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Reiseführer Europa

(c) Ingrid + Achim Walder

Reiseführer 'Straße der Romanik'
Die Straße der Romanik verläuft als Ferienstraße durch Sachsen-Anhalt


Reiseführer Straße der RomanikReiseführer Straße der Romanik -

Eine Auswahl der sehenswerten Ziele an der Straße der Romanik

Die 1993 ins Leben gerufene Straße der Romanik zählt mit jährlich rund 1,6 Millionen Besuchern zu den bedeutendsten und beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands und erschließt auf eindrucksvolle Weise das kulturelle Erbe Sachsen-Anhalts. Auf einem über 1.000 Kilometer langen Rundkurs in Form einer Acht, mit der Landeshauptstadt Magdeburg als zentralem Schnittpunkt, verbindet sie 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik und führt durch historisch wie landschaftlich abwechslungsreiche Regionen. Typische Merkmale der romanischen Architektur wie Rundbögen, mächtige Mauern, klare Formen und symmetrische Grundrisse vermitteln eine Atmosphäre von Beständigkeit, Ruhe und zeitloser Harmonie. Wie auf einer Perlenkette aneinandergereiht präsentieren sich Klöster und Dome, Stifts- und Dorfkirchen, Schatzkammern, Burgen und Schlösser als eindrucksvolle Zeugnisse einer Epoche, die das mittelalterliche Europa nachhaltig geprägt hat. Zu den herausragenden Zielen entlang der Route zählt der Magdeburger Dom, der als eines der ältesten gotischen Bauwerke Deutschlands auf eine bedeutende romanische Vorgeschichte zurückblickt und die Entwicklung der Sakralarchitektur eindrucksvoll veranschaulicht. Ebenfalls in Magdeburg beeindruckt das Kloster Unser Lieben Frauen, eines der wichtigsten romanischen Bauwerke der Region, das heute als Kunstmuseum genutzt wird und Geschichte und Gegenwart auf besondere Weise verbindet. Weiter nördlich gilt die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode als nahezu vollständig erhaltenes Bauwerk aus dem 10. Jahrhundert und fasziniert durch ihre schlichte Eleganz und große historische Bedeutung. In der Altmark bildet die Stiftskirche St. Nikolaus in Beuster ein besonders eindrucksvolles Beispiel romanischer Baukunst, geprägt von massiven Mauern und sorgfältig gestalteten architektonischen Details. Ein weiterer Höhepunkt ist die Stiftskirche St. Servatii in Quedlinburg, die nicht nur architektonisch beeindruckt, sondern auch als Grablege von König Heinrich I. und seiner Frau Mathilde von herausragender historischer Bedeutung ist. Zu den markanten Stationen der Straße der Romanik zählt außerdem die Klosterkirche Jerichow, eines der ältesten Backsteinbauwerke Norddeutschlands, die den Übergang von der Stein- zur Backsteinarchitektur eindrucksvoll dokumentiert. Zwischen etwa 950 und 1250 entwickelte sich das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem politischen, religiösen und kulturellen Zentrum Europas, dessen Einfluss weit über die Region hinausreichte. In kaum einem anderen Bundesland sind die Hinterlassenschaften dieser Blütezeit in einer vergleichbaren Dichte und Vielfalt erhalten geblieben. Eine Reise entlang der Straße der Romanik bedeutet daher eine eindrucksvolle Zeitreise in das Mittelalter, bei der Architektur, Geschichte und Landschaft zu einem stimmigen Gesamterlebnis verschmelzen. Seit 2007 ist die Route europaweit vernetzt und Teil der vom Europarat anerkannten Europäischen Kulturstraße TRANSROMANICA, wodurch die romanischen Bauwerke Sachsen-Anhalts in einen größeren europäischen Zusammenhang gestellt werden. Regionale Baustile, künstlerische Details und landschaftliche Besonderheiten bereichern die Gesamtharmonie der Romanik und machen jede Station zu einem individuellen Erlebnis. Die Straße der Romanik lädt dazu ein, das mittelalterliche Erbe bewusst zu entdecken und sich von der stillen Kraft und Würde dieser einzigartigen Bauwerke verzaubern zu lassen. (c)WV

Reisetipps-Europa - Walder-Verlag

Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
Die Veröffentlichung dieser Reiseführer erfolgt nicht zu kommerziellen Zwecken. Unsere Absicht ist vielmehr, vielen Besuchern und Lesern die vielfältigen Sehenswürdigkeiten in Europa näher zu bringen.
Unsere kostenlosen Online-Reiseführer können auf persönlichen Wunsch als gedruckte Broschüre erstellt werden,
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Reiseführer für die Straße der Romantik in Sachsen-Anhalt

Reiseführer Straße der Romanik

Reiseführer Straße der RomanikDie 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden.Wie auf einer Perlenkette aufgereiht präsentieren sich Klöster und Dome, Schatzkammern, Dorfkirchen, Burgen und Schlösser als Zeitzeugen einer wegweisenden Epoche deutscher und europäischer Geschichte des Mittelalters. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Nordroute

Walder-Verlag Reisetipps-Europa >Reiseführer Straße der Romanik - NordrouteDie Nordroute der Straße der Romanik führt von Magdeburg durch die malerische Altmark bis in den hohen Norden Sachsen-Anhalts. Die 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Schon am Startpunkt in Magdeburg erwarten Sie vier prächtige Bauwerke der Romanik: der Magdeburger Dom, das Kloster Unser Lieben Frauen mit dem Kunstmuseum, die St. Petri-Kirche sowie die St. Sebastian-Kirche. Auf den folgenden 425 Kilometern erwarten sie weitere 27 imposante romanische Bauwerke. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Südroute

Reiseführer Straße der Romanik - SüdrouteAuf der Südroute der Straße der Romanik reisen Sie in Sachsen-Anhalts sanften Süden. Besonders Halberstadt, Quedlinburg und Gernrode lassen die Ottonenzeit wieder lebendig werden. Weitere Zeugnisse ottonischer Herrschaft sind in Querfurt, Memleben, Merseburg und Tilleda zu finden. In der Saale-Unstrut-Region thronen mächtige Burgen wie die Neuenburg in Freyburg/Unstrut und die Rudelsburg in Bad Kösen hoch über der Saale. Besonders sehenswert ist auch der Naumburger Dom St. Peter und Paul sowie dessen Domschatz, die berühmten Stifterfiguren. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem politischen und kulturellen Zentrum. ...

1. Magdeburg - Dom *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Magdeburg - DomReiseführer Straße der Romanik Nordroute - Magdeburg - Dom***

Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Magdeburg - DomReiseführer Straße der Romanik Nordroute - Magdeburg - Dom***

Magdeburg - Dom***

Der Dom St. Mauritius und St. Katharina ist das herausragende Bauwerk Magdeburgs und zugleich der bedeutendste Besuchermagnet an der Straße der Romanik. Mit seiner monumentalen Erscheinung prägt er das Stadtbild und steht sinnbildlich für die herausragende Rolle Magdeburgs im mittelalterlichen Europa. Der Neubau des Doms begann im Jahr 1209, nachdem der ottonische Vorgängerbau aus dem Jahr 937 bei einem verheerenden Brand im Jahr 1207 zerstört worden war. Bereits im frühen Mittelalter entwickelte sich Magdeburg zu einem politischen und kirchlichen Zentrum von europäischem Rang und wurde zeitweise neben Konstantinopel als „Drittes Rom“ bezeichnet. Otto der Große, Sohn König Heinrichs I. aus dem sächsischen Geschlecht der Liudolfinger, erwählte Magdeburg zu seinem bevorzugten Herrschaftssitz und überließ die Stadt seiner ersten Gemahlin Editha als Morgengabe. Mit der Gründung des Moritzklosters im Jahr 937 legte er den Grundstein für die kirchliche Bedeutung des Ortes. Nach Edithas Tod im Jahr 946 wurde sie in Magdeburg beigesetzt, ihre Grabstätte befindet sich heute im östlichen Chorumgang des Doms. Nach der Kaiserkrönung Ottos des Großen im Jahr 962 wurde der Dom weiter ausgebaut, und 968 erfolgte die Gründung des Erzbistums Magdeburg, das die religiöse Stellung der Stadt dauerhaft festigte. Als Otto der Große 973 starb, fand er seine letzte Ruhestätte im Dom, der damit zu einem zentralen Erinnerungsort der ottonischen Herrscherdynastie wurde. Nach dem Brand des ottonischen Doms ließ Erzbischof Albrecht von Käfernburg an gleicher Stelle einen vollständigen Neubau errichten, der als erster gotischer Kathedralbau auf deutschem Boden gilt und zu den größten Kirchen Deutschlands zählt. Über mehrere Jahrhunderte hinweg entstand ein reiches Figurenprogramm, das den Dom bis heute prägt, darunter das berühmte Herrscherpaar in der sechzehneckigen Kapelle, die Darstellungen der klugen und törichten Jungfrauen in der Paradiesvorhalle sowie zahlreiche plastische Darstellungen der Schutzpatrone Mauritius und Katharina. Elemente des ottonischen Vorgängerbaus wurden bewusst in den Neubau integriert, darunter der Taufstein aus Rosenporphyr sowie die Säulen im Hohen Chor, die eine sichtbare Verbindung zwischen den Epochen herstellen. Auch das Grab Ottos des Großen mit seiner Marmordeckplatte befindet sich im Hohen Chor und zählt zu den bedeutendsten Herrschergräbern des Mittelalters. Im Jahr 1520 wurde der Dom vollendet und beeindruckt trotz seiner außergewöhnlich langen Bauzeit von rund 311 Jahren durch eine geschlossene, harmonische Gesamtwirkung. Der Magdeburger Dom vereint romanische Wurzeln und hochgotische Architektur zu einem einzigartigen Bauwerk und ist ein zentraler Schlüssel zum Verständnis der mittelalterlichen Geschichte Sachsen-Anhalts und des Heiligen Römischen Reiches. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Dom zu Magdeburg, Am Dom 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-5432414, www.magdeburgerdom.de
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1. Magdeburg - Kloster Unser Lieben Frauen ** - Straße der Romanik

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Magdeburg - Kloster Unser lieben Frauen

Das Kloster Unser Lieben Frauen zählt zu den bedeutendsten und besterhaltenen romanischen Bauwerken Magdeburgs und ist ein herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Kirchen- und Ordensgeschichte. Seine Ursprünge reichen in die Zeit um 1017/18 zurück, als Erzbischof Gero an dieser Stelle ein Kollegiatstift gründete. Eine entscheidende Zäsur erfolgte im Jahr 1129, als Norbert von Xanten, Gründer des Prämonstratenserordens und damaliger Erzbischof von Magdeburg, das Kollegiatstift aufhob und hier das Mutterkloster seines Ordens errichtete. Von Magdeburg aus nahm die Ausbreitung des Prämonstratenserordens und die Missionierung der östlichen Gebiete ihren Ausgang, was die überregionale Bedeutung des Klosters nachhaltig prägte. Vom ursprünglichen Bau aus der Zeit Geros ist nichts erhalten geblieben, stattdessen entstand zwischen 1063 und 1078 eine kreuzförmige, dreischiffige Säulenbasilika, die den Kern der heutigen Anlage bildet. Ab 1129 begann der Bau des monumentalen Westwerks, das erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts vollendet wurde und die romanische Gesamtwirkung des Bauwerks entscheidend bestimmt. Der Innenraum beeindruckt besonders durch seine acht Arkaden, deren Säulen einen markanten Wechsel von hellen und dunkelroten Sandsteinquadern zeigen und dem Raum eine lebendige, zugleich harmonische Struktur verleihen. Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1188 wurden die ursprünglichen Säulen durch kräftigere Pfeiler ersetzt, zudem entstand zwischen Chor und nördlichem Querhaus die sogenannte hochsäulige Kapelle als architektonische Besonderheit. In der Zeit zwischen 1220 und 1240 erhielten Querhaus, Langhaus und Chor frühgotische Gewölbe, die den Übergang von der Romanik zur Gotik anschaulich dokumentieren. Vom einst reichen Schatz des Klosters mit Bildern, Altären und liturgischen Ausstattungsstücken ist heute nichts mehr erhalten, lediglich einige Marmor- und Grabplatten im Querschiff, in der Kapelle und im Kreuzgang erinnern an die frühere Ausstattung. Nördlich an das Kirchenschiff schließen sich die Klausurgebäude mit ihren Gewölben sowie der Kreuzgang an, der das klösterliche Leben räumlich erlebbar macht. Eine besondere bauliche Rarität befindet sich am Ostflügel des Kreuzgangs: das kreisrunde, zweigeschossige Brunnenhaus, das einst der Schneidung und Pflege der Tonsur der Ordensmitglieder diente. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Kloster schwere Zerstörungen, wurde jedoch ab 1947 schrittweise wieder aufgebaut und restauriert. Nach Abschluss der Arbeiten erhielt die Kirche eine neue Nutzung und wurde 1977 als Konzerthalle Georg Philipp Telemann eingeweiht, womit das Kloster Unser Lieben Frauen bis heute eine eindrucksvolle Verbindung von romanischer Architektur, Geschichte und zeitgenössischem Kulturleben darstellt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4-6, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-565020, www.kunstmuseum-magdeburg.de
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34. Halberstadt - Dom *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Halberstadt - DomReiseführer Straße der Romanik Nordroute - Halberstadt - Dom

Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Halberstadt - DomReiseführer Straße der Romanik Nordroute - Halberstadt - Dom

Halberstadt Dom*** - Region Harz - Sachsen-Anhalt

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Dom, Liebfrauenkirche, Petershof, Domherrenkurien, Holzmarkt, historisches Rathaus, Martinikirche

Halberstadt gehört zu den geschichtsträchtigsten Städten im nördlichen Harzvorland und nimmt innerhalb Sachsen-Anhalts eine herausragende kulturelle Stellung ein. Bereits im Jahr 804 durch Karl den Großen gegründet, entwickelte sich die Stadt früh zu einem geistlichen und politischen Zentrum der Region. Bis heute prägt diese lange Geschichte das Stadtbild und verleiht Halberstadt eine besondere Atmosphäre, in der sich mittelalterliches Erbe und lebendiges Stadtleben harmonisch verbinden. Über allem erhebt sich der Dom St. Stephanus und St. Sixtus, der seit mehr als 1.200 Jahren das Wahrzeichen der Stadt ist und als eines der bedeutendsten Bauwerke der Hochgotik in Deutschland gilt. Errichtet zwischen 1236 und 1486, orientiert sich seine Architektur deutlich an den großen französischen Kathedralen und beeindruckt durch seine klare Linienführung, die monumentalen Proportionen und die eindrucksvolle Raumwirkung. Zu den herausragenden Kunstwerken zählt die um 1210 entstandene Triumphkreuzgruppe, die zu den bedeutendsten ihrer Art gehört. Der Domschatz mit mehr als 650 erhaltenen Kunstwerken aus verschiedenen Jahrhunderten zählt zu den umfangreichsten mittelalterlichen Kirchenschätzen Europas und macht den Dom zu einem kulturellen Höhepunkt weit über die Region hinaus. Unweit des Doms steht die viertürmige Liebfrauenkirche, ein weiteres architektonisches Juwel Halberstadts, deren romanische Chorschranken aus dem 12. Jahrhundert zu den bekanntesten und kunsthistorisch wertvollsten ihrer Epoche zählen. Ergänzt wird das reiche kirchliche Erbe durch weitere bedeutende Sakralbauten wie die Martinikirche mit ihren ungleichen Türmen, die Fachwerkkirche St. Johannis mit freistehendem Glockenturm sowie die Moritzkirche, die jeweils eigene architektonische Akzente setzen. Die historische Altstadt lädt mit ihren verwinkelten Gassen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und kleinen Plätzen zu einem entspannten Rundgang ein und vermittelt anschaulich das Bild einer wohlhabenden mittelalterlichen Stadt. Im Bereich des Holzmarkts und des Fischmarkts öffnet sich das neue Stadtzentrum mit dem imposanten Rathaus und dem Roland, dem traditionellen Symbol städtischer Freiheit und Selbstständigkeit, und verbindet historische Kulisse mit modernem urbanem Leben. Halberstadt präsentiert sich damit als Stadt, in der jahrhundertealte Geschichte, bedeutende Baukunst und eine lebendige Gegenwart auf eindrucksvolle Weise zusammentreffen und einen Besuch besonders lohnenswert machen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Domschatzverwaltung, Domplatz 16a, 38820 Halberstadt, Tel. +49(0)3941 - 24237, www.die-domschaetze.de
Weitere Reisetipps und Anreise: Fahrkarten, Fixbus, Kreuzfahrten, Hotels, Ferienwohnungen, Bus- und Bahnfahrplan

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39. Blankenburg - Kloster Michaelstein ** - Straße der Romanik

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Blankenburg - Kloster Michaelstein**

Das ehemalige Kloster Michaelstein bei Blankenburg zählt zu den eindrucksvollen kulturhistorischen Orten im nördlichen Harz und vermittelt bis heute anschaulich die wechselvolle Geschichte monastischen Lebens. Gegründet wurde das Kloster im Jahr 1147 zunächst als Benediktinerinnenkloster, bereits wenige Jahre später, ab 1152, übernahmen Zisterziensermönche die Anlage und prägten ihre weitere Entwicklung maßgeblich. Wie viele geistliche Einrichtungen jener Zeit blieb auch Michaelstein von politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen nicht verschont. Während des Bauernkrieges wurden die Klosterkirche und Teile der Gebäude geplündert und zerstört, und mit der Säkularisierung im Jahr 1543 endete das klösterliche Leben endgültig. Trotz dieser Einschnitte haben sich wesentliche Teile der Anlage erhalten und ermöglichen einen lebendigen Eindruck von der ursprünglichen Struktur des Klosters. Die Ost- und Südflügel der Klausur sowie der Westflügel umschließen den heutigen Kreuzhof, in dem die romanischen Überreste besonders eindrucksvoll zur Geltung kommen. Der Kreuzgang, der Kapitellsaal und das Refektorium eröffnen einen faszinierenden Blick auf die Architektur der Romanik und der frühen Gotik, geprägt von rippenlosen Kreuzgewölben, fein gearbeiteter Kapitellornamentik und dekorativen Palmettenmotiven. Besonders das Refektorium nimmt eine herausragende Stellung ein, da es heute als Konzertsaal genutzt wird und mit seiner historischen Atmosphäre einen außergewöhnlichen Rahmen für musikalische Veranstaltungen bietet. Ein weiteres Highlight des Klosters ist der mittelalterliche Kräutergarten mit mehr als 250 Pflanzenarten, der anschaulich zeigt, welche Bedeutung Heil- und Nutzpflanzen im klösterlichen Alltag hatten. Ergänzt wird das vielfältige Angebot durch eine Ausstellung historischer Musikinstrumente, die einen spannenden Einblick in die Musikgeschichte vermittelt und den Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart schlägt. Kloster Michaelstein vereint damit Architektur, Geschichte, Natur und Musik zu einem besonderen Erlebnis und ist ein lohnendes Ziel für alle, die sich für Kulturgeschichte und die stille Atmosphäre historischer Orte begeistern. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stiftung Kloster Michaelstein, Michaelstein 3, 38889 Blankenburg, Tel. +49(0)3944 - 90300, www.kloster-michaelstein.de
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40. Quedlinburg - Stiftskirche *** - Straße der Romanik

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Quedlinburg - Stiftskirche***

Die Stiftskirche St. Servatius auf dem Schlossberg ist das weithin sichtbare Wahrzeichen von Quedlinburg und bildet zugleich das geistige und historische Zentrum der UNESCO-Weltkulturerbestadt. Ihr Bau begann um das Jahr 1000, und sie gilt als eine der bedeutendsten hochromanischen Kirchen Mitteldeutschlands. Die Geschichte des Ortes reicht jedoch noch weiter zurück, denn bereits im 10. Jahrhundert ließ König Heinrich I. an dieser Stelle eine Kapelle errichten, in der er nach seinem Tod im Jahr 936 beigesetzt wurde. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1070 wurde die Kirche neu errichtet und 1129 feierlich geweiht. Heinrichs Gemahlin Mathilde gründete nach seinem Tod ein Damenstift, das über Jahrhunderte hinweg bestand und erst im 20. Jahrhundert aufgelöst wurde, wodurch die außergewöhnliche Kontinuität der Nutzung dieses Ortes deutlich wird. Die Architektur der Stiftskirche beeindruckt durch ihre klare romanische Formensprache: Als flachgedeckte Basilika mit Querhaus und zwei markanten Türmen verkörpert sie eindrucksvoll die Baukunst ihrer Zeit. Das Hauptportal des Langhauses gilt als eines der ältesten erhaltenen Säulenportale Deutschlands und stellt ein herausragendes Beispiel frühromanischer Steinmetzkunst dar. Im Inneren entfaltet sich ein harmonischer Raumeindruck, geprägt von sächsischen Stützen, lombardischen Einflüssen und reich gestalteten Bauornamenten. Besonders auffällig sind die kunstvoll verzierten Würfelkapitelle, deren Motive eine große Vielfalt symbolischer Darstellungen zeigen. In der Krypta befinden sich die Gräber von König Heinrich I. und Königin Mathilde, umgeben von eindrucksvollen romanischen Gewölbemalereien, die den sakralen Charakter dieses Raumes unterstreichen. Einen besonderen Höhepunkt bildet der Domschatz der Stiftskirche, der zu den bedeutendsten Kirchenschätzen Europas zählt. In der Schatzkammer sind kostbare Reliquiare, Goldschmiedearbeiten, Elfenbeinschnitzereien, Skulpturen, Tafelmalereien und seltene Handschriften aus vielen Jahrhunderten zu sehen, von denen zahlreiche Stücke aus dem Besitz sächsischer Könige stammen. Als einzigartiges Glanzstück gilt der älteste erhaltene Knüpfteppich Europas aus dem 13. Jahrhundert, der mit seiner außergewöhnlichen Kunstfertigkeit und historischen Aussagekraft fasziniert. Die Stiftskirche St. Servatius vereint Architektur, Geschichte und Kunst zu einem einzigartigen Ensemble und macht Quedlinburg zu einem der bedeutendsten Orte des mittelalterlichen Erbes in Deutschland. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stiftskirche St. Servatii, Domschatzverwaltung, Schlossberg 1g, 06484 Quedlinburg, Tel. +49(0)3946 - 70 99 00, www.dom-domschatz.de
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42. Gernrode - St. Cyriakus *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Gernrode - St. CyriakusReiseführer Straße der Romanik Nordroute - Gernrode - St. Cyriakus

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Gernrode - St. Cyriakus***

Die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode, im Jahr 959 von Markgraf Gero auf dem Gelände seiner Burg gegründet und dem heiligen Cyriakus geweiht, zählt zu den bedeutendsten Stationen an der Straße der Romanik und ist eines der herausragenden Zeugnisse ottonischer Baukunst. Mit ihrer klaren, monumentalen Erscheinung vermittelt sie eindrucksvoll die architektonischen Vorstellungen des frühen Mittelalters. Die flachgedeckte, kreuzförmige Emporenbasilika mit ihren drei Apsiden gilt als architektonisches Juwel und beeindruckt durch ihre ausgewogenen Proportionen und die strenge, zugleich harmonische Raumgliederung. Besonders prägend ist der im 12. Jahrhundert errichtete Westbau mit seinen beiden Türmen, dem erhöhten Mittelbau und der Apsis, der der Kirche ihre markante Silhouette verleiht. Architekturgeschichtlich von außergewöhnlicher Bedeutung ist der Wechsel von Pfeilern und Säulen im Langhaus, durch den St. Cyriakus als ältestes erhaltenes Beispiel einer Emporenbasilika gilt und einen wichtigen Entwicklungsschritt für die Baukunst des deutschen Hochmittelalters dokumentiert. Ein weiteres herausragendes Detail ist das im 11. Jahrhundert nachträglich in das südliche Seitenschiff eingefügte Heilige Grab, die älteste erhaltene Nachbildung des Grabes Christi in Jerusalem in Deutschland, das insbesondere zur Osterzeit eine zentrale Rolle bei mittelalterlichen Osterspielen spielte. In unmittelbarer Nähe befindet sich der achteckige Taufstein, dessen Reliefdarstellungen das Leben Christi thematisieren und einen eindrucksvollen Einblick in die symbolreiche Bildwelt des Mittelalters geben. Die Stiftskirche St. Cyriakus verbindet auf einzigartige Weise architektonische Klarheit, religiöse Symbolik und historische Tiefe und versetzt Besucher unmittelbar in die geistige und kulturelle Welt des ottonischen Zeitalters, wodurch sie zu den eindrucksvollsten Kirchenbauten Mitteldeutschlands zählt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Evangelisches Pfarramt, Burgstraße 3, 06507 Gernrode, Tel. +49(0)39485 - 275, www.stiftskirche-gernrode.de
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52. Querfurt - Burg Querfurt *** - Straße der Romanik

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Querfurt - Burg Querfurt ***

Die mächtige Burg Querfurt erhebt sich mit ihren drei markanten Türmen, zwei Ringmauern und weitläufigen mittelalterlichen Befestigungen eindrucksvoll über der umliegenden Landschaft und zählt zu den größten und ältesten Feudalburgen Deutschlands. Mit ihrer Ausdehnung übertrifft sie sogar die Wartburg bei Eisenach und vermittelt schon auf den ersten Blick die strategische und politische Bedeutung, die sie über Jahrhunderte hinweg besaß. Ihre Ursprünge reichen bis in eine fränkische Siedlung zurück, aus der sich in karolingischer Zeit ein bedeutender Verwaltungssitz entwickelte. Bereits im Hersfelder Zehntverzeichnis von 881/889 wird die Burg als eine der wichtigsten Anlagen unter insgesamt 18 Burgen genannt, was ihre frühe Bedeutung unterstreicht. Seit dem 10. Jahrhundert diente Burg Querfurt als Residenz der Edlen von Querfurt und entwickelte sich zu einem zentralen Macht- und Herrschaftssymbol der Region. Die weitläufige Burganlage besitzt einen unregelmäßigen rechteckigen Grundriss und ist durch natürliche Geländeabfälle sowie tiefe Gräben zusätzlich gesichert, was ihre Wehrhaftigkeit noch verstärkt. Ein besonderer Höhepunkt ist die eindrucksvolle innere Ringmauer, die bereits 1198 urkundlich erwähnt wird und den Kernbereich der Burg schützt. Im Zentrum des Burghofs befindet sich die romanische Burgkirche aus dem 12. Jahrhundert, deren kreuzförmiger Grundriss, der oktogonale Vierungsturm und die halbrunde Apsis zu den architektonischen Glanzpunkten der Anlage zählen. Weitere bedeutende romanische Bauteile sind der Palas sowie der weithin sichtbare Bergfried „Dicker Heinrich“, der mit einer Höhe von 27,5 Metern und einem Durchmesser von 14,5 Metern die Wehrarchitektur des Hochmittelalters eindrucksvoll verkörpert. Heute beherbergt die Burg ein Museum im ehemaligen Palas, das Besuchern anschaulich die Geschichte, Architektur und Bedeutung dieser außergewöhnlichen Anlage näherbringt. Burg Querfurt ist damit nicht nur ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Festungsbaukunst, sondern auch ein lebendiger Ort, an dem sich Geschichte, Architektur und Landschaft zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis verbinden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Burg Querfurt, 06268 Querfurt, Tel. +49(0)34771-52190, www.burg-querfurt.de
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54. Kaiserpfalz - Kloster Memleben *** - Straße der Romanik

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Kaiserpfalz - Kloster Memleben***

Die Kaiserpfalz und das Kloster Memleben zählen zu den bedeutendsten Erinnerungsorten der ottonischen Geschichte und vermitteln eindrucksvoll die Macht und Spiritualität des frühen deutschen Königtums. Im Herzen von Memleben gelegen, entstand hier auf Befehl von Heinrich I., dem ersten deutschen König, eine Pfalz, die als wichtiger Aufenthalts- und Herrschaftsort diente und die politische Bedeutung des Ortes unterstreicht. Heinrich I. starb ebenso in Memleben wie sein Sohn Kaiser Otto I., der die Bedeutung dieses Ortes weiter festigte und zu Ehren seines Vaters die monumentale Marienkirche errichten ließ. Damit wurde Memleben zu einem zentralen Erinnerungsort der ottonischen Dynastie. Unmittelbar neben der Kaiserpfalz entstand ein reich ausgestattetes Benediktinerkloster, das von Kaiser Otto II. großzügig gefördert wurde und zeitweise zu den bedeutendsten Klosteranlagen des Reiches zählte. Auch wenn die Blütezeit des Klosters nur von vergleichsweise kurzer Dauer war, haben sich eindrucksvolle Zeugnisse seiner einstigen Größe erhalten. Besonders die monumentale Klosterkirche aus dem 10. Jahrhundert verdeutlicht die außergewöhnlichen Dimensionen der Anlage: Mit einer Länge von rund 82 Metern und einer Breite von etwa 28 Metern gehörte sie zu den größten ottonischen Basiliken überhaupt. Heute lassen die aufgemauerten Grundmauern die ursprüngliche Raumwirkung erahnen, während erhaltene Bauteile wie das Kaisertor, die mächtigen Vierungspfeiler und Teile der Langhauswände die frühere Monumentalität eindrucksvoll nachvollziehbar machen. Nordöstlich der Anlage erhebt sich zudem eine spätere, spätromanische Klosterkirche, deren Architektur bereits deutlich auf die beginnende Gotik verweist. Spitzbogige Arkaden und die erhaltene Krypta geben einen anschaulichen Einblick in den stilistischen Übergang zwischen den Epochen. Das Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben macht die Geschichte dieses außergewöhnlichen Ortes lebendig, indem es die Ruinen beider Kirchen in einen verständlichen historischen Zusammenhang stellt und mit Ausstellungen das Leben, den Alltag und die Herrschaftsstrukturen der Könige und Kaiser des Mittelalters beleuchtet. Führungen, mittelalterliche Aktivitäten, der Besuch des Klostergartens und ein Rundgang durch den Klosterladen ergänzen das Erlebnis und machen Memleben zu einem eindrucksvollen Ort, an dem politische Macht, religiöses Leben und europäische Geschichte auf einzigartige Weise zusammenkommen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: , Kloster und Kaiserpfalz Memleben, Thomas-Müntzer-Str. 48, 06642 Memleben, Tel. +49(0)34672-60274, www.kloster-memleben.de
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59. Naumburg - Dom *** - Straße der Romanik

Reiseführer Straße der Romanik Nordroute - Naumburg - DomReiseführer Straße der Romanik Nordroute - Naumburg - Dom

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Naumburg - Dom St. Peter und Paul***

Der Dom St. Peter und Paul in Naumburg zählt zu den herausragendsten Sakralbauten Mitteldeutschlands und nimmt innerhalb der Straße der Romanik eine besondere Stellung ein. Seine Geschichte und Architektur spiegeln auf eindrucksvolle Weise den Übergang von der Romanik zur Gotik wider und machen den Dom zu einem Schlüsselbauwerk der mittelalterlichen Baukunst. Der Bau des heutigen Doms begann um das Jahr 1210 als kreuzförmige Basilika und ersetzte eine ältere Marienstiftskirche sowie einen frühromanischen Dom aus dem 11. Jahrhundert. Die lange Bauzeit von mehr als einem Jahrhundert führte dazu, dass die unteren Geschosse noch deutlich romanisch geprägt sind, während die oberen Bereiche bereits der Gotik zuzuordnen sind, wodurch sich ein harmonisches Zusammenspiel beider Baustile ergibt. Die markanten Türme des Doms bestimmen bis heute die Silhouette der Stadt Naumburg, besonders die Osttürme mit ihren barocken Hauben aus dem Jahr 1711, die schon von weitem sichtbar sind und dem Bauwerk eine unverwechselbare Erscheinung verleihen. Weltweite Berühmtheit erlangte der Naumburger Dom vor allem durch seine einzigartigen Stifterfiguren, allen voran die Darstellung der Uta von Ballenstedt. Geschaffen wurden sie von dem sogenannten Naumburger Meister, dessen Name unbekannt ist, der jedoch mit diesen Figuren einen Höhepunkt mittelalterlicher Bildhauerkunst erreichte. Die zwölf lebensgroßen Gedächtnisfiguren stellen hochadlige Persönlichkeiten des 11. Jahrhunderts dar, darunter die Hauptstifter Hermann und Ekkehard mit ihren Gemahlinnen Reglindis und Uta sowie weitere Einzelpersonen aus dem Umfeld des Stifts. Ihre außergewöhnlich realistische, beinahe individuelle Darstellung war für die Romanik höchst ungewöhnlich und verleiht den Figuren eine eindrucksvolle Lebendigkeit, die den Dom weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht hat. Auch der Innenraum des Doms St. Peter und Paul beeindruckt durch seine klare Raumstruktur, die ausgewogene Proportion und die reiche Ausstattung. Romanische Strenge und gotische Eleganz verbinden sich hier zu einer besonderen Atmosphäre, die Besucher unmittelbar in die geistige Welt des Mittelalters eintauchen lässt. Ergänzt wird das Erlebnis durch den Domschatz, der im romanischen Kellergewölbe ausgestellt ist und kostbare Kunstwerke sowie liturgische Gegenstände aus dem Mittelalter und der Renaissance präsentiert. Der Naumburger Dom vereint Architektur, Skulptur und Geschichte zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk und gehört zu den eindrucksvollsten Zeugnissen mittelalterlicher Kultur in Deutschland. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Naumburger Dom, Domplatz 16/17, 06618 Naumburg, Tel. +49(0)3445-2301133, www.naumburger-dom.de
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61. Freyburg - Schloss Neuenburg *** - Straße der Romanik

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Freyburg - Schloss Neuenburg**

Hoch über dem Winzerstädtchen Freyburg an der Unstrut erhebt sich Schloss Neuenburg als eines der eindrucksvollsten Burgensembles Sachsen-Anhalts und als bedeutendes Zeugnis hochmittelalterlicher Bau- und Herrschaftsgeschichte. Errichtet wurde die Anlage im 11. Jahrhundert als Residenz des Thüringer Landgrafen Ludwig des Springers und entwickelte sich rasch zu einem zentralen Macht- und Repräsentationsort der Region. Durch ihre beherrschende Lage auf einem steilen Muschelkalkfelsen bot die Neuenburg hervorragende strategische Vorteile und war zugleich weithin sichtbares Symbol landgräflicher Autorität. Eine der größten architektonischen Kostbarkeiten des Schlosses ist die um 1180 entstandene Doppelkapelle, die zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland zählt. Sie ist den Heiligen Elisabeth gewidmet und zeigt in exemplarischer Weise die soziale Ordnung des Mittelalters: Während der obere Kapellenraum den Adligen vorbehalten war, nahm das Gesinde im schlichter gestalteten unteren Raum am Gottesdienst teil. Beide Ebenen sind baulich miteinander verbunden, unterscheiden sich jedoch deutlich in Ausstattung und Schmuck. Besonders der obere Raum beeindruckt durch fein gearbeitete Kapitelle, reich verzierte Friese und eine außergewöhnliche Qualität romanischer Steinmetzkunst. Schloss Neuenburg entstand in drei wesentlichen Bauphasen zwischen 1062 und 1227 und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgestaltet. Im 16. Jahrhundert wandelte sich die mittelalterliche Burg zeitweise zu einem Wohnschloss, ohne jedoch ihren wehrhaften Charakter vollständig zu verlieren. Trotz späterer Umbauten sind zahlreiche romanische Bauteile bis heute erhalten geblieben, darunter der mächtige Bergfried, der als „Dicker Wilhelm“ bekannt ist, sowie ein weiterer Wohnturm, die beide eindrucksvoll die Dimensionen und die Wehrarchitektur der Anlage verdeutlichen. Heute lädt Schloss Neuenburg mit seinem Museum im romanischen Bergfried dazu ein, die Geschichte der Burg, der Landgrafen und der Region näher kennenzulernen. Schloss Neuenburg verbindet auf eindrucksvolle Weise Architektur, Geschichte und Landschaft und gehört zu den bedeutendsten Stationen entlang der Straße der Romanik. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Museum Schloss Neuenburg, Schloss 1, 06632 Freyburg (Unstrut), Tel. +49(0)34464-35530, www.schloss-neuenburg.de
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64. Schönburg - Burg Schönburg * - Straße der Romanik

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Schönburg - Burg Schönburg *

Die Burg Schönburg zählt zu den stimmungsvollsten Burgen im Saaletal und vereint eindrucksvolle Architektur mit romantischer Geschichte. Errichtet wurde sie im 12. Jahrhundert von dem Thüringer Grafen Ludwig dem Springer, um den sich bis heute eine Legende rankt: Der Überlieferung nach ließ er die Burg aus Liebe zu Adelheid, der Gemahlin des Wettiner Pfalzgrafen, erbauen. Hoch über der Saale thront die Schönburg auf einem markanten Sandsteinfelsen rund 40 Meter über dem Fluss und bietet bereits aus der Ferne ein eindrucksvolles Bild mittelalterlicher Wehrarchitektur. Die Burganlage gliedert sich in Vor- und Kernburg, die jeweils einen nahezu rechteckigen Grundriss aufweisen und durch einen Zwinger miteinander verbunden sind. Durch diesen führt ein Kammertor mit romanischen Kantensäulen in der Torlaibung, das einen besonders authentischen Eindruck der Baukunst des Hochmittelalters vermittelt. Zu den markantesten Bauwerken der Burg gehört der etwa 32 Meter hohe Bergfried aus der Zeit um 1230, der bestiegen werden kann und mit einem Kamin im Turmgemach sowie einer Wachstube an der Turmspitze überrascht. Von hier eröffnet sich ein weiter Blick über das Saaletal, der den Besuch zu einem besonderen Erlebnis macht. In der Kernburg befindet sich zudem das ehemalige Gerichtshaus, das heute als Rittersaal genutzt wird und mit seinem historischen Ambiente sogar als Ort für Trauungen dient. Große Teile der Wehrmauern um Vor- und Kernburg sind bis heute erhalten und vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der ursprünglichen Verteidigungsanlage. Die ältesten Bauteile der Schönburg stammen überwiegend aus dem 12. und 13. Jahrhundert und blieben auch deshalb in bemerkenswertem Umfang erhalten, weil die Burg nach der Verbreitung der Feuerwaffen ihre militärische Bedeutung verlor und nicht zu einem Schloss umgebaut wurde. So bewahrte sie ihren mittelalterlichen Charakter und präsentiert sich heute als authentisches Zeugnis vergangener Zeiten. Die Burg Schönburg begeistert Besucher mit ihrem geschlossenen historischen Erscheinungsbild, ihrem romantischen Flair und der eindrucksvollen Lage hoch über der Saale und ist damit ein lohnendes Ziel für alle, die Geschichte, Architektur und landschaftliche Schönheit miteinander verbinden möchten. (c)WV
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66. Merseburg - Dom *** - Straße der Romanik

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Merseburg - Dom***

Hoch über der Saale erhebt sich in Merseburg ein eindrucksvolles Ensemble aus Dom, Kapitelsaal und Schloss, das zu den bedeutendsten sakralen Baukomplexen Sachsen-Anhalts zählt. Der Merseburger Dom gilt als herausragendes Juwel der Romanik und bewahrt eine außergewöhnliche Fülle kunst- und kulturhistorisch wertvoller Schätze. Seine Anfänge reichen vermutlich bis in das Jahr 931 zurück, die Grundsteinlegung des heutigen Doms erfolgte jedoch 1015 unter Bischof Thietmar von Walbeck. Bereits 1021 konnte der Dom mit Unterstützung Kaiser Heinrichs II. geweiht werden, was die frühe Bedeutung Merseburgs als geistliches Zentrum eindrucksvoll unterstreicht. Im Verlauf des 11. Jahrhunderts entstanden die charakteristischen runden Türme, welche das Sanktuarium flankieren, sowie der mächtige Vierungsturm, die dem Bau seine markante Silhouette verleihen. Im 13. Jahrhundert wurde zwischen den Westtürmen eine monumentale Vorhalle errichtet, deren Portal mit Figuren der Kirchenpatrone und Stifterbüsten Kaiser Heinrichs II. geschmückt ist und einen eindrucksvollen Übergang vom weltlichen zum sakralen Raum bildet. Trotz späterer Umbauten haben sich bedeutende Teile des ersten romanischen Bauwerks erhalten, darunter Abschnitte der Westtürme, der südliche Querhausflügel sowie die eindrucksvolle Hallenkrypta unter dem Chor mit ihren Kreuzgratgewölben, die zu den ältesten ihrer Art in Mitteldeutschland zählt. Die Ausstattung des Doms ist von außergewöhnlicher Qualität und Vielfalt. Besonders hervorzuheben sind die bronzene Grabplatte Rudolfs von Schwaben, eines der ältesten erhaltenen Bildnisgrabmäler Deutschlands, sowie der hochromanische Taufstein mit plastischen Darstellungen von Aposteln und Propheten. Weitere Höhepunkte bilden das kunstvoll gearbeitete Chorgestühl, das Sakramentshaus, die Renaissancekanzel und die berühmte Domorgel von Friedrich Ladegast, eine der größten und klanglich bedeutendsten Orgeln Mitteldeutschlands. Von herausragender historischer Bedeutung sind zudem das Domstiftsarchiv und die Bibliothek mit der Merseburger Bibel sowie den Merseburger Zaubersprüchen, einem einzigartigen Zeugnis germanisch-heidnischer Religiosität in althochdeutscher Sprache. An kirchlichen Feiertagen erklingt das Geläut der zehn Glocken aus dem 12. Jahrhundert und verleiht dem Dom eine feierliche Atmosphäre, die Besucher unmittelbar in die geistige Welt des Mittelalters eintauchen lässt. Der Merseburger Dom vereint Architektur, Kunst und Geschichte zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis und gehört zu den bedeutendsten Stationen entlang der Straße der Romanik. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Merseburger Dom, Domplatz 7, 06217 Merseburg, Tel. +49(0)3461-210045, www.merseburger-dom.de
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Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V.

Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTV), gegründet im Jahr 1990, ist der Dachverband der Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt. Neben der tourismuspolitischen Interessenvertretung ist der LTV für die Umsetzung von Klassifizierungs- und Zertifizierungssystemen im Tourismus auf Landesebene zuständig und fördert einheitliche Qualitätsstandards und Klassifizierungssysteme zur Gästeorientierung. Der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. bietet sich als politisch neutrales Dach an, um zu informieren, kommunizieren, bündeln, recherchieren, bewerten, beraten, kanalisieren, steuern, Schwerpunkte zu setzen und zur Themenbildung beizutragen. Über seine Mitgliederstrukturen weist er kommunale und regionale Verankerungen, als auch landesrelevante fachliche Verknüpfungen auf. Zu den 19 Mitgliedern zählen die touristischen Regionalverbände, Fachverbände (Camping, Heilbäder/Kurorte, Blaues Band, Gartenträume), die Landesmarketinggesellschaft (IMG), der OSV, der ADAC, die IHK, die Deutsche Bahn und die Hochschule Harz. Mit der Initiierung und Betreuung von Projekten trägt der LTV maßgeblich zur Angebotsentwicklung und Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Land bei. Mit Zahlen, Daten, Fakten untermauert der Verband die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.
Danzstraße 1, 39104 Magdeburg, Tel. +49(0)391-7384300, www.tourismusverband-sachsen-anhalt.de

Reiseführer für Sachsen-Anhalt

Reiseführer Magdeburg - überrascht

Reiseführer Magdeburg - überraschtDrei Tage Magdeburg, leider zu kurz, um eine Stadt umfassend kennenzulernen. Trotzdem versucht dieser Reisebericht, die schönsten Eindrücke mitzuteilen und Lust zu machen, sich selbst überraschen zu lassen. Mit der guten Organisation durch Magdeburg Marketing und 'Kaiser Otto' als Führer erfährt der Besucher Vieles zu den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Der erste Weg, es ist alles gut zu zu Fuß zu erreichen, führt jeden Besucher zum Dom und zum Elbufer mit dem Blick zum Stadtpark und Jahrtausendturm. Weiter geht der Weg zum Kloster Unserer Lieben Frauen. Nördlicher liegt dann das historische Rathaus mit dem berühmten Reiterstandbild. Auf dem Weg zurück zur Innenstadt fällt das Hundertwasserhaus 'die Grüne Zitadelle' auf. Wir konnten auf den Turm und genossen den fantastischen Rundblick über die Stadt. ...

Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil 1 Nord

Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil Nord Das Bundesland Sachsen-Anhalt liegt in der Mitte Deutschlands und grenzt an Thüringen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen. Der Flächenstaat Sachsen-Anhalt bietet vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Im Norden liegen zahlreiche Hansestädte wie Havelberg, Stendal, Tangermünde, Seehausen und Werben. Diese Region wird von der dünn besiedelten Altmark mit den ehemaligen Hansestädten Salzwedel, Stendal und Tangermünde geprägt. In der fruchtbaren Magdeburger Börde liegt die gleichnamige Hauptstadt Sachsen-Anhalts. Im Südwesten liegt der Harz mit dem Brocken als höchster Erhebung in Norddeutschland. Die Elbe durchzieht als größter Fluss das Land von Südosten nach Nordwesten. Die kulturelle Vielfalt der Region ist einzigartig. Sie reicht von bronzezeitlichen Zeugnissen wie der Himmelsscheibe von Nebra ...

Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil 2 Süd

Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil Süd Das Bundesland Sachsen-Anhalt liegt in der Mitte Deutschlands und grenzt an Thüringen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen. Der Flächenstaat Sachsen-Anhalt bietet vielfältige naturräumliche und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Im Süden vom Harz bis zu Elbe und Unstrut finden sich alte Städte wie Naumburg, Halle, Lutherstadt Eisleben, Halberstadt und Wernigerode. Der Harz im Südwesten Sachsen-Anhalts weist mit dem Brocken die höchste Erhebung in Norddeutschland auf. Die Elbe durchzieht als größter Fluss das Land von Südosten nach Nordwesten. Die kulturelle Vielfalt der Region ist einzigartig. Sie reicht von bronzezeitlichen Zeugnissen wie der Himmelsscheibe von Nebra und dem Sonnenobservatorium bei Goseck über die Bauten entlang der Straße der Romanik bis zu den historischen Garten- und Parkanlagen aus dem Mittelalter bis in die Neuzeit. . ...

Reiseführer Straße der Romanik

Reiseführer Straße der RomanikDie 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden.Wie auf einer Perlenkette aufgereiht präsentieren sich Klöster und Dome, Schatzkammern, Dorfkirchen, Burgen und Schlösser als Zeitzeugen einer wegweisenden Epoche deutscher und europäischer Geschichte des Mittelalters. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Nordroute

Walder-Verlag Reisetipps-Europa >Reiseführer Straße der Romanik - NordrouteDie Nordroute der Straße der Romanik führt von Magdeburg durch die malerische Altmark bis in den hohen Norden Sachsen-Anhalts. Die 1993 ins Leben gerufene 'Straße der Romanik' zählt mit jährlich 1,6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Tourismusrouten Deutschlands. Auf dem über 1.000km langen Rundkurs in Form einer 8 mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Routenschnittpunkt, führt die 'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt und verbindet 88 ausgewählte Bauwerke aus der Epoche der Romanik miteinander. Schon am Startpunkt in Magdeburg erwarten Sie vier prächtige Bauwerke der Romanik: der Magdeburger Dom, das Kloster Unser Lieben Frauen mit dem Kunstmuseum, die St. Petri-Kirche sowie die St. Sebastian-Kirche. Auf den folgenden 425 Kilometern erwarten sie weitere 27 imposante romanische Bauwerke. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind. ...

Reiseführer Straße der Romanik - Südroute

Reiseführer Straße der Romanik - SüdrouteAuf der Südroute der Straße der Romanik reisen Sie in Sachsen-Anhalts sanften Süden. Besonders Halberstadt, Quedlinburg und Gernrode lassen die Ottonenzeit wieder lebendig werden. Weitere Zeugnisse ottonischer Herrschaft sind in Querfurt, Memleben, Merseburg und Tilleda zu finden. In der Saale-Unstrut-Region thronen mächtige Burgen wie die Neuenburg in Freyburg/Unstrut und die Rudelsburg in Bad Kösen hoch über der Saale. Besonders sehenswert ist auch der Naumburger Dom St. Peter und Paul sowie dessen Domschatz, die berühmten Stifterfiguren. Die Charakteristika der Romanischen Architektur sind Rundbögen, dicke Mauern und symmetrische Baupläne, die zusammen ein harmonisches Bild von Einfachheit bilden. Zwischen 950 und 1250 entwickelte sich die Region des heutigen Sachsen-Anhalts unter der Herrschaft der Ottonen zu einem politischen und kulturellen Zentrum. ...

Reiseführer Sehenswertes entlang der Elbe

Reiseführer Sehenswertes entlang der Elbe Die Elbe ist der zweitgrößte Fluss in Deutschland. Auf ihrem Weg vom Riesengebirge bis zur Nordsee durchquert sie einzigartige Landschaften wie z.B. in Sachsen die Sächsische Schweiz mit ihren bizarren Sandsteinfelsen. Auf deutschem Gebiet trifft sie zunächst auf Bad Schandau mit seinem bezauberndem Elbpanorama. Die wunderschöne Stadt Königsstein lädt mit ihrer imposanten Festung zu einem Abstecher ein und der Kurort Rathen am Fuße der Bastei, zu einer Gondelfahrt auf dem wunderschönen Amselsee. Entlang des Flusses kommt man auch an Pirna nicht vorbei, das u.a. mit der Festung Sonnenstein beeindruckt. Ein besonders Highlight ist die Stadt Dresden, die mit ihrer Frauenkirche und der Semperoper weltweite Berühmtheit erlangte. Nicht minder sehenswert sind die Porzellanstadt Meißen oder das prächtige Barockschloss Moritzburg. Auch Magdeburg in Sachsen-Anhalt mit seinem ...

Radtour Amsterdam -- Berlin

Walder-Verlag Reisetipps-Europa Radtour Amsterdam -- Berlin Eine attraktive Radreise zwischen zwei ohnehin schon städtetouristisch hochbegehrten Metropolen: Der internationale Fernradweg Amsterdam-Berlin verbindet die niederländische und die deutsche Hauptstadt über rund 820 Fahrradkilometer miteinander. Die Route verläuft sehr steigungsarm und weitgehend abseits des Autoverkehrs. Durch die gute Anbindung an das Eisenbahnnetz empfiehlt sich die Bahn als Zubringer. Herausragendes Merkmal dieser Route ist aber eine Abfolge attraktiver Mittel- und Großstädte, die sich im Streckenverlauf wie auf einer Perlenkette in passenden Etappenentfernungen aneinanderreihen und sich mit guter radtouristischer Infrastruktur als interessante Übernachtungsorte anbieten. Sie bieten ausreichend Vielfalt an Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten und garantieren einen interessanten Stadtbummel zum Etappenausklang. Wer vom Etappentag noch nicht . ...

Reiseführer Radtour entlang der Elbe

Reiseführer Radtour entlang der Elbe Der bekannte Elberadweg nimmt seinen Anfang im Norden Tschechiens im Riesengebirge und endet in Cuxhaven. Er ist teils Rad- und teils Wanderweg, größtenteils asphaltiert und überwiegend autofrei. Er hat eine Gesamtlänge von 1.220km, von denen 860km durch Deutschland verlaufen. Auf deutschem Gebiet führt er durch sieben Bundesländer mit einzigartigen Kulturerbestätten. Erste Station ist Bad Schandau im wunderschönen Elbsandsteingebirge, das sich von Bad Schandau bis Pirna von seiner vermutlich schönsten Seite zeigt. Ein Highlight ist die Stadt Dresden mit ihrer weltberühmten Semperoper, der Frauenkirche oder dem Dresdner Zwinger. Weiter geht's ins Elbtal, entlang der Sächsischen Weinstraße in die Porzellanstadt Meißen mit ihrer bezaubernden Altstadt. Über Luthers Stadt Wittenberg und die Bauhausstadt Dessau durchquert der Elberadweg das...

Reiseführer Jakobsweg in Sachsen-Anhalt

Reiseführer Jakobsweg in Sachsen-AnhaltDer Jakobsweg in Sachsen-Anhalt führt über 370km von der brandenburgischen zur thüringischen Landesgrenze. Für Pilgernde schließt sich eine Lücke im Netz europäischer Pilgerwege: Sie können jetzt aus Polen und Skandinavien durch Sachsen-Anhalt einem Jakobus-Pilgerweg folgen. Schon immer war Mitteldeutschland Durchgangsland für Pilgernde aus dem Norden und Osten und die heutige Landeshauptstadt Magdeburg eine verbindende Drehscheibe mit dem Süden und Westen Europas. So greift dieser Weg weit über Sachsen-Anhalt hinaus und lässt uns die Verbundenheit der Länder Europas erleben. Von Magdeburg sind es 2.900km nach Santiago de Compostela. Auf dem Weg treffen Pilgernde auf Kirchen und Klöster, Kathedralen und Kapellen. Sie sind Zeichen des christlichen Glaubens und unserer gemeinsamen Wurzeln in den verschiedenen Ländern Europas. 32 evangelische ...

Reiseführer 'Sehenswertes im Harz'

Walder-Verlag Reisetipps-Europa 'Sehenswerte im Harz' Der Harz bildet das höchste Gebirge in Norddeutschland. Hier grenzen die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aneinander. Artenreiche Pflanzen- und Tierwelt prägen die Mittelgebirgsregion, die durchzogen ist von ausgedehnten Wäldern und landwirtschaftlich genutzten Hochflächen. Ursprüngliche Flussläufe in tief eingeschnittenen Tälern wechseln sich ab mit idyllischen Stauteichen und malerischen Stauseen. Sie machen die Region zu einem beliebten Wandergebiet. Darüber hinaus laden der Nationalpark Harz und das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz zu Entdeckungen ein. Zahlreiche UNESCO-Weltkulturerbestätten wie Goslar, Quedlinburg, die Lutherstadt Eisleben, der Rammelsberg und das Oberharzer Wasserregal bieten interessante Einblicke in die besondere Kultur- und Siedlungsgeschichte. Liebevoll restaurierte Fachwerkstädte, mittelalterliche. ...

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Walder-Verlag - Reiseführer rund um Natur, Geschichte, Kunst und Kultur: Der Walder-Verlag bietet Reiseführer für verschiedene Regionen mit vielen Sehenswürdigkeiten, Bahnreiseführer bekannter Bahnstrecken, Radtourenführer entlang abwechslungsreicher Flusslandschaften und Wanderführer in verschiedenen Mittelgebirgslandschaften an. Neu im Programm sind 'online'-Reisemagazine zu beliebten Ausflugszielen in Europa.

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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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