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Reiseführer 'Straße der Romanik'
Die Straße der Romanik verläuft als Ferienstraße durch Sachsen-Anhalt

Reiseführer Straße der RomanikReiseführer Straße der Romanik -

Reiseführer Straße der Romanik - Karte NordReiseführer Straße der Romanik - Übersichtskarte

Reiseführer Straße der Romanik - Karte SüdReiseführer Straße der Romanik - Übersichtskarte

Reiseführer 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt

Die 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000 km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden.Wie auf einer Perlenkette aufgereiht präsentieren sich Klöster und Dome, Schatzkammern, Dorfkirchen, Burgen und Schlösser als Zeitzeugen einer wegweisenden Epoche deutscher und europäischer Geschichte des Mittelalters. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem politischen und kulturellen Zentrum Europas. Wie kaum in einem anderen Bundesland sind in Sachsen-Anhalt die Hinterlassenschaften aus dieser Blütezeit in solcher Pracht und Vielfalt erhalten geblieben. Eine Reise entlang den Romanischen Straßen Europäischen Kulturerbes bedeutet zurück in mittelalterliche Zeiten zu reisen. Seit 2007 ist die 'Straße der Romanik' europaweit vernetzt und Teil der vom Europarat ausgewiesenen Europäischen Kulturstraße TRANSROMANICA, die Romanikbauwerke in Sachsen-Anhalt, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Rumänien und Serbien miteinander verbindet. Die Gesamtharmonie wird durch regionale künstlerische und architektonische Merkmale bereichert. Lassen Sie sich verzaubern und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in das deutsche und europäische Mittelalter.

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Inhaltsverzeichnis Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt

Sehenswertes und Sehenswürdigkeiten

  *     sehenswert, wenn am Reiseweg

  **    sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher

  ***   besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert



Straße der Romanik - Nordroute

  • Magdeburg
    Dom (13.Jh.)
    Kloster Unser Lieben Frauen (11.Jh.)
    St.-Petri-Kirche (1150)
    St.-Sebastian-Kirche (11.Jh.)
  • Groß Ammensleben
    Benediktinerkloster (1129)
  • Hillersleben
    Benediktiner-Nonnenkloster (10.Jh.)
  • Hundisburg
    Ruine Nordhusen (12.Jh.)
  • Bebertal
    Friedhofskapelle Bebertal (10.Jh.)
  • Walbeck
    Ruine der Stiftskirche St. Marien (10.Jh.)
    Dorfkirche - Sarkophag Graf Lothars II. (10.Jh.)
  • Wiepke
    Dorfkirche (12.Jh.)
  • Engersen
    Dorfkirche (13.Jh.)
  • Rohrberg
    Dorfkirche (12.Jh.)
  • Diesdorf
    Augustiner-Chorherren- und Nonnenklosterkirche (1161)
  • Salzwedel
    Lorenzkirche (13.Jh.)
  • Arendsee (Altmark)
    Benediktiner-Nonnenkloster (1184)
  • Beuster
    Stiftskirche St. Nikolaus (Backstein, 12.Jh.)
  • Havelberg
    Dom St. Marien (1150)
  • Sandau (Elbe)
    Pfarrkirche St. Laurentius und St. Nikolaus (1200)
  • Schönhausen (Elbe)
    Dorfkirche (1212)
  • Wust
    Dorfkirche (12.Jh.)
  • Melkow
    Dorfkirche (12.Jh.)
    Dorfkirche Großwulkow (um 1170)
  • Jerichow
    Prämonstratenserstift (12.Jh.)
    Stadtkirche (13.Jh.)
  • Redekin
    Dorfkirche (12.Jh.)
  • Altenplathow
    Dorfkirche Altenplathow - Figurengrabstein (1170)
  • Burg
    Oberkirche Unser Lieben Frauen (13.Jh.)
    Unterkirche St. Nicolai (1196)
  • Loburg
    Kirchenruine Unser Lieben Frauen (1190)
  • Leitzkau
    Dorfkirche St. Petri (12.Jh.)
    Klosterkirche St. Maria (Weihe 1155)
  • Pretzien
    Dorfkirche St. Thomas (1140)


Straße der Romanik - Südroute

  • Wanzleben
    Burg Wanzleben (896)
  • Seehausen (Börde)
    Kirche St. Peter und Paul (frühes 12.Jh.)
  • Hadmersleben
    Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul (10.-12.Jh.)
  • Gröningen
    Klosterkirche St. Vitus (10. Jh.)
  • Hamersleben
    Stiftskirche St. Pankratius (um 1110)
  • Dedeleben
    Wasserschloss Westerburg
  • Huysburg
    Kloster Huysburg, Benediktiner-Priorat St. Marien (1121)
  • Halberstadt
    Dom und Domschatz
  • Halberstadt
    Liebfrauenkirche (Anfang 11.Jh.)
  • Osterwieck
    Stadtkirche St. Stephani
  • Ilsenburg
    Benediktinerkloster St. Peter und Paul (11.Jh.)
  • Drübeck
    Benediktinerinnenkloster St. Vitus (11./12.Jh.)
  • Blankenburg
    Zisterzienserkloster Michaelstein (Mitte 12.Jh.)
  • Quedlinburg
    Stiftskirche St. Servatius
    Basilika St. Wiperti (um 950)
  • Gernrode
    Stiftskirche St. Cyriakus (Anfang 10.Jh.)
  • Ballenstedt
    Benediktinerkloster St. Pankratius und Abandus
  • Falkenstein/Harz
    Burg Falkenstein (1120)
  • Frose
    Stiftskirche St. Cyriakus (um 1170)
  • Ermsleben
    Konradsburg bzw. Klosterkirche St. Sixtus (11.Jh.)
  • Klostermansfeld
    Benediktinerklosterkirche Mariae Himmelfahrt (um 1140)
  • Lutherstadt Eisleben
    Zistersienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta (13.Jh.)
  • Seeburg
    Schloss Seeburg - Burg und Schlosskapelle (11./12.Jh.)
  • Sangerhausen
    Evangelische Pfarrkirche St. Ulrici (um 1100)
  • Tilleda (Kyffhäuser)
    Königspfalz (10. Jh.)
  • Allstedt
    Burg und Schloss Allstedt
  • Querfurt
    Burg Querfurt (10./11.Jh.)   
  • Memleben
    Ruine des Benediktinerklosters St. Marien
  • Eckartsberga
    Eckartsburg (um 1190)
  • Bad Kösen
    Romanisches Haus (um 1040)
    Burg Saaleck und Rudelsburg
  • Schulpforte
    Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam
  • Naumburg (Saale)
    Dom St. Peter und Paul (Krypta 11.Jh.)
    Ägidienkurie (13.Jh.)
  • Goseck
    Schloss Goseck (Klosterkirche, Chor und Krypta 11.Jh.)
  • Zeitz
    Dom St. Peter und Paul (11.Jh.)
  • Freyburg
    Schloss Neuenburg (um 1090)
    Stadtkirche St. Marien (13.Jh.)    
  • Merseburg
    Dom St. Johannes und Laurentius (1015-1021)
    Neumarktkirche St. Thomas Cantuariensis (12.Jh.)
  • Halle
    Burg Giebichenstein (10. Jh.)
    Dorfkirche Böllberg (12. Jh.)
  • Landsberg
    Doppelkapelle St. Crucis
  • Petersberg
    Augustinerstiftskirche St. Petrus (11.Jh.)
  • Bernburg (Saale)
    Ortsteil Waldau, Kirche St. Stephani (12.Jh.)
    Schlosses Bernburg, Bergfried (Eulenspiegelturm, 12.Jh.)
  • Nienburg
    Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian
  • Hecklingen
    Benediktinerinnen-Kloster St. Georg + Pancratius (1150)

Impressum:

Herausgeber und Autor: Achim Walder
Mitarbeiter: Sebastian Walder, Andrea Junk, Elke Beckert
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder + Achim Walder
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Bildnachweis: am Ende dieser Seite

© Walder-Verlag, Kreuztal, www.walder-verlag.de - e-Mail an den Walder-Verlag
Alle Rechte vorbehalten.
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Eine Auswahl der sehenswerten Ziele an der Straße der Romanik


1. Magdeburg - Dom *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - DomReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Dom***

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - DomReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Dom***

Magdeburg - Dom***

Der Dom St. Mauritius und St. Katharina ist das herausragende Bauwerk und Besuchermagnet an der Straße der Romanik. 1209 wurde mit dem Neubau des Doms begonnen, nachdem der ottonische Bau von 937 einem verheerenden Brand zum Opfer fiel. Im Mittelalter war Magdeburg ein politisches Zentrum Europas und galt neben Konstantinopel als 'Drittes Rom'. Otto der Große, Sohn König Heinrichs I. aus dem sächsischen Geschlecht der Liudolfinger, erwählte Magdeburg zu seinem Lieblingsort und überreichte ihn seiner ersten Frau Editha als Morgengabe. Im Jahre 937 wurde das Moritzkloster gegründet. 946 wurde hier Editha begraben, deren Grablege sich heute im östlichen Chorumgang befindet. Nach seiner Kaiserkrönung im Jahr 962 ließ Otto der Große den Dom zum Erzbistum ausbauen und 968 wurde das neue Erzbistum gegründet. Als Otto der Große 973 starb, wurden seine Gebeine im Magdeburger Dom beigesetzt. Der ottonische Dom brannte 1207 ab. An dieser Stelle ließ Erzbischof Albrecht von Käfernburg einen neuen Dom errichten, den ersten gotischen Kathedralbau und eine der größten Kirchen auf deutschem Boden. In den darauffolgenden Jahrhunderten entstand eine Vielzahl an Figuren und Figurengruppen, u. a. das Herrscherpaar in der sechzehneckigen Kapelle, die klugen und törichten Jungfrauen in der Paradiesvorhalle und verschiedene Darstellungen der Schutzpatrone Mauritius und Katharina. Aus dem ottonischen Bauwerk sind u. a. noch der Taufstein aus Rosenporphyr und die Säulen im Hohen Chor in den Neubau eingefügt worden. Das Grab Ottos des Großen mit einer Deckplatte aus Marmor befindet sich ebenso im Hohen Chor. 1520 wurde der gotische Dom fertiggestellt und zeichnet sich trotz seiner 311 Baujahre in vollendet wirkender Erscheinung aus.
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Weitere Orte und Städte mit Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes in Sachsen-Anhalt'

==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Dom zu Magdeburg, Am Dom 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5432414, www.magdeburgerdom.de

Im Anhang dieses Reiseführers finden Sie eine Übersichtskarte für Reisende mit Bus und Bahn.

==> aktuelle Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn

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1. Magdeburg - Kloster Unser Lieben Frauen ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Kloster Unser Lieben FrauenReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Kloster Unser Lieben Frauen

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Kloster Unser Lieben FrauenReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Kloster Unser Lieben Frauen

Magdeburg - Kloster Unser lieben Frauen

Erzbischof Gero gründete um 1017/18 ein Kollegiatstift. Als Norbert von Xanten, Gründer des Prämonstratenserordens, in Magdeburg Erzbischof wurde, löste er 1129 das Kollegiatstift auf und errichtete an dieser Stelle das Mutterkloster für seinen Orden und machte es zum Ausgangspunkt für die Missionierung im Osten. Das Bauwerk gehört zu den besterhaltenen Zeugnissen der Romanik. Von dem Ursprungsbau Geros blieb nichts übrig. Zwischen 1063 und 1078 entstand eine kreuzförmige dreischiffige Säulenbasilika. Ab 1129 wurde der Westbau begonnen und erst in der 2. Hälfte des 12. Jh. fertig gestellt. Der Innenraum zeichnet sich besonders durch seine acht Arkaden aus, die mit ihren Säulen einen charakteristischen Wechsel zwischen hellen und dunkelroten Sandsteinquadern aufweisen. Nach einem Stadtbrand im Jahr 1188 wurden die Säulen durch Pfeiler ausgewechselt und zwischen Chor und Nordquerhaus fügte man die >>Hochsäulige Kapelle<< an. Zwischen 1220 und 1240 entstanden im Quer- und Langhaus und im Chor frühgotische Gewölbe. Von dem einst reichen Schatz des Klosters an Bildern und anderen Einrichtungsgegenständen ist nichts mehr erhalten, einige Marmor- und Grabplatten befinden sich im Querschiff, in der Kapelle und im Kreuzgang. An das Kirchenschiff schließen sich im Norden die Klausurgewölbe und der Kreuzgang an. Eine bauliche Besonderheit befindet sich an dessen Ostflügel, das kreisrunde, zweigeschossige Brunnenhaus, das für die Schneidung und Pflege der Tonsur diente. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster stark beschädigt und ab 1947 wieder aufgebaut. Nach der Restaurierung wurde die Kirche 1977 als Konzerthalle >>Georg Philipp Telemann<< eingeweiht.
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Weitere Orte und Städte mit Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes in Sachsen-Anhalt'

==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4-6, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-565020, www.kunstmuseum-magdeburg.de

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20. Jerichow - Prämonstratenserkloster *** - Straße der Romanik

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Jerichow - Prämonstratenserkloster St. Marien und St. Nikolai

Der Magdeburger Domprobst und spätere Erzbischof von Bremen Graf Hartwig von Stade stiftete 1144 sein Besitztum zwischen Havel und Elbe dem Erzbistum Magdeburg. Er wollte für das Seelenheil seiner Familie ein Prämonstratenserkloster gründen, das im Dezember 1144 von König Konrad III. bestätigt und in der Nähe des Marktes erbaut wurde. Ein Standortwechsel wurde aber bald wegen des Marktlärms notwendig und so erfolgte ein Neuaufbau des Klosters etwas außerhalb an heutiger Stelle. Der Bau der Stiftskirche, der 1148 begonnen wurde, ist Vorbild für den Kirchenbau im gesamten altmärkischen Raum. In den Jahren zwischen 1149 und 1172 entstand die dreischiffige, kreuzförmige Basilika mit Chor und kleineren Apsiden an den Querschiffen. Im Westen wurde der Bau zunächst ohne Türme ausgeführt. Zwischen 1172 und 1200 erfolgte der Einbau der zweischiffigen Krypta und der Nebenchöre sowie der Bau der Turmuntergeschosse. In einem dritten Bauabschnitt zwischen 1200 und 1240 wurde der Bau der Westtürme (Vollendung 15. Jh.) vorangetrieben und Kreuzgang und Sommerrefektorium wurden errichtet. Der Kreuzgang, beeinflusst durch den Neubau des Magdeburger Domes, trägt bereits gotische Züge, nur der Ostflügel ist noch weitestgehend in seinem originalen Zustand erhalten. Da Kirche und Kreuzgang schon im 17. Jh. baufällig waren, wurde die Kirche ab 1684 unter Kurfürst Friedrich Wilhelm wieder instand gesetzt. Im 18. Jh. wurde aufgrund der Baufälligkeit der Dachreiter auf der Vierung abgetragen. Umfassende Restaurierungen erfolgten zwischen 1853 und 1856 und nochmal zwischen 1955 und 1966. Zur Erstausstattung der Kirche gehört ein Osterleuchter, der auf die Zeit um 1170 datiert wird und dessen eingeritzte Figuren u. a. Christus mit einer Schriftrolle zeigen sowie Petrus und Paulus.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Am Kloster 1, 39319 Jerichow, Tel. +49(0)39343-929925, www.stiftung-kloster-jerichow.de

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34. Halberstadt - Dom *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Halberstadt - DomReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Halberstadt - Dom

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Halberstadt - DomReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Halberstadt - Dom

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Halberstadt - Dom und Domschatz - Die Pracht des Mittelalters am Harz

Seit mehr als 1.200 Jahren ist der Dom St. Stephanus und St. Sixtus der geistliche Mittelpunkt der Stadt und der gesamten Region. Faszinierende Kunstwerke zeugen von seiner bewegten Geschichte. Die Domkirche, die Besuchern heute offen steht, wurde zwischen 1236 und 1486 errichtet. Durch Planänderungen in der langen Bauphase erhielt der Dom seine bemerkenswert steilen Proportionen. Bei genauer Betrachtung wird die eindrucksvolle Verbindung romanischer und gotischer Elemente deutlich. Romanische Rundbogenfriese neben gotischen Spitzbogenfenstern und weitere Teile beider Baustile machen diese außergewöhnliche Symbiose deutlich. Das wohl bekannteste und bedeutendste Ausstattungsstück ist die spätromanische Triumphkreuzgruppe, die um 1220 fertig gestellt wurde. Engel tragen den gekreuzigten Jesu, der an das imposante Kreuz geschlagen ist. Daneben sind Maria und Johannes sowie zwei weitere Engelsfiguren mit dreifachem Flügelpaar dargestellt. Hervorzuheben sind auch die imposanten mittelalterlichen Glasmalereien in den Fenstern der Marienkapelle, die das Leben Jesu abbilden und ein romanischer Taufstein, welcher von Löwen getragen wird. Der Dom St. Stephanus zählt nicht nur durch seine beeindruckende Architektur zu den bedeutendsten Bauwerken der Straße der Romanik. Er beherbergt außerdem einen der kostbarsten Kirchenschätze der Welt. Mehr als 650 Objekte mittelalterlicher Kunst blieben erhalten und zeugen von einstiger Pracht. Das Herzstück des Schatzes bildet ein Span vom Kreuze Christi, den Konrad von Krosigk vom vierten Kreuzzug aus Konstantinopel mitbrachte. Höchst eindrucksvoll sind die einzigartigen monumentalen Wandteppiche, der 'Abraham-Engel-Teppich' und der 'Christus-Apostel-Teppich'. Sie illustrieren die biblische Geschichte. Liturgische Kirchengeräte, Gefäße und Gewänder sowie Goldschmiede- und Elfenbeinwerke zählen darüber hinaus zu den Domschätzen. Besonders beeindruckend sind eine byzantinische Weihbrotschale aus dem 11. Jh., Skulpturen und Altarbilder.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Domschatzverwaltung, Domplatz 16a, 38820 Halberstadt, Tel. +49(0)3941 - 24237, www.die-domschaetze.de
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39. Blankenburg - Kloster Michaelstein ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Blankenburg - Kloster MichaelsteinReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Blankenburg - Kloster Michaelstein

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Blankenburg - Kloster Michaelstein

Das ehemalige Kloster Michaelstein kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken und weist Elemente mehrerer Epochen auf. Das ursprüngliche Benediktinerinnenkloster wurde 1147 gegründet und ab 1152 von Zisterziensermönchen besiedelt. Während des Bauernkrieges wurden die Klosterkirche und Teile des Klosters geplündert und zerstört. 1543 erfolgte die Säkularisierung. Das Klausurgebäude wurde wieder errichtet, aber aufgrund der großen Zerstörung und fehlender Mittel, wurde die Kirche nicht wieder erbaut. Romanisch erhalten sind Ost- und Südflügel der Klausur sowie Westflügel, welche den sehenswerten Kreuzhof umschließen. Außerdem konnten Kreuzgang, Kapitellsaal und Refektorium viele Jahrhunderte überdauern und geben dem Besucher heute durch rippenlose Kreuzgewölbe, besondere Kapitellornamentik und Palmettenverzierungen eine Impression der Romanik und Frühgotik .Das Refektorium wird als Konzertsaal genutzt. Besonders interessant ist der mittelalterliche Kräutergarten mit über 250 Pflanzen und die Ausstellung historischer Musikinstrumente.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:

Stiftung Kloster Michaelstein, Michaelstein 3, 38889 Blankenburg, Tel. +49(0)3944 - 90300, www.kloster-michaelstein.de

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40. Quedlinburg - Stiftskirche *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Quedlinburg - StiftskircheReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Quedlinburg - Stiftskirche

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Quedlinburg - StiftskircheReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Quedlinburg - Stiftskirche

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Quedlinburg - Stiftskirche***

Die Stadtsilhouette Quedlinburgs wird auf beeindruckende Weise durch die hoch auf dem Schlossberg thronende Stiftskirche St. Servatius geprägt. Die Kirche bildet das Herzstück der UNESCO-Weltkulturerbestadt Quedlinburg und entstand um 1100. Besonders sehenswert sind der weltberühmte Domschatz, die Sarkophage des Königsehepaares Heinrich I. und seiner Gemahlin Mathilde sowie die romanische Krypta. Die heutige Kirche St. Servatius geht auf drei Vorgängerkirchen zurück. Sie zählt zu den bedeutendsten hochromanischen Bauwerken in Mitteldeutschland. Bereits im 10. Jh. ließ Heinrich I. eine kleine Pfalzkapelle auf dem Burgberg errichten, in der er 936 beigesetzt wurde. 1070 brannte diese ab und wurde bis 1129 wieder erbaut und geweiht. Königin Mathilde, die Gemahlin Heinrich I. gründete hier nach seinem Begräbnis ein Damenstift. Die flachgedeckte, kreuzförmige Basilika besitzt ein Querhaus, welches nur knapp über das Langhaus ragt. Die Zweiturmanlage ist mit Ecklisenen, Rundbogenfriesen, Gesimsbändern sowie Bi- und Triforienfenstern verziert. Das Hauptportal des Langhauses ist wahrscheinlich das älteste Säulenportal Deutschlands. Das Kircheninnere ist geprägt durch den sächsischen Stützenwechsel und die eindrucksvolle Bauornamentik. Diese zeigt starke lombardische Einflüsse. Die Würfelkapitelle sind typisch für diese Bildhauerkunst mit Adler- und sonstigen Tiermotiven, Blatt- und Rankenwerk, menschlichen Masken, Fabelwesen und Dämonen geschmückt. In der kreuzgratgewölbten Krypta befinden sich die Gräber des Königspaares Heinrich I. und seiner Mathilde. Die romanischen Gewölbemalereien zählen zu den wichtigsten Wandmalereien in Sachsen-Anhalt. Der 1000-jährige Domschatz zu Quedlinburg besteht aus Kostbarkeiten vieler Epochen und ist ein beeindruckendes Zeugnis der wechselhaften Geschichte der Stiftskirche. In der Schatzkammer im nördlichen Querhausarm können Reichtümer wie kostbare Behältnisse, seltene Handschriften, Skulpturen und Tafelmalereien bewundert werden. Einzigartige Goldschmiedearbeiten, feine Elfenbeinschnitzereien und bedeutende Evangeliare oder Reliquiare stammen vorwiegend aus den Besitztümern sächsischer Könige sowie aus dem Brautschatz der Prinzessin Theophanu. Besonderer Höhepunkt des Domschatzes ist der älteste erhaltene Knüpfteppich Europas aus dem Jahre 1200.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Stiftskirche St. Servatii , Domschatzverwaltung, Schlossberg 1g, 06484 Quedlinburg, Tel. +49(0)3946 - 70 99 00, www.dom-domschatz.de

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42. Gernrode - St. Cyriakus *** - Straße der Romanik

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Gernrode - St. Cyriakus***

Die von Markgraf Gero 959 auf dem Gelände seiner Burg gegründete Stiftskirche, geweiht dem heiligen Cyriakus, gehört zu den beeindruckendsten Bauwerken an der 'Straße der Romanik'. Das Damenstift St. Cyriakus ist eines der bedeutendsten Zeugnisse ottonischer Architektur. Die flachgedeckte kreuzförmige Emporenbasilika mit drei Apsiden ist gut erhalten. Im 12. Jahrhundert wurde der Westbau mit zwei Türmen, hohem Mittelbau und Apsis errichtet. Die Kirche ging durch den Wechsel von Pfeiler und Säule im Langhaus als €žältestes Beispiel einer Emporenbasilika€œ in die Geschichte ein und erlangte so große entwicklungsgeschichtliche Bedeutung für die Baukunst des deutschen Hochmittelalters. Im südlichen Seitenschiff ist im 11. Jh. das heilige Grab nachträglich eingesetzt worden, die älteste in Deutschland erhalten gebliebene Nachbildung des Grabes Christi in Jerusalem. Zum Osterfest ist das Grab Mittelpunkt des mittelalterlichen Osterspiels. Am achteckigen Taufstein wird das Leben Christi dargestellt.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Evangelisches Pfarramt, Burgstraße 3, 06507 Gernrode, Tel. +49(0)39485 - 275, www.stiftskirche-gernrode.de

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52. Querfurt - Burg Querfurt *** - Straße der Romanik

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Querfurt - Burg Querfurt**

Die imposante Burg Querfurt mit ihren drei Türmen, zwei Ringmauern und mittelalterlichen Befestigungen nimmt die siebenfache Fläche der berühmten Wartburg bei Eisenach ein. Sie gilt als eine der ältesten und größten Feudalburgen Deutschlands. Die Burg entstand aus einer fränkischen Siedlung und war Sitz einer karolingischen Verwaltung. Im Hersfelder Zehntverzeichnis um 881/889 wurde sie als bedeutendste der 18 aufgeführten Burgen erwähnt. Seit dem 10. Jh. residierten hier die Edlen von Querfurt. Der Grundriss des Burggeländes ist ein unregelmäßiges Rechteck. Die Burg ist durch einen Geländeabfall und tiefe Gräben begrenzt. Zudem ist die Burg Querfurt durch zwei Ringmauern geschützt. Beeindruckend ist die bereits 1198 urkundliche erwähnte Innenmauer. Auf dem Burghof befindet sich zudem eine Burgkirche aus dem 12. Jh. Die romanische Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss. Sie besitzt einen oktogonalen Vierungsturm, Chor und zwei Querhausarme mit halbrunder Apsis. Weitere romanische Teile der Burganlage sind der Palas und der sogenannte ''Dicke Heinrich'', ein 27,5m hoher Bergfried mit einem Durchmesser von 14,5m. Heute beherbergt die Burg ein Museum im ehemaligen Palastgebäude.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Burg Querfurt, 06268 Querfurt, Tel. +49 (0)34771 - 52190, www.burg-querfurt.de

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54. Kaiserpfalz - Kloster Memleben *** - Straße der Romanik

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Kaiserpfalz - Kloster Memleben***

Der erste deutsche König Heinrich I. ließ die Pfalz in Memleben errichten. Sein Sohn Kaiser Otto I. gründete zu seinen Ehren die Marienkirche. Beide starben auch in Memleben. Otto II. gründete hier ein Benediktinerkloster mit reicher Ausstattung. Die Blütezeit des Klosters dauerte nur wenige Jahrzehnte. Heute deuten Mauerreste und ausgegrabene Fundamente auf die Monumentalkirche aus dem 10. Jh. hin. Sie zählte mit einer Länge von 82 m und einer Breite von 28 m zu einer der größten ottonischen Basiliken und bestand aus einem dreischiffigen Langhaus, zwei Querhäusern, sowie Chorapsis und darunter liegender Krypta. Der alte Grundriss wurde stückweise aufgemauert und gibt einen Eindruck der einstigen gewaltigen Basilika. Besonders beeindruckend sind die noch erhaltenen Teile, wie Kaisertor, Vierungspfeiler und Langhauswand. Nordöstlich wurde eine weitere spätromanische Klosterkirche erbaut, die durch ihre spitzbogigen Arkaden schon auf die Gotik hindeutet. Die Krypta ist noch im Originalzustand erhalten. Das Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben zeigt die Ruinen beider Kirchen und gibt Aufschluss über Leben und Bräuche der Könige und Kaiser im Mittelalter. Von den Mönchen werden Führungen und mittelalterliche Aktivitäten angeboten. Sehenswert sind auch der mittelalterliche Klostergarten, verschiedene Ausstellungen und der Klosterladen.
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Kloster und Kaiserpfalz Memleben, Thomas-Müntzer-Str. 48, 06642 Memleben, Tel. +49(0)34672-60274, www.kloster-memleben.de
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59. Naumburg - Dom *** - Straße der Romanik

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Naumburg - Dom St. Peter und Paul***

Der Dom St. Peter und Paul in Naumburg zählt zu den berühmtesten Bauwerken der Straße der Romanik und ist geprägt durch den Stilwandel von der Romanik zur Gotik. Weltbekannt geworden ist der Dom vor allem wegen seiner Stifterfiguren, unter anderem der Uta von Ballenstedt. Mit dem Bau des heutigen Domes als kreuzförmige Basilika wurde im Jahre 1210 begonnen. Als Nachfolgebau einer Marienstiftskirche und eines frühromanischen Domes aus dem 11. Jh. stammen, neben der romanischen Krypta und einem romanischen Kruzifix, viele weitere Elemente aus dieser Epoche. Seine Bauzeit dauerte mindestens ein Jahrhundert. Daher sind die Untergeschosse der Romanik und die oberen Geschosse der Gotik zuzuschreiben. Die Hauben der Osttürme wurden erst 1711 barock erbaut. Der prächtige Dom erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 100 Metern und besteht aus je einem Chor im Osten und Westen, einem dreischiffigen Langhaus, einem Querhaus und je zwei Türmen im Osten und Westen. Die dominierenden Wahrzeichen der Stadt Naumburg, seine vier Türme, sind bereits aus weiter Ferne sichtbar. Besonders imposant sind die vielen romanischen Details, wie Rundbogenfriese, Lisenen und Rundbogenöffnungen oder gotische Maßwerkfenster im Mauerwerk. Aber auch das Innere ist durch die Verschmelzung beider Epochen geprägt, welche nicht zuletzt durch den neuen Baumeister und Bildhauer gefördert wurde. Der €žNaumburger Meister€œ, dessen Name unbekannt ist, schuf die weltbekannten Stifterfiguren des Domes. Lebensvoll stellen die zwölf Gedächtnisfiguren Hochadlige des 11. Jh. dar, wie die Hauptstifter Hermann und Ekkehard mit den Gemahlinnen Reglindis und Uta. Bei den restlichen Stiftsfiguren handelt es sich um Einzelpersonen. Beeindruckend ist die, für die Romanik untypische, sehr realistische Gestaltung, die dem Dom zu weltweiter Berühmtheit verhalf. Sehenswert ist auch der Naumburger Domschatz im romanischen Kellergewölbe, der teilweise besichtigt werden kann. Dieser verfügt über Kostbarkeiten des Mittelalters und der Renaissance.
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Naumburger Dom, Domplatz 16/17, 06618 Naumburg, Tel. +49(0)3445 - 2301133, www.naumburger-dom.de

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61. Freyburg - Schloss Neuenburg *** - Straße der Romanik

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Freyburg - Schloss Neuenburg**

Hoch über dem Winzerstädtchen Freyburg (Unstrut) wurde im 11. Jh. das gewaltige Schloss Neuenburg als Residenz für den Thüringer Landgrafen, Ludwig den Springer, erbaut. Zu den architektonischen Kostbarkeiten gehört die um 1180 errichtete Doppelkapelle. Die Neuenburg entstand in drei Bauphasen zwischen 1062-1227. Sie war nur über einen steilen Fußweg zu erreichen und gut vor Eindringlingen geschützt. Im 16. Jh. wurde sie zum Wohnschloss umgebaut. Erhaltene romanische Teile sind der Bergfried, der auch als Dicker Wilhelm bezeichnet wird, ein Wohnturm und die Doppelkapelle der Heiligen Elisabeth. Diese im typisch romanischen Baustil errichtete Kapelle besteht aus einem oberen und einem unteren Raum. Oben nahmen Adlige am Gottesdienst teil und wurden so nicht vom Gesinde im Erdgeschoss gestört. Die beiden Räume verfügen über eine unterschiedliche Ausstattung. Der obere Bereich ist prunkvoller gestaltet. Vier gebündelte Säulen bilden dort die Mittelstütze und auch die Kapitelle und Friese sind von besonderer Qualität. Im Fußboden ist noch immer eine vergitterte Öffnung vorhanden, wodurch Gottesdienste auch im oberen Geschoss hörbar waren. Im romanischen Bergfried kann das Schlossmuseum besucht werden.
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Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Museum Schloss Neuenburg, Schloss 1, 06632 Freyburg (Unstrut), Tel. +49 (0)34464 - 3 55 30, www.schloss-neuenburg.de

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64. Schönburg - Burg Schönburg * - Straße der Romanik

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Schönburg - Burg Schönburg

Die im 12. Jahrhundert erbaute Schönburg wurde vom Thüringer Grafen Ludwig der Springer erbaut. Der Sage nach ließ er die Burg aus Liebe zu Adelheid, der Gemahlin des Wettiner Pfalzgrafen errichten. Die Burg erhebt sich auf einem Sandsteinfelsen etwa 40 Meter über der Saale. Die Anlage besteht aus der Vor- und der Kernburg, jeweils mit einem nahezu rechteckigen Grundriss. Zwischen beiden liegt ein Zwinger, durch den ein Kammertor mit romanischen Kantensäulen in der Torlaibung führt. Sehenswert ist vor allem der 32 Meter hohe, besteigbare Bergfried mit seinem schönen Kamin im Turmgemach und der Wachstube an der Turmspitze. Der Turm stammt aus der Zeit um 1230. Das letzte in der Kernburg noch erhaltene Gebäude wurde als Gerichtshaus bezeichnet,€“ heute als Rittersaal, in dem auch Trauungen stattfinden. Große Teile der Wehrmauern um Vor- und Kernburg sind noch vorhanden. Die heute noch anzutreffenden älteren Bauten und Bauteile der Schönburg wurden vor allem im 12. und 13. Jahrhundert errichtet. Da die Anlage nach der Verbreitung der Feuerwaffen nicht mehr den militärischen Erfordernissen angepasst oder zum Schloss umgebaut wurde, blieb ein erheblicher Teil aus dieser Bauzeit erhalten.
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Schönburg, Burg 1, 06618 Naumburg-Schönburg, Tel. 03445 750218, www.burgschaenke-schoenburg.de

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66. Merseburg - Dom *** - Straße der Romanik

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Merseburg - Dom***

Auf einem Hügel über der Saale bilden der Dom, der Kapitelsaal und das Schloss in Merseburg ein eindrucksvolles Ensemble. Der Dom ist reich mit Schätzen aus der Romanik ausgestattet. Der Dom zu Merseburg ist wahrscheinlich auf einen Vorgängerbau von 931 zurückzuführen. 1015 erfolgte die Grundsteinlegung des heutigen Domes unter Bischof Thietmar von Walbeck. Durch die Unterstützung Heinrick II. konnte er bereits 1021 geweiht werden. Im 11. Jh. wurden zwei runde Türme als Stütze des zuvor eingestürzten Sanktuariums erbaut. Ein Vierungsturm entstand ebenfalls im 11. Jh. Zwei Jahrhunderte später wurde eine Vorhalle zwischen den Westtürmen errichtet, an dessen Portal die Kirchenpatronen und Kaiser Heinrich II. als Stifterbüsten aufgestellt worden. Vom ersten romanischen Bau sind heute noch Teile der Westtürme, der südliche Querhausflügel und die dreischiffige, kreuzgratgewölbte Hallenkrypta unter dem Chor erhalten. Sie zählt zu den ältesten rein erhaltenen Krypten Mitteldeutschlands mit Bündelpfeilern. Die Ausstattung des Domes ist besonders eindrucksvoll. Eine prunkvolle bronzene Grabplatte Rudolfs von Schwaben bildet den Toten im Flachrelief nahezu in Lebensgröße ab und ist eines der ältesten Bildnisgrabmäler Deutschlands. Sehenswert ist auch der hochromanische Taufstein mit Apostel- und Prophetenfiguren. Zum umfangreichen Inventar des Domes zählen ein kunstvoll geschnitztes Chorgestühl, das Sakramentshaus, die Renaissancekanzel und die bekannte Domorgel. Sie wurde von Friedrich Ladegast erneuert, hat einen besonders harmonischen Klang und gehört mit ihren 5687 Pfeifen zu den größten romanischen Orgeln Mitteldeutschlands. Gleichermaßen sehenswert ist die wertvolle Ausstattung des Domstiftsarchivs und der Bibliothek mit der Merseburger Bibel und den Merseburger Zaubersprüchen. Sie gelten als einziges erhaltenes Zeugnis germanisch-heidnischer Religiosität in althochdeutscher Sprache. An kirchlichen Feiertagen ist ein Glockengeläut der zehn Glocken aus dem 12. Jh. zu hören.
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Merseburger Dom, Domplatz 7, 06217 Merseburg, Tel. +49(0)3461 - 210045, www.merseburger-dom.de

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Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V.

Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTV), gegründet im Jahr 1990, ist der Dachverband der Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt. Neben der tourismuspolitischen Interessenvertretung ist der LTV für die Umsetzung von Klassifizierungs- und Zertifizierungssystemen im Tourismus auf Landesebene zuständig und fördert einheitliche Qualitätsstandards und Klassifizierungssysteme zur Gästeorientierung. Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. bietet sich als politisch neutrales Dach an, um zu informieren, kommunizieren, bündeln, recherchieren, bewerten, beraten, kanalisieren, steuern, Schwerpunkte zu setzen und zur Themenbildung beizutragen. Über seine Mitgliederstrukturen weist er kommunale und regionale Verankerungen, als auch landesrelevante fachliche Verknüpfungen auf. Zu den 19 Mitgliedern zählen die touristischen Regionalverbände, Fachverbände (Camping, Heilbäder/Kurorte, Blaues Band, Gartenträume), die Landesmarketinggesellschaft (IMG), der OSV, der ADAC, die IHK, die Deutsche Bahn und die Hochschule Harz. Mit der Initiierung und Betreuung von Projekten trägt der LTV maßgeblich zur Angebotsentwicklung und Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Land bei. Mit Zahlen, Daten, Fakten untermauert der Verband die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.
Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-7384300, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de

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Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
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