Reiseführer
Die Welt der Burgen und Schlösser in Südwestfalen ist faszinierend und zeugt von einer wechselvollen Geschichte. Diese historischen Bauwerke, häufig strategisch auf Bergrücken oder in exponierten Höhenlagen errichtet, erzählen von einer Zeit, in der Lage und Topografie entscheidend für Verteidigung, Macht und Einfluss waren. Viele Schlossanlagen liegen in romantischen Tälern und sind von Wassergräben umgeben, die ihre ursprüngliche Funktion als Wehr- und Schutzanlagen bis heute erkennen lassen. Einige dieser Bauwerke sind nur noch als Ruinen erhalten, doch auch sie beeindrucken mit mächtigen Türmen und Mauern, von denen sich weite Ausblicke über Täler, Wälder und Berge eröffnen. Andere Burgen und Schlösser sind gut erhalten geblieben und dienen noch immer als Wohnsitze alter Adelsfamilien oder als Museen, in denen Geschichte anschaulich erlebbar wird. Zahlreiche Anlagen bewahren bis heute Teile ihrer mittelalterlichen Bausubstanz, wurden jedoch im Laufe der Jahrhunderte den jeweiligen Stilrichtungen und Lebensumständen angepasst und zu repräsentativen Schlössern umgestaltet. Ihr Fortbestand ist vielfach dem Engagement von Burgenliebhabern und Initiativen zu verdanken, die sich für Erhalt, Pflege und eine sinnvolle Nutzung eingesetzt haben. Ein herausragendes Beispiel ist die Burg Schnellenberg in Attendorn, deren Ursprünge im 13. Jahrhundert liegen und die heute als renommiertes Hotel genutzt wird. Die Burgen in Altena und Bilstein dienen als Jugendherbergen und ermöglichen jungen Menschen Übernachtungen in historischer Umgebung. Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe wird heute als Schule genutzt, während das Schloss in Bad Berleburg weiterhin von der Familie der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg bewohnt wird. Viele dieser historischen Anlagen lassen sich zumindest von außen besichtigen, einige öffnen auch ihre Tore für Besucher. Die Verbindung aus eindrucksvoller Architektur, landschaftlicher Schönheit und reicher Geschichte macht die Burgen und Schlösser Südwestfalens zu einem besonders lohnenden Ziel für kultur- und geschichtsinteressierte Reisende. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Altena, Burg Altena
Altena, Burg Altena*** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
In malerischer Lage hoch über der alten Drahtzieherstadt an der Lenne erhebt sich mit Burg Altena eine der eindrucksvollsten Höhenburgen Deutschlands und zugleich das Wahrzeichen der Stadt. Die mächtige Anlage wurde vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts von den Grafen von Berg errichtet und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Herrschaftszentrum. Im Jahr 1198 nahmen die Grafen von Altena hier ihren Hauptwohnsitz und nannten sich fortan Grafen von der Mark, womit die Burg eine zentrale Rolle in der regionalen Geschichte übernahm. Ab dem späten Mittelalter verlor die Anlage jedoch zunehmend an Bedeutung, verfiel seit dem 15. Jahrhundert und wurde schließlich 1771 von der Stadt Altena erworben. Eine entscheidende Wende brachte das Jahr 1906, als auf Initiative des damaligen Landrates der Märkische Burgverein gegründet wurde, der sich den Wiederaufbau der stark verfallenen Burg zum Ziel setzte. Bereits 1914 war die Hauptburg, mit Ausnahme der Vorburg und des unteren Torbaus, weitgehend wiederhergestellt, zwischen 1915 und 1918 wurde schließlich die gesamte Anlage erneuert. Internationale Bekanntheit erlangte Burg Altena durch die Einrichtung der ersten ständigen Jugendherberge der Welt im Jahr 1912, deren original erhaltene Räume heute als Museum die Geschichte der Jugendherbergsbewegung anschaulich dokumentieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Museum der Grafschaft Mark, das die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region lebendig vermittelt. Ergänzt wird das Museumsangebot durch das Märkische Schmiedemuseum, das die traditionsreiche Eisen- und Handwerksgeschichte des Sauerlandes würdigt. Mit ihrer eindrucksvollen Lage, der bewegten Geschichte und dem vielfältigen Museumsangebot zählt Burg Altena zu den bedeutendsten und meistbesuchten Burgen Südwestfalens. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Märkischen Sauerland
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Tourismusinfos/Büro: Altena, Stadtmitte, Tel. 02352-9667033
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- ein Beispiel finden Sie unter "Sehenswertes entlang des Neckars".
Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Anröchte, Schloss Eggeringhausen
Anröchte, Schloss Eggeringhausen** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Eggeringhausen ist eine eindrucksvolle Wasserschlossanlage in der Gemeinde Anröchte und ein charakteristisches Beispiel für den Adelssitzbau in Südwestfalen vom 17. bis ins 19. Jahrhundert. Die heutige Gestalt des Schlosses ist das Ergebnis mehrerer Bau- und Umbauphasen, die sich harmonisch zu einem repräsentativen Ensemble aus Herrenhaus, Wirtschaftsgebäuden und Wassergräben verbinden und die wechselvolle Geschichte des Anwesens widerspiegeln. Besonders reizvoll ist der das Schloss umgebende englische Landschaftspark, der im 19. Jahrhundert angelegt wurde und mit weiten Rasenflächen, altem Baumbestand und sorgfältig gestalteten Sichtachsen eine ruhige, fast idyllische Atmosphäre schafft. Der Park lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein und eröffnet immer wieder eindrucksvolle Blickbeziehungen auf das Schloss und die umliegende Landschaft der Soester Börde. Ein außergewöhnliches Detail innerhalb der Anlage ist der Schweizer Marstall aus dem Jahr 1834, ein seltenes technisches und baugeschichtliches Denkmal, das durch seine Konstruktion und Gestaltung vom handwerklichen Können und vom technischen Fortschritt seiner Zeit zeugt. Schloss Eggeringhausen steht damit exemplarisch für die Verbindung von adeliger Wohnkultur, landschaftlicher Gestaltung und wirtschaftlicher Nutzung und nimmt einen festen Platz in der Reihe der sehenswerten Burgen und Schlösser Südwestfalens ein. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes in Soest und Umgebung
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Tourismusinfos/Büro: Anröchte-Mellrich, Besichtigung: vom Weg einsehbar, Info: Gutsverwaltung Neuenhof, Tel. +49(0)2942-3135
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Arnsberg, Schlossruine
Arnsberg, Schlossruine* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Auf dem Schlossberg von Arnsberg erheben sich die eindrucksvollen Ruinen der einst mächtigen Burg- und Schlossanlage der Grafen von Arnsberg, die über Jahrhunderte das politische und territoriale Zentrum der Region prägte. Erste bedeutende bauliche Veränderungen erfuhr die Anlage nach dem Übergang an die Kölner Kurfürsten und Erzbischöfe, die die Befestigungen erweiterten und den strategischen Wert des Standortes weiter ausbauten. Um 1730 leitete der Wittelsbacher Kurfürst Clemens August eine grundlegende Umgestaltung der mittelalterlichen Burg zu einem repräsentativen Schloss ein, das den zeitgemäßen Ansprüchen höfischer Architektur genügen sollte. Die Planungen stammten von Johann Conrad Schlaun, einem der bedeutendsten Architekten des westfälischen Barock, dessen Entwürfe der Anlage eine elegante und zugleich monumentale Gestalt verliehen. Das neue Schloss entwickelte sich zu einem der herausragenden Bauwerke Südwestfalens, erlebte jedoch nur eine kurze Blütezeit. Bereits 1762 wurde die Anlage im Siebenjährigen Krieg von preußischen Truppen zerstört und nicht wieder aufgebaut. Heute vermitteln die erhaltenen Mauern, Fundamente und Geländestrukturen einen eindrucksvollen Eindruck von der einstigen Größe und Bedeutung des Schlosses und machen die Schlossruine Arnsberg zu einem wichtigen Zeugnis der regionalen Geschichte sowie zu einem beliebten Aussichtspunkt über Stadt und Ruhrtal. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Hochsauerland
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Tourismusinfos/Büro: Arnsberg, Besichtigung: Schlossbergführung mit kostümiertem Herold. Im historischen Knappensaal werden 'Rittermahle' angeboten.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Arnsberg, Schloss Höllinghoven
Arnsberg, Schloss Höllinghoven* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Höllinghoven liegt im Nordwesten von Arnsberg nahe des Ortsteils Voßwinkel und präsentiert sich als eindrucksvolles Wasserschloss in idyllischer Landschaft. Die Anlage befindet sich heute im Besitz der Familie von Boeselager und gehört zu den ältesten adeligen Sitzen der Region. Bereits im Jahr 1036 wird Höllinghoven urkundlich erwähnt, was auf eine lange und kontinuierliche Geschichte hinweist. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Schloss mehrfach umgebaut und den jeweiligen Wohn- und Repräsentationsansprüchen angepasst. Besonders prägend war der Umbau in den Jahren 1863 bis 1865, bei dem vor allem der Dachbereich neu gestaltet wurde und das Erscheinungsbild des Schlosses eine deutliche Aufwertung erfuhr. Eine weitere bedeutende Erweiterung folgte im Jahr 1924, durch die Schloss Höllinghoven seine heutige Gestalt erhielt. Trotz dieser Veränderungen bewahrte die Anlage ihren historischen Charakter und vermittelt bis heute eindrucksvoll die Entwicklung eines westfälischen Adelssitzes vom mittelalterlichen Ursprung bis zum repräsentativen Landschloss. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Hochsauerland
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Tourismusinfos/Büro: Arnsberg-Voßwinkel, Besichtigung: nur Außenbesichtigung, Privatbesitz, Info: Tel. 02932-9722-0
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Arnsberg, Schloss Herdringen
Arnsberg, Schloss Herdringen* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Herdringen, weithin bekannt als Filmkulisse zahlreicher Edgar-Wallace-Verfilmungen, zählt zu den bedeutendsten neugotischen Schlossbauten Westfalens. Der markante neugotische Bau entstand im 19. Jahrhundert im Stil der englischen „Castle Gothic“ nach Plänen des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner und prägt bis heute eindrucksvoll das Erscheinungsbild der Anlage. Schloss Herdringen war über Generationen der repräsentative Sitz der Freiherren von Fürstenberg-Herdringen und vermittelt mit seinen Türmen, Zinnen und der reichen Fassadengestaltung eine eindrucksvolle historische Atmosphäre. Ergänzt wird das Schloss durch einen weitläufigen Park, der nach Entwürfen des renommierten Landschaftsgestalters Maximilian Friedrich von Weyhe angelegt wurde. Der Schlosspark gilt als hervorragendes Beispiel romantischer Gartenkunst des 19. Jahrhunderts und lädt mit geschwungenen Wegen, kunstvoll komponierten Sichtachsen und altem Baumbestand zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die harmonische Verbindung von Architektur und Landschaft macht Schloss Herdringen zu einem herausragenden Zeugnis adeliger Wohnkultur und zu einem besonders reizvollen Ziel innerhalb der Burgen- und Schlösserlandschaft Südwestfalens. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Hochsauerland
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Tourismusinfos/Büro: Arnsberg-Herdringen, nur Außenbesichtigung
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Attendorn, Burg Schnellenberg
Attendorn, Burg Schnellenberg*** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Burg Schnellenberg, die größte und eine der mächtigsten Burganlagen Südwestfalens, thront auf einem Sporn des Rappesberges rund 1,5 Kilometer östlich von Attendorn. Die im Jahr 1222 erstmals urkundlich erwähnte Höhenburg wurde in strategisch günstiger Lage errichtet, um den wichtigen Biggeübergang am mittelalterlichen Fernweg Köln–Kassel zu sichern. Ab 1233 stellte das Geschlecht zu Schnellenberg die Burgmannen, die für Verwaltung, Verteidigung und Ausbau der Anlage verantwortlich waren. Nach einer wechselvollen Geschichte erlebte Burg Schnellenberg im 16. Jahrhundert ihre Blütezeit, als der Kölner Kurfürst die Burg 1594 dem Freiherrn Caspar von Fürstenberg als Erblehen übertrug. Unter der Familie von Fürstenberg entstand die eindrucksvolle vierflügelige Oberburg, in die wesentliche Teile der mittelalterlichen Vorgängeranlage integriert wurden, darunter der viereckige Hauptturm, ein Rundturm sowie zwei ältere Burghäuser. Ein besonderer Höhepunkt der Anlage ist die reich ausgestattete Privatkapelle im Obergeschoss des Hauptturms, die von namhaften Künstlern gestaltet wurde und bis heute zu den kunsthistorischen Kostbarkeiten der Burg zählt. In den folgenden Generationen wurde die Anlage durch eine repräsentative Vorburg mit zwei mächtigen Türmen sowie einen Pavillonturm erweitert, wodurch Burg Schnellenberg ihr heutiges monumentales Erscheinungsbild erhielt. Ab dem 18. Jahrhundert verlor die Burg zunehmend ihre Funktion als Wohnsitz und verfiel teilweise, ehe sie nach unterschiedlichen Nutzungen im Jahr 1980 umfassend saniert wurde. Heute präsentiert sich Burg Schnellenberg als eindrucksvolles Zeugnis adeliger Macht, Wehrarchitektur und Wohnkultur und zählt zu den bedeutendsten Burgen Südwestfalens. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Südlichen Sauerland
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Tourismusinfos/Büro: Von Attendorn aus über die L 697 in Richtung Helden, Besichtigung: Außenanlage jederzeit; Öffnung der Schatzkammer nach Vereinbarung, Info: Hotel und Restaurant Tel. 02722-6940
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Attendorn, Ruine Waldenburg
Attendorn, Waldenburg* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Waldenburg, um das Jahr 1000 n. Chr. errichtet, gilt als das älteste profane Kulturdenkmal auf dem heutigen Stadtgebiet von Attendorn und bildete einst das Gegenstück zur nahegelegenen Burg Schnellenberg. Die frühmittelalterliche Höhenburg besaß große strategische Bedeutung und gelangte im Jahr 1248 in den Besitz des Erzstifts Köln, das sie gezielt als militärischen Stützpunkt gegen die benachbarten Grafen von der Mark ausbaute und nutzte. Über Jahrhunderte hinweg war die Waldenburg eine bedeutende und wehrhafte Anlage, deren Lage die Kontrolle wichtiger Verkehrs- und Herrschaftswege ermöglichte. Ihre Blütezeit fand jedoch ein abruptes Ende, als ein verheerender Brand im Jahr 1749 große Teile der Burg zerstörte. Seitdem ist die Waldenburg eine Ruine, die dennoch eindrucksvoll von ihrer einstigen Größe und Bedeutung kündet. Besonders prägend ist der mächtige Bergfried, der das Landschaftsbild bis heute bestimmt und als weithin sichtbares Wahrzeichen erhalten blieb. In den Jahren 1989 bis 1991 wurde dieser Turm mit erheblichem finanziellem Aufwand umfassend restauriert und gesichert, sodass er heute als bedeutendes Zeugnis mittelalterlicher Wehrarchitektur und als Erinnerungsort an die frühe Geschichte Attendorns erhalten ist. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Südlichen Sauerland
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Tourismusinfos/Büro: Am nördlichen Biggesee
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Bad Berleburg, Schloss Berleburg
Bad Berleburg, Berleburger Schloss*** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Berleburger Schloss, um 1500 erbaut und später im barocken Stil zur Residenz der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg umgestaltet, ist bis heute eines der prägendsten Bauwerke der Stadt Bad Berleburg. Im Herzen der historischen Altstadt gelegen, verbindet das Schloss auf eindrucksvolle Weise Architektur, Geschichte und fürstliche Wohnkultur. Die weitläufige Anlage umfasst neben der Schlosskapelle auch einen großzügigen Schlosspark, mehrere historische Wohnräume sowie ein umfangreiches Schlossmuseum. Die Schlosskapelle und der Park laden zu Besichtigungen und Spaziergängen ein und vermitteln einen anschaulichen Eindruck vom höfischen Leben vergangener Jahrhunderte und von der kunstvollen Gestaltung der Anlage. Besonders sehenswert ist das Schlossmuseum, das bedeutende Teile der fürstlichen Kunstsammlung präsentiert. Dazu zählen zahlreiche Porträts der Familie Sayn-Wittgenstein-Berleburg, eine umfangreiche Sammlung von Waffen, Jagdgeräten und Jagdtrophäen sowie Uniformen des fürstlichen Hauses. Ergänzt wird die Ausstellung durch wertvolle Porzellane und gravierte Gläser aus deutschen Manufakturen des 18. Jahrhunderts. Kunstvoll gestaltete Stuckdecken und eine Vielzahl originaler Möbelstücke runden das Gesamtbild ab und ermöglichen einen lebendigen Einblick in die Wohnkultur und den Lebensstil des Adels jener Zeit. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes in Siegerland und Wittgenstein
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Tourismusinfos/Büro: Bad Berleburg, Schlossstr., Besichtigung auf Anfrage, Info: Tel. 02751-936010
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Bad Berleburg, Bad Berleburg, Ludwigsburg
Bad Berleburg, Ludwigsburg* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Ludwigsburg in Bad Berleburg wurde von Graf Casimir für seinen jüngeren Bruder Ludwig errichtet und gilt als eindrucksvolles Zeugnis adliger Wohnkultur im Wittgensteiner Land. Das historische Fachwerkhaus, das über viele Generationen von einer Seitenlinie der Wittgensteiner Grafen bewohnt wurde, besteht aus zwei Gebäudeteilen, die rechtwinklig zueinander angeordnet sind und eine geschlossene, zugleich repräsentative Hofsituation bilden. Das ältere der beiden Gebäude ist ein markantes Giebelhaus, das laut Inschrift aus dem Jahr 1707 stammt und von dem bekannten Wittgensteiner Zimmermeister Mannus Riedesel errichtet wurde, dessen handwerkliche Qualität bis heute klar erkennbar ist. Besonders prägend sind die reich verzierten Gesimse, Eckbalken und Schmuckhölzer, die nicht nur funktionale Bauelemente darstellen, sondern zugleich den hohen künstlerischen Anspruch der Bauzeit widerspiegeln. Ein besonderer Blickfang ist die aufwendig gestaltete Haupteingangstür mit einem geschnitzten Engelskopf, der im Volksmund häufig als Abbild des jüngeren Bruders Ludwig interpretiert wird und dem Gebäude eine persönliche Note verleiht. Auffällig und für die Region ungewöhnlich ist zudem das rot-weiße Fachwerk, das sich deutlich vom in Wittgenstein sonst verbreiteten schwarz-weißen Fachwerk abhebt und der Ludwigsburg einen eigenständigen, fast festlichen Charakter verleiht. Diese bewusste Farbwahl unterstreicht die besondere Stellung des Hauses innerhalb der regionalen Baukultur und macht die Ludwigsburg zu einem architektonischen Kleinod, das Geschichte, Handwerkskunst und familiäre Repräsentation auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes in Siegerland und WittgensteinReiseführer Sehenswertes in Siegerland und Wittgenstein
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Tourismusinfos/Büro: Berleburg, Schulstr., Besichtigung: nur Außenbesichtigung
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Schloss Schwarzenau
Bad Berleburg, Schloss Schwarzenau* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Schwarzenau, das ehemalige barocke Jagdschloss der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, liegt idyllisch am Ufer der Eder und vermittelt bis heute den repräsentativen Charakter eines fürstlichen Landsitzes. Das Herrenhaus mit zugehörigem Vorwerk wurde ursprünglich im Jahr 1650 errichtet und im Jahr 1788 umfassend umgebaut, wodurch die heute prägende, dreifach gegliederte Frontanlage entstand. Das Hauptgebäude wird von zwei fünfachsigen Seitenflügeln eingerahmt, die dem Schloss eine ausgewogene und zugleich imposante Erscheinung verleihen. Der Giebel des Mittelbaus ist mit einer ausdrucksstarken Hirschkopfplastik samt Hubertuskreuz geschmückt, die eindrucksvoll auf die lange jagdliche Tradition des Hauses verweist und den ursprünglichen Zweck des Schlosses als Jagdresidenz unterstreicht. Über dem klassizistischen Portal des linken Seitenflügels befindet sich das Wappen der fürstlichen Familie, ein sichtbares Zeichen adeliger Herkunft, historischer Kontinuität und fürstlicher Repräsentation. Seit dem Jahr 1954 dient Schloss Schwarzenau wieder als privater Wohnsitz der fürstlichen Familie und bewahrt damit seine ursprüngliche Funktion als herrschaftlicher Rückzugsort. Entlang der Straße schließt sich ein lang gestrecktes Fachwerkgebäude an, das einst als Wirtschaftsgebäude genutzt wurde und heute die Forstverwaltung beherbergt. In seiner geschlossenen Anlage, der klaren Architektur und der landschaftlich reizvollen Lage an der Eder präsentiert sich Schloss Schwarzenau als bedeutendes kulturhistorisches Kleinod und als eindrucksvolles Beispiel barocker Schlossarchitektur in Südwestfalen. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes in Siegerland und WittgensteinReiseführer Sehenswertes in Siegerland und Wittgenstein
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Tourismusinfos/Büro: Bad Berleburg-Schwarzenau, Ederstr./A.-Mack-Str., Besichtigung: nur Außenbesichtigung
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Bad Laasphe, Schloss Wittgenstein
Bad Laasphe, Schloss Wittgenstein* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe befindet sich im Besitz der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und geht in seinen Ursprüngen auf eine mittelalterliche Burganlage aus dem 12. Jahrhundert zurück, die strategisch hoch über dem Lahntal errichtet wurde. In den folgenden Jahrhunderten, insbesondere bis ins 18. Jahrhundert, entwickelte sich die Burg schrittweise zu einem weitläufigen Schlosskomplex, der mittelalterliche Wehrarchitektur mit repräsentativen Schlossbauten späterer Epochen verbindet. Diese bauliche Entwicklung spiegelt die wachsende Bedeutung des Hauses Wittgenstein sowie den Wandel von einer wehrhaften Anlage zu einem herrschaftlichen Wohnsitz wider. Im 19. Jahrhundert wurde das Fürstentum in die Provinz Westfalen eingegliedert, wodurch Schloss Wittgenstein stärker in die politische und administrative Struktur der Region eingebunden wurde und zugleich seine historische Rolle im regionalen Kontext festigte. Eine neue Phase begann im Jahr 1954 mit der Einrichtung eines Internats mit Realschule auf dem Schlossgelände, womit der weitläufige Bau eine bedeutende Bildungsfunktion übernahm. Bereits 1959 folgte die Gründung eines Gymnasiums, das das schulische Angebot erweiterte und dem Schloss eine zukunftsorientierte Nutzung verlieh. Seit dem Jahr 1974 werden neben den Internatsschülerinnen auch externe Schülerinnen und Schüler unterrichtet, was zu einer kontinuierlich steigenden Zahl externer Lernender geführt hat und Schloss Wittgenstein heute als lebendigen Bildungsstandort mit historischer Kulisse ausweist. Die Verbindung von jahrhundertealter Baugeschichte, fürstlicher Tradition und moderner Nutzung macht Schloss Wittgenstein zu einem prägenden kulturellen und historischen Wahrzeichen von Bad Laasphe und des Wittgensteiner Landes. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes in Siegerland und WittgensteinReiseführer Sehenswertes in Siegerland und Wittgenstein
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Tourismusinfos/Büro: Bad Laasphe, Besichtigung: Außenbesichtigung möglich, Info: Tel. 02752-4743-0
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Bad Sassendorf, Schloss Sassendorf
Bad Sassendorf, Schloss Sassendorf* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Sassendorf in Bad Sassendorf wurde im 18. Jahrhundert von der Familie Simons von Bockum-Dolffs errichtet und stellt ein charakteristisches Beispiel adeliger Schlossarchitektur dieser Epoche in Südwestfalen dar. Bis heute befindet sich das Anwesen im Besitz der Erbauerfamilie, die das Schloss nicht nur bewohnt, sondern es zugleich als Firmensitz nutzt, wodurch sich eine seltene und kontinuierliche Verbindung von historischer Tradition und moderner Nutzung ergibt. Umgeben von einer großzügigen und gepflegten Parkanlage entfaltet das Schloss eine ruhige, historisch geprägte Atmosphäre, die den repräsentativen Anspruch des Bauwerks eindrucksvoll unterstreicht. Die barocke Architektur mit ihren klaren Proportionen, klassischen Gestaltungselementen und sorgfältig ausgearbeiteten Details verleiht dem Schloss eine zeitlose Eleganz und macht es zu einem prägenden kulturellen Wahrzeichen des Kurortes. Schloss Sassendorf steht damit exemplarisch für die nachhaltige Bewahrung adeligen Erbes und fügt sich als historischer Mittelpunkt harmonisch in das Ortsbild von Bad Sassendorf ein. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes in Soest und Umgebung
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Tourismusinfos/Büro: Bad Sassendorf, am Kurpark, Besichtigung: vom Kurpark einsehbar, Info: Tourist Office Bad Sassendorf, Tel. +49(0)2921-5014811
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Balve, Schloss Wocklum
Balve, Schloss Wocklum* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Wocklum liegt wenige Kilometer nordöstlich von Balve idyllisch im Orlebachtal am Fuß des Burgberges und zählt zu den eindrucksvollsten Schlossanlagen Südwestfalens. Die weitläufige Anlage setzt sich aus einem zweiflügeligen Herrenhaus, einer großzügigen Wasseranlage, mehreren teils älteren und im Laufe der Zeit umgebauten Wirtschaftsgebäuden sowie einer repräsentativen Traverse als Zufahrt zusammen und vermittelt bereits bei der Ankunft einen herrschaftlichen Gesamteindruck. Heute ist das Schloss nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern zugleich ein lebendiger Mittelpunkt des Reitsports, da sich auf dem Gelände eine international renommierte Reitturnieranlage befindet, die dem Anwesen eine besondere Dynamik und Aktualität verleiht. Das Herrenhaus selbst präsentiert sich als lang gestreckter, zweigeschossiger Putzbau, dessen Hauptfassade mit Mittelrisalit, Flachgiebel und doppelläufiger Freitreppe die typischen Merkmale des klassizistischen Barocks niederländischer Prägung eindrucksvoll vereint. Besonders die großzügig gestaltete Freitreppe beeindruckt durch ihre eleganten Schwünge, mit denen sie zum repräsentativen Barockportal hinaufführt und den Anspruch des Hauses wirkungsvoll betont. Im Seitenflügel des Herrenhauses befindet sich zudem die Schlosskapelle, die der Anlage eine weitere historische und architektonische Dimension verleiht. In der harmonischen Verbindung von Architektur, Landschaft und heutiger Nutzung verkörpert Schloss Wocklum auf anschauliche Weise den Wandel von einer adeligen Residenz zu einem kulturell und sportlich geprägten Mittelpunkt der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Balve, nördlich vom Zentrum, Besichtigung: Außenbesichtigung möglich, Info: Verkehrsverein Balve e.V., Tel. 02375-926190
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Bestwig, Haus Ostwig
Bestwig, Rittergut Haus Ostwig* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Rittergut Haus Ostwig ist eng mit der Entstehung und Entwicklung des Dorfes Ostwig verbunden und zählt zu den ältesten historischen Adelssitzen der Region. Bereits um das Jahr 1200 wird dieser Rittersitz in einer Urkunde des Stiftes Meschede als Lehngut erwähnt, was seine frühe Bedeutung im kirchlich-adeligen Gefüge des Sauerlandes unterstreicht. Über Jahrhunderte hinweg war das Gut im Besitz bedeutender Adelsfamilien und prägte maßgeblich die lokale Geschichte. Zwischen 1440 und 1531 gehörte Haus Ostwig einem Zweig der Familie Rump, bevor es anschließend bis 1765 von der Familie von Hanxleden übernommen wurde, die dem Anwesen über mehrere Generationen ihren Stempel aufdrückte. Ursprünglich bestand das Rittergut aus zwei getrennten Teilen, Ostwig und Borghausen, die erst im Jahr 1698 durch Dietrich Adam von Hanxleden zu einer geschlossenen Gutsanlage zusammengeführt wurden. Diese Vereinigung markierte einen wichtigen Einschnitt in der baulichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Anwesens. Seit dem Jahr 1771 befindet sich Haus Ostwig im Besitz der Freiherren von Lüninck, wodurch eine bis heute andauernde Kontinuität adeliger Nutzung begründet wurde. In seiner langen Geschichte spiegelt das Rittergut nicht nur den Wandel von Herrschaftsverhältnissen wider, sondern auch die enge Verbindung zwischen Adel, Landschaft und dörflicher Struktur, die das Bild des Sauerlandes bis in die Gegenwart prägt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bestwig-Ostwig, Hauptstr., Besichtigung: nur Außenbesichtigung möglich, Info: Touristikinformation, Tel. 02904-987166
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Brilon, Schloss Niederalme
Brilon, Schloss Niederalme* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Niederalme befindet sich im Ortsteil Alme bei Brilon, dessen Geschichte bis in das Jahr 952 zurückreicht, als Alme erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Mittelalter war der Ort in die beiden Landgemeinden Niederalme und Oberalme geteilt, eine Trennung, die erst im Jahr 1928 aufgehoben wurde und die Entwicklung des Ortes über viele Jahrhunderte prägte. Das Schloss Niederalme wurde im 18. Jahrhundert neu errichtet und stellt eine bedeutende historische Anlage im südwestfälischen Raum dar, die den Übergang von mittelalterlichen Herrschaftsstrukturen zu repräsentativen Landsitzen der Neuzeit widerspiegelt. In seiner klaren Formensprache und der Einbindung in die offene Landschaft des Almetals zeigt sich das Schloss als typisches Beispiel der Architektur des 18. Jahrhunderts, bei der Funktionalität und repräsentativer Anspruch miteinander verbunden wurden. Auch wenn detaillierte Informationen zur Baugeschichte und zur ursprünglichen Nutzung nur in begrenztem Umfang überliefert sind, besitzt Schloss Niederalme einen hohen kulturhistorischen Stellenwert. Es steht sinnbildlich für die adelige und regionale Geschichte des Raumes Brilon und dokumentiert die langfristige Entwicklung einer Kulturlandschaft, die bis heute von historischen Bauwerken, landwirtschaftlicher Nutzung und gewachsenen Ortsstrukturen geprägt ist. Damit fügt sich Schloss Niederalme als stiller, aber bedeutender Zeuge vergangener Epochen in das historische Gesamtbild Südwestfalens ein. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Brilon-Alme, Besichtigung: nur vom Weg möglich, Privatbesitz, Info: Brilon Touristik, Tel. 02961-96990
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Brilon, Haus Tinne
Brilon, Haus Tinne* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Tinne bei Brilon präsentiert sich heute als barocker Adelssitz, der im Jahr 1717 in seiner noch bestehenden Form errichtet wurde und sich im Besitz der Familie von Spee befindet. Das Anwesen gehört zur historischen Herrschaft Alme, die im Jahr 1912 von Franz Reichsgraf von Spee von den Grafen von Bochoitz erworben wurde und damit in den Zusammenhang einer langen adeligen Besitz- und Verwaltungsgeschichte eingebettet ist. Die historische Bedeutung des Ortes reicht jedoch deutlich weiter zurück, denn bereits im Jahr 1176 wird an dieser Stelle die Burg Oberalme erstmals urkundlich erwähnt. Diese frühe Burganlage erfüllte ursprünglich eine strategische Schutz- und Herrschaftsfunktion, wurde jedoch im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und verlor schließlich ihre militärische Bedeutung. An die Stelle der mittelalterlichen Befestigung trat mit dem Bau von Haus Tinne ein repräsentativer Landsitz, der den Wandel von der wehrhaften Burg zur wohnlichen, standesgemäßen Residenz eindrucksvoll dokumentiert. Der barocke Neubau von 1717 spiegelt diesen Übergang in Architektur und Nutzung deutlich wider und steht exemplarisch für die adlige Wohnkultur der frühen Neuzeit im Raum Brilon. Haus Tinne vereint damit mehrere historische Schichten an einem Ort und verkörpert die kontinuierliche Entwicklung regionaler Herrschaftsstrukturen vom Mittelalter bis in die Neuzeit. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Hochsauerland
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Tourismusinfos/Büro: Brilon-Alme, Besichtigung: Öffnungszeiten erfragen, Info: Brilon Touristik, Tel. 02961-96990
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Ense, Haus Füchten
Ense, Haus Füchten* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Füchten liegt westlich von Ense und zählt zu den historisch gewachsenen Adelssitzen der Region, deren Wurzeln bis ins hohe Mittelalter zurückreichen. Erstmals wird das Anwesen im Jahr 1298 unter der Bezeichnung „curtis de Vuchtene“ urkundlich erwähnt und befand sich zu dieser Zeit im Besitz des Ritters Goswin von Soest, der zugleich als Schultheiß der Stadt Soest eine bedeutende Verwaltungsfunktion ausübte. Diese frühe Nennung belegt die Stellung von Haus Füchten als wirtschaftliches und herrschaftliches Zentrum im ländlichen Raum. Das heutige Herrenhaus entstand vermutlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts und dokumentiert in seiner baulichen Gestalt den Übergang von einem mittelalterlichen Wirtschaftshof zu einem repräsentativen Adelssitz. Im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer, was die wechselvollen Besitzverhältnisse und den gesellschaftlichen Wandel dieser Zeit widerspiegelt. Eine neue Nutzung erfuhr Haus Füchten im 20. Jahrhundert, als es bis in die 1970er Jahre als Kinderheim diente und damit eine soziale Funktion übernahm. Diese Phase zeigt eindrucksvoll die Anpassungsfähigkeit historischer Anlagen an veränderte gesellschaftliche Bedürfnisse. Haus Füchten steht heute als Zeugnis einer vielschichtigen Geschichte, in der sich adelige Herrschaft, bauliche Entwicklung und soziale Nutzung über Jahrhunderte hinweg miteinander verbinden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: westlich von Ense, zwischen Ense-Hünningen und Arnsberg-Höllinghofen, Besichtigung: nur Außenbesichtigung, Privatbesitz, Info: Gemeinde Ense, Tel. 02938-9800
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Erwitte, Schloss Erwitte
Erwitte, Schloss Erwitte*** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Erwitte wurde um das Jahr 1600 errichtet und diente ursprünglich als repräsentatives Wohn- und Jagddomizil der Grafen von Landsberg, die hier einen standesgemäßen Rückzugsort mit herrschaftlichem Anspruch schufen. In seiner langen Geschichte erlebte das Schloss zahlreiche Eigentümerwechsel, die den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel der Region widerspiegeln. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Anwesen in den Besitz der Josefsgesellschaft über, die Schloss Erwitte als Heil- und Schulungsstätte nutzte und ihm damit eine neue soziale Funktion verlieh. Im Jahr 1957 erwarb die Bundesrepublik Deutschland das Schloss, das in der Folgezeit zeitweise als Garnison diente und somit erneut eine völlig andere Aufgabe übernahm. Später gelangte das Anwesen in Privatbesitz, wodurch eine weitere Phase der Nutzung und Erhaltung eingeleitet wurde. Heute steht Schloss Erwitte unter Denkmalschutz und beeindruckt als markantes Beispiel der Renaissance-Architektur mit klaren Formen, ausgewogenen Proportionen und einer repräsentativen Gesamtwirkung. Die wechselvolle Nutzungsgeschichte verleiht dem Schloss eine besondere kulturhistorische Tiefe und macht es zu einem bedeutenden Zeugnis regionaler Geschichte, in dem sich adelige Lebenswelt, staatliche Nutzung und private Verantwortung für den Erhalt historischer Bausubstanz auf eindrucksvolle Weise verbinden. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes in Soest und Umgebung
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Tourismusinfos/Büro: Erwitte, Schlossallee 14, Besichtigung: nur außen, Hotel, Info: Schlosshotel, Tel. +49(0)2943-97600
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Erwitte, Königshof
Erwitte, Königshof Erwitte* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Der Königshof Erwitte zählt zu den ältesten und historisch bedeutendsten Stätten des Ortes und geht nach archäologischen Erkenntnissen vermutlich bereits auf eine Anlage aus der Zeit Karls des Großen zurück. Als frühmittelalterlicher Königshof erfüllte er eine zentrale Funktion innerhalb der königlichen Verwaltung und diente den Herrschern als Aufenthalts- und Stützpunkt auf ihren Reisen durch das Reich. Über die Jahrhunderte hinweg wurde der Hof wiederholt von verschiedenen Regenten aufgesucht, was seine überregionale Bedeutung unterstreicht. Der erste urkundliche Nachweis stammt aus dem Jahr 1027, als Kaiser Konrad II. den Königshof Erwitte der Paderborner Kirche unterstellte und damit seine Zugehörigkeit zu einem der wichtigsten geistlichen Machtzentren der Region festlegte. Trotz wechselnder landesherrlicher Zuständigkeiten blieb der Hof bis zur Säkularisierung im Jahr 1803 im Besitz der Kirche und bewahrte dadurch über lange Zeit eine bemerkenswerte institutionelle Kontinuität. Die ursprünglichen Gebäude des Königshofes wurden im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges zerstört, wodurch ein erheblicher Teil der mittelalterlichen Bausubstanz verloren ging. Erhalten geblieben ist jedoch ein Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert, der bis heute von der historischen Bedeutung des Ortes kündet. Dieses Gebäude stellt ein anschauliches Beispiel regionaler Fachwerkarchitektur dar und bildet ein wichtiges bauliches Zeugnis für die lange Nutzungsgeschichte des Areals. In seiner historischen Tiefe verbindet der Königshof Erwitte frühmittelalterliche Reichsgeschichte mit späterer kirchlicher Verwaltung und lokaler Baukultur und nimmt damit eine besondere Stellung innerhalb der historischen Landschaft Südwestfalens ein. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Erwitte, Königshofgasse, Besichtigung: nur außen, Info: Tourist Information Bad Westernkotten, Tel. +49(0)2943-809-125
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Eslohe, Haus Wenne
Eslohe, Haus Wenne - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Wenne in Eslohe ist ein historischer Adelssitz, dessen Ursprünge eng mit den Herren von Wenne verbunden sind, die erstmals im Jahr 1296 urkundlich erwähnt wurden und dem Anwesen seinen Namen gaben. Bereits im Jahr 1368 wechselte Haus Wenne im Zuge des Verkaufs der Grafschaft Arnsberg an das Erzstift Köln den landesherrlichen Zusammenhang und wurde Teil des kölnischen Einflussbereichs, was seine Bedeutung innerhalb der regionalen Herrschaftsstrukturen unterstreicht. In den folgenden Jahrhunderten war das Anwesen mehrfachen Besitzerwechseln unterworfen, die den politischen und gesellschaftlichen Wandel der Region widerspiegeln. Eine prägende Phase begann mit dem Übergang an Ignatz Freiherr von Weichs, der als Obrist sowie als fürstbischöflich hildesheimscher Jägermeister tätig war und Haus Wenne in den Kreis bedeutender adeliger Landsitze einordnete. Bis in die Gegenwart befindet sich das Anwesen im Besitz seiner Nachkommen, die Haus Wenne als landwirtschaftlichen Betrieb weiterführen und damit eine seltene Kontinuität von historischer Nutzung und moderner Bewirtschaftung bewahren. Diese Verbindung von jahrhundertealter Adelstradition und aktiver landwirtschaftlicher Nutzung macht Haus Wenne zu einem lebendigen Zeugnis regionaler Geschichte und verleiht ihm einen festen Platz innerhalb der Kulturlandschaft des Sauerlandes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: im Wennetal zwischen Bremke und Eslohe an der B 55, Besichtigung: nicht möglich, Privatbesitz
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Finnentrop, Wasserschloss Lenhausen
Finnentrop, Schloss Lenhausen** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Lenhausen bei Finnentrop ging aus einer Wasserburg des 14. Jahrhunderts hervor und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem repräsentativen Adelssitz. Die ursprüngliche Burganlage war von Gräften umgeben und erfüllte zunächst vor allem eine Schutz- und Sicherungsfunktion, bevor sie schrittweise den Wandel von der wehrhaften Befestigung zum wohnlichen Herrensitz vollzog. Im 17. Jahrhundert erfolgte ein umfassender Ausbau, der dem Anwesen seine heutige Gestalt verlieh und mittelalterliche Baustrukturen mit Elementen barocker Schlossarchitektur verband. Diese bauliche Umformung spiegelte den veränderten Anspruch an Komfort, Repräsentation und Lebensstil wider, ohne den historischen Kern der Anlage aufzugeben. Besonders bemerkenswert ist die außergewöhnliche Kontinuität der Besitzverhältnisse, denn Schloss Lenhausen befindet sich seit mehr als fünf Jahrhunderten im Familienbesitz und gehört damit zu den traditionsreichsten Adelssitzen der Region. Über Generationen hinweg wurde die Anlage den jeweiligen Bedürfnissen angepasst, erweitert und umgestaltet, wobei der Charakter des ehemaligen Wasserschlosses stets erhalten blieb. Schloss Lenhausen vereint somit auf eindrucksvolle Weise mittelalterliche Wehrarchitektur und barocke Schlossgestaltung und steht als lebendiges Zeugnis adeliger Bau- und Wohnkultur für die lange historische Entwicklung Südwestfalens. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lenhausen, an der B 362, Besichtigung: nur von der Straße, kein Zugang
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Finnentrop, Schloss Ahausen
Finnentrop, Haus Ahausen* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Ahausen bei Finnentrop ist ein historischer Adelssitz, dessen Ursprünge bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurückreichen und damit tief in der mittelalterlichen Geschichte der Region verwurzelt sind. Der heutige ländlich geprägte Herrensitz wurde auf den Fundamenten einer ehemaligen Wasserburg errichtet, die ursprünglich vor allem der Sicherung und Kontrolle des umliegenden Gebietes diente. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Anlage zahlreiche bauliche Veränderungen und Erweiterungen, die den Wandel von einer wehrhaften Burg zu einem wohnlichen Gutshof deutlich nachvollziehbar machen. Die zweiteilige Gesamtanlage setzt sich aus dem Herrenhaus, das um 1647 errichtet wurde, und einer dreiflügeligen Vorburg zusammen, die gemeinsam ein geschlossenes und harmonisches Ensemble bilden. Das Herrenhaus überzeugt durch seine historische Bausubstanz und den zurückhaltenden, repräsentativen Charakter, der den adeligen Wohnanspruch der frühen Neuzeit widerspiegelt. Die dreiflügelige Vorburg ergänzt das Hauptgebäude funktional und architektonisch und verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung des Gutes. Hier befanden sich einst Stallungen, Lagerräume und weitere für den landwirtschaftlichen Betrieb notwendige Einrichtungen, die das wirtschaftliche Rückgrat des Adelssitzes bildeten. In dieser Verbindung von Wohnen, Verwaltung und Wirtschaft spiegelt Haus Ahausen anschaulich die Struktur eines historischen Gutes wider und nimmt als gut erhaltenes Beispiel adeliger Bau- und Nutzungsgeschichte einen festen Platz in der Kulturlandschaft Südwestfalens ein. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: An der L 539 von Finnentrop nach Attendorn, Besichtigung: nur von der Straße, kein Zugang
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Finnentrop, Schloss Bamenohl
Finnentrop, Schloss Bamenohl - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Bamenohl bei Finnentrop ging ursprünglich aus einer mittelalterlichen Wasserburg hervor und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem repräsentativen barocken Herrenhaus, das die baulichen und gesellschaftlichen Veränderungen seiner Zeit widerspiegelt. Die frühen Ursprünge der Anlage reichen weit zurück und belegen ihre einstige Bedeutung für regionale Verteidigungs- und Verwaltungsaufgaben, bevor der wehrhafte Charakter zunehmend an Bedeutung verlor. Im 17. und 18. Jahrhundert erfolgten entscheidende Umbauten, in deren Verlauf die ehemalige Burganlage zu einem barock geprägten Adelssitz umgestaltet wurde, der stärker auf Wohnkomfort und repräsentative Wirkung ausgerichtet war. Einen markanten Akzent erhielt das Schloss im Jahr 1870 durch den Anbau eines Turms, der dem Bauwerk seine bis heute prägende Silhouette verleiht und zugleich den Übergang von der funktionalen Wehrburg zum standesgemäßen Herrensitz sichtbar macht. Die Verbindung von mittelalterlichen Strukturen, barocker Gestaltung und späteren architektonischen Ergänzungen verleiht Schloss Bamenohl einen vielschichtigen Charakter und macht es zu einem anschaulichen Zeugnis der regionalen Bau- und Adelsgeschichte. In seiner heutigen Erscheinung verkörpert das Schloss die kontinuierliche Anpassung historischer Anlagen an neue Anforderungen und Geschmacksrichtungen und nimmt damit einen festen Platz innerhalb der Kulturlandschaft Südwestfalens ein. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Finnentrop-Bamenohl, Besichtigung: nur von der Straße, kein Zugang
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Fröndenberg, Wasserburg Altendorf
Fröndenberg, Wasserburg Altendorf - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Wasserburg Altendorf in Fröndenberg ist die einzige erhaltene Wasserburg im Stadtgebiet und stellt ein bedeutendes Zeugnis regionaler Geschichte dar. Ursprünglich als Rittersitz errichtet, erfüllte die Anlage später die Funktion eines Sattelhofes und passte sich damit den wechselnden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungen ihrer Zeit an. Der bauliche Kern der Burg besteht aus dem Haupthaus aus dem 16. Jahrhundert, das gemeinsam mit dem charakteristischen Brückenzugang den historischen Charakter der Anlage bis heute prägt. Der einst schützende Wassergraben wurde im Laufe der Jahrhunderte zugeschüttet, wodurch sich das Erscheinungsbild veränderte, ohne jedoch den historischen Wert der Burg zu mindern. Trotz dieser Eingriffe hat die Wasserburg Altendorf ihren ursprünglichen Charme bewahrt und vermittelt noch immer anschaulich die Atmosphäre eines ehemaligen Adelssitzes. Ein besonderer Höhepunkt ist der im Inneren des Haupthauses wiederhergestellte Rittersaal, dessen kunstvoll gestaltete Stuckdecken eindrucksvoll von der repräsentativen Wohnkultur vergangener Jahrhunderte zeugen. In der Verbindung von erhaltener Bausubstanz, behutsamer Restaurierung und geschichtlicher Bedeutung nimmt die Wasserburg Altendorf einen besonderen Platz innerhalb der historischen Bauwerke Südwestfalens ein. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Fröndenberg-Altendorf, Besichtigung: nur außen, privat, Info: Tel. +49(0)2373-976229
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Geseke, Schloss Eringerfeld
Geseke, Barockschloss Eringerfeld*** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Barockschloss Eringerfeld bei Geseke präsentiert sich heute als eindrucksvolle Schlossanlage, deren heutige Gestalt auf einen Neubau ab dem Jahr 1676 zurückgeht und die den repräsentativen Anspruch barocker Architektur deutlich erkennen lässt. Die geschichtlichen Wurzeln des Ortes reichen jedoch wesentlich weiter zurück, denn bereits im 13. Jahrhundert ist an dieser Stelle die Siedlung Erkeringhusen belegt, aus der sich das spätere Schlossareal entwickelte. Mit dem barocken Neubau wurde ein herrschaftlicher Mittelpunkt geschaffen, der die Bedeutung des Anwesens innerhalb der Region nachhaltig prägte und bis heute ausstrahlt. In jüngerer Zeit wurde das Schloss umfassend und mit großem Respekt vor der historischen Bausubstanz renoviert, sodass es sich heute in einem besonders gepflegten und harmonischen Erscheinungsbild zeigt. Dabei gelang es, den historischen Charakter des Barockschlosses zu bewahren und zugleich zeitgemäße Nutzungen zu integrieren. Gerade diese Verbindung aus denkmalgerechter Erhaltung und moderner Nutzung macht Eringerfeld zu einem herausragenden Beispiel für den verantwortungsvollen Umgang mit historischer Architektur. Als prägendes Bauwerk der regionalen Geschichte steht das Barockschloss Eringerfeld heute sinnbildlich für kulturelle Kontinuität, architektonische Qualität und die erfolgreiche Weiterentwicklung eines historischen Ortes in Südwestfalen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Geseke-Eringerfeld, Steinhauser Str. 8, Besichtigungen: nach Absprache möglich, Info: Tel.+49(0)2954-900
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Geseke, Haus Thoholten
Geseke, Haus Thoholten* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Thoholten in Geseke, früher auch als Greven-Hof bekannt, ist ein ehemaliger Adelssitz und zählt zu den eindrucksvollen historischen Anlagen der Region. Das markanteste Element des Anwesens ist das barocke Portal, das mit seinen kunstvollen Verzierungen und seiner repräsentativen Gestaltung den hohen gestalterischen Anspruch der Bauzeit widerspiegelt und dem Gebäude bis heute ein prägendes Erscheinungsbild verleiht. Der rückwärtige Gebäudeteil stammt noch aus dem 16. Jahrhundert und bewahrt damit einen älteren baulichen Kern, der die lange Nutzungsgeschichte des Hauses sichtbar macht. In diesem Bereich befindet sich ein großer Saal, der mit seiner Raumwirkung und historischen Substanz einen anschaulichen Eindruck von der adeligen Wohn- und Lebenskultur früherer Jahrhunderte vermittelt. Obwohl von den ursprünglichen Wirtschaftsgebäuden nur noch die Wagenremise erhalten geblieben ist und andere Nebengebäude im Laufe der Zeit verloren gingen, hat Haus Thoholten nichts von seiner historischen Aussagekraft eingebüßt. Vielmehr verdeutlicht die erhaltene Bausubstanz die Entwicklung eines Adelssitzes über mehrere Jahrhunderte hinweg und macht das Anwesen zu einem wichtigen Zeugnis regionaler Bau- und Kulturgeschichte in Südwestfalen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Geseke, Kernstadt, Marktplatz 7, Besichtigung Info: Verein für Heimatkunde, Tel. +49(0)2942-78141
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Hamm, Schloss Oberwerries
Hamm, Wasserschloss Oberwerries** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Wasserschloss Oberwerries zählt zu den kulturgeschichtlich bedeutendsten Bauwerken der Stadt Hamm und stellt ein herausragendes Beispiel barocker Schlossarchitektur in Südwestfalen dar. Das repräsentative Haupthaus wurde zwischen 1684 und 1692 von dem Kapuziner-Baumeister Ambrosius von Oelde errichtet und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Anlage. Die gesamte Schlossanlage mit ihren Nebengebäuden entstand jedoch nicht in einem Zug, sondern entwickelte sich über mehrere Jahrhunderte hinweg, was ihre vielschichtige Baugeschichte anschaulich widerspiegelt. Als ältestes erhaltenes Gebäude gilt das Torhaus aus dem Jahr 1667, das heute eine kleine Wirtschaft beherbergt und damit eine Brücke zwischen historischer Substanz und zeitgemäßer Nutzung schlägt. Nach einer langen Phase des Leerstands von rund 160 Jahren ging das Schloss im Jahr 1942 in den Besitz der Stadt Hamm über und erhielt damit eine neue öffentliche Bedeutung. Seither wird es als Begegnungsstätte sowie für offizielle Anlässe und Feierlichkeiten genutzt. In den 1970er Jahren erfolgten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, die darauf abzielten, die historische Bausubstanz zu sichern und die barocke Pracht des Schlosses dauerhaft zu bewahren. Neben seiner architektonischen Qualität überzeugt das Wasserschloss Oberwerries auch durch seine reizvolle Lage, denn die von Gräften umgebene Anlage fügt sich harmonisch in eine weitläufige Parklandschaft ein. Diese Verbindung aus Architektur, Geschichte und Landschaft verleiht dem Schloss eine besondere Ausstrahlung und macht es zu einem beliebten kulturellen Mittelpunkt und Ausflugsziel. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hamm, Zum Schloss Oberwerries 1, Besichtigung: nach Absprache, Info: Tel. +49(0)2381-17-3532
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Hamm, Schloss Ermelinghof
Hamm, Haus Ermelinghof - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Ermelinghof in Hamm wird erstmals um das Jahr 1350 erwähnt und verdankt seinen Namen der Familie von Ermel aus dem Geschlecht der Amalarich, die dem Anwesen über lange Zeit ihren prägenden Charakter verlieh. Das von Gräften umgebene Gut zählt zu den bedeutenden historischen Ensembles der Region und vermittelt bis heute einen anschaulichen Eindruck adeliger Lebens- und Wirtschaftsformen in Südwestfalen. Zum Anwesen gehört eine Schlosskapelle aus dem 14. Jahrhundert, die zu den ältesten erhaltenen Bauteilen zählt und die religiöse Bedeutung des Gutes unterstreicht. Ein weiteres bemerkenswertes Gebäude ist das Brauhaus von 1608, das einst der Herstellung und Lagerung von Bier und Brot diente und damit ein wichtiges Zeugnis der eigenständigen Versorgung und wirtschaftlichen Organisation des Hofes darstellt. Das barocke Herrenhaus, das das Zentrum der Anlage bildete, wurde im Jahr 1875 durch einen Brand zerstört und anschließend im neugotischen Stil wieder aufgebaut. Diese Phase der Wiedererrichtung verleiht dem Anwesen eine besondere architektonische Prägung, in der sich barocke Traditionen mit neugotischen Formen verbinden. Auch wenn die großzügige Parkanlage heute nicht öffentlich zugänglich ist, bewahrt Haus Ermelinghof seinen hohen kulturhistorischen Wert und steht als vielschichtiges Zeugnis regionaler Adels-, Bau- und Wirtschaftsgeschichte innerhalb der historischen Landschaft Südwestfalens. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hamm-Hövel, Ermelinghofstr., Besichtigung: nur außen, privat, Info: Hamm, 'insel' - Verkehr & Touristik, Tel. +49(0)2381-23400
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Hamm, Schloss Heessen
Hamm, Schloss Heessen* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Heessen liegt idyllisch an einem Nebenarm der Lippe inmitten weiter Wiesen und präsentiert sich als dreiflügeliger gotischer Backsteinbau von eindrucksvoller Geschlossenheit. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 975 zurück, als das Anwesen erstmals als Erbgut des Bischofs Ludolf von Münster urkundlich erwähnt wurde und damit zu den ältesten historisch belegten Adelssitzen der Region zählt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Schloss infolge von Erbfolgen mehrfach den Besitzer, was die wechselvolle Adels- und Territorialgeschichte des Raumes widerspiegelt. Um das Jahr 1775 gelangte das Anwesen in den Besitz der Freiherren von Boeselager, die das Schloss über längere Zeit prägten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden umfangreiche Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen vorgenommen, bei denen das Gebäude im neugotischen Stil überformt wurde und seine heute markante äußere Gestalt erhielt. Ein besonderes architektonisches Highlight stellt die Schlosskapelle dar, die nach englischem Vorbild errichtet wurde und die stilistische Vielfalt des Anwesens eindrucksvoll ergänzt. Heute befindet sich Schloss Heessen in einem hervorragenden Erhaltungszustand und dient als Ort des Lernens, da es ein Internat und ein Tagesgymnasium beherbergt. In der Verbindung von jahrhundertealter Geschichte, markanter Architektur und moderner Bildungsnutzung steht Schloss Heessen exemplarisch für die lebendige Weiterentwicklung historischer Bausubstanz in Südwestfalen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hamm-Heessen, Schlossstr. 1, Besichtigung: nach Absprache, Info: Tel. +49(0)2381-60337
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Hamm, Burghügel Burg Mark
Hamm, Burghügel Burg Mark - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Der Burghügel der ehemaligen Burg Mark in Hamm erinnert an einen der bedeutendsten Herrschaftssitze der Region und an den Ursprung der Grafschaft Mark. Im Jahr 1198 erwarb Friedrich von Berg-Altena das Lehen für seinen jüngeren Sohn, der sich ab 1202 Graf Adolf von der Mark nannte und damit den Grundstein für ein einflussreiches Territorium legte. Bis zum Jahr 1391 diente die Burg als Hauptsitz der Grafen von der Mark, die über Jahrhunderte hinweg die politische, wirtschaftliche und territoriale Entwicklung weiter Teile Westfalens maßgeblich prägten. Auch die Stadt Hamm steht in engem Zusammenhang mit dieser Burg, denn sie wurde am 4. März 1226 auf Anordnung der Grafen von der Mark gegründet und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen regionalen Zentrum. Nach dem Niedergang der Burg verlor die Anlage ihre ursprüngliche Funktion und ging im Jahr 1507 in den Besitz eines Richters über, bevor sie ab 1616 als Gefängnis genutzt wurde. Einen endgültigen Einschnitt erlebte der Burgplatz im Jahr 1772, als General Karl Friedrich von Wolffersdorff die noch vorhandenen Gebäude abtragen ließ, um das Material für den Bau von Kasernen zu verwenden. Von der einst mächtigen Burganlage sind heute lediglich der Wassergraben sowie ein steinerner Grundriss erhalten, der im Jahr 1976 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Hamm errichtet wurde. Dieser Umriss markiert den historischen Standort der Burg und macht die Dimensionen der ehemaligen Anlage anschaulich nachvollziehbar. Der Burghügel Burg Mark ist damit ein stiller, aber bedeutender Erinnerungsort, der die frühe Landesgeschichte, die Entstehung der Stadt Hamm und den Wandel mittelalterlicher Machtzentren eindrucksvoll vor Augen führt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hamm-Mark, Besichtigung: frei zugänglich, Info: Hamm, 'insel' - Verkehr & Touristik, Tel. +49(0)2381-23400
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Hemer, Burg Klusenstein
Hemer, Burg Klusenstein* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Burg Klusenstein bei Hemer ist eine rund 650 Jahre alte Höhenburg und gilt als malerisches Kleinod im romantischen Hönnetal. Errichtet wurde sie im Jahr 1353 von dem Drosten Gerhard von Plettenberg für seinen Landesherrn, Graf Engelbert III. von der Mark, und diente von Beginn an vor allem der Sicherung des wichtigen Talraumes. Bereits seit dem späten Mittelalter wurde die Burg jedoch nicht mehr dauerhaft von ihren jeweiligen Besitzern bewohnt, wodurch sie früh an militärischer und repräsentativer Bedeutung verlor. Ab dem Jahr 1694 befand sich die Anlage im Besitz der Familie von Brabeck, bevor sie 1818 von dem Braunschweiger Kaufmann Carl H. Löbbecke erworben wurde. Im Jahr 1908 ging Burg Klusenstein schließlich an Unternehmen der Stahlindustrie über, die im Hönnetal Kalkabbau betrieben. Um 1800 war das Haupthaus bereits weitgehend verfallen, wurde jedoch später wieder instand gesetzt. Heute ist das Burghaus erneut bewohnt und kann daher nicht von innen besichtigt werden, eine Außenbesichtigung sowie der Zugang zum Innenhof sind jedoch möglich. Von der erhaltenen Burgmauer eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick über das Hönnetal, der die landschaftliche Lage der Anlage besonders erlebbar macht. Unmittelbar unterhalb der Burg befindet sich zudem die große Burghöhle, deren verzweigte Gänge der Überlieferung nach als Notausgang der Burg gedient haben sollen. Archäologische Funde belegen, dass diese Höhle bereits seit der Bronzezeit von Menschen genutzt wurde und damit eine deutlich ältere Besiedlungsgeschichte aufweist als die darüber errichtete Burganlage. In der Verbindung von mittelalterlicher Architektur, eindrucksvoller Naturkulisse und vorgeschichtlicher Nutzung stellt Burg Klusenstein ein außergewöhnliches historisches Ensemble im südwestfälischen Raum dar. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Märkischen Sauerland
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Tourismusinfos/Büro: Östlich, im Hönnetal, Besichtigung: Die Burg ist nur von außen zu besichtigen, Info: 02372-551257
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Hemer, Haus Hemer
Hemer, Haus Hemer* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Hemer gehört zu den ältesten historisch belegten Adelssitzen der Region und wird erstmals im Jahr 1072 urkundlich erwähnt, als Erzbischof Anno II. von Köln den Oberhof „Hademare“ zur Versorgung der Benediktinerabtei Grafschaft bestimmte. Damit war das Anwesen früh in kirchliche und wirtschaftliche Strukturen eingebunden und besaß eine zentrale Bedeutung für die regionale Versorgung. Im Jahr 1452 erscheint das Burggut erneut in den Urkunden der Ritterschaft des Herzogs von Kleve-Mark, zu dieser Zeit im Besitz der Familie von Höcklinghausen. Später gelangte Haus Hemer an die Familie Albert von Böckenförde, genannt Schüngel, bevor es nach einer längeren Erbfolge im Jahr 1610 mit Zustimmung des Klosters Grafschaft an Dietrich Ovelacker verkauft wurde, der als Droste zu Altena und Iserlohn eine bedeutende Stellung innehatte. Ovelacker ließ das Anwesen bis 1614 in der Form errichten, die im Wesentlichen bis heute erhalten ist, wobei davon auszugehen ist, dass bereits zuvor ein befestigtes Burggut mit Wassergraben und mehreren Türmen an dieser Stelle bestand. Im Jahr 1633 wurde Haus Hemer an die Familie von Brabeck veräußert, in deren Besitz es über 148 Jahre verblieb und über Generationen hinweg geprägt wurde. Einen grundlegenden Wandel erlebte das Anwesen im Jahr 1812, als Carl Heinrich Löbbecke als erster bürgerlicher Eigentümer Haus und Grund erwarb und damit den Übergang aus adeliger in bürgerliche Nutzung markierte. Seine Familie behielt das Anwesen bis 1957, ehe es schließlich an die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul verkauft wurde. Die lange Abfolge unterschiedlicher Eigentümer und Nutzungsformen macht Haus Hemer zu einem eindrucksvollen Zeugnis der regionalen Geschichte, in dem sich kirchliche, adelige und bürgerliche Prägungen über nahezu ein Jahrtausend hinweg widerspiegeln. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hemer, Geitbecke 10, Besichtigung: Nur nach Voranmeldung, Info: Tel. 02372-10826
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Hilchenbach, Wilhelmsburg
Hilchenbach, Wilhelmsburg* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Wilhelmsburg in Hilchenbach geht auf eine ehemalige Wasserburg zurück und war zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert das nassauische Landesschloss, das über lange Zeit hinweg eine zentrale Verwaltungs- und Rechtsfunktion erfüllte. In dieser Phase diente die Anlage als Gerichtssitz und war damit ein wichtiger Mittelpunkt landesherrlicher Macht und Organisation. Die geschichtliche Bedeutung der Wilhelmsburg spiegelt sich bis heute in ihrer erhaltenen Bausubstanz wider, die den Wandel von einer wehrhaften Burg zu einem repräsentativen Verwaltungssitz nachvollziehbar macht. Heute hat die Anlage eine neue, kulturgeschichtlich wertvolle Aufgabe übernommen, denn sie beherbergt das Stadtmuseum von Hilchenbach. In den historischen Räumen wird die Geschichte der Stadt und der umliegenden Region anschaulich vermittelt, wobei zahlreiche Ausstellungen und Exponate Einblicke in Alltag, Handwerk, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklung Südwestfalens geben. Der Rundgang durch die gut erhaltenen Räume verbindet architektonisches Erleben mit historischer Information und macht die Wilhelmsburg zu einem lebendigen Ort der Erinnerung. In ihrer heutigen Nutzung vereint sie auf gelungene Weise denkmalgeschützte Architektur, regionale Geschichtsforschung und kulturelle Bildungsarbeit und nimmt damit einen festen Platz im historischen Gefüge des Siegerlandes ein. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hilchenbach, Im Burgweiher 1, Besichtigung - Öffnungszeiten, Info: Tel. 02733-28260
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Hilchenbach, Nassauische Grenzfeste Ginsburg
Hilchenbach, Nassauische Grenzfeste Ginsburg*** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Ginsburg bei Hilchenbach ist eine restaurierte Burgruine aus dem 13. Jahrhundert und wurde erstmals im Jahr 1255 als „nowum castrum“, also als neue Burg, urkundlich erwähnt. Als nassauische Grenzfeste besaß sie eine strategisch herausragende Lage und diente der Sicherung des Territoriums sowie der Kontrolle wichtiger Verkehrswege. Heute gilt die Ginsburg als europäische Erinnerungsstätte und verbindet mittelalterliche Burggeschichte mit bedeutenden Ereignissen der neueren europäischen Geschichte. Eine besondere historische Bedeutung erlangte die angrenzende Ginsberger Heide im Jahr 1568, als Wilhelm von Oranien hier sein niederländisches Befreiungsheer sammelte und damit einen entscheidenden Impuls für den Beginn des niederländischen Freiheitskampfes setzte. Diese Ereignisse haben die Ginsburg zu einem Symbol für Freiheit, politische Erneuerung und europäische Geschichte gemacht. Im Inneren der Burganlage informiert eine Ausstellung über diese geschichtlichen Zusammenhänge und vermittelt anschaulich die Rolle der Ginsburg im Kontext der niederländischen Befreiungsbewegung. Im Jahr 1980 wurde der Burghof um ein weiteres historisches Gebäude ergänzt, als das Hammergewerkenhaus von der Boschgotthardshütte aus Siegen-Weidenau hier originalgetreu wieder aufgebaut wurde. In seinem Erdgeschoss befindet sich die Hans-Hübner-Stube, die vor allem als Jugendbegegnungsstätte genutzt wird und der Anlage eine lebendige, zeitgemäße Funktion verleiht. Der Burgturm der Ginsburg ist grundsätzlich zugänglich und kann bestiegen werden. Von oben eröffnet sich ein weiter Blick über die Südausläufer des Sauerlandes, das Ferndorftal und das Müsener Gebirge bis hin zum Kölschen Heck bei Krombach und Littfeld. Bei klarer Sicht reicht das Panorama sogar bis zum Rheinischen Siebengebirge und macht den Besuch der Ginsburg zu einem eindrucksvollen Natur- und Geschichtserlebnis gleichermaßen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Verbindungsstraße Hichenbach - Lützel, die Burg liegt in der Gemarkung Grund und kann vom Bahnhof Zollposten (B 508) oder vom Stadtteil Lützel über das Hochplateau Ginsberger Heide fußläufig erreicht werden, Besichtigung: Außenbesichtigung und Turmbesteigung jederzeit, Info: Tel. 02733-7402
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Kierspe, Haus Rhade
Kierspe, Haus Rhade - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Rhade in Kierspe blickt auf eine außergewöhnlich lange und vielschichtige Geschichte zurück, die bis ins frühe Mittelalter reicht. Im Jahr 991 erwarb Erzbischof Heribert von Köln, zugleich Kanzler Kaiser Ottos III., das Eigentum des Edelherren Benno und legte damit den Grundstein für die weitere Entwicklung des Anwesens. Bei der Gründung der Benediktinerabtei Deutz im Jahr 1003 vermachte Heribert Haus Rhade als Ausstattungsgut an das Kloster, was die frühe Bedeutung des Hofes unterstreicht. Aus der entsprechenden Urkunde geht hervor, dass die damalige curtis Rothe bereits zu dieser Zeit das Zentrum eines herrschaftlichen Güterverbandes war und damit eine zentrale wirtschaftliche und administrative Funktion erfüllte. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Anwesen mehrfach an verschiedene adelige Familien verpfändet, was die wechselnden Macht- und Besitzverhältnisse der Region widerspiegelt. Im Jahr 1725 ging Haus Rhade in den Besitz der Familie von Holtzbrinck über, bevor es 1910 an den Kaufmann Niehoff aus Dülmen verkauft wurde. Dessen Nachkommen bewohnen das Anwesen bis heute und setzen damit eine lange Nutzungskontinuität fort. Besondere Bedeutung erlangte Haus Rhade durch archäologische Funde, die eine enge Verbindung zwischen dem Adelssitz und der frühen Eisenerzeugung belegen. Oberhalb des Herrenhauses, nahe eines Baches, wurden die Reste einer wassergetriebenen Eisenhütte freigelegt, die zwischen 1250 und 1450 in Betrieb war und als technischer Vorläufer des modernen Hochofens gilt. In unmittelbarer Nähe befand sich zudem ein Bergbaugebiet, das die industrielle Prägung des Standortes unterstreicht. Haus Rhade verbindet damit auf einzigartige Weise adelige Wohnkultur, klösterliche Geschichte und frühe Industriegeschichte und nimmt als historisches Ensemble eine besondere Stellung innerhalb der Kulturlandschaft Südwestfalens ein. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kierspe-Rhadermühle, Besichtigung: Nur Außenbesichtigung, Info: Ulrich Finke, Tel. 02359-7843
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Kirchhundem, Adolfsburg
Kirchhundem, Adolfsburg* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Adolfsburg in Kirchhundem wurde in der Barockzeit von Freiherr Adolf von Fürstenberg errichtet und markiert einen wichtigen Abschnitt in der Residenzgeschichte dieser einflussreichen Adelsfamilie. Nach der Fertigstellung der neuen Burg verließen die Fürstenberger ihren bisherigen Sitz auf der Burg Schnellenberg und verlegten ihren Wohnsitz nach Oberhundem, womit die Adolfsburg zeitweise zum Mittelpunkt adeligen Lebens in der Region wurde. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts änderten sich die Wohn- und Repräsentationsbedürfnisse der Familie erneut, sodass die Residenz schließlich nach Schloss Herdringen verlegt wurde. Mit diesem Schritt verlor die Adolfsburg ihre Funktion als Hauptwohnsitz, blieb jedoch als bauliches Zeugnis der barocken Baukultur erhalten. Im Jahr 1983 wurde das Anwesen verkauft und befindet sich seither in Privatbesitz. Heute wird die Adolfsburg als Wohnanlage mit Eigentumswohnungen genutzt, weshalb eine Innenbesichtigung nicht möglich ist. Trotz dieser modernen Nutzung bewahrt das Bauwerk seinen historischen Charakter und steht weiterhin für die barocke Architektur- und Adelsgeschichte Südwestfalens. Als sichtbares Relikt vergangener Herrschafts- und Wohnformen nimmt die Adolfsburg einen festen Platz innerhalb der regionalen Kulturlandschaft ein. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kirchhundem-Oberhundem, Hauptstr. 1, Besichtigung: nur Außenbesichtigung
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Kreuztal, Schloss Junkenhees
Kreuztal, Ehemaliges Wasserschloss Junkernhees* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das ehemalige Wasserschloss Junkernhees in Kreuztal zählt zu den ältesten und bedeutendsten weltlichen Baudenkmälern des Siegerlandes und dokumentiert eindrucksvoll die Entwicklung adeliger Wohn- und Wehrarchitektur. Errichtet wurde die Anlage zwischen 1513 und 1523 von Ritter Adam von der Hees und zunächst als Wasserburg konzipiert, was ihren ursprünglich wehrhaften Charakter unterstreicht. Im 17. Jahrhundert erfuhr das Schloss eine umfassende Umgestaltung im Stil der Renaissance, bei der die repräsentativen Elemente stärker in den Vordergrund traten. Trotz dieser baulichen Veränderungen blieb das massive Untergeschoss aus Bruchsteinen erhalten, in dem sich bis heute der Rittersaal und die ehemalige Schlossküche befinden und einen anschaulichen Eindruck vom ursprünglichen Kernbau vermitteln. Besonders prägend für das äußere Erscheinungsbild ist der markante Fachwerkgiebel aus dem Jahr 1698, der dem Bauwerk eine unverwechselbare Silhouette verleiht. Im Jahr 1999 wurde der westliche Rundturm rekonstruiert, um das historische Gesamtbild der Anlage wieder stärker erfahrbar zu machen. Zum ehemaligen Wasserschloss gehören zudem mehrere Nebengebäude, darunter die frühere Branntweinbrennerei, die heute als Wirtschaftsgebäude und Wohnhaus genutzt wird, sowie die ehemalige Mühle aus dem Jahr 1796, die ebenfalls zu Wohnzwecken umgebaut wurde. In der Gesamtheit seiner erhaltenen Bausubstanz und der behutsamen Weiterentwicklung stellt Junkernhees ein bedeutendes Zeugnis regionaler Geschichte dar und spiegelt den Wandel von der mittelalterlichen Wasserburg zum späteren Adelssitz auf eindrucksvolle Weise wider. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kreuztal-Junkernhees, Besichtigung: Außenbesichtigung jederzeit, Info: Tel. 02732-76890
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Lennestadt, Burg Bilstein
Lennestadt, Burg Bilstein*** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Burg Bilstein erhebt sich eindrucksvoll auf einem Sporn des Rosenbergs über dem gleichnamigen Ortsteil von Lennestadt und zählt zu den bekanntesten und geschichtsträchtigsten Burganlagen Südwestfalens. Der Bau der Burg begann im Jahr 1202 und zog sich über 23 Jahre hin, bis die Edelherren von Gevore, die zuvor auf der nahe gelegenen Peperburg residiert hatten, in die neue Anlage einzogen. In den folgenden Jahrhunderten wechselte Burg Bilstein mehrfach den Besitzer und war immer wieder Teil größerer machtpolitischer Auseinandersetzungen. Im Jahr 1359 gelangte sie in den Besitz der Grafen von der Mark, bevor sie 1445 während der Soester Fehde vom Kölner Erzbischof Dietrich von Moers erobert wurde. In der Folgezeit diente die Burg als Verwaltungssitz des kurkölnischen Amtes Bilstein und hatte damit eine zentrale administrative Bedeutung für die Region. Diese Funktion verlor sie erst im Jahr 1818, womit eine neue Phase ihrer Nutzung begann. Seit 1927 wird Burg Bilstein als Jugendherberge betrieben, eine Nutzung, die maßgeblich zum Erhalt der Anlage beigetragen hat und Besuchern bis heute die Möglichkeit bietet, in historischem Ambiente zu übernachten. Die heutige Burganlage gliedert sich in eine Vorburg und eine dreiflügelige Hauptburg mit zwei markanten Rundtürmen, die das Erscheinungsbild prägen. Von der ursprünglichen mittelalterlichen Bausubstanz sind zwar nur noch wenige Mauerreste erhalten, dennoch vermittelt die Anlage eindrucksvoll den Charakter einer hochmittelalterlichen Höhenburg. Besonders bemerkenswert ist der unter dem Burghof verlaufende Tunnel, der die beiden Rundtürme miteinander verbindet, sowie der bewusste architektonische Kontrast zwischen historischen Bauteilen und modernen Ergänzungen aus der Zeit des Umbaus zur Jugendherberge. Diese Verbindung von Geschichte, moderner Nutzung und landschaftlich reizvoller Lage macht Burg Bilstein zu einem bedeutenden kulturellen und historischen Anziehungspunkt im Sauerland. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lennestadt-Bilstein, Besichtigung: nach Absprache, Info: Tel. 02721-81217
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Lippetal, Schloss Hovestadt
Lippetal, Wasserschloss Hovestadt* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Wasserschloss Hovestadt in Lippetal gehört zu den eindrucksvollsten Schlossanlagen der Region und wurde erstmals im Jahr 1292 urkundlich erwähnt. Seine Lage an einem wichtigen Übergang über die Lippe verlieh dem Anwesen schon früh strategische Bedeutung, weshalb es im Laufe der Jahrhunderte immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt war und mehrfach zerstört sowie neu aufgebaut wurde. Der wesentliche Teil der heutigen Schlossanlage entstand zwischen 1563 und 1572 unter Laurenz von Brachum und prägt bis heute das geschlossene Erscheinungsbild des Bauwerks. Die Vorburg wurde von dem bedeutenden Baumeister Johann Conrad Schlaun gestaltet und ergänzt die Anlage um einen architektonisch hochwertigen Wirtschaftsteil. Schloss Hovestadt zeigt sich als repräsentativer Renaissancebau, dessen klare Formen und ausgewogene Proportionen den herrschaftlichen Anspruch seiner Bauherren widerspiegeln. Umgeben wird das Schloss von einem sorgfältig restaurierten Barockgarten, der öffentlich zugänglich ist und mit seinen geometrischen Strukturen, Sichtachsen und Pflanzungen eine besondere Aufenthaltsqualität bietet. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts befindet sich das Anwesen im Besitz der Grafen von Plettenberg, die das Schloss bis heute bewohnen und bewirtschaften. Diese außergewöhnliche Kontinuität im Besitz hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Schloss Hovestadt in einem bemerkenswert guten Erhaltungszustand geblieben ist. Als historischer Mittelpunkt des Ortes und eingebettet in eine reizvolle Kulturlandschaft steht das Wasserschloss Hovestadt für die Verbindung von adeliger Wohnkultur, Gartenkunst und regionaler Geschichte in Südwestfalen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lippetal-Hovestadt, Besichtigung: Nur die Gartenanlage ist zugänglich. Info: Gemeinde Lippetal, Tel. +49(0)2923-980-223
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Wasserschloss Assen
Lippetal, Wasserschloss Haus Assen - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Wasserschloss Haus Assen in Lippetal blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück, die bis in das frühe Mittelalter reicht. Bereits im Jahr 1023 wird der Ort erstmals erwähnt, als Kaiser Heinrich II. ihn dem Bischof von Paderborn übertrug und damit früh in kirchliche Herrschaftsstrukturen einband. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer, bis es im Jahr 1396 an Röttger von Ketteler verkauft wurde. Die Familie von Ketteler prägte Haus Assen über Generationen hinweg nachhaltig und bestimmte maßgeblich seine bauliche und wirtschaftliche Entwicklung. Die heutige Schlossanlage entstand im Jahr 1564 unter der Leitung des Baumeisters Laurenz von Brachum und präsentiert sich als repräsentativer Renaissancebau, der auf älteren Vorgängeranlagen aus dem 14. und 15. Jahrhundert aufbaut. Ein markantes Element der Anlage ist der Nord-Ost-Turm, der im Jahr 1910 errichtet wurde, nachdem der ursprüngliche Turm zehn Jahre zuvor eingestürzt war. Seit 1997 wird das Wasserschloss von der katholischen Ordensgemeinschaft der Diener Jesu und Mariens genutzt, die hier ein Noviziat sowie ein geistliches Zentrum betreibt. In dieser Funktion dient Haus Assen heute als Ort der Stille, des Gebets und der Einkehr und bietet Raum für Exerzitien, Einkehrtage und verschiedene geistliche Veranstaltungen. Umgeben von einem weitläufigen Schlosspark fügt sich das Anwesen harmonisch in die Landschaft ein und bewahrt bis heute seinen Charakter als historischer Rückzugsort mit spiritueller Prägung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lippetal, Besichtigung: nur außen, Info: Tel. +49(0)2527-919990
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Lippstadt, Schloss Overhagen
Lippstadt, Wasserschloss Overhagen* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Wasserschloss Overhagen bei Lippstadt wurde im Jahr 1619 in seiner heutigen Form errichtet und erhebt sich eindrucksvoll auf zwei Inseln, wodurch der ursprüngliche Charakter einer wehrhaften Wasseranlage bis heute spürbar bleibt. Seine geschichtlichen Wurzeln reichen jedoch deutlich weiter zurück, denn bereits im Jahr 1203 wird Overhagen erstmals urkundlich erwähnt, wobei die Herren von Overhagen als frühe Besitzer und vermutlich auch als Bauherren gelten. Der Bau des frühen 17. Jahrhunderts stellt ein bemerkenswertes Beispiel für die Architektur dieser Zeit dar und verbindet repräsentative Wohnfunktionen mit den Elementen einer befestigten Anlage. Besonders charakteristisch sind die maskenhaften Gesichter und Tierköpfe an der Fassade, die dem Schloss eine außergewöhnliche und unverwechselbare Erscheinung verleihen. Im Jahr 1720 wurden die Gebäude der Vorburg im barocken Stil neu errichtet und ergänzten die Anlage um zeittypische architektonische Akzente. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte ein weiterer Umbau, bei dem das Innere modernisiert und der Renaissancegiebel in seiner heutigen Form gestaltet wurde. Bis zum Jahr 1945 war das Schloss Wohnsitz der Familie von Schorlemer, die das Anwesen über Generationen hinweg prägte. Im Jahr 1962 wurde die Anlage für 99 Jahre an einen Schulverein verpachtet und erhielt damit eine neue Nutzung. Seitdem beherbergt das Wasserschloss Overhagen ein privates Gymnasium und verbindet auf besondere Weise historische Bausubstanz mit zeitgemäßer Bildungsarbeit. Die lange Entwicklung vom mittelalterlichen Adelssitz zum modernen Schulstandort macht das Wasserschloss Overhagen zu einem eindrucksvollen Zeugnis regionaler Geschichte und lebendiger Baukultur in Südwestfalen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lippstadt-Overhagen, Besichtigung: nicht möglich, Einsicht von der Vorburg, Info: Tel. +49(0)2941-10566
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Lippstadt, Schloss Schwarzenraben
Lippstadt, Wasserschloss Schwarzenraben* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das barocke Wasserschloss Schwarzenraben liegt im heutigen Lippstädter Stadtteil Bökenförde und wurde in den Jahren 1765 bis 1768 als repräsentativer Adelssitz errichtet. Die künstlerische Ausstattung des Schlosses ist von besonderer Qualität, denn die reichhaltigen Stuckaturen stammen von den Gebrüdern Metz, während die prachtvollen Deckengemälde von dem Freskomaler Joseph Gregor Winck geschaffen wurden und den Innenräumen eine außergewöhnliche Ausdruckskraft verleihen. Die Orangerie im Schlosspark wurde im Jahr 1774 vollendet, während sich die Arbeiten an der Schlosskapelle noch bis 1777 hinzogen, auch hier mit Stuckarbeiten der Brüder Metz, die den hohen gestalterischen Anspruch der gesamten Anlage unterstreichen. Ein schwerer Einschnitt in der Geschichte des Schlosses erfolgte am 23. April 1935, als ein verheerender Großbrand große Teile der Anlage zerstörte. Mit erheblichem finanziellem Aufwand wurde in der Folge der Wiederaufbau in Angriff genommen, um das bedeutende Bauwerk zu erhalten. Im Jahr 1963 gelangte das Gut in den Besitz von Franz Anton von Ketteler, bevor Schloss, Vorgebäude und Parkanlage 1998 von Otto Drosihn erworben wurden. In den darauffolgenden Jahren fanden umfassende Restaurierungs- und Renovierungsmaßnahmen statt, die dem Schloss seine barocke Eleganz und bauliche Geschlossenheit zurückgaben. Heute präsentiert sich Wasserschloss Schwarzenraben als herausragendes Beispiel westfälischer Barockarchitektur und zählt aufgrund seiner Architektur, Ausstattung und Parkanlage zu den schönsten Wasserschlössern Westfalens. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lippstadt-Bökenförde, Besichtigung: nicht möglich, Einblick vom Tor, Info: Stadtinformation im Rathaus, Tel. +49(0)2941-58515
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Lippstadt, Schloss Hellinghausen
Lippstadt, Schloss Hellinghausen - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Hellinghausen im heutigen Lippstädter Stadtteil Hellinghausen blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, die bis ins 12. Jahrhundert reicht, als das Anwesen erstmals urkundlich erwähnt wurde. Ursprünglich als Lehen des Kölner Erzbistums errichtet, entwickelte sich der Ort zu einem bedeutenden Herrensitz der Familie von Schorlemer, die das Anwesen über Generationen hinweg prägte. Einen schweren Einschnitt erlebte die Burg Hellinghausen im Jahr 1445, als sie während der Soester Fehde zerstört wurde und zunächst nicht wieder aufgebaut werden durfte, wodurch der Standort seine ursprüngliche Funktion verlor. Erst in der Barockzeit entstand an gleicher Stelle ein zweiflügliges Herrenhaus, das den repräsentativen Anspruch eines adeligen Landsitzes erneut aufnahm. Dieses Bauwerk bestand bis zum Jahr 1848, als es infolge eines Brandes abgetragen werden musste und damit endgültig aus dem Ortsbild verschwand. Als einziges erhaltenes Gebäude dieser Phase ist das Torhaus aus dem Jahr 1707 überliefert, das bis heute an die barocke Ausgestaltung der Anlage erinnert. Darüber hinaus ist das ursprüngliche Inselrechteck mit dem umgebenden Gräftensystem erhalten geblieben und vermittelt noch immer einen anschaulichen Eindruck von der einstigen Größe und Struktur des Schlosses. Trotz des Verlustes des Herrenhauses bewahrt Schloss Hellinghausen damit seinen historischen Stellenwert und bleibt ein wichtiger Erinnerungsort an die adelige und regionale Geschichte im Raum Lippstadt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lippstadt-Hellinghausen, Zum Junkernplatz, Besichtigung: Einsicht von der Straße, privat, Info: Stadtinformation im Rathaus, Tel. +49(0)2941-58515
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Lippstadt, Schloss Herringhausen
Lippstadt, Schloss Herringhausen - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Herringhausen bei Lippstadt wurde zwischen 1720 und 1730 errichtet und präsentiert sich als eindrucksvolles Beispiel barocker Schlossarchitektur mit klarer, repräsentativer Formensprache. Besonders prägend für das Erscheinungsbild sind das elegante Mansarddach sowie die großzügige, doppelläufige Freitreppe, die dem Herrenhaus einen herrschaftlichen Zugang verleihen. Die barocke Gestaltung zeigt sich zudem in den übergiebelten Mittelrisaliten und setzt sich im Inneren mit wertvollen Stuckdecken fort, die den Räumen eine feine, festliche Atmosphäre geben. Eine historische Bibliothek ergänzt das standesgemäße Ambiente und verweist auf Bildung und Repräsentationsanspruch der Bauherren. Umgeben wird das Herrenhaus von symmetrisch angeordneten Nebengebäuden, die das architektonische Gesamtbild harmonisch abrunden. Im Süden der Anlage sind zwei Pavillons vorgelagert, die die barocke Achsialität betonen, während ein Torhaus den Zugang zum Schlossgelände markiert. Bis heute befindet sich Schloss Herringhausen im Besitz der Freiherren von Schorlemer und wird sowohl bewohnt als auch landwirtschaftlich genutzt. Zum Anwesen gehören rund 350 Hektar Land, die den wirtschaftlichen Charakter des Gutes unterstreichen. Eine teilweise erhaltene Gräfte umschließt das Schlossareal und erinnert an die typische Wasserführung barocker Schlossanlagen in der Region. In der Verbindung von repräsentativer Architektur, historischer Kontinuität und aktiver Nutzung verkörpert Schloss Herringhausen auf eindrucksvolle Weise die adelige Gutskultur Südwestfalens. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lippstadt-Herringhausen, Besichtigung: nicht möglich, Einsicht von der Straße, Info: Stadtinformation im Rathaus, Tel. +49(0)2941-58515
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Lüdenscheid, Schloss Neuenhof
Lüdenscheid, Schloss Neuenhof* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Neuenhof in Lüdenscheid wird erstmals im Jahr 1326 urkundlich erwähnt, als Ritter Rotger van dem Nyenhofe als Zeuge bei einer Güterübertragung an das Hohe Hospital in Soest auftrat und damit die frühe Existenz des Adelssitzes belegte. Seine heutige Gestalt erhielt die Anlage jedoch maßgeblich im ausgehenden 17. Jahrhundert, was durch die Jahreszahl 1695 auf der Wetterfahne des Haupthauses dokumentiert wird, die den Abschluss umfassender Erneuerungsarbeiten unter Steffen von Neuenhoff markiert. In dieser Zeit entstand das zweigeschossige Wohnhaus, das bis heute den baulichen Mittelpunkt der Schlossanlage bildet und den Übergang von einer älteren Befestigung zu einem repräsentativen Herrensitz verdeutlicht. Das historische Herrenhaus ist von einem Wassergraben umgeben, der der Anlage eine geschlossene, malerische Wirkung verleiht und an die ursprüngliche Funktion als Wasserburg erinnert. Die Vorburg wird von zwei mächtigen Ecktürmen mit geschweiften Hauben geprägt, die einen zentralen Risalit mit Wappengiebel einrahmen und dem Ensemble einen besonders eindrucksvollen Charakter verleihen. Ein aufwendig gestaltetes Rokokogitter schließt den von Wirtschaftsgebäuden umgebenen Hof ab und bildet einen wirkungsvollen architektonischen Abschluss. In seiner ausgewogenen Verbindung von Wehrarchitektur, barocker Repräsentation und kunstvoller Detailgestaltung steht Schloss Neuenhof als bedeutendes Beispiel adeliger Baukultur im Raum Lüdenscheid und bewahrt bis heute seinen besonderen historischen und gestalterischen Reiz. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lüdenscheid-Neuenhof, Neuenhofer Str. Das Wasserschloss liegt südlich von Lüdenscheid im Elspetal. Von der B 229 geht zwischen Brügge und Lüdenscheid eine beschilderte Straße nach Neuenhof ab. Besichtigung: Nur Außenbesichtigung, Info: Tel. 02351-41094
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Marsberg, Schloss Padberg
Marsberg, Schloss Padberg - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Padberg im gleichnamigen Ortsteil der Stadt Marsberg blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung des Ortes Padberg verbunden ist. Bereits um das Jahr 1030 wird die Ortschaft erstmals urkundlich erwähnt, als die Grafen von Padberg hier eine Burg errichteten und damit den Grundstein für einen wichtigen Herrschaftssitz legten. Aufgrund der strategischen Lage war der Ort im Mittelalter immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt und wurde mehrfach zerstört, was sich auch auf die Bausubstanz der Burganlagen auswirkte. Die ursprüngliche Burg sowie eine zweite Festung, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts gegenüber der älteren Anlage errichtet worden war, wurden gegen Ende des 16. Jahrhunderts aufgegeben und verfielen allmählich. An den Standorten dieser beiden Burgen entstanden später ein sogenanntes Oberhaus und ein Unterhaus, die zunächst getrennte Adelssitze bildeten. Im Jahr 1801 wurden diese beiden Anlagen schließlich zu dem heutigen Schloss Padberg vereinigt, womit eine neue Phase der Nutzung und baulichen Zusammenführung begann. Die heute sichtbaren Strukturen des Schlosses gehen überwiegend auf das 17. und 18. Jahrhundert zurück, eine Zeit, in der die Familie von Stockhausen das Anwesen besaß und durch Umbauten sowie Erneuerungen nachhaltig prägte. In seiner heutigen Gestalt vereint Schloss Padberg unterschiedliche historische Bauphasen und spiegelt damit eindrucksvoll die wechselvolle Geschichte von Herrschaft, Zerstörung und Wiederaufbau im südwestfälischen Raum wider. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Marsberg-Padberg, Besichtigung: Privatbesitz, keine Besichtigung möglich, Info: Stadtmarketing Marsberg, Tel. 02992-3388
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Marsberg, Schloss Canstein
Marsberg, Burg Canstein - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Burg Canstein bei Marsberg wurde um das Jahr 1342 im Auftrag des Kölner Erzbischofs als Grenzburg errichtet und trug ursprünglich den Namen Kantstein, was als „dicker Stein“ gedeutet wird. Die strategisch bedeutende Anlage sollte die Grenze zum benachbarten Waldeck sichern und erfüllte über lange Zeit eine wichtige militärische Funktion. Errichtet auf einem steilen Kalkfelsen, beherrscht die Burganlage eindrucksvoll das umliegende Gelände und verdeutlicht ihre ursprüngliche Rolle als wehrhafte Festung. Heute gliedert sich Burg Canstein in ein oberes und ein unteres Schloss, die überwiegend im klassizistischen Stil gestaltet sind, während einzelne erhaltene Elemente wie die gotische Toreinfahrt und der markante Rundturm noch deutlich auf die mittelalterliche Herkunft der Anlage verweisen. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr Burg Canstein zahlreiche Erweiterungen und Umbauten, die den Wandel von einer reinen Wehrburg zu einem repräsentativen Schlossensemble nachvollziehbar machen. Das obere Schloss wurde im Jahr 1853 unter Einbeziehung älterer Bauteile einheitlich umgestaltet und präsentiert sich als verputzter, zweieinhalbstöckiger Bruchsteinbau mit Walmdach. Das untere Schloss diente ursprünglich vor dem Jahr 1600 als Wirtschaftsgebäude und wurde später erweitert sowie aufgestockt, um neuen Nutzungsanforderungen gerecht zu werden. In der Verbindung von mittelalterlicher Wehrarchitektur und späterer klassizistischer Schlossgestaltung spiegelt Burg Canstein die vielschichtige Baugeschichte des Ortes wider und stellt ein eindrucksvolles Zeugnis regionaler Grenz- und Herrschaftsgeschichte in Südwestfalen dar. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Marsberg-Canstein, Besichtigung: nach Absprache, Info: Tel. 02993-599
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Meinerzhagen, Schloss Badinghagen
Meinerzhagen, Schloss Badinghagen - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Badinghagen bei Meinerzhagen blickt auf eine über tausendjährige, schriftlich belegte Geschichte zurück und zählt damit zu den besonders traditionsreichen Adelssitzen der Region. Von den ursprünglich umfangreichen Gebäuden ist heute nur noch das kleine Wasserschlösschen erhalten geblieben, das jedoch den historischen Charakter der Anlage weiterhin eindrucksvoll vermittelt. Die von der Agger gespeisten Gräben und Teiche umgeben das Schloss und verleihen ihm eine ausgesprochen romantische und landschaftlich reizvolle Wirkung. Erstmals urkundlich erwähnt wird Badinghagen im Jahr 1080, wobei die Siedlung im 11. Jahrhundert unter den Namen Baddenhagon oder Baddenhagen bekannt war. Ein Rittergeschlecht von Badinghagen wird im Jahr 1363 genannt, was die frühadlige Prägung des Ortes belegt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts befand sich das Anwesen in einem stark verfallenen Zustand und wurde 1897 an den Kaufmann Heinrich Dresler aus Kreuztal im Siegerland verkauft. Mit diesem Eigentümerwechsel begann eine neue Phase in der Geschichte der Anlage, denn bereits 1902 konnte eine dringend notwendige Restaurierung durchgeführt werden, durch die das Wasserschlösschen vor weiterem Verfall bewahrt wurde. Schloss Badinghagen steht damit beispielhaft für den Erhalt historischer Bausubstanz durch privates Engagement und bewahrt bis heute die Erinnerung an eine jahrhundertelange Geschichte adeligen Lebens und regionaler Entwicklung. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Märkischen Sauerland
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Tourismusinfos/Büro: Südlich vom Stadtzentrum, Richtung Gummersbach, Besichtigung: Privatbesitz, nur von außerhalb des Zaunes zu sehen, Info: Band 1 + 2, die 1000-jährige Geschichte des Schlosses Badinghagen von Charlotte Dresler-Brumme
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Meschede, Schloss Lear
Meschede, Schloss Laer* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Laer westlich von Meschede ist ein historisches Wasserschloss, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht und eng mit der Entwicklung der Region verbunden ist. Erstmals urkundlich erwähnt wird das Anwesen im Jahr 1268, als die Stiftskellnerin des Mescheder Stifts Güter in Laer erwarb und damit den frühen wirtschaftlichen und kirchlichen Bezug des Ortes dokumentierte. In den folgenden Jahrhunderten wechselte Schloss Laer mehrfach den Besitzer, was die wechselnden Macht- und Besitzverhältnisse im Sauerland widerspiegelt. Eine prägende Phase begann im Jahr 1602 mit dem Erwerb durch Heinrich von Westphalen, dessen Nachfahren, die Grafen von Westphalen, das Schloss bis heute besitzen und damit eine außergewöhnliche Kontinuität bewahren. Nach 1608 wurde das Schloss umfassend umgebaut, wobei ältere Bauteile und Baumaterialien gezielt wiederverwendet wurden, was die lange Baugeschichte der Anlage noch heute ablesbar macht. Besonders hervorzuheben sind das repräsentative Portal und die charakteristische Haube des Portal-Turms, die im Jahr 1669 hinzugefügt wurden und dem Schloss ein markantes Erscheinungsbild verleihen. Eine weitere Ausbauphase erfolgte 1764, durch die das Anwesen nochmals erweitert und an zeitgemäße Wohn- und Repräsentationsansprüche angepasst wurde. Schloss Laer vereint damit verschiedene Bauphasen und Stilrichtungen und steht als lebendiger Adelssitz für die Verbindung von jahrhundertealter Geschichte, architektonischer Entwicklung und kontinuierlicher Nutzung im südwestfälischen Raum. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Hochsauerland
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Tourismusinfos/Büro: Meschede-Laer, Besichtigung: nur Außenbesichtigung, Privatbesitz, Info: Centralverwaltung, Tel. 0291-9528660
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Meschede, Ruine Eversberg
Meschede, Burgruine Eversberg** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Burgruine Eversberg bei Meschede geht auf eine ehemals bedeutende Wallburg zurück, deren Ursprünge vermutlich bereits in altgermanischer Zeit liegen und damit auf eine sehr frühe strategische Nutzung des markanten Höhenzuges hinweisen. Ihre besondere Bedeutung wurde im Hochmittelalter weiter ausgebaut, als Graf Eberhard von Arnsberg zwischen 1093 und 1124 eine mächtige Festungsanlage mit zwei Ringmauern errichten ließ. Diese Burg diente nicht nur als Jagdschloss, sondern vor allem zur Sicherung der umliegenden Gebiete und zur Abwehr der machtpolitischen Ansprüche des Kölner Erzbischofs. Im Jahr 1242 griff Graf Gottfried III. von Arnsberg die strategische Lage erneut auf und ließ die Burg gezielt befestigen, um seine Herrschaft im Raum Meschede dauerhaft abzusichern. In diesem Zusammenhang verlieh er Eversberg das Stadtrecht nach lippischem Vorbild, wodurch Burg und Stadt gemeinsam ein wirkungsvolles Verteidigungs- und Verwaltungszentrum bildeten. Heute sind von der einst imposanten Anlage noch Reste des Schlossturms, der Graben sowie Teile des Außenwalls erhalten, die die Ausdehnung und Bedeutung der früheren Befestigung gut erkennen lassen. Trotz ihres ruinösen Zustands vermittelt die Burgruine Eversberg eindrucksvoll die Machtstellung der Grafen von Arnsberg und bietet zugleich einen weiten, beeindruckenden Blick über die Landschaft des Sauerlandes, der den Besuch dieses geschichtsträchtigen Ortes besonders reizvoll macht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Eversberg, Schlossberg, Besichtigung: jederzeit, Info: Tel. 0291-2004246
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Netphen, Wasserschloss Hainchen
Netphen, Wasserschloss Hainchen* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Wasserschloss Hainchen bei Netphen ist die einzige erhaltene Höhenwasserburg in Westfalen und nimmt damit eine besondere Stellung innerhalb der regionalen Burgenlandschaft ein. Seine Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, erstmals urkundlich erwähnt wird die Burg im Jahr 1290. Aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage spielte sie eine bedeutende Rolle in den territorialen Auseinandersetzungen der Region, insbesondere während der Dernbacher Fehde, als sie im Jahr 1313 von den Grafen von Nassau zur Sicherung ihrer Herrschaft genutzt wurde. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg mehrfach den Besitzer und wurde wiederholt aus- und umgebaut, wobei sich ihr Charakter vom wehrhaften Adelssitz hin zu einer stärker repräsentativen Anlage wandelte. Nach längeren Phasen des Verfalls begann in den 1970er Jahren eine neue Epoche, als das Wasserschloss in die Trägerschaft des Siegerländer Burgenvereins überging. Mit großem Engagement wurden umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung und zum Wiederaufbau der historischen Anlage durchgeführt. Die Wiederaufbauarbeiten begannen offiziell am 21. Februar 1976 mit der Grundsteinlegung und konnten bereits im folgenden Jahr abgeschlossen werden. Am 15. Januar 1977 wurde das Wasserschloss Hainchen in einem feierlichen Akt seiner heutigen Nutzung übergeben. Seitdem steht die Burg als eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Wehrarchitektur, regionaler Geschichte und bürgerschaftlichen Engagements für den Erhalt historischer Bauwerke im Siegerland. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes in Siegerland und Wittgenstein
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Tourismusinfos/Büro: Netphen-Hainchen, Besichtigung: Außenbesichtigung jederzeit, Info: Tel. 02737-986230
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen -
Olsberg, Schloss Bruchhausen* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Bruchhausen bei Olsberg ist ein romantisches Wasserschloss, das malerisch am Fuße der markanten Bruchhauser Steine im Hochsauerland liegt und auf eine Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückblickt. Die Lage inmitten einer eindrucksvollen Naturlandschaft verleiht dem Anwesen bis heute einen besonderen Reiz und unterstreicht seinen historischen Charakter. Schloss, Meierei und Rentei befinden sich im Besitz der Eigentümerfamilie und werden weiterhin als Betriebsgebäude sowie zu Wohnzwecken genutzt, wodurch die Anlage ein lebendiger Bestandteil des ländlichen Raumes geblieben ist. Von besonderem kulturhistorischem Wert ist das Archiv in der Rentei, in dem Urkunden und Schriftstücke der Familie aufbewahrt werden, die teilweise bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und die lange Kontinuität des Gutes dokumentieren. Die Meierei beherbergt neben einem Pferdestall auch ein kleines Kutschenmuseum, das nach Vereinbarung besichtigt werden kann und anschaulich Einblicke in frühere Formen des Reisens und der landwirtschaftlichen Nutzung bietet. Zwischen dem Gutshof und dem Informationszentrum der Bruchhauser Steine erstreckt sich ein frei zugänglicher Park mit gestalteten Landschaftselementen und einer Lourdesgrotte, der zu ruhigen Spaziergängen und zum Verweilen einlädt. Die benachbarten Bruchhauser Steine zählen zu den eindrucksvollsten Felsformationen des Sauerlandes und sind als Nationales Naturmonument zugleich ein bedeutendes Natur- und Vogelschutzgebiet. Das Informationszentrum ergänzt den Besuch mit Ausstellungen zur Natur- und Kulturgeschichte sowie einem gastronomischen Angebot und macht Schloss Bruchhausen zu einem Ort, an dem sich Geschichte, Landschaft und Erholung auf harmonische Weise verbinden. (c)WV
Weitere Informationen und Bilder finden Sie im Reiseführer Sehenswertes im Hochsauerland
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Tourismusinfos/Büro: Olsberg, Bruchhausen an den Steinen, Besichtigungen nur im Rahmen von angebotenen und vereinbarten Führungen und innerhalb der Programme wie z.B. 'Bruchhauser Landpartie', Info: Freiherr von Fürstenberg-Gaugreben‘sche Verwaltung, Tel. 02962-97670
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Olsberg, Schloss Wildenberg
Olsberg, Schloss Wildenberg* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Wildenberg im Olsberger Ortsteil Brunskappel geht in seiner Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurück und wurde im Jahr 1272 von Hänslinus Ebran von Lauterbach errichtet. Ab 1295 diente die Anlage als Vogtei und Rittersitz und nahm damit eine wichtige Funktion innerhalb der regionalen Herrschaftsstruktur ein. Der Name Wildenberg verweist vermutlich auf eine ältere Burg gleichen Namens, die bereits um 1148 bestand und in den Jahren 1203/04 durch einen Brand zerstört wurde. Die Geschichte des Schlosses ist von wiederholten Zerstörungen und tiefgreifenden Einschnitten geprägt, die sein heutiges Erscheinungsbild entscheidend beeinflusst haben. Im Jahr 1749 brannte Schloss Wildenberg vollständig nieder, womit ein bedeutender Teil der historischen Bausubstanz verloren ging. Eine neue Phase begann 1817 mit dem Erwerb durch den Historiker Johann Suibert Seibertz, der das Anwesen jedoch aufgrund seines schlechten baulichen Zustands nicht erhalten konnte, sodass der alte Burgturm und ein Burghaus bereits 1820 abgerissen wurden. Ein weiterer schwerer Rückschlag folgte im Jahr 1907, als ein Brand auch das Herrenhaus zerstörte. Im Jahr 1917 gelangte das Anwesen in den Besitz der Familie Schäfer-Wildenberg, bevor es schließlich 1984 an den Ruhrtalsperrenverein verkauft wurde. Schloss Wildenberg steht damit exemplarisch für den Wandel und den Verlust historischer Adelssitze, deren Geschichte heute vor allem durch schriftliche Überlieferungen und die Erinnerung an ihre einstige Bedeutung im südwestfälischen Raum fortlebt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Olsberg-Brunskappel, In der Vechte, Besichtigung: privat, nur Außenbesichtigung, Info: Olsberg Touristik, Tel. 02962-97370
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Olsberg, Schloss Antfeld
Olsberg, Schloss Antfeld - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Antfeld bei Olsberg gehört neben der aus Bruchstein errichteten Ortskirche zu den markantesten historischen Bauwerken der Ortschaft Antfeld. Das Schloss wurde im Jahr 1716 als repräsentatives Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes erbaut und prägt mit seiner sonnengelben Fassade bis heute das Orts- und Landschaftsbild. Obwohl sich das Anwesen in Privatbesitz befindet und nicht öffentlich besichtigt werden kann, ist seine architektonische Wirkung bereits von außen gut erfahrbar. Die Geschichte des Standortes reicht deutlich weiter zurück, denn bereits im 13. Jahrhundert befand sich an gleicher Stelle ein Gutshof, der die wirtschaftliche Grundlage des Rittergutes bildete. Dieser ältere Bau wurde im Jahr 1705 abgetragen, um Raum für den Neubau des barocken Herrenhauses zu schaffen. Im 19. Jahrhundert ergänzte man die Anlage um mehrere landwirtschaftliche Nebengebäude, die das Schloss funktional erweiterten und das historische Ensemble abrundeten. Schloss Antfeld steht damit exemplarisch für den Wandel vom mittelalterlichen Gutshof zum repräsentativen Adelssitz der frühen Neuzeit und bewahrt bis heute die Erinnerung an die lange landwirtschaftliche und adelige Tradition des Ortes. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Olsberg-Antfeld, Stadtzentrum, Besichtigungen: nicht möglich, privat, Info: Olsberg Touristik, Tel. 02962-97370
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Olsberg, Schloss Gevelinghausen
Olsberg, Schloss Gevelinghausen* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Gevelinghausen im gleichnamigen Ortsteil von Olsberg blickt auf eine lange Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung des Ortes verbunden ist, der erstmals im Jahr 1277 urkundlich erwähnt wurde. Ursprünglich als mittelalterliche Rittergutanlage errichtet, prägte das Anwesen über Jahrhunderte hinweg die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen der Umgebung. Lange Zeit befand sich Schloss Gevelinghausen im Besitz der Familie von Wendt, die das Gut maßgeblich gestaltete und weiterentwickelte. Im 20. Jahrhundert begann eine neue Nutzungsphase, als die Anlage im Jahr 1973 zu einem Hotel umgebaut wurde und damit erstmals gezielt dem Fremdenverkehr diente. Nach dem Verkauf an neue Eigentümer erfolgte 1986 eine umfassende Renovierung, bei der historische Substanz bewahrt und zugleich moderne Anforderungen berücksichtigt wurden. Seit 1996 wird das Schloss als Landhotel betrieben und hat sich als beliebter Ort für Erholung, Seminare und unterschiedliche Veranstaltungen etabliert. Neben dem Haupthaus gehören auch mehrere Nebengebäude zur Anlage, die im 19. Jahrhundert ergänzt wurden und das Ensemble harmonisch abrunden. In seiner heutigen Nutzung verbindet Schloss Gevelinghausen historische Architektur mit zeitgemäßer Gastlichkeit und steht beispielhaft für die erfolgreiche Weiterentwicklung eines ehemaligen Adelssitzes zu einem lebendigen Bestandteil des regionalen Tourismus. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Olsberg-Gevelinghausen, Kreisstr. 2, Besichtigung: Öffnungszeiten, Info: Tel. 02904-8030
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Olsberg, Schloss Schellenstein
Olsberg, Schloss Schellenstein - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Schellenstein bei Olsberg blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück, deren Anfänge bis ins hohe Mittelalter reichen. Vermutlich wurde an diesem Standort bereits im Jahr 1183 unter Gerardus de Bigge eine erste Burganlage errichtet, die den Grundstein für die spätere Entwicklung des Ortes legte. Das ursprüngliche Bauwerk ist heute zwar nicht mehr erhalten, doch historische Überlieferungen und noch vorhandene Strukturen zeugen von der jahrhundertelangen Bedeutung des Areals. Im Laufe der Zeit wechselte Schloss Schellenstein mehrfach den Besitzer und spiegelte damit die politischen und territorialen Veränderungen der Region wider. Schließlich gelangte das Anwesen zunächst an das Herzogtum Hessen-Darmstadt und nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 an Preußen, womit es Teil einer neuen staatlichen Ordnung wurde. Eine grundlegende Zäsur in der Nutzungsgeschichte erfolgte im Jahr 1904 mit der Gründung der Josefs-Gesellschaft auf dem Schlossgelände, einer katholischen Einrichtung, die sich der Betreuung und Förderung von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen widmete und dem Ort eine soziale Prägung verlieh. In der Gegenwart hat Schloss Schellenstein erneut eine moderne Funktion übernommen und beherbergt heute eine überregional bekannte Privatzahnklinik. Das Schlossensemble mit seinen zugehörigen Gebäuden, darunter das liebevoll gestaltete Torhaus, schafft dabei ein stimmungsvolles Ambiente, in dem sich historische Substanz und zeitgemäße Nutzung harmonisch verbinden. Schloss Schellenstein steht damit exemplarisch für den Wandel eines mittelalterlichen Herrschaftssitzes zu einem Ort moderner Dienstleistungen innerhalb einer traditionsreichen Kulturlandschaft. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Olsberg, Am Schellenstein 1, Besichtigungen: Außenbesichtigung, privat, Info: Fam. Metten, Tel. 02962-802313
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Plettenberg, Schloss Brüninghausen
Plettenberg, Schloss Brüninghausen - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Brüninghausen bei Plettenberg, an der Straße nach Werdohl gelegen, blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die eng mit der regionalen Adelsgeschichte verbunden ist. Ursprünglich als Lehen des Erzbischofs von Köln errichtet, diente das Anwesen über Jahrhunderte hinweg als Stammsitz der Familie von Ohle und bildete damit einen wichtigen Mittelpunkt adeliger Herrschaft in der Umgebung. Der älteste Teil der Anlage ist das sogenannte Turmhaus, das bereits im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird und den baulichen Kern des Schlosses bildete. Von diesem Ausgangspunkt aus wurde das Anwesen im Laufe der Zeit mehrfach erweitert und umgebaut, wobei sich die verschiedenen Bauphasen noch heute in der Struktur des Gebäudes widerspiegeln. Im frühen 19. Jahrhundert wurde der Teich trockengelegt, der das Schloss ursprünglich umgab und seinen Charakter als Wasseranlage unterstrich. Aus dieser Zeit stammt auch der Bericht eines Besuchers, der von mehr als vierzig, teils prachtvoll ausgestatteten Räumen und Gemächern im Inneren des Schlosses sprach und damit den einstigen Glanz des Anwesens eindrucksvoll beschreibt. Heute wird Schloss Brüninghausen als Wohnhaus genutzt und ist daher nicht öffentlich zugänglich. Seine historische Bedeutung wird jedoch durch den Denkmalschutz gewürdigt, denn seit dem 28. Juni 1988 ist das Schloss als schützenswertes Baudenkmal bei der Stadt Plettenberg eingetragen und bewahrt so seine Stellung als wichtiges Zeugnis regionaler Bau- und Adelsgeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Verbindungsstraße Plettenberg - Werdohl im Lennetal, Besichtigung: Nur Außenbesichtigung, Info: Tel. 02391-50965, Gemeindebüro
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Plettenberg, Ruine Schwarzenburg
Plettenberg, Burgruine Schwarzenberg* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Burgruine Schwarzenberg ist ein markantes Wahrzeichen der Stadt Plettenberg und erinnert an die einstige Machtstellung der Grafen von der Mark in dieser Region. Vor etwa 700 Jahren begann der Bau der Wehranlage, die als steinerne Manifestation landesherrlicher Autorität errichtet wurde und die Umgebung weithin sichtbar beherrschte. Während der Regierungszeit von Graf Engelbert III. von der Mark zwischen 1347 und 1391 erlebte die Burg eine bedeutende Ausbauphase, als sie im Jahr 1353 erweitert wurde und sich zeitweise zu einem bevorzugten Aufenthaltsort des Landesherrn entwickelte. Mit dem Übergang der Burg in den Besitz der Familie von Plettenberg im Jahr 1661 verlor die Anlage zunehmend an Bedeutung und verfiel allmählich, da keine umfassenden Erhaltungsmaßnahmen mehr durchgeführt wurden. Einen endgültigen Einschnitt brachte das Jahr 1864, als ein verheerender Brand die Burg vollständig zerstörte und nur noch Reste der einst mächtigen Anlage zurückließ. Erhalten geblieben sind heute unter anderem das Backhaus, die Grundmauern des Drostenhauses, ein runder Aufstieg, Fragmente des Bergfrieds sowie ein beeindruckender, rund 26 Meter tiefer Brunnen. Diese Überreste lassen die Ausdehnung und Bedeutung der ehemaligen Burganlage noch erahnen und machen die Burgruine Schwarzenberg zu einem wichtigen historischen Erinnerungsort, der die mittelalterliche Geschichte Plettenbergs anschaulich vor Augen führt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Plettenberg-Schwarzenberg, Besichtigung: Jeden 2. So. im Sep. findet hier der Tag des offenen Denkmals mit fachkundigen Führungen durch die Burgruine Schwarzenberg statt. Die aktuellen Termine der Führungen, die sich sowohl an Erwachsene, aber auch an Kinder und Jugendliche wenden, sind jedes Jahr einige Wochen vorher den aktuellen Veranstaltungshinweisen des Heimatkreises zu entnehmen, Info: Tel. 02391-939 845, Frau Wittkopp-Beine
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Pletteberg, Schloss Grimminghausen
Plettenberg, Haus Grimminghausen - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Grimminghausen bei Plettenberg, ursprünglich unter dem Namen Loerhof bekannt, zählt zu den historischen Adelssitzen an der Lenne und wird erstmals im Jahr 1406 in einer Verkaufsurkunde erwähnt. Das Anwesen entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte von einem landwirtschaftlich geprägten Hof zu einem repräsentativen Gutssitz, dessen bauliche Geschichte noch heute gut nachvollziehbar ist. An der Westfassade des heutigen Herrenhauses befindet sich ein Maueranker mit der Jahreszahl 1675, der auf einen südöstlichen Erweiterungstrakt hinweist und eine wichtige Bauphase dokumentiert. Eine weitere Erneuerung erfolgte um 1800, was durch einen Inschriftstein am klassizistischen Portal belegt ist und den Wandel des Hauses hin zu zeitgemäßen Wohn- und Repräsentationsansprüchen widerspiegelt. Ursprünglich war das Anwesen von einer Wasseranlage umgeben, was auf eine Zugbrücke als früheren Zugang schließen lässt und den Charakter eines befestigten Adelssitzes unterstreicht. In den Jahren 1980 und 1981 wurde das Innere des Hauses umfassend renoviert, wobei die historische Substanz erhalten und an moderne Wohnbedürfnisse angepasst wurde. Heute besteht die Siedlung Grimminghausen aus dem Herrenhaus, mehreren zugehörigen Wirtschaftsgebäuden sowie einem Forsthaus und vermittelt in ihrer Gesamtheit ein anschauliches Bild historischer Gutsherrschaft im Lennetal. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Plettenberg-Grimminghausen, Besichtigung: Nur Außenbesichtigung, Info: Tel. 02391-50965, Gemeindebüro
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Rüthen, Schloss Körtlinghausen
Rüthen, Schloss Körtlinghausen** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Körtlinghausen bei Rüthen ist ein eindrucksvolles barockes Wasserschloss, dessen Geschichte bis ins späte Mittelalter zurückreicht. Bereits im Jahr 1398 wird an dieser Stelle eine Burg erwähnt, auf deren Grundmauern sich die spätere Schlossanlage entwickelte. Eine entscheidende Phase begann im Jahr 1645, als Franz Otto Freiherr von und zu Weichs das Gut erwarb und damit die Grundlage für den barocken Neubau schuf. Um 1714 ließ er das heutige Schloss nach Plänen des Hildesheimer Baumeisters Justus von Wehmer errichten, wodurch eine repräsentative Anlage entstand, die den architektonischen Anspruch und den gesellschaftlichen Rang ihrer Bauherren eindrucksvoll widerspiegelt. Seit dieser Zeit befindet sich Schloss Körtlinghausen im Besitz der Familie von Fürstenberg, was eine außergewöhnliche Kontinuität adeliger Nutzung dokumentiert. Die Schlossanlage besteht aus einem rechteckigen Herrenhaus und zwei freistehenden Flügelbauten, die gemeinsam einen dreiseitig offenen Ehrenhof bilden und dem Ensemble eine klare, ausgewogene Struktur verleihen. Die schlichte, verputzte Fassade wird durch Fensterrahmen aus Sandstein gegliedert und betont den zurückhaltenden, aber eleganten Charakter des Barockbaus. Das Walmdach des Hauptgebäudes wird von vier markanten Schornsteinen durchbrochen und prägt die Silhouette des Schlosses. Umgeben ist die gesamte Anlage von einem Wassergraben, der die malerische Wirkung des Schlosses zusätzlich verstärkt und an seine ursprüngliche Funktion als befestigter Adelssitz erinnert. Ein architektonisches Highlight stellt die doppelläufige Freitreppe dar, die zum Hauptportal hinaufführt und das Baujahr 1721 trägt. Im Inneren zeugen der prächtige Rittersaal und die Schlosskapelle mit ihren reichen Stuckarbeiten und Fresken von der einstigen Wohn- und Repräsentationskultur des Adels. Schloss Körtlinghausen vereint damit mittelalterliche Wurzeln, barocke Architektur und jahrhundertelange Besitzkontinuität zu einem der bedeutendsten Wasserschlösser Südwestfalens. (c)WV
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Schmallenberg, Ruine Rappenstein
Schmallenberg, Ruine Rappenstein* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Ruine Rappenstein bei Schmallenberg, auch unter dem Namen Burg Nordenau bekannt, liegt im nordöstlichen Stadtgebiet auf einem steilen Felsen und geht auf eine Gründung im 13. Jahrhundert zurück. Errichtet wurde die Burg um das Jahr 1260 unter Adolf I., dem Vogt der Grafschaft Arnsberg, und diente den Edelfreien von Grafschaft als wichtiger Verteidigungs- und Verwaltungssitz. Ihre exponierte Lage war bewusst gewählt, da von hier aus eine bedeutende Handelsroute zwischen Köln und Kassel kontrolliert werden konnte, was der Burg eine hohe strategische Bedeutung verlieh. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer und wurde wiederholt beschädigt sowie teilweise erneuert, ohne jedoch dauerhaft ihre frühere Bedeutung zurückzugewinnen. Bereits 1297 musste die Grafschaft Grafschaft die Burg an den Grafen von Waldeck verpfänden, was den Beginn ihres allmählichen Niedergangs markierte. In den folgenden Jahrhunderten verlor Rappenstein zunehmend an militärischer und administrativer Funktion und verfiel Schritt für Schritt. Spätestens im 18. Jahrhundert wurde die Burg endgültig aufgegeben und der natürlichen Zerstörung überlassen. Heute erinnern nur noch wenige Mauerreste an die einstige Höhenburg, die dennoch eindrucksvoll die mittelalterliche Macht- und Verkehrsgeschichte des Sauerlandes widerspiegelt und als stiller Zeuge vergangener Herrschaftsverhältnisse in der Landschaft präsent bleibt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Nordenau, Besichtigung: jederzeit
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Siegen, Oberes Schloss
Siegen, Oberes Schloss*** - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Obere Schloss in Siegen thront auf dem 307 Meter hohen Siegberg und zählt zu den bedeutendsten historischen Bauwerken sowie zu den markantesten Wahrzeichen der Stadt. Eine exakte Datierung der Anfänge ist nicht möglich, doch wird die Burganlage erstmals im Jahr 1259 urkundlich erwähnt. Bereits in der Stadtgründungsurkkunde von 1224 werden Burgmannen genannt, was auf eine noch ältere Befestigung an dieser Stelle schließen lässt. Im Jahr 1343 wurde die bauliche und herrschaftliche Aufteilung der Burg zwischen Köln und Nassau vertraglich geregelt, ein Hinweis auf ihre politische Bedeutung. Einen tiefgreifenden Wandel erfuhr die Anlage 1529, als der große Turm abgetragen und die heutigen Bauten der Kernburg errichtet wurden. Der charakteristische, verschieferte Fachwerkbau stammt aus dem 18. Jahrhundert und prägt bis heute das Erscheinungsbild des Schlosses. Als die nassauische Burg im Jahr 1607 zur Residenz erhoben wurde, verstärkte man die Befestigungen erheblich und errichtete das Torhaus, dem 1683 weitere Verteidigungsanlagen folgten. Mit dem Erwerb des Schlosses durch die Stadt Siegen im Jahr 1888 begann eine neue Phase seiner Nutzung, die 1905 in der Einrichtung des Siegerlandmuseums mündete. Das Museum präsentiert eine umfangreiche Sammlung zur Landes-, Wirtschafts- und Kunstgeschichte des Siegerlandes, darunter archäologische Funde sowie eine bedeutende Porträtsammlung der Häuser Nassau, Oranien und Nassau-Siegen. Einen besonderen Höhepunkt bilden die acht Originalgemälde des in Siegen geborenen Malers Peter Paul Rubens, die dem Museum internationale Bedeutung verleihen. Der Schlosspark wird von den ehemaligen Befestigungstürmen Großer Krebs, Sackturm und Hexenturm begrenzt und vermittelt noch heute den wehrhaften Charakter der Anlage. Sehenswert ist zudem die Marburger Pforte, das einzige erhaltene mittelalterliche Stadttor Siegens. Neben den historischen Ausstellungen können Besucher auch ein rekonstruiertes Schaubergwerk sowie die eindrucksvolle Gotische Halle besichtigen, die zu den atmosphärisch dichtesten Räumen des Schlosses zählt und den Besuch des Oberen Schlosses zu einem umfassenden historischen Erlebnis macht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Siegener Oberstadt, Burgstraße, Besichtigung: Außenbesichtigung jederzeit, Öffnungszeiten erfragen, Info: Tel. 0271-2304113
Dependancen des Siegerlandmuseums: Mineraliensammlung in der ehemaligen Bergschule, Ausstellungsforum (Adolf-Saenger-Stiftung). Die Räume der restaurierten Villa der Gründerzeit zeigen Werke heimischer Künstler und Erinnerungsstücke an die Gebrüder Busch. Es finden wechselnde Ausstellungen statt.
Ort: Siegener Oberstadt, Oranienstraße 9, Besichtigung: Öffnungszeiten erfragen, Info: Tel. 0271-2304113
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Siegen, Unteres Schloss
Siegen, Unteres Schloss* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Untere Schloss in Siegen, ursprünglich als Nassauischer Hof bekannt, bildet einen zentralen Bestandteil der städtischen Geschichte und war bis 1815 die Residenz der evangelischen Linie des Fürstenhauses Nassau-Siegen. An seiner Stelle befand sich seit 1489 ein Franziskanerkloster, dessen Nutzung mit der Reformation endete, als Graf Wilhelm der Reiche sich 1534 dem neuen Glauben anschloss und die Mönche aus dem Konvent vertrieb. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begann die Entwicklung des Areals zu einer fürstlichen Residenz, als zwischen 1668 und 1670 die Fürstengruft sowie der Vorgängerbau des späteren Kurländer Flügels errichtet wurden. Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1695 entstand ab 1698 der bis heute erhaltene, dreiflügelige Schlosskomplex, der dem Unteren Schloss sein heutiges Erscheinungsbild verleiht. Ein markantes bauliches Element ist der Dicke Turm, der 1721 erbaut wurde und die Silhouette der Anlage bis heute prägt. Im Zentrum des Schlosses befindet sich die Fürstengruft mit ihrer gusseisernen Doppeltür aus dem Jahr 1669, die als bedeutendes Zeugnis fürstlicher Begräbniskultur gilt. Die letzte Angehörige des Fürstenhauses Nassau-Siegen wurde hier im Jahr 1781 beigesetzt. Sehenswert sind zudem das Grabmal des Fürsten Johann Moritz, die Alabasterbüste des Fürsten von Eggers sowie ein Holzmodell der Tumba, die eindrucksvoll an die Geschichte und Bedeutung des Fürstenhauses erinnern. In seiner Verbindung aus Residenzarchitektur, religiöser Geschichte und dynastischem Gedächtnis stellt das Untere Schloss ein zentrales kulturhistorisches Bauwerk Siegens dar. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Siegener Oberstadt, Besichtigung: Außenbesichtigung jederzeit, Öffnungszeiten erfragen, Info: Tel. 0271-404-1316
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Sundern, Schloss Melschede
Sundern, Schloss Melschede* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Melschede, auch als Haus Melschede bekannt, ist ein historisches Wasserschloss, das malerisch in einer Talsenke im Ortsteil Hövel von Sundern liegt und zu den bedeutenden Adelssitzen der Region zählt. Erstmals urkundlich erwähnt wird das Anwesen im Jahr 1281, als es als Vogtei der Grafschaft Arnsberg diente und damit eine wichtige administrative Funktion erfüllte. Im Jahr 1364 erhielt Ritter Albrecht von Wrede die Herrschaft über Melschede als Anerkennung für seine Verdienste beim Erwerb der Grafschaft Arnsberg durch den Kurfürsten von Köln, womit der Grundstein für die lange Verbindung der Familie von Wrede mit dem Anwesen gelegt wurde. Das heutige Schloss entstand zwischen 1659 und 1669 unter Ferdinand Freiherr von Wrede zu Melschede und wurde von den Baumeistern Bonitius aus Trier und Nicolas Spantzl aus Meran ausgeführt, was sich in der qualitätsvollen barocken Gestaltung widerspiegelt. Ursprünglich als geschlossene Vierflügelanlage konzipiert, wurde das Schloss im frühen 19. Jahrhundert teilweise abgetragen und präsentiert sich seither als offene Dreiflügelanlage. In dieser Zeit gestaltete man auch das umliegende Tal zu einer englischen Parklandschaft um, die in weiten Teilen bis heute erhalten geblieben ist und den landschaftlichen Reiz der Anlage unterstreicht. Besonders hervorzuheben sind das prächtige barocke Eingangsportal sowie die geschweifte Haube des südlichen Eckturms, die aus den 1920er Jahren stammt und dem Schloss ein markantes architektonisches Detail verleiht. In der Verbindung von adeliger Geschichte, barocker Architektur und harmonischer Einbindung in die Landschaft stellt Schloss Melschede ein eindrucksvolles Zeugnis regionaler Bau- und Kulturgeschichte im Sauerland dar. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Sundern-Melschede, Außenbesichtigung, Privatbesitz, Info: Forstverwaltung Freiherr von Wrede / Baron von Wrede / Herr Gondorf, Tel. 02393-376
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Sundern, Ruine Hachen
Sundern, Ruine Hachen - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Ruine Hachen bei Sundern ist ein markantes Wahrzeichen des Ortes und geht in ihren Ursprüngen auf eine Burganlage um das Jahr 1000 zurück. Zunächst befand sich die Burg im Besitz des Grafen Ezzo, bevor sie im Jahr 1080 an den Erzbischof von Köln überging, der sie als Lehen an verschiedene Adelsgeschlechter vergab. Zu diesen Lehnsträgern zählten unter anderem die Grafen von Dassel und später die Grafen von Arnsberg, wodurch die Burg über Jahrhunderte hinweg Teil wechselnder Herrschaftsverhältnisse war. Mit dem Verkauf der Grafschaft Arnsberg im Jahr 1368 fiel die Burg erneut an das Erzstift Köln zurück und diente in der Folgezeit unterschiedlichen Zwecken, unter anderem als Witwensitz und als Verwaltungsmittelpunkt. Ab dem 15. Jahrhundert nahm die Bedeutung der Burg jedoch zunehmend ab, und sie gelangte nach und nach in den Besitz verschiedener Adelsfamilien, darunter die von Wrede, von Ketteler, von Thülen, von Ledebur und von Fürstenberg. Im Jahr 1839 ging die Burgruine schließlich in den Besitz der Gemeinde Hachen über. Heute liegt die Ruine auf einem weithin sichtbaren Plateau und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Erhalten geblieben sind Teile der Umfassungsmauern, die markante Schildmauer sowie die Fundamente eines Rundturms, die einen anschaulichen Eindruck von der einstigen Größe der Anlage vermitteln. Seit dem Jahr 2019 stehen die Burgruine Hachen und der sie umgebende Berg als ausgewiesenes Naturschutzgebiet unter besonderem Schutz und verbinden auf eindrucksvolle Weise Kulturgeschichte und Naturerlebnis. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hachen, Besichtigung: jederzeit, Info: Sundern Stadtmarketing, Tel. 02933-979590
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Warstein, Kommende Sichtigvor
Warstein, Kommende Sichtigvor* - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Die Kommende Sichtigvor bei Warstein ist ein eindrucksvoller barocker Klosterkomplex, der zwischen 1680 und 1690 unter der Leitung von Franz-Wilhelm von Fürstenberg errichtet wurde und die herausragende Stellung des Deutschen Ritterordens in dieser Region widerspiegelt. Die zugehörige Barockkirche entstand in den Jahren von 1700 bis 1714 und ergänzt die Anlage um einen architektonisch wie geistlich bedeutenden Mittelpunkt. Bereits seit dem Jahr 1266 verfügte der Deutsche Ritterorden über umfangreichen Besitz in Sichtigvor, der im Laufe der Jahrhunderte stetig anwuchs und die Grundlage für die spätere Bedeutung der Kommende bildete. Im 16. Jahrhundert verlegte der Landkomtur von Westfalen seinen Sitz nach Sichtigvor, wodurch die Anlage nach der Marienburg zur zweitmächtigsten Komturei des Ordens aufstieg und eine zentrale Rolle innerhalb der Ordensverwaltung einnahm. Mit der Aufhebung des Deutschen Ordens durch Napoleon im Jahr 1809 endete diese Epoche, und die umfangreichen Güter fielen 1815 an Preußen. In den folgenden Jahrzehnten erlebte die Anlage mehrfach wechselnde Eigentümer und Nutzungen, ohne jedoch ihren historischen Charakter zu verlieren. Seit 1994 wird die Kommende Sichtigvor von der Gemeinschaft der Seligpreisenden bewohnt und mit großem Engagement gepflegt. Diese geistliche Gemeinschaft nutzt die historischen Gebäude behutsam weiter und trägt wesentlich dazu bei, das architektonische und kulturelle Erbe dieses bedeutenden Ordensstandortes in Südwestfalen zu bewahren. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Warstein-Sichtigvor, Ordensritterweg 1, Besichtigung: nach Vereinbarung / vorherige Anmeldung erforderlich, Info: Tel. 02925- 9703-0
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Werl, Haus Lohe
Werl, Haus Lohe - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Haus Lohe in Werl ist ein historischer Adelssitz, der erstmals im Jahr 1281 urkundlich erwähnt wurde und auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurückblickt. Ursprünglich gehörte das Anwesen zum Besitz des Cäcilienklosters in Köln, bevor es an den Ritter Heinrich Wulf von Lüdinghausen übereignet wurde und damit in den weltlichen Adel überging. Im Jahr 1738 gelangte Haus Lohe in den Besitz der Erbsälzerfamilie von Papen, die das Gut über Generationen hinweg prägte. Eine bedeutende bauliche Entwicklung erfuhr die Anlage in der Mitte und am Ende des 19. Jahrhunderts, als die Domwerkmeister der Kölner Dombauhütte, insbesondere Vinzenz Statz, umfassende Erweiterungen im neugotischen Stil vornahmen. In dieser Zeit entstanden unter anderem eine Kapelle und ein Turm, wodurch das Schloss seine heutige dreiflügelige Gestalt auf einer Grundfläche von etwa 700 Quadratmetern erhielt. Das architektonische Erscheinungsbild verbindet seitdem historische Bausubstanz mit romantisierender Neugotik und verleiht dem Anwesen einen repräsentativen Charakter. Ergänzt wird das Schloss durch ein sorgfältig gestaltetes Parkgelände, das vom Herzoglich Nassauischen Gartendirektor Thelemann entworfen wurde und mit Teichen, Gräften und altem Baumbestand eine stimmungsvolle Kulisse bildet. In der Verbindung von Adelssitz, neugotischer Architektur und landschaftlicher Gestaltung bewahrt Haus Lohe bis heute seine besondere Stellung innerhalb der historischen Kulturlandschaft Südwestfalens. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Werl - Westönnen, Besichtigung: nur außen, privat, Info: Bauordnungs- und Hochbauamt der Stadt Werl, Tel. +49(0)2922-8006305
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Wickede, Schloss Echthausen
Wickede, Schloss Echthausen - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Schloss Echthausen in Wickede wurde im Jahr 1530 errichtet und zählt zu den geschichtlich bedeutsamen Adelssitzen an der Ruhr. Ursprünglich befand sich das Anwesen im Besitz der Grafen von Arnsberg und ging später für mehrere Jahrhunderte an die Familie von Böckenförde über, die das Schloss über lange Zeit prägte. Im Jahr 1839 gelangte Schloss Echthausen durch Erbschaft in den Besitz der Erbsälzerfamilie von Lilien aus Werl, womit sich die Eigentümergeschichte erneut wandelte. Eine weitere Zäsur folgte 1924 mit dem Verkauf an die Freiherren von Boeselager, bevor das Anwesen im Jahr 1991 von einem neuen Eigentümer übernommen wurde. In der Folgezeit erfolgte eine umfassende Renovierung, durch die die historische Bausubstanz gesichert und das Schloss an moderne Wohnansprüche angepasst wurde. Heute befindet sich Schloss Echthausen in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich, bewahrt jedoch als historisches Bauwerk seinen hohen kulturgeschichtlichen Wert und steht exemplarisch für die lange Tradition adeliger Wohnsitze in Südwestfalen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Wickede-Echthausen, Von-Lilien-Str., Besichtigung: nur außen, Info: Wickede, Gemeindeverwaltung, Tel. +49(0)2377-9150
Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Wickede, Rittergut Schaffhausen
Wickede, Rittergut Schaffhausen - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Das Rittergut Schaffhausen in Wickede liegt idyllisch inmitten einer weitläufigen Parkanlage und zählt zu den traditionsreichen Adelssitzen der Region. Seine Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als das Gut erstmals urkundlich erwähnt wurde. Als ältester heute noch erhaltener Bestandteil gilt das Kellergewölbe, dessen Entstehung auf die Zeit zwischen 1200 und 1230 datiert wird und das die frühe bauliche Entwicklung des Anwesens belegt. Der überwiegende Teil des heute sichtbaren Gebäudebestandes entstand jedoch erst im Jahr 1743, als das Rittergut in größerem Umfang neu errichtet und den damaligen Wohn- und Repräsentationsansprüchen angepasst wurde. Benannt ist das ehemalige Lehnsgut nach seinem ersten bekannten Besitzer, der Familie von Schafhausen, die in mittelniederdeutscher Form als von Scaphusen überliefert ist. Ursprünglich gehörte das Gut zur Pfarrei Büderich, wurde später von der Gemeinde Schlückingen sowie vom Amt Werl aufgekauft und ist seit dem Jahr 1969 Teil der Gemeinde Wickede. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach umgebaut und erweitert, wodurch sich verschiedene Bauphasen in der heutigen Struktur widerspiegeln. Im 19. Jahrhundert erwarb Friedrich Maria Georg Freiherr von Schelver das Gut, der mit Henriette Freiin von Duderstadt verheiratet war und das Anwesen erneut prägte. Nach seinem Tod wechselte das Rittergut mehrfach den Besitzer. Rittergut Schaffhausen verbindet damit mittelalterliche Ursprünge, barocke Bauformen und eine vielschichtige Besitzgeschichte zu einem bedeutenden Zeugnis regionaler Adels- und Baugeschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Wickede-Schafhausen, Besichtigung: nur vom Weg einsehbar, Info: Wickede, Gemeindeverwaltung, Tel. +49(0)2377-9150
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Südwestfalen - Wickede, Gut Scheda
Wickede, Gut Scheda - Burgen und Schlösser in Südwestfalen
Gut Scheda zwischen Wickede und Fröndenberg blickt auf eine außergewöhnlich lange und vielschichtige Geschichte zurück, die bis in das Jahr 1143 reicht, als an diesem Ort ein Prämonstratenserkloster gegründet wurde und sich rasch zu einem geistlichen und wirtschaftlichen Zentrum der Region entwickelte. Im Spätmittelalter wurde das Kloster in ein adeliges Stift umgewandelt, wodurch sich seine Funktion und innere Organisation grundlegend wandelten. Um das Jahr 1500 kam es unter Propst Rotger von Laer zu einer umfassenden inneren Reform, ehe das Kloster im 17. Jahrhundert erneut besiedelt wurde und eine neue Blütephase erlebte. Zwischen 1667 und 1690 entstanden zahlreiche Neubauten der Abtei, die das Erscheinungsbild der Anlage nachhaltig prägten. Ein schwerer Einschnitt erfolgte jedoch im Jahr 1726, als ein Großbrand erhebliche Teile der Gebäude zerstörte und die weitere Entwicklung entscheidend beeinflusste. Nach der Säkularisation im Jahr 1809 verlor die Anlage ihre geistliche Funktion und die ehemaligen Klostergebäude wurden in ein landwirtschaftliches Gut umgewandelt. Im Jahr 1823 gelangte Scheda in den Besitz von Heinrich Friedrich Karl vom Stein und wurde 1825 offiziell zum Rittergut erhoben. Durch Heirat ging das Anwesen später an die Familie von Kielmannsegg über, die zwischen 1861 und 1862 ein neues Herrenhaus errichten ließ und damit das heutige Bild des Gutes bestimmte. Von der klösterlichen Vergangenheit ist heute vor allem der sogenannte Mönchsgang erhalten geblieben, der als eindrucksvolles Relikt an die jahrhundertelange geistliche Geschichte des Ortes erinnert. Seit 2011 befindet sich Gut Scheda im Besitz von Walter P. J. Droege, der das Anwesen umfassend renovieren ließ und einer neuen Nutzung zuführte. Gut Scheda vereint damit klösterliche Ursprünge, adelige Gutsgeschichte und moderne Nutzung zu einem einzigartigen historischen Ensemble in Südwestfalen. (c)WV
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
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Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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