Reiseführer 'Sehenswertes in der Region Centre in Frankreich'
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Die Region Centre im Herzen Frankreichs südlich von Paris wird vom weiten, kulturträchtigen Loiretal geprägt und gilt seit Jahrhunderten als eine der geschichtlich bedeutendsten Landschaften des Landes. Hier entwickelte sich ein Zentrum königlicher Macht, künstlerischer Inspiration und bürgerlicher Blüte, dessen Spuren bis heute sichtbar sind. Die Region steht sinnbildlich für die französische Renaissance, denn zahlreiche Adelsfamilien und Könige ließen hier ihre prachtvollen Residenzen errichten, die das Loiretal zum größten zusammenhängenden Schlossareal Europas machten und ihm den Ruf als „Garten Frankreichs“ einbrachten. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten zählen die grandiosen Loire-Schlösser, allen voran das gewaltige Schloss Chambord, ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur mit 440 Zimmern, unzähligen Kaminen und seiner charakteristischen Doppeltreppe, die Leonardo da Vinci zugeschrieben wird. Die von einer 32 km langen Mauer umgebene Parkanlage unterstreicht die außergewöhnliche Bedeutung dieser Anlage. Orléans, die Hauptstadt der Region, ist eng verbunden mit Jeanne d’Arc, deren Wirken während des Hundertjährigen Krieges die Geschichte Frankreichs entscheidend prägte. Die Stadt erinnert mit Denkmälern, Museen und historischen Plätzen an die „Jungfrau von Orléans“ und lädt zu einer spannenden Reise in die Vergangenheit ein. Tours, größte Stadt der Region, begeistert durch ihren mittelalterlichen Stadtkern mit engen Gassen, Fachwerkhäusern, gemütlichen Plätzen und kultureller Vielfalt. Die Kathedrale Saint-Gatien und das Musée des Beaux-Arts gehören zu den bedeutendsten kulturellen Schätzen der Stadt. Östlich davon liegt Amboise mit seinem märchenhaften Château d’Amboise, das hoch über der Loire thront. Die Chapelle Saint-Hubert gilt als letzte Ruhestätte Leonardo da Vincis und verleiht dem Ort eine besondere Aura. Chinon beeindruckt mit seiner monumentalen Festung, einst Residenz von Richard Löwenherz und ein zentraler Schauplatz der mittelalterlichen französisch-englischen Geschichte. Unweit davon befindet sich die berühmte Abtei von Fontevraud, in der Richard Löwenherz und seine Mutter Eleonore von Aquitanien, eine der einflussreichsten Frauen des Mittelalters, ihre letzte Ruhe fanden. Weitere sehenswerte Orte wie Blois, Beaugency, Chaumont-sur-Loire, Chenonceau, Cléry-Saint-André, Germigny-des-Prés, Meung-sur-Loire oder Saint-Benoît-sur-Loire bereichern die Region mit kunstvollen Kirchen, lebendiger Historie und charmanten Altstädten. Naturfreunde genießen die sanft gewellte Kulturlandschaft entlang der Loire, die mit ihren Weinbergen, Auenlandschaften, Flussläufen und breiten Tälern eine unvergleichliche Harmonie aus Natur und Kultur schafft. Rad- und Wanderwege ermöglichen abwechslungsreiche Touren durch das Welterbegebiet, während die idyllischen Dörfer und weitläufigen Parkanlagen zu entspannten Entdeckungen einladen. Die Region Centre vereint auf inspirierende Weise architektonische Pracht, lebendige Geschichte und malerische Naturräume und bietet ein Reiseerlebnis, das gleichermaßen bereichert, begeistert und zum Wiederkommen motiviert. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
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Reiseführer 'Sehenswertes in Frankreich'
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Reiseführer Amboise - Region Centre - Frankreich
Reiseführer Amboise - Region Centre - Frankreich
Reiseführer Amboise - Region Centre - Frankreich
Die französische Kleinstadt Amboise, malerisch an einer weiten Flussschleife der Loire gelegen, blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die bis in die Zeit der Gallier reicht. Später von den Römern erobert und im Mittelalter zu einem bedeutenden Machtzentrum ausgebaut, entwickelte sich Amboise im 15. und 16. Jahrhundert zu einem bevorzugten Aufenthaltsort der französischen Könige. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und charmanten Häusern vermittelt bis heute eindrucksvoll die Atmosphäre einer Stadt, die über Jahrhunderte hinweg im Spannungsfeld von Politik, Kunst und höfischem Leben stand. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt das Château d’Amboise, dessen mächtige Mauern hoch über der Loire thronen und schon von weitem das Stadtbild beherrschen. Die im Stil der frühen Renaissance erbaute Anlage war einst eine der wichtigsten Residenzen der französischen Könige und Schauplatz zahlreicher politischer Entscheidungen. Obwohl nur ein Teil des ursprünglichen Bauwerks erhalten geblieben ist, verzaubert das Schloss mit seinen prachtvollen Sälen, den königlichen Gemächern und den kunstvoll angelegten Terrassengärten, die unvergleichliche Ausblicke auf das Loiretal eröffnen. Nur wenige Schritte entfernt liegt das Château du Clos-Lucé, ein elegantes Herrenhaus, in dem Leonardo da Vinci seine letzten Lebensjahre verbrachte. Der berühmte Universalgelehrte folgte 1516 einer Einladung von König Franz I. und ließ sich in Amboise nieder, wo er bis zu seinem Tod 1519 lebte und wirkte. Heute beherbergt das Schloss ein inspirierendes Museum, das mit Modellen seiner Erfindungen, Nachbildungen zahlreicher Maschinen und detailreichen Zeichnungen einen lebendigen Zugang zu seinem kreativen Schaffen bietet. Besonders eindrucksvoll sind die weitläufigen Gärten, in denen interaktive Installationen Leonardo da Vincis Ideenwelt auf anschauliche Weise erlebbar machen. Die spätgotische Kapelle Saint-Hubert, die sich auf dem Gelände des Château d’Amboise befindet, gilt als die letzte Ruhestätte des großen Künstlers und ist ein bedeutender spiritueller Ort der Stadt. Neben diesen Hauptattraktionen besitzt Amboise eine malerische Altstadt, die mit kleinen Boutiquen, traditionellen Restaurants und lauschigen Plätzen das typisch französische Lebensgefühl vermittelt. Die Lage am Ufer der Loire verleiht der Stadt zudem einen besonderen landschaftlichen Reiz, denn die weiten Flusslandschaften, Weinberge und üppigen Gärten des Loiretals schaffen eine harmonische Verbindung aus Natur und Kultur und laden zu Spaziergängen, Radtouren und genussvollen Entdeckungen ein. (c)WV
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Reiseführer Beaugency - Region Centre - Frankreich
Reiseführer Beaugency - Region Centre - Frankreich
Beaugency, eine historische Stadt am nördlichen Ufer der Loire, gehört zu den charakteristischen Orten des zentralfranzösischen Loiretals und blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück, die bis in das frühe Mittelalter reicht. Bereits im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt, entwickelte sich die Stadt dank ihrer Lage an einem strategisch bedeutenden Loireübergang zu einem wichtigen Handels- und Machtzentrum, das im Lauf der Jahrhunderte immer wieder Schauplatz politischer und militärischer Ereignisse wurde. Die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, alten Steinhäusern und malerischen Plätzen vermittelt eindrucksvoll die Atmosphäre jener Epoche und lädt Besucher ein, die Geschichte Beaugencys Schritt für Schritt zu entdecken. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt das Château Dunois, ein markantes Schloss aus dem 15. Jahrhundert, das nach Jean de Dunois, dem berühmten Waffenbruder Jeanne d’Arcs, benannt ist. Die Anlage diente einst sowohl als Verteidigungswerk als auch als herrschaftliche Residenz und beeindruckt bis heute mit ihrer kompakten Architektur und den liebevoll restaurierten Innenräumen. Das Museum im Schloss vermittelt auf anschauliche Weise die regionale Geschichte sowie die Rolle Beaugencys in den Konflikten des Mittelalters. Ebenfalls prägend ist der mächtige Donjon aus dem 11. Jahrhundert, ein imposanter Festungsturm, der zu den ältesten militärischen Bauwerken der Region gehört. Mit seinen massiven Mauern, der wuchtigen Silhouette und seiner markanten Höhe vermittelt er ein authentisches Bild mittelalterlicher Wehrarchitektur und erinnert daran, wie bedeutsam Beaugency einst für die Kontrolle des Loireübergangs war. Ein weiteres herausragendes Bauwerk ist die ehemalige Abtei Notre-Dame, die im 11. Jahrhundert gegründet wurde und über Jahrhunderte ein bedeutendes religiöses Zentrum darstellte. Auch wenn die Anlage nicht mehr vollständig erhalten ist, strahlt die eindrucksvolle Architektur der romanischen Kirche und der erhaltenen Gebäudeteile eine besondere Ruhe und Würde aus. Als Wahrzeichen der Stadt gilt zudem die eindrucksvolle mittelalterliche Loire-Brücke, eine der längsten historischen Flussquerungen Frankreichs. Sie verbindet nicht nur die Stadtteile am Ufer, sondern eröffnet zugleich eindrucksvolle Ausblicke über den breiten Fluss und die reizvolle Kulturlandschaft der Loire. Die Umgebung Beaugencys mit ihren sanften Uferbereichen, Auenlandschaften und weiten Blicken über das Wasser vermittelt ein harmonisches Zusammenspiel aus Natur und Geschichte. Spaziergänge entlang der Loire, kleine Bootstouren oder ein Bummel durch die stimmungsvolle Altstadt geben jedem Besuch einen besonderen Reiz und machen Beaugency zu einem lohnenden Ziel im Herzen der Region Centre. (c)WV
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Reiseführer Blois - Region Centre - Frankreich
Reiseführer Blois Bourges - Region Centre - Frankreich
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Blois, eine traditionsreiche Kunst- und Residenzstadt am Ufer der Loire, zählt zu den kulturgeschichtlich bedeutendsten Orten im Herzen der Region Centre. Bereits im Mittelalter entwickelte sich die Stadt zu einem lebendigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum, dessen Bedeutung im 15. und 16. Jahrhundert unter den französischen Königen weiter anwuchs. Die harmonische Verbindung aus städtischer Eleganz, geschichtsträchtigen Bauwerken und der landschaftlich reizvollen Lage am Fluss macht Blois zu einem faszinierenden Reiseziel, das seine Besucher immer wieder aufs Neue begeistert. Das imposante Château de Blois auf einem markanten Felssporn thront über der Stadt und vereint gleich mehrere architektonische Epochen, die von der mittelalterlichen Grundanlage bis zu Renaissance- und klassizistischen Erweiterungen reichen. Besonders eindrucksvoll sind der elegante Flügel von François I. mit seiner charakteristischen Wendeltreppe sowie der klassizistische Flügel Gaston d’Orléans, die die künstlerische Vielfalt des Schlosses eindrucksvoll widerspiegeln. Im Inneren beeindrucken prachtvoll dekorierte Säle, Wandteppiche, Skulpturen und kunstvolle Deckenmalereien, die die Geschichte des französischen Königshofes lebendig werden lassen. Die Altstadt von Blois mit ihren schmalen Gassen, historischen Fassaden und kleinen Plätzen lädt zu einem atmosphärischen Rundgang ein und vermittelt das authentische Flair einer über Jahrhunderte gewachsenen Stadt. Die Cathédrale Saint-Louis erhebt sich eindrucksvoll über den alten Stadtteil und beeindruckt mit ihrer kraftvollen gotischen Architektur, dem lichtdurchfluteten Innenraum und der uralten Krypta Saint-Solenne aus dem 10. Jahrhundert, die die spirituelle Geschichte der Stadt eindrucksvoll dokumentiert. Ein besonders markantes Wahrzeichen sind die Escaliers Denis Papin, eine monumentale Freitreppe, die dem aus Blois stammenden Erfinder Denis Papin gewidmet ist. Die ungewöhnlich großzügige Treppenanlage verbindet Ober- und Unterstadt, bietet weite Ausblicke über die Dächer und zur Loire und wird regelmäßig als Schauplatz künstlerischer Installationen genutzt, die ihr ein modernes und lebendiges Erscheinungsbild verleihen. Die natürliche Umgebung mit den sanften Uferlandschaften der Loire, den historischen Brücken und dem wechselnden Licht über dem Fluss verleiht Blois eine zauberhafte Atmosphäre, die besonders bei Spaziergängen entlang der Promenaden spürbar wird. Die Stadt verbindet auf inspirierende Weise architektonische Schönheit, jahrhundertealte Geschichte und die stille Harmonie des Loiretals zu einem Reiseerlebnis, das nachhaltig beeindruckt und zum erneuten Entdecken einlädt. (c)WV
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Reiseführer Bourges - Region Centre - Frankreich
Reiseführer Bourges - Region Centre - Frankreich
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Reiseführer Bourges - Region Centre - Frankreich
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An der Mündung des Auron in die Yèvre erstreckt sich Bourges, eine traditionsreiche Stadt im Herzen der Region Centre, die mit ihrer eindrucksvollen historischen Kulisse und ihrer kulturellen Bedeutung seit Jahrhunderten fasziniert. Bereits in der Antike war Bourges ein wichtiges gallisches Zentrum, später eine römische Stadt und schließlich im Mittelalter ein bedeutender Bischofssitz. Die reiche Geschichte spiegelt sich bis heute in den zahlreichen Bauwerken, den mittelalterlichen Straßenzügen und der lebendigen Atmosphäre wider, die die Besucher sofort in ihren Bann zieht. Das imposanteste Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale Saint-Étienne, ein Meisterwerk der französischen Hochgotik, dessen Bau im 13. Jahrhundert vollendet wurde. Die außergewöhnliche Architektur mit ihrer ungewöhnlich breiten Fassade, den kunstvollen Portalen und den beeindruckenden Glasfenstern macht die Kathedrale zu einem der herausragendsten Sakralbauten Frankreichs. Die farbenprächtigen Fenster erzählen biblische Geschichten und Heiligenlegenden und tauchen den Innenraum in ein mystisches Licht, das zu den unvergesslichen Eindrücken jeder Bourges-Reise zählt. Das Palais Jacques-Coeur, ein prachtvolles Beispiel spätgotischer Profanarchitektur, wurde im 15. Jahrhundert vom gleichnamigen Kaufmann und königlichen Schatzmeister erbaut und zeugt vom Reichtum und Einfluss seines berühmten Besitzers. Reich verzierte Fassaden, detailreiche Skulpturen, elegante Treppen und meisterhaft gestaltete Innenräume machen das Palais zu einem außergewöhnlichen Kulturdenkmal, das die Lebenswelt der spätmittelalterlichen Oberschicht eindrucksvoll veranschaulicht. Die gallo-römische Stadtmauer, deren Ursprünge bis ins 3. Jahrhundert zurückreichen, prägt das Stadtbild ebenso nachhaltig. Sie gliedert Bourges in eine Ober- und Unterstadt und vermittelt mit ihren massiven Mauern, erhaltenen Türmen und dem Verlauf entlang malerischer Wege einen tiefen Einblick in die historische Wehr- und Stadtbaukunst. Ein weiteres wichtiges Bauwerk ist die Grange aux Dîmes, ein mittelalterliches Speicherhaus, das einst zur Sammlung und Verwaltung landwirtschaftlicher Abgaben diente. Die robuste Konstruktion, die eindrucksvolle Dachstruktur und die schlichte, kraftvolle Architektur machen das Gebäude zu einem besonderen Zeitzeugen, der heute für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt wird. Bourges ist zudem berühmt für seine vielen Fachwerkhäuser, engen Gassen und versteckten Innenhöfe, die einen charmanten Rundgang durch die Stadt zu einem Erlebnis der besonderen Art machen. Die harmonische Verbindung von Geschichte, Architektur und lebendiger Stadtkultur verleiht Bourges eine warme und einladende Atmosphäre, die jeden Besuch zu einer inspirierenden Entdeckungsreise werden lässt. (c)WV
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Reiseführer Chambord - Region Centre - Frankreich
Reiseführer Chambord - Region Centre - Frankreich
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Am Ufer des Flusses Cosson erhebt sich mit dem Château de Chambord eines der außergewöhnlichsten Bauwerke der europäischen Renaissance, dessen majestätische Silhouette seit dem 16. Jahrhundert Besucher aus aller Welt in ihren Bann zieht. Inmitten der sanften Landschaft des Loiretals entstand unter König Franz I. ein Schloss, das weniger als Wohnort, sondern vielmehr als machtvolles Symbol königlicher Pracht und künstlerischer Innovation gedacht war. Der Bau vereint Einflüsse spätmittelalterlicher Wehrarchitektur mit den eleganten Linien der Renaissance und spiegelt damit eindrucksvoll den Übergang zwischen zwei historischen Epochen wider. Das Château de Chambord mit seinen 440 Räumen, 365 Kaminen und 84 Treppen beeindruckt schon allein durch seine monumentalen Ausmaße. Die markante Hauptfassade mit dem zentralen Donjon, flankiert von runden Ecktürmen, verleiht der Anlage eine kraftvolle Präsenz, die an eine idealisierte Festung erinnert. Doch im Inneren entfaltet sich die ganze Raffinesse der Renaissancearchitektur. Besonders berühmt ist die doppelläufige Wendeltreppe im Zentrum des Schlosses, ein architektonisches Meisterwerk, das möglicherweise von Leonardo da Vinci inspiriert wurde und zwei Personen erlaubt, gleichzeitig aufzusteigen oder hinabzusteigen, ohne einander zu begegnen. Diese filigran konstruierte Treppenanlage ist nur eines der vielen Details, die die außergewöhnliche Kreativität und das technische Können der Erbauer sichtbar machen. Die Verbindung zwischen repräsentativer Pracht, innovativer Baukunst und symbolischer Bedeutung macht Chambord zu einem herausragenden Höhepunkt unter den Loireschlössern. Umgeben ist das Schloss von einem der größten ummauerten Parks Europas, der sich über mehr als 5.000 Hektar erstreckt und ursprünglich als Jagdgebiet der französischen Könige diente. Die Vielfalt der Flora und Fauna, weite Wiesen, ausgedehnte Waldgebiete und stille Gewässer schaffen eine harmonische Naturlandschaft, die den Charakter des Schlosses eindrucksvoll ergänzt. Das heute bestehende Wildreservat beherbergt zahlreiche Tierarten wie Hirsche und Wildschweine und bietet ideale Bedingungen für Naturbeobachtungen und entspannte Spaziergänge. Trotz seiner Pracht wurde Chambord vom Bauherrn Franz I. selbst nur wenige Wochen genutzt, doch die enormen Investitionen zeigen, welch immense Bedeutung das Schloss als Ausdruck königlicher Macht und kultureller Ambitionen hatte. Spätere Jahrhunderte brachten wechselnde Besitzer, Restaurierungen und neue Nutzungen mit sich, doch der einzigartige Charakter dieser Anlage blieb stets erhalten. Heute gilt das Château de Chambord als eines der eindrucksvollsten Monumente französischer Geschichte und als Meisterwerk, das Vergangenheit, Kunst und Natur auf unvergleichliche Weise verbindet. (c)WV
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Reiseführer Chartres - Region Centre - Frankreich
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In der malerischen Region Centre, am ruhigen Lauf der Eure gelegen, entfaltet Chartres eine faszinierende Mischung aus jahrhundertealter Geschichte, bedeutender Architektur und charmantem Stadtbild. Die Wurzeln der Stadt reichen bis in die gallische Zeit zurück, später entwickelte sich Chartres zu einem wichtigen religiösen und kulturellen Zentrum, das insbesondere im Mittelalter große Strahlkraft gewann. Noch heute prägt dieser historische Reichtum das Stadtbild und macht Chartres zu einem der eindrucksvollsten Reiseziele des Loiretals. Das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt ist die Cathédrale Notre-Dame de Chartres, eines der bedeutendsten Meisterwerke gotischer Baukunst und UNESCO-Weltkulturerbe. Schon von weitem sichtbar erhebt sich die Kathedrale über der Stadt und beeindruckt mit ihren beiden ungleichen Türmen, den kunstvoll gestalteten Portalen und der einmaligen Harmonie ihrer Architektur. Die Bauarbeiten, die im 12. Jahrhundert begannen und im 13. Jahrhundert vollendet wurden, schufen ein geistliches Monument von außerordentlicher Wirkung. Besonders berühmt sind die mehr als 2.600 Quadratmeter Glasfenster, deren leuchtende Farben und detailreiche Darstellungen von biblischen Szenen und Heiligenfiguren zu den schönsten mittelalterlichen Glasmalereien Europas gehören. Die sorgfältig restaurierte historische Altstadt lädt mit kopfsteingepflasterten Wegen, liebevoll erhaltenen Fachwerkhäusern und kleinen Plätzen zu einem atmosphärischen Spaziergang ein, bei dem man das mittelalterliche Erbe Chartres aus nächster Nähe erleben kann. Die Porte Guillaume, ein aus dem 12. Jahrhundert stammendes Stadttor, war einst Teil der wehrhaften Stadtbefestigung und bildet heute einen eindrucksvollen Zugang zum historischen Zentrum. Wenige Schritte weiter liegt die romanische Kirche Saint-André, eine ehemalige Abteikirche aus dem 12. Jahrhundert, die mit ihrer schlichten Eleganz, ihrer ruhigen Ausstrahlung und ihrer großen historischen Bedeutung begeistert. Einen weiteren kulturellen Höhepunkt stellt der barock anmutende Bischofspalast aus dem 17. Jahrhundert dar, der heute das Musée des Beaux-Arts beherbergt und eine vielseitige Sammlung von Gemälden, Skulpturen und kunsthandwerklichen Objekten präsentiert. Die Lage von Chartres in der sanften Tallandschaft der Eure verleiht der Stadt eine besondere, fast poetische Atmosphäre, die sich beim Flanieren entlang des Flusses oder den Blicken hinauf zur Kathedrale besonders eindrucksvoll entfaltet. Die harmonische Verbindung von Natur, Geschichte und kulturellem Erbe macht Chartres zu einem inspirierenden Reiseziel, das Besucher mit seiner einzigartigen Ausstrahlung nachhaltig begeistert. (c)WV
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Reiseführer Chaumont-sur-Loire - Region Centre - Frankreich
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Über dem malerischen Tal der Loire erhebt sich das Château de Chaumont-sur-Loire, ein prachtvolles Renaissancejuwel, das die bewegte Geschichte der Gemeinde eindrucksvoll widerspiegelt. Chaumont-sur-Loire, dessen Ursprünge bis ins frühe Mittelalter reichen, entwickelte sich durch seine strategische Lage am Fluss zu einem bedeutenden Ort im Machtgefüge des Loiretals. Die Reste der ersten Festungsanlage, die im 10. Jahrhundert errichtet wurde, bilden die Grundlage für das heutige Schloss, das im 15. Jahrhundert neu aufgebaut und im Laufe der Renaissance architektonisch verfeinert wurde. Das Château de Chaumont beeindruckt mit seinen zahlreichen Türmen, Zinnen, Rundbögen und der malerischen Zugbrücke, die dem Ensemble das Erscheinungsbild eines märchenhaften Residenzschlosses verleihen. Trotz seiner befestigten Anmutung war es im späteren Verlauf weit mehr als eine Wehrburg: Elegante Wohnräume, kunstvolle Dekorationen und harmonische Raumfolgen zeigen, wie sehr sich die Anlage den Ansprüchen repräsentativen höfischen Lebens anpasste. Eine bedeutende Rolle in seiner Geschichte spielt Diane de Poitiers, die berühmte Mätresse König Heinrichs II., die nach dem Tod des Königs 1559 das prachtvolle Schloss Chenonceau gegen Chaumont eintauschen musste. Auch wenn sie nur kurz hier lebte, trägt das Schloss bis heute Spuren dieser illustren Persönlichkeit, die die Kunst- und Gartenkultur ihrer Zeit maßgeblich beeinflusste. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Château de Chaumont mehrfach den Besitzer, wurde von einflussreichen Adelsfamilien bewohnt und schließlich in staatlichen Besitz überführt, wodurch seine Erhaltung langfristig gesichert wurde. Der weitläufige Schlosspark zählt zu den schönsten Anlagen entlang der Loire und bildet mit seinen alten Baumalleen, kunstvollen Sichtachsen und weiten Rasenflächen eine harmonische Ergänzung zur Architektur des Schlosses. Weltweit bekannt ist der Park als Schauplatz des Internationalen Gartenfestivals, das jedes Jahr zahlreiche Künstler, Landschaftsarchitekten und Gartenliebhaber begeistert. Die fantasievollen, oft überraschenden und experimentellen Garteninstallationen schaffen eine inspirierende Symbiose aus Natur, Kunst und historischem Ambiente und machen Chaumont-sur-Loire zu einem außergewöhnlichen Erlebnis, das Vergangenheit und kreative Gegenwart eindrucksvoll verbindet. (c)WV
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Reiseführer Chenonceau, Château de Chenonceau - Region Centre - Frankreich
Reiseführer Chenonceau, Château de Chenonceau - Region Centre - Frankreich
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Am rechten Ufer des Flusses Cher erhebt sich mit dem Château de Chenonceau eines der elegantesten und zugleich außergewöhnlichsten Schlösser des Loiretals, ein Meisterwerk der französischen Renaissance, das seit dem frühen 16. Jahrhundert Besucher aus aller Welt begeistert. Der Ort selbst blickt auf mittelalterliche Ursprünge zurück, denn bevor das heutige Schloss entstand, befand sich hier eine Festungsanlage, deren Bergfried bis heute erhalten ist und die historische Tiefe des Ensembles unterstreicht. Mit dem Bau des Renaissance-Schlosses im Jahr 1513 begann die Entwicklung eines Bauwerks, das durch seine Verbindung von Wasser, Architektur und Landschaft zu einer Ikone europäischer Schlosskultur wurde. Das Château de Chenonceau ist ein Wasserschloss von einzigartiger Komposition, dessen Hauptgebäude am nördlichen Ufer steht und von einem breiten Wassergraben umgeben ist. Besonders berühmt ist die über den Fluss Cher gespannte Galerie, eine elegante, zweigeschossige Säulenhalle, die im 16. Jahrhundert unter Catherine de Medici entstand. Sie verwandelte die zuvor errichtete Brücke, die Diane de Poitiers in Auftrag gegeben hatte, in einen großartigen Festsaal, dessen große Fenster heute atemberaubende Ausblicke auf den Fluss und die weitläufigen Gärten eröffnen. Die Geschichte Chenonceaus ist eng verbunden mit den bedeutenden Frauen, die das Schloss prägten und ihm den Beinamen „Schloss der Damen“ einbrachten. Diane de Poitiers, die einflussreiche Mätresse Heinrichs II., gestaltete den eleganten Garten, ließ den Brückenbau errichten und machte Chenonceau zu einem Zentrum höfischer Kultur. Nach dem Tod des Königs übernahm Catherine de Medici das Schloss, vertrieb Diane und entwickelte Chenonceau zu einer ihrer bevorzugten Residenzen. Unter ihrer Leitung erhielt das Schloss seine charakteristische Form und wurde zum Schauplatz prunkvoller Feste, politischer Entscheidungen und kultureller Entwicklungen. Der Rundgang durch das Innere des Schlosses gleicht einer Reise durch die europäische Kunst- und Kulturgeschichte. Wertvolle Möbel, großformatige Gemälde, historische Wandteppiche, kunstvoll dekorierte Schlafgemächer und die lichtdurchflutete Kapelle zeugen von der Bedeutung Chenonceaus als Königssitz, privater Rückzugsort und Ort künstlerischer Inspiration. Die harmonische Verbindung von Architektur und Natur zeigt sich auch in den prachtvollen Gärten, die zu den schönsten Anlagen im Loiretal zählen. Der Garten von Diane de Poitiers mit seinen symmetrischen Parterres, großen Blumenflächen und dem zentralen Brunnen sowie der Garten von Catherine de Medici mit eleganter Formsprache und kunstvollen Blickachsen bilden perfekte Gegenstücke zur architektonischen Pracht des Schlosses. Ergänzt werden sie durch weitläufige Parkanlagen, Baumalleen und stille Uferwege entlang des Cher, die dem Schloss eine märchenhafte Atmosphäre verleihen. Das Château de Chenonceau verbindet Geschichte, Kunst und Natur auf einzigartige Weise und bietet ein Reiseerlebnis, das durch seine zeitlose Eleganz und die inspirierende Ausstrahlung dieses außergewöhnlichen Ortes nachhaltig begeistert. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise: Château de Chenonceau,
37150 Chenonceau, Tel. 0820-20.90.90, www.chenonceau.com
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Reiseführer Chinon - Region Centre - Frankreich
Chinon, malerisch an beiden Ufern der Vienne gelegen, gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten der Region Centre und blickt auf eine Besiedlung zurück, die bis in das Neolithikum reicht. Die strategisch bedeutsame Lage am Fluss und am Rand des Loiretals machte Chinon über Jahrhunderte hinweg zu einem politischen und kulturellen Zentrum, das vor allem im Mittelalter starke Ausstrahlung erlangte. Die Stadt entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des französischen Königreichs und spielte eine entscheidende Rolle in den Auseinandersetzungen zwischen französischer und englischer Krone. Besonders prägend ist das majestätisch über der Vienne thronende Château de Chinon, eine eindrucksvolle Höhenburg, deren Ursprünge bis ins 10. Jahrhundert reichen. Auf einem langgestreckten Felsrücken errichtet, gliedert sich die Anlage in drei Hauptbereiche – das Fort Saint-Georges, das Château du Milieu und das Fort du Coudray – die gemeinsam ein imposantes Verteidigungs- und Residenzensemble bilden. Trotz ihres Charakters als Burg zählt Chinon zu den bemerkenswerten Anlagen der Loire und beeindruckt mit ihrer kraftvollen Silhouette, den mächtigen Mauern und den weitreichenden Rundblicken über die Flusslandschaft. Historisch unvergessen ist die Begegnung von Karl VII. mit Jeanne d’Arc im Jahr 1429, die sich in den Räumen des Château du Milieu ereignet haben soll und zu den bedeutendsten Momenten der französischen Geschichte zählt. Von hier aus begann Jeanne d’Arc ihre Unterstützung für den König im Hundertjährigen Krieg – ein Wendepunkt, der zur späteren Befreiung von Orléans führte. Besucher können jene Räume besichtigen, die mit dieser dramatischen Episode verbunden sind, und eintauchen in die Atmosphäre eines Ortes, an dem Geschichte geschrieben wurde. Die Anlage bietet zudem vielfältige architektonische Höhepunkte, darunter den Tour de l’Horloge aus dem 14. Jahrhundert, dessen markante Uhr und hervorragende Aussichtspunkte zu den Wahrzeichen der Burg zählen. Ebenso beeindruckend sind die königlichen Gemächer und die Große Halle im Château du Milieu, die mit Ausstellungen und historischen Artefakten die höfische Kultur der damaligen Zeit lebendig werden lassen. Ergänzt wird dieses eindrucksvolle Gesamterlebnis durch die charmante Altstadt von Chinon, deren enge Gassen, historische Plätze und alte Steinhäuser eine warmherzige Atmosphäre schaffen und das mittelalterliche Erbe der Stadt eindrucksvoll bewahren. Die Lage im reizvollen Tal der Vienne verleiht Chinon eine besondere landschaftliche Schönheit, die sich beim Blick von der Burg, bei Spaziergängen entlang des Flusses oder bei einem Aufenthalt auf den lebendigen Plätzen der Altstadt besonders eindrucksvoll entfaltet. (c)WV
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Reiseführer Cléry-Saint-André - Region Centre - Frankreich
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Die malerische Gemeinde Cléry-Saint-André liegt eingebettet in die sanfte Landschaft am Ufer des Ardoux und zählt zu den geschichtlich bedeutenden Orten der Region Centre. Bereits im 6. Jahrhundert erwähnt, entwickelte sich der Ort rund um eine frühe religiöse Stätte, die später zu einem wichtigen Pilgerzentrum wurde. Der historische Charme des Dorfes ist bis heute spürbar und zeigt sich in der harmonischen Verbindung aus ländlicher Beschaulichkeit und eindrucksvollen Zeugnissen vergangener Epochen. Im Mittelpunkt steht die großartige Basilika Notre-Dame, ein herausragendes Beispiel des flamboyant-gotischen Baustils und zugleich einer der bedeutendsten Sakralbauten des Loiretals. Der Bau der Basilika wurde 1412 auf Geheiß von König Karl VII. begonnen, der den Ort förderte und hier später seine letzte Ruhestätte fand. Die kunstvoll gestaltete Fassade mit ihren feinen Maßwerken, filigranen Strebebögen und den reich dekorierten Portalen beeindruckt bereits von außen, während die prachtvollen Buntglasfenster im Inneren ein außergewöhnliches Farbspiel erzeugen, das die besondere spirituelle Atmosphäre des Gebäudes unterstreicht. Zu den bedeutendsten Kunstwerken zählt das aufwendig gearbeitete Grabmal Karls VII., das unter einem kunstvollen Baldachin ruht und eindrucksvoll an die enge Verbindung des Königs zu Cléry erinnert. Die Kapellen der Basilika beherbergen darüber hinaus zahlreiche Gemälde, Skulpturen und liturgische Objekte, die die künstlerische Tradition und religiöse Bedeutung des Ortes über Jahrhunderte hinweg dokumentieren. Die Gemeinde selbst besticht durch ihren ruhigen, harmonischen Charakter und die gut erhaltene historische Bausubstanz. Enge Gassen, alte Steinhäuser und kleine Plätze erzeugen ein authentisches Dorfgefühl, das Besucher zu einem gemütlichen Spaziergang einlädt. Ergänzt wird der Eindruck durch die reizvolle Umgebung des Ardoux, dessen Uferlandschaft die Beschaulichkeit des Ortes noch verstärkt und Cléry-Saint-André zu einem besonders stimmungsvollen Ziel im Herzen des Loiretals macht. (c)WV
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Reiseführer Germigny-desPrés - Region Centre - Frankreich
Reiseführer Germigny-desPrés - Region Centre - Frankreich
In der ruhigen, von Feldern und kleinen Flussläufen geprägten Landschaft der Region Centre liegt Germigny-des-Prés, eine beschauliche Gemeinde, die ein außergewöhnliches kulturhistorisches Erbe bewahrt. Bereits früh im Mittelalter entstand hier ein bedeutender religiöser Ort, dessen Ausstrahlung bis heute spürbar ist. Die Geschichte des Dorfes ist eng verknüpft mit der karolingischen Epoche, jener Zeit der kulturellen Blüte unter Karl dem Großen, die entscheidende Impulse für die europäische Kunst und Architektur setzte. Das herausragende Wahrzeichen des Ortes ist das karolingische Oratorium, eine der ältesten erhaltenen Kirchen Frankreichs und ein bedeutendes Meisterwerk frühmittelalterlicher Baukunst. Im Jahr 806 vollendet, wurde die Kirche ursprünglich als Privatkapelle des einflussreichen Theodulf von Orléans errichtet, einem Gelehrten, Dichter und engen Berater Karls des Großen, der maßgeblich an der sogenannten karolingischen Renaissance beteiligt war. Die Grundform der Kirche, ein griechisches Kreuz mit zentralem Altarraum, zeugt von der hohen architektonischen Kultur dieser Zeit und von den vielfältigen Einflüssen, die das Karolingerreich prägten. Besonders beeindruckend ist das einzigartige Mosaik in der Apsis, ein blau-goldener Schatz, der im byzantinischen Stil gestaltet wurde und die Bundeslade flankiert von Engeln darstellt. Dieses Mosaik ist eines der ganz wenigen erhaltenen Werke seiner Art aus der karolingischen Zeit und belegt auf eindrucksvolle Weise den kulturellen Austausch zwischen dem Westen und dem Byzantinischen Reich. Die kunstvolle Ornamentik, die leuchtenden Farben und die außergewöhnliche Detailfreude machen dieses Mosaik zu einem Höhepunkt frühmittelalterlicher Kunst und zu einem faszinierenden Erlebnis für jeden Besucher. Die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach restauriert, wobei man stets großen Wert darauf legte, den ursprünglichen Charakter des Gebäudes zu bewahren. Die Restaurierungen des 19. Jahrhunderts retteten das Oratorium vor dem Verfall und ermöglichten, dass es heute wieder in seiner typischen, klaren Eleganz erstrahlt. Die ruhige Umgebung des Ortes mit ihren weiten Feldern, bäuerlichen Strukturen und dem sanften Verlauf der Loire-Nebengewässer verleiht Germigny-des-Prés eine atmosphärische Gelassenheit, die den Besuch des Oratoriums zu einem besonders eindrucksvollen Erlebnis macht. (c)WV
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Reiseführer Meung-sur-Loire - Region Centre - Frankreich
Reiseführer Meung-sur-Loire - Region Centre - Frankreich
Am nördlichen Ufer der Loire liegt die charmante Kleinstadt Meung-sur-Loire, deren Geschichte sich über viele Jahrhunderte erstreckt und eng mit der Entwicklung des Loiretals verbunden ist. Bereits im frühen Mittelalter spielte der Ort eine bedeutende Rolle, wozu vor allem seine Nähe zum Fluss und die strategisch günstige Lage zwischen Orléans und Blois beitrugen. Bis heute bewahrt Meung-sur-Loire seinen historischen Charakter und vermittelt mit seinen alten Gassen, Steinhäusern und weiten Loireblicken eine einladende Atmosphäre, die Besucher sofort begeistert. Ein beeindruckendes Zeugnis dieser langen Geschichte ist das Château de Meung-sur-Loire, ein Bauwerk, das architektonisch mehrere Epochen miteinander vereint. Die ursprüngliche Festungsanlage aus dem 12. und 13. Jahrhundert war ein wichtiger Bischofssitz und diente über Jahrhunderte hinweg als Wehrbau und Residenz. Massive Türme, wuchtige Mauern und der wehrhafte Grundriss erinnern noch heute an diese Zeit, während die späteren Bauphasen des 18. Jahrhunderts dem Schloss ein elegantes, fast heiteres Erscheinungsbild verliehen. Barocke und klassizistische Elemente, großzügige Wohnräume und repräsentative Fassaden zeigen, wie sich das einstige Verteidigungsbauwerk in eine luxuriöse Bischofsresidenz verwandelte, die zu den markanten Schlössern des Loiretals zählt. Die Collégiale Saint-Liphard, deren Ursprünge bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen, bildet ein weiteres wichtiges religiöses Zentrum der Stadt. Ihr mächtiger Glockenturm wirkt bereits von außen beeindruckend und verleiht der Kirche eine besondere Präsenz. Trotz späterer Erweiterungen bewahrt das Bauwerk seine romanische Grundstruktur, die dem Innenraum eine ruhige, kraftvolle Ausstrahlung verleiht. In der Krypta ruhen die Überreste des heiligen Liphard, dessen Verehrung eng mit der Entstehung des Ortes verbunden ist. Ergänzt wird das historische Stadtbild durch die Markthalle aus dem 19. Jahrhundert, die mit ihrer offenen, lichtdurchfluteten Konstruktion ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher ist. Hier erlebt man den authentischen Charakter von Meung-sur-Loire, denn die Halle ist bis heute ein zentraler Ort für Handel, Begegnung und regionale Produkte. Die Lage an der Loire verleiht dem Ort eine besondere landschaftliche Schönheit, denn weite Uferzonen, stille Seitenarme und sanfte Auenlandschaften laden zu Spaziergängen und Naturbeobachtungen ein. Meung-sur-Loire verbindet auf beeindruckende Weise historische Bausubstanz, lebendiges Alltagsleben und natürliche Harmonie und zählt damit zu den reizvollsten Orten entlang des mittleren Loiretals. (c)WV
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Reiseführer Orléans - Region Centre - Frankreich
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Reiseführer Orléans - Region Centre - Frankreich
Auf dem Gebiet der heutigen Stadt Orléans befand sich schon zu keltischer Zeit eine bedeutende Siedlung, was die lange und bewegte Geschichte dieses wichtigen Loire-Zentrums eindrucksvoll belegt. Durch seine Lage am mittleren Loirelauf entwickelte sich Orléans zu einem kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Knotenpunkt, der im Mittelalter und während des Hundertjährigen Krieges eine herausragende Rolle spielte. Die Stadt verbindet bis heute urbanes Flair mit historischem Erbe und strahlt eine lebendige Atmosphäre aus, die Besucher sofort in ihren Bann zieht. Zu den eindrucksvollsten Bauwerken zählt die imposante Kathedrale Sainte-Croix, deren ursprünglicher Baubeginn auf das Jahr 1278 zurückgeht. Nach schweren Zerstörungen in mehreren Kriegszeiten wurde sie über die Jahrhunderte hinweg wiederaufgebaut, sodass ihre heutige Fassade Elemente verschiedener Epochen vereint. Dennoch beeindruckt die Kathedrale mit ihrer majestätischen Erscheinung, den gewaltigen Türmen und den prächtigen Glasfenstern, die biblische Darstellungen sowie Szenen aus der Geschichte der Stadt zeigen. Die große Orgel, eine der größten Frankreichs, erfüllt den Kirchenraum bei besonderen Konzerten mit einem eindrucksvollen Klang, der die spirituelle Wirkung des imposanten Gotteshauses noch verstärkt. Eng verbunden mit der Identität der Stadt ist Jeanne d’Arc, die 1429 Orléans aus der englischen Belagerung befreite und damit der französischen Geschichte eine entscheidende Wendung gab. Ihr Erbe ist in der Stadt allgegenwärtig. Das Maison de Jeanne d’Arc, ein liebevoll rekonstruiertes Fachwerkhaus, erinnert an den Ort, an dem sie während ihres Aufenthalts lebte. Heute beherbergt es ein modernes Museum, das mithilfe von Ausstellungen, Rekonstruktionen und Medienstationen das Leben der Nationalheldin und ihre Rolle in Orléans anschaulich nachzeichnet. Die historische Altstadt lädt mit ihren engen Gassen, farbenfrohen Fachwerkhäusern und kleinen Plätzen zu einem atmosphärischen Bummel ein. Der Place du Martroi mit seinem markanten Reiterstandbild Jeanne d’Arcs bildet einen lebendigen Mittelpunkt und ist seit Jahrhunderten ein zentraler Treffpunkt der Stadt. Unweit davon liegt das Hôtel Groslot, ein prachtvolles Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert, das später als Rathaus genutzt wurde. Die reich verzierten Innenräume mit kunstvollen Holzvertäfelungen, eleganten Möbeln und dekorativen Details vermitteln einen faszinierenden Eindruck vom repräsentativen Stadtleben der Renaissance und stehen Besuchern offen. Die Lage an der Loire verleiht Orléans eine besondere landschaftliche Ausstrahlung. Weite Uferbereiche, schöne Promenaden und der Blick über den breiten Fluss schaffen eine harmonische Verbindung zwischen Natur und Stadt, die insbesondere bei Spaziergängen, Radtouren oder einem Besuch der zahlreichen Cafés deutlich wird. Orléans vereint auf inspirierende Weise historisches Erbe, lebendige Stadtkultur und die heitere Atmosphäre des Loiretals und bleibt dadurch ein Reiseziel, das nachhaltig beeindruckt. (c)WV
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Reiseführer Saint-Benoit-sur-Loire - Region Centre - Frankreich
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Die malerische Gemeinde Saint-Benoît-sur-Loire liegt eingebettet in die ruhige Landschaft des mittleren Loiretals und zählt zu den bedeutendsten historischen Orten der Region Centre. Bereits im 7. Jahrhundert entstand hier das Benediktinerkloster Fleury, das im Laufe des Mittelalters zu einem geistigen Zentrum Europas aufstieg und weit über die Grenzen Frankreichs hinausstrahlte. Pilger, Gelehrte und Künstler fanden in der Abtei einen Ort des Wissens und des Glaubens, dessen Einfluss bis heute spürbar ist. Herzstück des Klosters ist die beeindruckende Abteikirche Fleury, auch Basilika Saint-Benoît genannt, ein monumentales Beispiel romanischer Sakralbaukunst. Die Kirche ist eng verbunden mit dem Orden des Heiligen Benedikt, denn der Überlieferung zufolge befinden sich in der Krypta die Reliquien des Ordensgründers, die im 7. Jahrhundert von den Mönchen hierher überführt wurden. Dieser Umstand trug entscheidend dazu bei, dass Saint-Benoît-sur-Loire zu einem bedeutenden Pilgerort wurde. Architektonisch begeistert die Abteikirche durch ihre kraftvolle romanische Struktur, den mächtigen Turm, die hohen Gewölbe und die harmonisch gegliederte Fassade. Besonders hervorzuheben ist die berühmte Vorhalle, deren einzigartige Säulenkapitelle zu den herausragenden Kunstwerken der mittelalterlichen Bildhauerei zählen. Die Darstellungen biblischer Szenen, symbolischer Figuren und feiner Ornamentik zeugen von außerordentlicher Handwerkskunst und schaffen eine Atmosphäre, die Besucher sofort in ihren Bann zieht. Im Kircheninneren beeindruckt der römische Marmorfußboden, der an die traditionsreiche Verbindung zwischen der Abtei und antiken Kunstformen erinnert. Ein weiteres bedeutendes Element ist das einzige im Original erhaltene Grabmal eines französischen Königs, das dem im 12. Jahrhundert verstorbenen Philipp I. gewidmet ist. Dieses kunstvoll gestaltete Grabmal unterstreicht die enge Beziehung zwischen der Abtei und dem französischen Königshaus und zählt zu den wertvollsten historischen Schätzen des Loiretals. Das weitläufige Klostergelände lädt dazu ein, die Überreste mittelalterlicher Gebäude zu entdecken, die vom Alltag der Benediktinermönche erzählen. Der Ort vermittelt eine besondere Ruhe und Würde, und der Blick auf die umliegende Landschaft verstärkt den Eindruck eines Ortes, an dem sich spirituelle Tiefe und kulturelles Erbe auf einzigartige Weise verbinden. Saint-Benoît-sur-Loire schenkt seinen Besuchern ein eindrucksvolles Erlebnis, das Geschichte, Kunst und Natur harmonisch vereint. (c)WV
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Reiseführer Tours - Region Centre - Frankreich
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Reiseführer Tours - Region Centre - Frankreich
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Am breiten Lauf der Loire gelegen, entfaltet die Stadt Tours eine faszinierende Verbindung aus jahrtausendealter Geschichte, kulturellem Reichtum und lebendiger urbaner Atmosphäre. Bereits in vorrömischer Zeit besiedelt und später zu einem bedeutenden gallorömischen Zentrum herangewachsen, entwickelte sich Tours im Mittelalter zu einem wichtigen religiösen und politischen Knotenpunkt. Das moderne Stadtbild bewahrt diese lange Tradition und verbindet historische Architektur mit charmanten Plätzen, lebendigen Gassen und einem vielseitigen kulturellen Angebot. Die historische Altstadt, ein wahres Schmuckstück von Tours, lädt mit ihren engen Gassen, den liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und den stimmungsvollen Plätzen zu einem Rundgang durch Jahrhunderte ein. Der Place Plumereau bildet dabei das Herzstück: Umgeben von mittelalterlichen Fassaden und zahlreichen Cafés verströmt er eine heitere, gesellige Atmosphäre und gehört zu den beliebtesten Treffpunkten der Stadt. Nur wenige Schritte entfernt erhebt sich die eindrucksvolle Cathédrale Saint-Gatien, ein Meisterwerk gotischer Architektur, dessen Bau sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte. Die beiden über 70 Meter hohen Türme prägen die Silhouette der Stadt und beeindrucken mit ihrer filigranen Gestaltung. Im Inneren erwarten die Besucher kunstvolle Glasfenster, prachtvolle Kapellen und bedeutende Grabmäler, die die Geschichte kirchlicher Macht und regionaler Herrscher widerspiegeln. Das Château de Tours, dessen Ursprünge auf das Mittelalter zurückgehen und das im 17. Jahrhundert umgestaltet wurde, dient heute als lebendiges Kulturzentrum. Es präsentiert wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und öffnet seine Räume für Veranstaltungen, wodurch historisches Erbe und moderne Kultur in spannenden Dialog treten. Ein weiteres markantes Wahrzeichen ist die Tour Charlemagne, der eindrucksvolle Überrest der großen Abtei Saint-Martin. Der gewaltige Turm erinnert an die religiöse Bedeutung der einst monumentalen Anlage, die jahrhundertelang als eines der wichtigsten Pilgerzentren Europas galt. Zu den herausragenden Profanbauten zählt außerdem das Hôtel Gouin, ein prachtvolles Renaissance-Herrenhaus aus dem 15. Jahrhundert. Die kunstvoll verzierte Fassade, die fein gearbeiteten Arkaden und die eleganten Innenräume machen das Gebäude zu einem Meisterwerk seiner Epoche, das heute als Museum einen tiefen Einblick in die Geschichte und Kunsttradition der Stadt bietet. Ergänzt wird das facettenreiche Stadtbild durch das repräsentative Rathaus, das im 19. und frühen 20. Jahrhundert entstand und mit seiner monumentalen Fassade einen eindrucksvollen Kontrast zur mittelalterlichen Altstadt bildet. Tours ist zudem von der reizvollen Naturlandschaft des mittleren Loiretals umgeben. Spaziergänge entlang der Loire, durch die weitläufigen Parkanlagen oder in den Gärten der Stadt offenbaren die harmonische Verbindung von Natur und urbanem Leben. Die Vielfalt an Kultur, Architektur und natürlicher Schönheit macht Tours zu einem inspirierenden Reiseziel, das mit Charme und geschichtlicher Tiefe begeistert. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes in Paris - Ile de France'
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Reiseführer 'Sehenswertes im Alsace / Elsass'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Aquitanien'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Auvergne'
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
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