Reiseführer Graubünden - das Land der 150 Täler
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Reiseführer Sehenswertes in der Schweiz
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Im Osten des Kantons Graubünden entfalten sich mit dem Unterengadin und dem Val Müstair zwei Regionen von herausragender landschaftlicher Schönheit und kultureller Dichte. Das Unterengadin ist geprägt von einer Reihe historischer Dörfer mit geschlossenen Ortsbildern, deren Engadiner Häuser mit Sgraffiti, Erkern und Rundbogenportalen zu den eindrucksvollsten Zeugnissen regionaler Baukunst zählen. Überragt wird das Tal vom Piz Linard, dem höchsten Gipfel der Region, und als Wahrzeichen gilt Schloss Tarasp, das auf einem steil aufragenden Felsen das Inntal überblickt. Archäologische Funde belegen eine kontinuierliche Besiedlung seit der Bronzezeit. Ab dem 16. Jahrhundert trugen viele Engadiner durch Handel und Handwerk im Ausland zum wirtschaftlichen Aufschwung ihrer Heimat bei. Mit dem aufkommenden Kurbetrieb im 19. Jahrhundert entwickelte sich Scuol zu einem Zentrum des Gesundheitstourismus. Die verkehrstechnische Erschließung durch die Rhätische Bahn und später den Vereina-Tunnel stärkte die Anbindung des abgeschiedenen Tals. Orte wie Ardez, Guarda, Sent und Ftan bewahren ihre historische Bausubstanz bis heute in beispielhafter Weise. Östlich davon liegt das Val Müstair, eines der ursprünglichsten Alpentäler Graubündens. Das Tal weist eine ausgeprägte romanische Identität auf und ist reich an baulichen, religiösen und handwerklichen Zeugnissen. Zentrum des geistlichen Lebens ist das Kloster St. Johann in Müstair mit seinen karolingischen Fresken, das seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Ergänzt wird das kulturelle Erbe durch Einrichtungen wie das Talmuseum Chasa Jaura in Valchava, die historische Mühle Mall, die Handweberei Tessanda in Sta. Maria und das Museum 14/18 zur Zeitgeschichte des Ersten Weltkriegs. Beide Regionen – das Unterengadin wie das Val Müstair – stehen beispielhaft für die Verbindung von alpiner Kulturlandschaft, historischer Tiefe und gelebter regionaler Identität. Ihre Dörfer und Bauwerke machen Graubünden zu einem Reiseziel von besonderem kulturellem Reiz. (c)WV
Reiseführer Graubünden und Reiseführer Glacier Express - Bernina Express - als Taschenbuch
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
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Reiseführer 'Sehenswertes Region Unterengadin und Region Val Müstair - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
Reiseführer 'Sehenswertes Region Unterengadin und Region Val Müstair
Reiseführer 'Sehenswertes Region Unterengadin und Region Val Müstair
Reiseführer 'Sehenswertes Region Unterengadin und Region Val Müstair
Bahnreiseführer: Glacier Express, Bernina Express und die Rhätische Bahn - als Taschenbuch
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Reiseführer Sehenswertes in der Schweiz
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Das Unterengadin zeichnet sich durch eine Vielzahl historisch gewachsener Dörfer aus, deren charakteristische Engadiner Architektur und kulturelle Eigenständigkeit das Bild der Region prägen. Das Tal verläuft deutlich schmaler und steiler als das Oberengadin und wird vom markanten Piz Linard überragt, der mit 3'411 Metern als höchster Gipfel der Region gilt. Archäologische Funde belegen eine kontinuierliche Besiedlung seit der Bronzezeit. Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert prägte die saisonale Auswanderung vieler Engadiner das Wirtschaftsleben: Händler, Handwerker und Zuckerbäcker fanden Anstellung in Norditalien und trugen mit ihren Rücküberweisungen zum Wohlstand im Tal bei. Der kulturelle Austausch mit Städten wie Venedig spiegelt sich bis heute in der Bauweise und Ausstattung vieler Häuser, etwa in Sent oder Guarda. Ab dem 19. Jahrhundert entwickelte sich das Unterengadin mit Orten wie Scuol, Vulpera und Val Sinestra zu einer Kurregion mit Hotels und Badehäusern rund um die mineralhaltigen Quellen. Die infrastrukturelle Erschließung erfolgte vergleichsweise spät: Bis 1925 war Graubünden vom generellen Autofahrverbot betroffen. Erst mit dem Bahnanschluss durch die Rhätische Bahn und später mit dem 1999 eröffneten Vereina-Tunnel ins Prättigau wurde das Tal ganzjährig erreichbar. Als Wahrzeichen der Region gilt Schloss Tarasp, das auf einem Felsen über dem Inntal thront. Die Dörfer Ardez, Ftan, Sent und Guarda bewahren mit ihren bemalten Fassaden, barocken Giebeln und steinernen Portalen ein geschlossenes Ortsbild von großer historischer Dichte. Das Unterengadin steht beispielhaft für die Verbindung aus alpiner Lebensweise, historischer Bautradition und geistigem Erbe Graubündens. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Unterengadin-Tourismus AG (regionale Information), CH-7550 Scuol, Tel. +41(0)81-861.22.22
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Reiseführer 'Sehenswertes Ardez - Region Unterengadin
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Reiseführer 'Sehenswertes Ardez - Region Unterengadin
Reiseführer 'Sehenswertes Ardez - Region Unterengadin
Reiseführer 'Sehenswertes Ardez - Region Unterengadin
Ardez liegt auf der sonnigen Talseite des Unterengadins und zählt zu den am besten erhaltenen Engadiner Dörfern mit einem historischen Ortsbild von nationaler Bedeutung, dessen geschlossene Struktur und authentische Bausubstanz bis heute ein eindrucksvolles Bild traditioneller alpiner Siedlungskultur vermitteln, seine Entwicklung reicht bis ins Mittelalter zurück, als oberhalb des Dorfes auf einem markanten Felssporn die Burg Steinsberg errichtet wurde, deren Ruine bis heute als weithin sichtbares Wahrzeichen über Ardez thront und die einstige strategische Bedeutung des Ortes eindrucksvoll dokumentiert, der historische Dorfkern wird geprägt von mächtigen Engadiner Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die mit reich gestalteten Sgraffiti, tiefen Fensterlaibungen, massiven Rundbogentoren und sorgfältig gegliederten Fassaden ein außergewöhnlich geschlossenes Ensemble bilden, diese Bürgerhäuser zeugen vom Wohlstand vergangener Jahrhunderte und von der hohen handwerklichen und künstlerischen Qualität der regionalen Baukultur, einen bewussten architektonischen Kontrast dazu setzt die reformierte Kirche von Ardez, ein schlichter Sakralbau aus der Zeit der Reformation, der mit klaren Formen und zurückhaltender Gestaltung die religiöse Prägung der Gemeinde widerspiegelt, ein weiteres bedeutendes Zeugnis der mittelalterlichen Siedlungsgeschichte ist der Wohnturm Vonzun, der gemeinsam mit der Ruine Chanou von der einstigen Wehr- und Wohnarchitektur des Ortes erzählt und die soziale Struktur früherer Zeiten nachvollziehbar macht, das harmonische Zusammenspiel aus Dorfkern, Sakralbau, Wohnturm und Burgruine verleiht Ardez eine außergewöhnliche bauliche Geschlossenheit, die im Engadin nur noch selten in dieser Form erhalten ist, umgeben von einer offenen Kulturlandschaft mit weiten Ausblicken über das Inntal verbindet Ardez Geschichte, Architektur und alpine Lebensweise auf eindrucksvolle Weise und bietet Besuchern einen besonders authentischen Zugang zur kulturellen Identität des Unterengadins. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ardez – Turissem, CH-7546 Ardez Tel. +41(0)81-862.23.30
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Reiseführer 'Sehenswertes Ftan - Region Unterengadin
Ftan liegt auf einer sonnigen Hochterrasse oberhalb des Talbodens des Unterengadins und präsentiert sich als traditionsreiches Engadiner Dorf mit klar erkennbar historisch gewachsenem Ortsbild, das bis heute von landwirtschaftlicher Prägung, regionaler Baukultur und einer offenen alpinen Landschaft bestimmt wird, über Jahrhunderte bildeten Ackerbau und Viehwirtschaft die wirtschaftliche Grundlage des Ortes, bevor sich Ftan mit dem Hochalpines Institut Ftan zusätzlich zu einem bedeutenden Bildungsstandort im Unterengadin entwickelte, dessen Präsenz dem Dorf bis heute eine lebendige, weltoffene Note verleiht, die reformierte Kirche von Ftan ist ein schlichter Sakralbau aus der Zeit der Reformation und spiegelt mit ihrer zurückhaltenden Architektur die protestantische Glaubensgeschichte des Unterengadins wider, im Inneren prägen klare Formen und eine ruhige Atmosphäre das Bild und machen die Kirche zu einem wichtigen geistigen Mittelpunkt des Dorfes, ein herausragendes Zeugnis traditioneller Wohnkultur ist das Haus Vulpius, dessen massives Mauerwerk, sorgfältig gestaltete Fensteröffnungen und typische Engadiner Bauform den ländlichen Wohlstand früherer Jahrhunderte anschaulich dokumentieren, von besonderer kulturhistorischer Bedeutung ist die historische Mühle von Ftan, die als älteste noch funktionstüchtige alpine Mühle der Schweiz gilt und eindrucksvoll die zentrale Rolle des Müllerhandwerks für die Selbstversorgung der Dorfgemeinschaft verdeutlicht, das Zusammenspiel aus Bildungsstätte, historischer Architektur, religiösem Erbe und lebendiger Handwerksgeschichte verleiht Ftan einen unverwechselbaren Charakter, umgeben von weiten Ausblicken über das Inntal, sonnigen Hängen und einer ruhigen Kulturlandschaft verbindet der Ort auf harmonische Weise Tradition und Gegenwart und bietet Besuchern einen authentischen Einblick in das gewachsene Leben des Unterengadins. (c)WV
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Hotel BELLAVISTA in Ftan
Hotel BELLAVISTA - Jon und Makoto Derungs |
Hotel Engiadina in Ftan
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Tourismusinfos/Büro: Ftan Turissem, Informationsbüro, CH-7551 Ftan Tel. +41(0)81-864.05.57
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Reiseführer 'Sehenswertes Guarda - Region Unterengadin
Reiseführer 'Sehenswertes Guarda - Region Unterengadin
Guarda liegt auf einer sonnigen Hochterrasse oberhalb des Inntals im Unterengadin und zählt zu den besterhaltenen Engadiner Dörfern, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen und dessen geschlossenes Ortsbild bis heute von großer historischer Authentizität geprägt ist, der historische Dorfkern gilt als herausragendes Beispiel traditioneller Engadiner Siedlungsstruktur und wurde für seinen außergewöhnlichen Erhaltungszustand vielfach ausgezeichnet, besonders prägend sind die Engadiner Häuser mit ihren reich verzierten Sgraffitos, mächtigen Rundbogentoren, tief eingeschnittenen Fenstern, Erkern und kunstvollen schmiedeeisernen Gittern, wobei Gebäude wie die Häuser Stupaun, Dumeng, Könz und Viletta die typische Bau- und Wohnkultur des Engadins in eindrucksvoller Weise widerspiegeln und dem Dorf sein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen, die reformierte Kirche von Guarda setzt mit ihrer schlichten Eleganz einen bewussten architektonischen Kontrast zu den reich geschmückten Wohnhäusern und verweist auf die religiöse Prägung der Region, ergänzt wird das sakrale Ensemble durch die romanische Kapelle, die mit ihren klaren Formen ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Sakralarchitektur darstellt, ein weiterer geschichtlicher Anziehungspunkt ist die Mühle Bos-cha, deren erhaltene Mauern, Mühlsteine und das rekonstruierte Wasserrad anschaulich von der früheren Bedeutung der Getreideverarbeitung und der alpinen Selbstversorgung erzählen, über die klassischen Sehenswürdigkeiten hinaus ist Guarda eng mit der Figur des Schellen-Ursli verbunden, dessen Geschichte hier ihren Ursprung hat und die im Schellenursli-Museum auf liebevolle Weise lebendig gehalten wird, landschaftlich beeindruckt Guarda durch weite Ausblicke über das Unterengadin, sonnige Hänge, traditionelle Maiensäße und eine ruhige, ursprüngliche Umgebung, die zu Spaziergängen durch die Gassen ebenso einlädt wie zu Wanderungen in die umliegende Bergwelt, die besondere Verbindung aus Architektur, Geschichte, gelebter Tradition und alpiner Landschaft macht Guarda zu einem kulturellen Juwel des Engadins und zu einem Ort, der Besucher nachhaltig begeistert und lange in Erinnerung bleibt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Guarda – Tourismus, CH-7545 Guarda Tel. +41(0)81-862.23.42
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Reiseführer 'Sehenswertes Lavin - Region Unterengadin
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Lavin liegt im Unterengadin nahe dem Übergang zum Schweizerischer Nationalpark und gehört zu den traditionsreichen Engadiner Dörfern, deren Geschichte trotz schwerer Einschnitte bis heute im Ortsbild ablesbar geblieben ist. Der große Dorfbrand von 1869 zerstörte weite Teile der historischen Bausubstanz, dennoch konnten bedeutende Bauwerke bewahrt werden, die eindrucksvoll von der kulturellen Kontinuität des Ortes zeugen. Die reformierte Kirche von Lavin ist ein markantes spätgotisches Bauwerk, das mit seinem klar gegliederten Chor und der kunstvoll bemalten Holzdecke zu den architektonischen Höhepunkten des Dorfes zählt und einen tiefen Einblick in die religiöse und künstlerische Tradition des Engadins vermittelt. Mit ihrer schlichten äußeren Erscheinung und dem zugleich reichen Innenraum spiegelt sie den für die Region typischen protestantischen Kirchenbau wider. Ein wichtiges Zeugnis der dörflichen Wohnkultur ist das Haus Cuorat, eines der erhaltenen historischen Wohnhäuser Lavins, das mit seiner zurückhaltenden, dennoch sorgfältig gegliederten Fassade exemplarisch für die Engadiner Architektur steht und die funktionale Verbindung von Wohn- und Wirtschaftsbereichen erkennen lässt. Besonders eindrucksvoll ist die Dorfruine Gonda, die etwas abseits des heutigen Siedlungskerns liegt und an einen aufgegebenen Dorfteil erinnert, dessen Reste Einblicke in frühere Siedlungsformen und Lebensweisen ermöglichen. Die Ruinen verdeutlichen die historischen Veränderungen im Engadin, geprägt von Naturereignissen, wirtschaftlichem Wandel und der Anpassung an alpine Lebensbedingungen. Umgeben von einer offenen, ursprünglichen Kulturlandschaft und in unmittelbarer Nähe zu einem der bedeutendsten Naturräume der Schweiz gelegen, verbindet Lavin auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Architektur und Landschaft und bietet Besuchern einen ruhigen, authentischen Zugang zur kulturellen Entwicklung des Unterengadins. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lavin – Turissem, Verwaltung, 7543 Lavin Tel. +41(0)81-862.20.40
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Reiseführer 'Sehenswertes Ramosch - Region Unterengadin
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Ramosch gehört zu den geschichtlich bedeutendsten Orten des Unterengadins und war über lange Zeit Verwaltungssitz der Region, was sich bis heute in der außergewöhnlichen Dichte historischer Bauten widerspiegelt, besonders prägend für das Ortsbild ist die imposante Ruine Tschanüff, eine der größten Burgruinen des Unterengadins, die auf einem markanten Felshügel oberhalb des Dorfes thront und einst Sitz der Herren von Ramosch war, ihre mächtigen Mauerreste dominieren noch immer die Landschaft und veranschaulichen die frühere politische und strategische Bedeutung des Ortes, im Dorf selbst bildet die reformierte Kirche einen zentralen kulturellen Bezugspunkt, sie wurde 1522 von Bernhard von Puschlav errichtet und zählt zu den wichtigen Beispielen reformatorischer Kirchenarchitektur im Engadin, ihre klare Formensprache und der bewusste Verzicht auf ornamentale Ausstattung spiegeln die religiösen Vorstellungen der Reformationszeit eindrucksvoll wider, zum historischen Gemeindegebiet gehört auch der höher gelegene Ortsteil Vnà, der mit seiner geschlossenen Dorfform und zahlreichen Engadiner Häusern einen besonders authentischen Eindruck traditioneller Baukultur vermittelt, hier befindet sich das Haus Barblan aus dem Jahr 1777, ein typisches Beispiel Engadiner Wohnbaukunst mit massivem Mauerwerk, sorgfältig gegliederten Fassaden und regional geprägten Bauelementen, eine besondere kulturelle Eigenheit von Vnà ist das sogenannte begehbare Wörterbuch, bei dem Begriffe in mehreren Sprachen direkt auf Hausfassaden angebracht sind und auf anschauliche Weise die sprachliche Vielfalt und Mehrsprachigkeit des Engadins dokumentieren, Ramosch verbindet damit politische Geschichte, Wehrarchitektur, reformatorisches Erbe und lebendige Sprachkultur zu einem vielschichtigen Ortsbild, das Besuchern einen tiefen und zugleich ruhigen Einblick in die kulturelle Identität des Unterengadins ermöglicht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Unterengadin-Tourismus AG (regionale Information), CH-7550 Scuol, Tel. +41(0)81-861.22.22
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Reiseführer 'Sehenswertes Samnaun - Region Unterengadin
Reiseführer 'Sehenswertes Samnaun - Region Unterengadin
Samnaun liegt in einem abgeschlossenen Hochtal nahe der österreichischen Grenze und nimmt innerhalb des Unterengadins eine besondere Stellung ein, da sich der Ort aufgrund seiner geografischen Lage und historischen Entwicklung zu einer zollfreien Enklave entwickelte, was seine wirtschaftliche und kulturelle Eigenständigkeit bis heute prägt, über Jahrhunderte war Samnaun nur über Tirol erreichbar, wodurch sich eigene Traditionen, eine starke Dorfgemeinschaft und eine unverwechselbare Bauweise herausbildeten, den religiösen Mittelpunkt des Dorfes bildet die katholische Pfarrkirche St. Jakob, die in ihrer Architektur Elemente der Spätgotik mit barocken Erweiterungen vereint und damit die wechselvolle Bau- und Glaubensgeschichte der Region widerspiegelt, ihr harmonisches Erscheinungsbild und die ruhige Lage verleihen dem Bauwerk eine besondere Bedeutung im Ortsgefüge, etwas erhöht über dem Dorf liegt die Kapelle Mariahilf, ein schlichter Sakralbau, der durch seine einfache Formensprache, die zurückhaltende Ausstattung und die stille Umgebung eine Atmosphäre der Besinnung und Ruhe vermittelt, das historische Ortsbild von Samnaun wird zudem von traditionellen Stallungen und Wohnhäusern geprägt, deren gemauerte Fundamente mit aufgesetzten Holzaufbauten typisch für die alpine Bauweise in Grenzregionen sind und anschaulich von der früheren landwirtschaftlichen Selbstversorgung und wirtschaftlichen Unabhängigkeit zeugen, eingebettet in eine hochalpine Landschaft mit weiten Ausblicken und markanten Bergzügen verbindet Samnaun religiöses Erbe, eigenständige Dorfkultur und besondere historische Rahmenbedingungen zu einem charakteristischen Gesamtbild, das Besuchern einen ruhigen und zugleich authentischen Einblick in das Leben im äußersten Osten des Unterengadins eröffnet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Samnaun – Tourismus, Chasa Riva, Dorfstr. 4, CH-7563 Samnaun-Dorf Tel. +41(0)81-868.58.58
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Reiseführer 'Sehenswertes Scuol - Region Unterengadin
Reiseführer 'Sehenswertes Scuol - Region Unterengadin
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Scuol, im rätoromanischen Vallader ursprünglich als Schuls bezeichnet, gehört zu den traditionsreichsten und kulturgeschichtlich bedeutendsten Orten des Unterengadins und erlangte vor allem im 19. Jahrhundert durch seine zahlreichen Heilquellen internationale Bekanntheit als Kurort, seine Entwicklung reicht jedoch weit ins Mittelalter zurück, als sich der Ort aufgrund seiner Lage am Inn zu einem wichtigen regionalen Zentrum von Handel, Glauben und Verwaltung entwickelte, der historische Ortskern ist bis heute von stattlichen Engadiner Häusern geprägt, deren massive Bauweise, mächtige Rundbogentore, tief liegende Fenster und reich verzierte Fassaden mit kunstvollen Sgraffiti den Wohlstand und die gesellschaftliche Stellung früherer Bewohner anschaulich widerspiegeln, hoch über dem Dorf auf einem markanten Felssporn erhebt sich die reformierte Kirche von Scuol, die mit ihrem schlanken Turm, den schlichten gotischen Formen und ihrer exponierten Lage ein weithin sichtbares Wahrzeichen darstellt und die religiöse Bedeutung des Ortes eindrucksvoll unterstreicht, ergänzend dazu steht am Dorfrand die Kirche St. Georg, ein kleinerer romanisch-gotischer Sakralbau, der von der tief verwurzelten christlichen Tradition der Gemeinde zeugt, ein besonderes architektonisches Highlight ist La Tuor, ein eindrucksvolles Brückentor aus dem 13. Jahrhundert, das einst Teil der mittelalterlichen Dorfbefestigung war und als seltenes Beispiel wehrhafter Architektur im Engadin gilt, im Zentrum von Scuol befinden sich mehrere kunstvoll gestaltete Dorfbrunnen, aus denen mineralhaltiges Wasser einer der zahlreichen Quellen fließt, insgesamt entspringen im Gemeindegebiet rund 20 Heilquellen, deren medizinische Nutzung Scuol weit über die Region hinaus bekannt machte, diese Bedeutung spiegelt sich besonders in der historischen Trinkhalle wider, die im 19. Jahrhundert errichtet wurde und der kontrollierten Ausgabe von Quellwasser diente, darunter auch das stark mineralisierte Glaubersalz-Wasser, ein weiteres bedeutendes Bauwerk ist die Cha Gronda, ein historischer Profanbau, der ursprünglich als Kornspeicher und Versammlungsort genutzt wurde und bis heute von der wirtschaftlichen und sozialen Organisation des Dorfes zeugt, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit weiten Ausblicken über das Inntal und umgeben von alpiner Natur verbindet Scuol auf eindrucksvolle Weise Kurtradition, historische Architektur und lebendige Dorfkultur und bietet Besuchern einen vielseitigen und authentischen Zugang zur Geschichte und Identität des Unterengadins. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Scuol – Tourismus, CH-7550 Scuol Tel. +41(0)81-861.22.22
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Reiseführer 'Sehenswertes Sent - Region Unterengadin
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Sent liegt auf einer sonnigen Terrasse hoch über dem Inntal und zählt zu den charakteristischsten Dörfern des Unterengadins, dessen Ortsbild durch eine außergewöhnliche Geschlossenheit und eine unverwechselbare architektonische Handschrift geprägt ist, besonders typisch sind die sogenannten Senter Giebel, barocke Giebelaufsätze, die den Engadiner Häusern eine elegante, fast repräsentative Dachform verleihen und dem Dorf sein markantes Erscheinungsbild geben, der historische Ortskern besteht aus dicht gruppierten Wohnhäusern mit massivem Mauerwerk, fein gegliederten Fassaden und kunstvollen Details, die vom Wohlstand früherer Jahrhunderte zeugen, die reformierte Kirche von Sent steht in dominanter Lage am Rand des Dorfes und unterstreicht mit ihrer klaren Architektur die protestantische Prägung des Unterengadins, sie bildet zugleich einen wichtigen Orientierungspunkt im Ortsgefüge, südlich von Sent liegt die Kirchenruine San Peder, eine aufgegebene frühere Dorfkirche, deren erhaltene Mauerreste eindrucksvoll an die frühe Kirchengeschichte und an frühere Siedlungsstrukturen erinnern, zu den bedeutenden Profanbauten gehört die barocke Butia da Plaz, ein zentrales Gebäude am Dorfplatz, das mit seiner Gestaltung die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Ortes widerspiegelt, ebenso bemerkenswert ist die Chasa Rüedlinger, deren reich geschmückte Fassade mit Sgraffiti und architektonischen Details zu den schönsten Beispielen Engadiner Baukunst zählt, über die baulichen Besonderheiten hinaus ist Sent auch ein Ort lebendiger Kultur, der mit einem öffentlich zugänglichen Museum zum Werk von Alberto Giacometti einen bedeutenden künstlerischen Bezug aufweist und die kulturelle Vielfalt des Dorfes unterstreicht, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit weitem Blick über das Inntal verbindet Sent Architektur, Geschichte und Kunst zu einem harmonischen Gesamtbild und vermittelt Besuchern einen besonders authentischen Eindruck des Unterengadins. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Sent – Turissem, CH-7554 Sent, Tel. +41(0)81-864.15.44
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Reiseführer 'Sehenswertes Susch - Region Unterengadin
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Susch liegt idyllisch am Fuß des Flüelapasses und zählt zu den geschichtlich und architektonisch bedeutendsten Orten des Unterengadins, seine Entwicklung ist eng mit der Rolle als Passort und Verkehrsknotenpunkt verbunden, was sich bis heute deutlich im Ortsbild widerspiegelt, der historische Ortskern ist außergewöhnlich gut erhalten und wird von zahlreichen Engadiner Handwerker- und Bauernhäusern geprägt, deren massive Bauweise, kunstvoll gestaltete Fassaden, Sgraffiti und traditionelle Rundbogenportale den Wohlstand früherer Jahrhunderte anschaulich dokumentieren, hoch über dem Dorf erhebt sich die imposante Ruine der Fortezza Rohan, ein weitläufiger Festungskomplex aus dem 17. Jahrhundert, der einst der Sicherung der Passroute diente und mit seiner markanten Silhouette bis heute das Landschaftsbild dominiert, von hier eröffnen sich weite Ausblicke über das Inntal und die umliegende Bergwelt, ein zentrales kulturelles Bauwerk ist die reformierte Kirche von Susch, deren romanischer Turm einen bewussten architektonischen Kontrast zur reich verzierten Rokoko-Orgel aus dem Jahr 1770 bildet und damit die Verbindung unterschiedlicher Stilepochen eindrucksvoll sichtbar macht, der Plantaturm erinnert an die wechselvolle Geschichte des Ortes und seine Bedeutung innerhalb regionaler Verwaltungs- und Machtstrukturen, ergänzt wird dieses Ensemble durch den Gefängnisturm La Praschun, der von den historischen Rechtsverhältnissen zeugt und die frühere Funktion Suschs als wichtiger Verwaltungs- und Kontrollort unterstreicht, über Jahrhunderte bot der Ort Reisenden, Händlern und Fuhrleuten Versorgung und Schutz auf dem Weg über den Flüelapass, heute verbindet Susch sein reiches kulturelles Erbe mit einer eindrucksvollen alpinen Umgebung und vermittelt Besuchern einen authentischen Einblick in die Geschichte, Architektur und Bedeutung des Unterengadins. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Susch – Verkehrsverein, CH-7542 Susch Tel. +41(0)81-862.28.62
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Reiseführer 'Sehenswertes Tarasp - Region Unterengadin
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Tarasp gehört zu den geschichtlich und kulturell eigenständigsten Orten des Unterengadins und ist besonders durch sein weithin sichtbares Schloss geprägt, das auf einem markanten Felsen hoch über dem Inn thront und das Landschaftsbild bis heute dominiert, die Ursprünge von Schloss Tarasp reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, in seiner heutigen Erscheinung dokumentiert die Anlage eindrucksvoll die Entwicklung vom mittelalterlichen Wehrbau zum repräsentativen herrschaftlichen Wohnsitz, nachdem das Schloss zu Beginn des 20. Jahrhunderts umfassend restauriert und neugestaltet wurde, als kulturelles Wahrzeichen prägt es die Identität des Ortes weit über das Engadin hinaus, im Ortsteil Fontana befindet sich die barocke Dreifaltigkeitskirche, die im späten 17. Jahrhundert auf älteren Fundamenten errichtet wurde und mit ihrer Architektur den katholischen Charakter Tarasps unterstreicht, die katholische Pfarrkirche, die Kapelle St. Jon sowie der Tirolerbrunnen verweisen auf die besondere historische Situation des Ortes, der bis 1803 zum habsburgischen Tirol gehörte und sich damit konfessionell und kulturell deutlich von den reformierten Nachbargemeinden unterschied, diese religiöse und politische Sonderstellung prägt Tarasp bis heute, eine wichtige Rolle in der Ortsgeschichte spielt zudem die lange Kurtradition, die auf die mineralreichen Heilquellen zurückgeht, das historische Kurhotel und die Trinkhalle zeugen von der Blütezeit des Kurwesens im 19. und frühen 20. Jahrhundert, als Tarasp zu den bedeutenden Kurorten der Alpen zählte, die Trinkhalle diente der kontrollierten Abgabe des mineralhaltigen Wassers und war ein zentraler Treffpunkt für Kurgäste, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit weitem Blick über das Inntal verbindet Tarasp Wehrarchitektur, katholisches Erbe und Kurgeschichte zu einem außergewöhnlichen Ensemble, das Besuchern einen tiefen Einblick in die vielschichtige Vergangenheit und die besondere kulturelle Stellung dieses Ortes im Unterengadin ermöglicht. (c)WV
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Gasthaus Avrona in Tarasp
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Reiseführer 'Sehenswertes Tschlin - Region Unterengadin
Reiseführer 'Sehenswertes Tschlin - Region Unterengadin
Tschlin liegt in erhöhter Lage hoch über dem Inntal nahe der Grenze zu Österreich und zählt zu den architektonisch und kulturgeschichtlich bemerkenswertesten Dörfern des Unterengadins, sein Ortsbild ist von großer Geschlossenheit und bewahrt bis heute einen ausgeprägt historischen Charakter, der sich aus Sakralbauten, bäuerlicher Baukultur und wehrhaften Relikten zusammensetzt, die reformierte Kirche von Tschlin erhebt sich in dominanter Position am Dorfrand und gehört mit ihrem spätgotischen Chor, dem schlanken Turm und der klaren Raumgestaltung zu den eindrucksvollsten protestantischen Sakralbauten der Region, sie spiegelt zugleich die religiöse Prägung des oberen Unterengadins wider, zur ehemaligen Gemeinde Tschlin gehört auch das Dorf Martina, in dem sich eine weitere reformierte Kirche mit schlichten, streng protestantischen Formen befindet, die die konfessionelle Einheit des Tals unterstreicht, entlang alter Verkehrs- und Handelswege liegt die Kapelle St. Nicla, die einst als Pilgerstation diente und mit erhaltenen romanischen Bauelementen von der frühen kirchlichen Entwicklung des Engadins zeugt, ein weiteres bedeutendes Zeugnis religiöser Baugeschichte ist die Kirche St. Johannes Baptist, die die Vielfalt sakraler Traditionen im Gemeindegebiet ergänzt, von herausragender kultureller Bedeutung ist die Stamparia Strada, eine historische Druckerei, die heute als Museum betrieben wird und anschaulich die Geschichte des rätoromanischen Buchdrucks sowie die sprachliche Identität der Region dokumentiert, oberhalb des Talbodens liegen zudem die Reste der mittelalterlichen Burganlage Serviezel, deren Ruine auf die einst wehrhafte Sicherung des Tals hinweist und die politische Bedeutung der Grenzregion verdeutlicht, eingebettet in eine offene Hochlandschaft mit weitem Blick über das Inntal verbindet Tschlin religiöses Erbe, handwerkliche Tradition und historische Tiefe zu einem harmonischen Gesamtbild, das Besuchern einen besonders authentischen Zugang zur Kultur und Geschichte des Unterengadins eröffnet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tschlin – Turissem, CH-7558 Strada Tel. +41(0)81-866.34.34
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Reiseführer 'Sehenswertes Zernez - Region Unterengadin
Reiseführer 'Sehenswertes Zernez - Region Unterengadin
Zernez liegt am westlichen Eingang zum Unterengadin und nahm über Jahrhunderte eine Schlüsselrolle als Verkehrsknotenpunkt an der wichtigen Route über den Ofenpass ein, wodurch sich der Ort früh zu einem Zentrum von Verwaltung, Handel und Durchgangsverkehr entwickelte, der historische Ortskern ist bis heute von stattlichen Engadiner Häusern geprägt, deren schlichte und funktionale Fassaden die regionalen Bautraditionen bewahren und zugleich die Anpassung an das alpine Klima widerspiegeln, zentrale Bedeutung besitzt die reformierte Kirche im Ortszentrum, die zu den ältesten Sakralbauten Zernez’ zählt und nach einem verheerenden Dorfbrand im 19. Jahrhundert teilweise neu errichtet wurde, sie steht exemplarisch für die religiöse Kontinuität des Ortes, einen deutlichen stilistischen Kontrast bildet die Kapelle San Bastian aus dem frühen 17. Jahrhundert, deren reiche barocke Stuckarbeiten den Einfluss südlicher Kunstformen im alpinen Raum eindrucksvoll sichtbar machen, ein herausragendes Zeugnis weltlicher Macht ist das Schloss Planta Wildenberg, das im 16. Jahrhundert auf älteren Fundamenten errichtet wurde und als Sitz des Landeshauptmanns diente, mit seiner massiven Erscheinung, den polygonalen Erkern und der wehrhaften Architektur zählt es zu den repräsentativsten Herrschaftsbauten des Engadins, zur Befestigung und Sicherung des Ortes trugen auch der Turm der Mor, ursprünglich als Wachturm angelegt, sowie die Ruine La Serra bei, die gemeinsam von der strategischen Bedeutung Zernez’ in früheren Jahrhunderten zeugen, ergänzend dazu stehen die Häuser Fili und Schorta als Beispiele bürgerlicher Wohnkultur, deren Fassaden mit Sgraffiti, Lisenen und historischen Türportalen geschmückt sind und den sozialen Status ihrer einstigen Bewohner widerspiegeln, Zernez vereint in seinem Ortsbild religiöse Bauwerke, herrschaftliche Architektur und bürgerliche Wohnkultur zu einem vielschichtigen Ensemble und steht damit exemplarisch für die Verbindung von Verwaltung, Glauben und lokaler Bautradition im Unterengadin. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'
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Tourismusinfos/Büro: Zernez - Das Tor zum Schweizer Nationalpark, Chasa Fuschina, CH-7530 Zernez, Tel. +41(0)81-856.13.00
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Reiseführer 'Sehenswerte Region Val Müstair
Val Müstair bildet den östlichsten Zipfel des Kantons Graubünden und nimmt innerhalb der Schweiz eine besondere geografische, kulturelle und sprachliche Stellung ein, durch seine Lage an der Grenze zu Südtirol war das Tal über Jahrhunderte hinweg von relativer Abgeschiedenheit geprägt, was die Entwicklung einer eigenständigen romanischen Identität begünstigte, diese kulturelle Kontinuität ist bis heute im Alltag, in der Sprache und in der Baukultur deutlich spürbar, geistiges und kulturelles Zentrum des Tals ist das Kloster St. Johann in Müstair, das um das Jahr 775 gegründet wurde und seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, seine karolingischen Fresken gelten als weltweit einzigartiges Zeugnis frühmittelalterlicher Wandmalerei und machen das Kloster zu einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler Europas, seit dem 12. Jahrhundert leben hier Benediktinerinnen, deren klösterliche Lebensweise dem Ort bis heute eine besondere Ruhe und spirituelle Tiefe verleiht, neben diesem herausragenden Monument bewahrt das Val Müstair eine Vielzahl geschlossener Dorfstrukturen mit Engadiner Wohnbauten, kleinen Kirchen, Mühlen und Werkstätten, in Orten wie Sta. Maria Val Müstair Valchava Fuldera spiegeln sich bäuerlicher Alltag, regionale Bauformen und handwerkliche Traditionen in eindrucksvoller Geschlossenheit wider, museale Einrichtungen wie die oder das Museum 14/18 dokumentieren anschaulich die Alltags-, Sozial- und Zeitgeschichte des Tals, ein lebendiges Beispiel gelebter Handwerkskultur ist die Tessanda in Sta. Maria, in der traditionelle Textilkunst bis heute gepflegt und weiterentwickelt wird, mit der Eröffnung des Ofenpasses im Jahr 1872 und der späteren Einbindung in die Nationalparkroute wurde das Val Müstair besser erschlossen, ohne dabei seinen landschaftlichen und kulturellen Charakter zu verlieren, weite Wiesen, traditionelle Kulturlandschaften und eine behutsam genutzte alpine Umgebung prägen das Tal bis heute, das Val Müstair steht damit exemplarisch für eine harmonische Verbindung von klösterlichem Erbe, lebendiger Tradition und einer bewusst bewahrten Kulturlandschaft am Rand der Schweiz und bietet Besuchern einen besonders authentischen Zugang zu Geschichte, Sprache und Lebensweise einer einzigartigen Alpenregion. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes Fuldera - Region Val Müstair
Fuldera liegt leicht erhöht im Val Müstair und gehört zu den typischen Engadiner Dörfern, die sich durch ein geschlossenes historisches Ortsbild und eine klar erkennbare regionale Baukultur auszeichnen, der Dorfkern wird geprägt von stattlichen Wohnhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, deren Fassaden mit kunstvollen Sgraffiti geschmückt sind und den bäuerlichen Wohlstand früherer Zeiten widerspiegeln, diese Engadiner Häuser zeigen charakteristische Merkmale wie flache Dächer, tief eingeschnittene Fenster, massive Rundbogenportale und funktional gegliederte Fassaden, die optimal an die klimatischen Bedingungen des Hochgebirgstals angepasst sind, im Zentrum des Dorfes steht die reformierte Kirche, ein schlichter Sakralbau mit regionaltypischer Gestaltung, der als geistlicher Mittelpunkt der Gemeinde dient und die protestantische Prägung des Val Müstair deutlich macht, ihre zurückhaltende Architektur und klare Formensprache spiegeln die funktionale Nüchternheit ländlicher Kirchenbauten wider und stehen in bewusstem Kontrast zur dekorativen Ausgestaltung der Wohnhäuser, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit Wiesen, traditionellen Nutzflächen und weitem Blick über das Tal bewahrt Fuldera ein authentisches Bild dörflichen Lebens im Val Müstair und steht exemplarisch für die enge Verbindung von regionaler Baukunst, religiöser Kontinuität und bäuerlich geprägter Kulturlandschaft. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes Lü - Region Val Müstair
Lü liegt auf einer sonnigen Terrasse hoch über dem Talboden des Val Müstair und zählt zu den höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen der Schweiz, seine abgeschiedene Lage und die Höhenstufe prägen bis heute den besonderen Charakter des kleinen Dorfes, das ein ausgesprochen authentisches Ortsbild bewahrt, die historischen Wohnhäuser sind typische Beispiele Engadiner Baukultur mit massiven Steinmauern, tief eingeschnittenen Fenstern und den für die Region charakteristischen Sgraffitoverzierungen, die zugleich dekorative und symbolische Funktionen erfüllen, als ehemals selbstständige politische Gemeinde war Lü über Jahrhunderte hinweg stark von bäuerlicher Selbstversorgung geprägt und entwickelte sich fern größerer Verkehrsachsen mit einer eigenständigen sozialen und kulturellen Identität, diese Abgeschiedenheit spiegelt sich in der geschlossenen Dorfform ebenso wider wie in der zurückhaltenden, funktionalen Architektur, die konsequent an die hochalpine Lage angepasst ist, die Umgebung von Lü besitzt zudem besondere naturräumliche Bedeutung, darunter ein bekanntes Feuchtgebiet von hoher botanischer Wertigkeit, das den sensiblen Umgang mit der alpinen Landschaft und die enge Verzahnung von Siedlung und Natur verdeutlicht, Lü steht damit exemplarisch für die Verbindung von hochalpiner Lebensweise, historisch gewachsener Baukultur und einer bewusst bewahrten Kulturlandschaft im Val Müstair und vermittelt Besuchern einen eindrucksvollen Eindruck traditioneller Siedlungsformen am Rand des Hochgebirges. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes Müstair - Region Val Müstair
Reiseführer 'Sehenswertes Müstair - Region Val Müstair
Reiseführer 'Sehenswertes Müstair - Region Val Müstair
Müstair ist der größte Ort des Val Müstair und in besonderer Weise mit der Geschichte des bedeutenden Kloster St. Johann verbunden, das zu den herausragenden Kulturdenkmälern der Schweiz zählt und die geistige wie bauliche Entwicklung des Tals seit über zwölf Jahrhunderten prägt, die Gründung des Klosters geht auf Karl den Großen im 8. Jahrhundert zurück und markiert einen frühen kulturellen Fixpunkt im Alpenraum, die Klosterkirche beherbergt den weltweit umfangreichsten erhaltenen frühmittelalterlichen Bilderzyklus mit karolingischen Fresken von internationalem Rang, die als einzigartiges Zeugnis frühmittelalterlicher Wandmalerei gelten und den außergewöhnlichen kunsthistorischen Wert der Anlage unterstreichen, seit dem 12. Jahrhundert wird das Kloster von Benediktinerinnen bewohnt, deren klösterliche Lebensweise bis heute das spirituelle und kulturelle Leben in Müstair bestimmt, unmittelbar angrenzend erhebt sich der Plantaturm, der heute als Museum dient und die Entwicklung der klösterlichen Architektur, der Alltagskultur und der religiösen Praxis über viele Jahrhunderte anschaulich dokumentiert, neben dem Klosterensemble prägen weitere bedeutende Bauwerke das Ortsbild, darunter die Heiligkreuzkapelle mit barocken Ausstattungselementen, die Chasa Chalavaina als historisches Gasthaus in regionaltypischer Bauweise sowie die Kapelle St. Sebastian und das ehemalige Kapuzinerhospiz, die von der religiösen Vielfalt und der sozialen Fürsorge vergangener Zeiten zeugen, ergänzt wird dieses Ensemble durch das Haus Balcumat, ein stattliches Wohnhaus mit kunstvoll gestalteten Fassadendetails, das die bürgerliche Baukultur des Ortes repräsentiert, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft und geprägt von einer außergewöhnlichen Dichte historischer Bauwerke steht Müstair exemplarisch für die geistliche, kulturelle und bauliche Kontinuität im südöstlichsten Teil Graubündens und vermittelt Besuchern einen besonders intensiven Einblick in die Geschichte und Identität des Val Müstair. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'
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Reiseführer 'Sehenswertes Sta. Maria - Region Val Müstair
Reiseführer 'Sehenswertes Sta. Maria - Region Val Müstair
Sta. Maria gilt als kulturelles Zentrum des Val Müstair und bewahrt ein Ortsbild von besonderer Dichte und Qualität, das durch historische Bürgerhäuser, lebendige Handwerkstraditionen und museale Einrichtungen geprägt ist, die reformierte Kirche aus dem 15. Jahrhundert zählt zu den ältesten Sakralbauten der Region und verweist mit ihrem zurückhaltenden Äußeren, dem markanten Turm und der klaren Raumgestaltung auf die frühe reformierte Prägung des Tals, das Dorfbild wird maßgeblich von zahlreichen Engadiner Bürgerhäusern bestimmt, deren sorgfältig gestaltete Fassaden, tiefe Fensterlaibungen, massive Rundbogenportale und teilweise reiche Sgraffiti den Wohlstand früherer Handels- und Handwerkerfamilien widerspiegeln, ein herausragendes Beispiel bürgerlicher Wohnkultur ist die Chasa Capol, ein stattliches Wohnhaus aus dem 16. Jahrhundert, das behutsam restauriert wurde und heute als Galerie für regionale Kunst und Kunsthandwerk dient, exemplarisch für das bis heute lebendige textile Erbe des Tals steht das Atelier Tessanda, in dessen historischer Werkstatt Naturfasern an traditionellen Webstühlen verarbeitet werden und damit ein seltenes Beispiel gelebter Handwerkskultur erhalten bleibt, am Dorfrand liegt die restaurierte Mühle Mall, die anschaulich die frühere wirtschaftliche Bedeutung der Mühlenbetriebe für die Versorgung der Bevölkerung dokumentiert, das Museum 14/18 beleuchtet die besondere Rolle der Grenzregion während des Ersten Weltkriegs und vermittelt durch Fotografien, Objekte und Zeitzeugenberichte einen eindrucksvollen Einblick in eine bewegte Epoche, ergänzt wird dieses kulturelle Angebot durch das Heimatmuseum Chasa Jaura in Valchava, das mit Sta. Maria historisch und kulturell eng verbunden ist und den Alltag sowie die bäuerliche Lebensweise im Münstertal dokumentiert, Sta. Maria steht damit beispielhaft für die Verbindung von bürgerlicher Baukultur, regionaler Identität und handwerklichem Erbe und vermittelt Besuchern einen vielschichtigen, authentischen Eindruck des Val Müstair. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Sta. Maria – Turissem, i-Büro Sta. Maria/Valchava, 7536 Sta. Maria, Tel. +41(0)81-858.57.27
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Reiseführer 'Sehenswertes Tschierv - Region Val Müstair
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Tschierv liegt am westlichen Zugang zum Val Müstair und nimmt durch seine Lage zwischen dem Ofenpass und dem Münstertal eine besondere Stellung innerhalb der Region ein, besonders der Ortsteil Chasura bewahrt ein Ortsbild von außergewöhnlicher Ursprünglichkeit und gilt als eines der authentischsten Bauensembles des Val Müstair, die dichte Bebauung mit traditionellen Engadiner Wohnhäusern, engen Gassen und weitgehend original erhaltenen Gebäuden vermittelt einen unverstellten Eindruck vom historischen Dorfleben im alpinen Raum und lässt die frühere Siedlungsstruktur bis heute klar erkennen, massive Steinmauern, tief eingeschnittene Fenster, schlichte Fassaden und funktionale Grundrisse zeugen von einer Bauweise, die konsequent an Klima, Topografie und bäuerliche Lebensformen angepasst ist, unweit des Dorfes finden sich entlang des Anstiegs zum Ofenpass Überreste früherer Bergbauaktivitäten, die auf eine wirtschaftliche Nutzung des Hochtals bereits in früheren Jahrhunderten hinweisen und die historische Vielschichtigkeit des Ortes ergänzen, ein zentraler geistlicher Bezugspunkt der Gemeinde ist die Kapelle San Nikolaus, deren schlichte Architektur und randliche Lage ihre frühere Funktion als religiöses Zentrum einer weitläufigen Streusiedlung unterstreichen, eingebettet in eine offene Hochgebirgslandschaft und geprägt von großer baulicher Geschlossenheit steht Tschierv exemplarisch für die Verbindung von ländlicher Struktur, regionaltypischer Engadiner Bauweise und einem tief verwurzelten kulturellen Erbe am Übergang zwischen Schweizerischem Nationalpark und Val Müstair. (c)WV
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Bahn-Reiseführer 'Zürich - Graubünden - Vinschgau - Meran - Bozen'
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Tourismusinfos/Büro: Tschierv – Turissem, i-Büro Tschierv, 7532 Tschierv, Tel. +41(0)81-850.39.29
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Reiseführer 'Sehenswertes Valchava - Region Val Müstair
Valchava liegt ruhig im Zentrum des Val Müstair und bewahrt ein Ortsbild, das in besonderer Weise von bäuerlicher Baukultur, historischer Kontinuität und kultureller Beständigkeit geprägt ist, die reformierte Kirche des Dorfes geht auf das 15. Jahrhundert zurück und zählt zu den ältesten Sakralbauten des Tals, ihr markanter barocker Zwiebelturm setzt einen deutlichen Akzent im Ortsbild, während die schlichte Architektur des Kirchenschiffs die protestantische Prägung der Region widerspiegelt und sich harmonisch in das dörfliche Umfeld einfügt, als kulturelles Herzstück des Ortes gilt das Talmuseum, untergebracht in einem der stattlichsten historischen Wohnhäuser Valchavas, das mit sorgfältig gestalteten Ausstellungen die Alltags-, Wohn- und Handwerkskultur des Münstertals dokumentiert, Möbel, Textilien, Werkzeuge und Fotografien vermitteln ein lebendiges Bild des bäuerlichen Lebens in einem abgeschiedenen Hochtal und machen soziale Strukturen vergangener Jahrhunderte anschaulich nachvollziehbar, ein technikgeschichtlich besonders interessantes Zeugnis ist der restaurierte Kalkbrennofen am Ortsrand, der an die frühere Bedeutung der Kalkgewinnung für Bauwesen und lokale Wirtschaft erinnert und die harte Arbeitswelt früherer Generationen sichtbar macht, eingebettet in eine offene Kulturlandschaft mit traditioneller Nutzung steht Valchava exemplarisch für die Verbindung von dörflichem Erbe, regionaler Bautradition und einer bewusst gepflegten musealen Erinnerungskultur im Val Müstair. (c)WV
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Bahnreiseführer: Glacier Express, Bernina Express und die Rhätische Bahn - als Taschenbuch
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Reiseführer Sehenswertes in der Schweiz
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
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