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Reiseführer Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt
Von Großwulkow über Magdeburg, Halberstadt und Naumburg nach Eckardsberga

Jakobsweg in Sachsen-AnhaltJakobsweg in Sachsen-Anhalt -

Reiseführer zum Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt von Großwulkow - Jerichow - Tangermünde - Stendal - Hohenwarthe - Magdeburg - Schönebeck - Schönebeck-Salzelmen - Egeln - Kloster Gröningen - Schwanebeck - Huysburg - Halberstadt - Quedlinburg - Ballenstedt - Walbeck - Hettstedt - Klostermansfeld - Lutherstadt Eisleben - Lutherstadt Eisleben - Helfta- Querfurt- Mücheln - Freyburg - Naumburg nach Eckhardtsberga

Reiseführer Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

Der Jakobsweg in Sachsen-Anhalt führt über 370 km von der brandenburgischen zur thüringischen Landesgrenze. Für Pilgernde schließt sich eine Lücke im Netz europäischer Pilgerwege: Sie können jetzt aus Polen und Skandinavien durch Sachsen-Anhalt einem Jakobus-Pilgerweg folgen. Schon immer war Mitteldeutschland Durchgangsland für Pilgernde aus dem Norden und Osten und die heutige Landeshauptstadt Magdeburg eine verbindende Drehscheibe mit dem Süden und Westen Europas. So greift dieser Weg weit über Sachsen-Anhalt hinaus und lässt uns die Verbundenheit der Länder Europas erleben. Von Magdeburg sind es 2.900 km nach Santiago de Compostela. Auf dem Weg treffen Pilgernde auf Kirchen und Klöster, Kathedralen und Kapellen. Sie sind Zeichen des christlichen Glaubens und unserer gemeinsamen Wurzeln in den verschiedenen Ländern Europas. 32 Kirchen am Weg als geistliche Stationen für Pilger Evangelische und katholische Kirchen und Klöster am Wege laden Pilger ein zu Stille, Besinnung und Gebet. Hier können Sie auch den Pilgerstempel erhalten. Der St. Jakobus Pilgerweg Sachsen-Anhalt ist mit einer stilisierten Muschel, dem europäischen Jakobusweg-Zeichen ausgeschildert und wird weitgehend auf Wander- und Radwegen geführt.

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Inhaltsverzeichnis Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

Sehenswertes und Sehenswürdigkeiten

  *     sehenswert, wenn am Reiseweg

  **    sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher

  ***   besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert


  • Großwulkow
  • Jerichow
  • Tangermünde
  • Stendal
  • Hohenwarthe
  • Magdeburg
  • Schönebeck
  • Schönebeck-Salzelmen
  • Egeln
  • Kloster Gröningen
  • Schwanebeck
  • Huysburg
  • Halberstadt
  • Quedlinburg
  • Ballenstedt
  • Walbeck
  • Hettstedt
  • Klostermansfeld
  • Lutherstadt Eisleben
  • Lutherstadt Eisleben - Helfta
  • Querfurt
  • Mücheln
  • Freyburg
  • Naumburg
  • Eckhardtsberga

Impressum:

Herausgeber und Autor: Achim Walder
Mitarbeiter: Sebastian Walder, Andrea Junk, Elke Beckert
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder + Achim Walder
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Bildnachweis: am Ende dieser Seite.

© Walder-Verlag, Kreuztal, www.walder-verlag.de - e-Mail an den Walder-Verlag
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Großwulkow - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: romanische Kirche

Großwulkow ist ein Ortsteil der Gemeinde Jericho, die Teil des Jakobsweges ist. Der Ort wurde 1144 in der Stiftungsurkunde des Klosters Jerichow erstmals urkundlich erwähnt. Auffallendste Sehenswürdigkeit hier ist die romanische Kirche, ein Backsteinbau aus dem 12. Jahrhundert mit Taufe und Triumphkreuz aus dem 12. Jh., einer Glocke aus der Zeit um 1200 und Ausstattungen aus dem 18. Jh.


Weitere Orte und Städte mit Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes in Sachsen-Anhalt'

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Jerichow - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Jerichow* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Kloster Jerichow, Stadtkirche

Jerichow, die Stadt die dem Jerichower Land seinen Namen gab, wurde Ende 1144 erstmals urkundlich erwähnt. Prächtigstes Bauwerk der Gemeinde ist das Kloster Jerichow, zu dem Sakristei, Kreuzgang, zwei Refektorien und der Kapitelsaal gehören. Sein Bau war im Jahr 1240 vollendet. Eine Besichtigung der imposanten Anlage mit ihren kunstvollen Steinsäulen und dem Museum ist ein Muss bei einem Besuch in Jerichow.
Jerichow - Prämonstratenserstift St. Marien und St. Nikolai: Der Magdeburger Domprobst und spätere Erzbischof von Bremen Graf Hartwig von Stade stiftete 1144 sein Besitztum zwischen Havel und Elbe dem Erzbistum Magdeburg. Er wollte für das Seelenheil seiner Familie ein Prämonstratenserkloster gründen, das im Dezember 1144 von König Konrad III. bestätigt und in der Nähe des Marktes erbaut wurde. Ein Standortwechsel wurde aber bald wegen des Marktlärms notwendig und so erfolgte ein Neuaufbau des Klosters etwas außerhalb an heutiger Stelle. Der Bau der Stiftskirche, der 1148 begonnen wurde, ist Vorbild für den Kirchenbau im gesamten altmärkischen Raum. In den Jahren zwischen 1149 und 1172 entstand die dreischiffige, kreuzförmige Basilika mit Chor und kleineren Apsiden an den Querschiffen. Im Westen wurde der Bau zunächst ohne Türme ausgeführt. Zwischen 1172 und 1200 erfolgte der Einbau der zweischiffigen Krypta und der Nebenchöre sowie der Bau der Turmuntergeschosse. In einem dritten Bauabschnitt zwischen 1200 und 1240 wurde der Bau der Westtürme (Vollendung 15. Jh.) vorangetrieben und Kreuzgang und Sommerrefektorium wurden errichtet. Der Kreuzgang, beeinflusst durch den Neubau des Magdeburger Domes, trägt bereits gotische Züge, nur der Ostflügel ist noch weitestgehend in seinem originalen Zustand erhalten. Da Kirche und Kreuzgang schon im 17. Jh. baufällig waren, wurde die Kirche ab 1684 unter Kurfürst Friedrich Wilhelm wieder instand gesetzt. Im 18. Jh. wurde aufgrund der Baufälligkeit der Dachreiter auf der Vierung abgetragen. Umfassende Restaurierungen erfolgten zwischen 1853 und 1856 und nochmal zwischen 1955 und 1966. Zur Erstausstattung der Kirche gehört ein Osterleuchter, der auf die Zeit um 1170 datiert wird und dessen eingeritzte Figuren u. a. Christus mit einer Schriftrolle zeigen sowie Petrus und Paulus.
Jerichow - Stadtkirche: Die Stadtkirche wurde Ende des 12. Jahrhunderts im spätromanischen Stil errichtet. Sie steht zwar im Schatten des berühmten Jerichower Klosters, hat aber dennoch viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der Backsteinbau mit einer Flachdecke, eingezogenem Rechteckchor und einem Kirchenschiff war ursprünglich turmlos, seinen Fachwerkturm erhielt er erst im 17. Jh.. Sehenswert sind besonders die barocke Ausstattung des Kirchenschiffes, die Figuren- und Reliefgrabsteine, die Hufeisenempore und das Renaissance-Epitaph von Sebastian Ertle.


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Prämonstratenserstift St. Marien und St. Nikolai, Am Kloster 1, 39319 Jerichow, Tel. +49(0)39343-929925, www.stiftung-kloster-jerichow.de

Stadtkirche, Karl-Liebknecht-Straße 10, 39319 Jerichow, Tel. +49(0)39343-256, www.jerichow.de

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Tangermünde*** - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Tangermünde*** - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, mittelalterliche Stadtbefestigung, historisches Rathaus, Burganlage, St. Stephan, St. Nikolai, Neustädter Tor, Storchenturm

Tangermünde, eine Kleinstadt mit fast 1000-jähriger Geschichte, besticht mit ihrer nahezu geschlossenen Stadtmauer mit Neustädter-, Hünerdorfer- und Elbtor. Der höchste von 12 Türmen der Stadt gehört zur St. Stephanskirche. Von der einst mächtigen Burganlage Tangermünde sind nur Teile erhalten. Besonders beeindruckend ist der Schaugiebel des historischen Rathauses, das zu den schönsten spätgotischen Bauwerken in ganz Norddeutschland zählt.


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Stendal - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Stendal** - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Dom, St. Marien, Rathaus, Roland, Uenglinger Tor, Tangermünder Tor

Im Norden Sachsen Anhalts liegt die größte Stadt der Altmark, Stendal, die im Jahre 1022 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Am Rande der Altstadt erhebt sich der Dom St. Nikolaus, ein spätgotischer Backsteinbau mit eindrucksvoller spätmittelalterlicher Glasmalerei. Nicht minder sehenswert sind die Marienkirche samt Rathaus mit Rolandstatue im Herzen der Stadt sowie das Uenglinger und das Tangermünder Tor, beide Teil der ehemaligen Stadtbefestigung.


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Wolmirstedt - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Schloss Wolmirstedt, Schlosskapelle

An der Ohre, einem Nebenfluss der Elbe liegt die Stadt Wolmirstedt, deren südliches Stadtgebiet vom Mittellandkanal durchquert wird. Über der Stadt erhebt sich das Schloss Wolmirstedt, eine erstmals 1009 urkundlich erwähnte mittelalterliche Burganlage. Eine weitere Attraktion stellt die historische Schlosskapelle aus dem 15. Jh. dar, ein beeindruckendes Zeugnis der Backsteingotik.


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Hohenwarthe - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

Hohenwarthe* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: kath. Pfarrkirche, Schleuse, Trogbrücke

Die Besiedlungsgeschichte der Gemeinde Hohenwarte in Sachsen Anhalt reicht 4500 Jahre zurück. Lohnende Ausflugsziele sind die kath. Pfarrkirche aus dem 11. Jh. hoch über dem Ort, mit gotischem Westturm und Chor und barockisiertem Langhaus. Nicht minder sehenswert sind die Schleuse Hohenwarte und die 918 m lange Trogbrücke, ein Juwel der Brückenbaukunst.


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Magdeburg - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Magdeburg*** - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Dom, Kloster Unser Lieben Frauen, Alter Markt, Magdeburger Reiter, St. Petri, St. Johannis, Hundertwasserhaus

Magdeburg ist die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und liegt an der mittleren Elbe und am Ostrand der Magdeburger Börde. Die Stadt ist bereits 1200 Jahre alt und zählt somit zu den ältesten Städten in den östlichen Bundesländern. Magdeburg bietet seinen Besuchern ein breites Spektrum an Sehenswürdigkeiten. Besonders sehenswert ist der Dom St. Mauritius und Katharina, der erste gotisch konzipierte Bau einer Kathedrale auf deutschem Boden und einer der größten Kirchenbauten Deutschlands. Für Kunstliebhaber lohnt sich der Besuch der Grünen Zitadelle. Dort befindet sich eines der letzten architektonischen Meisterwerke des Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Alte Markt mit dem Magdeburger Reiter, eine Bronzekopie des ersten frei stehenden Reiterstandbildes nördlich der Alpen. Für vielfältige Wandermöglichkeiten ist Magdeburg der ideale Ausgangspunkt. Die weitläufige Elbpromenade lädt zum schlendern und Fahrrad fahren ein. Ebenso sind Schifffahrten und kleine Rundfahrten auf der idyllischen Elbe möglich.
Magdeburg - Dom: Der Dom St. Mauritius und St. Katharina ist das herausragende Bauwerk und Besuchermagnet an der Straße der Romanik. 1209 wurde mit dem Neubau des Doms begonnen, nachdem der ottonische Bau von 937 einem verheerenden Brand zum Opfer fiel. Im Mittelalter war Magdeburg ein politisches Zentrum Europas und galt neben Konstantinopel als 'Drittes Rom'. Otto der Große, Sohn König Heinrichs I. aus dem sächsischen Geschlecht der Liudolfinger, erwählte Magdeburg zu seinem Lieblingsort und überreichte ihn seiner ersten Frau Editha als Morgengabe. Im Jahre 937 wurde das Moritzkloster gegründet. 946 wurde hier Editha begraben, deren Grablege sich heute im östlichen Chorumgang befindet. Nach seiner Kaiserkrönung im Jahr 962 ließ Otto der Große den Dom zum Erzbistum ausbauen und 968 wurde das neue Erzbistum gegründet. Als Otto der Große 973 starb, wurden seine Gebeine im Magdeburger Dom beigesetzt. Der ottonische Dom brannte 1207 ab. An dieser Stelle ließ Erzbischof Albrecht von Käfernburg einen neuen Dom errichten, den ersten gotischen Kathedralbau und eine der größten Kirchen auf deutschem Boden. In den darauffolgenden Jahrhunderten entstand eine Vielzahl an Figuren und Figurengruppen, u. a. das Herrscherpaar in der sechzehneckigen Kapelle, die klugen und törichten Jungfrauen in der Paradiesvorhalle und verschiedene Darstellungen der Schutzpatrone Mauritius und Katharina. Aus dem ottonischen Bauwerk sind u. a. noch der Taufstein aus Rosenporphyr und die Säulen im Hohen Chor in den Neubau eingefügt worden. Das Grab Ottos des Großen mit einer Deckplatte aus Marmor befindet sich ebenso im Hohen Chor. 1520 wurde der gotische Dom fertiggestellt und zeichnet sich trotz seiner 311 Baujahre in vollendet wirkender Erscheinung aus.
Magdeburg - Kloster Unser lieben Frauen: Erzbischof Gero gründete um 1017/18 ein Kollegiatstift. Als Norbert von Xanten, Gründer des Prämonstratenserordens, in Magdeburg Erzbischof wurde, löste er 1129 das Kollegiatstift auf und errichtete an dieser Stelle das Mutterkloster für seinen Orden und machte es zum Ausgangspunkt für die Missionierung im Osten. Das Bauwerk gehört zu den besterhaltenen Zeugnissen der Romanik. Von dem Ursprungsbau Geros blieb nichts übrig. Zwischen 1063 und 1078 entstand eine kreuzförmige dreischiffige Säulenbasilika. Ab 1129 wurde der Westbau begonnen und erst in der 2. Hälfte des 12. Jh. fertig gestellt. Der Innenraum zeichnet sich besonders durch seine acht Arkaden aus, die mit ihren Säulen einen charakteristischen Wechsel zwischen hellen und dunkelroten Sandsteinquadern aufweisen. Nach einem Stadtbrand im Jahr 1188 wurden die Säulen durch Pfeiler ausgewechselt und zwischen Chor und Nordquerhaus fügte man die 'Hochsäulige Kapelle' an. Zwischen 1220 und 1240 entstanden im Quer- und Langhaus und im Chor frühgotische Gewölbe. Von dem einst reichen Schatz des Klosters an Bildern und anderen Einrichtungsgegenständen ist nichts mehr erhalten, einige Marmor- und Grabplatten befinden sich im Querschiff, in der Kapelle und im Kreuzgang. An das Kirchenschiff schließen sich im Norden die Klausurgewölbe und der Kreuzgang an. Eine bauliche Besonderheit befindet sich an dessen Ostflügel, das kreisrunde, zweigeschossige Brunnenhaus, das für die Schneidung und Pflege der Tonsur diente. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster stark beschädigt und ab 1947 wieder aufgebaut. Nach der Restaurierung wurde die Kirche 1977 als Konzerthalle >>Georg Philipp Telemann<< eingeweiht.


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Dom zu Magdeburg, Am Dom 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5432414, www.magdeburgerdom.de
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4-6, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-565020, www.kunstmuseum-magdeburg.de

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Schönebeck - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Schönebeck* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: St. Jakobi-Kirche, Salzturm, Markt, Rathaus

Die lebendige Stadt Schönebeck liegt am östlichen Rand der Magdeburger Börde. Von ihrer wechselvollen Geschichte zeugen zahlreiche Bauwerke. Darunter die St.-Jakobi-Kirche, eine dreischiffige Basilika aus dem 13. Jh. oder das Marktensemble mit dem Rathaus aus dem 18. Jh., dem gegenüberliegenden Salzturm, einem Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung sowie dem Marktbrunnen.


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Schönebeck-Salzelmen - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Schönebeck-Salzelmen* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Gradierwerk, Stadtmauer, Johanniskirche, Rathaus, Kreisgrabenanlage Pömmelte

Bad Salzelmen ist ein Stadtteil von Schönebeck, der seit mehr als 800 Jahren von der Salzgewinnung geprägt ist. Er ist bekannt für seinen Solepark, dem ältesten Soleheilbad Deutschlands. Das 1837 m lange Gradierwerk wurde zwischen 1756 und 1765 errichtet. Von dem einstigen Wohlstand zeugen auch heute noch Teile der ehemaligen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert sowie die Johanniskirche und das ehemalige Rathaus, beide aus dem 15. Jahrhundert. In Pömmelte konnte ein prähistorisches Ringheiligtum in Form einer Kreisgrabenanlage von vor 4000 Jahren ausgegraben und rekonstruiert werden.


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Egeln - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Egeln* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Wasserburg, Klosterkirche Marienstuhl, Adlerapotheke, St. Christophorus

Am Marktplatz hat sich die um 1700 errichtete Adlerapotheke erhalten. Die Stadtkirche St. Christophorus wurde 1206 erstmals erwähnt. Ihr Pfarrhaus von 1581 zählt zu den ältesten evangelischen Pfarrhäusern Ostdeutschlands. Weitere sehenswerte Gebäude sind die Wasserburg und die Klosterkirche Marienstuhl.

Zisterzienserinnenklosters Marienstuhl: Die heute noch erhaltenen Gebäude des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Marienstuhl wurden in den Jahren 1696-1734 errichtet; die Klostergründung geht jedoch schon auf das Jahr 1259 zurück. Der Edelherr Otto von Hadmersleben stiftete auf Veranlassung seiner Gemahlin, Jutta von Blankenburg, am 14. März 1259 das Kloster Marienstuhl, damit dort “gottgeweihte Jungfrauen nach der Regel des heiligen Bernhard im Orden von Zisterz” dienen sollen. Die erste Äbtissin war Mechthild von Blankenburg, die Schwester der Gräfin Jutta. Durch umfangreiche Stiftungen erlangte das Kloster bald wirtschaftliche Unabhängigkeit. Da die Ordensregel der Zisterzienser, neben Andacht und Gebet, auch Gartenarbeit vorschreibt, wurden vom Kloster Ackerbau und Viehzucht betrieben. Daneben gab es noch eine Heilkräuterzucht, eine Apotheke, ein Siechenhaus, eine Paramentenstickerei, die Klosterschule sowie Fischerei, Brauerei, Meierei und Bäckerei. Mit Einführung der Reformation im Jahre 1547 wurde die Stadt Egeln evangelisch, das Kloster hielt jedoch am alten Glauben fest. In den Jahren 1577-1730 wurde jedoch die Klosterkirche von der evangelischen Altemarktgemeinde mitbenutzt. Unter der Äbtissin Maria Zeiseler und dem Propst Christoph Jordan wurde in den Jahren 1696-1719 der gesamte Klosterkomplex einschließlich Wirtschaftsgebäuden und Klostermauer neu errichtet. Im Jahre 1730 wurde dann, unter der Äbtissin Katharina Musäus, für die evangelische Gemeinde von Altemarkt eine neue Kirche gebaut (jetzt Katharinenkapelle am Friedhof) und danach wurde auch der Neubau der Klosterkirche begonnen. Hierzu wurde die alte gotische Klosterkirche bis auf die Grundmauern abgetragen, und um ein Drittel vergrößert wieder aufgebaut, so dass sie nach Osten hin aus dem Klausurquadrum herausragte. Der 1732 unter der Äbtissin Katharina Musäus begonnene Bau wurde 1734 unter der Äbtissin Anna Margaretha Müller vollendet. Bis 1738 hatten die Künstler zu tun, um die noch heute erhaltene einzigartige barocke Inneneinrichtung fertigzustellen. 1769 erhielt das Kloster für seine Bereitwilligkeit 30 Häuser für aus Frankreich vertriebene Hugenotten zu erbauen, vom König Friedrich II endgültig die Erlaubnis der freien Propstwahl und der katholischen Seelsorgetätigkeit für die Stadt Egeln und Umgebung. Im Jahre 1809 wurde das Kloster Marienstuhl durch den Bruder Napoleons, Jerome von Westphalen, aufgelöst, zur Füllung seiner Kriegskasse verkauft und bis heute als Landwirtschaftliches Gut genutzt. Die Klosterkirche blieb der katholischen Gemeinde erhalten und wurde in den Jahren 1961-1989 und 2002 umfassend restauriert und ist ein Anziehungspunkt für Gottesdienstbesucher und Kunstkenner. Seit Juli 2005 ist die Klosterkirche Stationskirche des St. Jakobus Pilgerweges durch Sachsen-Anhalt. Die alte Orgel wurde durch den Orgelbauer Ernst Röver 1892 zum Teil erneuert und hat 28 klingende Register mit 1783 Pfeifen und gehört mit zu den ältesten Orgeln im Bistum Magdeburg.
Wasserburg Egeln: Die von Wasser umflossene Niederungsburg am östlichen Stadtrand von Egeln wurde 1207 erstmalig als Besitz des Kloster Gernrode erwähnt und 1250 von den Edlen von Hadmersleben erobert. 166 Jahre regierten die Herren von Hadmersleben in der Herrschaft Egeln. Danach kam Egeln in den Besitz des Magdeburger Domkapitels und wurde als Sommerresidenz und Tafelgut genutzt. Ab 1430 begann eine umfangreiche Phase des Umbaus und der Erweiterung der Burganlage. Zweimal wird auch davon berichtet dass in schwierigen Zeiten der komplette Magdeburger Domschatz auf die Burg Egeln ausgelagert wurde, was von der Wehrhaftigkeit der Anlage in damaliger Zeit zeugt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrfach von Schweden und Kaiserlichen belagert und auch eingenommen. 1631 schenkte der schwedische König Gustav Adolf dem Generalfeldmarschall Johann Banèr für seine Verdienste in der Schlacht von Breitenfels die Ämter Hadmersleben und Egeln, 1632 bezog Banér mit seiner Familie die Burg Egeln. Nach dem Westfälischen Frieden wurde die Burg preußische Domäne und als Pachtgut an verdiente Offiziere vergeben, die auch die Funktion eines königlichen Amtmannes ausübten. Hierbei ist vor allen Dingen die Familie Wilhelm und Friederike Wahnschaffe zu nennen, die in den schwierigen Zeiten der napolionischen Kriege Inhaber des Amtes Egeln waren. Neben den wechselnden Besatzungen, bei denen zeitweilig bis zu 200 Soldaten einquartiert und beköstigt werden mußten, waren auch solche berühmten Personen wie Königin Luise von Preußen, der spätere schwedische König Graf Bernadotte und General Blücher mit ihrem Gefolge zu Besuch. Nach 1945 war die Anlage Volkseigenes Gut, das Interesse für den Erhalt der historischen Gebäude jedoch gering, so das eine Periode des zunehmenden Verfalls begann. 1987 gelang es dem Egelner Uhrmacher Hans Grube den Direktor des Gutes für die “Aktion Wasserburg” zu gewinnen und somit einen Stadtratsbeschluß zu verhindern den bereits verlandeten Burggraben gänzlich mit Bauschutt zu verfüllen. Auf sein Betreiben wurden ab 1991 der Bergfried und das Torhaus restauriert und beherbergen seit 1993 das Egelner Museum für Vor- und Früh- sowie Stadtgeschichte. Im Oktober 1995 kam die Burgan Auf der Oberburg entstanden bisher eine Freilichtbühne, das Kreativzentrum des Förderverein, eine Malschule und ein Kellertheater. lage in den Besitz der Stadt Egeln und wird seitdem zum kulturellen Zentrum der Region ausgebaut. In der Unterburg gibt es eine Bogenschießanlage und ein Open Air Theater. Im Museumsfoyer, im Torhaus der Oberburg, ist seit 1998 ein Eheschließungszimmer eingerichtet, die anschließende Hochzeitsfeier kann im Kellergewölbe der Burg ausgerichtet werden. Im Obergeschoß des Herrenhauses befindet sich ein historisches Café und die Burgherberge.
(c) Text: Uwe Lachmuth


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Kloster Gröningen - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Gröningen* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Klosterkirche St. Vitus

Die Besonderheit der Klosterkirche Gröningen ist ein achteckiger Vierungsturm, der den Anblick bis in die Ferne prägt und einzigartig in Sachsen-Anhalt ist. Das ehemalige Benediktinerkloster wurde 936 von der Abtei Corvey eingerichtet. Erhalten geblieben ist die Kirche St. Vitus. Sie verfügt zwar über den üblichen Kreuzgrundriss, unterscheidet sich aber durch den für armenische Kirchen üblichen, achteckigen Vierungsturm stark von hiesigen Kirchen. Der Kirchenbau ist eine typisch romanische, dreischiffige Basilika mit Querschiff, ausgeschiedener Vierung und dreiapsidialem Staffelchor. Leider ist sie nicht vollständig erhalten, da im Zuge der Reformation Seitenschiffe, Seitenchöre, die drei Apsiden und die Untergeschosse der vorgesehenen Westtürme abgerissen wurden. Der Ursprungscharakter als Basilika ging verloren. Trotz dieser Veränderungen ist die Klosterkirche St. Vitus eines der eindrucksvollsten Bauwerke an der Straße der Romanik. Entgegen dem schlichten Äußeren mit reizvollen Biforienfenstern, beeindruckt das Innere durch romanische Wandmalereien, Reliefs und Plastiken von hoher künstlerischer Bedeutung. Die Origniale der Emporenreliefs, welche Christus als Weltentrichter mit den 12 Aposteln zeigen, gelten als Beispiele des strengen Stils und zählen zu den wichtigsten plastischen Kunstwerken des 12. Jahrhunderts.


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Poststraße, 39397 Gröningen OT Kloster GröningeTel. +49(0)39403 - 4647,
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Schwanebeck - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

Schwanebeck - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: St. Johannes, St. Martin, historischer Stadtkern, Stadtmauer, Wallanlagen

Schwanebeck ist eine kleine Gemeinde im nördlichen Harzvorland, die im Jahr 1062 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sehenswert in den einzelnen Ortsteilen sind z.B. die Kirche St. Johannis, die älteste Kirche Schwanebecks und die klassizistische Kirche St. Martin aus Bruchsteinmauerwerk. Nicht zu vergessen der mittelalterliche Stadtkern mit Resten der Stadtmauer und Wallanlagen.


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Huysburg - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Huysburg** - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Benediktiner-Priorat

Das Benediktiner-Priorat St. Marien in Huysburg gilt als bedeutendes Denkmal der niedersächsischen Baukunst auf dem Weg zwischen früh- und hochromanischer Architektur. Entstanden ist das Kloster ab 1058. Barocke Elemente im Inneren und gotische Spitzdächer der Klosterkirche prägen den Gesamteindruck des im Ursprung romanischen Klosters. Die doppelgeschossige Marienkapelle wurde auf dem Gelände einer ehemaligen Burganlage 1058 erbaut und entwickelte sich unter Ekkehard zum Kloster. Das Benediktinerkloster Huysburg wurde 1084 durch den Bischof Burchard II. zur Abtei erhoben. Kloster und Kirche wurden nach der Gründung neu gebaut. Die romanische Klosterkirche St. Maria konnte 1121 fertig gestellt werden. Die dreischiffige, kreuzförmige Klosterkirche war ursprünglich flachgedeckt mit apsidial geschlossenem Chor und Querhausapsiden. Sie wirkt von außen sehr schlicht. Romanische Rundbogenfenster und -portale sowie zwei Türme des 15. Jh. bestimmen das Erscheinungsbild. Im Inneren sind noch romanische Elemente erhalten, wie ein Türsturzfragment mit Engelrelief und das Grab des Abtes Ekkehard von 1084, aber auch edle Kapitelle mit Blättern und Ranken. Der Raumeindruck wird dennoch stark von barocken Teilen wie den reich bemalten Holzdecken oder Verzierungen an Altar und Kanzel bestimmt. Brände und Zerstörungen im 16. und 17. Jh. führten große Verluste herbei. Dennoch überdauerte das Kloster die Reformation und existierte bis 1804. Nach der Säkularisierung wurde es von der katholischen Pfarrgemeinde genutzt. Der romanische Saal wurde bis 2008 saniert und beinhaltet sehenswerte Ausstellungsstücke aus der Epoche der Romanik. Heute dient das Kloster als kirchliches und kulturelles Zentrum und wird wieder von einem kleinen Konvent von 10 Mönchen bewohnt.


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Benediktinerkloster Huysburg, 38838 Huy-Dingelstedt, Tel. 039425 961-0, www.huysburg.de

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Halberstadt - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Halberstadt*** - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Dom, Liebfrauenkirche, Petershof, Domherrenkurien, Holzmarkt, historisches Rathaus, Martinikirche

Die alte Bischofsstadt, im Jahr 804 durch Karl den Großen gegründet, ist das Zentrum des nördlichen Harzvorlandes. Halberstadt bietet seinen Besuchern Stein gewordene Geschichte, berühmte Kunstwerke, lebendige Kultur und beeindruckende Landschaften. Markante Kirchenbauten prägen das Stadtbild. Allen voran der Dom St. Stephanus und St. Sixtus, einer der schönsten deutschen Kirchenbauten der Gotik. Mit über 650 Kunstwerken aus der Zeit des 5. bis 18. Jahrhunderts gilt der Halberstädter Domschatz als einer der umfangreichsten mittelalterlichen Kirchenschätze, die an einem Ort erhalten geblieben sind. Seit dem 13.4.2008 ist die einmalige Sammlung in den historischen Räumen der Domklausur zu erleben. Eine wichtige Station auf der 'Straße der Romanik' ist die viertürmige Liebfrauenkirche mit den berühmten Chor schranken aus dem 12. Jahrhundert. Die Martinikirche mit ihren ungleichen Türmen, die Fachwerkkirche St. Johannis mit dem freistehenden Glockenturm oder die Moritzkirche sind ebenso sehenswert wie das Burchardikloster mit dem John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt. Für Fachwerkliebhaber empfiehlt sich ein Bummel durch die historische Altstadt mit ihren idyllischen Ecken und Winkeln. Das neue Stadtzentrum mit Rathaus und Roland, mit Holz- und Fischmarkt ist ein Beispiel für Modellstadtsanierung und lädt zum Bummeln und Einkaufen ein. Sie lieben Kultur? Dann werden Sie im Programm des Nordharzer Städtebundtheaters, des Kinoparks, bei Dom- und Kirchenkonzerten oder vielfältigen Ausstellungen sicher etwas Passendes finden. Oder Sie besuchen das längste Musikstück der Welt, das '639 Jahre John-Cage- Orgel- Kunst- Projekt' im Burchardikloster. Abwechslungsreiche Freizeitangebote finden Sie im Sport- und Freizeitzentrum am Sommerbad, im HaWoGe-Spiele-Magazin (Deutschlands einzigartiger Indoor-Spielplatz), im Landschaftspark 'Spiegelsberge' mit Tiergarten und dem weltweit ältestem Riesenweinfass,  sowie am Halberstädter See. Gastfreundschaft bieten gemütliche Kneipen und Restaurants, romantische Hotels und Pensionen - die darum wetteifern  Sie zu verwöhnen. Reisende, die sich Halberstadt aus Richtung Magdeburg, Halle oder Vienenburg nähern, können schon von weitem die turmreiche Silhouette der alten Bischofsstadt im nördlichen Harzvorland entdecken. Seit mehr als 1200 Jahren ist der Dom St. Stephanus und St. Sixtus der geistliche Mittelpunkt der gesamten Region. Faszinierende Kunstwerke zeugen von seiner bewegten Geschichte. Die Domkirche, die Besuchern heute offen steht, wurde zwischen 1236 und 1486 nach dem Vorbild französischer Kathedralen errichtet. Bedeutsamstes Ausstattungsstück ist die um 1210 entstandene monumentale Triumphkreuzgruppe, ein Meisterwerk mittelalterlicher Bildschnitzer. Der grandiose gotische Kirchenraum wird in den Sommermonaten für Gottesdienste und für Konzerte genutzt. Eine außergewöhnlich große Zahl mittelalterlicher Kunstwerke ist im Domschatz zu finden, der als umfangreichster mittelalterlicher Kirchenschatz Europas gilt. Am 13. April 2008 wurde im Beisein von Bundespräsident Horst Köhler eine völlig neu gestaltete Dauerausstellung eröffnet, die den Halberstädter Domschatz glanzvoll inszeniert. Goldschmiedearbeiten, Elfenbeinschnitzereien, Werke aus Bergkristall, Tafelbilder und Textilien erzählen vom Gottesdienst einer mittelalterlichen Bischofskirche. Zu den Halberstädter Kunstwerken von Weltrang gehören zwei romanische Wandteppiche aus den Jahren 1150- 1170, die ältesten gewirkten Bildteppiche Europas. Die Farben der Teppiche haben kaum an Leuchtkraft, die Figuren nichts von ihrer eindrucksvollen Würde verloren. Höhepunkt eines Rundganges ist die Schatzkammer, in der Goldschmiede- und Elfenbeinarbeiten u.a. aus Byzanz, Palermo und dem Nahen Osten versammelt sind. Seit dem 4. Juni 2009 kann im Domschatz ein lange vermisstes Alabasterrelief 'würfelnder Kriegsknechte' besichtigt werden. Das Stück vervollständigt den um 1460 entstandenen Halberstädter Kalvarienberg, einen der wenigen vollständig erhaltenen Alabasterkalvarienberge.
(c) Text - Tourismus Halberstadt
Halberstadt - Dom und Domschatz - Die Pracht des Mittelalters am Harz: Seit mehr als 1.200 Jahren ist der Dom St. Stephanus und St. Sixtus der geistliche Mittelpunkt der Stadt und der gesamten Region. Faszinierende Kunstwerke zeugen von seiner bewegten Geschichte. Die Domkirche, die Besuchern heute offen steht, wurde zwischen 1236 und 1486 errichtet. Durch Planänderungen in der langen Bauphase erhielt der Dom seine bemerkenswert steilen Proportionen. Bei genauer Betrachtung wird die eindrucksvolle Verbindung romanischer und gotischer Elemente deutlich. Romanische Rundbogenfriese neben gotischen Spitzbogenfenstern und weitere Teile beider Baustile machen diese außergewöhnliche Symbiose deutlich. Das wohl bekannteste und bedeutendste Ausstattungsstück ist die spätromanische Triumphkreuzgruppe, die um 1220 fertig gestellt wurde. Engel tragen den gekreuzigten Jesu, der an das imposante Kreuz geschlagen ist. Daneben sind Maria und Johannes sowie zwei weitere Engelsfiguren mit dreifachem Flügelpaar dargestellt. Hervorzuheben sind auch die imposanten mittelalterlichen Glasmalereien in den Fenstern der Marienkapelle, die das Leben Jesu abbilden und ein romanischer Taufstein, welcher von Löwen getragen wird. Der Dom St. Stephanus zählt nicht nur durch seine beeindruckende Architektur zu den bedeutendsten Bauwerken der Straße der Romanik. Er beherbergt außerdem einen der kostbarsten Kirchenschätze der Welt. Mehr als 650 Objekte mittelalterlicher Kunst blieben erhalten und zeugen von einstiger Pracht. Das Herzstück des Schatzes bildet ein Span vom Kreuze Christi, den Konrad von Krosigk vom vierten Kreuzzug aus Konstantinopel mitbrachte. Höchst eindrucksvoll sind die einzigartigen monumentalen Wandteppiche, der 'Abraham-Engel-Teppich' und der 'Christus-Apostel-Teppich'. Sie illustrieren die biblische Geschichte. Liturgische Kirchengeräte, Gefäße und Gewänder sowie Goldschmiede- und Elfenbeinwerke zählen darüber hinaus zu den Domschätzen. Besonders beeindruckend sind eine byzantinische Weihbrotschale aus dem 11. Jh., Skulpturen und Altarbilder.
Halberstadt - Liebfrauenkirche**: Die Liebfrauenkirche beeindruckt durch ihre einmalige Architektur. Sie ist die einzige viertürmige romanische Basilika im mitteldeutschen Raum. Ihr Ursprungsbau wurde im Jahre 1005 als Kirche eines Augustiner-Chorherrenstiftes errichtet. Aus jener Zeit sind Reste in den Untergeschossen der Westtürme erhalten. Der Bau der heutigen dreischiffigen Pfeilerbasilika erfolgte während des 12. Jahrhunderts. Der neu gebaute Ostteil wurde 1146 geweiht. Im 13. Jh. wurde der ursprünglich flach gedeckte Bau über Chor und Querhaus mit Kreuzgratgewölbe versehen. An das Querschiff schließen sich Apsiden an, von denen die südliche, zweigeschossig ausgeführt ist. In Ihr befindet sich eine Ausstellung zur Baugeschichte der Kirche. Neben den beiden Westtürmen befinden sich weitere zwei Türme an der Westseite des Querschiffes. Das Innere wie Äußere ist klar gegliedert und besticht durch seine schlichte Bauweise. Berühmt wurde die Liebfrauenkirche durch ihre 2 Meter hohen Chorschranken, welche die 12 Apostel, Maria und Christus in farbigen Stuckreliefs abbilden. Sie entstanden um das Jahr 1200 und zählen zu den bedeutendsten romanischen Plastiken im deutschen Raum. Das im westlichen Vierungsbogen hängende Triumphkreuz wurde um 1230 gefertigt. Es ist ein hervorragendes Beispiel sächsischer Monumentalkreuze. Im Gegensatz zum Triumphkreuz des Domes, welches Jesus als Toten dargestellt, ist er hier lebendig an das Kreuz genagelt und mit erhobenem Haupt und offenen Augen abgebildet. Um 1420 entstand im Winkel zwischen Südostturm und Langhaus die Barbarakapelle. Ihre Ausstattung mit Flügelaltar und Deckenmalerei ist nahezu im Original erhalten. Um 1170 wurde im Südwesten der Liebfrauenkirche die sogenannte Taufkapelle errichtet, deren Gewölbe eine gebündelte, ornamental geschmückte Säule trägt. Westlich der Kirche liegt ein Kreuzgang aus dem 14. und 15. Jahrhundert, in dem eine Ausstellung von Fachwerkarchitekturteilen untergebracht ist.


Weitere Orte und Städte mit Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes in Sachsen-Anhalt'

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Domplatz 46 - 47, 38820 Halberstadt, Tel. +49(0)3941 - 24210 oder - 570402, www.liebfrauenkirche-halberstadt.de

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Quedlinburg - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Quedlinburg*** und Gernrode*** - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Schlossberg mit stiftskirche, Schloss, historische Altstadt, Stadtbefestigung, Rathaus, Fleischhof, Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode, Rathaus Gernrode

Quedlinburg ist eine Stadt an der Bode. Sie liegt nördlich des Harzes im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt). Eine Besonderheit ist, dass sie schon seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Dies macht die Stadt zu einem der größten Flächendenkmale Deutschland.
Besonders sehenswert ist der Quedlinburger Schlossberg. Dabei handelt es sich um einen riesigen Sandsteinfelsen auf dem seit über 1000 Jahren die romanische Stiftskirche mit dem Schloss über die Stadt wacht. Außerdem kann man bei einer Stadtbesichtigung die 800-jährige Tradition der Fachwerkbauweise bewundern, während man über holpriges Kopfsteinpflaster und durch romantische enge Gassen flaniert. Quedlinburg bietet jedoch nicht nur kulturell und historisch Begeisterten etwas, sondern auch Natur- und Sportfreunden. Von der Stadt aus kann man schöne, abwechslungsreiche Wander- und Radwege benutzen, die einem an den verschiedenen Höhepunkten der Region vorbei führen.
Quedlinburg - St. Marien auf dem Münzenberg: Die Kirche war 986 auf Veranlassung der Äbtissin Mathilde zur Erinnerung an ihren unerwartet früh verstorbenen Bruder, Kaiser Otto II., als Klosterkirche der Quedlinburger Benediktinerinnen gegründet worden. 1017 wurde sie nach einem Brand in Gegenwart Heinrichs II. neu geweiht. Die Kirche hatte ein dreizelliges Sanktuarium mit geräumiger Halbkreisapsis, ein kurzes Langhaus und einen voluminösen querrechteckigen Westbau mit Empore. Unter der Apsis befindet sich eine Hallenkrypta. Der Bau zeigt, nach einzelnen Forschern, Ähnlichkeiten mit oströmisch-byzantinischen Kirchen. Nach den Zerstörungen im Bauernkrieg war das Kloster verlassen worden. Seit der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts siedelten sich einfache Leute (Musikanten etc.) auf dem Münzenberg an. Diese zersiedelten das ehemalige Klostergelände mit vielen kleinen Häusern, so dass der Kirchenraum in 17 einzelnen Häusern aufgeteilt und überbaut war. Die Überbauung besteht auch heute in weiten Teilen, wobei die Häusergruppe im Quedlinburger Denkmalverzeichnis eingetragen ist. Das Haus Münzenberg 8 steht dabei heute selbst als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz. Das Haus Münzenberg 2 entstand auf dem Chor und den Querarmen der Kirche. Das Portal befindet sich heute an St. Wiperti. Ein Großteil des Kirchenraumes konnte aber in Anlehnung an die ursprüngliche Form im Münzenberg-Museum wieder zugänglich gemacht werden. Bei der Freilegung des Kirchengrundrisses wurden auch mehrere eindrucksvolle hochmittelalterliche Kopfnischengräber entdeckt. Durch private Initiativen der letzten Jahre wurde der Bereich wieder in großen Teilen zugänglich gemacht.
Gernrode - St. Cyriakus***: Die von Markgraf Gero 959 auf dem Gelände seiner Burg gegründete Stiftskirche, geweiht dem heiligen Cyriakus, gehört zu den beeindruckendsten Bauwerken an der 'Straße der Romanik'. Das Damenstift St. Cyriakus ist eines der bedeutendsten Zeugnisse ottonischer Architektur. Die flachgedeckte kreuzförmige Emporenbasilika mit drei Apsiden ist gut erhalten. Im 12. Jahrhundert wurde der Westbau mit zwei Türmen, hohem Mittelbau und Apsis errichtet. Die Kirche ging durch den Wechsel von Pfeiler und Säule im Langhaus als €žältestes Beispiel einer Emporenbasilika€œ in die Geschichte ein und erlangte so große entwicklungsgeschichtliche Bedeutung für die Baukunst des deutschen Hochmittelalters. Im südlichen Seitenschiff ist im 11. Jh. das heilige Grab nachträglich eingesetzt worden, die älteste in Deutschland erhalten gebliebene Nachbildung des Grabes Christi in Jerusalem. Zum Osterfest ist das Grab Mittelpunkt des mittelalterlichen Osterspiels. Am achteckigen Taufstein wird das Leben Christi dargestellt.


Weitere Orte und Städte mit Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes in Sachsen-Anhalt'

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Museumsverein, Münzenberg 61, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946-528850, Klosterkirche-Muenzenberg.de
Evangelisches Pfarramt, Burgstraße 3, 06507 Gernrode, Tel. +49(0)39485 - 275, www.stiftskirche-gernrode.de

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Ballenstedt - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Ballenstedt* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Rathaus, Schloss Ballenstedt, St. Nikolai

Die Residenzstadt und der anerkannte Erholungsort Ballenstedt am nördlichen Rande des Ostharzes in Sachsen Anhalt wurde im Jahre 1073 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt beherbergt zahlreiche Kulturdenkmale wie das alte Rathaus, ein Fachwerkbau aus dem Jahr 1683 und Schloss Ballenstedt, ein barocker Bau aus dem 18. Jahrhundert. nebst den Resten einer ehemaligen Klosterkirche. Auch der spätgotische Sakralbau der St. Nikolai-Kirche ist sehenswert.
Ballenstedt - Benediktinerkloster St. Pankratius und Abandus: Ballenstedt gilt als ältester Stammsitz der Askanier und Wiege Anhalts. Das Wahrzeichen der Stadt, das Schloss Ballenstedt beeindruckt durch das noch erhaltene romanische Westwerk der ehemaligen Klosterkirche. Im 11. Jahrhundert wurde das heutige Schloss als Kollegiatstift durch Graf Esiko von Ballenstedt, aus dem Geschlecht der Askanier, gegründet. Ende des 12. Jh. erfolgte der Umbau in ein Benediktinerkloster. Zu dieser Zeit entstand die Klosterkirche St. Pankratius und Abundus, eine dreischiffige, kreuzförmige Säulenbasilika. Nach 500 Jahren wurde das Kloster geplündert und zerstört. Im 18. Jh. erfolgte dann der Bau des dreiflügeligen Barockschlosses durch die Fürsten von Anhalt-Bernburg auf der Klosterruine. Teile der ehemaligen Klosteranlage wie die Krypta und der Westriegel der Klosterkirche aus dem 11. und 12. Jh. wurden mit einbezogen. Sehenswert ist die Grabstätte von Albrecht dem Bären, dem bedeutendsten Askanier des 12. Jh. sowie die weltbekannte Stifterfigur Uta von Ballenstedt, welche durch den Naumburger Meister geschaffen wurde. Außerdem beherbergt das Schloss die Ausstellung ''Die frühen Askanier'' und ein Filmmuseum über die Kino- und Filmgeschichte der vergangenen 100 Jahre.


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Schloss Ballenstedt, Schlossplatz 3, 06493 Ballenstedt, Tel. +49(0)39483 - 82556, www.ballenstedt-information.de

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Walbeck - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Walbeck* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Schloss Walbeck, Stiftsruine St. Marien

Im Ostharz, am Rande des Mansfelder Berglandes liegt die beschauliche Gemeinde Walbeck, ein Ortsteil der Stadt Hettstedt. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit hier ist neben dem Schloss Walbeck die Ruine des Benediktinerstifts St. Marien, ein bedeutsames Zeugnis ottonischer Kunst in Sachsen Anhalt. Dominierende Teile der Ruine sind die weiten Bögen im einstigen Mittelschiff und im Chor.


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Im Anhang dieses Reiseführers finden Sie eine Übersichtskarte für Reisende mit Bus und Bahn.

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Hettstedt - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Hettstedt* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: St.-Jakobi-Kirche

An der schönen Wipper im östlichen Harzvorland liegt das kleine Städtchen Hettstedt, in deren Geschichte der Kupferschieferbergbau eine wichtige Rolle spielte. Die Halden des Erzabbaus prägen bis heute die Landschaft der Region. Zu den ältesten Gebäuden der Stadt zählt die St.-Jakobi-Kirche, eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche aus dem 15./16. Jahrhundert.


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Klostermansfeld - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Klostermansfeld - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Benediktinerkloster Mariae Himmelfahrt

Das um 1040 gegründete Kloster war Hauskloster und Begräbnisstätte der Mansfelder Grafen. Das Benediktinerkloster wurde im Bauernkrieg (1525) zwar geplündert und stark zerstört, die romanischen Bestandteile konnten aber durch umfassende Restaurierungsarbeiten gesichert und aufbereitet werden. Die Klosterkirche weist eine typische Gliederung auf. Sie ist eine dreischiffige, flach gedeckte Basilika mit durchlaufendem Querhaus, halbrunder Apsis und Nebenapsiden. Der Turm stammt bis zur Höhe der zum Langhaus geöffneten Empore aus romanischer Zeit und besitzt eine barocke Haube aus dem Jahre 1739. Das Innere der Kirche ist geprägt durch den rheinischen Stützenwechsel und weist neben den Würfelkapitellen rundbogige Fenster und altertümliche Kämpferprofile im apsidial geschlossenen, relativ kurzen Chor aus der Epoche der Romanik auf. Im Chorraum befindet sich zudem ein gotischer Altar mit geschnitzten Figuren. Die Klosterkirche bewahrt vorwiegend das Inventar aus den 15. und 16. Jahrhunderten.


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Benediktinerkloster / Kirchengemeinde St. Marien, Kirchstr. 3, 06308 Klostermansfeld, Tel. +49(0)34772- 25 250, www.ev-kloster-Kirche.de

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Lutherstadt Eisleben - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Lutherstadt Eisleben* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Geburts-und Sterbehaus Martin Luthers, Lutherdenkmal, Taufkirche St. Petri-Pauli

In Lutherstadt Eisleben im östlichen Harzvorland hat der deutsche Reformator Martin Luther, der berühmteste Sohn der Stadt, deutliche Spuren hinterlassen. Luther-Gedenkstätten wie sein Geburts- und sein Sterbehaus, beide aus dem 15. Jh., das Lutherdenkmal im Zentrum des Marktplatzes und die Taufkirche St. Petri-Pauli zeugen vom Leben und Wirken des Reformators. Das Geburtshaus zählt zu den ältesten Museen im deutschsprachigen Raum.


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Lutherstadt Eisleben - Helfta - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Lutherstadt Eisleben - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Zistersienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta

1229 gründete Graf Burchard von Mansfeld nahe der Burg Mansfeld das Kloster St. Marien. 1258 wurde das Zisterzienserkloster auf Bemühen der Äbtissin schließlich nach Helfta, Stadtteil der Lutherstadt Eisleben, verlegt. Das Zisterzienserinnenkloster St. Marien war im 13. Jahrhundert bekannt als 'Krone der deutschen Frauenklöster', berühmt durch die wissenschaftliche Bildung der Ordensfrauen und deren Christusmystik. 1343 erfolgte die Verlegung vor die Stadtmauern Eislebens. Im Bauernkrieg wurde das Kloster 1525 zerstört. 1542 kam es zur Säkularisierung und später zu einer Umnutzung für landwirtschaftliche Zwecke. 1992 wurde der 'Verband der Freunde des Klosters Helfta' gegründet. Das Areal gelangte wieder in Kirchenbesitz und der Wiederaufbau begann. Im Jahr 1999 zogen nach 450 Jahren wieder Zisterzienserinnen in das Kloster Helfta ein. Das Kloster ist heute ein selbstständiges Priorat dieser Ordensfamilie. Die langgestreckte Klosterkirche war eine einschiffige Saalkirche mit geradem Ostabschluss. Die hohen und schmalen Giebelfenster weisen Reste von fein gearbeitetem Meisterwerk auf.


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Kloster St. Marien Helfta, Lindenstr. 36, 06295 Lutherstadt Eisleben, Tel. +49(0)3475 - 711500, www.kloster-helfta.de

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Querfurt - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Querfurt - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Burg Querfurt

Die imposante Burg Querfurt mit ihren drei Türmen, zwei Ringmauern und mittelalterlichen Befestigungen nimmt die siebenfache Fläche der berühmten Wartburg bei Eisenach ein. Sie gilt als eine der ältesten und größten Feudalburgen Deutschlands. Die Burg entstand aus einer fränkischen Siedlung und war Sitz einer karolingischen Verwaltung. Im Hersfelder Zehntverzeichnis um 881/889 wurde sie als bedeutendste der 18 aufgeführten Burgen erwähnt. Seit dem 10. Jh. residierten hier die Edlen von Querfurt. Der Grundriss des Burggeländes ist ein unregelmäßiges Rechteck. Die Burg ist durch einen Geländeabfall und tiefe Gräben begrenzt. Zudem ist die Burg Querfurt durch zwei Ringmauern geschützt. Beeindruckend ist die bereits 1198 urkundliche erwähnte Innenmauer. Auf dem Burghof befindet sich zudem eine Burgkirche aus dem 12. Jh. Die romanische Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss. Sie besitzt einen oktogonalen Vierungsturm, Chor und zwei Querhausarme mit halbrunder Apsis. Weitere romanische Teile der Burganlage sind der Palas und der sogenannte ''Dicke Heinrich'', ein 27,5m hoher Bergfried mit einem Durchmesser von 14,5m. Heute beherbergt die Burg ein Museum im ehemaligen Palastgebäude.


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Burg Querfurt, 06268 Querfurt, Tel. +49 (0)34771 - 52190, www.burg-querfurt.de

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Mücheln* - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Mücheln - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Dorfkirche St. Michael

Im Müchelner Ortsteil St. Micheln befindet sich über dem Ort auf einem Muschelkalkplateau gelegen die große, aus Bruchsteinen gebaute Kirche St. Michael. Der Ursprung dieses Kirchenbaus geht auf das Jahr 1128 zurück, als Bischof Otto von Bamberg auf Missionsreise gen Norden in der Gegend um Mücheln weilte und bestimmte, dass eine dem Heiligen Michael geweihte Kirche gebaut werden sollte, die vermutlich um 1180 fertig gestellt war. Im Inneren der Kirche fällt zunächst ein gewaltiger Triumphbogen aus romanischer Zeit ins Auge. Die Ausstattung des Kirchenraumes ist sonst eher schlicht und nahezu alles, was heute zu sehen ist, gehörte zu Kirchen der Müchelner Umgebung, die in den 1960er und 1970er Jahren dem Kohlebergbau zum Opfer fielen. Als im Jahr 1968 alle Einwohner den Ort Zorbau verlassen mussten und die Kirche St. Petri zur Sprengung vorbereitet wurde, wurden das Kirchengestühl, ein Pelikantaufständer, eine mittelalterliche Tür, ein Abendmahlsgemälde und eine Renaissancekanzel nach St. Micheln gebracht. Heute sind alle diese Gegenstände in der Kirche zu sehen, sie werden genutzt und schmücken den Kirchenraum.


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Springberg 1, 06249 Mücheln, Tel. 034632/21520

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Freyburg** - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Reiseführer Straße der Romanik - Freyburg - Stadtkirche St. Marien

Freyburg** - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Schloss Neuenburg, St. Marien

Hoch über dem Winzerstädtchen Freyburg (Unstrut) wurde im 11. Jh. das gewaltige Schloss Neuenburg als Residenz für den Thüringer Landgrafen, Ludwig den Springer, erbaut. Zu den architektonischen Kostbarkeiten gehört die um 1180 errichtete Doppelkapelle. Die Neuenburg entstand in drei Bauphasen zwischen 1062-1227. Sie war nur über einen steilen Fußweg zu erreichen und gut vor Eindringlingen geschützt. Im 16. Jh. wurde sie zum Wohnschloss umgebaut. Erhaltene romanische Teile sind der Bergfried, der auch als Dicker Wilhelm bezeichnet wird, ein Wohnturm und die Doppelkapelle der Heiligen Elisabeth. Diese im typisch romanischen Baustil errichtete Kapelle besteht aus einem oberen und einem unteren Raum. Oben nahmen Adlige am Gottesdienst teil und wurden so nicht vom Gesinde im Erdgeschoss gestört. Die beiden Räume verfügen über eine unterschiedliche Ausstattung. Der obere Bereich ist prunkvoller gestaltet. Vier gebündelte Säulen bilden dort die Mittelstütze und auch die Kapitelle und Friese sind von besonderer Qualität. Im Fußboden ist noch immer eine vergitterte Öffnung vorhanden, wodurch Gottesdienste auch im oberen Geschoss hörbar waren. Im romanischen Bergfried kann das Schlossmuseum besucht werden. Der spätromanische Kirchenbau von St. Marien stammt von Beginn des 13. Jh., er enthält aber auch in der Gotik erneuerte Gebäudeteile. Zu bewundern ist in der Kirche u.a. ein Marienaltar und das Kreuzgewölbe im Kirchenschiff.


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Schloss Neuenburg, Schloss 1, 06632 Freyburg (Unstrut), Tel. +49 (0)34464-35530, www.schloss-neuenburg.de

St. Maien, Ev. Pfarramt Freyburg, Kirchstr. 7, 06632 Freyburg, Tel. 034464-27451

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Naumburg*** - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Naumburg - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Rathaus, Marientor, Dom St. Peter und Paul, Aegidienkurie

Um den Marktplatz in der historischen Altstadt Naumburgs erheben sich die mit reichen Giebeln verzierten Bürgerhäuser und das Rathaus. Von der einstigen Stadtbefestigung blieb das Marientor erhalten. Neben der Stadt der Bürger breitet sich auf dem Plateau über der Saale die Bischofsstadt mit dem gorßartigen Dom und der Aegidienkurie aus.

Der Dom St. Peter und Paul in Naumburg zählt zu den berühmtesten Bauwerken der Straße der Romanik und ist geprägt durch den Stilwandel von der Romanik zur Gotik. Weltbekannt geworden ist der Dom vor allem wegen seiner Stifterfiguren, unter anderem der Uta von Ballenstedt. Mit dem Bau des heutigen Domes als kreuzförmige Basilika wurde im Jahre 1210 begonnen. Als Nachfolgebau einer Marienstiftskirche und eines frühromanischen Domes aus dem 11. Jh. stammen, neben der romanischen Krypta und einem romanischen Kruzifix, viele weitere Elemente aus dieser Epoche. Seine Bauzeit dauerte mindestens ein Jahrhundert. Daher sind die Untergeschosse der Romanik und die oberen Geschosse der Gotik zuzuschreiben. Die Hauben der Osttürme wurden erst 1711 barock erbaut. Der prächtige Dom erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 100 Metern und besteht aus je einem Chor im Osten und Westen, einem dreischiffigen Langhaus, einem Querhaus und je zwei Türmen im Osten und Westen. Die dominierenden Wahrzeichen der Stadt Naumburg, seine vier Türme, sind bereits aus weiter Ferne sichtbar. Besonders imposant sind die vielen romanischen Details, wie Rundbogenfriese, Lisenen und Rundbogenöffnungen oder gotische Maßwerkfenster im Mauerwerk. Aber auch das Innere ist durch die Verschmelzung beider Epochen geprägt, welche nicht zuletzt durch den neuen Baumeister und Bildhauer gefördert wurde. Der €žNaumburger Meister€œ, dessen Name unbekannt ist, schuf die weltbekannten Stifterfiguren des Domes. Lebensvoll stellen die zwölf Gedächtnisfiguren Hochadlige des 11. Jh. dar, wie die Hauptstifter Hermann und Ekkehard mit den Gemahlinnen Reglindis und Uta. Bei den restlichen Stiftsfiguren handelt es sich um Einzelpersonen. Beeindruckend ist die, für die Romanik untypische, sehr realistische Gestaltung, die dem Dom zu weltweiter Berühmtheit verhalf. Sehenswert ist auch der Naumburger Domschatz im romanischen Kellergewölbe, der teilweise besichtigt werden kann. Dieser verfügt über Kostbarkeiten des Mittelalters und der Renaissance.


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Naumburger Dom, Domplatz 16/17, 06618 Naumburg, Tel. +49(0)3445 - 2301133, www.naumburger-dom.de

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Eckartsberga - Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt

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Eckartsberga* - Region Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: Eckartsburg

An der Anlage der Ruine der Eckartsburg oberhalb der Stadt Eckartsberga lassen sich eine romanische und zwei gotische Bauphasen erkennen. Die erste Erwähnung der Eckartsburg geht auf das Jahr 1066 zurück, die Burggründung erfolgte erst um 1190 durch Ludwig den Springer. Aus dieser Zeit stammen die romanischen Burgabschnitte. Die Eckartsburg sicherte den Ludowingischen Herrschaftsbereich im Osten und ermöglichte die Kontrolle wichtiger Verkehrswege. Die Burg besteht aus zwei Höfen, je einem Bergfried und je einem Torhaus und vermittelt noch immer das Bild einer geschlossenen romanischen Burganlage. Die imposante Ruine war durch einen 14 bis 20 m Schutzgraben und eine dicke Ringmauer geschützt. Im ehemaligen Wohnturm der Kernburg blieb ein romanisches gekuppeltes Doppelfenster mit originaler Mittelsäule bewahrt. Im Palas sind Reste eine Kamins, ein Türgewände und Schlitzfenster erhalten. Der Marterturm aus der frühen Gotik diente im Mittelalter als Gefängnis. Eine beeindruckende Aussicht bietet der 36 m hohe Bergfried. Er beherbergt auch ein kleines Museum.


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Eckartsburg, Burgweg 13b, 06648 Eckartsberga, Tel. +49(0)34467-20415, www.eckartsburg.de

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Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V.

Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTV), gegründet im Jahr 1990, ist der Dachverband der Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt. Neben der tourismuspolitischen Interessenvertretung ist der LTV für die Umsetzung von Klassifizierungs- und Zertifizierungssystemen im Tourismus auf Landesebene zuständig und fördert einheitliche Qualitätsstandards und Klassifizierungssysteme zur Gästeorientierung. Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. bietet sich als politisch neutrales Dach an, um zu informieren, kommunizieren, bündeln, recherchieren, bewerten, beraten, kanalisieren, steuern, Schwerpunkte zu setzen und zur Themenbildung beizutragen. Über seine Mitgliederstrukturen weist er kommunale und regionale Verankerungen, als auch landesrelevante fachliche Verknüpfungen auf. Zu den 19 Mitgliedern zählen die touristischen Regionalverbände, Fachverbände (Camping, Heilbäder/Kurorte, Blaues Band, Gartenträume), die Landesmarketinggesellschaft (IMG), der OSV, der ADAC, die IHK, die Deutsche Bahn und die Hochschule Harz. Mit der Initiierung und Betreuung von Projekten trägt der LTV maßgeblich zur Angebotsentwicklung und Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Land bei. Mit Zahlen, Daten, Fakten untermauert der Verband die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.
Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-7384300, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de

Impressum:
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Bildernachweis:
ohne Kennzeichung Ingrid Walder + Achim Walder
*1) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - F. Boxler
*2) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V.
*3) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - FOTO-Design Werner Klapper
*4) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - J. Richter
*5) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Frank-Boxler
*6) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Guido-Siebert
*7) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jens-Wolf
*8) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*9) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Eichler-Ekkehart
*10) Kloster-Michaelstein Armin-Herrmann
*11) Kloster-Michaelstein Bader, Michael
*12) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Burg-Falkenstein
*13) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Ray-Sam
*14) Förderverein-Welterbe-Saale-Unstrut_Guido-Siebert
*15) Stadt-Naumburg-Kultur-Tourismus
*16) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*17) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Schrader-Ulrich
*18) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*19) harzVISION-Die-Marketingagentur, Hesse-Michael
*20) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*21) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Klaus-Wycisk
*22) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*23) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*24) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jurajäk
*25) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Dr. Wolfgang-Kuback
*26) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*27) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Mothes-Volker

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