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Reiseführer Europa

(c) Ingrid + Achim Walder

Reiseführer Arosabahn von Chur nach Arosa
Reiseführer Arosabahn: Chur - Langwies - Arosa


Reiseführer Arosa ExpressReiseführer Arosabahn von Chur nach Arosa

Sehenswerte Orte und Städte an der Arosabahn im Schanfigg

Arosa** - Calfreisen - Castiel - Chur*** - Langwies - Lüen - Maladers - Molinis - Peist - Praden - St. Peter - Tschiertschen


*   sehenswert, wenn am Reiseweg
**  sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert.


Reiseführer Arosabahn von Chur nach Arosa durchs Schanfigg

Die Arosabahn verbindet seit dem Jahr 1914 die Kantonshauptstadt Chur mit dem bekannten Ferien- und Kurort Arosa und zählt zu den eindrucksvollsten Gebirgsbahnen der Schweiz, die meterspurige Strecke ist 25,5 Kilometer lang und führt durch das landschaftlich reizvolle Schanfigg, wobei sie eine Höhendifferenz von rund 1.155 Metern überwindet und dabei Technikgeschichte und Naturerlebnis in einzigartiger Weise miteinander verbindet. Die Fahrt beginnt unmittelbar vor dem Bahnhof Chur auf den Gleisen 1 und 2 und verläuft zunächst wie eine Straßenbahn durch das Stadtgebiet, vorbei an Wohnhäusern und Geschäftsstraßen, ehe sie am rechten Ufer der Plessur entlangführt und mit der Haltestelle Chur-Stadt nahe der historischen Altstadt einen ersten kulturellen Eindruck vermittelt. Nach dem Verlassen des Stadtgebiets entwickelt sich die Strecke zunehmend zu einer klassischen Gebirgsbahn, die sich unabhängig von der Straße in zahlreichen Kurven und Kehren durch das enge Tal des Schanfigg schlängelt und dabei eine Vielzahl eindrucksvoller Kunstbauten passiert, insgesamt prägen 41 Brücken, 19 Tunnel und zwölf Lawinenschutzgalerien den Streckenverlauf und machen die Bahnlinie zu einem Meisterwerk alpiner Ingenieurbaukunst. Besonders hervorzuheben sind das weltberühmte Langwieser Viadukt, das Gründjitobel-Viadukt bei Langwies sowie das Castielertobel-Viadukt zwischen Calfreisen und Castiel, die sich harmonisch in die steile Berglandschaft einfügen und zu den bekanntesten Eisenbahnbauwerken Graubündens zählen, der längste Tunnel der Strecke ist die 399 Meter lange Lüener Rüfe, die ein weiteres Beispiel für die anspruchsvolle Linienführung darstellt. Entlang der Strecke laden zahlreiche Orte zu Entdeckungen ein, Chur gilt als älteste Stadt der Schweiz und beeindruckt mit einer gut erhaltenen Altstadt, historischen Kirchen, Museen und verwinkelten Gassen, die einen längeren Aufenthalt lohnen, weiter taleinwärts vermitteln die kleinen Dörfer Calfreisen und Castiel mit ihren traditionellen Walserhäusern ein ursprüngliches Bild des alpinen Lebensraums, Langwies wiederum ist untrennbar mit seinem monumentalen Viadukt verbunden, das weithin sichtbar über das Tal spannt. Der Endpunkt der Reise ist Arosa auf 1.739 Metern Höhe, ein beliebter Ferienort mit dem idyllischen Obersee, gepflegten Promenaden und einem beeindruckenden Bergpanorama, das zu jeder Jahreszeit seinen eigenen Reiz entfaltet. Während der gesamten Fahrt eröffnen sich immer wieder neue Ausblicke auf dichte Wälder, rauschende Gebirgsbäche, steile Felswände und weitläufige Alpweiden, die besonders im Winter mit einer geschlossenen Schneedecke eine fast märchenhafte Kulisse bilden und die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Die Arosabahn ist weit mehr als ein reines Verkehrsmittel, sie steht für die Verbindung von landschaftlicher Schönheit, technischer Präzision und touristischer Erschließung und ermöglicht es Reisenden, die Vielfalt des Schanfigg auf entspannte und eindrucksvolle Weise zu erleben, ganz gleich ob als Tagesausflug oder als Auftakt zu einem längeren Aufenthalt in den Bündner Bergen. (c)WV

Reisetipps-Europa - Walder-Verlag

Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
Die Veröffentlichung dieser Reiseführer erfolgt nicht zu kommerziellen Zwecken. Unsere Absicht ist vielmehr, vielen Besuchern und Lesern die vielfältigen Sehenswürdigkeiten in Europa näher zu bringen.
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Karte Arosabahn von Chur nach Arosa

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Reiseführer Graubünden - als Taschenbuch

Bahnreiseführer: Glacier Express, Bernina Express und die Rhätische Bahn - als Taschenbuch

Reiseführer Glacier Express, Bernina Express und Rhätische BahnDer perfekte Begleiter für unvergessliche Bahnreisen durch die Schweizer Alpen
Dieser reich bebilderte Bahnreiseführer stellt zwei der spektakulärsten Panoramastrecken Europas vor: den weltberühmten Glacier Express und den ebenso faszinierenden Bernina Express der Rhätischen Bahn. Auf 120 Seiten mit über 200 Farbfotos, einem praktischen Kartenatlas und zahlreichen Hintergrundinformationen erleben Sie die eindrucksvolle Verbindung von moderner Bahntechnik und nostalgischer Eisenbahnromantik.
Der Glacier Express, bekannt als der langsamste Schnellzug der Welt, führt von St. Moritz nach Zermatt über den Albulapass, durch die Rheinschlucht – den „Grand Canyon der Schweiz“ – und den Oberalppass bis zum Mattertal mit Blick auf das berühmte Matterhorn. Historische Viadukte, Kehrtunnel, eindrucksvolle Bahnhöfe und technische Meisterwerke wie der Albulatunnel oder der Furka-Basistunnel werden detailliert beschrieben. Die Panoramawagen bieten grandiose Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, alpine Matten, tiefe Täler und traditionsreiche Bergdörfer.
Der Bernina Express zählt zu den höchsten Adhäsionsbahnlinien Europas und überquert den 2.253 m hohen Berninapass ohne Zahnradunterstützung. Die Fahrt führt vorbei am Morteratsch-Gletscher, durch karge Hochgebirgslandschaften und über elegante Viadukte hinab ins italienische Tirano – ein UNESCO-Welterbe und ein Meisterwerk der Ingenieurskunst.
Der Reiseführer widmet sich außerdem weiteren reizvollen Linien der Rhätischen Bahn, darunter die steile Arosabahn, die historische Verbindung Landquart–Davos mit dem imposanten Wiesenerviadukt sowie die landschaftlich beeindruckende Engadinlinie von St. Moritz bis Scuol-Tarasp.
Neben detaillierten Streckenbeschreibungen finden Sie umfassende Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Routen, architektonischen Besonderheiten und geschichtlichen Hintergründen. Ein integriertes Sternchensystem hilft bei der Auswahl lohnender Ziele. Ein Kartenatlas im Maßstab 1:100.000 erleichtert die Orientierung, und Tipps zu Tourismusbüros, Hotels und empfehlenswerten Zwischenstopps runden das Angebot ab.
Die Autoren Ingrid und Achim Walder haben alle beschriebenen Orte selbst bereist und fotografiert, wodurch viele persönliche Eindrücke in den Text eingeflossen sind. Weitere Impressionen und ergänzende Informationen finden Sie auf dem begleitenden Onlineportal www.reisetipps-europa.de.
Ideal für kultur- und technikinteressierte Bahnreisende, Alpenfreunde und alle, die die Schweiz auf entschleunigte und genussvolle Weise entdecken möchten – ob zum ersten Mal oder als Wiederholungstäter.
Bahnreiseführer Glacier Express, Bernina Express
120 Seiten, ca. 200 Fotos. Der Reiseführer ist ein stiller Begleiter und beschreibt den Streckenverlauf mit den Sehenswürdigkeiten links und rechts der Strecke. Im Kartenatlas, ca. 1:100.000 sind die Sehenswürdigkeiten vermerkt.
ISBN 978-3-936575-49-1 für 9,90 € im Buchhandel oder direkt beim Walder-Verlag bestellen

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. Kantonshauptstadt Chur*** - Kanton Graubünden

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Kantonshauptstadt Chur***

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Kathedrale, Obertor, Malteserturm, St. Martin, St. Luzius, Ruine Haldenstein, Schloss Haldenstein, Burg Grottenstein, Burgruine Lichtenstein

Chur, die älteste Stadt der Schweiz und Hauptstadt des Kantons Graubünden, blickt auf eine über 5000-jährige Siedlungsgeschichte zurück und war bereits in römischer Zeit ein regionales Zentrum. Der historische Kern der Stadt hat sich rund um die Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt entwickelt, die auf dem Hof im ehemaligen bischöflichen Bereich thront. Die im 12. und 13. Jahrhundert errichtete dreischiffige Basilika zählt mit ihren romanisch-gotischen Bauelementen, der eindrucksvollen Lettnerwand und dem spätgotischen Hochaltar zu den bedeutendsten Sakralbauten der Schweiz. Die Altstadt von Chur ist geprägt von schmalen Gassen, restaurierten Zunfthäusern, Renaissance- und Barockfassaden sowie mittelalterlichen Türmen. Das markante Obertor und der Malteserturm sind Überreste der einstigen Stadtbefestigung und zeugen vom wehrhaften Charakter der mittelalterlichen Stadtanlage. Die reformierte Kirche St. Martin, deren Ursprünge ins 8. Jahrhundert zurückreichen, besticht durch ihre gotische Architektur und die bemalten Glasfenster von Augusto Giacometti. Auch das ehemalige Kloster St. Luzius mit seiner barocken Kirche und der frühchristlichen Krypta ist ein Zeugnis sakraler Bautradition. Im Ortsteil Haldenstein, auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins, befindet sich das Renaissanceschloss Haldenstein mit seinem repräsentativen Hauptgebäude und dem Schlossgarten, das aus einem mittelalterlichen Herrensitz hervorging. In unmittelbarer Nähe liegt die imposante Burgruine Haldenstein auf einem Felsvorsprung über dem Tal, mit erhaltenen Mauerzügen, Wohnturm und Zwingermauer. Unweit davon findet sich die Burgruine Lichtenstein auf einem bewaldeten Hügel, deren Turmreste und Mauerzüge noch gut sichtbar sind. Besonders bemerkenswert ist auch die Burg Grottenstein, ein ehemaliger Felshöhlenbau mit spärlichen Resten, der einst wohl als Rückzugsort diente. Die Vielfalt an Burganlagen rund um Chur gibt eindrucksvoll Einblick in die strategische Bedeutung des Raums im Mittelalter. Museal bietet Chur mit dem Rätische Museum in einem barocken Stadtpalais, dem Bündner Kunst- und Naturmuseum in der Villa Planta und dem Naturmuseum drei zentrale Einrichtungen, die Kunst, Geschichte und Naturkunde der Region vermitteln. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch das Weinbaumuseum Torculum und römische Ausgrabungen, die die Bedeutung der Region seit der Antike belegen. Die landschaftliche Umgebung ist geprägt von bewaldeten Berghängen, markanten Felspartien und dem Rhein. Mit der Seilbahn erreicht man den Hausberg Brambrüesch, der mit einem ausgedehnten Netz an Wanderwegen und Aussichtspunkten zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ziel ist. Chur ist zudem Ausgangspunkt weltberühmter Bahnstrecken wie der Arosabahn, des Glacier Express und der Berninabahn, die eindrucksvoll die Alpenlandschaft durchqueren. Die Kombination aus städtischer Geschichte, kultureller Dichte, architektonischem Erbe und landschaftlicher Vielfalt macht Chur zu einem Zentrum von überregionaler Bedeutung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Chur Tourismus, Grabenstr. 5, CH-7000 Chur Tel. +41(0)81-252.18.18
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Arosabahn: Chur HBf

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Chur Hauptbahnhof

Chur Hauptbahnhof zählt zu den bedeutendsten Bahnknotenpunkten der Schweiz und nimmt als Tor zu den Bündner Alpen eine zentrale Stellung im nationalen und internationalen Bahnverkehr ein, zugleich ist er Ausgangspunkt der Arosabahn, die von hier aus durch das Schanfigg bis nach Arosa führt und damit Stadt und Hochgebirge auf besondere Weise miteinander verbindet. Als Endstation wichtiger internationaler Bahnlinien aus Deutschland, Frankreich und den Benelux-Ländern bündelt der Bahnhof Fernverkehr, Regionalzüge und touristische Erlebnisbahnen auf engem Raum und unterstreicht damit die Rolle Churs als alpine Verkehrsdrehscheibe. Darüber hinaus ist der Hauptbahnhof Ausgangspunkt der Rhätischen Bahn, deren Streckenführung durch die Landschaften Albula und Bernina als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet wurde und mit den weltbekannten Panoramazügen Bernina Express und Glacier Express internationale Berühmtheit erlangt hat. Direkt vor dem modernisierten Bahnhofsgebäude beginnen auch heute noch die Fahrten der meterspurigen Arosabahn, deren Züge auf dem Bahnhofsvorplatz abfahren und damit bewusst an die lange Tradition dieser außergewöhnlichen Strecke anknüpfen, auch nach dem umfassenden Bahnhofumbau blieb dieser charakteristische Startpunkt erhalten. In den ersten Kilometern fährt die Arosabahn wie eine Straßenbahn durch das Stadtgebiet von Chur, sie verläuft auf der Straße rund um den historischen Altstadtkern der Kantonshauptstadt und eröffnet den Reisenden einen unmittelbaren Blick auf das städtische Leben, vorbei an Wohnhäusern, Geschäften und urbanen Plätzen der ältesten Stadt der Schweiz. Dieser ungewöhnliche Streckenbeginn verdeutlicht eindrucksvoll den besonderen Charakter der Arosabahn, die den Übergang von der Stadt zur Gebirgsbahn fließend gestaltet und bereits kurz nach dem Hauptbahnhof den Wandel vom Kulturraum zur alpinen Landschaft einleitet. Chur Hauptbahnhof ist damit weit mehr als ein funktionaler Verkehrspunkt, er bildet einen atmosphärisch reizvollen Auftakt zu einer der schönsten Bahnfahrten Graubündens, bei der Technik, Stadtbild und alpine Faszination auf einzigartige Weise miteinander verschmelzen und die Reise ins Schanfigg schon ab den ersten Metern zu einem besonderen Erlebnis machen. (c)WV
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Arosabahn: Fahrt durch die Churer Innenstadt

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Arosabahn: Fahrt durch die Churer Innenstadt

Ein besonders charakteristisches und zugleich ungewöhnliches Erlebnis der Arosabahn ist die Fahrt durch die Churer Innenstadt, bei der sich die Gebirgsbahn auf den ersten Kilometern wie eine Straßenbahn in den urbanen Raum einfügt. Direkt nach der Abfahrt auf dem Bahnhofsvorplatz des Churer Hauptbahnhofs rollen die schmalspurigen Züge mitten durch das Stadtgebiet und folgen dabei dem Straßenverlauf rund um den historischen Altstadtkern der Kantonshauptstadt. Der Zug teilt sich hier den Verkehrsraum mit Autos, Fahrrädern und Fußgängern, was der Fahrt einen ganz eigenen Reiz verleiht und die Nähe zwischen Bahn, Stadt und Alltag spürbar macht. Vorbei an Wohnhäusern, Geschäften, Plätzen und städtischen Fassaden eröffnet sich den Reisenden ein unmittelbarer Blick auf das lebendige Stadtleben der ältesten Stadt der Schweiz, während die Bahn gemächlich durch enge Straßen und Kurven fährt. Dieser Abschnitt verdeutlicht eindrucksvoll den besonderen Charakter der Arosabahn, die nicht abrupt aus der Stadt hinausführt, sondern den Übergang von urbaner Umgebung zur alpinen Gebirgsbahn fließend gestaltet. Erst nach mehreren Kilometern löst sich die Strecke vom Straßennetz, gewinnt an Steigung und führt entlang der Plessur aus dem Stadtgebiet hinaus in das Tal des Schanfigg. Die Fahrt durch die Churer Innenstadt ist damit nicht nur ein funktionaler Streckenabschnitt, sondern ein prägender Teil des Gesamterlebnisses, der Stadtflair und Bahnromantik auf einzigartige Weise verbindet und den Auftakt zu einer der schönsten Gebirgsbahnfahrten der Schweiz bildet. (c)WV
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Arosabahn: von Chur nach Lüen-Chastiel

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Besonders eng und steil ist der Eintritt ins Schanfigg bei Chur. Über Brücken und durch Tunnel führt die Strecke stetig ansteigend am Hang entlang, um Höhe zu gewinnen. Auf der südlichen Talsiete sind die Orte Praden und Tschiertschen zu sehen.

Arosabahn: Lüen-Chastiel Bf

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Oberhalb der Bahnstrecke liegen die Orte Maladers, Calfreisen und Castiel auf den sonnigen Bergflanken. Der nächste Bahnhof ist Lüen. Es folgen weitere kurze Brücken und Tunnel bis zum Bahnhof St. Peter - Molinis. Die Orte Pagig und St. Peter liegen oberhalb der Strecke und sind vom Zug aus zu sehen. ...

. Maladers - Kanton Graubünden - Schanfigg

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Maladers - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche, Turm Bramberg

Maladers, idyllisch auf einer sonnigen Terrasse oberhalb von Chur gelegen, beeindruckt mit seinem harmonischen Ortsbild und einer Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht. Archäologische Funde aus der Bronzezeit sowie die Entdeckung einer römischen Mercuriusstatuette im Jahr 1977 belegen, dass diese Gegend schon früh besiedelt war und über Jahrtausende hinweg eine besondere Bedeutung hatte. Zwischen weiten Wiesen, bewaldeten Hängen und aussichtsreichen Höhenzügen entfaltet Maladers einen ruhigen, einladenden Charakter, der Besucher sofort in seinen Bann zieht und zu ausgedehnten Spaziergängen in der frischen Bergluft motiviert. Die reformierte Kirche ist ein kulturelles Herzstück des Dorfes. Mit ihrem außergewöhnlich schmalen Kirchenschiff und ihrer schlichten, aber wirkungsvollen Architektur vermittelt sie eine wohltuende Besinnlichkeit. Die mittelalterlichen Elemente der Kirche und ihr authentischer Charakter lassen die lange Tradition des Ortes lebendig werden und machen sie zu einem besonderen Anziehungspunkt. Ein markantes Wahrzeichen ist der Turm Bramberg, ein eindrucksvoller mittelalterlicher Wohnturm, der als stummer Zeuge vergangener Epochen über dem Dorf thront. Mit seiner massiven Bauweise, der strategischen Lage und seiner historischen Bedeutung veranschaulicht er das Leben und die Herausforderungen früherer Zeiten. Besucher spüren beim Anblick des Turmes die Verbindung zwischen Schutz, Alltag und regionaler Herrschaftsgeschichte, die diesen Ort über Jahrhunderte geprägt hat. Rund um Maladers eröffnet sich eine Landschaft voller Naturschönheit, die zu Wanderungen, leichten Bergtouren oder entspannten Erkundungsspaziergängen einlädt. Die Mischung aus archäologischen Besonderheiten, historischen Bauwerken und einer wohltuenden alpinen Umgebung macht Maladers zu einem vielseitigen Reiseziel, das Geschichte, Kultur und Natur auf wunderbare Weise vereint. (c)WV
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. Praden - Kanton Graubünden - Schanfigg

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Parpan - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: Kirche, freistehender Kirchturm, Schlössli, Schaukäserei

Parpan, südlich der Kantonshauptstadt Chur im malerischen Churwaldner Tal gelegen, präsentiert sich als traditionsreiche Gemeinde, die durch ihre einzigartige Mischung aus Kultur, Natur und authentischem Handwerk besticht. Die Ortschaft ist ein wichtiger Teil der Tourismusregion Lenzerheide und liegt in einer Landschaft, die seit Jahrhunderten von bäuerlicher Bewirtschaftung, alpinen Traditionen und geschichtlicher Entwicklung geprägt wird. Das geschichtsträchtige Schlössli bildet einen der kulturellen Höhepunkte von Parpan. Dieses elegante Patrizierhaus mit seinen kunstvoll ausgestatteten Räumen erzählt eindrucksvoll von Wohlstand, Einfluss und Lebensstil vergangener Zeiten. Ein Rundgang durch die traditionsreichen Stuben eröffnet faszinierende Einblicke in die regionale Geschichte und macht die Vergangenheit auf eine besonders anschauliche Weise erlebbar. Die Kirche Parpan mit ihren farbigen Spitzbogenfenstern ist ein weiteres architektonisches Highlight des Dorfes. Die kunstvoll gestalteten Fenster zeigen die vier Reformatoren und erschaffen im Inneren eine feierliche Atmosphäre, die Besucher berührt und zur Besinnlichkeit einlädt. Direkt daneben erhebt sich der freistehende Kirchturm – ein markantes Wahrzeichen, das dem Dorf seit jeher seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Auch kulinarisch hat Parpan viel zu bieten. Die Schaukäserei, in der Gäste aus nächster Nähe beobachten können, wie traditioneller Alpkäse entsteht, vermittelt einen faszinierenden Einblick in die überlieferten Prozesse der Käseherstellung. Hier verbinden sich Handwerkskunst, regionales Wissen und die Leidenschaft der Käser zu einem genussvollen Erlebnis, das typisch ist für die Region. Insgesamt beeindruckt Parpan durch seine harmonische Verbindung aus landschaftlicher Schönheit, kulturellen Kostbarkeiten und kulinarischen Erlebnissen. Die ruhige, naturnahe Umgebung und die liebevoll gepflegten Traditionen machen den Ort zu einem vielseitigen und inspirierenden Reiseziel, das Besucher herzlich willkommen heißt und zum Entdecken einlädt. (c)WV
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. Calfreisen - Kanton Graubünden - Schanfigg

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Calfreisen - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: Ruine Bernegg

Calfreisen, idyllisch auf einer sonnigen Hangterrasse im Schanfigg östlich von Chur gelegen, ist ein Dorf voller Geschichte und natürlicher Harmonie, das Besucher mit seinem ursprünglichen Charakter und der eindrucksvollen Lage begeistert. Das kleine Bergdorf wird erstmals im Jahr 1156 erwähnt und verzaubert mit sonnengebräunten Holzhäusern, blumengeschmückten Fassaden und einem friedlichen Ambiente, das den Charme des alpinen Lebens eindrucksvoll widerspiegelt. Das markanteste Wahrzeichen ist die Ruine Bernegg, die sich am südlichen Dorfrand erhebt und wie ein stummer Wächter über das Tal blickt. Die Burganlage, die im 12. Jahrhundert entstand und seit 1550 als Ruine überliefert ist, gewährt spannende Einblicke in die mittelalterliche Wehrarchitektur. Vom einst nahezu rechteckigen Palas sind noch heute markante Mauerreste sichtbar, darunter die schmalen Scharten des Obergeschosses, die einst der Verteidigung dienten und einen Eindruck vom Leben auf einer Burg in hochmittelalterlicher Zeit vermitteln. Rund um die Ruine eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick über das Tal und die umliegenden Bergketten, der die Bedeutung dieses Standortes eindrucksvoll unterstreicht. Doch Calfreisen besticht nicht nur durch seine geschichtsträchtige Burganlage, sondern auch durch die einladende Dorflandschaft, die zu einem erholsamen Spaziergang durch schmale Gassen und an traditionellen Walserhäusern vorbeiführt. Die ruhige Atmosphäre, die gepflegte Natur und die herzliche Gastfreundschaft machen das Dorf zu einem idealen Ort für erholsame Urlaubstage. Wer alpine Ursprünglichkeit, historische Spuren und wohltuende Natur in einem harmonischen Zusammenspiel erleben möchte, findet in Calfreisen ein wunderbares Reiseziel. (c)WV
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. Castiel - Kanton Graubünden - Schanfigg

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Castiel - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche, Podestà-Haus

Castiel, die kleine Berggemeinde auf der nördlichen Talseite des Schanfiggs, besticht durch seine ruhige Lage, sein traditionelles Dorfbild und eine Fülle an kulturhistorischen Besonderheiten, die den Ort zu einem lohnenden Ziel für Entdecker machen. Auf einem markanten Bergsporn erhebt sich die reformierte Kirche von Castiel, deren Standort bereits auf einen romanischen Vorgängerbau schließen lässt und deren heutige Gestalt eine bewegte Baugeschichte widerspiegelt. Besonders beeindruckend sind die kunstvoll gearbeitete Kanzel aus dem 17. Jahrhundert sowie die alte Glocke aus dem 15. Jahrhundert, die wie ein akustisches Erbe vergangener Zeiten über das Dorf klingt und die spirituelle Bedeutung des Ortes eindrucksvoll unterstreicht. Ein weiteres Highlight ist das Podestà-Haus, ein stattliches Bürgerhaus aus dem Jahr 1619, das mit seinem charakteristischen halbrunden Treppenturm die typische Bauweise einer vergangenen Epoche verkörpert. Dieses eindrucksvolle Gebäude vermittelt ein lebendiges Bild vom früheren Leben im Schanfigg und gehört zu den wertvollsten historischen Häusern der gesamten Talschaft. Umgeben von idyllischen Wiesen, rauschenden Bächen und einem weiten Panorama über die Berge des Schanfiggs eröffnet Castiel zudem ideale Bedingungen für erholsame Spaziergänge und aussichtsreiche Wanderungen. Die harmonische Verbindung von Natur, Kultur und Geschichte macht den kleinen Ort zu einem besonderen Rückzugsort, an dem Besucher die stille Schönheit der Bergwelt in vollen Zügen genießen können. (c)WV
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. Lüen - Kanton Graubünden - Schanfigg

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Lüen - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: St. Zeno

Lüen, idyllisch auf der rechten Talseite des Schanfigg östlich von Chur gelegen, begeistert mit seiner harmonischen Lage am Abhang der Hochwangkette und seinem unverwechselbaren historischen Charme. Die kleinen Holzhäuser in traditioneller Walser Strickbauweise, seit über hundert Jahren nahezu unverändert, verleihen dem Dorf eine Atmosphäre zeitloser Beständigkeit und lassen Besucher in eine Welt eintauchen, die den Geist vergangener Jahrhunderte bewahrt. Zwischen blühenden Wiesen, sonnenverwöhnten Hängen und weiten Ausblicken auf die Bergkulisse entfaltet Lüen seine ganze Schönheit und lädt zu einem Aufenthalt ein, der Ruhe und Inspiration schenkt. Ein herausragendes Kleinod des Ortes ist die reformierte Dorfkirche St. Zeno, die bereits 1084 erstmals erwähnt wurde und damit zu den ältesten sakralen Bauwerken der Region zählt. Ihr Inneres birgt einen außergewöhnlichen kunsthistorischen Schatz: die Fresken des berühmten Waltensburger Meisters, die mit eindrucksvoller Ausdruckskraft biblische Szenen erzählen und ein seltenes, bis heute hervorragend erhaltenes Zeugnis mittelalterlicher Malerei darstellen. Diese Kunstwerke verleihen der Kirche eine besondere spirituelle Tiefe und machen sie zu einem bedeutenden kulturellen Highlight im Schanfigg. Für Naturliebhaber bietet Lüen zudem eine Vielzahl an Wanderwegen, die zu aussichtsreichen Höhenzügen, stillen Waldpfaden und malerischen Ruheplätzen führen. Die klare Bergluft, die weiten Panoramablicke und die friedliche Atmosphäre schaffen ideale Bedingungen, um Natur und Erholung gleichermaßen zu genießen. Lüen vereint auf eindrucksvolle Weise jahrhundertealte Architektur, kulturelle Reichtümer und die wohltuende Stille der alpinen Landschaft und lädt Besucher zu einer bereichernden Reise voller Entdeckungen ein. (c)WV
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Arosabahn: von Lüen nach St. Peter-Molinis

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. Tschiertschen - Region Schanfigg

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Tschiertschen - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche, Walserhäuser

Tschiertschen, eingebettet in eine eindrucksvolle Gebirgslandschaft und geprägt von einer langen und bewegten Vergangenheit, zählt zu den authentischsten Walserdörfern im Schanfigg. Die Ursprünge des Ortes reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, als romanische Siedler erstmals die Grundlage für das heutige Dorf legten. Später übernahmen die Walser die Region und hinterließen mit ihren charakteristischen Holzhäusern ein faszinierendes architektonisches Erbe. Diese einzigartigen Walserhäuser, oft verziert mit kunstvollen Sinnsprüchen unter dem Dachgiebel – viele davon biblischen Ursprungs –, verleihen dem Dorfkern eine besondere Atmosphäre und machen Tschiertschen zu einem lebendigen Zeugnis traditioneller Baukultur. Ein herausragendes Wahrzeichen des Ortes ist die reformierte Kirche, ein beeindruckender gotischer Bau aus dem 15. Jahrhundert. Ihr Inneres birgt bedeutende spätgotische Wandmalereien, die zu den wertvollsten Kunstschätzen der Region zählen und den Besucher in vergangene Jahrhunderte entführen. Die kunstvollen Darstellungen schaffen eine spirituelle Stimmung, die die historische Bedeutung des Gotteshauses eindrucksvoll unterstreicht. Bereits im frühen 19. Jahrhundert fanden die ersten Erholungssuchenden ihren Weg nach Tschiertschen – eine bemerkenswerte Tatsache, da damals noch keine Straßen in das abgeschiedene Bergdorf führten. Heute hat sich Tschiertschen zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde entwickelt, die die Stille der Alpen, die klare Bergluft und die unberührte Landschaft schätzen. Wanderwege, Aussichtspunkte und alpine Pfade locken im Sommer, während im Winter die verschneiten Hänge ideale Bedingungen für Wintersport und ruhige Naturerlebnisse bieten. Insgesamt verbindet Tschiertschen auf beeindruckende Weise Kultur, Tradition und Natur. Der Ort lädt dazu ein, in die Geschichte des alpinen Lebens einzutauchen, die Schönheit der Umgebung zu genießen und die besondere Atmosphäre einer authentischen Walsergemeinde zu erleben. (c)WV
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Arosabahn: von Lüen nach St. Peter-Molinis

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. St. Peter - Kanton Graubünden - Schanfigg

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St. Peter - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche St. Peter, Hügel Lavein

St. Peter, eine malerische Gemeinde im nördlichen Schanfigg, begeistert mit einer harmonischen Verbindung aus geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten, naturnaher Ruhe und einem vielfältigen Freizeitangebot. Auf sonnigen Terrassen gelegen und umgeben von dichten Wäldern, üppigen Alpenweiden und weitläufigen Wiesen, lädt das Dorf zu jeder Jahreszeit zu erholsamen Momenten ein. Das markante Wahrzeichen von St. Peter ist der imposante Turm der reformierten Kirche, der einst als freistehender Wehrturm diente und damit die historische Bedeutung des Ortes eindrucksvoll widerspiegelt. Im Kircheninneren entfaltet sich ein kunsthistorischer Schatz mit Fresken aus den Jahren 1500 und 1510, die die Besucher in vergangene Epochen entführen. Der achteckige Taufstein aus dem 14. Jahrhundert sowie die Orgel aus dem 18. Jahrhundert runden dieses bemerkenswerte Ensemble ab und verleihen dem sakralen Bauwerk eine besondere kulturelle Tiefe. Ein weiterer Höhepunkt liegt etwas außerhalb des Dorfes: der prähistorische Hügel Lavein, ein faszinierender Ort, der die frühe Besiedlungsgeschichte der Region sichtbar macht und archäologisch interessierten Besuchern spannende Einblicke bietet. Die Umgebung von St. Peter präsentiert sich als Paradies für Naturliebhaber. Im Sommer laden abwechslungsreiche Wanderwege zu Erkundungstouren ein, während im Winter die sanft verschneiten Weiden und Hügel ideale Bedingungen für Schneeschuhtouren, Skilanglauf und andere Wintersportarten bieten. Die Ruhe und Ursprünglichkeit der Landschaft schaffen eine wohltuende Atmosphäre, die Erholungssuchende besonders schätzen. Insgesamt zeigt sich St. Peter als ein Ort, der Geschichte, Natur und kulturelles Erbe auf wunderbare Weise vereint und Besuchern die Chance bietet, die alpine Vielfalt des Schanfiggs intensiv zu erleben. (c)WV
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. Molinis - Kanton Graubünden - Schanfigg

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Molinis - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche

Molinis, als kompaktes Haufendorf im engen Talboden direkt am Ufer der Plessur gelegen, unterscheidet sich deutlich von den höher gelegenen Walserdörfern des Schanfigg und begeistert durch seine besondere Atmosphäre, die von Wasser, Bergen und Tradition geprägt ist. Erstmals 1335 unter dem Namen Mulina erwähnt, blickt der Ort auf eine lange Geschichte zurück, die in den alten Häusern, den landwirtschaftlichen Strukturen und der ruhigen Dorfbildung bis heute spürbar ist. Mittelpunkt der Siedlung ist die reformierte Kirche aus dem Jahr 1440, ein kulturhistorisches Juwel, das mit seiner schlichten, aber eindrucksvollen Architektur an die religiöse und gesellschaftliche Bedeutung des Dorfes erinnert. Während das Äußere bewusst zurückhaltend gestaltet ist, entfaltet sich im Inneren eine zeitlose Atmosphäre, die von alten Bauformen, traditionellem Handwerk und erhaltenen geistlichen Symbolen geprägt ist. Diese Kirche bildet das historische Herzstück des Dorfes und erzählt von einer langen spirituellen Tradition. Die enge Verzahnung von Molinis mit der Plessur prägt den Charakter des Ortes zusätzlich. Der Fluss begleitet den Besucher mit seinem natürlichen Rauschen und lädt zu entspannenden Spaziergängen entlang des Ufers ein, wo die unberührte Umgebung und die alpine Kulisse ihre besondere Wirkung entfalten. Molinis hat sich im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt, dabei jedoch seinen ursprünglichen Charme bewahrt und vermittelt so einen authentischen Eindruck vom Leben in einem traditionellen Bündner Tal. Die Verbindung aus Geschichte, Natur und dörflicher Ursprünglichkeit macht Molinis zu einem einladenden Reiseziel für alle, die das Schanfigg in seiner ruhigen und unverfälschten Form erleben möchten. (c)WV
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Arosabahn: von Lüen nach St. Peter-Molinis

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Arosabahn: von St. Peter-Molinis nach Peist

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Der nächste Bahnhof ist Peist, mit dem Ort oben an der Straße. Von einer Gründjitobelbrücke sind nach links Erdpyramiden zu sehen. Der letzte Bahnhof auf dieser Talseite ist Langwies, nun wechselt der Zug auf dem 285m langen und 42m hohen Langwieser Viadukt die Talseite.

. Peist - Kanton Graubünden - Schanfigg

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Peist - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: ref. Kirche, Erdpyramiden

Peist, malerisch auf der nördlichen Talseite des Schanfigg gelegen, begeistert als vielseitiges Reiseziel zu jeder Jahreszeit und verbindet eindrucksvoll historische Besonderheiten mit einer außergewöhnlichen Naturlandschaft. Die unter Denkmalschutz stehende reformierte Kirche thront gut sichtbar am Berghang und prägt das Dorfbild seit Jahrhunderten. Dieses wertvolle Bauwerk zeugt von der religiösen und handwerklichen Tradition der Region und beeindruckt im Inneren wie im Äußeren durch seine schlichte, zugleich kraftvolle Ausstrahlung. Ein Rundgang durch das historische Kirchenareal eröffnet spannende Einblicke in das kulturelle Erbe von Peist und zeigt, wie eng Geschichte und Landschaft hier miteinander verwoben sind. Ein besonderes Naturphänomen wartet zwischen Peist und Langwies: die eindrucksvollen Erdpyramiden, die zu den außergewöhnlichsten geologischen Formationen Graubündens zählen. Diese bizarren, säulenartigen Gebilde aus Moränenmaterial entstehen durch jahrhundertelange Erosion und formen eine Landschaft, die Besucher in Staunen versetzt. Die ruhigen Wanderwege rund um die Pyramiden laden dazu ein, dieses Naturwunder aus nächster Nähe zu erleben und dabei die Weite der umliegenden Bergwelt zu genießen. Peist selbst blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Die historischen Häuser, sorgfältig gepflegten Denkmäler und die klar erkennbaren Strukturen des alten Dorfkerns erzählen von einer Entwicklung, die über Generationen hinweg geprägt wurde. Die Siedlung bewahrt ihren authentischen Charakter und vermittelt Gästen ein Gefühl von Ursprünglichkeit und Beständigkeit. Eingebettet in eine eindrucksvolle Alpenlandschaft, verbindet Peist kulturelle Werte, eindrucksvolle Natur und traditionelle Lebensweisen zu einem harmonischen Gesamtbild. Für Reisende, die Erholung, Entdeckungsfreude und landschaftliche Vielfalt suchen, ist Peist ein inspirierender Ort, der unvergessliche Eindrücke hinterlässt. (c)WV
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Arosabahn: von Peist nach Langwies

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. Langwies - Schanfigg

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Langwies - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: Kirche, Erdpyramiden, Eisenbahn-Viadukt

Langwies, das charmante Bergdorf am Eingang zum Sapüntal im hinteren Schanfigg, begeistert mit seiner idyllischen Lage, der klaren Bergluft und der wohltuenden Stille der alpinen Landschaft. Umgeben von waldreichen Hängen, mächtigen Gipfeln und traditionellen Walserhäusern entfaltet der kleine Kurort eine besondere Atmosphäre, die Besucher sofort in ihren Bann zieht. Zu den beeindruckendsten Naturwundern zählen die Erdpyramiden, außergewöhnliche geologische Formationen, die seit Jahrhunderten durch Erosion entstanden sind und heute als geheimnisvolle Zeugen der Landschaftsgeschichte gelten. Die reformierte Dorfkirche aus dem Jahr 1488, ein spätgotisches Schmuckstück, verleiht dem Ort zusätzlichen kulturellen Glanz. Besonders bemerkenswert ist das eindrucksvolle Wandbild der heiligen Katharina, das die künstlerische Bedeutung der kleinen Bergkirche unterstreicht und Reisende in die religiöse Kunst vergangener Epochen entführt. Ein absolutes Highlight für Technik- und Bahnliebhaber ist das eindrucksvolle Langwies-Viadukt, ein Meilenstein des Stahlbetonbaus. Mit seiner mächtigen Bogenspannweite von 100 Metern und seiner eleganten Linienführung fügt es sich harmonisch in die Landschaft ein und beeindruckt als ein frühes Meisterwerk der Rhätischen Bahn. Langwies präsentiert sich insgesamt als ein Ort, an dem Natur, Kultur und ingenieurtechnische Leistung eine harmonische Einheit bilden und Besucher mit offenen Armen empfängt, um die ganze Vielfalt der Bergwelt zu erleben. (c)WV
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Arosabahn: Langwiesviadukt

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Langwiesviadukt

Das Langwiesviadukt gehört zu den bekanntesten und eindrucksvollsten Bauwerken der Arosabahn und überspannt bei Langwies in kühner Linienführung das tief eingeschnittene Tal der Plessur, es wurde in den Jahren 1912 bis 1914 erbaut und gilt bis heute als Meilenstein des Eisenbahn- und Brückenbaus in den Alpen. Mit einer Länge von rund 284 Metern und einer Höhe von etwa 62 Metern war das Viadukt bei seiner Fertigstellung eine der weltweit ersten großen Eisenbahnbrücken aus Stahlbeton und setzte neue Maßstäbe für diese damals noch junge Bauweise. Die elegante Konstruktion mit ihrem markanten Hauptbogen fügt sich harmonisch in die alpine Landschaft ein und verbindet technische Innovation mit beeindruckender Ästhetik. Für die Arosabahn stellte das Langwiesviadukt eine entscheidende Voraussetzung dar, um die anspruchsvolle Strecke durch das Schanfigg realisieren zu können, da es die sichere Querung des tiefen Tales ermöglichte und zugleich vor Lawinen und Steinschlag geschützt war. Während der Fahrt eröffnet sich den Reisenden ein spektakulärer Blick in die Schlucht und auf die umliegenden Bergflanken, der zu den Höhepunkten der gesamten Strecke zählt und immer wieder Staunen hervorruft. Auch vom Tal aus ist das Viadukt ein beliebtes Fotomotiv und ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Region, das die Ingenieurskunst des frühen 20. Jahrhunderts eindrucksvoll widerspiegelt. Das Langwiesviadukt steht sinnbildlich für den Mut und die Weitsicht der Erbauer der Arosabahn und verbindet bis heute auf einzigartige Weise Technikgeschichte, Landschaftserlebnis und Bahnromantik, wodurch es zu einem der großen Highlights einer Fahrt von Chur nach Arosa zählt und den besonderen Charakter dieser Gebirgsbahn nachhaltig prägt. (c)WV
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Arosabahn: von Langwies nach Arosa

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Nach der Brücke folgt der Anstieg zur Station Litzirüti. In zahlreichen Kurven wird der steile Anstieg nach Arosa bewältigt. Vorbei am Untersee und durch einen Tunnel wird der Bahnhof erreicht.

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Arosabahn von Langwies nach Arosa

Der Streckenabschnitt der Arosabahn von Langwies nach Arosa zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Teilen der gesamten Bahnlinie und vermittelt besonders intensiv den Übergang vom engen Tal des Schanfigg in die offene Hochlagenwelt von Arosa. Nach der Überquerung des berühmten Langwiesviadukts gewinnt die Bahn weiter an Höhe und folgt in weiten Bögen dem Verlauf des Tales, wobei sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf steile Felsflanken, bewaldete Hänge und verstreute Bergdörfer eröffnen. Die Strecke verläuft nun deutlich alpiner, die Bebauung wird spärlicher und die Natur rückt in den Vordergrund, während sich die Bahn unabhängig von der Straße durch die Landschaft schlängelt. Vorbei an saftigen Alpweiden, rauschenden Gebirgsbächen und lichten Wäldern vermittelt dieser Abschnitt ein besonders ruhiges und ursprüngliches Reiseerlebnis, das zu jeder Jahreszeit seinen eigenen Reiz entfaltet. Im Winter verwandelt sich die Umgebung in eine verschneite Märchenlandschaft, während im Sommer die satten Grüntöne der Wiesen und Wälder dominieren und im Herbst leuchtende Farben das Bild bestimmen. Mit zunehmender Höhe öffnet sich das Tal allmählich, die Berge treten zurück und geben den Blick frei auf das Hochtal von Arosa, dessen Lage schon aus der Ferne erkennbar wird. Kurz vor der Endstation fährt die Arosabahn entlang der ersten Seen und erreicht schließlich Arosa auf 1.739 Metern Höhe, wo sich die alpine Kulisse in ihrer ganzen Weite präsentiert. Dieser letzte Streckenabschnitt verbindet auf besondere Weise technische Eleganz mit landschaftlicher Schönheit und bildet einen stimmungsvollen Abschluss der Fahrt, bei dem die Bahnreise selbst zum festen Bestandteil des Urlaubserlebnisses wird und die Vorfreude auf den Aufenthalt in Arosa spürbar wächst. (c)WV
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Arosabahn: Arosa Bf

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Bahnhof Arosa

Der Bahnhof Arosa liegt auf 1.739 Metern Höhe am oberen Ende des Schanfigg und bildet den Endpunkt der Arosabahn, zugleich ist er ein zentraler Ankunftsort für Gäste des bekannten Kur- und Ferienortes. Nach der eindrucksvollen Fahrt von Chur durch enge Täler, über hohe Viadukte und durch zahlreiche Tunnel öffnet sich hier das weite Hochtal von Arosa, wodurch der Bahnhof eine besondere landschaftliche Wirkung entfaltet. Die Gleisanlagen enden in unmittelbarer Nähe zum Ortszentrum und zu den Seen Obersee und Untersee, sodass Reisende nach der Ankunft direkt in die alpine Urlaubswelt eintauchen können. Der Bahnhof selbst ist funktional und übersichtlich gestaltet und verbindet Bahnverkehr, Ortsbusse und touristische Infrastruktur auf kurzen Wegen, was ihn zu einem wichtigen Mobilitätsknoten innerhalb des autofreien oder verkehrsberuhigten Ortskerns macht. Von hier aus sind Hotels, Promenaden, Wanderwege sowie Bergbahnen schnell erreichbar, wodurch der Bahnhof Arosa eine Schlüsselrolle für Sommer- wie Wintertourismus spielt. Besonders im Winter herrscht reger Betrieb, wenn Skifahrer, Winterwanderer und Langläufer ihre Reise hier beginnen, während im Sommer Wanderer, Naturliebhaber und Bahnfreunde die Ankunft genießen. Der Bahnhof Arosa steht sinnbildlich für das Zusammenspiel von Bahnromantik und alpinem Urlaubserlebnis und markiert einen gelungenen Abschluss einer der schönsten Gebirgsbahnstrecken der Schweiz, bei der die Bahnreise selbst bereits Teil des Ferienerlebnisses ist. (c)WV
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. Arosa*** im Schanfigg

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Arosa** - Region Schanfigg

Sehenswürdigkeiten: Heimatmuseum Eggahus, Bergkirchli

Arosa begeistert als alpine Destination mit einer eindrucksvollen Kombination aus Naturerlebnis, kulturellen Höhepunkten und faszinierender Geschichte. Der bekannte Kur- und Ferienort liegt eingebettet in eine weite Berglandschaft und lädt mit zahlreichen Spazier- und Wanderwegen dazu ein, die Ruhe der Natur und die klare Bergluft zu genießen. Eine der herausragenden Sehenswürdigkeiten ist das Bergkirchli aus dem Jahr 1492, eines der ältesten Bauwerke des Ortes. Mit seiner schlichten, dennoch sehr charaktervollen Architektur und der warmen Holzatmosphäre eignet es sich ideal für stimmungsvolle Konzerte, die hier regelmäßig stattfinden und den Besuchern ein beeindruckendes Musikerlebnis in historischem Rahmen bieten. Ein unvergessliches Panorama eröffnet sich bei der Fahrt mit der Luftseilbahn Arosa–Weisshorn, die zu einem der aussichtsreichsten Berge der Ostschweiz führt. Vom Gipfel aus breitet sich ein grandioses Bergpanorama aus, das die majestätische Schönheit der Alpen eindrucksvoll sichtbar macht und Arosa zu einem Traumziel für Naturfreunde werden lässt. Ein weiterer Höhepunkt ist der Alpengarten Maran, der auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt der alpinen Flora und Fauna präsentiert. Auf lehrreichen Rundwegen begegnen Besucher seltenen Pflanzenarten, entdecken charakteristische Lebensräume und erfahren mehr über die naturkundlichen Besonderheiten der Region. Besonders atmosphärisch zeigt sich Arosa am Obersee, wo Europas größte Wasserorgel mit ihren harmonischen Klängen und den rhythmisch aufsteigenden Fontänen ein eindrucksvolles Schauspiel bietet. Das faszinierende Zusammenspiel aus Wasser, Musik und Licht macht einen Abendspaziergang entlang des Sees zu einem besonderen Erlebnis. Für kulturhistorisch Interessierte lohnt sich der Besuch des Schanfigger Heimatmuseums Eggahus, dem ältesten Haus Arosas. Mit seiner Sammlung bäuerlicher Alltagsgegenstände, historischen Werkzeugen und Erinnerungen an die frühen Jahre des Kurortes vermittelt es ein lebendiges Bild vom traditionellen Leben im Schanfigg und vom Wandel Arosas in den letzten Jahrhunderten. (c)WV
Weitere Infos und Bilder im gedruckten Reiseführer 'Sehenswertes in Graubünden' vom Walder-Verlag.


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Tourismusinfos/Büro: Arosa – Tourismus, Poststr., CH-7050 Arosa
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Reiseführer zu Graubünden

Bahnreiseführer: Glacier Express, Bernina Express und die Rhätische Bahn - als Taschenbuch

Reiseführer Glacier Express, Bernina Express und Rhätische BahnDer perfekte Begleiter für unvergessliche Bahnreisen durch die Schweizer Alpen
Dieser reich bebilderte Bahnreiseführer stellt zwei der spektakulärsten Panoramastrecken Europas vor: den weltberühmten Glacier Express und den ebenso faszinierenden Bernina Express der Rhätischen Bahn. Auf 120 Seiten mit über 200 Farbfotos, einem praktischen Kartenatlas und zahlreichen Hintergrundinformationen erleben Sie die eindrucksvolle Verbindung von moderner Bahntechnik und nostalgischer Eisenbahnromantik.
Der Glacier Express, bekannt als der langsamste Schnellzug der Welt, führt von St. Moritz nach Zermatt über den Albulapass, durch die Rheinschlucht – den „Grand Canyon der Schweiz“ – und den Oberalppass bis zum Mattertal mit Blick auf das berühmte Matterhorn. Historische Viadukte, Kehrtunnel, eindrucksvolle Bahnhöfe und technische Meisterwerke wie der Albulatunnel oder der Furka-Basistunnel werden detailliert beschrieben. Die Panoramawagen bieten grandiose Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, alpine Matten, tiefe Täler und traditionsreiche Bergdörfer.
Der Bernina Express zählt zu den höchsten Adhäsionsbahnlinien Europas und überquert den 2.253 m hohen Berninapass ohne Zahnradunterstützung. Die Fahrt führt vorbei am Morteratsch-Gletscher, durch karge Hochgebirgslandschaften und über elegante Viadukte hinab ins italienische Tirano – ein UNESCO-Welterbe und ein Meisterwerk der Ingenieurskunst.
Der Reiseführer widmet sich außerdem weiteren reizvollen Linien der Rhätischen Bahn, darunter die steile Arosabahn, die historische Verbindung Landquart–Davos mit dem imposanten Wiesenerviadukt sowie die landschaftlich beeindruckende Engadinlinie von St. Moritz bis Scuol-Tarasp.
Neben detaillierten Streckenbeschreibungen finden Sie umfassende Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Routen, architektonischen Besonderheiten und geschichtlichen Hintergründen. Ein integriertes Sternchensystem hilft bei der Auswahl lohnender Ziele. Ein Kartenatlas im Maßstab 1:100.000 erleichtert die Orientierung, und Tipps zu Tourismusbüros, Hotels und empfehlenswerten Zwischenstopps runden das Angebot ab.
Die Autoren Ingrid und Achim Walder haben alle beschriebenen Orte selbst bereist und fotografiert, wodurch viele persönliche Eindrücke in den Text eingeflossen sind. Weitere Impressionen und ergänzende Informationen finden Sie auf dem begleitenden Onlineportal www.reisetipps-europa.de.
Ideal für kultur- und technikinteressierte Bahnreisende, Alpenfreunde und alle, die die Schweiz auf entschleunigte und genussvolle Weise entdecken möchten – ob zum ersten Mal oder als Wiederholungstäter.
Bahnreiseführer Glacier Express, Bernina Express
120 Seiten, ca. 200 Fotos. Der Reiseführer ist ein stiller Begleiter und beschreibt den Streckenverlauf mit den Sehenswürdigkeiten links und rechts der Strecke. Im Kartenatlas, ca. 1:100.000 sind die Sehenswürdigkeiten vermerkt.
ISBN 978-3-936575-49-1 für 9,90 € im Buchhandel oder direkt beim Walder-Verlag bestellen

Reiseführer Schweiz: Graubünden

Reiseführer Schweiz - Graubünden 1: C hur - Churer Rheintal - Schanfigg

Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz und bietet außergewöhnlich vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Attraktionen in seinen Regionen. Besiedelt war die Region bereits etwa 3000 v. Chr., in der Jungsteinzeit. Die Alpenstadt Chur wurde 1820 Hauptstadt des Kantons Graubünden. Sie bietet neben einer einzigartigen Landschaft ein umfangreiches Freizeitangebot mit zahlreichen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Schweiz zählt die Kathedrale, ein romanisch-gotischer Bau. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Altstadt. Nach ihrem Zusammenfluss bei Reichenau fliessen Vorder- und Hinterrhein als Alpenrhein weiter und prägen das Churer Rheintal. Kennzeichen des nun breiten Tals sind kegelförmige Hügel, die sogenannten Tomas oder Tumas. Sie bestehen aus härteren Gesteinsmassen eines Bergsturzes von der Calanda,. ...

Reiseführer Schweiz - Graubünden 2: Bündner Herrschaft - Prättigau - Davos

Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz und bietet außergewöhnlich vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Attraktionen in seinen Regionen. Entlang des Weinbaugebietes der Bündner Herrschaft fliesst der Alpenrhein zur Grenze des Kantons Graubünden bei Fläsch. Grüne Wälder und Wiesen laden zu Spaziergängen und ausgedehnten Wanderungen ein. Funde belegen, dass das Gebiet bereits in prähistorischer Zeit besiedelt war. Die Gemeinden bieten mit ihren geschlossen Dorfbildern mit prächtigen Bürger- und Patrizierhäusern, Kirchen, Schlössern und Burgruinen zahlreiche touristische Attraktionen. Auf 40km Länge zwischen der markanten Felsenge der Klus und dem Silvrettagebiet erstreckt sich das Prättigau. Im Osten grenzt die Region an das Engadin und im Westen an das Churer Rheintal. Im vorherrschenden weichen, bis in die Gipfel grün schillernden Bündner. ...

Reiseführer Schweiz - Graubünden 3: Surselva/Vorderrhein - Val Lumnezia - Valsertal

'Das Land oberhalb des Waldes' - das bedeutet der rätoromanische Begriff Surselva, mit dem dieser Bezirk Graubündens bezeichnet ist. Aber auch die Begriffe 'Bündner Oberland' oder 'Vorderrheintal' sind Synonyme für das 60km lange Tal. Die Surselva reicht von der Quelle des Vorderrheins bis zum Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein. Dabei umfasst der Bezirk das Gebiet vom Piz Badus bis zum grossen Wald von Flims. Auch die Seitentäler Safien, Val Medel und Lugnez/Vals gehören verwaltungsrechtlich zur Surselva. Wichtige Verkehrswege wie der Oberalp- und der Lukmanier-Pass verbinden die Surselva mit den umliegenden Kantonen. Wie der Name Surselva schon verrät, herrscht in der Region die rätoromanische Sprache vor: Rund 62% der Menschen in der Surselva geben Rätoromanisch als ihre Heimatsprache an. Die abwechslungsreiche Landschaft der Surselva kennzeichnet den hohen Erlebnis-. ...

Reiseführer Schweiz - Graubünden 4: Domleschg - Heinzenberg - Albulatal - Surses

Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz und bietet außergewöhnlich vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Attraktionen in seinen Regionen. Eine der burgenreichsten Regionen der Schweiz und ganz Europas ist das Domleschg. Dank der günstigen klimatischen Verhältnisse erhielt die Region auch den Namen 'Obstgarten Graubündens'. Das Gebiet wurde schon in der Steinzeit und in der Bronzezeit besiedelt. Der Fund zahlreicher römischer Münzen weist darauf hin, dass die Route über Splügen und den San-Bernardino-Pass wohl stark frequentiert war. Viele seiner historischen Bauwerke sind Zeugen der bewegten Vergangenheit. Auf der westlichen Seite des Hinterrheins liegt der Heinzenberg, der die Region prägt. Der Höhenzug erstreckt sich von Rhäzüns bis zum südlich gelegenen Beverin-Massiv. In dieser historisch und kulturell interessanten Region erwarten den Besucher. ...

Reiseführer Schweiz - Graubünden 5: Oberengadin - Valposchiavo - Bergell

Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz und bietet außergewöhnlich vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Attraktionen in seinen Regionen. Das Oberengadin prägen die zahlreichen Seen der Engadiner Seenplatte inmitten mächtiger Berge, gewaltiger Gletscher sowie Lärchen- und Arvenwäldern. Seiner besonderen Lage verdankt das Engadin auch sein außergewöhnliches Klima. Das Hochtal des Oberengadins ist ein wahres Paradies für Wanderungen. Die Bergstationen auf Corvatsch, Corviglia, Diavolezza und Muottas Muragl ermöglichen unvergessliche Ausblicke auf die Bergwelt. Weltbekannte Tourismuszentren bieten mondänes Flair, malerische Dörfer ursprüngliche Tradition. Sie alle verfügen über zahlreiche sehenswerte kulturhistorische Attraktionen, die ihre bewegte Geschichte bezeugen. Das Valposchiavo oder Puschlav ist nach Süden ausgerichtet, beherbergt eine artenreiche. ...

Reiseführer Schweiz - Graubünden 6: Unterengadin - Val Müstair

Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz und bietet außergewöhnlich vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Attraktionen in seinen Regionen. Das Unterengadin prägen malerische Bergdörfer und der Schweizer Nationalpark. Zahlreiche Pässe ermöglichen Ausflüge in benachbarte Regionen. Wahrzeichen des Unterengadins ist Schloss Tarasp auf einem 100 m hohen Felsen. Ein grosser Teil des Gebirges rechts des Inns ist Bestandteil des Schweizerischen Nationalparks. Archäologische Funde belegen die kontinuierliche Besiedlung des Unterengadins seit der Bronzezeit. Seit dem 16. Jahrhundert brachten die Einkünfte der Auswanderer, zunächst Händler und Handwerker, später Konditore und Zuckerbäcker, Geld ins Tal. Mitte des 19. Jahrhunderts setzte der Tourismus ein. In Scuol, der Tarasper Fraktion Vulpera und dem Val Sinestra entstanden Kurhäuser, rund um die zahlreichen. ...

Reiseführer Schweiz - Graubünden 7: Hinterrhein - Valle Mesolcina - Val Calanca

Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz und bietet außergewöhnlich vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Attraktionen in seinen Regionen. Der Hinterrhein ist einer der Quellflüsse des Rheins und entspringt an den Hängen von Rheinwaldhorn, Güferhorn und Rheinquellhorn. Er vereinigt sich bei Reichenau mit dem Vorderrhein zum nunmehr nur noch Rhein genannten Fluss. Das Tal des oberen Hinterrheins besteht aus dem Rheinwald mit Splügen als größter Ortschaft und dem Schams mit Andeer. Dazwischen liegen die einst gefürchteten Verkehrshindernisse der Rofflaschlucht oberhalb des Schams und der Viamala unterhalb. Trotzdem waren die Handelswege durch das Tal über den Splügen- oder den San Bernharfino-Pass seit frühester Zeit und besonders im Mittelalter viel begangene Transitwege über die Alpen. Die Gemeinde Hinterrhein ist Ausgangspunkt zum San ...t. ...

Reiseführer Schweiz - Glacier Express von Sankt Moritz nach Zermatt

Reiseführer GlacierExpressZu Recht geniesst er den Ruf als 'langsamster Schnellzug der Welt', doch ist er gleichermassen für seine einzigartige Streckenführung berühmt - der Glacier Express. Seit nunmehr über 75 Jahren verkehrt dieser Zug zwischen den berühmten Viertausendern Matterhorn und Piz Bernina auf einer enorm schwierigen, vielfach in ihrem urwüchsigen Charakter erhaltenen Strecke. In den 'Goldenen Zwanzigern', als in so manchem kleinen Bergdorf der Wandel zum eleganten Kurort spürbar wurde, bestand die heutige Gebirgsbahn zunächst nur in Teilstücken. Doch am 25. Juni 1930 war es dann endlich soweit: Erstmals fuhr ein durchgehender Zug zwischen den Touristikzentren Zermatt und St. Moritz und es begann die Erfolgsgeschichte der spektakulärsten Bahnverbindung Europas. Der Glacier Express durchquert auf der Fahrt von Sankt Moritz die Regionen Graubünden, Engadin, Albulatal und. ...

Reiseführer Schweiz - Bernina Express von Chur - Sankt Moritz nach Tirano

Reiseführer BerninaExpressNeben dem Glacier Express präsentiert sich mit der Berninabahn ein weiteres touristisches Glanzstück - nicht nur hinsichtlich der Eisenbahntechnik, sondern auch und vor allem aufgrund des herrlichen Naturschauspiels, das sich den Passagieren bietet. Bahnreisen wird einmal mehr zum Erlebnis, insbesondere auf dem Streckenabschnitt über den Bernina-Pass. Die Geschichte der Berninalinie geht auf das Jahr 1905 zurück, als im Zuge der Idee, St. Moritz und das italienische Tirano mit einer Eisenbahn zu verbinden, eigens eine Gesellschaft gegründet wurde. Ab 1908 wurden erste Abschnitte der Strecke fertig gestellt, ehe dann im Juli 1910 mit dem Teilstück von Bernina Suot via Ospizio Bernina nach Poschiavo die Strecke als Ganzes eröffnet werden konnte. Nach anfänglichem Erfolg kam es jedoch zu finanziellen Engpässen. Um das Fortbestehen der Linie zu sichern, wurde 1943/44 schliesslich die Fusion der. ...

Reiseführer ArosaExpress

Reiseführer ArosaExpressDie Bahnstrecke Chur – Arosa ist eine meterspurige 25,5km lange Schweizer Schmalspurbahn und verbindet seit 1914 die Kantonshauptort Chur mit dem Kurort Arosa. Die Bahnstrecke beginnt auf dem Vorplatz des Churer Bahnhofs. Dort stehen den Zügen nach Arosa die beiden Gleise 1 und 2 mit jeweils einem Seitenbahnsteig zur Verfügung. Nach der Abfahrt durchquert die Bahn das Stadtgebiet von Chur ähnlich einer Straßenbahn. Bald darauf erreicht sie das rechte Ufer der Plessur. Es folgt die Haltestelle Chur-Stadt nahe dem historischen Ortskern. Anschliessend verlässt die Bahnstrecke die Stadt und verläuft unabhängig von der Straße als Gebirgsbahn durch das Schanfigg. Die weitere Strecke ist reich an Kunstbauten, darunter insgesamt 41 Brücken, 19 Tunnel und zwölf Lawinenschutz-Galerien. Grösste Kunstbauten sind das Langwieser Viadukt, das Gründjitobel-Viadukt in der Gemeinde Langwies und. ...

Reiseführer Gotthard Panorama Express

Reiseführer Gotthard Panorama ExpressDie Reise führt von Luzern mit dem nostalgischen Dampfschiff über den Vierwaldstättersee nach Flüelen. Vorbei an so geschichtsträchtigen Stätten der Schweiz, wie Rütliwiese und Tellskapelle. In Flüelen erwartet Sie Ihr Panoramzug zur Fahrt über die historische Gotthardstrecke. Ob im neugestalteten 1.-Klasse-Panoramawagen oder im konventionellen 2.Klasse-Wagen - die Fahrt von der Zentralschweiz ins Tessin ist ein Genuß. Unterwegs erleben Sie Inszenierungen zu Sehenswürdigkeiten, zur Geschichte der Region und zum Mythos Gotthard. Der Gotthard Panorama Express gehört neben Glacier Express, Bernina Express und GoldenPass Line zu den Premium-Panoramazügen der Schweiz. Er verkehrt vom April bis Oktober. In Nord - Süd Richtung beginnt die Reise in Luzern mit dem Schiff. Lugano wird mit dem Expresszug erreicht. In Süd - Nord Richtung ist morgens Abfahrt ...

Reiseführer Zürich - Graubünden - Bozen

Reiseführer Bahnreise Zürich - BozenWährend Zürich noch im Alpenvorland der Schweiz liegt, treten die ersten höheren Gebirge der nördliche Kalkalpen am Walensee als Churfirsten an die Bahnstrecke heran. Anschliessend wird das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Rheintal erreicht. Weiter führt die Strecke durchs Prättigau und erreicht bei Klosters die Zentralalpen, die aus Gneis- und Granitgesteinen bestehen. Der Alpenhauptkamm wird über den Flüela-Pass (oder durch den Vereinatunnel) und das Unterengadin querend über den Ofen-Pass überwunden. Während die Ortlergruppe noch zu den Zentralalpen gehört, zählen die weiteren die Strecke begleitenden Gebirgszüge bereits zu den südlichen Kalkalpen. Von Bozen nach Süden ist es nicht mehr weit bis in die Po-Ebene. Auf der Reise nutzen Sie die Schweizer-Bundesbahn SBB von Zürich nach Landquart. Von Landquart nach Zernez reisen Sie auf dem Streckennetz der Rhätischen Bahn RhB. ...

Reiseführer Corvatsch-Seilbahn

Reiseführer CorvatschDer Piz Corvatsch (3451m ü.M.) liegt etwa 10km südlich von Sankt Moritz im Oberengadin. Der höchste Berg des zweitgrößten Skigebiets im Oberengadin, auf den zwei Pendelbahnabschnitte bis zu einer Höhe von etwa 3303m führen, bietet einen grandiosen Rundumblick auf die großartige Bergwelt rund um das Engadin. Der Piz Corvatsch selbst ist Teil der Berninagruppe mit dem Piz Bernina (4049m) und von einem Gletscher bedeckt. Die Bergstation Corvatsch liegt auf 3303m ü.M. vor dem Piz Murtèl und dem eigentlichen Gipfel des Corvatsch. Der Corvatsch ist der höchste, mit einer Bergbahn erreichbare Punkt des Engadins. Vom Panoramarestaurant geniesst man den Blick ins nahe Hochgebirge. Auf halber Höhe, bei der Mittelstation Murtèl, wartet eine attraktive Wanderung zum Berggasthaus Fuorcla Surlej mit dem kleinen See, auf dessen blauschimmernder Oberfläche sich der Biancograt. ...

Reiseführer Diavolezza-Seilbahn

Reiseführer DiavolezzaDie Diavolezza (rätoromanisch: Teufelin) ist ein Joch und Skigebiet auf dem Gemeindegebiet von Pontresina in Graubünden in der südöstlichen Schweiz. Sie hat eine Höhe von 2978m ü.M. und liegt südöstlich des Munt Pers (3206m ü.M.). Der Berg ist durch eine Kabinenseilbahn vom oberengadinischen Val Bernina her ganzjährig erschlossen. An der Talstation der Seilbahn auf 2093m liegt die Haltestelle Bernina Diavolezza der Berninabahn von Sankt Moritz nach Tirano. Das Berghaus Diavolezza liegt auf fast 3000m ü.M. Bahn und Berghaus können auf eine lange Historie zurückblicken. Von hier aus starteten waghalsige Bergsteiger die Erstbesteigung der höchsten Gipfel der Ostalpen. Im Sommer ist die Diavolezza wegen des Panoramas ein beliebtes Ziel für Ausflügler und Wanderer. Aufgrund der Höhe der Bergstation können zwei Dreitausender auf markierten Wegen einfach begangen werden. Die Bergstation selbst. ...

Reiseführer Muottas Muragl

Muottas Muragl bietet auf 2456m ü.M. die schönste Aussicht über das Engadin. Das Romantik Hotel liegt direkt an der Bergstation Muottas Muragl mit einem einzigartigen Blick auf die Seenlandschaft und das Bernina-Massiv. Unten im Tal präsentieren sich die fünf Oberengadiner Seen in ihrer ganzen Pracht, aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Oben bleibt der Blick an den eindrücklichen Gipfeln und Gletschern des Berninamassivs hängen. Noch spektakulärer wird die Aussicht am Abend. Wenn die Sonne langsam hinter den Berggipfeln verschwindet, bringen ihre letzten Strahlen die Seen zum Glänzen und der Himmel zeigt sich in allen Farbvariationen zwischen orange, rosa und violett. Bereits Berühmtheiten wie der Maler Giovanni Segantini oder der Philosoph Friedrich Nietzsche wussten die besondere Atmosphäre dieses Ortes zu schätzen. Mit der historischen Standseilbahn aus dem Jahr. ...

Reiseführer Alp Languard

Reiseführer Alp LanguardAuf der Alp Languard warten tolle Aussichten auf die Besucher, die nach einer erfrischenden Fahrt mit dem Sesselift die Hütte auf 2325m ü.M.erreichen. Vom Piz Palü über das Berninamassiv hinüber zum Corvatsch, über die blaufunkelnde Seeplatte des Oberengadins bis zu den Bergspitzen nördlich über Sankt Moritz reicht das grandiose Panorama. Die Terrasse des Restaurants Alp Languard bietet nicht nur diese herrlichen Ausblicke, mit ein wenig Glück sieht man hier sogar Steinböcke. Denn hier oben ist die größte Steinbockkolonie Graubündens zu Hause. Bei einer Wanderung ins Val Languard ist das Mitführen eines Feldstechers fast schon Pflicht, denn in diesem Tal gibt es auch noch Murmeltiere zu beobachten. Besonders zu empfehlen sind auch die Wege zur Segantini- und Paradishütte oder der Panoramaweg nach Muottas Muragl. Bereits der berühmte Maler Giovanni. ...

Reiseführer Gletschermüheln Cavaglia

Reiseführer Cavaglia_GletschermuehlenDie Gletschermühlen von Cavaglia bei Poschiavo wurden vom Palü Gletscher gestaltet. Über Jahrtausende hinweg haben Gletscherwasser, Schutt und Kies den harten Fels bearbeitet und riesige Löcher in den Boden gemahlen. Entstanden sind so die bis zu 15m tiefen Gletschermühlen. Ihre Durchmesser reichen von unter einem Meter bis zu mehreren Metern. Bisher wurden über 20 freigelegt. Der Zugang zu den Gletschermühlen ist einfach: Vom Bahnhof Cavaglia sind es nur 10 Minuten zu Fuss. Ein gut beschilderter Weg führt vom Parkplatz hinauf auf die Felskuppe, in die sich die Löcher gegraben haben. Auf dem nummerierten Rundweg, der mit Gittern und Treppen gut gesichert und leicht zu begehen ist, erfährt man alles von der Entstehung bis zur Entdeckung und Freilegung dieses Naturphänomens. Ein weiteres Highlight ist der Aussichtspunkt etwa auf der Hälfte. ...

Reiseführer Grand Tour of Switzerland

Reiseführer Grand Tour of SwitzerlandDie Grand Tour of Switzerland führt auf über tausend Kilometern durch alle Regionen der Schweiz zu herausragenden Sehenswürdigkeiten, davon mehr als 10 UNESCO-Welterbestätten. Sie berührt interessante Städte und zahlreiche Seen. Über den Furkapass als höchsten Punkt der Route auf 2429m ü.M. bis zum tiefst gelegenen am Lago Maggiore auf 193m ü.M. werden die unterschiedlichsten Landschaften erlebbar. Den Reichtum der Eindrücke, die die Grand Tour of Switzerland vermittelt, sollte man auf einer entspannten mehrtägigen Reise oder in zeitlichen Abschnitten erkunden. Da die Tour über mehrere Alpenpässe führt, können eventuell witterungsbedingt nicht alle Straßen befahrbar sein. Der erste Wegweiser wurde 2015 montiert. Historisch besonders sehenswerte Städte sind Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen und Genf. Landschaftlich äußerst reizvoll. ...

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Walder-Verlag - Reiseführer rund um Natur, Geschichte, Kunst und Kultur: Der Walder-Verlag bietet Reiseführer für verschiedene Regionen mit vielen Sehenswürdigkeiten, Bahnreiseführer bekannter Bahnstrecken, Radtourenführer entlang abwechslungsreicher Flusslandschaften und Wanderführer in verschiedenen Mittelgebirgslandschaften an. Neu im Programm sind 'online'-Reisemagazine zu beliebten Ausflugszielen in Europa.

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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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