was seine wehrhafte Funktion unterstreicht. Die ältesten noch erhaltenen Bauteile der Anlage sind die im Jahr 1337 gestiftete Kapelle sowie der mittlere Wohnturm, die beide eine besondere historische Bedeutung besitzen. Beim Bau dieser Gebäudeteile wurden Steine der zerstörten Isenburg wiederverwendet, was nicht nur auf enge regionale Verflechtungen hinweist, sondern auch den bewussten Umgang mit vorhandenen Baumaterialien im Mittelalter verdeutlicht. Über Jahrhunderte hinweg erfuhr das Anwesen zahlreiche Veränderungen, die den jeweiligen Wohn- und Repräsentationsansprüchen seiner Besitzer entsprachen. Besonders prägend waren die umfassenden Umbauten im 19. Jahrhundert, in deren Verlauf die Seitenbauten vollständig neu gestaltet wurden. Diese Maßnahmen verliehen dem Rittersitz sein heutiges Erscheinungsbild und ergänzten die mittelalterliche Substanz um zeittypische architektonische Elemente. Trotz dieser Eingriffe blieb der historische Kern der Anlage erhalten und vermittelt bis heute einen anschaulichen Eindruck von der Entwicklung eines ritterlichen Wohnsitzes vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Haus Baldeney steht damit exemplarisch für den Wandel adeliger Herrensitze und bereichert die Kulturlandschaft der Region durch seine vielschichtige Geschichte und bauliche Entwicklung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Essen-Bredeney, Freiherr-vom-Stein-Str. 386
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Haus Scheppen
Haus Scheppen ist seit dem 13. Jahrhundert urkundlich belegt und blickt auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück, die eng mit dem regionalen Adel und bedeutenden geistlichen Institutionen verbunden ist. Im Jahr 1344 wurde Gillburg von Scheppen mit der Anlage belehnt, womit die Familie ihre Stellung als einflussreicher Grundherr festigte. Die Herren von Scheppen nahmen über Generationen hinweg wichtige Ämter wahr, darunter das Erbdrostenamt der Abtei Werden sowie das Erbkämmeramt des Stiftes Essen, was ihre herausragende politische und wirtschaftliche Bedeutung in der Region unterstreicht. Im Verlauf der Jahrhunderte wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer und gelangte unter anderem an Ritter Kracht Stecke, die Freiherren von Bottlenberg sowie die freiherrliche Familie von Ritz, die jeweils bauliche und organisatorische Spuren hinterließen. Diese Besitzerwechsel spiegeln die dynamische Geschichte des Adelssitzes wider und verdeutlichen den Wandel von Machtverhältnissen und Besitzstrukturen. Einen markanten Einschnitt erlebte Haus Scheppen im Jahr 1935, als im Zuge der Aufstauung des Baldeneysees die Anlage erneut von Wasser umgeben wurde. Der Wassergraben verlieh dem historischen Anwesen eine besonders reizvolle und malerische Lage, die bis heute den Charakter des Hauses prägt. Haus Scheppen verbindet auf eindrucksvolle Weise adelige Geschichte, landschaftliche Schönheit und historische Kontinuität und stellt damit ein bedeutendes Zeugnis der regionalen Kultur- und Baugeschichte dar. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Ruine Isenburg
Die Isenburg gehörte zu den bedeutenden, wenn auch kurzlebigen Burganlagen im Raum Essen und bestand nur rund 48 Jahre. Um 1240 wurde sie auf einem strategisch äußerst günstig gelegenen Felssporn errichtet, von dem aus sich wichtige Handels- und Verkehrswege kontrollieren ließen. Die exponierte Lage verlieh der Burg große militärische Bedeutung, machte sie jedoch zugleich angreifbar. Bereits 1288 wurde die Isenburg im Zuge politischer und militärischer Auseinandersetzungen zerstört und danach nicht wieder aufgebaut, sodass sie früh zur Ruine verfiel. Über Jahrhunderte hinweg geriet die Anlage weitgehend in Vergessenheit, bis um 1930 archäologische Ausgrabungen durchgeführt wurden, die die Grundmauern und Strukturen der ehemaligen Burg freilegten. Diese Funde lieferten wertvolle Erkenntnisse über die Bauweise und Organisation einer hochmittelalterlichen Höhenburg. Heute steht das Areal unter Bodendenkmalschutz und bewahrt die Überreste als wichtiges Zeugnis regionaler Geschichte. Ein historischer Erlebnispfad erschließt das Gelände und vermittelt anschaulich die kurze, aber bewegte Geschichte der Burg, ihre strategische Funktion sowie den Alltag im Mittelalter. Die Ruine bietet damit nicht nur einen eindrucksvollen Einblick in mittelalterliche Wehrarchitektur, sondern verbindet Geschichte, Landschaft und archäologische Forschung auf besondere Weise. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Essen, OT Baldeney; Info: Grün und Gruga Essen Tel. +49(0)201-441918
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Schloss Borbeck
Schloss Borbeck zählt zu den eindrucksvollsten barocken Wasserschlössern des Ruhrgebiets und blickt auf eine außergewöhnlich lange Geschichte zurück, die bereits im 10. Jahrhundert mit der ersten schriftlichen Erwähnung als Oberhof Borthbeki begann. Im Jahr 1372 erscheint die Anlage erstmals ausdrücklich als Burg und entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten zu einem bedeutenden Herrschafts- und Verwaltungssitz. Wiederholte Zerstörungen, Umbauten und Erweiterungen prägten das Erscheinungsbild, bis die Anlage zwischen 1744 und 1764 ihre bis heute prägende barocke Gestalt erhielt, ergänzt durch die Anlage des weitläufigen Schlossparks, der das Schloss harmonisch in die Landschaft einbindet. Im 19. Jahrhundert wurden die Wirtschaftsgebäude durch spätklassizistische Neubauten ersetzt, die dem Ensemble eine ausgewogene architektonische Ergänzung verleihen und den repräsentativen Charakter des Schlosses unterstreichen. Als ältester erhaltener Bauteil gilt der Turm der ehemaligen Vorburg aus dem 14. bis 15. Jahrhundert, der anschaulich die mittelalterlichen Ursprünge dokumentiert und einen spannenden Kontrast zur barocken Hauptanlage bildet. Schloss Borbeck vereint damit auf eindrucksvolle Weise über tausend Jahre Bau-, Herrschafts- und Kulturgeschichte und ist ein lohnendes Ziel für alle, die Architektur, Landschaft und Geschichte in konzentrierter Form erleben möchten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Essen, Schlossstr.; Info: Tel. +49(0)201-8844219
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Villa Hügel
Die Villa Hügel in Essen ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der Industrie- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets und steht bis heute sinnbildlich für den Aufstieg der Industriellenfamilie Krupp und die wirtschaftliche Entwicklung der Region Ruhr-Lippe. Errichtet wurde das monumentale Anwesen im Jahr 1873 von Alfred Krupp, der hier einen repräsentativen Wohnsitz schaffen ließ, der zugleich Macht, Fortschritt und technische Innovationskraft verkörpern sollte. Bis 1945 diente die Villa Hügel der Familie Krupp als Hauptwohnsitz und gesellschaftliches Zentrum, in dem Staatsgäste, Unternehmer und Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft empfangen wurden. Das dreigeschossige Gebäude liegt eingebettet in eine rund 28 Hektar große Parklandschaft und umfasst etwa 8.100 Quadratmeter Nutzfläche mit insgesamt 269 Räumen, die sich auf das Haupthaus und ein angebundenes Nebengebäude verteilen. Bereits beim Bau wurde großer Wert auf moderne und sichere Konstruktionen gelegt, weshalb überwiegend nicht brennbare Materialien wie Stahl, Stein und Glas verwendet wurden, was den technischen Fortschrittsgedanken des Industriezeitalters eindrucksvoll widerspiegelt. Nach dem Tod Alfred Krupps wurde die Villa aufwendig renoviert und den sich wandelnden Bedürfnissen angepasst, wobei ihr repräsentativer Charakter und die klare, funktionale Architektur bewusst erhalten blieben. Seit 1953 wird das Haupthaus als exklusiver Ort für hochrangige Kunstausstellungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen genutzt, die weit über die Region hinaus Beachtung finden, während das Nebengebäude Dauerausstellungen zur Geschichte, Bedeutung und zum Wirken der Familie Krupp beherbergt und damit einen tiefen Einblick in die industrielle Entwicklung Deutschlands ermöglicht. Die weitläufige Parkanlage mit ihrem alten Baumbestand, großzügigen Sichtachsen und gepflegten Wegen verstärkt den herrschaftlichen Eindruck des Anwesens und schafft zugleich einen spannenden Kontrast zwischen Natur, Architektur und Industriegeschichte. Villa Hügel verbindet auf einzigartige Weise wirtschaftliche Macht, kulturellen Anspruch und landschaftliche Gestaltung und gilt bis heute als eines der eindrucksvollsten Bauwerke des Ruhrgebiets, das Besuchern die Geschichte des Industriezeitalters in besonderer Atmosphäre eindrucksvoll näherbringt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Essen, Hügel; Besichtigung: Tel. +49(0)201-616290
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Schloss Schellenberg
Erstmals 1313 urkundlich als „Haus auf’m Berg“ erwähnt, geht die Geschichte der Anlage bis in das 12. Jahrhundert zurück, als sie als ursprünglich zweiteilige Wasserburg angelegt wurde. Die strategisch günstige Lage und die frühe Befestigung unterstreichen ihre Bedeutung im mittelalterlichen Herrschaftsgefüge. Die ältesten noch erhaltenen Bauteile stammen aus dem 14. Jahrhundert und vermitteln bis heute einen anschaulichen Eindruck von der frühen Bauphase. Im Laufe des 17. Jahrhunderts wurde das Anwesen mehrfach erweitert und den jeweiligen Wohn- und Repräsentationsansprüchen angepasst. Einen markanten Einschnitt in der baulichen Entwicklung stellte das Jahr 1820 dar, als ein dreigeschossiges Herrenhaus errichtet wurde, das das heutige Erscheinungsbild des Schlosses maßgeblich prägt und ältere Gebäudeteile harmonisch einbindet. Die umgebende Parkanlage wurde als englischer Landschaftsgarten gestaltet und bildet mit geschwungenen Wegen, altem Baumbestand und offenen Sichtachsen einen reizvollen Kontrast zur historischen Architektur. Ein besonderer Blickfang ist der barocke Pavillon aus dem Jahr 1674 im südlichen Parkbereich, der als seltenes Zeugnis barocker Gartenkunst erhalten blieb. Schloss Schellenberg vereint auf eindrucksvolle Weise mittelalterliche Ursprünge, barocke Akzente und klassizistische Erweiterungen und vermittelt damit ein vielschichtiges Bild regionaler Bau- und Kulturgeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Essen-Rellinghausen, Renteilichtung; Info: Tel. +49(0)201-8872041
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Abtei Werden
Um 800 vom Friesenmissionar Liudger gegründet, entwickelte sich die Abtei Werden bereits früh zu einem geistlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum von überregionaler Bedeutung. Besonders ab dem 10. Jahrhundert gewann das Benediktinerkloster durch umfangreichen Grundbesitz erheblichen Einfluss und prägte über Jahrhunderte die Entwicklung der umliegenden Landschaft und Siedlungen. Die heutige bauliche Gestalt der Abtei ist vor allem das Ergebnis umfassender Umgestaltungen im 18. Jahrhundert, als die mittelalterlichen Klostergebäude zu einer repräsentativen barocken Anlage ausgebaut wurden. Dabei entstand ein harmonisches dreiflügeliges Ensemble, ergänzt durch Meierei, Konventgebäude und Torhaus, das den Anspruch der Abtei als geistliches und weltliches Machtzentrum eindrucksvoll widerspiegelt. Reich gestaltete Ornamente und feine Verzierungen im Stil des Rokoko verleihen den Fassaden und Innenräumen eine elegante, fast heitere Anmutung. Seit 1964 werden die historischen Gebäude von der Folkwang-Hochschule für Musik, Theater und Tanz genutzt, wodurch die Abtei bis heute ein lebendiger Ort der Bildung, Kreativität und kulturellen Begegnung geblieben ist. Ein zentraler Bestandteil des Klosterkomplexes ist die Basilika St. Ludgerus, die 1256 in spätromanischer Form errichtet wurde und mit ihrem barock gestalteten Chor sowie dem eindrucksvollen Hochaltar einen reizvollen stilistischen Kontrast bietet. Die zugehörige Schatzkammer bewahrt bedeutende sakrale Kunstwerke, darunter das berühmte Werdener Kreuz und eine kostbare Elfenbeinpyxis aus dem 6. Jahrhundert, die die lange geistliche Tradition des Ortes eindrucksvoll dokumentieren. Die Abtei Werden vereint auf einzigartige Weise frühmittelalterliche Klostergeschichte, barocke Architektur und lebendige Gegenwartskultur und zählt zu den bedeutendsten geistlichen Anlagen des Ruhrgebiets. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro:sAbtei: Ort: Essen-Werden, Klemensborn; Info: Tel. +49(0)201-8872042, Basilika: Ort: Essen-Werden, Brückstr.;
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Schloss Oefte
Schloss Oefte zählt zu den ältesten Herrensitzen der Region und wurde bereits im 9. Jahrhundert unter dem Namen „Uvithi“ urkundlich erwähnt. Die Bezeichnung bedeutet „Waldhaus am Flusse“ und verweist auf die ursprünglich abgeschiedene, naturnahe Lage des Anwesens. In seiner frühen Form war Schloss Oefte als zweiflügelige Anlage mit einem markanten Mittelturm konzipiert, wie es für hochmittelalterliche Adelssitze typisch war. Über Jahrhunderte hinweg diente das Schloss verschiedenen Adelsfamilien als Wohn- und Verwaltungssitz, die das Anwesen fortlaufend an die jeweiligen zeitlichen Anforderungen anpassten. Prägend für das heutige Erscheinungsbild sind die umfassenden Umbauten des 19. Jahrhunderts, in deren Verlauf Schloss Oefte im Stil der Neugotik umgestaltet wurde. Spitzbögen, dekorative Fensterformen und betonte Fassadenelemente verliehen dem Bau eine romantische, historisierende Wirkung, die bewusst an das Mittelalter anknüpft. Diese neugotische Gestaltung unterstreicht den repräsentativen Charakter des Schlosses und hebt seine architektonische Bedeutung innerhalb der regionalen Schlosslandschaft hervor. Trotz der baulichen Veränderungen blieb der historische Kern des Anwesens stets erkennbar, sodass Schloss Oefte bis heute die Spuren seiner langen, wechselvollen Geschichte trägt. Die Verbindung aus frühmittelalterlichen Ursprüngen, adliger Wohnkultur und neugotischer Architektur macht Schloss Oefte zu einem eindrucksvollen Zeugnis der historischen Entwicklung herrschaftlicher Sitze im Essener Raum. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Essen-Kettwig, Laupendahler Str.; Info: Tel. +49(0)201-8872041
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Schloss Hugenpoet
Schloss Hugenpoet gehört zu den geschichtsträchtigsten Herrensitzen im Essener Raum und wird bereits im Jahr 778 als Königsgut Karls des Großen erwähnt. Damit reichen die Ursprünge des Anwesens bis in die frühe fränkische Zeit zurück, was seine außergewöhnliche historische Bedeutung unterstreicht. Der ungewöhnliche Name des Schlosses leitet sich von den althochdeutschen Begriffen „Huge“ für Kröte und „poet“ für Pfuhl ab und lässt auf eine ursprünglich sumpfige Landschaft schließen, in der das Anwesen entstand. Zu den frühen bekannten Besitzern zählten die Herren von Nesselrode, die das Gut über längere Zeit prägten. Im Laufe der Jahrhunderte war Schloss Hugenpoet wiederholt von Zerstörungen, Abrissen und grundlegenden Umbauten betroffen, wie sie für viele Adelssitze dieser Epoche typisch sind. Jede dieser Phasen hinterließ architektonische und historische Spuren, die das Erscheinungsbild des Schlosses stetig veränderten. Der heutige Schlosskomplex geht im Wesentlichen auf einen Neubau aus dem Jahr 1647 zurück, der dem Anwesen seine geschlossene, repräsentative Gestalt verlieh. Die Architektur dieser Zeit verbindet funktionale Wehrhaftigkeit mit dem Anspruch eines komfortablen adeligen Wohnsitzes und spiegelt den Übergang vom mittelalterlichen Gut zur frühneuzeitlichen Schlossanlage wider. Trotz zahlreicher Veränderungen blieb Schloss Hugenpoet stets ein bedeutender Mittelpunkt adligen Lebens und ländlicher Herrschaft. Bis heute vermittelt das Anwesen eindrucksvoll die lange Kontinuität seiner Nutzung und die vielschichtige Geschichte, die es zu einem herausragenden Zeugnis der regionalen Kultur- und Baugeschichte macht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Essen-Kettwig, August-Thyssen-Str.; Info: Tel. +49(0)2054-12040
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Essen, Schloss Schellenberge
Schloss Schellenberg erhebt sich gut erhalten auf einer bewaldeten Anhöhe über dem Ruhrtal und bietet mit seiner exponierten Lage einen eindrucksvollen Blick in die umgebende Landschaft. Bereits im 12. Jahrhundert ist der Besitz urkundlich belegt, was die lange historische Bedeutung dieses Adelssitzes eindrucksvoll unterstreicht. Über mehr als fünf Jahrhunderte, von 1452 bis 1993, befand sich die Anlage im Besitz der Freiherren Schell zu Schellenberg, deren Name bis heute eng mit dem Schloss verbunden ist. Der älteste und prägendste Teil der Anlage ist das Haupthaus, ein viereckiger Wohnturm aus massivem Bruchsteinmauerwerk, der im 14. Jahrhundert errichtet wurde und den mittelalterlichen Ursprung des Schlosses klar erkennen lässt. Gekrönt wird der Turm von einer geschweiften Haube, die ihm eine markante Silhouette verleiht. Im Erdgeschoss befindet sich eine offene Halle mit Rundbogenarkaden, die den ursprünglichen repräsentativen Charakter des Baus widerspiegelt und einen eindrucksvollen Eindruck mittelalterlicher Wohn- und Wehrarchitektur vermittelt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Schloss Schellenberg behutsam erweitert und den jeweiligen Wohnansprüchen angepasst. An den Wohnturm schließen sich mehrere Anbauten an, darunter eine gotische Schlosskapelle, die die religiöse Bedeutung des Adelssitzes verdeutlicht, sowie ein klassizistischer Wohnbau aus dem Jahr 1820, der den Wandel vom wehrhaften Herrensitz zum komfortablen Landschloss dokumentiert. Die harmonische Verbindung unterschiedlicher Baustile verleiht dem Schloss eine besondere architektonische Vielfalt und macht die einzelnen Entwicklungsphasen anschaulich erlebbar. Schloss Schellenberg präsentiert sich damit als eindrucksvolles Zeugnis adeliger Wohnkultur und als hervorragend erhaltenes Beispiel für die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Herrensitzes über viele Jahrhunderte hinweg. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Gelsenkirchen, Schloss Berge
Schloss Berge zählt zu den bedeutendsten historischen Herrensitzen im heutigen Stadtgebiet von Gelsenkirchen und wurde erstmals 1264 unter der Bezeichnung Haus Berge „in monte“ urkundlich erwähnt. Ursprünglich handelte es sich um einen befestigten Adelssitz, der im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet und den jeweiligen Wohn- und Repräsentationsansprüchen angepasst wurde. Um 1700 erfolgte ein erster grundlegender Umbau zum Herrensitz der Familie von Strünkede, der den Übergang von der mittelalterlichen Anlage zu einem repräsentativen Wohnbau markierte. Seine bis heute prägende Gestalt erhielt Schloss Berge jedoch durch den groß angelegten Ausbau in den Jahren 1785 bis 1788. In dieser Phase entstand ein harmonisches Schlossensemble, das stilistisch dem Spätbarock an der Schwelle zum Klassizismus zuzuordnen ist und durch klare Formen, ausgewogene Proportionen und zurückhaltenden Schmuck überzeugt. Im Laufe seiner Geschichte wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer und gelangte schließlich über die Familie von Westerholt-Gysenberg im Jahr 1924 in den Besitz der damaligen Stadt Buer. Damit begann eine neue Phase in der Nutzung des Anwesens, das fortan eine öffentliche Bedeutung erhielt. Heute präsentiert sich Schloss Berge als markantes historisches Bauwerk und als kultureller Anziehungspunkt innerhalb Gelsenkirchens. Besonders reizvoll ist die weitläufige Parkanlage, die das Schloss umgibt und mit ihrem Barock- und Bauerngarten einen anschaulichen Einblick in historische Gartenkunst vermittelt. Die gepflegten Grünflächen, alten Baumreihen und gestalteten Gartenräume laden zu ruhigen Spaziergängen ein und unterstreichen den repräsentativen Charakter des Schlosses. Schloss Berge verbindet auf eindrucksvolle Weise adelige Wohnkultur, architektonischen Wandel und landschaftliche Gestaltung zu einem stimmigen historischen Gesamtbild. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Gelsenkirchen-Buer, Adenauer-Allee; Info: Tel. +49(0)209-17740
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Gelsenkirchen, Haus Lüttinghof
Haus Lüttinghof wurde im Jahr 1308 zum Schutz des Vests Recklinghausen errichtet und gilt heute als das älteste erhaltene Baudenkmal im Stadtgebiet von Gelsenkirchen. Die Anlage entstand ursprünglich als wehrhafter Adelssitz und erfüllte über Jahrhunderte hinweg eine wichtige strategische Funktion in der regionalen Grenzsicherung. Bis heute ist die klare Gliederung in Haupt- und Vorburg erkennbar, die den mittelalterlichen Ursprung des Anwesens widerspiegelt. Ergänzt wird das Ensemble durch einen weitläufigen Garten, der mit seinem beeindruckenden Bestand aus bis zu 300 Jahre alten Eichen eine besondere landschaftliche und historische Atmosphäre vermittelt. Diese alten Bäume sind lebendige Zeugen der langen Geschichte des Lüttinghofs und prägen das Erscheinungsbild der Anlage in besonderem Maße. Im 18. Jahrhundert erfuhr die Vorburg eine bedeutende Erweiterung durch den Bau zusätzlicher Wohn- und Wirtschaftsgebäude, die den Wandel vom reinen Wehrbau hin zu einem landwirtschaftlich und wohnlich genutzten Gut dokumentieren. Diese baulichen Ergänzungen verliehen dem Anwesen mehr Funktionalität und trugen gleichzeitig zur architektonischen Vielfalt der Gesamtanlage bei. Haus Lüttinghof zeigt damit anschaulich die kontinuierliche Anpassung eines mittelalterlichen Rittersitzes an die veränderten Lebens- und Wirtschaftsbedingungen der jeweiligen Zeit. Der außergewöhnlich gute Erhaltungszustand und die geschlossene historische Wirkung führten dazu, dass Haus Lüttinghof im Jahr 1994 als vorbildliches Bauwerk des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet wurde. Heute vermittelt das Anwesen einen eindrucksvollen Eindruck von der Bau- und Nutzungsgeschichte der Region und zählt zu den wichtigsten historischen Orten Gelsenkirchens. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Gelsenkirchen-Hassel, Lüttinghofallee; Info: Tel. +49(0)209-609980
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Gelsenkirchen, Schloss Horst
Schloss Horst wurde zwischen 1555 und 1573 von Rüdiger von der Horst als repräsentativer familiärer Herrschaftssitz errichtet und markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Baugeschichte Westfalens. Als eines der frühesten Renaissanceschlösser der Region nimmt es eine herausragende Stellung ein und zählt bis heute zu den wichtigsten Renaissancedenkmälern Nordwestdeutschlands. Der Bau löste bewusst die mittelalterliche Wehrarchitektur ab und setzte stattdessen auf klare Gliederungen, symmetrische Fassaden und einen repräsentativen Wohncharakter, der den neuen Lebensstil des Adels widerspiegelte. Besonders die reich gestalteten Steinmetzarbeiten und die harmonischen Proportionen verdeutlichen den Einfluss der italienischen Renaissance, der hier frühzeitig in Westfalen umgesetzt wurde. Im Jahr 1706 ging Schloss Horst in den Besitz von Ferdinand Freiherr von Fürstenberg über und blieb über Generationen hinweg bis 1988 im Eigentum dieser bedeutenden Adelsfamilie. Während dieser langen Zeit wurde das Schloss mehrfach den jeweiligen Wohn- und Nutzungsansprüchen angepasst, ohne seinen grundsätzlichen architektonischen Charakter zu verlieren. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts war der bauliche Zustand des Schlosses jedoch stark gefährdet, sodass der Erwerb durch die Stadt Gelsenkirchen einen entscheidenden Wendepunkt darstellte. Mit großem Engagement wurde eine umfassende Sicherung, Restaurierung und Umnutzung des historischen Bauwerks geplant und umgesetzt. Heute dient Schloss Horst nicht nur als Sitz von Teilen der städtischen Verwaltung, sondern hat sich zugleich zu einem lebendigen kulturellen Zentrum entwickelt. Die Glashalle, der Rittersaal und das Kaminzimmer bieten einen stimmungsvollen Rahmen für Konzerte, Ausstellungen, Empfänge, Hochzeiten und zahlreiche weitere Veranstaltungen. Auf diese Weise verbindet Schloss Horst eindrucksvoll seine herausragende architektonische und historische Bedeutung mit einer zeitgemäßen Nutzung und bleibt ein prägendes Wahrzeichen der Stadt Gelsenkirchen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Gelsenkirchen-Horst, Turfstr.; Besichtigung: kostenlose Schlossführungen; Info: Stadt Gelsenkirchen, Referat Kultur Tel. +49(0)209-1696163
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Gladbeck, Haus Wittringen
Haus Wittringen geht in seinen Ursprüngen auf das 13. Jahrhundert zurück und zählt zu den bedeutendsten historischen Bauwerken der Stadt Gladbeck. Bereits im Jahr 1263 wird mit Ludolph von Wittringen ein Vertreter des namensgebenden Adelsgeschlechts urkundlich erwähnt, der als wahrscheinlicher Erbauer der ursprünglichen Wasserburg gilt. Die Anlage entstand als wehrhafter Adelssitz in einer von Gräften umgebenen Niederung und diente über Jahrhunderte hinweg als Mittelpunkt grundherrschaftlicher Verwaltung und landwirtschaftlicher Nutzung. Im Laufe der Zeit erfuhr Haus Wittringen zahlreiche bauliche Veränderungen, die den Übergang von der mittelalterlichen Burg zu einem repräsentativen Schloss widerspiegeln. Einen entscheidenden Einschnitt markiert das Jahr 1922, als das Anwesen in den Besitz der Stadt Gladbeck überging und damit eine neue Phase seiner Geschichte begann. In den 1930er Jahren folgten umfassende Renovierungs- und Umgestaltungsarbeiten, die dem Schloss sein heutiges Erscheinungsbild im Stil der niederrheinischen Renaissance verliehen. Charakteristisch sind dabei die klar gegliederten Fassaden, die harmonischen Proportionen und die repräsentative Wirkung des Baukörpers, die den historischen Rang der Anlage unterstreichen. Heute beherbergt Haus Wittringen das Museum der Stadt Gladbeck, das die lokale Geschichte, das Alltagsleben früherer Generationen sowie die Entwicklung der Stadt anschaulich vermittelt. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch die weitläufigen Außenanlagen, die sich zu einem beliebten Naherholungsgebiet entwickelt haben. Der großzügige Schlosspark mit seinen alten Bäumen, Wegen und der Vogelinsel lädt zu Spaziergängen, Erholung und Naturbeobachtung ein und verbindet auf gelungene Weise historische Architektur mit landschaftlicher Gestaltung. Haus Wittringen präsentiert sich damit als lebendiger Ort, an dem Geschichte, Kultur und Freizeit harmonisch miteinander verschmelzen und der bis heute eine zentrale Rolle im städtischen Leben von Gladbeck spielt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Gladbeck-Ellinghorst, Burgstr.; Info: Tel. +49(0)2043-22323
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hagen, Burg Hohenlimburg
Burg Hohenlimburg wurde um 1240 von Graf Dietrich von Isenberg als mächtige Höhenburg errichtet und prägt bis heute eindrucksvoll das Stadtbild von Hagen. Durch ihre strategisch günstige Lage war die Anlage über Jahrhunderte hinweg in zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt und wurde mehrfach belagert, erobert und wieder gesichert. Diese bewegte Geschichte spiegelt sich deutlich in der vielschichtigen Bausubstanz wider, die unterschiedliche Epochen miteinander verbindet. Während aus dem 13. und 14. Jahrhundert noch wesentliche Teile der Vorburg und der Hauptburg erhalten sind, stammen weitere Gebäude und Erweiterungen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und dokumentieren den Wandel vom wehrhaften Adelssitz zum repräsentativen Schloss. Besonders im 18. Jahrhundert erfolgte eine grundlegende Umgestaltung, bei der der militärische Charakter zugunsten eines komfortablen und standesgemäßen Wohnsitzes zurücktrat. Trotz dieser Veränderungen blieb die mittelalterliche Grundstruktur der Burg erkennbar und verleiht der Anlage ihren besonderen historischen Reiz. Bis heute befindet sich Burg Hohenlimburg im Besitz der Fürstenfamilie Bentheim-Tecklenburg, die das Anwesen weiterhin nutzt und pflegt. In einem privaten Museum werden ausgewählte Räume und Sammlungen präsentiert, die einen anschaulichen Einblick in das fürstliche Leben vergangener Jahrhunderte ermöglichen. Besucher erleben hier eindrucksvoll die historische Wohnkultur, höfische Traditionen und die lange Geschichte einer der bedeutendsten Burganlagen in Südwestfalen. Die Verbindung aus mittelalterlicher Wehrarchitektur, barocker Schlossgestaltung und lebendiger Nutzung macht Burg Hohenlimburg zu einem herausragenden Zeugnis regionaler Geschichte und zu einem besonders sehenswerten Ziel. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hagen-Hohenlimburg, Alter Schlossweg; Besichtigung: Tel. +49(0)2334-2771
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hagen, Wasserburg Werdringen
Die Wasserburg Werdringen wird erstmals im 13. Jahrhundert als Lehen der Herren von Volmarstein erwähnt und zählt zu den bedeutenden historischen Adelssitzen im Raum Hagen. Im Verlauf des 15. Jahrhunderts wurde die Anlage gezielt als Wasserburg ausgebaut, wobei Gräften und Wasserläufe eine zentrale Rolle für die Verteidigung und den Schutz des Anwesens spielten. Diese wehrhafte Konzeption entsprach den damaligen sicherheitspolitischen Anforderungen und verlieh der Burg zugleich einen repräsentativen Charakter. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich die Burganlage in einem stark verfallenen Zustand, was eine tiefgreifende bauliche Zäsur nach sich zog. Im Rahmen einer umfassenden Umgestaltung wurde die Wasserburg in ein neugotisches Wasserschloss verwandelt, wobei mittelalterliche Strukturen mit den romantisierenden Formen des 19. Jahrhunderts kombiniert wurden. Trotz dieser Veränderungen blieben wesentliche Teile der ursprünglichen Anlage erhalten, darunter das Herrenhaus, Teile des ehemaligen Brauhauses sowie mehrere Wirtschaftsgebäude, die noch heute die historische Entwicklung des Anwesens nachvollziehbar machen. Seit dem Jahr 1977 befindet sich die Wasserburg Werdringen im Besitz der Stadt Hagen und erfüllt seither eine bedeutende kulturelle Funktion. In den historischen Räumen ist das Museum für Ur- und Frühgeschichte untergebracht, das einen spannenden Bogen von den Anfängen menschlicher Besiedlung bis in frühe geschichtliche Epochen spannt. Ergänzt werden die Ausstellungen durch mehrere Veranstaltungsräume, die regelmäßig für kulturelle, wissenschaftliche und gesellschaftliche Anlässe genutzt werden. Damit verbindet die Wasserburg Werdringen auf eindrucksvolle Weise ihre lange Geschichte mit einer lebendigen zeitgemäßen Nutzung und bleibt ein wichtiger kultureller Anziehungspunkt der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hagen-Werdringen, Brockhauser Str.; Besichtigung: Auf Anfrage; Info: Tel. +49(0)2331-2075894
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hagen, Hohenhof
Der Hohenhof entstand zwischen 1906 und 1908 als Wohnhaus des Kunstmäzens Karl Ernst Osthaus und war zugleich als geistiges und gestalterisches Zentrum der geplanten Künstlerkolonie Gartenstadt Hohenhagen gedacht. Dieses ambitionierte Projekt sollte Kunst, Architektur und modernes Leben miteinander verbinden, wurde jedoch nur in Ansätzen verwirklicht, sodass neben dem Hohenhof lediglich wenige weitere Gebäude realisiert wurden. Osthaus verfolgte die Idee eines Gesamtkunstwerks, bei dem Architektur, Innenraumgestaltung und Möblierung eine untrennbare Einheit bilden. Mit der Umsetzung beauftragte er den renommierten Architekten und Designer Henry van de Velde, der den Hohenhof im Stil des Jugendstils entwarf und darüber hinaus auch die gesamte Innenausstattung, vom Mobiliar bis zu dekorativen Details, konsequent gestaltete. Dadurch entstand ein außergewöhnlich geschlossenes Ensemble, das die reformerischen Kunst- und Lebensideale des frühen 20. Jahrhunderts eindrucksvoll widerspiegelt. Nach wechselvoller Nutzung und zwischenzeitlichen Veränderungen wurde der Hohenhof zu Beginn der 1980er Jahre umfassend restauriert und seine Ausstattung weitgehend originalgetreu rekonstruiert. Seitdem präsentiert sich das Gebäude wieder in seiner ursprünglichen gestalterischen Qualität. Heute beherbergt der Hohenhof das Museum des Hagener Impulses, das sich der visionären Verbindung von Kunst, Architektur und Design widmet, die Osthaus und van de Velde hier verwirklichten. Der Hohenhof gilt als herausragendes Beispiel für den Jugendstil in Deutschland und als eindrucksvolles Zeugnis einer Epoche, in der neue künstlerische Konzepte und gesellschaftliche Utopien auf einzigartige Weise Gestalt annahmen. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hagen, Haus Busch
Haus Busch zählt zu den ältesten Adelssitzen im Raum Hagen und kann auf eine Geschichte zurückblicken, die bis ins 13. Jahrhundert reicht. Über einen außergewöhnlich langen Zeitraum, von 1369 bis 1826, befand sich das Anwesen im Besitz der Herren von Syberg, die dem regional bedeutenden Dienstadel angehörten und über Generationen hinweg wichtige Verwaltungs- und Hofämter ausübten. In seiner ursprünglichen Gestalt bestand Haus Busch aus einem wehrhaften Wohnturm, wie er für mittelalterliche Adelssitze typisch war. Um 1700 wurde diese frühe Anlage entscheidend erweitert und zu dem heutigen Herrenhaus ausgebaut, wobei insbesondere das eindrucksvolle Kellergewölbe erhalten blieb und bis heute von der historischen Bausubstanz zeugt. Mit diesen Umbauten wandelte sich Haus Busch zunehmend vom befestigten Herrensitz zu einem komfortableren Gutshaus, das den veränderten Wohnansprüchen der Zeit entsprach. Bis ins frühe 20. Jahrhundert wurde das Anwesen überwiegend landwirtschaftlich genutzt, bevor es im Jahr 1928 von der Stadt Hagen erworben wurde. Damit begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Hauses, der von unterschiedlichen Nutzungen und einer stärkeren Öffnung zur Öffentlichkeit geprägt war. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich Haus Busch zu einem kulturell bedeutsamen Ort, an dem Geschichte, Architektur und städtisches Leben auf besondere Weise zusammenfinden. Die erhaltenen Bauteile und die lange Besitzgeschichte machen Haus Busch zu einem wichtigen Zeugnis adeliger Wohn- und Gutshofkultur in Südwestfalen und zu einem lebendigen Bestandteil der Hagener Stadtgeschichte. (c)WV
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Haus Harkorten ist ein bedeutender historischer Gutshof, der eng mit der Industriellenfamilie Harkort verbunden ist und bis heute wichtige Zeugnisse seiner langen Entwicklung bewahrt. Zu den ältesten erhaltenen Gebäuden gehört ein Speicher aus dem 16. Jahrhundert, der von der frühzeitigen landwirtschaftlichen Nutzung des Anwesens zeugt. Ergänzt wird das Ensemble durch ein Ökonomiegebäude aus dem 17. Jahrhundert, das die wirtschaftliche Bedeutung des Gutes in vorindustrieller Zeit widerspiegelt. Den architektonischen Mittelpunkt bildet jedoch das repräsentative Herrenhaus, das zwischen 1756 und 1757 im Stil des Rokoko errichtet wurde. Dieses zweigeschossige Fachwerkgebäude ruht auf einem markanten, gelb gefassten Sockel aus Bruchstein und verbindet auf eindrucksvolle Weise ländliche Bauweise mit höfischer Eleganz. Die Fassade wird durch fein proportionierte barocke Fenster gegliedert, deren Gestaltung dem Bau eine leichte und zugleich repräsentative Wirkung verleiht. Im Inneren spiegelten sich ursprünglich der gehobene Lebensstil und der kulturelle Anspruch der Familie wider, die maßgeblich zur wirtschaftlichen und technischen Entwicklung der Region beitrug. Trotz verschiedener Umbrüche blieb die historische Struktur des Gutes weitgehend erhalten, sodass die einzelnen Bauphasen noch heute gut nachvollziehbar sind. Bis in die Gegenwart befindet sich Haus Harkorten im Besitz der Familie Harkort, die das Anwesen pflegt und damit die Verbindung zwischen regionaler Industriegeschichte, adeliger Gutshofkultur und architektonischem Erbe lebendig hält. Haus Harkorten vermittelt so einen anschaulichen Eindruck von der Entwicklung eines bedeutenden westfälischen Gutes über mehrere Jahrhunderte hinweg. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hagen-Haspe, Harkortstr.; Info: +49(0)2331-2072630
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Haltern, Haus Sythen
Haus Sythen gehört zu den ältesten urkundlich belegten Adelssitzen der Region und wird bereits im Jahr 758 als Burg erwähnt. Diese frühe Nennung unterstreicht die außergewöhnlich lange Geschichte des Anwesens, das über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle als Herrschafts- und Wohnsitz spielte. Im Laufe der Zeit wechselte Haus Sythen mehrfach den Besitzer und wurde von unterschiedlichen Adelsfamilien bewohnt, die das Erscheinungsbild der Anlage immer wieder an die jeweiligen Anforderungen ihrer Epoche anpassten. Aus der ursprünglich wehrhaften Burg entwickelte sich schrittweise ein repräsentativer Adelssitz, dessen bauliche Strukturen noch heute die verschiedenen Entwicklungsphasen erkennen lassen. Im 20. Jahrhundert erfuhr das Anwesen eine grundlegende Nutzungsänderung und diente zeitweise als Kindererholungsheim, wodurch der ursprüngliche Charakter teilweise in den Hintergrund trat. Nach dieser Phase setzte jedoch ein zunehmender Verfall ein, der den Bestand der historischen Gebäude gefährdete. Erst ab 1989 begannen umfassende Restaurierungsmaßnahmen, bei denen die noch erhaltenen Bauteile sorgfältig instand gesetzt wurden. Besonders die Kapelle und das Torhaus konnten auf diese Weise gesichert und in ihrer historischen Substanz bewahrt werden. Die behutsame Restaurierung trug dazu bei, den architektonischen Charme und die geschichtliche Bedeutung von Haus Sythen wieder sichtbar zu machen. Heute präsentiert sich das Anwesen als eindrucksvolles Zeugnis einer über tausendjährigen Geschichte, in dem sich mittelalterliche Ursprünge, adelige Wohnkultur und moderne Denkmalpflege zu einem stimmigen Gesamtbild verbinden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Haltern am See - Sythen, Stockwieser Damm
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hamm, Schloss Oberwerries
Hamm, Wasserschloss Oberwerries*** - in der Region Ruhr Lippe
Das barocke Wasserschloss Oberwerries zählt zu den eindrucksvollsten Schlossanlagen in Südwestfalen und wurde zwischen 1684 und 1692 nach Plänen des Kapuziner-Baumeisters Ambrosius von Oelde errichtet. Die repräsentative Anlage entstand als adeliger Wohnsitz und ist bis heute von Wassergräben umgeben, die den herrschaftlichen Charakter des Schlosses unterstreichen. Neben dem zentralen Haupthaus gehören mehrere Nebengebäude zum Ensemble, die im Laufe der Jahrhunderte ergänzt und den jeweiligen Nutzungsanforderungen angepasst wurden. Das älteste erhaltene Bauwerk der Anlage ist das Torhaus aus dem Jahr 1667, das bereits vor dem eigentlichen Schlossbau entstand und heute einen lebendigen Bestandteil des Gesamtbildes bildet. Das Haupthaus selbst stand ab 1781 über einen Zeitraum von rund 160 Jahren leer, was zu einem zunehmenden baulichen Verfall führte und die Zukunft des Schlosses lange Zeit ungewiss machte. Erst 1942 ging Wasserschloss Oberwerries in den Besitz der Stadt Hamm über, wodurch eine grundlegende Wende in seiner Geschichte eingeleitet wurde. In den folgenden Jahrzehnten erfolgten umfangreiche Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten, bei denen die barocke Architektur sorgfältig bewahrt und zugleich eine zeitgemäße Nutzung ermöglicht wurde. Heute dient das Schloss als Begegnungsstätte, kultureller Veranstaltungsort und repräsentativer Rahmen für offizielle Empfänge und Feierlichkeiten der Stadt Hamm. Die harmonische Verbindung aus barocker Baukunst, historischer Entwicklung und moderner Nutzung macht Wasserschloss Oberwerries zu einem bedeutenden Zeugnis regionaler Geschichte und zu einem besonders sehenswerten Ziel innerhalb der südwestfälischen Schlösserlandschaft. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hamm, Zum Schloss Oberwerries 1, Besichtigung: nach Absprache, Info: Tel. +49(0)2381-17-3532
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hamm, Schloss Heessen
Hamm, Schloss Heessen** - in der Region Ruhr Lippe
Schloss Heessen erhebt sich idyllisch an einem Nebenarm der Lippe und ist von weiten Wiesen und altem Baumbestand umgeben, was dem Anwesen bis heute eine ruhige und zugleich repräsentative Ausstrahlung verleiht. Der dreiflügelige Backsteinbau in gotischer Formensprache zählt zu den bemerkenswertesten Schlossanlagen Südwestfalens. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 975 zurück, als das Anwesen erstmals als Erbgut des Bischofs Ludolf von Münster urkundlich erwähnt wurde und damit zu den frühesten belegten Herrensitzen der Region gehört. Im Laufe der Jahrhunderte gelangte Schloss Heessen durch Erbfolgen und Besitzwechsel in die Hände verschiedener Adelsfamilien, die das Anwesen prägten und weiterentwickelten. Um 1775 ging das Schloss schließlich in den Besitz der Freiherren von Boeselager über, unter deren Einfluss sich die Anlage zu einem repräsentativen Adelssitz entwickelte. Einen entscheidenden baulichen Einschnitt erlebte Schloss Heessen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten im Stil der Neugotik vorgenommen wurden. In dieser Phase erhielt das Schloss sein heutiges, geschlossenes Erscheinungsbild, das mittelalterliche Bauformen bewusst aufgriff und stilistisch neu interpretierte. Besonders hervorzuheben ist die in diesem Zusammenhang errichtete Schlosskapelle nach englischem Vorbild, die dem Ensemble eine zusätzliche architektonische und kulturelle Bedeutung verleiht. Diese sorgfältigen Restaurierungsmaßnahmen trugen maßgeblich dazu bei, den historischen Charakter und die architektonische Geschlossenheit des Schlosses zu bewahren. Heute präsentiert sich Schloss Heessen in einem außergewöhnlich guten Erhaltungszustand und erfüllt zugleich eine lebendige Aufgabe in der Gegenwart. Als Standort eines Internats und eines Tagesgymnasiums ist das historische Gebäude ein Zentrum des Lernens und der Bildung, in dem sich jahrhundertealte Geschichte mit moderner Nutzung auf eindrucksvolle Weise verbindet. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hamm, Haus Wentrop
Haus Uentrop ist ein zweigeschossiges, schlicht gehaltenes Backsteingebäude mit schmalem Mittelrisalit und markantem Walmdach und zählt zu den geschichtlich bedeutsamen Adelssitzen im Raum Hamm. Bereits im Jahr 1198 erfüllte der Ort eine wichtige Funktion zur Sicherung der damaligen Territorialgrenzen und war damit früh in die politische und militärische Struktur der Region eingebunden. Eine Urkunde aus dem Jahr 1393 belegt, dass Hermann von der Recke den Besitz Uentrop erhielt, womit eine außergewöhnlich lange Verbindung zwischen Anwesen und Familie begann. Über mehr als 600 Jahre hinweg lässt sich die Familie von der Recke und ihre Nachkommen lückenlos auf Haus Uentrop nachweisen, was den Adelssitz zu einem seltenen Beispiel kontinuierlicher Familiengeschichte macht. Das Gebäude selbst wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach angepasst, blieb jedoch in seiner äußeren Erscheinung bewusst zurückhaltend und repräsentiert damit den Typus eines funktionalen, zugleich standesgemäßen Gutshauses. Noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein war Haus Uentrop bewohnt, und selbst im Jahr 1976 lebten Mitglieder der Familie von der Recke auf dem Anwesen. Erst mit dem Verkauf durch Wilhelm-Dietrecht Freiherr von der Recke im Jahr 1990 endete die jahrhundertelange familiäre Nutzung. Haus Uentrop vermittelt bis heute einen eindrucksvollen Einblick in die Kontinuität adliger Wohnkultur, die Bedeutung von Grenzsicherung im Mittelalter und die Entwicklung eines Herrensitzes, der über Jahrhunderte hinweg seine Identität bewahrt hat. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hamm, Schloss Ermelinghof
Hamm, Schloss Ermelinghof - in der Region Ruhr Lippe
Haus Uentrop ist ein zweigeschossiges, bewusst schlicht gehaltenes Backsteingebäude mit schmalem Mittelrisalit und markantem Walmdach und zählt zu den geschichtlich bedeutsamen Adelssitzen im Raum Hamm. Bereits im Jahr 1198 erfüllte der Ort eine wichtige Funktion zur Sicherung der damaligen Territorialgrenzen und war damit früh in die politische und militärische Struktur der Region eingebunden. Diese Grenzlage prägte die Entwicklung des Anwesens über Jahrhunderte und machte es zu einem festen Bestandteil der landesherrlichen Ordnung. Eine Urkunde aus dem Jahr 1393 belegt, dass Hermann von der Recke den Besitz Uentrop erhielt, womit eine außergewöhnlich lange und nahezu ununterbrochene Verbindung zwischen Anwesen und Familie begann. Über mehr als 600 Jahre hinweg lässt sich die Familie von der Recke und ihre Nachkommen lückenlos auf Haus Uentrop nachweisen, was den Adelssitz zu einem seltenen Beispiel kontinuierlicher Familiengeschichte im westfälischen Raum macht. Das Gebäude selbst wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach baulich angepasst und modernisiert, blieb jedoch in seiner äußeren Erscheinung stets zurückhaltend und funktional und verzichtete bewusst auf repräsentative Überformungen. Gerade diese schlichte Gestaltung verleiht Haus Uentrop seinen besonderen Charakter und macht es zu einem typischen Vertreter eines standesgemäßen, zugleich wirtschaftlich geprägten Gutshauses. Noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein war das Anwesen bewohnt, und selbst im Jahr 1976 lebten Mitglieder der Familie von der Recke auf Haus Uentrop. Erst mit dem Verkauf durch Wilhelm-Dietrecht Freiherr von der Recke im Jahr 1990 endete die jahrhundertelange familiäre Nutzung. Haus Uentrop vermittelt bis heute einen eindrucksvollen Einblick in die Kontinuität adliger Wohnkultur, die historische Bedeutung mittelalterlicher Grenzsicherung und die behutsame Entwicklung eines Herrensitzes, der über viele Generationen hinweg seine Identität und seinen regionalen Stellenwert bewahren konnte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hamm-Hövel, Ermelinghofstr., Besichtigung: nur außen, privat, Info: Hamm, 'insel' - Verkehr & Touristik, Tel. +49(0)2381-23400
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hamm, Burghügel Mark
Hamm, Burghügel Mark - in der Region Ruhr Lippe
Der Burghügel Mark besitzt eine herausragende Bedeutung für die Geschichte der Stadt Hamm und der Grafschaft Mark. Im Jahr 1198 erwarb Friedrich von Berg-Altena das Lehen für seinen jüngeren Sohn, der sich ab 1202 Graf Adolf von der Mark nannte und damit den Grundstein für eines der einflussreichsten westfälischen Territorien legte. Bis zum Jahr 1391 diente die Burg auf dem Burghügel Mark als Hauptsitz der Grafen von der Mark und war über fast zwei Jahrhunderte politisches, administratives und dynastisches Zentrum der Grafschaft. Von hier aus wurden Herrschaftsansprüche gesichert, Verwaltungsstrukturen aufgebaut und die Entwicklung der Region nachhaltig geprägt. Nach dem Verlust dieser zentralen Funktion wechselte die Burg mehrfach den Besitzer und verlor zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 1507 ging die Anlage in den Besitz eines Richters über, bevor sie ab 1616 als Gefängnis genutzt wurde, was einen deutlichen Funktionswandel vom Herrschaftssitz zur Zweckanlage markiert. Ein einschneidendes Ereignis folgte 1772, als General Karl Friedrich von Wolffersdorff die verbliebenen Gebäude vollständig abtragen ließ, um das Baumaterial für den Bau von Kasernen zu verwenden. Damit verschwand die Burg endgültig aus dem Landschaftsbild. Heute erinnern noch der erhaltene Wassergraben sowie ein symbolischer Stein-Umriss an die einstige Anlage, der 1976 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Hamm errichtet wurde. Diese bewusst gestaltete Bodendenkmalmarkierung macht die Ausmaße der ehemaligen Burg anschaulich und vermittelt Besuchern einen eindrucksvollen Eindruck von der historischen Bedeutung dieses Ortes. Der Burghügel Mark steht damit exemplarisch für den Aufstieg, die Blüte und den Niedergang eines mittelalterlichen Herrschaftszentrums, das die Geschichte Südwestfalens maßgeblich beeinflusst hat. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hamm-Mark, Besichtigung: frei zugänglich, Info: Hamm, 'insel' - Verkehr & Touristik, Tel. +49(0)2381-23400
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hattingen, Haus Custodis
Haus Custodis wurde im Jahr 1855 von dem Hofbaumeister Max Joseph Custodis an historisch bedeutsamer Stelle auf dem Isenberg errichtet. Das Landhaus entstand auf den Fundamenten des ehemaligen Palas der Isenburg und knüpft damit bewusst an die mittelalterliche Geschichte des Ortes an. Sowohl das Gebäude selbst als auch das umgebende Burgareal stehen heute unter Denkmalschutz und verdeutlichen die enge Verbindung zwischen historischer Forschung, Architektur und Landschaft. Haus Custodis nimmt innerhalb des ehemaligen Burgareals eine besondere Stellung ein, da es den Übergang von der mittelalterlichen Ruinenstätte zu einem Ort der wissenschaftlichen Auseinandersetzung markiert. Heute wird das Gebäude als Museum genutzt und präsentiert anschaulich die Ergebnisse archäologischer Forschungen und Grabungen zur Isenburg, die wichtige Erkenntnisse zur Baugeschichte und zur Bedeutung der Anlage geliefert haben. Ergänzt werden diese Dauerausstellungen durch regelmäßig wechselnde Präsentationen, die weitere Aspekte der regionalen Geschichte beleuchten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Isenberg selbst, dessen Name auf die frühe Eisenverhüttung in diesem Gebiet zurückgeht und die wirtschaftliche Nutzung der Landschaft bereits im Mittelalter widerspiegelt. Haus Custodis verbindet auf eindrucksvolle Weise historische Substanz, archäologische Forschung und museale Vermittlung und ist damit ein wichtiger Ort der Erinnerung und Wissensvermittlung zur Geschichte des Isenbergs und seiner Burganlage. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hattingen, nicht weit entfernt von Haus Kemnade;
Info: Ruine Isenburg/Haus Custodis, Tel. +49(0)2324-28516
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hattingen, Ruine Isenburg
Die Ruine der Isenburg ist ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Machtentfaltung und strategischer Baukunst. Erzbischof Adolf von Köln und sein Bruder Graf Arnold von Altena ließen die Burg zwischen 1193 und 1200 auf einem markanten Höhenrücken über der Ruhr errichten, um ihren politischen Einfluss und ihren Reichtum sichtbar zu demonstrieren. Die außergewöhnlich große und aufwendig gestaltete Anlage spiegelte den hohen sozialen Rang ihrer Erbauer wider. Bereits wenige Jahrzehnte später fand diese Machtentfaltung ein abruptes Ende, denn im Winter 1225/26 wurde die Burg infolge einer Reichsächtung systematisch zerstört. Heute ist die Isenburg als Bodendenkmal erhalten und erlaubt noch immer einen guten Eindruck von ihrer einstigen Dimension. Die weitläufige Gliederung in Ober- und Unterburg verdeutlicht die frühere Bedeutung der Anlage ebenso wie ihre beherrschende Lage über dem Ruhrtal. Die markanten Grundrisse, die sichtbaren Mauerreste und die eindrucksvolle Einbindung in die Landschaft machen die Ruine zu einem prägnanten Symbol hochmittelalterlicher Adelsherrschaft und zu einem beliebten Motiv für Darstellungen der regionalen Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hattingen, Am Isenberg 2;
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hattingen, Burg Blankenstein
Burg Blankenstein thront als eindrucksvolle Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg auf einem markanten Felssporn hoch über der Ruhr und prägt bis heute das Landschaftsbild. Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert errichtet und zählte zu den vier Hauptburgen der Grafen von der Mark, womit sie eine zentrale Rolle in der territorialen Sicherung und Machtausübung der Region spielte. Im 16. und 17. Jahrhundert verfiel die Burg zunehmend und verlor ihre militärische Bedeutung. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte ein Wiederaufbau im Stil des Historismus, der das heutige Erscheinungsbild maßgeblich beeinflusst. Seit 1909 steht Burg Blankenstein unter Denkmalschutz und gilt als bedeutendes Zeugnis der regionalen Burgenlandschaft. Heute verbindet die Anlage historische Atmosphäre mit zeitgemäßer Nutzung und lädt dazu ein, Geschichte und Ausblick über das Ruhrtal in besonderer Umgebung zu erleben. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hattingen-Blankenstein, Burgstr. 16;
Info: Tel. +49(0)2324- 33231
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Hattingen, Wasserburg Haus Kemnade
Haus Kemnade im Hattinger Ortsteil Blankenstein präsentiert sich als eindrucksvolles ehemaliges Wasserschloss und zählt zu den bekanntesten historischen Anlagen an der Ruhr. Die Lage am Wasser und die Erreichbarkeit über die 1928 errichtete Kemnader Brücke unterstreichen die besondere Stellung des Anwesens im Landschaftsraum. Seit dem 13. Jahrhundert befand sich Haus Kemnade zunächst im Besitz der Familie von Dücker und ging später an die Familie von der Recke über, die die Geschichte der Anlage über Jahrhunderte prägte. Ein verheerender Brand im Jahr 1589 zerstörte große Teile des Schlosses, doch bereits kurz darauf ließ die Familie von der Recke das Anwesen wiederaufbauen und an die veränderten Wohn- und Repräsentationsansprüche der Zeit anpassen. Dabei entstand eine harmonische Verbindung aus mittelalterlichen Baustrukturen und späteren, barocken Gestaltungselementen, die dem Schloss sein charakteristisches Erscheinungsbild verleihen. Im Laufe der Jahrhunderte verlor Haus Kemnade zwar seine ursprüngliche Funktion als Adelssitz, bewahrte jedoch stets seine architektonische Bedeutung. Heute ist die sorgfältig restaurierte Anlage ein weithin bekanntes kulturelles Wahrzeichen der Region und vermittelt einen anschaulichen Eindruck von der Bau- und Nutzungsgeschichte eines westfälischen Wasserschlosses. Die besondere Atmosphäre aus Wasserlage, historischer Architektur und umgebender Landschaft macht Haus Kemnade zu einem eindrucksvollen Zeugnis regionaler Geschichte und zu einem lohnenden Ziel für kulturhistorisch Interessierte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Hattingen, An der Kemnade 10, Westfälisches Feuerwehrmuseum Werksstr. 25/33;
Info: Tel. +49(234)45160012
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Herdecke, Haus Ende
Errichtet im Jahr 1911 durch den Industriellen Robert Müser, entstand dieses repräsentative Anwesen als großzügige Villa, die vor allem für gesellschaftliche Anlässe und festliche Empfänge konzipiert war. Die Architektur verbindet barocke Grundformen mit einer aufwendigen Innenausstattung und vermittelt bis heute einen Eindruck großbürgerlicher Wohnkultur des frühen 20. Jahrhunderts. Herausragendes Element des Hauses ist die zweigeschossige Halle, deren Raumwirkung durch einen monumentalen, rund fünf Meter hohen Kamin zusätzlich betont wird. Das Vestibül sowie mehrere Salons sind im Rokokostil gestaltet und zeichnen sich durch elegante Proportionen, reiche Stuckarbeiten und eine harmonische Raumabfolge aus. Diese Gestaltung verleiht dem Anwesen eine zugleich repräsentative und wohnliche Atmosphäre. Bereits 1919 ging das Haus in den Besitz des Industriellen Albert Vögler über, der das Gebäude weiterhin als standesgemäßen Wohnsitz nutzte und die hochwertige Ausstattung bewahrte. Das Anwesen dokumentiert eindrucksvoll den Lebensstil und das Selbstverständnis der industriellen Oberschicht jener Zeit. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Herdecke, Ostender Weg; Info: Tel. +49(0)2330-611325
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Herdecke, Haus Mallinckrodt
Bereits im 13. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine befestigte Burganlage, die vom Rittergeschlecht der von Mesekenwerkes bewohnt wurde, welches später den Namen der Burg annahm. Die Anlage erlebte im Laufe der Jahrhunderte eine bewegte Geschichte und brannte zweimal vollständig nieder. Einen entscheidenden Wandel erfuhr das Anwesen im Jahr 1896, als es von einem Bankier erworben wurde, der umfangreiche Umbaumaßnahmen veranlasste und dem Gebäude sein heutiges Erscheinungsbild im Stil der flämischen Gotik verlieh. Aus der mittelalterlichen Bausubstanz blieb vor allem der markante Turmbau erhalten, der bis heute das charakteristische Wahrzeichen des Anwesens bildet und an die ursprüngliche Wehrfunktion erinnert. Der weitläufige Baukomplex verbindet historische Architektur mit zeitgemäßer Nutzung und beherbergt heute Mietwohnungen. Haus Mallinckrodt steht damit exemplarisch für die gelungene Verbindung von denkmalgeschützter Bausubstanz und modernem Wohnen und vermittelt zugleich einen anschaulichen Eindruck von der langen Siedlungs- und Baugeschichte im Raum Herdecke. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Herdecke, Gederner Str.; Info: Tel. +49(0)2330-611325
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Herdecke, Haus Schede
Haus Schede in Herdecke blickt auf eine außergewöhnlich lange Geschichte zurück, die bis ins 9. Jahrhundert reicht, und zählt damit zu den ältesten Gutssitzen der Region. Das älteste erhaltene Gebäude des Anwesens ist ein Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert, das die frühe landwirtschaftliche Nutzung dokumentiert. Im Jahr 1748 gelangte das Gut in den Besitz der Industriellenfamilie Harkort, die Haus Schede nachhaltig prägte. 1810 ließ die Familie das zweigeschossige Herrenhaus aus Ruhrsandstein errichten, dessen klare Formen und ausgewogene Proportionen an die Architektur der Renaissance erinnern. Eine besondere kulturelle Bedeutung erhielt das Anwesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die künstlerische Gestaltung einzelner Innenräume. Zwei Räume wurden von Henry van de Velde im Jugendstil entworfen, während der sogenannte Blaue Salon nach Plänen von Peter Behrens entstand. Haus Schede vereint damit auf eindrucksvolle Weise jahrhundertealte Gutsgeschichte, industrielle Unternehmertradition und bedeutende Impulse der Architektur- und Kunstgeschichte. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Herne, Schloss Strünkede
Schloss Strünkede in Herne liegt nur wenig östlich der Stelle, an der die Herren von Strünkede im 14. Jahrhundert ihre erste Niederburg errichteten und damit den Grundstein für die spätere Schlossanlage legten. Der heutige Bau entstand im 17. Jahrhundert und wurde 1664 als zweiflügeliges Wasserschloss im frühbarocken Stil vollendet. Die klare Gliederung der Fassaden, die von Wassergräben umgebene Lage und die ausgewogenen Proportionen verleihen dem Schloss bis heute eine ruhige und zugleich repräsentative Ausstrahlung. Über die Jahrhunderte hinweg blieb die Anlage weitgehend erhalten und dokumentiert anschaulich den Übergang von einer mittelalterlichen Burg zu einem barocken Adelssitz mit wohnlichem Charakter. Heute erfüllt Schloss Strünkede eine zentrale kulturelle Funktion und beherbergt ein Museum für Volkskunde, Stadtgeschichte sowie Glas und Keramik, das Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Einblick in die historische Entwicklung Hernes und des Emschertals bietet. Gemeinsam mit zwei weiteren Häusern bildet es die Emschertal-Museen und ist damit ein wichtiger Bestandteil der regionalen Museumslandschaft. Eine bedeutende Erweiterung erfuhr das Schloss im Jahr 1897 durch den Anbau einer Villa, die das historische Ensemble ergänzt und architektonisch bereichert. In diesem Gebäudeteil ist die Städtische Galerie untergebracht, die mit regelmäßig wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer nationaler und internationaler Kunst einen spannenden Kontrast zur historischen Substanz des Schlosses bildet. Schloss Strünkede verbindet auf überzeugende Weise adelige Baugeschichte, regionale Identität und lebendige Kulturarbeit und ist damit ein bedeutendes kulturelles Wahrzeichen der Stadt Herne. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Herne, Karl-Brand-Weg 5, Emschertal-Museum Herne, Schloss Strünkede; Besichtigung: Tel. +9(0)2323-16-1072
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Herten, Schloss Herten
Schloss Herten zählt zu den eindrucksvollsten Wasserschlössern des Ruhrgebiets und wurde erstmals im Jahr 1376 urkundlich erwähnt. Ursprünglich als spätgotische Wehranlage errichtet, diente das Schloss über Jahrhunderte hinweg der Sicherung von Besitz und Einfluss seiner adeligen Eigentümer und prägte maßgeblich die Entwicklung der umliegenden Region. Die Anlage besteht aus einer von Wassergräben umgebenen Hauptburg sowie einer vorgelagerten Vorburg, die auf einer eigenen Insel liegt und über Brücken mit dem Kernbereich verbunden ist. Diese klare Trennung von Wohn- und Wirtschaftsbereichen ist typisch für große Wasserburgen und unterstreicht den repräsentativen Anspruch des Bauwerks. Im Laufe der Zeit erfuhr Schloss Herten zahlreiche Umbauten und Anpassungen, wobei sich Elemente verschiedener Epochen erhalten haben und ein vielschichtiges architektonisches Gesamtbild entstanden ist. In den 1970er Jahren wurde das unter Denkmalschutz stehende Schloss umfassend restauriert, wodurch die historische Substanz gesichert und behutsam modernisiert werden konnte. Heute präsentiert sich die Anlage in einem gepflegten Zustand und vermittelt einen anschaulichen Eindruck adeliger Wohn- und Baukultur vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Besonders reizvoll ist die Einbettung des Schlosses in einen weitläufigen Landschaftspark im englischen Stil, der mit alten Baumgruppen, offenen Wiesenflächen und geschwungenen Wegen eine harmonische Verbindung zwischen Architektur und Natur schafft. Der Park lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein und verstärkt die besondere Atmosphäre des Anwesens. Schloss Herten vereint auf eindrucksvolle Weise Wehrarchitektur, repräsentatives Wohnen und landschaftliche Gestaltung und gilt als eines der bedeutendsten historischen Bauwerke der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Herten-Mitte, Im Schlosspark; Info: Kulturbüro Tel. +49(0)2366-303659
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Herten, Schloss Westerholt
Das Geschlecht der Grafen von Westerholt wurde erstmals im Jahr 1193 urkundlich erwähnt und zählt zu den alten Adelsfamilien der Region. Bereits in dieser frühen Zeit existierte an gleicher Stelle eine wehrhafte Anlage, die in historischen Quellen als befestigter Sitz genannt wird und der Sicherung von Besitz und Herrschaft diente. Über Jahrhunderte hinweg blieb das Anwesen eng mit der Familie verbunden und wurde immer wieder den jeweiligen Anforderungen angepasst. Die heute sichtbare Schlossanlage entstand zwischen 1830 und 1833 und ersetzte die älteren Bauten vollständig. Der klassizistische Neubau spiegelt den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts wider und betont Klarheit, Symmetrie und repräsentative Zurückhaltung. Bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts diente das Schloss als Stammsitz der Grafen von Westerholt zu Gysenberg und war Mittelpunkt des adeligen Lebens und der Verwaltung der umliegenden Ländereien. Nach einer längeren Phase des Leerstands verfiel das Gebäude zunehmend, bevor es 1993 umfassend und denkmalgerecht restauriert wurde. Diese Sanierung bewahrte die historische Substanz und ermöglichte zugleich eine neue Nutzung. Heute verbindet das Schloss seine geschichtsträchtige Atmosphäre mit zeitgemäßem Komfort, indem es ein Hotel, gastronomische Einrichtungen und einen Golfclub beherbergt. Die weitläufige Umgebung und die gepflegte Anlage unterstreichen den besonderen Charakter des Schlosses und machen es zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie historische Adelssitze erfolgreich in die Gegenwart überführt werden können. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Herten-Westerholt, Schlossstr.; Info: Schloss Hotel Westerholt, Tel. +49(0)209-148940
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Holzwickede, Haus Opherdicke
Haus Opherdicke in Holzwickede wurde erstmals im Jahr 1176 urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten Adelssitzen der Region. Ursprünglich als Wasserburg angelegt, erfüllte das Anwesen über Jahrhunderte hinweg sowohl repräsentative als auch wirtschaftliche und verwaltungstechnische Funktionen. Zwischen 1683 und 1687 erfolgte ein grundlegender Umbau, bei dem die mittelalterliche Burganlage in einen barocken Herrensitz umgewandelt wurde, dessen klare Formen und symmetrische Gestaltung bis heute das Erscheinungsbild prägen. Im 18. und 19. Jahrhundert kamen zahlreiche Wirtschafts- und Nebengebäude hinzu, die den Innenhof einfassen und ein geschlossenes, harmonisches Ensemble bilden. Diese Bauten verdeutlichen die Bedeutung von Haus Opherdicke als landwirtschaftliches Zentrum und adeligen Gutshof. Ein besonderer Höhepunkt des Anwesens ist der großzügige Schlosspark, der von dem renommierten Gartenarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe im Stil eines Englischen Landschaftsgartens entworfen wurde. Mit geschwungenen Wegen, alten Baumgruppen und weiten Blickachsen bietet der Park eine reizvolle Verbindung von Natur und gestalteter Gartenkunst. Nachdem das Anwesen im 20. Jahrhundert zeitweise an Bedeutung verloren hatte, erwarb der Kreis Unna Haus Opherdicke im Jahr 1980 und ließ es umfassend und denkmalgerecht sanieren. Seitdem hat sich das ehemalige Wasserschloss zu einem bedeutenden kulturellen Mittelpunkt der Region entwickelt. Heute dient Haus Opherdicke als Ausstellungs- und Veranstaltungsort und bietet mit wechselnden Kunstausstellungen, Konzerten und kulturellen Veranstaltungen einen lebendigen Rahmen, in dem Geschichte, Architektur und zeitgenössische Kultur auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden werden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Lünen, Schloss Schwansbell
Schloss Schwansbell präsentiert sich als eindrucksvolles Herrenhaus mit drei Etagen und einem Untergeschoss und wurde im Stil der englischen Neugotik errichtet. Charakteristisch für das zwischen 1872 und 1875 durch Wilhelm von Westerholt erbaute Schloss sind die zwei markanten polygonalen Türme, die dem Bauwerk eine burgähnliche Silhouette verleihen und bewusst an mittelalterliche Vorbilder anknüpfen. Umgeben wird das Herrenhaus von einer Gartenanlage im englischen Landschaftsstil, die mit ihren offenen Rasenflächen, Baumgruppen und geschwungenen Wegen die repräsentative Wirkung des Schlosses zusätzlich unterstreicht. Bereits deutlich früher, im Jahr 1853, entstand das Wirtschaftsgebäude des Anwesens, das auf die lange Nutzungsgeschichte des Areals als Gutshof hinweist. Historisch reicht die Bedeutung des Ortes jedoch weit über das 19. Jahrhundert hinaus. Schon im Mittelalter befand sich hier eine Burganlage, die ab dem 12. Jahrhundert vom Rittergeschlecht der von Schwansbell bewohnt wurde und als Herrschafts- und Verwaltungssitz diente. Von dieser frühen Burg sind heute noch Fundamente im Boden erhalten, die archäologisch belegt sind und die jahrhundertealte Kontinuität des Standortes verdeutlichen. Die Kombination aus neugotischem Herrenhaus, historischer Gutsstruktur und mittelalterlichen Wurzeln macht Schloss Schwansbell zu einem vielschichtigen Zeugnis regionaler Geschichte. Heute wird das Ensemble sinnvoll genutzt, denn im ehemaligen Wirtschaftsgebäude ist das Städtische Museum untergebracht, das Besuchern einen fundierten Einblick in die Stadt- und Regionalgeschichte bietet. Schloss Schwansbell verbindet damit auf eindrucksvolle Weise adelige Wohnkultur des 19. Jahrhunderts mit mittelalterlicher Vergangenheit und moderner kultureller Nutzung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Lünen, Schwansbeller Weg;
Besichtigung: Auf Anfrage; Info: Tel. +49(0)2306-1041649
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Mülheim, Schloss Broich
Schloss Broich entstand ursprünglich in den Jahren 883 bis 884, als Herzog Heinrich an einer strategisch wichtigen Furt durch die Ruhr ein Sperrfort gegen normannische Überfälle errichten ließ. Diese frühe Befestigung zählt zu den ältesten erhaltenen Anlagen ihrer Art im Ruhrgebiet und unterstreicht die militärische Bedeutung des Standortes bereits in karolingischer Zeit. Gegen Ende des 11. Jahrhunderts gelangte die Anlage in den Besitz der Edelherren von Broich, die das ehemalige Fort zu einem repräsentativen Herrensitz umbauten und damit den Grundstein für die weitere Entwicklung der Burg legten. Nach dem Aussterben dieses Adelsgeschlechts im Jahr 1372 übernahmen die Grafen von Limburg-Hohenlimburg die Anlage und nutzten sie als wichtigen Verwaltungssitz. In den Wirren der frühen Neuzeit wurde Schloss Broich durch spanische Truppen schwer zerstört, was einen tiefen Einschnitt in seiner Geschichte bedeutete. Zwischen 1644 und 1648 erfolgte der Wiederaufbau als barocke Residenz, wobei ältere Bauteile einbezogen und mit zeittypischen Elementen ergänzt wurden. Weitere Umbauten im 17. und 18. Jahrhundert prägten schließlich das Erscheinungsbild, das sich bis heute erhalten hat. Besonders eindrucksvoll ist das Nebeneinander von frühmittelalterlichen Mauerzügen und barocker Architektur, das die lange Nutzungsgeschichte des Schlosses anschaulich widerspiegelt. Heute steht Schloss Broich als bedeutendes historisches Wahrzeichen für die wechselvolle Geschichte der Region und vermittelt eindrucksvoll den Wandel von einer militärischen Grenzbefestigung zu einer repräsentativen Residenz. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Mülheim, Am Schloss Broich; Besichtigung: Auf Anfrage; Info: Tel. +49(0)208-960960
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Mülheim, Schloss Styrum
Schloss Styrum gehört zu den ältesten historisch belegten Adelssitzen im Raum Mülheim und wurde bereits im Jahr 1067 erstmals schriftlich erwähnt, als der damalige königliche Oberhof dem Reichsstift Kaiserswerth geschenkt wurde. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Anwesen zum Hauptsitz der Grafen von Limburg-Styrum, die die Anlage schrittweise ausbauten und an ihre repräsentativen wie auch administrativen Bedürfnisse anpassten. Besonders im 17. Jahrhundert erfuhr das Schloss eine tiefgreifende Umgestaltung, als es zu einem barocken Herrensitz ausgebaut wurde und damit den architektonischen Zeitgeist dieser Epoche widerspiegelte. Einen weiteren prägenden Abschnitt seiner Baugeschichte erlebte Schloss Styrum ab 1890, als es in den Besitz des Industriellen August Thyssen überging. Er ließ das Gebäude erweitern und modernisieren, wobei ältere Bauteile bewusst integriert wurden, sodass das Schloss seine heutige Gestalt erhielt. Das zweigeschossige Herrenhaus ist von einer großzügigen Parkanlage umgeben, die den historischen Charakter der Anlage unterstreicht und einen ruhigen Rahmen für das Bauwerk schafft. Besonders bemerkenswert ist die architektonische Vielfalt des Schlosses, da sich in dem Gebäudekomplex Stilelemente aus rund fünf Jahrhunderten vereinen. Diese vielschichtige Baugeschichte macht Schloss Styrum zu einem anschaulichen Zeugnis adliger Wohn- und Repräsentationskultur sowie industrieller Einflussnahme und verleiht dem Anwesen bis heute eine besondere historische und kulturelle Bedeutung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Mülheim, Moritzstr.; Info: Tel. +49(0)208-9609629
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Oberhausen, Schloss Oberhausen
Schloss Oberhausen ist ein markantes Beispiel neoklassizistischer Architektur im Ruhrgebiet und wurde zwischen 1804 und 1818 als repräsentativer Wohnsitz des Grafen von Westerholt-Gysenberg errichtet. Die klare Formensprache und die ausgewogene Gliederung des Bauwerks spiegeln den architektonischen Zeitgeist des frühen 19. Jahrhunderts wider und setzen bewusst auf Eleganz statt auf wehrhafte Elemente früherer Adelssitze. Im Jahr 1912 ging das Schloss in den Besitz der Stadt Oberhausen über und erhielt damit eine neue öffentliche Bedeutung. Seit 1947 dient das Herrenhaus als Sitz der Städtischen Galerie, womit das Gebäude zu einem wichtigen kulturellen Mittelpunkt der Stadt wurde. Nach einem umfassenden Umbau im Jahr 1998 wurde das Museum inhaltlich neu ausgerichtet und zeigt seither Werke aus der renommierten Privatsammlung des Ehepaares Irene und Peter Ludwig sowie wechselnde Ausstellungen zu populärer Kunst, zeitgenössischen Strömungen und neuen Medien. Ergänzend übernimmt das sogenannte Kleine Schloss die Funktion eines Besucherzentrums für die Landmarkenkunst des Emscher Landschaftsparks und vermittelt Hintergrundinformationen zur Kunst im öffentlichen Raum und zur industriell geprägten Kulturlandschaft der Region. Schloss Oberhausen verbindet damit auf eindrucksvolle Weise historische Architektur mit moderner Kunstvermittlung und ist heute ein lebendiger Ort kultureller Begegnung, der weit über die Stadtgrenzen hinaus Bedeutung besitzt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Oberhausen - Alt-Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee; Besichtigung: Info: Tel. +49(0)208-4124928
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Oberhausen, Kastell Holten
Inmitten eines kleinen, heute als Grünanlage gestalteten Parks liegen die Überreste des Kastells Holten, das um 1300 von Engelbert von der Mark als strategischer Grenzposten gegen die rivalisierende Grafschaft Kleve errichtet wurde. Die Anlage diente der Sicherung wichtiger Verkehrs- und Handelswege und spielte eine zentrale Rolle bei der militärischen und politischen Kontrolle des Grenzraums. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Kastell mehrfach umgebaut und an neue Anforderungen angepasst, wobei insbesondere im 16. Jahrhundert eine Erneuerung der Hauptburg erfolgte. Aus dieser Bauphase ist noch der Ostflügel erhalten, der heute als bedeutendes Zeugnis der spätmittelalterlichen Wehrarchitektur gilt. Im Schutz der befestigten Anlage entwickelte sich eine Landstadt, aus der der heutige Stadtteil Holten hervorging. Noch immer prägen historische Backstein- und Fachwerkhäuser das Ortsbild und lassen die mittelalterlichen Ursprünge deutlich erkennen. Diese gewachsene Struktur verleiht dem Stadtteil einen besonderen historischen Charakter und macht die enge Verbindung zwischen militärischer Sicherung, städtischer Entwicklung und regionaler Geschichte anschaulich erlebbar. Das Kastell Holten steht damit exemplarisch für die Entstehung vieler Siedlungen im Grenzraum des Niederrheins und ist ein wichtiger Baustein der lokalen Identität. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Oberhausen-Holten, Kastellstr.; Info: Stadt Oberhausen, Tel. +49(0)208-6901321
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Oberhausen, Burg Vondern
Das genaue Erbauungsjahr der Burg Vondern ist nicht eindeutig überliefert, doch lässt sich die Entwicklung der Anlage anhand ihrer erhaltenen Bauteile gut nachvollziehen. Das markante spätgotische Torhaus, das bis heute das Erscheinungsbild der Burg prägt, entstand vermutlich im 16. Jahrhundert und verweist auf die ursprüngliche Funktion der Anlage als befestigter Adelssitz. Das vergleichsweise schlichte Haupthaus wurde um 1700 im Stil des Barock errichtet und spiegelt den Wandel von einer wehrhaften Burg hin zu einem repräsentativen Wohnsitz wider. Im Laufe der Jahrhunderte verlor die Anlage zunehmend an Bedeutung und verfiel schließlich stark. Erst im Jahr 1984 setzte eine umfassende und sorgfältige Renovierung ein, durch die Burg Vondern vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden konnte. Die Sanierung legte großen Wert auf den Erhalt der historischen Substanz und die behutsame Anpassung an neue Nutzungen. Heute dient Burg Vondern als lebendiger Kulturort und stellt Räumlichkeiten für Konzerte, Ausstellungen, Feste und zahlreiche weitere Veranstaltungen zur Verfügung. Damit hat sich die ehemalige Burg zu einem wichtigen kulturellen Mittelpunkt Oberhausens entwickelt, der Geschichte, Architektur und zeitgenössisches Kulturleben auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Oberhausen-Osterfeld, Arminstr.; Besichtigung: nach Vereinbarung;
Info: Förderverein der Burg Vondern e.V., Tel. +49(0)208-896297
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Schwerte, Haus Villigst
Auf dem Gelände von Haus Villigst wurde bereits im Jahr 1170 erstmals eine Burg urkundlich erwähnt, womit der Ort auf eine lange und bedeutende Geschichte zurückblickt. Aus der mittelalterlichen Befestigungsanlage entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein Rittergut, das schließlich im Jahr 1819 zu einem repräsentativen Adelssitz im klassizistischen Stil umgebaut wurde und dabei seinen heutigen Namen erhielt. Die klare Formsprache und die zurückhaltende Eleganz des Klassizismus prägen bis heute das Erscheinungsbild des Herrenhauses und spiegeln den Wandel vom wehrhaften Sitz hin zu einem standesgemäßen Wohn- und Verwaltungssitz wider. Eine tiefgreifende Zäsur erlebte Haus Villigst im Jahr 1945, als es in den Besitz der Evangelischen Kirche von Westfalen überging. In der Folge wurde das Anwesen zu einem Arbeits- und Tagungszentrum umgestaltet und erhielt damit eine neue, gesellschaftlich bedeutende Funktion. Zwischen 2006 und 2007 erfolgte eine umfassende Sanierung, Modernisierung und behutsame Erweiterung der Anlage, bei der historische Bausubstanz erhalten und zugleich moderne Nutzungsanforderungen integriert wurden. Heute verbindet Haus Villigst auf eindrucksvolle Weise seine jahrhundertealte Geschichte mit einer lebendigen Nutzung als kirchliches, kulturelles und bildungsorientiertes Zentrum und steht beispielhaft für die erfolgreiche Weiterentwicklung historischer Adelssitze. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Schwerte, Iserlohner Str. 25; Info: Ev. Kirche von Westfalen, Haus Villigst, Tel. +49(0)2304-755-0
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Schwerte, Haus Ruhr
Haus Ruhr in Schwerte entstand ursprünglich im Jahr 1455 als Wasserburg und war durch Gräben und die Nähe zur Ruhr gut geschützt, was seine strategische Bedeutung unterstreicht. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Anwesen mehrfach umgestaltet und den jeweiligen Wohn- und Nutzungsansprüchen angepasst. Die heute sichtbare Bausubstanz geht im Wesentlichen auf Bauphasen des 17. und 19. Jahrhunderts zurück und spiegelt damit eindrucksvoll die architektonische Entwicklung vom wehrhaften Adelssitz hin zu einem repräsentativen Landsitz wider. Besonders prägend ist der im 19. Jahrhundert angelegte Landschaftsgarten im englischen Stil, der das Haus harmonisch in die umgebende Natur einbindet und mit geschwungenen Wegen sowie alten Baumbeständen eine ruhige, elegante Atmosphäre schafft. Diese Gartenanlage verleiht Haus Ruhr bis heute seinen landschaftlichen Reiz und betont den Charakter eines kultivierten Herrensitzes. Eine neue, zeitgemäße Nutzung erhielt das Anwesen im Jahr 1987, als Haus Ruhr zum Sitz der privaten Ruhrakademie wurde. Seitdem dienen die historischen Gebäude als inspirierender Rahmen für Ausbildungen in den Bereichen Design, Kunst und Medien. Die Verbindung von historischer Architektur und kreativer Bildungsarbeit macht Haus Ruhr zu einem lebendigen Beispiel dafür, wie historische Bausubstanz sinnvoll weitergenutzt und mit neuem Leben erfüllt werden kann. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Schwerte, Hagener Str. 241; Info: Ruhrakademie, privates Lehrinstitut für Medien, Design und Kunst, Tel. +49(0)2304-996000
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Waltrop, Ruine Wilbringen
Haus Wilbringen in Waltrop wurde erstmals im Jahr 1321 urkundlich erwähnt und zählt zu den historischen Adelssitzen der Region. Die auf einer kleinen Insel gelegene Hauptburg war ursprünglich von Wassergräben umgeben und diente als befestigter Wohn- und Herrschaftssitz. Seit dem Ersten Weltkrieg ist diese Hauptburg jedoch nur noch als Ruine erhalten, nachdem sie im Laufe der Zeit verfiel und ihre bauliche Substanz weitgehend verlor. Dennoch lassen die verbliebenen Mauerreste die ursprüngliche Struktur der mittelalterlichen Anlage noch gut erkennen und vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der Bauweise und Wehrhaftigkeit solcher Inselburgen. Im deutlichen Gegensatz zur Ruine der Hauptburg steht die benachbarte Vorburg, die außerhalb der Insel liegt und bis heute erhalten sowie bewohnt ist. Sie besteht aus einer Kombination von Holzfachwerk und Backsteinmauerwerk und dokumentiert mehrere Bauphasen vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit. Die erhaltene Vorburg veranschaulicht die kontinuierliche Nutzung und Anpassung des Anwesens an veränderte Wohn- und Wirtschaftsbedürfnisse über Jahrhunderte hinweg. Zusammen bilden die Ruine der Hauptburg und die intakte Vorburg ein eindrucksvolles Ensemble, das die historische Entwicklung von Haus Wilbringen nachvollziehbar macht und einen spannenden Einblick in die regionale Adels- und Baugeschichte bietet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Waltrop-Elmenhorst; Wilbringen 1
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Wetter, Burg Wetter
Die Burgruine Wetter liegt oberhalb der Ruhr im heutigen Stadtgebiet von Wetter und wurde zwischen 1250 und 1274 von den Grafen von der Mark als wehrhafter Vorposten gegen die kurkölnische Burg Volmarstein errichtet, um die strategisch wichtige Ruhrtalroute zu sichern und den territorialen Einfluss auszubauen, ursprünglich handelte es sich um eine mächtige Festungsanlage mit umfangreichen Befestigungen, Wirtschaftsgebäuden und sogar einem eigenen Brauhaus, was ihre Bedeutung als Verwaltungs- und Machtzentrum deutlich macht, ab dem Jahr 1744 begann der schrittweise Verfall der Burg, dennoch blieb der Ort historisch bedeutsam, da 1780 auf dem Gelände der ehemaligen Renteischeune das Märkische Bergamt errichtet wurde und Friedrich Harkort hier 1819 seine mechanischen Werkstätten einrichtete, die als Symbol der frühen Industrialisierung weit über die Region hinaus bekannt wurden, von der einstigen Burganlage ist heute vor allem der etwa 25 Meter hohe Bergfried erhalten, der als markantes Wahrzeichen an die mittelalterliche Vergangenheit erinnert und das Bild der Ruine prägt, ergänzt wird das Ensemble durch Informationstafeln, die die wechselvolle Geschichte anschaulich vermitteln, die erhöhte Lage eröffnet reizvolle Ausblicke ins Ruhrtal und verbindet die Ruine harmonisch mit der umliegenden Landschaft, besonders eindrucksvoll ist die enge Verbindung von mittelalterlicher Burggeschichte und frühem industriellem Aufbruch, die diesen Ort zu einem außergewöhnlichen Geschichtsschauplatz macht, ein Besuch bietet die Gelegenheit, historische Entwicklungen nachzuvollziehen, die Atmosphäre des Ortes zu genießen und zugleich einen attraktiven Aussichtspunkt über dem Ruhrtal zu erleben (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Alt-Wetter, Im Kirchspiel 6; Info: +49(0)2335-840188
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Wetter, Ruine Volmarstein
Die Ruine Volmarstein liegt hoch über dem Ruhrtal und geht auf eine Burganlage zurück, die zwischen 1100 und 1131 von Erzbischof Friedrich I. von Köln errichtet wurde und als kurkölnischer Stützpunkt eine wichtige Rolle in den Machtverhältnissen der Region spielte, die strategisch günstige Lage ermöglichte die Kontrolle über das Ruhrtal und die umliegenden Wege, im Laufe der Zeit geriet die Burg in die Auseinandersetzungen mit den Grafen von der Mark, die als Herren der benachbarten Burg Wetter die Anlage zerstörten, woraufhin Volmarstein verfiel und ihre militärische Bedeutung verlor, erhalten geblieben sind heute Teile der Umfassungsmauern sowie die Reste zweier Türme, die noch gut erkennen lassen, wie mächtig die Burg einst gewesen sein muss, die exponierte Lage der Ruine eröffnet eine beeindruckende Aussicht auf das Ruhrtal und auf die Altstadt von Wetter und macht den Ort zu einem besonders reizvollen Aussichtspunkt, eingebettet in die bewaldete Umgebung verbindet die Ruine historische Substanz mit landschaftlicher Schönheit, zusätzlich hat sich Volmarstein zu einem kulturellen Treffpunkt entwickelt, da in den historischen Mauern regelmäßig Veranstaltungen stattfinden, darunter ein überregional bekanntes Folk-Festival, das Musik- und Kulturliebhaber anzieht und der Ruine neues Leben verleiht, so verbindet ein Besuch der Ruine Volmarstein eindrucksvoll mittelalterliche Geschichte, weite Ausblicke und lebendige Kultur zu einem lohnenden Erlebnis im Ruhrgebiet (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Witten, Haus Witten
Das Haus Witten liegt im Stadtgebiet von Witten und geht auf eine Wasserburg zurück, die um 1470 von Franko und Rötger von Witten errichtet wurde und auch unter dem Namen Haus Berge bekannt ist, die Anlage war ursprünglich von Wassergräben umgeben und diente als repräsentativer Adelssitz, im Jahr 1651 wurde das Anwesen während des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits zerstört, jedoch bald wieder aufgebaut und dabei im Stil des Barock neu gestaltet, was dem Gebäude ein völlig verändertes Erscheinungsbild verlieh, ab 1790 begann mit dem Kaufmann Johann Friedrich Lohmann eine neue Phase, als das Haus als Stahlfabrik genutzt wurde und sich damit früh in die industrielle Entwicklung der Region einfügte, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgten umfangreiche Umbauten, die das historische Erscheinungsbild weiter veränderten und an die neuen Nutzungen anpassten, seit 1937 befindet sich das Anwesen im Besitz der Stadt Witten, erlitt jedoch durch Kriegseinwirkungen so schwere Schäden, dass nur noch Teile der historischen Substanz erhalten blieben, diese Reste wurden beim Wiederaufbau in den 1990er Jahren bewusst in einen modernen Neubau integriert und bilden heute einen spannenden architektonischen Kontrast, Haus Witten präsentiert sich dadurch als gelungene Verbindung von Geschichte und Gegenwart, eingebettet in seine Umgebung hat sich das Gebäude zu einem wichtigen kulturellen Zentrum der Stadt entwickelt, es dient als Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und zahlreiche weitere kulturelle Ereignisse und ist damit ein lebendiger Treffpunkt des städtischen Lebens, ein Besuch ermöglicht es, historische Spuren zu entdecken, moderne Architektur zu erleben und zugleich die kulturelle Vielfalt Wittens an einem zentralen Ort zu genießen (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Witten, Haus Herbede
Haus Herbede entstand bereits im 12. Jahrhundert und entwickelte sich über viele Jahrhunderte zu einem bedeutenden Adelssitz im heutigen Stadtgebiet von Witten, von 1311 bis 1922 war das Anwesen durchgehend Sitz des Adelsgeschlechts der von Elverfeldts und prägte damit nachhaltig die Geschichte der Region, ursprünglich in Holzbauweise errichtet, wurden die Gebäude im 14. Jahrhundert durch dauerhafte Steinbauten ersetzt und um einen wehrhaften Turm ergänzt, was die repräsentative und zugleich defensive Funktion der Anlage unterstreicht, nach einem Brand im 16. Jahrhundert erfolgte eine grundlegende Erweiterung durch ein zweigeschossiges Gebäude, das im Zuge weiterer Bauphasen mit dem älteren Bauteil verbunden wurde, so entstand nach und nach eine geschlossene vierflügelige Anlage mit einem innenliegenden Hof, die dem Anwesen eine eindrucksvolle räumliche Wirkung verleiht, besonders bemerkenswert ist die im Stil der Renaissance gestaltete Ostfassade des Innenhofes, die mit kunstvollen Relieffiguren, fein gearbeiteten Säulen und dekorativen Elementen geschmückt ist und den repräsentativen Anspruch der Bauherren eindrucksvoll widerspiegelt, diese aufwendige Gestaltung verleiht Haus Herbede bis heute einen besonderen historischen Charme und macht die Anlage zu einem architektonischen Kleinod, eingebettet in ihre Umgebung vermittelt das Anwesen anschaulich den Wandel vom mittelalterlichen Adelssitz zur repräsentativen Schlossanlage der Neuzeit, heute zählt Haus Herbede zu den bedeutenden historischen Gebäuden in Witten und fasziniert durch die Verbindung von langer Geschichte, eindrucksvoller Architektur und kunstvoller Detailgestaltung, ein Besuch bietet die Möglichkeit, tief in die regionale Adelsgeschichte einzutauchen und die besondere Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Ortes auf sich wirken zu lassen (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Witten, Von-Elverfeldt-Allee; Besichtigung: Auf Anfrage; Info: Tel. +49(0)2302-20120
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Witten, Schloss Steinhausen
Schloss Steinhausen geht auf eine Burganlage zurück, die bereits 1297 urkundlich erwähnt wurde und sich im Stadtgebiet von Witten befindet, bis ins 15. Jahrhundert diente die Anlage als Sitz der Herren von Witten und prägte über lange Zeit die regionale Geschichte, im Jahr 1434 wurde die Burg von Dortmunder Rittern zerstört, jedoch bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts wieder aufgebaut und weiterentwickelt, im Jahr 1607 entstand ein markantes Treppengiebelhaus mit Turm, das den repräsentativen Charakter der Anlage unterstrich, der heutige klassizistische Schlossbau wurde 1810 errichtet und verleiht dem Ensemble sein elegantes Erscheinungsbild, von der ursprünglichen Ritterburg ist das Wirtschaftsgebäude aus Bruchstein erhalten geblieben, das im 19. Jahrhundert mit einem Stufengiebel versehen wurde und eindrucksvoll an die mittelalterlichen Ursprünge erinnert, ebenfalls mittelalterlichen Ursprungs ist der untere Teil des runden Turms, der im 19. Jahrhundert durch einen Zinnenkranz, einen Turmhelm und eine Außentreppe ergänzt wurde und so sein heutiges Aussehen erhielt, zur Anlage gehört auch eine Kapelle aus dem Jahr 1648, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts umgestaltet wurde und wertvolle Grabplatten aus dem 15. und 18. Jahrhundert beherbergt, diese historischen Zeugnisse verleihen dem Schloss eine besondere Atmosphäre und machen die lange Nutzungsgeschichte anschaulich erlebbar, das Zusammenspiel von mittelalterlichen Resten, barocken und klassizistischen Bauelementen vermittelt eindrucksvoll den architektonischen Wandel über mehrere Jahrhunderte, eingebettet in seine Umgebung bietet Schloss Steinhausen heute einen lebendigen Eindruck von der adeligen Wohn- und Baukultur vergangener Zeiten und lädt dazu ein, Geschichte, Architektur und Detailreichtum dieses vielseitigen Anwesens aufmerksam zu entdecken (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Witten-Bommern, Auf Steinhausen; Info: Tel. +49(0)2302-19433
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Reiseführer Burgen und Schlösser zwischen Lippe und Ruhr - Witten, Ruine Hardenstein
Die Burgruine Hardenstein liegt im Stadtgebiet von Witten und geht auf eine Burganlage zurück, die bereits im 13. Jahrhundert an dieser strategisch günstigen Stelle existierte, zwischen 1345 und 1354 wurde die Wasserburg als Sitz der Adelsfamilie von Hardenberg neu errichtet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Herrschaftssitz an der Ruhr, die von Wassergräben umgebene Anlage wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach erweitert und baulich verändert, wobei sie ihre Funktion als repräsentativer Wohn- und Verwaltungssitz bis ins 16. Jahrhundert behielt, mit dem Verlust ihrer Bedeutung setzte allmählich der Verfall ein, sodass die Burg schließlich aufgegeben wurde, erhalten geblieben sind heute die eindrucksvollen Reste des zweigeschossigen Hauptgebäudes mit seinen zwei markanten Ecktürmen, Teile der Ringmauer sowie der Turm der Vorburg, die noch immer das frühere Ausmaß und die Wehrhaftigkeit der Anlage erkennen lassen, die Ruine vermittelt anschaulich das Bild einer einst mächtigen Wasserburg und lässt die mittelalterliche Bauweise gut nachvollziehen, eingebettet in die reizvolle Umgebung des Ruhrtals verbindet der Ort Geschichte und Landschaft auf eindrucksvolle Weise, besonders die Lage nahe der Ruhr verleiht der Burgruine eine stimmungsvolle Atmosphäre und macht sie zu einem attraktiven Ziel für geschichtsinteressierte Besucher, ein Rundgang durch die erhaltenen Mauern eröffnet spannende Einblicke in das Leben des niederen Adels im Mittelalter und lässt die Bedeutung der Burg Hardenstein für die regionale Geschichte lebendig werden (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Witten, Hardensteiner Weg; Info: +49(0)2302-5814150
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
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Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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