Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte'
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Die Route 4 der Deutschen Fachwerkstädte führt durch eine besonders dichte und abwechslungsreiche Fachwerklandschaft in Sachsen-Anhalt und Thüringen, in der sich jahrhundertealte Baukunst, reiche Stadtgeschichte und eindrucksvolle Kulturlandschaften auf engstem Raum verbinden. Den Auftakt bildet Salzwedel, dessen historische Fachwerkhäuser und Gassen ein anschauliches Bild norddeutscher Bautradition vermitteln. In Osterwieck entfaltet sich rund um den Marktplatz ein nahezu einzigartiges Ensemble prachtvoller Fachwerkbauten aus mehreren Jahrhunderten, das zu den geschlossensten seiner Art zählt. Weiter südlich beeindruckt Wernigerode mit farbenfrohen, reich verzierten Fachwerkhäusern und lebendigen Straßenzügen, während Quedlinburg mit seinem Schlossberg und tausenden sorgfältig restaurierten Fachwerkhäusern als eines der bedeutendsten Fachwerkensembles Europas gilt. Die ehemalige Residenzstadt Stolberg bewahrt ein nahezu geschlossenes mittelalterliches Stadtbild mit Fachwerkbauten aus Renaissance und Spätgotik und vermittelt eindrucksvoll das Flair vergangener Jahrhunderte. In Nordhausen trifft buntes Fachwerk auf eine lebendige Stadtatmosphäre, während Bleicherode mit seiner traditionsreichen Bergbaugeschichte und der landschaftlichen Nähe zum Harz einen spannenden Kontrast aus Industrie- und Baukultur bietet. Die kleine Stadt Worbis überzeugt mit ihrer bewegten Geschichte und der reizvollen Umgebung des Eichsfelds, bevor Mühlhausen mit monumentalen Kirchen und historischen Bauwerken wie der imposanten Marienkirche aus dem 14. Jahrhundert die einstige Bedeutung als freie Reichsstadt eindrucksvoll vor Augen führt. Weitere sehenswerte Stationen sind Treffurt mit gut erhaltener Stadtbefestigung und der historischen Alten Münze sowie Bad Salzungen, wo Fachwerkelemente an Kurhaus und Gradieranlagen das Stadtbild prägen. Den südlichen Höhepunkt der Route bildet Schmalkalden, das mit einer Vielzahl spätmittelalterlicher Fachwerkhäuser, der Stadtkirche St. Georg, dem eindrucksvollen Schloss Wilhelmsburg und dem historischen Lutherhaus ein besonders reiches architektonisches und kulturgeschichtliches Erbe präsentiert. Diese Route durch Sachsen-Anhalt und Thüringen macht die Vielfalt deutscher Fachwerkarchitektur in all ihren regionalen Ausprägungen erlebbar und verbindet eindrucksvoll Geschichte, Baukunst und Landschaft zu einer inspirierenden Kulturreise entlang der Deutschen Fachwerkstädte. (c)WV
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Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Bad Langenssalza
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Bad Langenssalza
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Bad Langenssalza
Die traditionsreiche Kurstadt Bad Langensalza im Thüringer Becken kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, deren Anfänge bis ins 9. Jahrhundert reichen, und präsentiert sich heute als ein Ort, an dem Geschichte, Kultur und Erholung in eindrucksvoller Weise zusammentreffen. Das Herzstück der Stadt bildet die historische Altstadt, die mit malerischen Gassen, farbenfrohen Fachwerkhäusern und liebevoll restaurierten Plätzen ein einzigartiges Ambiente bietet und Besucher auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte mitnimmt. Zu den markantesten Bauwerken gehört das repräsentative Rathaus, dessen prächtige Fassade und das bekannte Glockenspiel sowohl architektonisch als auch kulturell herausragend sind und den zentralen Treffpunkt des städtischen Lebens bilden. Untrennbar verbunden mit der alten Stadtbefestigung ist der Storchennestturm, ein eindrucksvolles Relikt vergangener Zeiten, das nicht nur Teil der mittelalterlichen Stadtmauer war, sondern heute einen weiten Blick über die Dächer der Stadt und die umliegende Landschaft ermöglicht. Ein besonderes Juwel stellt das Friederikenschlösschen dar, ein zierliches Lustschlösschen aus dem 18. Jahrhundert, das mit eleganter Architektur, stilvollem Ambiente und seiner malerischen Gartenanlage ein eindrucksvolles Beispiel barocker Baukunst bietet. Den Abschluss der architektonischen Höhepunkte bildet die Dryburg, ein Schlossbau, der aus einer einst mächtigen Burganlage hervorging und bis heute von der wehrhaften Vergangenheit der Region erzählt, zugleich aber auch als Ort kultureller Veranstaltungen das städtische Leben bereichert. Bad Langensalza fasziniert mit einer harmonischen Verbindung aus geschichtsträchtigen Bauwerken, heiterem Kurortflair und landschaftlicher Schönheit und bietet Besuchern damit ein facettenreiches Erlebnis, das gleichermaßen Historie und Gegenwart erlebbar macht. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Bad Salzungen
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Bad Salzungen liegt im Südwesten Thüringens am Rand der Rhön und zählt zu den traditionsreichsten Kurorten Deutschlands. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit war das Gebiet durch die Kelten besiedelt, die hier die natürlichen Solequellen nutzten. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 775, als Salzungen in einer Schenkung an das Kloster Fulda genannt wurde. Über Jahrhunderte hinweg prägte die Salzgewinnung das wirtschaftliche und städtebauliche Gesicht der Stadt. Im Mittelalter wurde die Salzgewinnung durch Gradierwerke und Siedehäuser weiterentwickelt, was dem Ort nicht nur Reichtum, sondern auch politische Bedeutung einbrachte. 1926 wurde Bad Salzungen als Heilbad anerkannt und entwickelte sich seither zu einem Zentrum für Kurwesen und Atemwegstherapie. Die historische Altstadt erstreckt sich rund um den Marktplatz mit dem Rathaus und präsentiert sich mit gut erhaltenen Fachwerkbauten, die überwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen. Der Kurbezirk mit seinen großzügigen Parkanlagen, dem Kurhaus und den Klinikeinrichtungen dokumentiert eindrucksvoll die Entwicklung Bad Salzungens zum modernen Kurort. Herzstück des städtischen Kurgeschehens ist das große Gradierwerk, das zu den ältesten erhaltenen Deutschlands zählt. Dieses technische Bauwerk aus Holz wurde über Jahrhunderte zur Konzentrierung der Sole durch Verdunstung genutzt und ist bis heute funktionstüchtig. Die eindrucksvoll aufgeschichteten Schwarzdornbündel, über die das Solewasser rieselt, schaffen ein mikroklimatisches Umfeld mit hoher Luftfeuchtigkeit und salzhaltiger Luft, das insbesondere bei Atemwegserkrankungen therapeutisch wirkt. Die Bauform des Gradierwerks mit hölzernen Galerien, Brücken und Windschutzanlagen prägt das Ortsbild und stellt ein eindrucksvolles Zeugnis frühneuzeitlicher Ingenieurskunst dar. Der historische Kurbezirk mit Wandelhalle, Solequellen und historischen Badehäusern ergänzt das Ensemble und steht für die lange Kurtradition des Ortes. Die landschaftliche Umgebung ist geprägt von der Lage zwischen Thüringer Wald und Rhön mit sanften Höhenzügen, ausgedehnten Mischwäldern und kleineren Seen, unter denen der zentral gelegene Burgsee als Erdfallsee eine geologische Besonderheit darstellt. Die Uferpromenade mit Blick auf die Altstadt, ruhigen Wegen und Ruhezonen trägt zur landschaftlichen Qualität bei. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Bleicherode
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Die Stadt Bleicherode am Südrand des Harzes ist geprägt von einer langen Geschichte, die eng mit dem Bergbau verbunden ist, und präsentiert sich zugleich als reizvolles Ziel für kultur- und naturinteressierte Besucher. Die historische Altstadt bewahrt mit ihren verwinkelten Gassen, gepflegten Fachwerkhäusern und kleinen Plätzen einen unverwechselbaren Charakter, der an die Entwicklung Bleicherodes seit dem Mittelalter erinnert. Das Rathaus, dessen Bau in den Jahren 1540 bis 1541 erfolgte, ist ein herausragendes Zeugnis dieser Zeit und spiegelt in seiner Architektur die Bedeutung der Stadt wider. Gleich nebenan befindet sich die Alte Kanzlei, ein weiteres bemerkenswertes Bauwerk, das in seiner Funktion als Verwaltungsgebäude über Jahrhunderte hinweg das öffentliche Leben prägte und bis heute als bedeutendes kulturhistorisches Denkmal gilt. Die Altstadt wird durch weitere Bauten wie Kirchen und Wohnhäuser ergänzt, die von der religiösen und gesellschaftlichen Vielfalt vergangener Jahrhunderte zeugen. Auch die Erinnerung an den Bergbau ist in Bleicherode noch lebendig, da Überreste ehemaliger Übertageanlagen erhalten sind und die industrielle Vergangenheit anschaulich dokumentieren. Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, findet im Heimatmuseum eine reiche Sammlung an Exponaten, die mit über 20.000 Objekten ein eindrucksvolles Bild der Entwicklung der Stadt zeichnen. Neben diesem kulturellen Erbe lädt auch die Natur rund um Bleicherode zu Entdeckungen ein, denn zahlreiche Wanderwege wie der Harz-Hainleite-Wanderweg, der Barbarossaweg oder der Eichsfeld- und Karstwanderweg führen durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die von Höhenzügen, Wäldern und offenen Flächen geprägt ist. Damit verbindet Bleicherode auf harmonische Weise städtische Geschichte mit landschaftlicher Schönheit und bietet Besuchern ein facettenreiches Erlebnis. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bleicherode 99752 Bleicherode; www.bleicherode.de
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Halberstadt
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Halberstadt
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Halberstadt
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Halberstadt
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Halberstadt
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Halberstadt
Halberstadt, die traditionsreiche Bischofsstadt am nördlichen Harzrand, gilt als geistliches und kulturelles Zentrum des nördlichen Harzvorlandes und blickt auf eine über 1200-jährige Geschichte zurück. Seit der Gründung des Bistums im Jahr 804 entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden kirchlichen und wirtschaftlichen Zentrum. Das Stadtbild wird geprägt von monumentalen Sakralbauten, die ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Baukunst darstellen. Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus, errichtet zwischen 1236 und 1486 nach dem Vorbild französischer Kathedralen, zählt zu den bedeutendsten gotischen Kirchen Mitteldeutschlands. Er beherbergt den berühmten Halberstädter Domschatz, eine der umfangreichsten mittelalterlichen Kirchenschatzsammlungen Europas mit über 650 Kunstwerken, darunter Altartafeln, liturgische Geräte und die um 1210 entstandene Triumphkreuzgruppe. Ebenfalls herausragend ist die romanische Liebfrauenkirche mit ihren vier markanten Türmen und den reich verzierten Chorschranken aus dem 12. Jahrhundert, die zu den bedeutendsten Werken der romanischen Bildhauerkunst in Deutschland gehören. Die Martinikirche mit ihren ungleichen Türmen prägt das Panorama der Stadt und spiegelt den Einfluss bürgerlicher Baukunst in der Spätgotik wider. In unmittelbarer Nähe des Doms befinden sich der Petershof und die barocken Domherrenkurien, die die einstige Bedeutung des Domkapitels verdeutlichen. Die historische Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, dem Holzmarkt und dem historischen Rathaus mit dem Roland zeugt von der langen Tradition Halberstadts als Handels- und Verwaltungszentrum. Ein besonderes kulturhistorisches Highlight ist das Burchardikloster, in dem das weltweit einzigartige John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt erklingt, dessen Aufführung auf 639 Jahre angelegt ist und die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart symbolisiert. Halberstadt verbindet auf eindrucksvolle Weise mittelalterliche Architektur mit kultureller Vielfalt und bewahrt damit seine Rolle als eine der bedeutendsten historischen Städte im Harzvorland. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ev. Kirchspiel Halberstadt, Domschatzverwaltung - Domplatz 16a, D - 38820 Halberstadt - Tel. 03941-24237 - www.dom-und-domschatz.de - Halberstadt Information. Hinter dem Rathause 6, 38820 Halberstadt - Tel. 03941-551815 - www.halberstadt-tourismus.de
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Leinefeld-Worbis
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Leinefeld-Worbis
Im nördlichen Thüringen im Landkreis Eichsfeld liegt die Doppelstadt Leinefelde-Worbis, die mit ihrer historischen Substanz und ihrer Lage am Rand des Ohmgebirges Besucher anzieht und zugleich Teil der Deutschen Fachwerkstraße ist. Die historische Altstadt von Worbis begeistert mit verwinkelten Gassen, alten Fachwerkhäusern und liebevoll restaurierten Gebäuden, die einen eindrucksvollen Blick in die Entwicklung der Stadt über viele Jahrhunderte hinweg geben und die reiche Tradition des Eichsfelds lebendig werden lassen. Besonders hervorzuheben ist der Junkerhof, ein markantes historisches Anwesen, das mit seinen massiven Mauern und seiner repräsentativen Bauweise die Geschichte des städtischen Lebens in Worbis auf anschauliche Weise vermittelt und einen wichtigen Teil des kulturellen Erbes bildet. Nicht weniger bedeutend ist das Alte Rentamt, das einst Sitz der Verwaltung war und heute durch seine Architektur und die überlieferten Strukturen an die zentrale Rolle erinnert, die Worbis in Verwaltung und Organisation der Region innehatte. Das Heimatmuseum von Worbis schließlich ermöglicht Besuchern einen intensiven Einblick in die Kultur, die Handwerkstraditionen und die historischen Ereignisse, die diese Stadt geprägt haben, und macht die lokale Geschichte anschaulich und erlebbar. Die Kombination dieser Sehenswürdigkeiten aus Altstadt, herrschaftlicher Architektur und musealer Aufarbeitung vermittelt ein lebendiges Bild der Entwicklung der Stadt und macht Leinefelde-Worbis zu einem lohnenden Ziel für kultur- und geschichtsinteressierte Besucher. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Worbis Kirchstraße 19, 37339 Worbis Tel. 036074/94856, www.worbis.de
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Mühlhausen
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Mühlhausen
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Mühlhausen in Thüringen, eine der ältesten und bedeutendsten Städte des Landes, begeistert mit ihrer traditionsreichen Vergangenheit und einer Vielzahl architektonischer und kultureller Höhepunkte. Die historische Altstadt, deren Ursprünge bis ins frühe Mittelalter zurückreichen, ist geprägt von einem Netz schmaler Gassen, prächtigen Bürgerhäusern und aufwendig restaurierten Fachwerkbauten, die den besonderen Charakter dieser Stadt bewahren. Noch heute umgibt eine mächtige Stadtmauer große Teile der Altstadt, und das Frauentor markiert dabei einen der eindrucksvollsten Zugänge, der die Wehrhaftigkeit und Bedeutung Mühlhausens in früheren Jahrhunderten eindrucksvoll widerspiegelt. Das historische Rathaus am Untermarkt ist ein weiteres architektonisches Juwel, dessen Wurzeln bis ins 13. Jahrhundert reichen und das mit seiner markanten Fassade sowie den reich verzierten Innenräumen die politische und wirtschaftliche Rolle der Stadt dokumentiert. Unübersehbar erhebt sich die monumentale Marienkirche, die zweitgrößte Kirche Thüringens, deren Mittelturm mit 86,7 Metern Höhe die Stadtsilhouette dominiert und als höchster seiner Art im Land gilt. Ihre gotische Architektur, das weitläufige Kirchenschiff und die eindrucksvollen Glasfenster machen sie zu einem spirituellen und kulturellen Mittelpunkt. Neben diesen Sehenswürdigkeiten lohnt ein Spaziergang entlang der Stadtbefestigung, die eindrucksvolle Ausblicke eröffnet und die mittelalterliche Atmosphäre lebendig hält. Mühlhausen ist nicht nur eine Stadt der Geschichte, sondern auch ein Ort lebendiger Kultur mit regelmäßigen Veranstaltungen, traditionellen Festen und Märkten, die Besucher in das städtische Leben einbeziehen. Umgeben von der fruchtbaren Landschaft des Thüringer Beckens bietet die Stadt zudem einen idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die reizvolle Natur mit ihren Wander- und Radwegen, die entlang der Unstrut und in die umliegenden Hügel führen. So vereint Mühlhausen auf faszinierende Weise historisches Erbe, kulturelle Vielfalt und landschaftliche Schönheit zu einem unvergesslichen Erlebnis. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mühlhausen/Thür. Ratsstraße 20, 99974 Mühlhausen, Tel. 03601/404770, www.muehlhausen.de
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Nordhausen
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Nordhausen
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Nordhausen
Nordhausen, die traditionsreiche Rolandstadt am Südrand des Harzes, beeindruckt mit einer Mischung aus geschichtsträchtiger Architektur, kultureller Vielfalt und landschaftlicher Schönheit. Die historische Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, malerischen Plätzen und engen Gassen lädt zu einer Reise in die Vergangenheit ein und vermittelt gleichzeitig ein lebendiges Bild städtischer Traditionen. Der imposante Dom St. Maria und St. Cyriakus erhebt sich majestätisch über die Dächer der Stadt und zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Thüringens. Mit seiner beeindruckenden Doppelturmfassade und den reichen Ausstattungsstücken erzählt er von der tief verwurzelten religiösen Geschichte Nordhausens. Unweit davon erhebt sich die Kirche St. Blasii, deren Bau im 13. Jahrhundert begann und die mit ihrer gotischen Architektur und ihrer langen Tradition als Bürgerkirche einen besonderen Platz in der Stadt einnimmt. Neben diesen Hauptsehenswürdigkeiten entfaltet Nordhausen ein reiches kulturelles Leben. Museen wie die Traditionsbrennerei, in der die jahrhundertealte Kunst des Kornbrennens dokumentiert wird, oder der Tabakspeicher mit seinen vielseitigen Ausstellungen zu Handwerk, Industrie und Archäologie bieten tiefe Einblicke in das wirtschaftliche und kulturelle Erbe der Stadt. Das Kunsthaus Meyenburg präsentiert wechselnde Ausstellungen und macht Nordhausen zu einem Treffpunkt für Kunstliebhaber, während das Museum Flohburg die Stadtgeschichte umfassend aufarbeitet. Doch Nordhausen erinnert nicht nur an seine Blütezeiten, sondern auch an die dunklen Kapitel des 20. Jahrhunderts: Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora mit ihren Ausstellungen, Dokumentationszentren und Außenanlagen mahnt als bewegendes Zeugnis der Vergangenheit. Heute ist Nordhausen zugleich ein Tor in die Natur, denn hier beginnen die Fahrten der Harzer Schmalspurbahnen, deren dampfende Lokomotiven Reisende bis zum sagenumwobenen Brocken bringen und ein unvergleichliches Erlebnis in der Harzlandschaft ermöglichen. So vereint Nordhausen auf einzigartige Weise historisches Erbe, kulturelle Vielfalt und landschaftliche Schönheit und fasziniert mit einem lebendigen Zusammenspiel aus Vergangenheit und Gegenwart. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stadtinformation Nordhausen - Markt 1, 99734 Nordhausen - Tel. 0 36 31/696 797 - www.nordhausen.de
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Osterwieck
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Osterwieck
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Osterwieck
Osterwieck, malerisch im nördlichen Harzvorland gelegen und als bedeutende Station an der „Straße der Romanik“ bekannt, zählt zu den eindrucksvollsten Fachwerkstädten Sachsen-Anhalts und wird nicht ohne Grund als „Perle von Sachsen-Anhalt“ bezeichnet. Die historische Altstadt bewahrt ein außergewöhnlich gut erhaltenes Ensemble von mehr als 400 Fachwerkgebäuden, von denen über 376 denkmalgeschützt sind. Besonders bemerkenswert ist, dass etwa die Hälfte dieser Gebäude vor 1720 entstand und ein beträchtlicher Teil sogar aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammt. Die kunstvollen Schnitzereien, reich verzierten Giebel und unterschiedlichen Fachwerkstile spiegeln die architektonische Vielfalt wider – von gotischen und renaissancezeitlichen Bauformen über den niedersächsischen Stil bis hin zu barocken Elementen. Die St. Stephani-Kirche, ein romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert, erhebt sich mit ihren wuchtigen Türmen über der Stadt und beherbergt im Inneren einen gotischen Altarschrein, der mit filigranen Schnitzereien und farbigen Bildtafeln das religiöse Kunsthandwerk des späten Mittelalters eindrucksvoll dokumentiert. Ein Bummel durch die Altstadt gleicht einer Zeitreise, denn an jeder Ecke offenbaren sich Spuren verschiedener Bau- und Stilepochen, die von der wirtschaftlichen Blüte Osterwiecks im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit zeugen. Abseits des Stadtkerns bietet die historische Hofanlage einen authentischen Einblick in das bäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte, während die Burg Zilly, eine mittelalterliche Wehranlage, mit ihren erhaltenen Mauerresten und Türmen die strategische Bedeutung der Region verdeutlicht. Schloss Berßel, ursprünglich eine Adelsresidenz, beeindruckt mit seiner schlichten, aber repräsentativen Architektur und erzählt von der regionalen Adelsgeschichte. Ein besonderes Erlebnis bietet die Heiketalwarte auf dem Huy, ein mittelalterlicher Wartturm, der seit Jahrhunderten über das Harzvorland wacht. Bei guter Sicht eröffnet sich von hier aus ein weitreichender Panoramablick über den Harz und die umliegende Kulturlandschaft, der die enge Verbindung von Natur und Geschichte in dieser Region spürbar macht. Osterwieck ist damit nicht nur ein lebendiges Freilichtmuseum des Fachwerkbaus, sondern auch ein Ort, an dem sich Jahrhunderte alte Kulturgeschichte und malerische Landschaft zu einem einzigartigen Gesamterlebnis verbinden. (c)WV
Weitere Orte und Städte mit Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Straße der Romanik (Süd)'
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Tourismusinfos/Büro: Tourist-Information - Am Markt 10 - 38838 Osterwieck - Tel. 039421 793555 - www.stadt-osterwieck.de
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Quedlinburg
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Quedlinburg
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' - Quedlinburg - Region Harz
Quedlinburg und Gernrode im östlichen Harz zählen zu den bedeutendsten historischen Städten Sachsen-Anhalts und verkörpern auf einzigartige Weise das kulturelle Erbe des Mittelalters. Quedlinburg, malerisch an der Bode gelegen, wurde bereits im 10. Jahrhundert als Pfalzort der ottonischen Könige erwähnt und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden geistlichen und wirtschaftlichen Zentrum des Reiches. Seit 1994 gehört die Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt mit über 2000 aufwendig restaurierten Fachwerkhäusern als eines der größten Flächendenkmale Deutschlands. Diese Bauwerke, die acht Jahrhunderte Stadtgeschichte repräsentieren, reichen von frühmittelalterlichen bis zu barocken Stilformen und vermitteln ein authentisches Bild der urbanen Entwicklung vom Hochmittelalter bis in die Neuzeit. Der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche St. Servatius und dem Schloss erhebt sich majestätisch über der Stadt. Die Stiftskirche, ein Meisterwerk ottonischer Baukunst mit klarer architektonischer Gliederung, war Grablege der ottonischen Herrscher und bewahrt mit dem Quedlinburger Domschatz einen der bedeutendsten Kirchenschätze Europas. Die eindrucksvolle Stadtbefestigung mit wehrhaften Türmen und Mauerzügen zeugt von der einstigen strategischen Bedeutung Quedlinburgs, während das gotische Rathaus mit seinem steinernen Roland als Symbol bürgerlicher Freiheit den wirtschaftlichen und politischen Einfluss der Stadt unterstreicht. Der Fleischhof, einst Handelszentrum für Fleischwaren, ist ein weiteres eindrucksvolles Zeugnis der städtischen Blütezeit. Gernrode, nur wenige Kilometer entfernt, wurde im 10. Jahrhundert von Markgraf Gero gegründet und ist eng mit der ottonischen Geschichte verbunden. Die Stiftskirche St. Cyriakus gehört zu den herausragenden Bauwerken entlang der Straße der Romanik. Ihre kreuzförmige Emporenbasilika mit drei Apsiden ist nahezu vollständig in ihrer ursprünglichen ottonischen Form erhalten geblieben und vermittelt ein authentisches Bild frühmittelalterlicher Sakralarchitektur. Besonders bemerkenswert ist das im 11. Jahrhundert geschaffene Heilige Grab im südlichen Seitenschiff, die älteste erhaltene Nachbildung des Grabes Christi in Deutschland, das bis heute Pilger und Kunsthistoriker fasziniert. Das Rathaus von Gernrode und zahlreiche historische Fachwerkbauten ergänzen das architektonische Erbe und lassen die Geschichte der Stadt lebendig werden. Beide Städte vereinen in einzigartiger Weise kaiserliche und geistliche Traditionen mit bürgerlicher Baukunst und werden von der malerischen Harzlandschaft umrahmt, die das historische Flair eindrucksvoll verstärkt. (c)WV
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'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Salzwedel
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Salzwedel
In der nordwestlichen Altmark von Sachsen-Anhalt liegt die traditionsreiche Hansestadt Salzwedel, die an der Straße der Romanik und an der Deutschen Fachwerkstraße eine herausragende Stellung einnimmt und Besucher mit einer Fülle an Sehenswürdigkeiten begeistert. Die historische Altstadt ist ein wahres Juwel und beeindruckt mit über 600 liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, die von der langen Geschichte der Hansestadt künden und einen unverwechselbaren Charme ausstrahlen. Besonders markant sind das Altstädter Rathaus mit seiner eindrucksvollen Architektur, der Burgturm als letzter Zeuge einer einst mächtigen Niederungsburg sowie die beiden imposanten Stadttore, das Neuperver Tor und das Steintor, die einst als wehrhafte Tore die Stadt schützten und heute als Wahrzeichen gelten. Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen führt vorbei an historischen Plätzen, prächtigen Bürgerhäusern und kleinen Geschäften, die der Altstadt ein lebendiges und zugleich historisches Gesicht verleihen. Auch die Kirchen St. Marien und St. Katharinen prägen das Stadtbild mit ihren mächtigen Türmen und eindrucksvollen gotischen Bauformen und erinnern an die religiöse und kulturelle Bedeutung Salzwedels im Mittelalter. Neben der Architektur spielt auch das kulturelle Leben eine große Rolle: Museen, Galerien und regelmäßige Veranstaltungen wie die Baumkuchenfeste ziehen zahlreiche Besucher an und lassen Geschichte und Tradition lebendig werden. Salzwedel ist weit über die Region hinaus für seine kulinarische Spezialität, den berühmten Salzwedeler Baumkuchen, bekannt, der seit Jahrhunderten nach alter Handwerkskunst gebacken wird und zu den begehrtesten regionalen Köstlichkeiten gehört. Auch die Umgebung der Stadt lädt zu Entdeckungen ein, denn die urwüchsigen Elbauen und die weiten Landschaften der Altmark sind ein Paradies für Radfahrer, Wanderer und Naturfreunde, die hier Ruhe und Ursprünglichkeit finden. So verbindet Salzwedel auf einzigartige Weise historische Baukunst, lebendige Kultur, traditionsreiche Gastronomie und eine reizvolle Landschaft und bietet Besuchern ein unverwechselbares Erlebnis voller Geschichte und Atmosphäre. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Salzwedel, Neuperverstraße 29, 29410 Hansestadt Salzwedel, Tel. 03901/422438, www.salzwedel.de
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Reiseführer 'Sehenswertes Deutsche Fachwerkstädte - Schmalkalden
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Schmalkalden
Im südwestlichen Thüringer Wald gelegen, zählt Schmalkalden zu den bedeutendsten Städten der Region mit einer reichen Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt erlebte im Spätmittelalter und in der Reformationszeit ihre größte Blüte als Zentrum des Eisenhandwerks, des Handels und der protestantischen Bewegung. Als Mitglied des Schmalkaldischen Bundes war sie im 16. Jahrhundert Schauplatz wichtiger politischer Ereignisse im Zusammenhang mit der Reformation. Die historische Altstadt zählt zu den am besten erhaltenen Stadtbildern Thüringens und bietet ein einzigartiges Ensemble spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Fachwerkarchitektur. Der Altmarkt bildet das Zentrum der Stadt mit dem reich verzierten Rathaus aus der Zeit um 1419, das in seiner heutigen Form wesentliche Umgestaltungen der Renaissancezeit widerspiegelt. Rund um den Markt gruppieren sich zahlreiche prächtige Fachwerkhäuser mit geschnitzten Balkenköpfen, Erkern und Zierfassaden. Die Stadtkirche St. Georg wurde zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut und zählt zu den bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen in Thüringen. Sie diente dem Schmalkaldischen Bund als Versammlungsort und ist eng mit dem Wirken Martin Luthers verbunden, der in der Stadt mehrfach weilte. Das Lutherhaus, ein spätgotisches Bürgerhaus mit steinernem Treppengiebel, dokumentiert mit einer musealen Ausstellung Luthers Aufenthalt und die politischen Zusammenhänge der Reformation. Schloss Wilhelmsburg erhebt sich über der Stadt und wurde zwischen 1585 und 1590 als Residenz der hessischen Landgrafen errichtet. Der symmetrische Bau mit aufwendiger Fassadengliederung, Treppentürmen und Innenhof gilt als Meisterwerk der Renaissancearchitektur. Besonders bemerkenswert ist die Schlosskirche mit farbig gefasster Kassettendecke, Emporen und Originalausstattung. Der Marstall diente als fürstlicher Wirtschaftsbau und ist ein typisches Beispiel für den funktionalen Hofbau der Spätrenaissance. Der Pulverturm, ein massiver Rundturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung, zeugt von der Wehrhaftigkeit der Stadt in kriegerischen Zeiten. Die Todenwarthsche Kemenate, ein massives steinernes Wohnhaus aus dem 15. Jahrhundert, war Sitz eines Adelsgeschlechts und steht für die frühstädtische Selbstverwaltung und rechtliche Bedeutung Schmalkaldens. Ein industriegeschichtliches Denkmal von besonderer Art ist die Neue Hütte, eine vollständig erhaltene Hochofenanlage aus dem 18. Jahrhundert. Sie dient heute als technikgeschichtliches Museum und vermittelt eindrucksvoll die Bedeutung der Eisenverarbeitung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Die landschaftliche Umgebung ist geprägt durch bewaldete Höhen, enge Täler und klare Bäche, die das Stadtgebiet durchziehen und zahlreiche Wanderwege erschließen. Der Höhenzug des Thüringer Waldes mit dem Rennsteig verläuft in unmittelbarer Nähe und bietet ein naturnahes Umfeld für Erkundungen und Erholung. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes Deutsche Fachwerkstädte - Stolberg
Reiseführer 'Sehenswertes Deutsche Fachwerkstädte - Stolberg
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Reiseführer 'Sehenswertes Deutsche Fachwerkstädte - Stolberg
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Stolberg
Die ehemalige Residenzstadt Stolberg, malerisch in den waldreichen Höhen des Südharzes gelegen, zählt zu den schönsten Fachwerkstädten Sachsen-Anhalts und bewahrt ein einzigartiges historisches Flair. Die Stadt, deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, ist geprägt von einer geschlossenen Altstadt mit über 380 liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern aus der Zeit der Renaissance und Spätgotik, die ein eindrucksvolles Bild vergangener Epochen vermitteln. Der markante Seigerturm aus dem 13. Jahrhundert erhebt sich weithin sichtbar über den Dächern und erinnert als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung an Stolbergs frühere Bedeutung. Nicht weniger beeindruckend ist das Rittertor am Ende der Rittergasse, ein aus dem 14. Jahrhundert stammendes Stadttor, das Besuchern den Eindruck vermittelt, eine Zeitreise in das Mittelalter zu unternehmen. Das Museum „Alte Münze“, untergebracht in einem prachtvollen Fachwerkbau von 1535, ist ein weiteres Highlight und vermittelt mit seiner originalgetreuen Münzprägestätte lebendige Einblicke in die Geschichte des Münzwesens und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Untrennbar mit der Geschichte Stolbergs verbunden ist das Schloss, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Die Anlage wurde im Stil von Renaissance und Barock zu einer repräsentativen Residenz der Stolberger Grafen ausgebaut und thront hoch über der Stadt. Von hier aus eröffnet sich ein atemberaubender Blick über die umliegende Harzlandschaft. Im Inneren zeugen reich verzierte Räume, darunter Festsäle und Wohnräume der gräflichen Familie, vom höfischen Leben vergangener Jahrhunderte. Auch die Museumsräume des Schlosses lassen die Geschichte des Adelsgeschlechts und der Region lebendig werden. Stolberg ist nicht nur ein Ort von historischer Bedeutung, sondern auch von landschaftlicher Schönheit. Die Umgebung mit ihren sanften Bergen und ausgedehnten Wäldern lädt zu ausgedehnten Wanderungen und Spaziergängen ein und macht die Stadt zu einem idealen Ziel für Geschichtsinteressierte und Naturliebhaber gleichermaßen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stolberg Tourismus Südharz: 52222 Stolberg Tel. 034654/454, www.stadt-stolberg.de
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Treffurt
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Im westlichen Thüringen, eingebettet in das idyllische Werratal und umgeben von den kleinen Ortsteilen Volteroda, Schrapfendorf und Hattengehau, liegt die historische Stadt Treffurt, deren Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen. Die günstige Lage an der Werra und in unmittelbarer Nähe zur hessischen Grenze machte Treffurt schon früh zu einem wichtigen Ort für Handel und Verkehr. Bereits im 9. Jahrhundert wurde ein fränkischer Königshof erwähnt, aus dem sich im Laufe der Jahrhunderte eine befestigte Stadt mit reicher Geschichte entwickelte. Besonders während des Spätmittelalters gehörte Treffurt zum Einflussbereich der Mainzer Erzbischöfe, was sich auch in der Architektur widerspiegelt. Heute ist die Stadt ein wichtiger Punkt an der Deutschen Fachwerkstraße und beeindruckt mit einer Altstadt, die zu den schönsten Fachwerkensembles Thüringens zählt. Das prächtige Rathaus mit seinem hohen Fachwerkgiebel ist ein Wahrzeichen der Stadt und zeugt vom Selbstbewusstsein der städtischen Oberschicht des 16. Jahrhunderts. Ebenso bemerkenswert ist das sogenannte Ohrfeigenhaus, ein reich verziertes Fachwerkgebäude mit verspielten Schnitzereien, das seinen Namen einer Anekdote verdankt und zu den originellsten Bauten der Stadt zählt. Der Trott’sche Hof, ein ehemaliger Adelssitz, erinnert mit seinem massiven Baukörper an die einstige Bedeutung der Familie von Trott. Das Burschel Tor, Teil der erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigung, gibt einen Eindruck von der Wehrhaftigkeit des historischen Stadtkerns. Hoch über Treffurt thront die Burg Normannstein, eine im 11. Jahrhundert errichtete Höhenburg, die über Jahrhunderte Sitz verschiedener Adelsfamilien war. Heute bietet die restaurierte Anlage mit Bergfried, Mauern und Ausblicken über das Werratal nicht nur ein lebendiges Bild mittelalterlicher Baukunst, sondern auch einen der schönsten Panoramablicke der Region. Treffurt ist auch ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren, insbesondere auf den Wegen rund um den Heldrastein mit der Adolfsburg, die zu den markantesten Natur- und Aussichtspunkten der Umgebung gehören. Die bewaldeten Hänge, naturbelassenen Pfade und weiten Talblicke des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal machen die Region zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Treffurt, Rathausstr. 12; 99830 Treffur, Tel. 036923/51542, www.treffurt.de
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Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Vacha
Reiseführer 'Sehenswerte Deutsche Fachwerkstädte' - Vacha
Im westlichsten Zipfel Thüringens, eingebettet in das Werratal und flankiert von den nördlichen Ausläufern der Rhön, liegt die traditionsreiche Stadt Vacha, deren Geschichte bis ins frühe Mittelalter zurückreicht. Bereits im Jahr 1186 erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sich Vacha aufgrund seiner strategisch günstigen Lage an einer der wichtigsten Werra-Übergänge rasch zu einem bedeutenden Handelsort. Im 13. und 14. Jahrhundert erlangte die Stadt das Stadtrecht sowie umfangreiche Befestigungsanlagen, die noch heute in Teilen erhalten sind und eindrucksvoll von der einstigen Wehrhaftigkeit des Ortes zeugen. Die historische Altstadt präsentiert sich mit einem bemerkenswert geschlossenen Bestand an Fachwerkhäusern, von denen einige noch aus dem 14. Jahrhundert stammen und das Stadtbild bis heute prägen. Im Zentrum erhebt sich das prachtvolle Rathaus aus den Jahren 1613/14, ein außergewöhnliches Beispiel für den hessischen Renaissancestil, das durch seine kunstvolle Fassade, die Zwerchhäuser und das markante Uhrtürmchen zu den schönsten Bauten seiner Art in Deutschland zählt. Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Mauerresten und Türmen, insbesondere im Bereich des ehemaligen Stadttors, vermitteln ein anschauliches Bild der Verteidigungsarchitektur jener Zeit. Die Burg Wendelstein, bereits im 13. Jahrhundert erwähnt, diente als Sitz der Landgrafen von Thüringen und später als Amtssitz. Heute beherbergt sie das Heimatmuseum der Stadt, das unter anderem eine bemerkenswerte Puppensammlung und zahlreiche Exponate zur Stadtgeschichte zeigt. Ein weiteres herausragendes Bauwerk ist die über die Werra führende Steinbrücke, deren Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Die sogenannte Werrabrücke, einst Teil eines bedeutenden Handelswegs, verbindet nicht nur die Ufer der Werra, sondern symbolisiert auch die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart in einer Stadt, die Geschichte, Architektur und Natur auf besondere Weise vereint. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Vacha Markt 4, 36404 Vacha Tel. 036962/2610, www.vacha.de
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Reiseführer 'Sehenswertes Deutsche Fachwerkstädte - Wernigerode
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Wernigerode, malerisch am Nordrand des Harzes gelegen und bekannt als die „bunte Stadt am Harz“, verzaubert mit ihrer einzigartigen Mischung aus reichem Fachwerkerbe, historischer Bedeutung und landschaftlicher Schönheit. Die Stadt, die an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranierroute liegt, ist ein lebendiges Zeugnis mittelalterlicher Stadtgeschichte. Das historische Rathaus auf dem Marktplatz zählt zu den bekanntesten Fachwerkbauten Deutschlands. Ursprünglich im 15. Jahrhundert als Gerichtsgebäude errichtet und später zu einem prachtvollen Rathaus umgestaltet, beeindruckt es mit seiner reich verzierten Fachwerkfassade, kunstvollen Schnitzereien und dem charakteristischen Doppelturm, der das Stadtbild prägt. Gleich daneben steht das Gotische Haus, ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes Patrizierhaus, dessen reiche Holzornamente und Erker ein bedeutendes Beispiel spätgotischer Fachwerkbaukunst darstellen. Ein besonderes Kuriosum ist das Museum Schiefes Haus, ein ehemaliger Speicherbau, der aufgrund des weichen Untergrunds im Laufe der Jahrhunderte seine auffällige Neigung erhielt und heute als Museum Einblicke in die Geschichte der Stadt und des Handwerks bietet. Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung wie das Westerntor und der Halbschalenturm erinnern an die einstige Wehrhaftigkeit der Stadt. Hoch über Wernigerode erhebt sich das imposante Schloss Wernigerode, dessen Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert reichen. Im 17. und 19. Jahrhundert im Stil des Historismus zu einer märchenhaft anmutenden Residenz umgestaltet, vereint es Elemente romanischer, gotischer und barocker Architektur. Die prunkvollen Innenräume, darunter der Speisesaal, das Ahnengaleriezimmer und die Schlossbibliothek, gewähren faszinierende Einblicke in das Leben des Adels. Ein Aufstieg zum Kaiserturm auf dem nahegelegenen Agnesberg belohnt mit einem beeindruckenden Panoramablick über das Harzvorland, das Schloss und die Harburg. Die Altstadt mit ihren über 600 farbenfrohen Fachwerkhäusern, kleinen Gassen und malerischen Plätzen vermittelt ein authentisches Bild städtischer Kulturgeschichte und lädt zu ausgedehnten Erkundungen ein. In der Umgebung locken Naturdenkmäler wie die Steinerne Renne, ein wildromantischer Wasserfall, der markante Ottofels mit seinen Kletterrouten und die Mönchsbuchse, eine enge Felsspalte, Wanderfreunde und Naturliebhaber. Für Eisenbahnfreunde ist Wernigerode ein besonderer Anziehungspunkt: Die Harzer Schmalspurbahnen starten hier ihre Fahrten, und die nostalgische Brockenbahn mit ihren dampfenden Lokomotiven bietet eine unvergessliche Reise durch tiefe Wälder und über Bergstrecken hinauf zum Brocken, dem höchsten Gipfel des Harzes. Wernigerode vereint somit auf einzigartige Weise mittelalterliche Architektur, höfische Pracht, technische Faszination und die natürliche Schönheit des Harzes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Wernigerode, Marktplatz 10, 38855 Wernigerode, Tel. 03943/5537835, www.wernigerode-tourismus.de
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 1 NiedersachsenBad Essen - Bad Gantersheim - Bleckede - Bückeburg - Burgdorf - Buxtehude - Celle - Dannenberg - Duderstadt - Einbeck - Göttingen - Hameln - Hann. Münden - Helmstedt - Hitzacker - Jork - Königslutter - Lüchow - Nienburg - Northeim - Osterode - Rinteln - Stade - Stadthagen - Wolfenbüttel
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 2 Rheinland-PfalzAlzey - Bernkastel-Kues - Bacharach - Ediger-Eller - Kobern-Gondorf - Meisenheim - Monreal - Oberwesel - Rhens
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 3 Nordrhein-WestfalenBad Driburg - Bad Salzuflen - Delbrück - Eslohe - Freudenberg - Gütersloh - Haan - Hattingen - Herdecke - Herford - Herten - Hilchebach - Hövelhof - Höxter - Minden - Monschau - Rheda-Wiedenbrück - Salzkotten - Schwerte - Soest - Tecklenburg - Unna - Warstein - Wülfrath
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 4 Sachsen-Anhalt-ThüringenBad Langensalza - Bad Salzungen - Bleicherode - Halberstadt - Leinefeld-Worbis - Mühlhausen - Nordhausen - Osterwieck - Quedlinburg - Salzwedel - Schmalkalden - Stolberg - Treffurt - Vacha - Wernigerode
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 5 Hessen-NordAlsfeld - Bad Arolsen - Bad Hersfeld - Bad Wildungen - Dillenburg - Eschwege - Frankenberg - Fritzlar - Grünberg - Haiger - Hann. Münden - Herborn - Hessisch-Lichtenau - Hofgeismar - Homberg-Efze - Homberg-Ohm - Korbach - Lauterbach - Marburg - Melsungen - Rotenburg an der Fulda - Schlitz - Schwalmstadt - Spangenberg - Wanfried - Wetzlar - Witzenhausen - Wolfhagen
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 6 Hessen-SüdBad Camberg - Bensheim - Braunfels - Büdingen - Butzbach - Dieburg - Dreieich - Eltville - Erbach - Gelnhausen - Groß-Umstadt - Hadamar - Hanau - Idstein - Lich - Limburg - Michelstadt - Oberursel - Reichelsheim - Schotten - Seligenstadt - Steinau an der Straße - Trebur - Zwingenberg
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 7 Baden-Württemberg - NordBacknang - Bad Wimpfen - Besigheim - Bietigheim-Bissingen - Esslingen - Leonberg - Marbach - Markgröningen - Maulbronn - Mosbach - Schorndorf - Schwäbisch Hall - Tauberbischofsheim - Vaihingen an der Enz - Waiblingen - Wertheim
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 8 Baden-Württemberg - SüdAlpirsbach - Altensteig - Bad Urach - Bad Waldsee - Biberach an der Riß - Blaubeuren - Calw - Dornstetten - Gengenbach - Haslach - Herrenberg - Kirchheim unter Teck - Meersburg - Nagold - Pfullendorf - Riedlingen - Schiltach - Thübingen
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 9 BayernAltdorf - Bad Windsheim - Bamberg - Gemünden - Hersbruck - Herzogenaurach - Iphofen - Karlstadt - Kronach - Lohr am Main - Miltenberg - Nürnberg - Ochsenfurt - Roth - Rothenburg ob der Tauber - Schwabach
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
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Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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