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Reiseführer 'Straße der Romanik' (Nordroute)
Die Straße der Romanik verläuft als Ferienstraße durch Sachsen-Anhalt

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Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - KarteReiseführer Straße der Romanik (Nord) - (c) GoogleMaps

Reiseführer 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt

Die 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000 km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Die Nordroute der Straße der Romanik führt von Magdeburg durch die malerische Altmark bis in den hohen Norden Sachsen-Anhalts. Schon am Startpunkt in Magdeburg erwarten Sie vier prächtige Bauwerke der Romanik: der Magdeburger Dom, das Kloster Unser Lieben Frauen mit dem Kunstmuseum, die St. Petri-Kirche sowie die St. Sebastian-Kirche. Auf den folgenden 425 Kilometern erwarten sie weitere 27 imposante romanische Bauwerke. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden. Wie auf einer Perlenkette aufgereiht präsentieren sich Klöster und Dome, Schatzkammern, Dorfkirchen, Burgen und Schlösser als Zeitzeugen einer wegweisenden Epoche deutscher und europäischer Geschichte des Mittelalters. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem politischen und kulturellen Zentrum Europas. Wie kaum in einem anderen Bundesland sind in Sachsen-Anhalt die Hinterlassenschaften aus dieser Blütezeit in solcher Pracht und Vielfalt erhalten geblieben. Eine Reise entlang den Romanischen Straßen Europäischen Kulturerbes bedeutet zurück in mittelalterliche Zeiten zu reisen. Seit 2007 ist die 'Straße der Romanik' europaweit vernetzt und Teil der vom Europarat ausgewiesenen Europäischen Kulturstraße TRANSROMANICA, die Romanikbauwerke in Sachsen-Anhalt, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Rumänien und Serbien miteinander verbindet. Die Gesamtharmonie wird durch regionale künstlerische und architektonische Merkmale bereichert. Lassen Sie sich verzaubern und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in das deutsche und europäische Mittelalter.

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Inhaltsverzeichnis Straße der Romanik' - Nordroute durch Sachsen-Anhalt

Sehenswertes und Sehenswürdigkeiten

  *     sehenswert, wenn am Reiseweg

  **    sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher

  ***   besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert


  • Magdeburg
    Dom (13.Jh.)
    Kloster Unser Lieben Frauen (11.Jh.)
    St.-Petri-Kirche (1150)
    St.-Sebastian-Kirche (11.Jh.)
  • Groß Ammensleben
    Benediktinerkloster (1129)
  • Hillersleben
    Benediktiner-Nonnenkloster (10.Jh.)
  • Hundisburg
    Ruine Nordhusen (12.Jh.)
  • Bebertal
    Friedhofskapelle Bebertal (10.Jh.)
  • Walbeck
    Ruine der Stiftskirche St. Marien (10.Jh.)
    Dorfkirche - Sarkophag Graf Lothars II. (10.Jh.)
  • Wiepke
    Dorfkirche (12.Jh.)
  • Engersen
    Dorfkirche (13.Jh.)
  • Rohrberg
    Dorfkirche (12.Jh.)
  • Diesdorf
    Augustiner-Chorherren- und Nonnenklosterkirche (1161)
  • Salzwedel
    Lorenzkirche (13.Jh.)
  • Arendsee (Altmark)
    Benediktiner-Nonnenkloster (1184)
  • Beuster
    Stiftskirche St. Nikolaus (Backstein, 12.Jh.)
  • Havelberg
    Dom St. Marien (1150)
  • Sandau (Elbe)
    Pfarrkirche St. Laurentius und St. Nikolaus (1200)
  • Schönhausen (Elbe)
    Dorfkirche (1212)
  • Wust
    Dorfkirche (12.Jh.)
  • Melkow
    Dorfkirche (12.Jh.)
    Dorfkirche Großwulkow (um 1170)
  • Jerichow
    Prämonstratenserstift (12.Jh.)
    Stadtkirche (13.Jh.)
  • Redekin
    Dorfkirche (12.Jh.)
  • Altenplathow
    Dorfkirche Altenplathow - Figurengrabstein (1170)
  • Burg
    Oberkirche Unser Lieben Frauen (13.Jh.)
    Unterkirche St. Nicolai (1196)
  • Loburg
    Kirchenruine Unser Lieben Frauen (1190)
  • Leitzkau
    Dorfkirche St. Petri (12.Jh.)
    Klosterkirche St. Maria (Weihe 1155)
  • Pretzien
    Dorfkirche St. Thomas (1140)

Impressum:

Herausgeber und Autor: Achim Walder
Mitarbeiter: Sebastian Walder, Andrea Junk, Elke Beckert
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder + Achim Walder
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Bildnachweis: am Ende dieser Seite.

© Walder-Verlag, Kreuztal, www.walder-verlag.de - e-Mail an den Walder-Verlag
Alle Rechte vorbehalten. Alle Texte, Bilder und Karten, auch Bilder von Dritten unterliegen dem Urheberrecht. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.
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Haus der Romanik * / Info-Zentrum Straße der Romanik

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Haus der Romanik * / Info-Zentrum Straße der Romanik

Hier treffen sich die Nord- und Südroute der Straße der Romanik. Das 'Haus der Romanik' ist ein Informationszentrum rund um das Thema Romanik. Virtuelle Darstellungen und Schautafeln informieren über Kunst und Religion, Leben und Alltag dieser Epoche des Mittelalters.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Dienstags geschlossen
Eintrittspreise: Eintritt frei
Kontakt: Haus der Romanik / Info-Zentrum Straße der Romanik, Domplatz 1b, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-8380222, www.haus-der-romanik.de
Adresse: Domplatz 1b, 39104 Magdeburg

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1. Magdeburg - Dom*** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - DomReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Dom

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - DomReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Dom

Magdeburg - Dom***

Der Dom St. Mauritius und St. Katharina ist das herausragende Bauwerk und Besuchermagnet an der Straße der Romanik. 1209 wurde mit dem Neubau des Doms begonnen, nachdem der ottonische Bau von 937 einem verheerenden Brand zum Opfer fiel. Im Mittelalter war Magdeburg ein politisches Zentrum Europas und galt neben Konstantinopel als 'Drittes Rom'. Otto der Große, Sohn König Heinrichs I. aus dem sächsischen Geschlecht der Liudolfinger, erwählte Magdeburg zu seinem Lieblingsort und überreichte ihn seiner ersten Frau Editha als Morgengabe. Im Jahre 937 wurde das Moritzkloster gegründet. 946 wurde hier Editha begraben, deren Grablege sich heute im östlichen Chorumgang befindet. Nach seiner Kaiserkrönung im Jahr 962 ließ Otto der Große den Dom zum Erzbistum ausbauen und 968 wurde das neue Erzbistum gegründet. Als Otto der Große 973 starb, wurden seine Gebeine im Magdeburger Dom beigesetzt. Der ottonische Dom brannte 1207 ab. An dieser Stelle ließ Erzbischof Albrecht von Käfernburg einen neuen Dom errichten, den ersten gotischen Kathedralbau und eine der größten Kirchen auf deutschem Boden. In den darauffolgenden Jahrhunderten entstand eine Vielzahl an Figuren und Figurengruppen, u. a. das Herrscherpaar in der sechzehneckigen Kapelle, die klugen und törichten Jungfrauen in der Paradiesvorhalle und verschiedene Darstellungen der Schutzpatrone Mauritius und Katharina. Aus dem ottonischen Bauwerk sind u. a. noch der Taufstein aus Rosenporphyr und die Säulen im Hohen Chor in den Neubau eingefügt worden. Das Grab Ottos des Großen mit einer Deckplatte aus Marmor befindet sich ebenso im Hohen Chor. 1520 wurde der gotische Dom fertiggestellt und zeichnet sich trotz seiner 311 Baujahre in vollendet wirkender Erscheinung aus.
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Dom zu Magdeburg, Am Dom 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5432414, www.magdeburgerdom.de

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1. Magdeburg - St. Sebastian - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - St. Sebastian
Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - St. Sebastian

Magdeburg, Katholische Kathedrale St. Sebastian

Erzbischof Gero, der an der Stelle des heutigen Klosters Unser Lieben Frauen schon das Kollegiatstift St. Marien gründete, war im Jahr 1015 auch Gründer der Sebastianskirche. Das Bauwerk wurde 1170 als romanische Basilika vollendet. In den darauffolgenden Jahren wurde der Bau mehrfach erweitert, brannte aber bei den großen Stadtbränden 1188 und 1207 aus. Im 14. und 15. Jh. wurde er zur gotischen Hallenkirche, unter Beibehaltung des romanischen Grundrisses, umgebaut. Von besonderer Schönheit und Formgebung sind die Säulen und Pfeiler, welche die Hallenkirche stützen. Die Säulenschäfte weisen runde, vier- und achteckige Grundrisse auf, haben teils ausgehöhlte Seitenflächen und winden sich teilweise schnur- und schraubenförmig bis zum Bogenkämpfer. Im Dreißigjährigen Krieg fielen die gesamten Holzkonstruktionen des Daches und der Türme einem Brand zum Opfer, nur Teile des Gewölbes, der Mauern und Pfeiler blieben stehen. Nach dem Krieg bekamen die Türme ihre charakteristischen barocken Zwiebelhauben und ab 1692 konnten wieder Gottesdienste stattfinden. Zwischen 1982 und 1991 wurde die Kirche umfassend saniert. Das Westportal ziert seitdem eine reich verzierte Bronzetür von dem Bildhauer Jürgen Suberg mit Motiven des Alten Testaments an der Außenseite und des Neuen Testaments an der Innenseite. Den Altar und die farbigen Fenster entwarf der Künstler Alois Plum. Die St. Sebastian-Kathedrale ist seit 1994 Mittelpunkt des neu errichteten katholischen Bistums Magdeburg.
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Katholische Kathedrale, St. Sebastian, Max-Josef-Metzger-Straße 1 A, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5961300, www.st-sebastian-magdeburg.de

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1. Magdeburg - Kloster Unser Lieben Frauen** - Straße der Romanik

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Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Kloster Unser Lieben FrauenReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - Kloster Unser Lieben Frauen

Magdeburg - Kloster Unser lieben Frauen

Erzbischof Gero gründete um 1017/18 ein Kollegiatstift. Als Norbert von Xanten, Gründer des Prämonstratenserordens, in Magdeburg Erzbischof wurde, löste er 1129 das Kollegiatstift auf und errichtete an dieser Stelle das Mutterkloster für seinen Orden und machte es zum Ausgangspunkt für die Missionierung im Osten. Das Bauwerk gehört zu den besterhaltenen Zeugnissen der Romanik. Von dem Ursprungsbau Geros blieb nichts übrig. Zwischen 1063 und 1078 entstand eine kreuzförmige dreischiffige Säulenbasilika. Ab 1129 wurde der Westbau begonnen und erst in der 2. Hälfte des 12. Jh. fertig gestellt. Der Innenraum zeichnet sich besonders durch seine acht Arkaden aus, die mit ihren Säulen einen charakteristischen Wechsel zwischen hellen und dunkelroten Sandsteinquadern aufweisen. Nach einem Stadtbrand im Jahr 1188 wurden die Säulen durch Pfeiler ausgewechselt und zwischen Chor und Nordquerhaus fügte man die >>Hochsäulige Kapelle<< an. Zwischen 1220 und 1240 entstanden im Quer- und Langhaus und im Chor frühgotische Gewölbe. Von dem einst reichen Schatz des Klosters an Bildern und anderen Einrichtungsgegenständen ist nichts mehr erhalten, einige Marmor- und Grabplatten befinden sich im Querschiff, in der Kapelle und im Kreuzgang. An das Kirchenschiff schließen sich im Norden die Klausurgewölbe und der Kreuzgang an. Eine bauliche Besonderheit befindet sich an dessen Ostflügel, das kreisrunde, zweigeschossige Brunnenhaus, das für die Schneidung und Pflege der Tonsur diente. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster stark beschädigt und ab 1947 wieder aufgebaut. Nach der Restaurierung wurde die Kirche 1977 als Konzerthalle >>Georg Philipp Telemann<< eingeweiht.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4-6, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-565020, www.kunstmuseum-magdeburg.de

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1. Magdeburg - St. Petri** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - St. PetriReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Magdeburg - St. Petri

Magdeburg - St. Petri

Die St. Petrikirche befand sich ursprünglich außerhalb der Stadt Magdeburg und gehörte zum Fischerdorf Frose. Daher erhielt die Kirche auch ihren Namen, durch Apostel Petrus, dem Patron der Fischer und Schiffer. Um 1150 erfolgte die Grundsteinlegung der romanischen Wehrkirche. Allerdings blieb von diesem Gründungsbau nur der massive Westturm erhalten. Um 1380 ersetzte man das Langhaus der Kirche durch einen gotischen Neubau. Das Langhaus besteht aus einer dreischiffigen Halle mit fünf Jochen, wobei die Seitenschiffe genau die gleiche Höhe haben wie das Mittelschiff. Die Apsis der Kirche ist etwas Besonderes, denn ihre Wände zeichnen sich durch eine vollständige Auflösung in fünf große Fenster aus. Mit Abschluss der Umbauarbeiten um 1480 entstand am südlichen Seitenschiff eine Vorhalle, die Marienkapelle, mit spätgotischem Backsteingiebel. Während des Dreißigjährigen Krieges, 1631, brannte die Kirche vollständig aus, wobei die ganze innere Ausstattung verloren ging. Zwischen 1669 und 1689 erfolgte der Wiederaufbau in barocker Ausgestaltung. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche abermals schwer zerstört. Erst im Jahre 1970 wurde sie wieder geweiht als katholische Kirche. Seit 1999 trägt sie den Titel Katholische Universitätskirche.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Katholische Universitätskirche St. Petri, Neustädter Str. 4, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5435895

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2. Groß Ammensleben - Benediktinerkloster * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Groß Ammensleben - BenediktinerklosterReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Groß Ammensleben - Benediktinerkloster

Groß Ammensleben - Benediktinerkloster

Das 1124 als Augustiner-Chorherrenstift gegründete Kloster und durch Erzbischof Norbert von Xanten 1129 den Benediktinern übertragen, gehört es zu den wenigen Klöstern in Mitteldeutschland, das die Reformation überstanden hat. Erst 1804 wurde das Kloster durch die Preußische Regierung säkularisiert. Von der dreischiffigen Pfeilerbasilika aus Bruchsteinen mit Hirsauer Bauprägung blieb im Wesentlichen das eingewölbte Langhaus erhalten. Zur Zeit der Gotik wurden dem romanischen Kirchenbau die Sakristei und Marienkirche hinzugefügt, der Chor wurde mit Einfügung der drei Maßwerkfenster abgeschlossen. In der Heilig-Kreuzkapelle sind von der romanischen Ausgestaltung noch Reste vom Fußboden mit verschiedenen Tonfliesen erhalten und in der Nikolauskapelle die romanische Apsis. Sehenswert sind in der Marienkapelle zwei Sandsteinfiguren aus dem 14. Jh., die zu beiden Seiten des Altars aufgestellt sind und Märtyrerinnen darstellen. Der Altaraufsatz von 1748 stellt eine Verbindung zum Magdeburger Dom her, denn zu beiden Seiten befinden sich die Figuren der Schutzheiligen St. Mauritius und St. Katharina. Eine Besonderheit der Kirche ist, dass sie sowohl von der katholischen als auch evangelischen Gemeinde für Gottesdienste genutzt wird.
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Fam. Löderbusch, Kirchplatz 11, 39326 Niedere Börde OT Groß Ammensleben, Tel. +49(0)39202-50440, www.kirchenmusikgrossammensleben.homepage.t-online.de

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3. Hillersleben - St. Laurentius * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Hillersleben - St. LaurentiusReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Hillersleben - St. Laurentius

Hillersleben - St. Laurentius

Das ehemalige Benediktinernonnen-Kloster wurde der Überlieferung nach in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts gegründet und zählt zu den frühesten Klostergründungen in Mitteldeutschland. 1002 hat der berühmte Chronist und Bischof Thietmar von Merseburg das Kloster erstmals erwähnt. Es war dem besonders unter Otto I. verehrten hl. Laurentius sowie den Heiligen Petrus und Stephan geweiht. Nachdem das Kloster 1179 zerstört wurde, wurde es um 1259 unter Abt Heinrich wieder aufgebaut. Während einer Schlacht bei Hillersleben wurde das Kloster geplündert und in Teilen abermals zerstört. Im Zeitraum von 1562 bis 1580 erfolgte eine umfassende Wiederherstellung der Kirche. Ab dem Dreißigjährigen Krieg verfiel die Kirche wieder und wurde bis zum 18. Jh. keinen Sanierungen unterzogen. Erst unter König Friedrich Wilhelm IV. wurde die Kirche völlig erneuert. Zwischen 1859 und 1880 entstanden eine neue Ostapsis und die zwei Türme, nach den Vorbildern der Kirchen in Jerichow und Burg.
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Benediktinerkloster, Ursula Mohr, Breite Straße 22 a, 39343 Gemeinde Westheide, OT Hillersleben, Tel. +49 3 92 02 - 6 14 36

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4. Hundisburg - Ruine Nordhusen ** - Straße der Romanik

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Hundisburg - Ruine Nordhusen

Die malerisch gelegene Kirchturmruine Nordhusen bei Hundisburg ist eines der wenigen Zeugnisse für ein schon im Mittelalter untergegangenes Dorf. Die Kirche des 1218 erstmals erwähnten Dorfes Nordhusen ist wahrscheinlich kurz zuvor errichtet worden. 1262 überließ Bischof Friedrich von Halberstadt dem dortigen Domkapitel das Patronat der Kirche Nordhusen. Der Ort verlor bald zugunsten von Hundisburg an Bedeutung. Spätestens nach 1458 war Nordhusen als Siedlungsplatz aufgegeben. Die Kirche verfiel, einzig die Umfassungsmauern des Kirchturmes blieben erhalten. Als im 19. Jahrhundert ein romantischer Landschaftspark zwischen Hundisburg und dem nahen Kloster Althaldensleben angelegt wurde, erhielt der Kirchturm eine neue Funktion als malerischer Blickpunkt. Der stattliche, 17 Meter hohe Westquerturm besteht aus dem für die Gegend typischen, regelmäßig behauenen Grauwackebruchsteinen. Errichtet wurde er in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts.
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Stadt Haldensleben, Stadtmarketing und Kommunikation, Frau Asrtrid Seifert, Markt 20-22, 39340 Haldensleben, Tel. +49(0)3904-479184, www.haldensleben.de

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5. Bebertal - Friedhofskapelle St. Stephanus - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Bebertal - Friedhofskapelle St. StephanusReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Bebertal - Friedhofskapelle St. Stephanus

Bebertal - Friedhofskapelle St. Stephanus

Am westlichen Ortsende von Bebertal befindet sich die Friedhofskapelle aus Feldsteinen. Sie ist eine der seltenen Kleinkirchen aus dem 10. Jahrhundert, Reste einer Missionskirche. Die Entstehung wird auf eine von 35 Taufkirchen zurück geführt, die ab dem 9. Jahrhundert unter Bischof Hildegrim von Halberstadt gegründet und dem heiligen Stephan geweiht wurden. Die Kapelle ist auf der Nord- und Südwand mit Feldsteinen gebaut. An der Ostwand der Kapelle markiert ein Fundamentensockel deutlich die ursprünglichen Ecken der Ostwand. Die Steine und Rundfenster in der Südseite verdeutlichen den romanischen Ursprung.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Ev. Pfarramt, Am Alten Markt 11, 39343 Hohe Börde, OT Bebertal, Tel. +49(0)39062-402

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6. Walbeck - Ruine der Stiftskirche St. Marien ** - Straße der Romanik

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Walbeck - Ruine der Stiftskirche St. Marien

Die Ruine der Kirche St. Marien und Pankratius über der Aller ist schon von Weitem sichtbar. Hier befand sich im Mittelalter die Burg der Grafen von Walbeck, einem bedeutenden und angesehenen sächsischen Adelsgeschlecht. Heerführer Lothar I., der 929 in der Schlacht bei Lenzen an der Elbe gegen die Slawen fiel, ist der erste bezeugte Vertreter seines Geschlechts. Der berühmteste Vertreter ist der Chronist und Bischof Thietmar von Merseburg (1009 - 1018).
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Ruine frei zugänglich

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6. Walbeck - Dorfkirche - Sarkophag Graf Lothars II. * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Walbeck - Dorfkirche - Sarkophag Graf Lothars II.Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Walbeck - Dorfkirche - Sarkophag Graf Lothars II.

Walbeck - Dorfkirche - Sarkophag Graf Lothars II.

Graf Lothar II., Sohn Graf Lothars I., verschwor sich mit anderen sächsischen Adeligen gegen König Otto den Großen. Dieser sollte getötet und durch seinen Bruder Heinrich ersetzt werden. Die Verschwörung wurde aber vorher aufgedeckt und viele Beteiligte verhaftet und hingerichtet. Lothar II. wurde verschont und von Otto I. begnadigt. 942 errichtete Lothar II. daraufhin auf dem Gelände seiner Burg eine Stiftskirche als Sühne. Diese wurde bis 964 fertig gestellt und den Hl. Maria und Pankratius geweiht. Sie diente Lothar II. und seiner Familie als Grablege. Graf Lothar II. erhielt im Querhaus des ottonischen Gründungsbaus seine Grablege. Im 13. Jh. wurde aufgrund von Streitigkeiten beschlossen, die Burganlage zu zerstören und keinen Wiederaufbau erfolgen zu lassen. Dabei wurde auch der Westquerturm der Stiftskirche mit abgetragen und Veränderungen an den Fenstern in Querhaus, Chor und Apsis vorgenommen. 1811 wurde das Stift, das ab 1591 evangelisch war, aufgelöst und der Ortsgemeinde zur Schaffung von Armenwohnungen übergeben. Bei Sicherungsarbeiten und Ausgrabungen im Querhaus, entdeckte man 1934 die Grablege des Stifters. Der Sarkophag mit Stuckaufsatz konnte geborgen werden und wurde in die Dorfkirche in Walbeck gebracht. Er ist eines der wenigen erhaltenen fürstlichen Grabmäler aus der ottonischen Zeit.
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Walbeck, Domberg, 39356 Walbeck Domberg, 39356 Walbeck, Tel. + 49(0)39061-2603

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7. Wiepke - Dorfkirche * - Straße der Romanik

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Wiepke - Dorfkirche

Die Dorfkirche Wiepke ist eine spätromanische Feldsteinkirche aus dem 12. / 13. Jahrhundert. Ihre Architektur ist typisch für zahlreiche romanische Dorfkirchen der Alten Mark. Bei der Kirche handelt es sich um einen flachgedeckten Feldsteinbau mit einem kurzen Schiff und eingezogenem quadratischen Chor mit Westturm. Dieser wurde im Glockengeschoss leicht zurückgesetzt und endet durch ein Satteldach mit Dachreiter. Von der Innenausstattung hervorzuheben ist die bemalte Kassettendecke im Chor und der frühgotische Taufstein in Pokalform.
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Alte Dorfstraße, 39638 Gardelegen, Tel. +49(0)3907-5690

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8. Engersen - Dorfkirche * - Straße der Romanik

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Engersen - Dorfkirche

Wie die Dorfkirche in Wiepke, ist auch die Kirche in Engersen eine Feldsteinkirche und ein typisches Beispiel für den verbreiteten spätromanischen Dorfkirchenbau im ausgehenden 12. und 13. Jahrhundert. Im 16. Jh. wurde an der Südwand des Chores eine Patronatsloge errichtet, im 18. Jh. wurde die Kirche im Inneren im barocken Stil ausgekleidet und 1877 fügte man die Hufeisenempore ein. Der Grabstein an der Nordwand stammt aus dem Jahr 1733. Zur ursprünglichen Kirchenausstattung gehörte eines der ältesten Triumphkreuze der Altmark, welches heute im Altmärkischen Museum Stendal besichtigt werden kann.
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Am Dorfplatz, 39638 Kalbe (Milde) OT Engersen, Tel. +49(0)39085-6389

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9. Rohrberg - Dorfkirche * - Straße der Romanik

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Rohrberg - Dorfkirche

In der zweiten Hälfte des 12. Jh. wurde in Rohrberg eine Feldsteinkirche im romanischen Stil mit Apsis und rechteckigem Chor errichtet. Die Innenausstattung weist Werke der regionalen Kunstgeschichte aus mehreren Jahrhunderten auf. Es ist ein romanischer Taufstein in Kelchform mit Würfelkapitell erhalten, ebenso eine spätgotische Sakramentsnische und eine Kanzel aus dem Jahr 1691. Bemerkenswert ist zudem eine Bronzeglocke von 1337, auf der sich der Gießer mit einer Ritzzeichnung und der Inschrift 'ego sum hermannus' (ich bin Hermann) verewigt hat. Der Außenbau wird bestimmt durch nachträgliche Veränderungen, wie die querschiffartige Erweiterung des Langhauses (1884) und dem Fachwerkaufsatz (1752) auf dem romanischen Westturm.
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Breite Straße, 38489 Rohrberg, Tel. +49(0)39000-90670

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10. Diesdorf - Augustiner-Chorherren- und Nonnenklosterkirche **

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Diesdorf - Augustiner-Chorherren- und Nonnenklosterkirche

Die Klosterkirche gehört zu den besterhaltenen spätromanischen Bauwerken der Altmark und ist die älteste gewölbte altmärkische Kirche. 1161 stiftete Graf Hermann von Warpke-Lüchow ein Chorherrenstift, das gegen 1200 in ein Chorfrauenstift umgewandelt wurde. Es diente als Grablege für die Stifterfamilie und als Missionsort für die ansässigen Slawen. Es war einst das reichste Kloster der Altmark, dem u. a. 33 Dörfer und fünf Wüstungen angehörten. 1551 wurde es in ein evangelisches Damenstift umgewandelt und 1810 aufgelöst. Zu Beginn des 13. Jh. errichtete man die Klosterkirche als dreischiffige Basilika mit Westbau und Querhaus. Das Innere der Kirche ist vom roten Backstein mit weißen Fugen und Gewölben geprägt. Das Mittelschiff, mit einer Breite von 5,70 m, ist streng gegliedert durch seine doppelten Gurtbögen und Pfeiler bzw. Säulen. Von der mittelalterlichen Ausstattung blieben nur Einzelwerke erhalten, darunter die spätgotische Triumphkreuzgruppe aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, ein Grabstein für den 1273 verstorbenen Grafen Heinrich von Lüchow, auf dem er in einer Ritzzeichnung mit Schild und Schwert zu sehen ist und eine Heilig-Grab-Kapelle, in der sich ein hölzerner Schrein mit einer geschnitzten Figur des beigesetzten Christus befindet. 1872 wurde die Kirche restauriert, der Turm wurde um ein zweites Geschoss erhöht und im Inneren die Orgelempore erweitert, die Brüstungen von Orgel- und Nonnenempore erneuert und eine neue Orgel und Kanzel eingefügt.
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Kloster, 29413 Diesdorf, Tel. +49(0)3902-327, www.diesdorf.de

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11. Salzwedel - Lorenzkirche ** - Straße der Romanik

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Salzwedel - Lorenzkirche

Der Ursprungsbau der Kirche ist wohl im 10. Jh. für die Burgsiedlung entstanden, die der Sicherung der alten Salzstraße zwischen Magdeburg und Lüneburg dienen sollte. Um die Burg hatte sich ein kleiner Marktflecken entwickelt, der ab 1233 als städtisches Gemeinwesen zu belegen ist. Um diese Zeit lässt sich auch der Bau der jetzigen Kirche einordnen. Der Name Salzwedel (Salzfurt) ist ein Hinweis auf den Salzhandel mit der Stadt Lüneburg. Die Bedeutung des Salzes für die Stadt, ist auch mit der Geschichte der Lorenzkirche verbunden. Sie war ab 1692 für 150 Jahre Salzlager für die >>Königliche Salzfactorey<<. Von der romanischen Backsteinbasilika wurden die Arkaden vermauert, die Seitenschiffe abgebrochen und 1794 wurde der Turm abgetragen. Der Bau wies später so starke Salzschäden auf, dass man Mitte des 19. Jh. sogar einen kompletten Abriss erwogen hatte. Dieser wurde durch den Kauf der Kirche durch die katholische Gemeinde verhindert. Nach umfangreichen Instandsetzungen zwischen 1961 - 1964 und 1983 - 1990, präsentiert sich der Bau heute mit dem wiederhergestellten nördlichen Seitenschiff, dem Chor und der spätgotischen Sakristei. Von der Innenausstattung ist bis auf einen spätromanischen Bronzeleuchter, der jetzt im Danneil-Museum ausgestellt ist, nichts übrig geblieben.
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Holzmarktstraße 11, 29410 Salzwedel, Tel. +49(0)3901-423357, www.bistum-magdeburg.de

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12. Arendsee - Benediktiner-Nonnenkloster *** - Straße der Romanik

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Arendsee - Benediktiner-Nonnenkloster

1183 stiftete Markgraf Otto I., Sohn Albrechts des Bären, das Benediktinerinnenkloster St. Marien und ab 1185 errichtete man die Klosterkirche. Durch zahlreiche Schenkungen und mit seinen bis zu 70 Nonnen, war das Kloster um 1480 eines der größten Klöster im brandenburgischen Bereich. Durch Kurfürst Joachim II. wurde es 1540 im Zuge der Reformation in ein Damenstift umgewandelt und im Jahre 1812 aufgehoben. Die Klosterkirche Arendsee gilt als die älteste vollständig gewölbte Backsteinkirche im Nordosten Deutschlands. Die Pfeilerbasilika steht stilistisch gesehen zwischen der Klosterkirche in Jerichow und der Klosterkirche in Diesdorf. Von der Innenausstattung blieben ein achteckiger Taufstein aus der romanischen Zeit, ein Kruzifix aus frühgotischer Zeit und zahlreiche spätgotische Schnitzfiguren erhalten. Von den Klostergebäuden sind noch einige vorhanden, so z. B. das ehemalige Hospital und der südwestliche Kreuzgang, die durch das Heimatmuseum genutzt werden. Ebenso erhalten blieben die Außenmauer des Ostflügels, die Innenmauer des Nordflügels und der Glockenturm, der sogenannte Kluthturm.
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Am See 3, 39619 Arendsee, Tel. +49(0)39384-2479, www.klosterarendsee.com

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13. Beuster - Stiftskirche St. Nikolaus ** - Straße der Romanik

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Beuster - Stiftskirche St. Nikolaus

Aus den Urkunden geht nicht hervor, wann die Kirche entstanden ist. Eine dendrochronologische Untersuchung brachte aber zum Vorschein, dass ein Balken in die Zeit um 1172 eingeordnet werden kann und damit der ersten Bauphase und der Fertigstellung des Chores. Damit zählt St. Nikolaus zu den ältesten Backsteinkirchen nördlich der Alpen. Die dreischiffige, querschiffslose Basilika ist dem Schutzheiligen der Kaufleute und Schiffer, dem heiligen Nikolaus von Myra, geweiht. Bemerkenswert ist, dass diese Kirche aus reinen Mauerziegeln besteht, die Steinmetze direkt bearbeitet haben, da Formsteine noch nicht verwendet wurden. Das Langhaus und der Chor wurden eingewölbt, während die Seitenschiffe eine hölzerne Flachdecke bekamen. Den Abschluss der Stiftskirche im Westen bildet ein massiver, quer errichteter Turm mit Dachreiter.
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Schulhof 5, 39615 Beuster , Tel. +49(0)39397-97458, www.foerderverein-beuster.de

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14. Seehausen/ Altmark - Portal Kiche St. Petri * - Straße der Romanik

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Seehausen/ Altmark - Pfarrkiche St. Peter und Paul

In der Altmärkischen Wische, einer von der Elbe geprägten Landschaft, ist die um 1170 entstandene dreischiffige Basilika aus Feldstein als Landmarke weithin sichtbar und zugleich bis heute Zentrum des Ortes Seehausen. Das gegenwärtige Aussehen prägt die wehrhaft wirkende romanische Zwei-Turm-Anlage der Westfront und die gotische Hallenkirche. Das Portal, um 1220 geschaffen, erzielt seine beeindruckende Wirkung durch den Wechsel von Backstein und Sandstein in der Formgestaltung und Farbe; ausgeführt als Backstein-Stufenportal mit eingestellten Sandstein-Gewändesäulen. Harmonisch bilden vielfältige Backsteinkapitelle die Rahmen für die Pflanzenschmuck-Blockkapitelle aus Sandstein, die mit einer durchgehend profilierten Kämpferzone abschließen. In den Archivolten ist der Materialwechsel mit verzierten Backstein-Rundbögen und Sandstein-Wulstbögen weitergeführt. Im Portalgiebel ist die Dekoration mit Rundbogen-Blendarkaden, Kreuzbogenfries mit Konsolköpfen, Zahnschnittbändern und Ährenverband vollendet. In der Beschreibung der Kunstdenkmale des 19. Jh. (ADLER) heißt es: Das in €želeganten romanischen Formen entwickelte Hauptportal ist das glänzendste Beispiel derartiger Portalanlagen in den Marken.
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Otto-Nuschke-Str. 23 a, 39615 Seehausen, Tel. 039386/54778

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15. Havelberg - Dom St. Marien ** - Straße der Romanik

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Havelberg - Dom St. Marien

Der Dom zu Havelberg gehört zu den herausragenden Bauwerken an der 'Straße der Romanik'. Der heutige Dombau entstand zwischen 1279 und 1380. Die Verbindung romanischer und gotischer Stilelemente ist heute noch deutlich zu erkennen. Bereits 946 gründete König Otto I. hier ein Bistum, das zu den ältesten Bistümern östlich der Elbe gehört. Um etwa 1150 begann unter dem Havelberger Bischof Anselm der Bau von Dom und Stift, wo sich ein Prämonstratenser-Chorherrenstift ansiedelte. Der romanische Bau, der 1170 von Erzbischof Wichmann von Magdeburg geweiht wurde, wurde bei einem Brand 1279 zerstört. Man entschied sich für einen Aufbau mit gotischer Überformung, wie dies bereits beim Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg geschah, wobei der Ursprungsbau mit seinen Dimensionen erhalten blieb. Die Apsis wurde durch ein gotisches Chorpolygon mit hohen, schlanken Fenster ersetzt, aus der flachen Holzdecke wurde ein Kreuzrippengewölbe, die Mittelschiffwände wurden erhöht, und die romanischen Bruchsteinpfeiler mit einem System aus Backsteinpfeilern mit Diensten und Blendarkaden erweitert. Die romanischen Seitenschiffmauern wurden aufgebrochen und große Fenster eingefügt. Der schmale, rechteckige Westriegel des Doms, mit einer Breite von 30 Metern und einer Tiefe von nur sechs Metern, blieb romanisch. Im 17. Jh. erfolgte die barocke Umgestaltung des Innenraumes. Der Dom bewahrt eine reiche Ausstattung aus dem Mittelalter. Zu den ältesten Werken gehört die Triumphkreuzgruppe, die um 1270-1280 entstand. Das Chorgestühl, Ende des 13. Jh. entstanden, ist eines der ältesten erhaltenen Gestühle. Am Chorjoch befinden sich drei Sandsteinleuchter aus der Zeit um 1300. Zudem blieb ein Teil der mittelalterlichen Verglasung erhalten. Der romanische Ostflügel mit Dormitorium und Kapitelsaal zählt zu den ältesten Backsteinbauten östlich der Elbe. Im obersten Geschoss der Klosteranlage befindet sich das Prignitz-Museum.
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Domplatz, 39539 Havelberg, Tel. + 49(0)1522-7661989, www.havelberg-dom.de

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16. Sandau - Pfarrkirche St. Laurentius und St. Nikolaus *

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Sandau - Pfarrkirche St. Laurentius und St. Nikolaus

Die um 1200 fertiggestellte Sandauer Pfarrkirche ist eine dreischiffige, spätromanische Backsteinbasilika ohne Querschiff. Sie gehört zu den Nachfolgebauten der Klosterkirche Jerichow, die auch bei den Restaurierungsarbeiten im 19. Jh. Vorbild war für die Backsteinkirchen in Diesdorf und Sandau. Die Kirche ist flach gedeckt, nur im Chor ist noch ein spätgotisches Kreuzrippengewölbe erhalten. Nach dem Stadtbrand im Jahr 1695 wurde die Kirche im Inneren im barocken Stil wieder aufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg, im April 1945, wurden Kirchenschiff und Turm stark zerstört. Eine Aufhängung der ursprünglich drei Glocken im Turm war daraufhin nicht mehr möglich. Die zwei, die erhalten geblieben sind, wurden in den Außenmauern der Schallöcher provisorisch aufgehängt. Nach dem Krieg erfolgten notdürftige Reparaturarbeiten am Kirchenschiff; erst zwischen 1952 und 1958 wurden die starken Kriegsschäden behoben. Vom ursprünglichen Schmuck der Kirche blieb nichts erhalten. Zwischen 1977/78 erfolgte die Innenrestaurierung der Kirche und sie bekam in dieser Zeit auch den romanischen Taufstein mit rundem Fuß, achteckiger Schale und umlaufendem Rankenfries. Ab 2002 begann der schrittweise Wiederaufbau des Turmes. Im Juli 2012 wurde das Provisorium der Glockenaufhängung aufgehoben und 2013 konnte der Außenbau des Turmes mit dem Aufsetzen des Daches vollendet werden. Die Baumaßnahmen sind noch immer nicht abgeschlossen, es wird sowohl noch an der Inneneinrichtung des Kirchturmes gebaut als auch am Ausbau der Glockenstube und des Daches. Für Besucher wird es dann zukünftig die Möglichkeit geben, den Glockenstuhl zu besichtigen und die schöne Aussicht auf Sandau und die Elbe zu genießen.
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Kirchberg 1, 39524 Sandau, Tel. +49(0)39383-236, www.kirchturm-sandau.de

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17. Schönhausen (Elbe) - Dorfkirche St. Marien * - Straße der Romanik

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Schönhausen (Elbe) - Dorfkirche

Im 12. Jahrhundert ließen sich niederländische Siedler an der Elbe nieder und begannen mit der Eindeichung der Elbe. Sie gründeten das Dorf Schönhausen an seinem heutigen Platz. Aus dieser Zeit geht auch die Dorfkirche St. Marien und Willebrord hervor. Bischof Segebodo von Havelberg weihte 1212 die romanische Backsteinkirche dem hl. Willebrord. Der Bau, der in seiner spätgotischen Prägung erhalten blieb, zeigt eine dreischiffige Basilika mit breitem Westquerturm und quadratischem Chor mit Apsis. 1562 wurde der Ort Eigentum der Bismarcks, die damit auch das Patronat über die Kirche erhielten. Im April 1815 erblickte hier der spätere Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck die Welt und wurde in dieser Kirche getauft. Zudem sind noch zahlreiche Epitaphe der Familie Bismarck in der Kirche erhalten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche beschädigt. In den Jahren 1665 bis 1712 wurden die Schäden wieder behoben. Das Innere erhielt infolge dessen eine barocke Ausstattung, die Kanzel, den Altar und die Herrschaftsempore. Aus der frühen Zeit des 13. Jh. stammen das hölzerne Kruzifix und das Taufbecken aus Sandstein.
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Öffnungszeiten: 1. Apr - 31. Okt Mo. - Sa. 10:00 bis 17:00 Uhr
Fontanestraße, 39524 Schönhausen,, Tel. +49(0)39323-38206, www.pfarrbereich-schoenhausen.de/offene_kirche.html

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18. Wust - Dorfkirche * - Straße der Romanik

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Wust - Dorfkirche

Erbaut wurde die Dorfkirche in Wust um 1200. Das altmärkische Dorf selbst war seit 1380 Sitz der Familie von Katte. 1730 verhalf der aus Wust stammende Jugendfreund von Friedrich II. - Hans Hermann von Katte - dem damaligen Kronprinzen zur Flucht vor dessen Vater, König Friedrich Wilhelm I. Die Dorfkirche in Wust ist eine spätromanische Backsteinkirche, mit Westturm, quadratisch gewölbtem Chor, und Apsis. Die Ausstattung ist Barock mit einer Kassettendecke in flämischem Stil und Altar. Eine starke Veränderung erfolgte im 17. und 18. Jh. - aus dem Turm wurde ein Fachwerkturm mit barocker Haube. Im Gruftanbau befindet sich die Grabanlage des Leutnants Hans Hermann von Katte, Freund des Kronprinzen Friedrich (Friedrich der Große), der vor den Augen seines Freundes hingerichtet wurde, weil er dessen Fluchtpläne unterstützte. Theodor Fontane besuchte 1860 die Kirche und Gruft und ließ daraufhin die Geschichte in sein Werk >>Wanderungen durch die Mark Brandenburg<< einfließen.
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Öffnungszeiten: April - Okt. Mo - So 10.00 - 17.00 Uhr, Nov. - März Mit Voranmeldung Tel. +49(0)39323-61008
Breite Straße, 39524 Wust-Fischbeck, Tel. +49(0)39341-406, www.pfarrbereich-jerichow.de/html/unsere_kirchen.html

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19. Melkow - Dorfkirche ** - Straße der Romanik

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Melkow - Dorfkirche

Die im 12. Jh. erbaute Dorkirche ist in ihrem spätromanischen Originalzustand nahezu erhalten geblieben. Sie besticht durch ihre Schlichtheit und bemerkenswerte romanische Baukunst. Sie gilt als eine der Nachfolgebauten der Jerichower Klosterkirche. Besonders hervorzuheben sind die original erhaltenen Fenster und der Backsteinfries, der sich um das gesamte Bauwerk zieht. Das Innere der Kirche, die 1960 restauriert wurde, zeigt die Ähnlichkeit mit der Stiftskirche St. Marien und St. Nikolai in Jerichow.
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Kleine Straße, 39524 Wust-Fischbeck OT Melkow, Tel. +49(0)39341-406, www.pfarrbereich-jerichow.de/html/unsere_kirchen.html

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20. Jerichow - Prämonstratenserkloster *** - Straße der Romanik

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Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Jerichow - PrämonstratenserklosterReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Jerichow - Prämonstratenserkloster

Jerichow - Prämonstratenserstift St. Marien und St. Nikolai

Der Magdeburger Domprobst und spätere Erzbischof von Bremen Graf Hartwig von Stade stiftete 1144 sein Besitztum zwischen Havel und Elbe dem Erzbistum Magdeburg. Er wollte für das Seelenheil seiner Familie ein Prämonstratenserkloster gründen, das im Dezember 1144 von König Konrad III. bestätigt und in der Nähe des Marktes erbaut wurde. Ein Standortwechsel wurde aber bald wegen des Marktlärms notwendig und so erfolgte ein Neuaufbau des Klosters etwas außerhalb an heutiger Stelle. Der Bau der Stiftskirche, der 1148 begonnen wurde, ist Vorbild für den Kirchenbau im gesamten altmärkischen Raum. In den Jahren zwischen 1149 und 1172 entstand die dreischiffige, kreuzförmige Basilika mit Chor und kleineren Apsiden an den Querschiffen. Im Westen wurde der Bau zunächst ohne Türme ausgeführt. Zwischen 1172 und 1200 erfolgte der Einbau der zweischiffigen Krypta und der Nebenchöre sowie der Bau der Turmuntergeschosse. In einem dritten Bauabschnitt zwischen 1200 und 1240 wurde der Bau der Westtürme (Vollendung 15. Jh.) vorangetrieben und Kreuzgang und Sommerrefektorium wurden errichtet. Der Kreuzgang, beeinflusst durch den Neubau des Magdeburger Domes, trägt bereits gotische Züge, nur der Ostflügel ist noch weitestgehend in seinem originalen Zustand erhalten. Da Kirche und Kreuzgang schon im 17. Jh. baufällig waren, wurde die Kirche ab 1684 unter Kurfürst Friedrich Wilhelm wieder instand gesetzt. Im 18. Jh. wurde aufgrund der Baufälligkeit der Dachreiter auf der Vierung abgetragen. Umfassende Restaurierungen erfolgten zwischen 1853 und 1856 und nochmal zwischen 1955 und 1966. Zur Erstausstattung der Kirche gehört ein Osterleuchter, der auf die Zeit um 1170 datiert wird und dessen eingeritzte Figuren u. a. Christus mit einer Schriftrolle zeigen sowie Petrus und Paulus.
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Am Kloster 1, 39319 Jerichow, Tel. +49(0)39343-929925, www.stiftung-kloster-jerichow.de

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20. Jerichow - Stadtkirche * - Straße der Romanik

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Jerichow - Stadtkirche

Die Stadtkirche wurde Ende des 12. Jahrhunderts im spätromanischen Stil errichtet. Sie steht zwar im Schatten des berühmten Jerichower Klosters, hat aber dennoch viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der Backsteinbau mit einer Flachdecke, eingezogenem Rechteckchor und einem Kirchenschiff war ursprünglich turmlos, seinen Fachwerkturm erhielt er erst im 17. Jh.. Sehenswert sind besonders die barocke Ausstattung des Kirchenschiffes, die Figuren- und Reliefgrabsteine, die Hufeisenempore und das Renaissance-Epitaph von Sebastian Ertle.
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Karl-Liebknecht-Straße 10, 39319 Jerichow, Tel. +49(0)39343-256, www.jerichow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=41909

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21. Redekin - Dorfkirche ** - Straße der Romanik

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Redekin - Dorfkirche

Die Dorfkirche Redekin, die um 1200 entstand, besteht aus einem flachgedeckten Schiff, breitem Westturm und einem Chor mit Kreuzrippengewölbe und hoher Apsis. Aus dem 12. Jh. sind das Taufbecken mit romanischer Kuppa und Palmettenfries erhalten als auch ein kleines bronzenes Kruzifix. Zur Innenausstattung gehören auch ein Altarschrein aus dem 15. Jh., eine hölzerne Kanzel, eine Hufeisenempore, Patronatsloge und eine Rokoko-Orgel.
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Karl-Liebknecht-Straße, 39319 Redekin, Tel. +49(0)39343-256, www.stadt-jerichow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=21695

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22. Altenplathow - Dorfkirche Altenplathow - Figurengrabstein

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Altenplathow - Dorfkirche Altenplathow - Figurengrabstein

An der Stelle der heutigen neogotischen Kirche stand bis 1902 eine romanische Feldsteinkirche. Bei ihrem Abriss, der aus bautechnischen Gründen nötig war, entdeckte man einen Figurengrabstein. Es ist der älteste erhaltene Grabstein der Region und zeigt vermutlich Herrn Hermann von Plotho. Dieses alte Adelsgeschlecht hatte seinen Sitz auf der Wasserburg Plothe in Altenplathow. Das Hochrelief, auf dem der Verstorbene in Frontalansicht dargestellt ist, besitzt nur wenige Ritzungen, wodurch die Gestalt sehr starr wirkt. Es ist eine Darstellung, wie sie in ottonischer Zeit üblich war.
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Altenplathower Straße 74, 39307 Genthin-Altenplathow, Tel. +49(0)3933-3605, www.stadt-genthin.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=87810

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23. Burg - Unterkirche St. Nikolai ** - Straße der Romanik

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Burg - Unterkirche - Nikolaikirche

Die Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1186 erwähnt. Der spätromanische Granitquaderbau aus dem späten 12. Jh. ist fast vollständig erhalten und vermittelt ein eindrucksvolles Bild romanischer Baukunst. Die Pfeilerbasilika, mit quadratischem Chor, ausladendem Querschiff und Apsiden ist innen wie außen schmucklos gehalten. Im Westen schließt der Bau mit zwei Türmen mit spitzen, gotischen Turmhelmen ab. Im Kirchenschiff sind u. a. ein Taufstein aus dem 12. Jh., eine von dem Magdeburger Bildhauer Michael Spies um 1610 geschaffene Kanzel und ein barocker Altar aus dem 17. Jh. zu sehen.
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Ecke Oberstr. / Nicolaistraße, 39288 Burg, Tel. +49(0)3921-944430, www.kirche-in-burg.de

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23. Burg - Oberkirche Unser Lieben Frauen * - Straße der Romanik

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Burg - Oberkirche

Ebenso wie die Kirche St. Nikolai, wird dieser Bau das erste Mal um 1186 erwähnt. Die Gestaltungsweise der beiden Kirchen ist ähnlich, was den Grundbau der Türme betrifft als auch die sorgfältige Verarbeitung des Baumaterials. Im frühen 15. Jh. begann man mit dem Bau des dreischiffigen Langhauses mit wuchtigen, bis in die Dachhöhe aufstrebenden Pfeilern. Zwischen 1962 und 1963 wurde die Kirche im Inneren restauriert. Sehenswert sind kleine Steinreliefs mit Heiligendarstellungen aus dem 14. Jh. sowie Reste spätgotischer Wandmalereien, die eine Kreuzigungsgruppe darstellen. Der Altar wie auch die Kanzel aus Sandstein mit Alabasterreliefs, wurde vom Künstler Michael Spies geschaffen. Die Felder am Aufgang zur Kanzel zeigen Bilder aus dem Alten Testament und der Kanzelkorb Bilder aus dem Neuen Testament.
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Kirchhof Unser Lieben Frauen 1, 39288 Burg, Tel. +49(0)3921-944430, www.kirche-in-burg.de

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24. Loburg - Kirchenruine Unser Lieben Frauen * - Straße der Romanik

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Loburg - Kirchenruine Unser Lieben Frauen

Der Ort Loburg wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos I. an die Moritzkirche in Magdeburg aus dem Jahr 965 als 'Luborn' erwähnt. Die Kirche Unser Lieben Frauen war ursprünglich die Dorfkirche von Ziemitz; durch die Zusammenlegung mit dem Dorf Möckernitz entstand um 1207 die Stadt Loburg. Die ursprüngliche Gestalt der Kirche Unser Lieben Frauen mit einer dreischiffigen Basilika mit quadratischem Chor und Westturm lässt sich heute noch an der Ruine erkennen. Der Bau aus gequaderten Feldsteinen aus dem 12. Jh. verfiel im Laufe der Jahre und wurde erst 1601 wieder instand gesetzt. Während der Napoleonischen Kriege wurde die Kirche zweckentfremdet und diente als Pulvermagazin und Gefangenenlager. Danach verfiel der Bau erneut und wurde erst um 1900, dieses Mal als Ruine, restauriert. Nach 1990 erfolgten wieder Baumaßnahmen und das Gebäude wurde in die Straße der Romanik aufgenommen. Auffällig für die Langhauswände der Kirche ist der ungewöhnliche Stützenwechsel zwischen quadratisch - achteckig - quadratisch - rund. Die äußeren Seitenschiffwände wurden abgebrochen, die rundbogigen Obergadenfenster des Mittelschiffes blieben erhalten sowie Teile des Triumphbogens.
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Ecke Dammstraße / Möckneritzer Damm, 39279 Möckern OT Loburg, Tel. +49(0)39291-95160, www.moeckern-flaeming.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=40918

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25. Leitzkau - Dorfkirche St. Petri ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Leitzkau - Dorfkirche St. PetriReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Leitzkau - Dorfkirche St. Petri

Leitzkau - Dorfkirche St. Petri

Schon 1107 wurde hier eine hölzerne Kapelle erwähnt. Im Jahre 1114 weihte Bischof Hartbert von Brandenburg bereits eine steinerne Kirche, die als provisorischer Bischofssitz des Bistums Brandenburg diente und östlich der Elbe als der älteste steinerne Kirchenneubau gilt. Im Chor der heutigen Pfarrkirche sind noch Reste dieses Vorgängerbaus erhalten. Ab 1139 wurden auf Initiative des Bischofs Wigger von Brandenburg Mönche des Magdeburger Prämonstratenserstiftes angesiedelt und die Kirche mit besonderen Privilegien ausgestattet, was dazu führte, dass die Mönche in den Stand von Domherren gesetzt wurden. Ein Umbau der Kirche erfolgte im 17. Jh., wobei die Seitenschiffe abgerissen wurden und anstelle des Südquerhauses der Anbau einer Herrschaftsloge erfolgte. Die Innenausstattung stammt größtenteils aus dem 18. Jh., bis auf das Taufbecken aus Sandstein von 1620, das Kruzifix und die Grabsteine aus dem 13. Jh..
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Kirchstraße 1, 39279 Leitzkau, Tel. +49(0)39241-290, www.ev-kirchengemeinde-leitzkau-ladeburg.de

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25. Leitzkau - Klosterkirche Sancta Maria in Monte ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Leitzkau - KlosterkircheReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Leitzkau - Klosterkirche St. Maria

Leitzkau - Klosterkirche St. Maria

Die Stiftskirche, eine dreischiffige Basilika mit breitem Querhaus, Chorquadrat und drei Apsiden, wurde 1155 in Anwesenheit von Bischof Wigger von Brandenburg, Erzbischof Wichmann von Magdeburg und Markgraf Albrecht dem Bären geweiht. Von der zweiteiligen Westturmanlage blieb der Südturm als Fragment erhalten. Das Langhaus wird geprägt von den Obergaden des Mittelschiffes durch seine großen Rundbogenfenster. Das ehemalige Querhaus wurde im 16. Jh. stark verändert, der Chorbereich wurde komplett abgetragen. 1564 wurde die schon recht verfallene Klosteranlage durch die Familie Münchhausen übernommen, die sie grundlegend veränderte und zu einer Schlossanlage umgestaltete. Das Konventsgebäude wurde komplett abgetragen, nur im Ostflügel verwendete man die alten Fundamente und Werksteine wieder. Verschiedene romanische Palmettenkapitelle aus den Konventsgebäuden fanden für die Arkadensäulen der Galerie im Hobeckschloss ebenso eine Wiederverwendung. Das Schloss ist das bedeutendste Beispiel der Weserrenaissance in Sachsen-Anhalt. Die Schlosskirche wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges schwer zerstört. Ab 1959 erfolgte der Rückbau zur romanischen Basilika. Sie ist heute in ihren romanischen Strukturen wieder erlebbar.
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Am Schloss 4, 39279 Leitzkau, Tel. +49(0)39241-4168, www.dome-schloesser.de/leitzkau.html

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26. Pretzien - Dorfkirche St. Thomas ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik (Nord) - Pretzien - Dorfkirche St. ThomasReiseführer Straße der Romanik (Nord) - Pretzien - Dorfkirche St. Thomas

Pretzien - Dorfkirche St. Thomas

Der Ort Pretzien war eine Schenkung Albrecht des Bären an das Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg im Jahr 1151. Die Wandmalereien der Mitte des 12 Jh. erbauten St. Thomas Kirche machen dieses Bauwerk zu einem Kleinod an der Straße der Romanik. Die Dorfkirche, die in der zweiten Hälfte des 12. Jh. erbaut wurde, besteht aus einem flach gedeckten Schiff mit eingezogenem rechteckigen Chor, Apsis und einem quadratischen Westbau, der 1769 einen Turm mit Fachwerkaufsatz und Haube erhielt. Im Inneneren der Kirche sind besonders die Wandmalereien zu erwähnen, die von der Restauratorin Maria Meussling zwischen 1973 und 1977 bei Restaurierungsarbeiten freigelegt wurden. Von den Malereien, die in unterschiedlicher Qualität erhalten sind, lässt sich dennoch eine gesamte Deutung ableiten: In der Apsis wird nach byzantinischem Vorbild der thronende Christus dargestellt und ihm zur Seite Maria als Himmelskönigin und Johannes der Täufer. Im Chorjoch sind die Jakobsgeschichte und das Gleichnis der klugen und törichten Jungfrauen dargestellt und auch an den Chorwänden sind weitere biblische Geschichten zu sehen, so z. B. das Mahl und das Lazarus-Gleichnis.
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St.-Thomas-Kirche, Dr.-Martin-Luther-Straße, 39217 Schönebeck-Pretzien, Tel. +49(0)39200 -51957, www.pretzien.de

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Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V.

Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTV), gegründet im Jahr 1990, ist der Dachverband der Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt. Neben der tourismuspolitischen Interessenvertretung ist der LTV für die Umsetzung von Klassifizierungs- und Zertifizierungssystemen im Tourismus auf Landesebene zuständig und fördert einheitliche Qualitätsstandards und Klassifizierungssysteme zur Gästeorientierung. Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. bietet sich als politisch neutrales Dach an, um zu informieren, kommunizieren, bündeln, recherchieren, bewerten, beraten, kanalisieren, steuern, Schwerpunkte zu setzen und zur Themenbildung beizutragen. Über seine Mitgliederstrukturen weist er kommunale und regionale Verankerungen, als auch landesrelevante fachliche Verknüpfungen auf. Zu den 19 Mitgliedern zählen die touristischen Regionalverbände, Fachverbände (Camping, Heilbäder/Kurorte, Blaues Band, Gartenträume), die Landesmarketinggesellschaft (IMG), der OSV, der ADAC, die IHK, die Deutsche Bahn und die Hochschule Harz. Mit der Initiierung und Betreuung von Projekten trägt der LTV maßgeblich zur Angebotsentwicklung und Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Land bei. Mit Zahlen, Daten, Fakten untermauert der Verband die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.
Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-7384300, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de

Impressum:
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Bildernachweis:
ohne Kennzeichung Ingrid Walder + Achim Walder
*1) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - F. Boxler
*2) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V.
*3) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - FOTO-Design Werner Klapper
*4) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - J. Richter
*5) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Frank-Boxler
*6) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Guido-Siebert
*7) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jens-Wolf
*8) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*9) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Eichler-Ekkehart
*10) Kloster-Michaelstein Armin-Herrmann
*11) Kloster-Michaelstein Bader, Michael
*12) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Burg-Falkenstein
*13) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Ray-Sam
*14) Förderverein-Welterbe-Saale-Unstrut_Guido-Siebert
*15) Stadt-Naumburg-Kultur-Tourismus
*16) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*17) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Schrader-Ulrich
*18) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*19) harzVISION-Die-Marketingagentur, Hesse-Michael
*20) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*21) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Klaus-Wycisk
*22) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*23) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*24) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jurajäk
*25) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Dr-Wolfgang-Kuback
*26) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*27) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Mothes-Volker

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