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Reiseführer Europa

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Reiseführer Burgen und Schlösser im Münsterland
In der Region zwischen Lippe und Teutoburger Wald - Online Travel Guide

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Reiseführer 'Sehenswerte Burgen und Schlösser im Münsterland'

Das Münsterland im nordwestlichen Westfalen erstreckt sich um die ehemalige Provinzialhauptstadt Münster. Diese Region wird durch den Teutoburger Wald im Nordosten, die Lippe im Süden und die niederländische Grenze im Westen eingegrenzt. Historisch betrachtet war das Münsterland das weltliche Herrschaftsgebiet der Münsteraner Bischöfe. Diese Region zeichnet sich durch eine einzigartige Kulturlandschaft aus, geprägt von parkartigen Landschaften, zahlreichen Wasserburgen, Kirchen, Klöstern und prächtigen Schlössern. Bereits im Mittelalter wurden die Herrschaftssitze der ansässigen Grundherren durch Wassergräben, hier Gräften genannt, gesichert. Viele dieser kleineren Burgen und Herrenhäuser entwickelten sich in der Neuzeit zu beeindruckenden Schlossanlagen mit oft fantastischen Garten- und Parkanlagen. Ein herausragendes Beispiel ist das Schloss Nordkirchen, das oft als westfälisches Versailles bezeichnet wird. Ebenso bedeutend ist das Schloss Münster. Diese Bauwerke spiegeln die Pracht und den Reichtum der Region wider und bieten Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Architektur vergangener Zeiten. Johann Conrad Schlaun, ein herausragender Baumeister des Barock, hat viele dieser prächtigen Bauwerke entworfen und somit das architektonische Erbe der Region maßgeblich geprägt. Neben den barocken Schlossanlagen haben sich auch majestätische Burganlagen erhalten, die das mittelalterliche Erbe des Münsterlandes eindrucksvoll dokumentieren. Besonders erwähnenswert sind die Burgen in Gemen, Lembeck, Raesfeld und Anholt. Diese historischen Bauwerke bieten heutigen Besuchern einen intensiven Einblick in die damalige Lebenswelt und sind Zeugnisse der bewegten Geschichte dieser Region.

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Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
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Übersichtskarte

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. Münster, Bischöfliches Palais***

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Münster, Bischöfliches Palais***

Das Bischöfliche Palais in Münster, auch bekannt als bischöflicher Hof, befindet sich am Domplatz gegenüber dem St.-Paulus-Dom. Diese eindrucksvolle Dreiflügelanlage wurde im Jahr 1732 errichtet. Der genaue Architekt des Gebäudes ist nicht eindeutig feststellbar, doch es wird angenommen, dass Peter Pictorius der Jüngere oder Lambert Friedrich Corfey beteiligt gewesen sein könnten. Ursprünglich als Domdechanei genutzt, dient das Palais seit 1825 als Wohnsitz des Bischofs von Münster und beherbergt das Generalvikariat. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Palais bei einem schweren Luftangriff auf Münster am 10. Oktober 1943 erhebliche Schäden. Der damalige Bischof, Clemens August Graf von Galen, überlebte den Angriff unverletzt, obwohl das Gebäude stark beschädigt wurde. Der Wiederaufbau des Palais begann nach dem Krieg, wobei der Architekt Eberhard-Michael Kleffner nur die Seitenflügel originalgetreu rekonstruierte. Der mittlere Teil wurde in vereinfachter Form wieder aufgebaut. Das monumentale Absperrgitter von Johann Conrad Schlaun, das den Ehrenhof abschließt, blieb jedoch unbeschädigt und ist bis heute erhalten. Das Bischöfliche Palais ist nicht nur ein Zeugnis barocker Architektur, sondern auch ein Symbol für die Resilienz und den Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Krieges. Besucher können heute die geschichtsträchtigen Mauern besichtigen und einen Eindruck von der historischen Bedeutung dieses Ortes gewinnen. Im Palais befindet sich auch das Generalvikariat, das als Verwaltungssitz des Bistums Münster dient und wichtige kirchliche Funktionen erfüllt. (c)WO


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. Münster, Erbdrostenhof***

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Münster, Erbdrostenhof***

Der Erbdrostenhof in Münster, ein Meisterwerk des Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun, wurde zwischen 1753 und 1757 für den münsterschen Erbdrosten Adolf Heidenreich Freiherr Droste zu Vischering erbaut. Das prächtige dreiflügelige Adelspalais an der Salzstraße ist bekannt für seine repräsentative Gestaltung auf begrenztem Raum und bildet zusammen mit der Clemenskirche und der Dominikanerkirche die sogenannte „Barockinsel“ in Münster. Eine besondere architektonische Eigenart ist die diagonale Ausrichtung des Gebäudes auf einem rechteckigen Grundstück. Im Inneren sind vor allem das Treppenhaus und der Festsaal im ersten Stock bemerkenswert, die ihr ursprüngliches Aussehen weitgehend behalten haben. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Erbdrostenhof stark beschädigt, doch die Fassade und die äußere Struktur wurden nach dem Krieg originalgetreu wiederaufgebaut. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) führte umfassende Sanierungsarbeiten durch, zuletzt von Juli bis Oktober 2012, bei denen die Sandsteinfassade sowie die historischen Fenster aufwendig restauriert wurden. Heute dient der Erbdrostenhof als Sitz des Landeskonservators von Westfalen. Das Gebäude ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich, jedoch können der Festsaal und andere Bereiche bei besonderen Veranstaltungen besichtigt werden. Zudem beherbergt der Erbdrostenhof eine Sammlung historischer Tasteninstrumente, die bei den jährlich stattfindenden Erbdrostenhofkonzerten zu hören sind. (c)WO


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. Münster, Fürstbischöfliches Schloss***

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Münster, Fürstbischöfliches Schloss***

Das Fürstbischöfliche Schloss Münster, auch bekannt als Schloss Münster, wurde zwischen 1767 und 1787 im Barockstil als Residenz für den letzten Fürstbischof von Münster, Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels, erbaut. Der Architekt dieses beeindruckenden Bauwerks war Johann Conrad Schlaun, ein bekannter Barockbaumeister. Das Schloss ist eine dreiflügelige Anlage aus rotem Backstein und hellem Sandstein, charakteristisch für den Baustil jener Zeit. Die Hauptfassade des Schlosses ist 91 Meter lang und beeindruckt durch ihre elegante Gestaltung. Nach erheblichen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss zwischen 1947 und 1953 weitgehend nach den ursprünglichen Plänen wieder aufgebaut. Seit 1954 dient das Schloss als Sitz der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Im Turm des Schlosses befindet sich ein Glockenspiel, das dreimal täglich spielt und verschiedene Melodien erklingen lässt. Der Schlossgarten, der ebenfalls zur Universität gehört, beherbergt das Institut für Botanik und den Botanischen Garten der Universität Münster, der regelmäßig zu öffentlichen Führungen einlädt. (c)WO


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. Münster, Drostenhof

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Münster, Drostenhof

Der Drostenhof in Münster-Wolbeck, ein bedeutendes Beispiel der Renaissancearchitektur, stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und wurde 1557 erbaut. Der prächtige Stufengiebel des Drostenhofs diente dem Krameramtshaus als Vorbild und ist ein charakteristisches Merkmal dieses Adelssitzes. Das Gebäude zählt zu den ältesten und wichtigsten Profanbauten Westfalens und ist ein geschütztes Baudenkmal. Der Drostenhof besteht aus zwei zweigeschossigen Backsteingebäuden, wobei der älteste Teil das Torhaus von 1545 ist. Dieses ist reich verziert mit Erkern und zeigt noch Elemente der Spätgotik, wie der spitzbogige Torbogen und das gestufte Giebelportal mit Palmettenornamenten. Das eigentliche Herrenhaus, das hinter dem Torhaus liegt, wurde 1557 errichtet und beeindruckt durch seine Renaissancearchitektur. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente der Drostenhof vorübergehend als Unterkunft für Vertriebene. Heute befindet sich in seinem Inneren die ständige Ausstellung „Westpreußen – Geschichte, Land und Menschen“, die von der Erik-von-Witzleben-Stiftung betrieben wird. Diese Ausstellung gibt Einblicke in die Geschichte und Kultur Westpreußens und seiner Bewohner. (c)WO


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. Ahaus, Schloss Ahaus***

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Ahaus, Schloss Ahaus***

Schloss Ahaus, ein beeindruckendes Barockschloss im westfälischen Münsterland, hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts befand sich an diesem Ort eine Wasserburg, die 1406 in den Besitz des Fürstbischofs von Münster überging. Die ursprüngliche Burg wurde nach mehreren Zerstörungen und Umbauten zwischen 1688 und 1695 durch ein prächtiges Barockschloss ersetzt. Dieses wurde von Johann Conrad Schlaun nach den Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg wiederhergestellt und zum Park hin um einen Mittelrisalit mit großer Freitreppe erweitert. Die Anlage besteht aus einer Vorburg mit einem imposanten Torturm und Triumphtor sowie dem Hauptschloss, das durch seine Freitreppe, den Prunkgiebel und die vier Eckpavillons beeindruckt. Die Fassade des Hauptgebäudes ist reich mit Baumberger Kalksandstein geschmückt und zeigt deutliche Einflüsse des französischen und niederländischen Barocks. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wurden die Innenräume des Schlosses zwischen 1948 und 1955 wieder aufgebaut. Heute beherbergt Schloss Ahaus die Technische Akademie Ahaus und zwei Museen: das Torhausmuseum, das die regionale Geschichte und Kunst präsentiert, und ein weiteres Museum, das sich der Geschichte der Region widmet. (c)WO


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. Ahlen, Haus Vorhelm

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Ahlen, Haus Vorhelm

Haus Vorhelm, ein ehemaliges Gutshaus im westfälischen Ahlen, hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Das Anwesen wurde erstmals im Besitz der Herren von Torck erwähnt und zeichnet sich durch seine charakteristische Bauweise aus: Es steht auf Eichenpfählen im Wasser, umgeben von einer Gräftenanlage, die insgesamt sechs Inseln umfasst. Die Zweiinselform, bestehend aus der Hauptburg und der Vorburg, ist typisch für mittelalterliche Wasserburgen. Der älteste Teil des Hauses stammt aus dem Jahr 1455, wie dendrochronologische Untersuchungen bestätigen. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Herrenhaus mehrfach erweitert und umgebaut. Der massive Südflügel mit einem dreistufigen Staffelgiebel und zweigeschossigen Erkern stammt aus dem Jahr 1601. Das Haupthaus besteht aus einem massiven Untergeschoss mit einem zweistöckigen Fachwerkaufbau. Neben dem Herrenhaus gehören auch zwei historische Mühlen und ein alter Schafstall zum Anwesen. Die barocke Toranlage mit Zugbrücke führt zur Vorburg, die zwei Wirtschaftsbauten aus dem 20. Jahrhundert beherbergt. Östlich und südlich der Hauptburg liegen zwei große barocke Garteninseln, die das historische Ambiente vervollständigen. Seit 1974 ist Haus Vorhelm im Besitz der Reichsgrafenfamilie von Schall-Riaucour. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Eine Besichtigung ist nicht möglich.
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. Ascheberg, Schloss Westerwinkel***

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Ascheberg, Schloss Westerwinkel***

Schloss Westerwinkel, ein frühbarockes Wasserschloss im westfälischen Ascheberg, liegt inmitten eines weitläufigen englischen Parks mit altem Baumbestand. Seit dem 16. Jahrhundert ist es im Besitz der Grafen von Merveldt. Das Herrenhaus, zwischen 1663 und 1668 erbaut, bewahrt mit seiner kastellartigen Form, den Pavillontürmen und den umgebenden Wallanlagen den mittelalterlichen Wehrgedanken. Ein breiter Grabenring umfasst die gesamte Anlage und schließt auch die westlich gelegene Garteninsel ein. Die Hauptburg ist ein vierflügeliges Gebäude mit quadratischen Pavillontürmen an jeder Ecke. Besonders beeindruckend ist die barocke Architektur, die sich in den eleganten Proportionen und dekorativen Details widerspiegelt. Der Zugang erfolgt über die Vorburg durch ein Torhaus mit einem markanten Eckturm. Von dort führt eine Brücke über den Hausteich in den Innenhof des Herrenhauses. Heute ist das Schloss Westerwinkel für Besucher zugänglich und bietet einen hohen Freizeitwert. Direkt neben dem Schloss befindet sich ein Golfclub, der zur Erhaltung der Anlage beiträgt. Der Schlosspark, ursprünglich im Stil eines englischen Landschaftsgartens gestaltet, lädt zu Spaziergängen ein und bietet seltenen Baumarten, darunter eine 600 Jahre alte Linde, eine Heimat. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Schloss Westerwinkel, Tel. 02599-98878; Verkehrsverein Ascheberg, Tel. 02593- 6324 oder 9316, Erreichbar: Von Dortmund Hbf. mit RB (Richtung Münster) nach Capelle, ca. 25 Min. Von dort 2km Fußweg durch den Wald. Ort: Ascheberg, Wasserschloss Westerwinkel, Besichtigung: nach Anmeldung, Info: Tel. +49(0)2599-988.78
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. Ascheberg, Schloss Ittlingen

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Ascheberg, Schloss Ittlingen

Schloss Itlingen, auch als Haus Itlingen bekannt, ist ein bemerkenswerter barocker Adelssitz in Ascheberg-Herbern. Ursprünglich im 14. Jahrhundert als Burg erbaut, wurde die Anlage im 18. Jahrhundert von Johann Conrad Schlaun, einem bedeutenden westfälischen Barockarchitekten, in ihre heutige hufeisenförmige Gestalt umgebaut. Schlaun fügte dem ursprünglich asymmetrischen Bau einen zusätzlichen Flügel hinzu und verfeinerte das Schloss mit wohlplatzierten Schmuckelementen und einer ansprechenden Innenausstattung, einschließlich einer kunstvollen Stuckdecke im Rittersaal und einem Sandsteinkamin aus dem Jahr 1582. Das Schloss liegt malerisch auf zwei Inseln, umgeben von einer Gräfte und einem teils barocken Garten, der vermutlich ebenfalls von Schlaun gestaltet wurde. Die Anlage ist heute in Privatbesitz und wird als bedeutendes Vollblutgestüt genutzt. Philipp Graf Stauffenberg und seine Frau betreiben hier seit 1999 unter dem Namen "Stauffenberg Bloodstock" eine renommierte Vollblutagentur und Zucht. Neben seiner historischen Bedeutung dient Schloss Itlingen auch als Kulisse für TV-Produktionen, darunter die Fernsehserien „Rivalen der Rennbahn“ und „Alles Glück dieser Erde“. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Ascheberg Herbern, Haus Itlingen, Appelhofstr., Besichtigung: auf Anfrage, Info: Tel. +49(0) 2593-6324
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. Billerbeck, Haus Hameren

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Billerbeck, Haus Hameren

Haus Hameren in Billerbeck ist eine malerische Wasserburg, die sich auf zwei Inseln erstreckt und von Gräften umgeben ist. Die Geschichte der Burg reicht bis ins Jahr 1325 zurück, als sie von den Rittern von Hameren erbaut wurde. Ein besonderes Highlight der Anlage ist der rechteckige Bergfried, der als das einzige nahezu unveränderte mittelalterliche Burggebäude im Münsterland gilt Die Wasserburg besticht durch ihre gut erhaltenen historischen Strukturen, darunter ein Turmspeicher aus dem Jahr 1593 und eine neugotische Kapelle, die 1869 hinzugefügt wurde. Besonders eindrucksvoll ist der Rundturm, der um 1600 im niederländischen Specklagenmauerwerk errichtet wurde. Diese Bauweise kombiniert Ziegelsteine und gleichmäßig verlegte Werksteinbänder und verleiht dem Gebäude ein markantes Erscheinungsbild. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Billerbeck, Coesfelder Str. Besichtigung: nur außen Info: Tourist-Information, Tel. +49(0)2543-7373
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. Billerbeck, Kolvenburg

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Billerbeck, Kolvenburg

Die Kolvenburg in Billerbeck ist eine ehemalige Wasserburg, die ihren Namen von der Familie Colve erhielt, die die Burg im 13. Jahrhundert von den Rittern aus der Familie von Billerbeck erwarb. Das heutige Erscheinungsbild der Burg, inklusive des markanten Krüppelwalmdachs, entstand durch zahlreiche bauliche Veränderungen und Erweiterungen, die im Laufe der Jahrhunderte vorgenommen wurden. Nach einer langen Phase des Verfalls wurde die Kolvenburg zwischen 1958 und 1976 umfangreich renoviert. Diese Restaurierungsarbeiten umfassten eine neue Dacheindeckung, eine neue Kellerdecke aus Stahlbeton und die Stabilisierung des Außenmauerwerks. Die Renovierungen wurden durch Bundes-, Landes- und Kreismittel finanziert, ergänzt durch Gelder der Stadt Billerbeck, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und der Familie von Twickel. Seit 1976 dient die Kolvenburg als Kulturzentrum des Kreises Coesfeld. Hier finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen statt. Die Ausstellungen umfassen sowohl moderne als auch klassische Kunstwerke und haben schon Werke international bekannter Künstler wie Albrecht Dürer, Pablo Picasso, Marc Chagall, Käthe Kollwitz und Joseph Beuys gezeigt. Zudem wird die Kolvenburg vom Standesamt Billerbeck als Außenstelle genutzt und bietet somit auch einen besonderen Rahmen für standesamtliche Trauungen. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Billerbeck, An der Kolvenburg Besichtigung, siehe Öffnungszeiten, Info: Tourist-Information, Tel. +49(0)2543-7373
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. Billerbeck, Kloster Gerleve

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Billerbeck, Kloster Gerleve

Die Benediktinerabtei Kloster Gerleve liegt malerisch einige Kilometer außerhalb von Billerbeck im Münsterland. Das Kloster wurde 1899 von der Erzabtei Beuron gegründet. Die Klosterkirche und der Westflügel wurden zwischen 1901 und 1904 nach den Plänen des Architekten Wilhelm Rincklake erbaut. Rincklake hatte zuvor auch den Ludgerusdom in Billerbeck entworfen. Das Kloster hat sich im Laufe der Zeit zu einem bedeutenden spirituellen und kulturellen Zentrum entwickelt. Besonders bemerkenswert ist die Kirche, die im Stil der Neoromanik errichtet wurde. Die Front der Kirche erhielt 1938 durch den Architekten Dominikus Böhm ihre markante westwerkartige Form, wobei Sandstein aus Ibbenbüren verwendet wurde, der als besonders wetterbeständig gilt. Die Abtei beherbergt heute etwa 32 Mönche und bietet zahlreiche Möglichkeiten für spirituelle Einkehr und Bildung. Das Gästehaus „Haus Ludgerirast“ und die Jugendbildungsstätte „Haus St. Benedikt“ bieten Raum für Retreats, Seminare und Exerzitien. Darüber hinaus engagiert sich die Abtei in der liturgischen Bewegung und hat eine lange Tradition in der Pflege des Gregorianischen Chorals. Das Kloster Gerleve ist nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein kultureller Treffpunkt. Regelmäßig finden dort Konzerte, Vorträge und Ausstellungen statt. Die Abteikirche ist täglich für Besucher geöffnet und bietet eine ruhige Atmosphäre für Gebet und Besinnung. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Billerbeck-Gerleve Besichtigung: nach Anmeldung Info: Tel. +49(0)2541-8000
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. Bocholt, Haus Diepenbrock

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Bocholt, Haus Diepenbrock

Haus Diepenbrock, ein charmantes Wasserschloss bei Barlo nahe Bocholt, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im frühen 14. Jahrhundert stand hier ein befestigtes Haus. Das heutige Erscheinungsbild erhielt das zweigeschossige Schloss mit Barockfassade und Walmdach im Jahr 1733, als es umfassend umgebaut wurde. Besonders markant sind die beiden Rundtürme. Seit 1732 ist das Schloss im Besitz der Familie Freiherr von Graes, die es in den 1970er Jahren restaurieren ließ. Die Innenausstattung wurde sorgfältig rekonstruiert, um den historischen Charme zu bewahren. (c)WO


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Tourismusinfos: Bocholt-Barlo, Schlossallee 5 Besichtigung: eingeschränkt, Gastronomiebetrieb Info: Tel. +49(0)2871-21740
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. Borken, Wasserschloss Gemen***

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Borken, Wasserschloss Gemen***

Das Wasserschloss Gemen in Borken, etwa zwei Kilometer nordöstlich der Altstadt gelegen, ist eine historische und kulturelle Sehenswürdigkeit. Die Burg wurde vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert als Motte errichtet und erstmals im Jahr 1274 urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde sie zu einer Ringburg ausgebaut, und im 14. Jahrhundert erhielt sie eine neue Ringmauer, wodurch sie ihren heutigen polygonalen Grundriss bekam. Die Burg Gemen ist umgeben von einem weitläufigen Wassergraben- und Teichsystem, das eine idyllische Atmosphäre schafft. Im 15. Jahrhundert unter Heinrich III. von Gemen wurde die Burg durch den Bau eines dreigeschossigen Palas und die Aufstockung des Bergfrieds weiter ausgebaut. Der Kapellen- oder Batterieturm, ein markantes Element der Anlage, stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Im 17. Jahrhundert erhielt die Burg unter Hermann Otto II. von Limburg-Styrum ihr heutiges Erscheinungsbild. Der Nordflügel und der Uhrturm wurden hinzugefügt, und das gotische Äußere wurde durch barocke Elemente ergänzt. Besonders bemerkenswert sind die Löwenstatuen am Portal des Nordflügels, eine seltene Besonderheit in Westfalen. Heute dient Schloss Gemen als Jugendbildungsstätte des Bistums Münster. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Burg Gemen, Tel. 02861-92200; Tourist-Info Borken, Tel. 02861-939252 oder 7584
Erreichbar: Von Essen Hbf. mit RE nach Borken, von dort mit Bus 751 (Richtung Coesfeld) oder Bus 853 (Richtung Cordulaschule) bis „Ev. Johanneskirche“, ca. 70 Min. Alternativ ca. 2km Fußweg vom Bahnhof Borken. Am Wochenende eingeschränktes Busangebot.
Ort: Borken-Gemen, Coesfelder Str. 1 Besichtigung: außen jederzeit, innen nach Absprache und Voranmeldung, Info: Tourist-Info, Bahnhofstr. 22, Borken, Tel +49(0)2861/939252
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. Borken, Haus Döring

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Borken, Haus Döring

Haus Döring in Borken ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Motten (Turmhügelburgen) in Westfalen und spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte der Burgenarchitektur. Die Burg wurde im 11. oder 12. Jahrhundert auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel errichtet und war von doppelten Wassergräben umgeben. Im Jahr 1307 wurde sie erstmals ausdrücklich erwähnt, als sie von den Grafen von Kleve erobert wurde und später als Lehen beansprucht wurde. Das heutige Herrenhaus, ein rechteckiger Backsteinbau mit Sandsteindetails, wurde 1727 auf den alten Fundamenten für Johann Arnold Graf zu Leerodt errichtet. Die Burg war im Laufe der Jahrhunderte im Besitz verschiedener Familien, darunter die Herren von Wylich und von Leerodt. Seit 1922 befindet sich das Anwesen im Besitz der Familie Klümper. Zur Anlage gehört auch eine historische Wassermühle, die erstmals 1292 erwähnt wurde. Obwohl die Mühle nicht mehr in Betrieb ist, sind das unterschlägige Wasserrad und das Wehr noch erhalten und zeugen von der einstigen Bedeutung des Gutes. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Borken-Marbeck, Haus Döringweg, Besichtigung: nur außen, Info: Tourist-Info Borken, Tel. +49(0)2861/939252
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. Borken, Herrensitz Pröbsting

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Borken, Herrensitz Pröbsting

Der Herrensitz Pröbsting, auch als Haus Pröbsting bekannt, ist ein historisches Anwesen in Borken, das erstmals im 13. Jahrhundert als Probsteigut des Stiftes Vreden erwähnt wurde. Seinen Namen verdankt das Gut dieser historischen Verbindung. Die Wasserburg mit ihrem idyllischen Schlosspark wurde 1345 erbaut und besteht aus einem Backstein-Herrenhaus sowie einer dreiflügeligen Vorburg aus dem 15. Jahrhundert. Nach jahrzehntelangem Verfall wurde Haus Pröbsting 1988 restauriert und wiederaufgebaut. Heute kann es als schmuckes Wasserschloss bewundert werden, das eine Spezialklinik beherbergt. Die Schlossklinik Pröbsting ist auf psychotherapeutische Medizin spezialisiert und bietet intensive Einzel- und Gruppentherapien an. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Borken-Hoxfeld, Pröbstinger Allee 14, Tourist-Info Borken, Tel. +49(0)2861/939-252,
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. Drensteinfurt, Haus Bisping

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Drensteinfurt, Haus Bisping

Haus Bisping, ein ehemaliges Wasserschloss in Drensteinfurt, wurde erstmals 1364 urkundlich erwähnt. Das Schloss liegt malerisch inmitten der grünen Landschaft und ist heute nur noch in Teilen erhalten. Zu den erhaltenen Strukturen gehört insbesondere das zweistöckige Torhaus aus dem Jahr 1651, dessen Untergeschoss aus rotem Bruch- und Backstein besteht, während das Obergeschoss in Fachwerk ausgeführt ist. Die markanten Dreistaffelgiebel prägen das Erscheinungsbild des Gebäudes. Historisch gesehen war das Anwesen zunächst ein Tafelgut der Bischöfe von Münster, bevor es im 14. Jahrhundert in den Besitz von Hermann von Velen überging. Das Gelände selbst zeigt noch Spuren der ursprünglichen Gräften, die das Schloss einst umgaben. Heute fügt sich Haus Bisping harmonisch in die typischen Münsterländer Parklandschaften ein und ist ein beliebter Punkt auf der 100-Schlösser-Route, die viele historische Bauwerke im Münsterland verbindet. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Haus Bisping ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Ort: Drensteinfurt, Altendorf 26
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. Drensteinfurt, Haus Borg

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Drensteinfurt, Haus Borg

Haus Borg, ein prächtiges Wasserschloss in Drensteinfurt, liegt in Sichtweite des Hauses Bisping und beeindruckt durch seine weitläufige Anlage, die sich über drei Inseln erstreckt. Die Anlage umfasst die Hauptburg, die Vorburg und eine große Parkanlage. Das eher schlichte Herrenhaus auf der Hauptinsel stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde im Laufe der Zeit mehrfach erweitert und umgebaut. Besonders markant sind das Brauhaus und der Rundturm mit Kegeldach, die zur Hauptburg gehören. Die Vorburg, deren Gebäude überwiegend aus dem 17. Jahrhundert stammen, umfasst ein lang gestrecktes Torhaus, das von kleinen Türmchen flankiert wird. Dieses Torhaus ist ein charakteristisches Beispiel für die barocke Bauweise, die das Schloss prägt. Haus Borg ist von einem malerischen Barockgarten umgeben, der durch eine repräsentative Allee zugänglich ist. Diese Allee und die gesamte Gartenanlage wurden im Rahmen umfangreicher Renovierungsarbeiten wiederhergestellt, um den historischen Charme des Anwesens zu bewahren. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Haus Borg kann nur von außen besichtigt werden, Privatbesitz. Ort: Drensteinfurt, Altendorf 51
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. Drensteinfurt, Haus Walstedde

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Drensteinfurt, Haus Walstedde

Haus Walstedde in Drensteinfurt ist ein historisches Fachwerk-Bauernhaus aus dem Jahr 1821, das sich direkt neben der Kirche im Zentrum des Ortes befindet. Heute beherbergt das Gebäude eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, die eine umfassende Betreuung und Behandlung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr bietet. Das Gesundheitszentrum Walstedde integriert verschiedene medizinische Fachrichtungen unter einem Dach. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Therapeuten, Sozialarbeitern und Heilpädagogen arbeitet eng zusammen, um den Patienten eine umfassende und individuelle Betreuung zu ermöglichen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Resozialisierung und der Schaffung eines möglichst normalen Alltags für die jungen Patienten. (c)WO


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. Drensteinfurt, Schloss Steinfurt

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Drensteinfurt, Schloss Steinfurt

Schloss Steinfurt in Drensteinfurt ist ein beeindruckendes Wasserschloss, das sich über zwei Inseln in der Werse erstreckt. Die Anlage besteht aus dem Herrenhaus mit Nebengebäuden, einem Torhaus und einer Remise sowie einem großen Park mit einer Wassermühle. Das älteste erhaltene Bauwerk des Schlosses ist das Torhaus, ein Renaissancegebäude aus dem 16. Jahrhundert. Im frühen 18. Jahrhundert entstand an der Stelle des mittelalterlichen Schlosses das heutige Herrenhaus aus Backstein. Der dazugehörige Garten mit einer Orangerie wurde ebenfalls in dieser Zeit angelegt. Die Orangerie und weitere barocke Elemente prägen die historische Gartenlandschaft, die sich um das Schloss erstreckt. Die Schlossanlage ist seit 1739 im Besitz der Familie von Landsberg-Velen. Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss teilweise wieder aufgebaut und ist heute in Privatbesitz. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro:Drensteinfurt, Besichtigung: nur außen nach Vereinbarung, Privatwohnungen, Info: Tel. +49(0)2508-995.154
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. Dülmen, Schloss Buldern

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Dülmen, Schloss Buldern

Schloss Buldern in Dülmen ist ein historisches Herrenhaus, das ursprünglich im 16. Jahrhundert im Stil der Spätrenaissance erbaut wurde. Es diente der Familie von Buldern als Sommersitz und kontrastierte mit ihrer eher mittelalterlichen Familienresidenz im Ortskern von Buldern. Dieser Baustil ist in Westfalen relativ selten anzutreffen. Im 18. Jahrhundert ging das Anwesen durch Heirat in den Besitz der Familie von Romberg über, die es 1838 zu einem klassizistischen Herrenhaus umbauen ließ. Das Herrenhaus wurde auf den Fundamenten eines früheren Gebäudes errichtet und zeigt an der Gartenfassade einen Mittelrisalit und zwei runde Eckpavillons. Im Süden befindet sich der stark umgebaute Torflügel aus dem 17. Jahrhundert, an den sich Wirtschaftsbauten aus Backstein und Fachwerk anschließen. In der Mitte des 20. Jahrhunderts war Schloss Buldern bis 1961 Sitz der Forschungsstelle für vergleichende Verhaltensforschung, wo der berühmte Verhaltensforscher Konrad Lorenz tätig war. Heute beherbergt das Schloss ein Internat und ein privates Gymnasium, das Landschulheim Schloss Buldern, und dient als Wohn- und Lernort für rund 200 Schülerinnen und Schüler. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Landschulheim Schloss Buldern, Dorfbauerschaft 22, 48249 Dülmen-Buldern, Tel. 02590-99-0
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. Ennigerloh, Haus Dieck

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Ennigerloh, Haus Dieck

Haus Dieck in Ennigerloh-Westkirchen ist das älteste Gebäude des Ortsteils und wurde um 1300 erbaut. Die heutige Erscheinung des Herrenhauses geht auf das Jahr 1771 zurück, als es im barocken Stil renoviert wurde. Das Herrenhaus ist aus verputztem Bruchstein und Fachwerk erbaut und weist einen dreiseitigen Mittelrisalit und ein Mansardwalmdach auf, möglicherweise ein Spätwerk des bekannten Architekten Johann Conrad Schlaun. Das Anwesen besteht aus mehreren historischen Gebäuden, darunter das Torhaus aus dem Jahr 1746, das 1760 verlängert und um die Jägerei erweitert wurde. Ein weiteres bemerkenswertes Gebäude ist die Rentei, ein Fachwerkbau aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Diese Gebäude sind von einer Gräfte umgeben und tragen zum historischen Charme des Anwesens bei. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Ennigerloh-Westkirchen, Freckenhorster Str., Besichtigung: vom Weg einsehbar, privat, Info: Tel. +49(0)2524-8300
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. Ennigerloh, Haus Enniger

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Ennigerloh, Haus Enniger

Haus Enniger in Ennigerloh ist ein historisches Anwesen mit einer beeindruckenden Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. Der Hof Enniger war vermutlich der Ausgangspunkt für die Entwicklung des heutigen Dorfes Enniger und befand sich in direkter Nachbarschaft zur St.-Mauritius-Kirche. Der erste schriftlich erwähnte Lehnsherr des Anwesens war Bertoldus de Ennigger, dessen Name in Urkunden aus den Jahren 1206-1207 auftaucht. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer. Zu den bedeutenden Besitzern gehörten im 14. Jahrhundert die Familie von Walegarden und im 15. Jahrhundert Henrik von Horstel. Nach mehreren Erbschaften und Verkäufen fiel das Lehen von Haus Enniger im 17. Jahrhundert an das Stift St. Mauritz zurück. Von 1687 bis 1840 war das Anwesen an die Familie Casparius Heese und deren Nachfahren verpachtet. Im Jahr 1840 wurde es von Heinrich Ostermann und Ignatz Bisping erworben. Heute befindet sich Haus Enniger im Besitz der Familie Koch-Haverkamp, die das Anwesen in den letzten Jahren umfangreich renoviert hat. (c)WO


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. Ennigerloh, Haus Vornholz

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Ennigerloh, Haus Vornholz

Haus Vornholz in Ennigerloh ist ein eindrucksvolles Wasserschloss mit einer langen und vielseitigen Geschichte. Ursprünglich im 12. Jahrhundert als Sitz der Ritter von Ostenfelde gegründet, wurde es 1666 auf den Grundmauern des ehemaligen Rittersitzes wieder aufgebaut. Der heutige Bau im Frühbarockstil geht auf den Architekten Peter Pictorius den Älteren zurück. Das Schloss hat im Laufe der Jahrhunderte mehrere Besitzerwechsel erlebt. Besonders prägend war die Zeit ab 1656, als Dietrich Hermann von Nagel und seine Frau Margaretha Magdalena von Schilder das Gut erwarben und das Herrenhaus nach einem verheerenden Brand wiederaufbauten. Das Anwesen ist von einer Gräfte umgeben, die als Verteidigungsmechanismus und Schutz der Holzfundamente diente. Im Inneren des Schlosses können Besucher den Rittersaal und das Kavalleriemuseum besichtigen. Das Museum zeigt Ausrüstungsgegenstände von Soldaten aus der Zeit von 1748 bis 1918. Die Ländereien des Schlosses werden heute von einem Golfclub genutzt, und jedes Jahr im Herbst findet hier die traditionelle Schleppjagd statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Haus Vornholz bis 1969 als Seniorenheim des Deutschen Roten Kreuzes genutzt. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Ennigerloh-Ostenfelde, Steinpatt 11, Besichtigung: nur außen; Museum in Gruppen nach Voranmeldung, Info: Tel. +49(0)2524-8300 oder -2222
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. Havixbeck, Haus Hülshoff***

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Havixbeck, Haus Hülshoff***

Haus Hülshoff in Havixbeck, eine malerische Wasserburg, wurde erstmals im 11. Jahrhundert als Oberhof "Zum Hülshof" urkundlich erwähnt. Die Burg, die auf zwei Inseln liegt, ist ein typisches Beispiel für westfälische Architektur. Im Jahr 1349 wurde die Existenz einer Burg im Besitz derer von Schonebeck verzeichnet, und 1417 ging sie an die Herren von Deckenbrock über, die sich später in von Droste und von Droste-Hülshoff umbenannten. Dieses Adelsgeschlecht erweiterte die Anlage um Wirtschaftsgebäude, die Vorburg, den Hundeturm (1580) und den Gärtnerturm (1628), der noch heute ein beeindruckendes frühbarockes Relief zeigt, das vermutlich Heinrich II. von Droste-Hülshoff darstellt. Die bekannteste Bewohnerin von Haus Hülshoff ist die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, die hier am 10. Januar 1797 geboren wurde und aufwuchs. Das Herrenhaus, das zwischen 1540 und 1545 im Renaissancestil aus Ziegeln und Sandstein errichtet wurde, erfuhr im 18. Jahrhundert mehrere Umbauten und beherbergt heute ein Museum. Das Museum im Haus Hülshoff und das Center for Literature bieten Einblicke in das Leben und Werk der Dichterin sowie in die Geschichte der Burg und ihrer Bewohner. Die Stiftung Annette von Droste zu Hülshoff verwaltet das Anwesen und fördert kulturelle Projekte und Veranstaltungen, darunter Literatur- und Kunstprogramme, die im Center for Literature organisiert werden. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Havixbeck, Burg Hülshoff, Schonebeck 6, Besichtigung: Apr. - Nov. 11 - 18 Uhr, Info: Tel. +49(0)2534-1052
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. Havixbeck, Haus Havixbeck

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Havixbeck, Haus Havixbeck

Haus Havixbeck in Havixbeck, Nordrhein-Westfalen, ist ein historisches Wasserschloss, das auf das 14. Jahrhundert zurückgeht. Ursprünglich als Brüninghof bekannt, gehörte es dem Stift St. Mauritz. Nach dem Tod des Betreibers Wigbold Brunynck im Jahr 1369 wurde der Hof an den Ritter Dietrich von Schonebeck als Lehen vergeben. Im Jahr 1488 erhielt Friedrich von Bevern das Lehen und begann mit der Erweiterung und dem Umbau der Anlage. Das dreiflügelige Herrenhaus mit seinem markanten Dreistaffelgiebel stammt aus dem Jahr 1562. Diese Architektur ist typisch für das Münsterland und zeigt die rege Bautätigkeit der Familie von Bevern. 1601 brachte Ermgard von Bevern das Gut als Mitgift in ihre Ehe mit Rudolf von Twickel ein. Die Familie von Twickel ließ das Herrenhaus 1656 erweitern und 1710 einen barocken Vorbau hinzufügen. Bis ins 19. Jahrhundert wurde die Burg als Zweiinselanlage genutzt; der Trenngraben zwischen den Inseln wurde erst 1850 zugeschüttet. Heute wird Haus Havixbeck weiterhin von der Familie von Twickel bewohnt und unterhalten. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Havixbeck, Haus Havixbeck, Besichtigung: Außenanlagen auf Anfrage, privat, Info: Tel. +49(0)2507-7510
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. Havixbeck, Haus Stapel

Haus Stapel in Havixbeck ist eine der bedeutendsten Wasserburgen Westfalens. Der Name der Burg leitet sich von "Stave" oder "Stau" her, bezogen auf das Anstauen des Wassers der Poppenbecker Aa für den Fischfang. Bereits 1211 wurde die Burg urkundlich erwähnt. Die Familie von Kerckerinck ließ zwischen 1607 und 1608 die Türme errichten, die die Vorburg flankieren. 1719 wurde nach Plänen von Maximilian von Welsch der barocke Torturm erbaut, um den Sieg im münsterschen Erbmännerstreit zu feiern. Das heutige Schloss im klassizistischen Stil wurde zwischen 1819 und 1828 nach Plänen von August Reinking errichtet, der kurz nach der Grundsteinlegung verstarb. Haus Stapel wurde im Laufe seiner Geschichte niemals verkauft und ging 1801 durch Heirat an Konstantin Freiherr von Droste zu Hülshoff über, einen Onkel der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Heute befindet sich das Anwesen im Besitz der Familie Raitz von Frentz. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Havixbeck, Haus Stapel, Besichtigung: auf Anfrage, privat, Info: Tel. +49(0)2507-1021
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. Isselburg, Schloss Anholt***

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Isselburg, Schloss Anholt***

Schloss Anholt in Isselburg, ein beeindruckendes barockes Wasserschloss, hat seine Ursprünge im 12. Jahrhundert als Wehranlage der Herren von Zuylen. Die Burg Anholt entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einer prächtigen Residenz. Der Bergfried, der das Hauptschloss überragt, und die Aufteilung der Gebäude auf zwei große Inseln zeugen noch heute von den mittelalterlichen Anfängen. Im Spätmittelalter wurde die Hauptburg zu einem unregelmäßigen vierflügeligen Komplex mit Innenhof ausgebaut. Der Umbau der Vorburg zu ihrer dreiflügeligen Gestalt erfolgte um 1700. Die barocke Umgestaltung und Erweiterung im niederländischen Stil wurden im 17. Jahrhundert durchgeführt. Ein bedeutender Umbau erfolgte 1719, als der barocke Torturm nach Plänen des Architekten Maximilian von Welsch errichtet wurde. Dieser Turm feiert den Sieg des damaligen Besitzers Johann Ludwig von Kerckerinck im münsterschen Erbmännerstreit. Das heutige klassizistische Schloss wurde 1828 fertiggestellt und ist seit 1641 im Besitz der Familie Salm-Salm, die es bis heute bewohnt und pflegt. Das Schloss beherbergt eine bedeutende Kunstsammlung mit Werken niederländischer Meister des 16. und 17. Jahrhunderts, darunter Gemälde von Rembrandt, Jan Brueghel dem Älteren und Holbein. Diese Sammlung ist die größte privat gehaltene historische Sammlung in der Region. Neben den Kunstwerken können Besucher auch die prachtvolle Ausstattung der Säle, wie den Paradesaal, das Marmorzimmer und den Rittersaal, bewundern. Die Anlage ist von einem weitläufigen Park mit barocken und englischen Gärten umgeben, die im 19. Jahrhundert umgestaltet wurden. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Schloss Anholt, Tel. 02874-45353; Verkehrsverein Isselburg, Tel. 02874-942344, Erreichbar: Von Duisburg Hbf. mit RB (Richtung Emmerich) nach Millingen (b. Rees), von dort mit Bus 61 bis Schloss Anholt, ca. 70 Min. Am Wochenende eingeschränktes Busangebot.
Isselburg-Anholt, Schloss 1, Info: +49(0)2874-45353
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. Legden, Schloss Egelborg

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Legden, Schloss Egelborg

Schloss Egelborg in Legden ist eine historische Wasserburg, die im 14. Jahrhundert erstmals von den Herren von Egelmarink besessen wurde. Ab etwa 1400 ging der Besitz an die Familie von Billerbeck über. Seit 1670 diente die idyllisch gelegene Burg, die am Oberlauf der Dinkel von ausgedehnten Wäldern umgeben ist, als Wohnsitz der Familie von Oer. Die ältesten Teile der Anlage stammen aus dem Jahr 1559 und sind im niederländischen Renaissancestil erbaut. Die neugotische Vorburg mit dem markanten Torhaus wurde im Jahr 1866 errichtet. Das Anwesen ist ein schönes Beispiel für die architektonische Entwicklung über mehrere Jahrhunderte, mit einem gut erhaltenen Fachwerkbau von 1767 und einem Wohn- und Stallgebäude südlich der Gräfte aus dem Jahr 1832. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Legden, Beikelort 95, Besichtigung: von der Einfahrt einsehbar, privat, Info: Verkehrsverein Legden, Tel. +49(0)2566/9503
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. Lüdinghausen, Burg Vischering***

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Lüdinghausen, Burg Vischering***

Burg Vischering in Lüdinghausen ist ein beeindruckendes Beispiel einer mittelalterlichen Wasserburg, die anders als viele Burgen, nicht von einem Bergfried ausgehend, sondern 1271 direkt als Ringmantelburg konzipiert wurde. Dies macht sie einzigartig im Münsterland. Die Burg ist von einem ausgeklügelten Gräften- und Wallsystem umgeben und auf Verteidigung ausgelegt, mit Zugbrücke, Schießscharten und Wehrgängen. Die Hauptburg und die Wirtschaftsgebäude der Vorburg befinden sich auf separaten Inseln. Ein bedeutendes architektonisches Merkmal der Burg ist die Auslucht, ein reich verzierter Erker mit dem typischen Münsteraner Staffelgiebel, der Anfang des 17. Jahrhunderts an der Südseite der Mantelmauer hinzugefügt wurde. Die Burg erlitt im Jahr 1521 schwere Schäden durch einen Brand, wurde aber im Stil der Renaissance wieder aufgebaut, wobei erhaltene Mauern integriert wurden. Seit 1972 beherbergt die Burg das Münsterlandmuseum, das auf 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche Einblicke in das adelige und bäuerliche Leben der Vergangenheit bietet. Die Dauerausstellung wurde 2018 umfassend erneuert und bietet interaktive und mediale Präsentationen. Zu den Highlights der Ausstellung gehören ein großer Fußblock, ein eiserner Schatzfass und ein Folterinstrument aus dem 16. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst zudem kunsthistorisch bedeutende Stücke wie das Himmelbett von Heidenreich Droste zu Vischering und seiner Frau Jaspara. Die Burg ist heute im Besitz der Familie Droste zu Vischering und wurde 1972 vom Kreis Coesfeld gepachtet, der sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Besucher können die mittelalterliche Atmosphäre der Burg erleben und an verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und Ausstellungen teilnehmen. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Burg Vischering, Tel. 02591-79900; Verkehrsverein Lüdinghausen, Tel. 02591-78008, Erreichbar: Von Dortmund Hbf. mit RB (Richtung Enschede) nach Lüdinghausen ca. 36. Min. Von dort mit Taxibus T41 (mind. 30 Min. vorher anmelden unter Tel. 02591-939188) bis Burg Vischering. Alternativ Fußweg von ca. 2,3km oder mit Bus R44 bis Busbahnhof, von dort ca. 1km Fußweg. Burg Vischering, Berenbrock 1, 59348 Lüdinghausen, Info: 02591-7990-0
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. Lüdinghausen, Burg Lüdinghausen***

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Lüdinghausen, Burg Lüdinghausen***

Spätestens im 12. Jahrhundert wurde Burg Lüdinghausen von den Rittern von Lüdinghausen errichtet, die ihr Lehen vom Kloster Werden erhalten hatten. Noch heute sind Spuren dieser frühen Burg im Eckturm der Anlage sichtbar. Nach dem Aussterben der Linie von Lüdinghausen fiel die Burg 1443 an den Münsteraner Fürstbischof. Im Jahr 1569 wurde die Burg vom Domkapitular Gottfried von Raesfeld im Renaissance-Stil umgebaut. Aus dieser Zeit stammen der Südflügel und das Bauhaus, die noch heute erhalten sind. Unter der Herrschaft der Hessen wurde die Festungsanlage während des Dreißigjährigen Krieges zwischen 1633 und 1636 weiter ausgebaut. Im Jahr 1802 ging die Burg durch die Säkularisation an Preußen über. 1822 wurde sie an einen Lüdinghauser Bürger verkauft, der 1829 den Bergfried abreißen ließ. Die Stadt Lüdinghausen mietete die Burg 1869 zunächst und kaufte sie zehn Jahre später. Um 1900 wurde der Westflügel der Burg erneuert. Im Jahr 2000 wurde die Burg umfassend restauriert und beherbergt heute eine ständige Dokumentation zur Geschichte des Bauwerks. Burg Lüdinghausen ist heute ein soziokulturelles Zentrum und dient als Veranstaltungsort für kulturelle Events, Ausstellungen und Tagungen. Besucher können das historische Ambiente der Burg erleben und an Führungen teilnehmen, die von den Freunden der Burg Lüdinghausen organisiert werden. Der angrenzende „Parc de Taverny“ lädt zum Spazieren und Verweilen ein. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Renaissanceburg Lüdinghausen, Amthaus 8, 59348 Lüdinghausen, Informationen: 02591-926176
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. Nordkirchen, Schloss Nordkirchen***

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Nordkirchen, Schloss Nordkirchen***

Schloss Nordkirchen, oft als "Westfälisches Versailles" bezeichnet, liegt auf einer von breiten Gräften umgebenen Insel in Nordkirchen. Die Schlossanlage wurde 1703 von Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg in Auftrag gegeben. Der Bau begann unter der Leitung von Gottfried Laurenz Pictorius und wurde 1734 von Johann Conrad Schlaun, einem der bedeutendsten Barockarchitekten Westfalens, vollendet. Das Schloss ist im französischen Barockstil erbaut und besticht durch seine achsensymmetrisch gestuften Bauten, die sich harmonisch in die große Garten- und Parkanlage einfügen. Der Schlosspark, der ursprünglich 1704 angelegt und mehrfach umgestaltet wurde, galt schon im 18. Jahrhundert als einer der schönsten Gärten Europas. Er ist bekannt für seine Wasserspiele und Pavillons und wurde von der UNESCO als schutzwürdiges Gesamtkunstwerk von internationalem Rang ausgezeichnet. Zu den markanten Merkmalen des Parks gehören die Orangerie, die von Johann Conrad Schlaun um 1725 aufgestockt wurde, und die weitläufigen Spazierwege, die Besuchern eine eindrucksvolle Aussicht auf die Schlossanlage bieten. Heute ist Schloss Nordkirchen der Sitz der Fachhochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen. Die Schloss- und Parkanlagen sind ganzjährig für Besucher geöffnet, und es werden regelmäßig Führungen angeboten, die Einblicke in die reiche Geschichte und die prächtige Architektur des Schlosses geben. Besonders sehenswert sind das Vestibül, der Festsaal und die Schlosskapelle. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Schloss Nordkirchen, Tel. 02596-933402; Verkehrsverein Nordkirchen, Tel. 02596-917137, Erreichbar: Von Münster Hbf. oder Dortmund Hbf. mit RB (Münster – Dortmund) nach Capelle (Westf), von dort mit Bus R53 nach Nordkirchen Schlosspark, jeweils ca. 40 Min. Am Wochenende verkehrt der Bus R53 als Taxibus (Anmeldung mind. 30 Min. vorher unter Tel. 02591-939188). Nordkirchen, Schloss, Fachhochschule f. Finanzen NRW, Info: Tel. +49(0)2596-933.2402
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. Oelde, Haus Nottbeck

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Oelde, Haus Nottbeck

Das Rittergut Haus Nottbeck, das auf das 14. Jahrhundert zurückgeht, ist heute ein lebendiges Kulturzentrum und beherbergt das Museum für Westfälische Literatur. Ursprünglich war es eine stattliche Wasserburganlage, die im 15. Jahrhundert zum Adelssitz der münsterischen fürstbischöflichen Amtsdrosten von Oer wurde. Einer der bekanntesten Bewohner war der Historienmaler Theobald von Oer, der 1807 auf Haus Nottbeck geboren wurde. Das Museum für Westfälische Literatur bietet eine Dauerausstellung, die die Literaturgeschichte Westfalens bis zur Gegenwart darstellt. Zu den Highlights gehören Bild- und Hörinstallationen sowie eine frei zugängliche Bibliothek. Besonders bemerkenswert ist die „Kölner Bibel“, die erste Ausgabe der Bibel in niederdeutscher Sprache aus den Jahren 1478-79, die mit 113 kolorierten Holzschnitten versehen ist. Neben der Literatur bietet Haus Nottbeck eine Musik- und Theaterwerkstatt und ist Veranstaltungsort für vielfältige kulturelle Events wie Lesungen, Konzerte und Workshops. Der Nottbecker Büchermarkt und verschiedene Sonderausstellungen runden das kulturelle Angebot ab. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Oelde-Stromberg, Landrat-Predeick-Allee 1, Besichtigung: Tel. +49(0)2529-945590
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. Oelde, Burg Stromberg

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Oelde, Burg Stromberg

Burg Stromberg ist eine weitläufige Ruinenanlage in Oelde, deren Blütezeit zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert lag. Ursprünglich wurde die Burg im 11. Jahrhundert während des Investiturstreits als strategischer Verteidigungsort erbaut. Heute sind noch Reste der Umfassungsmauer, der Paulusturm sowie das spätgotische Burgmannshaus Mallickrodthaus und der Burgbrunnen erhalten. Die Burg hat eine reiche Geschichte und war ein bedeutender Adelssitz im Münsterland. Der Paulusturm, der Hauptzugang zur Burg, stammt aus dem 15. Jahrhundert und beherbergt eine Glocke aus dem 13. Jahrhundert. Die dreischiffige gotische Hallenkirche, auch Kreuzkirche genannt, wurde 1344 geweiht und enthält Reliquien aus der Vorgängerkirche vom Beginn des 13. Jahrhunderts. Diese Kirche ist ein wichtiger Pilgerort und beherbergt ein byzantinisches Kruzifix, das Heilige Kreuz, das zu den bedeutendsten Christusdarstellungen in Westfalen gehört. Die Burganlage diente ursprünglich als Wohn- und Verteidigungsstätte. Die Adelsfamilien, darunter die von Rüdenberg und die Burggrafen von Stromberg, hatten hier ihren Sitz. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Burg verschiedene Umbauten und Erweiterungen, bevor sie im 18. Jahrhundert teilweise zerstört wurde. Heute bietet die Ruine einen Einblick in die mittelalterliche Bauweise und die Lebensweise der damaligen Bewohner. (c)WO


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. Raesfeld, Schloss Raesfeld***

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Raesfeld, Schloss Raesfeld***

Schloss Raesfeld, oft als „Märchenschloss im Herzen des Münsterlandes“ bezeichnet, beeindruckt durch seine umfangreiche Schlossanlage und die markanten Türme. Besonders auffällig ist der Hauptturm, dessen steile Haube an ein altes Fernrohr erinnert. Die Geschichte des Schlosses reicht bis in die Anfänge des 12. Jahrhunderts zurück, als es ursprünglich als Erdhügelburg konzipiert war. Die heutige Form erhielt es jedoch durch umfangreiche Umbauten im 17. Jahrhundert unter Graf Alexander II. von Velen, der die Burg ab 1643 in ein repräsentatives Residenzschloss im Renaissance- und Frühbarockstil umwandelte. Die Anlage besteht aus der Hauptburg und der Vorburg, die auf zwei Inseln errichtet wurden. Von dem vierflügeligen Hauptschloss des 17. Jahrhunderts sind heute noch zwei Flügel erhalten, die den Übergang von der Renaissance zum Frühbarock veranschaulichen. Der höchste Turm der Anlage misst 52,5 Meter und ist damit der höchste aller Schlösser in Westfalen. Die Wirtschaftsgebäude, die der Hauptburg gegenüberliegen, sowie die Schlossfreiheit, eine kleine Siedlung, die früher die Dienstleute des Schlosses beherbergte, umrahmen die Anlage. Einige dieser Gebäude sind denkmalgeschützt und haben ihre mittelalterliche Struktur bewahrt. Seit 1952 dient die Schlossanlage den Aus- und Weiterbildungsangeboten der „Akademie des Handwerks“. Zudem beherbergt das Schloss ein bekanntes Restaurant und ist ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte und kulturelle Events. Der Rittersaal, in dem größere Gesellschaften und Veranstaltungen des „Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V.“ stattfinden, ist besonders sehenswert. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Verkehrsverein Raesfeld, Tel. 02865-955127,Erreichbar: Von Essen Hbf. mit RE (Richtung Borken) nach Rhade, dann mit Bus 721 (Richtung Borken) bis „Raesfeld Ortskern“, ca. 70 Min. Alternativ von Essen Hbf. mit RE (Richtung Borken), dann mit Bus 721 (Richtung Erle Heideweg) bis „Raesfeld Ortskern“, ca. 100 Min.

Raesfeld, Besichtigung: Außenanlagen jederzeit frei zugänglich; Innenbesichtigung der Kapelle mit Rundgang durch die Außenanlagen nach Absprache, Info: Tel. +49(0)2865-60910
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. Reken, Haus Uphave

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Reken, Haus Uphave

Haus Uphave ist ein historisches Gebäude in Reken, das ursprünglich im Jahr 1742 erbaut wurde. Es diente als Heuerlingsstelle des Hofes Schulze-Holthausen, wobei die Familie Uphave als Dienstmannen monatlich Handdienste für den Haupthof leisten musste. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Anwesen durch Zukäufe zu einem kleinbäuerlichen Betrieb, bekannt als Dorfkötter. Bis 1971 wurde das Haus unter sehr einfachen Bedingungen bewohnt, und die letzten Bewohner, zwei Geschwister, bestritten ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch den Verkauf von Eiern. Im Jahr 1980 erwarb die Gemeinde Reken das Gebäude und restaurierte es grundlegend mit Unterstützung des Amtes für Denkmalpflege sowie finanzieller Hilfe von Land und Bund. Nach der Fertigstellung im Jahr 1988 wird das Haus vom Heimatverein Reken e.V. als öffentliche Begegnungsstätte genutzt. Es dient als Veranstaltungsort für verschiedene kulturelle Ereignisse, Sitzungen und Hauptversammlungen. Beliebt sind die sogenannten "Proaloawende", bei denen Themen aus der Geschichte Rekens vorgestellt werden. Hinter dem Haus befindet sich ein idyllischer Bauerngarten mit einem Biotop, der zum Verweilen einlädt. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: : Groß-Reken, Harrierstraße Besichtigung nach Absprache im Rahmen des 'Historischen Rundgangs' möglich Info-Tel. 02864 / 944 035
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. Rhede, Haus Rhede

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Rhede, Haus Rhede

Haus Rhede, ein zweiflügeliges Renaissanceschloss mit einem markanten achteckigen Treppenturm, dient bis heute als Wohnsitz der Familie zu Salm-Salm. Der Turm mit seiner zwiebelförmigen Haube trägt das Allianzwappen der Erbauer Lubbert von Rhemen und seiner Frau Hillegunde von Diepenbrock. Über eine zwölfstufige Treppe gelangt man zur Eingangstür, die um 1740 gefertigt wurde. Der Nordostflügel des Wasserschlosses wurde Mitte des 16. Jahrhunderts mit geschweiften Giebelstaffeln errichtet, während der Südwestflügel 1845/46 auf den alten Grundmauern erneuert wurde. Die zweigeschossige Anlage ist von einer doppelten Gräfte und einem weitläufigen Park umgeben. Haus Rhede hat eine wechselvolle Geschichte. Im 13. Jahrhundert gab es bereits eine Burganlage der Herren von Rhede. Diese wurde während einer Fehde 1324 zerstört und später von den Herren von Rhemen neu aufgebaut. Im Jahr 1564 ließ Lubbert von Rhemen den Bergfried abreißen und errichtete das heutige Schloss im Stil der Renaissance. Nachdem die männliche Linie des Hauses Rhemen 1695 ausgestorben war, wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, bis es 1850 von der fürstlichen Familie zu Salm-Salm erworben wurde. Das Schloss und die angrenzenden Parkanlagen wurden mehrfach restauriert, zuletzt umfassend zwischen 2002 und 2006. (c)WO


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. Rhede, Haus Kretier

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Rhede, Haus Kretier

Haus Kretier in Rhede, erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt, ist ein historischer Herrensitz mit einem mittelalterlichen Kern, der bis heute erhalten geblieben ist. Das Anwesen wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erneuert und modernisiert, wobei der ursprüngliche Charakter der Anlage bewahrt wurde. Die Anlage ist von einem schützenden Grabensystem umgeben, das typisch für befestigte Adelssitze dieser Zeit ist. Haus Kretier war der Stammsitz der Familie von Cretier, die in den Lehnsregistern der Bischöfe von Münster erwähnt wird. Ein bekanntes Mitglied dieser Familie, Arnt de Wyse genannt Kreytier, verkaufte 1390 Teile des Anwesens. Die Anlage selbst wurde im 16. Jahrhundert umfangreich renoviert und umgestaltet, wobei das heutige Erscheinungsbild größtenteils aus dieser Zeit stammt. (c)WO


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. Rhede, Haus Tenking

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Rhede, Haus Tenking

Haus Tenking ist ein zweigeschossiger Herrensitz in Rhede, der seinen barocken Grundstil bis heute bewahrt hat. Das Anwesen wurde von der Familie von Tenking erbaut, die in Bocholt eine Richterstelle innehatte. Das heutige Gebäude wurde zwischen 1708 und 1710 für den münsterischen Vizekanzler, hochfürstlicher Beamter und Adliger, errichtet. Ein markantes Merkmal des Hauses ist die hübsche Freitreppe am Hauptportal, die aus dem Jahr 1710 stammt. Das Haus war ursprünglich ein Adelssitz und diente verschiedenen adeligen Familien als Wohnsitz. Heute hat es jedoch sowohl kulturellen als auch sozialen Nutzen, da es in eine Seniorenresidenz umgewandelt wurde. Das Haus, steht seit 1984 unter Denkmalschutz. (c)WO


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. Rheine, Falkenhof

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Rheine, Falkenhof

Der Falkenhof in Rheine ist ein historischer Adelssitz, dessen Wurzeln bis ins karolingische Zeitalter zurückreichen. Ursprünglich als fränkisches Königsgut namens „Villa Reni“ bekannt, wurde der Hof 838 von Kaiser Ludwig dem Frommen an die Reichsabtei Herford verschenkt. Über Jahrhunderte blieb der Falkenhof im Besitz des Klosters und wurde als Lehen an verschiedene Adelsfamilien vergeben. 1371 übernahm die Familie von Falke den Hof, wodurch der Name Falkenhof entstand. Durch die Heirat von Anna von Falke mit Dietrich von Morrien im Jahr 1521 kam der Hof in den Besitz der Familie von Morrien, die den Falkenhof bis 1799 bewohnte. Diese einflussreiche Adelsfamilie erweiterte und verschönerte den Hof über die Jahrhunderte und verwandelte ihn in einen repräsentativen Wohnsitz. Die heutige barocke Dreiflügelanlage mit ihrer markanten Freitreppe und dem auffälligen Taubenbrunnen stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Älteste Bauteile sind das Torhaus aus dem 16. Jahrhundert sowie eine Gewölbehalle im Mittelteil des Hauses. Seit 1962 beherbergt der Falkenhof das Städtische Museum Rheine, das eine archäologische Sammlung, eine Kunstsammlung und eine bedeutende Waffensammlung zeigt. Das Museum bietet eine Vielzahl von Exponaten, darunter mittelalterliche Waffen, Werkzeuge, Urnen und Haushaltsgegenstände. Besonders beeindruckend ist der Morriensaal mit seiner seltenen bemalten Holzdecke aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Ausstellungen dokumentieren die Geschichte der Stadt Rheine und ihrer Umgebung und bieten einen umfassenden Einblick in die regionale Kulturgeschichte. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Rheine, Tiefe Str. 22 Info: Falkenhof-Museum, Besucherservice und Buchung von Führungen Tel. 05971/920610
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. Rosendahl, Schloss Darfeld***

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Rosendahl, Schloss Darfeld***

Schloss Darfeld, ursprünglich ein landwirtschaftliches Gut und Stammsitz der Familie von Darfeld, wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts an den Ritter Jobst von Vörden vererbt. Im Jahr 1612 beauftragte dieser den Münsteraner Architekten Gerhard Gröninger mit dem Umbau des Schlosses. Gröninger plante einen imposanten Achteckbau mit Durchfahrten unter den vier nach den Himmelsrichtungen ausgerichteten Türmen. Allerdings verließ Gröninger das Projekt 1616, bevor es abgeschlossen war, sodass nur zwei der geplanten acht Arkadenflügel und die Durchfahrt unter dem westlichen Turm fertiggestellt wurden. Die weiteren Anbauten stammen aus den Jahren 1651 und 1781. Im Jahr 1899 wurde ein Großteil des Schlosses durch ein Feuer zerstört, das von einem Bügeleisen verursacht wurde. Der Wiederaufbau, der bis 1904 dauerte, wurde von dem Architekten Hermann Schaedtler im Neo-Renaissancestil durchgeführt. Das Schloss Darfeld wurde größtenteils originalgetreu wiederaufgebaut, wobei moderne Stilelemente integriert wurden. Die Schlossanlage besteht aus zwei Inseln und ist ein beeindruckendes Beispiel für die Architektur des Münsterlandes. Der weitläufige Schlosspark lädt zu Spaziergängen ein und bietet eine malerische Kulisse für die imposante Schlossanlage. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Rosendahl, Schloss Darfeld, Schlossallee, Besichtigung: nur außen möglich, privat, Info: Tourist-Info Rosendahl, Tel. +49(0)2547-77.0
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. Senden, Wasserschloss Senden

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Senden, Wasserschloss Senden

Das Wasserschloss Senden, etwa 250 Meter vom Dortmund-Ems-Kanal entfernt an der Stever gelegen, ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Architektur. Ursprünglich im Mittelalter als Lehen des Bischofs von Münster unter dem Namen Benekamp im Besitz der Familie von Benekamp, wurde das Anwesen 1350 von den Herren von Senden übernommen, die ihm ihren Namen gaben. Der älteste erhaltene Bauteil des Schlosses, der Dreistaffelgiebel, stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und ist das älteste Beispiel dieses Baustils im Münsterland. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Schloss mehrfach geplündert und zerstört, jedoch stets wieder aufgebaut. Zu den erhaltenen Bauwerken gehören unter anderem das Torhaus aus dem 16. Jahrhundert und weitere Bauten, die die wechselvolle Geschichte der Anlage widerspiegeln. Heute wird das Schloss von der gemeinnützigen Organisation „Schloss Senden e.V.“ betrieben, die sich der Restaurierung und kulturellen Nutzung des Anwesens widmet. Darüber hinaus ist das Schloss ein beliebter Halt auf der 100-Schlösser-Route, einem Fahrradweg durch das Münsterland. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Schloss Senden, Holtrup 3, 48308 Senden, Besichtigung: nur außen, privat, Informationen: 02597-699-0
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. Steinfurt-Burgsteinfurt, Schloss Steinfurt

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Steinfurt-Burgsteinfurt, Schloss Steinfurt

Schloss Steinfurt ist eine der ältesten und mächtigsten Wasserburgen des Münsterlandes. Die Burganlage wurde im 12. Jahrhundert im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen mit den Herren von Ascheberg zu einer Festung ausgebaut. Sie besteht aus einer Vielzahl von Bauwerken aus verschiedenen Epochen, die einen faszinierenden architektonischen Vergleich ermöglichen. Besonders sehenswert ist die seltene romanische Doppelkapelle aus dem späten 12. und frühen 13. Jahrhundert, die durch ihre zwei Ebenen beeindruckt. Der Rittersaal mit seinem niedrigen Mittelpfeiler und den vier großen Kreuzgewölben stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ein weiteres Highlight ist die Auslucht, ein zweistöckiger Frührenaissance-Erker von Johann Brabender, dessen reiche Ornamentik viel Zeit zur Bewunderung erfordert. Die Auslucht wurde im Jahr 1559 am „Haus der Gräfin Walburg“ angebracht und ist ein herausragendes Beispiel für die Kunst der Frührenaissance. Der ausgedehnte Park, bekannt als „Bagno“ (nach einem früheren Badehaus), wurde ab 1765 nach französischem Vorbild in streng geometrischen Formen angelegt. Der Park erlebte eine Umgestaltung ab 1780 zu einem englischen Landschaftsgarten. Der frühklassizistische Konzertpavillon aus dem Jahr 1774 ist bis heute erhalten und wird für Veranstaltungen genutzt. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Verkehrsverein Steinfurt, Tel. 02551-1383, Erreichbar: Von Münster Hbf. mit RB (Richtung Burgsteinfurt oder Enschede) oder mit Bus R73 (Richtung Sonnenapotheke, Altenberge) bis Burgsteinfurt, von dort 600 m Fußweg zur Burg, ca. 45 bzw. 75 Min.
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. Südlohn, Haus Lohn

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Südlohn, Haus Lohn

Haus Lohn ist ein frühklassizistischer Adelssitz in Südlohn, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Es wurde 1357 erstmals als Rittergut erwähnt und war der Stammsitz einer Nebenlinie des einflussreichen Geschlechts der Grafen von Lohn. Das heutige Herrenhaus wurde 1785 an der Stelle einer älteren, niedergebrannten Anlage erbaut und gilt als einziger frühklassizistischer Adelssitz im Westmünsterland. Das Gebäude ist ein zweistöckiger Backsteinbau mit einem pfannengedeckten Walmdach, umgeben von einer Gräfte. Nach einem Brand im Jahr 1837 wurde das Gebäude um ein weiteres Obergeschoss ergänzt und die Außenwände wurden weiß geschlämmt. Die Eingangstür wird durch Sandsteineinfassungen, einen kleinen Treppenaufgang und einen schmalen Mittelrisalit hervorgehoben. Über dem Eingang befindet sich das Wappen der belgischen Adelsfamilie Looz-Corswarem, die das Haus von 1841 bis 1856 besaß. Seit 1907 ist Haus Lohn im Privatbesitz der Familie Geuking, die das Anwesen bis heute bewohnt. Daher ist eine Besichtigung nur von außen möglich. Das malerisch an der Schlinge gelegene Anwesen ist von einem idyllischen Park umgeben und liegt an der 100-Schlösser-Route, was es zu einem beliebten Ziel für Radfahrer und Besucher macht. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Südlohn, Lohner Str., Tourist-Information Südlohn-Oeding, Tel. +49(0)2862/95070
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. Tecklenburg, Wasserschloss Haus Marck

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Tecklenburg, Wasserschloss Haus Marck

Zu Füßen des historischen Bergstädtchens Tecklenburg, mitten im Naturschutzgebiet Talaue, liegt das malerische Wasserschloss Haus Marck. Umgeben von einer Wassergräfte, bietet das Schloss nicht nur architektonische Schönheit, sondern auch eine reiche Geschichte. Erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt, war es Schauplatz der Vorverhandlungen zum Westfälischen Frieden im Jahr 1643. Die heutige Anlage besteht aus einem eingeschossigen, vierflügeligen Bau mit einem westlich vorgelagerten Wirtschaftshof. Die Innenräume und die umliegenden Gärten sind bei kulturellen Veranstaltungen, Hochzeiten und Führungen zugänglich. Seit 1998 werden im historischen Landratszimmer standesamtliche Trauungen angeboten. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Tecklenburg, Haus Marck 1, Info: Gutsverwaltung Haus Marck, Tel. 05482/925773
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. Velen, Schloss Velen

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Velen, Schloss Velen

Schloss Velen prägt das Stadtbild von Velen im Münsterland und gilt als eines der schönsten Wasserschlösser Westfalens. Die Ursprünge des Schlosses lassen sich bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurückverfolgen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss unter der Leitung des berühmten westfälischen Baumeisters Johann Conrad Schlaun umfassend umgestaltet und erhielt seine heutige barocke Form. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1931 wurde das Schloss zwischen 1933 und 1934 nach den alten Plänen wieder aufgebaut. Seit umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten im Jahr 1988 beherbergt Schloss Velen das heutige Sporthotel, das den historischen Charme des Gebäudes mit modernen Annehmlichkeiten verbindet. Der Name des Schlosses geht auf das Geschlecht der Freiherren von Velen zurück, deren erste urkundliche Erwähnung im Jahr 890 stattfand. Das Schloss ist von einem weitläufigen Park mit teilweise uraltem Baumbestand umgeben. Südlich des Schlosses erstreckt sich der Tiergarten, eine Wald- und Parkanlage, die 2006 nach den historischen Plänen von Johann Conrad Schlaun restauriert wurde. Der Schlosspark lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein und beherbergt die Orangerie, das Forsthaus und die Fasanerie. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Velen-Ramsdorf, Velen, Schlossplatz 1, Besichtigung: außen jederzeit, Schlosspark frei zugänglich, innen nach Vereinbarung, Tel. +49(0)2863/2030
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. Velen, Burg Ramsdorf

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Velen, Burg Ramsdorf

Burg Ramsdorf in Velen wurde 1425 im Auftrag des Münsterischen Fürstbischofs Heinrich von Moers errichtet. Bereits 1451 wurde sie im Rahmen der Münsterischen Stiftsfehde zerstört, jedoch bald darauf wieder aufgebaut. Im Laufe des 17. Jahrhunderts verfiel die Burg erneut und wurde 1696 an den Rentmeister Adam Jungeblodt verkauft. Dieser ließ 1727 das heute bestehende rechteckige Backsteingebäude errichten, wobei Reste der alten Anlage, einschließlich des runden Eckturms, erhalten blieben. Die Burg Ramsdorf wurde im 18. und 19. Jahrhundert mehrfach umgebaut und genutzt, unter anderem als Textilfabrik ab 1878. Nach dem Erwerb durch die Gemeinde Velen im Jahr 1928 wurden die Fabrikgebäude abgerissen, und die Burg wurde ab 1930 zu einem Zentrum für Jugend- und Heimatpflege umgebaut. Heute beherbergt die Burg das Museum Burg Ramsdorf, das 1993 nach neuesten musealen Gesichtspunkten neugestaltet wurde. Die Ausstellung gliedert sich in Abteilungen zur regionalen Ur- und Frühgeschichte, zur Stadt- und Sozialgeschichte sowie zur Naturkunde und bietet Einblicke in die Entwicklungsgeschichte von Ramsdorf und seiner Umgebung. Das Museum ist von April bis Oktober geöffnet und bietet neben den regulären Ausstellungen auch Führungen an, die nach Vereinbarung gebucht werden können. Die Burg Ramsdorf ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher der Region. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Velen-Ramsdorf, Ortsmitte Ramsdorf, Besichtigung: Mär. - Okt., Di.-So. 15-17 Uhr od. nach Vereinbarung, Info: Tel. +49(0)2863-926215
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. Wadersloh, Schloss Crassenstein

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Wadersloh, Schloss Crassenstein

Schloss Crassenstein, ein Bauwerk mit einer langen und wechselvollen Geschichte, wurde erstmals 1177 urkundlich erwähnt. Die Anlage erlebte zahlreiche Um- und Neubauten. Der linke Flügel des Schlosses war 1811 immer noch nicht fertiggestellt, was das Schlossprojekt zu einer nahezu unendlichen Geschichte machte. Aufgrund des schlechten Zustands musste das Gebäude fast komplett erneuert werden. Zwischen 1840 und 1845 wurde es im klassizistischen Stil umgebaut, wobei die Anlage ihre heutige Gestalt erhielt. Im Jahr 1951 wurde im Schloss ein Realschulinternat eingerichtet, das bis 1982 betrieben wurde. Ab 1983 etablierte sich ein altsprachliches Jungeninternat unter der Trägerschaft der Priesterbruderschaft des Heiligen Pius X. Im Jahr 2016 wurde Schloss Crassenstein von der Schloss Crassenstein GmbH gekauft, die ebenfalls ein Internat betreibt. Der Schulbetrieb wurde zum Schuljahr 2018/2019 aufgenommen. Die Schlossanlage ist von einem doppelten Graben umgeben, und ein dritter Graben umschließt den Garten. Obwohl wahrscheinlich als Vierflügelanlage geplant, besteht das Schloss nur aus einem Hauptgebäude mit seitlichen Pavillonbauten und zwei halben Seitenflügeln. Am Eingang zur Hauptinsel stehen zwei Pavillons. Innerhalb des Wassergrabens befinden sich auch Gartenhäuser und Wirtschaftsgebäude. Heute beherbergt Schloss Crassenstein eine internationale Privatschule und kann daher nicht besichtigt werden. Ein Spaziergang rund um die Schlossgräfte lohnt sich jedoch: Der Mühlenbach mit historischer Mühle, das klappernde Wasserrad und die schnatternden Enten und Schwäne im Wassergraben machen aus Crassenstein einen märchenhaften Ort. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Wadersloh-Diestedde, Besichtigung: nur außen
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. Warendorf, Schloss Westerholt

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Warendorf, Schloss Westerholt

Schloss Westerholt liegt am Rande des Westerholter Waldes und ist ein von Gräften umgebenes Wasserschloss, das bis heute der Stammsitz des Grafengeschlechts von Westerholt ist. Die Geschichte des Anwesens reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle erstmals eine wehrhafte Burg erwähnt wurde. Von dieser ursprünglichen Burg ist jedoch bis auf die Gräfte nichts erhalten geblieben. Das heutige Schloss Westerholt wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert. Es zeichnet sich durch seine barocke Architektur aus, die besonders im Innenbereich zur Geltung kommt. Besucher können hier prachtvolle Stuckdecken, alte Stiche und kostbare Ölgemälde bewundern, die vom Glanz vergangener Zeiten zeugen. Heutzutage beherbergt das Herrenhaus des Schlosses ein Hotel, das Gästen eine einzigartige Kombination aus historischem Flair und modernem Komfort bietet. Die Nebengebäude des Anwesens wurden in ein Restaurant und ein Café umgewandelt, die inmitten der idyllischen Umgebung des Schlosses gelegen sind und kulinarische Genüsse in historischem Ambiente bieten. Das Schloss Westerholt ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher, die sich für Geschichte und Architektur interessieren, sowie für diejenigen, die eine besondere Unterkunft oder einen charmanten Ort zum Essen suchen. (c)WO


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Tourismusinfos/Büro: Warendorf, Schlossstraße 1, Tel. +49 209 148 940
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Lippe'Die 220km lange Lippe entspringt an der Alten Burg in Bad Lippspringe. Die Karstquelle liegt am Südende des Arminiusparks. Von dort fließt sie stets nach Westen an vielen Orten vorbei, deren Namen mit dem Fluss verbunden sind. In Schloß Neuhaus mündet die Pader in die Lippe und bringt dabei etwa dreimal so viel an Wassermenge mit. Auch die Alme, die wenige hundert Meter weiter dazu kommt, ist mit über 59km bis zu ihrem Zusammenfluss mehr als fünfmal so lang wie die Lippe bis zu diesem Punkt. Große Bereiche der Lippeauen sind noch relativ naturnah und stehen zum Teil unter Naturschutz, wie im Naturschutzgebiet Lippeaue im Kreis Soest. Dank der Renaturierung sind der Eisvogel, die Uferschwalbe, die Löffelente und der Weißstorch zurückgekehrt. Die Geschichte der LippeSchiffstour reicht mindestens bis in die Römerzeit zurück. Am Fluss bestanden mehrere römische Legionslager, wie in _/1W

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