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Reiseführer 'Straße der Romanik' - Südroute
Die Straße der Romanik verläuft als Ferienstraße durch Sachsen-Anhalt

Reiseführer Straße der Romanik - Reiseführer Straße der Romanik -

Reiseführer Straße der Romanik - KarteReiseführer Straße der Romanik - Übersichtskarte - (c) GoogleMaps

Reiseführer 'Straße der Romanik' Südroute durch Sachsen-Anhalt

Die 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000 km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Auf der Südroute der Straße der Romanik reisen Sie in Sachsen-Anhalts sanften Süden. Besonders Halberstadt, Quedlinburg und Gernrode lassen die Ottonenzeit wieder lebendig werden. Weitere Zeugnisse ottonischer Herrschaft sind in Querfurt, Memleben, Merseburg und Tilleda zu finden. In der Saale-Unstrut-Region thronen mächtige Burgen wie die Neuenburg in Freyburg/Unstrut und die Rudelsburg in Bad Kösen hoch über der Saale. Besonders sehenswert ist auch der Naumburger Dom St. Peter und Paul sowie dessen Domschatz, die berühmten Stifterfiguren. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem politischen und kulturellen Zentrum Europas. Wie kaum in einem anderen Bundesland sind in Sachsen-Anhalt die Hinterlassenschaften aus dieser Blütezeit in solcher Pracht und Vielfalt erhalten geblieben. Wie auf einer Perlenkette aufgereiht präsentieren sich Klöster und Dome, Schatzkammern, Dorfkirchen, Burgen und Schlösser als Zeitzeugen einer wegweisenden Epoche deutscher und europäischer Geschichte des Mittelalters. Seit 2007 ist die 'Straße der Romanik' europaweit vernetzt und Teil der vom Europarat ausgewiesenen Europäischen Kulturstraße TRANSROMANICA, die Romanikbauwerke in Sachsen-Anhalt, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Rumänien und Serbien miteinander verbindet. Die Gesamtharmonie wird durch regionale künstlerische und architektonische Merkmale bereichert.

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Inhaltsverzeichnis Straße der Romanik' Südroute durch Sachsen-Anhalt

Sehenswertes und Sehenswürdigkeiten

  *     sehenswert, wenn am Reiseweg

  **    sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher

  ***   besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert


  • Wanzleben
    Burg Wanzleben (896)
  • Seehausen (Börde)
    Kirche St. Peter und Paul (frühes 12.Jh.)
  • Hadmersleben
    Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul (10.-12.Jh.)
  • Gröningen
    Klosterkirche St. Vitus (10. Jh.)
  • Hamersleben
    Stiftskirche St. Pankratius (um 1110)
  • Dedeleben
    Wasserschloss Westerburg
  • Huysburg
    Kloster Huysburg, Benediktiner-Priorat St. Marien (1121)
  • Halberstadt
    Dom und Domschatz
  • Halberstadt
    Liebfrauenkirche (Anfang 11.Jh.)
  • Osterwieck
    Stadtkirche St. Stephani
  • Ilsenburg
    Benediktinerkloster St. Peter und Paul (11.Jh.)
  • Drübeck
    Benediktinerinnenkloster St. Vitus (11./12.Jh.)
  • Blankenburg
    Zisterzienserkloster Michaelstein (Mitte 12.Jh.)
  • Quedlinburg
    Stiftskirche St. Servatius
    Basilika St. Wiperti (um 950)
  • Gernrode
    Stiftskirche St. Cyriakus (Anfang 10.Jh.)
  • Ballenstedt
    Benediktinerkloster St. Pankratius und Abandus
  • Falkenstein/Harz
    Burg Falkenstein (1120)
  • Frose
    Stiftskirche St. Cyriakus (um 1170)
  • Ermsleben
    Konradsburg bzw. Klosterkirche St. Sixtus (11.Jh.)
  • Klostermansfeld
    Benediktinerklosterkirche Mariae Himmelfahrt (um 1140)
  • Lutherstadt Eisleben
    Zistersienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta (13.Jh.)
  • Seeburg
    Schloss Seeburg - Burg und Schlosskapelle (11./12.Jh.)

 

  • Sangerhausen
    Evangelische Pfarrkirche St. Ulrici (um 1100)
  • Tilleda (Kyffhäuser)
    Königspfalz (10. Jh.)
  • Allstedt
    Burg und Schloss Allstedt
  • Querfurt
    Burg Querfurt (10./11.Jh.)   
  • Memleben
    Ruine des Benediktinerklosters St. Marien
  • Eckartsberga
    Eckartsburg (um 1190)
  • Bad Kösen
    Romanisches Haus (um 1040)
    Burg Saaleck und Rudelsburg
  • Schulpforte
    Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam
  • Naumburg (Saale)
    Dom St. Peter und Paul (Krypta 11.Jh.)
    Ägidienkurie (13.Jh.)
  • Goseck
    Schloss Goseck (Klosterkirche, Chor und Krypta 11.Jh.)
  • Zeitz
    Dom St. Peter und Paul (11.Jh.)
  • Freyburg
    Schloss Neuenburg (um 1090)
    Stadtkirche St. Marien (13.Jh.)    
  • Merseburg
    Dom St. Johannes und Laurentius (1015-1021)
    Neumarktkirche St. Thomas Cantuariensis (12.Jh.)
  • Halle
    Burg Giebichenstein (10. Jh.)
    Dorfkirche Böllberg (12. Jh.)
  • Landsberg
    Doppelkapelle St. Crucis
  • Petersberg
    Augustinerstiftskirche St. Petrus (11.Jh.)
  • Bernburg (Saale)
    Ortsteil Waldau, Kirche St. Stephani (12.Jh.)
    Schlosses Bernburg, Bergfried (Eulenspiegelturm, 12.Jh.)
  • Nienburg
    Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian
  • Hecklingen
    Benediktinerinnen-Kloster St. Georg + Pancratius (1150)

Impressum:

Herausgeber und Autor: Achim Walder
Mitarbeiter: Sebastian Walder, Andrea Junk, Elke Beckert
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder + Achim Walder
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Bildnachweis: am Ende dieser Seite.

© Walder-Verlag, Kreuztal, www.walder-verlag.de - e-Mail an den Walder-Verlag
Alle Rechte vorbehalten.
Alle Texte, Bilder und Karten, auch Bilder von Dritten unterliegen dem Urheberrecht. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.
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27. Wanzleben - Burg Wanzleben * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Wanzleben - Burg WanzlebenReiseführer Straße der Romanik - Wanzleben - Burg Wanzleben

Wanzleben - Burg Wanzleben

Die Burg Wanzleben ist eine der größten Flachlandburgen in Europa. 889 fand sie als slawische Burg erstmals in einer Urkunde des Klosters Gandersheim Erwähnung. Die Niederungsburg war im Mittelalter durch Gräben, Wallanlagen, Sumpfflächen und den Fluss Sarre gut vor Eindringlingen geschützt. Im 10. und 11. Jahrhundert entstand der noch heute gute erhaltene 30 m hohe Bergfried, das Wahrzeichen der Burg. Sehenswert sind der Torturm und das Torhaus mit Kleeblattfenstern aus der Epoche der Romanik. Zu Beginn des 18. Jh., nach Beendigung des 30-jährigen Krieges, entstand aus der Burg die Domäne Wanzleben. Zu dieser Zeit entstanden auch Herren-, Brau- und Kornhaus sowie Pferdestall. Ab 1993 erwarb ein Nachfahre des letzten Amtsrates die Burg und rettete die Bauten vor dem Verfall. Die Burganlage wurde liebevoll restauriert und in eine Hotelanlage umgebaut. Sie verfügt über ein exklusives Restaurant im ehemaligen Pferdestall, welches nach seinem Errichter Philipp August benannt ist. Die Burg bietet darüber hinaus geschichtsträchtige Veranstaltungsräume, die für Events gebucht werden können.
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Weitere Orte und Städte mit Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes in Sachsen-Anhalt'

==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Burg Wanzleben, Am Amt 1 , 39164 Wanzleben, Tel. +49(0)39209 - 60 14 0, www.burgwanzleben.de

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28. Seehausen - Kirche St. Peter und Paul ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Seehausen - Kirche St. Peter und PaulReiseführer Straße der Romanik - Seehausen - Kirche St. Peter und Paul

Seehausen - Kirche St. Peter und Paul

Die in der für die Region typischen Feldsteinarchitektur errichtete Kirche St. Peter und Paul zählt zu den ältesten noch sehr gut erhaltenen Landkirchen der Magdeburger Börde. Sie fand 1148 als Archidiakonatskirche von Verden erstmals Erwähnung. Seehausen war zu dieser Zeit als Graugrafenschaft von Bedeutung. Die Kirche besteht aus einem viergliedrigen Staffelbau. Der Saalbau mit angeschlossenem Chor verfügt über eine halbrunde Apsis. Das Kircheninnere ist schlicht, weist aber noch erhaltene romanische Elemente auf. Bemerkenswert sind die schmalen und rundbogigen Fensteröffnungen an Nord- und Südseite sowie die steinerne Taufe. Die symbolhafte Abbildung einer Schutzhand an der Südseite des Chorraums wirkt sehr ungewöhnlich. Ein zugemauerter Eingang an der Westseite deutet auf den Vorgängerbau aus dem Jahre 830 hin.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
39365 Wanzleben-Börde OT Seehausen, Tel. +49(0)39407 - 42 5,www.boerdestadt
-seehausen.de

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29. Hadmersleben - Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul **

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Hadmersleben - Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul

Das von Bischof Bernhard von Halberstadt gestiftete Benediktinerinnenkloster wurde 961 gegründet. Kaiser Otto III. stattete das Kloster großzügig mit Reichtümern aus. Es zählte in seiner Blütezeit im 13. Jh. zu einem der nobelsten Klöster in Deutschland. Sehenswert sind der große romanische Kapitellsaal für 78 Benediktinerinnen, das einstige Dormitorium, welches Gemälde zur 1000-jährigen Klostergeschichte zeigt und das barocke Äbtissinnenzimmer mit wertvollen Dokumenten. Auf dem nahezu vollständig erhaltenen romanischen Klosterkomplex befinden sich die Klosterkirche St. Peter und Paul sowie das Kulturhistorische Museum Klosterkirche. 1809 wurde das Kloster Hadmersleben durch die napoleonische Regierung aufgehoben und in ein Rittergut umgewandelt. Nach dem 2. Weltkrieg diente es als Forschungsstätte zur Pflanzenzüchtung. Die Klosterkirche bildet das Kernstück der Klosteranlage. Sie wurde in mehreren Bauphasen vom 10. bis 12. Jh. erbaut und gilt als eine der bedeutendsten Sakralbauten. Der langgestreckte, schlichte Rechteckbau besitzt einen geraden Chorabschluss. Unter der Krypta sind noch Teile des Vorgängerbaus erhalten. Das Südschiff der Unterkirche stammt bereits aus der 2. Hälfte des 10. Jh. und bildet den ältesten Teil der Klosteranlage. Im 13. und 14. Jh. wurde die Kirche zu einer gotischen Saalkirche umgestaltet. Das Kircheninnere ist durch verschiedene Epochen geprägt. Im Norden und Süden ist dem Kernbau je eine Kapelle angefügt, die Fenster wurden gotisch verändert. Beeindruckend sind der romanische Türklopfer in Löwenkopfform, eine Abbildung Marias auf einer Mondsichel am Altar und ein spätromanischer Säulenstumpf mit Palmettenkapitell, der als Osterleuchter in der Südkapelle steht. Nach der Reformation wurde die Klosterkirche als katholische Pfarrkirche genutzt.
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==> weitere aktuelle Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Benediktinerinnenkloster / Kulturhistorisches Museum , Planstraße 37, 39387 Oschersleben, OT Hadmersleben, ,Tel. +49(0)39408 - 6666

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30. Gröningen - Klosterkirche St. Vitus **- Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Gröningen - Klosterkirche St. VitusReiseführer Straße der Romanik - Gröningen - Klosterkirche St. Vitus

Gröningen - Klosterkirche St. Vitus

Die Besonderheit der Klosterkirche Gröningen ist ein achteckiger Vierungsturm, der den Anblick bis in die Ferne prägt und einzigartig in Sachsen-Anhalt ist. Das ehemalige Benediktinerkloster wurde 936 von der Abtei Corvey eingerichtet. Erhalten geblieben ist die Kirche St. Vitus. Sie verfügt zwar über den üblichen Kreuzgrundriss, unterscheidet sich aber durch den für armenische Kirchen üblichen, achteckigen Vierungsturm stark von hiesigen Kirchen. Der Kirchenbau ist eine typisch romanische, dreischiffige Basilika mit Querschiff, ausgeschiedener Vierung und dreiapsidialem Staffelchor. Leider ist sie nicht vollständig erhalten, da im Zuge der Reformation Seitenschiffe, Seitenchöre, die drei Apsiden und die Untergeschosse der vorgesehenen Westtürme abgerissen wurden. Der Ursprungscharakter als Basilika ging verloren. Trotz dieser Veränderungen ist die Klosterkirche St. Vitus eines der eindrucksvollsten Bauwerke an der Straße der Romanik. Entgegen dem schlichten Äußeren mit reizvollen Biforienfenstern, beeindruckt das Innere durch romanische Wandmalereien, Reliefs und Plastiken von hoher künstlerischer Bedeutung. Die Origniale der Emporenreliefs, welche Christus als Weltentrichter mit den 12 Aposteln zeigen, gelten als Beispiele des strengen Stils und zählen zu den wichtigsten plastischen Kunstwerken des 12. Jahrhunderts.
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Poststraße, 39397 Gröningen OT Kloster GröningeTel. +49(0)39403 - 4647,
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31. Hamersleben - Stiftskirche St. Pankratius ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Hamersleben - Stiftskirche St. PankratiusReiseführer Straße der Romanik - Hamersleben - Stiftskirche St. Pankratius

Hamersleben - Stiftskirche St. Pankratius

Die Stiftskirche St. Pankratius in Hamersleben ist eines der edelsten romanischen Bauwerke im mitteldeutschen Raum und zählt zu den wichtigsten hochromanischen Basiliken Deutschlands. Sie weist Ähnlichkeiten zur Liebfrauenkirche in Halberstadt auf. Beeindruckend ist die Raumaufteilung und reiche Ornamentik im Kircheninneren. Mit der Verlegung des Augustiner-Chorherrenstifts von Osterwieck nach Hamersleben um 1112, wurde mit dem Bau der Stiftskirche begonnen. Nach einer kurzen Bauzeit konnte sie bereits 1140 fertig gestellt werden. Ihre Blütezeit lag im 13. Jh. Um 1804 wurde das Stift säkularisiert. Fortan wurde die Stiftskirche als Pfarrei von der katholischen Gemeinde genutzt. Die dreischiffige, flachgedeckte Säulenbasilika ist weitgehend im Originalzustand erhalten und weist einige Besonderheiten im Bau auf: Auf Krypta und Westbau wurde verzichtet. Die Nebenchöre sind breiter als die Seitenschiffe. Zwei Türme mit oktogonalen Obergeschossen befinden sich über den östlichen Jochen der Seitenschiffe. Im Gegensatz zum schlichten Äußeren mit wenigen Verzierungen, bietet das Kircheninnere reichen plastischen Bauschmuck. Es besticht durch seine beeindruckende Raumaufteilung und qualitative Ornamentik. Die Kapitelle sind mit Tieren, Masken, Kampfszenen und Pflanzen verziert und spiegeln den Höhepunkt hochromanischer Bauplastik auf beeindruckende Weise wider. Die Würfelkapitelle stellen volkstümliche Vorstellungen des Mittelalters dar. Ein wertvolles romanisches Ziborium über dem Altar zählt zu den ältesten in Deutschland. Spätgotische Wandmalereien und Kruzifix sowie ein Säulenaltar und zwölf überlebensgroße Apostelfiguren aus der Epoche des Barock schaffen eine einzigartige Symbiose der verschiedenen Epochen. Zum Klosterensemble gehören außerdem das Klausurgebäude, der Klosterhof und eine fünf Hektar großen Parkanlage mit einer Vielzahl von exotischen Baumarten und Pflanzen.
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Klosterhof 8, 39393 Hamersleben , Tel. +49(0)39401 - 4 83, www.hamersleben.de

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32. Huy-Dedeleben - Wasserschloss Westerburg * - Straße der Romanik

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Huy-Dedeleben - Wasserschloss Westerburg

Das Wasserschloss Westerburg ist die älteste, besterhaltene Wasserburg Deutschlands. Die Entstehungsgeschichte der Anlage ist nicht bekannt. Sie liegt an einem frühen, befestigten Weg durch die sumpfige Niederung des Großen Bruches. Die alte Harzgrafenburg war ab 1052 im Besitz des Bistums Halberstadt. Um 1180 erhielten die Regensteiner Grafen die Burg zum Lehen und bauten sie zu einer ihrer stärksten Festungen aus. Die Umgestaltung als Wohnburg erfolgte im 13. und 14. Jh. Der Wehrcharakter der Westerburg blieb auch bei späteren Ergänzungen, wie den malerischen Fachwerkbauten, erhalten. Bis heute sind zwei umlaufende Wassergräben mit dazwischenliegendem Wall erhalten. Der innere Graben umschließt die älteste Burg, eine ovale Anlage mit etwa 70m Durchmesser, in deren Mauerring im Südwesten der Bergfried eingebunden ist. Dieser hat einen kreisförmigen Grundriss und sein Zugang liegt in 12m Höhe. Der fünfgeschossige Bergfried wurde spätgotisch erhöht und ist aus Bruchstein gemauert. Seine 32 m Höhe bietet einen schönen Ausblick. Die runde Kernburg besitzt ein inneres Torhaus. In der Mitte des Hofes befindet sich außerdem ein Taubenhaus. Besonders interessant sind die barocke Schlosskapelle, der Fürsten- und Spiegelsaal, die Gräfliche Amtsstube, der Rittersaal und das Jagdzimmer.
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Wasserschloss Westerburg, Westerburg 34, 38836 Huy, Tel. +49(0)39422-9550, www.hotel-westerburg.de

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33. Huysburg - Benediktiner-Priorat * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Huysburg - Benediktiner-PrioratReiseführer Straße der Romanik - Huysburg - Benediktiner-Priorat

Huysburg - Benediktiner-Priorat

Das Benediktiner-Priorat St. Marien in Huysburg gilt als bedeutendes Denkmal der niedersächsischen Baukunst auf dem Weg zwischen früh- und hochromanischer Architektur. Entstanden ist das Kloster ab 1058. Barocke Elemente im Inneren und gotische Spitzdächer der Klosterkirche prägen den Gesamteindruck des im Ursprung romanischen Klosters. Die doppelgeschossige Marienkapelle wurde auf dem Gelände einer ehemaligen Burganlage 1058 erbaut und entwickelte sich unter Ekkehard zum Kloster. Das Benediktinerkloster Huysburg wurde 1084 durch den Bischof Burchard II. zur Abtei erhoben. Kloster und Kirche wurden nach der Gründung neu gebaut. Die romanische Klosterkirche St. Maria konnte 1121 fertig gestellt werden. Die dreischiffige, kreuzförmige Klosterkirche war ursprünglich flachgedeckt mit apsidial geschlossenem Chor und Querhausapsiden. Sie wirkt von außen sehr schlicht. Romanische Rundbogenfenster und -portale sowie zwei Türme des 15. Jh. bestimmen das Erscheinungsbild. Im Inneren sind noch romanische Elemente erhalten, wie ein Türsturzfragment mit Engelrelief und das Grab des Abtes Ekkehard von 1084, aber auch edle Kapitelle mit Blättern und Ranken. Der Raumeindruck wird dennoch stark von barocken Teilen wie den reich bemalten Holzdecken oder Verzierungen an Altar und Kanzel bestimmt. Brände und Zerstörungen im 16. und 17. Jh. führten große Verluste herbei. Dennoch überdauerte das Kloster die Reformation und existierte bis 1804. Nach der Säkularisierung wurde es von der katholischen Pfarrgemeinde genutzt. Der romanische Saal wurde bis 2008 saniert und beinhaltet sehenswerte Ausstellungsstücke aus der Epoche der Romanik. Heute dient das Kloster als kirchliches und kulturelles Zentrum und wird wieder von einem kleinen Konvent von 10 Mönchen bewohnt.
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Benediktinerkloster Huysburg, 38838 Huy-Dingelstedt, Tel. 039425 961-0, www.huysburg.de

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34. Halberstadt - Dom*** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - DomReiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - Dom

Reiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - DomReiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - Dom

Reiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - DomReiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - Dom

Reiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - DomReiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - Dom

Halberstadt - Dom und Domschatz - Die Pracht des Mittelalters am Harz

Seit mehr als 1.200 Jahren ist der Dom St. Stephanus und St. Sixtus der geistliche Mittelpunkt der Stadt und der gesamten Region. Faszinierende Kunstwerke zeugen von seiner bewegten Geschichte. Die Domkirche, die Besuchern heute offen steht, wurde zwischen 1236 und 1486 errichtet. Durch Planänderungen in der langen Bauphase erhielt der Dom seine bemerkenswert steilen Proportionen. Bei genauer Betrachtung wird die eindrucksvolle Verbindung romanischer und gotischer Elemente deutlich. Romanische Rundbogenfriese neben gotischen Spitzbogenfenstern und weitere Teile beider Baustile machen diese außergewöhnliche Symbiose deutlich. Das wohl bekannteste und bedeutendste Ausstattungsstück ist die spätromanische Triumphkreuzgruppe, die um 1220 fertig gestellt wurde. Engel tragen den gekreuzigten Jesu, der an das imposante Kreuz geschlagen ist. Daneben sind Maria und Johannes sowie zwei weitere Engelsfiguren mit dreifachem Flügelpaar dargestellt. Hervorzuheben sind auch die imposanten mittelalterlichen Glasmalereien in den Fenstern der Marienkapelle, die das Leben Jesu abbilden und ein romanischer Taufstein, welcher von Löwen getragen wird. Der Dom St. Stephanus zählt nicht nur durch seine beeindruckende Architektur zu den bedeutendsten Bauwerken der Straße der Romanik. Er beherbergt außerdem einen der kostbarsten Kirchenschätze der Welt. Mehr als 650 Objekte mittelalterlicher Kunst blieben erhalten und zeugen von einstiger Pracht. Das Herzstück des Schatzes bildet ein Span vom Kreuze Christi, den Konrad von Krosigk vom vierten Kreuzzug aus Konstantinopel mitbrachte. Höchst eindrucksvoll sind die einzigartigen monumentalen Wandteppiche, der 'Abraham-Engel-Teppich' und der 'Christus-Apostel-Teppich'. Sie illustrieren die biblische Geschichte. Liturgische Kirchengeräte, Gefäße und Gewänder sowie Goldschmiede- und Elfenbeinwerke zählen darüber hinaus zu den Domschätzen. Besonders beeindruckend sind eine byzantinische Weihbrotschale aus dem 11. Jh., Skulpturen und Altarbilder.
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Domschatzverwaltung, Domplatz 16a, 38820 Halberstadt, Tel. +49(0)3941 - 24237, www.die-domschaetze.de
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34. Halberstadt - Liebfrauenkirche ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - LiebfrauenkircheReiseführer Straße der Romanik - Halberstadt - Liebfrauenkirche

Halberstadt - Liebfrauenkirche**

Die Liebfrauenkirche beeindruckt durch ihre einmalige Architektur. Sie ist die einzige viertürmige romanische Basilika im mitteldeutschen Raum. Ihr Ursprungsbau wurde im Jahre 1005 als Kirche eines Augustiner-Chorherrenstiftes errichtet. Aus jener Zeit sind Reste in den Untergeschossen der Westtürme erhalten. Der Bau der heutigen dreischiffigen Pfeilerbasilika erfolgte während des 12. Jahrhunderts. Der neu gebaute Ostteil wurde 1146 geweiht. Im 13. Jh. wurde der ursprünglich flach gedeckte Bau über Chor und Querhaus mit Kreuzgratgewölbe versehen. An das Querschiff schließen sich Apsiden an, von denen die südliche, zweigeschossig ausgeführt ist. In Ihr befindet sich eine Ausstellung zur Baugeschichte der Kirche. Neben den beiden Westtürmen befinden sich weitere zwei Türme an der Westseite des Querschiffes. Das Innere wie Äußere ist klar gegliedert und besticht durch seine schlichte Bauweise. Berühmt wurde die Liebfrauenkirche durch ihre 2 Meter hohen Chorschranken, welche die 12 Apostel, Maria und Christus in farbigen Stuckreliefs abbilden. Sie entstanden um das Jahr 1200 und zählen zu den bedeutendsten romanischen Plastiken im deutschen Raum. Das im westlichen Vierungsbogen hängende Triumphkreuz wurde um 1230 gefertigt. Es ist ein hervorragendes Beispiel sächsischer Monumentalkreuze. Im Gegensatz zum Triumphkreuz des Domes, welches Jesus als Toten dargestellt, ist er hier lebendig an das Kreuz genagelt und mit erhobenem Haupt und offenen Augen abgebildet. Um 1420 entstand im Winkel zwischen Südostturm und Langhaus die Barbarakapelle. Ihre Ausstattung mit Flügelaltar und Deckenmalerei ist nahezu im Original erhalten. Um 1170 wurde im Südwesten der Liebfrauenkirche die sogenannte Taufkapelle errichtet, deren Gewölbe eine gebündelte, ornamental geschmückte Säule trägt. Westlich der Kirche liegt ein Kreuzgang aus dem 14. und 15. Jahrhundert, in dem eine Ausstellung von Fachwerkarchitekturteilen untergebracht ist.
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Domplatz 46 - 47, 38820 Halberstadt, Tel. +49(0)3941 - 24210 oder - 570402, www.liebfrauenkirche-halberstadt.de

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35. Osterwieck - Stadtkirche St. Stephani ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Osterwieck - Stadtkirche St. StephaniReiseführer Straße der Romanik - Osterwieck - Stadtkirche St. Stephani

Osterwieck - Stadtkirche St. Stephani

Die 1111 erstmals urkundlich erwähnte Kirche St. Stephani ist ein Bauensemble von besonderer architektonischer und kirchengeschichtlicher Bedeutung und beeindruckt durch verschiedene Stilrichtungen und erlebbare Bauphasen. Sie wurde von Karl dem Großen als Holzkirche errichtet und Mitte des 12. Jahrhunderts durch diesen Steinbau ersetzt. Aus romanischer Zeit stammt die eindrucksvolle Turmfront. Die zwei 54 m hohen Türme bilden das Wahrzeichen der Stadt Osterwieck. Zwischen den Türmen mit spitzen Helmen aus jüngerer Zeit befindet sich eine Glockenstube mit rundbogigen Klangarkaden. Nach einem Brand im Jahre 1511 wurden das Langhaus und der Chor neu aufgebaut. Der geschnitzte Altarschrein auf dem romanischen Steinaltar ist über 500 Jahre alt. Das glockenförmige Taufbecken ist aus Bronze.
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St. Stephanikirche / Ev. Pfarramt, Stephanikirchhof 2 , 38835 Osterwieck, Tel. +49(0)39421 - 74262, www.stephanikirche.npage.de

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36. Ilsenburg - Benediktinerkloster St. Peter und Paul * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Ilsenburg - Benediktinerkloster St. Peter und PaulReiseführer Straße der Romanik - Ilsenburg - Benediktinerkloster St. Peter und Paul

Ilsenburg - Benediktinerkloster St. Peter und Paul

Die Klosteranlage und Klosterkirche mit ihrem wehrhaften Feldsteinturm stammen aus dem 11. Jahrhundert. Heinrich II. vermachte die ehemalige Elysinaburg im Jahre 1003 dem Bischof von Halberstadt, der sie zu einem der ersten Benediktinerklöster der Harzregion ausbauen ließ. Der Abt Herrand gründete die berühmte Ilsenburger Klosterbibliothek und Schreibschule. Zwischen 1078 und 1087 entstand eine Kirche, die in ihrer Form der Reformbewegung von Cluny entsprach. Die Kirche war eine flachgedeckte Basilika auf kreuzförmigem Grundriss mit dreischiffigem Chorraum ohne Krypta. Hier schlossen sich Kapitelsaal mit Dormitorium und Refektorium an. Das außergewöhnlich schöne romanische Refektorium, der Speisesaal der Mönche beeindruckt durch seine zwölf Säulen, deren Kapitelle in besonderer Pracht verziert sind. Reste einer Kreuzigungsgruppe und die Darstellung der Maria auf dem Thron aus dem 12. Jh. befinden sich an der Ostwand. Ebenso eindrucksvoll ausgestattet ist der Kapitelsaal. Kunstvoll gestaltete Säulen aus der Romanik greifen den mittelalterlichen Gesamteindruck des Klosters auf. Reste eines romanischen Gipsfußbodens (12 Jh.) mit reichen Verzierungen können in der Klosterkirche besichtigt werden. Nach Umbau und Renovierungen wurde die Klosteranlage im Besitz der Grafen von Stolberg-Wernigerode zu Wohnzwecken genutzt und im 19. Jh. zu einem neoromanischem Schloss umfunktioniert.
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Schloßstraße 26, 38871 Ilsenburg, Tel. +49039452-19433, www.klosterilsenburg.de

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37. Drübeck - Benediktinerinnenkloster St. Vitus ** - Straße der Romanik

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Drübeck - Benediktinerinnenkloster St. Vitus

St. Vitus in Drübeck zählt zu den ältesten Klöstern der Harzregion und entstand vermutlich im Jahre 960. In einer Urkunde wird das Kloster als Schenkung Otto I. erwähnt, was auf eine Errichtung um diese Zeit deutet. Ab 1058 war es dem Halberstädter Bistum unterstellt. Das Herzstück des ehemaligen Benediktinerinnenklosters, die romanische Kirche St. Vitus, überragt in malerischer Kulisse den Ort Drübeck. Die dreischiffige Basilika stammt aus dem 11. und 12. Jh. Restaurierungsarbeiten zielten darauf ab, den Romanikcharakter wieder herzustellen. Dekorationselemente wie das Arkadensystem oder die reiche Bauornamentik wurden herausgestellt, die Krypta freigelegt und das Südschiff wieder errichtet. Außerdem sind die Vierung, der südliche Querhausarm und der quadratische Ostchor noch erhaltene romanische Teile. Eine romanische Kalksteintaufe und ein Fragment einer ehemals ganzfigurigen Reliefplatte sind weitere sehenswerte, hochmittelalterliche Elemente.
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Kloster Drübeck, Klostergarten 6, 38871 Ilsenburg OT Drübeck, Tel. +49 (0)39452 - 94330, www.kloster-druebeck.de

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38. Wernigerode - St. Johanniskirche * - Straße der Romanik

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Wernigerode - Wernigerode - St. JohanniskircheSt. Johanniskirche

Am nordwestlichen Rand der historischen Neustadt gelegen ist die Johanniskirche die älteste erhalten Kirche der Stadt Wernigerode. Der wehrhafte Westturm und das südliche Querhaus stammen aus der Entstehungszeit des romanischen Baues. Auf die Epoche der Romanik verweist die Altarweihe durch den Halberstädter Bischof Volrad im Jahr 1279. Mit dem Aufblühen der Siedlung und der Verleihung des Stadtrechtes an die Wernigeröder Neustadt wurde die Kirche erweitert. Das romanische Langhaus wurde zu einer dreischiffigen Halle umgebaut. Vom spätgotischen Umbau des Chorraumes zeugt die Jahreszahl 1497, die außen unter dem Chorscheitelfenster zu entdecken ist. Umfassende Veränderungen im Inneren der Kirche gehen auf eine Restaurierung im 19. Jahrhundert zurück. Decke und Seitenschiffverkleidung, Gestühl und Westempore im Stil der Neugotik wurden 1885 fertiggestellt. Zu den wertvollsten Ausstattungsstücken der Kirche zählen die Orgel von Friedrich Ladegast und der vierflügelige Schnitzaltar aus dem Jahr 1415.
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Pfarrstraße 24, 38855 Wernigerode, Tel. 03943-906266

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39. Blankenburg - Kloster Michaelstein ** - Straße der Romanik

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Blankenburg - Kloster Michaelstein

Das ehemalige Kloster Michaelstein kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken und weist Elemente mehrerer Epochen auf. Das ursprüngliche Benediktinerinnenkloster wurde 1147 gegründet und ab 1152 von Zisterziensermönchen besiedelt. Während des Bauernkrieges wurden die Klosterkirche und Teile des Klosters geplündert und zerstört. 1543 erfolgte die Säkularisierung. Das Klausurgebäude wurde wieder errichtet, aber aufgrund der großen Zerstörung und fehlender Mittel, wurde die Kirche nicht wieder erbaut. Romanisch erhalten sind Ost- und Südflügel der Klausur sowie Westflügel, welche den sehenswerten Kreuzhof umschließen. Außerdem konnten Kreuzgang, Kapitellsaal und Refektorium viele Jahrhunderte überdauern und geben dem Besucher heute durch rippenlose Kreuzgewölbe, besondere Kapitellornamentik und Palmettenverzierungen eine Impression der Romanik und Frühgotik .Das Refektorium wird als Konzertsaal genutzt. Besonders interessant ist der mittelalterliche Kräutergarten mit über 250 Pflanzen und die Ausstellung historischer Musikinstrumente.
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Stiftung Kloster Michaelstein, Michaelstein 3, 38889 Blankenburg, Tel. +49(0)3944 - 90300, www.kloster-michaelstein.de

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40. Quedlinburg - Stiftskirche *** - Straße der Romanik

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Reiseführer Straße der Romanik - Quedlinburg - StiftskircheReiseführer Straße der Romanik - Quedlinburg - Stiftskirche

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Quedlinburg - Stiftskirche***

Die Stadtsilhouette Quedlinburgs wird auf beeindruckende Weise durch die hoch auf dem Schlossberg thronende Stiftskirche St. Servatius geprägt. Die Kirche bildet das Herzstück der UNESCO-Weltkulturerbestadt Quedlinburg und entstand um 1100. Besonders sehenswert sind der weltberühmte Domschatz, die Sarkophage des Königsehepaares Heinrich I. und seiner Gemahlin Mathilde sowie die romanische Krypta. Die heutige Kirche St. Servatius geht auf drei Vorgängerkirchen zurück. Sie zählt zu den bedeutendsten hochromanischen Bauwerken in Mitteldeutschland. Bereits im 10. Jh. ließ Heinrich I. eine kleine Pfalzkapelle auf dem Burgberg errichten, in der er 936 beigesetzt wurde. 1070 brannte diese ab und wurde bis 1129 wieder erbaut und geweiht. Königin Mathilde, die Gemahlin Heinrich I. gründete hier nach seinem Begräbnis ein Damenstift. Die flachgedeckte, kreuzförmige Basilika besitzt ein Querhaus, welches nur knapp über das Langhaus ragt. Die Zweiturmanlage ist mit Ecklisenen, Rundbogenfriesen, Gesimsbändern sowie Bi- und Triforienfenstern verziert. Das Hauptportal des Langhauses ist wahrscheinlich das älteste Säulenportal Deutschlands. Das Kircheninnere ist geprägt durch den sächsischen Stützenwechsel und die eindrucksvolle Bauornamentik. Diese zeigt starke lombardische Einflüsse. Die Würfelkapitelle sind typisch für diese Bildhauerkunst mit Adler- und sonstigen Tiermotiven, Blatt- und Rankenwerk, menschlichen Masken, Fabelwesen und Dämonen geschmückt. In der kreuzgratgewölbten Krypta befinden sich die Gräber des Königspaares Heinrich I. und seiner Mathilde. Die romanischen Gewölbemalereien zählen zu den wichtigsten Wandmalereien in Sachsen-Anhalt. Der 1000-jährige Domschatz zu Quedlinburg besteht aus Kostbarkeiten vieler Epochen und ist ein beeindruckendes Zeugnis der wechselhaften Geschichte der Stiftskirche. In der Schatzkammer im nördlichen Querhausarm können Reichtümer wie kostbare Behältnisse, seltene Handschriften, Skulpturen und Tafelmalereien bewundert werden. Einzigartige Goldschmiedearbeiten, feine Elfenbeinschnitzereien und bedeutende Evangeliare oder Reliquiare stammen vorwiegend aus den Besitztümern sächsischer Könige sowie aus dem Brautschatz der Prinzessin Theophanu. Besonderer Höhepunkt des Domschatzes ist der älteste erhaltene Knüpfteppich Europas aus dem Jahre 1200.
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Stiftskirche St. Servatii , Domschatzverwaltung, Schlossberg 1g, 06484 Quedlinburg, Tel. +49(0)3946 - 70 99 00, www.dom-domschatz.de

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40. Quedlinburg - Basilika St. Wiperti * - Straße der Romanik

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Quedlinburg - Basilika St. Wiperti

Auf dem Gelände des ehemaligen Königshofes Heinrich I. am Fuße des Burgberges liegt die Kirche St. Wiperti mit ihrer besonderen Krypta. Seit 1994 zählt sie zum Weltkulturerbe Quedlinburg. Die Entstehung der Wiperti-Kirche geht auf das Jahr 950 zurück. Anstelle der kleinen Vorgängerkirche entstand die dreischiffige, kreuzförmige Basilika. Nachträglich wurde um 1020 die Krypta eingebaut, welche bis heute erhalten geblieben ist. 1148 wurde St. Wiperti in ein Prämonstratenserkloster umgewandelt. Im Anschluss erfolgte der Neubau der Kirche. Krypta und Chor wurden mit einbezogen. Im Bauernkrieg wurde die Kirche geplündert und verwüstet. Restaurationen im 17. Jh. ließen die Kirche mit barocken Stilelementen wieder erstrahlen. Währenddessen die Krypta über die Jahrhunderte weitestgehend im Originalzustand erhalten blieb, war die Kirche vieler Umbaumaßnahmen ausgesetzt. Im Kircheninneren befinden sich sowohl romanische, als auch Elemente aus späteren Epochen. Sehenswert sind ein zweistufiges, romanisches Rundbogenportal, ein Tympanon, welches Maria mit Kind abbildet, sowie die Sandsteintaufe von 1300 oder der Schnitzaltar von 1485. Die Krypta besteht aus drei Schiffen und einer halbkreisförmigen Apsis mit einfachem Wechsel von Säulen und Pfeilern ohne umfangreiche Schmuckelemente. Dieser Stützenwechsel zählt zu den frühesten Beispielen seiner Art. Besonders ist auch die Verwendung alter Grabsteine, an denen noch Ritzzeichnungen erkennbar sind. Neben dem mittelalterlichen Kirchbauwerk gehört auch der in Grüften angelegte Wipertifriedhof zum denkmalgeschützten Areal und ist ein Muss bei der Besichtigung von St. Wiperti.
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Wipertistraße, 06484 Quedlinburg, Tel. +49(0)3946 905-624,www.quedlinburg.de

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40. Quedlinburg - St. Marien auf dem Münzenberg * - Straße der Romanik

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Quedlinburg - St. Marien auf dem Münzenberg

Die Kirche war 986 auf Veranlassung der Äbtissin Mathilde zur Erinnerung an ihren unerwartet früh verstorbenen Bruder, Kaiser Otto II., als Klosterkirche der Quedlinburger Benediktinerinnen gegründet worden. 1017 wurde sie nach einem Brand in Gegenwart Heinrichs II. neu geweiht. Die Kirche hatte ein dreizelliges Sanktuarium mit geräumiger Halbkreisapsis, ein kurzes Langhaus und einen voluminösen querrechteckigen Westbau mit Empore. Unter der Apsis befindet sich eine Hallenkrypta. Der Bau zeigt, nach einzelnen Forschern, Ähnlichkeiten mit oströmisch-byzantinischen Kirchen. Nach den Zerstörungen im Bauernkrieg war das Kloster verlassen worden. Seit der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts siedelten sich einfache Leute (Musikanten etc.) auf dem Münzenberg an. Diese zersiedelten das ehemalige Klostergelände mit vielen kleinen Häusern, so dass der Kirchenraum in 17 einzelnen Häusern aufgeteilt und überbaut war. Die Überbauung besteht auch heute in weiten Teilen, wobei die Häusergruppe im Quedlinburger Denkmalverzeichnis eingetragen ist. Das Haus Münzenberg 8 steht dabei heute selbst als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz. Das Haus Münzenberg 2 entstand auf dem Chor und den Querarmen der Kirche. Das Portal befindet sich heute an St. Wiperti. Ein Großteil des Kirchenraumes konnte aber in Anlehnung an die ursprüngliche Form im Münzenberg-Museum wieder zugänglich gemacht werden. Bei der Freilegung des Kirchengrundrisses wurden auch mehrere eindrucksvolle hochmittelalterliche Kopfnischengräber entdeckt. Durch private Initiativen der letzten Jahre wurde der Bereich wieder in großen Teilen zugänglich gemacht.
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Museumsverein, Münzenberg 61, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946-528850, Klosterkirche-Muenzenberg.de

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41. Thale - Kloster Wendhusen * - Straße der Romanik

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Thale - Kloster Wendhusen

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Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V, Wendhusenstr. 7 06502 Thale, Tel. (03947) 778563 oder 63669, klosterwendhusen@aol.de

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42. Gernrode - St. Cyriakus*** - Straße der Romanik

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Gernrode - St. Cyriakus***

Die von Markgraf Gero 959 auf dem Gelände seiner Burg gegründete Stiftskirche, geweiht dem heiligen Cyriakus, gehört zu den beeindruckendsten Bauwerken an der 'Straße der Romanik'. Das Damenstift St. Cyriakus ist eines der bedeutendsten Zeugnisse ottonischer Architektur. Die flachgedeckte kreuzförmige Emporenbasilika mit drei Apsiden ist gut erhalten. Im 12. Jahrhundert wurde der Westbau mit zwei Türmen, hohem Mittelbau und Apsis errichtet. Die Kirche ging durch den Wechsel von Pfeiler und Säule im Langhaus als €žältestes Beispiel einer Emporenbasilika€œ in die Geschichte ein und erlangte so große entwicklungsgeschichtliche Bedeutung für die Baukunst des deutschen Hochmittelalters. Im südlichen Seitenschiff ist im 11. Jh. das heilige Grab nachträglich eingesetzt worden, die älteste in Deutschland erhalten gebliebene Nachbildung des Grabes Christi in Jerusalem. Zum Osterfest ist das Grab Mittelpunkt des mittelalterlichen Osterspiels. Am achteckigen Taufstein wird das Leben Christi dargestellt.
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Evangelisches Pfarramt, Burgstraße 3, 06507 Gernrode, Tel. +49(0)39485 - 275, www.stiftskirche-gernrode.de

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43. Ballenstedt - Benediktinerkloster St. Pankratius und Abandus *

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Ballenstedt - Benediktinerkloster St. Pankratius und Abandus

Ballenstedt gilt als ältester Stammsitz der Askanier und Wiege Anhalts. Das Wahrzeichen der Stadt, das Schloss Ballenstedt beeindruckt durch das noch erhaltene romanische Westwerk der ehemaligen Klosterkirche. Im 11. Jahrhundert wurde das heutige Schloss als Kollegiatstift durch Graf Esiko von Ballenstedt, aus dem Geschlecht der Askanier, gegründet. Ende des 12. Jh. erfolgte der Umbau in ein Benediktinerkloster. Zu dieser Zeit entstand die Klosterkirche St. Pankratius und Abundus, eine dreischiffige, kreuzförmige Säulenbasilika. Nach 500 Jahren wurde das Kloster geplündert und zerstört. Im 18. Jh. erfolgte dann der Bau des dreiflügeligen Barockschlosses durch die Fürsten von Anhalt-Bernburg auf der Klosterruine. Teile der ehemaligen Klosteranlage wie die Krypta und der Westriegel der Klosterkirche aus dem 11. und 12. Jh. wurden mit einbezogen. Sehenswert ist die Grabstätte von Albrecht dem Bären, dem bedeutendsten Askanier des 12. Jh. sowie die weltbekannte Stifterfigur Uta von Ballenstedt, welche durch den Naumburger Meister geschaffen wurde. Außerdem beherbergt das Schloss die Ausstellung ''Die frühen Askanier'' und ein Filmmuseum über die Kino- und Filmgeschichte der vergangenen 100 Jahre.
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Schloss Ballenstedt, Schlossplatz 3, 06493 Ballenstedt, Tel. +49(0)39483 - 82556, www.ballenstedt-information.de

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44. Falkenstein/Harz - Burg Falkenstein ** - Straße der Romanik

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Falkenstein/Harz - Burg Falkenstein

Die Konradsburger ließen um 1120 auf einem Felssporn hoch über dem Selketal die Burg Falkenstein erbauen. Sie gehört zu den schönsten und am besten erhaltenen Burgen des Harzes. Die Kernburg mit westlich gelagerter Vorburg ist gesichert durch Bastionen, Ringmauern sowie Gräben. Die starke Schildmauer, zwei Schießscharten, ein hervorkragender Wehrgang und der 30m hohe Bergfried spiegeln die Wehrhaftigkeit der Burg wider. Durch den einmaligen Wehrcharakter zählt sie zu einer der am besten geplanten Anlagen der Romanik. Besonders beeindruckend sind die liebevoll eingerichteten Innenräume, wie Burgkapelle, Königszimmer, Herrenstube, Rittersaal und spätgotische Küche. Die dreiflügelige Anlage mit sieben Toren, Zwingern und drei Halsgräben hat ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt. Im Burghof befindet sich eine Falknerei, die regelmäßig Vorstellungen bietet. Die umfangreichen Ausstellungen im Museum widmen sich dem Leben auf der Burg. Die Ausstellung im Westflügel ist dem Sachsenspiegel und seiner Auswirkung in Europa gewidmet. Eike von Repgow schrieb hier den Sachsenspiegel nieder, das bedeutendste deutschsprachige Rechtsbuch des Mittelalters. Gefördert wurde er von Graf Hoyer II., dem bekanntesten Vertreter des Geschlechts der Falkensteiner. Falkenstein ist als Burg- und Jagdmuseum zugänglich.
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Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Museum Burg Falkenstein, 06543 Falkenstein/Harz-Pansfelde, Tel. +49 (0)34743 - 535590,www.burg-falkenstein.de

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45. Ermsleben - Konradsburg bzw. Klosterkirche St. Sixtus * - Straße der Romanik

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Ermsleben - Konradsburg bzw. Klosterkirche St. Sixtus

Die Konradsburg liegt auf einer Anhöhe etwa drei Kilometer von dem Ort Ermsleben entfernt. Die kunstvoll gestalteten Kapitelle in der Krypta gehören zu den schönsten der romanischen Baukunst und machen die Konradsburg zu einem bedeutenden Bauwerk der Straße der Romanik. Die Burg wurde bereits im 11. Jahrhundert als Stammsitz der Herren von Konradsburg erwähnt. Um 1120 siedelte die Adelsfamilie auf die Burg Falkenstein um. Egino von Konradsburg soll einer Sage nach den Grafen von Ballenstedt erschlagen haben und wollte Buße tun, so dass er die Burg als Geschenk an die Benediktiner übergab. Das Ende des Klosters wurde im Jahre 1525 mit dessen Plünderung im Bauerkrieg eingeleitet. In den folgenden Jahrhunderten diente die Konradsburg als Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Insbesondere die vom Bauernkrieg verschonte Klosterkirche St. Sixtus ist sehr sehenswert. Noch erhaltene Teile der um 1200 erbauten kreuzförmigen Basilika sind Hauptchor, Nebenchöre, Apsiden und eine darunter liegende Krypta. Die Gestaltung und Ornamentik der fünfschiffigen Hallenkrypta gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse spätromanischer Architektur im Harz. Die kreuzgratgewölbte Krypta besticht durch einen für die Region außergewöhnlichen Formenreichtum an den Kapitellen der Stützen. Diese sind mit üppigem Blatt- und Rankenwerk verziert und spiegeln den französisch-rheinischen Einfluss wider. Zehn rundbogige Fenster schaffen durch das Einströmen von Tageslicht einen besonderen Raumeindruck. Sehenswert sind außerdem der Burgbrunnen im Brunnenhaus sowie der ehemalige Kräutergarten des Klosters.
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Konradsburg, 06463 Falkenstein / Harz OT Ermsleben, Tel. +49 (0)34743 - 92564, www.konradsburg.com

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46. Frose - Stiftskirche St. Cyriakus ** - Straße der Romanik

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Frose - Stiftskirche St. Cyriakus

Ludwig der Deutsche gründete Mitte des 9. Jahrhunderts in Frose ein Stift, das er dem heiligen Cyriakus weihte und mit Kanonikern besetzte. Das um 950 an Markgraf Gero übertragene Stift wurde 961 in ein Kanonissenstift umgewandelt. Als Propstei war es dem Stift in Gernrode unterstellt. Später wurde es in ein Knabenkonvikt umgeformt. Der romanische Bau aus der Zeit um 1170 ist eine flachgedeckte Pfeilerbasilika ohne Krypta. Die Doppelturmfassade hat einen breiteren Unterbau als das Schiff. Wichtigstes Gestaltungselement des Inneren ist die romanische Arkadengliederung mit sächsischem Stützenwechsel. Die gedrungenen monolithischen Säulenschäfte sitzen auf hohen attischen Basen. Beeindruckend sind auch die Würfelkapitelle in ihrer Unterschiedlich- und Feingliedrigkeit.
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Stifskirche St. Cyriakus, Vor der See 402, 06464 Stadt Seeland-Frose, Tel. +49(0)34741 - 91221, www.stiftskirchefrose.com

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47. Klostermansfeld - Benediktinerkloster Mariae Himmelfahrt **

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Klostermansfeld - Benediktinerkloster Mariae Himmelfahrt

Das um 1040 gegründete Kloster war Hauskloster und Begräbnisstätte der Mansfelder Grafen. Das Benediktinerkloster wurde im Bauernkrieg (1525) zwar geplündert und stark zerstört, die romanischen Bestandteile konnten aber durch umfassende Restaurierungsarbeiten gesichert und aufbereitet werden. Die Klosterkirche weist eine typische Gliederung auf. Sie ist eine dreischiffige, flach gedeckte Basilika mit durchlaufendem Querhaus, halbrunder Apsis und Nebenapsiden. Der Turm stammt bis zur Höhe der zum Langhaus geöffneten Empore aus romanischer Zeit und besitzt eine barocke Haube aus dem Jahre 1739. Das Innere der Kirche ist geprägt durch den rheinischen Stützenwechsel und weist neben den Würfelkapitellen rundbogige Fenster und altertümliche Kämpferprofile im apsidial geschlossenen, relativ kurzen Chor aus der Epoche der Romanik auf. Im Chorraum befindet sich zudem ein gotischer Altar mit geschnitzten Figuren. Die Klosterkirche bewahrt vorwiegend das Inventar aus den 15. und 16. Jahrhunderten.
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Benediktinerkloster / Kirchengemeinde St. Marien, Kirchstr. 3, 06308 Klostermansfeld, Tel. +49(0)34772- 25 250, www.ev-kloster-kirche.de

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48. Lutherstadt Eisleben - Zistersienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta *

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Lutherstadt Eisleben - Zistersienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta

1229 gründete Graf Burchard von Mansfeld nahe der Burg Mansfeld das Kloster St. Marien. 1258 wurde das Zisterzienserkloster auf Bemühen der Äbtissin schließlich nach Helfta, Stadtteil der Lutherstadt Eisleben, verlegt. Das Zisterzienserinnenkloster St. Marien war im 13. Jahrhundert bekannt als 'Krone der deutschen Frauenklöster', berühmt durch die wissenschaftliche Bildung der Ordensfrauen und deren Christusmystik. 1343 erfolgte die Verlegung vor die Stadtmauern Eislebens. Im Bauernkrieg wurde das Kloster 1525 zerstört. 1542 kam es zur Säkularisierung und später zu einer Umnutzung für landwirtschaftliche Zwecke. 1992 wurde der 'Verband der Freunde des Klosters Helfta' gegründet. Das Areal gelangte wieder in Kirchenbesitz und der Wiederaufbau begann. Im Jahr 1999 zogen nach 450 Jahren wieder Zisterzienserinnen in das Kloster Helfta ein. Das Kloster ist heute ein selbstständiges Priorat dieser Ordensfamilie. Die langgestreckte Klosterkirche war eine einschiffige Saalkirche mit geradem Ostabschluss. Die hohen und schmalen Giebelfenster weisen Reste von fein gearbeitetem Meisterwerk auf.
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Kloster St. Marien Helfta, Lindenstr. 36, 06295 Lutherstadt Eisleben, Tel. +49(0)3475 - 711500, www.kloster-helfta.de

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Seeburg - Schloss Seeburg - Burg und Schlosskapelle * - Straße der Romanik

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Seeburg - Schloss Seeburg - Burg und Schlosskapelle

Die am Süßen See gelegene Burg gab dem Ort Seeburg seinen Namen. Die Anlage gehört zu den größten und ältesten Burgen in Mitteldeutschland. Die Seeburg fand ihre erste sichere Erwähnung im Hersfelder Zehntverzeichnis zum Ende des 9. Jh. Um- und Ausbaumaßnahmen unter den verschiedenen Besitzern, wie dem Grafen von Seeburg (um 1036), den Querfurter Grafen (um 1067) und den Grafen von Mansfeld (1450-1518) veränderten und erweiterten die Gestalt der steinernen Burg. Die mittelalterliche Grafenburg war kastellartig angelegt. Aus romanischer Zeit ist der Stumpf des ehemals 30m hohen Bergfrieds erhalten. Heute sind der spätmittelalterliche Aufbau und eine barocke Haube sichtbar. Westlich der Kernburg ragen Umfassungsmauern der ehemaligen Stiftskirche hervor. Die Kirche des Kollegiatstifts wurde um 1179 durch den Erzbischof Wichmann gegründet. Der einschiffige Bau besitzt keinen Westturm. Der Chorraum ist im Grundriss quadratisch und endet nach Osten in einer lisenenverzierten Apsis. Der Witwenturm aus dem 11. Jh. diente ursprünglich als wirkungsvoller Schutz der früheren Fluchtburg.
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Schloss Seeburg, Schloßstraße 18, 06317 Seegebiet Mansfelder Land, OT Seeburg, Tel. +49(0)34774 - 70868, www.seeburg-schloss.de

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49. Sangerhausen - Pfarrkirche St. Ulrici ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Sangerhausen - Pfarrkirche St. UlriciReiseführer Straße der Romanik - Sangerhausen - Pfarrkirche St. Ulrici

Sangerhausen - Pfarrkirche St. Ulrici

Die Evangelische Pfarrkirche St. Ulrici zählt zu den wichtigsten romanischen Sakralbauten in der Harz-Kyffhäuser-Region. Sie ist eine dreischiffige, kreuzförmige, gewölbte Pfeilerbasilika. Sangerhausen verdankt sein bedeutendstes Bauwerk dem Grafen Ludwig II., dem Springer. Dieser geriet mehrfach in Gefangenschaft und gelobte im Fall seiner Befreiung eine Kirche zu stiften. Der romanische Kernbau der Ulrichskirche entstand vermutlich in den Jahren 1116 bis 1123, nach seiner Befreiung. Die Kirche ist eine dreischiffige, kreuzförmige, gewölbte Pfeilerbasilika. Beeindruckend sind die durchlaufenden Seitenschiffe, die sich im Chor zueinander öffnen. Um 1270 war die Kirche mit einem Kloster für Zisterzienser-Nonnen verbunden, welches 1540 säkularisiert wurde. Außen und Innen sind romanische Formen wie Arkaden, Rundbogenfenster und Portale neben den gotischen Maßwerkfenstern, barocken Grabdenkmälern und dekorativen neoromanischen Ergänzungen erkennbar.
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Ulrichstraße, 06526 Sangerhausen , Tel. +49 160 - 91654017

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50. Tilleda (Kyffhäuser) - Königspfalz * - Straße der Romanik

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Tilleda (Kyffhäuser) - Königspfalz

Die Kaiserpfalz in Tilleda lag lange im Verborgenen. Durch Ausgrabungen ab 1935 konnten die Fundamente der Ottonen-Pfalz freigelegt werden und nach archäologischen Untersuchungen in ihren Grundzügen rekonstruiert werden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Pfalz 972 als Teil der Mitgift von Kaiser Otto II. für seine Gemahlin Theophanu. Könige und Kaiser besaßen zu dieser Zeit keine Residenzen, sondern waren Wanderkönige. So hielten viele Könige und Kaiser auch in Tilleda Hof. Im Mittelalter verschwand die Anlage. Heute können Besucher im Freilichtmuseum das Leben an einem Königshof vor tausend Jahren erkunden. Die dreiteilige Anlage besteht aus zwei Vorburgen und einer Hauptburg, deren Grundrisse zu Teilen erkennbar sind. Weitere archäologische Funde deuten auf Wehrmauern, die ottonische Pfalzkirche, Wach- und Wohnhäuser, den Palas und Wirtschaftsgebäude hin. Zudem können Kriegsmaschinen, Funde, sowie Text- und Bildquellen in Ausstellungshäusern besichtigt werden. '
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Freilichtmuseum Königspfalz Tilleda, Westende d. Ernst-Thälmann-Straße, 06537 Kelbra OT Tilleda, Tel. +49 (0)34651 - 29 23 / - 90 268 / -45 99 95, www.pfalz-tilleda.de

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51. Allstedt - Burg und Schloss Allstedt ** - Straße der Romanik

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Allstedt - Burg und Schloss Allstedt

Die imposante Silhouette der ehemaligen Kaiserpfalz Burg und Schloss Allstedt ist schon von weitem gut sichtbar. Bereits im 8. Jh. entstand die fränkische Reichsburg. Sie war ein beliebter Aufenthaltsort von Kaiser Otto II. Aus der einstigen mittelalterlichen Burg entstand durch zahlreiche Umbauten das Schloss Allstedt. Die Anlage besteht aus einer Vorburg - dem heutigen Schloss, aus einer spätmittelalterlichen und barocken Kernburg, sowie aus Stall- und Wirtschaftsgebäuden. Außen ist sie von tiefen Gräben umgeben und war ursprünglich von starken Wehrmauern umschlossen. Die Kernburg besitzt einen eigenen Wehrgraben. Beeindruckend ist der gotische Torturm mit Renaissance-Giebel und der Turmstumpf, welcher der älteste romanische Teil der Burg ist und dessen geringe Wandstärke auf einen mittelalterlichen Wohnturm schließen lässt. Von kunsthistorischer Bedeutung ist auch der Palas, der eine spätgotische Küche beherbergt. Sehenswert sind außerdem die Stuckdecken der barocken Räume im Obergeschoss und die Schlosskapelle, welche liebevoll restauriert worden sind. Hier hielt Thomas Müntzer seine berühmte ''Fürstenprädigt''. In dem Räumen der Kernburg befindet sich darüber hinaus ein Museum zur regionalen Geschichte und zum Burgbau in der Zeit der Romanik.
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Schlossstraße, 06542 Allstedt, Tel. 034652 - 519, www.schloss-allstedt.de

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52. Querfurt - Burg Querfurt*** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Querfurt - Burg QuerfurtReiseführer Straße der Romanik - Querfurt - Burg Querfurt

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Querfurt - Burg Querfurt**

Die imposante Burg Querfurt mit ihren drei Türmen, zwei Ringmauern und mittelalterlichen Befestigungen nimmt die siebenfache Fläche der berühmten Wartburg bei Eisenach ein. Sie gilt als eine der ältesten und größten Feudalburgen Deutschlands. Die Burg entstand aus einer fränkischen Siedlung und war Sitz einer karolingischen Verwaltung. Im Hersfelder Zehntverzeichnis um 881/889 wurde sie als bedeutendste der 18 aufgeführten Burgen erwähnt. Seit dem 10. Jh. residierten hier die Edlen von Querfurt. Der Grundriss des Burggeländes ist ein unregelmäßiges Rechteck. Die Burg ist durch einen Geländeabfall und tiefe Gräben begrenzt. Zudem ist die Burg Querfurt durch zwei Ringmauern geschützt. Beeindruckend ist die bereits 1198 urkundliche erwähnte Innenmauer. Auf dem Burghof befindet sich zudem eine Burgkirche aus dem 12. Jh. Die romanische Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss. Sie besitzt einen oktogonalen Vierungsturm, Chor und zwei Querhausarme mit halbrunder Apsis. Weitere romanische Teile der Burganlage sind der Palas und der sogenannte ''Dicke Heinrich'', ein 27,5m hoher Bergfried mit einem Durchmesser von 14,5m. Heute beherbergt die Burg ein Museum im ehemaligen Palastgebäude.
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Burg Querfurt, 06268 Querfurt, Tel. +49 (0)34771 - 52190, www.burg-querfurt.de

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53. Mücheln - Dorfkirche St. Michael * - Straße der Romanik

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Mücheln - Dorfkirche St. Michael

Im Müchelner Ortsteil St. Micheln befindet sich über dem Ort auf einem Muschelkalkplateau gelegen die große, aus Bruchsteinen gebaute Kirche St. Michael. Der Ursprung dieses Kirchenbaus geht auf das Jahr 1128 zurück, als Bischof Otto von Bamberg auf Missionsreise gen Norden in der Gegend um Mücheln weilte und bestimmte, dass eine dem Heiligen Michael geweihte Kirche gebaut werden sollte, die vermutlich um 1180 fertig gestellt war. Im Inneren der Kirche fällt zunächst ein gewaltiger Triumphbogen aus romanischer Zeit ins Auge. Die Ausstattung des Kirchenraumes ist sonst eher schlicht und nahezu alles, was heute zu sehen ist, gehörte zu Kirchen der Müchelner Umgebung, die in den 1960er und 1970er Jahren dem Kohlebergbau zum Opfer fielen. Als im Jahr 1968 alle Einwohner den Ort Zorbau verlassen mussten und die Kirche St. Petri zur Sprengung vorbereitet wurde, wurden das Kirchengestühl, ein Pelikantaufständer, eine mittelalterliche Tür, ein Abendmahlsgemälde und eine Renaissancekanzel nach St. Micheln gebracht. Heute sind alle diese Gegenstände in der Kirche zu sehen, sie werden genutzt und schmücken den Kirchenraum.
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Springberg 1, 06249 Mücheln, Tel. 034632/21520

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54. Kaiserpfalz - Kloster Memleben*** - Straße der Romanik

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Kaiserpfalz - Kloster Memleben***

Der erste deutsche König Heinrich I. ließ die Pfalz in Memleben errichten. Sein Sohn Kaiser Otto I. gründete zu seinen Ehren die Marienkirche. Beide starben auch in Memleben. Otto II. gründete hier ein Benediktinerkloster mit reicher Ausstattung. Die Blütezeit des Klosters dauerte nur wenige Jahrzehnte. Heute deuten Mauerreste und ausgegrabene Fundamente auf die Monumentalkirche aus dem 10. Jh. hin. Sie zählte mit einer Länge von 82 m und einer Breite von 28 m zu einer der größten ottonischen Basiliken und bestand aus einem dreischiffigen Langhaus, zwei Querhäusern, sowie Chorapsis und darunter liegender Krypta. Der alte Grundriss wurde stückweise aufgemauert und gibt einen Eindruck der einstigen gewaltigen Basilika. Besonders beeindruckend sind die noch erhaltenen Teile, wie Kaisertor, Vierungspfeiler und Langhauswand. Nordöstlich wurde eine weitere spätromanische Klosterkirche erbaut, die durch ihre spitzbogigen Arkaden schon auf die Gotik hindeutet. Die Krypta ist noch im Originalzustand erhalten. Das Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben zeigt die Ruinen beider Kirchen und gibt Aufschluss über Leben und Bräuche der Könige und Kaiser im Mittelalter. Von den Mönchen werden Führungen und mittelalterliche Aktivitäten angeboten. Sehenswert sind auch der mittelalterliche Klostergarten, verschiedene Ausstellungen und der Klosterladen.
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Kloster und Kaiserpfalz Memleben, Thomas-Müntzer-Str. 48, 06642 Memleben, Tel. +49(0)34672-60274, www.kloster-memleben.de
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55. Bad Bibra - Margaretenkirche Steinbach * - Straße der Romanik

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Bad Bibra - Margaretenkirche Steinbach

Zwischen Bad Bibra und Steinbach, steht die Kirche heute ohne ihr Dorf Steinbach und schon deswegen scheint sie etwas Besonderes zu sein. Die um 1220 entstandene Margaretenkirche ist eine Kostbarkeit romanischer Baukunst. Das Entstehen einer solchen für ein kleines Dorf nicht üblichen Kirche kann man sich nur durch die Wirkung des Augustiner-Chorherrenstifts erklären. Errichtet wurde sie wahrscheinlich von Baumeistern der Naumburger Dombauschule. Die spätromanische Anlage zeigt die typische Staffelung: einen quadratischen Westturm, ein Rechteckschiff, einen Chor im Osten, an den sich die Apsis anschließt. Der Turm ist sicher später entstanden. Er wurde mit einer Barockhaube ergänzt und teilweise mit Schiefer verkleidet. Das rundbogige und reich gegliederte Säulenportal wurde besonders kunstfertig gestaltet: schöne Kapitelle mit Pflanzenmotiven und Reste eines Adlers und ein Tympanon über der Tür. Bogenfriese an Chor und Apsis mit unterschiedlichen Konsolen, ein Treppenfries am Chorgiebel und die Wulstlaibung an den ursprünglichen Fenstern fallen auf. Im Inneren der Kirche beeindrucken die wuchtigen Bögen an Chor und Apsis. Dann entdeckt man die reich verzierten Kapitelle. Durch Säulen und die Unebenheiten an den verputzten Seitenwänden des Chores ahnt man ein ursprüngliches Kreuzgewölbe. Heute besitzt der Chor eine flache Holzdecke, wie sie auch in der Romanik schon üblich war.
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Am Steinbach, 06647 Bad Bibra, Tel. 034465-701912

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56. Eckartsberga - Eckartsburg * - Straße der Romanik

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Eckartsberga - Eckartsburg

An der Anlage der Ruine der Eckartsburg oberhalb der Stadt Eckartsberga lassen sich eine romanische und zwei gotische Bauphasen erkennen. Die erste Erwähnung der Eckartsburg geht auf das Jahr 1066 zurück, die Burggründung erfolgte erst um 1190 durch Ludwig den Springer. Aus dieser Zeit stammen die romanischen Burgabschnitte. Die Eckartsburg sicherte den Ludowingischen Herrschaftsbereich im Osten und ermöglichte die Kontrolle wichtiger Verkehrswege. Die Burg besteht aus zwei Höfen, je einem Bergfried und je einem Torhaus und vermittelt noch immer das Bild einer geschlossenen romanischen Burganlage. Die imposante Ruine war durch einen 14 bis 20 m Schutzgraben und eine dicke Ringmauer geschützt. Im ehemaligen Wohnturm der Kernburg blieb ein romanisches gekuppeltes Doppelfenster mit originaler Mittelsäule bewahrt. Im Palas sind Reste eine Kamins, ein Türgewände und Schlitzfenster erhalten. Der Marterturm aus der frühen Gotik diente im Mittelalter als Gefängnis. Eine beeindruckende Aussicht bietet der 36 m hohe Bergfried. Er beherbergt auch ein kleines Museum.
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Eckartsburg, Burgweg 13b, 06648 Eckartsberga, Tel. +49(0)34467 - 2 04 15, www.eckartsburg.de

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57. Bad Kösen - Romanisches Haus ** - Straße der Romanik

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Bad Kösen - Romanisches Haus

Das romanische Haus - der älteste Steinbau einer klösterlichen Außenwirtschaft in Sachsen-Anhalt - entstand vermutlich im frühen 12. Jahrhundert. Seit 1137 diente es dem Zisterzienserkloster Pforta als Wirtschaftshof und gehörte ab 1543 zur Fürstenschule Pforta. 1951 übernahm die Stadt Kösen den romanischen Bau und errichtete ein Museum zur Geschichte des Klosters Pforta. Sehenswert sind Exponate, wie romanische Kapitelle, Grabsteine oder ein spätromanischer Paramentenschrank, der zur Aufbewahrung von Messgewändern diente. Der langgestreckte, romanische Bau aus hammerrecht bearbeiteten Kalksteinquadern war ursprünglich in zwei Teile gegliedert. Die Längswände des Erdgeschosses zieren 24 kleine Rundbogenfenster. Im romanisch ergänzten Obergeschoss sind rundbogige Schlitze unterhalb der Mauerkrone anzutreffen. Im Südgiebel befindet sich eine rundbogige Tür. Interessant ist außerdem ein romanischer Zierstein mit Kreuzmotiv über der Südwesttür. Heute beherbergt das romanische Haus ein Heimatmuseum der Stadt Bad Kösen mit Objekten aus der Siedlungs- und Klostergeschichte, sowie eine Käthe-Kruse-Puppensammlung.
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Romanisches Haus, Am Kunstgestänge , 06628 Naumburg- Bad Kösen, Tel. +49(0)34463 - 2 76 68, www.badkoesen.de

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57. Bad Kösen - Rudelsburg * - Straße der Romanik

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Bad Kösen - Rudelsburg*

Die malerische Ruine der Rudelsburg liegt hoch über der Saale auf einem über 80 m hohen Kalksteinfelsen und wurde zum Schutz der Bischofsstadt Naumburg erbaut. Ihre erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1172. Die Burg gehörte ursprünglich den Naumburger Bischöfen und ging 1238 als Lehen an die Markgrafen von Meißen über. Sie war durch eine strikte Trennung von Kernburg für die Burgherren und Vorburg für die Bediensteten gekennzeichnet. Die Vorburg war durch eine Ringmauer mit zwei gesicherten Toren sowie durch einen Graben und einen Wall gut vor Eindringlingen geschützt. Der Bergfried aus dem 12. Jh. dient heute als Aussichtsturm. Im unteren Bereich befindet sich ein Raum mit typisch romanischen Tonnengewölben und rundbogiger Wandnische, welche als Verlies diente. Die innere Kastellanlage mit dem Bergfried ist weit sichtbar und beherbergt heute mehrere rustikale, geschichtsträchtige Gaststätten. In Verbindung mit der Burg Saaleck eröffnet sie einen eindrucksvollen Anblick, der am sogenannten ''Malerwinkel'' betrachtet werden kann und vielfach von Künstlern festgehalten wurde.
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Rudelsburg, Am Burgberg 33, 06628 Naumburg-Saaleck, Tel. +49(0)34463 - 27325, www.rudelsburg.com

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57. Saaleck - Burg Saaleck * - Straße der Romanik

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Saaleck - Burg Saaleck

Hoch über einer Verengung des Saaletals in sichtweite der Rudelsburg thront die landschaftlich schön gelegene Burg Saaleck. Noch erhalten sind Reste der Oberburg mit zwei runden Türmen. Ursprüngliche Besitzer waren die Markgrafen von Meißen. Im Zusammenwirken mit der Rudelsburg diente die Burg Saaleck als Sperrburg zum Schutz der Handelsstraßen und fand 1140 erstmals urkundliche Erwähnung. Ab 1344 gehörte sie dem Naumburger Bischof. Nachdem Saaleck ab 1585 im Zuge der Reformation seine Selbstständigkeit verloren hatte, diente die Burg den Bauern als Steinbruch und war dem Verfall ausgesetzt. Die Burg erlebte eine wechselhafte Geschichte und war zuletzt Zufluchtsort der Mörder des deutschen Politikers Walter Rathenau. Im 19. Jh. wurde die Burg umfassend restauriert. Ursprünglich bestand die Burg aus einer Kern- und Vorburg mit zwei Ringmauern. Ähnlich wie auf der Rudelsburg lebten in der Kernburg die Burgherren und in der Vorburg das einfache Volk und Nutztiere. Zwischen den beiden 23 m hohen Bergfrieden aus gequaderten Kalksteinen, den Wahrzeichen der Burg, befanden sich kleinere Wohn- und Wirtschaftsbauten. Der Westturm ist fast vollständig romanisch und bietet eine Aussichtsplattform. Der Ostturm ist im Kern romanisch, sein äußeres Mauerwerk wurde gotisch erneuert. Im Hof der Burg befindet sich ein 70 m tiefer Brunnen. Heute können Besucher eine Dauerausstellung mit Diorama zu den ''Wildpferdjägern von Saaleck'' sowie wechselnde Ausstellungen in den Türmen besichtigen.
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Burg Saaleck / Heimatverein Saaleck e.V., Am Burgberg 2, 06628 Naumburg-Saaleck, Tel. +49(0)34463 - 26553, www.burg-saaleck.info
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58. Naumburg-Schulpforte, Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam *

Reiseführer Straße der Romanik - Naumburg-Schulpforte, Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad PortamReiseführer Straße der Romanik - Naumburg-Schulpforte, Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam

Naumburg-Schulpforte - Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam*

Das Zisterzienserkloster Schulpforte entstand aufgrund der Verlegung des Klosters Schmölln durch den Naumburger Bischof Udo I. Es bestand von 1137 bis 1540 und war das mächtigste und reichste Kloster in Mitteldeutschland. Seit 1540 beheimatet das Kloster die Landeschule Pforta. Die Mönche des Klosters pflanzten hier erste Weinreben an, züchteten neue Obst- und Gemüsesorten und bauten die Klosteranlage aus. Die Zisterzienserbaukunst beschränkte sich auf das Wesentliche. Dementsprechend ist die Klosterkirche, eine ursprünglich kreuzförmige Basilika, frei von Farben und dem für die Romanik typischen Stützenwechsel. Die Klosterkirche St. Maria und Johannes weist äußerlich eine gotische Gestaltung auf, da sie ab 1251 auf den Fundamenten des romanischen Baus im gotischen Stil neugebaut wurde. Innen sind allerdings Teile der romanischen Vorgängerkirche erhalten geblieben. Romanische Pfeiler, ein mit Blendarkaden verzierter, steinerner Blockaltar und ein Triumphkreuz aus der Romanik sind noch erhaltene, romanische Elemente. Die westlich der Klausur gelegene Mühle oder die Abtskapelle des Fürstenhauses stammen ebenfalls aus der romanischen Epoche. Nach der Säkularisierung des Zisterzienserklosters 1540 wurde in den Klostergebäuden eine fürstliche Landesschule eingerichtet. Friedrich Gottlieb Klopstock, Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Nietzsche oder Leopold von Ranke waren berühmte Schüler von Schulpforte. Die meisten historischen Bauten der Klosteranlage können besichtigt werden. Sehenswert sind außerdem Kunstwerke späterer Epochen, wie Epitaphe und Dreikönigsaltar.
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Landesschule Pforta, Schulstraße 12, 06628 Naumburg-Schulpforte, Tel. +49(0)34463-35110, www.landesschule-pforta.de

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59. Naumburg - Dom St. Peter und Paul *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Naumburg - DomReiseführer Straße der Romanik - Naumburg - Dom

Reiseführer Straße der Romanik - Naumburg - DomReiseführer Straße der Romanik - Naumburg - Dom

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Reiseführer Straße der Romanik - Naumburg - DomReiseführer Straße der Romanik - Naumburg - Dom

Naumburg - Dom St. Peter und Paul***

Der Dom St. Peter und Paul in Naumburg zählt zu den berühmtesten Bauwerken der Straße der Romanik und ist geprägt durch den Stilwandel von der Romanik zur Gotik. Weltbekannt geworden ist der Dom vor allem wegen seiner Stifterfiguren, unter anderem der Uta von Ballenstedt. Mit dem Bau des heutigen Domes als kreuzförmige Basilika wurde im Jahre 1210 begonnen. Als Nachfolgebau einer Marienstiftskirche und eines frühromanischen Domes aus dem 11. Jh. stammen, neben der romanischen Krypta und einem romanischen Kruzifix, viele weitere Elemente aus dieser Epoche. Seine Bauzeit dauerte mindestens ein Jahrhundert. Daher sind die Untergeschosse der Romanik und die oberen Geschosse der Gotik zuzuschreiben. Die Hauben der Osttürme wurden erst 1711 barock erbaut. Der prächtige Dom erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 100 Metern und besteht aus je einem Chor im Osten und Westen, einem dreischiffigen Langhaus, einem Querhaus und je zwei Türmen im Osten und Westen. Die dominierenden Wahrzeichen der Stadt Naumburg, seine vier Türme, sind bereits aus weiter Ferne sichtbar. Besonders imposant sind die vielen romanischen Details, wie Rundbogenfriese, Lisenen und Rundbogenöffnungen oder gotische Maßwerkfenster im Mauerwerk. Aber auch das Innere ist durch die Verschmelzung beider Epochen geprägt, welche nicht zuletzt durch den neuen Baumeister und Bildhauer gefördert wurde. Der €žNaumburger Meister€œ, dessen Name unbekannt ist, schuf die weltbekannten Stifterfiguren des Domes. Lebensvoll stellen die zwölf Gedächtnisfiguren Hochadlige des 11. Jh. dar, wie die Hauptstifter Hermann und Ekkehard mit den Gemahlinnen Reglindis und Uta. Bei den restlichen Stiftsfiguren handelt es sich um Einzelpersonen. Beeindruckend ist die, für die Romanik untypische, sehr realistische Gestaltung, die dem Dom zu weltweiter Berühmtheit verhalf. Sehenswert ist auch der Naumburger Domschatz im romanischen Kellergewölbe, der teilweise besichtigt werden kann. Dieser verfügt über Kostbarkeiten des Mittelalters und der Renaissance.
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Naumburger Dom, Domplatz 16/17, 06618 Naumburg, Tel. +49(0)3445 - 2301133, www.naumburger-dom.de

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60. Flemmingen - Dorfkirche St. Lucia ** - Straße der Romanik

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Flemmingen - Dorfkirche St. Lucia

Die Kirche Flemmingen hat ihren Ursprung als romanische Chorturmkirche. Sie wurde um 1200 errichtet, im Äußeren ist sie noch weitgehend erhalten. Es wurde nur 1508 der Turm erhöht, die Maßwerkfenster im Turm erinnern daran, und mit dem spitzen, weithin sichtbaren Turmhelm versehen. Weiterhin wurde im 18. Jahrhundert das Kirchenschiff erhöht, da man mehr Platz im Inneren für Emporen benötigte. Dabei wurden neue rechteckige Fenster eingezogen und romanische Fenster vermauert. An der Südseite ist das romanische Säulenportal mit Würfelkapitell und Palmettendekor im Tympanon eine Ansicht wert. An der Nordseite befand sich früher ebenfalls ein Portal mit Kreiskreuz im Tympanon, das man noch gut erkennt. Die Ausstattung der Kirche stammt einheitlich aus dem 18. Jahrhundert. Das Bemerkenswerteste an der Kirche sind die spätromanischen Malereien in der Apsis und dem Chor. Man erkennt Christus in der Mandorla, Engel, Heiligendarstellungen der Apostel und des Heiligen Sebastian. Die Kirche ist wohl der Heiligen Lucia geweiht gewesen.
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Mönchshof 1, 06618 Naumburg OT Flemmingen, Tel. 03445 77 64 23

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61. Freyburg - Schloss Neuenburg ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Freyburg - Schloss NeuenburgReiseführer Straße der Romanik - Freyburg - Schloss Neuenburg

Reiseführer Straße der Romanik - Freyburg - Schloss NeuenburgReiseführer Straße der Romanik - Freyburg - Schloss Neuenburg

Freyburg - Schloss Neuenburg**

Hoch über dem Winzerstädtchen Freyburg (Unstrut) wurde im 11. Jh. das gewaltige Schloss Neuenburg als Residenz für den Thüringer Landgrafen, Ludwig den Springer, erbaut. Zu den architektonischen Kostbarkeiten gehört die um 1180 errichtete Doppelkapelle. Die Neuenburg entstand in drei Bauphasen zwischen 1062-1227. Sie war nur über einen steilen Fußweg zu erreichen und gut vor Eindringlingen geschützt. Im 16. Jh. wurde sie zum Wohnschloss umgebaut. Erhaltene romanische Teile sind der Bergfried, der auch als Dicker Wilhelm bezeichnet wird, ein Wohnturm und die Doppelkapelle der Heiligen Elisabeth. Diese im typisch romanischen Baustil errichtete Kapelle besteht aus einem oberen und einem unteren Raum. Oben nahmen Adlige am Gottesdienst teil und wurden so nicht vom Gesinde im Erdgeschoss gestört. Die beiden Räume verfügen über eine unterschiedliche Ausstattung. Der obere Bereich ist prunkvoller gestaltet. Vier gebündelte Säulen bilden dort die Mittelstütze und auch die Kapitelle und Friese sind von besonderer Qualität. Im Fußboden ist noch immer eine vergitterte Öffnung vorhanden, wodurch Gottesdienste auch im oberen Geschoss hörbar waren. Im romanischen Bergfried kann das Schlossmuseum besucht werden.
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Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Museum Schloss Neuenburg, Schloss 1, 06632 Freyburg (Unstrut), Tel. +49 (0)34464 - 3 55 30, www.schloss-neuenburg.de

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61. Freyburg - Stadtkirche St. Marien * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Freyburg - Stadtkirche St. MarienReiseführer Straße der Romanik - Freyburg - Stadtkirche St. Marien

Freyburg - Stadtkirche St. Marien

Die St. Marienkirche ist neben der Neuenburg die bedeutenste Sehenswürdigkeit in Freyburg. Sie ähnelt in ihrer Architektur dem Dom von Naumburg. Die dreischiffige Basilika wurde in spätromanischer Zeit um 1225 im Auftrag des Thüringer Landgrafen Ludwig IV. und seiner Gemahlin, der Heiligen Elisabeth errichtet. Um 1420/30 entstand der langgestreckte Chor. Ende des 15. Jh. erfolgte dann die Umgestaltung zur Hallenkirche. Noch erhalten aus der Zeit der Romanik sind der Vierungsturm mit Querschiff und Chorquadrat, die doppeltürmige Westfront mit der Vorhalle und das Stufenportal an der Rückwand. Sehr bemerkenswert sind außerdem der Altar, Bauplastiken und Grabmäler. Die Glocken des Geläuts entstanden im 13. bis 16. Jahrhundert. Die €žkleine Schwester€œ des Naumburger Doms verschmilzt durch das spätromanische Bauwerk und den spätgotischen Umbau zu einer besonderen Einheit.
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Stadtkirche St. Marien, Ev. Pfarramt Freyburg, Kirchplatz, 06632 Freyburg, Tel. +49(0)34464 - 27451, www.freyburg-info.de

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62. Zscheiplitz - Klosterkirche St. Bonifatius * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik - Zscheiplitz - Klosterkirche St. BonifatiusReiseführer Straße der Romanik - Zscheiplitz - Klosterkirche St. Bonifatius

Zscheiplitz - Klosterkirche St. Bonifatius

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Zscheiplitz Klosterkirche, Auf dem Gut, 06632 Freyburg-Zscheiplitz, www.klosterkirche-Zscheiplitz.de

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63. Goseck - Schloss Goseck, Klosterkirche, Chor und Krypta **

Reiseführer Straße der Romanik - Goseck - Schloss GoseckReiseführer Straße der Romanik - Goseck - Schloss Goseck

Goseck - Schloss Goseck, Klosterkirche, Chor und Krypta

In Goseck befand sich die Stammburg der Pfalzgrafen von Sachsen. Erstmals erwähnt wurde die Burg Ende des 9. Jh. im Herfelder Zehntverzeichnis. 1041 wurde in der Burg ein Benediktinerkloster gegründet. Zur Errichtung der Klosteranlage wurde die Burg abgerissen. Die Burg ging 1000 in den Besitz des Pfalzgrafen Friedrich I. von Sachsen über. Dieser ließ die Kapelle St. Simeon als Grablege seines Geschlechts errichten. Seine tiefgläubigen Söhne Friedrich II., Adalbert und Dedo gaben die Burg auf und gründeten 1041 ein reich ausgestattetes Benediktinerkloster auf dem Burggelände. 1046 wurde die Krypta der Klosterkirche geweiht und 1053 erfolgte die Weihe der großen dreischiffigen Basilika. Im 11. Jh. wurde das Kloster mit Malereien geschmückt, Klostermauern und Mönchzellen wurden gebaut. 1540 erfolgte im Zuge der Reformation die Säkularisierung des Klosters. Zahlreiche Veränderungen und wechselnde Besitzer führten zum Umbau in ein Schloss, dessen Gestalt stark durch die Renaissance geprägt wurde. Die heutige Schlosskirche entstand aus den Ruinen des Klosters. Teile der romanischen Klosterkirche sind noch immer erhalten. Vierung, Chor, beide Querhausarme und Krypta stammen aus dem 11. Jh. und der Südwestturm aus dem 12. Jh. Im Schloss befindet sich der Sitz des Europäischen Musik- und Kulturzentrums und ein Informationszentrum für das Gosecker Sonnenobservatorium.
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Europäisches Musik- und Kulturzentrum Schloss Goseck, 06667 Schloss Goseck, Tel. +49(0)3443 - 284488, www.schlossgoseck.de

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64. Schönburg - Burg Schönburg * - Straße der Romanik

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Schönburg - Burg Schönburg

Die im 12. Jahrhundert erbaute Schönburg wurde vom Thüringer Grafen Ludwig der Springer erbaut. Der Sage nach ließ er die Burg aus Liebe zu Adelheid, der Gemahlin des Wettiner Pfalzgrafen errichten. Die Burg erhebt sich auf einem Sandsteinfelsen etwa 40 Meter über der Saale. Die Anlage besteht aus der Vor- und der Kernburg, jeweils mit einem nahezu rechteckigen Grundriss. Zwischen beiden liegt ein Zwinger, durch den ein Kammertor mit romanischen Kantensäulen in der Torlaibung führt. Sehenswert ist vor allem der 32 Meter hohe, besteigbare Bergfried mit seinem schönen Kamin im Turmgemach und der Wachstube an der Turmspitze. Der Turm stammt aus der Zeit um 1230. Das letzte in der Kernburg noch erhaltene Gebäude wurde als Gerichtshaus bezeichnet,€“ heute als Rittersaal, in dem auch Trauungen stattfinden. Große Teile der Wehrmauern um Vor- und Kernburg sind noch vorhanden. Die heute noch anzutreffenden älteren Bauten und Bauteile der Schönburg wurden vor allem im 12. und 13. Jahrhundert errichtet. Da die Anlage nach der Verbreitung der Feuerwaffen nicht mehr den militärischen Erfordernissen angepasst oder zum Schloss umgebaut wurde, blieb ein erheblicher Teil aus dieser Bauzeit erhalten.
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Schönburg, Burg 1, 06618 Naumburg-Schönburg, Tel. 03445 750218, www.burgschaenke-schoenburg.de

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65. Zeitz - Dom St. Peter und Paul * - Straße der Romanik

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Zeitz - Dom St. Peter und Paul

Zeitz war von 968 bis 1028 Bischofssitz und die Moritzburg die Hauptresidenz der Bischöfe Zeitz-Naumburg. Der Dom St. Peter und Paul ist in die frühbarocke Schlossanlage der Moritzburg integriert. Die ursprüngliche Stiftskirche war eine romanische Basilika aus dem 11. Jh. Noch erhaltene Teile der Romanik sind die Krypta, der Chor und Teile des Querhauses sowie romanische Reste am Kreuzgang. Die dreischiffige, überwölbte Krypta hat eine halbrunde Apsis und Säulen mit Basen und Kapitellen. Hier wurden die Angehörigen der Herzöge in Zinnsarkophage mit aufwändigen Reliefs beigesetzt. Durch Hussiteneinfälle wurde die romanische Basilika stark beschädigt und später in eine spätgotische Hallenkirche umgebaut. Das heutige Aussehen der Kirche ist im 15. Jh. entstanden. Die vierjochige, turmlose Hallenkirche ist im Inneren durch eine barocke Atmosphäre geprägt. Die Fassade und Maßwerkfenster aus der Epoche der Gotik und die noch erhaltenen Teile der Romanik deuten auf die wechselhafte Geschichte des Domes hin. Ab 1664 war der Dom Schlosskirche und heute wird er von der katholischen Kirchengemeinde als Pfarrkirche genutzt. Bis 1998 erfolgten umfangreiche Restaurierungs- und Sicherungsarbeiten.
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Museum ''Schloss Moritzburg'', St. Peter und Paul, Schossstraße 7, 06712 Zeitz, Tel. +49(0)3441-211391, www.kath-zeitz.de

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66. Merseburg - Dom *** - Straße der Romanik

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Merseburg - Dom***

Auf einem Hügel über der Saale bilden der Dom, der Kapitelsaal und das Schloss in Merseburg ein eindrucksvolles Ensemble. Der Dom ist reich mit Schätzen aus der Romanik ausgestattet. Der Dom zu Merseburg ist wahrscheinlich auf einen Vorgängerbau von 931 zurückzuführen. 1015 erfolgte die Grundsteinlegung des heutigen Domes unter Bischof Thietmar von Walbeck. Durch die Unterstützung Heinrick II. konnte er bereits 1021 geweiht werden. Im 11. Jh. wurden zwei runde Türme als Stütze des zuvor eingestürzten Sanktuariums erbaut. Ein Vierungsturm entstand ebenfalls im 11. Jh. Zwei Jahrhunderte später wurde eine Vorhalle zwischen den Westtürmen errichtet, an dessen Portal die Kirchenpatronen und Kaiser Heinrich II. als Stifterbüsten aufgestellt worden. Vom ersten romanischen Bau sind heute noch Teile der Westtürme, der südliche Querhausflügel und die dreischiffige, kreuzgratgewölbte Hallenkrypta unter dem Chor erhalten. Sie zählt zu den ältesten rein erhaltenen Krypten Mitteldeutschlands mit Bündelpfeilern. Die Ausstattung des Domes ist besonders eindrucksvoll. Eine prunkvolle bronzene Grabplatte Rudolfs von Schwaben bildet den Toten im Flachrelief nahezu in Lebensgröße ab und ist eines der ältesten Bildnisgrabmäler Deutschlands. Sehenswert ist auch der hochromanische Taufstein mit Apostel- und Prophetenfiguren. Zum umfangreichen Inventar des Domes zählen ein kunstvoll geschnitztes Chorgestühl, das Sakramentshaus, die Renaissancekanzel und die bekannte Domorgel. Sie wurde von Friedrich Ladegast erneuert, hat einen besonders harmonischen Klang und gehört mit ihren 5687 Pfeifen zu den größten romanischen Orgeln Mitteldeutschlands. Gleichermaßen sehenswert ist die wertvolle Ausstattung des Domstiftsarchivs und der Bibliothek mit der Merseburger Bibel und den Merseburger Zaubersprüchen. Sie gelten als einziges erhaltenes Zeugnis germanisch-heidnischer Religiosität in althochdeutscher Sprache. An kirchlichen Feiertagen ist ein Glockengeläut der zehn Glocken aus dem 12. Jh. zu hören.
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Merseburger Dom, Domplatz 7, 06217 Merseburg, Tel. +49(0)3461 - 210045, www.merseburger-dom.de

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66. Merseburg - Neumarktkirche ** - Straße der Romanik

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Merseburg - Neumarktkirche St. Thomae Centuariensis

Der Bau der Neumarktkirche in Merseburg ist weitestgehend original erhalten. Die Kirche wurde 1188 erstmals in einer Urkunde von Kaiser Friedrich I. Barbarossa erwähnt. Sie wurde Thomas Becket von Canterbury geweiht und war ursprünglich ein dreischiffiger, zweitürmiger Bau. Zeitweilig war in der Neumarktkirche ein Benediktinerinnenkonvent angesiedelt. 1825/26 wurde sie umfassend restauriert. Die mittelalterliche Sakristei wurde abgerissen. Erhalten blieb bis heute die im mitteldeutschen Raum einzigartige Knotensäule am spätromanischen Hauptportal. 1991-95 folgte die umfassende Sanierung und erneute Weihe der Kirche. Der Fußboden wurde wieder auf das ursprüngliche Niveau abgesenkt. Die romanische Grundstruktur und Bauornamentik blieb erhalten. Der Wechsel von Pfeiler und Säule prägt den Raumeindruck der Kirche. Der romanische Raum bietet darüber hinaus eine gute Akustik für Konzerte.
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St. Thomae Centuariensis, Neumarkt, 06217 Merseburg, Tel. +49(0)3461 - 211640, www.kirche-merseburg.de

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67. Halle - Burg Giebichenstein * - Straße der Romanik

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Halle - Burg Giebichenstein

Erstmals erwähnt wird die Burg Giebichenstein in einer Urkunde von König Otto I, in der er 961 die Burg Giebichenstein dem Moritzkloster in Magdeburg übereignete. Von dieser alten Burganlage ist leider nichts erhalten geblieben. Hoch über der Saale auf Porphyrfelsen befindet sich heute die imposante, romanische Oberburg und bietet dem Betrachter eine malerische Kulisse. Zum Burgensemble Giebichenstein gehören Oberburg, Unterburg und Alte Burg. Ab 1382 diente sie den Erzbischöfen von Magdeburg als Hauptresidenz. Mit Fertigstellung der Moritzburg verlor die Burg Giebichenstein ihre einstige Bedeutung und wurde fortan als Wirtschafts- und Verwaltungssitz genutzt. Sie ist heute ein Freilichtmuseum. Erhalten blieben die Ringmauer und der romanische Eckturm sowie gewaltige Kemenatenfundamente. Torturm und Gewölbekeller können besichtigt werden. Von der Alten Burg sind nur noch sehr geringe, kaum sichtbare Teile erhalten.
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Seebener Str. 1, 06114 Halle (Saale),Tel. +49(0)345- 2213030, www.stadtmuseum.halle.de

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67. Halle - Dorfkirche Böllberg * - Straße der Romanik

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Halle - Dorfkirche Böllberg-Wörmlitz

Die kapellenähnliche Dorfkirche St. Nikolaus in Böllberg ist die einzige, stilrein erhaltene Kirche in Halle aus der Epoche der Romanik. Der turmlose Bau mit Apsis wurde auf einem rechteckigen Grundriss aus Bruchsteinen errichtet. An der Nordseite befinden sich kleine Rundbogenfenster, die charakteristisch für die schlichten Dorfkirchen des 12. Jh. waren. Während die Außengestaltung sehr schlicht gehalten ist, beeindruckt das Innere durch spätgotische Schablonenmalerei an der flachen Holzdecke. Auch der wuchtige Taufstein stammt aus dieser Zeit. Erhaltene romanische Teile sind das originale Tympanon, das mit Rosetten verziert ist, sowie das steinerne Taufbecken und der Altartisch.
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Böllberger Weg 152, 06128 Halle/ Saale,Tel. +49(0)345 - 4441491, www.kirchengemeinde-woermlitz-boellberg.de

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68. Landsberg - Doppelkapelle St. Crucis *** - Straße der Romanik

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Landsberg - Doppelkapelle St. Crucis

Schon von weitem ist die Doppelkapelle St. Crucis auf einer Porphyrkuppe der Stadt Landsberg sichtbar. Die romanische Kapelle geht auf eine mittelalterliche Burg zurück, die von Dietrich III. erbaut wurde. Diese verlor aber schnell an Bedeutung. Erhalten geblieben ist die zur Doppelkapelle umgebaute, ehemalige Stiftskirche - ein Meisterwerk mittelalterlicher Architektur. Zwei sakrale Räume befinden sich übereinander und sind akustisch durch einen Raumschacht miteinander verbunden. Eine Besonderheit ist das 3. Geschoss, das wohl als Zufluchtsort diente. Ihren Namen erhielt die Kapelle durch die Schenkung eines Splitters vom Kreuz Christi, den Dietrich III. vom Papst erhalten haben soll. Besonders beeindruckend ist auch die sogenannte Blutsäule - eine Säule aus rotem Marmor, die nach der Überlieferung in der Nacht von Karfreitag auf Ostersamstag Blut und Wasser schwitzen soll. Auch ein Aufenthalt Dr. Martin Luthers in der Doppelkapelle gilt als wahrscheinlich. In der Doppelkapelle St. Crucis befindet sich eine Dauerausstellung über die frühe Siedlungsgeschichte der Region, die Ausgrabungen zur slawischen Burganlage und die Geschichte der mittelalterlichen Burg.
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Doppelkapelle und Museum Landsberg, Hillerstraße 8, 06188 Landsberg, Tel. +49(0)34602-20690, www.stadt-landsberg.de

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69. Petersberg - Augustinerstiftskirche St. Petrus * - Straße der Romanik

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Petersberg - Augustinerstiftskirche St. Petrus

Das durch den Grafen Dedo IV. von Wettin 1124 gegründete Augustiner-Chorherrenstift diente als Grabkirche für sein Geschlecht. Die dreischiffige, kreuzförmige Basilika thront auf einem 120 m hohen Porphyrfelsen und ist weit aus der Ferne zu sehen. Nach der Reformation wurde das Chorherrenstift aufgelöst. Im 16. Jahrhundert brannte die Kirche und verfiel anschließend. 1853 - 1857 wurde sie restauriert und wieder aufgebaut. Berühmte Besucher, wie Goethe oder Schinkel setzten sich für den Wiederaufbau ein, so dass eine dem Original sehr ähnliche, romanische Basilika entstand. Der Grundriss des ehemaligen Hausklosters ist sehr ungewöhnlich: sehr breite Seitenschiffe lassen sich vermutlich auf die Lage am Berg zurückführen. Der Innenraum stammt vorwiegend aus dem 19. Jh. Heute dient die Kirche St. Petrus der evangelischen Kirchengemeinde als Pfarrkirche und der Communität Christusbruderschaft als Klosterkirche.
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Stiftskirche St. Petrus, Bergweg 11, 06193 Petersberg bei Halle (Saale), Tel. +49(0)34606 - 20409, www.christusbruderschaft.de

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70. Altjessnitz - Dorfkirche * - Straße der Romanik

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Altjessnitz - Dorfkirche

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Evangelische Dorfkirche Altjeßnitz, Hauptstraße, 06800 Altjeßnitz

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71. Bernburg-Waldau - Kirche St. Stephani ** - Straße der Romanik

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Bernburg-Waldau - Kirche St. Stephani

Waldau gilt als erste urkundliche erwähnte Siedlung in Sachsen-Anhalt. Die Kirche St. Stephani, ein im späten 12. Jahrhundert errichteter Feldsteinbau, gilt als Prototyp romanischen Dorfkirchenbaus. Sie zeigt sich dank einer um 1910 erfolgten Restaurierung und Entfernung späterer Umbauten nahezu im ursprünglichen Zustand. In seiner Form entspricht der einheitliche Bau einem weit verbreiteten, für das 12. Jahrhundert typischen Schema. Das Bauwerk besteht aus einem Westquerturm, einem etwas breiterem Schiff und einer Apsis. Vom romanischen Bauschmuck zeugt außen das Stufenportal auf der Südseite mit Säulen, deren Würfelkapitelle Palmettenschmuck zeigen, und einem Tympanon, in dem das 'halbe Männchen' zu sehen ist. Innen haben sich an der Tür vom Turm ins Schiff romanische Ritzzeichnungen von Schaftkreuzen bewahrt. Als einziges Ausstattungsstück aus dem Mittelalter ist der schwere romanische Taufstein mit achtkantiger Schale erhalten geblieben. Eine umfassende Restaurierung fand 1930 statt, im Andenken an den heiligen Stephanus wurde sichtbar ein Stein aus Jerusalem in der Kirche angebracht.
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Am Weinberg, 06406 Bernburg OT Waldau,Tel. +49(0)3471 353613, www.talstadtgemeinde-bernburg.de

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71. Bernburg, Eulenspiegelturm des Schlosses Bernburg * Romanischer Bergfried

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Bernburg - Eulenspiegelturm des Schlosses Bernburg (Romanischer Bergfried)

Der Eulenspiegelturm, Bergfried der einstigen Burg, ist heute das Wahrzeichen der Stadt Bernburg. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert und misst eine Höhe von 44 Metern. Der aus 3,5 Meter dicken Mauern bestehende Turm wurde in der Renaissance mit Giebeln überbaut. Ursprünglich besaß er ein Ziegel-Kegeldach. Die Turmspitze ziert eine Wetterfahne mit dem Bernburger Bären. Der mächtige Bergfried diente als sicherer Rückzugsort im Falle eines Angriffes auf die Burg. Er wurde nach dem Schalksnarr Till Eulenspiegel benannt. Laut einer Sage soll dieser hier als Turmwächter tätig gewesen sein und seine listigen Streiche ausgeführt haben. Im Falle eines Angriffes blieb er stumm und wenn kein Angriff drohte, rief er laut €žFeindio€œ. Der Turm kann besichtigt werden und bietet einen weiten Blick auf die Stadt Bernburg. In der Türmerstube zum Till befindet sich eine lebensgroße Eulenspiegel-Figur, die auf Knopfdruck Geschichten erzählt.
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Museum Schloss Bernburg, Schloßstraße 24, 06406 Bernburg, Tel. +49 (0)3471 - 625007, www.museumschlossbernburg.de

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72. Nienburg - Schlosskirche St. Marien und St. Cyprian * ehem. Klosterkirche

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Nienburg - Schlosskirche St. Marien und St. Cyprian (ehemalige Klosterkirche)

Die 975 als Kloster gegründete Anlage zeigt nach Bränden und Umbauten den Übergang von der Romanik zur Gotik. 975 wurde ein von Markgraf Thietmar von Meißen und seinem Bruder Erzbischof Gero von Köln in Thankmarsfelde gegründetes Kloster nach Nienburg verlegt. Mehrere Brände, zuletzt 1242, zerstörten die Klosterkirche. Unter Verwendung originaler Mauerteile wurde der Kirchenbau neu errichtet. Es entstand ein Chor mit Querhaus im Übergangsstil von der Romanik zur Gotik. 1280 wurde ein Langhaus angefügt, welches aber mit den sächsischen Bautechniken brach und den gotischen Einfluss hessischer und westfälischer Hallenkirchen dokumentiert. 1563 wurde das Kloster aufgegeben und 1690 zum Schloss umgebaut. Eindrucksvoll sind die Reste des ornamentierten Stuckfußbodens. Die ebenfalls sehenswerte Kircheninnenausstattung ist wesentlich jüngeren Datums. Bemerkenswert ist auch die sechseckige Monatssäule aus Sandstein, die eventuell einem Osterleuchter zugehörte (13. Jh.).
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Ev. Kirchengemeinde St. Johannis und St. Marien, Goetheplatz 8, 06429 Nienburg/Saale, Tel. +49(0)34721-22348, www.stadt-nienburg-saale.de

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73. Hecklingen - Benediktinerinnen-Kloster St. Georg u. Pancratius **

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Hecklingen - Benediktinerinnen-Kloster St. Georg u. Pancratius

Die ehemalige Benediktinerinnenkirche gehört zu den besterhaltenen romanischen Bauten im Harz. Sie wurde zwischen 1140 und 1230 ohne Krypta erbaut. Die erstmals 1140 erwähnte Klosterkirche Hecklingen gilt als einheitlichster romanischer Bau des Nordharzgebietes. Seit dem 12. Jh. lebten Benediktinerinnen in dem von Graf Bernahrd I. von Plötzkau gestifteten Kloster. Um 1230 wurde die Kirche als Höhepunkt des sächsischen Byzantismus gewürdigt. Um diese Zeit erfolgte der Einbau einer Nonnenempore. Ende des 13. Jahrhunderts wurde das Konvent zum Augustinerinnenkloster. Durch einen Brand Ende des 15. Jh. wurde es zerstört. Die imposante Klosterkirche blieb aber erhalten. Das Äußere der dreischiffigen, kreuzförmigen Basilika mit zwei Türmen ist geprägt durch Rundbogenfriese und Lisenen. Große Flächen und kubische Bauglieder vermitteln einen sehr schlichten Eindruck der aus Kalkstein erbauten Klosterkirche. Im Inneren beseitigten Restaurierungen die nachmittelalterlichen Einbauten und konnten die neoromanische Ausmalung wieder in ihrer ursprünglichen Schönheit erstrahlen lassen. Besonders sehenswert sind auch die 14 Stuckengel im Langhaus und die Köpfe über den Rundbogenscheiteln der Arkaden. Durch die hervorragende spätromanische Bauplastik konnte die Kirche an überregionaler Bedeutung gewinnen.
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Klosterkirche / Ev. Pfarramt, Hermann-Danz-Straße 52, 39444 Hecklingen, Tel. +49(0)3925 - 284277, www.hecklingen.de

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Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V.

Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTV), gegründet im Jahr 1990, ist der Dachverband der Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt. Neben der tourismuspolitischen Interessenvertretung ist der LTV für die Umsetzung von Klassifizierungs- und Zertifizierungssystemen im Tourismus auf Landesebene zuständig und fördert einheitliche Qualitätsstandards und Klassifizierungssysteme zur Gästeorientierung. Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. bietet sich als politisch neutrales Dach an, um zu informieren, kommunizieren, bündeln, recherchieren, bewerten, beraten, kanalisieren, steuern, Schwerpunkte zu setzen und zur Themenbildung beizutragen. Über seine Mitgliederstrukturen weist er kommunale und regionale Verankerungen, als auch landesrelevante fachliche Verknüpfungen auf. Zu den 19 Mitgliedern zählen die touristischen Regionalverbände, Fachverbände (Camping, Heilbäder/Kurorte, Blaues Band, Gartenträume), die Landesmarketinggesellschaft (IMG), der OSV, der ADAC, die IHK, die Deutsche Bahn und die Hochschule Harz. Mit der Initiierung und Betreuung von Projekten trägt der LTV maßgeblich zur Angebotsentwicklung und Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Land bei. Mit Zahlen, Daten, Fakten untermauert der Verband die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.
Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-7384300, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de

Impressum:
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Bildernachweis:
ohne Kennzeichung Ingrid Walder + Achim Walder
*1) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - F. Boxler
*2) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V.
*3) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - FOTO-Design Werner Klapper
*4) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - J. Richter
*5) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Frank-Boxler
*6) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Guido-Siebert
*7) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jens-Wolf
*8) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*9) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Eichler-Ekkehart
*10) Kloster-Michaelstein Armin-Herrmann
*11) Kloster-Michaelstein Bader, Michael
*12) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Burg-Falkenstein
*13) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Ray-Sam
*14) Förderverein-Welterbe-Saale-Unstrut_Guido-Siebert
*15) Stadt-Naumburg-Kultur-Tourismus
*16) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*17) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Schrader-Ulrich
*18) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*19) harzVISION-Die-Marketingagentur, Hesse-Michael
*20) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*21) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Klaus-Wycisk
*22) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*23) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*24) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jurajäk
*25) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Dr. Wolfgang-Kuback
*26) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*27) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Mothes-Volker

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