
Reiseführer Dampfzahnradbahn - Brienz Rothorn Bahn
Die Brienz Rothorn Bahn zählt zu den eindrucksvollsten Bergbahnen der Schweiz und gilt als einzigartiges Meisterwerk der klassischen Dampfzahnradbahnen, dessen Geschichte bis in das späte 19. Jahrhundert zurückreicht. Bereits im Jahr 1891 erreichte am 31. Oktober erstmals eine Dampflokomotive den Gipfel des imposanten Brienzer Rothorns, ein Ereignis, das als technischer Meilenstein gefeiert wurde und den Beginn einer neuen touristischen Ära am Brienzersee markierte. Die offizielle Betriebseröffnung folgte am 17. Juni 1892, und bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 verkehrten regelmäßig Dampfzüge zwischen dem Tal und dem Gipfel. Der Krieg brachte jedoch einen tiefen Einschnitt, denn der Betrieb musste eingestellt werden und ruhte für ganze 16 Jahre. Erst 1931 konnte die Bahn wieder in Betrieb genommen werden, zu einem Zeitpunkt, als nahezu alle anderen Zahnradbahnen der Schweiz bereits auf elektrischen Betrieb umgestellt worden waren. Damit wurde die Brienz Rothorn Bahn zur einzigen verbliebenen Dampfzahnradbahn des Landes und entwickelte sich zu einem lebendigen Zeugnis der goldenen Epoche der Dampfloktechnik. Heute wird der historische und technische Wert dieser Bahn wieder bewusst wahrgenommen und mit großem Engagement gepflegt. Die Fahrt beginnt bereits eindrucksvoll an der Talstation in Brienz, wo sich die Dampflokomotive unter hörbarem Fauchen und Dampfausstoß in Bewegung setzt und sich steil durch lichte Laubwälder, vorbei an Felsformationen und durch Tunnel mit Aussichtsfenstern bergwärts arbeitet. Der Wechsel von Laub- zu Nadelwäldern, die stetig zunehmende Höhe und die immer weiter werdenden Ausblicke machen den Aufstieg zu einem besonderen Erlebnis. An der Station Planalp wird traditionell Wasser nachgefüllt, ein kurzer Halt, der den historischen Charakter der Fahrt unterstreicht, bevor die Bahn weiter über saftige Alpweiden, steile Felshänge, durch Galerien und zahlreiche Tunnel zur Bergstation auf dem Rothorn Kulm hinauffährt. Oben angekommen eröffnet sich ein überwältigendes Panorama, das seinesgleichen sucht, mit Blick über den tiefblauen Brienzersee und den Thunersee, über Interlaken hinweg bis zu den berühmten Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau. Auch nach Norden reicht der Blick weit, bis zum Pilatus und in das sanft geschwungene Emmental. Die Fahrt mit der Brienz Rothorn Bahn vereint auf einzigartige Weise technische Ingenieurskunst, intensive Naturerlebnisse und lebendige Eisenbahngeschichte und bietet eine Atmosphäre, die den Geist vergangener Zeiten spürbar werden lässt. Als lebendiges Denkmal der Schweizer Bahngeschichte bewahrt sie den unverwechselbaren Charme der Dampflokromantik und schenkt ihren Fahrgästen ein unvergessliches, authentisches Reiseerlebnis hoch über dem Brienzersee. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
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Reiseführer Dampfzahnradbahn - Brienz Rothorn Bahn - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa

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Reiseführer Brienz im Berner Oberland

Reiseführer Brienz im Berner Oberland

Reiseführer Brienz im Berner Oberland
Brienz in der Region Interlaken-Oberhasli im Kanton Bern liegt idyllisch am türkisfarbenen Brienzersee, umgeben von einer eindrucksvollen Bergkulisse, und zählt zu den besonders reizvollen Reisezielen im Berner Oberland. Die Siedlungsgeschichte reicht bis ins 7. Jahrhundert zurück, als Alemannen das Gebiet erschlossen, und 1146 wird Brienz erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort ist international bekannt als das „Schnitzerdorf der Schweiz“ und hat eine lange Tradition in der Holzbearbeitung, die bis heute gepflegt wird. Die malerische Brunngasse, die von kunstvoll verzierten Holzhäusern gesäumt ist, gilt als eine der schönsten Gassen Europas und ist ein lebendiges Zeugnis dieser Handwerkskunst. Holzbildhauerschulen und Geigenbauwerkstätten im Ort bewahren und entwickeln diese kulturellen Fertigkeiten und machen Brienz zu einem lebendigen Zentrum traditioneller Kunst. Zu den markanten Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche und das Pfrundschir, das einstige Versammlungshaus, die beide Einblicke in die religiöse und soziale Geschichte des Dorfes geben. Ein Naturerlebnis der besonderen Art bieten die Giessbachfälle, die sich in 14 Kaskaden spektakulär in den Brienzersee ergießen. Bereits im 19. Jahrhundert wurden sie durch den Tourismus erschlossen und sind seitdem ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Mit der historischen Brienz-Giessbach-Standseilbahn, einer der ältesten Europas, erreicht man komfortabel das Grandhotel Giessbach und die umliegende Landschaft. Unweit von Brienz liegt die Axalp, die durch den einzigartigen Holzbildhauerweg bekannt ist, auf dem über 80 Holzskulpturen am Wanderweg aufgestellt sind und eine faszinierende Symbiose von Natur und Kunst schaffen. Ein weiteres Highlight ist die Brienz Rothorn Bahn, die älteste Dampfzahnradbahn der Schweiz, die seit 1892 von Brienz auf das 2.350 m hohe Brienzer Rothorn fährt. Die Fahrt mit den nostalgischen Dampflokomotiven ist nicht nur ein technisches Erlebnis, sondern eröffnet am Gipfel auch ein atemberaubendes Panorama über die Berner Alpen und den glitzernden Brienzersee. Brienz ist somit nicht nur ein Ort der Naturwunder, sondern auch ein Zentrum des Handwerks, der Geschichte und der Kultur, das durch seine Vielseitigkeit besticht und den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. (c)WV
Weitere Bilder der Region finden Sie in unserem Bahn-Reiseführer GoldenPass-Line von Luzern nach Montreux
Reiseführer Berner Oberland (Ost)
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Reiseführer Brienzersee im Berner Oberland
Schiffstour Brienzersee
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Reiseführer Dampfzahnradbahn - Brienz Rothorn Bahn
In Brienz am Ufer des Brienzersees befindet sich die Talstation der Brienz Rothorn Bahn, die zugleich das historische Depot sowie die Werkstätten der Bahn beherbergt und damit das betriebliche Herz dieser außergewöhnlichen Bergbahn bildet. Die Brienz Rothorn Bahn ist mit ihrer über hundertjährigen Geschichte die älteste Dampfzahnradbahn der Schweiz und neben der Dampfbahn Furka-Bergstrecke die einzige Eisenbahn des Landes, die bis heute planmäßig mit Dampftraktion betrieben wird. Seit ihrer Eröffnung prägt sie den Ort Brienz und ist ein bedeutender Bestandteil der regionalen Technik- und Tourismusgeschichte. Mit einer maximalen Steigung von bis zu 25 Prozent und einer überwundenen Höhendifferenz von beeindruckenden 1678 Metern meistert die Bahn den Aufstieg vom See hinauf zum Gipfel des Brienzer Rothorns in rund einer Stunde Fahrzeit. Die Entstehung dieser Bahn ist eng mit dem touristischen Wettbewerb des ausgehenden 19. Jahrhunderts verbunden, denn nach dem Bau der Rigibahn im Jahr 1871 verschafften sich die Luzerner einen deutlichen Vorteil im alpinen Ausflugsverkehr, den die Berner ausgleichen wollten. So entstand die Idee, auch das Brienzer Rothorn mit einer Bahn zu erschließen und den Gästen einen spektakulären Aussichtspunkt zugänglich zu machen. Bereits 1892 brachten die ersten Dampfzüge Passagiere auf den über 2000 Meter hohen Gipfel und legten damit den Grundstein für eine bis heute einzigartige Erfolgsgeschichte. Die Strecke wurde bewusst nie elektrifiziert, sodass die historischen Wagen auch heute noch von Dampflokomotiven bergauf geschoben werden, teilweise ergänzt durch Dieselkompositionen zur betrieblichen Unterstützung. Besonders bemerkenswert ist, dass drei der Dampflokomotiven aus den Anfangsjahren nach wie vor im Einsatz stehen und traditionell mit Kohle befeuert werden. Dadurch wird jede Fahrt zu einer lebendigen Zeitreise, bei der Geräusche, Gerüche und Abläufe der klassischen Dampflokära authentisch erlebbar bleiben. Die Talstation in Brienz ist damit nicht nur Ausgangspunkt einer spektakulären Bergfahrt, sondern auch ein Ort, an dem Technikgeschichte, Handwerk und gelebte Eisenbahntradition auf eindrucksvolle Weise zusammentreffen und Besucher weit über den Kreis der Eisenbahnfreunde hinaus begeistern. (c)WV

Reiseführer Dampfzahnradbahn - Brienz Rothorn Bahn

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Das Depot der Brienz Rothorn Bahn befindet sich unmittelbar an der Talstation in Brienz und bildet das betriebliche Herz dieser traditionsreichen Bergbahn. Hier sind nicht nur die historischen Dampflokomotiven und Wagen untergebracht, sondern auch die Werkstätten, in denen Wartung, Revision und Instandhaltung mit großer handwerklicher Sorgfalt durchgeführt werden. Da die Strecke nie elektrifiziert wurde, kommt dem Depot eine besondere Bedeutung zu, denn der zuverlässige Betrieb der Dampflokomotiven erfordert umfangreiche technische Kenntnisse, Erfahrung und kontinuierliche Pflege, wie sie heute nur noch an wenigen Orten zu finden sind. Der Fahrzeugpark der Brienz Rothorn Bahn ist einzigartig in der Schweiz und umfasst mehrere betriebsfähige Dampflokomotiven aus den Anfangsjahren der Bahn, von denen einige noch immer traditionell mit Kohle befeuert werden. Diese Lokomotiven stammen überwiegend aus den 1890er-Jahren und wurden speziell für den Betrieb auf steilen Zahnradstrecken konzipiert, um die extreme Steigung von bis zu 25 Prozent sicher bewältigen zu können. Ergänzt werden sie durch historisch passende Personenwagen aus unterschiedlichen Baujahren, die den Charakter der klassischen Bergbahn bewahren und den Fahrgästen ein authentisches Reiseerlebnis bieten. Zur Unterstützung des Betriebs, insbesondere bei hoher Auslastung oder besonderen betrieblichen Anforderungen, stehen zudem moderne Dieselkompositionen zur Verfügung, die behutsam in den Fahrplan integriert sind. Trotz dieser Ergänzungen bleibt die Dampflok das prägende Element der Bahn, das mit seinem rhythmischen Auspuffschlag, dem Dampfgeruch und der sichtbaren Kraftentfaltung den unverwechselbaren Reiz der Fahrt ausmacht. Das Depot in Brienz ist damit weit mehr als ein Abstellort für Fahrzeuge, denn es ist ein lebendiges Zentrum historischer Eisenbahntechnik, in dem Tradition, Fachwissen und Leidenschaft bewahrt und an kommende Generationen weitergegeben werden. Die Brienz Rothorn Bahn zeigt hier eindrucksvoll, dass historische Fahrzeuge nicht nur museal erhalten, sondern im täglichen Betrieb erlebbar gemacht werden können. (c)WV

Reiseführer Dampfzahnradbahn - Brienz Rothorn Bahn

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Die historischen Bahnwagen werden noch heute ganz wie zur Zeit ihrer Entstehung von den Dampflokomotiven zum Gipfel hinaufgestoßen, was den ursprünglichen Charakter dieser außergewöhnlichen Bergbahn eindrucksvoll bewahrt. Als einzige Dampfbahn der Schweiz setzt die Brienz Rothorn Bahn Dampflokomotiven aus drei unterschiedlichen Generationen im täglichen Betrieb während der gesamten Sommersaison ein und macht damit lebendige Eisenbahngeschichte unmittelbar erlebbar. Auf ihrer 7,6 Kilometer langen Strecke überwindet die Zahnradbahn nicht nur eine beachtliche Höhendifferenz, sondern durchquert auch eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften. Die Fahrt führt durch romantische Wald- und Wiesengebiete, entlang steiler Felswände und über weite Alpweiden, wobei sich mit zunehmender Höhe immer neue Ausblicke eröffnen. Insgesamt sechs Tunnel strukturieren den Streckenverlauf und verleihen der Fahrt zusätzliche Spannung. Romantisch beginnt die Reise in der sorgfältig restaurierten Talstation Brienz, von wo aus die Bahn bereits nach rund 700 Metern die Wellenbergbrücke erreicht, die den malerischen Trachtbach überspannt. Anschließend führt die Strecke durch den Burgerwald, einen lichten Laubwald, hinauf zum 18 Meter langen Schwarzefluetunnel und weiter zur Kreuzungsstelle Geldried, einer von insgesamt drei Kreuzungsstellen der Bahn. Nach Geldried durchfährt der Zug den Härdtunnel, der seinem Namen entsprechend überwiegend durch Erdmaterial und nicht durch festen Fels angelegt wurde. Es folgt ein weiterer Abschnitt durch den Wald, bevor die beiden Fluhtunnels erreicht werden, die zusammen eine Länge von 290 Metern aufweisen und durch zwei große Aussichtsfenster unterbrochen sind. Diese eröffnen einen einzigartigen Blick auf den Ort Brienz und den tiefblauen Brienzersee und machen diesen Streckenabschnitt zu einem der eindrucksvollsten und unvergesslichsten Höhepunkte der gesamten Fahrt zum Brienzer Rothorn.

Reiseführer Dampfzahnradbahn - Brienz Rothorn Bahn

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Die Fahrt führt anschließend durch einen dichten, hochstämmigen Tannenwald weiter bergauf bis zur Station Planalp, der einzigen Zwischenstation der Brienz Rothorn Bahn, an der Fahrgäste ein- und aussteigen können und die zugleich eine wichtige betriebstechnische Funktion erfüllt. Hier wird der historische Charakter der Bahn besonders spürbar, denn die Dampflokomotiven nehmen Wasser für die Weiterfahrt auf, ein Ritual, das seit über einem Jahrhundert zum festen Ablauf dieser Bergfahrt gehört. Nach dem Halt verlässt die Strecke allmählich den geschlossenen Wald und öffnet sich zu einer zunehmend alpinen Landschaft, in der saftige Alpwiesen und weitläufige Weideflächen das Bild bestimmen. Vorbei am Alpstafel „Mittlesten“ gewinnt die Bahn weiter an Höhe und bietet dabei, je nach Sitzplatz auf der linken oder rechten Seite, immer wieder wechselnde und eindrucksvolle Ausblicke. Tief unten glitzert der Brienzersee, während sich auf der anderen Seite das mächtige Schreckhorn oder das imposante Sustenmassiv präsentieren und die zunehmende Nähe zur hochalpinen Welt eindrucksvoll verdeutlichen. Dieser Streckenabschnitt verbindet auf besonders harmonische Weise technische Eisenbahngeschichte mit großartiger Natur und macht die Fahrt mit der Brienz Rothorn Bahn zu einem intensiven und unvergesslichen Erlebnis. (c)WV

Reiseführer Dampfzahnradbahn - Brienz Rothorn Bahn

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Nachdem die Dampflokomotive den markanten Bahndamm überquert hat, erreicht sie den Streckenabschnitt Chüemad, der bereits tief in die hochalpine Landschaft eingebettet ist und den Übergang von den offenen Alpweiden zu den felsigeren Partien markiert. Kurz darauf folgt die rund 40 Meter lange Chüemadgalerie, die die Strecke vor Steinschlag schützt und zugleich eindrucksvoll den engen Kontakt zwischen Bahntrasse und Bergflanke verdeutlicht, bevor der Zug unmittelbar anschließend in den Chüemadtunnel einfährt. Nach der Kreuzungsstelle Oberstafel setzt sich die Fahrt in einer langen, weiten Linkskurve fort, die sich elegant am Hang entlangzieht und immer wieder den Blick auf die umliegenden Alpflächen freigibt, auf denen häufig friedlich weidende Kühe zu sehen sind. Dieser Abschnitt vermittelt besonders anschaulich die ruhige, fast zeitlose Atmosphäre des alpinen Lebensraums, durch den sich die Bahn ihren Weg bahnt. Es folgt die rund 100 Meter lange Schonegggalerie, eine markante Stahlkonstruktion mit Blechdach, die zu den charakteristischen Kunstbauten der Strecke zählt und den technischen Einfallsreichtum der Bahnbauer unterstreicht. Unmittelbar danach führen die beiden Schoneggtunnel die Fahrt weiter bergwärts und leiten den Zug in den letzten, zunehmend hochalpinen Abschnitt der Strecke, in dem sich Technik und Landschaft auf eindrucksvolle Weise miteinander verbinden. (c)WV

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Nach dem Verlassen des letzten Tunnels erreicht die Brienz Rothorn Bahn ihre Endstation auf dem Rothorn Kulm, hoch über dem Brienzersee und mitten in der beeindruckenden Hochgebirgslandschaft der Zentralschweiz. Von der Bergstation aus trennen die Besucher nur noch wenige Schritte zu Fuß vom eigentlichen Gipfel, der mit einem der schönsten Panoramablicke der Alpen belohnt. Während der rund einstündigen Fahrt lässt sich, besonders in den frühen Morgenstunden, das Erwachen der Natur in eindrucksvoller Intensität erleben, wenn sich Licht und Schatten langsam über die Bergflanken legen. Die klare, frische Bergluft, das gleichmäßige Ruckeln und Zuckeln der Dampflokomotive, der aufsteigende Dampf und der charakteristische Klang der Maschine schaffen eine Atmosphäre, die alle Sinne anspricht und den Geist der historischen Bergbahn lebendig werden lässt. Die Fahrt durch heimische Wälder, entlang steiler Felswände und über offene Alpweiden, verbunden mit immer neuen, weiten Ausblicken in die Tiefe, macht diesen Streckenabschnitt zu einem besonderen Erlebnis. Jahr für Jahr zieht diese einzigartige Kombination aus Technik, Natur und Nostalgie zahlreiche Besucher an, die die Brienz Rothorn Bahn nicht nur als Verkehrsmittel, sondern als unvergessliche Reise in eine andere Zeit erleben. (c)WV

Reiseführer Dampfzahnradbahn - Brienz Rothorn Bahn

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Auf dem Gipfel des Brienzer Rothorns eröffnet sich den Besuchern ein außergewöhnlich weites und eindrucksvolles Panorama, das zu den schönsten Aussichtspunkten der Berner Alpen zählt. Der Blick reicht über die Berner und Zentralschweizer Alpen mit ihren markanten Gipfeln und Gletscherlandschaften und umfasst zugleich den tief unten liegenden Brienzersee, der in wechselnden Blautönen in der Landschaft liegt. Rund um den Gipfel laden sechs abwechslungsreiche Bergwanderungen zu Entdeckungen ein, die sowohl für gemütliche Spaziergänge als auch für anspruchsvollere Touren geeignet sind und immer wieder neue Perspektiven auf die alpine Umgebung eröffnen. Direkt an der Bergstation befindet sich das traditionsreiche Berghotel Rothorn Kulm, das mit seiner Lage und seinem besonderen Charme ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer, Ausflügler und Genießer ist. Das Gebiet rund um das Brienzer Rothorn bietet zudem hervorragende Möglichkeiten, zahlreiche einheimische Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, was den Aufenthalt besonders für Naturfreunde reizvoll macht. Von der freistehenden Aussichtswarte auf dem Gipfel genießt man eine nahezu vollständige Rundsicht, die von den Zentralschweizer Alpen über die mächtigen Drei- und Viertausender der Berner Alpen bis hin zum Chasseral im Jura reicht. Damit ist der Gipfel ein idealer Ausgangspunkt für Familienausflüge, Gruppenerlebnisse und ausgedehnte Bergwanderungen in unterschiedlichstem Schwierigkeitsgrad. Schon allein diese Aussicht macht die Fahrt mit der Brienz Rothorn Bahn zu einem lohnenden Erlebnis. Für das leibliche Wohl sorgt das Berggasthaus Rothorn Kulm, das auf seiner Sonnenterrasse regionale Köstlichkeiten serviert und dabei einen unvergleichlichen Blick auf den Brienzersee bietet. Wer im Hotel Rothorn Kulm übernachtet, hat mit etwas Glück die seltene Gelegenheit, einen spektakulären Sonnenaufgang über den schneebedeckten Drei- und Viertausendern zu erleben, der diesen Ort zu einem unvergesslichen Höhepunkt jeder Reise macht. (c)WV

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Walder-Verlag - Reisetipps-Europa:
Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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