Reiseführer Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Die Elbe ist nach dem Rhein der zweitgrößte Fluss Deutschlands und prägt auf ihrem Weg von den Höhen des Riesengebirges bis zur Nordsee eine außergewöhnlich vielfältige Kulturlandschaft. Bereits beim Eintritt in deutsches Gebiet eröffnet sich bei Bad Schandau ein eindrucksvolles Elbpanorama, eingerahmt von den markanten Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz, deren bizarre Formationen und gut ausgebaute Wanderwege das Elbtal zu einem der spektakulärsten Naturerlebnisräume des Landes machen. Stromabwärts erhebt sich bei Königstein die mächtige Festung Königstein hoch über dem Flusslauf und vermittelt mit ihren weitläufigen Anlagen und Ausblicken einen Eindruck militärischer Geschichte von europäischem Rang. In Rathen verbindet sich Natur und Romantik, wenn der Blick von der berühmten Basteibrücke über das Elbtal schweift und eine Bootsfahrt auf dem Amselsee die steilen Felswände aus nächster Nähe erlebbar macht. Pirna bildet mit seiner gut erhaltenen Altstadt und der Festung Sonnenstein den Übergang vom landschaftlich geprägten Elbtal zur großstädtischen Kulturregion. Dresden entfaltet entlang der Elbe seine weltbekannte Stadtsilhouette mit Frauenkirche, Semperoper und Zwinger und verbindet barocke Pracht mit weitläufigen Elbwiesen, die der Stadt eine besondere Offenheit verleihen. Weiter flussabwärts folgt Meißen, dessen über tausendjährige Geschichte eng mit der Porzellanmanufaktur, der Albrechtsburg und dem Dom verbunden ist und die Elbe hier besonders eindrucksvoll durch den historischen Stadtkern führt. In Riesa prägen Schlossanlagen und industrielle Traditionen das Stadtbild, bevor mit Torgau ein bedeutender Ort der Reformationsgeschichte erreicht wird, dessen Schloss Hartenfels und frühe protestantische Kirchenarchitektur die politische und religiöse Bedeutung der Stadt widerspiegeln. Magdeburg präsentiert sich als selbstbewusste Elbestadt mit dem monumentalen Dom und dem Kloster Unser Lieben Frauen und verbindet Geschichte mit großzügigen Grünanlagen entlang des Flusses. In Niedersachsen bestimmen kleinere Städte wie Dömitz und Dannenberg mit ihren historischen Stadtkernen und Befestigungsanlagen das Bild, ehe Hitzacker mit seinem mittelalterlich geprägten Ortskern und rekonstruierten Wohnstallhäusern einen besonders ursprünglichen Eindruck vermittelt. Über Bleckede führt der Weg weiter nordwärts in die Metropolregion Hamburg, wo die Elbe zur Lebensader einer internationalen Hafenstadt wird und mit Speicherstadt, Elbphilharmonie und maritimem Flair einen eindrucksvollen Kontrast zu den ruhigen Flusslandschaften bildet. Westlich davon begleiten Buxtehude und Stade mit ihren Fachwerkensembles und alten Hafenanlagen den Flusslauf, bevor die Elbe bei Cuxhaven in die Nordsee mündet und mit Schloss Ritzebüttel, Fischereihafen und maritimer Atmosphäre ihren weiten Weg vollendet. Entlang ihres gesamten Verlaufs verbindet die Elbe eindrucksvolle Naturkulissen mit bedeutenden Kulturdenkmälern und lebendigen Städten und eröffnet eine der abwechslungsreichsten Reiserouten Deutschlands. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
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Reiseführer Bad Schandau - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Bad Schandau - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Bad Schandau liegt am rechten Ufer der Elbe im Herzen der Sächsischen Schweiz und zählt zu den ältesten Kurorten Sachsens. Der Ort wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte vom kleinen Fischerdorf zu einem bedeutenden Erholungs- und Kurort. Bereits im 19. Jahrhundert fanden Kurgäste aus ganz Europa hier Linderung und Entspannung – nicht zuletzt wegen der reizvollen Lage im Elbsandsteingebirge, das mit seinem milden Reizklima und der sauberen Luft als ideal für Kneippkuren und Erholung galt. Der Status als Kneippkurort wurde Bad Schandau offiziell im 20. Jahrhundert verliehen, womit die lange Tradition gesundheitsfördernder Anwendungen eine besondere Anerkennung fand. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Tourismus, dem Kurbetrieb und der Naturverbundenheit verbunden. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Kurortes zählt die evangelische Kirche, die in ihrer heutigen Form im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Mit ihrem schlichten, doch eleganten Baukörper und einem markanten Turm prägt sie das Stadtbild. Im Inneren birgt sie eine historisch bedeutsame Orgel sowie Grabplatten früherer Gemeindemitglieder, die auf die lange Geschichte der Kirchengemeinde hinweisen. Eine besondere Attraktion ist die Kirnitzschtalbahn, eine elektrische Straßenbahn, die seit 1898 von Bad Schandau aus durch das gleichnamige Tal bis zum Lichtenhainer Wasserfall verkehrt. Diese nostalgische Bahnlinie mit originalgetreuen Wagen und reizvoller Streckenführung ist nicht nur ein technisches Denkmal, sondern zugleich ein wichtiger Zubringer für Wanderer und Naturfreunde, die von hier aus das weit verzweigte Wegenetz des Nationalparks Sächsische Schweiz erkunden möchten. Die Bahn überquert zahlreiche kleine Brücken, führt durch Wälder und vorbei an Felsformationen und macht jede Fahrt zu einem Erlebnis. Die Umgebung von Bad Schandau wird durch die charakteristischen Landschaften des Elbsandsteingebirges geprägt. Steile Sandsteinfelsen, tiefe Schluchten, Tafelberge und bewaldete Höhenzüge bestimmen das Bild und bieten ideale Bedingungen für Wanderer, Kletterer und Naturbegeisterte. Der Nationalpark Sächsische Schweiz, der unmittelbar an das Stadtgebiet grenzt, schützt eine einzigartige Flora und Fauna mit seltenen Pflanzenarten, Greifvögeln und einem artenreichen Mischwald. Die Elbe selbst fließt ruhig durch das Tal und verstärkt die eindrucksvolle Kulisse, während Aussichtspunkte wie die Schrammsteine oder der Falkenstein spektakuläre Panoramablicke bieten. (c)WV
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Reiseführer Königstein - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Königstein liegt inmitten der bizarren Felslandschaften des Elbsandsteingebirges in der Sächsischen Schweiz, unweit der Elbe und südöstlich von Pirna. Der Ort entwickelte sich im Schatten der gleichnamigen Festung, deren strategische Lage auf einem Tafelberg schon im 13. Jahrhundert erkannt und genutzt wurde. Die Geschichte Königsteins ist eng mit der militärischen Bedeutung dieser Anlage verbunden, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem Symbol sächsischer Wehrhaftigkeit und Machtentfaltung entwickelte. Königstein war nie eine eigenständige Residenzstadt, sondern stets geprägt durch die Präsenz der Festung und die landschaftliche Umgebung. Der zentrale Anziehungspunkt des Ortes ist die Festung Königstein, die auf einem 240 Meter hohen Felsplateau errichtet wurde und mit einer Fläche von rund neun Hektar zu den größten und eindrucksvollsten Bergfestungen Europas zählt. Ihre Ursprünge reichen bis ins Hochmittelalter zurück, als auf dem Felsen zunächst eine Burg entstand, die im 16. und 17. Jahrhundert zu einer modernen Festung ausgebaut wurde. Die mächtigen Bastionen, Kasematten und Wehranlagen, die sich harmonisch an den natürlichen Fels anpassen, veranschaulichen die Ingenieurskunst der Renaissance- und Barockzeit. Die Festung diente als Staatsgefängnis, Schutzort der königlichen Kunstschätze, Garnison und Rückzugsort der sächsischen Herrscher in Krisenzeiten. Zu den bemerkenswertesten Bauwerken innerhalb der Festung zählen das Alte Zeughaus, das Brunnenhaus mit einem der tiefsten Festungsbrunnen Europas und die Garnisonskirche. Die historischen Wohngebäude, Magazine und Aussichtspunkte bieten vielfältige Einblicke in das militärische und alltägliche Leben vergangener Jahrhunderte. Neben ihrer militärischen Funktion wurde die Festung auch für höfische Empfänge und königliche Aufenthalte genutzt, wodurch sie einen einzigartigen Charakter zwischen Wehrbau und Residenz erhielt. Die Lage von Königstein am Rand des Nationalparks Sächsische Schweiz macht den Ort zu einem idealen Ausgangspunkt für Erkundungen in die Natur. Die umgebenden Felsformationen, darunter die Nikolsdorfer Wände mit ihren bizarren Gesteinsformen und die freistehende Felsnadel der Barbarine auf dem Pfaffenstein, sind charakteristische Elemente der Landschaft. Die Region bietet ein dichtes Netz an Wanderwegen, Klettersteigen und Aussichtspunkten, die spektakuläre Blicke über das Elbtal und die Tafelberge eröffnen. Die Flora ist durch trockenwarme Felsvegetation und Mischwälder geprägt, während die Fauna Greifvögel, Mufflons und seltene Insektenarten umfasst. (c)WV
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Modelleisenbahn Miniatur-Elbtal
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Reiseführer Rathen - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Rathen - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Rathen liegt idyllisch an beiden Ufern der Elbe im Herzen der Sächsischen Schweiz und zählt zu den bekanntesten Erholungsorten der Region. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Mittelalter zurück, doch seine Bedeutung als Kur- und Ausflugsziel gewann Rathen vor allem im 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen des Landschaftstourismus. Die besondere Lage am Fuß des Elbsandsteingebirges und die Nähe zu den eindrucksvollsten Felsformationen der Region machten den Ort früh zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde, Künstler und Erholungssuchende. Die Entwicklung des Kurwesens und der Ausbau touristischer Infrastruktur führten dazu, dass Rathen als Luftkurort anerkannt wurde und seine Besucherzahlen stetig wuchsen. Das Wahrzeichen von Rathen ist die Bastei, eine spektakuläre Felsformation mit einer Höhe von rund 200 Metern über der Elbe. Die Bastei gehört zu den eindrucksvollsten Aussichtspunkten der Sächsischen Schweiz und bietet weite Panoramablicke auf das Elbtal, das Felsmassiv des Liliensteins und die bewaldeten Höhenzüge der Umgebung. Bereits im 19. Jahrhundert wurde die berühmte Basteibrücke errichtet, eine steinerne Konstruktion, die mehrere Felstürme miteinander verbindet und als technisches und landschaftliches Meisterwerk gilt. Die Bastei war Inspirationsquelle für zahlreiche Künstler der Romantik und wurde vielfach in Gemälden und literarischen Beschreibungen verewigt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die historische Gierseilfähre von Rathen, die die beiden Ortsteile auf gegenüberliegenden Seiten der Elbe miteinander verbindet. Die Fähre nutzt die Strömung des Flusses zur Fortbewegung und funktioniert ganz ohne Motor – ein technisches Prinzip, das seit Jahrhunderten im Einsatz ist. Sie steht heute unter Denkmalschutz und ist zugleich Verkehrsmittel und touristische Attraktion. Rathen liegt am Rande des Nationalparks Sächsische Schweiz, dessen bizarre Felslandschaften, tief eingeschnittene Täler und vielfältige Vegetation zu den markantesten Naturerscheinungen Deutschlands zählen. Das Elbsandsteingebirge bietet ideale Bedingungen für Wanderer, Kletterer und Naturbeobachter. Von Rathen aus führen zahlreiche Wege zu bekannten Zielen wie dem Lilienstein, dem Amselgrund, der Schwedenlöcher-Schlucht oder zur nahegelegenen Festung Königstein. Die Flora der Region reicht von lichtdurchfluteten Kiefernwäldern bis zu moosbedeckten Schluchten, während die Fauna Uhus, Schwarzstörche und Luchse umfasst. Die Verbindung von historischer Technik, markanter Landschaft und ruhiger Atmosphäre macht Rathen zu einem besonderen Ort inmitten einer einzigartigen Naturkulisse. (c)WV
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Reiseführer Pirna - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Pirna - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Pirna liegt am Übergang vom Dresdner Elbtal zur Sächsischen Schweiz und zählt zu den ältesten und bedeutendsten Städten der Region. Die ersten Besiedlungsspuren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, doch als Stadt tritt Pirna erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich in Erscheinung. Aufgrund ihrer günstigen Lage an der Elbe entwickelte sich die Stadt rasch zu einem bedeutenden Handelsplatz und wurde im späten Mittelalter zu einem Zentrum für Tuchmacher, Händler und Steinmetze. Im 16. Jahrhundert erlebte Pirna eine Blütezeit als Amtssitz und Verwaltungszentrum des Kurfürstentums Sachsen. Die reich gegliederte Altstadt, die bis heute weitgehend erhalten ist, zeugt mit ihren Bürgerhäusern, engen Gassen und repräsentativen Bauwerken vom einstigen Wohlstand. Das Rathaus am Marktplatz gehört zu den architektonisch herausragenden Gebäuden der Stadt. Es wurde im 14. Jahrhundert erbaut und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert, wobei gotische, renaissancezeitliche und barocke Elemente zu einem harmonischen Gesamtbild verschmolzen. Der markante Turm, das kunstvolle Portal und die detailreiche Fassade machen das Rathaus zu einem Wahrzeichen der Stadt. Nur wenige Schritte entfernt liegt das Canalettohaus, das nach dem venezianischen Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, benannt wurde. Dieser fertigte im 18. Jahrhundert mehrere Veduten der Stadt an, die Pirna europaweit bekannt machten. Das Canalettohaus mit seiner barocken Fassade erinnert an diese künstlerische Verbindung und beherbergt heute ein Museum zur Stadt- und Kunstgeschichte. Über der Stadt erhebt sich Schloss Sonnenstein, dessen Ursprünge im 13. Jahrhundert als Burganlage liegen. Im 16. Jahrhundert wurde es zu einem Renaissance-Schloss ausgebaut und später zu einem Hospital umgewandelt. Die wechselvolle Nutzungsgeschichte, die auch dunkle Kapitel des 20. Jahrhunderts einschließt, macht das Schloss zu einem bedeutenden Erinnerungsort. Heute bietet das weitläufige Areal mit seinen Innenhöfen und Blickachsen über das Elbtal Raum für kulturelle und soziale Einrichtungen. Pirna ist von einer abwechslungsreichen Naturlandschaft umgeben, die vom Elbtal mit seinen Auen und Terrassen über die steilen Felshänge der Sächsischen Schweiz bis hin zu bewaldeten Höhenzügen reicht. Der nahegelegene Nationalpark mit seinen Kletterfelsen und Aussichtspunkten beginnt nur wenige Kilometer südlich der Stadt. Die Flusslandschaft der Elbe ist Lebensraum zahlreicher Vogelarten und lädt zu Wanderungen, Radtouren und Bootsfahrten ein. (c)WV
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Reiseführer Dresden - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Dresden - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
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Dresden liegt malerisch an den Ufern der Elbe und zählt zu den geschichtsträchtigsten Städten Deutschlands. Als ehemalige Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige prägte sie über Jahrhunderte hinweg das kulturelle und politische Leben des Landes. Erstmals urkundlich erwähnt im 13. Jahrhundert, entwickelte sich Dresden rasch zu einem bedeutenden Zentrum der Verwaltung und des Handels. Die Blütezeit erreichte die Stadt unter der Herrschaft Augusts des Starken im 18. Jahrhundert, als sie zum Inbegriff barocker Baukunst und höfischer Prachtentfaltung wurde. In dieser Epoche entstand das bis heute erhaltene städtebauliche Ensemble der Altstadt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Dresden im Februar 1945 schwer zerstört, doch der Wiederaufbau orientierte sich eng am historischen Stadtbild. Heute vereint Dresden auf beeindruckende Weise Vergangenheit und Gegenwart: Es ist Landeshauptstadt von Sachsen, wirtschaftliches Zentrum, Universitätsstadt sowie Standort führender Forschungseinrichtungen und gilt als Ort mit hoher Lebensqualität. Die historische Altstadt von Dresden bietet eine herausragende Dichte an kunsthistorisch bedeutenden Bauwerken. Zu den bekanntesten zählt der Zwinger, ein barockes Gesamtkunstwerk mit Pavillons, Galerien und Hofanlagen, das einst für höfische Feste und Ausstellungen errichtet wurde. Die Frauenkirche, im 18. Jahrhundert erbaut und nach ihrer Zerstörung originalgetreu wiederaufgebaut, erhebt sich mit ihrer gewaltigen Kuppel als Zeichen der Versöhnung und des Wiederaufbaus über dem Neumarkt. Die Schlosskirche im Residenzschloss zeugt mit gotischen und renaissancezeitlichen Elementen von der religiösen und dynastischen Bedeutung des Hauses Wettin. Die Semperoper, 1841 nach Plänen von Gottfried Semper eröffnet, gehört zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und verbindet klassizistische Architektur mit einer reichen Aufführungstradition. Das Residenzschloss selbst war über Jahrhunderte Sitz der sächsischen Fürsten und beherbergt heute bedeutende Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. An der Außenfassade des Stallhofs erstreckt sich der Fürstenzug, ein monumentales Wandbild aus über 23.000 Meißner Porzellanfliesen, das 35 Herrscher der Wettiner Dynastie darstellt. Die klassizistische Säulenhalle ist ein weiteres Beispiel für die architektonische Vielfalt der Altstadt. Das Grüne Gewölbe im Residenzschloss zählt zu den reichsten Schatzkammern Europas und enthält kunstvoll gearbeitete Pretiosen aus Gold, Silber, Elfenbein und Edelsteinen, darunter die berühmte Figur des Hofnarren und die Dresdner Grüne Diamantgarnitur. Das unverwechselbare Elbpanorama mit seiner Abfolge von Türmen, Kuppeln und Fassaden prägt den Eindruck Dresdens weit über die Stadtgrenzen hinaus. Die Aussicht vom Elbufer oder von den Brücken über den Fluss bietet einen beeindruckenden Blick auf die Altstadt und die umliegende Landschaft. Die Uferzonen mit ihren Wiesen, Treppenanlagen und Promenaden laden zum Verweilen und Spazieren ein und schaffen eine harmonische Verbindung von Natur und Architektur. Dresden liegt in einem gemäßigten Klima, das durch warme Sommer und kühle Winter geprägt ist. Die Flussauen der Elbe bieten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. In unmittelbarer Nähe zur Stadt befinden sich die Dresdner Heide, ein ausgedehntes Waldgebiet mit Wanderwegen, sowie das Elbsandsteingebirge mit seinen markanten Felsformationen, das sowohl als Naturparadies als auch als Ziel für Kunst- und Architekturliebhaber geschätzt wird. (c)WV
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Reiseführer Moritzburg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Moritzburg liegt nordwestlich von Dresden im Herzen des Sächsischen Elblandes und ist eng mit der Geschichte des sächsischen Hochadels verbunden. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im 14. Jahrhundert, doch der Ort gewann erst mit dem Bau eines Jagdhauses unter Herzog Moritz von Sachsen im 16. Jahrhundert an Bedeutung. Unter August dem Starken erlebte Moritzburg seine glanzvollste Epoche: Das einst einfache Jagdhaus wurde ab 1723 in ein repräsentatives barockes Jagdschloss umgebaut, das als prachtvolle Kulisse höfischer Jagdfeste und gesellschaftlicher Empfänge diente. Das Schloss wurde dabei in einen künstlich angelegten Teich eingebettet, was ihm bis heute eine besondere Lage und Wirkung verleiht. Das Jagdschloss Moritzburg ist das herausragende Wahrzeichen des Ortes und zählt zu den bedeutendsten barocken Schlossanlagen Sachsens. Der symmetrische Bau mit vier markanten Ecktürmen – dem Backturm, Amtsturm, Küchenturm und Jägerturm – diente nicht nur der Repräsentation, sondern auch funktionalen Zwecken der höfischen Haushaltung. Die reich ausgestatteten Innenräume mit Ledertapeten, Jagdtrophäen und Möbeln im Stil des sächsischen Rokoko geben Einblick in die prunkvolle Lebenswelt des sächsischen Hofes. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Sichtachsen, Alleen und Pavillons wurde als barocke Gartenanlage gestaltet und bildet bis heute den Rahmen für Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen. Das Schloss wurde durch den Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auch einem internationalen Publikum bekannt. Die umliegende Landschaft zeichnet sich durch eine Vielzahl an künstlich angelegten Teichen, dichten Mischwäldern und ausgedehnten Wildgehegen aus, die einst zur höfischen Jagdnutzung dienten. Die Teichlandschaft bei Moritzburg gehört zu den größten ihrer Art in Sachsen und ist heute ein bedeutendes Naturschutzgebiet, das seltenen Vogelarten Lebensraum bietet. Das Klima in der Region ist mild, mit ausgeprägten Jahreszeiten, die den Park und das Umland in jeweils wechselnde Stimmungen tauchen. Moritzburg verbindet in einzigartiger Weise historische Baukunst, landschaftliche Schönheit und höfische Tradition und bleibt ein Ort, der Geschichte, Natur und Kultur in vollendeter Harmonie vereint. (c)WV
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Reiseführer Meißen - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Meißen - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Meißen liegt im Sächsischen Elbland am Übergang vom Elbtalkessel zu den Hängen des Erzgebirgsvorlandes und zählt zu den ältesten Städten Sachsens. Die Stadt wurde im Jahr 929 durch König Heinrich I. mit der Gründung einer Grenzmark befestigt und entwickelte sich rasch zum politischen und kulturellen Zentrum der Region. Als Sitz der Markgrafen von Meißen und später des Bistums Meißen nahm die Stadt eine zentrale Rolle in der Geschichte Sachsens ein. Im Mittelalter war Meißen ein bedeutendes Handels- und Verwaltungszentrum. Die Gründung der Meissener Porzellanmanufaktur im Jahr 1710 durch August den Starken machte die Stadt weltberühmt und prägte ihren Ruf als Ort exquisiter Handwerkskunst. Die historische Altstadt von Meißen ist geprägt von einem harmonischen Ensemble aus spätgotischen, renaissancezeitlichen und barocken Bauten, die sich in malerischer Weise an den Hang unterhalb der Albrechtsburg schmiegen. Die Albrechtsburg gilt als erster Schlossbau Deutschlands und wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Mit ihren schlanken Türmen, den markanten Staffelgiebeln und den prachtvollen Gewölberäumen diente sie als Residenz der Wettiner und als Symbol höfischer Macht. Der angrenzende Schlosshof bietet mit seinen Arkadengängen und kunstvoll gestalteten Fassaden ein eindrucksvolles Bild spätgotischer Baukunst. Der Dom zu Meißen, ein gotisches Bauwerk mit monumentalen Türmen und filigranen Maßwerkfenstern, war über Jahrhunderte hinweg spirituelles Zentrum der Region. Das Alte Rathaus am Markt mit seiner gotischen Bausubstanz, seinem Fachwerkaufsatz und dem reich verzierten Portal steht für die städtische Selbstverwaltung und den wirtschaftlichen Aufstieg Meißens in der frühen Neuzeit. Die Meissener Porzellan-Manufaktur ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. In ihren Werkstätten und Ausstellungen lässt sich die aufwendige Herstellung des berühmten Porzellans nachvollziehen – von der Modellierung über die Bemalung bis zum Brennvorgang. Sie verkörpert höchste Handwerkskunst und wird weltweit geschätzt. Der Domherrenhof am Burgberg dokumentiert mit seiner Baugeschichte die einstige Wohn- und Lebenswelt der geistlichen Eliten Meißens. Schloss Siebeneichen, ein Renaissancebau inmitten eines ausgedehnten Landschaftsparks, wurde im 16. Jahrhundert als Landsitz errichtet und wird heute kulturell genutzt. Meißen liegt in einer von mildem Klima geprägten Region, die ideale Bedingungen für den Weinbau bietet. Die steilen Terrassen an den Elbhängen, bewachsen mit traditionsreichen Rebsorten, prägen das Landschaftsbild. Die Elbe selbst bildet mit ihren Uferzonen ein wichtiges Naturrefugium. In den angrenzenden Höhenzügen findet sich eine vielfältige Flora und Fauna, die von Weinbergen, Mischwäldern und Streuobstwiesen begleitet wird. (c)WV
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Reiseführer Mühlberg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Im südwestlichen Teil Brandenburgs, in der malerischen Elbe-Elster-Region, liegt die traditionsreiche Stadt Mühlberg, die 1230 erstmals urkundlich erwähnt wurde und bis heute reich an historischen Schätzen ist. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ist das Kloster Marienstern, ein im 13. Jahrhundert errichteter Backsteinbau, der als Zeugnis der frühen Klosterkultur in der Region gilt. Die weitläufige Anlage mit Kirche, Kreuzgang und Nebengebäuden strahlt eine besondere spirituelle Atmosphäre aus und lädt Besucher ein, die Ruhe und Geschichte dieses Ortes zu erleben. Ergänzt wird das Bild durch die Frauenkirche, ein gotisches Bauwerk aus dem frühen 16. Jahrhundert, das mit seiner schlichten Eleganz, den kunstvollen Maßwerkfenstern und seiner religiösen Bedeutung ein eindrucksvolles Beispiel der Sakralarchitektur darstellt. Nicht minder sehenswert ist das Rathaus von Mühlberg, das mit seiner markanten Fassade im Zentrum der Stadt thront und seit Jahrhunderten Sitz der städtischen Verwaltung ist. Es vermittelt Einblicke in die kommunale Geschichte und symbolisiert die bürgerliche Tradition des Ortes. Die Propstei, ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammend, besticht durch ihre einzigartigen Wand- und Deckenmalereien, die von hoher künstlerischer Qualität sind und bis heute ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Bau- und Kunstgeschichte ablegen. Abgerundet wird das Ensemble durch Schloss Mühlberg, das am Rande der Altstadt liegt und mit seiner imposanten Erscheinung die wechselvolle Geschichte der Stadt widerspiegelt. Es diente verschiedenen Adelsfamilien als Residenz und ist heute ein wichtiger kultureller Anlaufpunkt. Mit Kloster, Kirchen, Rathaus, Propstei und Schloss bietet Mühlberg eine außergewöhnliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, die den Ort zu einem lohnenden Ziel für geschichts- und kulturinteressierte Besucher machen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Touristinformation Museum Mühlberg, Klosterstraße 9, 04931 Mühlberg/Elbe, Tel. 035342-837002, www.landkreis-elbe-elster.de
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Reiseführer Torgau - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
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Torgau liegt am westlichen Elbufer im Norden des Sächsischen Elblandes und zählt zu den kunsthistorisch bedeutendsten Städten Sachsens. Die Geschichte der Stadt reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Siedlung bestand. Im Mittelalter entwickelte sich Torgau zu einem wettinischen Herrschaftszentrum und wurde 1267 erstmals als Stadt erwähnt. Im 16. Jahrhundert erlebte Torgau unter Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen eine Blütezeit und wurde zeitweise zur Residenzstadt des sächsischen Hofes. Die Reformation hinterließ hier ebenso tiefgreifende Spuren wie der Dreißigjährige Krieg, dessen religiöse Auseinandersetzungen sich auch architektonisch in der Stadt widerspiegeln. Das markanteste Bauwerk Torgaus ist Schloss Hartenfels, das als eines der frühesten Beispiele der Frührenaissance in Deutschland gilt. Die Schlossanlage wurde im 15. und 16. Jahrhundert auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Burg errichtet und durch namhafte Architekten wie Konrad Krebs und Nickel Gromann vollendet. Charakteristisch ist der repräsentative Große Wendelstein, eine freitragende steinerne Wendeltreppe im Innenhof, die ohne Mittelpfeiler auskommt. Der Schlosshof dient heute als Ort für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Vom Hausmannsturm aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Dächer der Altstadt, die Elbwiesen und das Umland. Das Rathaus am Marktplatz ist ein eindrucksvolles Beispiel spätgotisch-frühneuzeitlicher Baukunst. Mit seiner farblich akzentuierten Fassade, den Staffelgiebeln und der turmartigen Gliederung vermittelt es die Bedeutung Torgaus als Verwaltungszentrum der Kurfürstenzeit. Im Inneren befinden sich historische Sitzungssäle und ein Archiv mit wertvollen Urkunden zur Stadtgeschichte. Die Kirche St. Marien ist eine spätgotische Hallenkirche, deren Bau um 1400 begonnen wurde. Sie gilt als eines der bedeutendsten Gotteshäuser der Reformation: Hier predigte Martin Luther, und seine Frau Katharina von Bora wurde 1552 in der Kirche bestattet. Das Innere der Kirche ist geprägt durch eine kunstvolle Gewölbestruktur, Maßwerkfenster und eine barocke Orgel. Die Alte Apotheke gegenüber dem Schloss ist ein gut erhaltenes bürgerliches Renaissancegebäude mit Sandsteinportal und Reliefs, das heute museal genutzt wird. Torgau liegt in einer weitläufigen Elbflussebene mit fruchtbaren Böden, Auenlandschaften und sanften Erhebungen. Die Elbwiesen bieten Lebensraum für zahlreiche geschützte Vogelarten und dienen als Naherholungsgebiet. Das Klima ist gemäßigt mit trockenen Sommern und milden Wintern. Die Nähe zu Radwegen, Flusswanderungen und Naturschutzgebieten macht Torgau zu einem Ort, der Geschichte, Architektur und Landschaft in seltener Dichte vereint. (c)WV
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Reiseführer Lutterstadt-Wittenberg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Lutterstadt-Wittenberg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Die traditionsreiche Lutherstadt-Wittenberg im Herzen der Region Wittenberg in Sachsen-Anhalt ist ein bedeutendes Zentrum der Reformationsgeschichte und ein wahres Juwel der Renaissancekultur. Hier schlug Martin Luther im Jahr 1517 an die Tür der Schlosskirche seine 95 Thesen, ein Ereignis, das die religiöse und politische Landschaft Europas nachhaltig veränderte und Wittenberg weltweite Bekanntheit bescherte. Die Schlosskirche, ein Meisterwerk spätgotischer Architektur, ist heute ein zentraler Erinnerungsort und bewahrt das Erbe dieser revolutionären Epoche. Das Lutherhaus, ursprünglich ein Augustinerkloster und später Wohn- und Wirkungsstätte des Reformators, zählt zu den bedeutendsten musealen Einrichtungen der Reformationsgeschichte und bietet detaillierte Einblicke in Luthers Leben, sein theologisches Wirken und die gesellschaftlichen Umbrüche seiner Zeit. Ebenso eindrucksvoll ist das Melanchthonhaus, das dem humanistischen Gelehrten und Mitstreiter Philipp Melanchthon gewidmet ist und mit seinen original erhaltenen Räumen ein authentisches Bild des Gelehrtenlebens des 16. Jahrhunderts vermittelt. Der Marktplatz, umrahmt von eindrucksvollen Renaissancebauten, bildet das pulsierende Herz der Stadt. Das imposante Rathaus mit seiner prächtigen Fassade zeugt vom einstigen Selbstbewusstsein der Bürgerschaft, während der Cranachhof die künstlerische Blüte der Reformationszeit widerspiegelt. Hier betrieb Lucas Cranach der Ältere, einer der bedeutendsten Maler und Grafiker der Renaissance, seine Werkstatt und schuf zahlreiche Porträts und religiöse Kunstwerke, die europaweit Anerkennung fanden. Wittenberg bewahrt jedoch nicht nur ein einzigartiges historisches Erbe, sondern bietet mit dem nahegelegenen UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe auch ein Naturparadies von herausragender Schönheit. Die weiten Auenlandschaften, alten Elbarme und artenreichen Wälder sind ein Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten und laden zu ausgedehnten Spaziergängen und Naturbeobachtungen ein. In Lutherstadt-Wittenberg verschmelzen die Spuren der Reformation, das reiche künstlerische Erbe und die eindrucksvolle Naturlandschaft zu einem unvergleichlichen Gesamterlebnis, das Besucher aus aller Welt fasziniert und nachhaltig beeindruckt. (c)WV
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Reiseführer Zerbst - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Zerbst - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Zerbst in der Region Anhalt-Bitterfeld ist eine geschichtsträchtige Stadt, deren Wurzeln bis in das frühe Mittelalter zurückreichen und die als Heimatstadt Katharina der Großen internationale Bekanntheit erlangte. Die Stadt war über Jahrhunderte Residenz der Fürsten von Anhalt-Zerbst und bewahrt bis heute bedeutende Zeugnisse ihrer einstigen Blütezeit. Das einst prachtvolle Schloss Zerbst, dessen imposante Schlossruine heute das Stadtbild prägt, war eines der bedeutendsten Barockschlösser Mitteldeutschlands und zeugt mit dem erhaltenen Ostflügel von der einstigen fürstlichen Prachtentfaltung. Auch die Kavaliershäuser, die Teil des ehemaligen Schlossensembles waren, sind architektonische Juwelen des Barocks und erinnern an das höfische Leben dieser Zeit. Die Ruine der Nikolaikirche, eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche, vermittelt mit ihren mächtigen Mauern und den erhaltenen Strebepfeilern ein eindrucksvolles Bild der einstigen sakralen Pracht und religiösen Bedeutung der Stadt. Auf dem Marktplatz steht die Rolandstatue, ein Wahrzeichen städtischer Freiheit und Rechtsprechung, das seit dem Mittelalter ein Symbol für das Selbstbewusstsein der Bürgerschaft darstellt. Nicht weit von Zerbst erhebt sich die Burg Walternienburg, eine mächtige mittelalterliche Anlage, die mit ihrem markanten Bergfried und den erhaltenen Wehranlagen ein authentisches Bild des Lebens in einer mittelalterlichen Burg vermittelt und heute ein beliebtes Ziel für historisch Interessierte ist. Die reiche Geschichte, die architektonischen Zeugnisse und die malerische Umgebung machen Zerbst zu einem faszinierenden Reiseziel, das Kultur, Historie und landschaftliche Schönheit eindrucksvoll vereint. (c)WV
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Reiseführer Dessau-Roßlau - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
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Am 1. Juli 2007 schlossen sich die benachbarten Städte Dessau und Roßlau zur neuen kreisfreien Doppelstadt Dessau-Roßlau zusammen, die sich beiderseits der Elbe erstreckt und von einer außergewöhnlich reichhaltigen Kulturlandschaft umgeben ist. Der gesamte von Elbe und Mulde geprägte Landstrich mit seinen Auenwäldern, Wiesen und Altwassern steht heute als Biosphärenreservat Mittelelbe unter dem Schutz der UNESCO und zählt zu den wertvollsten Naturräumen Mitteldeutschlands. Internationale Bedeutung erlangte Dessau als Wirkungsstätte des Bauhauses, das 1925/26 hierher übersiedelte und die Stadt zur Hauptstadt der Moderne machte. Das von Walter Gropius entworfene Bauhausgebäude entstand zeitgleich mit der benachbarten Siedlung der Meisterhäuser, in denen Künstler wie Paul Klee, Wassily Kandinsky und Lyonel Feininger lebten und arbeiteten. Diese Bauwerke sowie zahlreiche weitere Bauhausbauten im Stadtgebiet sind bis heute erhalten und vermitteln eindrucksvoll die Ideen der klassischen Moderne. Ein weiterer kultureller Schwerpunkt ist das Gartenreich Dessau-Wörlitz, das unter Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau im späten 18. Jahrhundert entstand und eine europaweit einzigartige Verbindung von Landschaft, Architektur und Aufklärungsidealen darstellt. Schlösser, Parks, Sichtachsen, Alleen und Kleinarchitekturen fügen sich hier so harmonisch in die Auenlandschaft ein, dass der gesamte Raum den Charakter eines weitläufigen Landschaftsparks annimmt. Zu den bedeutenden Anlagen rund um Dessau zählen das klassizistische Schloss Luisium mit englischem Garten, das Rokokoensemble Mosigkau, der Landschaftspark Großkühnau sowie das Georgium mit der Anhaltischen Gemäldegalerie, die gemeinsam mit Oranienbaum und den Wörlitzer Anlagen eine geschlossene Kulturlandschaft von internationalem Rang bilden. Während Dessau vor allem als Bauhausstadt bekannt wurde, war Roßlau traditionell eine Schifferstadt an der Elbe. Zu den markanten Bauwerken zählen hier die mittelalterliche Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert sowie klassizistische Bauten des Architekten Bandhauer. Die Geschichte Dessaus ist zudem eng mit bedeutenden Persönlichkeiten verbunden, darunter Kurt Weill, Wilhelm Müller und Moses Mendelssohn, die hier geboren wurden. Das Technikmuseum Hugo Junkers erinnert an den großen Flugzeugpionier und seine bahnbrechenden Entwicklungen. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch Museen, Galerien, das vielseitige Programm des Anhaltischen Theaters sowie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten entlang der Elbe und in der umliegenden Auenlandschaft, die Dessau-Roßlau zu einem besonders facettenreichen Ziel entlang des Flusses machen. (c)WV
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Reiseführer Schönebeck - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Die traditionsreiche Stadt Schönebeck an der Elbe vereint Geschichte, Kultur und Natur auf eindrucksvolle Weise und bietet Besuchern eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, die Jahrhunderte und sogar Jahrtausende umspannen. Besonders bekannt ist der Stadtteil Bad Salzelmen, der seit mehr als 800 Jahren eng mit der Salzgewinnung verbunden ist und als ältestes Soleheilbad Deutschlands gilt. Hier bildet das imposante Gradierwerk das Herzstück des Soleparks. Zwischen 1756 und 1765 errichtet, misst es beeindruckende 1837 Meter in der Länge und ist damit eine der größten Anlagen seiner Art in Europa. Seine gewaltigen Holzkonstruktionen, durch die salzhaltige Sole rieselt, dienten einst der Salzgewinnung und sind heute Teil eines modernen Kur- und Erholungsangebots, das Besucher mit einem einzigartigen Gesundheitsklima anzieht. Auch die Altstadt von Schönebeck birgt wertvolle Relikte vergangener Zeiten. Teile der mittelalterlichen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert sind bis heute erhalten, und die Johanniskirche sowie das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert zeugen mit ihren Fassaden und architektonischen Details vom einstigen Wohlstand der Stadt. Schönebeck überrascht zudem mit einer Verbindung zur Urgeschichte: In Pömmelte wurde ein prähistorisches Ringheiligtum entdeckt, eine Kreisgrabenanlage aus dem 3. Jahrtausend v. Chr., die inzwischen vollständig rekonstruiert ist. Dieses beeindruckende Bauwerk, oft als „deutsches Stonehenge“ bezeichnet, vermittelt einzigartige Einblicke in die Welt der Frühbronzezeit und die spirituellen Vorstellungen der Menschen jener Epoche. Die malerische Lage an der Elbe, umgeben von Auen und sanften Landschaften, bietet zusätzlich ideale Bedingungen für Ausflüge und Naturerlebnisse. So vereint Schönebeck auf harmonische Weise Salzgeschichte, sakrale Baukunst, mittelalterliche Stadtentwicklung und vorgeschichtliches Erbe und macht den Ort zu einem unvergesslichen Ziel für Kultur- und Naturfreunde gleichermaßen. (c)WV
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Reiseführer Magdeburg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Magdeburg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
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Magdeburg, die lebendige Hauptstadt von Sachsen-Anhalt, liegt an der mittleren Elbe und blickt auf eine mehr als 1200-jährige Geschichte zurück, die sie zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum der Region macht. Wahrzeichen der Stadt ist der imposante Dom St. Mauritius und Katharina, dessen Bau 1209 nach einem verheerenden Brand des ottonischen Vorgängerbaus begann. Bis zur Vollendung im Jahr 1520 entstanden bedeutende Kunstwerke wie die klugen und törichten Jungfrauen in der Paradiesvorhalle, das Herrscherpaar in der sechzehneckigen Kapelle sowie die Darstellungen der Schutzpatrone Mauritius und Katharina. Aus dem ottonischen Bau wurden der Rosenporphyr-Taufstein und die Säulen im Hohen Chor in den Neubau integriert, ebenso das Grab Ottos des Großen mit seiner marmornen Deckplatte. Mit seiner Größe, der reichen Figurenwelt und seiner langen Baugeschichte zählt der Magdeburger Dom zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen Deutschlands. Ein weiteres architektonisches Juwel ist das ehemalige Kloster Unser Lieben Frauen, das zwischen 1063 und 1078 entstand und zu den besterhaltenen romanischen Bauwerken Mitteldeutschlands gehört. Die dreischiffige Säulenbasilika beeindruckt durch den Wechsel von hellen und rötlichen Sandsteinquadern, durch ihre Arkaden und durch die frühgotischen Gewölbe, die ab 1220 eingebaut wurden. Angeschlossen sind der Kreuzgang, die Klausurgewölbe sowie das zweigeschossige Brunnenhaus am Ostflügel, das als architektonische Besonderheit gilt. Einen starken Kontrast bildet die Grüne Zitadelle, das letzte Werk von Friedensreich Hundertwasser, das mit seinen farbenfrohen Fassaden, unregelmäßigen Formen und begrünten Dächern die Handschrift des Künstlers eindrucksvoll in die Gegenwart überträgt. Im Herzen der Stadt liegt der Alte Markt mit dem Magdeburger Reiter, einer Kopie des ersten frei stehenden Reiterstandbildes nördlich der Alpen, das die Herrschertradition der Stadt verkörpert. Auch die Kirchen St. Petri und St. Johannis zählen zu den prägenden Bauwerken und erinnern an die religiöse und kulturelle Vielfalt der Stadt. Magdeburg ist aber nicht nur reich an Baukunst, sondern auch eine Stadt der Erholung: Spaziergänge entlang der Elbpromenade, Radtouren durch die weitläufigen Grünanlagen und Schifffahrten auf der Elbe eröffnen neue Perspektiven auf die Stadt und ihre Geschichte. So verbindet Magdeburg eindrucksvoll mittelalterliche Tradition, romanische und gotische Architektur mit moderner Kunst und lebendigem urbanem Leben und bietet Besuchern eine spannende Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. (c)WV
==> Reisebericht 'Magdeburg überrascht!'
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'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt
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Reiseführer Burg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
In der geschichtsträchtigen Region Jerichower Land, unweit der Landeshauptstadt Magdeburg, liegt die sehenswerte Stadt Burg, die aufgrund ihrer markanten Silhouette auch als „Stadt der Türme“ bekannt ist. Bereits im Jahr 948 erstmals urkundlich erwähnt, blickt Burg auf eine mehr als tausendjährige Vergangenheit zurück, die bis heute in zahlreichen Bauwerken sichtbar geblieben ist. Besonders eindrucksvoll sind die Stadttürme, die wie steinerne Wächter das Stadtbild prägen. Der Berliner Torturm aus dem 14. Jahrhundert ist ein imposantes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur und erzählt von den Zeiten, als Burg ein bedeutendes Handels- und Verteidigungszentrum war. Ergänzt wird dieses Ensemble durch den Kuhturm aus dem 16. Jahrhundert, der eng mit der Stadtmauer verbunden ist und als wichtiger Bestandteil der historischen Befestigung diente. Der sagenumwobene Hexenturm aus dem 11. Jahrhundert, der einst als Gefängnis genutzt wurde, sowie der 27 Meter hohe Bismarckturm, ein Wahrzeichen nationaler Erinnerungskultur, runden das eindrucksvolle Turmpanorama ab. Auch die sakralen Bauten der Stadt beeindrucken mit ihrer architektonischen Vielfalt. Die Nicolaikirche und die Oberkirche, beide Zeugnisse romanischer und gotischer Baukunst, laden Besucher zu einer Entdeckungsreise in die geistliche Geschichte der Region ein. Das historische Rathaus mit seiner prächtigen Fassade und seiner repräsentativen Bauweise spiegelt das Selbstbewusstsein der Stadtbürger vergangener Jahrhunderte wider und bildet zusammen mit den Kirchen und Türmen ein harmonisches Ensemble im Stadtkern. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch die historische Gerberei, die anschaulich die alte Tradition der Lederverarbeitung dokumentiert und den Besuchern die Möglichkeit bietet, in ein fast vergessenes Handwerk einzutauchen. Mit ihrer reizvollen Mischung aus mittelalterlicher Architektur, reichem Kulturerbe und lebendiger Geschichte ist die Stadt Burg ein faszinierendes Ziel, das die Besucher mit seinem unverwechselbaren Flair begeistert. (c)WV
'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt
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Reiseführer Jerichow - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Im Zentrum des traditionsreichen Jerichower Landes erhebt sich die Stadt Jerichow, die mit ihrem eindrucksvollen Kloster zu den wichtigsten kulturhistorischen Orten Sachsen-Anhalts zählt. Bereits Ende 1144 wird Jerichow erstmals urkundlich erwähnt, doch seine wahre Bedeutung erhielt der Ort durch die Gründung des Prämonstratenserstifts St. Marien und St. Nikolai. Gestiftet von Graf Hartwig von Stade, begann der Bau der Stiftskirche im Jahr 1148 und setzte damit Maßstäbe für die Backsteinarchitektur im gesamten norddeutschen Raum. Die dreischiffige, kreuzförmige Basilika mit ihrem weit ausladenden Chor und den Apsiden der Querschiffe gilt als eines der ältesten und eindrucksvollsten Bauwerke dieser Epoche. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage erweitert und um bedeutende architektonische Elemente ergänzt, darunter die zweischiffige Krypta, die Westtürme sowie der Kreuzgang, dessen gotische Züge von der Baukunst des Magdeburger Doms beeinflusst wurden. Diese Kombination aus romanischer Strenge und gotischer Eleganz verleiht dem Kloster Jerichow seine unverwechselbare Ausstrahlung. Bis heute gehört die Anlage zu den besterhaltenen Klöstern der Prämonstratenser in Deutschland und zieht Besucher mit ihrer spirituellen Atmosphäre und ihrer architektonischen Vollkommenheit in ihren Bann. Neben dem Kloster besitzt Jerichow weitere historische Schätze, wie die spätromanische Stadtkirche, die Ende des 12. Jahrhunderts errichtet wurde. Ihre eindrucksvolle Silhouette, ergänzt durch barocke Ausstattungsstücke und Reliefgrabsteine, macht sie zu einem Ort, an dem sich Geschichte, Glauben und Kunst auf besondere Weise vereinen. Mit seiner einmaligen Mischung aus sakraler Architektur, tief verwurzelter Geschichte und landschaftlicher Schönheit ist Jerichow ein unverzichtbares Ziel für alle, die die Kultur Sachsen-Anhalts in ihrer reinsten Form erleben möchten. (c)WV
'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt
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Reiseführer Tangermünde - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Tangermünde - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
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Am Ufer der Elbe liegt die faszinierende Kleinstadt Tangermünde, die mit ihrer fast tausendjährigen Geschichte und ihrem einmaligen mittelalterlichen Stadtbild zu den eindrucksvollsten Orten der Altmark zählt und deren Glanzzeiten eng mit der Hanse und der Rolle als kaiserliche Residenz verbunden sind. Noch heute umschließt die nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren über 20 Türmen die historische Altstadt und vermittelt Besuchern das Gefühl, durch ein lebendiges Freilichtmuseum zu wandeln. Ihre mächtigen Tore, das Neustädter Tor mit seinen charakteristischen Spitzhelmen, das Hünerdorfer Tor und das Elbtor, sind Meisterwerke norddeutscher Befestigungskunst und erinnern an die Zeit, als Tangermünde eine wohlhabende Handels- und Hansestadt war. Ein Höhepunkt der Stadt ist die monumentale St.-Stephanskirche, deren Turm sich als höchster von zwölf Stadttürmen über die Dächer erhebt. Mit ihrer eindrucksvollen Orgel von Hans Scherer dem Jüngeren, den kunstvollen Glasfenstern und ihrer weiträumigen Hallenarchitektur zählt sie zu den bedeutendsten Kirchenbauten der Region. Ergänzt wird das geistliche Erbe durch die kleinere St.-Nikolaikirche, die einst als Kirche der Kaufleute und Schiffer diente und von der langen Handelsgeschichte der Stadt erzählt. Nicht weniger beeindruckend ist das historische Rathaus am Marktplatz, dessen prachtvoller Schaugiebel im Stil der norddeutschen Backsteingotik mit filigranen Verzierungen und dekorativen Maßwerken die Macht und den Stolz der Bürgerschaft eindrucksvoll widerspiegelt. Der Markt selbst mit seinen Fachwerkhäusern, kleinen Läden und Cafés bildet bis heute das lebendige Herz der Stadt. Die Burganlage, die einst von Kaiser Karl IV. zur Kaiserpfalz ausgebaut wurde, ist nur noch in Resten erhalten, doch ihre Lage hoch über der Elbe verdeutlicht die einstige strategische Bedeutung Tangermündes und erinnert an die Zeit, als Kaiser und Fürsten hier Hof hielten. Der Storchenturm, Teil der mittelalterlichen Befestigung, ist ein markantes Wahrzeichen und erinnert zugleich an die reiche Tierwelt der Elbtalaue, in der Störche bis heute ihren Lebensraum finden. Malerische Fachwerkhäuser, enge Gassen und liebevoll restaurierte Gebäude prägen die Altstadt und lassen die Vergangenheit auf Schritt und Tritt lebendig werden. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Geschichte, Architektur und lebendiger Gegenwartskultur, bereichert durch Straßencafés, Märkte, Feste und das unverwechselbare Flair der Elbe, ist Tangermünde ein unvergessliches Ziel für Reisende, die das historische Herz Sachsen-Anhalts erleben möchten. (c)WV
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Reiseführer Stendal - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
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Die bezaubernde Stadt Stendal begeistert mit ihrem kulturellen Erbe Besucher aus aller Welt. Als größte Stadt der Altmark und historisches Zentrum der Region blickt sie auf eine lange und faszinierende Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1022 reicht und eng mit dem Aufstieg der Hanse sowie mit der Entwicklung des norddeutschen Handels verbunden ist. Ein unverkennbares Wahrzeichen ist der imposante Dom St. Nikolaus, dessen spätgotischer Backsteinbau zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert entstand und mit seinen eindrucksvollen Glasmalereien, dem kunstvollen Chorgestühl und den prächtigen Altären zu den bedeutendsten Sakralbauten Mitteldeutschlands zählt. Der Dom thront am Rande der Altstadt und verleiht Stendal ein unverwechselbares Profil. Nicht minder eindrucksvoll ist die Marienkirche im Herzen der Stadt, deren gotische Architektur mit den hohen Fenstern und dem reich ausgestatteten Innenraum den Wohlstand der Bürger im Spätmittelalter widerspiegelt. Das Rathaus mit seiner kunstvoll gegliederten Fassade ist ein weiteres Highlight und wird durch die Rolandstatue ergänzt, die seit dem 16. Jahrhundert als Symbol für Recht, Freiheit und städtische Selbstständigkeit gilt. Die mächtigen Stadttore, allen voran das Uenglinger Tor mit seinen verzierten Backsteinformen und das Tangermünder Tor mit seiner wuchtigen Erscheinung, gehören zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Bauwerken Norddeutschlands und erinnern an die Wehrhaftigkeit der einst blühenden Handelsstadt. Beim Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren malerischen Fachwerk- und Backsteinbauten, den kleinen Gassen und Plätzen spüren Besucher die lebendige Geschichte auf Schritt und Tritt. Heute verbindet Stendal seine reiche Vergangenheit mit einer aktiven Kulturszene, zahlreichen Veranstaltungen und der Rolle als Hochschulstandort, was der Stadt ein modernes, weltoffenes Gesicht verleiht. So ist Stendal nicht nur ein Ort der Geschichte, sondern auch ein lebendiges Zentrum voller Leben, das Besucher mit seiner Vielfalt, seinem Charme und seiner traditionsreichen Atmosphäre begeistert. (c)WV
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Reiseführer Sandau - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
In der malerischen Region Stendal in Sachsen-Anhalt liegt die charmante Stadt Sandau, deren Geschichte, Lage und Architektur Besucher seit Jahrhunderten faszinieren. Ein besonderes Juwel ist die eindrucksvolle Pfarrkirche St. Laurentius und St. Nikolaus, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen und die zu den ältesten Sakralbauten der Region zählt. Die Sandauer Pfarrkirche präsentiert sich als eindrucksvolles Beispiel spätromanischer Backsteinarchitektur, errichtet als dreischiffige Basilika ohne Querschiff und damit in ihrer Form eher selten im nördlichen Deutschland. Im Inneren offenbart sich ein faszinierendes Zusammenspiel verschiedener Baustile, das die wechselvolle Baugeschichte widerspiegelt. Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1695 wurde die Kirche im barocken Stil neu ausgestattet, wovon kunstvolle Stuckelemente und barocke Fensteröffnungen bis heute zeugen. Trotz schwerer Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg hat das Gotteshaus seinen besonderen Charakter bewahrt und wurde in den 1970er Jahren behutsam restauriert. Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken zählt der romanische Taufstein mit seinem markanten Rankenfries, ein eindrucksvolles Werk mittelalterlicher Steinmetzkunst, das Besucher unmittelbar in die Zeit der Entstehung zurückversetzt. Auch der schrittweise Wiederaufbau des Turmes rückt zunehmend in den Mittelpunkt, denn er soll künftig nicht nur den historischen Glockenstuhl beherbergen, sondern auch als Aussichtspunkt dienen, von dem sich ein weiter Blick über die Dächer von Sandau, die Elbauen und die vorbeiziehende Elbe eröffnet. Eingebettet in eine reizvolle Landschaft, die von Auen, Flussläufen und alten Handelswegen geprägt ist, verbindet Sandau auf besondere Weise spirituelles Erbe, architektonische Schönheit und die stille Kraft der Natur. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kirchberg 1, 39524 Sandau, Tel. +49(0)39383-236, www.kirchturm-sandau.de
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Reiseführer Havelberg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
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Im malerischen Herzen der Region Stendal in Sachsen-Anhalt liegt die reizvolle Hansestadt Havelberg, deren Geschichte bis in die Mitte des 10. Jahrhunderts zurückreicht, als König Otto I. hier ein Bistum gründete und damit den Grundstein für die weitere Entwicklung legte. Das historische Zentrum erstreckt sich auf einer Insel in der Havel, die als Altstadtinsel bekannt ist und mit ihrem besonderen Charme und der Lage im Wasser Besucher sofort in den Bann zieht. Hoch über ihr erhebt sich der imposante Havelberger Dom St. Marien, eines der bedeutendsten Bauwerke an der Straße der Romanik. Der wuchtige Westbau aus Backstein vermittelt mit seiner ornamentlosen Strenge ein eindrucksvolles Beispiel romanischer Architektur, während im Inneren gotische Gewölbe, ein reicher Domschatz und kunstvolle Ausstattungsstücke vom Wandel der Epochen zeugen. Die Hospitalkapelle St. Anna aus dem 15. Jahrhundert, ein seltener achteckiger Backsteinbau, gehört zu den stillen Kleinoden der Stadt und lädt zu Besinnung und Ruhe ein. Beim Spaziergang über die Altstadtinsel begegnet man Fachwerkhäusern, engen Gassen und Plätzen, die von der einstigen Bedeutung Havelbergs als Hansestadt künden, denn die günstige Lage an der Havel und die Nähe zur Elbe machten den Ort im Mittelalter zu einem wichtigen Handelszentrum. Das Rathaus mit seiner charakteristischen Fassade gilt als Symbol bürgerlichen Selbstbewusstseins und ist ein beliebtes Motiv für Besucher. Heute lebt die Stadt nicht nur von ihrer Geschichte, sondern auch von kulturellen Ereignissen wie dem Pferdemarkt oder den Dommusiken, die Gäste aus nah und fern anziehen. Die idyllische Flusslandschaft lädt zu Bootstouren, Radfahrten und Wanderungen ein, und die weiten Elbauen ringsum sind ein Paradies für Naturfreunde und Vogelbeobachter. So vereint Havelberg auf einzigartige Weise sakrale Baukunst, mittelalterliche Stadtgeschichte, lebendige Kultur und erholsame Natur zu einem vielseitigen Erlebnis, das die besondere Atmosphäre der Altmark eindrucksvoll widerspiegelt. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes Sachsen-Anhalt - Werben
Die idyllische Hansestadt Werben in der malerischen Elblandschaft zählt zu den kleinsten Städten Deutschlands und begeistert Besucher mit ihrer reichen Geschichte und zahlreichen sehenswerten Bauwerken. Entlang des Ufers der Elbe verläuft der bekannte Elberadweg, der Radfahrern und Naturliebhabern gleichermaßen ein unvergessliches Erlebnis bietet und weite Blicke über die Auenlandschaft eröffnet, die in jeder Jahreszeit mit wechselnden Farben und Stimmungen fasziniert. Ein besonderes Merkmal von Werben ist die Gierfähre bei Stromkilometer 422, die ohne Motor allein durch die Kraft der Strömung die Elbe überquert und eine Verbindung nach Havelberg schafft. Diese traditionelle Fährverbindung ist nicht nur ein praktisches Transportmittel, sondern zugleich ein lebendiges Relikt aus vergangenen Jahrhunderten, das bis heute die Ursprünglichkeit der Region spürbar macht. Die Geschichte von Werben reicht bis ins Mittelalter zurück, und 1358 wurde die Stadt Mitglied der Hanse, wodurch sie zu einem wichtigen Knotenpunkt im Handel avancierte. Ein eindrucksvolles Zeugnis dieser Epoche ist die Komturei des Johanniterordens, die älteste Gründung des Ordens auf norddeutschem Boden, gelegen neben der eindrucksvollen St.-Johannis-Kirche. Auch die Lamberti-Kapelle verweist auf die geistliche und kulturelle Bedeutung der Stadt und vermittelt den Einfluss des Ordens in der Region. Von der einst mächtigen Stadtmauer mit ihren fünf Toren sind nur noch Reste erhalten, doch das imposante Elbtor, ein Bauwerk aus Backstein um 1460/70, überdauert als Heimatmuseum mit Aussichtsplattform und eröffnet weite Panoramen über die Elblandschaft. Die gotische Pfarrkirche St. Johannis beeindruckt mit ihrer eindrucksvollen Architektur und kunstvollen Ausstattung, während die Kapelle des Heilig-Geist-Spitals, auch Salzkirche genannt, im 18. Jahrhundert als Lagerhaus für Salz diente und bis heute an die wirtschaftliche Bedeutung vergangener Zeiten erinnert. Das Stadtbild von Werben wird geprägt von zahlreichen Fachwerkhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die mit ihren kunstvollen Schnitzereien und farbenfrohen Fassaden das historische Flair lebendig halten. Alljährlich finden in Werben Veranstaltungen wie die Biedermeier-Festtage statt, die den Ort in ein lebendiges Schauspiel der Geschichte verwandeln und die Besucher mitten in das 19. Jahrhundert zurückversetzen. Mit seiner Mischung aus reicher Geschichte, malerischer Natur und lebendiger Tradition ist Werben ein unvergleichliches Reiseziel an der Elbe. (c)WV
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Reiseführer Wittenberge* - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Wittenberge* - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Wittenberge, die größte Stadt der Prignitz, liegt malerisch am Ufer der Elbe und vereint Geschichte, Kultur und Natur zu einem eindrucksvollen Gesamtbild. Die Stadt wurde im Mittelalter gegründet und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Industrie- und Verkehrszentrum, dessen Spuren bis heute sichtbar sind. Wahrzeichen und ältestes Bauwerk ist das Steintor aus dem 13. Jahrhundert, dessen markanter Turm mit seinen steilen Zinnen als Teil der ehemaligen Stadtbefestigung bis heute erhalten blieb und Besucher an die wehrhafte Vergangenheit erinnert. Es gilt als Symbol für das historische Erbe und den Stolz der Stadt. Von hier aus führt der Blick weiter zum grandiosen Elbpanorama, das eine der schönsten Flusslandschaften Mitteleuropas eröffnet. Die breiten Wasserwege, die Auenlandschaften und die weite Sicht auf die Elbniederung machen die Stadt zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde und Erholungssuchende, die die stille Schönheit des Flusses auf Spaziergängen, Radwegen oder bei Schifffahrten erleben können. Neben dieser einzigartigen Naturkulisse dokumentieren zahlreiche Bauwerke die industrielle Vergangenheit Wittenberges. Die Alte Ölmühle, ein imposantes Industriegebäude aus dem 19. Jahrhundert, zeugt von der Blütezeit der Stadt als Zentrum der Ölproduktion und hat sich heute zu einem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsort gewandelt. Mit Restaurants, Hotel, Erlebnisbereich und wechselnden Ausstellungen schlägt sie eine Brücke zwischen Geschichte und moderner Nutzung. Ebenfalls ein markantes Zeugnis der Industriegeschichte ist das Kranhaus im Hafen, ein technisches Denkmal aus der Zeit der Industrialisierung, das an die Bedeutung Wittenberges als Hafen- und Handelsstadt erinnert. Zusammen verkörpern Steintor, Elbpanorama, Alte Ölmühle und Kranhaus die Verbindung von historischer Tradition, natürlicher Schönheit und industriellem Erbe, die Wittenberge zu einem faszinierenden Reiseziel an der Elbe machen. (c)WV
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Reiseführer Gartow-Schnackenburg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Gartow-Schnackenburg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Am westlichen Ufer der Elbe, im historischen Wendland gelegen, befindet sich die idyllische Gemeinde Gartow-Schnackenburg, ein Ort, der mit seiner bewegten Vergangenheit, seinen kulturellen Schätzen und seiner landschaftlichen Schönheit gleichermaßen begeistert. Gartow war bereits in der jüngeren Steinzeit besiedelt, wovon zahlreiche archäologische Funde zeugen, und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem wichtigen Siedlungs- und Handelsplatz in der Region. Besonders der Ortsteil Schnackenburg erlangte im 20. Jahrhundert große Bedeutung, da er zu Zeiten der deutschen Teilung der östlichste Grenzort Westdeutschlands war. Heute erinnert das Grenzlandmuseum, das direkt am Hafeneingang liegt, eindrucksvoll an diese bewegte Epoche. Mit einer Vielzahl von Exponaten, anschaulichen Dokumentationen und Zeitzeugenberichten wird hier die Geschichte der innerdeutschen Grenze lebendig und für Besucher aller Generationen nachvollziehbar. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk ist die St.-Nicolai-Kirche im Herzen von Schnackenburg, deren Ursprünge ins Mittelalter zurückreichen. Besonders sehenswert ist der barocke Taufengel, ein kunstvoll gearbeitetes Meisterwerk, das an Seilen über dem Kirchenschiff schwebt und als Symbol für Glauben und Hoffnung gilt. Neben diesen kulturellen Höhepunkten bietet die Region auch zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu genießen. Die Elbufer und die angrenzenden Auenlandschaften laden zu erholsamen Spaziergängen und ausgedehnten Radtouren ein, während die umliegenden Wälder Ruhe und Erholung versprechen. Vom malerischen Hafen von Schnackenburg aus können Besucher zudem Bootsausflüge unternehmen und die Elbe aus einer besonderen Perspektive erleben. Gartow-Schnackenburg ist damit ein Ziel, das Geschichte, Kultur und Natur in idealer Weise miteinander verbindet und jedem Besucher unvergessliche Eindrücke vermittelt. (c)WV
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Reiseführer Dömitz - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Dömitz - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Dömitz in der Region Ludwigslust-Parchim entwickelte sich an einem strategisch wichtigen Übergang über die Elbe und wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt erhielt früh städtische Rechte und wurde durch ihre Lage im Dreiländereck von Mecklenburg, Brandenburg und Niedersachsen zu einem bedeutenden Handels- und Militärstandort. Die historische Altstadt bewahrt bis heute den mittelalterlichen Grundriss und wird von zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern geprägt, die überwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen und die Entwicklung bürgerlicher Wohn- und Handwerkskultur dokumentieren. Viele dieser Gebäude zeigen verzierte Schwellenbalken und geschnitzte Holzelemente, die typisch für die regionale Fachwerkarchitektur sind. Das Rathaus, ein repräsentativer Fachwerkbau mit massiven Backsteinelementen aus dem 18. Jahrhundert, wird von einem markanten Backsteinturm mit charakteristischen Treppengiebeln überragt, der als Wahrzeichen der Stadt gilt und auf die frühere Bedeutung Dömitz’ als Verwaltungs- und Handelszentrum hinweist. Die Festung Dömitz, ein herausragendes Beispiel militärischer Baukunst der Renaissance, wurde im 16. Jahrhundert unter Herzog Johann Albrecht I. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Festungsanlagen Norddeutschlands. Die sternförmige Anlage mit bastionierten Wällen, Kasematten und Wassergräben war Teil eines umfassenden Verteidigungssystems an der Elbe und diente bis ins 19. Jahrhundert als Garnisons- und Sicherungsbauwerk. Besonders eindrucksvoll sind die gewaltigen Bastionen und die massiven Ziegelmauern, die die Wehrhaftigkeit der Stadt verdeutlichen. Die Umgebung von Dömitz ist von der Elbauenlandschaft geprägt, die mit ihren Feuchtwiesen und alten Flussläufen einen artenreichen Lebensraum für Vögel und seltene Pflanzen bietet und der Stadt ein naturverbundenes Gepräge verleiht (c)WV
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Reiseführer Boizenburg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Boizenburg in der westlichen Region Ludwigslust-Parchim zählt zu den ältesten Städten Mecklenburgs und entwickelte sich bereits im Mittelalter zu einem wichtigen Handelsplatz an der Elbe. Die Stadt wurde im 13. Jahrhundert gegründet und erhielt früh städtische Privilegien, wodurch sich ein reger Handel und ein dicht bebautes Stadtzentrum mit wehrhaften Anlagen herausbildete. Die historische Altstadt, die bis heute ihren mittelalterlichen Grundriss bewahrt, wird von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern geprägt, die ein anschauliches Bild bürgerlicher Wohnkultur der vergangenen Jahrhunderte vermitteln. Viele der Gebäude stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert und zeigen typische Merkmale der niederdeutschen Fachwerkbauweise mit reich verzierten Balkenköpfen und geschnitzten Türrahmen. Das Rathaus am Marktplatz, ein barockes Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert, diente als Sitz der städtischen Verwaltung und beeindruckt mit seiner symmetrischen Fassade und dem markanten Walmdach, das von einem kleinen Dachreiter gekrönt wird. Der Wallpavillon, ein Relikt der ehemaligen mittelalterlichen Befestigungsanlagen, wurde im 18. Jahrhundert als Zierbau auf den Resten des Langen Walls errichtet und bot einst einen Überblick über die Wallgräben und die Stadtbefestigung. Seine achteckige Form und die großen Rundbogenfenster verleihen ihm ein elegantes Aussehen, das den militärischen Ursprung des Standortes mit repräsentativer Architektur verbindet. Die Überreste der Wallanlage, die noch heute Teile der Altstadt umschließen, geben einen Eindruck von der früheren Wehrhaftigkeit Boizenburgs und sind ein bedeutendes Zeugnis städtischer Befestigungskunst in Mecklenburg. Die Umgebung der Stadt ist von der Nähe zur Elbe geprägt, deren Auenlandschaft mit Feuchtwiesen und alten Flussarmen einen wichtigen Lebensraum für Wasservögel und seltene Pflanzen bildet und der Stadt einen naturverbundenen Rahmen verleiht (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tourismusböro oder Stadtverwaltung
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Reiseführer Dannenberg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Dannenberg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Inmitten der bezaubernden Region Lüneburger Heide liegt die idyllische Fachwerkstadt Dannenberg, die mit ihrer historischen Altstadt, ihrem reichen kulturellen Erbe und der reizvollen Umgebung Besucher aus nah und fern anzieht. Der östliche Teil Niedersachsens, in dem Dannenberg liegt, ist geprägt von urtümlichen Elbauen und sanften Landschaftsformen, die der Stadt eine besondere Atmosphäre verleihen. Schon seit dem Mittelalter war Dannenberg ein wichtiger Siedlungs- und Handelsort, dessen Bedeutung sich bis heute in zahlreichen Bauwerken widerspiegelt. Wahrzeichen der Stadt ist der imposante Waldemarturm, der einst als Bergfried einer mittelalterlichen Burg errichtet wurde und bis heute stolz über die Dächer der Stadt ragt. Von seiner Spitze aus eröffnet sich ein weiter Blick über die umliegende Landschaft, der bei klarer Sicht bis weit in die Elbtalaue reicht. Im Inneren beherbergt der Turm ein Museum, das mit spannenden Ausstellungen zur Siedlungsgeschichte und einer Vielzahl historischer Exponate einen anschaulichen Einblick in die Vergangenheit gewährt. Ergänzt wird dieses Ensemble durch die St.-Johannis-Kirche, deren Baugeschichte bis ins Mittelalter zurückreicht und die mit ihrem Turm das Stadtbild prägt. Ein weiteres architektonisches Kleinod ist das Ohmsche Haus, ein prachtvolles Fachwerkgebäude aus dem 17. Jahrhundert, das heute als kulturelles Zentrum dient und regelmäßig Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte beherbergt. Das historische Rathaus mit seiner markanten Fassade ist ebenso sehenswert wie das Feuerwehrmuseum im Ortsteil Neu-Tramm, das auf anschauliche Weise die Entwicklung des Brandschutzes dokumentiert und mit seinen Exponaten Technikfreunde begeistert. Neben dem reichen kulturellen Angebot lädt die malerische Natur der Region zu vielfältigen Aktivitäten ein. Die Elbauen mit ihren Auwäldern, Flussarmen und weiten Wiesen sind ein einzigartiger Naturraum, der zu Spaziergängen, Radtouren oder Reitausflügen einlädt. Gut ausgeschilderte Wege ermöglichen unbeschwerte Erkundungstouren, bei denen man die Ruhe der Landschaft und die unberührte Natur genießen kann. Damit vereint Dannenberg Geschichte, Kultur und Natur in seltener Harmonie und ist ein lohnendes Ziel für Besucher, die Entspannung, Entdeckung und Inspiration suchen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Dannenberg Am Markt 5, 29451 Dannenberg Tel. 05861/808545, www.dannenberg.de
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Reiseführer Hitzacker - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Hitzacker - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Im Norden Niedersachsens, im Bereich des Biosphärenreservats Elbtalaue, liegt der anerkannte Kneipp-Kurort Hitzacker, eine traditionsreiche Inselstadt an der Elbe und Teil der Deutschen Fachwerkstraße. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins frühe Mittelalter zurück, als sich Hitzacker zu einem bedeutenden Handels- und Siedlungsplatz entwickelte. Mittelpunkt des Stadtlebens ist die historische Altstadt mit ihren zahlreichen eindrucksvollen Fachwerkhäusern, engen Gassen und kleinen Plätzen, die ein besonders stimmungsvolles Stadtbild prägen. Als markantes Wahrzeichen gilt das historische Rathaus mit seiner charakteristischen Architektur. Einen besonderen Stellenwert nimmt das Archäologische Freilichtmuseum ein, das zu den bedeutendsten Einrichtungen seiner Art in Norddeutschland zählt und mit rekonstruierten Langhäusern, einem Grubenhaus und einem Totenhaus anschaulich die Lebenswelt der Bronzezeit vermittelt. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch die Kateminer Mühle, die als Zeugnis historischer Müllereitechnik zugänglich ist, sowie durch die Fürstengräber von Marwedel, eindrucksvolle Relikte aus der Kaiserzeit, die vom Reichtum und den Bestattungsritualen früher Eliten erzählen. In der näheren Umgebung lädt zudem das Jagdschloss Göhrde mit seinem Waldmuseum zu einer Entdeckungsreise in die adelige Jagdkultur ein und verbindet architektonische Eleganz mit naturkundlichen Sammlungen. Die weitläufigen Auenlandschaften der Elbe und die Wälder der Göhrde eröffnen darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten für Naturerlebnisse, sei es beim Wandern, Radfahren, bei Bootsfahrten oder bei ruhigen Spaziergängen durch das Schutzgebiet. Hitzacker vereint damit Geschichte, Kultur und Natur auf besonders harmonische Weise und bietet ideale Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen und erlebnisreichen Aufenthalt. (c)WV
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'Sehenswerte Deutschen Fachwerkstädte'
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Tourismusinfos/Büro: Hitzacker, Am Markt 7, 29456 Hitzacker Tel. 05862/96970, www.hitzacker.de
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Reiseführer Bleckede - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Bleckede - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
In der zauberhaften Region Lüneburger Heide liegt die historische Stadt Bleckede, die sich zu beiden Seiten der Elbe erstreckt und damit eine besondere Lage einnimmt. Der Ort gehört gleich zu zwei national bedeutenden Naturlandschaften: zum Naturpark Elbhöhen-Wendland und zum Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Diese Kombination macht Bleckede zu einem Reiseziel, das sowohl Naturliebhaber als auch Kulturinteressierte begeistert. Die historische Altstadt beeindruckt mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, kleinen Gassen und einem lebendigen Marktplatz, auf dem sich die lange Geschichte der Stadt widerspiegelt. Überragt wird das Ensemble von der Stadtkirche, die als markantes Wahrzeichen die Silhouette Bleckedes prägt und mit ihrer architektonischen Gestaltung Einblicke in die religiöse Tradition der Region bietet. Von besonderer Bedeutung ist das Elbschloss, dessen Anlage auf eine mittelalterliche Festung zurückgeht. Das nahezu quadratische Gelände von etwa 100 × 90 Metern ist auf drei Seiten von einem Wassergraben umgeben, und der älteste Teil, der Bergfried, ist in einem neun Meter hohen Turmstumpf erhalten. Der Nordflügel wurde um 1600 von Herzog Ernst II. von Braunschweig-Lüneburg in Fachwerkbauweise errichtet, während der barocke Westflügel um 1743 entstand und heute als Ausstellungsbereich genutzt wird. Damit vereint das Schloss Baukunst verschiedener Epochen und vermittelt ein eindrucksvolles Bild der wechselvollen Geschichte. Bleckede ist zugleich ein Ort der Bewegung und Begegnung, denn gleich drei bedeutende Fernradwege – der Elberadweg, der Deutsch-Deutsche Radweg und der Mecklenburgische Seen-Radweg – führen durch die Stadt und laden zu ausgedehnten Touren durch reizvolle Fluss- und Kulturlandschaften ein. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der historischen Eisenbahn Heide-Elbe-Express, die den Ort mit umliegenden Zielen verbindet, oder eine Fahrt auf der nostalgischen Fahrraddraisine zwischen Alt Garge und Bleckede, die eine außergewöhnliche Möglichkeit bietet, Natur und Landschaft auf eine entschleunigte Art zu entdecken. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Natur, Kultur und Geschichte ist Bleckede ein faszinierendes Reiseziel, das Besucher mit seinem Charme und seiner Vielfalt nachhaltig begeistert. (c)WV
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'Sehenswerte Deutschen Fachwerkstädte'
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Tourismusinfos/Büro: Bleckede Schlossstr. 10; 21354 Bleckede, Tel. 05852/9514-0 www.elbschloss-bleckede.de
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Reiseführer Lauenburg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Lauenburg im Herzogtum Lauenburg liegt malerisch am rechten Ufer der Elbe und zählt zu den ältesten Städten der Region mit einer Geschichte von über 800 Jahren. Die Stadt entwickelte sich früh zu einer bedeutenden Schifferstadt, deren Lage an der Elbe Handel und kulturellen Austausch förderte. Vom einstigen Schloss ist heute der markante Schlossturm aus dem 15. Jahrhundert erhalten, der als Wahrzeichen weithin sichtbar ist und eng mit der Geschichte der Herzöge von Lauenburg verbunden bleibt. In diesem Zusammenhang ist auch das Amtshaus im Schloss hervorzuheben, das bis heute ein Symbol für die Verwaltungstradition der Stadt darstellt und den Schlossbereich architektonisch ergänzt. Ein technisches Meisterwerk ist die Palmschleuse, die älteste Kammerschleuse Europas, die 1724 errichtet wurde und eine hölzerne Vorgängerschleuse aus dem Jahr 1398 ersetzte. Sie gilt als bedeutendes Beispiel historischer Ingenieurskunst und zeugt vom frühen Streben, Schifffahrt und Handel auf der Elbe sicherer und effizienter zu gestalten. Die Stadt Lauenburg präsentiert zudem weitere Zeugnisse ihrer langen maritimen Tradition, etwa im Schifffahrtsmuseum, das spannende Einblicke in die Geschichte der Elbeschifffahrt bietet. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern vermittelt eindrucksvoll den Charme vergangener Jahrhunderte. Nicht zuletzt trägt die idyllische Lage direkt an der Elbe zum besonderen Reiz der Stadt bei, da die Promenade mit ihrem Blick auf den Fluss zum Verweilen einlädt und die Elblandschaft vielfältige Möglichkeiten für Ausflüge in die Natur eröffnet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise
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Reiseführer Hamburg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Hamburg - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
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Die Hansestadt Hamburg an den Ufern der majestätischen Elbe vereint eine reiche Geschichte mit modernem Flair und begeistert Besucher mit einer außergewöhnlichen Mischung aus maritimem Charakter, urbanem Lebensgefühl und kultureller Vielfalt. Ihr pulsierendes Herzstück ist der Hamburger Hafen, der als Deutschlands größter Seehafen eine zentrale Rolle in der weltweiten Schifffahrt einnimmt und bis heute Motor für Handel, Innovation und Weltoffenheit ist. Überragt wird dieses beeindruckende Hafengebiet von der imposanten Köhlbrandbrücke, deren elegante Linienführung nicht nur verschiedene Stadtteile miteinander verbindet, sondern auch ein Symbol für die Dynamik und Leistungsfähigkeit der Metropole darstellt. Ein unverkennbares Wahrzeichen ist der „Michel“, der Turm von St. Michaelis, dessen eindrucksvolle Silhouette das Stadtbild prägt und dessen Geschichte eng mit der Entwicklung Hamburgs verknüpft ist. Die traditionsreichen Krameramtsstuben und die Historische Peterstraße lassen vergangene Jahrhunderte lebendig werden und laden dazu ein, durch enge Gassen zu schlendern und den Charme früherer Zeiten zu spüren. Entlang der Elbe erstrecken sich die St.-Pauli-Landungsbrücken, ein lebendiges Ensemble aus historischen Gebäuden, Anlegern und modernen Anlegestellen, das die vielseitige Atmosphäre Hamburgs eindrucksvoll widerspiegelt. Hier begegnen sich Hafenarbeiter, Reisende, Einheimische und Besucher, während Schiffe aus aller Welt anlegen und das unverwechselbare Flair der Hafenstadt erlebbar machen. Eine wohltuende Auszeit vom städtischen Trubel bietet ein Spaziergang entlang der Alsterpromenade an Binnen- und Außenalster. Das ruhige Wasser, gesäumt von herrschaftlichen Villen und grünen Parkanlagen, wirkt wie ein natürlicher Ruhepol mitten in der Stadt. Die berühmte Flaniermeile Jungfernstieg mit ihren historischen Gebäuden, eleganten Passagen und exklusiven Einkaufsmöglichkeiten vermittelt traditionelles hanseatisches Lebensgefühl. Wer Hamburgs pulsierende Seite erleben möchte, unternimmt eine Kieztour und taucht auf der Reeperbahn in das lebendige Nachtleben ein, das seit Jahrzehnten Menschen aus aller Welt anzieht. Für kulturelle Entdeckungen steht eine beeindruckende Auswahl an Museen bereit, darunter die Deichtorhallen, deren renommierte Sammlungen internationale Kunstfans begeistern. Ein absolutes Highlight ist die Elbphilharmonie, das architektonische Meisterwerk der HafenCity, das mit seiner spektakulären Glasfassade, seiner außergewöhnlichen Formensprache und seiner weltweit geschätzten Akustik ein neues kulturelles Zentrum der Stadt bildet. Nicht weit entfernt beeindruckt die historische Speicherstadt, ein einzigartiger Backstein-Komplex aus Lagerhallen, der bis heute von der einstigen Handelsmacht Hamburgs erzählt. Das Miniaturwunderland setzt diesem Viertel eine spielerische Krone auf und zieht mit detailreichen Modellwelten kleine wie große Eisenbahnfans in seinen Bann. Auch das Umland lädt zu abwechslungsreichen Ausflügen ein: Das blühende Obstanbaugebiet „Altes Land“ mit seinen urigen Höfen und das charmante Stade bieten entspannte Aktivitäten fernab des Trubels. Das angrenzende Schleswig-Holstein eröffnet mit seinen historischen Städten und seiner bewegten Vergangenheit zusätzliche Möglichkeiten für Entdeckungen. Hamburg ist eine Stadt der Kontraste, in der Tradition und Moderne harmonisch miteinander verschmelzen und die Besucher mit ihrer Vielschichtigkeit immer wieder aufs Neue fasziniert. Nördlich der Metropole schließt das bis 1864 dänische Gebiet an, dessen Geschichte spannende Einblicke erlaubt. Durch Hamburg verläuft zudem der beliebte Elberadweg von Dresden nach Cuxhaven, der Radreisenden beeindruckende Perspektiven auf die Stadt und ihre Flusslandschaft eröffnet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hamburg Tourismus, Wexstraße 7, 20355 Hamburg, Tel. 040-300.51.300, www.hamburg-tourism.de
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Fahrplanauskunft des Hamburger Verkehrsverbund
Reiseführer Buxtehude - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Buxtehude - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Buxtehude, im Herzen des Alten Landes gelegen, zählt zu den traditionsreichsten Städten Norddeutschlands und begeistert Besucher mit einer lebendigen Mischung aus Geschichte, Kultur und maritimer Atmosphäre. Erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt, entwickelte sich der Ort rasch zu einer bedeutenden Handels- und Hansestadt. Heute ist Buxtehude nicht nur für seine malerische Altstadt berühmt, sondern auch als Station der Deutschen Märchenstraße, was seinen Ruf als „Märchenstadt“ zusätzlich unterstreicht. Besonders charakteristisch sind die gut erhaltenen Gassen, Backsteinbauten und Wasserläufe, die ein authentisches Bild einer historischen Hansestadt vermitteln. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten zählt die historische Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und dem Marschtorzwinger, einem Überrest der einstigen Stadtbefestigung. Hier finden sich auch prächtige Bürgerhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die vom Wohlstand der Kaufmannsfamilien zeugen. Ein bedeutendes sakrales Bauwerk ist die dreischiffige Backsteinkirche St. Petri, deren Ursprünge im 13. Jahrhundert liegen und die mit ihrer gotischen Architektur bis heute ein markantes Wahrzeichen darstellt. Das imposante Rathaus mit seiner traditionsreichen Geschichte, die Alte Markthalle sowie der alte Hafen runden das Ensemble ab und erzählen von der engen Verbindung der Stadt zum Handel und zur Schifffahrt. Auch die Stadtbibliothek, in einem historischen Gebäude untergebracht, ist ein kultureller Mittelpunkt, der Wissen und Bildung mit dem besonderen Flair der Altstadt verbindet. Ein weiteres Highlight ist das Museum Buxtehude, das mit vielfältigen Sammlungen die Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis in die Neuzeit dokumentiert. Archäologische Funde, kunsthistorische Exponate und wechselnde Sonderausstellungen machen den Besuch lohnenswert. Neben den zahlreichen Bauwerken prägt auch die Lage im Alten Land den Charakter der Stadt. Obstplantagen, Deichlandschaften und die Nähe zur Elbe machen Buxtehude zu einem attraktiven Ausgangspunkt für Ausflüge in eine der fruchtbarsten Regionen Norddeutschlands. So vereint die Stadt mittelalterliche Tradition, hanseatisches Erbe und landschaftliche Schönheit und präsentiert sich als ein facettenreiches Reiseziel mit unverwechselbarem Charme. (c)WV
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'Sehenswerte Deutschen Fachwerkstädte'
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Reiseführer Jork - Region Stade / Altes Land
Reiseführer Jork - Region Stade / Altes Land
Jork, im Herzen des Alten Landes gelegen, gilt als Zentrum eines der größten zusammenhängenden Obstanbaugebiete Europas und ist ein bedeutendes Aushängeschild der Kulturlandschaft an der Elbe. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung des Deich- und Obstanbaus verbunden ist und schon früh Wohlstand und kulturelle Vielfalt in die Region brachte. Noch heute prägen historische Fachwerkhäuser, alte Obsthöfe und prächtige Bürgerbauten das Bild der Gemeinde, die als Mittelpunkt des Alten Landes weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus bekannt ist. Die historische Altstadt von Jork lädt mit ihren verwinkelten Gassen, liebevoll restaurierten Gebäuden und kleinen Geschäften zu einem Spaziergang ein und vermittelt ein authentisches Bild des ländlichen Lebens in vergangenen Jahrhunderten. Ein Wahrzeichen ist das imposante Rathaus, dessen eindrucksvolle Architektur die zentrale Rolle der Gemeinde als Verwaltungsort unterstreicht. Kulturell von großer Bedeutung ist das Museum Altes Land, das die Geschichte und Tradition dieser einzigartigen Kulturlandschaft anschaulich präsentiert. Von historischen Möbeln über bäuerliches Gerät bis zu Dokumenten über den Obstanbau eröffnet es ein lebendiges Bild des Alltags in früheren Zeiten. Auch technische Denkmäler gehören zu den Sehenswürdigkeiten. Die Borsteler Mühle, ein Galerieholländer aus dem Jahr 1856 im Ortsteil Borstel, erinnert an die Bedeutung der Windkraft für die Region und ist heute ein beliebtes Ziel für Besucher. Ein weiteres Highlight ist das Schloss Esteburg im Ortsteil Moorende, das ursprünglich als Wasserburg errichtet wurde und im Laufe der Jahrhunderte zu einem herrschaftlichen Sitz ausgebaut wurde. Es vermittelt einen faszinierenden Einblick in mittelalterliche Wehr- und Wohnarchitektur. In der Nähe des Elbdeichs runden mehrere Leuchttürme das Bild ab, die mit ihrer Silhouette und ihrem historischen Wert ein Stück Seefahrtsgeschichte erzählen. Neben den Bauwerken trägt auch die landschaftliche Umgebung zur Anziehungskraft Jorks bei. Besonders während der Obstblüte im Frühjahr entfaltet das Alte Land mit seinen unzähligen Apfel- und Kirschbäumen einen unvergleichlichen Zauber, während zur Erntezeit das bunte Treiben auf den Plantagen und Höfen Besucher begeistert. So vereint Jork historische Bauwerke, gelebte Tradition und landschaftliche Schönheit zu einem facettenreichen Ziel, das den besonderen Charme des Alten Landes eindrucksvoll widerspiegelt. (c)WV
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Reiseführer Stade - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Stade - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Stade - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Stade - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Stade, die traditionsreiche Fachwerkstadt am Ufer der Unterelbe, ist das kulturelle und historische Zentrum der Region Stade und liegt zugleich im Herzen des Alten Landes, einem der größten Obstanbaugebiete Europas. Die Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, und durch ihre Lage am Fluss entwickelte sich Stade früh zu einem bedeutenden Handelsplatz. Im 13. Jahrhundert trat die Stadt der Hanse bei und erlebte eine Blütezeit, deren Spuren bis heute sichtbar sind. Das historische Zentrum mit seinen verwinkelten Gassen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und den von Wallanlagen und Burggraben umgebenen Altstadtstrukturen versetzt Besucher in die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte. Der malerische Hansehafen, einst Herzstück des Handels und Umschlagplatz für Waren aller Art, bildet bis heute einen der schönsten Plätze der Stadt. Hier erhebt sich der imposante Schwedenspeicher, ein ehemaliges Speichergebäude aus der Zeit der schwedischen Herrschaft im 17. Jahrhundert, das heute als modernes Museum spannende Einblicke in die Stadt- und Regionalgeschichte bietet. Ein technisches Denkmal von besonderem Reiz ist der historische Hafenkran aus dem Jahr 1927, der als einer der letzten fahrbaren Krananlagen seiner Art gilt. Die sakrale Architektur Stades ist mit den Kirchen St. Cosmas und Damian sowie St. Wilhadi vertreten, die beide mit ihrer Größe, ihrer eindrucksvollen Ausstattung und ihrer jahrhundertealten Geschichte beeindrucken. Auch das ehemalige Johanniskloster sowie das traditionsreiche Rathaus zählen zu den bedeutenden Bauwerken, die die Entwicklung der Stadt widerspiegeln. Zahlreiche weitere Museen wie das Heimatmuseum oder das Technik- und Verkehrsmuseum ergänzen das kulturelle Angebot und machen Stade zu einem abwechslungsreichen Reiseziel. Am Rande der Stadt liegt die Festung Grauerort, ein Relikt preußischer Militärarchitektur, das heute als Kultur- und Veranstaltungsort genutzt wird. Auch das Museumsschiff Greundieck im Hafen erinnert an die enge Verbindung der Stadt zur Seefahrt. Neben all diesen Sehenswürdigkeiten tragen die unmittelbare Lage an der Elbe, die grünen Wallanlagen und die Nähe zum Alten Land mit seinen Obstplantagen entscheidend zur besonderen Atmosphäre bei. Stade vereint so hanseatische Geschichte, reiche Kultur und landschaftliche Schönheit zu einem vielseitigen Erlebnis, das Besucher in seinen Bann zieht. (c)WV
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'Sehenswerte Deutschen Fachwerkstädte'
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Tourismusinfos/Büro: Stade, Hansestraße 16, Tel. 04141/409170 - www.stade-tourismus.de
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Reiseführer Drochtersen - Region Stade
Drochtersen, eine Gemeinde im Landkreis Stade, liegt am linken Ufer der Unterelbe und verbindet landwirtschaftlich geprägtes Umland mit maritimer Atmosphäre. Historisch war der Ort eng mit der Elbschifffahrt verbunden und profitierte von seiner Lage in einer Region, die über Jahrhunderte vom Deichbau, der Landgewinnung und dem Leben mit den Gezeiten geprägt wurde. Heute ist Drochtersen besonders für die Ferieninsel Krautsand bekannt, die zu den beliebtesten Ausflugs- und Urlaubszielen im Elbe-Weser-Dreieck zählt. Die Ferieninsel Krautsand entstand durch die Zusammenlegung mehrerer kleiner Elbinseln, die im Laufe der Jahrhunderte durch natürliche Prozesse und menschliche Eingriffe miteinander verschmolzen. Sie präsentiert sich heute als malerisches Eiland, das mit langen Stränden, weiten Wiesen und einer idyllischen Lage direkt an der Elbe Besucher begeistert. Von hier aus lässt sich der rege Schiffsverkehr auf einem der wichtigsten Wasserwege Europas beobachten, wenn große Containerschiffe, Kreuzfahrer oder Binnenschiffe die Elbe passieren. Für Erholungssuchende bietet Krautsand zahlreiche Möglichkeiten: Spaziergänge entlang des Deiches, ausgedehnte Fahrradtouren durch die flache Marschlandschaft oder erholsame Stunden am feinsandigen Strand, der besonders in den Sommermonaten zum Baden und Sonnen einlädt. Auch Wassersportler finden ideale Bedingungen, sei es beim Segeln, Surfen, Kanu- oder Motorbootfahren. Naturliebhaber wiederum schätzen die Insel als Paradies für Vogelbeobachtung, da hier viele heimische Arten ebenso wie Zugvögel rasten und ihre Brutgebiete haben. So vereint Drochtersen mit der Ferieninsel Krautsand Geschichte, Naturerlebnis und Freizeitmöglichkeiten und bietet Gästen eine attraktive Mischung aus ländlichem Charme und maritimem Flair an der Unterelbe. (c)WV
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Reiseführer Hemmoor-Osten - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Hemmoor, eine junge Stadt im Landkreis Stade, liegt idyllisch an der Oste und ist heute vor allem durch eine außergewöhnliche technische Sehenswürdigkeit bekannt: die Schwebefähre Osten-Hemmoor. Die Stadt selbst entwickelte sich im 19. Jahrhundert mit dem aufblühenden Zementwerk und wuchs in der Folge rasch zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort der Region. Neben dieser industriellen Geschichte prägt vor allem die enge Verbindung zur Oste das Bild der Stadt. Das bedeutendste Wahrzeichen ist die Schwebefähre Osten–Hemmoor, die im Jahr 1909 errichtet wurde und als eine der wenigen ihrer Art weltweit bis heute erhalten ist. Ursprünglich diente sie als unentbehrliche Flussquerung, um Menschen, Fahrzeuge und Waren über die Oste zu befördern, ehe sie 1974 außer Betrieb genommen wurde. Ihre filigrane Stahlkonstruktion mit dem markanten Fährkorb machte sie zu einem technischen Meisterwerk, das weit über die Region hinaus Beachtung fand. Dank des Engagements der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten-Hemmoor e.V. blieb das Bauwerk erhalten und wurde umfassend restauriert. Seit 1975 ist die Fähre wieder in Betrieb, allerdings als technisches Kulturdenkmal und touristische Attraktion. Von April bis Oktober können Besucher täglich Überfahrten erleben, außerhalb dieser Zeit auf Anfrage, und dabei hautnah in die faszinierende Technik der frühen Ingenieurbaukunst eintauchen. Im Jahr 2009 wurde die Anlage von der Bundesingenieurkammer als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet, womit ihr hoher technischer und kultureller Wert gewürdigt wurde. Heute gehört die Schwebefähre Osten–Hemmoor zu den weltweit letzten acht Exemplaren und genießt damit internationalen Seltenheitswert. Eingebettet in die reizvolle Flusslandschaft der Oste bietet Hemmoor zudem zahlreiche Möglichkeiten für Naturfreunde. Spaziergänge entlang der Ufer, Radtouren durch Marsch- und Geestlandschaften sowie Bootsfahrten lassen sich hervorragend mit einem Besuch der Fähre verbinden. So vereint Hemmoor Industriegeschichte, technische Denkmäler und naturnahe Erholung und macht die Stadt zu einem lohnenden Ziel im Elbe-Weser-Dreieck. (c)WV
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Reiseführer Otterndorf - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Das Nordseebad Otterndorf liegt im Land Hadeln an der Mündung der Medem in die Elbe und zählt zu den reizvollsten Kleinstädten der Region Cuxhaven. Die Wurzeln des Ortes reichen bis ins Mittelalter zurück, als er durch seine Lage zwischen Marsch- und Geestgebieten zu einem bedeutenden Handels- und Verwaltungszentrum heranwuchs. Noch heute vermittelt die historische Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, engen Gassen und prächtigen Bürgerbauten ein eindrucksvolles Bild von der früheren Bedeutung der Stadt. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten gehört die imposante St.-Severi-Kirche, die wegen ihrer Größe und Bauweise auch als „Bauerndom“ bekannt ist. Sie beherbergt eine berühmte Barockorgel, die Musikliebhaber aus aller Welt anzieht und bis heute bei Konzerten erklingt. Gegenüber erhebt sich das markante gelbe Barockgiebelhaus, das zusammen mit dem historischen Rathaus den zentralen Platz der Altstadt prägt. Der Platz wird von weiteren bedeutenden Gebäuden gesäumt, darunter das imposante Kranichhaus, das Hadler Haus, die historische Lateinschule und das Torhaus, in dem heute ein Museum untergebracht ist. Sie alle spiegeln die kulturelle und wirtschaftliche Geschichte Otterndorfs eindrucksvoll wider. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk ist das ehemalige Schloss, das in späterer Zeit zu einem Amtsgericht umgestaltet wurde und dennoch seine historische Wirkung nicht verloren hat. Auch das maritime Erbe ist in Otterndorf sichtbar. Am Ufer des großen Speckens steht ein kleiner Wellrad-Hafenkran, der einst für den Umschlag von Waren diente und heute als technisches Denkmal an die Zeit des regen Handels erinnert. Neben der reichen Geschichte und Architektur trägt auch die Lage an der Nordsee zur Anziehungskraft bei. Weite Deiche, grüne Marschlandschaften und die Nähe zur Elbmündung machen Otterndorf zu einem beliebten Ziel für Spaziergänge, Radtouren und Ausflüge in die Natur. So verbindet die Stadt historisches Erbe, kulturelle Vielfalt und landschaftliche Schönheit zu einem lohnenden Reiseziel an der niedersächsischen Nordseeküste. (c)WV
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Reiseführer Cuxhaven - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Reiseführer Cuxhaven - Ferienstraße 'Sehenswertes entlang der Elbe'
Cuxhaven, im äußersten Norden Niedersachsens an der Mündung der Elbe in die Nordsee gelegen, gilt als eines der bekanntesten Seebäder Deutschlands und wird oft als „Tor zur Nordsee“ bezeichnet. Die Stadt entwickelte sich aus dem ehemaligen Amt Ritzebüttel, das über Jahrhunderte zum Hamburger Stadtgebiet gehörte, und erlangte im 20. Jahrhundert große Bedeutung als Hafen- und Urlaubsort. Bis heute vereint Cuxhaven maritimes Flair, traditionsreiche Architektur und weite Strände zu einem facettenreichen Erlebnis. Ein unverwechselbares Wahrzeichen ist die Kugelbake, ein rund 30 Meter hohes hölzernes Seezeichen, das seit Jahrhunderten als Orientierungspunkt für die Schifffahrt dient. Einst Grenze zwischen Elbe und Nordsee, ist sie heute ein beliebtes Ausflugsziel und Symbol der Stadt. Von der nahegelegenen Aussichtsplattform „Alte Liebe“ genießen Besucher einen eindrucksvollen Blick auf das rege Treiben der vorbeiziehenden Schiffe und die Weite des Meeres. Auch das Schloss Ritzebüttel, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Das einstige Amtshaus der Hamburger Amtmänner ist eines der wenigen erhaltenen profanen Bauwerke der Gotik in Norddeutschland und bietet mit seiner Architektur und Geschichte einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit. Für Freunde der maritimen Geschichte ist das Museum „Windstärke 10“ ein besonderes Highlight. Untergebracht in zwei ehemaligen Fischhallen aus den 1930er Jahren, widmet es sich der Schifffahrt, den Gefahren der See und den Schiffsfriedhöfen vor der Küste. Multimediale Installationen, Originalexponate und eindrucksvolle Inszenierungen machen den Besuch zu einem spannenden Erlebnis. Darüber hinaus bietet Cuxhaven mit seinen Stränden und der unmittelbaren Nähe zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ein Naturerlebnis von internationalem Rang. Der Nordseestrand mit seinem feinen Sand, dem Watt und den vorgelagerten Inseln ist ideal für Erholung, Spaziergänge, Badefreuden oder Wattwanderungen. Die Kombination aus lebendigem Hafen, historischen Bauwerken und einzigartiger Küstenlandschaft macht Cuxhaven zu einem der vielseitigsten Reiseziele an der deutschen Nordseeküste. (c)WV
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
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