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Reiseführer Europa

(c) Ingrid + Achim Walder

Reiseführer 'Straße der Romanik' - Südroute
Die Straße der Romanik verläuft als Ferienstraße durch Sachsen-Anhalt


Reiseführer Straße der Romanik Südroute -
Reiseführer Straße der Romanik Südroute

Reiseführer 'Straße der Romanik' Südroute durch Sachsen-Anhalt

Entlang der Südroute der Straße der Romanik eröffnet sich eine besonders eindrucksvolle Reise durch die kulturhistorisch reichsten Landschaften Sachsen-Anhalts. Sanfte Hügel, fruchtbare Flusstäler und traditionsreiche Städte bilden die Kulisse für Bauwerke, die tief in die Zeit der Ottonen zurückreichen und bis heute von politischer Macht, religiöser Bedeutung und künstlerischer Blüte zeugen. In Halberstadt, Quedlinburg und Gernrode werden die Spuren dieser Epoche besonders greifbar, wo monumentale Kirchen und Stiftsanlagen das geistige Zentrum des frühen Reiches widerspiegeln. Weitere bedeutende Stationen wie Querfurt, Memleben, Merseburg und Tilleda erzählen von Königen, Kaisern und Pfalzen, die das mittelalterliche Europa nachhaltig prägten und deren architektonische Hinterlassenschaften bis heute faszinieren. Entlang von Saale und Unstrut erheben sich imposante Burgen über den Flusstälern, darunter die Neuenburg bei Freyburg und die Rudelsburg bei Bad Kösen, die mit ihrer beherrschenden Lage eindrucksvoll die strategische Bedeutung dieser Region verdeutlichen. Einen besonderen Höhepunkt der Südroute bildet der Naumburger Dom St. Peter und Paul, dessen berühmte Stifterfiguren und reiche Ausstattung zu den herausragenden Kunstwerken des europäischen Mittelalters zählen. Charakteristisch für die Bauwerke entlang der Route sind die typischen Merkmale der Romanik, Rundbögen, mächtige Mauern und klar gegliederte, symmetrische Bauformen, die ein harmonisches und zugleich kraftvolles Gesamtbild erzeugen. Zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert entwickelte sich diese Region unter ottonischer Herrschaft zu einem der bedeutendsten politischen und kulturellen Zentren Europas, eine Blütezeit, deren Zeugnisse in Sachsen-Anhalt in außergewöhnlicher Dichte erhalten geblieben sind. Die Straße der Romanik, 1993 ins Leben gerufen und mit jährlich rund 1,6 Millionen Besuchern eine der beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands, verbindet auf einem über 1.000 Kilometer langen Rundkurs in Form einer Acht insgesamt 88 ausgewählte romanische Bauwerke, mit Magdeburg als zentralem Knotenpunkt. Seit 2007 ist sie Teil der europäischen Kulturstraße TRANSROMANICA und fügt sich damit in ein internationales Netzwerk ein, das die Vielfalt romanischer Baukunst in verschiedenen Ländern sichtbar macht und zugleich regionale Besonderheiten hervorhebt. Die Südroute der Straße der Romanik lädt dazu ein, Geschichte nicht nur zu betrachten, sondern sie in Landschaft, Architektur und Atmosphäre unmittelbar zu erleben. (c)WV
Weitere Tipps und Bilder zur Region im Reiseführer 'Sehenswertes in Sachsen-Anhalt'

Reisetipps-Europa - Walder-Verlag

Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
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Karte 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Karte
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa

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Reiseführer für die Straße der Romantik in Sachsen-Anhalt

Reiseführer Straße der Romanik

Reiseführer Straße der RomanikDie 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden.Wie auf einer Perlenkette aufgereiht präsentieren sich Klöster und Dome, Schatzkammern, Dorfkirchen, Burgen und Schlösser als Zeitzeugen einer wegweisenden Epoche deutscher und europäischer Geschichte des Mittelalters. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Nordroute

Walder-Verlag Reisetipps-Europa >Reiseführer Straße der Romanik - NordrouteDie Nordroute der Straße der Romanik führt von Magdeburg durch die malerische Altmark bis in den hohen Norden Sachsen-Anhalts. Die 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Schon am Startpunkt in Magdeburg erwarten Sie vier prächtige Bauwerke der Romanik: der Magdeburger Dom, das Kloster Unser Lieben Frauen mit dem Kunstmuseum, die St. Petri-Kirche sowie die St. Sebastian-Kirche. Auf den folgenden 425 Kilometern erwarten sie weitere 27 imposante romanische Bauwerke. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Südroute

Reiseführer Straße der Romanik - SüdrouteAuf der Südroute der Straße der Romanik reisen Sie in Sachsen-Anhalts sanften Süden. Besonders Halberstadt, Quedlinburg und Gernrode lassen die Ottonenzeit wieder lebendig werden. Weitere Zeugnisse ottonischer Herrschaft sind in Querfurt, Memleben, Merseburg und Tilleda zu finden. In der Saale-Unstrut-Region thronen mächtige Burgen wie die Neuenburg in Freyburg/Unstrut und die Rudelsburg in Bad Kösen hoch über der Saale. Besonders sehenswert ist auch der Naumburger Dom St. Peter und Paul sowie dessen Domschatz, die berühmten Stifterfiguren. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem politischen und kulturellen Zentrum. ...

Städte und Orte im Straße der Romanik' Südroute durch Sachsen-Anhalt

  • Wanzleben
    Burg Wanzleben (896)
  • Seehausen (Börde)
    Kirche St. Peter und Paul (frühes 12.Jahrhundert)
  • Hadmersleben
    Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul (10.-12.Jahrhundert)
  • Gröningen
    Klosterkirche St. Vitus (10. Jahrhundert)
  • Hamersleben
    Stiftskirche St. Pankratius (um 1110)
  • Dedeleben
    Wasserschloss Westerburg
  • Huysburg
    Kloster Huysburg, Benediktiner-Priorat St. Marien (1121)
  • Halberstadt
    Dom und Domschatz
  • Halberstadt
    Liebfrauenkirche (Anfang 11.Jahrhundert)
  • Osterwieck
    Stadtkirche St. Stephani
  • Ilsenburg
    Benediktinerkloster St. Peter und Paul (11.Jahrhundert)
  • Drübeck
    Benediktinerinnenkloster St. Vitus (11./12.Jahrhundert)
  • Blankenburg
    Zisterzienserkloster Michaelstein (Mitte 12.Jahrhundert)
  • Quedlinburg
    Stiftskirche St. Servatius
    Basilika St. Wiperti (um 950)
  • Gernrode
    Stiftskirche St. Cyriakus (Anfang 10.Jahrhundert)
  • Ballenstedt
    Benediktinerkloster St. Pankratius und Abandus
  • Falkenstein/Harz
    Burg Falkenstein (1120)
  • Frose
    Stiftskirche St. Cyriakus (um 1170)
  • Ermsleben
    Konradsburg bzw. Klosterkirche St. Sixtus (11.Jahrhundert)
  • Klostermansfeld
    Benediktinerklosterkirche Mariae Himmelfahrt (um 1140)
  • Lutherstadt Eisleben
    Zistersienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta (13.Jahrhundert)
  • Seeburg
    Schloss Seeburg - Burg und Schlosskapelle (11./12.Jahrhundert)
  • Sangerhausen
    Evangelische Pfarrkirche St. Ulrici (um 1100)
  • Tilleda (Kyffhäuser)
    Königspfalz (10. Jahrhundert)
  • Allstedt
    Burg und Schloss Allstedt
  • Querfurt
    Burg Querfurt (10./11.Jahrhundert)
  • Memleben
    Ruine des Benediktinerklosters St. Marien
  • Eckartsberga
    Eckartsburg (um 1190)
  • Bad Kösen
    Romanisches Haus (um 1040)
    Burg Saaleck und Rudelsburg
  • Schulpforte
    Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam
  • Naumburg (Saale)
    Dom St. Peter und Paul (Krypta 11.Jahrhundert)
    Ägidienkurie (13.Jahrhundert)
  • Goseck
    Schloss Goseck (Klosterkirche, Chor und Krypta 11.Jahrhundert)
  • Zeitz
    Dom St. Peter und Paul (11.Jahrhundert)
  • Freyburg
    Schloss Neuenburg (um 1090)
    Stadtkirche St. Marien (13.Jahrhundert)
  • Merseburg
    Dom St. Johannes und Laurentius (1015-1021)
    Neumarktkirche St. Thomas Cantuariensis (12.Jahrhundert)
  • Halle
    Burg Giebichenstein (10. Jahrhundert)
    Dorfkirche Böllberg (12. Jahrhundert)
  • Landsberg
    Doppelkapelle St. Crucis
  • Petersberg
    Augustinerstiftskirche St. Petrus (11.Jahrhundert)
  • Bernburg (Saale)
    Ortsteil Waldau, Kirche St. Stephani (12.Jahrhundert)
    Schlosses Bernburg, Bergfried (Eulenspiegelturm, 12.Jahrhundert)
  • Nienburg
    Klosterkirche St. Marien und St. Cyprian
  • Hecklingen
    Benediktinerinnen-Kloster St. Georg + Pancratius (1150)

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27. Wanzleben - Burg Wanzleben * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Wanzleben - Burg Wanzleben
Reiseführer Straße der Romanik,Wanzleben - Burg Wanzleben

Wanzleben - Burg Wanzleben*

Die Burg Wanzleben blickt auf eine außergewöhnlich lange Geschichte zurück, die bis ins 9. Jahrhundert reicht, als sie erstmals in einer Urkunde des Klosters Gandersheim erwähnt wurde. Als eine der größten Flachlandburgen Europas beeindruckt sie durch ihre enorme Ausdehnung, ihre wehrhafte Konzeption und ihre vielschichtige historische Entwicklung. Im Mittelalter war die Niederungsburg durch ein ausgeklügeltes Verteidigungssystem aus Gräben, Wallanlagen, sumpfigem Gelände und dem Fluss Sarre hervorragend geschützt und galt als nahezu uneinnehmbar. Ein herausragendes Zeugnis dieser frühen Zeit ist der rund 30 Meter hohe Bergfried aus dem 10. und 11. Jahrhundert, der bis heute als Wahrzeichen der Anlage gilt. Romanische Bauelemente sind insbesondere im Torturm und im Torhaus erhalten geblieben, wo die markanten Kleeblattfenster die kunsthistorische Bedeutung der Burg unterstreichen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wandelte sich die ehemalige Festung im 17. Jahrhundert zu einer Domäne und erlebte eine neue Blütezeit, aus der das Herrenhaus, das Brauhaus, das Kornhaus und der Pferdestall stammen und einen anschaulichen Einblick in das wirtschaftliche Leben dieser Epoche geben. Im 20. Jahrhundert drohte der weitläufige Burgkomplex zu verfallen, bis er 1993 von einem Nachfahren des letzten Amtsrates erworben und mit großem Engagement restauriert wurde. Heute präsentiert sich die Burg Wanzleben in neuem Glanz als stilvolle Hotelanlage, in der historische Substanz und moderner Komfort harmonisch miteinander verbunden sind. Der ehemalige Pferdestall beherbergt ein gehobenes Restaurant, und die geschichtsträchtigen Räume der Burg bieten einen besonderen Rahmen für Veranstaltungen und festliche Anlässe. Ein Besuch der Burg Wanzleben ermöglicht es, die Geschichte einer einzigartigen Niederungsburg hautnah zu erleben und zugleich den besonderen Charme eines behutsam revitalisierten historischen Ensembles zu genießen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Burg Wanzleben, Am Amt 1, 39164 Wanzleben, Tel. +49(0)39209-60140, www.burgwanzleben.de
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28. Seehausen - Kirche St. Peter und Paul ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Seehausen - Kirche St. Peter und Paul
Reiseführer Straße der Romanik, Seehausen - Kirche St. Peter und Paul

Seehausen - Kirche St. Peter und Paul **

Die Kirche St. Peter und Paul in Seehausen ist ein eindrucksvolles Zeugnis romanischer Baukunst und ein bedeutender historischer Mittelpunkt der Region. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1148 zurück, als sie erstmals als Archidiakonatskirche erwähnt wurde, und spiegelt die lange und wechselvolle Entwicklung Seehausens wider, das einst als Graugrafenschaft von großer Bedeutung war. Der viergliedrige Staffelbau prägt das Erscheinungsbild der Kirche und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Der schlichte Saalbau mit angeschlossenem Chor und halbrunder Apsis verkörpert in seiner klaren Formensprache die erhabene Ruhe romanischer Architektur. Schmale, rundbogige Fenster an Nord- und Südseite lassen gedämpftes Tageslicht in den Innenraum fallen, in dem sich bis heute originale romanische Elemente erhalten haben. Besonders bemerkenswert ist die steinerne Taufe, deren hohes Alter und handwerkliche Ausführung die frühe Bedeutung der Kirche anschaulich machen. Ein außergewöhnliches Detail findet sich an der Südseite des Chorraums in Form der symbolhaften Darstellung einer Schutzhand, die zu den seltenen bildlichen Motiven dieser Zeit zählt. An der Westseite verweist ein zugemauerter Eingang auf einen möglichen Vorgängerbau aus dem frühen 9. Jahrhundert und lässt die außergewöhnliche Kontinuität dieses Ortes erahnen. Die Kirche St. Peter und Paul vereint architektonische Klarheit, spirituelle Tiefe und historische Bedeutung zu einem stillen, aber eindrucksvollen Gesamteindruck, der Besucher bis heute nachhaltig berührt. (c)WV
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29. Hadmersleben - Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul **

Reiseführer Straße der Romanik Hadmersleben - Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul
Reiseführer Straße der Romanik, Hadmersleben - Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul

Hadmersleben - Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul **

Das Benediktinerinnenkloster St. Peter und Paul in Hadmersleben zählt zu den bedeutendsten Klosteranlagen der Romanik in Sachsen-Anhalt und blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Gestiftet wurde das Kloster im Jahr 961 von Bischof Bernhard von Halberstadt und bereits früh großzügig von Kaiser Otto III. gefördert, was wesentlich dazu beitrug, dass sich Hadmersleben im 13. Jahrhundert zu einem der angesehensten Frauenklöster im deutschen Reich entwickelte. Bis zu 78 Benediktinerinnen lebten zeitweise in der Anlage und prägten über Jahrhunderte das geistliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben der Region. Ein architektonischer Höhepunkt des Klosters ist der eindrucksvolle romanische Kapitellsaal, der mit seiner klaren Gliederung und schlichten Eleganz bis heute eine besondere Wirkung entfaltet. Das Dormitorium vermittelt mit seinen reichhaltigen Wandgemälden, die die wechselvolle Geschichte des Klosters über nahezu ein Jahrtausend hinweg nachzeichnen, einen lebendigen Eindruck vom klösterlichen Alltag vergangener Zeiten. Ergänzt wird dieser Bereich durch das barocke Äbtissinnenzimmer, in dem wertvolle Dokumente aufbewahrt werden und das die herausragende Stellung der Äbtissinnen innerhalb der Klosterverwaltung verdeutlicht. Der weitgehend erhaltene und sorgfältig restaurierte romanische Klosterkomplex umfasst neben der Klosterkirche St. Peter und Paul auch das kulturhistorische Museum, das anschaulich das religiöse und kulturelle Leben des Konvents dokumentiert. Mittelpunkt der Anlage ist die Klosterkirche selbst, deren Baugeschichte sich vom 10. bis ins 12. Jahrhundert erstreckt und die zu den bedeutendsten Sakralbauten ihrer Zeit zählt. Der schlichte Rechteckbau mit geradem Chorabschluss sowie Teile eines älteren Vorgängerbaus unter der Krypta zeugen von der langen baulichen Entwicklung. Im Inneren begegnen sich verschiedene Baustile und Ausstattungsphasen, die den kulturellen Reichtum des Klosters widerspiegeln. Besonders hervorzuheben sind der romanische Türklopfer in Löwenkopfform, die Darstellung der Maria auf der Mondsichel am Altar sowie ein spätromanischer Säulenstumpf mit Palmettenkapitell, der heute als Osterleuchter in der Südkapelle dient. Nach der Reformation blieb die Klosterkirche als katholische Pfarrkirche in Nutzung und bewahrte damit ihre zentrale spirituelle Bedeutung für die Region. Das Benediktinerinnenkloster Hadmersleben präsentiert sich heute als eindrucksvolles Ensemble aus Architektur, Geschichte und Spiritualität und lädt dazu ein, die besondere Atmosphäre eines der ältesten Frauenklöster Mitteldeutschlands intensiv zu erleben. (c)WV
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30. Gröningen - Klosterkirche St. Vitus **- Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Gröningen - Klosterkirche St. Vitus
Reiseführer Straße der Romanik, Gröningen - Klosterkirche St. Vitus

Gröningen - Klosterkirche St. Vitus **

Die Klosterkirche St. Vitus in Gröningen zählt zu den eindrucksvollsten Bauwerken der Romanik in Sachsen-Anhalt und ist mit ihrem markanten achteckigen Vierungsturm weithin sichtbar und unverwechselbar. Gegründet wurde das Benediktinerkloster bereits im Jahr 936 durch die Abtei Corvey und entwickelte sich im Mittelalter zu einem bedeutenden geistlichen Zentrum der Region. Die Kirche war ursprünglich als dreischiffige romanische Basilika mit Querschiff, ausgeschiedener Vierung und dreiapsidialem Staffelchor konzipiert und folgte damit einem klar gegliederten, monumentalen Bauplan. Der achteckige Vierungsturm bildet bis heute das architektonische Herzstück der Anlage und hebt sich in seiner Form deutlich von anderen zeitgenössischen Kirchenbauten ab. Im Zuge der Reformation erfuhr die Klosterkirche jedoch tiefgreifende Veränderungen, bei denen die Seitenschiffe, Seitenchöre, die drei Apsiden sowie die Untergeschosse der geplanten Westtürme abgetragen wurden, wodurch der ursprüngliche Basilikacharakter verloren ging. Trotz dieser Verluste bewahrte die Kirche ihre außergewöhnliche Wirkung und zählt weiterhin zu den bedeutendsten Stationen an der Straße der Romanik. Das äußere Erscheinungsbild wirkt heute eher schlicht, wird jedoch durch reizvolle Biforienfenster aufgelockert, während das Innere mit einem erstaunlichen künstlerischen Reichtum überrascht. Romanische Wandmalereien, Reliefs und Plastiken von hoher Qualität prägen den Raum und zeugen vom einstigen Rang der Klosterkirche. Besonders herausragend sind die Emporenreliefs, deren Originale Christus als Weltenrichter mit den zwölf Aposteln zeigen und als Meisterwerke des strengen Stils zu den wichtigsten plastischen Kunstwerken des 12. Jahrhunderts zählen. Die Klosterkirche St. Vitus verbindet monumentale Architektur mit außergewöhnlicher Bildkunst und eröffnet Besuchern einen eindrucksvollen Zugang zur geistigen und künstlerischen Welt des Mittelalters. Sie ist ein unverzichtbarer Ort für das Verständnis romanischer Baukunst und ein Höhepunkt jeder Reise entlang der Straße der Romanik. (c)WV
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31. Hamersleben - Stiftskirche St. Pankratius ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Hamersleben - Stiftskirche St. Pankratius
Reiseführer Straße der Romanik, Hamersleben - Stiftskirche St. Pankratius

Hamersleben - Stiftskirche St. Pankratius **

Die Stiftskirche St. Pankratius in Hamersleben gilt als eines der glänzendsten Beispiele romanischer Architektur im mitteldeutschen Raum und beeindruckt durch ihre ausgewogene Proportion, ihre klare Raumordnung und eine außergewöhnlich reiche Bauplastik. In ihrer Wirkung erinnert sie deutlich an die Liebfrauenkirche in Halberstadt und verdeutlicht damit die hohe Bedeutung der Romanik in dieser Region. Der Grundstein für die Kirche wurde um 1112 gelegt, als das Augustiner-Chorherrenstift von Osterwieck nach Hamersleben verlegt wurde, und bereits 1140 konnte der Bau vollendet werden, was auf eine bemerkenswert kurze Bauzeit hinweist. Im 13. Jahrhundert erlebte das Stift seine Blütezeit und entwickelte sich zu einem geistigen und kulturellen Zentrum von überregionaler Bedeutung. Nach der Säkularisierung des Stifts im Jahr 1804 blieb die Kirche als katholische Pfarrkirche erhalten und bewahrte damit ihre Rolle als spiritueller Mittelpunkt der Region. Die Stiftskirche präsentiert sich als dreischiffige Säulenbasilika mit flachgedeckter Halle, deren ursprünglicher Bauzustand weitgehend erhalten geblieben ist. Ungewöhnlich für eine Kirche dieser Bedeutung sind das Fehlen einer Krypta sowie der Verzicht auf einen Westbau, während die breiteren Nebenchöre und die oktogonalen Türme über den östlichen Jochen der Seitenschiffe dem Bau eine besondere architektonische Eigenständigkeit verleihen. Während das Äußere bewusst schlicht gehalten ist, entfaltet sich im Inneren eine beeindruckende Fülle an Ornamentik und künstlerischer Qualität. Die Kapitelle zählen zu den Höhepunkten hochromanischer Bauplastik und zeigen Darstellungen von Tieren, Masken, Kampfszenen und reichem Pflanzenschmuck, die von großer Ausdruckskraft und handwerklicher Virtuosität zeugen. Ein herausragendes Kunstwerk ist das romanische Ziborium über dem Altar, eines der ältesten erhaltenen Beispiele dieser Art in Deutschland. Ergänzt wird die Ausstattung durch spätgotische Wandmalereien, ein eindrucksvolles Kruzifix, einen prächtigen Säulenaltar sowie zwölf überlebensgroße Apostelfiguren aus der Barockzeit, die gemeinsam eine faszinierende Verbindung verschiedener Kunstepochen schaffen. Zum historischen Ensemble gehören darüber hinaus das Klausurgebäude, der Klosterhof und eine weitläufige Parkanlage, die mit zahlreichen, teils exotischen Baumarten gestaltet ist und den Besuch der Stiftskirche St. Pankratius zu einem ganzheitlichen Erlebnis aus Architektur, Kunst und Landschaft werden lässt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: . Klosterhof 8, 39393 Hamersleben, Tel. +49(0)39401-483, www.hamersleben.de
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32. Huy-Dedeleben - Wasserschloss Westerburg * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Huy-Dedeleben - Wasserschloss Westerburg
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Huy-Dedeleben - Wasserschloss Westerburg

Huy-Dedeleben* - Region Harz - Sachsen-Anhalt *

Sehenswürdigkeiten: Wasserschloss Westerburg

Huy-Dedeleben in der Region Harz in Sachsen-Anhalt ist vor allem durch das außergewöhnliche Wasserschloss Westerburg geprägt, das als älteste und zugleich besterhaltene Wasserburg Deutschlands gilt und zu den eindrucksvollsten historischen Anlagen der Region zählt. Die Ursprünge der Westerburg liegen an einem früh befestigten Verkehrsweg durch das sumpfige Gebiet des Großen Bruchs, dessen natürliche Gegebenheiten bereits frühzeitig für Verteidigungszwecke genutzt wurden. Ab dem Jahr 1052 befand sich die damalige Harzgrafenburg im Besitz des Bistums Halberstadt, bevor sie um 1180 an die Grafen von Regenstein verlehnt wurde, die die Anlage zu einer ihrer stärksten Festungen ausbauten. Im 13. und 14. Jahrhundert wandelte sich die Westerburg schrittweise von einer reinen Wehrburg zu einer repräsentativen Wohnburg, ohne dabei ihren wehrhaften Charakter zu verlieren. Auch spätere Ergänzungen, darunter malerische Fachwerkbauten, fügten sich harmonisch in das bestehende Verteidigungskonzept ein. Die gesamte Anlage ist von zwei umlaufenden Wassergräben mit einem dazwischenliegenden Wall umgeben, was der Burg ihr charakteristisches Erscheinungsbild verleiht. Der innere Wassergraben umschließt den ältesten Teil der Burg, eine ovale Kernanlage mit einem mächtigen Bergfried, dessen Zugang sich rund zwölf Meter über dem Boden befindet. Der spätgotische Bergfried aus Bruchstein erreicht eine Höhe von etwa 32 Metern und bietet einen weiten Ausblick über die Landschaft des Harzvorlandes. Innerhalb der runden Kernburg befinden sich zahlreiche bemerkenswerte Räume, darunter die barocke Schlosskapelle, der Fürsten- und Spiegelsaal, die gräfliche Amtsstube, der Rittersaal sowie das Jagdzimmer, die eindrucksvoll von der repräsentativen Wohnkultur vergangener Jahrhunderte zeugen. Ein besonderes Detail ist das Taubenhaus in der Mitte des Burghofes, das einen seltenen Einblick in die landwirtschaftliche Nutzung einer mittelalterlichen Wasserburg erlaubt. Das Wasserschloss Westerburg ist damit ein lebendiges Zeugnis der wechselvollen Geschichte und Kultur des Harzraumes und lädt dazu ein, mittelalterliche Wehrarchitektur, adelige Wohnkultur und landschaftliche Schönheit an einem außergewöhnlichen Ort zu erleben. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Wasserschloss Westerburg, Westerburg 34, 38836 Huy, Tel. +49(0)39422-9550, www.hotel-westerburg.de
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33. Huysburg - Benediktiner-Priorat * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Huysburg - Benediktiner-Priorat
Reiseführer Straße der Romanik, Huysburg - Benediktiner-Priorat

Huysburg - Benediktiner-Priorat *

Das Benediktiner-Priorat St. Marien auf der Huysburg ist ein eindrucksvolles Zeugnis romanischer Baukunst im nördlichen Harzvorland und veranschaulicht anschaulich den Übergang von der Früh- zur Hochromanik. Seine Geschichte beginnt im Jahr 1058 mit dem Bau einer doppelgeschossigen Marienkapelle auf dem Gelände einer ehemaligen Burganlage, aus der sich unter der Leitung Ekkehards schrittweise ein Kloster entwickelte. Mit der Erhebung zur Abtei im Jahr 1084 durch Bischof Burchard II. wurden Kloster und Klosterkirche neu errichtet, wodurch die Huysburg zu einem bedeutenden geistlichen Zentrum der Region aufstieg. Die romanische Klosterkirche St. Marien, die 1121 vollendet wurde, zeigt nach außen eine bewusst schlichte Erscheinung, die dem benediktinischen Ideal der Zurückhaltung entspricht. Im Inneren haben sich jedoch zahlreiche romanische Elemente erhalten, darunter ein Türsturzfragment mit Engelrelief, das Grab des Abtes Ekkehard aus dem Jahr 1084 sowie kunstvoll gearbeitete Kapitelle mit Blatt- und Rankenmotiven. Gleichzeitig prägen barocke Ergänzungen aus späterer Zeit den Raumeindruck, etwa reich bemalte Holzdecken sowie die Ausstattung von Altar und Kanzel, wodurch sich eine vielschichtige Verbindung unterschiedlicher Epochen ergibt. Brände und Zerstörungen im 16. und 17. Jahrhundert führten zu erheblichen Verlusten, dennoch überstand das Kloster die Reformation und bestand bis zur Säkularisierung im Jahr 1804 fort. Anschließend wurde die Anlage von der katholischen Pfarrgemeinde genutzt und bewahrt bis heute ihre religiöse Bedeutung. Heute dient das Benediktiner-Priorat als kirchliches und kulturelles Zentrum und wird von einem kleinen Konvent von rund zehn Mönchen bewohnt. Besucher können den romanischen Saal besichtigen, der bis 2008 umfassend saniert wurde und eine eindrucksvolle Sammlung von Ausstellungsstücken aus der Zeit der Romanik zeigt. Die Huysburg verbindet Architektur, Geschichte und Spiritualität zu einem besonderen Ort der Ruhe und Einkehr und lädt dazu ein, die Atmosphäre eines jahrhundertealten Klosters intensiv zu erleben. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Benediktinerkloster Huysburg, 38838 Huy-Dingelstedt, Tel. 039425 961-0, www.huysburg.de
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34. Halberstadt - Dom*** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Halberstadt - Dom
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Halberstadt - Dom,

Halberstadt Dom*** - Region Harz - Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Dom, Liebfrauenkirche, Petershof, Domherrenkurien, Holzmarkt, historisches Rathaus, Martinikirche

Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus in Halberstadt zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Deutschlands und prägt seit über zwölf Jahrhunderten das Stadtbild. Seine Geschichte reicht bis in das frühe Mittelalter zurück, als Halberstadt bereits ein wichtiges kirchliches Zentrum war. Der heutige Dom wurde zwischen 1236 und 1486 errichtet und orientiert sich in seiner monumentalen Gestaltung an den großen französischen Kathedralen, was ihn innerhalb Mitteldeutschlands zu einem außergewöhnlichen Bauwerk macht. Die klare vertikale Ausrichtung, die hohen Gewölbe und die strenge Gliederung verleihen dem Innenraum eine eindrucksvolle Weite und feierliche Erhabenheit. Ein herausragendes Kunstwerk ist die um 1210 entstandene Triumphkreuzgruppe, die zu den bedeutendsten ihrer Art zählt und die hohe Qualität mittelalterlicher Bildhauerkunst eindrucksvoll belegt. Von internationalem Rang ist auch der Domschatz, der mit über 650 Kunstwerken aus mehreren Jahrhunderten zu den umfangreichsten und kostbarsten mittelalterlichen Kirchenschätzen Europas gehört. Reliquiare, Textilien, Handschriften und liturgische Geräte dokumentieren den Reichtum und die geistliche Bedeutung des Halberstädter Domes über viele Jahrhunderte hinweg. Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus ist damit nicht nur ein herausragendes Beispiel gotischer Architektur, sondern zugleich ein einzigartiges Zeugnis kirchlicher Kunst-, Kultur- und Geistesgeschichte, das Besucher bis heute tief beeindruckt. (c)WV
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34. Halberstadt - Liebfrauenkirche ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Halberstadt - Liebfrauenkirche
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Halberstadt - Liebfrauenkirche

Halberstadt - Liebfrauenkirche**

Die Liebfrauenkirche in Halberstadt zählt zu den außergewöhnlichsten Sakralbauten der Romanik und nimmt als einzige viertürmige romanische Basilika im mitteldeutschen Raum eine Sonderstellung ein. Ihr Ursprung reicht bis in das Jahr 1005 zurück, als sie als Kirche eines Augustiner-Chorherrenstiftes gegründet wurde, womit sie zu den ältesten kirchlichen Einrichtungen der Stadt gehört. Die heutige Gestalt als dreischiffige Pfeilerbasilika entwickelte sich im Laufe des 12. Jahrhunderts, wobei der neu errichtete Ostteil im Jahr 1146 geweiht wurde. Im 13. Jahrhundert erhielten Chor und Querhaus ihre charakteristischen Kreuzgratgewölbe, die dem Bau zusätzliche Monumentalität verleihen. Die Liebfrauenkirche besticht innen wie außen durch eine klare, ausgewogene und bewusst schlichte Architektur, die den Geist der Romanik eindrucksvoll widerspiegelt. Zu den bedeutendsten Kunstwerken gehören die um 1200 entstandenen Chorschranken, die mit farbigen Stuckreliefs der zwölf Apostel, Marias und Christi ausgestattet sind und als Meisterwerke romanischer Plastik im deutschen Raum gelten. Ein weiterer Höhepunkt ist das im westlichen Vierungsbogen aufgehängte Triumphkreuz aus der Zeit um 1230, das zu den herausragenden Beispielen sächsischer Monumentalkreuze zählt und Christus lebendig, mit erhobenem Haupt und offenen Augen zeigt, im bewussten Gegensatz zur Leidensdarstellung. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die Barbarakapelle aus der Zeit um 1420, deren Flügelaltar und Deckenmalerei nahezu vollständig im Original erhalten sind und einen seltenen Einblick in spätmittelalterliche Frömmigkeit geben. Die Taufkapelle, um 1170 errichtet, beeindruckt durch ihr aufwendig gestaltetes Gewölbe, das von einer ornamental geschmückten Säule getragen wird. Umgeben ist die Kirche von einem Kreuzgang aus dem 14. und 15. Jahrhundert, der heute eine Ausstellung mittelalterlicher Fachwerkarchitekturelemente beherbergt und den Rundgang durch dieses einzigartige Ensemble ergänzt. Die Liebfrauenkirche ist damit nicht nur ein Ort der Stille und spirituellen Einkehr, sondern zugleich eines der bedeutendsten Zeugnisse romanischer Bau- und Kunstgeschichte in Sachsen-Anhalt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Domplatz 46 - 47, 38820 Halberstadt, Tel. +49(0)3941-24210, www.liebfrauenkirche-halberstadt.de
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35. Osterwieck - Stadtkirche St. Stephani ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Osterwieck - Stadtkirche St. Stephani
Reiseführer Straße der Romanik, Osterwieck - Stadtkirche St. Stephani

Osterwieck - Stadtkirche St. Stephani **

Die Stadtkirche St. Stephani in Osterwieck gehört zu den eindrucksvollsten Sakralbauten der Region und spiegelt auf einzigartige Weise die lange Geschichte der Stadt wider. Bereits im Jahr 1111 erstmals urkundlich erwähnt, reichen ihre Anfänge bis in die Zeit Karls des Großen zurück, der an dieser Stelle eine Holzkirche errichten ließ. Im 12. Jahrhundert entstand daraus ein massiver Steinbau, dessen romanische Substanz bis heute das Erscheinungsbild der Kirche prägt. Besonders markant ist die monumentale Westfront mit den beiden romanischen Türmen, die mit einer Höhe von rund 54 Metern weit über die Dächer der Stadt hinausragen und Osterwiecks Silhouette entscheidend bestimmen. Zwischen den Türmen befindet sich die Glockenstube mit ihren rundbogigen Klangarkaden, die einen harmonischen Übergang zu den später aufgesetzten spitzen Turmhelmen bildet. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1511 wurde die Kirche umfassend wieder aufgebaut, wobei Langhaus und Chor ihre heutige Gestalt erhielten. Im Inneren beeindruckt der reich geschnitzte Altarschrein, der auf einem romanischen Steinaltar ruht und mit seinem Alter von über 500 Jahren zu den bedeutenden Kunstwerken der Kirche zählt. Ein weiteres herausragendes Ausstattungsstück ist das glockenförmige Taufbecken aus Bronze, das durch seine handwerkliche Qualität und klare Formensprache besticht. Die Stadtkirche St. Stephani vereint romanische Wucht, spätmittelalterliche Baukunst und wertvolle Ausstattung zu einem geschlossenen Gesamtbild und ist ein lebendiges Zeugnis der religiösen, kulturellen und städtischen Entwicklung Osterwiecks. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: St. Stephanikirche / Ev. Pfarramt, Stephanikirchhof 2, 38835 Osterwieck, Tel. +49(0)39421 - 74262, www.stephanikirche.npage.de
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36. Ilsenburg - Benediktinerkloster St. Peter und Paul * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Ilsenburg - Benediktinerkloster St. Peter und Paul
Reiseführer Straße der Romanik, Ilsenburg - Benediktinerkloster St. Peter und Paul

Ilsenburg - Benediktinerkloster St. Peter und Paul *

Das Benediktinerkloster St. Peter und Paul in Ilsenburg ist ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und geistlicher Tradition im Harz. Seit dem 11. Jahrhundert prägen die Klosteranlage und die Klosterkirche mit ihrem markanten Feldsteinturm die Geschichte des Ortes. Im Jahr 1003 vermachte Kaiser Heinrich II. die ehemalige Elysinaburg dem Bischof von Halberstadt, der hier eines der frühesten Benediktinerklöster der Harzregion errichten ließ. Unter Abt Herrand entwickelte sich das Kloster zu einem bedeutenden geistigen Zentrum mit einer weithin bekannten Klosterbibliothek und Schreibschule. Die Klosterkirche entstand zwischen 1078 und 1087 im Geist der cluniazensischen Reformbewegung und zeigt sich als flachgedeckte Basilika auf kreuzförmigem Grundriss mit einem beeindruckenden dreischiffigen Chorraum ohne Krypta. An die Kirche schließen sich der Kapitelsaal mit Dormitorium sowie das Refektorium an. Besonders hervorzuheben ist das romanische Refektorium, der Speisesaal der Mönche, dessen zwölf reich verzierte Säulen den hohen künstlerischen Anspruch der Bauzeit eindrucksvoll widerspiegeln. An der Ostwand haben sich Reste einer Kreuzigungsgruppe sowie eine thronende Maria aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Auch der Kapitelsaal beeindruckt mit seinen kunstvoll gearbeiteten romanischen Säulen und vermittelt einen authentischen Eindruck vom klösterlichen Leben des Mittelalters. In der Klosterkirche sind zudem Fragmente eines romanischen Gipsfußbodens aus dem 12. Jahrhundert mit reichem Ornamentdekor zu sehen. Nach zahlreichen Umbauten wurde die Anlage im 19. Jahrhundert von den Grafen zu Stolberg-Wernigerode zu Wohnzwecken genutzt und zu einem neoromanischen Schloss umgestaltet. Trotz dieser Veränderungen bewahrt das Benediktinerkloster St. Peter und Paul bis heute seinen besonderen historischen Charakter und lädt dazu ein, die spirituelle und kulturelle Vergangenheit des Harzes eindrucksvoll nachzuvollziehen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schloßstraße 26, 38871 Ilsenburg, Tel. +49039452-19433, www.klosterilsenburg.de
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37. Drübeck - Benediktinerinnenkloster St. Vitus ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Drübeck - Benediktinerinnenkloster St. Vitus
Reiseführer Straße der Romanik, Drübeck - Benediktinerinnenkloster St. Vitus

Drübeck - Benediktinerinnenkloster St. Vitus **

Das Benediktinerinnenkloster St. Vitus in Drübeck zählt zu den ältesten und eindrucksvollsten Klosteranlagen der Harzregion und vermittelt bis heute ein lebendiges Bild frühmittelalterlicher Klosterkultur. Seine Ursprünge reichen vermutlich bis um das Jahr 960 zurück; eine Schenkungsurkunde Ottos I. weist auf eine Gründung in dieser Zeit hin und unterstreicht die frühe Bedeutung des Ortes. Ab 1058 stand das Kloster unter der Aufsicht des Bistums Halberstadt und entwickelte sich zu einem wichtigen geistlichen und kulturellen Zentrum der Region. Mittelpunkt der Anlage ist die hoch über dem Ort gelegene romanische Klosterkirche St. Vitus, deren dreischiffige Basilika im 11. und 12. Jahrhundert errichtet wurde. Der Bau beeindruckt durch seine klare Gliederung und die ausgewogene romanische Formensprache. Im Zuge sorgfältiger Restaurierungen wurde der ursprüngliche Charakter der Kirche wieder erlebbar gemacht, indem das Arkadensystem und die reiche Bauornamentik betont, die Krypta freigelegt und das Südschiff rekonstruiert wurden. Gleichzeitig blieben wesentliche originale Bauteile erhalten, darunter die Vierung, der südliche Querhausarm und der quadratische Ostchor, die den authentischen Eindruck der Romanik bewahren. Im Inneren begegnen dem Besucher wertvolle hochmittelalterliche Zeugnisse wie eine romanische Kalksteintaufe und Fragmente einer ehemals ganzfigurigen Reliefplatte, die eindrucksvoll von der Kunst und dem religiösen Selbstverständnis jener Zeit zeugen. Das Benediktinerinnenkloster St. Vitus ist damit nicht nur ein Ort der stillen Einkehr, sondern auch ein anschauliches Geschichtsbuch aus Stein, das zur Entdeckung der spirituellen, kulturellen und architektonischen Wurzeln der Harzregion einlädt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kloster Drübeck, Klostergarten 6, 38871 Ilsenburg OT Drübeck, Tel. +49 (0)39452-94330, www.kloster-druebeck.de
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38. Wernigerode - St. Johanniskirche * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Wernigerode - Wernigerode - St. JohanniskircheSt. Johanniskirche
Reiseführer Straße der Romanik, Wernigerode - Wernigerode - St. Johanniskirche

Wernigerode - St. Johanniskirche *

Die St. Johanniskirche in Wernigerode liegt am nordwestlichen Rand der historischen Neustadt und ist die älteste erhaltene Kirche der Stadt. Sie ist ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und spiegelt die wechselvolle Geschichte Wernigerodes über viele Jahrhunderte hinweg wider. Der wehrhafte Westturm und das südliche Querhaus stammen noch aus der romanischen Bauzeit und lassen die ursprüngliche Gestalt der Kirche bis heute gut erkennen. Die Altarweihe durch den Halberstädter Bischof Volrad im Jahr 1279 markiert einen wichtigen historischen Meilenstein und unterstreicht die frühe kirchliche Bedeutung des Bauwerks. Mit dem Wachstum der Siedlung und der Verleihung des Stadtrechts an die Neustadt wurde die Kirche erweitert und umgestaltet. Das romanische Langhaus entwickelte sich zu einer dreischiffigen Hallenkirche, während der Chorraum 1497 im spätgotischen Stil neu errichtet wurde, was durch die Jahreszahl unter dem Chorscheitelfenster belegt ist. Im 19. Jahrhundert folgten umfangreiche Restaurierungsarbeiten, bei denen Decke, Seitenschiffverkleidungen, Gestühl und Westempore im neugotischen Stil gestaltet wurden und das heutige Erscheinungsbild prägten. Besonders hervorzuheben sind die bedeutenden Ausstattungsstücke der Kirche, darunter die Orgel von Friedrich Ladegast sowie der vierflügelige Schnitzaltar aus dem Jahr 1415. Sie zeugen von der hohen künstlerischen und spirituellen Bedeutung der St. Johanniskirche, die bis heute ein zentraler Bestandteil des kulturellen Erbes von Wernigerode ist. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Pfarrstraße 24, 38855 Wernigerode, Tel. 03943-906266
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39. Blankenburg - Kloster Michaelstein ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Blankenburg - Kloster Michaelstein
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Blankenburg - Kloster Michaelstein

Blankenburg - Kloster Michaelstein**

Das ehemalige Kloster Michaelstein bei Blankenburg ist ein eindrucksvoller Ort klösterlicher Geschichte und zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Anlagen im nördlichen Harzvorland. Gegründet wurde das Kloster 1147 zunächst als Benediktinerinnenkloster, bereits wenige Jahre später, ab 1152, übernahmen Zisterziensermönche die Anlage und prägten ihre weitere Entwicklung. In den folgenden Jahrhunderten erlebte Michaelstein bewegte Zeiten, die sich bis heute in der Bausubstanz widerspiegeln. Während des Bauernkrieges wurden die Klosterkirche und große Teile der Gebäude geplündert und schwer beschädigt, die Säkularisierung im Jahr 1543 beendete schließlich das klösterliche Leben. Trotz dieser Einschnitte sind zahlreiche bedeutende Bauteile erhalten geblieben und vermitteln einen lebendigen Eindruck der ursprünglichen Anlage. Die Ost-, Süd- und Westflügel der Klausur umschließen den Kreuzhof, in dem sich die romanischen Ursprünge des Klosters besonders gut nachvollziehen lassen. Der Kreuzgang, der Kapitellsaal und das Refektorium zeigen eindrucksvoll die Architektur der Romanik und der frühen Gotik mit rippenlosen Kreuzgewölben, fein gearbeiteten Kapitellen und charakteristischen Palmettenornamenten. Herausragend ist das ehemalige Refektorium, das heute als Konzertsaal genutzt wird und mit seiner außergewöhnlichen Akustik sowie der historischen Atmosphäre einen besonderen Rahmen für musikalische Veranstaltungen bietet. Ergänzt wird das Ensemble durch den mittelalterlichen Kräutergarten, in dem mehr als 250 Pflanzen kultiviert werden und der anschaulich die Bedeutung der Klöster für Medizin, Ernährung und Gartenbau verdeutlicht. Eine Ausstellung historischer Musikinstrumente rundet das kulturelle Angebot ab und macht Kloster Michaelstein zu einem Ort, an dem Architektur, Geschichte, Natur und Musik auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden sind. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stiftung Kloster Michaelstein, Michaelstein 3, 38889 Blankenburg, Tel. +49(0)3944 - 90300, www.kloster-michaelstein.de
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40. Quedlinburg - Stiftskirche *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Quedlinburg - Stiftskirche
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Quedlinburg - Stiftskirche

Quedlinburg - Stiftskirche***

Die imposante Stiftskirche St. Servatius auf dem Schlossberg ist das Wahrzeichen von Quedlinburg und zugleich das geistige und historische Zentrum der UNESCO-Welterbestadt. Ihr Bau begann um das Jahr 1000 und sie zählt zu den bedeutendsten hochromanischen Kirchen Mitteldeutschlands. Bereits im 10. Jahrhundert ließ König Heinrich I. an dieser Stelle eine erste Kapelle errichten, in der er nach seinem Tod im Jahr 936 beigesetzt wurde. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1070 wurde die Kirche neu errichtet und 1129 feierlich geweiht. Königin Mathilde, die Gemahlin Heinrichs I., gründete hier ein Damenstift, das über viele Jahrhunderte hinweg eine herausragende religiöse und politische Rolle spielte und erst im 20. Jahrhundert aufgelöst wurde. Die Architektur der Stiftskirche beeindruckt durch ihre klare romanische Formensprache. Die flachgedeckte Basilika mit Querhaus und den markanten Türmen gilt als herausragendes Beispiel ottonischer und hochromanischer Baukunst. Das Hauptportal des Langhauses zählt zu den ältesten erhaltenen Säulenportalen Deutschlands. Im Inneren prägen sächsische Stützen, lombardische Einflüsse und reich verzierte Bauornamente den Raum. Besonders hervorzuheben sind die kunstvoll gearbeiteten Würfelkapitelle mit ihren vielfältigen symbolischen Darstellungen. In der Krypta befinden sich die Gräber Heinrichs I. und seiner Gemahlin Mathilde, ergänzt durch eindrucksvolle romanische Gewölbemalereien. Ein herausragender Schatz der Stiftskirche ist der Domschatz von internationalem Rang, der eine außergewöhnlich reiche Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke umfasst. Kostbare Reliquiare, Goldschmiedearbeiten, Elfenbeinschnitzereien, Handschriften, Skulpturen und Tafelmalereien belegen den kulturellen und politischen Rang Quedlinburgs im Mittelalter. Ein besonderer Höhepunkt ist der älteste erhaltene Knüpfteppich Europas aus dem 13. Jahrhundert, der mit seiner künstlerischen Qualität und historischen Bedeutung zu den einzigartigen Zeugnissen mittelalterlicher Textilkunst zählt. Die Stiftskirche St. Servatius ist damit ein herausragendes Denkmal romanischer Architektur und ein eindrucksvoller Ort deutscher und europäischer Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stiftskirche St. Servatii, Domschatzverwaltung, Schlossberg 1g, 06484 Quedlinburg, Tel. +49(0)3946 - 70 99 00, www.dom-domschatz.de
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40. Quedlinburg - Basilika St. Wiperti * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Quedlinburg - Basilika St. Wiperti
Reiseführer Straße der Romanik, Quedlinburg - Basilika St. Wiperti

Quedlinburg - Basilika St. Wiperti*

Am Fuße des Burgbergs von Quedlinburg, auf dem sich einst der Königshof Heinrichs I. befand, erhebt sich die Basilika St. Wiperti als eines der ältesten und eindrucksvollsten Sakralbauwerke der Stadt. Sie gehört seit 1994 zum UNESCO-Welterbe und ist ein bedeutendes Zeugnis frühmittelalterlicher Kirchenarchitektur. Ihre Ursprünge reichen bis in das Jahr 950 zurück, als an dieser Stelle eine dreischiffige, kreuzförmige Basilika errichtet wurde. Ein architektonisches Juwel verbirgt sich im Inneren der Kirche: die einzigartige Krypta, deren Bau um 1020 begann und die bis heute nahezu unverändert erhalten ist. Sie gilt als eine der ältesten Kryptenanlagen Deutschlands und beeindruckt durch ihre klare, schmucklose Formensprache mit dem rhythmischen Wechsel von Säulen und Pfeilern sowie der halbrunden Apsis. Diese reduzierte Gestaltung verleiht dem Raum eine besondere Würde und zählt zu den frühesten Beispielen dieser Bauform. Im Jahr 1148 wurde St. Wiperti in ein Prämonstratenserkloster umgewandelt, woraufhin ein Neubau der Kirche erfolgte, in den Krypta und Chor einbezogen wurden. Während des Bauernkriegs erlitt die Anlage schwere Schäden durch Plünderungen und Zerstörungen. Erst im 17. Jahrhundert wurde die Kirche umfassend erneuert und erhielt barocke Ausstattungsmerkmale, die bis heute das Erscheinungsbild mitprägen. Das Innere der Basilika vereint romanische Architektur mit Elementen späterer Epochen. Besonders sehenswert sind das zweistufige romanische Rundbogenportal, das Tympanon mit der Darstellung der Madonna mit Kind, die Sandsteintaufe aus dem Jahr 1300 sowie der kunstvolle Schnitzaltar von 1485. Zum historischen Ensemble gehört auch der Wipertifriedhof mit seinen Grüften, der gemeinsam mit der Kirche ein eindrucksvolles Denkmal mittelalterlicher Bestattungskultur bildet. Die Basilika St. Wiperti ist ein Ort stiller Erhabenheit und vermittelt auf eindrucksvolle Weise die spirituelle und architektonische Bedeutung Quedlinburgs in ottonischer Zeit. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Wipertistraße, 06484 Quedlinburg, Tel. +49(0)3946 905-624,www.quedlinburg.de
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40. Quedlinburg - St. Marien auf dem Münzenberg * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Quedlinburg - St. Marien auf dem Münzenberg
Reiseführer Straße der Romanik, Quedlinburg - St. Marien auf dem Münzenberg

Quedlinburg - St. Marien auf dem Münzenberg *

Die Kirche St. Marien auf dem Münzenberg in Quedlinburg gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten der Stadt und spiegelt auf eindrucksvolle Weise den Wandel vom frühen Mittelalter bis in die Neuzeit wider. Sie wurde im Jahr 986 auf Veranlassung der Äbtissin Mathilde als Klosterkirche eines Benediktinerinnenkonvents gegründet und diente dem Gedenken an ihren früh verstorbenen Bruder Kaiser Otto II. Nach einem Brand im Jahr 1017 erfolgte die feierliche Neuweihe der Kirche in Anwesenheit Kaiser Heinrichs II. Die ursprüngliche Architektur war außergewöhnlich und von großer Bedeutung für die ottonische Baukunst. Die Kirche besaß ein dreiteiliges Sanktuarium mit großzügiger halbkreisförmiger Apsis, ein kurzes Langhaus sowie einen massiven querrechteckigen Westbau mit Empore. Unter der Apsis befand sich eine weitläufige Hallenkrypta, deren Gestaltung in der Forschung wiederholt mit byzantinisch-oströmischen Vorbildern in Verbindung gebracht wurde. Nach den schweren Zerstörungen während des Bauernkrieges wurde das Kloster aufgegeben. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts siedelten sich einfache Bewohner auf dem Münzenberg an, darunter Handwerker und Musiker, die das ehemalige Klostergelände mit zahlreichen kleinen Wohnhäusern überbauten. Dabei wurde der Kirchenraum in insgesamt siebzehn einzelne Häuser unterteilt, von denen viele bis heute erhalten sind und unter Denkmalschutz stehen. Einige Gebäude, darunter Münzenberg 8 und Münzenberg 2, bewahren noch direkt die Bausubstanz der ehemaligen Kirche, wobei letzteres auf Chor- und Querhausresten errichtet wurde. Trotz dieser jahrhundertelangen Überbauung konnten große Teile des ursprünglichen Kirchenraums wieder freigelegt und erlebbar gemacht werden. Im Münzenberg-Museum wird die bewegte Geschichte der Anlage anschaulich vermittelt, ergänzt durch archäologische Funde wie hochmittelalterliche Kopfnischengräber, die bei der Freilegung entdeckt wurden. Private Initiativen haben in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, diesen einzigartigen historischen Ort zu sichern und für Besucher zugänglich zu machen. St. Marien auf dem Münzenberg ist damit ein eindrucksvolles Zeugnis ottonischer Baukunst, mittelalterlicher Stadtgeschichte und lebendiger Denkmalpflege. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Museumsverein, Münzenberg 61, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946-528850, Klosterkirche-Muenzenberg.de
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41. Thale - Kloster Wendhusen * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Thale - Kloster Wendhusen
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Thale - Kloster Wendhusen

Thale - Kloster Wendhusen *

In Thale befindet sich mit dem Kloster Wendhusen das älteste Kloster Sachsen-Anhalts und zugleich eines der bedeutendsten Zeugnisse frühmittelalterlicher Klosterkultur im östlichen Deutschland. Die Gründung reicht bis in das Jahr 825 zurück, als Gisela, Tochter des Grafen Hessi, hier ein Kanonissenstift ins Leben rief. Graf Hessi stand bereits seit 782 im Dienst Karls des Großen, wodurch Wendhusen in direktem Zusammenhang mit der karolingischen Reichspolitik und Christianisierung steht. Damit zählt das Kloster zu den frühesten geistlichen Zentren dieser Region und gilt als ältestes Kanonissenstift östlich der Elbe. Die Anlage bewahrt bis heute eindrucksvolle Spuren karolingischer und ottonischer Baukunst und vermittelt einen lebendigen Eindruck von der religiösen und kulturellen Bedeutung des frühen Mittelalters. Kloster Wendhusen ist eng mit dem Harzer Klosterwanderweg verbunden und bildet dessen Start- oder Endpunkt. Für Wanderer und kulturhistorisch Interessierte eröffnet sich hier ein besonderer Ort der Ruhe, der Spiritualität und der historischen Tiefe. Die Verbindung von Landschaft, Architektur und Geschichte macht das Kloster Wendhusen zu einem herausragenden Ziel im Harz und zu einem wichtigen Ausgangspunkt für die Entdeckung der klösterlichen Traditionen der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V, Wendhusenstr. 7 06502 Thale, Tel. (03947)-778563, klosterwendhusen@aol.de
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42. Gernrode - St. Cyriakus*** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Gernrode - St. Cyriakus
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Gernrode - St. Cyriakus

Gernrode - St. Cyriakus***

Die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode gehört zu den bedeutendsten Bauwerken ottonischer Architektur und ist ein herausragendes Denkmal an der Straße der Romanik. Sie wurde im Jahr 959 von Markgraf Gero auf dem Gelände seiner Burg gegründet und dem heiligen Cyriakus geweiht. Als flach gedeckte, kreuzförmige Emporenbasilika mit drei Apsiden nimmt sie innerhalb der mittelalterlichen Baukunst eine besondere Stellung ein. Charakteristisch ist der im 12. Jahrhundert errichtete monumentale Westbau mit seinen beiden Türmen, dem hohen Mittelbau und der westlichen Apsis, der dem Bauwerk eine eindrucksvolle Silhouette verleiht. Von herausragender architekturgeschichtlicher Bedeutung ist der Wechsel von Pfeilern und Säulen im Langhaus, der die Kirche als ältestes erhaltenes Beispiel einer Emporenbasilika ausweist und ihren Einfluss auf die Entwicklung des deutschen Hochmittelalters belegt. Ein einzigartiges Ausstattungsstück ist das im 11. Jahrhundert in das südliche Seitenschiff eingefügte Heilige Grab, die älteste erhaltene Nachbildung des Grabes Christi in Jerusalem in Deutschland, das besonders zur Osterzeit im Mittelpunkt liturgischer Spiele stand. Ergänzt wird die Ausstattung durch den achteckigen Taufstein, dessen Reliefs Szenen aus dem Leben Christi zeigen. Die Stiftskirche St. Cyriakus vereint architektonische Klarheit, spirituelle Tiefe und kunsthistorische Bedeutung und ermöglicht einen eindrucksvollen Einblick in die religiöse und kulturelle Welt des frühen Mittelalters. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Evangelisches Pfarramt, Burgstraße 3, 06507 Gernrode, Tel. +49(0)39485 - 275, www.stiftskirche-gernrode.de
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43. Ballenstedt - Benediktinerkloster St. Pankratius und Abandus *

Reiseführer Straße der Romanik Ballenstedt - Benediktinerkloster St. Pankratius und Abandus
Reiseführer Straße der Romanik, Ballenstedt - Benediktinerkloster St. Pankratius und Abandus

Ballenstedt - Benediktinerkloster St. Pankratius und Abundus *

Ballenstedt gilt als ältester Stammsitz der Askanier und als Wiege des Landes Anhalt und besitzt mit dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Pankratius und Abundus ein herausragendes Zeugnis frühmittelalterlicher Geschichte. Bereits im 11. Jahrhundert gründete Graf Esiko von Ballenstedt an dieser Stelle ein Kollegiatstift, aus dem sich gegen Ende des 12. Jahrhunderts ein Benediktinerkloster entwickelte. Die dazugehörige Klosterkirche entstand als dreischiffige, kreuzförmige Säulenbasilika und prägte über Jahrhunderte das geistliche Leben der Region. Nach rund 500 Jahren klösterlicher Nutzung wurde die Anlage geplündert und zerstört. Im 18. Jahrhundert ließen die Fürsten von Anhalt-Bernburg auf den Ruinen der Klosteranlage das heutige dreiflügelige Barockschloss errichten. Dabei wurden bedeutende Teile der mittelalterlichen Bausubstanz bewusst in den Neubau integriert, darunter die Krypta sowie das romanische Westwerk der ehemaligen Klosterkirche aus dem 11. und 12. Jahrhundert, das bis heute erhalten ist und dem Schloss seinen besonderen historischen Rang verleiht. Das Schloss Ballenstedt ist eng mit der Geschichte der Askanier verbunden und beherbergt die Grabstätte Albrechts des Bären, des bedeutendsten Vertreters dieses Herrschergeschlechts im 12. Jahrhundert. Ebenfalls von großer kulturgeschichtlicher Bedeutung ist die weltberühmte Stifterfigur der Uta von Ballenstedt, die durch den sogenannten Naumburger Meister geschaffen wurde und als Ikone mittelalterlicher Bildhauerkunst gilt. Heute vereint das Schloss Architektur, Geschichte und Kultur auf eindrucksvolle Weise und vermittelt mit Ausstellungen zur Geschichte der frühen Askanier sowie weiteren Sammlungen einen lebendigen Eindruck von der Bedeutung Ballenstedts für die Entwicklung Anhalts und Mitteldeutschlands. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schloss Ballenstedt, Schlossplatz 3, 06493 Ballenstedt, Tel. +49(0)39483 - 82556, www.ballenstedt-information.de
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44. Falkenstein/Harz - Burg Falkenstein ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Falkenstein/Harz - Burg Falkenstein
Reiseführer Straße der Romanik, Falkenstein/Harz - Burg Falkenstein

Falkenstein/Harz - Burg Falkenstein ***

Hoch über dem Selketal erhebt sich die eindrucksvolle Burg Falkenstein, die um 1120 von den Konradsburgern errichtet wurde und heute zu den schönsten und besterhaltenen Höhenburgen des Harzes zählt. Die mächtige Anlage mit ihrer westlich vorgelagerten Vorburg ist ein herausragendes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur. Ringmauern, Gräben, Bastionen und eine starke Schildmauer prägen das äußere Erscheinungsbild, ergänzt durch Schießscharten, einen hervorkragenden Wehrgang und den rund 30 Meter hohen Bergfried, der die Wehrhaftigkeit der Burg eindrucksvoll unterstreicht. Trotz ihres militärischen Charakters vermittelt Burg Falkenstein zugleich ein lebendiges Bild vom höfischen Leben des Mittelalters. Die sorgfältig gestalteten Innenräume, darunter die Burgkapelle, das Königszimmer, die Herrenstube, der Rittersaal und die spätgotische Küche, ermöglichen einen anschaulichen Einblick in den Alltag der einstigen Bewohner. Die dreiflügelige Kernburg mit ihren sieben Toren, Zwingern und drei Halsgräben hat ihren ursprünglichen Charakter bewahrt und lässt die Geschichte an diesem Ort unmittelbar erlebbar werden. Im Burghof finden regelmäßig Vorführungen der Falknerei statt, die an die jagdliche Tradition des Adels erinnern. Ergänzend dazu widmen sich umfangreiche Ausstellungen der Geschichte der Burg und ihrer regionalen Bedeutung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Präsentation des Sachsenspiegels, des bedeutendsten deutschsprachigen Rechtsbuches des Mittelalters, das hier von Eike von Repgow verfasst wurde. Gefördert durch Graf Hoyer II., einen der bedeutendsten Vertreter des Geschlechts der Falkensteiner, nahm dieses Werk entscheidenden Einfluss auf die europäische Rechtsgeschichte. Burg Falkenstein vereint auf eindrucksvolle Weise Architektur, Geschichte und Kultur und ist ein faszinierender Ort, der Besucher in die Welt des hohen Mittelalters eintauchen lässt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Museum Burg Falkenstein, 06543 Falkenstein/Harz-Pansfelde, Tel. +49 (0)34743 - 535590,www.burg-falkenstein.de
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45. Ermsleben - Konradsburg bzw. Klosterkirche St. Sixtus * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Ermsleben - Konradsburg bzw. Klosterkirche St. Sixtus
Reiseführer Straße der Romanik, Ermsleben - Konradsburg bzw. Klosterkirche St. Sixtus

Ermsleben - Konradsburg bzw. Klosterkirche St. Sixtus *

Hoch auf einer Anhöhe, rund drei Kilometer von Ermsleben entfernt, erhebt sich die Konradsburg, die mit der Klosterkirche St. Sixtus zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken im Harz zählt. Bereits im 11. Jahrhundert wird die Anlage als Stammsitz der Herren von Konradsburg erwähnt, bevor die Adelsfamilie um 1120 auf die nahe gelegene Burg Falkenstein übersiedelte. Einer Überlieferung zufolge soll Egino von Konradsburg nach einem schweren Vergehen zur Buße die Burg den Benediktinermönchen überlassen haben, die hier ein Kloster gründeten. Dessen Geschichte endete 1525 mit der Plünderung während des Bauernkrieges, doch die Klosterkirche selbst blieb von der Zerstörung verschont. Die um 1200 errichtete Kirche St. Sixtus ist als kreuzförmige Basilika angelegt, von der noch heute der Hauptchor, die Nebenchöre, die Apsiden sowie die darunterliegende Krypta erhalten sind. Besonders die fünfschiffige Hallenkrypta zählt zu den herausragenden Leistungen spätromanischer Baukunst im Harz. Ihre kreuzgratgewölbte Konstruktion wird von reich verzierten Kapitellen getragen, deren üppiges Blatt- und Rankenwerk deutliche Einflüsse französisch-rheinischer Stilformen erkennen lässt. Zehn rundbogige Fenster durchfluten den Raum mit Tageslicht und verleihen der Krypta eine eindrucksvolle, feierliche Atmosphäre. Ergänzt wird das Ensemble durch den erhaltenen Burgbrunnen im Brunnenhaus sowie den ehemaligen Kräutergarten des Klosters, die das klösterliche Leben anschaulich widerspiegeln. Die Konradsburg ist damit ein außergewöhnliches Zeugnis romanischer Architektur und klösterlicher Geschichte und bietet einen eindrucksvollen Einblick in die religiöse und kulturelle Welt des Hochmittelalters. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Konradsburg, 06463 Falkenstein / Harz OT Ermsleben, Tel. +49(0)34743-92564, www.konradsburg.com
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46. Frose - Stiftskirche St. Cyriakus ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Frose - Stiftskirche St. Cyriakus
Reiseführer Straße der Romanik, Frose - Stiftskirche St. Cyriakus

Frose - Stiftskirche St. Cyriakus **

Im idyllisch gelegenen Frose entstand bereits im 9. Jahrhundert ein dem heiligen Cyriakus geweihtes Stift, das auf Ludwig den Deutschen zurückgeht und zunächst mit Kanonikern besetzt war. Im Jahr 961 wandelte Markgraf Gero die Einrichtung in ein Kanonissenstift um und unterstellte sie als Propstei dem Stift Gernrode. In späteren Jahrhunderten erfuhr die Anlage weitere Veränderungen und wurde schließlich als Knabenkonvikt genutzt. Bis heute prägt die Stiftskirche St. Cyriakus als herausragendes Bauwerk romanischer Architektur das Ortsbild von Frose. Die um 1170 errichtete Kirche ist als flachgedeckte Pfeilerbasilika ohne Krypta ausgeführt und beeindruckt besonders durch ihre markante Doppelturmfassade, deren Unterbau deutlich breiter ist als das Langhaus. Im Inneren entfaltet sich der klare und kraftvolle Charakter der Romanik in der streng gegliederten Arkadenstellung mit sächsischem Stützenwechsel. Gedrungene, monolithische Säulenschäfte ruhen auf hohen attischen Basen und tragen kunstvoll gearbeitete Würfelkapitelle, die durch ihre Vielfalt und Detailfreude besonders hervorstechen. Die ausgewogene Proportionierung und die ruhige Raumwirkung verleihen der Kirche eine eindrucksvolle Geschlossenheit. Die Stiftskirche St. Cyriakus ist damit nicht nur ein bedeutendes Zeugnis romanischer Baukunst, sondern auch ein Ort reicher Geschichte und spiritueller Tiefe, der Besuchern einen anschaulichen Zugang zur mittelalterlichen Kultur und Architektur eröffnet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stifskirche St. Cyriakus, Vor der See 402, 06464 Stadt Seeland-Frose, Tel. +49(0)34741 - 91221, www.stiftskirchefrose.com
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47. Klostermansfeld - Benediktinerkloster Mariae Himmelfahrt **

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Klostermansfeld - Benediktinerkloster Mariae Himmelfahrt
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Klostermansfeld - Benediktinerkloster Mariae Himmelfahrt

Klostermansfeld - Benediktinerkloster Mariae Himmelfahrt **

Das Benediktinerkloster Mariae Himmelfahrt in Klostermansfeld wurde um das Jahr 1040 gegründet und diente über Jahrhunderte hinweg als Hauskloster und Grablege der Grafen von Mansfeld. Damit nahm es eine zentrale Stellung im religiösen und politischen Leben der Region ein. Während des Bauernkrieges im Jahr 1525 erlitt die Klosteranlage schwere Zerstörungen und Plünderungen, doch gelang es in späteren Jahrhunderten, die bedeutenden romanischen Bauteile durch sorgfältige Restaurierungen zu bewahren und wieder sichtbar zu machen. Die Klosterkirche ist ein eindrucksvolles Beispiel romanischer Sakralarchitektur und folgt dem klassischen Aufbau einer Basilika. Sie präsentiert sich als dreischiffige, flachgedeckte Basilika mit durchlaufendem Querhaus, halbrunder Hauptapsis und seitlichen Nebenapsiden. Der Turm stammt noch aus romanischer Zeit und ist bis zur Höhe der zum Langhaus geöffneten Empore erhalten geblieben, während die barocke Turmhaube aus dem Jahr 1739 das heutige Erscheinungsbild ergänzt. Im Inneren prägt der rheinische Stützenwechsel gemeinsam mit kunstvoll gearbeiteten Würfelkapitellen, rundbogigen Fenstern und den archaisch wirkenden Kämpferprofilen im apsidial geschlossenen Chorraum die klare und kraftvolle Wirkung der Romanik. Ein gotischer Altar mit geschnitzten Figuren bildet einen besonderen Blickfang im Chor, während ein Großteil der weiteren Ausstattung aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammt. Die Klosterkirche Mariae Himmelfahrt vermittelt bis heute eindrucksvoll die spirituelle Tiefe und architektonische Qualität des mittelalterlichen Klosterlebens und lädt dazu ein, die lange Geschichte dieses bedeutenden Ortes nachzuvollziehen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Benediktinerkloster/Kirchengemeinde St. Marien, Kirchstr. 3, 06308 Klostermansfeld, Tel. +49(0)34772-25250, www.ev-kloster-Kirche.de
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48. Lutherstadt Eisleben - Zistersienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta *

Reiseführer Straße der Romanik Lutherstadt Eisleben - Zistersienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta
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Lutherstadt Eisleben - Zistersienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta *

Das Zisterzienserinnen-Kloster St. Marien zu Helfta in der Lutherstadt Eisleben zählt zu den bedeutendsten Frauenklöstern des Mittelalters und wurde einst als die „Krone der deutschen Frauenklöster“ bezeichnet. Gegründet wurde das Kloster 1229 durch Graf Burchard von Mansfeld zunächst in der Nähe der Burg Mansfeld. Bereits 1258 erfolgte auf Initiative der Äbtissin die Verlegung nach Helfta, wo sich das geistige und kulturelle Zentrum des Klosters rasch entwickelte. Im 13. Jahrhundert erlangte St. Marien zu Helfta europaweite Bedeutung durch die außergewöhnliche Bildung seiner Ordensfrauen und ihre tiefgehende Christusmystik. Berühmte Gestalten wie Mechthild von Magdeburg, Mechthild von Hackeborn und Gertrud von Helfta prägten hier eine geistige Tradition, die weit über die Grenzen des Landes hinauswirkte. Eine weitere Verlegung erfolgte 1343 an den Rand der Stadt Eisleben. Die Blütezeit des Klosters endete abrupt im Bauernkrieg, als die Anlage 1525 zerstört wurde. 1542 folgte die Säkularisierung, anschließend diente das Gelände über Jahrhunderte hinweg landwirtschaftlichen Zwecken. Erst im späten 20. Jahrhundert begann eine neue Epoche: 1992 wurde der Freundeskreis des Klosters Helfta gegründet, der den Wiederaufbau maßgeblich vorantrieb. 1999 kehrten nach rund 450 Jahren erstmals wieder Zisterzienserinnen nach Helfta zurück, und das Kloster wurde als selbstständiges Priorat neu begründet. Die heutige Klosterkirche ist eine langgestreckte, einschiffige Saalkirche mit geradem Ostabschluss und verkörpert die schlichte, auf Konzentration und Spiritualität ausgerichtete Bauweise des Zisterzienserordens. Hohe, schmale Giebelfenster mit Resten fein gearbeiteter Maßwerke lassen Licht in den Raum und schaffen eine stille, meditative Atmosphäre. Das Kloster St. Marien zu Helfta ist heute ein lebendiger Ort geistlichen Lebens und zugleich ein bedeutendes Zeugnis mittelalterlicher Frömmigkeit, Bildung und Kulturgeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kloster St. Marien Helfta, Lindenstr. 36, 06295 Lutherstadt Eisleben, Tel. +49(0)3475-711500, www.kloster-helfta.de
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Seeburg - Schloss Seeburg - Burg und Schlosskapelle * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Seeburg - Schloss Seeburg - Burg und Schlosskapelle
Reiseführer Straße der Romanik, Seeburg - Schloss Seeburg - Burg und Schlosskapelle

Seeburg - Schloss Seeburg - Burg und Schlosskapelle *

Das Schloss Seeburg erhebt sich eindrucksvoll am Ufer des Süßen Sees und zählt zu den größten und ältesten Burganlagen Mitteldeutschlands. Seine Geschichte reicht bis in das ausgehende 9. Jahrhundert zurück, als die Seeburg bereits im Hersfelder Zehntverzeichnis erwähnt wird. Über viele Jahrhunderte hinweg war die Anlage im Besitz bedeutender Adelsgeschlechter, darunter die Grafen von Seeburg, Querfurt und Mansfeld, die durch zahlreiche Umbauten und Erweiterungen das Erscheinungsbild der Burg nachhaltig prägten. Trotz dieser Veränderungen ist der wehrhafte, kastellartige Charakter der mittelalterlichen Grafenburg bis heute deutlich erkennbar. Besonders markant ist der erhaltene Stumpf des ehemals rund 30 Meter hohen romanischen Bergfrieds, der später einen spätmittelalterlichen Aufbau und eine barocke Haube erhielt. Westlich der Kernburg befinden sich die eindrucksvollen Reste der ehemaligen Stiftskirche, die um 1179 von Erzbischof Wichmann gegründet wurde. Der einschiffige Bau ohne Westturm besitzt einen quadratischen Chorraum und eine reich gegliederte Apsis mit Lisenenschmuck, die ein charakteristisches Beispiel romanischer Sakralarchitektur darstellt. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk ist der Witwenturm aus dem 11. Jahrhundert, der ursprünglich der Sicherung der Fluchtburg diente und zu den ältesten erhaltenen Teilen der Anlage gehört. In die historische Burgstruktur eingebettet liegt die Schlosskapelle, die den geistlichen Mittelpunkt der Anlage bildete und bis heute eine besondere Atmosphäre ausstrahlt. Schloss Seeburg vereint auf eindrucksvolle Weise Wehrarchitektur, sakrale Baukunst und adelige Wohnkultur und vermittelt einen lebendigen Eindruck von der politischen, religiösen und kulturellen Bedeutung dieses Ortes über mehr als ein Jahrtausend hinweg. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schloss Seeburg, Schloßstraße 18, 06317 Seegebiet Mansfelder Land, OT Seeburg, Tel. +49(0)34774-70868, www.seeburg-schloss.de
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49. Sangerhausen - Pfarrkirche St. Ulrici ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Sangerhausen - Pfarrkirche St. Ulrici**
Reiseführer Straße der Romanik, Sangerhausen - Pfarrkirche St. Ulrici**

Sangerhausen - Pfarrkirche St. Ulrici **

Die Evangelische Pfarrkirche St. Ulrici in Sangerhausen zählt zu den bedeutendsten romanischen Sakralbauten in der Region Harz-Kyffhäuser und prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild. Als dreischiffige, kreuzförmige Pfeilerbasilika beeindruckt sie durch ihre monumentale Wirkung und ihre klare architektonische Gliederung. Eng verbunden ist ihre Entstehung mit Graf Ludwig II., genannt der Springer, der nach mehrfacher Gefangenschaft gelobte, im Falle seiner Befreiung eine Kirche zu errichten. Dieses Gelübde gilt als Ursprung der St.-Ulrici-Kirche, deren romanischer Kernbau vermutlich zwischen 1116 und 1123 entstand. Charakteristisch sind die durchlaufenden Seitenschiffe, die sich im Chorraum zu einem eindrucksvollen, weit geöffneten Raum entfalten und der Kirche eine besondere räumliche Wirkung verleihen. Um 1270 wurde die Kirche mit einem Zisterzienserinnenkloster verbunden, das bis zur Säkularisation im Jahr 1540 bestand und die religiöse Bedeutung des Ortes weiter stärkte. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die St.-Ulrici-Kirche zahlreiche Veränderungen, die heute ein spannungsreiches Zusammenspiel unterschiedlicher Stilepochen erkennen lassen. Romanische Arkaden, Rundbogenfenster und Portale prägen das äußere Erscheinungsbild, während im Inneren gotische Maßwerkfenster, barocke Grabdenkmäler und neoromanische Ergänzungen aus späterer Zeit zu finden sind. Diese vielschichtige Architektur spiegelt die bewegte Geschichte der Kirche wider und macht St. Ulrici zu einem eindrucksvollen Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und zu einem wichtigen kulturellen und historischen Anziehungspunkt in Sangerhausen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ulrichstraße, 06526 Sangerhausen, Tel. +49160-91654017
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50. Tilleda (Kyffhäuser) - Königspfalz * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Tilleda (Kyffhäuser) - Königspfalz
Reiseführer Straße der Romanik, Tilleda (Kyffhäuser) - Königspfalz

Tilleda (Kyffhäuser) - Königspfalz*

Die Königspfalz Tilleda am Südrand des Kyffhäusergebirges zählt zu den bedeutendsten archäologischen Zeugnissen ottonischer Herrschaft in Mitteldeutschland. Lange Zeit war diese Pfalz nahezu vergessen, bis ab 1935 umfangreiche archäologische Ausgrabungen begannen, durch die die Fundamente der Anlage freigelegt und ihre Struktur wissenschaftlich rekonstruiert werden konnten. Bereits im Jahr 972 wird die Pfalz erstmals urkundlich erwähnt, als sie Bestandteil der Mitgift Kaiser Ottos II. für seine Gemahlin Theophanu war. In der Epoche der reisenden Könige und Kaiser spielte Tilleda eine wichtige Rolle als Aufenthalts- und Verwaltungssitz, an dem Herrscher Hof hielten, Recht sprachen und politische Entscheidungen trafen. Im Laufe des Mittelalters verlor die Pfalz ihre Bedeutung und geriet schließlich vollständig in Vergessenheit, bis sie durch die archäologischen Forschungen wieder sichtbar gemacht wurde. Heute präsentiert sich die Anlage als eindrucksvolles Freilichtmuseum, das einen anschaulichen Einblick in das Leben an einem königlichen Hof vor rund tausend Jahren ermöglicht. Die weitläufige Pfalz bestand aus zwei Vorburgen und einer Hauptburg, deren Grundrisse in Teilen erhalten und nachvollziehbar sind. Archäologische Befunde belegen zudem die Existenz von Wehrmauern, einer ottonischen Pfalzkirche, Wohn- und Wachgebäuden, eines Palas sowie verschiedener Wirtschaftsgebäude. Ergänzt wird das Ensemble durch Ausstellungshäuser, in denen Funde, Modelle, Kriegsgeräte sowie Text- und Bildquellen präsentiert werden und die das politische, wirtschaftliche und alltägliche Leben der Ottonenzeit lebendig werden lassen. Die Königspfalz Tilleda ist damit ein einzigartiger Ort, an dem Geschichte nicht nur sichtbar, sondern unmittelbar erlebbar wird. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Freilichtmuseum Königspfalz Tilleda, Westende d. Ernst-Thälmann-Straße, 06537 Kelbra OT Tilleda, Tel. +49(0)34651-2923, www.pfalz-tilleda.de
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51. Allstedt - Burg und Schloss Allstedt ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Allstedt - Burg und Schloss Allstedt
Reiseführer Straße der Romanik, Allstedt - Burg und Schloss Allstedt

Allstedt - Burg und Schloss Allstedt**

Burg und Schloss Allstedt erheben sich weithin sichtbar über der Landschaft und gehören zu den eindrucksvollsten historischen Anlagen im südlichen Sachsen-Anhalt. Ihre Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, als hier eine fränkische Reichsburg entstand, die später zu einer bedeutenden Kaiserpfalz ausgebaut wurde. Besonders Kaiser Otto II. nutzte Allstedt mehrfach als Aufenthaltsort, was die frühe politische Bedeutung der Anlage unterstreicht. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich die mittelalterliche Burg durch zahlreiche Umbauten zu dem heutigen Schlosskomplex, der verschiedene Epochen eindrucksvoll vereint. Die Anlage gliedert sich in eine Vorburg, in der sich das Schloss befindet, sowie in eine Kernburg mit spätmittelalterlichen und barocken Bauteilen, ergänzt durch Stallungen und Wirtschaftsgebäude. Tiefe Gräben und ehemals massive Wehrmauern zeugen noch heute von der einstigen Wehrhaftigkeit. Zu den markanten architektonischen Elementen zählt der gotische Torturm mit seinem Renaissancegiebel, während der Turmstumpf als ältester romanischer Teil auf einen frühmittelalterlichen Wohnturm zurückgeht. Besondere historische Bedeutung besitzt die Schlosskapelle, in der Thomas Müntzer seine berühmte Fürstenpredigt hielt und die heute liebevoll restauriert ist. Innerhalb der Kernburg vermittelt ein Museum anschaulich die regionale Geschichte sowie den Burgenbau zur Zeit der Romanik. Weitere Höhepunkte sind die spätgotische Küche im Palas und die barocken Stuckdecken im Obergeschoss, die den Wandel von der Wehrburg zum repräsentativen Schloss eindrucksvoll nachvollziehbar machen. Burg und Schloss Allstedt verbinden auf einzigartige Weise politische Geschichte, Architektur und Kultur und sind ein bedeutendes Zeugnis der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Entwicklung der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schlossstraße, 06542 Allstedt, Tel. 034652 - 519, www.schloss-allstedt.de
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52. Querfurt - Burg Querfurt*** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Querfurt - Burg Querfurt
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Querfurt - Burg Querfurt

Querfurt - Burg Querfurt ***

Die Burg Querfurt gehört zu den ältesten, größten und eindrucksvollsten Feudalburgen Deutschlands und übertrifft mit ihrer gewaltigen Ausdehnung sogar die Wartburg bei Eisenach. Majestätisch erhebt sich die Anlage mit ihren drei markanten Türmen, zwei Ringmauern und mächtigen Befestigungen über die Landschaft. Ihre Ursprünge reichen bis in die karolingische Zeit zurück, als sie aus einer fränkischen Siedlung hervorging und als wichtiger Verwaltungs- und Herrschaftssitz diente. Bereits im Hersfelder Zehntverzeichnis von 881/889 wird Querfurt als eine der bedeutendsten Burgen genannt. Seit dem 10. Jahrhundert war sie Stammsitz der Edlen von Querfurt, eines einflussreichen Adelsgeschlechts des Mittelalters. Der unregelmäßige rechteckige Grundriss der Burganlage folgt den natürlichen Geländestrukturen und wird zusätzlich durch steile Abhänge und tiefe Gräben geschützt. Besonders eindrucksvoll ist die innere Ringmauer, die bereits 1198 urkundlich erwähnt wurde und die Wehrhaftigkeit der Burg eindrucksvoll dokumentiert. Im Zentrum des weitläufigen Burghofs befindet sich die romanische Burgkirche aus dem 12. Jahrhundert mit kreuzförmigem Grundriss, oktogonalem Vierungsturm und halbrunder Apsis. Zu den bedeutenden romanischen Bauteilen zählen außerdem der Palas sowie der monumentale Bergfried „Dicker Heinrich“, der mit 27,5 Metern Höhe und einem Durchmesser von 14,5 Metern zu den mächtigsten Türmen seiner Art gehört. Heute beherbergt die Burg Querfurt ein Museum, das in den historischen Räumen des Palas untergebracht ist und anschaulich die Geschichte, Architektur und Bedeutung dieser außergewöhnlichen Burganlage vermittelt. Burg Querfurt ist damit ein herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Wehrarchitektur und ein eindrucksvoller Ort lebendiger Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Burg Querfurt, 06268 Querfurt, Tel. +49(0)34771-52190, www.burg-querfurt.de
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53. Mücheln - Dorfkirche St. Michael * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Mücheln - Dorfkirche St. Michael
Reiseführer Straße der Romanik, Mücheln - Dorfkirche St. Michael

Mücheln - Dorfkirche St. Michael *

Im Müchelner Ortsteil St. Micheln erhebt sich auf einem Muschelkalkplateau die Dorfkirche St. Michael, ein eindrucksvoller romanischer Bau aus Bruchstein, der das Landschaftsbild weithin sichtbar prägt. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1128 zurück, als Bischof Otto von Bamberg während einer Missionsreise durch die Region den Bau einer Kirche zu Ehren des Erzengels Michael veranlasste. Die Fertigstellung des heutigen Kirchenbaus wird um das Jahr 1180 angenommen. Besonders ins Auge fällt beim Betreten der Kirche der mächtige romanische Triumphbogen, der bis heute den ursprünglichen Charakter des Bauwerks eindrucksvoll bewahrt. Der Kirchenraum selbst ist bewusst schlicht gehalten, erhält jedoch seine besondere Ausstrahlung durch zahlreiche Ausstattungsstücke mit bewegter Geschichte. Viele der heute vorhandenen Einrichtungsgegenstände stammen aus Kirchen der Müchelner Umgebung, die in den 1960er- und 1970er-Jahren dem Braunkohletagebau weichen mussten. In St. Michael fanden diese bedrohten Kunstwerke eine neue Heimat. Besonders hervorzuheben sind gerettete Ausstattungsstücke aus der Kirche St. Petri in Zorbau, die einst zur Sprengung vorgesehen war. Dazu zählen unter anderem das historische Kirchengestühl, ein Pelikantaufständer, eine mittelalterliche Tür, ein Abendmahlsgemälde sowie eine reich gestaltete Renaissancekanzel. Durch diese geretteten Zeugnisse sakraler Kunst verbindet die Dorfkirche St. Michael romanische Architektur mit regionaler Kulturgeschichte und steht heute zugleich als Denkmal des Glaubens und als Erinnerungsort an verschwundene Dörfer und Kirchenlandschaften der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: , Springberg 1, 06249 Mücheln, Tel. 034632/21520
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54. Kaiserpfalz - Kloster Memleben*** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Kaiserpfalz - Kloster Memleben
Reiseführer Straße der Romanik, Kaiserpfalz - Kloster Memleben

Kaiserpfalz - Kloster Memleben***

In Memleben erhebt sich einer der geschichtsträchtigsten Orte des ottonischen Reiches, an dem sich königliche Macht, Frömmigkeit und europäische Geschichte auf eindrucksvolle Weise verdichten. Die Kaiserpfalz wurde auf Veranlassung Heinrichs I., des ersten deutschen Königs, errichtet und entwickelte sich zu einem zentralen Aufenthaltsort der ottonischen Herrscher. Sowohl Heinrich I. als auch sein Sohn Kaiser Otto I. starben in Memleben, was die herausragende Bedeutung dieses Ortes unterstreicht. Otto I. gründete hier zu Ehren seines Vaters eine monumentale Marienkirche, die den Anspruch und die religiöse Ausrichtung der jungen Königsdynastie sichtbar machte. Unter Kaiser Otto II. entstand in unmittelbarer Nähe ein reich ausgestattetes Benediktinerkloster, das Memleben für kurze Zeit zu einem geistlichen und politischen Zentrum von überregionaler Bedeutung werden ließ. Herzstück der Anlage war die gewaltige Monumentalkirche aus dem 10. Jahrhundert, die mit einer Länge von rund 82 Metern und einer Breite von etwa 28 Metern zu den größten ottonischen Basiliken zählte. Heute lassen die aufgemauerten Fundamentreste, das eindrucksvolle Kaisertor, die mächtigen Vierungspfeiler sowie Teile der Langhauswände die einstige Größe und Bedeutung dieses Bauwerks eindrucksvoll nachvollziehen. Nordöstlich der Pfalz erhebt sich eine weitere Klosterkirche aus spätromanischer Zeit, deren Architektur bereits deutlich in die frühe Gotik weist. Spitzbogige Arkaden und die erhaltene Krypta vermitteln anschaulich den stilistischen Übergang zwischen den Epochen. Die Anlage von Kaiserpfalz und Kloster Memleben vermittelt bis heute ein lebendiges Bild der ottonischen Zeit und macht die politische, religiöse und kulturelle Bedeutung dieses Ortes unmittelbar erfahrbar. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: , Kloster und Kaiserpfalz Memleben, Thomas-Müntzer-Str. 48, 06642 Memleben, Tel. +49(0)34672-60274, www.kloster-memleben.de
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55. Bad Bibra - Margaretenkirche Steinbach * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Bad Bibra - Margaretenkirche Steinbach
Reiseführer Straße der Romanik, Bad Bibra - Margaretenkirche Steinbach

Bad Bibra - Margaretenkirche Steinbach *

Zwischen Bad Bibra und Steinbach erhebt sich die Margaretenkirche als eindrucksvolles Zeugnis spätromanischer Baukunst und als stiller Zeuge einer langen, bewegten Geschichte. Ihr Ursprung reicht in die Zeit um 1220 zurück und steht in enger Verbindung mit dem Einfluss des nahegelegenen Augustiner-Chorherrenstifts, das die geistige und kulturelle Entwicklung der Region maßgeblich prägte. Der klar gegliederte Bau mit quadratischem Westturm, rechteckigem Schiff und östlichem Chor folgt der typischen Staffelung romanischer Dorfkirchen und vermittelt trotz seiner Schlichtheit eine beeindruckende architektonische Geschlossenheit. Besonders auffällig ist der Westturm, der später mit einer barocken Haube versehen und teilweise mit Schiefer verkleidet wurde, wodurch sich romanische Grundform und barocke Ergänzung wirkungsvoll verbinden. Ein herausragendes Detail ist das reich gestaltete Säulenportal mit fein gearbeiteten Kapitellen und einem Tympanon über dem Eingang, das auf die hohe handwerkliche Qualität der Bauhütte hinweist und möglicherweise Einflüsse der Naumburger Dombauschule erkennen lässt. Im Inneren entfaltet die Kirche eine stille Monumentalität, geprägt von mächtigen Bögen über Chor und Apsis, sorgfältig ausgearbeiteten Kapitellen und Spuren eines ehemals vorhandenen Kreuzgewölbes, die noch heute die ursprüngliche Raumwirkung erahnen lassen. Trotz späterer baulicher Veränderungen bewahrt die Margaretenkirche ihre würdige Ausstrahlung und vermittelt Besuchern ein eindrucksvolles Bild spätromanischer Sakralarchitektur in ländlicher Umgebung. Sie steht damit exemplarisch für die geistige und bauliche Kultur dieser Epoche und lädt dazu ein, Geschichte in konzentrierter und authentischer Form zu erleben. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Am Steinbach, 06647 Bad Bibra, Tel. 034465-701912
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56. Eckartsberga - Eckartsburg * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Eckartsberga - Eckartsburg
Reiseführer Straße der Romanik, Eckartsberga - Eckartsburg

Eckartsberga - Eckartsburg *

Hoch über der Stadt Eckartsberga erhebt sich die Ruine der Eckartsburg als eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Wehrarchitektur und landesherrlicher Machtentfaltung. Bereits 1066 erstmals erwähnt, erhielt die Burg ihre prägende Gestalt um 1190, als sie unter Ludwig dem Springer zur Sicherung des östlichen Herrschaftsraumes der Ludowinger ausgebaut wurde. Ihre strategische Lage erlaubte die Kontrolle wichtiger Handels- und Verkehrswege und machte die Eckartsburg zu einem bedeutenden Stützpunkt im mittelalterlichen Thüringen. Die heute sichtbaren Baureste dokumentieren anschaulich eine romanische sowie zwei gotische Bauphasen und verleihen der Anlage ein vielschichtiges historisches Erscheinungsbild. Die Burg gliedert sich in zwei Höfe mit jeweils eigenem Bergfried und Torhaus und vermittelt noch immer den Eindruck einer einst geschlossenen und wehrhaften Festung. Ein tiefer, bis zu 20 Meter messender Schutzgraben sowie eine massive Ringmauer sicherten die Anlage zusätzlich. Besonders prägend ist der 36 Meter hohe Bergfried, der nicht nur als weithin sichtbares Wahrzeichen dient, sondern auch einen weiten Blick über das Umland eröffnet und heute Raum für eine kleine Ausstellung bietet. In der Kernburg haben sich im Wohnturm bemerkenswerte romanische Details erhalten, darunter ein gekuppeltes Doppelfenster mit originaler Mittelsäule, Reste eines Kamins, eines Türgewändes sowie schmale Schlitzfenster im Palas. Der sogenannte Marterturm aus frühgotischer Zeit erinnert an die Nutzung der Burg als Gefängnis. Die Eckartsburg verbindet auf eindrucksvolle Weise monumentale Architektur, geschichtliche Bedeutung und landschaftliche Wirkung und lädt dazu ein, die mittelalterliche Vergangenheit dieser Region lebendig nachzuvollziehen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eckartsburg, Burgweg 13b, 06648 Eckartsberga, Tel. +49(0)34467-20415, www.eckartsburg.de
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57. Bad Kösen - Romanisches Haus ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Bad Kösen - Romanisches Haus
Reiseführer Straße der Romanik, Bad Kösen - Romanisches Haus

Bad Kösen - Romanisches Haus **

Das Romanische Haus in Bad Kösen ist ein außergewöhnliches Zeugnis mittelalterlicher Bau- und Wirtschaftsgeschichte und gilt als ältester erhaltener Steinbau einer klösterlichen Außenwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Errichtet vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts, diente das Gebäude zunächst als Wirtschaftshof des Zisterzienserklosters Pforta und war damit eng in die klösterliche Versorgungsstruktur eingebunden. Ab 1543 wurde das Haus Teil der traditionsreichen Fürstenschule Pforta, bevor es 1951 in den Besitz der Stadt Kösen überging und als Museum eine neue Bestimmung erhielt. Heute vermittelt das Romanische Haus anschaulich die Geschichte des Klosters Pforta sowie die Entwicklung der Stadt Bad Kösen. Architektonisch beeindruckt der Bau durch seine sorgfältig hammerrecht bearbeiteten Kalksteinquader, die ihm eine kraftvolle und zugleich schlichte Erscheinung verleihen. Charakteristisch sind die 24 kleinen Rundbogenfenster entlang der Längswände des Erdgeschosses, die dem Bau eine rhythmische Gliederung geben, sowie die schmalen rundbogigen Schlitzöffnungen im Obergeschoss. Besonders ins Auge fallen die rundbogige Tür im Südgiebel und ein romanischer Zierstein mit Kreuzmotiv über der südwestlichen Tür, die eindrucksvoll von der handwerklichen Qualität und Symbolik der Entstehungszeit zeugen. Im Inneren präsentiert das Museum Exponate zur Siedlungs- und Klostergeschichte sowie eine bemerkenswerte Sammlung von Käthe-Kruse-Puppen und verbindet damit mittelalterliche Baukunst mit kulturgeschichtlichen Einblicken aus späteren Epochen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Romanisches Haus, Am Kunstgestänge, 06628 Naumburg-Bad Kösen, Tel. +49(0)34463-27668, www.badkoesen.de
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57. Bad Kösen - Rudelsburg * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Bad Kösen - Rudelsburg
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Bad Kösen - Rudelsburg

Bad Kösen - Rudelsburg*

Hoch über der Saale erhebt sich die Ruine der Rudelsburg als eines der eindrucksvollsten Zeugnisse mittelalterlicher Wehrarchitektur im Saaletal. Erstmals im Jahr 1172 urkundlich erwähnt, wurde sie zum Schutz der Bischofsstadt Naumburg errichtet und befand sich zunächst im Besitz der Naumburger Bischöfe, bevor sie 1238 als Lehen an die Markgrafen von Meißen überging. Die Anlage folgt einer klaren funktionalen Gliederung: Die Kernburg war den Burgherren vorbehalten, während die vorgelagerte Vorburg Wirtschafts- und Dienstbereiche aufnahm. Diese Vorburg war durch Ringmauer, Graben und Wall gesichert und bildete ein wirkungsvolles Verteidigungssystem. Prägendes Bauwerk der Rudelsburg ist der mächtige Bergfried aus dem 12. Jahrhundert, der heute als Aussichtsturm einen weiten Blick über das Saaletal eröffnet. In seinem unteren Bereich hat sich ein Raum mit romanischem Tonnengewölbe und rundbogiger Wandnische erhalten, der die ursprüngliche Bauweise anschaulich erkennen lässt. Die weithin sichtbare Kastellanlage bestimmt bis heute das Landschaftsbild und beherbergt in ihren Mauern rustikale Gaststätten, die den historischen Charakter der Burg erlebbar machen. Gemeinsam mit der gegenüberliegenden Burg Saaleck bietet sich vom sogenannten Malerwinkel aus eines der berühmtesten Panoramen der Region, das seit Jahrhunderten Künstler und Besucher gleichermaßen fasziniert und die Rudelsburg zu einem Sinnbild der romantischen Burgenlandschaft an der Saale werden ließ. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Rudelsburg, Am Burgberg 33, 06628 Naumburg-Saaleck, Tel. +49(0)34463-27325, www.rudelsburg.com
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57. Saaleck - Burg Saaleck * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Saaleck - Burg Saaleck
Reiseführer Straße der Romanik, Saaleck - Burg Saaleck

Saaleck - Burg Saaleck*

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Rudelsburg erhebt sich hoch über einer Engstelle des Saaletals die Burg Saaleck, eine eindrucksvolle mittelalterliche Sperrburg mit großer strategischer Bedeutung. Ihre exponierte Lage erlaubte die Kontrolle wichtiger Handels- und Verkehrswege entlang der Saale und machte sie gemeinsam mit der gegenüberliegenden Rudelsburg zu einem wirkungsvollen Verteidigungssystem. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Burg Saaleck im Jahr 1140. Zunächst im Besitz der Markgrafen von Meißen, gelangte sie ab 1344 in den Besitz des Naumburger Bischofs. Über Jahrhunderte hinweg sicherte sie den Zugang zum Tal und schützte die umliegenden Siedlungen. Nach dem Verlust ihrer militärischen Bedeutung im Zuge der Reformation begann jedoch der allmähliche Verfall der Anlage, die zeitweise sogar als Steinbruch genutzt wurde. Historische Aufmerksamkeit erlangte die Burg auch dadurch, dass sie zeitweise als Zufluchtsort der Mörder des Politikers Walter Rathenau diente. Der Aufbau der Burg folgte dem klassischen Schema mittelalterlicher Wehrburgen mit einer klaren Trennung zwischen Kern- und Vorburg. Die Kernburg war den Burgherren vorbehalten, während sich in der Vorburg Wirtschaftsbereiche und Unterkünfte für Bedienstete befanden. Besonders prägend sind die beiden mächtigen Bergfriede aus sorgfältig gequaderten Kalksteinen, der West- und der Ostturm, die das Erscheinungsbild der Burg bis heute dominieren. Der Westturm dient als Aussichtspunkt und eröffnet einen beeindruckenden Blick über das Saaletal. Im Burghof befindet sich zudem ein rund 70 Meter tiefer Brunnen, der einst die Wasserversorgung der Burg sicherstellte. Heute lädt die Burg Saaleck zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Geschichte ein. Dauerausstellungen, unter anderem zu den sogenannten Wildpferdjägern von Saaleck, sowie wechselnde Präsentationen in den Türmen vermitteln anschaulich die historische Bedeutung dieses Ortes und machen die Burg zu einem lohnenden Ziel für kultur- und geschichtsinteressierte Besucher. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Burg Saaleck / Heimatverein Saaleck e.V., Am Burgberg 2, 06628 Naumburg-Saaleck, Tel. +49(0)34463-26553, www.burg-saaleck.info
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58. Naumburg-Schulpforte, Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam *

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Naumburg-Schulpforte, Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Naumburg-Schulpforte, Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam

Naumburg-Schulpforte - Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam*

Das Zisterzienserkloster Sanctae Mariae ad Portam, besser bekannt als Kloster Schulpforte, ist ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum von immensem historischen Wert. Ursprünglich gegründet durch den Naumburger Bischof Udo I. im Jahre 1137, erlangte das Kloster im Laufe der Jahrhunderte nicht nur religiöse Bedeutung, sondern auch wirtschaftliche und kulturelle Relevanz. Von 1137 bis 1540 war das Kloster Schulpforte das mächtigste und reichste Kloster in Mitteldeutschland. Die Mönche des Klosters trugen maßgeblich zur Entwicklung der Region bei, indem sie Weinreben anpflanzten, neue Obst- und Gemüsesorten züchteten und die Klosteranlage erweiterten. Die Architektur des Klosters spiegelt die Schlichtheit und Funktionalität der Zisterzienserordnung wider. Die Klosterkirche St. Maria und Johannes, einst eine kreuzförmige Basilika, wurde ab 1251 im gotischen Stil neu errichtet, wobei jedoch Teile der romanischen Vorgängerkirche erhalten blieben. Diese romanischen Elemente, wie die Pfeiler und der steinerne Blockaltar mit Blendarkaden, verleihen der Kirche einen einzigartigen Charakter. Die Klosteranlage beherbergt weitere architektonische Schätze aus der romanischen Epoche, wie die Mühle westlich der Klausur und die Abtskapelle des Fürstenhauses. Nach der Säkularisierung im Jahr 1540 wurde in den Klostergebäuden die Landesschule Pforta eingerichtet, eine renommierte Bildungseinrichtung, die berühmte Persönlichkeiten wie Friedrich Gottlieb Klopstock, Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Nietzsche und Leopold von Ranke hervorbrachte. Heute können Besucher die historischen Gebäude des Klosters erkunden und dabei Kunstwerke aus verschiedenen Epochen bewundern, darunter Epitaphe und der Dreikönigsaltar. (c)WO
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Tourismusinfos/Büro: Landesschule Pforta, Schulstraße 12, 06628 Naumburg-Schulpforte, Tel. +49(0)34463-35110, www.landesschule-pforta.de
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59. Naumburg - Dom St. Peter und Paul *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Naumburg - Dom
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Naumburg - Dom

Naumburg - Dom St. Peter und Paul***

Der Dom St. Peter und Paul in Naumburg zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Mitteldeutschlands und ist ein herausragendes Bauwerk an der Straße der Romanik. Seine Geschichte und Architektur spiegeln eindrucksvoll den Übergang von der Romanik zur Gotik wider und machen den Dom zu einem Schlüsselwerk mittelalterlicher Baukunst. Der Bau des heutigen Domes begann um 1210 als kreuzförmige Basilika und ersetzte eine ältere Marienstiftskirche sowie einen frühromanischen Dom aus dem 11. Jahrhundert. Die lange Bauzeit von mehr als hundert Jahren führte dazu, dass sich romanische Untergeschosse und gotische Obergeschosse harmonisch miteinander verbinden. Die vier markanten Türme prägen bis heute das Stadtbild von Naumburg, wobei insbesondere die Osttürme mit ihren barocken Hauben aus dem Jahr 1711 weithin sichtbar sind. Weltberühmt ist der Dom vor allem durch seine einzigartigen Stifterfiguren im Westchor. Der sogenannte Naumburger Meister schuf im 13. Jahrhundert zwölf lebensnahe Figuren hochadeliger Stifter des 11. Jahrhunderts, darunter die Hauptstifter Ekkehard und Hermann mit ihren Gemahlinnen Uta und Reglindis. Besonders die Figur der Uta von Ballenstedt gilt als Ikone mittelalterlicher Bildhauerkunst. Die für die Romanik ungewöhnlich realistische und individuelle Darstellung der Figuren verleiht dem Dom seine internationale Bedeutung. Im Inneren beeindruckt der Dom St. Peter und Paul durch die ausgewogene Verbindung romanischer Strenge und gotischer Raumwirkung. Ergänzt wird das Bauwerk durch den Naumburger Domschatz, der im romanischen Kellergewölbe untergebracht ist und wertvolle Kunstwerke und liturgische Gegenstände aus dem Mittelalter und der Renaissance bewahrt. Der Naumburger Dom ist damit nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein einzigartiges Zeugnis europäischer Kunst- und Kulturgeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Naumburger Dom, Domplatz 16/17, 06618 Naumburg, Tel. +49(0)3445-2301133, www.naumburger-dom.de
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60. Flemmingen - Dorfkirche St. Lucia ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Flemmingen - Dorfkirche St. Lucia
Reiseführer Straße der Romanik, Flemmingen - Dorfkirche St. Lucia

Flemmingen - Dorfkirche St. Lucia **

Die Dorfkirche St. Lucia in Flemmingen ist ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Sakralarchitektur und bewahrt bis heute ihren ursprünglich romanischen Charakter. Errichtet wurde sie um das Jahr 1200 als Chorturmkirche, eine Bauform, die für den ländlichen Raum dieser Region typisch ist. Trotz späterer Veränderungen sind zahlreiche Bauelemente aus der romanischen Entstehungszeit gut erhalten geblieben. Eine markante bauliche Veränderung erfolgte im Jahr 1508, als der Turm erhöht und mit einem spitzen Helm versehen wurde. Die gotischen Maßwerkfenster im Turm prägen seitdem das Erscheinungsbild der Kirche und sind weithin sichtbar. Im 18. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff angehoben, um zusätzliche Emporen einzubauen. In diesem Zusammenhang entstanden rechteckige Fenster, während einige der ursprünglichen romanischen Öffnungen zugemauert wurden. Zu den bedeutendsten Kostbarkeiten der Kirche zählen die spätromanischen Wandmalereien in Apsis und Chor. Dargestellt sind Christus, Engel und Heilige, darunter der heilige Sebastian, in einer ausdrucksstarken und farblich eindrucksvollen Gestaltung, die dem Kirchenraum eine besondere Atmosphäre verleiht. Die überwiegend aus dem 18. Jahrhundert stammende Ausstattung fügt sich harmonisch in den historischen Bau ein. Ein besonderer Blickfang ist das romanische Säulenportal an der Südseite der Kirche mit seinem reich geschmückten Tympanon, das ein fein ausgearbeitetes Palmettendekor zeigt und die kunsthandwerkliche Qualität der Bauzeit eindrucksvoll widerspiegelt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mönchshof 1, 06618 Naumburg OT Flemmingen, Tel. 03445 77 64 23
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61. Freyburg - Schloss Neuenburg ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Freyburg - Schloss Neuenburg
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Freyburg - Schloss Neuenburg

Freyburg - Schloss Neuenburg**

Hoch über dem malerischen Winzerstädtchen Freyburg an der Unstrut erhebt sich das imposante Schloss Neuenburg, das im 11. Jahrhundert als Residenz des Thüringer Landgrafen Ludwig des Springers errichtet wurde und bis heute zu den bedeutendsten hochmittelalterlichen Burganlagen Mitteldeutschlands zählt. Das weitläufige Bauwerk ist ein eindrucksvolles Zeugnis landgräflicher Macht und mittelalterlicher Wehrarchitektur. Eine besondere architektonische Kostbarkeit stellt die um 1180 entstandene romanische Doppelkapelle dar, die der heiligen Elisabeth geweiht ist. Sie besteht aus einem oberen und einem unteren Kapellenraum, die funktional und sozial klar voneinander getrennt waren: Während der obere Raum dem Adel vorbehalten war, nahm das Gesinde im unteren Raum am Gottesdienst teil. Beide Ebenen unterscheiden sich deutlich in ihrer Ausstattung, wobei der obere Raum durch besonders hochwertige Kapitelle, Friese und eine reiche architektonische Gliederung hervorsticht. Schloss Neuenburg entstand in drei Bauphasen zwischen 1062 und 1227 und war durch seine exponierte Höhenlage sowie den steilen Zugang hervorragend gesichert. Im 16. Jahrhundert wurde die Anlage zum Wohnschloss umgestaltet, wobei zahlreiche Veränderungen vorgenommen wurden. Dennoch blieben bedeutende romanische Bauteile erhalten, darunter der mächtige Bergfried, der sogenannte „Dicke Wilhelm“, sowie ein romanischer Wohnturm. Diese Bauwerke vermitteln bis heute einen anschaulichen Eindruck von der ursprünglichen Gestalt und Bedeutung der Neuenburg und machen sie zu einem herausragenden Zeugnis mittelalterlicher Architektur- und Landesgeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Museum Schloss Neuenburg, Schloss 1, 06632 Freyburg (Unstrut), Tel. +49(0)34464-35530, www.schloss-neuenburg.de
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61. Freyburg - Stadtkirche St. Marien * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Freyburg - Stadtkirche St. Marien
Reiseführer Straße der Romanik, Freyburg - Stadtkirche St. Marien

Freyburg - Stadtkirche St. Marien *

Die Stadtkirche St. Marien zählt neben der hoch über der Stadt gelegenen Neuenburg zu den bedeutendsten Bauwerken Freyburgs und prägt das historische Stadtbild auf eindrucksvolle Weise. Errichtet wurde sie um 1225 im spätromanischen Stil im Auftrag des Thüringer Landgrafen Ludwig IV. und seiner Gemahlin Elisabeth, die später als Heilige Elisabeth verehrt wurde. In ihrer ursprünglichen Form war die Kirche als dreischiffige Basilika angelegt und zeigt in ihrer Grundkonzeption deutliche Parallelen zum Naumburger Dom, mit dem sie bis heute gerne verglichen wird. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Kirche mehrere Umbauten, die ihr heutiges Erscheinungsbild prägten. Um 1420/30 entstand der langgestreckte Chor, gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Bauwerk zur Hallenkirche umgestaltet. Trotz dieser Veränderungen sind zahlreiche spätromanische Elemente erhalten geblieben, darunter der mächtige Vierungsturm mit Querschiff und Chorquadrat, die doppeltürmige Westfront mit Vorhalle sowie das eindrucksvolle Stufenportal an der Rückwand. Neben ihrer Architektur beeindruckt die Stadtkirche St. Marien auch durch ihre reiche künstlerische Ausstattung. Altar, Bauplastiken und Grabmäler spiegeln die lange religiöse und kulturelle Tradition der Stadt wider. Das historische Geläut, dessen Glocken aus dem 13. bis 16. Jahrhundert stammen, verleiht der Kirche eine besondere klangliche Präsenz. In der harmonischen Verbindung von spätromanischer Substanz und spätgotischem Umbau präsentiert sich die Stadtkirche St. Marien als architektonisch geschlossene Einheit und als eindrucksvolles Zeugnis der mittelalterlichen Baukunst an der Unstrut. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stadtkirche St. Marien, Ev. Pfarramt Freyburg, Kirchplatz, 06632 Freyburg, Tel. +49(0)34464-27451, www.freyburg-info.de
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62. Zscheiplitz - Klosterkirche St. Bonifatius * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Zscheiplitz - Klosterkirche St. Bonifatius
Reiseführer Straße der Romanik, Zscheiplitz - Klosterkirche St. Bonifatius

Zscheiplitz - Klosterkirche St. Bonifatius *

Die Klosterkirche St. Bonifatius in Zscheiplitz entstand im späten 11. Jahrhundert und ist ein eindrucksvolles Zeugnis frühromanischer Sakralarchitektur. Sie gehört zum Typus der Chorturmkirchen, einer Bauform, die in dieser Epoche besonders verbreitet war. Charakteristisch ist der markante quadratische Ostturm, dessen Untergeschoss den gewölbten Altarraum aufnimmt und der der Kirche eine außergewöhnliche räumliche Wirkung verleiht. Die klare Gliederung und die schlichte Bauweise unterstreichen den romanischen Charakter des Bauwerks und lassen die handwerkliche Qualität der damaligen Baumeister deutlich erkennen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel die Kirche zunehmend, bis sie durch das langjährige Engagement der Zscheiplitzer Klosterbrüder vor dem endgültigen Verlust bewahrt wurde. Nach umfangreichen Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten konnte die Klosterkirche am 13. November 1994 mit einem feierlichen Gottesdienst wieder eröffnet werden. Heute ist sie nicht nur ein bedeutendes Denkmal der Romanik, sondern auch ein lebendiger Ort des kulturellen und geistlichen Lebens, der Besucher mit seiner ruhigen Atmosphäre und seiner langen Geschichte beeindruckt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zscheiplitz Klosterkirche, Auf dem Gut, 06632 Freyburg-Zscheiplitz, www.klosterkirche-Zscheiplitz.de
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63. Goseck - Schloss Goseck, Klosterkirche, Chor und Krypta **

Reiseführer Straße der Romanik Goseck - Schloss Goseck, Klosterkirche, Chor und Krypta
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Goseck - Schloss Goseck, Klosterkirche, Chor und Krypta **

In Goseck, einst bedeutender Sitz der Pfalzgrafen von Sachsen, erhebt sich das eindrucksvolle Schloss Goseck, dessen Geschichte eng mit dem ehemaligen Benediktinerkloster und der Kapelle St. Simeon verknüpft ist und bis in die frühe mittelalterliche Reichsgeschichte zurückreicht. Bereits im 9. Jahrhundert wird eine Burganlage erwähnt, belegt durch das Herfelder Zehntverzeichnis, die die strategische Bedeutung des Saaletals unterstreicht. Im Jahr 1041 wurde die Burg aufgegeben und an ihrer Stelle ein reich ausgestattetes Benediktinerkloster gegründet, ein bewusster Schritt der Pfalzgrafenfamilie, um geistliche Präsenz und dynastische Repräsentation zu verbinden. Unter Pfalzgraf Friedrich I. entstand die Kapelle St. Simeon als Grablege seines Geschlechts, während seine Söhne Friedrich II., Adalbert und Dedo das klösterliche Leben förderten und den Ort nachhaltig prägten. Die Krypta der Klosterkirche wurde 1046 geweiht, 1053 folgte die Weihe der monumentalen dreischiffigen Basilika, deren klare romanische Architektur bis heute beeindruckt. Im Verlauf des 11. Jahrhunderts erhielt die Kirche reiche Ausmalungen, es entstanden Klostermauern, Mönchszellen und Wirtschaftsgebäude, die den Wohlstand der Anlage widerspiegelten. Mit der Säkularisierung im Zuge der Reformation 1540 endete das klösterliche Leben, und das Areal erfuhr zahlreiche Umbauten sowie wechselnde Besitzverhältnisse. Schließlich entwickelte sich aus den Klosterresten ein Schloss, dessen heutiges Erscheinungsbild stark von der Renaissance geprägt ist und mittelalterliche Substanz mit repräsentativer Wohnarchitektur verbindet. Die heutige Schlosskirche entstand aus den Ruinen der Klosterkirche, wobei bedeutende romanische Bauteile erhalten blieben, darunter Vierung, Chor, beide Querhausarme und die Krypta aus dem 11. Jahrhundert sowie der markante Südwestturm aus dem 12. Jahrhundert. Heute ist Schloss Goseck nicht nur ein herausragendes Bau- und Geschichtsdenkmal, sondern beherbergt auch das Europäische Musik- und Kulturzentrum sowie ein Informationszentrum zum nahegelegenen Gosecker Sonnenobservatorium, wodurch sich hier Architektur, Geschichte, Musik und frühe Astronomie zu einem lebendigen kulturellen Mittelpunkt der Region verbinden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Europäisches Musik- und Kulturzentrum Schloss Goseck, 06667 Schloss Goseck, Tel. +49(0)3443-284488, www.schlossgoseck.de
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64. Schönburg - Burg Schönburg * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Schönburg - Burg Schönburg
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Schönburg - Burg Schönburg *

Die im 12. Jahrhundert errichtete Burg Schönburg, die dem Thüringer Grafen Ludwig dem Springer zugeschrieben wird, ist nicht nur ein eindrucksvolles Beispiel hochmittelalterlicher Wehrarchitektur, sondern auch eng mit einer romantischen Legende verbunden, nach der der Graf die Burg aus Liebe zu Adelheid, der Gemahlin des wettinischen Pfalzgrafen, erbauen ließ. Majestätisch thront die Anlage auf einem markanten Sandsteinfelsen rund 40 Meter über der Saale und bietet bereits von weitem einen beeindruckenden Anblick, der die strategische Bedeutung dieses Ortes nachvollziehbar macht. Die Burg gliedert sich in Vorburg und Kernburg, die jeweils einen nahezu rechteckigen Grundriss aufweisen und durch einen Zwinger miteinander verbunden sind, durch den ein Kammertor mit romanischen Kantensäulen in der Torlaibung führt und den Besucher unmittelbar in die Baukunst des Mittelalters eintauchen lässt. Ein besonderer Blickfang ist der etwa 32 Meter hohe, noch heute bestigbare Bergfried aus der Zeit um 1230, der mit seinem Kamin im Turmgemach und der Wachstube an der Turmspitze sowohl Wehrhaftigkeit als auch überraschenden Wohnkomfort vereint und zugleich grandiose Ausblicke über das Saaletal eröffnet. In der Kernburg befand sich einst das Gerichtshaus, das heute als Rittersaal bekannt ist und mit seinem historischen Ambiente sogar für Trauungen genutzt wird, was der Burg eine lebendige, zeitgemäße Funktion verleiht. Große Teile der Wehrmauern um Vor- und Kernburg sind bis heute erhalten und vermitteln anschaulich die einstige Stärke der Befestigung. Da die Schönburg nach der Verbreitung der Feuerwaffen nicht mehr den militärischen Anforderungen entsprach und nie zu einem repräsentativen Schloss umgebaut wurde, blieben zahlreiche Bauteile aus dem 12. und 13. Jahrhundert nahezu unverändert erhalten. So präsentiert sich die Burg heute als authentisches mittelalterliches Ensemble, das Besucher mit seinem ursprünglichen Charakter, seiner bewegten Geschichte und der eindrucksvollen Aussicht auf die Saale begeistert und zu einem besonders stimmungsvollen Ausflugsziel in der Region macht. (c)WV
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65. Zeitz - Dom St. Peter und Paul * - Straße der Romanik

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Reiseführer Straße der Romanik, Zeitz - Dom St. Peter und Paul

Zeitz - Dom St. Peter und Paul *

Zeitz blickt auf eine bedeutende kirchliche und politische Vergangenheit zurück, denn von 968 bis 1028 war die Stadt Bischofssitz, wobei die Moritzburg als Hauptresidenz der Bischöfe von Zeitz-Naumburg diente und bis heute das historische Stadtbild prägt. Der in die frühbarocke Schlossanlage integrierte Dom St. Peter und Paul bildet dabei ein herausragendes architektonisches und kulturelles Zentrum. Seine Ursprünge reichen bis in das 11. Jahrhundert zurück, als hier eine monumentale romanische Stiftskirche errichtet wurde, von der bis heute eindrucksvolle Bauteile wie die Krypta, der Chor und Teile des Querhauses erhalten geblieben sind. Besonders faszinierend ist die dreischiffige, überwölbte Krypta mit halbrunder Apsis, deren kraftvolle romanische Architektur durch kunstvoll gestaltete Säulen geprägt wird; an ihnen befinden sich Zinnsarkophage mit aufwändigen Reliefs, die einst den Herzögen als letzte Ruhestätte dienten und dem Raum eine eindrucksvolle, fast mystische Atmosphäre verleihen. Die romanische Kirche erlitt während der Hussiteneinfälle schwere Zerstörungen und wurde anschließend zu einer spätgotischen Hallenkirche umgebaut, wobei das heutige Erscheinungsbild im Wesentlichen im 15. Jahrhundert entstand. Als vierjochige, turmlose Hallenkirche beeindruckt der Dom im Inneren durch eine barock geprägte Raumwirkung, während die gotische Fassade, die filigranen Maßwerkfenster und die erhaltenen romanischen Baureste anschaulich die wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte widerspiegeln. Seit 1664 diente der Dom als Schlosskirche der Moritzburg, heute wird er von der katholischen Kirchengemeinde als Pfarrkirche genutzt und ist zugleich ein bedeutendes Zeugnis mitteldeutscher Kirchen- und Landesgeschichte. Umfangreiche Restaurierungs- und Sicherungsmaßnahmen, die bis 1998 durchgeführt wurden, haben dieses architektonische Juwel bewahrt und machen den Dom St. Peter und Paul zu einem lohnenden Ziel für kultur- und geschichtsinteressierte Besucher, die hier die verschiedenen Epochen auf eindrucksvolle Weise erleben können. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Museum Schloss Moritzburg, St. Peter und Paul, Schossstraße 7, 06712 Zeitz, Tel. +49(0)3441-211391, www.kath-zeitz.de
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66. Merseburg - Dom *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Merseburg - Dom
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Merseburg - Dom

Merseburg - Dom***

Hoch über der Saale erhebt sich in Merseburg ein beeindruckendes Ensemble aus Dom, Kapitelsaal und Schloss, dessen dominierender Mittelpunkt der prachtvolle Dom St. Johannes und Laurentius ist, eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Mitteldeutschlands. Seine Ursprünge reichen vermutlich bis in das Jahr 931 zurück, die Grundsteinlegung des heutigen Domes erfolgte jedoch 1015 unter Bischof Thietmar von Walbeck, einem der wichtigsten Chronisten seiner Zeit. Bereits 1021 konnte der Dom mit Unterstützung von Kaiser Heinrich II. feierlich geweiht werden, was die herausragende politische und kirchliche Bedeutung Merseburgs im frühen Mittelalter eindrucksvoll unterstreicht. Im Laufe des 11. Jahrhunderts entstanden die markanten runden Türme, die das Sanktuarium stützen, sowie der mächtige Vierungsturm, die dem Bau seine monumentale Wirkung verleihen. Im 13. Jahrhundert wurde zwischen den Westtürmen eine imposante Vorhalle eingefügt, deren reich gestaltetes Portal mit Figuren der Kirchenpatrone und Stifterbüsten Kaiser Heinrichs II. geschmückt ist und Besucher eindrucksvoll empfängt. Trotz späterer Umbauten haben sich bedeutende Teile des ersten romanischen Dombaus erhalten, darunter Abschnitte der Westtürme, der südliche Querhausflügel und vor allem die kreuzgratgewölbte Hallenkrypta unter dem Chor, die zu den ältesten ihrer Art in Mitteldeutschland zählt und mit ihrer archaischen Kraft nachhaltig beeindruckt. Besonders reich ist die Ausstattung des Domes, die ihn zu einem wahren Schatzhaus macht: Die bronzene Grabplatte Rudolfs von Schwaben gilt als eines der ältesten Bildnisgrabmäler Deutschlands, während der hochromanische Taufstein mit seinen Apostel- und Prophetenfiguren meisterhafte Bildhauerkunst bezeugt. Hinzu kommen das kunstvolle Chorgestühl, das Sakramentshaus, die Renaissancekanzel sowie die berühmte Domorgel von Friedrich Ladegast, eine der größten und klangvollsten Orgeln Mitteldeutschlands, die den Raum mit majestätischer Musik erfüllt. Von außergewöhnlicher historischer Bedeutung sind zudem das Domstiftarchiv und die Bibliothek mit der berühmten Merseburger Bibel und den Merseburger Zaubersprüchen, einem einzigartigen Zeugnis germanisch-heidnischer Religiosität in althochdeutscher Sprache. An kirchlichen Feiertagen erklingt das Geläut der zehn Glocken aus dem 12. Jahrhundert und lässt die jahrhundertealte Geschichte dieser ehrwürdigen Stätte lebendig werden, wodurch der Merseburger Dom bis heute eine faszinierende Verbindung von Architektur, Kunst, Geschichte und Spiritualität darstellt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Merseburger Dom, Domplatz 7, 06217 Merseburg, Tel. +49(0)3461-210045, www.merseburger-dom.de
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66. Merseburg - Neumarktkirche ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Merseburg - Neumarktkirche St. Thomae Centuariensis
Reiseführer Straße der Romanik, Merseburg - Neumarktkirche St. Thomae Centuariensis

Merseburg - Neumarktkirche St. Thomae Centuariensis **

Die Neumarktkirche St. Thomae Centuariensis zählt zu den eindrucksvollsten Beispielen hochmittelalterlicher Kirchenarchitektur in der Saaleregion und hat sich in weiten Teilen ihren ursprünglichen Charakter bewahrt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1188 in einer Urkunde Kaiser Friedrichs I. Barbarossa, was ihre frühe Bedeutung für das kirchliche und städtische Leben Merseburgs unterstreicht. Die Kirche war dem heiligen Thomas Becket von Canterbury geweiht und wurde als dreischiffige Anlage mit zwei Türmen errichtet, was ihren repräsentativen Anspruch eindrucksvoll widerspiegelt. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Neumarktkirche verschiedene bauliche Veränderungen, insbesondere im 19. Jahrhundert, als umfangreiche Restaurierungen vorgenommen wurden, denen unter anderem die mittelalterliche Sakristei zum Opfer fiel. Erhalten blieb jedoch ein außergewöhnliches Detail, das bis heute besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht: die kunstvoll gestaltete Knotensäule am spätromanischen Hauptportal, eine seltene Besonderheit im mitteldeutschen Raum und ein eindrucksvolles Zeugnis romanischer Steinmetzkunst. Eine weitere prägende Phase erlebte die Kirche zwischen 1991 und 1995, als sie umfassend saniert und anschließend neu geweiht wurde. In diesem Zuge wurde der Fußboden wieder auf das ursprüngliche Niveau abgesenkt, wodurch die romanische Grundstruktur und die reiche Bauornamentik erneut klar hervortreten und den ursprünglichen Raumeindruck erfahrbar machen. Der Innenraum beeindruckt besonders durch das harmonische Wechselspiel von Pfeilern und Säulen, das dem Raum eine rhythmische Gliederung und zugleich eine besondere Weite verleiht. Neben ihrer spirituellen Bedeutung hat sich die Neumarktkirche auch als kultureller Ort etabliert, denn ihre hervorragende Akustik macht sie zu einem geschätzten Veranstaltungsort für Konzerte und musikalische Darbietungen, bei denen Architektur und Klang auf eindrucksvolle Weise miteinander verschmelzen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: St. Thomae Centuariensis, Neumarkt, 06217 Merseburg, Tel. +49(0)3461-211640, www.kirche-merseburg.de
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67. Halle - Burg Giebichenstein * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Halle - Burg Giebichenstein
Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Halle - Burg Giebichenstein

Halle - Burg Giebichenstein *

Hoch über der Saale auf markanten Porphyrfelsen erhebt sich die eindrucksvolle Burg Giebichenstein, deren Geschichte bis in das 10. Jahrhundert zurückreicht und die zu den ältesten Burganlagen der Region zählt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 961, als König Otto I. die Burg dem Moritzkloster in Magdeburg übereignete, was ihre frühe politische und kirchliche Bedeutung unterstreicht. Auch wenn die ursprüngliche Burganlage heute nicht mehr vollständig erhalten ist, vermittelt die romanische Oberburg noch immer einen anschaulichen Eindruck von der einstigen Größe und Wehrhaftigkeit der Anlage und bildet eine besonders reizvolle Kulisse über dem Saaletal. Das Burgensemble Giebichenstein gliedert sich in Oberburg, Unterburg und die sogenannte Alte Burg, wobei letztere nur noch in minimalen, kaum sichtbaren Resten vorhanden ist. Die Oberburg, die ab 1382 den Erzbischöfen von Magdeburg als Hauptresidenz diente, ist vergleichsweise gut erhalten und kann heute als Freilichtmuseum besichtigt werden. Besonders sehenswert sind die mächtigen Teile der Ringmauer sowie der romanische Eckturm, die eindrucksvoll von der mittelalterlichen Baukunst und der strategischen Bedeutung des Standortes zeugen. Die Burg erfüllte über Jahrhunderte hinweg wichtige Funktionen als Wirtschafts- und Verwaltungssitz, verlor jedoch mit der Fertigstellung der Moritzburg allmählich ihre zentrale Rolle. Heute laden der Torturm und die erhaltenen Gewölbekeller dazu ein, die bewegte Geschichte dieses historischen Ortes nachzuvollziehen und zugleich den weiten Blick über die Saale und die Stadt Halle zu genießen, was den Besuch der Burg Giebichenstein zu einem besonderen kulturhistorischen Erlebnis macht. (c)WV
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67. Halle - Dorfkirche Böllberg * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Halle - Dorfkirche Böllberg-Wörmlitz
Reiseführer Straße der Romanik, Halle - Dorfkirche Böllberg-Wörmlitz

Halle - Dorfkirche Böllberg-Wörmlitz *

Die Dorfkirche St. Nikolaus im halleschen Ortsteil Böllberg ist ein besonders kostbares und selten gut erhaltenes Zeugnis romanischer Sakralarchitektur und vermittelt eindrucksvoll die schlichte Bauweise ländlicher Kirchen des 12. Jahrhunderts. Mit ihrem kapellenartigen Erscheinungsbild, dem rechteckigen Grundriss und dem sorgfältig gefügten Bruchsteinmauerwerk hat sich die Kirche nahezu stilrein erhalten und strahlt eine ruhige, zeitlose Würde aus. Charakteristisch für diese Bauzeit sind die kleinen Rundbogenfenster an der Nordseite, die nicht nur funktional waren, sondern zugleich die romanische Formsprache dieser Region widerspiegeln. Trotz der bewusst einfachen äußeren Gestaltung überrascht das Innere der Kirche mit einer bemerkenswerten künstlerischen Ausstattung. Besonders eindrucksvoll ist die spätgotische Schablonenmalerei an der flachen Holzdecke, die dem Raum eine lebendige Farbigkeit verleiht und einen reizvollen Kontrast zur schlichten Architektur bildet. Hinzu kommt der wuchtige Taufstein aus derselben Epoche, der durch seine kraftvolle Formgebung Aufmerksamkeit auf sich zieht. Von besonderem historischen Wert sind die original erhaltenen romanischen Bauteile, darunter das reich verzierte Tympanon mit seinen dekorativen Rosetten, das steinerne Taufbecken sowie der Altartisch, die zu den ältesten Ausstattungsstücken der Kirche zählen. Diese authentischen Relikte lassen die lange Geschichte des Gotteshauses unmittelbar erfahrbar werden und machen die Dorfkirche Böllberg-Wörmlitz zu einem Ort stiller Andacht, architektonischer Klarheit und besonderer kulturhistorischer Bedeutung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Böllberger Weg 152, 06128 Halle/ Saale,Tel. +49(0)345 - 4441491, www.kirchengemeinde-woermlitz-boellberg.de
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68. Landsberg - Doppelkapelle St. Crucis *** - Straße der Romanik

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Reiseführer Straße der Romanik, Landsberg - Doppelkapelle St. Crucis

Landsberg - Doppelkapelle St. Crucis **

Hoch über der Umgebung und weithin sichtbar thront die Doppelkapelle St. Crucis auf einer markanten Porphyrkuppe und prägt seit Jahrhunderten das Landschaftsbild von Landsberg. Ursprünglich als Teil einer mittelalterlichen Burganlage errichtet, die auf Dietrich III. zurückgeht, hat sich die Kapelle als außergewöhnliches Bauwerk des Mittelalters erhalten und fasziniert durch ihre besondere architektonische Konzeption. Charakteristisch ist die Bauform als Doppelkapelle mit zwei übereinanderliegenden Sakralräumen, die durch einen offenen Raumschacht miteinander verbunden sind und eine hierarchische Nutzung widerspiegeln. Ergänzt wird diese ungewöhnliche Anlage durch ein drittes Geschoss, das vermutlich als Rückzugs- oder Zufluchtsort diente und die wehrhafte Funktion des Bauwerks unterstreicht. Ihren Namen verdankt die Kapelle einem Splitter des Kreuzes Christi, den Dietrich III. der Überlieferung nach vom Papst erhalten und der Kapelle gestiftet haben soll, was ihre herausgehobene religiöse Bedeutung erklärt. Ein besonderes Augenmerk gilt der sogenannten Blutsäule aus rotem Marmor, um die sich bis heute eine Legende rankt, nach der sie in der Nacht von Karfreitag auf Ostersamstag Blut und Wasser schwitzen soll. Auch die Vermutung, dass Martin Luther die Kapelle besucht hat, verleiht dem Ort zusätzliche historische Tiefe. Die spirituelle und geschichtliche Dimension wird durch eine Dauerausstellung ergänzt, die Einblicke in die frühe Besiedlungsgeschichte der Region bietet und archäologische Funde zur slawischen Burganlage sowie zur mittelalterlichen Burg präsentiert. So vereint die Doppelkapelle St. Crucis auf eindrucksvolle Weise religiöse Symbolik, außergewöhnliche Architektur und archäologische Zeugnisse und eröffnet Besuchern einen spannenden Blick in die vielschichtige Vergangenheit der Umgebung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Doppelkapelle und Museum Landsberg, Hillerstraße 8, 06188 Landsberg, Tel. +49(0)34602-20690, www.stadt-landsberg.de
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69. Petersberg - Augustinerstiftskirche St. Petrus * - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Petersberg - Augustinerstiftskirche St. Petrus
Reiseführer Straße der Romanik, Petersberg - Augustinerstiftskirche St. Petrus

Petersberg - Augustinerstiftskirche St. Petrus *

Die Augustinerstiftskirche St. Petrus auf dem Petersberg zählt zu den eindrucksvollsten romanischen Sakralbauten der Region und blickt auf eine außergewöhnlich reiche Geschichte zurück. Gegründet wurde das Augustiner-Chorherrenstift im Jahr 1124 von Graf Dedo IV. von Wettin, der die Kirche zugleich als Grablege für sein Geschlecht bestimmte und damit ihre herausgehobene Bedeutung unterstrich. Majestätisch erhebt sich die Basilika auf einem rund 120 Meter hohen Porphyrfelsen und ist schon aus großer Entfernung weithin sichtbar, wodurch sie das Landschaftsbild nachhaltig prägt. Nach der Reformation wurde das Chorherrenstift aufgelöst, und ein verheerender Brand im 16. Jahrhundert setzte der Kirche stark zu, sodass sie in den folgenden Jahrhunderten zunehmend verfiel. Erst im 19. Jahrhundert setzte ein grundlegender Wandel ein, als umfangreiche Restaurierungsarbeiten zwischen 1853 und 1857 durchgeführt wurden. Bedeutende Persönlichkeiten wie Goethe und Schinkel setzten sich für den Erhalt und Wiederaufbau ein, sodass die Kirche schließlich wieder in ihrer romanischen Würde erstrahlen konnte. Die Basilika weist einen ungewöhnlichen Grundriss auf, der durch die exponierte Lage auf dem Berg bedingt ist und sich besonders in den auffallend breiten Seitenschiffen widerspiegelt. Der Innenraum wurde überwiegend im 19. Jahrhundert gestaltet und entfaltet bis heute eine eindrucksvolle, ruhige Raumwirkung, die sich für gottesdienstliche Feiern ebenso eignet wie für Momente stiller Besinnung. Heute dient die Augustinerstiftskirche St. Petrus sowohl der evangelischen Kirchengemeinde als Pfarrkirche als auch der Communität Christusbruderschaft als Klosterkirche und verbindet damit auf lebendige Weise ihre große historische Tradition mit einer fortdauernden spirituellen Nutzung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stiftskirche St. Petrus, Bergweg 11, 06193 Petersberg bei Halle (Saale), Tel. +49(0)34606-20409, www.christusbruderschaft.de
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70. Altjessnitz - Dorfkirche * - Straße der Romanik

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Reiseführer Straße der Romanik, Altjessnitz - Dorfkirche

Altjessnitz - Dorfkirche *

Die Dorfkirche von Altjessnitz stellt ein bemerkenswertes und zugleich selten gut erhaltenes Beispiel romanischer Dorfkirchenarchitektur dar und vermittelt eindrucksvoll die schlichte Baukunst des Hochmittelalters. Errichtet aus Feldsteinen, gliedert sich der Bau in ein kurzes Schiff, einen eingezogenen Chor und eine halbkreisförmige Apsis, deren klare Formen bis heute nahezu unverändert überliefert sind. Die noch original erhaltenen Rundbogenfenster aus romanischer Zeit verleihen dem Bau ein authentisches Erscheinungsbild und lassen die Entstehungszeit um das Jahr 1200 lebendig werden. Aufgrund seiner Bauform und Lage wird vermutet, dass die Kirche ursprünglich in Zusammenhang mit einem Franziskanerkloster stand, was ihre historische Bedeutung zusätzlich unterstreicht. Ein ganz besonderes kulturgeschichtliches Kleinod verbirgt sich im Inneren: die Wandmalerei in der Apsiskalotte, die aus der Erbauungszeit stammt und zu den ältesten ihrer Art in der Region zählt. Diese seltene Ausmalung eröffnet einen faszinierenden Blick auf die religiöse Bildsprache und künstlerische Ausdruckskraft des Mittelalters und macht die Dorfkirche von Altjessnitz zu einem stillen, aber bedeutenden Zeugnis frühmittelalterlicher Glaubens- und Baugeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Evangelische Dorfkirche Altjeßnitz, Hauptstraße, 06800 Altjeßnitz oder Parkstraße 5a, 06800 Jeßnitz OT Altjeßnitz, Tel. + 49 34906 20828
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71. Bernburg-Waldau - Kirche St. Stephani ** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Bernburg-Waldau - Kirche St. Stephani
Reiseführer Straße der Romanik, Bernburg-Waldau - Kirche St. Stephani

Bernburg-Waldau - Kirche St. Stephani **

Die Kirche St. Stephani im Bernburger Ortsteil Waldau ist ein eindrucksvolles Zeugnis romanischer Sakralarchitektur und vermittelt einen anschaulichen Eindruck von der frühen Siedlungs- und Kirchengeschichte Sachsen-Anhalts. Waldau zählt zu den ältesten urkundlich erwähnten Orten der Region, was die historische Bedeutung der hier gelegenen Kirche zusätzlich unterstreicht. Errichtet wurde St. Stephani im späten 12. Jahrhundert als schlichter, aber sorgfältig ausgeführter Feldsteinbau, der als prototypisches Beispiel romanischer Dorfkirchenarchitektur gilt. Dank einer behutsamen Restaurierung um das Jahr 1910 präsentiert sich das Bauwerk heute weitgehend im ursprünglichen Zustand und erlaubt einen authentischen Blick auf die Bauformen jener Zeit. Der einheitlich konzipierte Bau folgt dem typischen Schema des 12. Jahrhunderts mit einem markanten Westquerturm, einem etwas breiteren Schiff und einer halbrunden Apsis. Besonders die äußere Gestaltung zeigt qualitätvollen romanischen Bauschmuck, allen voran das Stufenportal an der Südseite mit seinen sorgfältig gearbeiteten Säulen und dem Tympanon, das das sogenannte „halbe Männchen“ darstellt und zu den bemerkenswerten Details der Kirche zählt. Im Inneren haben sich ebenfalls seltene Zeugnisse der Romanik erhalten, darunter romanische Ritzzeichnungen von Schaftkreuzen an der Tür vom Turm in das Schiff, die einen unmittelbaren Eindruck mittelalterlicher Frömmigkeit vermitteln. Ein besonderes Ausstattungsstück ist der schwere romanische Taufstein mit achtkantiger Schale, der als einziges originales Inventar aus dem Mittelalter erhalten geblieben ist. Eine weitere Restaurierung erfolgte 1930, in deren Zusammenhang zur Erinnerung an den heiligen Stephanus sichtbar ein Stein aus Jerusalem in der Kirche angebracht wurde. So vereint die Kirche St. Stephani in Bernburg-Waldau schlichte Bauform, qualitätvolle Details und eine lange Geschichte zu einem bemerkenswerten Denkmal romanischer Dorfkirchenkultur. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Am Weinberg, 06406 Bernburg OT Waldau,Tel. +49(0)3471 353613, www.talstadtgemeinde-bernburg.de
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71. Bernburg, Eulenspiegelturm des Schlosses Bernburg * Romanischer Bergfried

Reiseführer Straße der Romanik Südroute - Bernburg, Eulenspiegelturm des Schlosses Bernburg
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Bernburg - Eulenspiegelturm des Schlosses Bernburg * (Romanischer Bergfried)

Der Eulenspiegelturm, der romanische Bergfried der einstigen Burg Bernburg, ist das markanteste Wahrzeichen der Stadt und prägt mit seiner kraftvollen Silhouette das Stadtbild weithin sichtbar. Errichtet im 12. Jahrhundert, erhebt sich der Turm bis auf eine Höhe von 44 Metern und beeindruckt durch seine außerordentlich massiven Mauern von bis zu 3,5 Metern Stärke, die seine ursprüngliche Funktion als wehrhafte Zuflucht im Zentrum der Burganlage eindrucksvoll belegen. Ursprünglich war der Turm mit einem Ziegel-Kegeldach versehen, das im Zuge der Renaissance durch einen Aufbau mit Giebeln ersetzt wurde, wodurch sich sein Erscheinungsbild wandelte, ohne jedoch die monumentale Wirkung zu verlieren. Bekrönt wird der Turm von einer charakteristischen Wetterfahne, die den Bernburger Bären zeigt und die enge Verbindung zur Geschichte der Stadt symbolisiert. Seinen heutigen Namen verdankt der Turm der volkstümlichen Sage um den legendären Schalksnarren Till Eulenspiegel, der der Überlieferung nach hier als Turmwächter gedient haben soll und mit seinen listigen Streichen die Menschen zum Narren hielt. Diese Erzählung verleiht dem streng wirkenden Wehrbau eine humorvolle, lebendige Dimension. Heute ist der Eulenspiegelturm für Besucher zugänglich und bietet von seiner Höhe einen eindrucksvollen Panoramablick über Bernburg und das Saaletal. In der Türmerstube zum Till erwartet die Besucher eine lebensgroße Eulenspiegel-Figur, die auf Knopfdruck unterhaltsame Geschichten erzählt und so die alte Sage auf anschauliche Weise wieder aufleben lässt, wodurch der Turm Geschichte, Architektur und Volksüberlieferung auf besondere Weise miteinander verbindet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Museum Schloss Bernburg, Schloßstraße 24, 06406 Bernburg, Tel. +49 (0)3471 - 625007, www.museumschlossbernburg.de
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72. Nienburg - Schlosskirche St. Marien und St. Cyprian * ehem. Klosterkirche

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Nienburg - Schlosskirche St. Marien und St. Cyprian * (ehemalige Klosterkirche)

Die Schlosskirche St. Marien und St. Cyprian in Nienburg blickt auf eine außergewöhnlich lange und wechselvolle Geschichte zurück, die bis in das Jahr 975 reicht, als ein von Markgraf Thietmar von Meißen und Erzbischof Gero von Köln gegründetes Kloster von Thankmarsfelde nach Nienburg verlegt wurde und hier einen neuen geistlichen Mittelpunkt erhielt. Mehrere Brände prägten die Baugeschichte des Gotteshauses, besonders der verheerende Brand von 1242, nach dem die Klosterkirche neu errichtet wurde, wobei man zahlreiche originale Mauerteile wiederverwendete und so bewusst an die frühere Bausubstanz anknüpfte. Architektonisch besonders reizvoll ist der deutlich erkennbare Übergangsstil von der Romanik zur Gotik, der sich vor allem im Chor mit Querhaus zeigt, wo massive romanische Formen auf bereits schlankere, gotisch geprägte Elemente treffen und ein eindrucksvolles Zeugnis des stilistischen Wandels ablegen. Mit dem um 1280 hinzugefügten Langhaus vollzog sich ein weiterer Entwicklungsschritt, der einen klaren Bruch mit den traditionellen sächsischen Bauformen markiert und stattdessen den Einfluss gotischer Hallenkirchen aus dem hessischen und westfälischen Raum erkennen lässt. Nach der Auflösung des Klosters im Jahr 1563 verlor die Kirche ihre ursprüngliche Funktion, ehe das Gebäude 1690 in ein Schloss umgebaut wurde, was erneute bauliche Veränderungen mit sich brachte. Dennoch haben sich bemerkenswerte Relikte der früheren Ausstattung erhalten, darunter eindrucksvolle Reste eines ornamentierten Stuckfußbodens, der einen Eindruck von der einstigen Pracht des Klosters vermittelt. Auch die heutige Innenausstattung der Kirche, wenngleich überwiegend jüngeren Datums, besitzt künstlerischen und historischen Wert und fügt sich harmonisch in den Raum ein. Ein besonders bemerkenswertes Einzelstück ist die sechseckige Monatssäule aus Sandstein aus dem 13. Jahrhundert, die vermutlich Teil eines Osterleuchters war und als seltenes Zeugnis mittelalterlicher Ausstattungskunst die lange Geschichte dieses bedeutenden Bauwerks eindrucksvoll abrundet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ev. Kirchengemeinde St. Johannis und St. Marien, Goetheplatz 8, 06429 Nienburg/Saale, Tel. +49(0)34721-22348, www.stadt-nienburg-saale.de
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73. Hecklingen - Benediktinerinnen-Kloster St. Georg u. Pancratius **

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Hecklingen - Benediktinerinnen-Kloster St. Georg u. Pancratius **

Das Benediktinerinnen-Kloster St. Georg und Pancratius in Hecklingen zählt zu den bedeutendsten romanischen Sakralbauten im nördlichen Harzvorland und blickt auf eine lange und eindrucksvolle Geschichte zurück, die bis in das 12. Jahrhundert reicht. Gestiftet wurde das Kloster von Graf Bernhard I. von Plötzkau, in dessen Anlage über Jahrhunderte Benediktinerinnen lebten und wirkten. Die Klosterkirche, die erstmals im Jahr 1140 urkundlich erwähnt wird, gilt als herausragendes Beispiel romanischer Baukunst in dieser Region. Ihr Bau erstreckte sich über einen Zeitraum von rund 90 Jahren, etwa von 1140 bis 1230, was dennoch zu einer bemerkenswert geschlossenen und harmonischen architektonischen Gestaltung führte. Trotz zahlreicher Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte und eines Brandes im späten 15. Jahrhundert blieb die imposante Klosterkirche in wesentlichen Teilen erhalten und vermittelt bis heute eindrucksvoll ihre ursprüngliche Wirkung. Das äußere Erscheinungsbild ist geprägt von klar gegliederten Rundbogenfriesen und Lisenen, die dem Bau eine schlichte, zugleich aber kraftvolle Ausstrahlung verleihen. Im Inneren beeindrucken besonders die 14 Stuckengel im Langhaus sowie die plastisch ausgearbeiteten Köpfe über den Rundbogenscheiteln der Arkaden, die als herausragende Beispiele spätromanischer Bauplastik gelten. Bei späteren Restaurierungen wurden nachmittelalterliche Einbauten entfernt und die neoromanische Ausmalung wieder freigelegt, wodurch die architektonische Klarheit und künstlerische Qualität des Raumes erneut zur Geltung kommen. Die außergewöhnlich gut erhaltene spätromanische Bauplastik verleiht der Klosterkirche eine überregionale Bedeutung und macht das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster St. Georg und Pancratius zu einem eindrucksvollen Zeugnis mittelalterlicher Sakral- und Klosterbaukunst. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Klosterkirche / Ev. Pfarramt, Hermann-Danz-Straße 52, 39444 Hecklingen, Tel. +49(0)3925-284277, www.hecklingen.de
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Reiseführer für Sachsen-Anhalt

Reiseführer Straße der Romanik

Reiseführer Straße der RomanikDie 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden.Wie auf einer Perlenkette aufgereiht präsentieren sich Klöster und Dome, Schatzkammern, Dorfkirchen, Burgen und Schlösser als Zeitzeugen einer wegweisenden Epoche deutscher und europäischer Geschichte des Mittelalters. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Nordroute

Walder-Verlag Reisetipps-Europa >Reiseführer Straße der Romanik - NordrouteDie Nordroute der Straße der Romanik führt von Magdeburg durch die malerische Altmark bis in den hohen Norden Sachsen-Anhalts. Die 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Schon am Startpunkt in Magdeburg erwarten Sie vier prächtige Bauwerke der Romanik: der Magdeburger Dom, das Kloster Unser Lieben Frauen mit dem Kunstmuseum, die St. Petri-Kirche sowie die St. Sebastian-Kirche. Auf den folgenden 425 Kilometern erwarten sie weitere 27 imposante romanische Bauwerke. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Südroute

Reiseführer Straße der Romanik - SüdrouteAuf der Südroute der Straße der Romanik reisen Sie in Sachsen-Anhalts sanften Süden. Besonders Halberstadt, Quedlinburg und Gernrode lassen die Ottonenzeit wieder lebendig werden. Weitere Zeugnisse ottonischer Herrschaft sind in Querfurt, Memleben, Merseburg und Tilleda zu finden. In der Saale-Unstrut-Region thronen mächtige Burgen wie die Neuenburg in Freyburg/Unstrut und die Rudelsburg in Bad Kösen hoch über der Saale. Besonders sehenswert ist auch der Naumburger Dom St. Peter und Paul sowie dessen Domschatz, die berühmten Stifterfiguren. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem politischen und kulturellen Zentrum. ...

Reiseführer für Sachsen-Anhalt

Reiseführer Magdeburg - überrascht

Reiseführer Magdeburg - überrascht Drei Tage Magdeburg, leider zu kurz, um eine Stadt umfassend kennenzulernen. Trotzdem versucht dieser Reisebericht, die schönsten Eindrücke mitzuteilen und Lust zu machen, sich selbst überraschen zu lassen. Mit der guten Organisation durch Magdeburg Marketing und 'Kaiser Otto' als Führer erfährt der Besucher Vieles zu den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Der erste Weg, es ist alles gut zu zu Fuß zu erreichen, führt jeden Besucher zum Dom und zum Elbufer mit dem Blick zum Stadtpark und Jahrtausendturm. Weiter geht der Weg zum Kloster Unserer Lieben Frauen. Nördlicher liegt dann das historische Rathaus mit dem berühmten Reiterstandbild. Auf dem Weg zurück zur Innenstadt fällt das Hundertwasserhaus 'die Grüne Zitadelle' auf. Wir konnten auf den Turm und genossen den fantastischen Rundblick über die Stadt. Die Besuche im Jahrtausendturm, der..._/W1

Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil 1 Nord

Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil Nord Das Bundesland Sachsen-Anhalt liegt in der Mitte Deutschlands und grenzt an Thüringen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen. Der Flächenstaat Sachsen-Anhalt bietet vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Im Norden liegen zahlreiche Hansestädte wie Havelberg, Stendal, Tangermünde, Seehausen und Werben. Diese Region wird von der dünn besiedelten Altmark mit den ehemaligen Hansestädten Salzwedel, Stendal und Tangermünde geprägt. In der fruchtbaren Magdeburger Börde liegt die gleichnamige Hauptstadt Sachsen-Anhalts. Im Südwesten liegt der Harz mit dem Brocken als höchster Erhebung in Norddeutschland. Die Elbe durchzieht als größter Fluss das Land von Südosten nach Nordwesten. Die kulturelle Vielfalt der Region ist einzigartig. Sie reicht von bronzezeitlichen Zeugnissen wie der Himmelsscheibe von Nebra ...

Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil 2 Süd

Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil Süd Das Bundesland Sachsen-Anhalt liegt in der Mitte Deutschlands und grenzt an Thüringen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen. Der Flächenstaat Sachsen-Anhalt bietet vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Im Süden vom Harz bis zu Elbe und Unstrut finden sich alte Städte wie Naumburg, Halle, Lutherstadt Eisleben, Halberstadt und Wernigerode. Der Harz im Südwesten Sachsen-Anhalts weist mit dem Brocken die höchste Erhebung in Norddeutschland auf. Die Elbe durchzieht als größter Fluss das Land von Südosten nach Nordwesten. Die kulturelle Vielfalt der Region ist einzigartig. Sie reicht von bronzezeitlichen Zeugnissen wie der Himmelsscheibe von Nebra und dem Sonnenobservatorium bei Goseck über die Bauten entlang der Straße der Romanik bis zu den historischen Garten- und Parkanlagen aus dem Mittelalter bis in die Neuzeit. . ...

Reiseführer Straße der Romanik

Reiseführer Straße der RomanikDie 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden.Wie auf einer Perlenkette aufgereiht präsentieren sich Klöster und Dome, Schatzkammern, Dorfkirchen, Burgen und Schlösser als Zeitzeugen einer wegweisenden Epoche deutscher und europäischer Geschichte des Mittelalters. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Nordroute

Walder-Verlag Reisetipps-Europa >Reiseführer Straße der Romanik - NordrouteDie Nordroute der Straße der Romanik führt von Magdeburg durch die malerische Altmark bis in den hohen Norden Sachsen-Anhalts. Die 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Schon am Startpunkt in Magdeburg erwarten Sie vier prächtige Bauwerke der Romanik: der Magdeburger Dom, das Kloster Unser Lieben Frauen mit dem Kunstmuseum, die St. Petri-Kirche sowie die St. Sebastian-Kirche. Auf den folgenden 425 Kilometern erwarten sie weitere 27 imposante romanische Bauwerke. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Südroute

Reiseführer Straße der Romanik - SüdrouteAuf der Südroute der Straße der Romanik reisen Sie in Sachsen-Anhalts sanften Süden. Besonders Halberstadt, Quedlinburg und Gernrode lassen die Ottonenzeit wieder lebendig werden. Weitere Zeugnisse ottonischer Herrschaft sind in Querfurt, Memleben, Merseburg und Tilleda zu finden. In der Saale-Unstrut-Region thronen mächtige Burgen wie die Neuenburg in Freyburg/Unstrut und die Rudelsburg in Bad Kösen hoch über der Saale. Besonders sehenswert ist auch der Naumburger Dom St. Peter und Paul sowie dessen Domschatz, die berühmten Stifterfiguren. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem politischen und kulturellen Zentrum. ...

Reiseführer Sehenswertes entlang der Elbe

Reiseführer Sehenswertes entlang der Elbe Die Elbe ist der zweitgrößte Fluss in Deutschland. Auf ihrem Weg vom Riesengebirge bis zur Nordsee durchquert sie einzigartige Landschaften wie z.B. in Sachsen die Sächsische Schweiz mit ihren bizarren Sandsteinfelsen. Auf deutschem Gebiet trifft sie zunächst auf Bad Schandau mit seinem bezauberndem Elbpanorama. Die wunderschöne Stadt Königsstein lädt mit ihrer imposanten Festung zu einem Abstecher ein und der Kurort Rathen am Fuße der Bastei, zu einer Gondelfahrt auf dem wunderschönen Amselsee. Entlang des Flusses kommt man auch an Pirna nicht vorbei, das u.a. mit der Festung Sonnenstein beeindruckt. Ein besonders Highlight ist die Stadt Dresden, die mit ihrer Frauenkirche und der Semperoper weltweite Berühmtheit erlangte. Nicht minder sehenswert sind die Porzellanstadt Meißen oder das prächtige Barockschloss Moritzburg. Auch Magdeburg in Sachsen-Anhalt mit seinem ...

Radtour Amsterdam -- Berlin

Walder-Verlag Reisetipps-Europa Radtour Amsterdam -- Berlin Eine attraktive Radreise zwischen zwei ohnehin schon städtetouristisch hochbegehrten Metropolen: Der internationale Fernradweg Amsterdam-Berlin verbindet die niederländische und die deutsche Hauptstadt über rund 820 Fahrradkilometer miteinander. Die Route verläuft sehr steigungsarm und weitgehend abseits des Autoverkehrs. Durch die gute Anbindung an das Eisenbahnnetz empfiehlt sich die Bahn als Zubringer. Herausragendes Merkmal dieser Route ist aber eine Abfolge attraktiver Mittel- und Großstädte, die sich im Streckenverlauf wie auf einer Perlenkette in passenden Etappenentfernungen aneinanderreihen und sich mit guter radtouristischer Infrastruktur als interessante Übernachtungsorte anbieten. Sie bieten ausreichend Vielfalt an Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten und garantieren einen interessanten Stadtbummel zum Etappenausklang. Wer vom Etappentag noch nicht . ...

Reiseführer Radtour entlang der Elbe

Reiseführer Radtour entlang der Elbe Der bekannte Elberadweg nimmt seinen Anfang im Norden Tschechiens im Riesengebirge und endet in Cuxhaven. Er ist teils Rad- und teils Wanderweg, größtenteils asphaltiert und überwiegend autofrei. Er hat eine Gesamtlänge von 1.220km, von denen 860km durch Deutschland verlaufen. Auf deutschem Gebiet führt er durch sieben Bundesländer mit einzigartigen Kulturerbestätten. Erste Station ist Bad Schandau im wunderschönen Elbsandsteingebirge, das sich von Bad Schandau bis Pirna von seiner vermutlich schönsten Seite zeigt. Ein Highlight ist die Stadt Dresden mit ihrer weltberühmten Semperoper, der Frauenkirche oder dem Dresdner Zwinger. Weiter geht's ins Elbtal, entlang der Sächsischen Weinstraße in die Porzellanstadt Meißen mit ihrer bezaubernden Altstadt. Über Luthers Stadt Wittenberg und die Bauhausstadt Dessau durchquert der Elberadweg das...

Reiseführer Jakobsweg in Sachsen-Anhalt

Reiseführer Jakobsweg in Sachsen-AnhaltDer Jakobsweg in Sachsen-Anhalt führt über 370km von der brandenburgischen zur thüringischen Landesgrenze. Für Pilgernde schließt sich eine Lücke im Netz europäischer Pilgerwege: Sie können jetzt aus Polen und Skandinavien durch Sachsen-Anhalt einem Jakobus-Pilgerweg folgen. Schon immer war Mitteldeutschland Durchgangsland für Pilgernde aus dem Norden und Osten und die heutige Landeshauptstadt Magdeburg eine verbindende Drehscheibe mit dem Süden und Westen Europas. So greift dieser Weg weit über Sachsen-Anhalt hinaus und lässt uns die Verbundenheit der Länder Europas erleben. Von Magdeburg sind es 2.900km nach Santiago de Compostela. Auf dem Weg treffen Pilgernde auf Kirchen und Klöster, Kathedralen und Kapellen. Sie sind Zeichen des christlichen Glaubens und unserer gemeinsamen Wurzeln in den verschiedenen Ländern Europas. 32 evangelische ...

Reiseführer 'Sehenswertes im Harz'

Walder-Verlag Reisetipps-Europa 'Sehenswerte im Harz' Der Harz bildet das höchste Gebirge in Norddeutschland. Hier grenzen die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aneinander. Artenreiche Pflanzen- und Tierwelt prägen die Mittelgebirgsregion, die durchzogen ist von ausgedehnten Wäldern und landwirtschaftlich genutzten Hochflächen. Ursprüngliche Flussläufe in tief eingeschnittenen Tälern wechseln sich ab mit idyllischen Stauteichen und malerischen Stauseen. Sie machen die Region zu einem beliebten Wandergebiet. Darüber hinaus laden der Nationalpark Harz und das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz zu Entdeckungen ein. Zahlreiche UNESCO-Weltkulturerbestätten wie Goslar, Quedlinburg, die Lutherstadt Eisleben, der Rammelsberg und das Oberharzer Wasserregal bieten interessante Einblicke in die besondere Kultur- und Siedlungsgeschichte. Liebevoll restaurierte Fachwerkstädte, mittelalterliche. ...

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Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V.

Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTV), gegründet im Jahr 1990, ist der Dachverband der Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt. Neben der tourismuspolitischen Interessenvertretung ist der LTV für die Umsetzung von Klassifizierungs- und Zertifizierungssystemen im Tourismus auf Landesebene zuständig und fördert einheitliche Qualitätsstandards und Klassifizierungssysteme zur Gästeorientierung. Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. bietet sich als politisch neutrales Dach an, um zu informieren, kommunizieren, bündeln, recherchieren, bewerten, beraten, kanalisieren, steuern, Schwerpunkte zu setzen und zur Themenbildung beizutragen. Über seine Mitgliederstrukturen weist er kommunale und regionale Verankerungen, als auch landesrelevante fachliche Verknüpfungen auf. Zu den 19 Mitgliedern zählen die touristischen Regionalverbände, Fachverbände (Camping, Heilbäder/Kurorte, Blaues Band, Gartenträume), die Landesmarketinggesellschaft (IMG), der OSV, der ADAC, die IHK, die Deutsche Bahn und die Hochschule Harz. Mit der Initiierung und Betreuung von Projekten trägt der LTV maßgeblich zur Angebotsentwicklung und Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Land bei. Mit Zahlen, Daten, Fakten untermauert der Verband die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.
Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-7384300, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de

Impressum:
Texte: Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V., Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de
Bildernachweis:
ohne Kennzeichung Ingrid Walder + Achim Walder
*1) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - F. Boxler
*2) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V.
*3) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - FOTO-Design Werner Klapper
*4) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - J. Richter
*5) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Frank-Boxler
*6) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Guido-Siebert
*7) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jens-Wolf
*8) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*9) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Eichler-Ekkehart
*10) Kloster-Michaelstein Armin-Herrmann
*11) Kloster-Michaelstein Bader, Michael
*12) investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Burg-Falkenstein
*13) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Ray-Sam
*14) Förderverein-Welterbe-Saale-Unstrut_Guido-Siebert
*15) Stadt-Naumburg-Kultur-Tourismus
*16) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*17) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Schrader-Ulrich
*18) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*19) harzVISION-Die-Marketingagentur, Hesse-Michael
*20) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*21) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Klaus-Wycisk
*22) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Neßler_Hagen
*23) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Juraj-Liptük
*24) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Jurajäk
*25) LTV - Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V - Dr. Wolfgang-Kuback
*26) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Norbert-Perner
*27) Investitions-Marketinggesellschaft-Sachsen-Anhalt - Mothes-Volker

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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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