Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Der Jakobsweg in Sachsen-Anhalt erstreckt sich über rund 370 Kilometer und verbindet die brandenburgische mit der thüringischen Landesgrenze, wodurch er eine zentrale Lücke im Netz der europäischen Pilgerwege schließt und Pilgernden aus Polen und Skandinavien erstmals die Möglichkeit bietet, durchgehend einem ausgewiesenen Jakobusweg in Richtung Westen zu folgen. Mitteldeutschland war seit jeher ein bedeutendes Durchgangsland für Pilger aus dem Norden und Osten Europas, wobei die heutige Landeshauptstadt Magdeburg als wichtige Drehscheibe fungierte und die Verbindung zu den Pilgerströmen nach Süd- und Westeuropa herstellte. Der Weg reicht gedanklich weit über die Landesgrenzen hinaus, denn von Magdeburg sind es noch etwa 2.900 Kilometer bis zum großen Ziel in Santiago de Compostela, was die europäische Dimension und die spirituelle Weite dieses Pilgerweges eindrucksvoll verdeutlicht. Entlang der Route begegnen Pilgernden zahlreiche Kirchen, Klöster, Kathedralen und Kapellen, die als sichtbare Zeichen des christlichen Glaubens und der gemeinsamen europäischen Wurzeln den Weg begleiten. Insgesamt 32 evangelische und katholische Kirchen und Klöster dienen als geistliche Stationen, laden zur Stille, zur Besinnung und zum Gebet ein und bieten zugleich die Möglichkeit, Pilgerstempel zu sammeln, wodurch die persönliche Pilgerreise zusätzlich an Tiefe gewinnt. Der Sankt-Jakobus-Pilgerweg Sachsen-Anhalt ist durchgehend mit der stilisierten Jakobsmuschel ausgeschildert, dem europaweit bekannten Symbol des Jakobsweges, sodass Orientierung und Wiedererkennung jederzeit gewährleistet sind. Ein Pilgerweg durch Sachsen-Anhalt bedeutet damit nicht nur eine spirituelle Reise, sondern auch eine intensive Begegnung mit der reichen Geschichte, den bedeutenden Kulturdenkmälern und der abwechslungsreichen Landschaft dieser Region, die diesen Abschnitt des Jakobsweges zu einem besonderen und nachhaltig prägenden Erlebnis machen. (c)WV
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Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Großwulkow
Großwulkow, ein ruhiger und ländlich geprägter Ortsteil der Gemeinde Jerichow, liegt unmittelbar am Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt und ist seit Jahrhunderten eng mit der Geschichte des Pilgerns verbunden, erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort bereits im Jahr 1144 in der Stiftungsurkunde des Klosters Jerichow, was seine frühe Bedeutung innerhalb der Kulturlandschaft des Elbe-Havel-Winkels unterstreicht. Als Etappenort auf dem Weg nach Santiago de Compostela bietet Großwulkow bis heute einen authentischen Eindruck historischer Pilgertradition und vermittelt eine Atmosphäre der Entschleunigung und Besinnung. Bedeutendste Sehenswürdigkeit ist die romanische Kirche im benachbarten Melkow, ein eindrucksvoller Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert, der zu den schönsten erhaltenen Sakralbauten dieser Epoche in der Region zählt und mit seiner klaren Formensprache und massiven Bauweise beeindruckt. Im Inneren befinden sich ein romanisches Taufbecken und ein Triumphkreuz aus dem 12. Jahrhundert sowie eine Glocke aus der Zeit um 1200, die von der langen religiösen Kontinuität des Ortes zeugen, ergänzt wurde die Ausstattung im 18. Jahrhundert, wodurch sich ein spannender Bogen mittelalterlicher und barocker Sakralkunst erschließt. Die ruhige Lage, die offene Landschaft und die Nähe zum historischen Kloster Jerichow machen Großwulkow zu einem idealen Ort für eine bewusste Rast, spirituelle Einkehr und stille Reflexion, besonders für Pilger, die hier nicht nur ein kulturhistorisches Kleinod entdecken, sondern auch neue Kraft für den weiteren Weg sammeln können. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Jerichow
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Jerichow
Im Zentrum des traditionsreichen Jerichower Landes erhebt sich die Stadt Jerichow, die mit ihrem eindrucksvollen Kloster zu den wichtigsten kulturhistorischen Orten Sachsen-Anhalts zählt. Bereits Ende 1144 wird Jerichow erstmals urkundlich erwähnt, doch seine wahre Bedeutung erhielt der Ort durch die Gründung des Prämonstratenserstifts St. Marien und St. Nikolai. Gestiftet von Graf Hartwig von Stade, begann der Bau der Stiftskirche im Jahr 1148 und setzte damit Maßstäbe für die Backsteinarchitektur im gesamten norddeutschen Raum. Die dreischiffige, kreuzförmige Basilika mit ihrem weit ausladenden Chor und den Apsiden der Querschiffe gilt als eines der ältesten und eindrucksvollsten Bauwerke dieser Epoche. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage erweitert und um bedeutende architektonische Elemente ergänzt, darunter die zweischiffige Krypta, die Westtürme sowie der Kreuzgang, dessen gotische Züge von der Baukunst des Magdeburger Doms beeinflusst wurden. Diese Kombination aus romanischer Strenge und gotischer Eleganz verleiht dem Kloster Jerichow seine unverwechselbare Ausstrahlung. Bis heute gehört die Anlage zu den besterhaltenen Klöstern der Prämonstratenser in Deutschland und zieht Besucher mit ihrer spirituellen Atmosphäre und ihrer architektonischen Vollkommenheit in ihren Bann. Neben dem Kloster besitzt Jerichow weitere historische Schätze, wie die spätromanische Stadtkirche, die Ende des 12. Jahrhunderts errichtet wurde. Ihre eindrucksvolle Silhouette, ergänzt durch barocke Ausstattungsstücke und Reliefgrabsteine, macht sie zu einem Ort, an dem sich Geschichte, Glauben und Kunst auf besondere Weise vereinen. Mit seiner einmaligen Mischung aus sakraler Architektur, tief verwurzelter Geschichte und landschaftlicher Schönheit ist Jerichow ein unverzichtbares Ziel für alle, die die Kultur Sachsen-Anhalts in ihrer reinsten Form erleben möchten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Prämonstratenserstift St. Marien und St. Nikolai, Am Kloster 1, 39319 Jerichow, Tel. +49(0)39343-929925, www.stiftung-kloster-jerichow.de
Stadtkirche, Karl-Liebknecht-Straße 10, 39319 Jerichow, Tel. +49(0)39343-256, www.jerichow.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Tangermünde
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Tangermünde
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Tangermünde
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Tangermünde
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Tangermünde
Am Ufer der Elbe liegt die faszinierende Kleinstadt Tangermünde, die mit ihrer fast tausendjährigen Geschichte und ihrem einmaligen mittelalterlichen Stadtbild zu den eindrucksvollsten Orten der Altmark zählt und deren Glanzzeiten eng mit der Hanse und der Rolle als kaiserliche Residenz verbunden sind. Noch heute umschließt die nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren über 20 Türmen die historische Altstadt und vermittelt Besuchern das Gefühl, durch ein lebendiges Freilichtmuseum zu wandeln. Ihre mächtigen Tore, das Neustädter Tor mit seinen charakteristischen Spitzhelmen, das Hünerdorfer Tor und das Elbtor, sind Meisterwerke norddeutscher Befestigungskunst und erinnern an die Zeit, als Tangermünde eine wohlhabende Handels- und Hansestadt war. Ein Höhepunkt der Stadt ist die monumentale St.-Stephanskirche, deren Turm sich als höchster von zwölf Stadttürmen über die Dächer erhebt. Mit ihrer eindrucksvollen Orgel von Hans Scherer dem Jüngeren, den kunstvollen Glasfenstern und ihrer weiträumigen Hallenarchitektur zählt sie zu den bedeutendsten Kirchenbauten der Region. Ergänzt wird das geistliche Erbe durch die kleinere St.-Nikolaikirche, die einst als Kirche der Kaufleute und Schiffer diente und von der langen Handelsgeschichte der Stadt erzählt. Nicht weniger beeindruckend ist das historische Rathaus am Marktplatz, dessen prachtvoller Schaugiebel im Stil der norddeutschen Backsteingotik mit filigranen Verzierungen und dekorativen Maßwerken die Macht und den Stolz der Bürgerschaft eindrucksvoll widerspiegelt. Der Markt selbst mit seinen Fachwerkhäusern, kleinen Läden und Cafés bildet bis heute das lebendige Herz der Stadt. Die Burganlage, die einst von Kaiser Karl IV. zur Kaiserpfalz ausgebaut wurde, ist nur noch in Resten erhalten, doch ihre Lage hoch über der Elbe verdeutlicht die einstige strategische Bedeutung Tangermündes und erinnert an die Zeit, als Kaiser und Fürsten hier Hof hielten. Der Storchenturm, Teil der mittelalterlichen Befestigung, ist ein markantes Wahrzeichen und erinnert zugleich an die reiche Tierwelt der Elbtalaue, in der Störche bis heute ihren Lebensraum finden. Malerische Fachwerkhäuser, enge Gassen und liebevoll restaurierte Gebäude prägen die Altstadt und lassen die Vergangenheit auf Schritt und Tritt lebendig werden. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Geschichte, Architektur und lebendiger Gegenwartskultur, bereichert durch Straßencafés, Märkte, Feste und das unverwechselbare Flair der Elbe, ist Tangermünde ein unvergessliches Ziel für Reisende, die das historische Herz Sachsen-Anhalts erleben möchten. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Stendal
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Stendal
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Stendal
Die bezaubernde Stadt Stendal begeistert mit ihrem kulturellen Erbe Besucher aus aller Welt. Als größte Stadt der Altmark und historisches Zentrum der Region blickt sie auf eine lange und faszinierende Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1022 reicht und eng mit dem Aufstieg der Hanse sowie mit der Entwicklung des norddeutschen Handels verbunden ist. Ein unverkennbares Wahrzeichen ist der imposante Dom St. Nikolaus, dessen spätgotischer Backsteinbau zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert entstand und mit seinen eindrucksvollen Glasmalereien, dem kunstvollen Chorgestühl und den prächtigen Altären zu den bedeutendsten Sakralbauten Mitteldeutschlands zählt. Der Dom thront am Rande der Altstadt und verleiht Stendal ein unverwechselbares Profil. Nicht minder eindrucksvoll ist die Marienkirche im Herzen der Stadt, deren gotische Architektur mit den hohen Fenstern und dem reich ausgestatteten Innenraum den Wohlstand der Bürger im Spätmittelalter widerspiegelt. Das Rathaus mit seiner kunstvoll gegliederten Fassade ist ein weiteres Highlight und wird durch die Rolandstatue ergänzt, die seit dem 16. Jahrhundert als Symbol für Recht, Freiheit und städtische Selbstständigkeit gilt. Die mächtigen Stadttore, allen voran das Uenglinger Tor mit seinen verzierten Backsteinformen und das Tangermünder Tor mit seiner wuchtigen Erscheinung, gehören zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Bauwerken Norddeutschlands und erinnern an die Wehrhaftigkeit der einst blühenden Handelsstadt. Beim Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren malerischen Fachwerk- und Backsteinbauten, den kleinen Gassen und Plätzen spüren Besucher die lebendige Geschichte auf Schritt und Tritt. Heute verbindet Stendal seine reiche Vergangenheit mit einer aktiven Kulturszene, zahlreichen Veranstaltungen und der Rolle als Hochschulstandort, was der Stadt ein modernes, weltoffenes Gesicht verleiht. So ist Stendal nicht nur ein Ort der Geschichte, sondern auch ein lebendiges Zentrum voller Leben, das Besucher mit seiner Vielfalt, seinem Charme und seiner traditionsreichen Atmosphäre begeistert. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Wolmirstedt
Wolmirstedt liegt malerisch an der Ohre, einem Nebenfluss der Elbe, und ist eine geschichtsträchtige Stadt am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt, die Pilgernden wie auch kulturinteressierten Reisenden einen eindrucksvollen Etappenort bietet, geprägt von einer langen Geschichte und einer ruhigen, zugleich würdevollen Atmosphäre. Hoch über der Stadt erhebt sich das Schloss Wolmirstedt, eine ursprünglich mittelalterliche Burganlage, die bereits im Jahr 1009 urkundlich erwähnt wurde und bis heute als markantes Wahrzeichen das Stadtbild bestimmt, ihre Mauern und Bauformen vermitteln anschaulich die strategische Bedeutung des Ortes in früheren Jahrhunderten und lassen die wechselvolle Geschichte der Region lebendig werden. Innerhalb der Schlossanlage befindet sich die Schlosskapelle aus dem 15. Jahrhundert, ein bemerkenswertes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik, deren schlichte Eleganz, harmonische Proportionen und historische Ausstattung eine besondere Wirkung entfalten. Als Ort der Stille und Einkehr besitzt die Kapelle eine große spirituelle Anziehungskraft und fügt sich ideal in den geistlichen Charakter des Jakobsweges ein, sie lädt dazu ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und den bisherigen Weg bewusst zu reflektieren. Die Lage an der Ohre, die Nähe zur Elbe und die Verbindung von Natur, Geschichte und Spiritualität machen Wolmirstedt zu einem lohnenden Halt auf dem Jakobsweg, an dem sich kulturelle Entdeckungen und persönliche Besinnung auf eindrucksvolle Weise miteinander verbinden. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Hohenwarthe liegt westlich von Magdeburg am Rand des Elbe-Havel-Kanals und ist ein geschichtsträchtiger Ort am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt, dessen Besiedlung nach archäologischen Funden bereits rund 4500 Jahre zurückreicht und damit von einer außergewöhnlich langen Siedlungskontinuität zeugt, die den Ort bis heute prägt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt die katholische Pfarrkirche, deren Ursprünge bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen und die mit ihrem gotischen Westturm, dem Chor sowie dem barockisierten Langhaus ein eindrucksvolles Beispiel für die über Jahrhunderte gewachsene Sakralarchitektur der Region darstellt und zugleich ein Ort der Ruhe und Besinnung für Pilgernde ist. Ein markanter Kontrast zur mittelalterlichen Baukunst zeigt sich in den bedeutenden wasserbaulichen Anlagen des Ortes, denn die Schleuse Hohenwarthe und die monumentale Trogbrücke des Elbe-Havel-Kanals gehören zu den größten Ingenieurbauwerken Europas und machen die moderne Bedeutung Hohenwarthes als Verkehrsknotenpunkt auf dem Wasser eindrucksvoll sichtbar. Die Verbindung von jahrtausendealter Siedlungsgeschichte, spirituellen Stationen des Jakobsweges und moderner Wasserbautechnik verleiht Hohenwarthe eine besondere Spannung und macht den Ort zu einem abwechslungsreichen und lohnenden Halt für Pilger und kulturinteressierte Reisende gleichermaßen. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Magdeburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Magdeburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Magdeburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Magdeburg
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Magdeburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Magdeburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Magdeburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Magdeburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Magdeburg
Magdeburg, die lebendige Hauptstadt von Sachsen-Anhalt, liegt an der mittleren Elbe und blickt auf eine mehr als 1200-jährige Geschichte zurück, die sie zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum der Region macht. Wahrzeichen der Stadt ist der imposante Dom St. Mauritius und Katharina, dessen Bau 1209 nach einem verheerenden Brand des ottonischen Vorgängerbaus begann. Bis zur Vollendung im Jahr 1520 entstanden bedeutende Kunstwerke wie die klugen und törichten Jungfrauen in der Paradiesvorhalle, das Herrscherpaar in der sechzehneckigen Kapelle sowie die Darstellungen der Schutzpatrone Mauritius und Katharina. Aus dem ottonischen Bau wurden der Rosenporphyr-Taufstein und die Säulen im Hohen Chor in den Neubau integriert, ebenso das Grab Ottos des Großen mit seiner marmornen Deckplatte. Mit seiner Größe, der reichen Figurenwelt und seiner langen Baugeschichte zählt der Magdeburger Dom zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen Deutschlands. Ein weiteres architektonisches Juwel ist das ehemalige Kloster Unser Lieben Frauen, das zwischen 1063 und 1078 entstand und zu den besterhaltenen romanischen Bauwerken Mitteldeutschlands gehört. Die dreischiffige Säulenbasilika beeindruckt durch den Wechsel von hellen und rötlichen Sandsteinquadern, durch ihre Arkaden und durch die frühgotischen Gewölbe, die ab 1220 eingebaut wurden. Angeschlossen sind der Kreuzgang, die Klausurgewölbe sowie das zweigeschossige Brunnenhaus am Ostflügel, das als architektonische Besonderheit gilt. Einen starken Kontrast bildet die Grüne Zitadelle, das letzte Werk von Friedensreich Hundertwasser, das mit seinen farbenfrohen Fassaden, unregelmäßigen Formen und begrünten Dächern die Handschrift des Künstlers eindrucksvoll in die Gegenwart überträgt. Im Herzen der Stadt liegt der Alte Markt mit dem Magdeburger Reiter, einer Kopie des ersten frei stehenden Reiterstandbildes nördlich der Alpen, das die Herrschertradition der Stadt verkörpert. Auch die Kirchen St. Petri und St. Johannis zählen zu den prägenden Bauwerken und erinnern an die religiöse und kulturelle Vielfalt der Stadt. Magdeburg ist aber nicht nur reich an Baukunst, sondern auch eine Stadt der Erholung: Spaziergänge entlang der Elbpromenade, Radtouren durch die weitläufigen Grünanlagen und Schifffahrten auf der Elbe eröffnen neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Geschichte. So verbindet Magdeburg eindrucksvoll mittelalterliche Tradition, romanische und gotische Architektur mit moderner Kunst und lebendigem urbanem Leben und bietet Besuchern eine spannende Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. (c)WV
==> Reisebericht 'Magdeburg überrascht!'
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Tourismusinfos/Büro: Dom zu Magdeburg, Am Dom 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5432414, www.magdeburgerdom.de
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4-6, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-565020, www.kunstmuseum-magdeburg.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
Schönebeck liegt am östlichen Rand der Magdeburger Börde und ist als lebendige Stadt ein bedeutender und zugleich abwechslungsreicher Halt auf dem Jakobsweg in Sachsen-Anhalt, an dem sich religiöse Tradition, städtische Geschichte und wirtschaftliche Entwicklung auf eindrucksvolle Weise verbinden. Prägendes Bauwerk ist die St.-Jakobi-Kirche, eine imposante dreischiffige Basilika aus dem 13. Jahrhundert, deren gotische Architektur, klar gegliederter Baukörper und historische Ausstattungsdetails sie nicht nur zu einem wichtigen geistlichen Ort für Pilgernde machen, sondern auch zu einem der herausragenden Sakralbauten der Region. Das historische Zentrum bildet das Marktensemble, das mit dem repräsentativen Rathaus aus dem 18. Jahrhundert einen starken Ausdruck bürgerlichen Selbstbewusstseins zeigt und bis heute den Mittelpunkt des städtischen Lebens darstellt. Unmittelbar gegenüber erhebt sich der Salzturm, ein markanter Rest der mittelalterlichen Stadtbefestigung, der eindrucksvoll an die lange Tradition der Salzgewinnung und Salzverarbeitung erinnert, die Schönebeck über Jahrhunderte wirtschaftlich geprägt hat. Die Kombination aus bedeutender Jakobskirche, historischem Markt, Rathaus und Salzturm macht Schönebeck zu einem vielschichtigen Etappenort, der Pilgerinnen und Pilgern ebenso wie kulturinteressierten Reisenden Raum für Besinnung, Entdeckung und einen intensiven Blick in die Geschichte Sachsen-Anhalts bietet. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Schönebeck-Salzelmen
Schönebeck liegt in der Region Salzland am Rand der Magdeburger Börde und ist seit Jahrhunderten eng mit der Salzgewinnung verbunden, was die Entwicklung der Stadt nachhaltig geprägt hat, besonders deutlich wird dies im Stadtteil Bad Salzelmen, der seit über 800 Jahren eine zentrale Rolle in der Salz- und Solegeschichte spielt und heute als ältestes Soleheilbad Deutschlands bekannt ist. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt das imposante Gradierwerk im Solepark, das zwischen 1756 und 1765 errichtet wurde und mit einer Gesamtlänge von 1837 Metern zu den größten Anlagen seiner Art gehört, hier lässt sich die historische Salzgewinnung ebenso nachvollziehen wie die wohltuende Wirkung der salzhaltigen Luft, die den Ort bis heute als Kur- und Erholungsziel auszeichnet. Weitere Zeugnisse der Stadtgeschichte finden sich in den erhaltenen Teilen der mittelalterlichen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert sowie in der Johanniskirche und dem ehemaligen Rathaus aus dem 15. Jahrhundert, die das historische Stadtbild prägen und von der Bedeutung Schönebecks im späten Mittelalter zeugen. Eine außergewöhnliche Besonderheit liegt etwas außerhalb des Stadtkerns bei Pömmelte, wo eine rekonstruierte Kreisgrabenanlage aus dem 3. Jahrtausend vor Christus eindrucksvoll zeigt, dass die Region bereits vor rund 4000 Jahren ein bedeutendes Siedlungs- und Kultzentrum war, dieses prähistorische Ringheiligtum ermöglicht faszinierende Einblicke in das Weltbild und die Rituale früher Kulturen. Die Verbindung aus jahrtausendealter Siedlungsgeschichte, mittelalterlicher Stadtentwicklung, einzigartiger Salztradition und archäologischen Höhepunkten macht Schönebeck zu einem vielseitigen Reiseziel, das Kultur, Geschichte und Erholung auf eindrucksvolle Weise vereint. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
Egeln ist eine geschichtsträchtige Stadt am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt und verbindet auf eindrucksvolle Weise mittelalterliche Baukunst, klösterliche Tradition und städtische Entwicklung, ein markanter Mittelpunkt ist der historische Marktplatz, an dem sich mit der um 1700 errichteten Adlerapotheke ein bedeutendes Gebäude erhalten hat, das mit seiner Architektur den besonderen Charakter des Ortes unterstreicht. Die Stadtkirche St. Christophorus, erstmals 1206 erwähnt, prägt das Stadtbild und ist eng mit der religiösen Geschichte Egelns verbunden, besonders hervorzuheben ist das zugehörige Pfarrhaus aus dem Jahr 1581, das zu den ältesten evangelischen Pfarrhäusern in Ostdeutschland zählt und die lange kirchliche Kontinuität des Ortes widerspiegelt. Am östlichen Stadtrand liegt die eindrucksvolle Wasserburg Egeln, eine von Wasser umflossene Niederungsburg, die 1207 erstmals als Besitz des Klosters Gernrode erwähnt wurde und nach der Eroberung durch die Edlen von Hadmersleben im Jahr 1250 ab 1430 umfassend ausgebaut und erweitert wurde, ihre Wehrhaftigkeit zeigt sich auch darin, dass in Krisenzeiten sogar der Magdeburger Domschatz hier in Sicherheit gebracht worden sein soll. Ein weiterer bedeutender Ort ist die Klosterkirche Marienstuhl, Teil des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters, dessen Gründung auf das Jahr 1259 zurückgeht, während die heute erhaltenen Gebäude zwischen 1696 und 1734 entstanden, seit Juli 2005 dient die Klosterkirche als Stationskirche des St.-Jakobus-Pilgerweges durch Sachsen-Anhalt und ist damit ein wichtiger spiritueller Anlaufpunkt für Pilgerinnen und Pilger. Die Verbindung aus Wasserburg, Kirchen, klösterlichem Erbe und historischem Stadtkern macht Egeln zu einem besonders vielseitigen Etappenort am Jakobsweg, der sowohl kulturelle Tiefe als auch Raum für Besinnung bietet. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
Gröningen ist ein geschichtsträchtiger Ort am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt, dessen Bedeutung sich bis in das frühe Mittelalter zurückverfolgen lässt und der bis heute vor allem durch die eindrucksvolle Klosterkirche St. Vitus geprägt wird, dieses außergewöhnliche Bauwerk geht auf ein ehemaliges Benediktinerkloster zurück, das im Jahr 936 von der Abtei Corvey eingerichtet wurde und den Ort über Jahrhunderte geistlich, kulturell und wirtschaftlich bestimmte. Unverkennbares Wahrzeichen der Kirche ist der weithin sichtbare achteckige Vierungsturm, der in Sachsen-Anhalt einzigartig ist und sich in seiner Form an armenischen Kirchen orientiert, wodurch sich die Klosterkirche deutlich von anderen Sakralbauten der Region abhebt und ihr eine besondere architektonische Stellung verleiht. Der übrige Kirchenbau zeigt sich als klassische romanische, dreischiffige Basilika mit Querschiff, ausgeschiedener Vierung und dreiapsidialem Staffelchor, deren klare Proportionen und ruhige Gestaltung die Bauauffassung des 12. Jahrhunderts widerspiegeln. Trotz teilweiser Zerstörungen während der Reformationszeit blieb der markante Vierungsturm erhalten und bewahrte den unverwechselbaren Charakter der Kirche, das schlichte Äußere mit seinen harmonisch eingefügten Biforienfenstern wirkt zurückhaltend, lässt jedoch bereits die besondere Bedeutung des Bauwerks erahnen. Im Inneren entfaltet die Klosterkirche St. Vitus eine beeindruckende künstlerische Vielfalt, denn romanische Wandmalereien, hochwertige Reliefs und ausdrucksstarke Plastiken zeugen von hohem handwerklichem und künstlerischem Niveau, besonders hervorzuheben sind die berühmten Emporenreliefs, die Christus als Weltenrichter mit den zwölf Aposteln darstellen und als herausragende Beispiele des sogenannten strengen Stils gelten. Diese Kunstwerke zählen zu den bedeutendsten plastischen Zeugnissen des 12. Jahrhunderts in Mitteldeutschland und verleihen der Kirche eine außergewöhnliche kunsthistorische Bedeutung. Für Pilgerinnen und Pilger auf dem Jakobsweg bietet Gröningen damit nicht nur einen Ort der Stille und Besinnung, sondern auch eine intensive Begegnung mit der geistigen, künstlerischen und spirituellen Tradition des mittelalterlichen Europas. (c)WV
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Schwanebeck liegt im nördlichen Harzvorland und wurde erstmals im Jahr 1062 urkundlich erwähnt, was die lange Geschichte des Ortes eindrucksvoll belegt, als Etappenort am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt vermittelt die Gemeinde bis heute ein authentisches Bild mittelalterlicher Siedlungs- und Wehrgeschichte. Zu den bedeutendsten Bauwerken zählt die Kirche St. Johannes, die älteste Kirche Schwanebecks, deren schlichte und zugleich würdige Architektur sie zu einem wichtigen spirituellen Ort für Pilgerinnen und Pilger macht und die religiöse Tradition des Ortes widerspiegelt. Ergänzt wird das kirchliche Erbe durch die klassizistische Kirche St. Martin, die aus Bruchsteinmauerwerk errichtet wurde und mit ihrer klaren, eleganten Formensprache einen spannenden architektonischen Kontrast zur älteren Bausubstanz bildet. Ein besonderes Erlebnis bietet der historische Stadtkern, in dem Reste der mittelalterlichen Stadtmauer sowie gut erhaltene Wallanlagen bis heute sichtbar sind und von der einstigen Wehrhaftigkeit Schwanebecks zeugen. Ein Rundgang durch die verwinkelten Gassen mit ihren historischen Gebäuden vermittelt eindrucksvoll die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte und macht Schwanebeck zu einem lohnenden Halt auf dem Jakobsweg, der Geschichte, Architektur und ruhige Besinnung auf harmonische Weise verbindet. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
Die Huysburg mit dem Benediktiner-Priorat St. Marien ist ein bedeutendes geistliches und kulturhistorisches Zentrum in Sachsen-Anhalt und veranschaulicht eindrucksvoll den Übergang von der frühen zur hochromanischen Baukunst, ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1058 zurück, als auf dem Gelände einer früheren Burganlage zunächst eine doppelgeschossige Marienkapelle errichtet wurde, aus der sich unter der Leitung des Abtes Ekkehard schrittweise ein Kloster entwickelte. Mit der Erhebung zur Abtei im Jahr 1084 durch Bischof Burchard II. begann eine neue Blütezeit, in deren Folge Kloster und Klosterkirche St. Maria neu errichtet wurden, die romanische Klosterkirche wurde 1121 vollendet und beeindruckt bis heute durch ihre schlichte äußere Erscheinung, während sich im Inneren wertvolle romanische Zeugnisse wie ein Türsturzfragment mit Engelrelief, das Grab des Abtes Ekkehard sowie fein gearbeitete Kapitelle mit Blatt- und Rankenmotiven erhalten haben. Gleichzeitig prägen barocke Elemente aus späteren Umbauphasen den Raumeindruck, darunter reich bemalte Holzdecken sowie kunstvolle Verzierungen an Altar und Kanzel, wodurch sich ein spannungsreicher Dialog verschiedener Epochen ergibt. Trotz schwerer Brände und Zerstörungen im 16. und 17. Jahrhundert überdauerte das Kloster die Reformation und bestand bis zur Säkularisierung im Jahr 1804, anschließend wurde es von der katholischen Pfarrgemeinde weiter genutzt. Heute ist die Huysburg ein lebendiges kirchliches und kulturelles Zentrum, das von einem kleinen Konvent von rund zehn Mönchen bewohnt wird, Besucher können unter anderem den restaurierten romanischen Saal besichtigen, der bis 2008 saniert wurde und eine eindrucksvolle Sammlung romanischer Ausstellungsstücke beherbergt. Die besondere Lage, die jahrhundertealte Geschichte und die spürbare spirituelle Atmosphäre machen die Huysburg zu einem Ort der Ruhe, der Besinnung und der inneren Einkehr, der Pilgerinnen, Pilger und kulturinteressierte Besucher gleichermaßen anzieht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Benediktinerkloster Huysburg, 38838 Huy-Dingelstedt, Tel. 039425 961-0, www.huysburg.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Halberstadt
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Halberstadt
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Halberstadt
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Halberstadt
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Halberstadt
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Halberstadt
Halberstadt, die traditionsreiche Bischofsstadt am nördlichen Harzrand, gilt als geistliches und kulturelles Zentrum des nördlichen Harzvorlandes und blickt auf eine über 1200-jährige Geschichte zurück. Seit der Gründung des Bistums im Jahr 804 entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden kirchlichen und wirtschaftlichen Zentrum. Das Stadtbild wird geprägt von monumentalen Sakralbauten, die ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Baukunst darstellen. Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus, errichtet zwischen 1236 und 1486 nach dem Vorbild französischer Kathedralen, zählt zu den bedeutendsten gotischen Kirchen Mitteldeutschlands. Er beherbergt den berühmten Halberstädter Domschatz, eine der umfangreichsten mittelalterlichen Kirchenschatzsammlungen Europas mit über 650 Kunstwerken, darunter Altartafeln, liturgische Geräte und die um 1210 entstandene Triumphkreuzgruppe. Ebenfalls herausragend ist die romanische Liebfrauenkirche mit ihren vier markanten Türmen und den reich verzierten Chorschranken aus dem 12. Jahrhundert, die zu den bedeutendsten Werken der romanischen Bildhauerkunst in Deutschland gehören. Die Martinikirche mit ihren ungleichen Türmen prägt das Panorama der Stadt und spiegelt den Einfluss bürgerlicher Baukunst in der Spätgotik wider. In unmittelbarer Nähe des Doms befinden sich der Petershof und die barocken Domherrenkurien, die die einstige Bedeutung des Domkapitels verdeutlichen. Die historische Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, dem Holzmarkt und dem historischen Rathaus mit dem Roland zeugt von der langen Tradition Halberstadts als Handels- und Verwaltungszentrum. Ein besonderes kulturhistorisches Highlight ist das Burchardikloster, in dem das weltweit einzigartige John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt erklingt, dessen Aufführung auf 639 Jahre angelegt ist und die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart symbolisiert. Halberstadt verbindet auf eindrucksvolle Weise mittelalterliche Architektur mit kultureller Vielfalt und bewahrt damit seine Rolle als eine der bedeutendsten historischen Städte im Harzvorland. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Domplatz 46 - 47, 38820 Halberstadt, Tel. +49(0)3941-24210, www.liebfrauenkirche-halberstadt.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Quedlinburg
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Quedlinburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Quedlinburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -Quedlinburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Quedlinburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Quedlinburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Quedlinburg
Quedlinburg und Gernrode im östlichen Harz zählen zu den bedeutendsten historischen Städten Sachsen-Anhalts und verkörpern auf einzigartige Weise das kulturelle Erbe des Mittelalters. Quedlinburg, malerisch an der Bode gelegen, wurde bereits im 10. Jahrhundert als Pfalzort der ottonischen Könige erwähnt und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden geistlichen und wirtschaftlichen Zentrum des Reiches. Seit 1994 gehört die Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt mit über 2000 aufwendig restaurierten Fachwerkhäusern als eines der größten Flächendenkmale Deutschlands. Diese Bauwerke, die acht Jahrhunderte Stadtgeschichte repräsentieren, reichen von frühmittelalterlichen bis zu barocken Stilformen und vermitteln ein authentisches Bild der urbanen Entwicklung vom Hochmittelalter bis in die Neuzeit. Der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche St. Servatius und dem Schloss erhebt sich majestätisch über der Stadt. Die Stiftskirche, ein Meisterwerk ottonischer Baukunst mit klarer architektonischer Gliederung, war Grablege der ottonischen Herrscher und bewahrt mit dem Quedlinburger Domschatz einen der bedeutendsten Kirchenschätze Europas. Die eindrucksvolle Stadtbefestigung mit wehrhaften Türmen und Mauerzügen zeugt von der einstigen strategischen Bedeutung Quedlinburgs, während das gotische Rathaus mit seinem steinernen Roland als Symbol bürgerlicher Freiheit den wirtschaftlichen und politischen Einfluss der Stadt unterstreicht. Der Fleischhof, einst Handelszentrum für Fleischwaren, ist ein weiteres eindrucksvolles Zeugnis der städtischen Blütezeit. Gernrode, nur wenige Kilometer entfernt, wurde im 10. Jahrhundert von Markgraf Gero gegründet und ist eng mit der ottonischen Geschichte verbunden. Die Stiftskirche St. Cyriakus gehört zu den herausragenden Bauwerken entlang der Straße der Romanik. Ihre kreuzförmige Emporenbasilika mit drei Apsiden ist nahezu vollständig in ihrer ursprünglichen ottonischen Form erhalten geblieben und vermittelt ein authentisches Bild frühmittelalterlicher Sakralarchitektur. Besonders bemerkenswert ist das im 11. Jahrhundert geschaffene Heilige Grab im südlichen Seitenschiff, die älteste erhaltene Nachbildung des Grabes Christi in Deutschland, das bis heute Pilger und Kunsthistoriker fasziniert. Das Rathaus von Gernrode und zahlreiche historische Fachwerkbauten ergänzen das architektonische Erbe und lassen die Geschichte der Stadt lebendig werden. Beide Städte vereinen in einzigartiger Weise kaiserliche und geistliche Traditionen mit bürgerlicher Baukunst und werden von der malerischen Harzlandschaft umrahmt, die das historische Flair eindrucksvoll verstärkt. (c)WV
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'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt
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Deutsche Fachwerkstädte - Route 4 Sachsen-Anhalt-Thüringen
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Tourismusinfos/Büro: Museumsverein, Münzenberg 61, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946-528850, Klosterkirche-Muenzenberg.de -
Evangelisches Pfarramt, Burgstraße 3, 06507 Gernrode, Tel. +49(0)39485 - 275, www.stiftskirche-gernrode.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Gernrode
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Gernrode
Gernrode ist ein geschichtsträchtiger Ort am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt und zählt zu den bedeutendsten Stationen dieser Route, geprägt von einer außergewöhnlich reichen geistlichen Tradition und einer hohen Dichte herausragender Baudenkmäler. Besonders hervorzuheben ist die Stiftskirche St. Cyriakus, die im Jahr 959 von Markgraf Gero auf dem Gelände seiner Burg gegründet wurde und zu den wichtigsten Zeugnissen ottonischer Architektur zählt sowie als Glanzpunkt der Straße der Romanik gilt. Die flachgedeckte, kreuzförmige Emporenbasilika mit drei Apsiden ist außergewöhnlich gut erhalten und erhielt im 12. Jahrhundert ihren markanten Westbau mit zwei Türmen, hohem Mittelbau und Apsis. Von großer baugeschichtlicher Bedeutung ist der Wechsel von Pfeilern und Säulen im Langhaus, durch den die Kirche als ältestes bekanntes Beispiel einer Emporenbasilika dieser Art in die Architekturgeschichte einging und maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des deutschen Hochmittelalters ausübte. Ein einzigartiges Zeugnis mittelalterlicher Frömmigkeit stellt das im 11. Jahrhundert nachträglich eingebaute Heilige Grab im südlichen Seitenschiff dar, die älteste erhaltene Nachbildung des Grabes Christi in Jerusalem in Deutschland. Ergänzt wird das eindrucksvolle Gesamtbild durch die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkgebäuden und dem Rathaus, das gemeinsam mit den umgebenden Bauten den unverwechselbaren Charakter des Ortes prägt und zu einem ruhigen Rundgang durch Geschichte, Architektur und Spiritualität einlädt. Gernrode vereint damit Kunstgeschichte, religiöses Erbe und Pilgertradition auf besonders eindrucksvolle Weise und gehört zu den Höhepunkten am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Evangelisches Pfarramt, Burgstraße 3, 06507 Gernrode, Tel. +49(0)39485 - 275, www.stiftskirche-gernrode.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Ballenstedt
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Ballenstedt
Ballenstedt am nördlichen Rand des Ostharzes ist eine ehemalige Residenzstadt mit einer eindrucksvollen Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht und eng mit den Anhaltischen Fürsten verbunden ist. Aus einer frühmittelalterlichen Siedlung entwickelte sich die Stadt rund um ein Benediktinerkloster, dessen bauliche Spuren bis heute im Stadtbild zu entdecken sind und die historische Tiefe des Ortes erlebbar machen. Das Rathaus, ein schmuckes Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1683, mit kunstvollen Holzschnitzereien, einem steilen Satteldach und fein verzierten Fassadendetails, bildet das Herzstück des Marktplatzes und steht als Symbol für das Selbstbewusstsein und die wirtschaftliche Stärke der Bürgerschaft. Schloss Ballenstedt erhebt sich majestätisch auf den Fundamenten des ehemaligen Klosters und wurde im 18. Jahrhundert zu einer weitläufigen barocken Residenz ausgebaut, die zu den bedeutendsten Schlossanlagen der Region zählt. Der langgestreckte Bau mit seinen klar gegliederten Fassaden, dem repräsentativen Treppenhaus und den prachtvollen Schlossgärten spiegelt den repräsentativen Lebensstil der Fürsten von Anhalt-Bernburg wider. Heute beherbergt das Schloss ein Museum, das wertvolle Exponate zur Geschichte des Fürstenhauses zeigt, und lockt Besucher zudem mit Konzerten und kulturellen Veranstaltungen im historischen Ambiente. Die St.-Nikolai-Kirche, eine eindrucksvolle spätgotische Hallenkirche mit einem hohen, schlanken Turm, kunstvoll gestaltetem Maßwerk und einer reich verzierten Innenausstattung, ist ein weiteres Juwel, das die religiöse und künstlerische Bedeutung Ballenstedts in der Spätgotik eindrucksvoll belegt. Neben den historischen Bauwerken lädt die Umgebung des Ostharzes mit ihren bewaldeten Hügeln, klaren Bächen und gut markierten Wanderwegen zu erholsamen Spaziergängen, Naturerkundungen und Ausblicken auf eine Landschaft ein, die die Geschichte Ballenstedts seit Jahrhunderten umrahmt. So vereint die Stadt auf harmonische Weise Geschichte, Kultur und Natur und macht den Besuch zu einem Erlebnis voller Entdeckungen. (c)WV
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'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt
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Tourismusinfos/Büro: Schloss Ballenstedt, Schlossplatz 3, 06493 Ballenstedt, Tel. +49(0)39483 - 82556, www.ballenstedt-information.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
Walbeck liegt am Rand des Mansfelder Berglandes im Ostharz und ist ein reizvoller Ortsteil der Stadt Hettstedt, der als Station am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt mit ruhiger Atmosphäre, geschichtlicher Tiefe und eindrucksvollen Bauwerken überzeugt. Prägend für das Ortsbild ist das Schloss Walbeck, das mit seiner historischen Bausubstanz und der umgebenden Anlage den besonderen Charakter des Ortes bestimmt und von der adeligen und regionalen Geschichte Walbecks zeugt, ein Spaziergang durch das Schlossumfeld ermöglicht es, die landschaftliche Lage ebenso zu genießen wie die stille Ausstrahlung vergangener Jahrhunderte. Von herausragender kulturhistorischer Bedeutung ist die Stiftsruine St. Marien, die als ehemaliges Benediktinerstift zu den wichtigsten Zeugnissen ottonischer Kunst in Sachsen-Anhalt zählt und bis heute eine starke Wirkung entfaltet. Besonders eindrucksvoll sind die weitgespannten Bögen des einstigen Mittelschiffs und des Chors, die trotz des ruinösen Zustands einen lebendigen Eindruck von der Größe und architektonischen Qualität der mittelalterlichen Klosteranlage vermitteln. Die Stiftsruine ist nicht nur ein Ort intensiver Geschichtsbegegnung, sondern auch ein Platz der Ruhe und Besinnung, der Pilgerinnen und Pilger ebenso wie kulturinteressierte Besucher zum Innehalten einlädt. Die Verbindung aus Schloss, bedeutender Klostertradition und stiller Harzlandschaft macht Walbeck zu einem lohnenden Etappenort am Jakobsweg, an dem sich Spiritualität, Geschichte und Natur auf harmonische Weise verbinden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
Hettstedt liegt an der Wipper im östlichen Harzvorland und ist ein geschichtsträchtiger Etappenort am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt, dessen Entwicklung über Jahrhunderte eng mit dem Kupferschieferbergbau verbunden war, die bis heute sichtbaren Halden erinnern eindrucksvoll an diese prägende Epoche und verleihen der Umgebung ein unverwechselbares Landschaftsbild. Zu den ältesten und bedeutendsten Bauwerken der Stadt zählt die St.-Jakobi-Kirche, eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die mit ihren klaren Proportionen, der großzügigen Raumwirkung und der sorgfältigen Ausgestaltung ein herausragendes Beispiel sakraler Baukunst dieser Zeit darstellt. Als Jakobskirche besitzt sie eine besondere spirituelle Bedeutung für Pilgerinnen und Pilger, die hier innehalten, zur Ruhe kommen und den bisherigen Weg reflektieren können. Die Verbindung aus bergbaulich geprägter Stadtgeschichte und geistlicher Tradition macht Hettstedt zu einem markanten Halt auf dem Jakobsweg, an dem sich regionale Identität, historische Tiefe und spirituelle Einkehr auf eindrucksvolle Weise begegnen. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
Klostermansfeld, malerisch in die sanften Hügel der Region Mansfeld-Südharz eingebettet, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die untrennbar mit dem um 1040 gegründeten Benediktinerkloster verbunden ist. Als Hauskloster und Begräbnisstätte der Mansfelder Grafen spielte es über Jahrhunderte eine zentrale Rolle im geistlichen und politischen Leben der Region. Trotz der schweren Plünderung und Zerstörung während des Bauernkriegs von 1525 blieb der Kern der romanischen Klosteranlage erhalten und wurde später durch aufwendige Restaurierungsarbeiten vor dem endgültigen Verfall bewahrt. Besonders die Klosterkirche stellt ein eindrucksvolles Beispiel romanischer Sakralarchitektur dar. Sie ist als dreischiffige, flach gedeckte Basilika mit durchlaufendem Querhaus, einer halbrunden Hauptapsis und zwei kleineren Nebenapsiden gestaltet – ein Aufbau, der die strenge Symmetrie und klare Formensprache der Romanik eindrucksvoll verdeutlicht. Der Turm, dessen massives Mauerwerk größtenteils aus der romanischen Zeit stammt, erhielt 1739 eine elegante barocke Haube, die den wehrhaften Charakter der Anlage um ein repräsentatives Element bereichert. Im Innenraum faszinieren zahlreiche originale Bauteile aus der Entstehungszeit: Der für den Rheinische Raum typische Stützenwechsel mit runden und polygonalen Säulen, die rundbogigen Fenster und die markanten Kämpferprofile im apsidial geschlossenen Chor sind Meisterwerke romanischer Baukunst. Kunsthistorisch besonders wertvoll ist der gotische Altar im Chorraum mit seinen filigran geschnitzten Figuren, die eine hohe künstlerische Qualität aufweisen und den Übergang zur Spätgotik veranschaulichen. Auch das Inventar aus dem 15. und 16. Jahrhundert, darunter liturgische Geräte und bemalte Holztafeln, vermittelt einen Eindruck von der einstigen Bedeutung des Klosters als geistliches Zentrum. Die Geschichte des Benediktinerklosters spiegelt nicht nur den Wandel religiöser und politischer Machtverhältnisse wider, sondern dokumentiert zugleich die Kontinuität sakraler Baukultur in Mitteldeutschland. Umgeben von der idyllischen Natur des Mansfelder Landes, in der Felder, Wälder und sanfte Höhenzüge eine malerische Kulisse bilden, lädt Klostermansfeld dazu ein, Geschichte, Architektur und Landschaft in harmonischer Einheit zu erleben. (c)WV
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'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt
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Tourismusinfos/Büro: Benediktinerkloster / Kirchengemeinde St. Marien, Kirchstr. 3, 06308 Klostermansfeld, Tel. +49(0)34772- 25 250, www.ev-kloster-Kirche.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Lutherstadt Eisleben
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Lutherstadt Eisleben
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Lutherstadt Eisleben
Die über tausend Jahre alte Lutherstadt Eisleben im östlichen Harzvorland, umgeben von den sanften Hügeln des Mansfelder Landes, ist untrennbar mit dem Leben und Wirken des Reformators Martin Luther verbunden und zählt zu den bedeutendsten Stätten der Reformationsgeschichte weltweit. Zahlreiche Gedenkstätten und historische Bauwerke lassen die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte lebendig werden und geben Einblick in das geistige und kulturelle Leben jener Epoche. Das Luther-Geburtshaus, eines der ältesten Museen Deutschlands und seit 1693 als Memorialstätte eingerichtet, fasziniert Besucher mit seiner barocken Straßenfassade und dem von Arkaden getragenen Laubengang. In den authentisch rekonstruierten Räumen werden wertvolle Exponate gezeigt, die anschaulich das Leben und die Kindheit Luthers vermitteln. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich das Luther-Sterbehaus, das später unter dem Namen Hotel „Graf von Mansfeld“ bekannt wurde und zu den eindrucksvollsten Erinnerungsorten der Reformation zählt. Das nahezu unverändert erhaltene Sterbezimmer lässt mit seiner schlichten Ausstattung den Geist des Reformators auf besondere Weise spürbar werden und gewährt eine sehr persönliche Begegnung mit seiner letzten Lebensstation. Das imposante historische Rathaus mit seiner prachtvollen Renaissance-Fassade und seinen kunstvoll verzierten Giebeln dokumentiert den einstigen Wohlstand und das bürgerliche Selbstbewusstsein der Stadt, während der Mansfelder Hof als eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Profanarchitektur die enge Verbindung der Stadt mit den Grafen von Mansfeld verdeutlicht. Die Stadtkirche St. Andreas mit ihrem mächtigen Turmpaar ist ein herausragendes Beispiel spätgotischer Baukunst und eng mit dem Wirken Luthers verbunden, der hier häufig predigte und damit das geistliche Leben der Stadt prägte. Ein weiteres kulturelles und spirituelles Highlight ist das Kloster St. Marien zu Helfta, das im 13. Jahrhundert als „Krone der deutschen Frauenklöster“ berühmt wurde und durch seine Gelehrten, insbesondere die Mystikerinnen Gertrud und Mechthild von Helfta, europaweite Bekanntheit erlangte. Nach Jahrhunderten des Verfalls wurde es 1999 durch Zisterzienserinnen wiederbelebt, die dem traditionsreichen Ort neues spirituelles Leben verliehen. Besucher können die eindrucksvolle Klosterkirche, die sorgfältig restaurierten Räume und die stillen Klostergärten besichtigen, die eine besondere Atmosphäre der Ruhe und Einkehr ausstrahlen. Lutherstadt Eisleben vereint auf einzigartige Weise religiöse Tradition, bürgerliche Baukunst und geistige Geschichte und vermittelt ein lebendiges Bild jener Zeit, in der der geistliche und gesellschaftliche Wandel des späten Mittelalters seinen Ausgang nahm. (c)WV
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Mücheln
Das Zisterzienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta, einst als „Krone der deutschen Frauenklöster“ gerühmt, gehört zu den bedeutendsten geistlichen Orten in Sachsen-Anhalt und blickt auf eine außergewöhnlich bewegte Geschichte zurück. Gegründet wurde das Kloster im Jahr 1229 durch Graf Burchard von Mansfeld zunächst in der Nähe der Burg Mansfeld, bevor es 1258 auf Betreiben der Äbtissin in den heutigen Eislebener Stadtteil Helfta verlegt wurde, wo sich seine geistige und kulturelle Bedeutung rasch entfaltete. Im 13. Jahrhundert erlangte das Kloster europaweite Berühmtheit durch die hohe Bildung seiner Ordensfrauen und ihre tief geprägte Christusmystik, die Helfta zu einem Zentrum weiblicher Gelehrsamkeit und Spiritualität des Mittelalters machte. Eine weitere Verlegung erfolgte 1343 vor die Stadtmauern von Eisleben, doch im Bauernkrieg wurde das Kloster 1525 zerstört und 1542 säkularisiert, anschließend diente das Gelände über Jahrhunderte landwirtschaftlichen Zwecken. Erst mit der Gründung des „Verbands der Freunde des Klosters Helfta“ im Jahr 1992 begann die Wiederentdeckung und der schrittweise Wiederaufbau der historischen Anlage, ein bedeutender Wendepunkt folgte 1999, als nach rund 450 Jahren wieder Zisterzienserinnen in Helfta einzogen und das Kloster erneut zu einem lebendigen geistlichen Ort wurde, heute besteht es als selbstständiges Priorat dieses Ordens. Die Klosterkirche präsentiert sich als langgestreckte, einschiffige Saalkirche mit geradem Ostabschluss und vermittelt mit ihren hohen, schmalen Giebelfenstern und erhaltenen Fragmenten mittelalterlicher Gestaltung eine eindrucksvolle Atmosphäre der Ruhe und Sammlung. Das Kloster Helfta verbindet auf besondere Weise Geschichte, Spiritualität und kulturelles Erbe und ist ein Ort stiller Einkehr, der Besucherinnen und Besucher tief berührt und die große geistige Tradition dieses außergewöhnlichen Frauenklosters bis heute spürbar macht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kloster St. Marien Helfta, Lindenstr. 36, 06295 Lutherstadt Eisleben, Tel. +49(0)3475 - 711500, www.kloster-helfta.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Querfurt
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Querfurt
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Querfurt
Die imposante Burg Querfurt erhebt sich majestätisch in der Region Saale in Sachsen-Anhalt und zählt zu den ältesten und größten Feudalburgen Deutschlands. Mit ihren drei markanten Türmen, den zwei mächtigen Ringmauern und den weitläufigen mittelalterlichen Befestigungsanlagen erstreckt sie sich über ein Gelände, das sogar die berühmte Wartburg bei Eisenach in Größe übertrifft. Die Geschichte der Burg reicht tief in die fränkische Zeit zurück, als sie als Sitz einer karolingischen Verwaltung diente und bereits im Hersfelder Zehntverzeichnis um 881/889 als eine der bedeutendsten der 18 dort genannten Burgen erwähnt wurde. Seit dem 10. Jahrhundert war Querfurt Residenz der Edlen von Querfurt, die die Burg als Machtzentrum nutzten und die regionale Geschichte wesentlich prägten. Das Burggelände bildet ein unregelmäßiges Rechteck, das durch natürliche Geländeabfälle und tiefe Gräben besonders gut geschützt wird. Zwei Ringmauern verstärken zusätzlich die Wehrhaftigkeit der Anlage, wobei die Innenmauer bereits 1198 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Zentrum des Burghofs steht die romanische Burgkirche aus dem 12. Jahrhundert mit ihrem charakteristischen kreuzförmigen Grundriss. Der oktogonale Vierungsturm, der Chor mit seinen kunstvollen Rundbögen und die beiden Querhausarme mit halbrunder Apsis zeugen von einer herausragenden mittelalterlichen Architektur. Weitere bedeutende romanische Bauwerke auf dem Burggelände sind der Palas, der einst als Wohn- und Repräsentationsgebäude diente, und der 'Dicke Heinrich', ein mächtiger Bergfried mit einer Höhe von 27,5 Metern und einem Durchmesser von 14,5 Metern, der als Wahrzeichen der Burg gilt. Heute beherbergt die Burg Querfurt im ehemaligen Palas ein Museum, das den Besuchern spannende Einblicke in die Geschichte der Burg und der gesamten Region bietet. Burg Querfurt bleibt damit ein lebendiges Zeugnis der Vergangenheit, dessen beeindruckende Architektur und reiche Historie Besucher aus aller Welt anzieht und fasziniert. (c)WV
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'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt
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Tourismusinfos/Büro: Burg Querfurt, 06268 Querfurt, Tel. +49(0)34771-52190, www.burg-querfurt.de
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Mücheln* - Jakobsweg in Sachsen-Anhalt
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Querfurt
Mücheln ist ein ruhiger Ort am Jakobsweg in Sachsen-Anhalt und wird vor allem durch die Dorfkirche St. Michael geprägt, die auf einem Muschelkalkplateau über dem Ort thront und als markantes Wahrzeichen schon von weitem sichtbar ist. Die Kirche St. Michael geht in ihren Ursprüngen auf das Jahr 1128 zurück und ist ein eindrucksvoller Bruchsteinbau, der die lange kirchliche Tradition des Ortes widerspiegelt. Besonders ins Auge fällt im Inneren der mächtige romanische Triumphbogen, der den Raum gliedert und bis heute die architektonische Wirkung der Kirche bestimmt, während die übrige Ausstattung bewusst schlicht gehalten ist und dadurch die historische Substanz besonders zur Geltung kommt. Eine besondere Bedeutung erhält der Kirchenraum durch zahlreiche Ausstattungsstücke aus umliegenden Dörfern, die in den 1960er und 1970er Jahren dem Braunkohlebergbau weichen mussten, darunter das Kirchengestühl, ein Pelikantaufständer, eine mittelalterliche Tür, ein Abendmahlsgemälde sowie eine Renaissancekanzel aus der Kirche St. Petri in Zorbau, deren Einwohner 1968 umgesiedelt wurden. Diese geretteten Kunst- und Ausstattungsgegenstände sind heute in St. Michael vereint, werden weiterhin liturgisch genutzt und verleihen der Kirche eine besondere Tiefe als Ort bewahrter Erinnerung, spiritueller Einkehr und gelebter Geschichte. Für Pilgerinnen und Pilger bietet Mücheln damit einen stillen und zugleich eindrucksvollen Halt, an dem sich Architektur, Regionalgeschichte und Besinnung auf dem Jakobsweg auf besondere Weise verbinden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Springberg 1, 06249 Mücheln, Tel. 034632/21520
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Freyburg
Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Freyburg
Freyburg an der Unstrut in der Region Burgenland in Sachsen-Anhalt ist eine malerische Stadt, deren Landschaft durch das tief eingeschnittene Unstruttal und die sanften Südhänge geprägt wird. Die kalkhaltigen Böden bieten ideale Voraussetzungen für den Weinbau, der das Bild der Umgebung maßgeblich prägt und Freyburg als Zentrum einer traditionsreichen Weinregion etabliert hat. Die Geschichte der Stadt reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als auf dem Berg östlich von Freyburg die imposante Neuenburg errichtet wurde. Diese Burg diente einst als Residenz des Thüringer Landgrafen Ludwig des Springers und beeindruckt durch ihre robuste Architektur und gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke. Ein besonderes architektonisches Highlight ist die Doppelkapelle, die um 1180 entstanden ist und als bedeutendes Zeugnis romanischer Baukunst gilt. Der romanische Bergfried, auch als Dicker Wilhelm bekannt, beherbergt heute das Schlossmuseum, das einen tiefgehenden Einblick in die Geschichte und Kultur der Region vermittelt. Über die Jahrhunderte wurde das Schloss mehrfach umgestaltet und erweitert, wobei es seine historische Substanz bewahrte und für Besucher zugänglich machte. Die St. Marienkirche zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Freyburgs. Als dreischiffige Basilika ursprünglich um 1225 erbaut und später zur Hallenkirche umgestaltet, besticht sie durch ihre romanischen Überreste, darunter der markante Vierungsturm mit Querschiff und Chorquadrat, die doppeltürmige Westfassade mit Vorhalle sowie das kunstvoll gearbeitete Stufenportal an der Rückseite. Besonders bemerkenswert sind der Altar, die Bauplastiken und zahlreiche Grabmäler, die Zeugnis von der langen Geschichte und dem künstlerischen Reichtum der Kirche ablegen. Das Geläut der Kirche mit Glocken aus dem 13. bis 16. Jahrhundert trägt mit seinem Klang zur einzigartigen Atmosphäre dieses historischen Ortes bei. Freyburg vereint auf harmonische Weise eindrucksvolle Geschichte, beeindruckende Architektur und eine reizvolle Landschaft, die Besucher aus allen Bereichen – von Kulturinteressierten bis zu Naturliebhabern – gleichermaßen begeistert. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schloss Neuenburg, Schloss 1, 06632 Freyburg (Unstrut), Tel. +49 (0)34464-35530, www.schloss-neuenburg.de -
St. Maien, Ev. Pfarramt Freyburg, Kirchstr. 7, 06632 Freyburg, Tel. 034464-27451
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt - Naumburg
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Naumburg in der reizvollen Region Burgenland-Sachsen-Anhalt präsentiert sich als bedeutende Stadt mit einem reichen historischen und architektonischen Erbe. Der malerische Marktplatz mit seinen prächtigen Bürgerhäusern und dem imposanten Rathaus bildet das lebendige Herz der Stadt und spiegelt ihre lange Geschichte wider. Das Marientor, ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Verteidigungsarchitektur, erinnert an die einstigen Befestigungsanlagen Naumburgs und gewährt einen Einblick in das städtische Leben vergangener Jahrhunderte. Auf einem Plateau über der Saale erheben sich zwei herausragende Bauwerke der Bischofsstadt: der prachtvolle Dom St. Peter und Paul und die Aegidienkurie, die zusammen das Stadtbild maßgeblich prägen. Der Naumburger Dom zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Straße der Romanik. Seine Architektur vereint auf einzigartige Weise romanische und gotische Stilelemente, die harmonisch miteinander verschmelzen. Besonders berühmt sind die lebensnah gestalteten Stifterfiguren, unter denen die berühmte Uta von Ballenstedt Besucher aus aller Welt fasziniert. Diese zwölf hochadeligen Figuren aus dem 11. Jahrhundert beeindrucken durch ihre außergewöhnliche Realitätsnähe, die für die Romanik ungewöhnlich ist. Der Domschatz im romanischen Kellergewölbe beherbergt wertvolle Kunstwerke aus Mittelalter und Renaissance und bietet einen weiteren Höhepunkt für kunst- und kulturinteressierte Besucher. Bad Kösen, als Kurort und Solbad ein malerischer Ortsteil von Naumburg, lädt mit seiner weitläufigen Saale-Promenade zu entspannten Spaziergängen und Radtouren ein. Schiffstouren auf der idyllischen Saale ermöglichen zudem einen besonderen Blick auf die Umgebung. Die imposante Rudelsburg thront auf einem felsigen Muschelkalkrücken über dem Saaletal und gilt als eine der schönsten Höhenburgen Mitteldeutschlands. Neben ihr erheben sich die Ruinen der Burg Saaleck mit ihren markanten Türmen, die ebenfalls eine bedeutende mittelalterliche Geschichte erzählen. Das Zisterzienserkloster Schulpforte, im Jahr 1137 gegründet, entwickelte sich bis zur Säkularisation 1540 zum mächtigsten und reichsten Kloster Mitteldeutschlands. Die Klosteranlage mit ihrer gotischen Klosterkirche, romanischen Resten und weiteren historischen Gebäuden zeugt von großer religiöser, wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung. Nach der Auflösung des Klosters wurde hier die berühmte Landesschule Pforta eingerichtet, die bis heute besteht und Persönlichkeiten wie Friedrich Nietzsche, Johann Gottlieb Fichte und Leopold von Ranke hervorbrachte. Besucher können die historischen Gebäude besichtigen und dabei bedeutende Kunstwerke verschiedener Epochen, darunter Epitaphe und den berühmten Dreikönigsaltar, bewundern. Naumburg bietet somit eine einzigartige Verbindung von Geschichte, Architektur, Kultur und Natur und stellt für Besucher aus aller Welt ein faszinierendes Reiseziel dar, das sowohl zum Entdecken als auch zum Verweilen einlädt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Naumburger Dom, Domplatz 16/17, 06618 Naumburg, Tel. +49(0)3445-2301133, www.naumburger-dom.de
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Jakobsweg in Sachsen-Anhalt -
Die Ruine der Eckartsburg erhebt sich majestätisch über der Stadt Eckartsberga und stellt ein faszinierendes Zeugnis mittelalterlicher Architektur und Geschichte dar. Ihre beeindruckende Erscheinung und die bewegte Vergangenheit ziehen Besucher aus nah und fern an. Erstmals im Jahr 1066 erwähnt, erhielt die Burg ihre heutige Form und Bedeutung durch die Gründung um 1190 durch Ludwig den Springer. Diese Zeit markierte den Beginn einer glanzvollen Ära, in der die Burg den Ludowingischen Herrschaftsbereich im Osten sicherte und die Kontrolle über bedeutende Verkehrswege gewährleistete. In den Ruinen sind deutlich eine romanische und zwei gotische Bauphasen zu erkennen, die ihr ein facettenreiches und historisch bedeutsames Erscheinungsbild verleihen. Die Burganlage gliedert sich in zwei Höfe, beherbergt jeweils einen Bergfried sowie ein Torhaus und vermittelt den Eindruck einer geschlossenen romanischen Festung. Einst war die Burg von einem 14 bis 20 Meter tiefen Schutzgraben und einer massiven Ringmauer umgeben, was die Wehrhaftigkeit eindrucksvoll unterstreicht. Besonders hervorzuheben ist der 36 Meter hohe Bergfried, der nicht nur eine beeindruckende Aussicht auf die umliegende Landschaft bietet, sondern auch ein kleines Museum beherbergt, in dem Besucher Relikte vergangener Zeiten bestaunen können. Der Wohnturm der Kernburg enthält ein romanisches, gekuppeltes Doppelfenster mit originaler Mittelsäule sowie Reste eines Kamins, Türgewändes und Schlitzfenstern im Palas. Der Marterturm aus der frühen Gotik diente einst als Gefängnis und ergänzt das facettenreiche Bauensemble. Die eindrucksvolle Architektur, die reizvolle Umgebung und die spannende Geschichte machen die Eckartsburg zu einem lohnenden Ziel für Geschichtsinteressierte und Entdecker gleichermaßen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eckartsburg, Burgweg 13b, 06648 Eckartsberga, Tel. +49(0)34467-20415, www.eckartsburg.de
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Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V.
Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTV), gegründet im Jahr 1990, ist der Dachverband der Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt. Neben der tourismuspolitischen Interessenvertretung ist der LTV für die Umsetzung von Klassifizierungs- und Zertifizierungssystemen im Tourismus auf Landesebene zuständig und fördert einheitliche Qualitätsstandards und Klassifizierungssysteme zur Gästeorientierung. Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. bietet sich als politisch neutrales Dach an, um zu informieren, kommunizieren, bündeln, recherchieren, bewerten, beraten, kanalisieren, steuern, Schwerpunkte zu setzen und zur Themenbildung beizutragen. Über seine Mitgliederstrukturen weist er kommunale und regionale Verankerungen, als auch landesrelevante fachliche Verknüpfungen auf. Zu den 19 Mitgliedern zählen die touristischen Regionalverbände, Fachverbände (Camping, Heilbäder/Kurorte, Blaues Band, Gartenträume), die Landesmarketinggesellschaft (IMG), der OSV, der ADAC, die IHK, die Deutsche Bahn und die Hochschule Harz. Mit der Initiierung und Betreuung von Projekten trägt der LTV maßgeblich zur Angebotsentwicklung und Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Land bei. Mit Zahlen, Daten, Fakten untermauert der Verband die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.
Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-7384300, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Bildernachweis:
ohne Kennzeichung Ingrid Walder + Achim Walder
*1) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - F. Boxler
*2) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V.
*3) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - FOTO-Design Werner Klapper
*4) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - J. Richter
*5) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Frank-Boxler
*6) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Guido-Siebert
*7) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jens-Wolf
*8) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*9)
Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Eichler-Ekkehart
*10)
Kloster-Michaelstein Armin-Herrmann
*11)
Kloster-Michaelstein Bader, Michael
*12)
Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Burg-Falkenstein
*13)
Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Ray-Sam
*14) Förderverein-Welterbe-Saale-Unstrut_Guido-Siebert
*15) Stadt-Naumburg-Kultur-Tourismus
*16) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*17) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Schrader-Ulrich
*18) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*19) harzVISION-Die-Marketingagentur, Hesse-Michael
*20) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*21) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Klaus-Wycisk
*22) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*23) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*24) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jurajäk
*25) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Dr. Wolfgang-Kuback
*26) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*27) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Mothes-Volker
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
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Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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