Bahnreiseführer Bernina Express von Chur über St. Moritz nach Tirano
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Die Berninalinie, die heute als Teil des Bernina Express von Chur über St. Moritz nach Tirano geführt wird, zählt zu den spektakulärsten Eisenbahnstrecken Europas und ist als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Neben dem Glacier Express stellt sie ein weiteres touristisches Glanzstück dar – nicht nur in technischer Hinsicht, sondern vor allem aufgrund des herrlichen Naturschauspiels, das den Passagieren geboten wird. Bahnreisen werden hier zu einem unvergesslichen Erlebnis, insbesondere auf dem Streckenabschnitt über den Berninapass, der mit 2253 Metern über Meer als höchste Adhäsionsbahn Europas gilt. Die Geschichte der Berninalinie reicht bis ins Jahr 1905 zurück, als die Idee entstand, St. Moritz und das italienische Tirano mit einer Eisenbahn zu verbinden. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Bahngesellschaft gegründet, die Berninabahn, deren Ziel ein ganzjähriger touristischer und wirtschaftlicher Austausch über die Alpen war. Ab 1908 wurden die ersten Streckenabschnitte gebaut, wobei anspruchsvolle Ingenieurkunst erforderlich war, um die topografischen Herausforderungen ohne Zahnstange zu überwinden. Im Juli 1910 konnte das Teilstück von Bernina Suot via Ospizio Bernina nach Poschiavo eröffnet werden, womit die gesamte Strecke vollendet war. Trotz anfänglicher wirtschaftlicher Erfolge geriet die Berninabahn jedoch bald in finanzielle Schwierigkeiten. Nach mehreren Krisenjahren erfolgte 1943/44 die Fusion mit der Rhätischen Bahn. Der Zusammenschluss ermöglichte die technische Modernisierung und die Absicherung des Betriebs, insbesondere durch die Ergänzung von Lawinenschutzbauten, Galerien und kurzen Tunneln, die den Winterbetrieb sicherten. Die Berninalinie wurde seither regelmäßig instand gesetzt und behutsam an neue Betriebsstandards angepasst, wobei der historische Charakter weitgehend erhalten blieb. Entlang der Strecke eröffnen sich einmalige Ausblicke auf Gletscher, Hochgebirgstäler, kristallklare Seen und ursprüngliche Dörfer. Besonders eindrucksvoll sind der Lago Bianco und der Morteratschgletscher, die die alpine Landschaft eindrucksvoll prägen. Der Bernina Express steht heute für entschleunigtes Reisen mit Panoramafenstern und komfortabler Ausstattung und ist ein Paradebeispiel für nachhaltigen Tourismus in den Alpen. Die Kombination aus spektakulärer Landschaft, technischer Pionierleistung und historischer Bahnkultur macht diese Linie zu einem herausragenden Erlebnis für Reisende aus aller Welt. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
Die Veröffentlichung dieser Reiseführer erfolgt nicht zu kommerziellen Zwecken. Unsere Absicht ist vielmehr, vielen Besuchern und Lesern die vielfältigen Sehenswürdigkeiten in Europa näher zu bringen.
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Bahnreiseführer: Glacier Express, Bernina Express und die Rhätische Bahn - als Taschenbuch
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Die Autoren Ingrid und Achim Walder haben alle beschriebenen Orte selbst bereist und fotografiert, wodurch viele persönliche Eindrücke in den Text eingeflossen sind. Weitere Impressionen und ergänzende Informationen finden Sie auf dem begleitenden Onlineportal www.reisetipps-europa.de. Bahnreiseführer Glacier Express, Bernina Express |
Bahnreiseführer Bernina Express von Chur über St. Moritz nach Tirano - (c) OpenStreetMap
Bahnreiseführer Bernina Express von Chur über St. Moritz nach Tirano
Bahnreiseführer Bernina Express
Bahnreiseführer Bernina Express - Chur - Kantonshauptstadt von Graubünden
Bahnreiseführer Bernina Express - Chur - Kantonshauptstadt von Graubünden
Chur, die älteste Stadt der Schweiz und Hauptstadt des Kantons Graubünden, blickt auf eine über 5000-jährige Siedlungsgeschichte zurück und war bereits in römischer Zeit ein regionales Zentrum. Der historische Kern der Stadt hat sich rund um die Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt entwickelt, die auf dem Hof im ehemaligen bischöflichen Bereich thront. Die im 12. und 13. Jahrhundert errichtete dreischiffige Basilika zählt mit ihren romanisch-gotischen Bauelementen, der eindrucksvollen Lettnerwand und dem spätgotischen Hochaltar zu den bedeutendsten Sakralbauten der Schweiz. Die Altstadt von Chur ist geprägt von schmalen Gassen, restaurierten Zunfthäusern, Renaissance- und Barockfassaden sowie mittelalterlichen Türmen. Das markante Obertor und der Malteserturm sind Überreste der einstigen Stadtbefestigung und zeugen vom wehrhaften Charakter der mittelalterlichen Stadtanlage. Die reformierte Kirche St. Martin, deren Ursprünge ins 8. Jahrhundert zurückreichen, besticht durch ihre gotische Architektur und die bemalten Glasfenster von Augusto Giacometti. Auch das ehemalige Kloster St. Luzius mit seiner barocken Kirche und der frühchristlichen Krypta ist ein Zeugnis sakraler Bautradition. Im Ortsteil Haldenstein, auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins, befindet sich das Renaissanceschloss Haldenstein mit seinem repräsentativen Hauptgebäude und dem Schlossgarten, das aus einem mittelalterlichen Herrensitz hervorging. In unmittelbarer Nähe liegt die imposante Burgruine Haldenstein auf einem Felsvorsprung über dem Tal, mit erhaltenen Mauerzügen, Wohnturm und Zwingermauer. Unweit davon findet sich die Burgruine Lichtenstein auf einem bewaldeten Hügel, deren Turmreste und Mauerzüge noch gut sichtbar sind. Besonders bemerkenswert ist auch die Burg Grottenstein, ein ehemaliger Felshöhlenbau mit spärlichen Resten, der einst wohl als Rückzugsort diente. Die Vielfalt an Burganlagen rund um Chur gibt eindrucksvoll Einblick in die strategische Bedeutung des Raums im Mittelalter. Museal bietet Chur mit dem Rätische Museum in einem barocken Stadtpalais, dem Bündner Kunst- und Naturmuseum in der Villa Planta und dem Naturmuseum drei zentrale Einrichtungen, die Kunst, Geschichte und Naturkunde der Region vermitteln. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch das Weinbaumuseum Torculum und römische Ausgrabungen, die die Bedeutung der Region seit der Antike belegen. Die landschaftliche Umgebung ist geprägt von bewaldeten Berghängen, markanten Felspartien und dem Rhein. Mit der Seilbahn erreicht man den Hausberg Brambrüesch, der mit einem ausgedehnten Netz an Wanderwegen und Aussichtspunkten zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ziel ist. Chur ist zudem Ausgangspunkt weltberühmter Bahnstrecken wie der Arosabahn, des Glacier Express und der Berninabahn, die eindrucksvoll die Alpenlandschaft durchqueren. Die Kombination aus städtischer Geschichte, kultureller Dichte, architektonischem Erbe und landschaftlicher Vielfalt macht Chur zu einem Zentrum von überregionaler Bedeutung. (c)WV
Im Reiseführer Glacier Express + Bernina Express finden Sie eine genaue Beschreibung der Bahnstrecke und viele Bilder von den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.
Alle Sehenswürdigkeiten mit vielen Infos in unserem Reiseführer 'Sehenswertes in Graubünden'
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Bahnreiseführer Bernina Express von Chur nach Thusis
Von Chur aus beginnt die eindrucksvolle Fahrt der Rhätischen Bahn durch das breite Rheintal, wobei der Zug zunächst den Ort Felsberg passiert, der einst durch die ehemaligen Goldgruben „Goldene Sonne“ bekannt wurde und bis heute von dieser frühen Bergbaugeschichte geprägt ist. Weiter geht es durch Domat/Ems, einen wichtigen Industrie- und Siedlungsraum Graubündens, der zugleich den Übergang von der Stadtlandschaft Churs in die zunehmend alpine Umgebung markiert. Die Strecke folgt dem Lauf des Rheins und eröffnet bereits hier reizvolle Ausblicke auf Felswände, bewaldete Hänge und die weiten Talflächen. Im Bahnhof Reichenau-Tamins erreicht die Bahn einen der bedeutendsten Knotenpunkte im Netz der Rhätischen Bahn, denn hier verzweigen sich die Strecken in zwei weltbekannte Richtungen: einerseits über Thusis und die Albulalinie nach St. Moritz, andererseits entlang des Vorderrheins nach Disentis und weiter über den Oberalppass in Richtung Zermatt. Bereits während des kurzen Aufenthalts im Bahnhof bietet sich ein Blick auf das nahe gelegene Schloss Reichenau, das malerisch über dem Tal thront und ein markantes historisches Wahrzeichen der Region darstellt. Unmittelbar nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof eröffnet sich eines der landschaftlichen Höhepunkte der Strecke, denn hier vereinen sich Vorder- und Hinterrhein zum Alpenrhein, ein eindrucksvolles Naturschauspiel, das die geografische Bedeutung dieses Ortes eindrucksvoll unterstreicht. Die Bahn überquert den Fluss auf markanter Trasse und setzt ihre Fahrt fort, begleitet von ständig wechselnden Perspektiven auf Wasserläufe, Felsformationen und alpine Kulturlandschaft. Diese Passage zwischen Chur und Reichenau-Tamins verbindet auf besonders harmonische Weise Natur, Geschichte und Eisenbahntechnik und stimmt Reisende eindrucksvoll auf die großen Alpenstrecken Graubündens ein. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express von Reichenau nach Thusis
Bahnreiseführer Bernina Express von Reichenau nach Thusis
Auf der Fahrt durch das Domleschg durchquert der Zug eine der burgenreichsten Landschaften der Schweiz, die mit ihren zahlreichen mittelalterlichen Burgen und romantischen Ruinen ein eindrucksvolles Zeugnis der regionalen Geschichte bietet. Eingebettet zwischen steilen Talflanken und weiten Wiesen folgt die Strecke den Orten Cazis, Rodels, Rothenbrunnen, Rhäzüns, Bonaduz und schließlich Reichenau-Tamins, wobei sich immer wieder reizvolle Ausblicke auf historische Wehranlagen, Dörfer und die alpine Kulturlandschaft eröffnen. Die markanten Burgen wie Hohenrätien, Hochjuvalt oder Ortenstein prägen das Landschaftsbild des Domleschg und erinnern an die strategische Bedeutung dieses Tals als Verkehrs- und Herrschaftsraum im Mittelalter. Die Bahnlinie fügt sich harmonisch in diese geschichtsträchtige Umgebung ein und begleitet den Reisenden entlang des jungen Hinterrheins, dessen Lauf das Tal formt und für fruchtbare Böden sorgt. Reichenau-Tamins markiert schließlich den Übergang vom Domleschg ins Rheintal und zugleich einen wichtigen Bahnknotenpunkt, an dem sich die Strecken der Rhätischen Bahn verzweigen. Die Fahrt durch das Domleschg verbindet auf besonders anschauliche Weise eindrucksvolle Landschaft, historische Bauwerke und die Faszination der alpinen Eisenbahn und zählt damit zu den stimmungsvollsten Abschnitten im Netz der Rhätischen Bahn. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express - Thusis
Bahnreiseführer Bernina Express - Thusis
Der Bahnhof Thusis liegt im Kanton Graubünden am Eingang zum Hinterrheintal und nimmt eine Schlüsselrolle in der Geschichte und im Streckennetz der Rhätischen Bahn ein, denn hier beginnt die weltberühmte Albulalinie in Richtung St. Moritz, während zugleich die Strecke durch die Viamala-Schlucht weiter nach Süden führt. Thusis entwickelte sich früh zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt, da der Ort bereits vor dem Eisenbahnbau als wichtiger Umschlagplatz an den historischen Handelswegen über Splügen- und San-Bernardino-Pass diente und mit dem Anschluss an die Bahn eine neue wirtschaftliche und touristische Bedeutung erhielt. Das Bahnhofsgebäude selbst präsentiert sich funktional und zugleich traditionsbewusst und spiegelt die Epoche wider, in der die Rhätische Bahn den alpinen Raum nachhaltig erschloss. Für Reisende ist Thusis bis heute ein zentraler Umsteigepunkt, an dem sich Bahnfahrten in verschiedene spektakuläre Alpenlandschaften verzweigen, wodurch der Bahnhof ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungen in Graubünden ist. Unmittelbar in der Umgebung beginnt die eindrucksvolle Viamala-Schlucht mit ihren steilen Felswänden und historischen Brücken, die zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten der Region zählt und leicht erreichbar ist. Auch der historische Ortskern von Thusis mit seinen Bürgerhäusern und kleinen Plätzen lädt zu einem kurzen Aufenthalt ein und ergänzt das Reiseerlebnis um kulturelle Eindrücke. Die Lage am Übergang von Tal- zu Hochgebirgsstrecken verleiht dem Bahnhof Thusis eine besondere Atmosphäre, denn hier wechseln Landschaft, Vegetation und Streckencharakter spürbar. In der Verbindung von Eisenbahngeschichte, alpiner Ingenieurskunst und beeindruckender Natur steht der Bahnhof Thusis exemplarisch für die Bedeutung der Rhätischen Bahn als Rückgrat des Verkehrs und des Tourismus in Graubünden. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express - Thusis im Domleschg
Bahnreiseführer Bernina Express - Thusis im Domleschg
Thusis liegt am nördlichen Eingang zur Via-Mala-Schlucht am Fuß des Heinzenbergs und entwickelte sich dank seiner verkehrsstrategischen Lage früh zu einem bedeutenden Ort im Schams. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Erschließung des Splügenpasses verbunden, der bereits in der Römerzeit genutzt wurde und über Jahrhunderte ein zentraler Alpenübergang zwischen der Schweiz und Italien war. Die Eröffnung der Kantonsstraße im 19. Jahrhundert und der Ausbau des Eisenbahnnetzes stärkten die Rolle von Thusis als wirtschaftliches Zentrum der Region. Die reformierte Kirche, ein schlichter Saalbau aus dem 17. Jahrhundert mit polygonalem Chorabschluss, Holztonnengewölbe und bemerkenswerter Innenausstattung, bildet ein kulturhistorisches Zentrum des Ortes. Das Haus von Rosenroll, ein spätbarockes Bürgerhaus mit reicher Innenausstattung, bezeugt den Reichtum und Einfluss von Thusis in vergangenen Jahrhunderten. Die Ruine Obertagstein thront auf einem markanten Felssporn südlich von Thusis und wurde im 13. Jahrhundert als Höhenburg errichtet. Reste von Palas und Ringmauer geben Aufschluss über die ehemalige Ausdehnung der Anlage, deren strategische Lage eindrucksvolle Ausblicke über das Domleschg und das Hinterrheintal eröffnet. Unweit des Ortes liegt die spektakuläre Via-Mala-Schlucht, durch die sich der Hinterrhein über Jahrtausende in den Fels gegraben hat. Bis zu 300 Meter hohe, senkrechte Wände und beeindruckende Strudeltöpfe machen den Schluchtenweg zu einem eindrucksvollen Naturerlebnis. Der Zugang zur Schlucht erfolgt über eine in den Fels gehauene Galerie und Treppenanlagen, die spektakuläre Tiefblicke gewähren. Die Umgebung von Thusis ist geprägt von bewaldeten Hängen, schroffen Felsformationen und einer vielfältigen Flora, die von alpinen Kräutern bis zu Mischwäldern reicht. Thusis ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in den Heinzenberg, ins Schams und zum Piz Beverin. Die harmonische Verbindung von alpiner Naturkulisse, bewegter Geschichte und eindrucksvoller Architektur macht Thusis zu einem kulturell wie landschaftlich lohnenden Ziel. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Thusis – Verkehrsverein, Neudorfstr. 49, Postfach 55, CH-7430 Thusis Tel. +41(0)81-651.11.34
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Bahnreiseführer Bernina Express
Bahnreiseführer Bernina Express durch die Albulaschlucht
Zwischen Tiefencastel und Thusis fährt der Bernina Express durch die enge und steile Albulaschlucht und überquert den Solisviadukt.
Bahnreiseführer Bernina Express durch die Albulaschlucht
Bahnreiseführer Bernina Express durch die Albulaschlucht
Die Bahnstrecke führt am Hang weiter nach Tiefencastel, dem Hauptort des Albulatals an der Verzweigung von Julier- und Albula-Pass.
Bahnreiseführer Bernina Express - Tiefencastel
Bahnreiseführer Bernina Express - Tiefencastel
Tiefencastel liegt strategisch am Zusammenfluss von Albula und Julia am Eingang zur Albulapassstraße und galt über Jahrhunderte hinweg als Verkehrsknotenpunkt zwischen Nord- und Südalpen. Bereits in der Bronzezeit war das Gebiet besiedelt, wie archäologische Funde zeigen, und seit dem frühen Mittelalter bildete sich hier eine bedeutende Siedlung, die 831 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Hochmittelalter entwickelte sich Tiefencastel zu einem regionalen Verwaltungs- und Handelszentrum, besonders unter dem Einfluss des Bistums Chur. Die Pfarrkirche St. Stephan, erstmals im 14. Jahrhundert errichtet, wurde im 17. Jahrhundert durch italienische Kapuziner barockisiert und beeindruckt mit einer schlichten Fassade, einem gedrungenen Turm und einem kunstvoll gestalteten Innenraum mit Hochaltar und Wandfresken. Die zentrale Lage von Tiefencastel spiegelt sich auch im Ausbau der Rhätischen Bahn wider, deren Albulalinie hier vorbeiführt. Die aufwändige Streckenführung mit zahlreichen Brücken, Kehrtunnels und der nahegelegenen Albula-Schlucht zählt zu den größten technischen Errungenschaften der Bahnarchitektur und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Bahnwanderweg entlang der Albulalinie ermöglicht einen tiefen Einblick in die Ingenieurkunst und die alpine Landschaftsgestaltung. Naturbegeisterte finden rund um Tiefencastel ein vielfältiges Angebot: Der Parc Ela, der größte Naturpark der Schweiz, beginnt direkt vor der Haustür. Dieses Schutzgebiet erstreckt sich über eine vielfältige alpine Kulturlandschaft mit ausgedehnten Wäldern, Mooren, Alpwiesen und Felsfluren. Besonders das Val Tuors und das Tal des Oberhalbsteins laden zu eindrucksvollen Wanderungen ein, auf denen Flora und Fauna der Region, darunter Enzian, Arven, Steinböcke und Adler, in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden können. Tiefencastel vereint auf kleinem Raum Geschichte, Architektur und Natur und bietet vielfältige Erlebnisse für kulturhistorisch wie landschaftlich interessierte Reisende. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise, Gutscheine und Ermässigungen
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Bahnreiseführer Bernina Express, Filisur - Landwasserviadukt
Bahnreiseführer Bernina Express, Filisur - Landwasserviadukt
Nach der Ausfahrt aus einem kurzen Tunnel erreicht der Bernina Express einen der spektakulärsten Höhepunkte der gesamten Strecke, denn unmittelbar darauf überquert der Zug den weltberühmten Landwasser-Viadukt, ein Meisterwerk alpiner Eisenbahnbaukunst. Mit einer Länge von 130 Metern und einer Höhe von 65 Metern überspannt das elegante, sechsbogige Bauwerk in kühner Linienführung das tief eingeschnittene Tal des Landwassers und den darunter rauschenden Fluss. Der Viadukt wurde 1902 errichtet und fügt sich trotz seiner imposanten Dimensionen harmonisch in die umliegende Fels- und Waldlandschaft ein, wodurch er zu einem der bekanntesten Wahrzeichen der Rhätischen Bahn wurde. Besonders eindrucksvoll ist der Moment, in dem der Zug scheinbar direkt aus dem Tunnel auf den Viadukt fährt und anschließend wieder in einer Felswand verschwindet, ein Anblick, der Eisenbahnfreunde und Reisende aus aller Welt begeistert. Die langsame Überfahrt eröffnet faszinierende Tiefblicke und macht diesen Abschnitt zu einem unvergesslichen Erlebnis, das die einzigartige Verbindung von technischer Präzision, landschaftlicher Dramatik und zeitloser Eleganz der Alpenbahn eindrucksvoll verkörpert. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express - Filisur
Filisur liegt auf etwa 1030 Metern Höhe am Zusammenfluss von Landwasser und Albula und bildet einen wichtigen Knotenpunkt im oberen Albulatal. Der Ort entwickelte sich im Mittelalter entlang einer strategisch bedeutenden Handelsroute, die von Chur über den Albulapass ins Engadin führte. Erstmals erwähnt wurde Filisur im 12. Jahrhundert, als das Gebiet unter dem Einfluss der Herren von Greifenstein stand. Die Entwicklung des Dorfes war eng verknüpft mit der Herrschafts- und Kirchenpolitik der Region sowie dem Bau der Albulabahn um 1900, durch den Filisur zu einem bedeutenden Bahnknoten im Kanton Graubünden wurde. Der historische Ortskern gilt als herausragendes Beispiel eines Engadiner Straßendorfs mit dicht gereihten Häusern, steingefassten Eingängen und traditionellen Fassadendekorationen. Im Zentrum steht die reformierte Kirche, ein barocker Sakralbau mit einfacher Ausstattung, deren Wandmalereien Szenen aus dem Leben Christi zeigen und auf eine frühere gotische Ausstattung zurückgehen. Die Burgruine Greifenstein, hoch über dem Tal auf einem Felskopf gelegen, zeugt von der einstigen Bedeutung der gleichnamigen Adelsfamilie. Von der um 1200 errichteten Anlage sind noch Reste der Ringmauer, Fundamentstrukturen und Mauerabschnitte erhalten, die nur zu Fuß über einen steilen Waldweg erreichbar sind. Ein markantes Wahrzeichen der Region ist das Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn. Die 65 Meter hohe und 136 Meter lange Steinbogenbrücke führt mit sechs Bögen über das Tal des Landwassers und mündet direkt in einen Tunnel. Dieses herausragende Bauwerk, das zu den berühmtesten Eisenbahnbrücken Europas zählt, ist ein bedeutendes Beispiel für die harmonische Verbindung von Technik und Landschaft. Die Umgebung von Filisur ist geprägt von dichten Bergwäldern, steilen Felswänden und einem kühlen alpinen Klima. In den Höhenlagen gedeihen Arven und Lärchen, und die Region ist Lebensraum für Wildtiere wie Gämsen und Murmeltiere. Zahlreiche Wanderwege erschließen die vielfältige Landschaft und bieten eindrucksvolle Ausblicke auf das Albulatal und die Ingenieurbauten der UNESCO-geschützten Bahnstrecke. (c)WV
Im Reiseführer Glacier Express + Bernina Express finden Sie eine genaue Beschreibung der Bahnstrecke und viele Bilder von den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.
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Tourismusinfos/Büro: Bergün–Tourismus, Hauptstr. 83, CH-7482 Bergün/Bravuogn Tel. +41(0)81-407.11.52
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Bahnreiseführer Bernina Express von Chur über St. Moritz nach Tirano
Der Bahnhof Filisur liegt im Herzen Graubündens und nimmt als wichtiger Knotenpunkt im Netz der Rhätischen Bahn eine besondere Stellung ein, denn hier zweigt die Strecke nach Davos und Klosters ins Prättigau von der Albulalinie ab. Der Ort Filisur selbst ist eng mit der Geschichte der Alpenbahn verbunden und entwickelte sich durch die Eisenbahn von einem kleinen Bergdorf zu einem bedeutenden Verkehrspunkt zwischen Albula-, Landwasser- und Prättigaugebiet. Für Reisende markiert der Bahnhof einen spannenden Übergang, da sich hier unterschiedliche alpine Landschaftsräume und Fahrtrichtungen eröffnen, sei es in Richtung der weltberühmten Albulastrecke mit Viadukten und Kehrtunneln oder hinauf in die Davoser Hochlagen. Vor einigen Jahren wurde der Bahnhof Filisur umfassend umgebaut und modernisiert, wobei besonderer Wert auf Komfort und Barrierefreiheit gelegt wurde. Heute verfügt die Anlage über übersichtlich gestaltete Bahnsteige mit schützenden Überdachungen, die das Umsteigen auch bei alpinem Wetter angenehm machen und den Bahnhof funktional wie optisch aufwerten. Trotz der Modernisierung hat Filisur seinen historischen Charakter bewahrt und fügt sich harmonisch in die umgebende Berglandschaft ein. Die ruhige Atmosphäre des Bahnhofs, kombiniert mit seiner verkehrlichen Bedeutung, macht ihn zu einem idealen Ausgangspunkt für Bahnreisen durch Graubünden und unterstreicht eindrucksvoll die Rolle der Rhätischen Bahn als verbindendes Element zwischen Tälern, Pässen und bekannten Ferienorten. (c)WV
Die Geländestufe zwischen Bergün und Filisur wird mit Kreistunneln und Kehrschleifen überwunden.
Bahnreiseführer Bernina Express - Bergün
Bahnreiseführer Bernina Express - Bergün
Bergün liegt auf rund 1370 Metern Höhe im oberen Albulatal und nimmt durch seine Lage an der historischen Verbindung zwischen Chur und dem Engadin eine bedeutende Stellung ein. Erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt, gehörte der Ort zunächst zum Herrschaftsbereich der Freiherren von Greifenstein, bevor er im 15. Jahrhundert an das Hochstift Chur fiel und später Teil des Dreibündestaates wurde. Die Entwicklung Bergüns ist eng mit dem Bau der Albulabahn Ende des 19. Jahrhunderts verknüpft, die nicht nur eine neue verkehrstechnische Ära einleitete, sondern auch wirtschaftliche und touristische Impulse brachte. Der historische Ortskern zählt zu den charaktervollsten im Kanton Graubünden. Stattliche Engadiner Häuser mit kunstvollen Sgraffiti, verzierten Erkern und steingefassten Portalen prägen das Dorfbild. Der mittelalterliche Meierturm, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, gilt als ältestes Gebäude und markantes Wahrzeichen des Ortes. Die reformierte Kirche von Bergün, ursprünglich den Heiligen Peter und Florinus geweiht, präsentiert sich in ihrer spätgotischen Form schlicht und dennoch eindrucksvoll und vermittelt einen authentischen Einblick in die sakrale Architektur der Region. Ein kultureller Höhepunkt ist das Museum Bergün in einem typischen Engadiner Haus. Mit historischen Exponaten, Wohnräumen und Filmdokumenten zeigt es die Alltagskultur vergangener Zeiten, die touristische Entwicklung und die große Bedeutung des Bahnbaus im Albulatal. Oberhalb des Dorfes liegt die Kirche Stugl in Stuls, ein kleines Juwel gotischer Sakralarchitektur. Die Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert, die Szenen der Passion Christi darstellen, gehören zu den bedeutendsten Kunstwerken des mittelalterlichen Graubündens und verleihen der Kirche eine besondere Ausdruckskraft. Die Albula-Strecke der Rhätischen Bahn, Teil des UNESCO-Welterbes, gilt als Meisterleistung der Ingenieurskunst. Besonders eindrucksvoll zeigt sich dies im berühmten Bahnkarussell mit seinen Kehrtunnels, durch das der Zug elegant an Höhe gewinnt und gleichzeitig spektakuläre Ausblicke auf die Bergwelt rund um Bergün ermöglicht. Die Umgebung des Dorfes ist geprägt von alpinen Matten, lichtdurchfluteten Arvenwäldern und einer vielfältigen Tierwelt. Das sonnige Tal bietet im Sommer ein ausgedehntes Wanderwegenetz und verwandelt sich im Winter in ein familiäres Skigebiet mit historischem Flair, das Besucher zu jeder Jahreszeit motiviert, die Besonderheiten dieser Region aktiv zu erleben. (c)WV
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Hotel in Bergün - Kurhaus Bergün AG
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Bahnreiseführer Bernina Express von Bergün nach Preda durch das Albulakarussell
Bahnreiseführer Bernina Express von Bergün nach Preda durch das Albulakarussell
Bahnreiseführer Bernina Express von Bergün nach Preda durch das Albulakarussell
Zwischen Filisur und Preda meistert der Zug einen der technisch anspruchsvollsten Abschnitte der Albulabahn, denn auf nur rund zwölf Kilometern Luftlinie überwindet die Strecke mithilfe mehrerer Kreis- und Kehrtunnel beeindruckende 708 Höhenmeter. Um diese enorme Steigung in dem engen alpinen Gelände zu bewältigen, wurde die Trasse in kunstvoller Linienführung an die steilen Berghänge gelegt und mehrfach in sich selbst verschlungen, sodass der Zug immer wieder die Richtung wechselt und Höhenunterschiede gleichmäßig ausgleicht. Für die Fahrgäste ergibt sich dadurch ein besonders eindrucksvolles Erlebnis, da sich die Perspektiven ständig ändern und immer neue Ausblicke auf Täler, Viadukte und Felslandschaften eröffnen. Die Kombination aus präziser Ingenieurskunst und dramatischer Alpenkulisse macht diesen Abschnitt zu einem Höhepunkt jeder Fahrt über die Albulabahn und verdeutlicht eindrucksvoll, warum diese Strecke als Meisterwerk des historischen Eisenbahnbaus gilt. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express von Preda durch den Albulatunnel nach Sankt Moritz
Bahnreiseführer Bernina Express von Preda durch den Albulatunnel nach Sankt Moritz
Bahnreiseführer Bernina Express - Celerina
Celerina liegt im weiten, lichtdurchfluteten Talboden des Oberengadins und gehört zu den historisch wie architektonisch bemerkenswertesten Orten der Region. Die günstige Lage zwischen St. Moritz und dem Talübergang zur Berninapassstraße machte das Dorf seit jeher zu einem strategisch wichtigen Siedlungsplatz. Bereits im Mittelalter war Celerina ein Zentrum kirchlichen und bäuerlichen Lebens, das sich in einem dichten Netz von Engadiner Häusern, Speichern und landwirtschaftlichen Bauten dokumentiert. Die romanisch-gotische Kirche San Gian, etwas außerhalb auf einer kleinen Anhöhe gelegen, ist das wohl bekannteste Wahrzeichen des Ortes. Sie wurde im 12. Jahrhundert errichtet und im 15. Jahrhundert erweitert. Ihre Türme, von denen einer durch Blitzschlag zerstört wurde, bilden eine markante Silhouette vor der Engadiner Berglandschaft. Die Ausstattung der Kirche, darunter spätgotische Fresken und ein kunstvoll gearbeiteter Taufstein, verweist auf den hohen Stellenwert dieser ehemaligen Mutterkirche. Im Ortskern erhebt sich die Dorfkirche Sta. Maria in Crasta mit ihrem schlichten romanischen Turm. Die Kirche gehört zu den ältesten Sakralbauten im Tal und ist von einem kleinen Friedhof umgeben, der in früherer Zeit das Zentrum der Gemeinde bildete. Zwischen den Gotteshäusern zeugen zahlreiche Engadiner Häuser mit charakteristischen Sgraffito-Fassaden, Rundbogenportalen und Lauben von der wohlhabenden Geschichte der bäuerlich geprägten Bevölkerung. Einen weiteren Blick in die Vergangenheit bietet die Burgruine Chastlatsch, von der nur noch geringe Mauerreste erhalten sind, die jedoch auf eine mittelalterliche Wehranlage hinweisen. Die Umgebung von Celerina ist geprägt von weitläufigen Wiesen, lichten Arvenwäldern und der Nähe zum Corviglia-Massiv, das über eine Seilbahn erschlossen ist. Diese geografische Vielfalt, verbunden mit einer dichten Kulturlandschaft, macht Celerina zu einem Ort von besonderem historischen, architektonischen und landschaftlichen Reiz. (c)WV
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Bahnreiseführer Bernina Express - Sankt Moritz
Bahnreiseführer Bernina Express- Sankt Moritz
St. Moritz liegt auf 1.856 Metern Höhe im Oberengadin an einem sonnigen Hochplateau oberhalb des gleichnamigen Sees und entwickelte sich von einer früh besiedelten Quelle mit rätoromanischem Ursprung zu einem weltberühmten Kurort. Bereits in der Bronzezeit genutzt, ist die Heilquelle von St. Moritz urkundlich seit dem 12. Jahrhundert erwähnt und wurde in der frühen Neuzeit zunehmend bedeutender. Im 19. Jahrhundert begann die touristische Entwicklung, nachdem Johannes Badrutt mit seiner Einladung an englische Gäste den Grundstein für den Wintertourismus gelegt hatte. Heute ist St. Moritz ein Symbol für exklusive Ferien und gleichzeitig ein Ort mit tiefer kultureller Verwurzelung. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt der Schiefe Turm, ein Überrest der im 19. Jahrhundert abgebrochenen Mauritius-Kirche aus dem 12. Jahrhundert, dessen markante Neigung ihn zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen macht. Das Segantini-Museum ist dem bedeutenden Vertreter des Symbolismus gewidmet, der seine letzten Lebensjahre im Engadin verbrachte; es beherbergt Hauptwerke des Künstlers sowie persönliche Gegenstände und bietet einen Einblick in sein Werk, das sich durch eine tiefe Naturverbundenheit auszeichnet. Die Heidihütte oberhalb des Ortes erinnert an Johanna Spyris literarische Figur und ist als einfaches Holzgebäude ein beliebtes Ziel mit Aussicht auf das Tal. Das Milli-Weber-Haus, Wohn- und Atelierhaus der gleichnamigen Künstlerin, zeigt Werke in einem unverwechselbaren Stil, der stark von Engadiner Traditionen und dekorativer Malerei geprägt ist. Auch die Kirchenlandschaft ist bemerkenswert: Neben der reformierten Kirche mit neugotischem Turm finden sich verschiedene kleinere Sakralbauten, die vom spirituellen und architektonischen Reichtum des Ortes zeugen. Die umgebende Natur mit dem St. Moritzersee, den Lärchenwäldern und der weiten Aussicht auf die Berninagruppe unterstreicht den Reiz des Ortes, dessen alpine Lage zahlreiche Sonnenstunden und ein trockenes Hochgebirgsklima garantiert. (c)WV
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Bahnreiseführer Bernina Express von Sankt Moritz nach Pontresina
Der Bahnhof St. Moritz bildet den glanzvollen Ausgangspunkt für eine der bekanntesten Panoramafahrten der Alpen, den Bernina Express, und ist zugleich ein bedeutender Verkehrsknoten im Oberengadin. Nach der Abfahrt überquert die Bahn zunächst den Inn und taucht anschließend in den Charnadüra-Tunnel ein, bevor sich die Strecke in eleganter Linienführung am sonnigen Hang nach Süden zieht. Dabei durchfährt der Zug lichte Arvenwälder, die dem Oberengadin seinen charakteristischen Landschaftsreiz verleihen und zu jeder Jahreszeit eine besondere Atmosphäre schaffen. Linker Hand der Bahnstrecke erhebt sich eindrucksvoll die Ruine der Kapelle San Gian aus dem 14. Jahrhundert, eines der ältesten sakralen Bauwerke der Region, das mit seiner markanten Silhouette einen reizvollen Kontrast zur modernen Bahn bildet. Hoch oben am Berghang ist zudem die Bergstation von Muottas Muragl zu erkennen, die als weithin sichtbarer Aussichtspunkt über dem Tal thront. An der Haltestelle Punt Muragl Staz beginnt die Standseilbahn zum Aussichtsberg Muottas Muragl, der für seine spektakuläre Fernsicht bekannt ist und einen unvergleichlichen Blick über die Oberengadiner Seenplatte bis zum Malojapass sowie nach Süden bis zu den vergletscherten Gipfeln des Piz Bernina eröffnet. Dieser Abschnitt der Strecke verbindet auf eindrucksvolle Weise alpine Landschaft, kulturelle Zeugnisse und touristische Höhepunkte und stimmt Reisende ideal auf die spektakuläre Weiterfahrt des Bernina Express ein. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express von Sankt Moritz nach Pontresina
Bahnreiseführer Bernina Express von Sankt Moritz nach Pontresina
Bahnreiseführer Bernina Express von Sankt Moritz nach Pontresina
Die Strecke des Bernina Express beginnt in Sankt Moritz, einem der bekanntesten Kurorte der Alpen, dessen internationale Bedeutung eng mit der Geschichte des alpinen Tourismus verbunden ist, und führt zunächst durch das weite Tal des Inn. Auf dieser ersten Etappe verläuft die Bahnlinie über längere Abschnitte parallel zur Straße, überquert mehrere kleinere Brücken und gibt bereits erste Ausblicke auf die offene Hochgebirgslandschaft des Oberengadins frei. Die Strecke steigt dabei nur leicht an und durchquert ein von Wiesen, lichten Lärchenwäldern und typischen Engadiner Häusern geprägtes Gelände, das den ruhigen, weitläufigen Charakter dieser Region widerspiegelt. Nach wenigen Kilometern erreicht der Zug den Bahnhof Celerina, der als traditioneller Ferienort und Wintersportplatz bekannt ist, bevor die Bahn das Inntal verlässt und in einer großzügig angelegten Kurve in das Seitental von Pontresina einschwenkt. Auf diesem Abschnitt überwindet die Strecke erste spürbare Höhenmeter und kündigt damit den alpinen Charakter der folgenden Etappen an. Im Bahnhof Pontresina endet dieser Streckenabschnitt, zugleich markiert er einen wichtigen technischen Punkt, denn hier erfolgt der Systemwechsel der Stromversorgung, während die Züge für die anspruchsvolle Weiterfahrt über den Berninapass vorbereitet werden. Die kurze, aber landschaftlich reizvolle Strecke zwischen Sankt Moritz und Pontresina verbindet die Weite des Oberengadins mit dem Beginn der hochalpinen Berninastrecke und bildet einen stimmungsvollen Auftakt für die spektakuläre Fahrt des Bernina Express. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express - Pontresina - Bahnhof
In Pontresina Bahnhof erfolgt der Wechsel des Stromsystems für die Berninastrecke, da die Züge auf dem Abschnitt in Richtung Tirano mit Gleichstrom statt mit Wechselstrom betrieben werden. Aus dem Unterengadin treffen hier zudem die Wendezüge aus Scuol-Tarasp ein, die Anschluss an die durchgehenden Züge über den Berninapass nach Süden bieten. Der Bahnhof ist damit ein wichtiger betrieblicher Knotenpunkt der Rhätischen Bahn. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express - Pontresina
Bahnreiseführer Bernina Express - Pontresina
Die Diavolezza, rätoromanisch für „Teufelin“, ist ein markantes Joch und zugleich ein vielbesuchter Aussichtspunkt in der Gemeinde Pontresina im Kanton Graubünden. Mit einer Höhe von 2978 Metern liegt sie südöstlich des Gipfels Munt Pers, der 3206 Meter erreicht. Die Diavolezza ist durch eine Kabinenseilbahn erschlossen, deren Talstation auf 2093 Metern liegt. Dort befindet sich auch die Bahnstation Bernina Diavolezza an der Berninabahn-Strecke zwischen St. Moritz und Tirano. Die Seilbahn fährt ganzjährig und bietet Zugang zu einem beliebten Wander-, Ski- und Klettergebiet. Direkt an der Bergstation auf fast 3000 Metern liegt das traditionsreiche Berghaus Diavolezza, das nicht nur Unterkunft und Verpflegung bietet, sondern auch Ausgangspunkt historischer Erstbesteigungen war. Von hier wurden im 19. Jahrhundert mehrere Gipfel der Berninagruppe erstmals bezwungen. Besonders im Sommer zieht die Diavolezza zahlreiche Wanderer und Ausflügler an, die das eindrucksvolle Gletscherpanorama mit Blick auf Piz Palü und Piz Bernina genießen. Zwei Dreitausendergipfel sind von der Bergstation auf markierten Wegen erreichbar und bieten auch weniger geübten Bergwanderern ein alpines Erlebnis. Die Station kann außerdem in rund dreieinhalb Stunden zu Fuß vom Tal über den Lej da Diavolezza erwandert werden. Für geübte Alpinisten wird ein geführtes Gletscher-Trekking über den Pers- und Morteratschgletscher angeboten, das faszinierende Einblicke in die vergletscherte Hochgebirgswelt ermöglicht. Damit ist die Diavolezza nicht nur ein Ort spektakulärer Aussichten, sondern auch ein bedeutender Zugangspunkt zur hochalpinen Landschaft der Berninagruppe. (c)WV
Im Reiseführer Glacier Express + Bernina Express finden Sie eine genaue Beschreibung der Bahnstrecke und viele Bilder von den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.
Alle Sehenswürdigkeiten mit vielen Infos in unserem Reiseführer 'Sehenswertes in Graubünden'
Reiseführer Alp-Languard
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Hotel in Pontresina
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Hotel in Pontresina
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Tourismusinfos/Büro: Pontresina Tourismus, Via Maistra 133 - 7504 Pontresina - Tel. +41(0)81-838.83.00 - www.pontresina.ch
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Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
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Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
Die Diavolezza, rätoromanisch für „Teufelin“, ist ein markantes Joch und zugleich ein vielbesuchter Aussichtspunkt in der Gemeinde Pontresina im Kanton Graubünden. Mit einer Höhe von 2978 Metern liegt sie südöstlich des Gipfels Munt Pers, der 3206 Meter erreicht. Die Diavolezza ist durch eine Kabinenseilbahn erschlossen, deren Talstation auf 2093 Metern liegt. Dort befindet sich auch die Bahnstation Bernina Diavolezza an der Berninabahn-Strecke zwischen St. Moritz und Tirano. Die Seilbahn fährt ganzjährig und bietet Zugang zu einem beliebten Wander-, Ski- und Klettergebiet. Direkt an der Bergstation auf fast 3000 Metern liegt das traditionsreiche Berghaus Diavolezza, das nicht nur Unterkunft und Verpflegung bietet, sondern auch Ausgangspunkt historischer Erstbesteigungen war. Von hier wurden im 19. Jahrhundert mehrere Gipfel der Berninagruppe erstmals bezwungen. Besonders im Sommer zieht die Diavolezza zahlreiche Wanderer und Ausflügler an, die das eindrucksvolle Gletscherpanorama mit Blick auf Piz Palü und Piz Bernina genießen. Zwei Dreitausendergipfel sind von der Bergstation auf markierten Wegen erreichbar und bieten auch weniger geübten Bergwanderern ein alpines Erlebnis. Die Station kann außerdem in rund dreieinhalb Stunden zu Fuß vom Tal über den Lej da Diavolezza erwandert werden. Für geübte Alpinisten wird ein geführtes Gletscher-Trekking über den Pers- und Morteratschgletscher angeboten, das faszinierende Einblicke in die vergletscherte Hochgebirgswelt ermöglicht. Damit ist die Diavolezza nicht nur ein Ort spektakulärer Aussichten, sondern auch ein bedeutender Zugangspunkt zur hochalpinen Landschaft der Berninagruppe. (c)WV
Reiseführer Diavolezza
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Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
Bahnreiseführer Bernina Express von Pontresina zum Berninapass
Galerien schützen die Bahnstrecke vor bis zu acht Meter hohen Schneeverwehungen. An der nächsten Station beginnt die Luftseilbahn zum Piz Lagalb. In mehreren grossen Kurven durch das von früheren Gletschern geformte Hochtal windet sich die Strecke weiter bergan Richtung Passhöhe. Die Bahnlinie führt an den Seen Lej Pitschen und Lej Nair vorbei, deren Wasser nach Norden zum Inn und zur Donau abfließen. Hier oben verläuft auch die Sprachgrenze zwischen dem rätoromanischen Engadin und dem italienisch geprägten Puschlav. Der Bahnhof Ospizio Bernina ist mit 2.253 Metern die höchstgelegene Station der Rhätischen Bahn und liegt nur wenig unterhalb des Berninapasses, der sich auf 2.328 Metern Höhe befindet. Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts war dieser Pass Teil einer bedeutenden Postverbindung, die von Frankreich aus über Chur nach Aprica führte. Heute verläuft die Trasse entlang des Lago Bianco, einem aufgestauten Hochgebirgssee, dessen Wasser bis in den Juli hinein teilweise von Eisschollen bedeckt ist. Der Übergang über den Pass und die Fahrt entlang des Sees markieren einen landschaftlichen Höhepunkt der gesamten Strecke, bei dem sich die weite Hochgebirgslandschaft mit ihren kargen Matten und Felsformationen in eindrucksvoller Weise entfaltet. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo.
Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo
In der Nähe des höchsten Punktes der Berninalinie befindet sich der Berninapass auf 2328 Metern Höhe, der bereits Mitte des 16. Jahrhunderts Teil einer von Frankreich eingerichteten Postroute zwischen Chur und Aprica war. Heute quert der Bernina Express diese historische Übergangsstelle auf einer der spektakulärsten Bahnstrecken Europas. Vom Ospizio Bernina verläuft die Strecke entlang des Lago Bianco, dessen Wasserfläche selbst bis in den Juli hinein noch von Eisschollen bedeckt sein kann. Der künstlich angestaute See speist sich aus Gletscherwasser und bildet zusammen mit dem tiefer liegenden Lej Nair ein bedeutendes hydrologisches Zentrum der Alpen, da hier die Wasserscheide zwischen Nordsee und Adriatischem Meer verläuft. Der Zug passiert mehrere Lawinengalerien, die das Gleis vor den gewaltigen Schneemassen der Wintermonate schützen. Nach kurzer Fahrt erreicht der Bernina Express die Station Alp Grüm auf 2091 Metern Höhe. Diese liegt auf einer Felskanzel über dem Puschlav und ist nur per Bahn oder zu Fuß erreichbar. Zugbegegnungen sind hier möglich, da der Bahnhof über mehrere Gleise verfügt. Von der Aussichtsterrasse bietet sich ein grandioses Panorama auf den mächtigen Palügletscher und den darunterliegenden Gletschersee, ein eindrucksvolles Relikt der nacheiszeitlichen Vergletscherung. Der Blick reicht bei klarer Sicht weit nach Süden über die Station Cavaglia und das Puschlav bis zum Puschlaversee und weiter zu den Gipfeln der Bergamasker Alpen. Diese Etappe der Fahrt zeigt eindrucksvoll die Verbindung von alpiner Landschaft, klimatischer Herausforderung und technischer Meisterleistung. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo
Der Bahnhof Alp Grüm liegt auf 2.091 Metern Höhe oberhalb des Puschlavs und gehört zu den eindrucksvollsten Stationen der Berninastrecke. Er wurde 1923 eröffnet und ist nur mit der Bahn oder zu Fuß erreichbar. Die Station besitzt mehrere Gleise zur Zugkreuzung und dient gleichzeitig als Aussichtspunkt mit Panoramablick auf den Palügletscher und das darunterliegende Puschlav. Das markante Bahnhofsgebäude mit Restaurant ist aus Naturstein erbaut und steht unter Denkmalschutz. Der Bahnhof ist ein wichtiger Haltepunkt für Wanderer und Bahnreisende und bildet eine natürliche Grenze zwischen der alpinen Gletscherwelt des Berninapasses und den grünen Höhen über dem südlich gelegenen Tal. (c)WV
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Hotel Restaurant Belvedere in Alp Grüm
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Bahnreiseführer Bernina Express
Bahnreiseführer Bernina Express
Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo
Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo
Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo
Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo
Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo
Bernina Express: von Alp Grüm nach Poschiavo der Zug wechselt bei der Station Alp Grüm zunächst die Fahrtrichtung. In der anschließenden 180-Grad-Kurve öffnet sich ein eindrucksvoller Panoramablick auf das tief unterhalb liegende Puschlavtal sowie auf den Palügletscher und den türkisgrünen Palügletschersee. In nur fünf Kilometern Luftlinie müssen rund 1000 Höhenmeter bewältigt werden – eine der eindrucksvollsten Gefällestrecken der Rhätischen Bahn. Von Alp Grüm aus führt die Strecke mit zahlreichen engen Kurven, Galerien und Brücken steil bergab durch die alpine Landschaft. Die einstige Talebene von Cavaglia war früher ein See, dessen Überreste noch im Gelände erkennbar sind, bevor der Fluss Cavagliasco die Umgebung durch eine schmale Schlucht, die Puntalta, entwässert. Die Bahnstrecke verläuft weiter durch diese enge Schlucht, kreuzt den Cavagliasco und folgt in mehreren Kehren dem Hang, wobei von oben immer wieder Teile der tiefer liegenden Strecke sichtbar werden. Diese kunstvoll angelegte Trasse zeugt von der außergewöhnlichen Ingenieurskunst der Erbauer und bietet eine der eindrucksvollsten Bahnfahrten der Alpen. (c)WV
Reiseführer Gletschermühlen in Cavaglia
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Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo
Bahnreiseführer Bernina Express vom Berninapass nach Poschiavo
Im Bahnhof von Poschiavo erreicht die Berninabahn den Talboden des Puschlav, eines breiten und fruchtbaren Alpentals, das sich südlich des Berninapasses erstreckt. Poschiavo ist der wichtigste Bahnhof im südlichen Abschnitt der Berninastrecke und beherbergt die Betriebsanlagen der Rhätischen Bahn für diesen Bereich. Hier werden die Triebfahrzeuge gewartet und einsatzbereit gehalten, insbesondere für den anspruchsvollen Verkehr zwischen dem Hochgebirge und der italienischen Grenze. Der Bahnhof liegt auf 1014 Metern Höhe und bildet einen zentralen Knotenpunkt im südlichen Streckennetz. Neben der betrieblichen Bedeutung ist Poschiavo auch Ausgangspunkt zahlreicher Ausflüge in die Umgebung und besitzt mit seiner gut erhaltenen Altstadt, den Palazzi im lombardischen Stil und der reichen Geschichte ein bemerkenswertes kulturelles Erbe. Die Lage zwischen Alpenkamm und Südalpen verleiht dem Ort eine besondere klimatische und kulturelle Prägung. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express - Poschiavo
Bahnreiseführer Bernina Express - Poschiavo
Bahnreiseführer Bernina Express - Poschiavo
Poschiavo liegt auf der Südseite des Berninapasses im gleichnamigen Tal Valposchiavo und war bereits in römischer Zeit besiedelt, entwickelte sich im Mittelalter zu einem regionalen Verwaltungs- und Handelszentrum und gehörte politisch zum Freistaat der Drei Bünde, bevor es 1803 dem Kanton Graubünden zugeordnet wurde. Die Geschichte des Orts ist eng mit dem Handelsverkehr über den Berninapass verbunden, was sich im Stadtbild mit zahlreichen Palazzi und Patrizierhäusern widerspiegelt. Im historischen Ortskern finden sich mehrere Palazzi mit neoklassizistischen und barocken Elementen, die von wohlhabenden Auswanderern errichtet wurden, die im Ausland, besonders in Spanien, zu Vermögen kamen. Das Spaniolenviertel südlich des Zentrums zeigt besonders eindrucksvoll den Einfluss dieser Rückkehrer, die mit großem Aufwand repräsentative Villen erbauten. Bedeutend ist der Palazzo Mengotti aus dem 18. Jahrhundert, heute Sitz des Museo Poschiavino, das mit Mobiliar, Textilien, religiösen Gegenständen und Alltagsgeräten die Talgeschichte dokumentiert. Die Casa Torre, ein mittelalterlicher Wohnturm, gehört zu den ältesten erhaltenen Gebäuden der Region und ist ein seltenes Beispiel für Wehrarchitektur im Puschlav. Sakrale Bauwerke wie die spätgotische Kirche San Pietro mit barockem Inneren, die frühklassizistische Kirche San Carlo und das Oratorio Sant'Anna mit ossarium zeugen von der reichen religiösen Geschichte des Ortes. Die Casa Console, ein neoklassizistisches Gebäude, dient heute als Kunstgalerie mit Werken deutscher und italienischer Maler des 19. Jahrhunderts und ergänzt das kulturelle Angebot. Die Natur rund um Poschiavo beeindruckt mit großer Vielfalt: Am Talende liegen der Palü-Gletscher und das berühmte Hotelrestaurant Alp Grüm mit Panoramablick über den Lago Palü. Eine geologische Besonderheit stellen die Gletschermühlen von Cavaglia dar, durch Gletscherwasser in die Felsplatte geschliffene Vertiefungen, die heute über einen Rundweg zugänglich sind. Wanderwege führen durch Wälder, Weiden und entlang des Sees Lago di Poschiavo, während das sonnenreiche Klima den Anbau von Wein und Obst begünstigt und die Region durch ihre Südexposition eine ausgeprägte alpine Flora zeigt. (c)WV
Im Reiseführer Glacier Express + Bernina Express finden Sie eine genaue Beschreibung der Bahnstrecke und viele Bilder von den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.
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Hotel in Poschiavo - Hotel Albrici Via da Mezz 18, CH-7742 PoschiavoBuchen Sie direkt im Hotel Tel. +41(0)81-844.01.73 www.hotelalbrici.ch, welcome@hotelalbrici.ch, www.swiss-historic-hotels.com |
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Bahnreiseführer Bernina Express von Poschiavo nach Brusio
Bahnreiseführer Bernina Express von Poschiavo nach Brusio
Bahnreiseführer Bernina Express
Bahnreiseführer Bernina Express
Südlich von Poschiavo weitet sich das Tal deutlich, und der Bernina Express durchquert nun eine lichter werdende Kulturlandschaft, in der der Zug auf mehreren Abschnitten zur Straßenbahn wird. Besonders in den Ortschaften Le Prese und Brusio teilen sich Zug und Straßenverkehr die Fahrbahn, was eine Reduzierung der Geschwindigkeit erfordert. Die Gleise verlaufen dort direkt durch die Ortsmitte, was dem Streckenabschnitt einen ganz eigenen, fast städtischen Charakter verleiht. Diese enge Verflechtung von Bahn und Dorfleben ist in Europa selten und bietet ein eindrucksvolles Beispiel für die Anpassung der Infrastruktur an die geografischen Gegebenheiten. Zwischen den Ortschaften folgt der Zug der Uferlinie des Puschlaver Sees, der sich über eine Länge von 2,5 Kilometern und eine Breite von etwa 1,5 Kilometern erstreckt. Dieser See ist das Ergebnis eines gewaltigen Bergsturzes in nacheiszeitlicher Zeit, der den natürlichen Abfluss des Tals versperrte und zur Bildung eines geschlossenen Seebeckens führte. Die Bahntrasse verläuft unmittelbar am westlichen Ufer entlang und erlaubt eindrucksvolle Ausblicke auf die Wasserfläche und das gegenüberliegende Ufer. Diese landschaftlich reizvolle Passage, geprägt von Wasser, Wald und den umliegenden Bergen, bildet einen ruhigen Kontrast zu den dramatischen Höhen des Berninapasses und leitet über in das südlich-alpine Landschaftsbild des Veltlins. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express - Brusio
Brusio liegt im südlichen Abschnitt des Valposchiavo nahe der italienischen Grenze und war historisch Teil des Herrschaftsbereichs der Drei Bünde, bevor es 1803 dem Kanton Graubünden zugeordnet wurde. Die Gemeinde besteht aus mehreren Weilern und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zunehmend durch den Warentransport über den Berninapass, wobei besonders der Schmuggel entlang der Grenze eine bedeutende Rolle spielte. Die katholische Kirche San Carlo Borromeo, ein barocker Kirchenbau im Dorfzentrum, beeindruckt durch ihre kunstvolle Innenausstattung mit Fresken und Altären und dokumentiert die religiöse Prägung der Region seit der Gegenreformation. Die reformierte Kirche liegt etwas abseits und ist ein schlichter Sakralbau, der die religiöse Vielfalt der Bevölkerung widerspiegelt. Die auf rund 1.800 Metern gelegene Wallfahrtskirche San Romerio zählt zu den ältesten Kirchen Graubündens; sie wurde romanisch auf einem Felssporn erbaut und zieht mit ihrer Lage oberhalb des Lago di Poschiavo zahlreiche Besucher an. Die Casa Besta, ein ehemaliges Patrizierhaus mit spätbarocker Fassadengestaltung, beherbergt eine Sammlung historischer Objekte, darunter antike Musikinstrumente und Hinweise auf die grenzüberschreitende Geschichte des Ortes, insbesondere die Schmugglerzeit. Auch die Casa Communale, einst Sitz der Gemeindeverwaltung, erzählt in ihrer Bausubstanz vom lokalen bürgerlichen Leben. Technisch herausragend ist das Kreisviadukt der Rhätischen Bahn, das als Teil der UNESCO-Welterbestrecke zwischen Bernina und Tirano international bekannt wurde. Die elegante, spiralförmige Konstruktion aus Naturstein wurde 1908 erbaut, um die große Höhendifferenz auf kurzer Strecke zu überwinden, und ist ein Paradebeispiel alpiner Ingenieurskunst. Die typischen Rundkeller, sogenannte Crot, dienten traditionell der Lagerung von Wein und Lebensmitteln und vermitteln einen authentischen Eindruck des Alltagslebens im Tal. Die umgebende Landschaft ist geprägt von terrassierten Rebbergen, Kastanienhainen und einer südlich-alpinen Flora, was Brusio zu einem Ort macht, an dem sich Geschichte, Architektur und Natur auf eindrucksvolle Weise begegnen. (c)WV
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Bahnreiseführer Bernina Express von Brusio nach Tirano
Bahnreiseführer Bernina Express von Brusio nach Tirano
Bahnreiseführer Bernina Express von Brusio nach Tirano
Von Brusio führt die Berninalinie weiter talwärts in Richtung Tirano und eröffnet dabei eindrucksvolle Blicke auf die südlich-alpine Landschaft mit ihren Kastanienwäldern, Weingärten und typischen Steinhäusern. Der Zug folgt dem Hang in sanften Schwüngen und nähert sich dabei einem der bekanntesten Ingenieurbauwerke der gesamten Strecke – dem Kreisviadukt von Brusio. Dieses offene Bauwerk aus Naturstein wurde errichtet, um auf engstem Raum einen beträchtlichen Höhenunterschied zu überwinden. Mit einer Krümmung von über 360 Grad schlängelt sich die Bahnlinie dabei in einem eleganten Bogen talwärts und ermöglicht den Fahrgästen ein spektakuläres Erlebnis – sie sehen sich dabei für kurze Zeit selbst auf einem anderen Abschnitt des Zuges. Der Viadukt wurde bewusst als offenes Rundviadukt gebaut, um die Landschaft nicht durch einen Tunnel zu beeinträchtigen und gleichzeitig die spektakuläre Linienführung sichtbar zu machen. Nach der Überwindung dieser technisch und ästhetisch eindrucksvollen Passage setzt der Bernina Express seine Fahrt fort durch eine sonnenverwöhnte Kulturlandschaft mit mediterranen Einflüssen, bevor er schließlich den Endbahnhof Tirano erreicht. (c)WV
Bahnreiseführer Bernina Express von Brusio nach Tirano
Bahnreiseführer Bernina Express - Tirano - Italien
Im italienischen Grenzort Tirano erreicht die Berninabahn der Rhätischen Bahn ihren südlichsten Endpunkt und endet unmittelbar neben dem Bahnhof der staatlichen italienischen Eisenbahnlinie nach Sondrio und Mailand. Der RhB-Bahnhof liegt direkt am Rand der historischen Altstadt und bildet zugleich einen markanten Abschluss der 61 Kilometer langen, durchgehend meterspurigen Strecke von St. Moritz über den Berninapass. Mit ihrer maximalen Höhe von 2253 Metern am Ospizio Bernina gilt diese Strecke als höchste durchgehende Adhäsionsbahn Europas ohne Zahnradbetrieb und zählt zum UNESCO-Welterbe. In Tirano ermöglicht der Bahnhof nicht nur einen bequemen Umstieg auf den Regional- oder Schnellzug Richtung Mailand, sondern auch einen unmittelbaren Zugang zur Altstadt mit ihren mittelalterlichen Strukturen, engen Gassen, Patrizierhäusern und der prachtvollen Wallfahrtskirche Madonna di Tirano. Durch die direkte Lage an der Grenze zur Schweiz ist Tirano damit sowohl ein bedeutender verkehrstechnischer Knotenpunkt als auch ein reizvoller Ausgangs- oder Zielort für Reisende auf der berühmten Berninalinie. (c)WV
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Bahnreiseführer Bernina Express - Tirano - Italien
Bahnreiseführer Bernina Express - Tirano - Italien
Bahnreiseführer Bernina Express - Tirano - Italien
Im oberen Veltlin, dem malerischen Tal der Adda unweit der Schweizer Grenze, liegt das lombardische Städtchen Tirano, das seit Jahrhunderten als regionales Zentrum von Handel, Religion und Kultur Bedeutung besitzt. Die Lage am Schnittpunkt mehrerer Alpenrouten begünstigte bereits im Mittelalter die Entwicklung zu einem wichtigen Grenzort, der insbesondere im 16. Jahrhundert durch den Bau repräsentativer Gebäude und Kirchen eine Blütezeit erlebte. Besonders prägend für das Stadtbild ist die dreischiffige Wallfahrtskirche Madonna di Tirano, die zwischen 1505 und 1528 errichtet wurde, nachdem der Legende nach die Muttergottes hier einer Erscheinung gleich die Pest vertrieben habe. Der prachtvolle Bau mit seiner reich gegliederten Fassade, den filigranen Fensterrosen und dem kunstvoll geschmückten Inneren zählt zu den Hauptwerken der Veltliner Renaissance und beherbergt eine Vielzahl von barocken Altären, Fresken und Stuckaturen, die Besucher aus Nah und Fern anziehen. Ein weiteres herausragendes sakrales Bauwerk ist der mittelalterliche Glockenturm der Kirche San Martino, der in seinem heutigen Erscheinungsbild aus romanischer Zeit stammt, jedoch auf eine ältere Kultstätte zurückgeht, die vermutlich bereits im 8. oder 9. Jahrhundert bestand. Der Turm mit seinem markanten Zinnenkranz überragt den historischen Ortskern, der von schmalen Gassen, Laubengängen und stilvollen Bürgerhäusern aus der Zeit der frühen Neuzeit geprägt ist. Zu den bemerkenswertesten Profanbauten zählt der Palazzo Merizzi, ein Palast aus dem 16. Jahrhundert, der mit seinem harmonischen Fassadenaufbau, den eleganten Fensterrahmungen und einem großzügigen Innenhof die städtische Architektur jener Zeit eindrucksvoll repräsentiert. Die gut erhaltene historische Altstadt von Tirano lädt zum Flanieren ein und vermittelt ein authentisches Bild lombardischer Stadtkultur vor alpiner Kulisse. Im Norden des Ortes verlässt die berühmte Berninabahn das Stadtgebiet in Richtung Schweiz. Als südlicher Endpunkt der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Strecke verbindet Tirano auf eindrucksvolle Weise die hochalpine Landschaft des Engadins mit der südlichen Kulturwelt der Lombardei. In der Umgebung prägt ein sonnenverwöhntes Klima mit Reben, Kastanienhainen und mediterraner Flora die Landschaft, die durch den Flusslauf der Adda und die angrenzenden Bergzüge einen besonders reizvollen Rahmen erhält. (c)WV
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Hotel in Tirano
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Bahnreiseführer: Glacier Express, Bernina Express und die Rhätische Bahn - als Taschenbuch
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Die Autoren Ingrid und Achim Walder haben alle beschriebenen Orte selbst bereist und fotografiert, wodurch viele persönliche Eindrücke in den Text eingeflossen sind. Weitere Impressionen und ergänzende Informationen finden Sie auf dem begleitenden Onlineportal www.reisetipps-europa.de. Bahnreiseführer Glacier Express, Bernina Express |
Reiseführer Schweiz - Graubünden 1: C hur - Churer Rheintal - Schanfigg
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Reiseführer Schweiz - Graubünden 2: Bündner Herrschaft - Prättigau - Davos
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Reiseführer Schweiz - Graubünden 3: Surselva/Vorderrhein - Val Lumnezia - Valsertal
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Reiseführer Schweiz - Graubünden 4: Domleschg - Heinzenberg - Albulatal - Surses
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Reiseführer Schweiz - Graubünden 5: Oberengadin - Valposchiavo - Bergell
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Reiseführer Schweiz - Graubünden 6: Unterengadin - Val Müstair
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Reiseführer Schweiz - Graubünden 7: Hinterrhein - Valle Mesolcina - Val Calanca
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Reiseführer Schweiz - Glacier Express von Sankt Moritz nach Zermatt
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Reiseführer Schweiz - Bernina Express von Chur - Sankt Moritz nach Tirano
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Reiseführer ArosaExpress
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Reiseführer Gotthard Panorama Express
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Reiseführer Zürich - Graubünden - Bozen
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Reiseführer Corvatsch-Seilbahn
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Reiseführer Diavolezza-Seilbahn
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Reiseführer Muottas Muragl
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Reiseführer Alp Languard
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Reiseführer Gletschermüheln Cavaglia
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Reiseführer Grand Tour of Switzerland
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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