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Reiseführer Europa

(c) Ingrid + Achim Walder

Reiseführer Graubünden 6
Region Unterengadin und Region Val Müstair


Reiseführer Region Unterengadin und Region Val Müstair Reiseführer Graubünden - das Land der 150 Täler

Sehenswerte Städte und Orte in der Region Unterengadin und Region Val Müstair


 * sehenswert, wenn am Reiseweg
  ** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert


Reiseführer Sehenswertes in der Schweiz

Reiseführer Sehenswertes in der SchweizWer nach der Lektüre dieses Reiseführers Lust auf weitere Entdeckungen in der Schweiz bekommen hat, findet auf unserer zentralen Übersichtsseite eine kompakte, zugleich sehr umfangreiche Sammlung aller Reiseführer zu Städten, Regionen, Landschaften und besonderen Themen. Dort öffnen sich neue Perspektiven auf eindrucksvolle Alpenpanoramen, traditionsreiche Kulturlandschaften, stille Seenwelten und vielseitige Ausflugsziele, die jede Reise bereichern. Ob Sie Inspiration für eine Wochenendtour suchen, eine längere Rundreise planen oder gezielt neue Orte kennenlernen möchten – die Übersicht bietet Ihnen einen motivierenden Einstieg und führt Sie schnell zu genau den Reiseführern, die zu Ihren Interessen passen.
Hier gelangen Sie zur vollständigen Sammlung aller Schweiz-Reiseführer

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Reiseführer Graubünden - Region Unterengadin und Region Val Müstair

Im Osten des Kantons Graubünden entfalten sich mit dem Unterengadin und dem Val Müstair zwei Regionen von herausragender landschaftlicher Schönheit und kultureller Dichte. Das Unterengadin ist geprägt von einer Reihe historischer Dörfer mit geschlossenen Ortsbildern, deren Engadiner Häuser mit Sgraffiti, Erkern und Rundbogenportalen zu den eindrucksvollsten Zeugnissen regionaler Baukunst zählen. Überragt wird das Tal vom Piz Linard, dem höchsten Gipfel der Region, und als Wahrzeichen gilt Schloss Tarasp, das auf einem steil aufragenden Felsen das Inntal überblickt. Archäologische Funde belegen eine kontinuierliche Besiedlung seit der Bronzezeit. Ab dem 16. Jahrhundert trugen viele Engadiner durch Handel und Handwerk im Ausland zum wirtschaftlichen Aufschwung ihrer Heimat bei. Mit dem aufkommenden Kurbetrieb im 19. Jahrhundert entwickelte sich Scuol zu einem Zentrum des Gesundheitstourismus. Die verkehrstechnische Erschließung durch die Rhätische Bahn und später den Vereina-Tunnel stärkte die Anbindung des abgeschiedenen Tals. Orte wie Ardez, Guarda, Sent und Ftan bewahren ihre historische Bausubstanz bis heute in beispielhafter Weise. Östlich davon liegt das Val Müstair, eines der ursprünglichsten Alpentäler Graubündens. Das Tal weist eine ausgeprägte romanische Identität auf und ist reich an baulichen, religiösen und handwerklichen Zeugnissen. Zentrum des geistlichen Lebens ist das Kloster St. Johann in Müstair mit seinen karolingischen Fresken, das seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Ergänzt wird das kulturelle Erbe durch Einrichtungen wie das Talmuseum Chasa Jaura in Valchava, die historische Mühle Mall, die Handweberei Tessanda in Sta. Maria und das Museum 14/18 zur Zeitgeschichte des Ersten Weltkriegs. Beide Regionen – das Unterengadin wie das Val Müstair – stehen beispielhaft für die Verbindung von alpiner Kulturlandschaft, historischer Tiefe und gelebter regionaler Identität. Ihre Dörfer und Bauwerke machen Graubünden zu einem Reiseziel von besonderem kulturellem Reiz. (c)WV
Reiseführer Graubünden und Reiseführer Glacier Express - Bernina Express - als Taschenbuch

Reisetipps-Europa - Walder-Verlag

Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
Die Veröffentlichung dieser Reiseführer erfolgt nicht zu kommerziellen Zwecken. Unsere Absicht ist vielmehr, vielen Besuchern und Lesern die vielfältigen Sehenswürdigkeiten in Europa näher zu bringen.
Unsere kostenlosen Online-Reiseführer können auf persönlichen Wunsch als gedruckte Broschüre erstellt werden,
- ein Beispiel finden Sie unter "Sehenswertes entlang des Neckars".


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Karte Schweiz - Graubünden

Reiseführer Region Unterengadin und Region Val MüstairReiseführer 'Sehenswertes Region Unterengadin und Region Val Müstair - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa

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Reiseführer Graubünden - als Taschenbuch

Bahnreiseführer: Glacier Express, Bernina Express und die Rhätische Bahn - als Taschenbuch

Reiseführer Glacier Express, Bernina Express und Rhätische BahnDer perfekte Begleiter für unvergessliche Bahnreisen durch die Schweizer Alpen
Dieser reich bebilderte Bahnreiseführer stellt zwei der spektakulärsten Panoramastrecken Europas vor: den weltberühmten Glacier Express und den ebenso faszinierenden Bernina Express der Rhätischen Bahn. Auf 120 Seiten mit über 200 Farbfotos, einem praktischen Kartenatlas und zahlreichen Hintergrundinformationen erleben Sie die eindrucksvolle Verbindung von moderner Bahntechnik und nostalgischer Eisenbahnromantik.
Der Glacier Express, bekannt als der langsamste Schnellzug der Welt, führt von St. Moritz nach Zermatt über den Albulapass, durch die Rheinschlucht – den „Grand Canyon der Schweiz“ – und den Oberalppass bis zum Mattertal mit Blick auf das berühmte Matterhorn. Historische Viadukte, Kehrtunnel, eindrucksvolle Bahnhöfe und technische Meisterwerke wie der Albulatunnel oder der Furka-Basistunnel werden detailliert beschrieben. Die Panoramawagen bieten grandiose Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, alpine Matten, tiefe Täler und traditionsreiche Bergdörfer.
Der Bernina Express zählt zu den höchsten Adhäsionsbahnlinien Europas und überquert den 2.253 m hohen Berninapass ohne Zahnradunterstützung. Die Fahrt führt vorbei am Morteratsch-Gletscher, durch karge Hochgebirgslandschaften und über elegante Viadukte hinab ins italienische Tirano – ein UNESCO-Welterbe und ein Meisterwerk der Ingenieurskunst.
Der Reiseführer widmet sich außerdem weiteren reizvollen Linien der Rhätischen Bahn, darunter die steile Arosabahn, die historische Verbindung Landquart–Davos mit dem imposanten Wiesenerviadukt sowie die landschaftlich beeindruckende Engadinlinie von St. Moritz bis Scuol-Tarasp.
Neben detaillierten Streckenbeschreibungen finden Sie umfassende Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Routen, architektonischen Besonderheiten und geschichtlichen Hintergründen. Ein integriertes Sternchensystem hilft bei der Auswahl lohnender Ziele. Ein Kartenatlas im Maßstab 1:100.000 erleichtert die Orientierung, und Tipps zu Tourismusbüros, Hotels und empfehlenswerten Zwischenstopps runden das Angebot ab.
Die Autoren Ingrid und Achim Walder haben alle beschriebenen Orte selbst bereist und fotografiert, wodurch viele persönliche Eindrücke in den Text eingeflossen sind. Weitere Impressionen und ergänzende Informationen finden Sie auf dem begleitenden Onlineportal www.reisetipps-europa.de.
Ideal für kultur- und technikinteressierte Bahnreisende, Alpenfreunde und alle, die die Schweiz auf entschleunigte und genussvolle Weise entdecken möchten – ob zum ersten Mal oder als Wiederholungstäter.
Bahnreiseführer Glacier Express, Bernina Express
120 Seiten, ca. 200 Fotos. Der Reiseführer ist ein stiller Begleiter und beschreibt den Streckenverlauf mit den Sehenswürdigkeiten links und rechts der Strecke. Im Kartenatlas, ca. 1:100.000 sind die Sehenswürdigkeiten vermerkt.
ISBN 978-3-936575-49-1 für 9,90 € im Buchhandel oder direkt beim Walder-Verlag bestellen

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online Reiseführer Schweiz

Reiseführer Sehenswertes in der Schweiz

Reiseführer Sehenswertes in der SchweizDie Schweiz ist ein Land der Superlative. Vor allem die Landschaft mit den zahlreichen Seen und den Schweizer Bergen ist beeindruckend und vielseitig. Bekannt ist das Land aber auch für seine hochwertigen Uhrenmanufakturen und den Käse. Der vermutlich bekannteste Berg der Schweiz ist das Matterhorn. Größere Städte sind Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Bern, Winterthur sowie Luzern, St.Gallen und Biel, wobei Zürich die größte ist. Die Eidgenossenschaft beherbergt eine Vielzahl an Kultur- und Baudenkmälern wie das Basler Münster oder die Kathedralen in Lausanne, Genf, Sion und Chur, der ältesten Stadt der Schweiz. Ihre zahlreichen Burgen, Schlösser, Herrensitze und Villen zeigen sich in opulenten Stilelementen von der Romanik des 12. Jahrhunderts bis zur Moderne. Die barocke Kathedrale in St.Gallen und das Großmünster in Zürich sind weitere bedeutende Bauwerke. ...

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. Region Unterengadin

Das Unterengadin zeichnet sich durch eine Vielzahl historisch gewachsener Dörfer aus, deren charakteristische Engadiner Architektur und kulturelle Eigenständigkeit das Bild der Region prägen. Das Tal verläuft deutlich schmaler und steiler als das Oberengadin und wird vom markanten Piz Linard überragt, der mit 3'411 Metern als höchster Gipfel der Region gilt. Archäologische Funde belegen eine kontinuierliche Besiedlung seit der Bronzezeit. Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert prägte die saisonale Auswanderung vieler Engadiner das Wirtschaftsleben: Händler, Handwerker und Zuckerbäcker fanden Anstellung in Norditalien und trugen mit ihren Rücküberweisungen zum Wohlstand im Tal bei. Der kulturelle Austausch mit Städten wie Venedig spiegelt sich bis heute in der Bauweise und Ausstattung vieler Häuser, etwa in Sent oder Guarda. Ab dem 19. Jahrhundert entwickelte sich das Unterengadin mit Orten wie Scuol, Vulpera und Val Sinestra zu einer Kurregion mit Hotels und Badehäusern rund um die mineralhaltigen Quellen. Die infrastrukturelle Erschließung erfolgte vergleichsweise spät: Bis 1925 war Graubünden vom generellen Autofahrverbot betroffen. Erst mit dem Bahnanschluss durch die Rhätische Bahn und später mit dem 1999 eröffneten Vereina-Tunnel ins Prättigau wurde das Tal ganzjährig erreichbar. Als Wahrzeichen der Region gilt Schloss Tarasp, das auf einem Felsen über dem Inntal thront. Die Dörfer Ardez, Ftan, Sent und Guarda bewahren mit ihren bemalten Fassaden, barocken Giebeln und steinernen Portalen ein geschlossenes Ortsbild von großer historischer Dichte. Das Unterengadin steht beispielhaft für die Verbindung aus alpiner Lebensweise, historischer Bautradition und geistigem Erbe Graubündens. (c)WV
Weitere Infos und Bilder im gedruckten Reiseführer 'Sehenswertes in Graubünden' vom Walder-Verlag.


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Tourismusinfos/Büro: Unterengadin-Tourismus AG (regionale Information), CH-7550 Scuol, Tel. +41(0)81-861.22.22
Weitere Reisetipps und Anreise: Hotels, Ferienwohnungen - Fahrplan Bus und Bahn
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. Ardez*** - Region Unterengadin

Reiseführer Ardez - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Ardez - Region Unterengadin

Reiseführer Ardez - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Ardez - Region Unterengadin

Reiseführer Ardez - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Ardez - Region Unterengadin

Reiseführer Ardez - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Ardez - Region Unterengadin

Reiseführer Ardez - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Ardez - Region Unterengadin

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Ardez*** - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: historischer Dorfkern, ref. Kirche, Engadiner Häuser, Ruine Steinsberg, Wohnturm Vonzun

Ardez liegt auf der sonnigen Talseite des Unterengadins und zählt zu den am besten erhaltenen Engadiner Dörfern mit einem historischen Ortsbild von nationaler Bedeutung, dessen geschlossene Struktur und authentische Bausubstanz bis heute ein eindrucksvolles Bild traditioneller alpiner Siedlungskultur vermitteln, seine Entwicklung reicht bis ins Mittelalter zurück, als oberhalb des Dorfes auf einem markanten Felssporn die Burg Steinsberg errichtet wurde, deren Ruine bis heute als weithin sichtbares Wahrzeichen über Ardez thront und die einstige strategische Bedeutung des Ortes eindrucksvoll dokumentiert, der historische Dorfkern wird geprägt von mächtigen Engadiner Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die mit reich gestalteten Sgraffiti, tiefen Fensterlaibungen, massiven Rundbogentoren und sorgfältig gegliederten Fassaden ein außergewöhnlich geschlossenes Ensemble bilden, diese Bürgerhäuser zeugen vom Wohlstand vergangener Jahrhunderte und von der hohen handwerklichen und künstlerischen Qualität der regionalen Baukultur, einen bewussten architektonischen Kontrast dazu setzt die reformierte Kirche von Ardez, ein schlichter Sakralbau aus der Zeit der Reformation, der mit klaren Formen und zurückhaltender Gestaltung die religiöse Prägung der Gemeinde widerspiegelt, ein weiteres bedeutendes Zeugnis der mittelalterlichen Siedlungsgeschichte ist der Wohnturm Vonzun, der gemeinsam mit der Ruine Chanou von der einstigen Wehr- und Wohnarchitektur des Ortes erzählt und die soziale Struktur früherer Zeiten nachvollziehbar macht, das harmonische Zusammenspiel aus Dorfkern, Sakralbau, Wohnturm und Burgruine verleiht Ardez eine außergewöhnliche bauliche Geschlossenheit, die im Engadin nur noch selten in dieser Form erhalten ist, umgeben von einer offenen Kulturlandschaft mit weiten Ausblicken über das Inntal verbindet Ardez Geschichte, Architektur und alpine Lebensweise auf eindrucksvolle Weise und bietet Besuchern einen besonders authentischen Zugang zur kulturellen Identität des Unterengadins. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ardez – Turissem, CH-7546 Ardez Tel. +41(0)81-862.23.30
Weitere Reisetipps und Anreise: Hotels, Ferienwohnungen, SBB-Fahrplanauskunft der Schweizer-Bundesbahn
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. Ftan - Region Unterengadin

Reiseführer Ftan - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Ftan - Region Unterengadin

Ftan - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: Institut Ftan, Haus Vulpius, Mühle, ref. Kirche

Ftan liegt auf einer sonnigen Hochterrasse oberhalb des Talbodens des Unterengadins und präsentiert sich als traditionsreiches Engadiner Dorf mit klar erkennbar historisch gewachsenem Ortsbild, das bis heute von landwirtschaftlicher Prägung, regionaler Baukultur und einer offenen alpinen Landschaft bestimmt wird, über Jahrhunderte bildeten Ackerbau und Viehwirtschaft die wirtschaftliche Grundlage des Ortes, bevor sich Ftan mit dem Hochalpines Institut Ftan zusätzlich zu einem bedeutenden Bildungsstandort im Unterengadin entwickelte, dessen Präsenz dem Dorf bis heute eine lebendige, weltoffene Note verleiht, die reformierte Kirche von Ftan ist ein schlichter Sakralbau aus der Zeit der Reformation und spiegelt mit ihrer zurückhaltenden Architektur die protestantische Glaubensgeschichte des Unterengadins wider, im Inneren prägen klare Formen und eine ruhige Atmosphäre das Bild und machen die Kirche zu einem wichtigen geistigen Mittelpunkt des Dorfes, ein herausragendes Zeugnis traditioneller Wohnkultur ist das Haus Vulpius, dessen massives Mauerwerk, sorgfältig gestaltete Fensteröffnungen und typische Engadiner Bauform den ländlichen Wohlstand früherer Jahrhunderte anschaulich dokumentieren, von besonderer kulturhistorischer Bedeutung ist die historische Mühle von Ftan, die als älteste noch funktionstüchtige alpine Mühle der Schweiz gilt und eindrucksvoll die zentrale Rolle des Müllerhandwerks für die Selbstversorgung der Dorfgemeinschaft verdeutlicht, das Zusammenspiel aus Bildungsstätte, historischer Architektur, religiösem Erbe und lebendiger Handwerksgeschichte verleiht Ftan einen unverwechselbaren Charakter, umgeben von weiten Ausblicken über das Inntal, sonnigen Hängen und einer ruhigen Kulturlandschaft verbindet der Ort auf harmonische Weise Tradition und Gegenwart und bietet Besuchern einen authentischen Einblick in das gewachsene Leben des Unterengadins. (c)WV
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Reisetipps Walder-Verlag

Hotel BELLAVISTA in Ftan

Walder-Verlag Reisetipps-Europa hotelBELLAVISTA Im sonnenverwöhnten Bergdorf Ftan, auf 1.645 Metern, erwartet Sie unser familiäres Hotel mit einem wunderbaren Ausblick auf die schöne Bergwelt der Unterengadiner Dolomiten. Übernachten Sie in einem unserer 16 gemütlich und zweckmäßig eingerichteten Zimmer und lassen Sie einfach mal die Seele baumeln. Unser Restaurant verwöhnt Sie im Winter wie im Sommer mit leckeren Köstlichkeiten - stets frisch, regional und individuell. Genießen Sie in entspannter Atmosphäre wunderbare Tage im Bellavista Ftan. Wir freuen uns auf Sie!

Hotel BELLAVISTA - Jon und Makoto Derungs
CH-7551 Ftan Tel. +41 (0)81-864.01.33
info@bellavista-ftan.ch - www.bellavista-ftan.ch


Reisetipps Walder-Verlag

Hotel Engiadina in Ftan

Walder-Verlag Reisetipps-Europa hotelBELLAVISTAHotel Engiadina Ftan - Hotel & Restaurant
7551 Ftan
Tel. +41(0)81-864.04.34
info@engiadina-ftan.ch - www.engiadina-ftan.ch

 
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Tourismusinfos/Büro: Ftan Turissem, Informationsbüro, CH-7551 Ftan Tel. +41(0)81-864.05.57
Weitere Reisetipps und Anreise: Hotels, Ferienwohnungen - Fahrplan Bus und Bahn
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. Guarda*** - Region Unterengadin

Reiseführer Guarda - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Guarda - Region Unterengadin

Reiseführer Guarda - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Guarda - Region Unterengadin

Guarda*** - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: historischer Dorfkern, Engadiner Häuser, ref. Kirche, romanische Kapelle, Mühle Bos-cha

Guarda liegt auf einer sonnigen Hochterrasse oberhalb des Inntals im Unterengadin und zählt zu den besterhaltenen Engadiner Dörfern, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen und dessen geschlossenes Ortsbild bis heute von großer historischer Authentizität geprägt ist, der historische Dorfkern gilt als herausragendes Beispiel traditioneller Engadiner Siedlungsstruktur und wurde für seinen außergewöhnlichen Erhaltungszustand vielfach ausgezeichnet, besonders prägend sind die Engadiner Häuser mit ihren reich verzierten Sgraffitos, mächtigen Rundbogentoren, tief eingeschnittenen Fenstern, Erkern und kunstvollen schmiedeeisernen Gittern, wobei Gebäude wie die Häuser Stupaun, Dumeng, Könz und Viletta die typische Bau- und Wohnkultur des Engadins in eindrucksvoller Weise widerspiegeln und dem Dorf sein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen, die reformierte Kirche von Guarda setzt mit ihrer schlichten Eleganz einen bewussten architektonischen Kontrast zu den reich geschmückten Wohnhäusern und verweist auf die religiöse Prägung der Region, ergänzt wird das sakrale Ensemble durch die romanische Kapelle, die mit ihren klaren Formen ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Sakralarchitektur darstellt, ein weiterer geschichtlicher Anziehungspunkt ist die Mühle Bos-cha, deren erhaltene Mauern, Mühlsteine und das rekonstruierte Wasserrad anschaulich von der früheren Bedeutung der Getreideverarbeitung und der alpinen Selbstversorgung erzählen, über die klassischen Sehenswürdigkeiten hinaus ist Guarda eng mit der Figur des Schellen-Ursli verbunden, dessen Geschichte hier ihren Ursprung hat und die im Schellenursli-Museum auf liebevolle Weise lebendig gehalten wird, landschaftlich beeindruckt Guarda durch weite Ausblicke über das Unterengadin, sonnige Hänge, traditionelle Maiensäße und eine ruhige, ursprüngliche Umgebung, die zu Spaziergängen durch die Gassen ebenso einlädt wie zu Wanderungen in die umliegende Bergwelt, die besondere Verbindung aus Architektur, Geschichte, gelebter Tradition und alpiner Landschaft macht Guarda zu einem kulturellen Juwel des Engadins und zu einem Ort, der Besucher nachhaltig begeistert und lange in Erinnerung bleibt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Guarda – Tourismus, CH-7545 Guarda Tel. +41(0)81-862.23.42
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. Lavin* - Region Unterengadin

Reiseführer Lavin - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Lavin - Region Unterengadin

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Lavin* - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche, Haus Cuorat, Dorfruine Gonda

Lavin liegt im Unterengadin nahe dem Übergang zum Schweizerischer Nationalpark und gehört zu den traditionsreichen Engadiner Dörfern, deren Geschichte trotz schwerer Einschnitte bis heute im Ortsbild ablesbar geblieben ist. Der große Dorfbrand von 1869 zerstörte weite Teile der historischen Bausubstanz, dennoch konnten bedeutende Bauwerke bewahrt werden, die eindrucksvoll von der kulturellen Kontinuität des Ortes zeugen. Die reformierte Kirche von Lavin ist ein markantes spätgotisches Bauwerk, das mit seinem klar gegliederten Chor und der kunstvoll bemalten Holzdecke zu den architektonischen Höhepunkten des Dorfes zählt und einen tiefen Einblick in die religiöse und künstlerische Tradition des Engadins vermittelt. Mit ihrer schlichten äußeren Erscheinung und dem zugleich reichen Innenraum spiegelt sie den für die Region typischen protestantischen Kirchenbau wider. Ein wichtiges Zeugnis der dörflichen Wohnkultur ist das Haus Cuorat, eines der erhaltenen historischen Wohnhäuser Lavins, das mit seiner zurückhaltenden, dennoch sorgfältig gegliederten Fassade exemplarisch für die Engadiner Architektur steht und die funktionale Verbindung von Wohn- und Wirtschaftsbereichen erkennen lässt. Besonders eindrucksvoll ist die Dorfruine Gonda, die etwas abseits des heutigen Siedlungskerns liegt und an einen aufgegebenen Dorfteil erinnert, dessen Reste Einblicke in frühere Siedlungsformen und Lebensweisen ermöglichen. Die Ruinen verdeutlichen die historischen Veränderungen im Engadin, geprägt von Naturereignissen, wirtschaftlichem Wandel und der Anpassung an alpine Lebensbedingungen. Umgeben von einer offenen, ursprünglichen Kulturlandschaft und in unmittelbarer Nähe zu einem der bedeutendsten Naturräume der Schweiz gelegen, verbindet Lavin auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Architektur und Landschaft und bietet Besuchern einen ruhigen, authentischen Zugang zur kulturellen Entwicklung des Unterengadins. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lavin – Turissem, Verwaltung, 7543 Lavin Tel. +41(0)81-862.20.40
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. Ramosch* - Region Unterengadin

Reiseführer Ramosch - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Ramosch - Region Unterengadin

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Ramosch* - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche, Ruine Tschanüff, Haus Barblan

Ramosch gehört zu den geschichtlich bedeutendsten Orten des Unterengadins und war über lange Zeit Verwaltungssitz der Region, was sich bis heute in der außergewöhnlichen Dichte historischer Bauten widerspiegelt, besonders prägend für das Ortsbild ist die imposante Ruine Tschanüff, eine der größten Burgruinen des Unterengadins, die auf einem markanten Felshügel oberhalb des Dorfes thront und einst Sitz der Herren von Ramosch war, ihre mächtigen Mauerreste dominieren noch immer die Landschaft und veranschaulichen die frühere politische und strategische Bedeutung des Ortes, im Dorf selbst bildet die reformierte Kirche einen zentralen kulturellen Bezugspunkt, sie wurde 1522 von Bernhard von Puschlav errichtet und zählt zu den wichtigen Beispielen reformatorischer Kirchenarchitektur im Engadin, ihre klare Formensprache und der bewusste Verzicht auf ornamentale Ausstattung spiegeln die religiösen Vorstellungen der Reformationszeit eindrucksvoll wider, zum historischen Gemeindegebiet gehört auch der höher gelegene Ortsteil Vnà, der mit seiner geschlossenen Dorfform und zahlreichen Engadiner Häusern einen besonders authentischen Eindruck traditioneller Baukultur vermittelt, hier befindet sich das Haus Barblan aus dem Jahr 1777, ein typisches Beispiel Engadiner Wohnbaukunst mit massivem Mauerwerk, sorgfältig gegliederten Fassaden und regional geprägten Bauelementen, eine besondere kulturelle Eigenheit von Vnà ist das sogenannte begehbare Wörterbuch, bei dem Begriffe in mehreren Sprachen direkt auf Hausfassaden angebracht sind und auf anschauliche Weise die sprachliche Vielfalt und Mehrsprachigkeit des Engadins dokumentieren, Ramosch verbindet damit politische Geschichte, Wehrarchitektur, reformatorisches Erbe und lebendige Sprachkultur zu einem vielschichtigen Ortsbild, das Besuchern einen tiefen und zugleich ruhigen Einblick in die kulturelle Identität des Unterengadins ermöglicht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Unterengadin-Tourismus AG (regionale Information), CH-7550 Scuol, Tel. +41(0)81-861.22.22
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. Samnaun* - Region Unterengadin

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Reiseführer Samnaun - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Samnaun - Region Unterengadin

Samnaun* - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: St. Jakob, Kapelle Mariahilf

Samnaun liegt in einem abgeschlossenen Hochtal nahe der österreichischen Grenze und nimmt innerhalb des Unterengadins eine besondere Stellung ein, da sich der Ort aufgrund seiner geografischen Lage und historischen Entwicklung zu einer zollfreien Enklave entwickelte, was seine wirtschaftliche und kulturelle Eigenständigkeit bis heute prägt, über Jahrhunderte war Samnaun nur über Tirol erreichbar, wodurch sich eigene Traditionen, eine starke Dorfgemeinschaft und eine unverwechselbare Bauweise herausbildeten, den religiösen Mittelpunkt des Dorfes bildet die katholische Pfarrkirche St. Jakob, die in ihrer Architektur Elemente der Spätgotik mit barocken Erweiterungen vereint und damit die wechselvolle Bau- und Glaubensgeschichte der Region widerspiegelt, ihr harmonisches Erscheinungsbild und die ruhige Lage verleihen dem Bauwerk eine besondere Bedeutung im Ortsgefüge, etwas erhöht über dem Dorf liegt die Kapelle Mariahilf, ein schlichter Sakralbau, der durch seine einfache Formensprache, die zurückhaltende Ausstattung und die stille Umgebung eine Atmosphäre der Besinnung und Ruhe vermittelt, das historische Ortsbild von Samnaun wird zudem von traditionellen Stallungen und Wohnhäusern geprägt, deren gemauerte Fundamente mit aufgesetzten Holzaufbauten typisch für die alpine Bauweise in Grenzregionen sind und anschaulich von der früheren landwirtschaftlichen Selbstversorgung und wirtschaftlichen Unabhängigkeit zeugen, eingebettet in eine hochalpine Landschaft mit weiten Ausblicken und markanten Bergzügen verbindet Samnaun religiöses Erbe, eigenständige Dorfkultur und besondere historische Rahmenbedingungen zu einem charakteristischen Gesamtbild, das Besuchern einen ruhigen und zugleich authentischen Einblick in das Leben im äußersten Osten des Unterengadins eröffnet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Samnaun – Tourismus, Chasa Riva, Dorfstr. 4, CH-7563 Samnaun-Dorf Tel. +41(0)81-868.58.58
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. Scuol*** - Region Unterengadin

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Scuol*** - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: historischer Ortskern, ref. Kirche, Cha Gronda, St. Georg, La Tuor, Trinkhalle, Dorfbrunnen

Scuol, im rätoromanischen Vallader ursprünglich als Schuls bezeichnet, gehört zu den traditionsreichsten und kulturgeschichtlich bedeutendsten Orten des Unterengadins und erlangte vor allem im 19. Jahrhundert durch seine zahlreichen Heilquellen internationale Bekanntheit als Kurort, seine Entwicklung reicht jedoch weit ins Mittelalter zurück, als sich der Ort aufgrund seiner Lage am Inn zu einem wichtigen regionalen Zentrum von Handel, Glauben und Verwaltung entwickelte, der historische Ortskern ist bis heute von stattlichen Engadiner Häusern geprägt, deren massive Bauweise, mächtige Rundbogentore, tief liegende Fenster und reich verzierte Fassaden mit kunstvollen Sgraffiti den Wohlstand und die gesellschaftliche Stellung früherer Bewohner anschaulich widerspiegeln, hoch über dem Dorf auf einem markanten Felssporn erhebt sich die reformierte Kirche von Scuol, die mit ihrem schlanken Turm, den schlichten gotischen Formen und ihrer exponierten Lage ein weithin sichtbares Wahrzeichen darstellt und die religiöse Bedeutung des Ortes eindrucksvoll unterstreicht, ergänzend dazu steht am Dorfrand die Kirche St. Georg, ein kleinerer romanisch-gotischer Sakralbau, der von der tief verwurzelten christlichen Tradition der Gemeinde zeugt, ein besonderes architektonisches Highlight ist La Tuor, ein eindrucksvolles Brückentor aus dem 13. Jahrhundert, das einst Teil der mittelalterlichen Dorfbefestigung war und als seltenes Beispiel wehrhafter Architektur im Engadin gilt, im Zentrum von Scuol befinden sich mehrere kunstvoll gestaltete Dorfbrunnen, aus denen mineralhaltiges Wasser einer der zahlreichen Quellen fließt, insgesamt entspringen im Gemeindegebiet rund 20 Heilquellen, deren medizinische Nutzung Scuol weit über die Region hinaus bekannt machte, diese Bedeutung spiegelt sich besonders in der historischen Trinkhalle wider, die im 19. Jahrhundert errichtet wurde und der kontrollierten Ausgabe von Quellwasser diente, darunter auch das stark mineralisierte Glaubersalz-Wasser, ein weiteres bedeutendes Bauwerk ist die Cha Gronda, ein historischer Profanbau, der ursprünglich als Kornspeicher und Versammlungsort genutzt wurde und bis heute von der wirtschaftlichen und sozialen Organisation des Dorfes zeugt, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit weiten Ausblicken über das Inntal und umgeben von alpiner Natur verbindet Scuol auf eindrucksvolle Weise Kurtradition, historische Architektur und lebendige Dorfkultur und bietet Besuchern einen vielseitigen und authentischen Zugang zur Geschichte und Identität des Unterengadins. (c)WV
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Gasthaus Mayor – Ihr Ferien-Zuhause in S-charl

Gasthaus Mayor
Dominique Mayor
S-charl 563, 7550 Scuol
Tel. +41(0)81-864.14.12
info@gasthaus-mayor.ch - www.gasthaus-mayor.ch

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. Sent** - Region Unterengadin

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Reiseführer Sent - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Sent - Region Unterengadin

Sent** - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: historischer Ortskern mit typischen Senter Giebeln, ref. Kirche, Kirchenruine San Peder, Butia da Plaz, Chasa Rüedlinger

Sent liegt auf einer sonnigen Terrasse hoch über dem Inntal und zählt zu den charakteristischsten Dörfern des Unterengadins, dessen Ortsbild durch eine außergewöhnliche Geschlossenheit und eine unverwechselbare architektonische Handschrift geprägt ist, besonders typisch sind die sogenannten Senter Giebel, barocke Giebelaufsätze, die den Engadiner Häusern eine elegante, fast repräsentative Dachform verleihen und dem Dorf sein markantes Erscheinungsbild geben, der historische Ortskern besteht aus dicht gruppierten Wohnhäusern mit massivem Mauerwerk, fein gegliederten Fassaden und kunstvollen Details, die vom Wohlstand früherer Jahrhunderte zeugen, die reformierte Kirche von Sent steht in dominanter Lage am Rand des Dorfes und unterstreicht mit ihrer klaren Architektur die protestantische Prägung des Unterengadins, sie bildet zugleich einen wichtigen Orientierungspunkt im Ortsgefüge, südlich von Sent liegt die Kirchenruine San Peder, eine aufgegebene frühere Dorfkirche, deren erhaltene Mauerreste eindrucksvoll an die frühe Kirchengeschichte und an frühere Siedlungsstrukturen erinnern, zu den bedeutenden Profanbauten gehört die barocke Butia da Plaz, ein zentrales Gebäude am Dorfplatz, das mit seiner Gestaltung die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Ortes widerspiegelt, ebenso bemerkenswert ist die Chasa Rüedlinger, deren reich geschmückte Fassade mit Sgraffiti und architektonischen Details zu den schönsten Beispielen Engadiner Baukunst zählt, über die baulichen Besonderheiten hinaus ist Sent auch ein Ort lebendiger Kultur, der mit einem öffentlich zugänglichen Museum zum Werk von Alberto Giacometti einen bedeutenden künstlerischen Bezug aufweist und die kulturelle Vielfalt des Dorfes unterstreicht, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit weitem Blick über das Inntal verbindet Sent Architektur, Geschichte und Kunst zu einem harmonischen Gesamtbild und vermittelt Besuchern einen besonders authentischen Eindruck des Unterengadins. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Sent – Turissem, CH-7554 Sent, Tel. +41(0)81-864.15.44
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. Susch** - Region Unterengadin

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Susch** - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: historischer Ortskern, Fortezza Rohan, ref. Kirche, Plantaturm, Gefängnisturm La Praschun

Susch liegt idyllisch am Fuß des Flüelapasses und zählt zu den geschichtlich und architektonisch bedeutendsten Orten des Unterengadins, seine Entwicklung ist eng mit der Rolle als Passort und Verkehrsknotenpunkt verbunden, was sich bis heute deutlich im Ortsbild widerspiegelt, der historische Ortskern ist außergewöhnlich gut erhalten und wird von zahlreichen Engadiner Handwerker- und Bauernhäusern geprägt, deren massive Bauweise, kunstvoll gestaltete Fassaden, Sgraffiti und traditionelle Rundbogenportale den Wohlstand früherer Jahrhunderte anschaulich dokumentieren, hoch über dem Dorf erhebt sich die imposante Ruine der Fortezza Rohan, ein weitläufiger Festungskomplex aus dem 17. Jahrhundert, der einst der Sicherung der Passroute diente und mit seiner markanten Silhouette bis heute das Landschaftsbild dominiert, von hier eröffnen sich weite Ausblicke über das Inntal und die umliegende Bergwelt, ein zentrales kulturelles Bauwerk ist die reformierte Kirche von Susch, deren romanischer Turm einen bewussten architektonischen Kontrast zur reich verzierten Rokoko-Orgel aus dem Jahr 1770 bildet und damit die Verbindung unterschiedlicher Stilepochen eindrucksvoll sichtbar macht, der Plantaturm erinnert an die wechselvolle Geschichte des Ortes und seine Bedeutung innerhalb regionaler Verwaltungs- und Machtstrukturen, ergänzt wird dieses Ensemble durch den Gefängnisturm La Praschun, der von den historischen Rechtsverhältnissen zeugt und die frühere Funktion Suschs als wichtiger Verwaltungs- und Kontrollort unterstreicht, über Jahrhunderte bot der Ort Reisenden, Händlern und Fuhrleuten Versorgung und Schutz auf dem Weg über den Flüelapass, heute verbindet Susch sein reiches kulturelles Erbe mit einer eindrucksvollen alpinen Umgebung und vermittelt Besuchern einen authentischen Einblick in die Geschichte, Architektur und Bedeutung des Unterengadins. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Susch – Verkehrsverein, CH-7542 Susch Tel. +41(0)81-862.28.62
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. Tarasp** - Region Unterengadin

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Tarasp** - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: Schloss Tarasp, Kirche Fontana, Tirolerbrunnen, Kapelle St. Jon, kath. Pfarrkirche, Kurhotel, Trinkhalle

Tarasp gehört zu den geschichtlich und kulturell eigenständigsten Orten des Unterengadins und ist besonders durch sein weithin sichtbares Schloss geprägt, das auf einem markanten Felsen hoch über dem Inn thront und das Landschaftsbild bis heute dominiert, die Ursprünge von Schloss Tarasp reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, in seiner heutigen Erscheinung dokumentiert die Anlage eindrucksvoll die Entwicklung vom mittelalterlichen Wehrbau zum repräsentativen herrschaftlichen Wohnsitz, nachdem das Schloss zu Beginn des 20. Jahrhunderts umfassend restauriert und neugestaltet wurde, als kulturelles Wahrzeichen prägt es die Identität des Ortes weit über das Engadin hinaus, im Ortsteil Fontana befindet sich die barocke Dreifaltigkeitskirche, die im späten 17. Jahrhundert auf älteren Fundamenten errichtet wurde und mit ihrer Architektur den katholischen Charakter Tarasps unterstreicht, die katholische Pfarrkirche, die Kapelle St. Jon sowie der Tirolerbrunnen verweisen auf die besondere historische Situation des Ortes, der bis 1803 zum habsburgischen Tirol gehörte und sich damit konfessionell und kulturell deutlich von den reformierten Nachbargemeinden unterschied, diese religiöse und politische Sonderstellung prägt Tarasp bis heute, eine wichtige Rolle in der Ortsgeschichte spielt zudem die lange Kurtradition, die auf die mineralreichen Heilquellen zurückgeht, das historische Kurhotel und die Trinkhalle zeugen von der Blütezeit des Kurwesens im 19. und frühen 20. Jahrhundert, als Tarasp zu den bedeutenden Kurorten der Alpen zählte, die Trinkhalle diente der kontrollierten Abgabe des mineralhaltigen Wassers und war ein zentraler Treffpunkt für Kurgäste, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit weitem Blick über das Inntal verbindet Tarasp Wehrarchitektur, katholisches Erbe und Kurgeschichte zu einem außergewöhnlichen Ensemble, das Besuchern einen tiefen Einblick in die vielschichtige Vergangenheit und die besondere kulturelle Stellung dieses Ortes im Unterengadin ermöglicht. (c)WV
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Reisetipps Walder-Verlag

Gasthaus Avrona in Tarasp

Gasthaus Avrona
Fr. Claudia Kläger

7553 Tarasp
Tel. +41(0)81-861.20.20
gasthaus@avrona.ch - www.avrona.ch

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Tourismusinfos/Büro: Tarasp-Vulpera – Turissem, CH-7553 Tarasp Tel. +41(0)81-861.20.52
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. Tschlin* - Region Unterengadin

Reiseführer Tschlin - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Tschlin - Region Unterengadin

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Tschlin* - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche Tschlin, ref. Kirche Martina, Kapelle St. Nicla, Stamparia Strada, St. Johannes Baptist, Ruine Burganlage Serviezel

Tschlin liegt in erhöhter Lage hoch über dem Inntal nahe der Grenze zu Österreich und zählt zu den architektonisch und kulturgeschichtlich bemerkenswertesten Dörfern des Unterengadins, sein Ortsbild ist von großer Geschlossenheit und bewahrt bis heute einen ausgeprägt historischen Charakter, der sich aus Sakralbauten, bäuerlicher Baukultur und wehrhaften Relikten zusammensetzt, die reformierte Kirche von Tschlin erhebt sich in dominanter Position am Dorfrand und gehört mit ihrem spätgotischen Chor, dem schlanken Turm und der klaren Raumgestaltung zu den eindrucksvollsten protestantischen Sakralbauten der Region, sie spiegelt zugleich die religiöse Prägung des oberen Unterengadins wider, zur ehemaligen Gemeinde Tschlin gehört auch das Dorf Martina, in dem sich eine weitere reformierte Kirche mit schlichten, streng protestantischen Formen befindet, die die konfessionelle Einheit des Tals unterstreicht, entlang alter Verkehrs- und Handelswege liegt die Kapelle St. Nicla, die einst als Pilgerstation diente und mit erhaltenen romanischen Bauelementen von der frühen kirchlichen Entwicklung des Engadins zeugt, ein weiteres bedeutendes Zeugnis religiöser Baugeschichte ist die Kirche St. Johannes Baptist, die die Vielfalt sakraler Traditionen im Gemeindegebiet ergänzt, von herausragender kultureller Bedeutung ist die Stamparia Strada, eine historische Druckerei, die heute als Museum betrieben wird und anschaulich die Geschichte des rätoromanischen Buchdrucks sowie die sprachliche Identität der Region dokumentiert, oberhalb des Talbodens liegen zudem die Reste der mittelalterlichen Burganlage Serviezel, deren Ruine auf die einst wehrhafte Sicherung des Tals hinweist und die politische Bedeutung der Grenzregion verdeutlicht, eingebettet in eine offene Hochlandschaft mit weitem Blick über das Inntal verbindet Tschlin religiöses Erbe, handwerkliche Tradition und historische Tiefe zu einem harmonischen Gesamtbild, das Besuchern einen besonders authentischen Zugang zur Kultur und Geschichte des Unterengadins eröffnet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tschlin – Turissem, CH-7558 Strada Tel. +41(0)81-866.34.34
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. Zernez** - Region Unterengadin

Reiseführer Zernez - Region Unterengadin Reiseführer 'Sehenswertes Zernez - Region Unterengadin

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Zernez** - Region Unterengadin

Sehenswürdigkeiten: historischer Ortskern, ref. Kirche, Turm der Mor, Schloss Planta Wildenberg, Turm La Serra, San Bastian, Haus Fili, Haus Schorta

Zernez liegt am westlichen Eingang zum Unterengadin und nahm über Jahrhunderte eine Schlüsselrolle als Verkehrsknotenpunkt an der wichtigen Route über den Ofenpass ein, wodurch sich der Ort früh zu einem Zentrum von Verwaltung, Handel und Durchgangsverkehr entwickelte, der historische Ortskern ist bis heute von stattlichen Engadiner Häusern geprägt, deren schlichte und funktionale Fassaden die regionalen Bautraditionen bewahren und zugleich die Anpassung an das alpine Klima widerspiegeln, zentrale Bedeutung besitzt die reformierte Kirche im Ortszentrum, die zu den ältesten Sakralbauten Zernez’ zählt und nach einem verheerenden Dorfbrand im 19. Jahrhundert teilweise neu errichtet wurde, sie steht exemplarisch für die religiöse Kontinuität des Ortes, einen deutlichen stilistischen Kontrast bildet die Kapelle San Bastian aus dem frühen 17. Jahrhundert, deren reiche barocke Stuckarbeiten den Einfluss südlicher Kunstformen im alpinen Raum eindrucksvoll sichtbar machen, ein herausragendes Zeugnis weltlicher Macht ist das Schloss Planta Wildenberg, das im 16. Jahrhundert auf älteren Fundamenten errichtet wurde und als Sitz des Landeshauptmanns diente, mit seiner massiven Erscheinung, den polygonalen Erkern und der wehrhaften Architektur zählt es zu den repräsentativsten Herrschaftsbauten des Engadins, zur Befestigung und Sicherung des Ortes trugen auch der Turm der Mor, ursprünglich als Wachturm angelegt, sowie die Ruine La Serra bei, die gemeinsam von der strategischen Bedeutung Zernez’ in früheren Jahrhunderten zeugen, ergänzend dazu stehen die Häuser Fili und Schorta als Beispiele bürgerlicher Wohnkultur, deren Fassaden mit Sgraffiti, Lisenen und historischen Türportalen geschmückt sind und den sozialen Status ihrer einstigen Bewohner widerspiegeln, Zernez vereint in seinem Ortsbild religiöse Bauwerke, herrschaftliche Architektur und bürgerliche Wohnkultur zu einem vielschichtigen Ensemble und steht damit exemplarisch für die Verbindung von Verwaltung, Glauben und lokaler Bautradition im Unterengadin. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn. ...


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Tourismusinfos/Büro: Zernez - Das Tor zum Schweizer Nationalpark, Chasa Fuschina, CH-7530 Zernez, Tel. +41(0)81-856.13.00
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. Region Val Müstair

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Region Val Müstair

Val Müstair bildet den östlichsten Zipfel des Kantons Graubünden und nimmt innerhalb der Schweiz eine besondere geografische, kulturelle und sprachliche Stellung ein, durch seine Lage an der Grenze zu Südtirol war das Tal über Jahrhunderte hinweg von relativer Abgeschiedenheit geprägt, was die Entwicklung einer eigenständigen romanischen Identität begünstigte, diese kulturelle Kontinuität ist bis heute im Alltag, in der Sprache und in der Baukultur deutlich spürbar, geistiges und kulturelles Zentrum des Tals ist das Kloster St. Johann in Müstair, das um das Jahr 775 gegründet wurde und seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, seine karolingischen Fresken gelten als weltweit einzigartiges Zeugnis frühmittelalterlicher Wandmalerei und machen das Kloster zu einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler Europas, seit dem 12. Jahrhundert leben hier Benediktinerinnen, deren klösterliche Lebensweise dem Ort bis heute eine besondere Ruhe und spirituelle Tiefe verleiht, neben diesem herausragenden Monument bewahrt das Val Müstair eine Vielzahl geschlossener Dorfstrukturen mit Engadiner Wohnbauten, kleinen Kirchen, Mühlen und Werkstätten, in Orten wie Sta. Maria Val Müstair Valchava Fuldera spiegeln sich bäuerlicher Alltag, regionale Bauformen und handwerkliche Traditionen in eindrucksvoller Geschlossenheit wider, museale Einrichtungen wie die oder das Museum 14/18 dokumentieren anschaulich die Alltags-, Sozial- und Zeitgeschichte des Tals, ein lebendiges Beispiel gelebter Handwerkskultur ist die Tessanda in Sta. Maria, in der traditionelle Textilkunst bis heute gepflegt und weiterentwickelt wird, mit der Eröffnung des Ofenpasses im Jahr 1872 und der späteren Einbindung in die Nationalparkroute wurde das Val Müstair besser erschlossen, ohne dabei seinen landschaftlichen und kulturellen Charakter zu verlieren, weite Wiesen, traditionelle Kulturlandschaften und eine behutsam genutzte alpine Umgebung prägen das Tal bis heute, das Val Müstair steht damit exemplarisch für eine harmonische Verbindung von klösterlichem Erbe, lebendiger Tradition und einer bewusst bewahrten Kulturlandschaft am Rand der Schweiz und bietet Besuchern einen besonders authentischen Zugang zu Geschichte, Sprache und Lebensweise einer einzigartigen Alpenregion. (c)WV
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. Fuldera - Region Val Müstair

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Fuldera - Region Val Müstair

Sehenswürdigkeiten: Engadiner Häuser, ref. Kirche

Fuldera liegt leicht erhöht im Val Müstair und gehört zu den typischen Engadiner Dörfern, die sich durch ein geschlossenes historisches Ortsbild und eine klar erkennbare regionale Baukultur auszeichnen, der Dorfkern wird geprägt von stattlichen Wohnhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, deren Fassaden mit kunstvollen Sgraffiti geschmückt sind und den bäuerlichen Wohlstand früherer Zeiten widerspiegeln, diese Engadiner Häuser zeigen charakteristische Merkmale wie flache Dächer, tief eingeschnittene Fenster, massive Rundbogenportale und funktional gegliederte Fassaden, die optimal an die klimatischen Bedingungen des Hochgebirgstals angepasst sind, im Zentrum des Dorfes steht die reformierte Kirche, ein schlichter Sakralbau mit regionaltypischer Gestaltung, der als geistlicher Mittelpunkt der Gemeinde dient und die protestantische Prägung des Val Müstair deutlich macht, ihre zurückhaltende Architektur und klare Formensprache spiegeln die funktionale Nüchternheit ländlicher Kirchenbauten wider und stehen in bewusstem Kontrast zur dekorativen Ausgestaltung der Wohnhäuser, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit Wiesen, traditionellen Nutzflächen und weitem Blick über das Tal bewahrt Fuldera ein authentisches Bild dörflichen Lebens im Val Müstair und steht exemplarisch für die enge Verbindung von regionaler Baukunst, religiöser Kontinuität und bäuerlich geprägter Kulturlandschaft. (c)WV
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. Lü - Region Val Müstair

Reiseführer Lü - Region Val Müstair Reiseführer 'Sehenswertes Lü - Region Val Müstair

Lü - Region Val Müstair

Lü liegt auf einer sonnigen Terrasse hoch über dem Talboden des Val Müstair und zählt zu den höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen der Schweiz, seine abgeschiedene Lage und die Höhenstufe prägen bis heute den besonderen Charakter des kleinen Dorfes, das ein ausgesprochen authentisches Ortsbild bewahrt, die historischen Wohnhäuser sind typische Beispiele Engadiner Baukultur mit massiven Steinmauern, tief eingeschnittenen Fenstern und den für die Region charakteristischen Sgraffitoverzierungen, die zugleich dekorative und symbolische Funktionen erfüllen, als ehemals selbstständige politische Gemeinde war Lü über Jahrhunderte hinweg stark von bäuerlicher Selbstversorgung geprägt und entwickelte sich fern größerer Verkehrsachsen mit einer eigenständigen sozialen und kulturellen Identität, diese Abgeschiedenheit spiegelt sich in der geschlossenen Dorfform ebenso wider wie in der zurückhaltenden, funktionalen Architektur, die konsequent an die hochalpine Lage angepasst ist, die Umgebung von Lü besitzt zudem besondere naturräumliche Bedeutung, darunter ein bekanntes Feuchtgebiet von hoher botanischer Wertigkeit, das den sensiblen Umgang mit der alpinen Landschaft und die enge Verzahnung von Siedlung und Natur verdeutlicht, Lü steht damit exemplarisch für die Verbindung von hochalpiner Lebensweise, historisch gewachsener Baukultur und einer bewusst bewahrten Kulturlandschaft im Val Müstair und vermittelt Besuchern einen eindrucksvollen Eindruck traditioneller Siedlungsformen am Rand des Hochgebirges. (c)WV
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. Müstair*** - Region Val Müstair

Reiseführer Müstair - Region Val Müstair Reiseführer 'Sehenswertes Müstair - Region Val Müstair

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Müstair*** - Region Val Müstair

Sehenswürdigkeiten: Kloster St. Johann, Plantaturm, Heiligkreuzkapelle, Chasa Chalavaina, St. Sebastian, Kapuzinerhospiz, Haus Balcumat

Müstair ist der größte Ort des Val Müstair und in besonderer Weise mit der Geschichte des bedeutenden Kloster St. Johann verbunden, das zu den herausragenden Kulturdenkmälern der Schweiz zählt und die geistige wie bauliche Entwicklung des Tals seit über zwölf Jahrhunderten prägt, die Gründung des Klosters geht auf Karl den Großen im 8. Jahrhundert zurück und markiert einen frühen kulturellen Fixpunkt im Alpenraum, die Klosterkirche beherbergt den weltweit umfangreichsten erhaltenen frühmittelalterlichen Bilderzyklus mit karolingischen Fresken von internationalem Rang, die als einzigartiges Zeugnis frühmittelalterlicher Wandmalerei gelten und den außergewöhnlichen kunsthistorischen Wert der Anlage unterstreichen, seit dem 12. Jahrhundert wird das Kloster von Benediktinerinnen bewohnt, deren klösterliche Lebensweise bis heute das spirituelle und kulturelle Leben in Müstair bestimmt, unmittelbar angrenzend erhebt sich der Plantaturm, der heute als Museum dient und die Entwicklung der klösterlichen Architektur, der Alltagskultur und der religiösen Praxis über viele Jahrhunderte anschaulich dokumentiert, neben dem Klosterensemble prägen weitere bedeutende Bauwerke das Ortsbild, darunter die Heiligkreuzkapelle mit barocken Ausstattungselementen, die Chasa Chalavaina als historisches Gasthaus in regionaltypischer Bauweise sowie die Kapelle St. Sebastian und das ehemalige Kapuzinerhospiz, die von der religiösen Vielfalt und der sozialen Fürsorge vergangener Zeiten zeugen, ergänzt wird dieses Ensemble durch das Haus Balcumat, ein stattliches Wohnhaus mit kunstvoll gestalteten Fassadendetails, das die bürgerliche Baukultur des Ortes repräsentiert, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft und geprägt von einer außergewöhnlichen Dichte historischer Bauwerke steht Müstair exemplarisch für die geistliche, kulturelle und bauliche Kontinuität im südöstlichsten Teil Graubündens und vermittelt Besuchern einen besonders intensiven Einblick in die Geschichte und Identität des Val Müstair. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn. ...


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. Sta. Maria* - Region Val Müstair

Reiseführer Sta. Maria - Region Val Müstair Reiseführer 'Sehenswertes Sta. Maria - Region Val Müstair

Reiseführer Sta. Maria - Region Val Müstair Reiseführer 'Sehenswertes Sta. Maria - Region Val Müstair

Sta. Maria* - Region Val Müstair

Sehenswürdigkeiten: Engadiner Bürgerhäuser, ref. Kirche, Chasa Capol, Atelier Tessanda, Chasa Jaura Valchava, Mühle Mall, Museum 14/18

Sta. Maria gilt als kulturelles Zentrum des Val Müstair und bewahrt ein Ortsbild von besonderer Dichte und Qualität, das durch historische Bürgerhäuser, lebendige Handwerkstraditionen und museale Einrichtungen geprägt ist, die reformierte Kirche aus dem 15. Jahrhundert zählt zu den ältesten Sakralbauten der Region und verweist mit ihrem zurückhaltenden Äußeren, dem markanten Turm und der klaren Raumgestaltung auf die frühe reformierte Prägung des Tals, das Dorfbild wird maßgeblich von zahlreichen Engadiner Bürgerhäusern bestimmt, deren sorgfältig gestaltete Fassaden, tiefe Fensterlaibungen, massive Rundbogenportale und teilweise reiche Sgraffiti den Wohlstand früherer Handels- und Handwerkerfamilien widerspiegeln, ein herausragendes Beispiel bürgerlicher Wohnkultur ist die Chasa Capol, ein stattliches Wohnhaus aus dem 16. Jahrhundert, das behutsam restauriert wurde und heute als Galerie für regionale Kunst und Kunsthandwerk dient, exemplarisch für das bis heute lebendige textile Erbe des Tals steht das Atelier Tessanda, in dessen historischer Werkstatt Naturfasern an traditionellen Webstühlen verarbeitet werden und damit ein seltenes Beispiel gelebter Handwerkskultur erhalten bleibt, am Dorfrand liegt die restaurierte Mühle Mall, die anschaulich die frühere wirtschaftliche Bedeutung der Mühlenbetriebe für die Versorgung der Bevölkerung dokumentiert, das Museum 14/18 beleuchtet die besondere Rolle der Grenzregion während des Ersten Weltkriegs und vermittelt durch Fotografien, Objekte und Zeitzeugenberichte einen eindrucksvollen Einblick in eine bewegte Epoche, ergänzt wird dieses kulturelle Angebot durch das Heimatmuseum Chasa Jaura in Valchava, das mit Sta. Maria historisch und kulturell eng verbunden ist und den Alltag sowie die bäuerliche Lebensweise im Münstertal dokumentiert, Sta. Maria steht damit beispielhaft für die Verbindung von bürgerlicher Baukultur, regionaler Identität und handwerklichem Erbe und vermittelt Besuchern einen vielschichtigen, authentischen Eindruck des Val Müstair. (c)WV
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. Tschierv** - Region Val Müstair

Reiseführer Tschierv - Region Val Müstair Reiseführer 'Sehenswertes Tschierv - Region Val Müstair

Reiseführer Tschierv - Region Val Müstair Reiseführer 'Sehenswertes Tschierv - Region Val Müstair

Tschierv** - Region Val Müstair

Sehenswürdigkeiten: Chasura, San Nikolaus

Tschierv liegt am westlichen Zugang zum Val Müstair und nimmt durch seine Lage zwischen dem Ofenpass und dem Münstertal eine besondere Stellung innerhalb der Region ein, besonders der Ortsteil Chasura bewahrt ein Ortsbild von außergewöhnlicher Ursprünglichkeit und gilt als eines der authentischsten Bauensembles des Val Müstair, die dichte Bebauung mit traditionellen Engadiner Wohnhäusern, engen Gassen und weitgehend original erhaltenen Gebäuden vermittelt einen unverstellten Eindruck vom historischen Dorfleben im alpinen Raum und lässt die frühere Siedlungsstruktur bis heute klar erkennen, massive Steinmauern, tief eingeschnittene Fenster, schlichte Fassaden und funktionale Grundrisse zeugen von einer Bauweise, die konsequent an Klima, Topografie und bäuerliche Lebensformen angepasst ist, unweit des Dorfes finden sich entlang des Anstiegs zum Ofenpass Überreste früherer Bergbauaktivitäten, die auf eine wirtschaftliche Nutzung des Hochtals bereits in früheren Jahrhunderten hinweisen und die historische Vielschichtigkeit des Ortes ergänzen, ein zentraler geistlicher Bezugspunkt der Gemeinde ist die Kapelle San Nikolaus, deren schlichte Architektur und randliche Lage ihre frühere Funktion als religiöses Zentrum einer weitläufigen Streusiedlung unterstreichen, eingebettet in eine offene Hochgebirgslandschaft und geprägt von großer baulicher Geschlossenheit steht Tschierv exemplarisch für die Verbindung von ländlicher Struktur, regionaltypischer Engadiner Bauweise und einem tief verwurzelten kulturellen Erbe am Übergang zwischen Schweizerischem Nationalpark und Val Müstair. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'

Während Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn, Rhätischen Bahn, Schweizer PostAuto, Vinschgau-Bahn und die Italienische-Eisenbahn. ...


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. Valchava - Region Val Müstair

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Valchava - Region Val Müstair

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche, Talmuseum, Kalkbrennofen

Valchava liegt ruhig im Zentrum des Val Müstair und bewahrt ein Ortsbild, das in besonderer Weise von bäuerlicher Baukultur, historischer Kontinuität und kultureller Beständigkeit geprägt ist, die reformierte Kirche des Dorfes geht auf das 15. Jahrhundert zurück und zählt zu den ältesten Sakralbauten des Tals, ihr markanter barocker Zwiebelturm setzt einen deutlichen Akzent im Ortsbild, während die schlichte Architektur des Kirchenschiffs die protestantische Prägung der Region widerspiegelt und sich harmonisch in das dörfliche Umfeld einfügt, als kulturelles Herzstück des Ortes gilt das Talmuseum, untergebracht in einem der stattlichsten historischen Wohnhäuser Valchavas, das mit sorgfältig gestalteten Ausstellungen die Alltags-, Wohn- und Handwerkskultur des Münstertals dokumentiert, Möbel, Textilien, Werkzeuge und Fotografien vermitteln ein lebendiges Bild des bäuerlichen Lebens in einem abgeschiedenen Hochtal und machen soziale Strukturen vergangener Jahrhunderte anschaulich nachvollziehbar, ein technikgeschichtlich besonders interessantes Zeugnis ist der restaurierte Kalkbrennofen am Ortsrand, der an die frühere Bedeutung der Kalkgewinnung für Bauwesen und lokale Wirtschaft erinnert und die harte Arbeitswelt früherer Generationen sichtbar macht, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit traditioneller Nutzung steht Valchava exemplarisch für die Verbindung von dörflichem Erbe, regionaler Bautradition und einer bewusst gepflegten musealen Erinnerungskultur im Val Müstair. (c)WV
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