Reiseführer Straße der Romanik -
Die Straße der Romanik lädt zu einer eindrucksvollen Entdeckungsreise durch Sachsen-Anhalt ein und erschließt eine der bedeutendsten Kulturlandschaften des mittelalterlichen Europas. Die 1993 ins Leben gerufene Tourismusroute zieht jährlich rund 1,6 Millionen Besucher an und verbindet auf einer Länge von über 1.000 Kilometern insgesamt 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik. Der Rundkurs ist in Form einer Acht angelegt und besitzt mit Magdeburg, der heutigen Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, einen zentralen Schnittpunkt, der zugleich den historischen Mittelpunkt der Route markiert. Von hier aus entfalten sich zwei große Routenarme, die den Reichtum romanischer Baukunst in außergewöhnlicher Dichte erlebbar machen. Die Nordroute beginnt in Magdeburg, wo gleich mehrere bedeutende romanische Bauwerke einen eindrucksvollen Auftakt bilden. Monumentale Kirchen und Klosteranlagen vermitteln hier bereits zu Beginn die typischen Merkmale der Romanik mit ihren Rundbögen, mächtigen Mauern, klaren Formen und streng symmetrischen Grundrissen, die eine besondere Ausstrahlung von Ruhe, Ordnung und Dauerhaftigkeit besitzen. Von Magdeburg aus führt die Straße der Romanik weiter durch die weiten Landschaften der Altmark bis in den hohen Norden Sachsen-Anhalts. Auf diesem rund 425 Kilometer langen Abschnitt lassen sich 27 weitere bedeutende romanische Bauwerke entdecken, die sich wie auf einer Perlenkette aneinanderreihen. Klöster und Dome, Schatzkammern, Dorfkirchen, Burgen und Schlösser zeugen von der religiösen, politischen und kulturellen Bedeutung der Region im Mittelalter und eröffnen faszinierende Einblicke in eine prägende Epoche europäischer Geschichte. Zwischen etwa 950 und 1250 entwickelte sich das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem der wichtigsten Macht- und Kulturzentren Europas. In kaum einer anderen Region sind die baulichen Zeugnisse dieser Blütezeit in einer vergleichbaren Vielfalt, Geschlossenheit und Qualität erhalten geblieben. Die Straße der Romanik macht diese Entwicklung anschaulich erlebbar und verbindet Architektur, Geschichte und Landschaft zu einem stimmigen Gesamterlebnis. Eine Reise entlang der Route gleicht einer Zeitreise in das mittelalterliche Europa, bei der sich politische Macht, religiöse Vorstellungen und künstlerischer Ausdruck in Stein manifestieren. Seit dem Jahr 2007 ist die Straße der Romanik zudem Teil der vom Europarat anerkannten Europäischen Kulturstraße TRANSROMANICA und damit in ein internationales Netzwerk eingebunden, das bedeutende romanische Bauwerke in mehreren europäischen Ländern miteinander verbindet. Dadurch wird deutlich, dass die Romanik in Sachsen-Anhalt Teil einer überregionalen kulturellen Bewegung war. Regionale Baustile, künstlerische Details und landschaftliche Besonderheiten bereichern die klare Formensprache der Romanik und verleihen jedem Bauwerk einen eigenen Charakter. Die Straße der Romanik bietet damit nicht nur eine außergewöhnliche architektonische Vielfalt, sondern auch ein intensives Kulturerlebnis, das Geschichte lebendig werden lässt und lange in Erinnerung bleibt. (c)WV
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Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute --XXXX-
Reiseführer Straße der Romanik
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Reiseführer Straße der Romanik - Nordroute
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Reiseführer Straße der Romanik - Südroute
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute -
Hier treffen sich die Nord- und Südroute der Straße der Romanik. Das 'Haus der Romanik' ist ein Informationszentrum rund um das Thema Romanik. Virtuelle Darstellungen und Schautafeln informieren über Kunst und Religion, Leben und Alltag dieser Epoche des Mittelalters.
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Magdeburg - Dom
Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Magdeburg - Dom
Der Dom St. Mauritius und St. Katharina ist das herausragende Bauwerk Magdeburgs und zugleich der bedeutendste Besuchermagnet an der Straße der Romanik. Mit seiner monumentalen Erscheinung prägt er das Stadtbild und steht sinnbildlich für die herausragende Rolle Magdeburgs im mittelalterlichen Europa. Der Neubau des Doms begann im Jahr 1209, nachdem der ottonische Vorgängerbau aus dem Jahr 937 bei einem verheerenden Brand im Jahr 1207 zerstört worden war. Bereits im frühen Mittelalter entwickelte sich Magdeburg zu einem politischen und kirchlichen Zentrum von europäischem Rang und wurde zeitweise neben Konstantinopel als „Drittes Rom“ bezeichnet. Otto der Große, Sohn König Heinrichs I. aus dem sächsischen Geschlecht der Liudolfinger, erwählte Magdeburg zu seinem bevorzugten Herrschaftssitz und überließ die Stadt seiner ersten Gemahlin Editha als Morgengabe. Mit der Gründung des Moritzklosters im Jahr 937 legte er den Grundstein für die kirchliche Bedeutung des Ortes. Nach Edithas Tod im Jahr 946 wurde sie in Magdeburg beigesetzt, ihre Grabstätte befindet sich heute im östlichen Chorumgang des Doms. Nach der Kaiserkrönung Ottos des Großen im Jahr 962 wurde der Dom weiter ausgebaut, und 968 erfolgte die Gründung des Erzbistums Magdeburg, das die religiöse Stellung der Stadt dauerhaft festigte. Als Otto der Große 973 starb, fand er seine letzte Ruhestätte im Dom, der damit zu einem zentralen Erinnerungsort der ottonischen Herrscherdynastie wurde. Nach dem Brand des ottonischen Doms ließ Erzbischof Albrecht von Käfernburg an gleicher Stelle einen vollständigen Neubau errichten, der als erster gotischer Kathedralbau auf deutschem Boden gilt und zu den größten Kirchen Deutschlands zählt. Über mehrere Jahrhunderte hinweg entstand ein reiches Figurenprogramm, das den Dom bis heute prägt, darunter das berühmte Herrscherpaar in der sechzehneckigen Kapelle, die Darstellungen der klugen und törichten Jungfrauen in der Paradiesvorhalle sowie zahlreiche plastische Darstellungen der Schutzpatrone Mauritius und Katharina. Elemente des ottonischen Vorgängerbaus wurden bewusst in den Neubau integriert, darunter der Taufstein aus Rosenporphyr sowie die Säulen im Hohen Chor, die eine sichtbare Verbindung zwischen den Epochen herstellen. Auch das Grab Ottos des Großen mit seiner Marmordeckplatte befindet sich im Hohen Chor und zählt zu den bedeutendsten Herrschergräbern des Mittelalters. Im Jahr 1520 wurde der Dom vollendet und beeindruckt trotz seiner außergewöhnlich langen Bauzeit von rund 311 Jahren durch eine geschlossene, harmonische Gesamtwirkung. Der Magdeburger Dom vereint romanische Wurzeln und hochgotische Architektur zu einem einzigartigen Bauwerk und ist ein zentraler Schlüssel zum Verständnis der mittelalterlichen Geschichte Sachsen-Anhalts und des Heiligen Römischen Reiches. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Dom zu Magdeburg, Am Dom 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5432414, www.magdeburgerdom.de
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Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - St. Sebastian
Die Katholische Kathedrale St. Sebastian in Magdeburg zählt zu den bedeutenden Sakralbauten an der Straße der Romanik und verbindet auf eindrucksvolle Weise romanische Ursprünge mit gotischer Raumgestaltung und barocken Akzenten. Gegründet wurde die Kirche im Jahr 1015 durch Erzbischof Gero, der auch das Kollegiatstift St. Marien am Ort des heutigen Klosters Unser Lieben Frauen ins Leben rief. Der erste Bau wurde 1170 als romanische Basilika vollendet und prägte früh das kirchliche Leben der Stadt. In den folgenden Jahrzehnten erfuhr die Kirche mehrere Erweiterungen, wurde jedoch durch die verheerenden Stadtbrände von 1188 und 1207 schwer beschädigt. Im 14. und 15. Jahrhundert erfolgte der grundlegende Umbau zur gotischen Hallenkirche, wobei der ursprüngliche romanische Grundriss bewusst beibehalten wurde und so eine seltene Verbindung beider Baustile entstand. Besonders eindrucksvoll sind die kunstvoll gestalteten Säulen und Pfeiler des Innenraums, deren runde, vier- und achteckige Grundrisse, ausgehöhlte Seitenflächen sowie schnur- und schraubenförmig gedrehte Formen bis zu den Bogenkämpfern reichen und der Kirche eine außergewöhnliche plastische Wirkung verleihen. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden Dach- und Turmkonstruktionen durch Feuer zerstört, lediglich Teile der Gewölbe, Mauern und Pfeiler überstanden die Zerstörung. Nach dem Krieg erhielten die Türme ihre charakteristischen barocken Zwiebelhauben, und ab 1692 konnte das Gotteshaus wieder für Gottesdienste genutzt werden. Eine umfassende Sanierung zwischen 1982 und 1991 stellte die architektonische Qualität der Kirche erneut heraus. Das Westportal wurde mit einer reich gestalteten Bronzetür des Bildhauers Jürgen Suberg versehen, die außen Motive des Alten Testaments und innen Szenen des Neuen Testaments zeigt, während Altar und farbige Fenster von Alois Plum entworfen wurden und dem Raum eine zeitgenössische spirituelle Tiefe verleihen. Seit 1994 ist die St.-Sebastian-Kathedrale Zentrum des neu gegründeten katholischen Bistums Magdeburg und nimmt als geistlicher Mittelpunkt eine herausragende Stellung ein. Sie steht heute für die Kontinuität christlichen Lebens in Magdeburg und für eine Architektur, die über Jahrhunderte hinweg Wandel, Zerstörung und Erneuerung eindrucksvoll widerspiegelt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Katholische Kathedrale, St. Sebastian, Max-Josef-Metzger-Straße 1 A, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5961300, www.st-sebastian-magdeburg.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Magdeburg - Kloster Unser Lieben Frauen
Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Magdeburg - Kloster Unser Lieben Frauen
Das Kloster Unser Lieben Frauen zählt zu den bedeutendsten und besterhaltenen romanischen Bauwerken Magdeburgs und ist ein herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Kirchen- und Ordensgeschichte. Seine Ursprünge reichen in die Zeit um 1017/18 zurück, als Erzbischof Gero an dieser Stelle ein Kollegiatstift gründete. Eine entscheidende Zäsur erfolgte im Jahr 1129, als Norbert von Xanten, Gründer des Prämonstratenserordens und damaliger Erzbischof von Magdeburg, das Kollegiatstift aufhob und hier das Mutterkloster seines Ordens errichtete. Von Magdeburg aus nahm die Ausbreitung des Prämonstratenserordens und die Missionierung der östlichen Gebiete ihren Ausgang, was die überregionale Bedeutung des Klosters nachhaltig prägte. Vom ursprünglichen Bau aus der Zeit Geros ist nichts erhalten geblieben, stattdessen entstand zwischen 1063 und 1078 eine kreuzförmige, dreischiffige Säulenbasilika, die den Kern der heutigen Anlage bildet. Ab 1129 begann der Bau des monumentalen Westwerks, das erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts vollendet wurde und die romanische Gesamtwirkung des Bauwerks entscheidend bestimmt. Der Innenraum beeindruckt besonders durch seine acht Arkaden, deren Säulen einen markanten Wechsel von hellen und dunkelroten Sandsteinquadern zeigen und dem Raum eine lebendige, zugleich harmonische Struktur verleihen. Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1188 wurden die ursprünglichen Säulen durch kräftigere Pfeiler ersetzt, zudem entstand zwischen Chor und nördlichem Querhaus die sogenannte hochsäulige Kapelle als architektonische Besonderheit. In der Zeit zwischen 1220 und 1240 erhielten Querhaus, Langhaus und Chor frühgotische Gewölbe, die den Übergang von der Romanik zur Gotik anschaulich dokumentieren. Vom einst reichen Schatz des Klosters mit Bildern, Altären und liturgischen Ausstattungsstücken ist heute nichts mehr erhalten, lediglich einige Marmor- und Grabplatten im Querschiff, in der Kapelle und im Kreuzgang erinnern an die frühere Ausstattung. Nördlich an das Kirchenschiff schließen sich die Klausurgebäude mit ihren Gewölben sowie der Kreuzgang an, der das klösterliche Leben räumlich erlebbar macht. Eine besondere bauliche Rarität befindet sich am Ostflügel des Kreuzgangs: das kreisrunde, zweigeschossige Brunnenhaus, das einst der Schneidung und Pflege der Tonsur der Ordensmitglieder diente. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Kloster schwere Zerstörungen, wurde jedoch ab 1947 schrittweise wieder aufgebaut und restauriert. Nach Abschluss der Arbeiten erhielt die Kirche eine neue Nutzung und wurde 1977 als Konzerthalle Georg Philipp Telemann eingeweiht, womit das Kloster Unser Lieben Frauen bis heute eine eindrucksvolle Verbindung von romanischer Architektur, Geschichte und zeitgenössischem Kulturleben darstellt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4-6, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-565020, www.kunstmuseum-magdeburg.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Magdeburg - St. Petri
Die St. Petrikirche in Magdeburg hat eine bewegte Geschichte und ist ein bedeutendes architektonisches Zeugnis der Stadt. Ursprünglich befand sich die Kirche außerhalb der Stadtgrenzen und gehörte zum Fischerdorf Frose. Daher erhielt sie ihren Namen nach dem Apostel Petrus, dem Patron der Fischer und Schiffer. Um 1150 wurde der Grundstein für die romanische Wehrkirche gelegt. Von diesem ursprünglichen Bau ist heute nur noch der massive Westturm erhalten. Um 1380 wurde das Langhaus der Kirche durch einen gotischen Neubau ersetzt. Das Langhaus besteht aus einer dreischiffigen Halle mit fünf Jochen, wobei die Seitenschiffe die gleiche Höhe wie das Mittelschiff haben. Besonders bemerkenswert ist die Apsis der Kirche, deren Wände durch fünf große Fenster vollständig aufgelöst sind, was ihr ein einzigartiges Erscheinungsbild verleiht. Mit dem Abschluss der Umbauarbeiten um 1480 entstand am südlichen Seitenschiff eine Vorhalle, die Marienkapelle, die sich durch einen spätgotischen Backsteingiebel auszeichnet. Während des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1631 brannte die Kirche vollständig aus, und die gesamte innere Ausstattung ging verloren. Der Wiederaufbau erfolgte zwischen 1669 und 1689, wobei die Kirche eine barocke Ausgestaltung erhielt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die St. Petrikirche erneut schwer beschädigt. Erst im Jahr 1970 wurde sie wieder geweiht, diesmal als katholische Kirche. Seit 1999 trägt sie den Titel Katholische Universitätskirche und dient sowohl als Ort des Glaubens als auch als kultureller und akademischer Treffpunkt. (c)WO
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Tourismusinfos/Büro: Katholische Universitätskirche St. Petri, Neustädter Str. 4, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5435895
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Groß Ammensleben - Benediktinerkloster
Das Benediktinerkloster in Groß Ammensleben gehört zu den wenigen klösterlichen Anlagen Mitteldeutschlands, die die Reformation überdauert haben, und nimmt innerhalb der romanischen Klosterlandschaft Sachsen-Anhalts eine besondere Stellung ein. Ursprünglich wurde die Anlage im Jahr 1124 als Augustiner-Chorherrenstift gegründet und bereits 1129 von Erzbischof Norbert von Xanten den Benediktinern übertragen, die das klösterliche Leben hier über Jahrhunderte prägten. Erst im Jahr 1804 erfolgte die Säkularisation durch die preußische Regierung, womit die lange monastische Tradition endete. Von der ursprünglichen dreischiffigen Pfeilerbasilika aus Bruchsteinmauerwerk mit deutlicher Prägung der Hirsauer Bauschule hat sich vor allem das eingewölbte Langhaus erhalten, das bis heute die romanische Grundstruktur der Kirche erkennen lässt. In gotischer Zeit wurde der Bau behutsam erweitert, indem Sakristei und Marienkirche angefügt sowie der Chor durch den Einbau von drei Maßwerkfenstern abgeschlossen wurden, wodurch sich romanische und gotische Elemente harmonisch miteinander verbinden. In der Heilig-Kreuzkapelle sind noch Reste des romanischen Fußbodens mit unterschiedlich gestalteten Tonfliesen erhalten, die einen seltenen Einblick in die ursprüngliche Ausstattung geben, während in der Nikolauskapelle die romanische Apsis bis heute den frühmittelalterlichen Charakter des Raumes bewahrt. Besonders sehenswert sind in der Marienkapelle zwei Sandsteinfiguren aus dem 14. Jahrhundert, die beiderseits des Altars aufgestellt sind und Märtyrerinnen darstellen, deren ruhige, würdevolle Darstellung den Raum prägt. Der Altaraufsatz aus dem Jahr 1748 stellt eine symbolische Verbindung zum Magdeburger Dom her, da er von den Figuren der Schutzheiligen St. Mauritius und St. Katharina flankiert wird. Eine besondere Bedeutung erhält das Kloster Groß Ammensleben durch seine ökumenische Nutzung, denn die Kirche wird bis heute sowohl von der katholischen als auch von der evangelischen Gemeinde für Gottesdienste verwendet. Diese gemeinsame Nutzung verleiht dem historischen Bauwerk eine außergewöhnliche spirituelle und kulturelle Dimension und macht das Benediktinerkloster zu einem lebendigen Ort des Glaubens, der Geschichte und der Verständigung über konfessionelle Grenzen hinweg. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Fam. Löderbusch, Kirchplatz 11, 39326 Niedere Börde OT Groß Ammensleben, Tel. +49(0)39202-50440,
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Hillersleben - St. Laurentius
Das ehemalige Benediktinernonnenkloster St. Laurentius in Hillersleben zählt zu den frühesten Klostergründungen Mitteldeutschlands und blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die bis in die zweite Hälfte des 10. Jahrhunderts reicht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Kloster im Jahr 1002 durch den Chronisten und späteren Bischof Thietmar von Merseburg, was seine frühe Bedeutung im ottonischen Reich unterstreicht. Geweiht war die Anlage dem heiligen Laurentius, der besonders unter Kaiser Otto I. verehrt wurde, sowie den Heiligen Petrus und Stephan. Im Jahr 1179 wurde das Kloster zerstört, jedoch um 1259 unter Abt Heinrich wieder aufgebaut und erneut belebt. Im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen, insbesondere während einer Schlacht bei Hillersleben, erlitt das Kloster weitere Plünderungen und Zerstörungen, die seine bauliche Substanz nachhaltig beeinträchtigten. Zwischen 1562 und 1580 erfolgte eine umfassende Wiederherstellung der Kirche, doch nach dem Dreißigjährigen Krieg verfiel das Bauwerk erneut und blieb bis ins 18. Jahrhundert weitgehend ohne bauliche Sicherung. Erst unter König Friedrich Wilhelm IV. kam es zu einer grundlegenden Erneuerung der Kirche, die dem historischen Ort neue Bedeutung verlieh. In der Zeit zwischen 1859 und 1880 entstanden eine neue Ostapsis sowie zwei Türme, deren Gestaltung sich bewusst an den romanischen Vorbildern der Klosterkirchen in Jerichow und Burg orientierte. Dadurch erhielt St. Laurentius ihr heutiges Erscheinungsbild, das mittelalterliche Tradition und historisierende Architektur des 19. Jahrhunderts miteinander verbindet. Die Kirche St. Laurentius ist heute ein bedeutendes Zeugnis der frühmittelalterlichen Klosterkultur in Sachsen-Anhalt und vermittelt eindrucksvoll die lange Geschichte religiösen Lebens, baulichen Wandels und kultureller Kontinuität an diesem Ort. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Benediktinerkloster, Ursula Mohr, Breite Straße 22 a, 39343 Gemeinde Westheide, OT Hillersleben, Tel. +49(0)39202-61436
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Hundisburg - Ruine Nordhusen
Die malerisch gelegene Kirchturmruine Nordhusen bei Hundisburg ist ein seltenes und eindrucksvolles Zeugnis eines im Mittelalter untergegangenen Dorfes und vermittelt anschaulich den Wandel von Siedlungs- und Kulturlandschaften. Das Dorf Nordhusen wurde erstmals 1218 urkundlich erwähnt, seine Kirche dürfte jedoch bereits kurz zuvor errichtet worden sein. Im Jahr 1262 übertrug Bischof Friedrich von Halberstadt dem Domkapitel das Patronat über die Kirche Nordhusen, was die damalige kirchliche Bedeutung des Ortes unterstreicht. In den folgenden Jahrhunderten verlor Nordhusen jedoch zunehmend an Bedeutung zugunsten des benachbarten Hundisburg und war spätestens nach 1458 als Siedlungsplatz vollständig aufgegeben. Mit dem Niedergang des Dorfes verfiel auch die Kirche, von der schließlich nur die massiven Umfassungsmauern des Kirchturms erhalten blieben. Dieser markante Westquerturm erhebt sich noch heute rund 17 Meter hoch über die Landschaft und besteht aus regelmäßig behauenen Grauwackebruchsteinen, einem für die Region typischen Baumaterial. Errichtet wurde er in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und zeigt in seiner schlichten, wehrhaften Form die romanische Bauweise jener Zeit. Im 19. Jahrhundert erhielt die Ruine eine neue Bedeutung, als zwischen Hundisburg und dem nahegelegenen Kloster Althaldensleben ein romantischer Landschaftspark angelegt wurde. Der erhaltene Kirchturm wurde bewusst als stimmungsvoller Blickfang in die Parkgestaltung einbezogen und prägt seither das Landschaftsbild. Heute ist die Ruine Nordhusen ein faszinierender Ort für Geschichts- und Naturinteressierte, der mittelalterliche Baukunst mit einer idyllischen Umgebung verbindet und zu Spaziergängen, stiller Betrachtung und Entdeckungen in historischer Kulisse einlädt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stadt Haldensleben, Stadtmarketing und Kommunikation, Markt 20-22, 39340 Haldensleben, Tel. +49(0)3904-479184, www.haldensleben.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Bebertal - Friedhofskapelle St. Stephanus
Am westlichen Ortsrand von Bebertal liegt die Friedhofskapelle St. Stephanus, ein stilles und zugleich außerordentlich bedeutendes Zeugnis frühmittelalterlicher Sakralarchitektur. Die kleine Kapelle wurde aus Feldsteinen errichtet und zählt zu den seltenen erhaltenen Kleinkirchen aus dem 10. Jahrhundert, die noch heute in ihrer ursprünglichen Form erlebbar sind. Sie gilt als Überrest einer frühen Missionskirche und steht damit in direktem Zusammenhang mit der Christianisierung der Region. Ihre Entstehung wird einer der rund 35 Taufkirchen zugeschrieben, die ab dem 9. Jahrhundert unter Bischof Hildegrim von Halberstadt gegründet und dem heiligen Stephanus geweiht wurden. Diese Kirchen bildeten wichtige religiöse Zentren in einer Zeit, in der das Christentum im östlichen Sachsenraum noch im Aufbau begriffen war. Der Baukörper der Kapelle ist schlicht und von archaischer Klarheit geprägt. Nord- und Südwand bestehen überwiegend aus sorgfältig gesetzten Feldsteinen, ebenso die Ostwand, was dem Bauwerk ein robustes, fast wehrhaftes Erscheinungsbild verleiht und zugleich seine große Altertümlichkeit unterstreicht. Auf schmückende Details wurde weitgehend verzichtet, wodurch die Kapelle eine eindrucksvolle Schlichtheit ausstrahlt, die den Geist der frühen Missionszeit widerspiegelt. Die ruhige Lage am Rand des Ortes, eingebettet in den Friedhof, verstärkt die besondere Atmosphäre dieses Ortes und lädt zu stiller Betrachtung ein. Die Friedhofskapelle St. Stephanus ist damit nicht nur ein architektonisches Kleinod, sondern auch ein wichtiges Zeugnis der frühen kirchlichen Geschichte Mitteldeutschlands und erinnert eindrucksvoll an die Anfänge christlichen Lebens in dieser Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ruine frei zugänglich
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Die Ruine der Stiftskirche St. Marien und Pankratius bei Walbeck erhebt sich eindrucksvoll über dem Tal der Aller und ist schon von weitem als markanter historischer Ort erkennbar. Im Mittelalter befand sich hier die Burg der Grafen von Walbeck, eines bedeutenden sächsischen Adelsgeschlechts, das im frühen Reich eine wichtige politische und militärische Rolle spielte. Als erster namentlich bezeugter Vertreter gilt der Heerführer Lothar I., der im Jahr 929 in der Schlacht bei Lenzen an der Elbe gegen die Slawen fiel. Der bekannteste Angehörige der Familie ist jedoch Thietmar von Merseburg, der von 1009 bis 1018 als Bischof und Chronist wirkte und mit seiner Chronik eine der wichtigsten Geschichtsquellen des frühen Mittelalters hinterließ. Die Stiftskirche wurde als geistiges Zentrum des Adelssitzes errichtet und diente dem Stift St. Marien und Pankratius über Jahrhunderte hinweg als religiöser Mittelpunkt. Auch wenn heute nur noch Ruinen erhalten sind, lässt sich die einstige Größe und Bedeutung der Kirche noch gut nachvollziehen. Mächtige Mauerreste und architektonische Fragmente vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der monumentalen Anlage und ihrer Stellung innerhalb der mittelalterlichen Kulturlandschaft. Die Ruine ist ein eindrucksvolles Zeugnis romanischer Baukunst und adliger Kirchenstiftungen und verbindet auf besondere Weise Landschaft, Geschichte und Architektur. Sie lädt dazu ein, die frühe Geschichte Sachsens nachzuspüren und die stille Atmosphäre eines Ortes zu erleben, der über Jahrhunderte hinweg religiöse, politische und kulturelle Bedeutung besaß. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ruine frei zugänglich
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In der Dorfkirche von Walbeck befindet sich mit dem Sarkophag des Grafen Lothar II. eines der bedeutendsten Zeugnisse ottonischer Geschichte in Sachsen-Anhalt. Lothar II., Sohn des Grafen Lothar I., war in eine Verschwörung gegen König Otto den Großen verwickelt, deren Ziel es war, Otto zu töten und durch dessen Bruder Heinrich zu ersetzen. Die Verschwörung wurde jedoch aufgedeckt, zahlreiche Beteiligte wurden verhaftet und hingerichtet, während Lothar II. verschont blieb und von Otto I. begnadigt wurde. Aus Dankbarkeit und zugleich zur Sühne ließ Lothar II. im Jahr 942 auf dem Gelände seiner Burg eine Stiftskirche errichten, die 964 vollendet und den Heiligen Maria und Pankratius geweiht wurde. Diese Kirche diente fortan als Grablege der Familie, und Lothar II. selbst wurde im Querhaus des ottonischen Gründungsbaus beigesetzt. Im 13. Jahrhundert führten politische Streitigkeiten zur Zerstörung der Burganlage, die nicht wieder aufgebaut wurde; dabei wurde auch der Westquerturm der Stiftskirche abgetragen und Veränderungen an Fenstern von Querhaus, Chor und Apsis vorgenommen. Nachdem das Stift, das seit 1591 evangelisch war, 1811 aufgelöst worden war, ging die Anlage in den Besitz der Ortsgemeinde über und wurde unter anderem zur Schaffung von Armenwohnungen genutzt. Während Sicherungsarbeiten und archäologischer Untersuchungen im Querhaus entdeckte man 1934 die Grablege des Stifters. Der Sarkophag mit seinem Stuckaufsatz wurde geborgen und in die Dorfkirche von Walbeck überführt, wo er bis heute aufbewahrt wird. Als eines der wenigen erhaltenen fürstlichen Grabmäler aus der ottonischen Zeit besitzt er herausragende historische Bedeutung und vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die Machtverhältnisse, Frömmigkeit und Erinnerungskultur des frühen Mittelalters. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Walbeck, Domberg, 39356 Walbeck Domberg, 39356 Walbeck, Tel. + 49(0)39061-2603
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute -
Die Dorfkirche in Wiepke ist ein anschauliches Beispiel spätromanischer Sakralarchitektur in der Altmark und vermittelt eindrucksvoll den Charakter der ländlichen Kirchenbauten des 12. und 13. Jahrhunderts. Errichtet als Feldsteinkirche, folgt sie in ihrer klaren Formensprache den typischen Bauprinzipien dieser Epoche und fügt sich harmonisch in das Dorfbild ein. Der flachgedeckte Bau besteht aus einem kurzen Schiff und einem eingezogenen, quadratischen Chor, was der Kirche eine ausgewogene und zugleich schlichte Erscheinung verleiht. Der westliche Turm ist kompakt ausgebildet, sein Glockengeschoss leicht zurückgesetzt und von einem Satteldach mit Dachreiter bekrönt, wodurch sich eine markante, aber unaufdringliche Silhouette ergibt. Im Inneren überrascht die Kirche mit sorgfältig erhaltenen Ausstattungsdetails, die ihren historischen Wert unterstreichen. Besonders bemerkenswert ist die bemalte Kassettendecke im Chor, die dem Raum eine warme und lebendige Atmosphäre verleiht. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen frühgotischen Taufstein in Pokalform, der den Übergang von der Romanik zur Gotik anschaulich dokumentiert. Die Dorfkirche von Wiepke steht damit stellvertretend für die reiche Tradition romanischer Dorfkirchen in der Altmark und bietet einen stillen, authentischen Einblick in die religiöse Baukultur des mittelalterlichen Landlebens. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Alte Dorfstraße, 39638 Gardelegen, Tel. +49(0)3907-5690
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Die Dorfkirche in Engersen ist wie die Kirche im benachbarten Wiepke eine typische spätromanische Feldsteinkirche und ein anschauliches Beispiel für den weit verbreiteten ländlichen Kirchenbau des ausgehenden 12. und 13. Jahrhunderts in der Altmark. Ihre schlichte, robuste Bauweise mit klaren Formen und massiven Mauern spiegelt die architektonischen Prinzipien dieser Epoche wider und verleiht dem Bauwerk eine zeitlose Ausstrahlung. Im 16. Jahrhundert wurde an der Südwand des Chores eine Patronatsloge angebaut, die der örtlichen Adelsfamilie während der Gottesdienste als abgeschlossener Bereich diente und zugleich die enge Verbindung zwischen Kirche und Grundherrschaft verdeutlicht. Eine prägende Veränderung erfuhr der Innenraum im 18. Jahrhundert, als die Kirche eine barocke Ausgestaltung erhielt, die mit dekorativen Elementen und einer helleren, festlicheren Wirkung einen deutlichen Kontrast zur ursprünglichen romanischen Strenge bildet. Im Jahr 1877 wurde zusätzlich eine Hufeisenempore eingebaut, die den Raum öffnete, das Raumgefühl verstärkte und zugleich Platz für eine größere Gemeinde schuf. An der Nordwand befindet sich ein Grabstein aus dem Jahr 1733, der als besonderes Ausstattungsstück an die lange Geschichte der Kirche und ihre Bedeutung für die Dorfgemeinschaft erinnert. Zur ursprünglichen Ausstattung der Kirche gehörte zudem eines der ältesten Triumphkreuze der Altmark, das heute im Altmärkischen Museum in Stendal aufbewahrt wird und die kunsthistorische Bedeutung der Dorfkirche Engersen unterstreicht. Damit vereint das Bauwerk romanische Substanz, barocke Gestaltung und lokale Geschichte zu einem vielschichtigen Zeugnis kirchlichen Lebens in der Altmark. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Am Dorfplatz, 39638 Kalbe (Milde) OT Engersen, Tel. +49(0)39085-6389
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Die Dorfkirche in Rohrberg ist ein eindrucksvolles Beispiel romanischer Feldsteinkirchenbaukunst der Altmark und entstand in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Errichtet im romanischen Stil mit halbrunder Apsis und rechteckigem Chor, verkörpert sie die klaren, funktionalen Bauformen dieser Epoche und fügt sich harmonisch in das Ortsbild ein. Besonders bemerkenswert ist die über Jahrhunderte hinweg gewachsene Innenausstattung, die die kunst- und kulturgeschichtliche Entwicklung der Region anschaulich widerspiegelt. Zu den ältesten Ausstattungsstücken zählt der romanische Taufstein in Kelchform mit Würfelkapitell, der mit seiner schlichten Formensprache zu den charakteristischen Zeugnissen frühmittelalterlicher Steinmetzkunst gehört. Ergänzt wird diese Ausstattung durch eine spätgotische Sakramentsnische, die den stilistischen Wandel vom strengen romanischen Ausdruck zur reicheren gotischen Gestaltung dokumentiert. Mit der Kanzel aus dem Jahr 1691 hält zudem ein barockes Element Einzug in den Kirchenraum, das die Vielfalt der Epochen und ihre jeweiligen gestalterischen Vorstellungen eindrucksvoll vereint. Von besonderem historischem Wert ist auch die Bronzeglocke aus dem Jahr 1337, die mit einer Ritzzeichnung sowie der Inschrift „ego sum hermannus“ versehen ist und als seltenes Zeugnis mittelalterlicher Glockengusskunst gilt. Der Außenbau der Kirche zeigt deutliche Spuren späterer baulicher Veränderungen, die den fortwährenden Anpassungen an neue Bedürfnisse Rechnung tragen. Dazu zählt die querschiffartige Erweiterung des Langhauses im Jahr 1884 ebenso wie der Fachwerkaufsatz von 1752 auf dem romanischen Westturm. Die Dorfkirche von Rohrberg vereint damit romanische Ursprünge, gotische, barocke und neuzeitliche Ergänzungen zu einem vielschichtigen Bauwerk, das die lange kirchliche und künstlerische Tradition der Region eindrucksvoll dokumentiert. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Breite Straße, 38489 Rohrberg, Tel. +49(0)39000-90670
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Diesdorf - Augustiner-Chorherren- und Nonnenklosterkirche
Die Augustiner-Chorherren- und Nonnenklosterkirche in Diesdorf zählt zu den besterhaltenen spätromanischen Bauwerken der Altmark und nimmt als älteste vollständig gewölbte Kirche der Region eine herausragende Stellung ein. Ihre Geschichte beginnt im Jahr 1161, als Graf Hermann von Warpke-Lüchow hier ein Augustiner-Chorherrenstift gründete, das um 1200 in ein Chorfrauenstift umgewandelt wurde. Die Kirche diente sowohl als Grablege der Stifterfamilie als auch als kirchlicher Mittelpunkt der Missionierung der in der Umgebung lebenden slawischen Bevölkerung. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Stift zu einem der wohlhabendsten Klöster der Altmark, zu dessen Besitz zeitweise 33 Dörfer sowie fünf Wüstungen gehörten. Mit der Reformation wurde das Kloster 1551 in ein evangelisches Damenstift umgewandelt und schließlich 1810 aufgelöst. Der Bau der heutigen Klosterkirche erfolgte zu Beginn des 13. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika mit Querhaus und markantem Westbau. Der Innenraum ist geprägt von rotem Backstein mit hellen Fugen und Gewölben, wodurch eine eindrucksvolle und zugleich ruhige Raumwirkung entsteht. Das 5,70 Meter breite Mittelschiff ist streng gegliedert und wird durch doppelte Gurtbögen sowie Pfeiler und Säulen rhythmisch strukturiert, was die Klarheit der romanischen Architektur besonders deutlich hervorhebt. Von der mittelalterlichen Ausstattung haben sich nur wenige, jedoch bedeutende Einzelwerke erhalten, darunter eine spätgotische Triumphkreuzgruppe aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, ein Grabstein für den 1273 verstorbenen Grafen Heinrich von Lüchow mit Ritzzeichnung von Schild und Schwert sowie eine Heilig-Grab-Kapelle mit hölzernem Schrein und geschnitzter Christusfigur. Eine umfassende Restaurierung im Jahr 1872 prägte das heutige Erscheinungsbild der Kirche maßgeblich. Dabei wurde der Turm um ein zusätzliches Geschoss erhöht, die Orgelempore erweitert, die Brüstungen von Orgel- und Nonnenempore erneuert und sowohl eine neue Orgel als auch eine neue Kanzel eingebaut. Die Klosterkirche von Diesdorf verbindet auf eindrucksvolle Weise romanische Strenge, klösterliche Geschichte und kunsthistorische Bedeutung und gehört zu den wichtigsten Zeugnissen mittelalterlicher Sakralarchitektur in der Altmark. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kloster, 29413 Diesdorf, Tel. +49(0)3902-327, www.diesdorf.de
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Die Lorenzkirche in Salzwedel blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der Stadt und dem überregional bedeutenden Salzhandel verbunden ist. Der ursprüngliche Kirchenbau geht vermutlich auf das 10. Jahrhundert zurück und gehörte zur Burgsiedlung, die zur Sicherung der alten Salzstraße zwischen Magdeburg und Lüneburg angelegt wurde. Rund um diese Burg entstand ein Marktflecken, der ab 1233 als städtisches Gemeinwesen belegt ist; in diese Zeit fällt auch der Bau der heutigen Kirche. Der Name Salzwedel, sinngemäß als „Salzfurt“ zu verstehen, verweist auf die zentrale wirtschaftliche Bedeutung des Salzhandels, der die Stadt über Jahrhunderte prägte und auch das Schicksal der Lorenzkirche maßgeblich beeinflusste. Ab dem Jahr 1692 diente das Gotteshaus für rund 150 Jahre als Salzlager der Königlichen Salzfactorey, was tiefgreifende bauliche Veränderungen nach sich zog. Die Arkaden der ursprünglich romanischen Backsteinbasilika wurden vermauert, die Seitenschiffe abgetragen und im Jahr 1794 sogar der Turm entfernt. Der dauerhafte Kontakt mit dem eingelagerten Salz führte zu erheblichen Schäden am Mauerwerk, sodass Mitte des 19. Jahrhunderts ein vollständiger Abriss der Kirche ernsthaft erwogen wurde. Dieses Schicksal konnte jedoch durch den Erwerb des Bauwerks durch die katholische Gemeinde abgewendet werden. In mehreren umfangreichen Instandsetzungs- und Restaurierungsphasen zwischen 1961 und 1964 sowie von 1983 bis 1990 wurde die Kirche schrittweise gesichert und in Teilen wiederhergestellt. Dabei konnten unter anderem das nördliche Seitenschiff, der Chor und die spätgotische Sakristei rekonstruiert werden. Von der ursprünglichen mittelalterlichen Innenausstattung ist lediglich ein spätromanischer Bronzeleuchter erhalten geblieben, der heute im Danneil-Museum aufbewahrt wird. Trotz der Verluste vermittelt die Lorenzkirche eindrucksvoll die wechselhafte Geschichte Salzwedels und steht als mahnendes wie zugleich faszinierendes Beispiel mittelalterlicher Baukunst, wirtschaftlicher Nutzung und beharrlicher Bewahrung historischer Substanz. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Holzmarktstraße 11, 29410 Salzwedel, Tel. +49(0)3901-423357, www.bistum-magdeburg.de
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Das Benediktinerinnenkloster St. Marien in Arendsee zählt zu den bedeutendsten Klosteranlagen der Altmark und nimmt innerhalb der romanischen Backsteinarchitektur eine herausragende Stellung ein. Gestiftet wurde das Kloster im Jahr 1183 von Markgraf Otto I., dem Sohn Albrechts des Bären, und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen geistlichen und wirtschaftlichen Zentrum der Region. Bereits ab 1185 begann der Bau der Klosterkirche, die heute als die älteste vollständig gewölbte Backsteinkirche im Nordosten Deutschlands gilt. Die Kirche ist als Pfeilerbasilika ausgeführt und steht stilistisch zwischen der Klosterkirche in Jerichow und der Klosterkirche in Diesdorf, wodurch sie eine wichtige Vermittlerrolle innerhalb der regionalen Bauentwicklung einnimmt. Durch umfangreiche Schenkungen und den zeitweisen Aufenthalt von bis zu 70 Nonnen wuchs das Kloster bis um 1480 zu einem der größten im brandenburgischen Einflussbereich heran. Mit der Reformation erfuhr das klösterliche Leben einen tiefgreifenden Wandel, als Kurfürst Joachim II. das Kloster im Jahr 1540 in ein evangelisches Damenstift umwandelte, das schließlich 1812 aufgehoben wurde. In der Klosterkirche haben sich trotz der bewegten Geschichte bemerkenswerte Ausstattungsstücke erhalten, darunter ein achteckiger romanischer Taufstein, ein frühgotisches Kruzifix sowie zahlreiche spätgotische Schnitzfiguren, die eindrucksvoll die religiöse Kunst und Frömmigkeit des Mittelalters widerspiegeln. Auch Teile der ehemaligen Klostergebäude sind noch vorhanden und vermitteln ein anschauliches Bild der einstigen Anlage. Dazu zählen das frühere Hospital und der südwestliche Kreuzgang, die heute vom Heimatmuseum genutzt werden, sowie erhaltene Ruinen wie die Außenmauer des Ostflügels, die Innenmauer des Nordflügels und der markante Glockenturm, der als Kluthturm bekannt ist. Das Kloster Arendsee vereint Architektur, Kunst und Geschichte zu einem eindrucksvollen Ensemble und gehört zu den wichtigsten Zeugnissen mittelalterlicher Klosterkultur in der Altmark. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Am See 3, 39619 Arendsee, Tel. +49(0)39384-2479, www.klosterarendsee.com
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Die Stiftskirche St. Nikolaus in Beuster gehört zu den ältesten Backsteinkirchen nördlich der Alpen und nimmt innerhalb der romanischen Baukunst der Altmark eine herausragende Stellung ein. Zwar fehlen urkundliche Belege zum exakten Baubeginn, doch eine dendrochronologische Untersuchung datiert einen verbauten Holzbalken auf die Zeit um 1172, was auf die erste Bauphase und die Fertigstellung des Chores hinweist. Die Kirche ist als dreischiffige, querschiffslose Basilika angelegt und dem heiligen Nikolaus von Myra geweiht, dem Schutzpatron der Kaufleute und Schiffer, was auf die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes im Mittelalter verweist. Besonders bemerkenswert ist die konsequente Bauweise aus reinen Mauerziegeln, da zu dieser Zeit noch keine Formsteine zur Verfügung standen. Die Ziegel mussten daher direkt bearbeitet werden, was der Kirche eine außergewöhnliche handwerkliche Qualität verleiht und sie zu einem frühen Schlüsselbau des norddeutschen Backsteinbaus macht. Langhaus und Chor sind vollständig eingewölbt, während die Seitenschiffe mit hölzernen Flachdecken abgeschlossen sind, wodurch sich eine klare und ausgewogene Raumwirkung ergibt. Den westlichen Abschluss bildet ein massiver, quer gestellter Westturm mit Dachreiter, der der Kirche ihr markantes Erscheinungsbild verleiht. Die Stiftskirche St. Nikolaus beeindruckt durch ihre architektonische Klarheit, ihre handwerkliche Besonderheit und ihre große baugeschichtliche Bedeutung und gilt als eines der frühesten und wichtigsten Zeugnisse romanischen Backsteinbaus in der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schulhof 5, 39615 Beuster , Tel. +49(0)39397-97458, www.foerderverein-beuster.de
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In der von der Elbe geprägten Landschaft der Altmärkischen Wische erhebt sich mit der Pfarrkirche St. Peter und Paul ein weithin sichtbares und bis heute ortsbildprägendes Bauwerk von außergewöhnlicher architektonischer Qualität. Die um 1170 entstandene dreischiffige Basilika aus Feldstein bildet seit Jahrhunderten das geistige und räumliche Zentrum von Seehausen und vereint romanische Ursprünge mit späteren gotischen Erweiterungen. Ihr heutiges Erscheinungsbild wird maßgeblich durch die wehrhafte romanische Zweiturmanlage an der Westfront sowie durch den Umbau zur gotischen Hallenkirche geprägt, der dem Bau zusätzliche Monumentalität verlieh. Ein besonderer Höhepunkt der Kirche ist das um 1220 geschaffene Hauptportal, das zu den bedeutendsten romanischen Portalanlagen der Altmark zählt. Es ist als Backstein-Stufenportal mit eingestellten Sandstein-Gewändesäulen ausgeführt und besticht durch den bewussten Wechsel von Backstein und Sandstein in Form, Farbe und Struktur. Vielfältig gestaltete Backsteinkapitelle rahmen die Pflanzenschmuck-Blockkapitelle aus Sandstein ein, die in einer durchgehend profilierten Kämpferzone zusammengeführt werden. Auch in den Archivolten setzt sich der Material- und Formwechsel fort, mit dekorierten Backstein-Rundbögen und Sandstein-Wulstbögen, die dem Portal eine außergewöhnliche plastische Tiefe verleihen. Der Portalgiebel wird durch eine reiche Ornamentik mit Rundbogen-Blendarkaden, Kreuzbogenfries mit Konsolköpfen, Zahnschnittbändern und Ährenverband wirkungsvoll abgeschlossen. Bereits in der kunsthistorischen Literatur des 19. Jahrhunderts wurde das Hauptportal der Pfarrkirche St. Peter und Paul als „in eleganten romanischen Formen entwickeltes Hauptportal“ hervorgehoben und als glänzendstes Beispiel dieser Art in den Marken gewürdigt. Die Kirche von Seehausen steht damit exemplarisch für die hohe Baukunst der Romanik in der Altmark und verbindet Wehrhaftigkeit, künstlerischen Anspruch und repräsentative Wirkung zu einem eindrucksvollen Gesamtensemble. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Otto-Nuschke-Str. 23 a, 39615 Seehausen, Tel. 039386/54778
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Havelberg - Dom St. Marien
Der Dom St. Marien in Havelberg gehört zu den bedeutendsten Bauwerken an der Straße der Romanik und veranschaulicht auf eindrucksvolle Weise den Übergang von romanischer zu gotischer Baukunst. Der heutige Dom entstand zwischen 1279 und 1380 auf den Fundamenten eines älteren Vorgängerbaus und erhebt sich weithin sichtbar über der Elbniederung. Bereits im Jahr 946 gründete König Otto I. in Havelberg ein Bistum, das zu den ältesten östlich der Elbe zählt und die frühe kirchliche und politische Bedeutung des Ortes unterstreicht. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts begann unter Bischof Anselm der Bau eines romanischen Doms und eines Stifts, in dem sich Prämonstratenser-Chorherren niederließen. Dieser erste Dom wurde 1170 von Erzbischof Wichmann von Magdeburg geweiht, fiel jedoch 1279 einem Brand zum Opfer. Der anschließende Wiederaufbau erfolgte mit einer konsequenten gotischen Überformung, wobei die Grundmaße und Proportionen des romanischen Vorgängerbaus weitgehend beibehalten wurden. Anstelle der romanischen Apsis entstand ein gotisches Chorpolygon mit hohen, schlanken Fenstern, die dem Innenraum mehr Licht und Höhe verleihen. Die ursprüngliche flache Holzdecke wurde durch ein Kreuzrippengewölbe ersetzt, die Mittelschiffwände erhöht und die romanischen Bruchsteinpfeiler durch ein erweitertes System aus Backsteinpfeilern mit Diensten und Blendarkaden ergänzt. Auch die Seitenschiffe erhielten größere Fenster, wodurch der Raum insgesamt offener und lichtdurchfluteter wirkt. Der schmale, rechteckige Westriegel des Doms blieb in seiner romanischen Form erhalten und misst bei einer Breite von etwa 30 Metern lediglich sechs Meter in der Tiefe, was ihm ein ungewöhnliches Erscheinungsbild verleiht. Im 17. Jahrhundert erfuhr der Innenraum eine barocke Umgestaltung, die das mittelalterliche Raumgefüge ergänzte, ohne es grundlegend zu verändern. Der Dom bewahrt eine außergewöhnlich reiche mittelalterliche Ausstattung, darunter eine monumentale Triumphkreuzgruppe aus der Zeit um 1270 bis 1280 sowie eines der ältesten erhaltenen Chorgestühle aus dem späten 13. Jahrhundert. Am Chorjoch befinden sich drei Sandsteinleuchter aus der Zeit um 1300, und auch Reste der mittelalterlichen Glasmalerei sind erhalten geblieben. Zum Domensemble gehört zudem der romanische Ostflügel der ehemaligen Klosteranlage mit Dormitorium und Kapitelsaal, der zu den ältesten Backsteinbauten östlich der Elbe zählt. Heute beherbergt das oberste Geschoss der Klosteranlage das Prignitz-Museum, das die Geschichte und Kultur der Region anschaulich vermittelt. Der Dom St. Marien in Havelberg verbindet Architektur, Kunst und Geschichte zu einem eindrucksvollen Gesamtbild und zählt zu den wichtigsten Zeugnissen mittelalterlicher Sakralbaukunst im norddeutschen Raum. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Domplatz, 39539 Havelberg, Tel. + 49(0)1522-7661989, www.havelberg-dom.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Sandau - Pfarrkirche St. Laurentius und St. Nikolaus
Die um 1200 vollendete Pfarrkirche St. Laurentius und St. Nikolaus in Sandau ist eine eindrucksvolle dreischiffige spätromanische Backsteinbasilika ohne Querschiff und zählt zu den bedeutenden Sakralbauten an der Elbe. Sie gehört zu den Nachfolgebauten der Klosterkirche Jerichow, die sowohl für ihre ursprüngliche Gestaltung als auch für die Restaurierungsarbeiten des 19. Jahrhunderts als architektonisches Vorbild diente und auch die Kirchen in Diesdorf und Sandau nachhaltig beeinflusste. Der Bau ist überwiegend flach gedeckt, lediglich im Chor hat sich ein spätgotisches Kreuzrippengewölbe erhalten, das einen reizvollen stilistischen Akzent setzt. Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1695 wurde der Innenraum der Kirche im barocken Stil neu gestaltet, wodurch sich romanische Grundstruktur und barocke Ausformung miteinander verbanden. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erlitt die Kirche im April 1945 schwere Schäden, bei denen Kirchenschiff und Turm stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Zerstörungen machten eine reguläre Aufhängung der drei Glocken unmöglich, sodass zwei der erhaltenen Glocken provisorisch in den Außenmauern der Schallöffnungen angebracht wurden. In den ersten Nachkriegsjahren beschränkten sich die Arbeiten auf notdürftige Sicherungen, erst zwischen 1952 und 1958 konnten die Kriegsschäden umfassend beseitigt werden. Vom ursprünglichen mittelalterlichen und barocken Schmuck der Kirche ist nichts erhalten geblieben. In den Jahren 1977 und 1978 erfolgte eine erneute Innenrestaurierung, in deren Zuge die Kirche auch einen romanischen Taufstein erhielt, der mit rundem Fuß, achteckiger Schale und umlaufendem Rankenfries an frühmittelalterliche Vorbilder anknüpft. Ab 2002 begann der schrittweise Wiederaufbau des Turmes, der einen wichtigen Meilenstein im Juli 2012 erreichte, als die provisorische Glockenaufhängung aufgehoben werden konnte. Mit dem Aufsetzen des Daches wurde 2013 der äußere Wiederaufbau des Turmes abgeschlossen, auch wenn die Arbeiten bis heute noch nicht vollständig beendet sind. Der weitere Ausbau der Glockenstube und der Innenräume des Turmes ist vorgesehen, sodass künftig auch der Glockenstuhl besichtigt werden kann und sich den Besuchern ein weiter Blick über Sandau und das Elbtal eröffnet. Die Pfarrkirche St. Laurentius und St. Nikolaus steht damit beispielhaft für die wechselvolle Geschichte vieler romanischer Backsteinkirchen und verbindet mittelalterliche Bausubstanz mit dem beharrlichen Willen zum Erhalt eines bedeutenden kulturellen Erbes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kirchberg 1, 39524 Sandau, Tel. +49(0)39383-236, www.kirchturm-sandau.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Schönhausen (Elbe) - Dorfkirche
Die Dorfkirche St. Marien und Willebrord in Schönhausen an der Elbe geht auf die Zeit der niederländischen Siedler im 12. Jahrhundert zurück, die sich entlang des Flusses niederließen, mit der Eindeichung begannen und das Dorf an seinem heutigen Standort gründeten. Aus dieser Phase stammt auch der Kirchenbau, der 1212 von Bischof Segebodo von Havelberg dem heiligen Willebrord geweiht wurde. Die spätromanische Backsteinkirche hat sich in ihrer Grundform bis heute erhalten und zeigt eine dreischiffige Basilika mit einem breiten Westquerturm sowie einem quadratischen Chor mit halbrunder Apsis, deren klare Gliederung und massive Bauweise typisch für die romanische Architektur der Elbregion sind. Eine wichtige Zäsur in der Geschichte des Ortes erfolgte 1562, als Schönhausen in den Besitz der Familie Bismarck überging, die damit auch das Patronat über die Kirche erhielt. Am 1. April 1815 wurde hier Otto von Bismarck geboren und in dieser Kirche getauft, wodurch der Bau eine besondere Bedeutung in der deutschen Geschichte erlangte. Zahlreiche erhaltene Epitaphe der Familie Bismarck im Kirchenraum zeugen bis heute von der engen historischen Verbundenheit des Adelsgeschlechts mit Schönhausen und seiner Kirche. Während des Dreißigjährigen Krieges erlitt das Bauwerk erhebliche Schäden, die zwischen 1665 und 1712 behoben wurden. In dieser Zeit erhielt das Innere eine barocke Ausstattung mit prächtiger Kanzel, kunstvoll gestaltetem Altar und einer repräsentativen Herrschaftsempore, die den Raum bis heute prägt. Aus der frühen Bauzeit des 13. Jahrhunderts sind zudem ein hölzernes Kruzifix sowie ein Sandstein-Taufbecken erhalten geblieben, die eindrucksvoll die lange Kontinuität kirchlichen Lebens an diesem Ort verdeutlichen. Die Dorfkirche von Schönhausen verbindet romanische Baukunst, barocke Ausstattung und nationale Geschichte zu einem vielschichtigen Zeugnis der Kulturlandschaft an der Elbe. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Fontanestraße, 39524 Schönhausen, Tel. +49(0)39323-38206, www.pfarrbereich-schoenhausen.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Schönhausen (Elbe) - Dorfkirche
Die Dorfkirche in Wust, um 1200 errichtet, ist eine eindrucksvolle spätromanische Backsteinkirche und ein bedeutendes Zeugnis der altmärkischen Bau- und Ortsgeschichte. Der Bau prägt bis heute das Dorfbild und verbindet in seltener Geschlossenheit romanische Grundformen mit späteren barocken Ergänzungen. Wust war seit 1380 Sitz der Familie von Katte und erlangte überregionale Bekanntheit durch die dramatischen Ereignisse des Jahres 1730 um Hans Hermann von Katte, den Jugendfreund des späteren Königs Friedrich II. Von Katte unterstützte den Kronprinzen bei dessen Fluchtversuch vor König Friedrich Wilhelm I., wurde jedoch gefasst und vor den Augen seines Freundes hingerichtet, ein Geschehen, das sich tief in das historische Gedächtnis des Ortes eingeschrieben hat. Die Kirche selbst überzeugt durch ihre klare spätromanische Architektur mit Westturm, quadratisch gewölbtem Chor und halbrunder Apsis, die den ursprünglichen Baucharakter bis heute erkennen lassen. Im Inneren dominiert eine barocke Ausstattung, zu der eine Kassettendecke im flämischen Stil sowie ein kunstvoll gestalteter Altar gehören, die dem Raum eine warme und zugleich repräsentative Atmosphäre verleihen. Im 17. und 18. Jahrhundert erfuhr der Bau wesentliche Veränderungen, darunter der Umbau des ursprünglichen Turms zu einem Fachwerkturm mit barocker Haube, der dem äußeren Erscheinungsbild einen markanten Akzent verleiht. Von besonderer historischer Bedeutung ist der Gruftanbau der Kirche, in dem sich die Grabanlage des Leutnants Hans Hermann von Katte befindet und der bis heute an die tragische Verbindung zwischen persönlichem Schicksal und preußischer Geschichte erinnert. Im Jahr 1860 besuchte Theodor Fontane diesen Ort und hielt seine Eindrücke in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ fest, wodurch die Dorfkirche von Wust und ihre Geschichte weit über die Region hinaus bekannt wurden. Die Kirche vereint damit Architektur, Ortsgeschichte und nationale Erinnerungskultur zu einem eindrucksvollen Gesamtensemble. (c)WV
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Melkow Dorfkirche
Die Dorfkirche in Melkow entstand im 12. Jahrhundert und zählt zu den bemerkenswerten Beispielen spätromanischer Baukunst in der Altmark. Als Nachfolgebau der Klosterkirche in Jerichow hat sie ihren ursprünglichen Charakter in außergewöhnlichem Maße bewahrt und vermittelt bis heute einen authentischen Eindruck romanischer Kirchenarchitektur. Der Bau überzeugt durch seine klare Schlichtheit und ausgewogene Proportionen, die der Kirche eine ruhige und zugleich eindrucksvolle Wirkung verleihen. Besonders hervorzuheben sind die original erhaltenen Fenster sowie der umlaufende Backsteinfries, der das gesamte Bauwerk gliedert und die hohe handwerkliche Qualität der Entstehungszeit sichtbar macht. Diese Details unterstreichen den ästhetischen Anspruch der mittelalterlichen Baumeister und geben der Kirche ihre unverwechselbare Erscheinung. Der Innenraum wurde 1960 restauriert und zeigt deutliche Parallelen zur Stiftskirche St. Marien und St. Nikolai in Jerichow, was auf gemeinsame architektonische Vorbilder und enge stilistische Verbindungen hinweist. Die Dorfkirche von Melkow steht damit exemplarisch für die romanische Backsteinbaukunst der Region und ist ein eindrucksvolles Zeugnis der mittelalterlichen Kirchenlandschaft an der Elbe. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kleine Straße, 39524 Wust-Fischbeck OT Melkow, Tel. +49(0)39341-406, www.pfarrbereich-jerichow.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Jerichow - Prämonstratenserkloster
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Das Prämonstratenserstift St. Marien und St. Nikolai in Jerichow zählt zu den bedeutendsten romanischen Klosteranlagen Norddeutschlands und gilt als Ausgangspunkt des Backsteinbaus im altmärkischen Raum. Gestiftet wurde das Kloster im Jahr 1144 von Graf Hartwig von Stade, Magdeburger Domprobst und späterer Erzbischof von Bremen, der seinen Besitz zwischen Havel und Elbe dem Erzbistum Magdeburg überließ, um hier ein Prämonstratenserkloster zu errichten. Bereits im Dezember desselben Jahres wurde die Stiftung von König Konrad III. bestätigt. Der ursprüngliche Klosterstandort lag nahe dem Markt, musste jedoch wegen der Unruhe bald aufgegeben werden, sodass die Anlage an den heutigen, ruhig gelegenen Platz verlegt wurde. Mit dem Bau der Stiftskirche begann man 1148, und sie entwickelte sich rasch zu einem architektonischen Vorbild für zahlreiche Kirchen im gesamten altmärkischen Raum. Zwischen 1149 und 1172 entstand die dreischiffige, kreuzförmige Basilika mit Chor und kleineren Apsiden an den Querschiffen, zunächst noch ohne Westtürme. In der folgenden Bauphase zwischen 1172 und 1200 wurden die zweischiffige Krypta, die Nebenchöre sowie die Untergeschosse der Türme ergänzt. Ein dritter Bauabschnitt von etwa 1200 bis 1240 brachte den Ausbau der Westtürme sowie die Errichtung des Kreuzgangs und des Sommerrefektoriums. Der Kreuzgang zeigt bereits deutliche frühgotische Einflüsse, die auf den Neubau des Magdeburger Doms zurückgehen, während insbesondere der Ostflügel der Klosteranlage weitgehend in seinem ursprünglichen romanischen Zustand erhalten blieb. Im 17. Jahrhundert waren Kirche und Kreuzgang stark baufällig, sodass Kurfürst Friedrich Wilhelm ab 1684 umfangreiche Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen veranlasste. Im 18. Jahrhundert musste der Dachreiter auf der Vierung wegen akuter Bauschäden abgetragen werden. Weitere umfassende Restaurierungen folgten in den Jahren 1853 bis 1856 sowie zwischen 1955 und 1966, die das heutige Erscheinungsbild maßgeblich prägten. Zur originalen Ausstattung der Kirche gehört ein außergewöhnlicher Osterleuchter aus der Zeit um 1170, dessen eingeritzte Darstellungen Christus mit Schriftrolle sowie die Apostel Petrus und Paulus zeigen. Das Prämonstratenserstift St. Marien und St. Nikolai in Jerichow vereint Architektur, Ordensgeschichte und künstlerische Qualität zu einem herausragenden Ensemble und bildet ein zentrales Schlüsselwerk der Romanik in Sachsen-Anhalt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Am Kloster 1, 39319 Jerichow, Tel. +49(0)39343-929925, www.stiftung-kloster-jerichow.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute -
Die Stadtkirche von Jerichow entstand gegen Ende des 12. Jahrhunderts im spätromanischen Stil und steht zwar im Schatten des berühmten Prämonstratenserstifts, besitzt jedoch einen eigenen hohen kunst- und baugeschichtlichen Wert. Der schlichte, eindrucksvolle Backsteinbau ist als Saalkirche mit Flachdecke, eingezogenem rechteckigem Chor und klar gegliedertem Kirchenschiff ausgeführt und spiegelt die typischen Formen der altmärkischen Romanik wider. Ursprünglich ohne Turm errichtet, erhielt die Kirche erst im 17. Jahrhundert ihren heutigen Fachwerkturm, der das äußere Erscheinungsbild bis heute prägt. Im Inneren überrascht die Stadtkirche mit einer qualitätvollen barocken Ausstattung, deren reiche Gestaltung einen reizvollen Kontrast zur strengen romanischen Architektur bildet. Von besonderer Bedeutung sind die zahlreichen Figuren- und Reliefgrabsteine, die sowohl historisch als auch künstlerisch bemerkenswert sind und von der langen Geschichte der Stadt und ihrer Bürger zeugen. Die Hufeisenempore verleiht dem Raum zusätzliche Tiefe, während das Renaissance-Epitaph des Sebastian Ertle als herausragendes Einzelstück hervorsticht. Die Stadtkirche von Jerichow bietet damit einen spannenden Einblick in die Entwicklung sakraler Baukunst vom Mittelalter bis in die Neuzeit und ergänzt das berühmte Klosterensemble auf eindrucksvolle Weise. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Karl-Liebknecht-Straße 10, 39319 Jerichow, Tel. +49(0)39343-256, www.jerichow.de
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Die Dorfkirche in Redekin entstand um 1200 und zählt zu den eindrucksvollen Beispielen mittelalterlicher Sakralarchitektur in der Elbregion. Der Bau setzt sich aus einem flachgedeckten Kirchenschiff, einem breiten Westturm sowie einem Chor mit Kreuzrippengewölbe und hoher Apsis zusammen und vermittelt ein ausgewogenes Bild romanischer Bauformen mit späteren Ergänzungen. Besonders bemerkenswert ist die reiche Ausstattung, von der sich zahlreiche Stücke aus unterschiedlichen Jahrhunderten erhalten haben. Aus der Entstehungszeit stammen ein Taufbecken mit romanischer Kuppa und umlaufendem Palmettenfries sowie ein kleines bronzenes Kruzifix, die zu den wertvollsten Zeugnissen frühmittelalterlicher Kunst im Kirchenraum gehören. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen Altarschrein aus dem 15. Jahrhundert, der die spätmittelalterliche Bildwelt eindrucksvoll widerspiegelt, sowie durch eine kunstvoll gearbeitete hölzerne Kanzel. Die Hufeisenempore prägt den Raumeindruck ebenso wie die Patronatsloge, die auf die enge Verbindung zwischen Kirche und Grundherrschaft verweist. Mit der Rokoko-Orgel erhält der Innenraum schließlich einen klanglichen und gestalterischen Akzent des 18. Jahrhunderts. Die Dorfkirche von Redekin vereint damit Architektur und Ausstattung aus mehreren Epochen zu einem geschlossenen Ensemble und bietet einen anschaulichen Einblick in die lange kirchliche und kulturelle Tradition der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Karl-Liebknecht-Straße, 39319 Redekin, Tel. +49(0)39343-256, www.stadt-jerichow.de
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An der Stelle der heutigen neogotischen Dorfkirche in Altenplathow stand bis zum Jahr 1902 eine romanische Feldsteinkirche, die über Jahrhunderte das geistliche Zentrum des Ortes bildete. Aus bautechnischen Gründen musste dieser ältere Kirchenbau abgetragen werden, doch die Abbrucharbeiten förderten einen außergewöhnlichen Fund zutage. Dabei entdeckte man einen bemerkenswerten Figurengrabstein, der als der älteste erhaltene Grabstein der Region gilt und von herausragender historischer Bedeutung ist. Der Grabstein wird mit großer Wahrscheinlichkeit Herrn Hermann von Plotho zugeschrieben, einem Angehörigen des alten Adelsgeschlechts von Plotho, das auf der nahe gelegenen Wasserburg Plothe in Altenplathow seinen Stammsitz hatte. Das Hochrelief zeigt den Verstorbenen in strenger Frontalansicht und ist nur sparsam mit Ritzungen versehen, wodurch die Figur eine nahezu starre, monumentale Wirkung erhält. Diese reduzierte, blockhafte Darstellungsweise ist typisch für die ottonische Zeit und verleiht dem Grabstein einen besonderen kunsthistorischen Wert. Der Figurengrabstein ist damit nicht nur ein seltenes Zeugnis frühmittelalterlicher Sepulkralkunst, sondern auch ein eindrucksvoller Hinweis auf die adlige Geschichte Altenplathows und die frühe kirchliche Tradition des Ortes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Altenplathower Straße 74, 39307 Genthin-Altenplathow, Tel. +49(0)3933-3605, www.stadt-genthin.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Burg - Nikolaikirche
Die Unterkirche St. Nikolaus in Burg wurde erstmals im Jahr 1186 erwähnt und zählt zu den eindrucksvollsten Beispielen spätromanischer Baukunst in der Region. Der nahezu vollständig erhaltene Granitquaderbau aus dem späten 12. Jahrhundert vermittelt ein klares und authentisches Bild romanischer Architektur und beeindruckt durch seine kraftvolle Schlichtheit. Die Kirche ist als Pfeilerbasilika angelegt und verfügt über einen quadratischen Chor, ein weit ausladendes Querschiff sowie halbrunde Apsiden, die dem Bau eine ausgewogene und monumentale Raumwirkung verleihen. Innen wie außen ist die Kirche bewusst schmucklos gehalten, wodurch die klare Gliederung, die massiven Mauern und die konstruktive Logik der Romanik besonders eindrucksvoll zur Geltung kommen. Den westlichen Abschluss prägen zwei Türme, die mit spitzen gotischen Turmhelmen versehen sind und dem Bauwerk eine markante, weithin sichtbare Silhouette verleihen. Trotz der zurückhaltenden Architektur besitzt die Kirche eine bemerkenswerte Ausstattung. Dazu gehört ein romanischer Taufstein aus dem 12. Jahrhundert, der zu den ältesten Ausstattungsstücken zählt, sowie die um 1610 vom Magdeburger Bildhauer Michael Spies geschaffene Kanzel, die einen qualitätvollen Übergang zur Renaissance markiert. Ergänzt wird das Ensemble durch einen barocken Altar aus dem 17. Jahrhundert, der mit seiner kunstvollen Gestaltung einen spannenden Kontrast zur strengen romanischen Architektur bildet. Die Nikolaikirche in Burg vereint damit architektonische Klarheit, historische Substanz und ausgewählte Kunstwerke zu einem eindrucksvollen Zeugnis mittelalterlicher Sakralbaukunst. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ecke Oberstr. / Nicolaistraße, 39288 Burg, Tel. +49(0)3921-944430, www.kirche-in-burg.de
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Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Burg - Oberkirche
Die Oberkirche in Burg wird ebenso wie die Nikolaikirche erstmals um das Jahr 1186 erwähnt und gehört zu den prägenden Sakralbauten der Stadt. In ihrer Grundkonzeption weist sie deutliche Parallelen zur Unterkirche auf, insbesondere in der Ausbildung der Türme und in der sorgfältigen Bearbeitung des verwendeten Baumaterials, die den hohen handwerklichen Anspruch der Bauzeit erkennen lässt. Im frühen 15. Jahrhundert begann der Bau des dreischiffigen Langhauses, das dem Kirchenraum bis heute sein charakteristisches Gepräge verleiht. Wuchtige Pfeiler, die ohne Unterbrechung bis in die Dachhöhe aufsteigen, bestimmen das Raumgefüge und verleihen dem Inneren eine eindrucksvolle Vertikalität. In den Jahren 1962 und 1963 wurde die Oberkirche umfassend restauriert, wodurch zahlreiche historische Details wieder sichtbar gemacht und gesichert werden konnten. Besonders sehenswert sind die kleinen Steinreliefs mit Heiligendarstellungen aus dem 14. Jahrhundert, die zu den qualitätvollen Zeugnissen mittelalterlicher Bildhauerkunst zählen. Hinzu kommen Reste spätgotischer Wandmalereien, die eine Kreuzigungsgruppe zeigen und einen eindrucksvollen Einblick in die einst reiche Ausmalung der Kirche geben. Altar und Kanzel aus Sandstein mit fein gearbeiteten Alabasterreliefs stammen von dem Bildhauer Michael Spies und gehören zu den künstlerischen Höhepunkten der Ausstattung. Die Reliefs am Aufgang zur Kanzel zeigen Szenen aus dem Alten Testament, während der Kanzelkorb Darstellungen aus dem Neuen Testament aufnimmt und so ein geschlossenes theologisches Bildprogramm entfaltet. Die Oberkirche von Burg verbindet damit romanische Ursprünge, gotische Raumgestaltung und qualitätvolle frühneuzeitliche Ausstattung zu einem vielschichtigen Zeugnis der Kirchen- und Kunstgeschichte der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kirchhof Unser Lieben Frauen 1, 39288 Burg, Tel. +49(0)3921-944430, www.kirche-in-burg.de
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Die Kirchenruine Unser Lieben Frauen in Loburg ist ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und spiegelt die wechselvolle Geschichte des Ortes wider. Loburg selbst wurde erstmals 965 in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos I. an die Moritzkirche in Magdeburg unter dem Namen „Luborn“ erwähnt. Die Kirche Unser Lieben Frauen war ursprünglich die Dorfkirche des benachbarten Ziemitz, das gemeinsam mit dem Dorf Möckernitz um 1207 zur Stadt Loburg zusammengelegt wurde. Der Bau aus sorgfältig gequaderten Feldsteinen entstand im 12. Jahrhundert und war als dreischiffige Basilika mit quadratischem Chor und Westturm ausgeführt, eine Grundform, die sich trotz des heutigen Ruinenzustands noch gut nachvollziehen lässt. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel die Kirche mehrfach, wurde jedoch 1601 erneut instand gesetzt, bevor sie in den Napoleonischen Kriegen zweckentfremdet und als Pulvermagazin sowie Gefangenenlager genutzt wurde. Nach dieser Phase setzte erneut der Verfall ein, bis der Bau um 1900 bewusst als Ruine restauriert wurde, um seinen historischen Charakter zu bewahren. Nach 1990 folgten weitere Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen, und die Kirchenruine wurde als bedeutende Station in die Straße der Romanik aufgenommen. Architektonisch besonders auffällig sind die Langhauswände mit ihrem ungewöhnlichen Stützenwechsel zwischen quadratischen, achteckigen, erneut quadratischen und runden Pfeilformen, der dem Bau eine außergewöhnliche rhythmische Gliederung verleiht. Zwar wurden die äußeren Seitenschiffwände abgetragen, doch die rundbogigen Obergadenfenster des Mittelschiffs sowie Teile des Triumphbogens sind erhalten geblieben und vermitteln eindrucksvoll die einstige Raumwirkung. Die Ruine Unser Lieben Frauen verbindet Geschichte, Architektur und landschaftliche Wirkung zu einem besonderen Ort, der die mittelalterlichen Wurzeln Loburgs bis heute sichtbar macht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ecke Dammstraße / Möckneritzer Damm, 39279 Möckern OT Loburg, Tel. +49(0)39291-95160, www.moeckern-flaeming.de
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Die Dorfkirche St. Petri in Leitzkau ist ein herausragendes Zeugnis frühmittelalterlicher Sakralarchitektur und nimmt eine besondere Stellung in der Kirchenbaugeschichte östlich der Elbe ein. Bereits im Jahr 1107 wird an dieser Stelle eine hölzerne Kapelle erwähnt, bevor Bischof Hartbert von Brandenburg 1114 eine steinerne Kirche weihte, die zeitweise als provisorischer Bischofssitz des Bistums Brandenburg diente. Dieser Bau gilt als der älteste steinerne Kirchenneubau östlich der Elbe, und im Chor der heutigen Pfarrkirche haben sich noch Reste dieser frühen Bauphase erhalten. Ab 1139 wurden auf Initiative des Brandenburger Bischofs Wigger Mönche aus dem Magdeburger Prämonstratenserstift angesiedelt, wodurch Leitzkau zu einem bedeutenden geistlichen Zentrum wurde. Die Kirche erhielt weitreichende Privilegien, und die hier tätigen Mönche wurden in den Rang von Domherren erhoben, was die überregionale Bedeutung des Ortes unterstreicht. Im 17. Jahrhundert erfuhr die Kirche einen tiefgreifenden Umbau, bei dem die Seitenschiffe abgetragen wurden; anstelle des südlichen Querhauses entstand eine repräsentative Herrschaftsloge, die den veränderten liturgischen und sozialen Anforderungen der Zeit entsprach. Die heutige Innenausstattung stammt überwiegend aus dem 18. Jahrhundert und prägt den Raumeindruck maßgeblich. Dennoch sind ältere Ausstattungsstücke erhalten geblieben, die eine direkte Verbindung zur frühen Geschichte der Kirche herstellen, darunter ein Sandstein-Taufbecken aus dem Jahr 1620, ein Kruzifix sowie mehrere Grabsteine aus dem 13. Jahrhundert. Die Dorfkirche St. Petri in Leitzkau verbindet damit frühmittelalterliche Bausubstanz, klösterliche Geschichte und barocke Ausstattung zu einem vielschichtigen Zeugnis der kirchlichen und kulturellen Entwicklung der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kirchstraße 1, 39279 Leitzkau, Tel. +49(0)39241-290, www.ev-Kirchengemeinde-leitzkau-ladeburg.de
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Die Klosterkirche St. Maria in Leitzkau ist ein herausragendes Zeugnis romanischer Sakralarchitektur und beeindruckt durch ihre klare Monumentalität. Als dreischiffige Basilika mit breitem Querhaus, Chorquadrat und drei Apsiden vermittelt sie bis heute die ursprüngliche Raumidee des 12. Jahrhunderts. Geweiht wurde die Kirche im Jahr 1155 in Anwesenheit bedeutender Persönlichkeiten ihrer Zeit, darunter Bischof Wigger von Brandenburg, Erzbischof Wichmann von Magdeburg und Markgraf Albrecht der Bär, was die herausragende Stellung des Klosters im mittelalterlichen Kirchen- und Herrschaftsgefüge unterstreicht. Ursprünglich besaß die Kirche eine zweiteilige Westturmanlage, von der heute nur noch der Südturm als Fragment erhalten ist. Das Langhaus wird maßgeblich durch die Obergaden des Mittelschiffs mit ihren großen Rundbogenfenstern geprägt, die dem Innenraum Licht und Weite verleihen. Im 16. Jahrhundert erfuhr die Anlage tiefgreifende Veränderungen, als das Querhaus stark umgestaltet und der Chorbereich vollständig abgetragen wurde. Nach der Übernahme der bereits verfallenen Klosteranlage durch die Familie von Münchhausen im Jahr 1564 erfolgte der Umbau zu einer Schlossanlage. Dabei wurde das Konventsgebäude vollständig abgerissen, während im Ostflügel alte Fundamente und Werksteine wiederverwendet wurden. Romanische Palmettenkapitelle aus den ehemaligen Konventsgebäuden fanden zudem eine neue Funktion als Arkadensäulen in der Galerie des Hobeckschlosses, das als bedeutendstes Beispiel der Weserrenaissance in Sachsen-Anhalt gilt. Die Schlosskirche erlitt zum Ende des Zweiten Weltkriegs schwere Schäden, doch ab 1959 begann der konsequente Rückbau zur romanischen Basilika. Dadurch ist die Klosterkirche St. Maria heute wieder in ihren romanischen Strukturen erlebbar und vermittelt eindrucksvoll die architektonische Kraft und historische Bedeutung dieses außergewöhnlichen Ortes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Am Schloss 4, 39279 Leitzkau, Tel. +49(0)39241-4168, www.dome-schloesser.de/leitzkau.html
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Die Dorfkirche St. Thomas in Pretzien ist ein außergewöhnlich gut erhaltenes Kleinod romanischer Sakralarchitektur und gehört zu den besonderen Stationen an der Straße der Romanik. Der Ort selbst gelangte 1151 durch eine Schenkung Albrechts des Bären an das Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg, in dessen Einflussbereich auch der Bau der Kirche in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts fällt. Die Kirche zeigt sich als klar gegliederter Bau mit flachgedecktem Schiff, eingezogenem rechteckigem Chor, halbrunder Apsis und einem quadratischen Westbau, der 1769 durch einen Turm mit Fachwerkaufsatz und Haube ergänzt wurde. Ihre besondere Bedeutung verdankt die Kirche jedoch vor allem ihrer außergewöhnlichen Innenausstattung. Zwischen 1973 und 1977 wurden bei Restaurierungsarbeiten unter der Leitung der Restauratorin Maria Meussling umfangreiche mittelalterliche Wandmalereien freigelegt, die trotz unterschiedlicher Erhaltungszustände in ihrer Gesamtheit ein geschlossenes ikonographisches Programm erkennen lassen. In der Apsis ist nach byzantinischem Vorbild der thronende Christus dargestellt, flankiert von Maria als Himmelskönigin und Johannes dem Täufer, ein eindrucksvolles Bild göttlicher Herrschaft. Im Chorjoch finden sich Darstellungen aus der Geschichte Jakobs sowie das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen, während an den Chorwänden weitere biblische Szenen wie das Mahl und das Lazarus-Gleichnis ausgeführt sind. Die Verbindung aus schlichter romanischer Architektur und einem seltenen, inhaltlich reichen Wandmalereizyklus verleiht der Dorfkirche St. Thomas eine herausragende Stellung innerhalb der mittelalterlichen Kirchenlandschaft Sachsen-Anhalts und macht sie zu einem eindrucksvollen Zeugnis religiöser Bildkunst des Hochmittelalters. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: St.-Thomas-Kirche, Dr.-Martin-Luther-Straße, 39217 Schönebeck-Pretzien, Tel. +49(0)39200 -51957, www.pretzien.de
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Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V.
Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTV), gegründet im Jahr 1990, ist der Dachverband der Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt. Neben der tourismuspolitischen Interessenvertretung ist der LTV für die Umsetzung von Klassifizierungs- und Zertifizierungssystemen im Tourismus auf Landesebene zuständig und fördert einheitliche Qualitätsstandards und Klassifizierungssysteme zur Gästeorientierung. Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. bietet sich als politisch neutrales Dach an, um zu informieren, kommunizieren, bündeln, recherchieren, bewerten, beraten, kanalisieren, steuern, Schwerpunkte zu setzen und zur Themenbildung beizutragen. Über seine Mitgliederstrukturen weist er kommunale und regionale Verankerungen, als auch landesrelevante fachliche Verknüpfungen auf. Zu den 19 Mitgliedern zählen die touristischen Regionalverbände, Fachverbände (Camping, Heilbäder/Kurorte, Blaues Band, Gartenträume), die Landesmarketinggesellschaft (IMG), der OSV, der ADAC, die IHK, die Deutsche Bahn und die Hochschule Harz. Mit der Initiierung und Betreuung von Projekten trägt der LTV maßgeblich zur Angebotsentwicklung und Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Land bei. Mit Zahlen, Daten, Fakten untermauert der Verband die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.
Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-7384300, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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