Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region zwischen Aachen - Dahlem - Bad Münstereifel - Düren
Burgen und Schlösser in der Region Aachen, Dahlem, Bad Münstereifel und Düren zählen zu den eindrucksvollsten Kulturlandschaften im Westen Deutschlands und zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Dichte und Vielfalt historischer Wehranlagen, Adelssitze, Wasserburgen und repräsentativer Schlossanlagen aus, die sich harmonisch in Wälder, Flusstäler, Hochflächen und fruchtbare Ebenen einfügen. Über viele Jahrhunderte hinweg prägten mächtige geistliche und weltliche Herrschaften diesen Raum, der an wichtigen Handelswegen und politischen Grenzlinien lag und daher von besonderer strategischer Bedeutung war. Auf exponierten Höhen entstanden wehrhafte Höhenburgen mit weitem Blick über das Umland, die Macht demonstrierten und Handelsrouten sicherten, während in den Niederungen der Rur, der Erft und zahlreicher Nebenbäche prachtvolle Wasserburgen angelegt wurden, deren Gräften nicht nur Schutz boten, sondern auch den Reichtum und den Rang ihrer Besitzer unterstrichen. Die wechselvolle Geschichte der Region mit Fehden, Kriegen, Erbteilungen und territorialen Veränderungen führte dazu, dass manche Anlagen zerstört wurden und heute als romantische Ruinen von vergangenen Zeiten erzählen, während andere Burgen und Schlösser zu komfortablen Wohnsitzen umgebaut und bis in die Gegenwart genutzt und gepflegt werden. Neben mittelalterlichen Kernburgen prägen Renaissance- und barocke Schlossanlagen das Landschaftsbild, ergänzt durch befestigte Kirchen, Burgsiedlungen, Gutshöfe und ehemalige Landesburgen, die den engen Zusammenhang von Herrschaft, Religion und Alltagsleben sichtbar machen. Besonders reizvoll sind Orte, an denen Burg, Dorf und Kirche eine nahezu geschlossene Einheit bilden und die historische Siedlungsstruktur bis heute klar erkennbar geblieben ist. Dieser Reiseführer lädt dazu ein, die Burgen- und Schlösserlandschaft zwischen Eifel und Niederrhein als lebendigen Kultur- und Erlebnisraum zu entdecken und Geschichte, Architektur und Landschaft dieser traditionsreichen Region in all ihren Facetten bewusst wahrzunehmen. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region zwischen Aachen - Dahlem - Bad Münstereifel - Düren
Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region zwischen Aachen - Dahlem - Bad Münstereifel - Düren
Reiseführer Aachen, Schloss Friesenrath - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Schloss Friesenrath ist ein eindrucksvolles Beispiel für die repräsentative Architektur des frühen 20. Jahrhunderts und fügt sich harmonisch in die leicht hügelige Landschaft des Aachener Umlandes ein. In den Jahren 1925 und 1926 ließ Eugen Graf Beissel von Gymnich das Schloss als privaten Wohnsitz errichten, wobei großer Wert auf eine stilvolle und standesgemäße Gestaltung gelegt wurde. Das Gebäude greift klassische architektonische Elemente seiner Zeit auf und verbindet sie mit einer klaren, eleganten Formsprache, die den gehobenen Anspruch der Entstehungszeit deutlich widerspiegelt. Ausgewogene Proportionen, sorgfältig gestaltete Fassaden und die ruhige, parkähnliche Umgebung verleihen dem Schloss bis heute eine besondere Ausstrahlung. Im Laufe seiner Geschichte erlebte Schloss Friesenrath mehrere Nutzungsphasen und wurde zeitweise auch gastronomisch genutzt, wodurch es einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde. Diese wechselvolle Nutzung prägte das Gebäude, ohne seinen repräsentativen Charakter grundlegend zu verändern. Mitte der 1990er Jahre begann eine umfassende und behutsame Renovierungsphase, bei der historische Details bewahrt und zugleich zeitgemäße Ausstattungsmerkmale integriert wurden. Ziel dieser Maßnahmen war es, den ursprünglichen Charme, die elegante Wirkung und die architektonische Qualität des Schlosses dauerhaft zu erhalten und behutsam an moderne Anforderungen anzupassen. Heute präsentiert sich Schloss Friesenrath als stilvolles Zeugnis seiner Epoche und als markanter Bestandteil der Kulturlandschaft der Region Aachen Nordeifel. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Aachen-Walheim, Pannekogweg, Besichtigung: vom Weg einsehbar,
Info: Verkehrsverein Bad Aachen e.V., Tel. +49(0)241-19433
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Reiseführer Alsdorf, Burg Alsdorf - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Alsdorf ist ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und prägt bis heute das historische Erscheinungsbild der Stadt. Die ältesten Bauteile der heutigen Schlossanlage stammen vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, als die Burg ursprünglich als wehrhafte Wasserburg mit schützenden Gräften errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach erweitert und umgestaltet, sodass sich heute verschiedene architektonische Epochen eindrucksvoll miteinander verbinden. Besonders markant ist der Turm aus dem 15. Jahrhundert, der die Wehrhaftigkeit der Burg unterstreicht, ergänzt durch einen Renaissanceflügel, einen weiteren Gebäudeteil aus der Barockzeit sowie eine Remise aus dem 18. Jahrhundert. Der historische Torbau bildet bis heute einen repräsentativen Zugang zur Anlage. Erhaltene Mauerreste, unterirdische Kellergewölbe und zugemauerte Tore geben spannende Einblicke in die ursprüngliche Struktur und Nutzung der Burg und lassen ihre bewegte Geschichte lebendig werden. Heute erfüllt Burg Alsdorf vielfältige kulturelle und gesellschaftliche Funktionen. Sie ist Sitz der Volkshochschule Alsdorf-Baesweiler, beherbergt eine Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt und verfügt über ein Trauzimmer, das Eheschließungen in historischer Atmosphäre ermöglicht. Der ehemalige Burgbereich wird dadurch aktiv in das städtische Leben eingebunden. Der Burggarten, der zu einer attraktiven Erholungsanlage umgestaltet wurde, lädt zu Spaziergängen und zum Verweilen ein und dient zugleich als Veranstaltungsort für kulturelle Ereignisse. Bereits seit dem Jahr 1955 finden hier die traditionsreichen Burggartenkonzerte statt, die Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region Aachen Nordeifel anziehen und die Burg als lebendigen Mittelpunkt des kulturellen Lebens erlebbar machen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Alsdorf, Burgstr., Besichtigung: außen jederzeit, Info: Tel. +49(0)2404-50380
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Reiseführer Alsdorf, Schloss Ottenfeld - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Schloss Ottenfeld ist ein idyllisch am Broichbach gelegenes historisches Anwesen mit tiefen geschichtlichen Wurzeln, das den ländlichen Charakter der Umgebung bis heute widerspiegelt. Bereits im Jahr 1420 wurde an dieser Stelle ein Gutshof Ottenfeld urkundlich erwähnt, der über Jahrhunderte hinweg die Grundlage für die Entwicklung des späteren Schlosses bildete. Im Jahr 1878 ließ Karl von Blanckart das heutige Schloss errichten, das als stattlicher Mittelpunkt des Anwesens konzipiert wurde und sowohl repräsentative als auch funktionale Aufgaben erfüllte. Das Gebäude diente nicht nur als Wohnsitz der Besitzer, sondern war zugleich eng mit landwirtschaftlichen Nutzungen verbunden und beherbergte unter anderem eine Stellmacherei, die für den täglichen Betrieb des Gutes von großer Bedeutung war. Die harmonische Einbindung des Schlosses in die Landschaft entlang des Broichbachs verleiht dem Anwesen eine ruhige und naturnahe Atmosphäre und betont seinen historischen Bezug zur umliegenden Kulturlandschaft. Schloss Ottenfeld steht exemplarisch für die enge Verbindung von Landwirtschaft, handwerklicher Produktion und herrschaftlichem Wohnen, wie sie im 19. Jahrhundert in der Region Aachen Nordeifel weit verbreitet war und das Erscheinungsbild vieler Gutshöfe und Landsitze nachhaltig prägte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Ort: Alsdorf, Im Broichbachtal, Besichtigung: von der Straße einsehbar, privat, Info: Alsdorf - Tourismus, Tel. +49(0)2404-50.0
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Reiseführer Bad Münstereifel, Burg Münstereifel - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Münstereifel ist ein markantes historisches Wahrzeichen mit einer langen und bewegten Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Region Aachen Nordeifel verbunden ist. Errichtet wurde die Burg im Jahr 1273 durch die Jülicher Herren, die mit diesem Bauwerk ihre territoriale Macht absicherten und zugleich einen strategisch wichtigen Stützpunkt schufen. In den darauffolgenden Jahren diente die Anlage als Residenz von Gottfried von Jülich und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden politischen und administrativen Zentrum. Über mehrere Jahrhunderte hinweg blieb die Burg weitgehend unversehrt und erfüllte ihre Funktion als Macht- und Verwaltungssitz, von dem aus das umliegende Gebiet kontrolliert und verwaltet wurde. Ihre erhöhte Lage und die wehrhafte Bauweise unterstrichen die militärische Bedeutung der Anlage im Mittelalter. Einen tiefgreifenden Einschnitt erlebte die Burg während des Pfälzischen Erbfolgekrieges, als französische Truppen im Jahr 1689 die Burg in Brand setzten und große Teile der Bausubstanz zerstörten. Nach dieser schweren Zerstörung wurde die Burg nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form wieder aufgebaut, sondern fortan vor allem als Wohn- und Verwaltungssitz für Amtmänner und Vögte genutzt, was ihren repräsentativen Charakter deutlich veränderte. Erst im Jahr 1984 erfolgten umfangreiche Restaurierungs- und Sicherungsarbeiten, die darauf abzielten, die erhaltenen historischen Strukturen zu bewahren und das Erscheinungsbild der Burg neu zu ordnen. Diese Maßnahmen verliehen der Burg Münstereifel ihr heutiges Aussehen und machten ihre geschichtliche Bedeutung wieder sichtbar. Heute steht die Burg als eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Herrschaft und regionaler Geschichte und prägt nachhaltig das historische Stadtbild. (c)WVvoll an die wechselvolle Geschichte der Region Aachen Nordeifel und ihre Bedeutung im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bad Münstereifel, Burg 1, Besichtigung: außen jederzeit, Restaurant und Senfmühle, Info: Tel. +49(0)2253-543301
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Reiseführer Bad Münstereifel, Burg Arloff - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Arloff ist ein historisches Juwel mit einer reichen und vielschichtigen Vergangenheit, das seine Bedeutung vor allem aus seiner strategischen Lage und seiner baulichen Entwicklung schöpft. Errichtet wurde die Burg im Jahr 1269 von Gerlach von Dollendorf an der damaligen Grenze zwischen dem Kurfürstentum Köln und der Grafschaft Jülich, unweit der Erft, wo sie eine wichtige Sicherungs- und Kontrollfunktion erfüllte. Ursprünglich als wehrhafte Verteidigungsanlage mit schützenden Wassergräben konzipiert, wandelte sich ihre Nutzung im Laufe der Jahrhunderte grundlegend. Mit dem Verlust ihrer militärischen Bedeutung entwickelte sich die Burg zunehmend zu einem Gutshof, wodurch die Wassergräben ihre Funktion verloren und nach und nach aufgegeben wurden. Im Jahr 1699 ließ Philipp von Mockel ein Pächterhaus errichten, das die landwirtschaftliche Nutzung der Anlage unterstützte und den wirtschaftlichen Charakter der Burg weiter stärkte. Während des 18. Jahrhunderts kamen zusätzliche Nutzgebäude in Bruchstein- und Fachwerkbauweise hinzu, die das Anwesen erweiterten und zu einem geschlossenen historischen Ensemble ergänzten. Der Kern der Anlage ist der frühgotische Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert, der bis heute das Erscheinungsbild der Burg prägt. Dieser massive Turm diente einst sowohl als Wohn- als auch als Schutzbau und veranschaulicht eindrucksvoll die Wehrarchitektur des Mittelalters. Heute wird der Turm von einem barocken Dach abgeschlossen, das erst in späterer Zeit aufgesetzt wurde und einen reizvollen architektonischen Kontrast bildet. Diese Verbindung aus mittelalterlicher Wehrhaftigkeit und barocker Eleganz verleiht Burg Arloff ihren besonderen Charakter und macht sie zu einem anschaulichen Zeugnis der baulichen und funktionalen Entwicklung historischer Adelssitze in der Region Aachen Nordeifel. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bad Münstereifel-Arloff, Besichtigung: von außen jederzeit, Info: Kurverwaltung, Tel. +49(0)2253-542244
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Reiseführer Bad Münstereifel, Burg Kirspenich - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Kirspenich blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück und ist ein anschauliches Beispiel für die Entwicklung kleiner adeliger Befestigungsanlagen im Mittelalter. Bereits im Jahr 1278 gehörte Kirspenich zum Besitz von Gerlach von Dollendorf, der hier – ähnlich wie in Arloff – einen viereckigen Wohnturm errichten ließ, der als Wohn- und Schutzbau diente. Um 1301 wird die Anlage erstmals ausdrücklich als Wasserburg erwähnt, was ihre strategische Bedeutung und die Nutzung natürlicher Wasserläufe zur Sicherung des Adelssitzes unterstreicht. Trotz ihrer vergleichsweise geringen Größe erfüllte die Burg über Jahrhunderte hinweg eine wichtige Funktion, worauf die gut ausgebauten Befestigungsanlagen hinweisen, die ein dauerhaftes militärisches und herrschaftliches Interesse erkennen lassen. Im 18. Jahrhundert erfuhr die Burg eine prägende bauliche Erweiterung, als die Freiherren von Friemersdorf genannt Pützfeld ein barockes Wohnhaus errichten ließen, das den repräsentativen Anspruch der Anlage deutlich steigerte. Dieses elegante Gebäude verlieh der Burg ein neues Erscheinungsbild und verband die mittelalterliche Bausubstanz mit zeitgemäßen Wohnformen des Barock. Besonders bemerkenswert sind die aufwendig gestalteten Innenräume, die mit farbigen Deckenmalereien ausgestattet wurden. Einige dieser Malereien sind bis heute erhalten und vermitteln einen lebendigen Eindruck von der künstlerischen Gestaltung und dem gehobenen Wohnanspruch jener Epoche. Burg Kirspenich steht damit exemplarisch für den Wandel vom wehrhaften Adelssitz zum repräsentativen Landsitz und ist ein bedeutendes Zeugnis regionaler Geschichte in der Aachen Nordeifel. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bad Münstereifel-Kirspenich, Besichtigung: nur außen, Info: Kurverwaltung, Tel. +49(0)2253-542244
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Reiseführer Baesweiler, Burg Baesweiler - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Baesweiler ist ein eindrucksvolles Denkmal historischer Architektur und spiegelt die bauliche Entwicklung vom späten Mittelalter bis in die frühe Neuzeit wider. Die ersten Bauteile der heute denkmalgeschützten Anlage aus Backstein entstanden bereits im 16. Jahrhundert, wobei historische Überlieferungen darauf hinweisen, dass sich an diesem Standort schon im 14. Jahrhundert eine Burg befand. Diese ältere Anlage wurde im Jahr 1568 neu errichtet und bildete die Grundlage für das heutige Erscheinungsbild. Eine weitere bedeutende Erweiterung erfolgte im Jahr 1714 durch Freiherr Franz Carl von Nesselrode, der die Burg baulich vergrößern und repräsentativer gestalten ließ. Charakteristisch ist die vierflügelige Anlage, deren geschlossene Bauform und markante Backsteinarchitektur der Burg ein wehrhaftes und zugleich repräsentatives Gepräge verleihen. Die sorgfältig ausgeführten Fassaden und die klare Gliederung der Gebäude zeugen von handwerklicher Qualität und vom gestiegenen Anspruch an adelige Wohn- und Verwaltungsbauten jener Zeit. Nach dem Verlust ihrer ursprünglichen herrschaftlichen Funktion wurde die Burg einer neuen Nutzung zugeführt und dient heute als Kulturzentrum. In den historischen Räumen finden regelmäßig Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und weitere kulturelle Veranstaltungen statt, die der Anlage neues Leben einhauchen. Dadurch hat sich Burg Baesweiler zu einem lebendigen Treffpunkt für Kunst, Kultur und Begegnung entwickelt und verbindet auf gelungene Weise historisches Erbe mit zeitgemäßer Nutzung innerhalb der Region Aachen Nordeifel. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Baesweiler, Burgstr., Besichtigung: außen jederzeit, Info: Tel. +49(0)2401-8000
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Reiseführer Baesweiler, Burg Reuschenberg/Setterich - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Reuschenberg beziehungsweise Setterich ist ein faszinierendes Beispiel für die Wiederentdeckung und behutsame Bewahrung historischer Bauwerke, deren Bedeutung erst durch archäologische Zufälle wieder ans Licht kam. Als im Jahr 1982 auf dem Gelände eines Bauernhofes mit den Bauarbeiten für ein Altenheim begonnen wurde, stieß man unerwartet auf die Überreste einer mittelalterlichen Burg aus dem 13. Jahrhundert. Diese Anlage befand sich einst im Besitz der Herren von Setterich, die in enger politischer und familiärer Verbindung zu den Herren von Stolberg standen und in der Region eine wichtige Rolle spielten. Die Bauarbeiten wurden daraufhin angepasst, sodass der historische Grundriss der Burg in die Planung einbezogen und dauerhaft gesichert werden konnte. Heute sind von der ursprünglichen Burganlage noch mehrere eindrucksvolle Elemente erhalten und sichtbar. Besonders hervorzuheben ist der markante Torbogen, der einst den Zugang zur Burg bildete und bis heute die Anlage prägt. Im hinteren Bereich des Geländes lassen sich zudem Reste von Erdanlagen erkennen, die auf ehemalige Befestigungen hinweisen. Ergänzt werden diese durch erhaltene Viadukte sowie die Überreste eines Rundturmes, die einen anschaulichen Eindruck von der einstigen Ausdehnung und Wehrhaftigkeit der Burg vermitteln. Burg Reuschenberg/Setterich steht damit exemplarisch für den respektvollen Umgang mit historischem Erbe und zeigt, wie mittelalterliche Baustrukturen sinnvoll in moderne Nutzungen integriert werden können, ohne ihre geschichtliche Aussagekraft zu verlieren. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Baesweiler-Setterich, An der Burg 1, Besichtigung: außen jederzeit. Info: Tel. +49(0)2401-6001
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Reiseführer Blankenheim, Blankenheimer Burg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Blankenheimer Burg ist ein eindrucksvolles Beispiel für die wechselvolle Entwicklung eines mittelalterlichen Herrschaftssitzes, der sich im Laufe der Jahrhunderte mehrfach gewandelt hat. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde die ehemalige Grafenburg auf einem schmalen, strategisch günstig gelegenen Bergrücken errichtet und diente als Sitz der Herren von Blankenheim, die von hier aus ihre Macht und ihren Einfluss ausübten. Aus dieser frühen Bauphase stammt der markante dreigeschossige Palas im Südwesten der Anlage, der bis heute erhalten ist und mit seiner massiven Bauweise anschaulich die mittelalterliche Architektur und Wohnkultur widerspiegelt. In den folgenden Jahrhunderten verlor die Burg zunehmend ihre militärische Bedeutung, da sich die Anforderungen an Verteidigungsanlagen veränderten und repräsentative Wohnformen in den Vordergrund traten. Schrittweise wurde die Anlage daher zu einem barocken Schloss umgestaltet, wobei ältere Bauteile in die neuen Strukturen integriert wurden. Um das Jahr 1730 entstand im Vorgelände des ehemaligen Burggrabens ein barocker Garten mit einer Orangerie, der der Burganlage eine elegante und repräsentative Note verlieh und den Wandel vom Wehrbau zum adeligen Wohnsitz unterstrich. Ergänzt wird das Ensemble durch weitere historische Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert, darunter das Torhaus, der Batterieturm und die ehemalige Kanzlei. Diese Bauwerke prägen bis heute das Erscheinungsbild der Burg und bewahren den besonderen Charme sowie die vielschichtige Geschichte der Anlage, die sich als bedeutendes Zeugnis adeliger Bau- und Kulturgeschichte präsentiert. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Blankenheim, Burg 1, Besichtigung: von außen jederzeit, Innenräume und Führung auf Anfrage, Info: Tel. +49(0)2449-95090
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Reiseführer Blankenheim, Burgruine Dollendorf-Schloßthal - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Burgruine Dollendorf-Schloßthal ist ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und regionaler Geschichte, das bis heute von der einstigen Bedeutung der Anlage zeugt. Errichtet wurde die Burganlage vermutlich um das Jahr 1077 und diente ursprünglich als wehrhafte Höhenburg, die zur Sicherung und Kontrolle wichtiger Verkehrswege genutzt wurde. Durch ihre strategische Lage besaß sie eine bedeutende militärische und herrschaftliche Funktion, die ihren Besitzern Einfluss und Schutz gewährte. Erstmals urkundlich erwähnt werden im Jahr 1177 die Herren von Dolindorp als Eigentümer der Burg, die ihren Namen von dieser Anlage ableiteten. In späteren Jahrhunderten wechselte der Besitz mehrfach, zunächst an die Grafen von Manderscheid-Kall und ab etwa 1750 an die Grafen von Blankenheim, unter deren Herrschaft die Burg ihre ursprüngliche Bedeutung allmählich verlor. Mit dem Wandel der politischen und militärischen Verhältnisse wurde die Anlage nicht weiter ausgebaut und verfiel nach und nach. Heute sind von der ehemals imposanten Wehrburg nur noch Ruinen erhalten, die jedoch eindrucksvoll die frühere Größe und Struktur der Anlage erahnen lassen. Besonders markant ist der verbliebene Turm, der sich noch immer über die Grundrisse der ehemaligen Burg erhebt und als weithin sichtbares Relikt die Silhouette des Ortes prägt. Ergänzt wird dieses Bild durch erhaltene Mauerreste, die Einblicke in die Bauweise und Ausdehnung der Burg geben. Die Burgruine Dollendorf-Schloßthal vermittelt damit anschaulich die Geschichte eines mittelalterlichen Adelssitzes und lädt dazu ein, die Vergangenheit dieser einst bedeutenden Wehranlage nachzuvollziehen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Blankenheim-Dollendorf, Besichtigung: jederzeit, Info: Verkehrsbüro Blankenheim, Tel. +49(0)2449-87222
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Reiseführer Dahlem, Kronenburg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Kronenburg wurde erstmals im Jahr 1277 urkundlich erwähnt und entwickelte sich aufgrund seiner strategisch günstigen Lage rasch zu einem bedeutenden befestigten Ort. Die mächtige Burg wurde von den Herren von Dollendorf errichtet, um das obere Kylltal zu sichern und wichtige Verkehrs- und Handelswege zu kontrollieren. Um die Burg herum entstand schon früh eine geschlossene Siedlung, die von einem schützenden Burgbering umgeben war und fest in das Verteidigungssystem eingebunden wurde. Diese enge Verbindung von Burg und Ort verlieh Kronenburg eine besondere Stellung, denn das örtliche Rittertum gewann zeitweise so großen Einfluss, dass dem Ort vorübergehend Stadtrechte verliehen wurden. Über Jahrhunderte hinweg prägten Adel, Handwerk und Handel das Leben innerhalb der Mauern. Mit dem Verlust der militärischen Bedeutung und durch kriegerische Zerstörungen verfiel die Burganlage jedoch nach und nach. Heute ist die Burg weitgehend zerstört, und von der einst imposanten Festung sind nur noch wenige Mauerreste erhalten, die an ihre frühere Größe erinnern. Der historische Burgbering hingegen ist bis heute nahezu vollständig erhalten und umschließt zusammen mit zahlreichen alten Wohnhäusern ein außergewöhnlich geschlossenes historisches Ensemble. Die schmalen Gassen, die traditionelle Bausubstanz und die eindrucksvollen Ausblicke verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre. Diese gut erhaltene Struktur macht Kronenburg zu einem lohnenden Ziel für geschichtsinteressierte Besucher, die hier das mittelalterliche Erbe ebenso erleben können wie die ruhige, idyllische Stimmung eines historisch gewachsenen Ortes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Dahlem-Kronenburg, Besichtigung: jederzeit, Info: Ortsvorsteher; Tel. +49(0)6557-644
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Reiseführer Dahlem, Schloss Schmidtheim - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Schloss Schmidtheim ist ein geschichtsträchtiges Anwesen mit einer langen und bewegten Vergangenheit, das seine Wurzeln tief im frühen Mittelalter hat. Der zugehörige Ort wird bereits im Jahr 867 urkundlich erwähnt und zählt damit zu den frühesten bekannten Siedlungen der Umgebung. Um das Jahr 1340 lag die Lehensherrschaft bei den Herren von Smydeheim, die den Grundstein für die spätere Entwicklung des Adelssitzes legten. Im 16. Jahrhundert ging die Herrschaft an die Familie Beissel von Gymnich über, die das Schloss über mehrere Generationen hinweg ausbauen und prägen sollte. Zunächst entstand der markante Wohnturm, der bis heute das zentrale und älteste Element der Anlage bildet und den wehrhaften Ursprung des Schlosses erkennen lässt. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Anwesen schrittweise erweitert und den steigenden repräsentativen und wirtschaftlichen Ansprüchen angepasst. Es kamen Wirtschaftsgebäude, eine Vorburg sowie mehrere Seitenflügel hinzu, die das Schloss zu einem geschlossenen und eindrucksvollen Ensemble ergänzten. Trotz politischer und gesellschaftlicher Umbrüche blieb das Anwesen stets im Besitz der Grafen Beissel von Gymnich, die Schloss Schmidtheim bis heute bewohnen und damit eine außergewöhnliche Kontinuität adeliger Wohnkultur bewahren. Besonders sehenswert ist der weitläufige Schlosspark mit seinem alten, gewachsenen Baumbestand, der dem Anwesen eine ruhige und idyllische Atmosphäre verleiht. Die harmonische Verbindung von historischer Bausubstanz und landschaftlicher Gestaltung macht Schloss Schmidtheim zu einem anschaulichen Zeugnis adeliger Lebensweise und zu einem bedeutenden Kulturerbe der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Dahlem-Schmidtheim, Besichtigung: nach Absprache, Info: Tel. +49(0)2447-8772
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Reiseführer Düren, Schloss Burgau - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Schloss Burgau ist ein faszinierendes historisches Bauwerk, das malerisch von Wasser umgeben auf einem künstlich angelegten Hügel liegt und bis heute den Charakter einer klassischen Wasserburg bewahrt. Die Ursprünge der Hauptburg reichen bis in das 14. Jahrhundert zurück, als die Grafen von Heinsberg die Anlage errichten ließen und damit einen repräsentativen wie auch strategisch bedeutenden Adelssitz schufen. Im Mittelpunkt der dreiflügeligen Schlossanlage steht der mächtige Wohnturm, der als ältester erhaltener Bauteil gilt und die Entwicklung der Burg über Jahrhunderte hinweg widerspiegelt. Besonders prägnant ist der rekonstruierte Renaissance-Erker aus dem Jahr 1532, der dem Turm eine elegante Note verleiht und zugleich den Wandel vom rein wehrhaften Bau hin zu einem repräsentativen Wohnsitz verdeutlicht. Der Wohnturm prägt bis heute das Erscheinungsbild der Anlage und zeugt von der langen, wechselvollen Geschichte des Schlosses. Ergänzt wird die Hauptburg durch die Vorburg, die in den Jahren zwischen 1690 und 1699 entstand und das Ensemble architektonisch abrundet. Diese Erweiterung spiegelt den gestiegenen Anspruch an Komfort und Wirtschaftlichkeit wider und verleiht dem Schloss eine besondere bauliche Vielfalt. Die harmonische Verbindung von Haupt- und Vorburg, umgeben von Wasserflächen und Grünanlagen, macht Schloss Burgau zu einem eindrucksvollen Zeugnis adeliger Bau- und Wohnkultur, das Geschichte, Architektur und landschaftliche Lage auf besondere Weise vereint. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Düren-Niederau, Schloss Burgau, Von-Aue-Str. 1, Besichtigung: Parkanlagen jederzeit, Schloss während der Kunstaustellungen, Mi. + Sa. 14 - 18 Uhr, So. 11 - 18 Uhr, Info: Tel. +49(0)2421-2231937 oder Tel. +49(0)160-91764450
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Reiseführer Düren, Wasserburg Birgel - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Wasserburg Birgel ist eine geschichtsträchtige Anlage, deren heutiges Erscheinungsbild maßgeblich durch Bauphasen des 17. und 18. Jahrhunderts geprägt wurde und die bis heute den Charakter einer klassischen Wasserburg bewahrt. Die vierflügelige Anlage aus Bruch- und Backstein wird vollständig von Wassergräben umschlossen, die nicht nur der Verteidigung dienten, sondern auch das repräsentative Erscheinungsbild des Adelssitzes unterstrichen. Ihre Geschichte reicht jedoch deutlich weiter zurück, denn bereits im Jahr 1269 wird das Anwesen erstmals als Lehen der Grafen von Jülich urkundlich erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Wasserburg mehrfach den Besitzer, was ihre bauliche und funktionale Entwicklung nachhaltig beeinflusste. Zunächst befand sie sich im Besitz von Johann von Birgel, bevor sie im Jahr 1566 an die Familie von Ehren überging, die das Anwesen weiter ausbaute und prägte. Mit dem Übergang in bürgerliches Eigentum im Jahr 1733 änderte sich die Nutzung der Burg grundlegend, ohne dass ihr historischer Charakter verloren ging. Einen entscheidenden Wendepunkt stellte der Erwerb durch die Gemeinde Birgel im Jahr 1956 dar. In der Folgezeit wurde die Wasserburg umfassend restauriert, wobei großer Wert auf den Erhalt der historischen Bausubstanz gelegt wurde. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, das architektonische Erbe dauerhaft zu sichern und die Anlage vor weiterem Verfall zu bewahren. Heute präsentiert sich die Wasserburg Birgel als eindrucksvolles Zeugnis regionaler Geschichte und als anschauliches Beispiel für adelige Wohn- und Wehrarchitektur der frühen Neuzeit. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Düren-Birgel, Bergstr. 6, Grundschule, Besichtigung: nach tel. Vereinbarung, Info: Tel. +49(0)2421-65217
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Reiseführer Eschweiler, Burg Nothberg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Nothberg ist ein faszinierendes Zeugnis spätgotischer und frühneuzeitlicher Baukunst, das trotz seines heutigen Zustands als Ruine noch immer die einstige Bedeutung der Anlage erkennen lässt. Ursprünglich im 14. und 15. Jahrhundert errichtet, entwickelte sich das Herrenhaus über mehrere Bauphasen hinweg und wurde mehrfach umgestaltet, wobei insbesondere Elemente der Renaissance das Erscheinungsbild prägten. Eine Inschrift an einem der erhaltenen Türme datiert auf das Jahr 1555 und verweist auf eine wichtige Umbauphase, in der die Anlage repräsentativ erweitert wurde. Die Burg bestand einst aus einer Vorburg und einer Hauptburg, die durch eine Brücke miteinander verbunden waren und gemeinsam ein geschlossenes, wehrhaftes Ensemble bildeten. Im Mittelpunkt stand das imposante dreigeschossige Herrenhaus, das den adeligen Wohnanspruch seiner Zeit widerspiegelte. Von diesem Bauwerk sind heute jedoch nur noch eine Wand sowie zwei Türme erhalten geblieben, die einen Eindruck von der ursprünglichen Größe und Gestaltung vermitteln. Der Großteil der Bausubstanz ging verloren, als die Burg im Jahr 1829 als Steinbruch genutzt wurde und systematisch abgetragen wurde. Trotz dieser massiven Eingriffe ist die architektonische Qualität der Anlage bis heute erkennbar. Seit dem Jahr 1980 setzt sich ein engagierter Förderverein für die Sicherung, Restaurierung und den langfristigen Erhalt der Ruine ein. Diese Bemühungen tragen dazu bei, Burg Nothberg als historisches Zeugnis zu bewahren und ihre Bedeutung für die regionale Bau- und Adelsgeschichte sichtbar zu halten. Auch im ruinösen Zustand besitzt die Anlage eine eindrucksvolle Ausstrahlung und vermittelt anschaulich die wechselvolle Geschichte eines einst bedeutenden Herrensitzes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eschweiler- Nothberg, Hüchelner Str.3, Besichtigung: außen möglich, Info: Eschweiler-Tourismus, Tel. +49(0)2403-71.0
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Die Wasserburg Kinzweiler ist ein anschauliches Beispiel für die traditionsreiche Wasserburgenlandschaft des Rheinlandes und verdeutlicht eindrucksvoll den Wandel von mittelalterlichen Wehrbauten zu repräsentativen Adelssitzen. Erhalten geblieben ist heute ausschließlich die Hauptburg, ein markanter barocker Backsteinbau, der das Erscheinungsbild der Anlage prägt. Diese Hauptburg entstand Mitte des 18. Jahrhunderts und ersetzte einen älteren gotischen Vorgängerbau, von dem bis heute noch einzelne Spuren in der Bausubstanz erkennbar sind. Die Ursprünge der Burg reichen jedoch deutlich weiter zurück und werden vermutlich bereits am Beginn des 15. Jahrhunderts verortet. Errichtet wurde die Anlage als Nachfolgerin der sogenannten Motten, hölzerner Befestigungen, die auf künstlich aufgeschütteten Hügeln standen und vor allem im frühen Mittelalter verbreitet waren. Diese Bauform verlor jedoch ab dem 12. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung und wurde nach und nach durch dauerhaftere steinerne Burgen ersetzt, was auch in Kinzweiler nachvollziehbar ist. Die heutige Hauptburg spiegelt diesen baulichen und funktionalen Wandel deutlich wider. Ihre barocken Gestaltungselemente stehen für eine Zeit, in der Repräsentation und Wohnkomfort gegenüber rein militärischen Aspekten in den Vordergrund traten. Zugleich erzählen die erhaltenen Bauteile von zahlreichen Umbauten und Anpassungen, die über Jahrhunderte hinweg vorgenommen wurden, um den jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden. Wasserburg Kinzweiler vermittelt damit einen lebendigen Eindruck von der Entwicklung der Wehr- und Wohnarchitektur und ist ein bedeutendes Zeugnis der regionalen Baugeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eschweiler-Kinzweiler, Wardener Str., Besichtigung: außen jederzeit, privat, Info: Tel. +49(0)2403-29245
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Reiseführer Eschweiler, Burg Röthgen - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Röthgen blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die weit über ihre erste urkundliche Erwähnung hinausreicht. Diese stammt aus dem 13. Jahrhundert, doch vorhandene Mauerreste lassen vermuten, dass die Ursprünge der Anlage bis in die Karolingerzeit zurückgehen und damit deutlich älter sind als die schriftlichen Quellen vermuten lassen. Die heutige Gestalt der Burg geht im Wesentlichen auf das Jahr 1514 zurück, als der damalige Burgherr Wilhelm von der Horst zu Hurt einen grundlegenden Umbau veranlasste und die Anlage an die baulichen und repräsentativen Anforderungen seiner Zeit anpasste. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzverhältnisse mehrfach, was die Geschichte der Burg nachhaltig prägte. Ab dem Jahr 1691 befand sich Burg Röthgen für nahezu drei Jahrhunderte im Besitz der Freiherren von Bourscheidt, die das Erscheinungsbild und die Nutzung der Anlage über Generationen hinweg bestimmten. Mit dem Niedergang der adeligen Herrschaft verlor die Burg jedoch zunehmend an Bedeutung und verfiel allmählich. Einen entscheidenden Wendepunkt stellte das Jahr 1954 dar, als die Burg in den Besitz von Peter Kugel überging. Er erkannte den historischen Wert der Anlage und widmete sich mit großem Engagement ihrer Sicherung und Restaurierung. Im Jahr 1968 ließ er die Burg umfassend wiederaufbauen, um die verbliebene Bausubstanz zu erhalten und das historische Bauwerk vor weiterem Verfall zu bewahren. Durch diese Maßnahmen konnte Burg Röthgen als bedeutendes Zeugnis regionaler Geschichte gerettet werden und vermittelt bis heute eindrucksvoll die wechselvolle Entwicklung eines über Jahrhunderte geprägten Adelssitzes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eschweiler - Röthgen, Burgstr.71, Besichtigung: Gruppenführungen im Außengelände nach Vereinbarung, Info: Tel. +49(0)2403-23295
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Reiseführer Eschweiler, Haus Palant - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Haus Palant ist eine historische Anlage mit einem eindrucksvollen Torbau im Stil der maasländischen Renaissance, der bis heute den Charakter des ehemaligen Adelssitzes prägt. Das heute erhaltene Bauwerk entstand um das Jahr 1600, wobei davon ausgegangen wird, dass sich an dieser Stelle bereits zuvor ein fränkischer Gutshof befand. Dieser ältere Hof wurde seit dem frühen 14. Jahrhundert von der adligen Familie Palant bewohnt, deren Name sich bis heute mit dem Anwesen verbindet. Im Jahr 1682 ging Haus Palant in den Besitz der Familie von Hatzfeld über, die die Anlage baulich weiterentwickelte und insbesondere eine neue Vorburg errichten ließ, um den repräsentativen Anspruch des Gutes zu unterstreichen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Anwesen insgesamt viermal den Besitzer, was sich in der baulichen Entwicklung und Nutzung der Anlage widerspiegelte. Das eigentliche Herrenhaus wurde im Jahr 1828 abgebrochen, wodurch sich der Schwerpunkt des erhaltenen Ensembles auf die Wirtschafts- und Torbauten verlagerte. Schwere Schäden erlitt die Anlage während des Zweiten Weltkrieges, als Teile der historischen Substanz zerstört wurden. Ab dem Jahr 1957 begann eine umfassende Renovierungs- und Wiederaufbauphase, mit dem Ziel, die verbliebenen Bauteile zu sichern und ihren historischen Wert zu bewahren. Diese Maßnahmen trugen entscheidend dazu bei, Haus Palant als bedeutendes Zeugnis adeliger Wohn- und Gutshofgeschichte zu erhalten. Heute vermittelt die Anlage mit ihrem markanten Torbau und den erhaltenen Gebäudeteilen einen anschaulichen Eindruck von der architektonischen Entwicklung und der wechselvollen Geschichte eines einst bedeutenden Adelssitzes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eschweiler-Weisweiler, An Haus Palant (Ortsrand), Besichtigung: außen jederzeit, auch den Hof kann man betreten, Info: Tel. +49(0)2403-71.0, eine Bronzetafel gibt weitere Informationen.
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Reiseführer Eschweiler, Wasserburg Haus Kambach - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Wasserburg Haus Kambach ist eine geschichtsträchtige Anlage, die sich aus einer Hauptburg und einer dreiflügeligen Vorburg zusammensetzt und typische Merkmale rheinischer Wasserburgen aufweist. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1463, doch geht man davon aus, dass die Burg bereits deutlich früher im Mittelalter errichtet wurde. Darauf weist insbesondere die klassische Anlageform mit umgebenden Wassergräben hin, von denen bis heute ein Teil erhalten geblieben ist und die ursprüngliche Wehrhaftigkeit des Adelssitzes eindrucksvoll belegen. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Burg immer wieder baulich verändert und an neue Wohn- und Repräsentationsansprüche angepasst. Einen entscheidenden Einschnitt stellte das Jahr 1701 dar, als Johann Bernhard von Cotzhausen die Hauptburg grundlegend umbauen ließ und ihr im Wesentlichen das heutige Erscheinungsbild verlieh. Dabei trat der defensive Charakter zunehmend in den Hintergrund und machte einer repräsentativen Wohnfunktion Platz. Im 19. Jahrhundert folgten weitere bauliche Ergänzungen, aus dieser Zeit stammen zwei Flügel der Hauptburg sowie die dreiflügelige Vorburg, die das Ensemble vervollständigen und erweitern. Diese späteren Anbauten fügen sich harmonisch in die ältere Bausubstanz ein und verdeutlichen die kontinuierliche Nutzung und Weiterentwicklung der Anlage. Wasserburg Haus Kambach vermittelt damit anschaulich den Wandel von einer mittelalterlichen Wehranlage zu einem repräsentativen Landsitz und ist ein bedeutendes Zeugnis regionaler Adels- und Baugeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eschweiler-Kinzweiler, Kambachstr. 9, Besichtigung: außen jederzeit, innen nach Absprache, Info: Tel. +49(0)2403-23080
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Reiseführer Eschweiler, Gut Bovenberg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Gut Bovenberg ist eine historische Anlage mit einer langen und vielschichtigen Geschichte, die sich bis in das späte Mittelalter zurückverfolgen lässt. Die unregelmäßig fünfeckige Grundform des Anwesens entstand gegen Ende des 14. Jahrhunderts, als Wilhelm Bove von Heiden den Grundstein für die Anlage legte und damit einen adeligen Gutshof mit wehrhaftem Charakter schuf. In den folgenden Jahrhunderten wurde Gut Bovenberg mehrfach umgestaltet, erweitert und den jeweiligen Anforderungen angepasst. Besonders zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert kam es zu zahlreichen Neubauten und Erweiterungen, die das Erscheinungsbild des Gutes nachhaltig prägten und unterschiedliche architektonische Stile miteinander verbanden. Auch im 19. Jahrhundert wurde das Anwesen weiter aus- und umgebaut, um es den zeitgemäßen wirtschaftlichen und wohnlichen Bedürfnissen anzupassen. Diese kontinuierlichen Veränderungen spiegeln nicht nur die wechselvolle Nutzung des Gutes wider, sondern verdeutlichen zugleich die architektonischen Entwicklungen und Strömungen der jeweiligen Epochen. Trotz der vielen Umbauten blieb der historische Kern der Anlage erhalten und prägt bis heute den Charakter des Anwesens. Gut Bovenberg präsentiert sich somit als eindrucksvolles Beispiel historischer Gutshofarchitektur, das die Spuren seiner langen Geschichte anschaulich bewahrt und einen lebendigen Eindruck von der Entwicklung adeliger und landwirtschaftlicher Anlagen vermittelt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stadtverwaltung
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Reiseführer Eschweiler, Burg Weisweiler - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Weisweiler blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, deren Anfänge vermutlich bereits im 12. Jahrhundert liegen, als an dieser Stelle ein erstes burgähnliches Gebäude bestanden haben soll. Die eigentliche Burganlage entstand in späteren Jahrhunderten und wurde im 15. und 16. Jahrhundert weiter ausgebaut und befestigt. Von dieser einst bedeutenden Anlage sind heute jedoch nur noch Ruinen erhalten, die dennoch eindrucksvoll von der früheren Größe und Bedeutung der Burg zeugen. Besonders markant ist das gut erkennbare Eingangstor aus dem 16. Jahrhundert, das bis heute in den Außenmauern an der Ostseite erhalten geblieben ist und einen wichtigen Hinweis auf die einstige Gestaltung der Anlage gibt. Daneben lassen sich umfangreiche Reste der Außenmauern beobachten, die die ursprüngliche Ausdehnung der Burg erahnen lassen. Auch die Überreste von Türmen sowie verschiedene Maueransätze sind noch sichtbar und vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der einst wehrhaften Struktur. Ein bemerkenswertes Element der Anlage ist zudem eine Scheune aus dem 18. Jahrhundert, die Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer Kirche umgebaut wurde. Dieser ungewöhnliche Nutzungswandel verleiht dem historischen Ort eine zusätzliche Facette und zeigt, wie die verbliebenen Gebäude im Laufe der Zeit neuen Funktionen zugeführt wurden. Burg Weisweiler präsentiert sich damit als vielschichtiger historischer Ort, an dem sich mittelalterliche Wehrarchitektur, baulicher Wandel und moderne Nutzung auf besondere Weise verbinden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eschweiler- Weisweiler, Burgweg 7, Besichtigung: jederzeit, Info: Tel. +49(0)2403-71.0
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Reiseführer Euskirchen, Burg Veynau - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Veynau wurde im Jahr 1340 vom Markgrafen von Jülich gegründet und liegt malerisch eingebettet im Tal des Veybachs, wo sie bis heute das Landschaftsbild prägt. Die imposante Burganlage bestand aus zwei Vorburgen sowie der eigentlichen Hauptburg, die auf einer Insel errichtet wurde und ursprünglich mit einem repräsentativen Palas sowie mehreren Ecktürmen ausgestattet war. Diese Bauweise verlieh der Burg nicht nur eine starke Verteidigungsfunktion, sondern unterstrich zugleich den herrschaftlichen Anspruch ihrer Besitzer. Bereits im Jahr 1355 erlitt Burg Veynau während einer Fehde schwere Zerstörungen, wurde jedoch in den folgenden Jahren wieder aufgebaut und erneut befestigt. In den darauffolgenden Jahrhunderten diente die Burg ihren jeweiligen Eigentümern als wirkungsvoller Schutz- und Herrschaftssitz und erfüllte eine wichtige militärische Funktion. Mit dem fortschreitenden Wandel der Kriegstechnik und den Folgen langwieriger Auseinandersetzungen veränderte sich jedoch auch die Bedeutung der Anlage. Im Jahr 1706 wurden die wehrhaften Elemente der Burg infolge der massiven Schäden aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges weitgehend beseitigt. In der Folge verlor Burg Veynau ihre militärische Aufgabe und wurde stärker auf Wohn- und Repräsentationszwecke ausgerichtet. Die baulichen Veränderungen dieser Zeit spiegeln den Übergang von einer wehrhaften Burg zu einem komfortableren Adelssitz wider. Burg Veynau steht damit exemplarisch für den Wandel vieler mittelalterlicher Befestigungsanlagen, die sich im Laufe der Jahrhunderte den veränderten politischen, militärischen und gesellschaftlichen Bedingungen anpassten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Euskirchen-Wißkirchen, Besichtigung: vom See sichtbar, privat, Info: Stadt Euskirchen, Tel. +49(0)2251-140
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Reiseführer Euskirchen, Burg Flamersheim - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Flamersheim wurde erstmals im Jahr 1358 urkundlich erwähnt, als sie sich im Besitz des Emelrich von Ringsheim befand und als adeliger Sitz eine wichtige Rolle im Umland spielte. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg mehrfach den Eigentümer, was ihre bauliche Entwicklung nachhaltig beeinflusste. Einen entscheidenden Wendepunkt markierte das Jahr 1524, als das Anwesen an die Familie Quadt von Landskron überging. Unter ihrer Herrschaft wurde die ursprünglich mittelalterliche Burg im 17. Jahrhundert zu einem barocken Schloss umgestaltet, wodurch der wehrhafte Charakter zunehmend einem repräsentativen Wohnsitz wich. Mit dem Übergang in den Besitz der Familie Bemberg im Jahr 1861 begann eine weitere prägende Bauphase, deren Auswirkungen bis heute sichtbar sind. Die Nachfahren dieser Familie sind noch immer Eigentümer des Schlosses und bewahren damit eine lange Tradition des privaten Besitzes. Im 19. Jahrhundert ließ die Familie Bemberg das Schloss im Stil des Neobarock neu gestalten und dem Zeitgeschmack entsprechend modernisieren. Aus dieser Umbauphase stammen zahlreiche charakteristische Elemente, darunter das markante Walmdach, die repräsentative Auffahrt sowie der große Portalvorbau, der den herrschaftlichen Anspruch des Anwesens betont. Auch die kunstvoll gestaltete Stuckfassade geht auf diese Zeit zurück und verleiht dem Schloss sein heutiges, elegantes Erscheinungsbild. Burg Flamersheim steht damit beispielhaft für den Wandel eines mittelalterlichen Adelssitzes zu einem repräsentativen Schlossbau des 19. Jahrhunderts. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Euskirchen-Flamersheim, Besichtigung: von der Straße einsehbar, privat, Info: Stadt Euskirchen, Tel. +49(0)2251-140
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Reiseführer Euskirchen, Burg Schweinheim - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Schweinheim wurde erstmals im Jahr 1333 urkundlich erwähnt, als sowohl die Siedlung als auch das Gericht Schweinheim genannt wurden und damit eine frühe administrative Bedeutung belegten. Im Mittelalter handelte es sich um eine zweiteilige Wasserburg, die als Jülicher Lehen geführt wurde und durch ihre Lage sowie die umgebenden Wassergräben eine wichtige Schutz- und Verwaltungsfunktion erfüllte. Von der ursprünglichen Burganlage ist heute jedoch nur noch ein großer Gutshof erhalten geblieben, der auf der ehemaligen Vorburg basiert und einen Eckturm aus dem älteren Baubestand einbezieht. Diese Bauteile vermitteln noch einen Eindruck von der einstigen Wehrhaftigkeit der Anlage. Im 16. Jahrhundert wurde Schweinheim zur Unterherrschaft erhoben, was die politische und wirtschaftliche Bedeutung des Ortes weiter stärkte. Umfangreiche bauliche Veränderungen erfolgten im 18. Jahrhundert, als die Obergeschosse erneuert, die Dachhaube des Turmes neu gestaltet und die Hofseite des alten Vorburgflügels umgebaut wurden. Diese Maßnahmen verliehen der Anlage ein verändertes architektonisches Erscheinungsbild und passten sie den zeitgenössischen Wohn- und Nutzungsansprüchen an. Der überwiegende Teil der heute sichtbaren Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert, einer Phase, in der die Burg ihre adelige Funktion endgültig verlor und in bürgerliche Hände überging. Trotz dieser Veränderungen blieb der historische Kern erhalten und prägt bis heute den Charakter des Anwesens. Burg Schweinheim steht damit exemplarisch für den Wandel einer mittelalterlichen Wasserburg zu einem landwirtschaftlich geprägten Gutshof und bewahrt die Spuren ihrer langen und vielschichtigen Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Euskirchen-Schweinheim, Besichtigung: vom Weg einsehbar, privat, Info: Stadt Euskirchen, Tel. +49(0)2251-140
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Reiseführer Euskirchen, Untere Burg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Untere Burg ist ein historisch bedeutender Adelssitz, der erstmals im Jahr 1482 als Kölner Rittersitz urkundlich erwähnt wird, dessen Ursprünge jedoch deutlich weiter zurückreichen. Als älterer Teil der örtlichen Befestigungen gilt sie als Vorgängerin der Oberen Burg, worauf bereits der fränkische Siedlungskern rund um die frühere Lambertuskirche sowie Hinweise auf adligen Besitz im 12. Jahrhundert schließen lassen. Diese frühe Besiedlung unterstreicht die lange Kontinuität herrschaftlicher Strukturen an diesem Ort. Das dreigeschossige, wohnturmartige Burghaus stammt im Kern aus dem Mittelalter und bildete einst den Mittelpunkt der Anlage. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude jedoch mehrfach umgebaut und den jeweiligen Wohn- und Nutzungsansprüchen angepasst, sodass heute nur noch wenige ursprüngliche Bauteile erhalten geblieben sind. Auch die einst typischen Wassergräben, die den wehrhaften Charakter der Burg unterstrichen, verschwanden nach 1870 vollständig und veränderten das Erscheinungsbild nachhaltig. Von der ehemaligen Vorburg sind lediglich der Südflügel sowie das Torhaus erhalten geblieben. Diese historischen Gebäudeteile wurden inzwischen zu modernen Wohnungen umgebaut und zeigen exemplarisch, wie alte Bausubstanz neuen Nutzungen zugeführt werden kann. Trotz der zahlreichen Veränderungen lässt sich die historische Bedeutung der Unteren Burg noch immer erkennen, da sie wichtige Hinweise auf die Entwicklung eines mittelalterlichen Rittersitzes und dessen Wandel im Laufe der Jahrhunderte bewahrt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Euskirchen-Kuchenheim, Besichtigung: nur von der Straße, privat, Info: Stadt Euskirchen, Tel. +49(0)2251-140
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Reiseführer Euskirchen, Obere Burg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Obere Burg war einst eine der drei Kuchenheimer Burgen und spielte über Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Rolle in der regionalen Geschichte, ist heute jedoch nur noch in wenigen baulichen Resten erkennbar. Ursprünglich handelte es sich um eine zweiteilige Wasserburg mit einem doppelten Grabensystem, das der Anlage eine ausgeprägte Wehrhaftigkeit verlieh. Von dieser komplexen Befestigung sind lediglich ein erhaltener Wassergraben sowie ein kleiner Rundturm aus Bruchstein übrig geblieben, die jedoch noch immer auf die einstige Größe und Bedeutung der Burg hinweisen. Seit dem Jahr 1259 war die Obere Burg ein Lehen des Erzstifts Köln und wechselte im Laufe der Zeit mehrfach zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern, die hier ihre Herrschaft ausübten. Bis zum Ende des 14. Jahrhunderts besaß die Burg eine hohe strategische und politische Bedeutung, da sie zur Sicherung kölnischer Interessen in der Region beitrug. Mit dem Wandel der militärischen Anforderungen verlor die Anlage jedoch schrittweise ihre Verteidigungsfunktion und wurde zunehmend in einen landwirtschaftlich geprägten Gutshof umgewandelt. Im Jahr 1755 ging die Obere Burg schließlich in bürgerlichen Besitz über, womit ihre Zeit als adeliger Herrschaftssitz endete. Heute liegen die noch vorhandenen Überreste der Oberen Burg in unmittelbarer Nähe zum neu errichteten Museumsgästehaus des Rheinischen Industriemuseums und bilden einen spannenden Kontrast zwischen historischer Bausubstanz und moderner Nutzung. Die wenigen erhaltenen Strukturen ermöglichen dennoch einen anschaulichen Einblick in die mittelalterliche Architektur und die lange Geschichte dieses Ortes, der trotz seines fragmentarischen Zustands ein wichtiges Zeugnis regionaler Vergangenheit darstellt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Euskirchen-Kuchenheim, Besichtigung: außen jederzeit, Info: Stadt Euskirchen, Tel. +49(0)2251-140
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Reiseführer Euskirchen, Burg Niederkastenholz in der Region Aachen Nordeifel
Burg Niederkastenholz erfüllte vom 11. Jahrhundert bis zum Jahr 1287 eine bedeutende Funktion als Wohnsitz des weltlichen Vogtes, der von der Reichsabtei Kornelimünster eingesetzt wurde und von hier aus Verwaltungs- und Schutzaufgaben wahrnahm. Diese frühe Nutzung unterstreicht die politische und wirtschaftliche Bedeutung der Anlage im Mittelalter. Ursprünglich handelte es sich um eine zweiteilige Wasserburg, deren wehrhafter Charakter noch heute nachvollziehbar ist. Besonders auf der Nord- und Ostseite sind die ehemaligen Wassergräben erhalten geblieben und geben einen anschaulichen Eindruck von der einstigen Befestigung. Im Laufe der Jahrhunderte verlor die Burg ihre militärische Funktion und wurde zunehmend an veränderte Wohn- und Nutzungsansprüche angepasst. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert erfolgten umfangreiche Erneuerungen der Gebäude, wobei man sich am mittelalterlichen Grundriss orientierte und die historische Struktur bewahrte. Das heutige Herrenhaus präsentiert sich als Winkelbau, der durch einen hofseitig angeordneten Turm ergänzt wird und dem Ensemble ein markantes Erscheinungsbild verleiht. Ein besonders herausragendes Detail ist der südlich gelegene Torbogen aus Blaustein, der nicht nur handwerklich hochwertig gestaltet ist, sondern auch das Wappen des Abtes Heinrich von Friemersdorf sowie die Jahreszahl 1648 trägt. Dieses Baudetail verweist auf eine wichtige Bauphase in der frühen Neuzeit und verbindet Architektur mit konkreter historischer Überlieferung. Burg Niederkastenholz bietet damit einen eindrucksvollen Einblick in die Entwicklung von einer mittelalterlichen Wasserburg zu einem repräsentativen Wohnsitz und bewahrt zahlreiche bauliche Zeugnisse ihrer langen Geschichte, die sie für geschichtsinteressierte Besucher besonders reizvoll machen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Euskirchen-Niederkastenholz, Besichtigung: von der Straße, privat, Info: Stadt Euskirchen, Tel. +49(0)2251-140
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Reiseführer Euskirchen, Burg Kleinbüllesheim - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Burg Kleinbüllesheim besitzt eine außergewöhnlich lange und vielschichtige Geschichte, deren Anfänge bis in das Jahr 856 zurückreichen. In dieser frühen Zeit schenkte Kaiser Lothar II. das Anwesen einem Vasallen aus dem hochadeligen Geschlecht der Pfalzgrafen, womit bereits früh die Bedeutung des Standortes unterstrichen wurde. Vom 12. bis zum 14. Jahrhundert diente die Anlage als Sitz der Herren von Büllesheim, die den Ausbau und die Entwicklung des Besitzes maßgeblich prägten. Im 14. Jahrhundert entstand die Burg in ihrer Grundstruktur als zweiteilige Wasserburg auf einem nahezu rechteckigen Areal, was ihr eine klare Gliederung und eine ausgeprägte Wehrhaftigkeit verlieh. Trotz zahlreicher Umbauten und Anpassungen im Laufe der Jahrhunderte sind wesentliche Elemente dieser Bauphase bis heute erhalten geblieben. Dazu zählen insbesondere die massiven Außenmauern sowie die markanten Ecktürme, die noch immer den mittelalterlichen Charakter der Anlage erkennen lassen. Die einst schützenden Wassergräben wurden später trockengelegt, wodurch sich das Erscheinungsbild der Burg veränderte, ohne jedoch ihren historischen Kern zu verlieren. Eine besonders prägende Bauphase erlebte die Anlage im Jahr 1728, als das hochbarocke Herrenhaus errichtet wurde. Der Entwurf stammt von dem renommierten Architekten Johann Conrad Schlaun und verleiht der Burg ein repräsentatives und zugleich elegantes Erscheinungsbild. Dieses barocke Bauwerk hebt sich deutlich von der älteren Bausubstanz ab und verbindet mittelalterliche Wehrarchitektur mit dem gestalterischen Anspruch des Barock. Durch diese Kombination verschiedener Epochen stellt die Burg Kleinbüllesheim ein eindrucksvolles Zeugnis adeliger Bau- und Wohnkultur dar und bewahrt bis heute die Spuren ihrer über tausendjährigen Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Euskirchen-Kleinbüllesheim, Besichtigung: von der Straße einsehbar, privat, Info: Stadt Euskirchen, Tel. +49(0)2251-140
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Reiseführer Euskirchen, Burg Kleeburg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Kleeburg zählt zu den besonders reizvollen historischen Anlagen des Kreises und blickt auf eine lange Entwicklung zurück, die bis ins 14. Jahrhundert reicht. Erstmals wird die Burg im Jahr 1342 als Ministerialenburg erwähnt, in diesem Zusammenhang auch verkauft, was auf ihre frühe Bedeutung als adeliger Verwaltungssitz hinweist. Mit dem Aufstieg der Familie von Kleeberg in den Adelsstand wurde die Anlage erblich und entwickelte sich zu einem festen Familiensitz, der über Generationen hinweg ausgebaut und gepflegt wurde. Eine bedeutende bauliche Veränderung erfolgte gegen Ende des 16. Jahrhunderts, als die dreiflügelige Vorburg erneuert wurde und der Anlage eine klarere Gliederung verlieh. Im 17. und 18. Jahrhundert kam ein Fachwerkwohnhaus hinzu, das den Wohnkomfort erhöhte und die mittelalterliche Substanz um zeittypische Bauelemente ergänzte. Weitere Umgestaltungen folgten im 19. Jahrhundert, als unter Einbeziehung der alten Außenmauern der Westflügel sowie eine Scheune errichtet wurden, wodurch die wirtschaftliche Nutzung der Burganlage gestärkt wurde. In dieser Zeit erhielten auch die Türme ihre charakteristischen Zinnenkränze, die der Anlage bis heute eine eindrucksvolle, mittelalterlich anmutende Silhouette verleihen. Die harmonische Verbindung von mittelalterlichen Grundstrukturen, späteren barocken Erweiterungen und markanten Fachwerkelementen macht die Kleeburg zu einem besonders anschaulichen Beispiel für den kontinuierlichen Wandel eines Adelssitzes. Sie vermittelt eindrucksvoll die architektonische Vielfalt mehrerer Jahrhunderte und stellt ein lohnendes Ziel für Geschichtsinteressierte und Liebhaber historischer Baukunst dar. (c)WV
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Reiseführer Euskirchen, Burg Ringsheim - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Ringsheim ist eine weitläufige historische Anlage, die ursprünglich als rheinischer Rittersitz diente und über Jahrhunderte hinweg das umliegende Gebiet prägte. Ihre erste urkundliche Erwähnung als Burg erfolgte im Zusammenhang mit ihrer Zerstörung im Jahr 1249, was bereits auf eine bewegte Frühgeschichte schließen lässt. In den folgenden Jahrhunderten war die Anlage mehrfach schweren Schäden ausgesetzt, sodass umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten notwendig wurden. Besonders in den Jahren 1646 und 1713 musste das Anwesen nach erneuter Zerstörung beziehungsweise fortschreitendem Verfall umfassend restauriert werden, um seine Nutzung zu sichern. Heute präsentiert sich Burg Ringsheim als komplex gegliederte Anlage mit einem repräsentativen Herrenhaus, einer inneren Vorburg mit Wirtschaftshof sowie einer weitläufigen äußeren Vorburg. Diese äußere Vorburg umfasst einen erhaltenen Grabenring, der die ursprüngliche Wasser- und Befestigungsstruktur erkennen lässt, sowie die Ruine einer Kirche, die einst zum im 17. Jahrhundert untergegangenen Dorf Ringsheim gehörte und als stilles Zeugnis der verschwundenen Siedlung gilt. Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert erhebt sich eindrucksvoll auf der hohen Insel der mittelalterlichen Hauptburg, die vollständig von einer Mauer umgeben ist. Mit seinen zwei großen Türmen dominiert es bis heute die Anlage und verleiht ihr eine markante Silhouette. Burg Ringsheim verbindet auf besondere Weise mittelalterliche Wehrstrukturen mit barocker Schlossarchitektur und vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Entwicklung eines rheinischen Adelssitzes über viele Jahrhunderte hinweg. (c)WV
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Reiseführer Euskirchen, Burg Kessenich - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Kessenich ist idyllisch in der Erftaue gelegen und blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage im Jahr 1339, was ihre Bedeutung als adeliger Sitz bereits im Mittelalter belegt. Im Jahr 1363 gelangte die Burg in den Besitz der Herren von Binsfeld, unter deren Herrschaft sie weiter genutzt und geprägt wurde, bevor sie 1604 an die Familie Waldbott von Bassenheim überging. Diese wechselnden Besitzverhältnisse spiegeln die politische und gesellschaftliche Dynamik der jeweiligen Epochen wider und hinterließen ihre Spuren in der baulichen Entwicklung der Burg. Bereits im Jahr 1884 erwarb der Großvater des heutigen Eigentümers Dietrich W. Arnolds das Anwesen, wodurch eine neue Phase der Nutzung und Erhaltung begann. Ursprünglich handelte es sich bei Burg Kessenich um eine zweiteilige Wasserburg, deren wehrhafter Charakter durch Wassergräben zusätzlich betont wurde. Der Graben zwischen der ehemaligen Vorburg und dem Herrenhaus ist heute zwar zugeschüttet, lässt sich jedoch im Gelände noch nachvollziehen und verdeutlicht die ursprüngliche Struktur der Anlage. Trotz zahlreicher baulicher Veränderungen und Anpassungen im Laufe der Jahrhunderte sind viele historische Elemente erhalten geblieben. Besonders bemerkenswert sind die noch vorhandenen Mauerreste sowie mehrere Wappen aus dem 16. Jahrhundert, die eindrucksvoll an die adeligen Familien erinnern, die die Burg einst bewohnten. Diese Details verleihen der Anlage bis heute ihren historischen Charakter und machen Burg Kessenich zu einem anschaulichen Zeugnis mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Adelssitze. (c)WV
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Reiseführer Euskirchen, Große Burg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Große Burg blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück, die eng mit dem Adelshaus von Büllesheim verbunden ist, das bereits im 13. Jahrhundert urkundlich belegt ist. Die eigentliche Burg der Familie wird erstmals im Jahr 1402 erwähnt und entwickelte sich in der Folgezeit zu einem bedeutenden Adelssitz. Bis in das 16. Jahrhundert hinein befand sich die Anlage im Besitz der Familie von Büllesheim, bevor sie an verschiedene andere Adelsgeschlechter überging, was die weitere Entwicklung der Burg maßgeblich beeinflusste. Mit dem Verlust ihrer herrschaftlichen Funktion verfiel das Herrenhaus nach und nach, sodass von der ursprünglichen Kernburg heute nur noch wenige Spuren vorhanden sind. Erhalten geblieben ist vor allem die dreiflügelige Vorburg, die bis heute das Erscheinungsbild der Anlage prägt und einen Eindruck von ihrer einstigen Ausdehnung vermittelt. Dennoch lassen sich an verschiedenen Stellen noch Reste der ursprünglichen Burgstruktur erkennen, die auf den mittelalterlichen Ursprung hinweisen. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden zusätzliche Gebäude errichtet, darunter auch die markanten Ecktürme, deren Verlauf sich an den mittelalterlichen Außenmauern orientiert und so die historische Grundform der Burg nachzeichnet. Die einst schützenden Wassergräben wurden im Laufe der Zeit trockengelegt, wodurch sich das Gesamtbild der Anlage veränderte. Erhalten blieb jedoch die Brücke aus dem 16. Jahrhundert, die bis heute an die frühere Wasserburg erinnert und als wichtiges historisches Element die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellt. Die Große Burg vermittelt damit anschaulich den Wandel eines mittelalterlichen Adelssitzes über mehrere Jahrhunderte hinweg. (c)WV
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Reiseführer Euskirchen, Hardtburg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Hardtburg ist eine geschichtsträchtige Anlage, die im 11. Jahrhundert errichtet wurde und sich durch ihre besondere Lage auszeichnet. Sie liegt in einer sumpfigen Senke innerhalb des Hardtwaldes auf etwa 245 Metern Höhe, wodurch sie als Wasserburg konzipiert werden konnte und von natürlichen Schutzbedingungen profitierte. Nach einer Zerstörung um das Jahr 1205 wurde die Burg größer und wehrhafter wieder aufgebaut, was ihre Bedeutung als Herrschafts- und Schutzanlage unterstrich. Über mehrere Jahrhunderte hinweg erfüllte sie unterschiedliche Funktionen, verlor jedoch im 17. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung und begann allmählich zu verfallen. Ein erneuter Einschnitt erfolgte 1794, als die Burg in den Besitz des französischen Staates überging. Nach dem Übergang an Preußen im Jahr 1815 wurde die Anlage nicht mehr militärisch genutzt, sondern diente fortan als Forstamt, womit sich ihre Funktion grundlegend wandelte. Heute wird die Hardtburg als Wohnsitz des Hardtwaldförsters genutzt und ist weiterhin Teil der umgebenden Kulturlandschaft. Trotz des fortschreitenden Verfalls sind wesentliche Elemente der ehemaligen Befestigungsanlage bis heute erhalten geblieben. Besonders die Wassergräben und die Ringmauer lassen die ursprüngliche Wehrhaftigkeit der Burg noch gut erkennen. Von der mittelalterlichen Vorburg ist zudem der Torbau erhalten, der einen anschaulichen Eindruck von der einstigen Struktur und Gliederung der Anlage vermittelt. Die Hardtburg bietet damit einen eindrucksvollen Blick auf die Entwicklung einer mittelalterlichen Wasserburg und ihren Wandel im Laufe der Jahrhunderte. (c)WV
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Reiseführer Heimbach, Burg Hengebach - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Ursprünge der mittelalterlichen Burg Hengebach reichen bis in das 10. und 11. Jahrhundert zurück und machen sie zu einem der ältesten befestigten Herrschaftssitze der Umgebung. Über Jahrhunderte hinweg prägte die Burg die Entwicklung des Ortes und diente als strategisch bedeutender Adelssitz. Ein schwerer Einschnitt erfolgte im Jahr 1687, als ein verheerender Brand große Teile des Ortes sowie Teile der Burganlage zerstörte und die Anlage stark in Mitleidenschaft zog. Nach langer Zeit des Niedergangs begann 1935 ein umfassender Wiederaufbau der Burg, der jedoch durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs in den Jahren 1944 und 1945 erneut unterbrochen wurde. In der Folge waren weitere Restaurierungs- und Ausbauarbeiten notwendig, um die historische Substanz zu sichern und die Burg wieder nutzbar zu machen. Die Burganlage besitzt die charakteristische Form eines langgestreckten Ovals und ist topografisch eindrucksvoll in die Landschaft eingebunden. Der Zugang erfolgt ausschließlich von Südosten über einen steilen Torweg, der zu einem zweiten Tor auf halber Höhe führt und die einstige Wehrhaftigkeit der Anlage deutlich macht. Vom Zwinger aus gelangt man durch ein markantes Doppelturmtor in den Vorhof und weiter in den Wirtschaftshof. Links davon befinden sich der Palas sowie der mächtige Bergfried, der sich auf einem romanischen Sockel erhebt und das Erscheinungsbild der Burg bis heute dominiert. In unmittelbarer Nähe des Bergfrieds sind zudem die Fundamente der Apsis der ehemaligen Burgkapelle erhalten geblieben, die auf die religiöse Bedeutung der Anlage hinweisen. Das architektonische Herzstück der Burg ist der Palas aus dem 13. Jahrhundert, der sich zusammen mit weiteren mittelalterlichen Bauelementen bis heute erhalten hat. Diese Bauteile vermitteln einen eindrucksvollen Einblick in die Baukunst und das Leben auf einer hochmittelalterlichen Burg und machen Burg Hengebach zu einem bedeutenden Zeugnis regionaler Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Heimbach, Besichtigung: Burgfried und Wehrgang sind ganzjährig begehbar, Info: Tourist-Info, Nationalpark-Tor, Tel. +49(0)2446-805.79.14
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Reiseführer Heimbach, Burg Hausen - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Der genaue Zeitpunkt der Grundsteinlegung von Burg Hausen ist nicht eindeutig überliefert, doch deuten historische Hinweise darauf hin, dass der Ort bereits im 6. oder 7. Jahrhundert entstand und schon in dieser frühen Phase über eine befestigte Hofanlage verfügte. Diese frühe Besiedlung lässt auf eine lange Kontinuität der Nutzung und eine strategisch günstige Lage schließen. Die heutige Gestalt der Anlage geht im Wesentlichen auf das 16. Jahrhundert zurück, als Dietrich Kolf von Vettelhoven den Besitz grundlegend umgestalten ließ. In dieser Zeit wurde Burg Hausen zu einem landwirtschaftlich geprägten Hof ausgebaut und zugleich durch Wassergräben auf der nördlichen und östlichen Seite gesichert, wodurch der Charakter einer klassischen Wasserburg entstand. Bis zum Jahr 1798 blieb die Anlage im Besitz der Familie und wurde über Generationen hinweg kontinuierlich genutzt, verändert und erweitert. Diese lange Phase des Familienbesitzes prägte das Erscheinungsbild der Burg maßgeblich und führte zu einer Vielzahl baulicher Anpassungen, die sich an den jeweiligen wirtschaftlichen und wohnlichen Bedürfnissen orientierten. Die erhaltenen Wassergräben sowie weitere Reste ehemaliger Befestigungsanlagen verdeutlichen noch heute die einstige strategische Bedeutung des Anwesens und erinnern an seine wehrhafte Vergangenheit. Burg Hausen vermittelt damit anschaulich den Übergang von einer frühmittelalterlichen Hofanlage zu einem befestigten landwirtschaftlichen Gut und bewahrt die Spuren einer langen und vielschichtigen Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Heimbach, Hausener Str., Besichtigung: nicht möglich, Restaurantbetrieb, Info: Hausener Kaffeestübchen, Tel. +49(0)2446-3507
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Reiseführer Heimbach, Burg Blens - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Blens wird bereits im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt und gehört damit zu den früh belegten Adelssitzen der Umgebung. Die heutige Gestalt des zweigeschossigen Herrenhauses geht auf das Jahr 1791 zurück und spiegelt den Übergang von einer wehrhaften Anlage zu einem repräsentativen Wohnsitz wider. Trotz der vergleichsweise späten Ausprägung des Herrenhauses ist der historische Charakter der Anlage deutlich spürbar und bewahrt die Erinnerung an ihre lange Entwicklung. Besonders sehenswert ist der vierflügelige Wirtschaftshof, der die Bedeutung des Anwesens als landwirtschaftlich geprägter Herrensitz unterstreicht. Hervorzuheben ist die nahezu vollständig erhaltene Original-Pflasterung aus Rurkieseln, die dem Hof eine authentische Atmosphäre verleiht und einen seltenen Einblick in die historische Bau- und Nutzungspraxis bietet. Diese sorgfältig bewahrten Details lassen die Funktion und den Alltag eines solchen Anwesens anschaulich nachvollziehen. Die Anlage präsentiert sich insgesamt als burgähnlicher Wohn- und Wirtschaftshof, in dem Wohnkultur, landwirtschaftliche Nutzung und regionale Bauweise eine harmonische Verbindung eingehen. Burg Blens vermittelt damit einen lebendigen Eindruck von der Architektur und Geschichte des ländlich geprägten Adels und ist ein lohnendes Ziel für alle, die sich für historische Bauwerke und gewachsene Kulturlandschaften interessieren. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Heimbach-Blens, Besichtigung: nicht möglich, privat, Info: Tourist-Info, Nationalpark-Tor, Heimbach, Tel. +49(0)2446-805.79.14
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Reiseführer Heimbach, Burg Vlatten - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die ehemalige Wasserburg Burg Vlatten geht in ihren Ursprüngen auf eine karolingische Königspfalz des 9. Jahrhunderts zurück, in der sich nachweislich Ludwig der Fromme und Kaiser Lothar I. aufhielten. Im 14. Jahrhundert entstand hier eine umfangreiche, von Wassergräben umgebene Burganlage mit rechteckiger Hauptburg und unregelmäßiger Vorburg, die von der Familie von Vlatten-Merode errichtet wurde. Von dieser mittelalterlichen Anlage sind heute noch Teile der Umfassungsmauern, mehrere Türme, ein zweigeschossiger Rundturm sowie gewölbte Untergeschosse erhalten. Bereits im 18. Jahrhundert verfiel die Hauptburg weitgehend zur Ruine. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Gelände zu einem repräsentativen Gutshof umgestaltet, wobei ältere Bauteile in die neue Anlage einbezogen wurden. Neben der Oberburg bestand eine zweite Anlage, die Unterburg, von der lediglich der Rest eines Turmes erhalten ist und die bereits im 17. Jahrhundert ihre Bedeutung verlor. Burg Vlatten präsentiert sich heute als historisch vielschichtige Ruinen- und Gutshofanlage, in der sich karolingische Ursprünge, mittelalterliche Wehrarchitektur und spätere Nutzungen überlagern. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Heimbach-Vlatten, Besichtigung: nicht möglich, privat, Info: Tourist-sInfo, Nationalpark-Tor, Heimbach, Tel. +49(0)2446-805.79.14
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Reiseführer Hellenthal, Burg Reifferscheid - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Reifferscheid blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, die bis ins frühe Mittelalter reicht. An der Stelle der heutigen Anlage stand bis zum Jahr 1106 bereits ein Burggebäude, das von seinem damaligen Eigentümer selbst in Brand gesetzt wurde. Nach dieser Zerstörung gelangten die Ländereien an die Herren von Reifferscheid, die die Burg wieder aufbauten und ihr über Jahrhunderte hinweg ihren Namen gaben. Im 13. und 14. Jahrhundert entwickelte sich am Fuße der Burg eine befestigte Siedlung, die von Mauern und Gräben geschützt war und sich allmählich zu einem geschlossenen Burgdorf entwickelte. Dieses Dorf mit seinen bis heute erhaltenen Fachwerkbauten verleiht dem Ort einen besonders malerischen Charakter und unterstreicht die enge Verbindung zwischen Burg und Siedlung. Ein schwerer Rückschlag ereignete sich im Jahr 1669, als ein Großbrand sowohl die Burganlage als auch Teile des Oberdorfes zerstörte. Die Burg wurde anschließend als barockes Schloss wieder aufgebaut, jedoch wenig später durch Truppen Ludwigs XIV. erneut schwer beschädigt und teilweise zerstört. Von der einst bedeutenden Anlage sind heute die Vorburg, Teile der Ringmauer sowie Reste des Schlosses erhalten, die einen eindrucksvollen Eindruck von der früheren Größe vermitteln. Der Zugang zur Burg und zum historischen Burgdorf erfolgt durch das Matthias-Tor, ein imposantes Bruchsteintor aus dem 14. Jahrhundert, das bis heute als markantes Wahrzeichen dient. Vom Turm der Burg eröffnet sich ein weiter Rundblick über die umgebende Landschaft, der die strategisch günstige Lage der Anlage eindrucksvoll verdeutlicht. Burg Reifferscheid verbindet auf besondere Weise mittelalterliche Wehrarchitektur, barocke Umbauten und ein geschlossen erhaltenes Burgdorf zu einem bedeutenden historischen Ensemble. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hellenthal-Reifferscheid, Besichtigung: jederzeit, Info: Verkehrsamt, Tel. +49(0)2482-85115
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Reiseführer Hellenthal, Wildenburg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Wildenburg blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück, auch wenn ihr genauer Errichtungszeitpunkt nicht eindeutig überliefert ist. Erstmals tritt sie im Zusammenhang mit der Teilung der Herrschaft Reifferscheid im Jahr 1195 in das Licht der Geschichte, als Philipp von Reifferscheid die Wildenburg erhielt, während sein Bruder Gerhard andere Besitzungen übernahm. Im Jahr 1335 wurde die Wildenburg zur Unterherrschaft von Jülich, was ihre politische Bedeutung im regionalen Machtgefüge unterstreicht. Ein weiterer Einschnitt erfolgte 1393, als die Burg in den Besitz der Familie von Pallandt überging, die sie bis etwa 1700 innehatte und über mehrere Generationen prägte. Im Jahr 1715 wurde die Wildenburg an Abt Michael Küll verkauft, der umfangreiche Umbauten veranlasste und der Anlage im Wesentlichen ihr heutiges Erscheinungsbild gab. Die Hauptburg, der heutige Burgherren-Palas, wird architektonisch von der auf einem Felsen errichteten Pfarrkirche dominiert, die gemeinsam mit einem Wehrturm und dem Bergfried ein markantes und geschlossenes Ensemble bildet. Besonders bemerkenswert ist der außergewöhnlich gute Erhaltungszustand der Wildenburg, denn sie zählt zu den wenigen Höhenburgen der Eifel, die weder durch Kriegseinwirkungen, Brände noch durch bewussten Abriss zerstört wurden. Dadurch vermittelt sie bis heute einen authentischen Eindruck mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Burgarchitektur. Die eindrucksvolle Lage, die klar ablesbare Struktur der Anlage und die über Jahrhunderte gewachsene Bausubstanz machen die Wildenburg zu einem herausragenden Zeugnis regionaler Geschichte und zu einem besonders anschaulichen Beispiel einer nahezu unverändert erhaltenen Höhenburg. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hellenthal, Wildenburg, Besichtigung: jederzeit, Info: Tel. +49(0)2181-608616
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Reiseführer Herzogenrath, Burg Rode - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Rode ist das historische Wahrzeichen der Stadt und taucht bereits im Jahr 1104 in schriftlichen Quellen auf, als Graf Adalbert von Saffenberg hier residierte und die Anlage als Herrschaftssitz nutzte. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg mehrfach den Besitzer und war immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt, die große Teile der Bausubstanz zerstörten. Von der mittelalterlichen Anlage überstand lediglich ein Rundturm diese bewegte Zeit, der bis heute als ältester erhaltener Bestandteil an die ursprüngliche Burg erinnert. Erst im 20. Jahrhundert begann ein umfangreicher Wiederaufbau, bei dem große Teile der Burganlage rekonstruiert wurden, sodass ihr historisches Erscheinungsbild weitgehend wiederhergestellt werden konnte. Eine besondere Phase in der neueren Geschichte erlebte Burg Rode zwischen 1913 und 1978, als sie als Rathaus diente und damit zum administrativen Mittelpunkt der Stadt wurde. Diese Nutzung trug wesentlich dazu bei, die Burg zu erhalten und dauerhaft zu sichern. Heute präsentiert sich Burg Rode als lebendiger historischer Ort, der mit seiner markanten Architektur, den rekonstruierten Bauteilen und dem erhaltenen Rundturm einen anschaulichen Eindruck von der wechselvollen Geschichte vermittelt. Sie verbindet mittelalterliche Ursprünge mit moderner Nutzung und prägt als kultureller Anziehungspunkt bis heute das Stadtbild. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Herzogenrath, Burgstr. Besichtigung: außen jederzeit, Führungen auf Anfrage, Info: Tel. +49(0)2406-5230
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Reiseführer Hürtgenwald, Burg Simonskall - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Simonskall, auch als „Burg des Simon“ bekannt, ist eines der markantesten historischen Bauwerke des Ortes und prägt bis heute dessen Erscheinungsbild. Errichtet wurde das stattliche Gebäude im Jahr 1643 von dem Hüttenmeister Simon Kremer, der seit 1622 in Simonskall als sogenannter Eisenmacher tätig war und damit eine zentrale Rolle im regionalen Eisenhüttenwesen spielte. Obwohl das Bauwerk ursprünglich lediglich als Wohnhaus diente, erhielt es aufgrund seiner massiven, fast festungsartigen Bauweise schon früh die Bezeichnung „Burg“. Die mit Schießscharten versehenen Mauern, die wuchtige Konstruktion und die klare, wehrhafte Form verleihen dem Gebäude einen wehrburgähnlichen Charakter, der sich deutlich von gewöhnlichen Wohnhäusern der Zeit abhebt. Die Architektur des 17. Jahrhunderts wird hier besonders anschaulich, da Zweckmäßigkeit, Repräsentation und Schutzgedanke miteinander verbunden wurden. Burg Simonskall spiegelt damit eindrucksvoll die wirtschaftliche Bedeutung des Eisenhüttenwesens wider, das den Ort über Jahrhunderte prägte und Wohlstand ermöglichte. Das massive Erscheinungsbild des Gebäudes, seine klare Gliederung und die gut erhaltene Bausubstanz machen es bis heute zu einem charaktervollen Wahrzeichen und zu einem lebendigen Zeugnis regionaler Wirtschafts- und Baugeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hürtgenwald-Simonskall, Besichtigung: von außen, Info: Verkehrsverein Vossenack-Simonskall, Tel. +49(0)2429-7153
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Der Burgberg mit dem Krawutschketurm ist ein geschichtsträchtiger Ort, der hoch über dem heutigen Ort Simonskall auf etwa 400 Metern Höhe liegt und bereits im Hochmittelalter eine zentrale Rolle spielte. Auf diesem markanten Höhenrücken befand sich einst die Reichsburg Berenstein, deren Ursprünge nach archäologischen Untersuchungen in die Zeit des 10. oder 11. Jahrhunderts zurückreichen. Umfangreiche Ausgrabungen in den 1980er Jahren brachten Reste der ehemaligen Burganlage ans Licht und bestätigten ihre Bedeutung als befestigter Herrschaftssitz. Im Jahr 1171 wurde die Burg von Kaiser Friedrich I. Barbarossa eingenommen, was ihre politische und strategische Relevanz eindrucksvoll belegt. Am 12. Juli 1198 gelangte die Anlage in den Besitz des Erzbischofs Adolf, der mit entsprechender Erlaubnis die Zerstörung der Burg veranlasste. Die dabei gewonnenen Bausteine fanden anschließend beim Bau der Burg Nideggen Verwendung, wodurch sich eine direkte historische Verbindung zwischen beiden Anlagen ergibt. Heute sind auf dem Burgberg noch Überreste von Wall- und Grabenanlagen sichtbar, die die frühere Ausdehnung und Wehrhaftigkeit der Reichsburg erahnen lassen. Im Jahr 1972 wurde auf dem Burgberg der Krawutschketurm errichtet, ein moderner Aussichtsturm, der nach dem ehemaligen Landrat Johannes Krawutschke benannt ist. Mit einer Höhe von 18 Metern und drei Aussichtsplattformen bietet der Turm einen weiten Rundblick über die bewaldeten Höhen und Täler der Umgebung. Der Burgberg verbindet damit auf eindrucksvolle Weise mittelalterliche Geschichte mit einem heutigen Aussichtspunkt und lädt dazu ein, sowohl die historischen Spuren als auch die landschaftliche Schönheit dieses besonderen Ortes zu erleben. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hürtgenwald-Bergstein, Besichtigung: jederzeit, Info: Gemeinde Hürtgenwald, Tel. +49(0)2429 309-0
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Reiseführer Inden, Gut Müllenark - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Gut Müllenark blickt auf eine lange und bemerkenswerte Geschichte zurück, die bis in das frühe Mittelalter reicht. Bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts sind hier ansässige Edelherren urkundlich belegt, die den Namen Molenark trugen und dem Anwesen seine frühe Bedeutung verliehen. Ursprünglich handelte es sich um eine Wasserburg, die als herrschaftlicher Sitz und befestigtes Gut diente und durch ihre Lage und bauliche Gestaltung Schutz und Repräsentation vereinte. Von dieser ursprünglichen Anlage ist heute jedoch nur noch die dreiflügelige Vorburg erhalten geblieben, die Mitte des 17. Jahrhunderts auf älteren Vorgängerbauten errichtet wurde und den landwirtschaftlichen Charakter des Gutes widerspiegelt. Die einstige Hauptburg mit dem Herrenhaus ist vollständig verschwunden und nur noch durch historische Überlieferungen nachvollziehbar. Als eindrucksvolle Zeugnisse der früheren Wehrhaftigkeit sind ein runder Backstein-Flankenturm aus dem 15. oder 16. Jahrhundert sowie ein massiver Batterieturm erhalten geblieben, die bis heute das Erscheinungsbild des Gutes prägen. Diese Bauwerke lassen die einstige Größe und Bedeutung der Anlage erahnen und vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der Bauweise adeliger Wasserburgen und Gutshöfe. Gut Müllenark steht damit exemplarisch für den Wandel von einer mittelalterlichen Wasserburg zu einem landwirtschaftlich geprägten Gut und bewahrt die Spuren seiner jahrhundertelangen Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Inden-Schophoven, Besichtigung: auf Anfrage, Info: Gemeindeverwaltung, Tel. +49(0)2465-390
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Reiseführer Inden, Gut Lützeler - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Gut Lützeler wird erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem bedeutenden adeligen Gutshof. Über mehrere Generationen hinweg, bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts, befand sich das Anwesen im Besitz der Familie Palant, die die bauliche Entwicklung maßgeblich prägte und dem Gut seine charakteristische Form verlieh. Die Anlage ist als rechteckiger Komplex angelegt und war ursprünglich vollständig von Wassergräben umgeben, von denen bis heute noch teilweise nasse Gräben erhalten geblieben sind. Drei Seiten dieses Rechtecks werden von Wirtschafts- und Wohngebäuden eingenommen, die den geschlossenen Charakter der Hofanlage unterstreichen. Die südliche Seite war ursprünglich offen und durch einen vorgelagerten Garten gestaltet, der dem Gut eine repräsentative und zugleich landschaftliche Komponente verlieh. An der Südwestecke der Anlage wurde im 16. Jahrhundert das Herrenhaus errichtet, das als Wohnsitz der Gutsherren diente und den Mittelpunkt des Anwesens bildete. Während des Krieges wurde dieses Gebäude jedoch weitgehend zerstört, sodass heute nur noch wenige Mauerreste erhalten sind, die an seine einstige Größe erinnern. Trotz dieser Verluste lässt sich die ursprüngliche Struktur des Gutes noch gut nachvollziehen und vermittelt einen anschaulichen Eindruck von der Entwicklung eines mittelalterlichen Adelshofes zu einem frühneuzeitlichen Gut. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stadtverwaltung
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Reiseführer Inden, Gut Merödgen - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Gut Merödgen ist eine spätmittelalterliche Hofanlage mit einer langen und wechselvollen Geschichte, die erstmals im Jahr 1341 urkundlich erwähnt wurde. Über die Jahrhunderte hinweg wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer, was seine Nutzung und bauliche Entwicklung nachhaltig prägte. Zu den bekannten Eigentümern zählte unter anderem der Freiherr von Goltstein, unter dessen Einfluss das Gut zeitweise eine besondere Bedeutung erlangte. Die ursprüngliche Hofanlage spiegelte die typische Struktur eines spätmittelalterlichen Gutshofes wider, der sowohl landwirtschaftlichen als auch repräsentativen Zwecken diente. Einen tiefgreifenden Einschnitt erlebte Gut Merödgen während des Zweiten Weltkriegs, als das Anwesen weitgehend zerstört wurde und große Teile der historischen Bausubstanz verloren gingen. In der Nachkriegszeit erfolgte ein umfassender Wiederaufbau, bei dem versucht wurde, die Anlage an moderne Anforderungen anzupassen und zugleich an ihre historische Nutzung anzuknüpfen. Ergänzt wurde das Ensemble durch einen mehrgeschossigen Neubau, der heute Platz für insgesamt 52 Wohnungen bietet und das Erscheinungsbild des Gutes deutlich verändert. Trotz der Zerstörungen, der modernen Ergänzungen und der funktionalen Umnutzung lässt sich die historische Entwicklung der Anlage noch gut nachvollziehen. Gut Merödgen vermittelt damit einen anschaulichen Eindruck vom Wandel eines mittelalterlichen Gutshofes zu einer zeitgemäß genutzten Wohnanlage und bewahrt zugleich die Erinnerung an seine jahrhundertealte Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Inden-Altdorf, Merödgener Str. 29, Besichtigung: außen jederzeit, Gastronomiebetrieb, Info: Tel. +49(0)2465-99440
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Reiseführer Kall, Burg Dalbenden - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Dalbenden wird erstmals im Jahr 1252 urkundlich erwähnt und gehört damit zu den früh belegten Adelssitzen der Umgebung. Von der ursprünglichen Burganlage haben sich im heutigen Anwesen noch einzelne Spuren erhalten, die auf ein turmartiges Burghaus mit Treppenturm hinweisen, das einst auf einer Insel errichtet war und einen deutlich wehrhaften Charakter besaß. Im Laufe der Zeit verlor die Anlage ihre militärische Bedeutung und wurde schrittweise umgestaltet. Die Gebäude der Vorburg entstanden überwiegend im 17. und 18. Jahrhundert und spiegeln den Wandel zu einem repräsentativeren Wohn- und Wirtschaftssitz wider. Eine umfassende Umgestaltung erfolgte zwischen 1701 und 1756, als die Burg zu einer Schlossanlage ausgebaut und erheblich erweitert wurde. In dieser Phase wurde auch ein neuer Vorhof angelegt, der die Anlage großzügiger und repräsentativer erscheinen ließ. Diese Umbauten verliehen Burg Dalbenden ihr heutiges Erscheinungsbild, das stark vom Barock geprägt ist und sich deutlich von der ursprünglichen mittelalterlichen Struktur abhebt. Trotz der zahlreichen Veränderungen lassen sich die historischen Entwicklungsschritte noch gut nachvollziehen, wodurch Burg Dalbenden anschaulich den Wandel von einer wehrhaften Burg zu einem barocken Schloss dokumentiert. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kall-Dalbenden, Besichtigung: von der Straße teilweise einsehbar, privat, Info: Tel. +49(0)160-8437508
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Die Ruine Stolzenburg blickt auf eine außergewöhnlich lange Geschichte zurück, deren Anfänge bis in die Karolingerzeit zwischen 750 und 900 nach Christus reichen. Bereits in dieser frühen Epoche spielte der Standort eine bedeutende Rolle, da die Burg auf einer markanten Bergkuppe errichtet wurde, die eine hervorragende strategische Übersicht über die Umgebung bot. Von der einst umfangreichen Burganlage sind heute nur noch Mauerreste erhalten, die jedoch eindrucksvoll die frühere Größe und Wehrhaftigkeit des Bauwerks erahnen lassen. Über Jahrhunderte hinweg war die Stolzenburg als Sitz gefürchteter Raubritter bekannt, deren Wirken wesentlich dazu beitrug, dass sich zahlreiche Sagen und Legenden um die Burg rankten und ihr ein geheimnisvoller Ruf anhaftete. Diese Geschichten prägen bis heute das Bild der Anlage und verleihen ihr eine besondere historische Aura. Ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Burg war das Jahr 1794, als sie während der Besetzung des Rheinlandes durch französische Truppen zerstört wurde und ihre militärische Funktion endgültig verlor. Seitdem ist die Stolzenburg dem Verfall preisgegeben, ohne jedoch ihre historische Bedeutung einzubüßen. Die verbliebenen Ruinen vermitteln noch immer einen anschaulichen Eindruck von der mittelalterlichen Bauweise und der einstigen Machtstellung der Burg. Sie machen die Stolzenburg zu einem eindrucksvollen Zeugnis früher Befestigungsanlagen und zu einem Ort, an dem Geschichte, Legende und landschaftliche Lage auf besondere Weise miteinander verbunden sind. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kall-Urft. oberhalb der Straße zwischen Sötenich und Urf, Besichtigung: jederzeit, Info: Eifelverein, Ortsgruppe Kall, Tel. +49(0)2441-4379, Gemeindeverwaltung Kall, Rathaus, Tel. +49(0)2441-888.53
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Reiseführer Kreuzau, Burg Untermaubach - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Untermaubach wurde im Jahr 1350 von Edmund von Engelsdorf auf den Fundamenten älterer Vorbauten aus dem 12. Jahrhundert errichtet und zählt zu den gut erhaltenen Burganlagen der Umgebung. Aus dieser frühen Bauphase stammt der gotische Wohnturm, der bis heute als ältester und prägendster Teil der Anlage gilt und die mittelalterliche Herkunft der Burg deutlich erkennen lässt. Im 14. und 15. Jahrhundert kamen der dreigeschossige Torturm sowie die Ringmauer hinzu, die den wehrhaften Charakter der Burg weiter verstärkten und ihr eine geschlossene Form verliehen. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Anlage mehrfach erweitert und den jeweiligen Wohn- und Repräsentationsansprüchen angepasst. Vor allem im 17. und 18. Jahrhundert entstanden das Wohnhaus, die Burgkapelle sowie weitere Anbauten, die das heutige Erscheinungsbild der Burg maßgeblich prägen und den Übergang von der Wehrburg zum repräsentativen Adelssitz verdeutlichen. Trotz dieser Umbauten blieb der historische Kern der Anlage erhalten und ist in der Bausubstanz noch gut ablesbar. Seit dem Jahr 1874 befindet sich Burg Untermaubach im Besitz der Grafen von Spee, deren lange Eigentümerschaft wesentlich zum Erhalt der Burg beigetragen hat. Die Anlage vermittelt damit anschaulich die bauliche Entwicklung über mehrere Jahrhunderte hinweg und vereint mittelalterliche Wehrarchitektur mit frühneuzeitlichen Wohnbauten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kreuzau-Untermaubach, Besichtigung: Burghof zugänglich, privat, Info: Tourismusbüro, Tel. +49(0)2422-507.351
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Reiseführer Kreuzau, Burg Drove - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die ursprüngliche Burganlage entstand vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts in unmittelbarer Nähe der Kirche und bildete den herrschaftlichen Mittelpunkt des Ortes. Von dieser frühen Stammburg ist heute nur noch die erhaltene Motte sichtbar, die den ehemaligen Standort der mittelalterlichen Befestigung markiert und auf die frühe Entstehungsphase hinweist. Die heutige Burganlage wurde deutlich später errichtet und entstand zwischen 1728 und 1741 als repräsentativer Neubau. Es handelte sich um eine dreiflügelige Anlage, von deren Vorburg heute lediglich der Eingangstrakt erhalten geblieben ist. Das zweigeschossige Herrenhaus bildete den architektonischen Schwerpunkt des Anwesens und steht exemplarisch für den Übergang von einer wehrhaften Burg zu einem repräsentativen Adelssitz der frühen Neuzeit. Eine besondere kulturgeschichtliche Bedeutung erlangte das Herrenhaus im Jahr 1914, als es den sogenannten „Drove-Zyklus“ beherbergte, das expressionistische Hauptwerk des Malers Heinrich Nauen. Diese bedeutenden Werke befinden sich heute im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld und unterstreichen die kulturelle Rolle des Anwesens über seine rein architektonische Geschichte hinaus. Die Burg verbindet damit mittelalterliche Ursprünge, barocke Neubauten und kunsthistorische Bedeutung zu einem vielschichtigen Zeugnis regionaler Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kreuzau-Drove, Wewordenstr. 7, Besichtigung: von der Straße einsehbar, privat, Info: Tourismusbüro, Tel. +49(0)2422-507.351
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Reiseführer Langerwehe, Schloss Merode - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Schloss Merode zählt zu den eindrucksvollsten Wasserschlössern des Rheinlandes und blickt auf eine lange und bedeutende Geschichte zurück. Errichtet wurde die Anlage im 12. Jahrhundert und diente als Stammsitz der Familie von Merode, deren Besitz und Einfluss eng mit der Entwicklung des Umlandes verbunden waren. Werner von Merode erhielt das umliegende Land als Lehen von Kaiser Friedrich Barbarossa, womit das Schloss früh zu einem wichtigen Herrschafts- und Verwaltungssitz wurde. In den folgenden Jahrhunderten blieb das Anwesen ununterbrochen im Besitz der Familie von Merode, was eine außergewöhnliche Kontinuität adeliger Wohn- und Besitzgeschichte darstellt. Im 17. und 18. Jahrhundert erfuhr das Schloss umfangreiche Umgestaltungen, um den gestiegenen Ansprüchen an Wohnkomfort, Repräsentation und zeitgemäße Architektur gerecht zu werden. Dabei entwickelte sich die ursprünglich mittelalterliche Wasserburg zu einem repräsentativen Schlossensemble mit markantem Erscheinungsbild. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt Schloss Merode schwere Zerstörungen, von denen sich die Anlage nur teilweise erholen konnte; einzelne Bauteile, darunter der Nordwestturm, wurden nicht wieder aufgebaut. Ein weiterer schwerer Einschnitt folgte im Jahr 2000, als ein verheerender Brand große Teile des historischen Bauwerks zerstörte und die Substanz erneut stark beschädigte. Seitdem laufen umfangreiche Restaurierungs- und Sicherungsarbeiten, mit dem Ziel, das architektonische Erbe zu bewahren und das Schloss schrittweise wieder in seiner historischen Würde erlebbar zu machen. Schloss Merode steht damit exemplarisch für die wechselvolle Geschichte eines bedeutenden Adelssitzes, der trotz schwerer Rückschläge bis heute seine historische Strahlkraft bewahrt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Langerwehe-Merode, Besichtigung: nur wenig durch den Wald sichtbar, ansonsten für Gruppen nach Voranmeldung und zu besonderen Anlässen, Info: Fremdenverkehrsverein Langerwehe, Tel. +49(0)2423-4188
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Reiseführer Langerwehe, Laufenburg# - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Laufenburg wurde im 12. Jahrhundert von den Herzögen von Limburg errichtet und diente der Sicherung ihrer Herrschaftsgebiete, insbesondere gegenüber dem Machtanspruch der Kölner Erzbischöfe. Durch ihre strategisch günstige Lage entwickelte sich die Burg rasch zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Im Jahr 1359 fiel das Gebiet mit der Burganlage an das Herzogtum Jülich, womit sich die politische Zugehörigkeit grundlegend änderte. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die adligen Besitzer mehrfach, was sich auch auf die Nutzung und den baulichen Zustand der Burg auswirkte. Ab dem 17. Jahrhundert verlor die Anlage zunehmend ihre militärische Bedeutung und verfiel allmählich. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu teilweisen Erneuerungen, mit denen zumindest Teile der historischen Substanz gesichert wurden. Von der ursprünglich rechteckig angelegten Bruchsteinburg sind bis heute wesentliche Elemente erhalten geblieben. Dazu zählen die Umfassungsmauern mit ihren vier runden Ecktürmen, die die einstige Wehrhaftigkeit der Anlage gut erkennen lassen, sowie der Bergfried auf der südöstlichen Seite, der als markantes Relikt die Silhouette der Burg prägt. Diese Überreste vermitteln noch immer einen anschaulichen Eindruck von der ursprünglichen Größe und Bedeutung der Laufenburg und machen sie zu einem wichtigen Zeugnis mittelalterlicher Befestigungsarchitektur. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Langerwehe, Laufenburg 1, Besichtigung: außen jederzeit, Restaurant, Info: Tel. +49(0)2423-2252,
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Reiseführer Langerwehe, Burg Holzheim - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Holzheim gehört zu den früh gegründeten Adelssitzen der Umgebung und blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Eine Inschrift am Burggemäuer weist auf das Jahr 1122 als vermutliche Erbauungszeit hin, während die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1333 erfolgte. In ihrer frühen Phase war die Burg durch einen Wassergraben sowie eine südlich vorgelagerte Vorburg gesichert, was ihren wehrhaften Charakter unterstreicht. Das Herrenhaus stammt im Kern aus dem 15. und 16. Jahrhundert und verfügte ursprünglich über einen Wehrgang, der den Verteidigungszwecken diente und zugleich die repräsentative Stellung der Anlage betonte. Die Wirtschaftsgebäude wurden in den folgenden Jahrhunderten ergänzt und überwiegend im 17. und 18. Jahrhundert errichtet, wodurch sich das Anwesen zu einem geschlossenen Burg- und Gutskomplex entwickelte. Im Laufe der Zeit wechselte Burg Holzheim mehrfach den Besitzer und befand sich im Eigentum verschiedener Adelsfamilien, was sich in baulichen Veränderungen und Anpassungen widerspiegelte. Mit dem Übergang in bürgerliche Hände im Jahr 1818 endete ihre Zeit als adeliger Herrschaftssitz. Dennoch blieb der historische Charakter der Anlage erhalten und vermittelt bis heute einen anschaulichen Eindruck von der Entwicklung einer mittelalterlichen Wasserburg zu einem frühneuzeitlichen Wohn- und Wirtschaftssitz. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Langerwehe-Heistern, Besichtigung: nach Absprache, Reiterhof, Info: Tel. +49(0)2423-3424
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Reiseführer Langerwehe, Gut Schönthal - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Gut Schönthal entstand im Jahr 1593 als vierflügelige Kupfermühle und steht beispielhaft für die frühe Industriegeschichte des Ortes. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Anwesen nahezu vollständig zerstört und brannte weitgehend ab, wodurch die Produktion zunächst zum Erliegen kam. Im Jahr 1660 erwarb der Kupfermeister Schleicher die Ruine, ließ die Anlage wieder aufbauen und nahm die Messingverarbeitung erneut auf, womit Gut Schönthal wieder zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Standort wurde. An diese industrielle Nutzung erinnert bis heute die markante Nadelglühe aus dem Jahr 1819, die mit Efeu bewachsen ist und als eindrucksvolles Relikt der metallverarbeitenden Vergangenheit gilt. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges erlitt das Anwesen erneut schwere Schäden, die zu einem weiteren Niedergang führten. Erst im Jahr 1996 begann eine sorgfältige und denkmalgerechte Restaurierung, mit dem Ziel, die historische Bausubstanz zu sichern und den besonderen Charakter der Anlage zu bewahren. Gut Schönthal präsentiert sich heute als eindrucksvolles Zeugnis der Verbindung von früher Industrie, Gutshofarchitektur und behutsamer Denkmalpflege. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Langerwehe, Besichtigung: von Weg einsehbar, privat, Info: Fremdenverkehrsverein Langerwehe,Tel. +49(0)2423-4188
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Reiseführer Mechernich, Burg Eicks - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Eicks liegt malerisch in einem tief eingeschnittenen Kerbtal des Bruchbaches und zählt zu den eindrucksvollsten Schlossanlagen der Umgebung. Das heutige Erscheinungsbild wird von einem barocken Schloss geprägt, dessen Ursprünge jedoch auf eine mittelalterliche, zweiteilige Wasserburg zurückgehen. Die alten Burggräben sind bis heute gut erkennbar und lassen die ursprüngliche Wehrhaftigkeit der Anlage deutlich nachvollziehen. Im Jahr 1680 wurde die dreiflügelige Vorburg vollständig neu errichtet und mit zwei markanten Ecktürmen versehen, die dem Ensemble bis heute eine repräsentative und zugleich wehrhafte Wirkung verleihen. Diese Bauphase leitete den Wandel von der mittelalterlichen Wasserburg zu einem barocken Adelssitz ein. Von den ursprünglich zwei großen Haupttoren der Anlage blieb nur eines in seiner Funktion erhalten, während das Westtor im Jahr 1786 durch ein Tor- und Verwaltungsgebäude ersetzt wurde, das den zunehmenden Verwaltungs- und Wohnansprüchen Rechnung trug. Besonders bemerkenswert ist das Innere des Schlosses, das sich weitgehend im Originalzustand erhalten hat und einen seltenen, authentischen Einblick in die Wohnkultur, die Ausstattung und den architektonischen Anspruch vergangener Jahrhunderte bietet. Die harmonische Verbindung von barocker Pracht, mittelalterlichen Strukturen und landschaftlicher Einbettung macht Burg Eicks zu einem herausragenden Zeugnis adeliger Bau- und Lebensgeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mechernich-Eicks, Besichtigung: nach Absprache, Info: Tel. +49(0)2443-7442
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Reiseführer Mechernich, Untere Burg Antweiler - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Untere Burg Antweiler wurde im 13. Jahrhundert errichtet und bildete einen wichtigen Bestandteil der mittelalterlichen Herrschaftsstruktur des Ortes. Im 16. Jahrhundert gelangten die Herren von Ahr in den Besitz der Vogtei und der zugehörigen Herrschaft, die sie in zwei Linien aufteilten, was auch die weitere Entwicklung der Burganlage beeinflusste. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Unterburg mehrfach umgebaut und an neue Nutzungsanforderungen angepasst, wodurch ihr ursprüngliches Erscheinungsbild weitgehend verloren ging. Von der einstigen Anlage ist heute lediglich der runde Turm der Vorburg erhalten geblieben, der jedoch als markantes Relikt die Geschichte der Burg anschaulich widerspiegelt. Besonders auffällig ist der zweigeteilte spätgotische Helm des Turmes, der ihm eine elegante und zugleich wehrhafte Silhouette verleiht. Dieser Turm vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck von der mittelalterlichen Bauweise und lässt die einstige Bedeutung der Burg erahnen. Die Geschichte der Unteren Burg Antweiler steht exemplarisch für die wechselnden Besitzverhältnisse und die baulichen Veränderungen vieler Adelssitze, die sich im Laufe der Jahrhunderte vom wehrhaften Herrschaftszentrum zu stark veränderten oder reduzierten Anlagen entwickelten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mechernich-Antweiler, Besichtigung: nur von der Straße einsehbar, Info: Touristik-Agentur Mechernich, Tel. +49(0)2443-49.157
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Reiseführer Mechernich, Burg Kommern - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Kommern liegt etwas verborgen unmittelbar neben der Kirche und bildet mit ihrem geschlossenen Gebäudekomplex einen markanten historischen Mittelpunkt des Ortes. Die Anlage umschließt einen großzügigen Innenhof und zeichnet sich durch eine vielschichtige Architektur aus, in der sich unterschiedliche Bauzeiten und Stilrichtungen miteinander verbinden. Das Haupthaus zeigt sich im Stil des französischen Barocks, basiert jedoch auf einem älteren, vierstöckigen mittelalterlichen Wohnturm, der den Kern der Anlage bildet. In diesem Turm sind noch heute Reste eines im 16. Jahrhundert nach Süden anschließenden Wohnhauses erkennbar, die auf frühere Erweiterungen und Nutzungsphasen hinweisen. Eine prägende bauliche Veränderung erfolgte im Jahr 1884, als die breite südliche Schaufassade errichtet und als repräsentative Prunkfassade gestaltet wurde. Diese verleiht der Burg bis heute ein elegantes und herrschaftliches Erscheinungsbild. Historisch diente Burg Kommern zunächst als Reichsherrschaftssitz der Könige und unterstreicht damit ihre frühe politische Bedeutung. Später ging sie in den Besitz der Pfalzgrafen über und gelangte anschließend an die Grafen von Are, unter deren Herrschaft die Anlage weiterentwickelt wurde. Burg Kommern vermittelt somit eindrucksvoll den Wandel von einem mittelalterlichen Herrschaftssitz zu einem repräsentativen Adelssitz und bewahrt bis heute die Spuren ihrer langen und bedeutenden Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mechernich-Kommern, Besichtigung: nur von der Straße einsehbar, privat, Info: Touristik-Agentur Mechernich, Tel. +49(0)2443-49.157
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Reiseführer Mechernich, Burg Satzvey - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Satzvey blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der örtlichen Vogtei verbunden ist. Diese bestand bereits seit dem 12. Jahrhundert und bildete die Grundlage für die spätere Herrschaftsausübung. Der erste namentlich bekannte Vogt, Otto von Vey, wird im Jahr 1368 erwähnt und steht exemplarisch für die frühe adelige Verwaltung des Gebietes. Heinrich von Krauthausen ließ das noch heute bestehende Burghaus errichten und erbte im Jahr 1391 die Vogtei, womit er die bauliche und politische Entwicklung der Anlage maßgeblich prägte. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg mehrfach den Besitzer, was ihre Geschichte nachhaltig beeinflusste. Ein bedeutender Einschnitt erfolgte 1737, als Burg Satzvey mit allen Rechten an den Trierer Domherrn Karl Kaspar von und zu Gymnich überging. Ab 1825 befand sich die Anlage im Besitz der Reichsgrafen Wolff Metternich zur Gracht, die das Erscheinungsbild und die Nutzung weiter bestimmten. Seit dem Jahr 1944 gehört die Burg der Familie Graf Beissel von Gymnich, die den historischen Charakter bewahrt und die Anlage bis in die Gegenwart erhalten hat. Burg Satzvey vermittelt damit eindrucksvoll die Kontinuität adeliger Herrschaft und den Wandel eines mittelalterlichen Herrensitzes über viele Jahrhunderte hinweg. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mechernich-Satzvey, Besichtigung: im Rahmen einer Führung Sa. / So. 13 - 17 Uhr oder Voranmeldung, Info: Veranstaltungen, Tel. +49(0)2256-95830, Führungen, Tel. +49(0)2256-938922
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Reiseführer Mechernich, Schloss Gehn - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Schloss Gehn geht auf ein herzogliches Jagdschloss des 18. Jahrhunderts zurück, dessen erhaltene Gebäude sich heute direkt am Ortseingang von Gehn befinden. Im Jahr 1747 ließ Herzog Leopold Philipp hier ein repräsentatives Landschloss errichten, das aufgrund seiner erhöhten Lage einen weiten und eindrucksvollen Blick in die Rheinebene bot. Die Anlage war ursprünglich großzügig konzipiert und sollte aus vier Gebäuden bestehen, die einen geschlossenen Innenhof umschlossen und dem Schloss einen herrschaftlichen Charakter verliehen. Von diesem ambitionierten Bauplan sind heute noch der Ost- und der Westflügel des ehemaligen Schlosshofes erhalten geblieben, die einen Eindruck von der ursprünglichen Ausdehnung der Anlage vermitteln. Besonders auffällig sind die zwei nahezu quadratischen Pavillons, die beiderseits der Straße stehen und einst als Teile des Herrenhauses dienten. Diese Pavillons zeugen bis heute von der architektonischen Qualität und der einstigen Pracht des Jagdschlosses. Trotz des Verlustes weiterer Gebäudeteile lässt sich die ursprüngliche Bedeutung der Anlage noch gut nachvollziehen. Schloss Gehn steht exemplarisch für die barocken Jagd- und Landschlösser des Adels und bewahrt als bauliches Fragment die Erinnerung an eine repräsentative Schlossanlage, die eng mit der höfischen Jagdkultur und der landschaftlichen Einbindung verbunden war. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mechernich-Gehn, Besichtigung: nur von der Straße einsehbar, Info: Touristik-Agentur Mechernich, Tel. +49(0)2443-49.157
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Reiseführer Mechernich, Burg Firmenich - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Am Rande des Ortes liegt die ehemalige Wasserburg Firmenich, die bereits im Jahr 1465 als freiadeliger Hof urkundlich erwähnt wurde und damit auf eine lange adelige Nutzung zurückblickt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer, was sich in seiner baulichen Entwicklung und Nutzung widerspiegelt. Die Anlage ist als einteilige Wasserburg konzipiert und war ursprünglich vollständig von Wassergräben umgeben, die heute jedoch trocken gefallen sind, den ehemaligen Wehrcharakter aber noch gut erkennen lassen. Prägend für das Erscheinungsbild ist das an der Südwestseite gelegene Wohnhaus aus dem 16. Jahrhundert, das den Kern der Anlage bildet und den Übergang von einer wehrhaften Burg zu einem wohnlich geprägten Adelssitz verdeutlicht. An dieses Gebäude schließen sich ein ehemaliges Backhaus mit barockem Mansarddach sowie ein Rundbogentor an, die der Anlage eine zusätzliche architektonische Vielfalt verleihen. Diese Bauteile zeugen von späteren Erweiterungen und Anpassungen an veränderte Wohn- und Wirtschaftsbedürfnisse. Trotz ihrer vergleichsweise kompakten Form vermittelt die ehemalige Wasserburg Firmenich einen anschaulichen Eindruck von der Entwicklung eines adeligen Hofes und bewahrt bis heute die Spuren ihrer historischen Funktion und Nutzung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mechernich-Firmenich, Besichtigung: nur von der Straße einsehbar, Touristik-Agentur Mechernich, Tel. +49(0)2443-49.157
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Reiseführer Mechernich, Obere Burg Antweiler - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Existenz von zwei Burgen in Antweiler spiegelt anschaulich die historische Machtteilung des Ortes wider und verdeutlicht die Bedeutung adeliger Herrschaftsstrukturen im Mittelalter. Sowohl die Untere als auch die Obere Burg waren ursprünglich von Wassergräben umgeben, die ihre Wehrhaftigkeit betonten und den jeweiligen Herrschaftssitz schützten. Die jüngere Linie der örtlichen Herrschaft erhielt die Deutzer Vogtei und ließ in diesem Zusammenhang die Obere Burg errichten, die als eigenständiger Adelssitz diente. Charakteristisch für die Anlage ist die noch heute gut erkennbare Ringmauer, die den wehrhaften Charakter und die einstige Bedeutung der Burg unterstreicht. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die ursprünglichen Strukturen mehrfach verändert und an neue Nutzungsanforderungen angepasst, wodurch sich das Erscheinungsbild der Burg wandelte. Dennoch sind wesentliche Elemente der mittelalterlichen Bausubstanz erhalten geblieben und vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der ursprünglichen Anlage. Die Obere Burg bietet damit einen faszinierenden Einblick in die mittelalterliche Architektur und dokumentiert zugleich die historische Entwicklung und die adeligen Besitzverhältnisse des Ortes. (c)WV
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Reiseführer Mechernich, Burg Berg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Berg beherrscht eindrucksvoll das Tal und die alten Verkehrswege, die teilweise bereits auf römische Straßenführungen zurückgehen und sich an dieser Stelle kreuzten. Diese strategisch günstige Lage erklärt die frühe Bedeutung des Ortes, an dem zunächst eine Schutz- und Fluchtburg im Tal bestand. Zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert wurde die heutige Burganlage gegründet und schrittweise ausgebaut. Trotz ihrer erhöhten Lage wurde die Burg ursprünglich als Wasserburg konzipiert, was auf künstlich angelegte Gräben und eine gezielte Nutzung der örtlichen Wasserverhältnisse schließen lässt. Die Anlage bestand aus einem Herrenhaus und einer vorgelagerten Vorburg, die gemeinsam einen geschlossenen und gut gesicherten Adelssitz bildeten. Der Bau des Herrenhauses begann bereits im 13. Jahrhundert und markierte den Übergang von einer reinen Schutzanlage zu einem dauerhaften Wohnsitz. Um das Jahr 1500 entstand der größte Teil des zweigeschossigen Burghauses, das in seiner Grundstruktur bis heute erhalten geblieben ist. Spätere Veränderungen erfolgten vor allem in der Barockzeit, als Dachstuhl und Fenster den zeitgenössischen Wohn- und Gestaltungsansprüchen angepasst wurden. Besonders bemerkenswert sind die Außenmauern des an der Straße gelegenen Seitenbaus, die noch original aus dem 16. Jahrhundert stammen und einen authentischen Eindruck der damaligen Bauweise vermitteln. Burg Berg vereint damit mittelalterliche Wehrarchitektur, frühneuzeitliche Wohnkultur und eine außergewöhnliche verkehrsgeografische Lage zu einem anschaulichen Zeugnis regionaler Geschichte. (c)WV
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Reiseführer Mechernich, Burg Zievel - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Zievel gehört zu den bedeutenden Adelssitzen der Umgebung und wird erstmals im Jahr 1107 als Besitz der Grafen von Limburg urkundlich erwähnt. Damit zählt sie zu den früh belegten Burganlagen der Region. Vom 15. Jahrhundert bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts diente Burg Zievel als Hauptresidenz der Freiherren von Metternich, unter deren Herrschaft die Anlage ihre größte politische und repräsentative Bedeutung erlangte. Ursprünglich war die Burg als zweigeteilte Anlage konzipiert und vollständig von Wassergräben umgeben, die den wehrhaften Charakter unterstrichen und zugleich den Rang des Adelssitzes betonten. Diese Gräben wurden jedoch im 19. Jahrhundert trockengelegt, wodurch sich das Erscheinungsbild der Burg deutlich veränderte. Einen entscheidenden baulichen Einschnitt markiert das Jahr 1661, als durch den Bau eines zweiten Herrenhauses eine geschlossene Viereckanlage entstand, die der Burg ein repräsentatives und zugleich klar strukturiertes Gepräge verlieh. Besonders prägend ist der westliche Bereich der Anlage, in dem sich die beiden Herrenhäuser befinden, die unterschiedliche Bauphasen widerspiegeln und die Entwicklung vom mittelalterlichen Herrschaftssitz zum frühneuzeitlichen Wohnschloss nachvollziehbar machen. Ein herausragendes architektonisches Element ist das eindrucksvolle Doppelturmtor aus dem 15. Jahrhundert, das bis heute als markanter Zugang erhalten ist und die Wehrarchitektur dieser Zeit anschaulich dokumentiert. Burg Zievel vermittelt damit einen lebendigen Eindruck von der baulichen und herrschaftlichen Entwicklung eines Adelssitzes über mehrere Jahrhunderte hinweg. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Mechernich-Lessenich, Besichtigung: einsehbar von der Hecke, Golfplatz, Info: Touristik-Agentur Mechernich, Tel. +49(0)2443-49.157
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Reiseführer Mechernich, Schloss Wachendorf - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Schloss Wachendorf wird erstmals im Jahr 1190 als Adelssitz erwähnt und blickt auf eine lange Entwicklung vom mittelalterlichen Wehrbau zum repräsentativen Schloss zurück. Ursprünglich handelte es sich um eine Ritterburg, die als Sitz eines adligen Vogtes der Kirche diente und eine wichtige Verwaltungs- und Schutzfunktion ausübte. Von dieser frühen Phase zeugen noch heute Reste ehemaliger Wassergräben sowie verfallene Geschützbastionen, die den einst wehrhaften Charakter der Anlage erkennen lassen. Im Laufe der Jahrhunderte verlor die Burg zunehmend ihre militärische Bedeutung, während repräsentative und wohnliche Aspekte stärker in den Vordergrund traten. Ein entscheidender Einschnitt erfolgte im Jahr 1780, als das ursprüngliche Schloss bis auf einen kleinen Teil abgebrochen und durch ein kleineres Barockschloss ersetzt wurde. Diese Anlage wurde wenig später von Friedrich Freiherr von Solemacher-Antweiler erweitert, der das barocke Gebäude unter Einbeziehung der erhaltenen Reste des mittelalterlichen Bergfrieds zu einem größeren und repräsentativeren Barockschloss ausbauen ließ. Durch diese Verbindung älterer Baustrukturen mit barocker Architektur entstand ein vielschichtiges Bauwerk, in dem sich unterschiedliche Epochen deutlich ablesen lassen. Schloss Wachendorf vermittelt damit anschaulich den Wandel eines kirchlich geprägten Adelssitzes über eine wehrhafte Burg hin zu einem barocken Schlossbau und bewahrt bis heute sichtbare Spuren seiner bewegten Geschichte. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Bonn - Meckenheim, Burg Lüftelbergel
Burg Lüftelberg, auch als Schloss Lüftelberg bekannt, liegt im gleichnamigen Stadtteil von Meckenheim und zählt zu den bedeutenden historischen Wasserburgen der Region. Ihre Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, auch wenn das heutige Erscheinungsbild überwiegend auf Bauphasen des 16. Jahrhunderts zurückgeht. Eine entscheidende Prägung erfuhr die Anlage um das Jahr 1775, als sie umfassend im barocken Stil umgestaltet wurde, wobei der Hofbaumeister Johann Heinrich Roth eine maßgebliche Rolle spielte. Diese Umbauten betrafen sowohl die äußere Architektur als auch den Innenausbau, der bis heute den eleganten Stil des 18. Jahrhunderts widerspiegelt. Besonders charakteristisch sind das repräsentative Portal mit seiner Pilasterrahmung sowie die auf einer Insel gelegene Gartenanlage, die der Burg ein idyllisches und zugleich herrschaftliches Gepräge verleiht. Heute befindet sich Burg Lüftelberg in Privatbesitz und wird unter anderem für standesamtliche Trauungen und ausgewählte Veranstaltungen genutzt, wodurch sie weiterhin eine lebendige Funktion erfüllt. Besichtigt werden kann insbesondere der prächtige Gartensaal, der mit aufwendigen Grisaille-Malereien und kunstvollen Stuckarbeiten geschmückt ist und sich zum sorgfältig gestalteten Landschaftsgarten öffnet, der die barocke Gestaltungsidee harmonisch fortführt. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Bonn - Meckenheim, Burg Altendorf
Das Herrenhaus Burg Altendorf ist ein ehemaliger wasserumwehrter Rittersitz in Meckenheim mit mittelalterlichen Ursprüngen, dessen ursprüngliche Burganlage vermutlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts zerstört wurde. Im 18. Jahrhundert entstand an ihrer Stelle ein zweigeschossiges Herrenhaus, das bis heute erhalten ist und das heutige Erscheinungsbild des Anwesens prägt. Das Gebäude steht auf einem hohen Sockel und zeichnet sich durch die markante Pilasterrahmung des Hauptportals sowie durch erhaltene Reste der Grundmauern der älteren Anlage aus, zu denen auch ein zugeschütteter Brunnen gehört. Nach dem Verlust der ursprünglichen Burg erfüllte das Herrenhaus unterschiedliche Funktionen und wurde im 19. Jahrhundert unter anderem als Schule genutzt, bevor es später als Wohnhaus diente. In den Jahren von 1990 bis 1994 erfolgte eine umfassende Renovierung, bei der auch ein alter Gewölbekeller freigelegt wurde, der die historische Tiefe des Bauwerks eindrucksvoll unterstreicht. Heute steht das Herrenhaus Burg Altendorf unter Denkmalschutz und befindet sich im Besitz der Stadt Meckenheim, wodurch sein Erhalt als wichtiges Zeugnis der lokalen Geschichte dauerhaft gesichert ist. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Besichtigung: Außenbesichtigung, Info: Stadt Meckenheim, Tel. 02225-917149
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Reiseführer Monschau, Burg Monschau - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Monschau geht vermutlich auf das 12. Jahrhundert zurück und zählt zu den eindrucksvollsten Burganlagen der Umgebung. Bereits ihre mächtigen, ungewöhnlich dicken Mauern lassen die einst große strategische Bedeutung der Anlage erkennen, die hoch über dem Tal errichtet wurde und den Ort nachhaltig prägte. Charakteristisch ist der wuchtige Bastionsturm, der als Eselsturm bekannt ist und bis heute als markantes Wahrzeichen der Burg gilt. Im 14. Jahrhundert wurde die Anlage erheblich erweitert, als Ringmauern und Wehrgänge hinzugefügt wurden, um die Verteidigungsfähigkeit weiter zu verstärken und den militärischen Anforderungen der Zeit gerecht zu werden. Diese Ausbauten verliehen der Burg ihr geschlossenes und wehrhaftes Erscheinungsbild. Im 19. Jahrhundert setzte jedoch ein rascher Niedergang ein, nachdem in den Jahren 1836 und 1837 aus steuerlichen Gründen die Dächer abgetragen wurden, was den weiteren Verfall der Bausubstanz beschleunigte. Erst um die Jahrhundertwende erkannte man den historischen Wert der Anlage, sodass umfangreiche Instandsetzungs- und Sicherungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Diese Arbeiten retteten die Burg vor dem endgültigen Verfall und bewahrten ihre markante Silhouette. Heute vermittelt Burg Monschau einen eindrucksvollen Einblick in die mittelalterliche Wehrarchitektur und die wechselvolle Geschichte eines bedeutenden Herrschaftssitzes, der trotz schwieriger Zeiten bis in die Gegenwart erhalten werden konnte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Monschau, Auf dem Schloss 4, Besichtigung: nur außen, Burgführungen veranstaltet die Monschau Touristik, Info: Monschau Touristik, Tel. +49(0)2472-8048.0
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Reiseführer Monschau, Gut Reichenstein - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Gut Reichenstein geht auf ein im 12. Jahrhundert gegründetes Kloster des Prämonstratenserordens zurück und besitzt damit eine lange klösterliche Tradition. Ursprünglich lebten hier Chordamen, die das geistliche Leben des Konvents prägten, bis sie das Kloster im Jahr 1487 verließen. In der Folge wurde die Anlage von Kanonikern aus Steinfeld übernommen, wodurch sich Nutzung und Ausrichtung des Klosters veränderten. Einen schweren Einschnitt erlebte Gut Reichenstein im Jahr 1543, als das Kloster auf Befehl Kaiser Karls V. zerstört wurde und seine bauliche Substanz weitgehend verloren ging. Erst im Jahr 1687 erfolgte der Wiederaufbau des Prioratsgebäudes, das bis heute den Kern der erhaltenen Anlage bildet und an die frühere klösterliche Nutzung erinnert. Mit der Säkularisation im Jahr 1802 endete die geistliche Geschichte endgültig, und das ehemalige Kloster ging zusammen mit seinen umfangreichen Ländereien in weltlichen Besitz über. In der Folge wurde Gut Reichenstein in einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb umgewandelt, der die Anlage bis in die Neuzeit prägte. Das Anwesen vermittelt damit anschaulich den Wandel von einem mittelalterlichen Kloster zu einem wirtschaftlich genutzten Gutshof und bewahrt die Spuren seiner wechselvollen Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: ca. 5km westlich von Monschau im Rurtal gelegen; in Monschau-Konzen rechts nach Mützenich, in Mützenich rechts Richtung Belgien/Eupen, Ortsausgang Mützenich links abbiegen Richtung Kalterherberg/Reichenstein, Reichensteiner Str., im Tal wieder links abbiegen zum Gut Reichenstein. Besichtigung: auf Anfrage,
Info: Monschau Touristik, Tel. +49(0)2472-8048.0
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Reiseführer Nideggen, Burg Nideggen - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Nideggen wurde zwischen 1177 und 1191 von Wilhelm II., Graf von Jülich, als mächtige Höhenburg errichtet und diente der Sicherung der jülischen Herrschaft im nördlichen Eifelraum. Aufgrund ihrer strategisch exponierten Lage entwickelte sich die Burg rasch zu einem bedeutenden politischen und militärischen Zentrum. Eine herausragende Erweiterung erfuhr die Anlage im Jahr 1340, als ein monumentaler gotischer Saalbau entstand, der als einer der größten und bedeutendsten seiner Art bei deutschen Burgen des 14. Jahrhunderts gilt und den repräsentativen Anspruch der Grafen eindrucksvoll widerspiegelt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Burg Nideggen mehrfach schwer beschädigt. Besonders der Geldrische Erbfolgekrieg im Jahr 1542 hinterließ erhebliche Zerstörungen, ebenso ein starkes Erdbeben im Jahr 1878, das große Teile der Bausubstanz in Mitleidenschaft zog. Weitere gravierende Schäden erlitt die Burg während des Zweiten Weltkrieges, als Kampfhandlungen große Teile der Anlage zerstörten. Erst ab der Mitte der 1950er-Jahre begann ein umfassender Wiederaufbau, bei dem große Anstrengungen unternommen wurden, die historische Substanz zu sichern und das Erscheinungsbild der Burg weitgehend wiederherzustellen. Diese Maßnahmen führten dazu, dass sich Burg Nideggen heute wieder in einem guten baulichen Zustand präsentiert und als eindrucksvolles Zeugnis hochmittelalterlicher Wehr- und Repräsentationsarchitektur erhalten ist. Die Anlage vermittelt bis heute anschaulich die politische Bedeutung und die wechselvolle Geschichte eines der wichtigsten Adelssitze der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Nideggen, Burgberg, Besichtigung: Museum, 10 - 17 Uhr, außer Mo., Info: Tel. +49(0)2427-6340
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Burg Gödersheim wird erstmals im Jahr 1373 urkundlich erwähnt, als sie in den Besitz von Johann von Merode-Vlatten gelangte und damit Teil eines bedeutenden adeligen Besitzkomplexes wurde. In den folgenden Jahrhunderten blieb die Burg ein regionaler Herrschaftssitz, der mehrfach baulich angepasst und gepflegt wurde. Eine dokumentierte Veränderung erfolgte im Jahr 1708, als Johann Wilhelm von Merode gemeinsam mit Anna Maria von Holtrop das Törchen des Zwingers umbauen ließ. In diesem Zusammenhang wurde auch das Wappen der Familie angebracht, das bis heute an diese Bauphase und die damaligen Besitzer erinnert. Diese Maßnahme unterstreicht den repräsentativen Anspruch der Anlage zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als militärische Aspekte zunehmend zugunsten wohnlicher und standesgemäßer Gestaltung zurücktraten. Im Jahr 1865 ging Burg Gödersheim in den Besitz der Familie Graef über, die das Anwesen erwarb und bis in die Gegenwart bewahrt hat. Durch diese kontinuierliche Nutzung und Pflege blieb der historische Charakter der Burg erhalten. Burg Gödersheim steht damit exemplarisch für einen kleineren, aber geschichtlich bedeutsamen Adelssitz, dessen Entwicklung über Jahrhunderte hinweg eng mit regionalen Adelsgeschlechtern verbunden war. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Nideggen-Wollersheim, Besichtigung: von außen, info: Geschichtsverein Wollersheim, Tel. +49(0)2425-676
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Bonn - Rheinbach, Burg Rheinbach
Die Burg Rheinbach geht in ihren Ursprüngen auf das 12. Jahrhundert zurück und wurde von den Rittern und Herren von Rheinbach errichtet, wobei ihre erste urkundliche Erwähnung auf das Jahr 1190 datiert. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach erweitert und entwickelte sich zum Verwaltungsmittelpunkt der kurkölnischen Güter im Amt Rheinbach, was ihre politische und wirtschaftliche Bedeutung für die Region unterstreicht. Das markanteste erhaltene Bauwerk der Burg ist der sogenannte Hexenturm, ein viergeschossiger Rundturm aus Bruchstein, der ursprünglich als Bergfried diente und erst im 19. Jahrhundert seinen heutigen Namen erhielt, da man vermutete, er sei im 17. Jahrhundert als Hexenkerker genutzt worden. Der Hexenturm wurde 1980 umfassend restauriert und beherbergt heute eine heimatkundliche Sammlung, die Einblicke in die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung vermittelt. Neben dem Turm sind weitere Reste der ehemaligen Burg- und Stadtbefestigung erhalten geblieben, darunter Teile der einst hoch ummauerten Wehranlage, die von einem wassergefüllten Graben umgeben war. Besonders gut erhalten sind der Wasemer Turm und der Kallenturm, die bis heute das mittelalterliche Stadtbild Rheinbachs prägen und die Bedeutung der Stadt als befestigter Ort eindrucksvoll veranschaulichen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Besichtigung: Führungen durch Hexenturm und Stadtführungen werden vom Eifel- und Heimatverein angeboten.
Info: Kulturamt, Tel. 02226-927416; Eifelverein Tel. 02226-4948
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Bonn - Rheinbach, Burg Peppenhoven
Burg Peppenhoven, auch als Pippins Hof bekannt, liegt in der Ortschaft Peppenhoven, die erstmals im Jahr 893 urkundlich erwähnt wurde und deren Name vermutlich auf den fränkischen König Pippin zurückgeht. Die heutige Schlossanlage entstand im Jahr 1697 auf den Fundamenten einer älteren mittelalterlichen Wasserburg und spiegelt damit die lange Siedlungs- und Herrschaftsgeschichte dieses Ortes wider. Das Herrenhaus präsentiert sich als fünfachsiger Backsteinbau und prägt mit seiner klaren Gliederung das Erscheinungsbild der Anlage. Seit dem Jahr 1826 befindet sich Burg Peppenhoven im Besitz der Familie von Boeselager, die das Anwesen über Generationen hinweg bewahrt hat. Als eines der ältesten erhaltenen Bauwerke der Voreifel besitzt die Burg einen hohen kulturhistorischen Wert und gilt als bedeutendes Beispiel regionaler Baukunst des späten 17. Jahrhunderts. Auch wenn das Anwesen heute in Privatbesitz ist und nicht besichtigt werden kann, bleibt Burg Peppenhoven ein fester Bestandteil des kulturellen Erbes der Region Rheinbach und ein eindrucksvolles Zeugnis ihrer historischen Entwicklung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Besichtigung: vom Parkplatz Info: Kulturamt, Tel. 02226-927416
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Reiseführer Schleiden, Schloss Schleiden - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Schloss Schleiden wird erstmals im Jahr 1198 urkundlich erwähnt, als an dieser Stelle noch eine mittelalterliche Burg bestand, die als Herrschaftssitz eine wichtige Rolle spielte. Von der ursprünglichen Burganlage haben sich bis heute lediglich der Südflügel, Teile des Ostflügels sowie Reste der ehemaligen Ringmauer erhalten, die den wehrhaften Ursprung der Anlage noch erahnen lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg wiederholt durch kriegerische Ereignisse und baulichen Verfall schwer beschädigt, was schließlich zu einem grundlegenden Wandel ihrer Funktion führte. Im Jahr 1729 erfolgte der Umbau zu einem Schloss, bei dem der militärische Charakter zugunsten eines repräsentativen Wohnsitzes aufgegeben wurde. Einen weiteren tiefgreifenden Einschnitt brachte der Zweite Weltkrieg, in dessen Verlauf Schloss Schleiden weitgehend zerstört wurde. Der anschließende Wiederaufbau erfolgte nur teilweise, sodass zahlreiche historische Bauteile und Strukturen verloren gingen. Trotz dieser Verluste lässt sich die lange Entwicklung von der mittelalterlichen Burg zum frühneuzeitlichen Schloss noch nachvollziehen, und die erhaltenen Gebäudeteile zeugen bis heute von der wechselvollen Geschichte dieses ehemaligen Herrschaftssitzes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schleiden, Vorburg 9, Besichtigung: von außen jederzeit, Info: Betreibergesellschaft, Tel. +49(0)2443-171002
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Reiseführer Schleiden, Ordensburg Vogelsang - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Anlage Vogelsang ist eine historisch wie gesellschaftlich bedeutsame Stätte, deren Geschichte untrennbar mit der Zeit des Nationalsozialismus verbunden ist. Sie besteht aus der sogenannten Ordensburg Vogelsang sowie dem weitläufigen Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes und wurde ursprünglich als Schulungszentrum der Nationalsozialisten errichtet. Zwischen 1936 und 1939 diente die Anlage der ideologischen Ausbildung des parteiinternen Führungsnachwuchses und sollte gezielt eine neue Elite im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung formen. Die monumentale Architektur, die bewusst Macht, Disziplin und Dauerhaftigkeit ausstrahlen sollte, ist ein zentrales Merkmal der Anlage und bis heute deutlich ablesbar. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Gelände über rund sechs Jahrzehnte hinweg militärisch genutzt, zunächst durch alliierte Streitkräfte und später im Rahmen weiterer militärischer Funktionen, wodurch große Teile der baulichen Substanz erhalten blieben. Heute zählt Vogelsang zu den größten und zugleich besterhaltenen Hinterlassenschaften nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Die Anlage hat sich zu einem zentralen Ort der historischen Aufarbeitung entwickelt und dient als Mahnmal sowie als Gedenk- und Bildungsstätte. Sie erinnert eindringlich an die Verbrechen und die Ideologie des Nationalsozialismus und bietet Raum für kritische Auseinandersetzung, Aufklärung und Erinnerung. Vogelsang steht damit nicht für eine Burg im klassischen Sinne, sondern für ein bewusst erhaltenes historisches Zeugnis, das zur Reflexion über die Vergangenheit und zur Stärkung demokratischer Werte in der Gegenwart beiträgt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schleiden-Vogelsang, Besichtigung: täglich, 10 Uhr, Info: Tel. +49(0)2444-91579.0
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Reiseführer Schleiden, Wasserburg Dreiborn - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die um das Jahr 1300 errichtete Wasserburg Dreiborn liegt in außergewöhnlicher Höhenlage von etwa 540 Metern über dem Meeresspiegel und gilt damit als höchstgelegene Wasserburg des Rheinlandes. Ursprünglich war die Anlage durch einen doppelten Wassergraben gesichert, der ihre Wehrhaftigkeit unterstrich und zugleich den repräsentativen Charakter des Adelssitzes betonte. Bis ins 19. Jahrhundert war die Burg von weitläufigen und kunstvoll gestalteten Prachtgärten umgeben, die das Anwesen zu einem bedeutenden landschaftlichen und architektonischen Mittelpunkt machten. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Wasserburg zahlreiche Umbauten und Veränderungen, die ihr Erscheinungsbild nachhaltig prägten und Teile der ursprünglichen Substanz verdrängten. Heute sind von der einst umfangreichen Anlage vor allem das barocke Haupthaus, ein Wohnturm sowie der ehemalige Verwaltungsbau erhalten geblieben, die gemeinsam einen Eindruck von der historischen Entwicklung vermitteln. Weiter vorgelagert steht der sogenannte Justitiaturm, der früher verwaltungstechnische und gerichtliche Funktionen erfüllte und heute als Jagdhaus genutzt wird. Trotz der Verluste an Bausubstanz lässt sich die Bedeutung der Wasserburg Dreiborn als hochgelegener Adelssitz und Verwaltungszentrum noch gut nachvollziehen. Die Kombination aus Höhenlage, barocker Architektur und erhaltenen Wehr- und Funktionsbauten macht die Anlage zu einem besonderen Zeugnis regionaler Burgen- und Gutshofgeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schleiden-Dreiborn, Besichtigung: nur von der Straße einsehbar, privat, Info: Tourismusbüro, Tel. +49(0)2444-2011
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Reiseführer Stolberg, Burg Stolberg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Stolberg erhebt sich eindrucksvoll auf einem steilen Kalksteinfelsen und prägt als markantes Wahrzeichen das Stadtbild. Die mächtigen Mauern sind kunstvoll in den Fels eingebunden, sodass der Eindruck entsteht, die Burg wachse direkt aus dem Gestein heraus. Diese enge Verbindung von Architektur und Natur verleiht der Anlage eine besonders monumentale Wirkung und unterstreicht ihre strategisch hervorragende Lage. Ursprünglich im Mittelalter errichtet, erhielt die Burg ihr heutiges Erscheinungsbild vor allem durch umfangreiche Erweiterungen im 15. und 16. Jahrhundert, als sie an die veränderten militärischen und repräsentativen Anforderungen angepasst wurde. Zum baulichen Ensemble gehören das Herrenhaus, drei Rundtürme sowie der imposante runde Bergfried, der als weithin sichtbares Zentrum der Anlage dient. Umgeben werden diese Gebäude von zwei Ringmauern mit gut ausgebauten Wehrgängen, die die ausgeprägte Wehrhaftigkeit der Burg deutlich machen. Diese Befestigungen verdeutlichen die große strategische Bedeutung, die Burg Stolberg über Jahrhunderte hinweg innehatte. Die Anlage vermittelt bis heute einen eindrucksvollen Einblick in die mittelalterliche und frühneuzeitliche Wehrarchitektur und zählt zu den anschaulichsten Höhenburgen der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Stolberg- Altstadt, Besichtigung: siehe Öffnungszeiten, die Burg wird auch im Rahmen der Altstadt- und Nachtwächterführungen besucht, Info: Tel. +49(0)2402-7668320, Tel. +49(0)2402-76683.18
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Bonn - Swisttal, Burg Heimerzheim
Burg Heimerzheim in Swisttal ist eine eindrucksvolle Wasserburg, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und die bis heute ihren wehrhaften und zugleich repräsentativen Charakter bewahrt hat. Die Hauptburg entstand im 15. und 16. Jahrhundert und war ursprünglich als Wehranlage konzipiert, was sich noch immer in der klaren Gliederung und der inselartigen Lage innerhalb des Wassergrabens widerspiegelt. Im 17. Jahrhundert wurde die Anlage von den damaligen Besitzern, den Herren von Meinerzhagen, umfassend umgebaut und erweitert, wobei unter anderem im Nordwestturm eine Kapelle eingerichtet wurde, die die religiöse Bedeutung des Anwesens unterstreicht. Im Jahr 1825 gelangte Burg Heimerzheim in den Besitz der Familie von Boeselager, die das Anwesen bis heute besitzt und damit eine lange Kontinuität der Nutzung sicherstellt. Der historische Wassergraben umgibt die Burg noch immer vollständig und verleiht ihr ein authentisches mittelalterliches Erscheinungsbild. Heute dient Burg Heimerzheim sowohl als privater Wohnsitz als auch als exklusiver Veranstaltungsort, wobei Hauptburg und Vorburg jeweils auf eigenen Inseln liegen und mit ihren eleganten Räumen und zeitgemäßen Einrichtungen einen besonderen Rahmen für Hochzeiten, Tagungen und Firmenveranstaltungen bieten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Besichtigung: nach Vereinbarung Info: 02254-1244
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Bonn - Weilerswist, Burg Metternich
Burg Metternich in Weilerswist ist eine geschichtsträchtige Wasserburg, deren Entwicklung sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt und die bis heute ein vielschichtiges architektonisches Erscheinungsbild bewahrt hat. Als ursprünglich zweiteilige Anlage konzipiert, weist das zweigeschossige Herrenhaus noch Bausubstanz aus dem 13. Jahrhundert auf, während der Hauptbau aus Backstein im 14. Jahrhundert errichtet und im 15. Jahrhundert durch einen Turm ergänzt wurde. Eine prägende Umgestaltung erfolgte im 17. Jahrhundert unter Franz Wilhelm von Schönheim, als ein Nordflügel angebaut und der Südflügel verlängert wurde, wobei die Bauarbeiten im barocken Stil ausgeführt wurden und der Burg ihr heutiges Grundbild verliehen. Weitere bedeutende Veränderungen folgten ab dem Jahr 1879 durch die Familie von Schorlemer, die Dachgeschosse erhöhte, Fenster vergrößerte und damit das Erscheinungsbild den Wohnansprüchen der Zeit anpasste. Der ursprünglichen dreiflügeligen Vorburg wich ein vierflügeliger Wirtschaftshof, während der Wassergraben als charakteristisches Element der Anlage erhalten blieb. Eingebettet in eine reizvolle Landschaft mit altem Baumbestand, Teichen und Weiden bildet Burg Metternich bis heute ein geschlossenes historisches Ensemble, das Architektur, Landschaft und jahrhundertealte Nutzungsgeschichte eindrucksvoll miteinander verbindet. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Bonn - Weilerswist, Burg Bodenheim
Burg Bodenheim in Weilerswist gilt als das älteste und einzige noch erhaltene wehrhafte adelige Haus der ehemaligen brabantisch-spanischen Herrlichkeit Kerpen-Lommersum und blickt auf eine außergewöhnlich lange Geschichte zurück, deren Anfänge bis ins 10. Jahrhundert reichen. Auch wenn die heutige Bausubstanz überwiegend aus dem 16. Jahrhundert stammt, lässt sich die ursprüngliche Konzeption als zweiteilige Wasserburg mit umfassendem Wassergraben noch nachvollziehen, wenngleich davon heute nur noch Spuren erhalten sind. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach umgebaut und erweitert, besonders einschneidend wirkten die Ereignisse des späten 16. Jahrhunderts, als Burg Bodenheim während der reformationsbedingten Auseinandersetzungen zwischen Holländern und Spaniern geplündert und teilweise zerstört wurde. Im Jahr 1589 ließ Dietrich von Tomberg den Osttrakt sowie das bis heute prägende Burgtor errichten, wodurch die Burg ihr charakteristisches Erscheinungsbild erhielt. Im 18. Jahrhundert folgten weitere kleinere bauliche Maßnahmen, darunter die Renovierung des Osttrakts nach erneuten kriegerischen Übergriffen. Während der französischen Besetzung im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert verfiel die Anlage zunehmend, bevor sie im 19. Jahrhundert restauriert und zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Burg Bodenheim steht damit exemplarisch für die wechselvolle Geschichte adeliger Wohnsitze im Rheinland und bewahrt bis heute ihre Bedeutung als historisches Zeugnis regionaler Herrschafts- und Baugeschichte. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Bonn - Weilerswist, Burg Kleinvernich
Burg Kleinvernich, auch als Gürtzgensburg bekannt, liegt im Weilerswister Ortsteil Kleinvernich und zählt zu den geschichtlich bedeutenden Adelssitzen der Region. Ursprünglich war das Burghaus als Fachwerkbau errichtet worden, doch um das Jahr 1760 ließen die Herren von Leiningen-Wertheim die Anlage in ihrer heutigen Form neu errichten und entschieden sich dabei für einen repräsentativen Backsteinbau. Diese Umgestaltung prägt bis heute das Erscheinungsbild der Burg und verleiht ihr ihren charakteristischen historischen Charme. Einst war Burg Kleinvernich von Wassergräben umgeben und bildete eine wehrhafte Anlage, die in der regionalen Herrschaftsstruktur eine wichtige Rolle spielte, auch wenn diese Gräben heute nur noch teilweise nachvollziehbar sind. Trotz der Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte besitzt die Burg einen hohen kulturhistorischen Wert und steht als anschauliches Zeugnis regionaler Architektur- und Adelsgeschichte im Raum Weilerswist. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser in der Region Bonn - Weilerswist, Burg Kühlseggen
Burg Kühlseggen zählt zu den eindrucksvollsten Wasserburgen der Region und blickt auf Ursprünge im 13. Jahrhundert zurück, auch wenn das heutige Erscheinungsbild überwiegend von Bauphasen des 16. und 17. Jahrhunderts geprägt ist. Eine entscheidende Umgestaltung erfuhr die Anlage im Jahr 1616, als sie in den Besitz von Johann Monumet überging, der die bestehenden Gebäude grundlegend erneuern ließ und sie durch charakteristische architektonische Elemente wie Balkendecken und Kreuzstockfenster erweiterte. Aus dieser Zeit stammen auch das Rundbogentor der Vorburg sowie die markanten Torpfeiler an der Hauptburg, die das repräsentative Gepräge der Anlage unterstreichen. Im 18. Jahrhundert übernahmen die Jesuiten die mittlerweile stark heruntergekommene Burg und entfernten zahlreiche baufällige Gebäudeteile, wobei das mittelalterliche Wohnhaus mit seinem Eckturm bewusst erhalten blieb. Ein kleiner Anbau am Nordflügel wurde in eine historisierende gotische Kapelle umgewandelt, die der Burg eine zusätzliche religiöse Komponente verlieh. Nach einer weiteren Phase des Verfalls im 19. und frühen 20. Jahrhundert begann ab 1962 eine umfassende Restaurierung, durch die Burg Kühlseggen als privater Wohnsitz neu belebt wurde. Die einstigen Wassergräben der Vorburg wurden bereits im 19. Jahrhundert zugeschüttet, sodass heute nur noch die Hauptburg auf einer Insel liegt und dennoch eindrucksvoll an die ursprüngliche Gestalt dieser historischen Wasserburg erinnert. (c)WV
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Reiseführer Würselen, Burg Wilhelmstein - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Wilhelmstein entstand im 13. Jahrhundert als gezielte Grenzbefestigung und wurde von Graf Wilhelm IV. errichtet, um die politische Trennlinie zwischen zwei Herrschaftsgebieten zu sichern. Zu dieser Zeit war der Ort geteilt, wobei ein Teil unter dem Einfluss der Stadt Aachen stand, während der andere dem Herzogtum Jülich zugehörig war. Die Burg erfüllte damit eine wichtige militärische und strategische Funktion, indem sie Kontrolle und Schutz an einer sensiblen Grenzlage gewährleistete. Im Laufe der Jahrhunderte verlor die Anlage jedoch zunehmend an Bedeutung, insbesondere nachdem sich die politischen Verhältnisse veränderten und ihre ursprüngliche Aufgabe entfiel. Bereits ab dem 17. Jahrhundert setzte ein schrittweiser Verfall ein, der große Teile der Bausubstanz in Mitleidenschaft zog. Heute sind nur noch einzelne Bestandteile der einstigen Burganlage erhalten geblieben, darunter der markante Torbau, ein Turm sowie der Bergfried der Hauptburg, die dennoch eindrucksvoll von der früheren Größe und Wehrhaftigkeit zeugen. Diese Überreste vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der mittelalterlichen Grenzsicherung und machen Burg Wilhelmstein zu einem wichtigen Zeugnis regionaler Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Würselen-Bardenberg, An Wilhelmstein (im Wurmtal), Besichtigung: außen jederzeit, Info: Tel. +49(0)2405-94102 (Tickets)
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Reiseführer Zülpich, Landesburg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Landesburg entstand Mitte des 14. Jahrhunderts auf einem geschichtlich besonders bedeutenden Areal, denn sie wurde von Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden auf den Grundmauern eines römischen Kastells sowie dessen Befestigungsanlagen errichtet. Damit knüpfte der Bau bewusst an eine jahrhundertealte militärische Tradition an und nutzte die strategisch günstige Lage, die bereits in der Antike von großer Bedeutung war. Zeitgleich mit der Burg entstand die Stadtmauer, die die Anlage einbezog und den gesamten Ort zusätzlich schützte, wodurch die Landesburg zu einem zentralen Bestandteil der städtischen Verteidigung wurde. Die Burganlage ist als geschlossener Vierflügelbau konzipiert, dessen Gebäude einen rechteckigen Innenhof umschließen und eine klare, funktionale Struktur erkennen lassen. An den Ecken der Wohnflügel erheben sich mächtige Wehrtürme, die nicht nur der Verteidigung dienten, sondern auch bewohnbare Räume enthielten und damit die Verbindung von militärischer Sicherung und repräsentativem Wohnen widerspiegeln. Diese Bauweise unterstreicht den Anspruch der Landesburg als landesherrlichen Stützpunkt und Verwaltungssitz. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Anlage schwere Schäden, die große Teile der historischen Substanz zerstörten. In der Nachkriegszeit wurden die mittelalterlichen Außenmauern jedoch wieder aufgebaut, um das Erscheinungsbild der Burg zu bewahren und ihre geschichtliche Bedeutung sichtbar zu halten. Die Landesburg vermittelt bis heute eindrucksvoll den Übergang von römischer Militärarchitektur zu mittelalterlicher Landesverteidigung und dokumentiert die lange Kontinuität dieses bedeutenden Ortes. (c)WV
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Burg Linzenich wird erstmals im Jahr 1357 urkundlich erwähnt und liegt etwas abseits des gleichnamigen Dorfes, eingebettet in die gewachsene Kulturlandschaft. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg mehrfach den Besitzer, was ihre Geschichte und bauliche Entwicklung nachhaltig prägte. Einen schweren Einschnitt erlebte die Anlage im Jahr 1642, als sie von hessischen Truppen zerstört wurde und ihre ursprüngliche Substanz weitgehend verlor. Das anschließend wieder aufgebaute Haus wurde 1755 durch ein starkes Erdbeben erneut erheblich beschädigt, sodass umfangreiche Reparaturen und Veränderungen notwendig wurden. Im Jahr 1768 ließ die damalige Besitzerin Maria Trimborn die Burg schließlich in der Form neu gestalten, in der sie sich im Wesentlichen bis heute präsentiert. Diese Bauphase prägte das heutige Erscheinungsbild maßgeblich und vereint ältere Strukturen mit zeittypischen Elementen des 18. Jahrhunderts. Trotz der mehrfachen Zerstörungen, Wiederaufbauten und Umbauten hat Burg Linzenich ihren historischen Charakter bewahrt und vermittelt anschaulich die wechselvolle Geschichte eines regionalen Adelssitzes. Sie steht damit exemplarisch für die Widerstandsfähigkeit historischer Bausubstanz und für die Entwicklung regionaler Baukunst über mehrere Jahrhunderte hinweg. (c)WV
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Haus Pesch präsentiert sich als geschlossener vierseitiger Gutshof, dessen großzügiger Innenhof von weitläufigen Wirtschaftsgebäuden umgeben ist und dessen Mittelpunkt ein frei stehendes Herrenhaus bildet. Diese klare Anordnung verleiht dem Anwesen eine ausgewogene und funktionale Struktur, wie sie für repräsentative Gutshöfe der frühen Neuzeit typisch ist. Im Jahr 1711 ließ Heinrich von Reusch das Herrenhaus errichten und schuf damit den architektonischen Kern der Anlage. Der schlichte, aber wirkungsvolle Backsteinbau mit seinem hohen Walmdach und dem repräsentativen Portal verkörpert eindrucksvoll den Baustil dieser Epoche, der Wert auf klare Formen, Symmetrie und handwerkliche Qualität legte. Die zurückhaltende Gestaltung verleiht dem Gebäude eine zeitlose Eleganz und lässt seine repräsentative Funktion dennoch deutlich erkennen. Harmonisch in die ländliche Umgebung eingebettet, bildet das Herrenhaus einen bewussten Kontrast zu den funktional geprägten Wirtschaftsgebäuden, die den Hof umschließen und von der langen landwirtschaftlichen Nutzung des Anwesens zeugen. Diese Gebäude verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung des Gutes und lassen den Alltag eines historischen Gutshofes anschaulich nachvollziehen. Haus Pesch steht damit beispielhaft für einen gut erhaltenen Adelshof des 18. Jahrhunderts, in dem Repräsentation und landwirtschaftliche Nutzung eine ausgewogene Verbindung eingingen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zülpich-Mülheim, Besichtigung: von der Straße einsehbar, Info: Zülpich - Stadtgeschichte & Tourismus, Tel. +49(0)2252-52.212
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Reiseführer Zülpich, Burg Juntersdorf - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Juntersdorf entstand im 14. und 15. Jahrhundert als zweiteilige Wasserburg und gehörte damit zu den typischen wehrhaften Adelssitzen dieser Zeit. Die Anlage war ursprünglich von Wassergräben umgeben und bestand aus einer klar getrennten Haupt- und Vorburg, die sowohl defensive als auch wohnliche Funktionen erfüllten. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg erstmals erweitert, um den gestiegenen Ansprüchen an Wohnkomfort und Repräsentation gerecht zu werden. Weitere tiefgreifende bauliche Veränderungen folgten im 17. und 18. Jahrhundert, als die Anlage erneut umgestaltet und zunehmend vom Charakter einer mittelalterlichen Wasserburg zu einem gutshofähnlichen Wohnsitz geprägt wurde. Einen einschneidenden Wendepunkt stellten zwei verheerende Brände in den Jahren 1848 und 1883 dar, die insbesondere die Vorburg stark beschädigten. Beim anschließenden Wiederaufbau wurde die zerstörte Vorburg mit dem Herrenhaus baulich verbunden, wodurch eine nahezu geschlossene Hofanlage entstand. Diese Umgestaltung prägt das heutige Erscheinungsbild der Burg maßgeblich und verdeutlicht den Wandel von einer wehrhaften Burganlage zu einem funktional und architektonisch geschlossenen Adelshof. Burg Juntersdorf vermittelt damit anschaulich die jahrhundertelange bauliche Entwicklung und die Anpassung eines historischen Herrensitzes an wechselnde Nutzungsanforderungen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zülpich-Juntersdorf, Astreastr. 6, Besichtigung: nicht einsehbar, privat, Info: Zülpich - Stadtgeschichte & Tourismus, Tel. +49(0)2252-52.212
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Reiseführer Zülpich, Haus Busch - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Haus Busch stellt ein anschauliches Beispiel für einen unvollendet gebliebenen Wandel von einer mittelalterlichen Burganlage zu einem barocken Landsitz dar. Im Verlauf des 15. und 16. Jahrhunderts entwickelte sich das Anwesen zu einer befestigten, zweiteiligen Burganlage, die aus einer Hauptburg und einer vorgelagerten Vorburg bestand und durch ihre bauliche Trennung sowohl defensive als auch wirtschaftliche Funktionen erfüllte. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ein ambitioniertes Umbauvorhaben in Angriff genommen, das die Zusammenlegung der Vorburg- und der Herrenhausinsel vorsah und die Errichtung eines repräsentativen barocken Schlosses zum Ziel hatte. Dieses Projekt sollte die wehrhafte Burg endgültig in einen zeitgemäßen Adelssitz verwandeln und dem Anwesen ein neues architektonisches Erscheinungsbild verleihen. Letztlich wurden jedoch nur Teile dieser Pläne realisiert. Die Vorburg mit ihren flankierenden Wirtschaftsgebäuden sowie der markanten Toranlage wurde vollendet und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Anlage. Die alte Burg hingegen wurde abgetragen, während der geplante barocke Schlossbau nie zur Ausführung kam. Dadurch blieb Haus Busch ein seltenes Zeugnis eines abgebrochenen Umgestaltungsprozesses, bei dem mittelalterliche Strukturen und barocke Bauabsichten sichtbar aufeinandertreffen. Das Anwesen verdeutlicht eindrucksvoll, wie sich adelige Wohn- und Repräsentationsansprüche wandelten und welche baulichen Spuren unvollendete Planungen in der historischen Kulturlandschaft hinterlassen haben. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zülpich-Niederelvenich, Besichtigung: vom Weg einsehbar, privat, Info: Zülpich - Stadtgeschichte & Tourismus, Tel. +49(0)2252-52.212
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Reiseführer Zülpich, Gillerhof - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Der Gilleshof ist ein denkmalgeschütztes Anwesen aus dem 17. und 18. Jahrhundert und zählt zu den besonders geschlossenen historischen Hofanlagen der Umgebung. Erhalten geblieben sind das Hauptgebäude sowie eine direkt angeschlossene Fachwerkscheune, die den landwirtschaftlichen Ursprung des Anwesens deutlich erkennen lassen. Die Frontfassade des Haupthauses wurde im Jahr 1905 verputzt, während der Innenbau in späterer Zeit sorgfältig und mit großem Respekt vor der historischen Substanz restauriert wurde. Die gesamte Hofanlage umfasst neben dem Hauptgebäude vier weitere Fachwerkhäuser, die zusammen mit einem weitläufigen Parkgelände ein harmonisches Ensemble bilden. Umgeben wird das Anwesen von einer massiven Bruchsteinmauer, die den abgeschlossenen Charakter des Hofes unterstreicht und zugleich Schutz und Abgrenzung bot. Die Wohnhäuser sind im Stil sogenannter Dreiraumhäuser errichtet, einer traditionellen Bauform, die für ihre klare Gliederung und funktionale Raumaufteilung bekannt ist. Diese Bauweise verleiht dem Gilleshof einen besonderen historischen Reiz und macht die Anlage zu einem anschaulichen Zeugnis ländlicher Wohn- und Baukultur der frühen Neuzeit. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zülpich-Juntersdorf, Astreastr. 18, Besichtigung: nach Absprache, Info: Tel. +49(0)2425-909504
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Reiseführer Zülpich, Wildenburg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Wildenburg ist eine bemerkenswerte einteilige Burganlage, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und die ursprünglich als Wasserburg angelegt wurde. Ihre frühe Funktion als befestigter Adelssitz prägte die Grundstruktur der Anlage, auch wenn sich ihr Erscheinungsbild im Laufe der Jahrhunderte mehrfach wandelte. Eine entscheidende Veränderung erfolgte im Jahr 1764 unter dem letzten Vogt Carl Caspar Rudolph Trimborn, der die Burg grundlegend umgestalten ließ und ihr das bis heute prägende barocke Erscheinungsbild verlieh. In dieser Phase verlor die Anlage ihren wehrhaften Charakter zunehmend zugunsten eines repräsentativen Wohnsitzes. Das Wohnhaus der Wildenburg wurde in winkelförmiger Bauweise errichtet und vereint auf eindrucksvolle Weise mittelalterliche Bausubstanz mit späteren architektonischen Strömungen. Besonders prägend ist die Überarbeitung im Louis-Seize-Stil, die in den 1870er Jahren vorgenommen wurde und der Anlage eine zusätzliche Eleganz und feine gestalterische Zurückhaltung verlieh. Diese stilistische Veredelung spiegelt den Zeitgeschmack des späten 19. Jahrhunderts wider und ergänzt harmonisch die barocken Elemente. Die Wildenburg dokumentiert damit anschaulich den architektonischen und funktionalen Wandel von der mittelalterlichen Wasserburg zum repräsentativen Landsitz und bewahrt bis heute die Spuren ihrer langen, vielschichtigen Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zülpich-Bürvenich, Besichtigung: nur von außen, Info: Zülpich - Stadtgeschichte & Tourismus, Tel. +49(0)2252-52.212
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Reiseführer Zülpich, Burg Langendorf - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Wasserburg Langendorf geht in ihren Ursprüngen bis in das Jahr 1240 zurück und zählt zu den historisch bedeutenden Adelssitzen des Ortes. Die Anlage ist als zweiteilige Burg konzipiert und besteht aus einer Vorburg sowie dem eigentlichen Herrenhaus, das den architektonischen und funktionalen Mittelpunkt bildet. Die ältesten erhaltenen Bauteile befinden sich im südöstlichen Bereich der Burg und stammen aus dem 15. Jahrhundert, darunter auch ein markanter Turm, der einst wichtige Funktionen innerhalb der Anlage erfüllte. Um das Jahr 1500 wurde die nordwestliche Hälfte der Burg grundlegend neu errichtet und erweitert. In dieser Bauphase entstanden eindrucksvolle spätgotische Gewölbekeller, die aufgrund ihrer Ausgestaltung und Lage vermutlich als Gerichtsstätte genutzt wurden und damit auf die rechtliche Bedeutung des Adelssitzes hinweisen. Im Turm der Burg befand sich zeitweise das Gefängnis, was die Rolle der Anlage als Ort herrschaftlicher Verwaltung und Rechtsprechung zusätzlich unterstreicht. Über die Jahrhunderte hinweg wurde die Wasserburg mehrfach umgebaut und an neue Anforderungen angepasst, ohne dabei ihren historischen Kern zu verlieren. Noch heute lässt sich die Entwicklung von der mittelalterlichen Wehr- und Verwaltungsburg zu einem repräsentativen Adelssitz gut nachvollziehen. Die Wasserburg Langendorf vermittelt damit einen anschaulichen Eindruck von der Bau- und Nutzungsgeschichte eines regional bedeutenden Herrschaftssitzes und spiegelt zugleich die wechselvolle Geschichte des Ortes über viele Jahrhunderte hinweg wider. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zülpich-Langendorf, Besichtigung: von der Straße einsehbar, bei Konzerten Gewölbe zugänglich, Zülpich - Stadtgeschichte & Tourismus, Tel. +49(0)2252-52.212
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Reiseführer Zülpich, Haus Lauvenburg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Wasserburg Lauvenburg ist romantisch in die Landschaft eingebettet und zählt zu den besonders gut erhaltenen Adelssitzen ihrer Art. Ihre Ursprünge lassen sich mindestens bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen, wodurch sie eine lange bauliche und historische Kontinuität aufweist. Die Anlage ist zweiteilig aufgebaut und war ursprünglich als klassische Wasserburg konzipiert, deren Gräben bis heute von einem mittelalterlichen Mühlengraben gespeist werden. Diese kontinuierliche Wasserversorgung verleiht der Burg noch immer ihren ursprünglichen Charakter und unterstreicht die sorgfältige Einbindung in die natürliche Umgebung. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Lauvenburg nur vergleichsweise geringe bauliche Veränderungen, was sie zu einem besonders anschaulichen Zeugnis mittelalterlicher Burgarchitektur macht. Die Vorburg, die von schlichten Wirtschaftsgebäuden umgeben ist, wurde nach einem Brand im Jahr 1868 neu errichtet. Dabei entschied man sich für eine Gestaltung im neugotischen Stil, die bewusst historische Formen aufgriff und neu interpretierte. Diese Wiederaufbauphase verlieh der Gesamtanlage eine zusätzliche architektonische Ebene, in der mittelalterliche Bausubstanz und neugotische Gestaltung harmonisch miteinander verschmelzen. Die Lauvenburg vermittelt dadurch eindrucksvoll den behutsamen Wandel eines historischen Adelssitzes und bewahrt bis heute ihren besonderen, atmosphärischen Charakter. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zülpich-Nemmenich, Besichtigung: von der Straße einsehbar, Info: Zülpich - Stadtgeschichte & Tourismus, Tel. +49(0)2252-52.212
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Reiseführer Zülpich, Burg Irnich - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Burg Irnich präsentiert sich als weitläufige vierflügelige Anlage, die im 16. Jahrhundert als prächtige Wasserburg ausgestaltet war und deren ursprünglicher Charakter noch heute teilweise an den erhaltenen Gräben ablesbar ist. Der historische Burghof bildet das Zentrum der Anlage und wird von einer Vielzahl unterschiedlicher Baukörper geprägt, die die lange Entwicklung des Anwesens widerspiegeln. An der Südseite befindet sich das Torhaus, das unmittelbar an das Wohnhaus anschließt, welches im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und den jeweiligen Wohnansprüchen angepasst wurde. Den nördlichen Abschluss des Hofes bildet eine imposante Fachwerkscheune aus dem 18. Jahrhundert, deren Konstruktion und Dimensionen bis heute eindrucksvoll erhalten geblieben sind. Im Osten wird der Burghof von einem Stalltrakt aus dem 19. Jahrhundert gefasst, der die landwirtschaftliche Nutzung des Anwesens dokumentiert, während die Westseite durch einen modernen Wohnflügel geprägt ist, der die heutige Nutzung widerspiegelt. Besonders bemerkenswert sind die unter einem neuen Schuppendach gesicherten Reste älterer Bausubstanz, darunter Gewölbe, Kamine, Erker und Fenster, die als architektonische Fragmente von der einstigen Pracht der Wasserburg zeugen. Diese Details erlauben einen anschaulichen Blick auf die Baukunst vergangener Jahrhunderte und machen die Entwicklung der Anlage gut nachvollziehbar. Ergänzt wird das Gesamtbild durch die sorgfältig restaurierten Fachwerkfassaden, die dem Ensemble einen besonderen historischen Reiz verleihen und Burg Irnich als vielschichtiges Zeugnis adeliger Wohn- und Wirtschaftsgeschichte erlebbar machen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zülpich-Schwerfen, Besichtigung: von der Straße einsehbar, Info: Zülpich - Stadtgeschichte & Tourismus, Tel. +49(0)2252-52.212
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Reiseführer Zülpich, Haus Dürffenthal - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Haus Dürffenthal liegt malerisch in den Rotbachauen unterhalb von Ülpenich und zählt zu den eindrucksvollen Beispielen einer mittelalterlichen Wasserburg mit späteren Erweiterungen. Errichtet wurde die Anlage im 13. Jahrhundert als Stammsitz der Herren von Dürffenthal und diente über Generationen hinweg als herrschaftlicher Wohn- und Verwaltungssitz. Ursprünglich war die Burg von einem doppelten Grabenring umgeben, der durch das Wasser des Rotbachs gespeist wurde und die Wehrhaftigkeit der Anlage unterstrich. Von diesem ausgeklügelten Verteidigungssystem sind heute nur noch Teilbereiche erhalten, die jedoch den ursprünglichen Charakter der Wasserburg gut nachvollziehbar machen. Die Vorburg prägt das äußere Erscheinungsbild des Anwesens und wird von charmanten Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert bestimmt, die auf eine intensive landwirtschaftliche Nutzung hinweisen. Der Zugang zur Anlage erfolgt durch einen imposanten neugotischen Torbau aus dem Jahr 1879, der einen bewussten historischen Akzent setzt und die Bedeutung des Anwesens betont. Das architektonische Herzstück bildet der massive Wohnturm aus Bruchstein, der bereits im 13. Jahrhundert errichtet wurde und bis heute den ältesten Teil der Anlage darstellt. Im 14. Jahrhundert wurde dieser Turm durch zwei zusätzliche Wohntrakte erweitert, um den gestiegenen Wohn- und Repräsentationsansprüchen gerecht zu werden. Im 15. Jahrhundert entstand schließlich das eigentliche Herrenhaus aus Backstein, das das heutige Erscheinungsbild maßgeblich prägt und den Übergang von der wehrhaften Burg zum repräsentativen Adelssitz verdeutlicht. Haus Dürffenthal vereint damit auf anschauliche Weise mittelalterliche Wehrarchitektur, spätere Wohnbauten und romantische Landschaftseinbindung zu einem vielschichtigen historischen Ensemble. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Zülpich-Ülpenich, Besichtigung: von der Straße einsehbar, Info: Zülpich - Stadtgeschichte & Tourismus, Tel. +49(0)2252-52.212
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Reiseführer Zülpich, Burg Sinzenich - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die ehemalige Wasserburg Sinzenich gehört zu den historisch bedeutenden Adelssitzen des Ortes und reicht in ihren Ursprüngen bis in das 13. Jahrhundert zurück. Bereits in dieser Zeit werden die Burgherren von Sinzenich urkundlich erwähnt, was auf die einstige Stellung und Bedeutung der Anlage hinweist. Ursprünglich handelte es sich um eine imposante Wasserburg mit Vor- und Hauptburg, die von Gräben umgeben war und sowohl repräsentativen als auch wehrhaften Charakter besaß. Heute ist die Anlage nur noch als Ruine erhalten. Von der mittelalterlichen Vorburg sind lediglich die Reste des Südwestflügels erhalten geblieben, die einen Eindruck von der ursprünglichen Ausdehnung vermitteln. Einen entscheidenden Einschnitt in der Geschichte der Burg stellte das schwere Erdbeben von 1755 dar, infolge dessen das Herrenhaus im Jahr 1769 einstürzte und nicht wieder aufgebaut wurde. In den folgenden Jahrzehnten setzte ein fortschreitender Verfall der verbliebenen Gebäude ein, der sich noch verstärkte, nachdem die Burg aus der Liste der preußischen Rittergüter gestrichen worden war und damit ihre wirtschaftliche Grundlage verlor. Trotz der erheblichen Verluste lassen sich die Strukturen der einstigen Wasserburg noch nachvollziehen. Östlich des in den Jahren 1976 und 1977 errichteten Neubaus sind im Bereich eines verlandeten Weihers die Überreste des ehemaligen Herrenhauses erkennbar, die eindrucksvoll an die frühere Größe der Anlage erinnern. Die Ruine der Burg Sinzenich vermittelt damit einen anschaulichen Eindruck vom Niedergang eines mittelalterlichen Adelssitzes und bewahrt zugleich die Spuren einer langen und bewegten Geschichte. (c)WV
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Reiseführer Zülpich, Gülichsburg - Burgen und Schlösser in der Region Aachen Nordeifel
Die Gülichsburg ist eine vergleichsweise kleine, aber architektonisch sehr eindrucksvolle Anlage, die sich aus Herrenhaus und Wirtschaftsgebäuden zu einem geschlossenen vierflügeligen Komplex zusammenfügt. Die Gebäude umschließen einen Innenhof, der in seiner Struktur vermutlich noch dem Grundriss der ursprünglichen mittelalterlichen Burganlage entspricht und den historischen Kern des Anwesens widerspiegelt. Besonders hervorzuheben ist der westliche Teil des Burghauses, der weitgehend original erhalten geblieben ist und um das Jahr 1500 entstand. Dieser Bauabschnitt gilt als klassisches Beispiel spätgotischer Architektur und vermittelt mit seinen sorgfältig ausgeführten Details einen authentischen Eindruck der Baukunst jener Zeit. Charakteristisch sind die gotischen und später barock überformten Fenster sowie ein mächtiger mittelalterlicher Kamin, der die einstige Wohn- und Repräsentationsfunktion des Gebäudes eindrucksvoll verdeutlicht. Der westliche Flügel bildet damit das historische Herzstück der Anlage und bewahrt bis heute viel von seiner ursprünglichen Ausstrahlung. Im östlichen Teil der Gülichsburg kam es im Jahr 1785 zu einem tiefgreifenden Umbau, bei dem der ältere Bau abgetragen und durch einen zeitgemäßen Barockbau ersetzt wurde. Diese bauliche Ergänzung veränderte das Erscheinungsbild der Anlage, fügte sich jedoch harmonisch in den bestehenden Komplex ein und dokumentiert den Wandel der Wohnansprüche vom Mittelalter zur frühen Neuzeit. Die Gülichsburg vereint damit spätgotische Substanz und barocke Architektur zu einem geschlossenen Ensemble und bietet einen anschaulichen Einblick in die kontinuierliche Weiterentwicklung eines historischen Adelssitzes. (c)WV
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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