Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe -
Ostwestfalen-Lippe im Nordosten Nordrhein-Westfalens, am Übergang der Mittelgebirge in die Norddeutsche Tiefebene gelegen, besticht durch eine Vielzahl historischer Bauwerke, die von der bewegten Vergangenheit der Region und dem Machtanspruch der adeligen Familien sowie der Kirche zeugen. Ein markanter Ausgangspunkt für die Erkundung ist die Kaiserpfalz in Paderborn, die den deutschen Kaisern als Residenz diente und ein bedeutendes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst darstellt. Ebenfalls herausragend ist das Kloster Corvey in Höxter, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das durch seine gut erhaltene karolingische Architektur und seine Rolle als spirituelles und kulturelles Zentrum des Mittelalters beeindruckt. Im Hochmittelalter sicherten Burgen wie die Sparrenburg in Bielefeld, die Burgruine Desenberg in Warburg und die Burgruine in Bad Lippspringe wichtige Handelswege und aufstrebende Marktorte, sie dienten als strategische Verteidigungspunkte und als Ausdruck der Macht der ansässigen Adelsfamilien. Mit dem Übergang in die Neuzeit wurden viele dieser mittelalterlichen Befestigungen zu repräsentativen Schlössern umgestaltet, wobei die Wewelsburg in Büren als Museum einen lebendigen Einblick in die wechselvolle Geschichte der Region vermittelt. Weitere herausragende Beispiele der Weserrenaissance sind das Residenzschloss in Detmold, Schloss Brake in Lemgo und Schloss Neuhaus in Paderborn, deren kunstvolle Architektur, prächtige Fassaden und stilistische Details die Blütezeit der Renaissance anschaulich dokumentieren. Auch die Fürstbischöfe zeigten ihren Machtanspruch durch den Bau aufwendiger Klosteranlagen, wie Herzebrock, Corvey und Dalheim, die beeindruckende Zeugnisse religiöser Architektur und geistlichen Lebens darstellen. Neben den großen und bekannten Bauwerken laden zahlreiche kleinere Schlossanlagen, Rittergüter und Herrenhäuser dazu ein, die Geschichte zu erleben. Viele dieser Anwesen verfügen über gepflegte Gärten und Parkanlagen, die nicht nur Erholung bieten, sondern auch die Atmosphäre vergangener Zeiten vermitteln und anschaulich das Leben des Adels in früheren Jahrhunderten greifbar machen. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren, Redaktion und Fotos: Ingrid Walder - Achim Walder. Weitere Fotos stammen von Freunden / Mitarbeiter*innen, Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing-Gesellschaften.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe -
Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe -
Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe -
Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Bad Driburg, Jburg
Die Ruine Iburg ist ein eindrucksvolles historisches Zeugnis im Naturpark Teutoburger Wald, das tief in die frühe Geschichte der Region zurückführt. Die Iburg geht auf eine etwa vier Hektar große sächsische Fliehburg aus dem 8. Jahrhundert zurück und diente den Sachsen als Schutz- und Rückzugsort in unruhigen Zeiten, was ihre strategisch kluge Lage auf einem bewaldeten Berg westlich von Bad Driburg eindrucksvoll unterstreicht. Von der ehemals mächtigen Anlage sind bis heute der teilweise sanierte Bergfried, zahlreiche Mauerreste sowie ausgedehnte Wallanlagen erhalten geblieben, die einen guten Eindruck von der ursprünglichen Größe und Wehrhaftigkeit der Burg vermitteln. Besonders bekannt ist die sogenannte Sachsenmauer, die als Teil der frühen Befestigung gilt und bei Einheimischen wie Besuchern als bedeutendes Relikt sächsischer Baukunst geschätzt wird. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Iburg mehrfach erweitert und baulich verändert, bevor sie im Mittelalter ihre militärische Bedeutung verlor und allmählich zur Ruine verfiel. Trotz dieses Verfalls hat die Anlage nichts von ihrer besonderen Ausstrahlung verloren und übt bis heute eine starke Faszination auf geschichtsinteressierte Besucher aus. Der Weg zur Ruine führt durch die abwechslungsreiche Landschaft des Teutoburger Waldes und macht bereits den Aufstieg zu einem naturnahen Erlebnis, das mit immer wieder neuen Ausblicken belohnt wird. Oben angekommen eröffnet sich ein weiter Blick über die bewaldeten Höhenzüge und Täler der Umgebung, der die strategische Bedeutung des Standortes eindrucksvoll nachvollziehbar macht. Die Ruine Iburg ist ganzjährig frei zugänglich und lädt dazu ein, die erhaltenen Baustrukturen zu erkunden, sich mit der frühen Geschichte der Region auseinanderzusetzen und die besondere Verbindung von Natur, Landschaft und mittelalterlicher Wehrarchitektur bewusst zu erleben. Sie ist damit ein lohnendes Ziel für Wanderer, Kulturinteressierte und alle, die Ostwestfalen-Lippe aus historischer Perspektive entdecken möchten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bad Driburg, Westenfeldmark, Info: Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Tel. 05253 9894-0
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Bad Driburg, Wasserburg Heerse
Die Wasserburg Heerse, einst Residenz der Äbtissinnen des kaiserlichen, freiweltlichen und hochadeligen Damenstifts, zählt zu den bedeutendsten historischen Bauwerken der Region und blickt auf eine fast 1.200-jährige Geschichte zurück. Gegründet im Jahr 868, entwickelte sich die Anlage im Lauf der Jahrhunderte zu einem prächtigen Zweiflügelbau mit einem markanten Vierkantturm, der durch seine Wehrhaftigkeit und repräsentative Wirkung beeindruckt, sowie einem reich verzierten Portal im Stil der Weserrenaissance. Lange Zeit diente die Burg als Zentrum geistlicher Macht und kultureller Bedeutung, das sowohl religiösen als auch gesellschaftlichen Einfluss ausübte. Heute beherbergt die Anlage mehrere Museen, die den Besuchern tiefgehende Einblicke in Naturkunde, Jagdkultur, Kolonialgeschichte, Ethnografie, Preußen und europäisches Kulturgut vermitteln und so die bewegte Geschichte der Burg und der Region lebendig machen. Die weitläufigen Außenanlagen mit historischem Wassergraben, gepflegten Grünflächen und kunstvoll angelegten Wegen ergänzen das Erlebnis. Zahlreiche Skulpturen aus aller Welt verleihen dem Park eine internationale und künstlerische Dimension, während die Holzkapelle im nordischen Stil einen zusätzlichen spirituellen Akzent setzt. Die harmonische Verbindung von historischer Architektur, musealer Nutzung, weitläufigen Parkanlagen und künstlerischer Gestaltung macht die Wasserburg Heerse zu einem einzigartigen Ort, an dem Geschichte, Kultur und Natur auf eindrucksvolle Weise erlebbar werden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bad Driburg, Stiftsstraße 2, Tel. 495259930333, , Besichtigung: Öffnungszeiten,
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Bad Driburg, Burg Dringenberg
Burg Dringenberg, auf einem 298 Meter hohen Bergkegel gelegen, ist eine eindrucksvolle mittelalterliche Höhenburg, die einst als Sommerresidenz der Paderborner Bischöfe und Landesherren diente und einen faszinierenden Einblick in die regionale Geschichte bietet. Die unregelmäßig viereckige Ringmaueranlage ist rund 450 Jahre alt und zeugt von der architektonischen Präzision und Wehrhaftigkeit jener Zeit. Die Anlage umfasst eine massive Wehrmauer mit einem markanten Turm, einen großzügigen Innenhof sowie ein imposantes Burgtor an der Südseite, das den Zugang zur Festung ermöglicht. Die robusten Mauern, die strategische Lage auf dem Bergkegel und die erhaltenen Verteidigungsstrukturen veranschaulichen anschaulich die mittelalterliche Architektur und die Schutzfunktion der Burg. Heute ist die Burg Sitz des Museums des Heimatvereins, das eine vielfältige Sammlung zur Kultur, Geschichte und Tradition der Region präsentiert und Besuchern die Möglichkeit bietet, das Leben auf einer solchen Höhenburg über mehrere Jahrhunderte nachzuvollziehen. Das Zusammenspiel von historischer Architektur, Museumsausstellung und der beeindruckenden Lage macht Burg Dringenberg zu einem kulturell und historisch bedeutenden Ausflugsziel. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bad Driburg, Burgstraße 33, Info: Heimatverein Dringenberg, Tel. 05259 1254, Besichtigung: Öffnungszeiten
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Bad Lippspringe, Alte Burg
Die Burgruine geht auf eine Burg zurück, die vermutlich Anfang des 14. Jahrhunderts vom Paderborner Domkapitel errichtet wurde und erstmals 1312 urkundlich erwähnt ist. Ursprünglich bestand die Anlage aus der Hauptburg, errichtet im Stil einer Wasserburg, und einer Vorburg, die durch einen hölzernen Palisadenschutz gesichert war. Heute sind vor allem die Überreste des Amtshauses der Hauptburg erhalten, die einen Einblick in die ursprüngliche Bauweise und Struktur der Burg bieten. Die Anlage erlebte im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Angriffe und Beschädigungen, besonders während des Dreißigjährigen Krieges und des Siebenjährigen Krieges, die ihre Zerstörung wesentlich vorantrieben. Im Jahr 1785 wurde die Burg aufgegeben, nachdem bereits Teile der Gebäude abgerissen worden waren. Nach der Übernahme durch den preußischen Staat 1803 wurden die verbliebenen Steine als Baumaterial für andere Bauten verwendet, bis 1840. Danach sicherte die Arminiusbad-Gesellschaft die Reste der Burg, und seit 1952 ist sie Eigentum der Stadt Bad Lippspringe. Die Ruine vermittelt anschaulich die Geschichte der mittelalterlichen Verteidigungsarchitektur und die wechselvolle Nutzung über Jahrhunderte hinweg, eingebettet in die malerische Umgebung der Region. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bad Lippspringe, Lange Str., Besichtigung: jederzeit, Info: Bad Lippspringe Marketing, Tel. +49(0)5252-97700
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Bad Lippspringe, Prinzenpalai
Das Prinzenpalais in Bad Lippspringe, 1854/55 als neues Kurhaus errichtet, ist ein historisches Gebäude mit bedeutender Vergangenheit. Ursprünglich diente es den Mitgliedern der Westfälischen Parforce-Jagdgesellschaft unter dem Protektorat des Herzogs Adolf von Nassau als luxuriöse Unterkunft während der alljährlichen Herbst- und Frühjahrjagden in der Senne. Die Anlage bot den adligen Gästen höchsten Komfort und spiegelte den Status und die gesellschaftliche Bedeutung der Besucher wider. Heute ist das Prinzenpalais als Haus des Kurgastes bekannt und übernimmt eine moderne, kulturell und touristisch wichtige Funktion. Es beherbergt das Senne-Informationszentrum, das Besucher über die einzigartige Flora und Fauna der Senne-Region informiert, einem bedeutenden Naturraum mit vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt. Das Informationszentrum vermittelt anschaulich die ökologischen Besonderheiten der Landschaft, ergänzt durch historische Bezüge und Geschichten rund um die Jagdgesellschaften und das frühere Kurleben, wodurch das Palais sowohl historisch als auch naturkundlich erlebbar wird. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bad Lippspringe, Arminiuspark 11, Besichtigung: Öffnungszeiten, Info: Bad Lippspringe Marketing, Tel. +49(0)5252-97700
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Bad Salzuflen, Schloss Stietencron
Schloss Stietencron, 1660 erbaut und Mitte des 18. Jahrhunderts zur spätbarocken Anlage umgestaltet, ist ein eindrucksvolles Beispiel lippischer Schlossarchitektur. Das Gebäude ist von einem weitläufigen englischen Landschaftspark umgeben, der die harmonische Einbettung in die natürliche Umgebung unterstreicht und zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt. Die Innenräume des Schlosses präsentieren sich im eleganten Rokokostil, mit kunstvoll gestalteten Stuckdecken, prächtigen Kamineinfassungen und feinen Holzvertäfelungen, die den repräsentativen Charakter des Herrenhauses unterstreichen. Schloss Stietencron war einst Wohnsitz bedeutender Adelsfamilien und diente als gesellschaftliches Zentrum der Region, in dem Feste, Empfänge und kulturelle Zusammenkünfte stattfanden. Heute vermittelt das Schloss sowohl die architektonische Pracht als auch die historische Lebensweise des lippischen Adels und erlaubt Besuchern einen anschaulichen Einblick in das kulturelle Erbe und die Wohnkultur vergangener Jahrhunderte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Kur- und Tourist Information, Tel. 05222-183183,
Erreichbar: Von Bielefeld Hbf. mit ERB (Richtung Paderborn über Herford) nach Bad Salzuflen, ca. 30 Min. Von Bad Salzuflen ZOB (500m vom Bahnhof entfernt) mit Bus 946 bis Heldmanstr., von dort ca. 50m zum Schloss Stietencron. Alternativ von Bielefeld Hbf. mit RB (über Bad Salzuflen Richtung Paderborn) direkt nach Schötmar, von dort 150m zu Schloss Stietencron.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Bad Wünnenberg, Schloss Fürstenberg
Schloss Fürstenberg, ursprünglich 1449 an der Stelle der Burgsiedlung Forstenburg gegründet, wurde im späten 18. Jahrhundert zu seiner heutigen Gestalt ausgebaut. Die Anlage, die seit Generationen im Besitz der Familie von Westphalen ist, vereint historische Substanz mit dem Charme eines gepflegten Adelssitzes. Das Schloss präsentiert sich als prächtiger Bau mit klarer Gliederung, harmonischen Proportionen und eleganten architektonischen Details, die den Lebensstil und den repräsentativen Anspruch der damaligen Eigentümer widerspiegeln. Die weitläufige Parkanlage umgibt das Schloss auf allen Seiten und bietet mit alten Baumbeständen, kunstvoll angelegten Wegen und ruhigen Gartenflächen eine idyllische Kulisse. Besucher können hier nicht nur die Architektur und Innenräume bewundern, sondern auch die historische Atmosphäre und die gepflegte landschaftliche Gestaltung erleben, die das Anwesen zu einem lebendigen Teil des kulturellen Erbes macht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Bad Wünnenberg-Fürstenberg, Am Schlosspark, Besichtigung: privat, Info: Bad Wünnenberg Touristik GmbH, Tel. +49(0)2953-9988-0
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Beverungen, Schloss Wehrden
Schloss Wehrden entstand gegen Ende des 17. Jahrhunderts auf den Fundamenten eines alten Landdrostenhauses und beeindruckt als repräsentativer Barockbau mit herausragender architektonischer Gestaltung. Der zweigeschossige, elfachsige Bau vermittelt durch seine majestätische Präsenz und die kunstvoll gearbeiteten Details den Stil jener Epoche eindrucksvoll. Besucher gelangen durch ein imposantes Rundbogentor in Quadermauerwerk, das die historische Atmosphäre sofort spürbar macht, und über eine elegante Freitreppe zum prächtigen Portal der Hauptfront. Besonders auffällig ist der geschwungene Giebel, ein typisches Element der Weserrenaissance, der dem Schloss seine unverwechselbare Silhouette verleiht. Die harmonische Kombination aus klarer Barockstruktur, filigraner Gestaltung und repräsentativem Auftritt macht Schloss Wehrden zu einem bedeutenden Zeugnis regionaler Baukunst und Adelsherrschaft, dessen beeindruckende Fassaden, Innenhöfe und Zugänge die Besucher in die Lebenswelt und den Machtanspruch der damaligen Zeit eintauchen lassen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Beverungen-Wehrden, Schlosshof 1, Tourist Information: Weserstr. 16 Tel. 05273 392221, Besichtigt werden können nur die Außenanlagen.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Bielefeld, Sparrenburg
Die Sparrenburg, hoch über der Stadt gelegen, bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die umliegende Mittelgebirgslandschaft und ist ein herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst. Errichtet in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, sind von der ursprünglichen Anlage der mächtige Bergfried und Reste der Schildmauer erhalten, die eindrucksvoll Wehrhaftigkeit und strategische Bedeutung verdeutlichen. Im 16. Jahrhundert erfolgten umfassende Neubefestigungen mit vier markanten Eckrondellen und Bastionen, die der Burg Schutz gegen die damals aufkommenden Feuerwaffen boten und ihr ein noch imposanteres Erscheinungsbild verliehen. Die teils zugänglichen Kasematten ermöglichen Besuchern einen Einblick in die unterirdischen Verteidigungsanlagen und die militärische Architektur der damaligen Zeit. Nach einem allmählichen Verfall im 18. Jahrhundert erwarb die Stadt 1879 die Anlage vom preußischen Staat und begann mit Restaurierungen, die die Burg Schritt für Schritt in ihrer historischen Pracht wiederherstellten. Heute vermittelt die Sparrenburg nicht nur die Geschichte der regionalen Herrschaft, sondern auch die strategische und architektonische Entwicklung einer Höhenburg über sieben Jahrhunderte hinweg. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Information am Bahnhof, Tel. 0521-516999, Erreichbar: Von Dortmund Hbf. mit RE oder RB (Richtung Minden) nach Bie-lefeld Hbf., ca. 60 Min. Von dort mit Stadtbahn 1 (Richtung Senne) oder 2 (Richtung Sieker) bis Landgericht, ab dort 500 m Fußweg.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Borchen, Schloss Hamborn
Schloss Hamborn blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der einstigen Höfe des Anwesens verbunden ist. Ursprünglich von zwei großen Gutshöfen geprägt – dem Meierhof und dem Schultenhof – wurden diese Mitte des 19. Jahrhunderts von der Familie von Hartmann zu einem zusammenhängenden Gut zusammengeführt, wobei der Ostflügel des Schlosses errichtet wurde. 1872 wechselte das Anwesen in den Besitz der Familie Mallinckrodt, bevor es 1879 an ein Mitglied der Familie Droste-Hülshoff überging. 1913 erfolgte ein weiterer Besitzerwechsel, der den Westflügel, die beiden markanten Türme und das sogenannte Kavaliershaus hinzufügte, dessen historische Substanz bis heute erhalten geblieben ist. Ein einschneidendes Ereignis war der Brand von 1928, der das Schloss bis auf den Weinkeller zerstörte. Nach dem Wiederaufbau nahm der Verfall über die Jahre zu, bis die Rudolf-Steiner-Werkgemeinschaft 1931 das Anwesen übernahm und eine neue Nutzung etablierte. Die Anlage beeindruckt durch ihre historische Vielschichtigkeit, die die unterschiedlichen Bauphasen, Umbauten und Ereignisse der vergangenen Jahrhunderte sichtbar macht und Besuchern einen umfassenden Einblick in die Geschichte eines bedeutenden Landguts bietet. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Borchen-Hamborn, Schloss Hamborn 5a Besichtigung: nach Absprache Info: Tel. +49(0)5251-389-0
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Borchen, Mallinckrodthof
Der Mallinckrodthof ist ein beeindruckendes Fachwerkgebäude aus dem 17. Jahrhundert, das durch seine historische Architektur, die liebevoll erhaltenen Details und die reiche Geschichte besticht. Das Anwesen erhielt seinen Namen nach Hermann von Mallinckrodt (1821–1874), der den Hof 1871 von der Familie von Hartmann übernahm und ihm damit eine neue Epoche einleitete. Umgeben ist der Hof von einer Gräfte, die von Quellen gespeist und mit robusten Bruchsteinmauern eingefasst ist, was dem Anwesen sowohl eine malerische als auch eine wehrhafte Ausstrahlung verleiht. Ein besonderes Highlight ist das sogenannte „Annettentempelchen“, ein kleiner Pavillon, in dem die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff bei ihren Besuchen regelmäßig verweilte. Dieses architektonische Kleinod zeugt von der kulturellen Bedeutung des Hofes und seinen Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten der deutschen Literatur. Die öffentlich zugängliche Parkanlage rund um den Mallinckrodthof lädt zu Spaziergängen ein und bietet mit dem sorgfältig gestalteten Rosengarten eine besonders attraktive Erholungsfläche. Die Anlage vermittelt eindrucksvoll das harmonische Zusammenspiel von historischer Architektur, landschaftlicher Gestaltung und kulturellem Erbe. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Borchen-Nordborchen, Mallinckrodtstr. 6, Besichtigung: außen, Gastronomie, Info: Borchen - Bürgerbüro, Tel. +49(0)5251-3888-121
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe -
Schloss Rheder, einst aus einem Rittergut hervorgegangen, überzeugt durch seine elegante Verbindung von Architektur, Kunst und Landschaftsgestaltung. Das Anwesen besteht aus einem Herrenhaus und einer hufeisenförmigen Vorburg, die zusammen ein harmonisches, stimmiges Ensemble bilden. Besonders bemerkenswert sind die reich ausgestatteten Rokokoräume, die mit filigranem Stuck dekoriert sind, der oktogonale Mittelsaal und das kunstvoll gestaltete Treppenhaus, die die handwerkliche Meisterschaft und den künstlerischen Anspruch der Epoche eindrucksvoll dokumentieren. Der Schlosspark ergänzt die historische Anlage auf ideale Weise: alte, mächtige Bäume verleihen ihm eine majestätische Stimmung, eine Turmruine aus dem 19. Jahrhundert setzt romantische Akzente, und das Weidenpalais, kunstvoll aus lebenden Weiden gestaltet, zeigt die kreative Verbindung von Natur und Architektur. Die Anlage vermittelt so ein facettenreiches Bild von adeliger Wohnkultur, künstlerischem Gestaltungswillen und harmonischer Parkgestaltung vergangener Jahrhunderte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Brakel-Reder, Nethetalstraße 10, Info: Schloss und Gräflich v. Mengersen´sche Dampfbrauerei Rheder, Nethetalstraße 10, Tel. 05272 39230
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Brakel, Schloss Gehrden
Schloss Gehrden, ursprünglich eine Benediktinerinnenabtei, zeichnet sich durch seine über 850-jährige Geschichte aus und ist ein bedeutendes Zeugnis religiöser und kultureller Tradition. Die Anlage vereint architektonische Schönheit mit historischer Tiefe und vermittelt einen anschaulichen Einblick in das klösterliche Leben vergangener Jahrhunderte. Besonders hervorzuheben ist das historische Glockengeläut, das größte Westfalens, dessen kunstvolle Gestaltung und Klangfülle sowohl spirituell als auch künstlerisch beeindruckt. Die gut erhaltenen Bauwerke und liebevoll gepflegten Außenbereiche der Anlage spiegeln die Bedeutung des Ortes als Zentrum geistlicher Praxis und kultureller Entwicklung wider und laden Besucher dazu ein, die jahrhundertealte Geschichte der Abtei nachzuvollziehen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Brakel-Gehrden, Schloßstraße 6, Info: Hotel Schloss Gehrden, Tel: +495648/963200
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Büren, Wewelsburg
Die Wewelsburg, weithin sichtbar auf einem markanten Bergsporn über dem Almetal gelegen, ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk der Weser-Renaissance, sondern auch ein Symbol für die komplexe Geschichte des Paderborner Landes. Ursprünglich im 12. Jahrhundert als Burg des Grafen Friedrich von Arnsberg errichtet, entwickelte sich die Anlage über die Jahrhunderte hinweg zu einem einzigartigen Dreiecksschloss, dessen heutige Gestalt zwischen 1603 und 1609 geschaffen wurde. Die drei markanten Ecken, die den Grundriss bestimmen, sind Ausdruck strategischer und ästhetischer Überlegungen jener Zeit. Die Burg war über Jahrhunderte hinweg ein Zentrum regionaler Macht, Verwaltung und Justiz und erlebte dabei zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen, Umbauten und Modernisierungen, die ihre wechselvolle Geschichte widerspiegeln. Ein einschneidendes Kapitel begann während des Zweiten Weltkriegs, als die SS 1945 versuchte, die Burg zu sprengen. Dieses missglückte Vorhaben führte zu einem verheerenden Brand, der große Teile der Anlage zerstörte. Nach Kriegsende begann der Wiederaufbau, der 1949 abgeschlossen wurde. Bereits ein Jahr später eröffnete die Burg als Jugendherberge und bietet seither unzähligen Jugendlichen aus aller Welt die Möglichkeit, Geschichte hautnah zu erleben. Heute beherbergt die Wewelsburg das Historische Museum des Hochstifts Paderborn, in dem 29 Räume die vielfältige Geschichte der Burg, der Region und der Bewohner dokumentieren. Die Ausstellungen beleuchten dabei sowohl das mittelalterliche Leben auf der Burg als auch die Neuzeit, wobei ein besonderer Fokus auf die NS-Zeit gelegt wird. Die Gedenkstätte „Wewelsburg 1933–1945 Kult- und Terrorstätte der SS“ erinnert an das KZ Niederhagen/Wewelsburg und vermittelt die Schrecken der nationalsozialistischen Herrschaft. Diese Ausstellung dient nicht nur der Dokumentation, sondern auch der pädagogischen Aufarbeitung und Mahnung, um das Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber der Geschichte wachzuhalten. Die architektonische Anlage selbst, mit ihren Wehrmauern, Türmen, dem Innenhof und den historischen Räumen, ermöglicht einen lebendigen Einblick in das Leben auf einer Burg über mehr als 800 Jahre hinweg. Besucher können die Kombination aus militärischer Funktion, repräsentativer Gestaltung und späteren kulturellen Nutzungen erkunden und nachvollziehen, wie sich die Burg vom Herrschaftszentrum über eine Stätte nationalsozialistischer Ideologie bis hin zu einem modernen Bildungs- und Kulturort entwickelt hat. Die Wewelsburg vermittelt damit auf eindrucksvolle Weise die komplexe Geschichte der Region, verbindet Vergangenheit und Gegenwart und lädt zu Reflexion und Lernen ein. (c)WV
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Tourismusinfos: Büren-Wewelsburg, Burgwall 19, Besichtigung: Öffnungszeiten, Info: Kreismuseum Wewelsburg, Tel. +49(0)2955-7622-0
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Büren, Jesuitenkolleg
Das Jesuitenkolleg erhebt sich an der Stelle, an der bis ins 18. Jahrhundert die Burg der Edelherren stand, und ist ein herausragendes Beispiel barocker Architektur. Zwischen 1717 und 1728 errichtet, geht seine Entstehung auf den testamentarischen Wunsch von Moritz von Büren zurück, der verfügte, dass nach seinem Tod ein Kollegium der Jesuiten gegründet werden solle, um der Bildung und Erziehung der Jugend zu dienen. Das Gebäude diente ursprünglich der Ausbildung von Geistlichen und der Verbreitung des katholischen Glaubens, wobei es eine zentrale Rolle in der religiösen und kulturellen Entwicklung der Region einnahm. Heute setzt das Mauritz-Gymnasium, benannt nach seinem Gründer, diese Tradition fort und bietet eine moderne Bildungsstätte, die die historischen Wurzeln des Kollegs mit zeitgemäßer Wissensvermittlung verbindet. Die harmonische Fassade, die großzügigen Innenräume und die barocken Gestaltungselemente des Kollegs vermitteln einen Eindruck von der Bedeutung der Bildung in der Epoche seiner Entstehung und verknüpfen auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Architektur und pädagogische Tradition. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Büren, Bahnhofstr.. Besichtigung: außen jederzeit Info: Touristikgemeinschaft Büren, Tel. +49(0)2951-970124
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Büren, Schloss Graffeln
Schloss Graffeln, ein neubarockes Landschlösschen, wurde zwischen 1910 und 1911 als Herrenhaus einer Gutsanlage von der Familie von und zu Brenken errichtet und besticht durch seine markante Architektur mit drei Rundtürmen an den Ecken, die an die imposante Wewelsburg erinnern und dem Gebäude einen historischen Charakter verleihen. Ursprünglich diente das Schloss als repräsentativer Wohnsitz und Mittelpunkt des Gutsbetriebs der adeligen Familie, wobei die neubarocke Gestaltung des Bauwerks den architektonischen Stil des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegelt und eindrucksvoll die Geschichte und das kulturelle Erbe der Familie von und zu Brenken dokumentiert. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Büren-Wewelsburg, Graffeln, Besichtigung: Privat, von der Straße einsehbar, Info: Tel. +49(0) 27951-2270, oder Touristikgemeinschaft Büren, Tel. +49(0)2951-970124
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Büren, Burgruine Ringelstein
Die Burgruine Ringelstein auf dem Harthberg zeigt die beeindruckenden Überreste der um 1200 von den Edelherren von Büren errichteten Anlage und bietet einen faszinierenden Einblick in die mittelalterliche Vergangenheit der Region, wobei insbesondere der Hexenkeller, ein unterirdischer Raum, an die schrecklichen Hexenprozesse während des Dreißigjährigen Krieges erinnert und das Leid der unschuldig Verurteilten spürbar macht, während die Ruinen der Mauern, Türme und Befestigungsanlagen die einstige Größe und strategische Bedeutung der Burg erahnen lassen; Besucher können durch die Überreste wandern, die architektonischen Strukturen erkunden und zugleich einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Landschaft genießen, sodass die Burgruine Ringelstein Geschichte, Architektur und Natur in einem eindrucksvollen Gesamterlebnis vereint. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Büren-Ringelstein, Harthberg, Besichtigung: jederzeit, Info: Tel. +49(0)29595-332
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Detmold, Residenzschloss
Das Residenzschloss der Grafen zur Lippe dominiert die kreisrunde Altstadt von Detmold und nimmt fast ein Viertel ihrer Fläche ein; der älteste Bestandteil dieser Vierflügelanlage ist der Bergfried aus einer Burg des 14. Jahrhunderts, dessen glockenförmige Haube jedoch erst Anfang des 17. Jahrhunderts entstand, während im 16. Jahrhundert bei dem Ausbau nach den Plänen des Baumeisters Jörg Unkair die ursprünglichen Befestigungen und Eckbastionen weitgehend entfielen und die neue Anlage um einen rechteckigen Binnenhof errichtet wurde, der stark an Unkairs Entwurf von Schloss Neuhaus erinnert; besonders hervorzuheben ist der Trompetergang, eine Galerie zwischen den Treppentürmen an der Hoffront, die die Formensprache der frühen Weserrenaissance eindrucksvoll veranschaulicht und ein Beispiel für kunstvolle Gestaltung und architektonische Raffinesse jener Epoche darstellt; die Innenräume des Residenzschlosses beeindrucken durch ihre stilvolle Ausstattung, reichhaltige Stuckarbeiten, prächtige Kamine, kunstvoll verzierte Decken und Wandvertäfelungen, die den Reichtum und die Lebensweise der gräflichen Familie zur Lippe anschaulich vermitteln, während Originalmöbel, Porträts und historische Exponate einen lebendigen Eindruck vom höfischen Alltag geben; Besucher erhalten so einen umfassenden Einblick in Kultur, Architektur und Geschichte des Hauses, können die historische Raumnutzung nachvollziehen und die künstlerische Qualität der Ausstattung auf sich wirken lassen, sodass das Residenzschloss als herausragendes Beispiel für Weserrenaissance, höfische Lebensart und den Machtanspruch der Grafen zur Lippe erlebbar wird. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tel. 05231-977327,
Erreichbar: Von Bielefeld Hbf. mit RE (Richtung Altenbeken) oder mit RB (Richtung Paderborn) nach Detmold, ca. 30 bzw. 45 Min. Vom Bahnhof ca. 600m zum Schloss.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Herzebrock-Clarholz, Kloster Herzebrock
Das Kloster Herzebrock, ein bedeutendes Bauwerk mit reicher Geschichte, wurde 1803 säkularisiert und beeindruckt durch seinen weitläufigen Klosterhof, der von zwei barocken Bauwerken flankiert wird und so den historischen Charakter der Anlage bewahrt; an den Kirchturm schließt sich das ehemalige Wohnhaus der Laienschwestern an, das anschaulich die klösterliche Lebensweise dokumentiert, während der Nordflügel den Gewölbekeller beherbergt, der 2005 aufwendig restauriert wurde und heute einen lebendigen Einblick in die historische Architektur und Nutzung ermöglicht; außerdem befindet sich im Kloster das Heimatmuseum, das mit einer umfangreichen Sammlung zur Geschichte, Kultur und zum ländlichen Leben der Region Besuchern die vielfältigen Facetten des klösterlichen Alltags und der regionalen Entwicklung eindrucksvoll näherbringt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Herzebrock-Clarholz, Klosterstraße 6, Info: Heimatverein Herzebrock, Möhlerstr. 75a, Tel. 05245-2785, Klostermuseum von Anfang Juni bis Mitte Oktober sonntags 15 Uhr bis 18 Uhr (sowie nach telefonischer Vereinbarung) geöffnet.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Herzebrock-Clarholz, Propstei
Die Propstei, ein bedeutender Teil der ehemaligen Klosteranlage und neben der mittelalterlichen Kirche das größte Gebäude, steht als Zeugnis der barocken Umgestaltung des 18. Jahrhunderts und vermittelt eindrucksvoll die prachtvolle Architektur sowie die Geschichte der Klosterzeit; die repräsentative Eingangshalle ist mit Porträtgemälden von Päpsten, Pröpsten und Bischöfen geschmückt und verleiht der Halle eine feierliche Atmosphäre, während der Kapitelsaal, einst Versammlungsraum der Mönche, durch seine kunstvolle barocke Gestaltung besticht; das Klostermuseum innerhalb der Propstei zeigt zahlreiche Exponate, von religiösen Artefakten über historische Dokumente bis hin zu Alltagsgegenständen der Mönche, und bietet einen umfassenden Einblick in das klösterliche Leben und die Entwicklung der Anlage über die Jahrhunderte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Herzebrock-Clarholz, Info: Klostergarten Clarholz, Propsteihof, Tel.: 05245 444 230, Besichtigung: Öffnungszeiten, nach Vereinbarung unter Tel. 05245-5646
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Herzebrock-Clarholz, Schloss Möhler
Schloss Möhler, ein ehemaliges zweiflügeliges, barockes Wasserschloss aus dem 13. Jahrhundert, befindet sich in Herzebrock-Clarholz. Heute ist nur noch der Hauptflügel des einst prächtigen Schlosses erhalten, da die Seitenflügel im Laufe der Jahrhunderte verloren gingen. Trotz dieses teilweisen Verlusts bleibt das Schloss ein bedeutendes historisches Wahrzeichen der Region, das Zeugnis der wechselvollen Geschichte und des architektonischen Stils vergangener Jahrhunderte ablegt. Das Schloss Möhler spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung der umliegenden Gemeinde. Mit dem Bau des Schlosses siedelten sich Bauern, Handwerker und Händler in der Umgebung an, was wesentlich zur Entstehung und zum Wachstum der Dorfgemeinschaft beitrug. Diese Ansiedlungen führten nicht nur zu wirtschaftlicher Belebung, sondern prägten auch die soziale Struktur und das kulturelle Leben der Region nachhaltig. Darüber hinaus diente das Schloss als Ort administrativer und gesellschaftlicher Aktivitäten, wodurch es zu einem bedeutenden Zentrum von Macht, Einfluss und Kultur wurde. Heute vermittelt das Gebäude einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Region, die Architektur des Barock und die Rolle solcher Herrensitze bei der Förderung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Herzebrock-Clarholz, Schlossallee 7, Info: Team Location Schloss Möhler, Tel.: +49 5245 9259315
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Hiddenhausen, Wasserburg Gut Bustedt
Gut Bustedt, erbaut im Jahre 1415, liegt malerisch inmitten eines bewaldeten Naturschutzgebietes in Hiddenhausen. Ursprünglich als Wasserburg konzipiert, beeindruckt das Gut durch seine einzigartige und komplexe Anlage, die strategisch auf zwei separaten Inseln angelegt ist, wodurch die historische Verteidigungsstruktur der Burg besonders anschaulich wird. Die Anlage umfasst neben dem zentralen Hauptgebäude auch eine Vorburg, ein Bettenhaus, ein ehemaliges Gefängnis, mehrere Scheunen, Stallungen sowie Wirtschaftsgebäude, die die vielfältigen Funktionen eines mittelalterlichen Herrenhofes widerspiegeln. Ein großer Bauerngarten, in dem historische Nutzpflanzen angebaut werden, sowie ein Tierdorf mit regionalen Haustierrassen ergänzen das Ensemble und bieten den Besuchern einen lebendigen Einblick in das landwirtschaftliche Leben vergangener Jahrhunderte. Die wasserumwehrten Gräben, Brücken und historischen Mauerreste vermitteln zusätzlich die Wehrhaftigkeit und Bedeutung des Anwesens, während geführte Rundgänge und Veranstaltungen zur Geschichte, Kultur und Landwirtschaft die Vergangenheit anschaulich erlebbar machen. Gut Bustedt ist somit nicht nur ein historisches Denkmal, sondern ein lebendiger Ort, der Architektur, Natur, landwirtschaftliche Tradition und gesellschaftliches Leben der vergangenen Jahrhunderte eindrucksvoll vereint und den Besuchern ein umfassendes Verständnis der regionalen Geschichte ermöglicht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hiddenhausen, Gutsweg 35, Info: Touristikgemeinschaft Wittekindsland e.V., Goebenstraße 3-7, 32052 Herford, Tel. (0049)5221 / 189 15 39
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Hiddenhausen, Haus Hiddenhausen
Haus Hiddenhausen, etwa 700 Meter vom Gut Bustedt entfernt, ist ein historischer Adelssitz, dessen heutige Gebäude teilweise aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen und im Stil der Barockzeit errichtet wurden. Das Ensemble wird vom zentralen Herrenhaus geprägt, das durch seine elegante Fassade und die harmonische Bauweise den repräsentativen Charakter des Anwesens unterstreicht. Flankiert wird das Herrenhaus von zwei der insgesamt drei imposanten Fachwerkscheunen, die nicht nur architektonisch interessant sind, sondern auch funktional genutzt werden. In zwei dieser Scheunen befindet sich das Holzhandwerksmuseum, das den Besuchern einen tiefen Einblick in die traditionelle Handwerkskunst der Region bietet. Die Ausstellung zeigt historische Werkzeuge, Werkbänke, Fertigungsprozesse und fertige Produkte und veranschaulicht die Entwicklung, Bedeutung und kunstvolle Präzision des Holzhandwerks über die Jahrhunderte. Zusätzlich bieten die weitläufigen Hofanlagen, der gepflegte Garten und die historischen Wirtschaftsgebäude einen lebendigen Eindruck vom Alltag und der Wirtschaftsstruktur eines barocken Adelssitzes. Haus Hiddenhausen verbindet so Architektur, Handwerk und Geschichte zu einem umfassenden Erlebnis, das sowohl kulturell als auch pädagogisch wertvoll ist. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hiddenhausen, Maschstraße 16, Führungen Museum: Besichtigung: Öffnungszeiten,
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Höxter, Kloster Corvey
Eine schnurgerade Allee verbindet seit Beginn des 18. Jahrhunderts die Stadt Höxter mit der alten Benediktinerabtei Corvey, die seit Jahrhunderten als kultureller und spiritueller Mittelpunkt der Region gilt. Das Westwerk der Kirche beeindruckt durch seine monumentale karolingische Architektur, die bereits beim Baubeginn im Jahr 830 sichtbar war. Die Abtei ist von einem rechteckigen Grabensystem umschlossen, das an römische Militärlager erinnert und der Anlage zusätzliche strategische und symbolische Bedeutung verleiht. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Abteikirche mehrfach erweitert und umgebaut; Anfang des 18. Jahrhunderts erhielt das Kloster seine heutige barocke Schlossgestalt, wobei die Nordfront besonders reich verziert wurde, während die übrige Anlage weitgehend schmucklos blieb. Besondere Aufmerksamkeit verdienen der Kaisersaal mit Porträts von zwanzig deutschen Kaisern und aufwendiger Stuckatur sowie die große fürstliche Bibliothek, die eine umfangreiche Sammlung historischer Schriften beherbergt. Die Dreiflügelanlage des Kreuzgangs mit Triumphkreuz und den Grabstätten der Mönche erinnert an die klösterliche Vergangenheit, während der Äbtegang mit Bildnissen aller ehemaligen Äbte einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Abtei bietet. Die Kombination aus karolingischer Baukunst, barocker Gestaltung, historischen Sammlungen und klösterlicher Architektur macht Corvey zu einem einzigartigen Zeugnis spiritueller, kultureller und politischer Geschichte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schloss Corvey, Tel. 05271-694402, Erreichbar: Von Hamm Hbf. mit RB (Richtung Warburg) bis Paderborn, von dort mit RB (Richtung Holzminden) bis Bahnhof Höxter-Rathaus, ca. 115 Min. Von dort ca. 2km Fußweg zum Schloss.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Höxter, Tonenburg
Die Tonenburg, eine eindrucksvolle Trutzburg aus dem 14. Jahrhundert, erhebt sich auf einer Anhöhe nahe Albaxen und bietet ein faszinierendes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst. Die weitläufige Anlage umfasst neben dem Hauptgebäude eine Scheune und Wirtschaftsgebäude aus dem 18. Jahrhundert, ergänzt durch eine Hofanlage mit einem Ackerhaus und einer historischen Brennerei aus dem 17. Jahrhundert, die heute als Restaurant genutzt wird. Ein besonders bemerkenswertes Element ist der etwa 700 Jahre alte Brunnen, der die lange Geschichte der Burg eindrucksvoll dokumentiert und einen anschaulichen Einblick in die frühere Nutzung der Anlage gewährt. Die Kombination aus Wehrarchitektur, landwirtschaftlichen Gebäuden und der restaurierten Brennerei schafft ein lebendiges Ensemble, das Besuchern nicht nur die architektonische und historische Bedeutung der Tonenburg näherbringt, sondern auch die Möglichkeit bietet, in die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte einzutauchen. Die authentische Einrichtung, die historischen Mauern und die Lage auf der Anhöhe verleihen dem Anwesen eine unverwechselbare Präsenz, die die kulturelle Bedeutung der Burg als regionales Denkmal und Ausflugsziel eindrucksvoll unterstreicht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Höxter, Thonenburg 1, Info: Tonenburg GmbH & Co.KG, Thonenburg 1, Tel. 05271 92 11 82
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Hövelhof, Fürstbischöfliches Jagdschloss
Das Fürstbischöfliche Jagdschloss, erbaut 1661 durch Fürstbischof Dietrich Adolph von der Recke, beeindruckt durch seine harmonische Anlage, die das Hauptgebäude mit Nebengebäuden wie Küche, Stall und Tierhaus umfasst und so ein repräsentatives Ensemble bildet, das den Ansprüchen des Fürstbischofs gerecht wurde. Mit der Ernennung von Levinus Richter 1715 als erstem festen Geistlichen erhielt das Schloss eine neue Funktion als Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde, wodurch es zu einem Zentrum kirchlicher Gemeinschaft und Bildung wurde. Richter war verpflichtet, die Kinder des Ortes gegen Schulgeld zu unterrichten, ein früher Ansatz organisierter Schulbildung, der zunächst auf Zurückhaltung stieß, aber den Grundstein für die spätere schulische Entwicklung legte. Heute zeugt das Schloss nicht nur von seiner ursprünglichen repräsentativen und wehrhaften Architektur, sondern auch von seiner sozialen und kulturellen Bedeutung, indem es über Jahrhunderte hinweg Bildung, Religion und Gemeinschaft miteinander verband und so die Geschichte und Entwicklung des Ortes auf anschauliche Weise dokumentiert. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Hövelhof, Schlossstr. 9, Besichtigung: außen jederzeit, Info: Pfarrbüro, Tel. +49(0)5257-930481
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Lemgo, Schloss Brake
Das imposante Wasserschloss Brake zählt zu den bedeutendsten historischen Bauwerken der Region und ist seit dem 13. Jahrhundert eng mit den Edelherren zur Lippe verbunden. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Anlage zu einer repräsentativen Vierflügelanlage erweitert, die ein herausragendes Beispiel der Weserrenaissance darstellt. Besonders markant ist der sechsgeschossige Nordflügel-Turm, dessen Architektur starke Anklänge an italienische Baukunst zeigt und ihm eine außergewöhnliche ästhetische Wirkung verleiht. Von der Turmspitze eröffnet sich ein weiter Ausblick über die Stadt Lemgo und die umliegende Landschaft, der die strategische und repräsentative Bedeutung der Anlage unterstreicht. Das Schloss beherbergt heute das Weserrenaissance-Museum, das auf anschauliche Weise die Kulturgeschichte des Weserraumes im 16. und frühen 17. Jahrhundert vermittelt. Die Ausstellungen geben Einblicke in Kunst, Architektur, Lebensstil und soziale Strukturen jener Zeit, wodurch Besucher die reiche historische Bedeutung des Schlosses sowie die Entwicklung der Region umfassend nachvollziehen können. Die Kombination aus Wehrhaftigkeit, eleganter Architektur, kunsthistorischer Sammlung und landschaftlicher Lage macht Brake zu einem besonders eindrucksvollen Zeugnis der Weserrenaissance und zu einem lebendigen Ort, an dem Geschichte anschaulich erfahrbar wird. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Verkehrsverein Lemgo, Tel. 05261-98870; Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, Tel. 05261-9450-0, Erreichbar: Von Bielefeld Hbf. mit RB nach Lemgo Bahnhof, von dort mit Bus 732 (Richtung Sehlberg bzw. Bad Pyrmont) oder Bus 921 (Richtung Barntrup bzw. Dörentrup) zum Schloss Brake. Am Wochenende nur Anruflinienverkehr (Anmeldung mind. 60 Min. vorher unter Tel. 05231-977782). Alternativ ca. 1,5km Fußweg vom Bahnhof.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Lichtenau, Kloster Dalheim
Das Kloster Dalheim, dessen Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht, entwickelte sich im 12. Jahrhundert zu einer bedeutenden Klosteranlage, als Augustinerinnen die Nachfolgekirchen nutzten. Nach einer Auflösung des Frauenklosters erfolgte 1429 die Wiederbesiedlung durch Augustiner-Chorherren des Klosters Böddeken, die eine neue spätgotische Kirche sowie das Konventgebäude errichteten, von denen weite Teile bis heute erhalten geblieben sind. Ab 1708 erweiterte Prior Barthold Schonlau die Anlage entscheidend, errichtete den Ehrenhof, die Wirtschaftsbauten und eine großflächige Gartenanlage, wodurch das Kloster seine heute beeindruckende Gestalt erhielt. Die Säkularisierung von 1803 wandelte die Klosteranlage in eine Staatsdomäne um, die verpachtet wurde, bis 1979 der Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Verantwortung übernahm und mit umfassenden Restaurierungsmaßnahmen begann. Heute können Besucher die Kreuzgänge und die Kirche besichtigen und einen tiefen Einblick in die klösterliche Lebensweise vergangener Jahrhunderte gewinnen. Besonders sehenswert sind die Deckenmalereien aus den Jahren 1470–1480 und 1520, die eindrucksvoll die religiöse Kunst, die spirituelle Atmosphäre und den künstlerischen Anspruch jener Zeit vermitteln. Das Zusammenspiel von Kirche, Kreuzgängen, Konventgebäude und Gartenanlage macht Dalheim zu einem lebendigen Zeugnis der klösterlichen Architektur, der Kulturgeschichte und der religiösen Tradition in Westfalen, das zugleich die historischen Entwicklungen von Mittelalter bis Neuzeit anschaulich erlebbar macht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lichtenau-Dalheim, Am Kloster 9, Besichtigung: Das Außengelände des Klosters ist ganzjährig zugänglich. Besichtigung: Öffnungszeiten, Info: Kloster Dalheim, Tel. +49(0)5292-93190, oder Tourist-Information, Tel. +49(0)05292-931925
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Lichtenau, Mittelalterliche Burg
Die mittelalterliche Burg entstand im 14. Jahrhundert in einer Zeit, die von Fehden, territorialen Streitigkeiten und politischen Unruhen geprägt war. Sie diente als Zufluchtsort für die Bewohner der umliegenden, ungeschützten Dörfer und Orte, die hier Sicherheit vor Übergriffen, Plünderungen und Verwüstungen suchten. Strategisch günstig auf einem erhöhten Gelände gelegen, verband die Burg Wehrhaftigkeit mit Repräsentation, denn ihre massiven Mauern, Türme und Gräben waren nicht nur Verteidigungsanlagen, sondern auch ein sichtbares Symbol der Macht ihrer Besitzer. Im Inneren der Anlage befanden sich Wohnbereiche, Wirtschaftsgebäude und Stallungen, die das Leben und Arbeiten innerhalb der Burg ermöglichten und ein eigenständiges, autarkes System gewährleisteten. Die Burg fungierte als Mittelpunkt der regionalen Verwaltung, als Ort der Gerichtsbarkeit und als Treffpunkt der lokalen Adelsfamilien, die in wechselnden Zeiten politische Entscheidungen trafen und Schutz gewährten. Durch ihre Bauweise, mit massiven Wehrmauern, Zinnen, Schießscharten und Toranlagen, spiegelt die Burg die mittelalterliche Militärarchitektur und die Notwendigkeit ständiger Verteidigungsbereitschaft wider. Sie prägte das soziale und wirtschaftliche Leben der Region, indem sie Sicherheit, Kontrolle über Handelswege und Schutz der Bevölkerung bot. Besucher können die imposanten Überreste der Burg heute als eindrucksvolles Zeugnis der mittelalterlichen Baukunst und Lebensweise erleben, das die Geschichte, den Alltag und die strategische Bedeutung eines regionalen Herrschaftssitzes anschaulich vermittelt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Lichtenau, An der Burg, Besichtigung: außen jederzeit , Info: Bürgerbüro der Stadt Lichtenau, Tel. +49(0)5295-8950,
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Paderborn, Kaiserpfalz
Die Kaiserpfalzanlage, unweit des Domes gelegen, wurde zwischen 1964 und 1968 bei Ausgrabungen freigelegt und reicht in ihren Ursprüngen auf das 8. und 9. Jahrhundert zurück. Die karolingische Pfalz Karls des Großen gilt als bedeutender Fund, der die politische und kulturelle Rolle Paderborns in der frühen mittelalterlichen Geschichte verdeutlicht. Neben den Überresten dieser karolingischen Anlage stießen die Archäologen auf die besser erhaltene ottonisch-salische Kaiserpfalz aus der Zeit Heinrichs II., deren Fundament und Strukturen eine Rekonstruktion des historischen Bauwerks erlaubten. Heute ist die Anlage ein vielseitiges Museum und Veranstaltungsort, das unter der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe steht und Besuchern die Entwicklung Paderborns über Jahrhunderte hinweg vermittelt. Die Ausstellungen umfassen zahlreiche Fundstücke, darunter Glasfragmente, Keramik und architektonische Relikte, die einen lebendigen Einblick in den Alltag, die Kultur und die Machtstrukturen der jeweiligen Epoche geben. Besonders eindrucksvoll ist die Präsentation der Pfalz aus dem 11. Jahrhundert, die die architektonische und politische Entwicklung nachzeichnet. Darüber hinaus werden die Anfänge des Christentums und die Rolle Karls des Großen thematisiert, ebenso wie die stadtarchäologischen Funde, die weitere Details zur historischen Entwicklung Paderborns liefern. Das Museum ermöglicht so eine umfassende Auseinandersetzung mit der regionalen Geschichte, den herrschaftlichen Strukturen des Mittelalters und der kulturellen Bedeutung der Kaiserpfalzen für Politik, Religion und Gesellschaft. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Paderborn, Am Ikenberg 2, Besichtigung: Öffnungszeiten, Info: Tel. +49(0)5251-105110
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Paderborn, Schloß Neuhaus
Etwa vier Kilometer außerhalb der Kernstadt liegt das Weserrenaissance-Wasserschloss Neuhaus, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Die heutige vierflügelige Anlage mit ihren markanten Ecktürmen erhielt im 16. Jahrhundert ihre endgültige Form und diente bis 1802 als Residenz der Paderborner Fürstbischöfe, wobei sie Zentrum von Macht, Verwaltung und Kultur in der Region war. Zur Landesgartenschau 1994 wurde das Schloss zusammen mit den Nebengebäuden umfassend restauriert; dabei rekonstruierte man auch die barocke Gartenanlage nach den Originalplänen des 18. Jahrhunderts, wodurch die historische Pracht der Anlage wieder sichtbar wurde. Die Schlossanlage ist von einem 42 Hektar großen Schloss- und Auenpark umgeben, der zum Spazieren, Verweilen und zur Erkundung der Natur einlädt und einen harmonischen Übergang zwischen Architektur und Landschaft schafft. Im Inneren vermittelt der historische Remter in einer ständigen Ausstellung die Baugeschichte vom 13. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, wobei die frühe und späte Weserrenaissance, die Barockisierung unter Fürstbischof Clemens August von Bayern und die damit verbundenen kunsthistorischen Details besonders hervorgehoben werden. Besucher erhalten so einen umfassenden Einblick in die architektonische, kulturelle und soziale Entwicklung des Schlosses, seine Bedeutung als Residenz und Machtzentrum sowie in die historische Gestaltung der Gärten und der umliegenden Parklandschaft, wodurch die Verbindung von Baukunst, Herrschaft und Naturgeschichte anschaulich erlebbar wird. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Paderborn - Schloss Neuhaus, Schlosspark , Besichtigung: Öffnungszeiten, außen jederzeit, Info: Tel. +49(0)5251-88-1062
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Paderborn, Schloss Wewer
Die Besiedlung des Ortsteils Wewer reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück; im 12. Jahrhundert ist das Ministerialengeschlecht „von Wevere“ dokumentiert, das im 15. Jahrhundert ausstarb, woraufhin der Besitz an das Paderborner Domkapitel überging. Auf dem Gelände entstand zunächst die sogenannte „alte Burg“, ein mittelalterlicher Wohnturm, der den Grundstein für die späteren Bauten legte. Ende des 17. Jahrhunderts errichtete man ein barockes Schloss, das durch seine kunstvolle Gestaltung, symmetrische Bauweise und dekorative Details den Wohlstand und die Bedeutung der Region eindrucksvoll widerspiegelt. Die Kombination von mittelalterlicher Burg und barockem Schloss vermittelt einen umfassenden Einblick in die architektonische und soziale Entwicklung von Wewer, verdeutlicht den Einfluss des Domkapitels und zeigt, wie Herrschaft, Repräsentation und regionale Geschichte in einer einzigen Anlage über Jahrhunderte hinweg sichtbar werden. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Paderborn-Wewer, Besichtigung: nur vom Weg einsehbar, privat, Info: Paderborn - Tourist-Information, Tel. +49(0)5251-882980
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Rheda-Wiedenbrück, Schloss Rheda
Auf einem großen künstlich aufgeschütteten Hügel, der bereits im 12. Jahrhundert entstand, wurde der Übergang der Fernstraße von Paderborn nach Münster über die Ems durch eine Burg gesichert. Die Anlage zeigt eindrucksvoll, wie auch bedeutende Schlösser auf sogenannten „Motten“ errichtet wurden, vergleichbar mit Schloss Steinfurt. Der Innenhof ermöglicht einen umfassenden Blick auf die architektonische Entwicklung über mehrere Jahrhunderte hinweg: der Kapellenturm aus dem 13. Jahrhundert markiert den ersten großen Ausbau, der Renaissance-Galerieflügel von 1612 verleiht Eleganz, der Barock-Haupttrakt des 18. Jahrhunderts und der Wohnturm aus dem 15. Jahrhundert repräsentieren die Vielfalt der Baustile, die über die Zeit hinzugefügt wurden. Besonders herausragend ist der wuchtige Kapellenturm aus der Stauferzeit, der Festungs-, Wohn- und Sakralbau in sich vereint und durch seine Ähnlichkeit mit syrischen Kreuzfahrerburgen die Macht und Bedeutung des Hauses Lippe eindrucksvoll symbolisiert. Das gesamte Ensemble vermittelt ein lebendiges Bild mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Baukunst, Repräsentation und strategischer Planung, wobei die harmonische Verbindung der unterschiedlichen Epochen die Anlage zu einem einzigartigen Zeugnis der regionalen Geschichte macht. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Fürstliche Kanzlei Rheda, Tel. 05242-94710; Flora Westfalica, Tel. 05242-93010, Erreichbar: Von Dortmund Hbf. mit RE (Richtung Minden) oder von Bielefeld mit RE (Richtung Düsseldorf) nach Rheda-Wiedenbrück, ca. 60 bzw. 25 Min. Von dort mit Bus R11 (Richtung Lippstadt) bis Schlossstraße, alternativ ca. 1km Fußweg.
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Rheda-Wiedenbrück, Schloss Bosfeld
Das kleine Wasserschloss Bosfeld, Anfang des 18. Jahrhunderts als barockes Herrenhaus errichtet, beeindruckt durch seine harmonische Lage zwischen Wassergraben und Landschaft und seine charakteristischen barocken Gestaltungselemente. Besonders hervorstechend sind der hervorspringende Gebäudeteil und die aufgesetzten Dreiecksgiebel, die dem Bauwerk eine elegante Dynamik verleihen. Ein weiteres architektonisches Highlight ist die repräsentative Eingangstür mit einem kunstvoll gestalteten Barockportal, das über eine doppelläufige Freitreppe zugänglich ist und den Besuchern bereits beim Betreten einen Eindruck von der Pracht und dem gesellschaftlichen Anspruch der damaligen Besitzer vermittelt. Die Gesamtanlage zeigt eindrucksvoll, wie Funktion, Repräsentation und barocke Formensprache miteinander verschmelzen, und vermittelt ein lebendiges Bild des Lebens auf einem Adelssitz des frühen 18. Jahrhunderts. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Rheda-Wiedenbrück, Steinweg 16
Info: Fürstlich zu Bentheim Tecklenburgische Kanzlei, Steinweg 2, Telefon 05242-947125, Außenanlagen können jederzeit besichtigt werden Historische Räume und Kutschenmuseum ganzjährig, nach Anmeldung, im Rahmen von Schlossführungen geöffnet, In Sommermonaten sonntags offene Führungen, ohne Anmeldung
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Salzkotten, Dreckbur
Die Dreckburg, 1350 von Domprobst Otto von Bentheim errichtet, ist eine markante Turmburg mit bewegter Geschichte, die eindrucksvoll die Entwicklung von repräsentativen Adelssitzen am Niederrhein widerspiegelt. Ursprünglich als Wohnsitz hochrangiger Geistlicher konzipiert, diente sie bereits 1434 als Schloss des Bistums Paderborn und dokumentiert die enge Verbindung von kirchlicher und weltlicher Macht. Im Jahr 1580 übernahm die Familie von Schilder die Burg, wandelte sie zum Rittersitz und bewahrte diese Funktion über Jahrhunderte. 1728/29 gelangte das Anwesen durch Zwangsversteigerung an Domherr Wilhelm Anton von der Asseburg aus Osnabrück, bevor es später von Graf von Westfalen für landwirtschaftliche Zwecke umgestaltet wurde. Bedeutende Veränderungen erfolgten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit dem Anbau von zwei prächtigen Barockflügeln, die das Erscheinungsbild der Burg bis heute prägen. Besonders hervorzuheben ist das erhaltene Renaissancegemälde im dritten Stock mit dem Motiv des Jungbrunnens, das nicht nur die künstlerische Gestaltung der Dreckburg dokumentiert, sondern auch einen lebendigen Einblick in die ästhetischen Vorstellungen und Repräsentationsformen der damaligen Zeit bietet. Die Kombination aus Wehrhaftigkeit, Wohnkomfort und kunsthistorischer Ausstattung macht die Dreckburg zu einem einzigartigen Zeugnis regionaler Baukultur und sozialen Wandels über die Jahrhunderte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Salzkotten, Dreckburg, Besichtigung: außen jederzeit, auch vom Fußweg (Südseite), Info: Salzkotten - Bürgerbüro, Tel. +49(0)5258-507-100
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe -
Die Ruine Vernaburg, erbaut 1607 von Wilhelm Krewet, einem führenden Mitglied einer einflussreichen Ministerialienfamilie, ist ein beeindruckendes Zeugnis frühneuzeitlicher Baukunst und regionaler Geschichte. Das Jahr der Errichtung ist noch am Hauptgiebel der Anlage ablesbar und dokumentiert die Ursprünge der Burg. Während des Dreißigjährigen Krieges fiel die Anlage mehrfach unter hessische und schwedische Besatzung, wobei sie eine zentrale Rolle als strategischer Stützpunkt spielte. Nach einem ersten Waffenstillstand wurde die Burg an die Stadt übergeben, doch 1633, als der Waffenstillstand gebrochen wurde, erlitten die Einwohner schwere Verluste durch die Besatzungstruppen. Nach dem Tod von Wilhelm Krewets Sohn Diedrich Wilhelm ohne männliche Erben gelangte die Burg durch seine Tochter Anna Maria in den Besitz der Familie von Brenken, die sie bis heute innehat. Von der ursprünglich weitläufigen Vorburg ist nichts mehr erhalten, doch die Hauptburg ist teilweise erhalten geblieben und vermittelt eindrucksvoll die Struktur und Dimension der Anlage. Besonders hervorzuheben ist einer der drei ursprünglichen Türme, der noch steht und die historische Silhouette prägt. Die Ruine bietet Besuchern nicht nur einen Einblick in die turbulente Geschichte der Region, sondern auch in die wechselnden Besitzverhältnisse und die architektonische Entwicklung eines bedeutenden Adelssitzes über die Jahrhunderte. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Salzkotten-Verne, Krewetstr. privat, vom Ortsteil Verne einsehbar Tel. +49(0)5258-507-100
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Schieder-Schwalenberg, Schloss Schieder
Schloss Schieder, ein elegantes Kleinod barocker Architektur aus dem 18. Jahrhundert, wurde im Stil des niederländischen Klassizismus errichtet und besticht durch seine kunstvolle Bauweise sowie die harmonische Gestaltung der Anlage. Das zweigeschossige Hauptgebäude wird von zahlreichen Nebengebäuden ergänzt, darunter das Back- und Brauhaus mit der Schlosskapelle, der Marstall, die Remise und das Prinzen- oder Teehaus, die im Laufe der Jahre hinzugefügt wurden und die Funktionalität sowie die Pracht des Anwesens erweiterten. Umgeben ist das Schloss von einem weitläufigen englischen Landschaftspark des 19. Jahrhunderts, der einen malerischen Kontrast zum formalen Barockgarten bietet, in dem noch die originalen Kaskaden und Terrassen erhalten sind und die gartenkünstlerische Gestaltung vergangener Zeiten anschaulich machen. Die harmonische Verbindung von Architektur und Natur, die klaren Linien der barocken Baukunst und die kunstvoll angelegten Gartenanlagen schaffen ein stimmiges Gesamtensemble, das Besuchern nicht nur einen Einblick in den Lebensstil und die repräsentative Wohnkultur des 18. Jahrhunderts ermöglicht, sondern auch die historische und ästhetische Bedeutung des Schlosses anschaulich vermittelt. Der Barockgarten und der Landschaftspark laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein, während die historischen Gebäude einen facettenreichen Einblick in die kulturellen, sozialen und ökonomischen Aspekte des Anwesens über die Jahrhunderte bieten. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Schieder-Schwalenberg, Im Kurpark 1, Tel. 05284/94373794 Führungen Tel. 05282-8816
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Schloss Holte-Stukenbrock, Schloss Holte
Schloss Holte, ein barockes Wasserschloss aus dem 17. Jahrhundert, entstand als Nachfolgebau einer wehrhaften Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert und prägt die historische Entwicklung der Umgebung maßgeblich. Die Anlage steht auf einer kleinen Insel und wird von einer sechseckigen Ringmauer mit polygonalen Türmen umgeben, die den wehrhaften Charakter bewahren und gleichzeitig die architektonische Eleganz betonen. Besonders markant sind die zwei quadratischen Ecktürme am Hauptgebäude, die dem Schloss eine imposante Silhouette verleihen, während weitere bauliche Details den Reiz der barocken Baukunst unterstreichen. Die Anlage vereint geschickt die Wehrhaftigkeit der mittelalterlichen Burg mit der repräsentativen Pracht eines barocken Herrensitzes und vermittelt so die Entwicklung von Verteidigungs- zu Wohnarchitektur. Harmonisch eingebettet in die umliegende Landschaft, werden die sorgfältig gestalteten Garten- und Wasseranlagen zu einem integralen Bestandteil des Ensembles, die nicht nur ästhetischen Wert besitzen, sondern auch die historischen Nutzungskonzepte der Anlage nachvollziehbar machen. Besucher können so die architektonische Entwicklung, die gestalterischen Prinzipien des Barock und die landschaftliche Einbindung in einem stimmigen Gesamtensemble erleben, das Geschichte, Kunstfertigkeit und repräsentative Wohnkultur anschaulich vermittelt. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro:
Schloss Holte-Stukenbrock, Am Schloss 1, Info: Fremdenverkehrsamt, Rathausstraße 2, Tel.: 05207 - 89050
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Vlotho, Burgruine Vlotho
Die Ruine der im Jahr 1250 erbauten Burg erhebt sich majestätisch auf einem 141 Meter hohen Geländesporn und bietet einen weiten Blick über die Umgebung, wodurch sie zu einem markanten Wahrzeichen der Region wird. Von der ursprünglichen Anlage ist die Ringmauer noch weitgehend erhalten, während die übrigen Gebäude nur noch als Grundmauern sichtbar sind; diese Reste vermitteln jedoch anschaulich die Dimensionen und architektonische Struktur der einst mächtigen Festung. Besonders beeindruckend ist der Burgbrunnen mit einer Tiefe von 52 Metern, der einst die lebenswichtige Wasserversorgung sicherstellte und die ingenieurtechnischen Fähigkeiten des Mittelalters verdeutlicht. Vermutet wird, dass die nahe gelegene Schwedenschanze, eine frühneuzeitliche Verteidigungsanlage, historisch mit der Burg verbunden war, was die strategische Bedeutung der Anlage im regionalen Verteidigungssystem unterstreicht. Besucher können so die Wehrhaftigkeit, den Grundriss und die historischen Nutzungskonzepte der Burg nachvollziehen und erhalten einen umfassenden Eindruck von der mittelalterlichen Baukunst, der strategischen Lage und der Bedeutung der Anlage für die Sicherheit der Umgebung. Die Kombination aus Höhenlage, gut erhaltener Ringmauer, Brunnen und historischen Zusammenhängen macht die Ruine zu einem faszinierenden Zeugnis der mittelalterlichen Festungsarchitektur. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Vlotho, Burgstraße 41, Tourist Information: Lange Straße 111, Tel. 05733 881188, Besichtigung: Öffnungszeiten,
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Reiseführer Burgen und Schlösser in Ostwestfalen-Lippe - Warburg, Burgruine Desenberg
Die Ruine auf dem Gipfel des Desenbergs, einer 345 Meter hohen Basaltkuppe vulkanischen Ursprungs, vermittelt einen faszinierenden Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region und beeindruckt zugleich durch ihre markante Lage und die weite Aussicht. Die Burg befand sich historisch im Besitz der Ritter von Spiegel und diente als strategische Befestigung auf der Kuppe. Von der Anlage sind noch Mauerreste erhalten, die den Grundriss und die Wehrhaftigkeit der Festung erahnen lassen. Besucher können den Aufstieg zur Ruine unternehmen und dabei nicht nur die architektonischen Relikte erkunden, sondern auch den Panoramablick über die Warburger Börde, die Ausläufer des Eggegebirges und die fernen hessischen Berge genießen. Die exponierte Lage der Burg auf der Desenbergkuppe unterstreicht ihre historische Bedeutung als Herrschaftssitz und Verteidigungsbauwerk und macht die Ruine zu einem eindrucksvollen Zeugnis mittelalterlicher Architektur und strategischer Planung. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Tel. 05641–92555, Erreichbar: Von Hamm Hbf. mit RB nach Warburg, ca. 90 Min. Zur Innenstadt: Vom Bahnhof mit Bus 530 oder 535 (Richtung Amtsgericht) oder Bus 505 (Richtung Jugenddorf) bis „Neustadtkirche“. Alternativ ca. 800m Fußweg vom Bahnhof in die Innenstadt. Zur Daseburg: Mit Bus 535 (Richtung Borgentreich) bis „Rothehaus“, von dort ca. 600m bergauf. Am Wochenende Anruflinienverkehr (Fahrten mind. 60 Min. vorher oder am Vortag unter Tel. 05251-2013-0 anmelden).
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