Reiseführer Spanien - Region Rioja
Eine Province im Norden von Spanien
Reiseführer Region La Rioja
Städte und Orte in Rioja
Region La Rioja: Logrono, Santo Domingo de la Calzad
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Region La Rioja
La Rioja, die kleinste autonome Gemeinschaft Spaniens, begeistert durch ihre harmonische Mischung aus reicher Geschichte, kulturellem Erbe und eindrucksvollen Landschaften. Eingebettet zwischen den Bergen der Sierra de la Demanda und den fruchtbaren Tälern des Ebro, entfaltet die Region eine malerische Szenerie aus Weinbergen, sanften Hügeln und idyllischen Dörfern, die Besucher sofort verzaubert. Zentrum der Region ist Logroño, zugleich Hauptstadt und bedeutender Pilgerort am Camino de Santiago. Die lebendige Universitäts- und Winzerstadt verbindet Tradition und Moderne auf faszinierende Weise. Historische Paläste, elegante Plätze und die barocke Kathedrale Santa María la Redonda prägen das Stadtbild. Besonders beeindruckend ist die Fassade der Kathedrale mit ihren kunstvollen Doppeltürmen sowie der prachtvolle Innenraum, der die spirituelle Bedeutung Logroños eindrucksvoll widerspiegelt. La Rioja ist untrennbar mit dem Weinbau verbunden und gilt als das renommierteste Weinanbaugebiet Spaniens. Weitläufige Rebflächen, traditionsreiche Weingüter und jahrhundertealte Keller zeugen von der tiefen Verwurzelung der Weintradition, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Für Pilger aus aller Welt spielt La Rioja eine zentrale Rolle, denn der Camino de Santiago führt mitten durch die Region. Kleine Orte entlang des Weges strahlen eine besondere Ruhe und Spiritualität aus, die den Charakter La Riojas prägen. Zu den herausragenden kulturellen Schätzen zählen die Klöster San Millán de Suso und San Millán de Yuso in San Millán de la Cogolla, beides UNESCO-Weltkulturerbestätten. San Millán de Suso ist ein faszinierender architektonischer Mix aus romanischen, westgotischen und mozarabischen Elementen, während San Millán de Yuso mit seiner majestätischen romanischen Struktur beeindruckt. Ein weiterer wichtiger Pilgerort ist Santo Domingo de la Calzada. Der Plaza de España, umgeben von eleganten Arkadenhäusern, bildet das Herz des Ortes. Die Kathedrale, deren Ursprünge bis 1158 zurückreichen, ist ein Meisterwerk romanischer Baukunst und ein zentraler spiritueller Treffpunkt entlang des Jakobsweges. Ergänzt wird das kulturelle Erbe La Riojas durch zahlreiche Museen, archäologische Fundstätten und historische Kirchen, die facettenreiche Einblicke in die Geschichte der Region bieten. In ihrer Gesamtheit verbindet La Rioja Natur, Kultur und Tradition zu einem einzigartigen Reiseerlebnis, das Besucher nachhaltig begeistert. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
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Reiseführer Spanien - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
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weitere 20 online Reiseführer Spanien
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Frankreich >ist das größte Land in der Europäischen Union. Im Osten des Landes erhebt sich der höchste Berg Westeuropas, der Mont Blanc. Frankreich bietet neben Bergsteigen in den Pyrenäen und Alpen oder einem Badeurlaub an der Mittelmeerküste im Süden, eine weltoffene Hauptstadt mit unverwechselbarem Großstadtflair, die es zu entdecken gilt. Die berühmte Pracht- und Paradestraße Champs- Élysée lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Sowohl der Eiffelturm wie auch der Triumphbogen, der Arc de Triomphe, bieten beeindruckende Aussichten über die Metropole Paris. Kunstinteressierte kommen bei einem Besuch des größten Museums der Welt, dem Louvre, auf ihre Kosten. Die Altstadt von Lyon, die seit 1998 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, ist eine von vielen historischen Stätten in Frankreich und eines der beliebtesten Ausflugsziele des Landes. Ebenfalls zum Weltkulturerbe. ...
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Logrono** - Region La Rioja
Reiseführer Logrono - Region La Rioja
Reiseführer Logrono - Region La Rioja
Logrono** - Region La Rioja
Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Kathedrale, San Bartolomé, Iglesia Santiago el Real, Brücken
Logroño, die lebendige Hauptstadt La Riojas und eine der bedeutendsten Etappen des Jakobsweges, begeistert mit einem atmosphärischen Stadtbild, das Tradition, Geschichte und Pilgerkultur harmonisch vereint. Ein prägendes Wahrzeichen ist die steinerne Brücke über den Río Ebro aus dem Jahr 1884. Als eine von vier Brücken der Stadt ist sie nicht nur ein beeindruckendes architektonisches Bauwerk, sondern auch ein symbolischer Übergang für Pilger, die hier die historische Route fortsetzen. Das Herz Logroños bildet der Marktplatz, über dem sich majestätisch die barocken Zwillingstürme der Kathedrale Santa María la Redonda erheben. Die zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert errichtete Kathedrale steht auf den Überresten eines römischen Tempels und beeindruckt durch ihre reiche Fassadengestaltung, die kunstvollen Skulpturen und den prachtvollen Innenraum, der bedeutende Meisterwerke der religiösen Kunst beherbergt. Neben diesem beeindruckenden Sakralbau bewahren zwei weitere Kirchen das romanische Erbe der Stadt: San Bartolomé, bekannt für sein elegantes, zurückhaltendes Erscheinungsbild, und Santiago el Real, deren romanische Struktur bis heute die spirituelle Bedeutung Logroños auf dem Jakobsweg unterstreicht. Sie dienen Pilgern seit Jahrhunderten als Orte der Einkehr und Besinnung. In ihrer Gesamtheit verbinden die historischen Brücken, die bedeutenden Sakralbauten und die lebendige Altstadt Logroño zu einer Stadt, die Tradition und Moderne, Kultur und Pilgergeist auf eindrucksvolle Weise vereint. (c)WV
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Santo Domingo de la Calzada*** - Region La Rioja
Reiseführer Santo Domingo de la Calzada - Region La Rioja
Reiseführer Santo Domingo de la Calzada - Region La Rioja
Reiseführer Santo Domingo de la Calzada - Region La Rioja
Reiseführer Santo Domingo de la Calzada - Region La Rioja
Santo Domingo de la Calzada*** - Region La Rioja
Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Plaza Mayor, Kathedrale
Santo Domingo de la Calzada, malerisch am Rio Oja gelegen und tief vom Jakobsweg geprägt, zählt zu den bedeutendsten Pilgerorten der Region La Rioja. Der historische Ort bewahrt ein reiches kulturelles Erbe und entfaltet eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre, die Besucher wie Pilger sofort in ihren Bann zieht. Mittelpunkt der Stadt ist die eindrucksvolle spätgotische Kathedrale, deren Anfänge bis ins Jahr 1158 zurückreichen. Ihre majestätische Architektur, das kunstvoll gestaltete Innere und der 70 Meter hohe, freistehende Glockenturm in Form eines italienischen Campanile verleihen der Anlage eine außergewöhnliche Präsenz. Eine einzigartige Besonderheit ist das berühmte Hühnerpaar, das in einem Käfig innerhalb der Kathedrale gehalten wird – ein lebendiges Erinnerungsstück an das legendäre „Hühnerwunder“, eine der bekanntesten Pilgergeschichten des Jakobsweges. Die historische Altstadt lädt zu einem entspannten Rundgang ein. Entlang des Pilgerweges im Ortskern reihen sich Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert aneinander, viele davon mit kunstvollen Wappenschildern versehen, die die Geschichte ehemaliger Adelsfamilien erzählen. Die Plaza Mayor, auch Plaza de España genannt, bildet das lebendige Zentrum des Ortes. Umgeben von eleganten Arkadenhäusern und dem historischen Rathaus ist sie ein Treffpunkt für Einheimische und Besucher gleichermaßen und vermittelt die warme, gastfreundliche Atmosphäre der Stadt. In seiner Gesamtheit verbindet Santo Domingo de la Calzada spirituelle Tradition, eindrucksvolle Baukunst und lebendiges Stadtbild zu einem der reizvollsten Ziele am Jakobsweg. (c)WV
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unsere weiteren online Reiseführer für Spanien
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Madrid ist die Hauptstadt Spaniens und liegt im Herzen des Landes. Sie ist die am höchsten gelegene Hauptstadt in der Europäischen Union. Metropole und Großstadt wurde die Stadt erst relativ spät. Dementsprechend verfügt sie über einen recht kleinen Altstadtkern, wobei die Altstadt der beeindruckendste Teil Madrids ist. Heute ist Madrid eine der größten Metropolen in Europa und präsentiert sich traditionell, majestätisch und volkstümlich aber auch modern und lebendig. Mittelpunkt des öffentlichen Lebens ist die Plaza Mayor im Herzen der malerischen Altstadt. Die Stadt bietet eine Vielzahl interessanter Sehenswürdigkeiten. So findet man am westlichen Ende der Innenstadt das Madrider Stadtschloss Palacio Real, eines der größten Schlösser seiner Zeit. Die prunkvollsten Bereiche des Schlosses sind der Thronsaal, die Spiegelgalerie, die Schlosskapelle und das gigantische Treppenhaus. In unmittelbarer. ...
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Andalusien ist die südlichste autonome Region Spaniens und grenzt sowohl an das Mittelmeer als auch an den Atlantik. Es ist eine Region mit einzigartigen Naturräumen und einer kunsthistorischen Vielfalt, zu der elf wunderschöne Kathedralen gehören, die unterschiedliche Stile, ganz gleich ob barock, mudéjar, gotisch, klassizistisch oder Renaissance in sich vereinen. Hauptstadt Andalusiens ist Sevilla, das mit der von 1401-1519 erbauten Kathedrale Maria de la Sede, der größten gotischen Kathedrale der Welt, beeindruckt oder den Überresten der riesigen Ringmauer, die einst die gesamte Stadt umgab. Interessant ist auch ein Besuch der Grabstätte von Christoph Kolumbus. Die Stadt Córdoba präsentiert sich mit der Mezquita, einem einzigartigen Ensemble inmitten ihrer historischen Altstadt, einst Moschee und heute Kathedrale. Sowohl die Kathedrale als auch einige weitere Renaissancebauten. ...
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Im Nordosten Spaniens liegt die autonome Gemeinschaft Aragonien. Ab dem 3. Jahrhundert war die Region römische Provinz und im 5. Jahrhundert wurde sie westgotisch. Aragonien verfügt über unterschiedlichste Landschaften, die teilweise von zerklüfteten Felsformationen, Hochplateaus und tiefen Schluchten geprägt sind. Neben einem Biosphärenreservat findet man hier auch vier Naturparks. Hauptstadt Aragoniens ist Saragossa mit der Basilika del Pilar, der größten und einer der bedeutendsten Barockkirchen Spaniens sowie dem Aljafería-Palast, dem Stadtpalast Saragossas, dessen älteste Teile aus Zeiten maurischer Herrschaft stammen. Ein ganz besonderer Ort ist Ruesta in der Comarca Cinco Villas, das durch den Bau der Yesa-Talsperre seit 1959 verlassen ist und so zur Geisterstadt wurde. Dabei wurde auch ein Teil der Originalroute des Jakobsweges zerstört, der jetzt nur noch bei Niedrigwasser begehbar. ...
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Zwischen Kantabrischem Gebirge im Süden und dem Atlantik im Norden erstreckt sich die Region Asturien. Die erste Besiedlung geht vermutlich auf die Iberer zurück. Zeugen dieser frühen Besiedlung sind mehrere Höhlen mit steinzeitlichen Malereien, bei denen es sich vorrangig um Tierdarstellungen handelt, die über 15.000 Jahre alt sind. Zudem findet man hier etwa 700 Dolmen der Megalithkultur. Die Küste dieser Region ist von wahren Traumstränden, Steilküsten und kleinen ursprünglichen Fischerdörfern gekennzeichnet. Überall in Asturien trifft man auf für diese Region charakteristische Holzveranden an vielen Häusern. Weit verbreitet sind auch im präromanischen asturischen Stil erbaute Kirchen. In den Dörfern blieben häufig sogenannte Horreos erhalten. Dabei handelt es sich um auf Stelzen stehende, quadratische oder rechteckige Holzbauten, die als Getreidespeicher dienen. Die größten Städte. ...
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Inmitten zauberhafter Landschaften mit den Naturparks Urdaibai, Urkiola und Valderejo, Biosphärenreservaten und atemberaubenden Küsten und Stränden liegt das Land der Basken. Malerische Sandstrände wechseln sich mit steil abfallenden Kliffs und grünem Hügelland ab. Von der sehr frühen Besiedlung zeugen Skelettfunde aus der Zeit um 7.000 v.Chr. Aber das Baskenland hat nicht nur landschaftlich einiges zu bieten, sondern verfügt auch über eine Vielzahl an baulichen Sehenswürdigkeiten. Da ist z.B. das weltberühmte Guggenheim-Museum in Bilbao, ein besonders spektakulärer Museumsbau im avantgardistischen Stil, oder die mittelalterliche Kathedrale Bilbaos aus dem 14. Jahrhundert. An einer muschelförmigen Bucht mit wunderschönem weißen Sandstrand liegt der reizvolle Küstenort San Sebastian/Donostia mit der Basilika aus dem Jahre 1750 und der Kirche San Vicente, der ältesten. ...
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Galicien liegt im Nordwesten Spaniens und ist auch bekannt als 'Land der 1000 Flüsse'. Es ist geprägt von mächtigen Bergketten, die Galicien vom Rest des Landes trennen. Diese Region verfügt über einen weitläufigen Küstenverlauf mit etwa 300km Strand und mehr als 800km Steilküste. Die ältesten menschlichen Spuren reichen bis in die Steinzeit zurück. Jährlich machen sich Tausende Pilger auf dem berühmten Jakobsweg auf nach Santiago de Compostela. Der Jakobsweg ist gesäumt von zahlreichen kunsthistorisch wertvollen Kirchen, Kapellen und Klöstern. Ein Schmuckstück gotischer Architektur mit isabellinischer Prägung ist die Basilika Santa Maria la Mayor in Pontevedra aus dem 16. Jahrhundert. Pontevedra zählt dank seiner malerischen Landschaften zu den schönsten Regionen Spaniens. Eine weitere sehenswerte Kathedrale findet man in Lugo, der größten Stadt Galiciens, die von. ...
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Am kantabrischen Meer liegt die gleichnamige autonome Gemeinschaft. Ihre Besiedlungsgeschichte geht auf den Stamm der Kantabrer zurück, dem diese Region auch ihren Namen verdankt. Die Landschaft Kantabriens ist sehr vielfältig. Kleine idyllische Buchten wechseln sich mit weitläufigen Sandstränden und Steilküsten ab. Inmitten sanfter Hügel und grüner Täler findet man romantische kleine Fischerdörfer. Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Kantabriens ist Santander. Die Stadt, die an einer wunderschönen Bucht liegt, beeindruckt mit der wieder aufgebauten Kathedrale, die die Gebeine der Schutzpatrone der Stadt beherbergt, sowie mit zahlreichen herrschaftlichen Bauten im Stadtkern und ihrem Hafen. Wenige Kilometer von Santander entfernt liegt die Höhle von Altamira, eine besondere Attraktion in Kantabrien, in der berühmte steinzeitliche Felsmalereien bewundert. ...
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Die Region Kastilien-Leon erstreckt sich über den Großteil des kastilischen Hochplateaus der Nordmeseta und gehört zu den vielfältigsten Regionen in Spanien. Sie entstand im 10. Jahrhundert aus den beiden einst eigenständigen Königreichen Kastilien und León. Nach einer Trennung im Jahre 1157 kam es 1230 zum endgültigen Zusammenschluss. Typisch für diese Region ist das mittelalterliche Flair, das sie auf jedem Quadratmeter versprüht. Sie lässt sowohl kulturell als auch landschaftlich mit ihren einzigartigen Naturschutzgebieten keine Wünsche offen. Kastilien-Leòn beherbergt die drei Welt-Kulturerbestädte Ávila mit seiner gotischen Kathedrale und Stadtmauer, Salamanca mit der Universität aus dem 13. Jahrhundert und Segovia mit seinem imposanten 28 m hohen und 728 m langen römischen Aquädukt und dem Alkazar. Auch die Kathedralen von Burgos und León gehören zu den einzigartigen. ...
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Im Nordosten Spaniens liegt Katalonien, eines der beliebtesten und bekanntesten Reiseziele am Mittelmeer. Die Geschichte dieser Region geht zurück bis in das Jahr 1.000 v.Chr. Die abwechslungsreiche Landschaft Kataloniens besteht aus Küstenebenen und Küstengebirgen mit idyllisch gelegenen Badebuchten. Hauptstadt dieser Region ist die mittelalterliche Königs- und Handelsstadt Barcelona. Die Stadt gehört weltweit zu den bedeutendsten Kulturmetropolen. Wichtigste Sehenswürdigkeit und gleichzeitig eines von Barcelonas Wahrzeichen ist die Basilika Sagrada Familia, die sich seit 1882 bis heute im Bau befindet und somit wahrscheinlich die berühmteste Baustelle Europas ist. Weitere geschichtliche Zeitzeugen sind die prächtige Kathedrale der heiligen Eulália im Stadtkern sowie das Rathaus oder das Stadtmuseum. Auf dem Gipfel des Tibidabo, des Hausberges von Barcelona,. ...
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Region Kastilien - La Mancha, das häufig auch als Neukastilien bezeichnet wird, steht touristisch gesehen erst am Anfang. Es besteht aus fünf Provinzen und liegt im südlichen kastilischen Hochland, der so genannten Meseta. Mit seinen über siebzig Canyons ist besonders der Naturpark Sierra y Canones de Guara bei Schluchtenkletterern bekannt und beliebt. La Mancha und besonders die Stadt Ciudad Real sind durch die Romanfigur des Don Quijote bekannt, der gegen Windmühlen kämpfte. Die weißen Windmühlen sind heute noch charakteristisch für die Region. Hauptstadt von Kastilien-La Mancha ist Toledo, eine der Städte Spaniens, die über die meisten Sehenswürdigkeiten verfügt, zu denen zahlreiche Bauwerke im gotischen, maurischen und Renaissancestil gehören. So liegen bedeutende Bauten wie die Synagogen Santa Maria la Blanca und del Tránsito und die Moschee Cristo de la Luz s. ...
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An der Grenze zu Frankreich im Norden Spaniens liegt das alte Königreich Navarra, eine der kleinsten autonomen Gemeinschaften des Landes. Seine Geschichte war von der nahen Grenzlage der Region geprägt. Navarra beherbergt zahlreiche sehenswerte mittelalterliche Ortschaften wie die 900 Jahre alte Stadt Estella mit ihrem historischen Stadtkern und dem Palast der Könige von Navarra aus dem 12. Jahrhundert, dem einzigen heute noch erhaltenen romanischen Profanbau der Provinz. Sehenswert sind auch die mittelalterlichen Städte Tudela, Olite mit dem ehemaligen königlichen Palast Palacio Real de Olite, die Stadt Artajona, deren alter Ortskern als Kulturgut eingestuft wurde, und Roncesvalles, eine wichtige Station des berühmten Jakobsweges. Auf etwa 500m Höhe erhebt sich die Silhouette der zinnenbewehrten Burg von Javier. Der Ort besticht zudem mit der Pfarrkirche La Anunciación,. ...
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La Rioja ist die kleinste autonome Gemeinschaft Spaniens und liegt im Norden des Landes. Hauptstadt dieser Region und gleichzeitig der Provinz Logrono ist die gleichnamige Stadt. Logrono ist berühmter Pilgerort, Universitätsstadt und Winzerhochburg zugleich. La Rioja ist das bekannteste Weinanbaugebiet Spaniens und eng mit dem gleichnamigen Rotwein verbunden. Ansonsten bietet diese Region malerische Landschaften, idyllisch gelegene Bergdörfer und nicht zu vergessen den Pilgerpfad Camino de Santiago. Natürlich findet man auch hier eine Vielzahl interessanter Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise mehrere architektonisch wertvolle Paläste oder die barocke Kathedrale Santa Maria la Redonda in Logrono. Auch die Klöster San Millán de Yuso und San Millán de Suso in San Millán de la Cogolla sind sehenswert. Beide gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Während. ...
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Im berühmten Wallfahrtsort Santiago de Compostela in der nordwestlichsten Region in Spanien in Galicien nimmt die Via Regia, die älteste und längste Landverbindung zwischen Ost- und Westeuropa, ihren Anfang und verbindet mit ihrem 4500 Kilometer langen Verlauf von Spanien bis nach Kiew in der Ukraine acht europäische Länder. Zunächst als militärischer Weg genutzt, gewann sie immer mehr an Bedeutung als Handelsstraße und trug zum wirtschaftlichen Aufblühen der an ihr gelegenen Regionen und Städte bei. In Spanien folgen zwei Routen den Pilgerwegen nach Santiago, dem Camino Francés von Roncesvalles an der französischen Grenze über Pamplona, Burgos, León, Astorga und Ponferrada durch Navarra, La Rioja und Kastilien-León sowie dem Camino del Norte entlang der Küste von Saint-Jean-de-Luz über Donostia, Bilbao, Oviedo und A Coruña durch das Baskenland, Kantabrien,. ...
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Als Jakobsweg werden mehrere Pilgerwege bezeichnet, die durch ganz Europa führen und alle in Santiago de Compostela am Grab des Apostels Jakobus enden. Der Camino Francés, die Hauptroute des Jakobsweges, ist vermutlich der berühmteste Abschnitt. Einst verband er die Königsstädte Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León mit Santiago. Auf einer Länge von 800km können sowohl Pilger als auch Wanderer in 32 Tagesetappen Santiago de Compostela erreichen und bei dieser Gelegenheit eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaften und Sehenswürdigkeiten in den Regionen Navarra, Nordkastilien und Galicien kennenlernen. Mehrere Wegvarianten führen über die Pyrenäen. Der bekannteste beginnt in Frankreich in Saint-Jean-de-Pied-de-Port und führt über Roncesvalles nach Pamplona und Puente la Reina. Über den weiter östlichen Col du Somport gelangen die Pilger zunächst nach Jaca. Bis. ...
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Der Camino del Norte, der auch Camino de la Costa genannt wird, ist einer von mehreren Jakobswegen, wobei dieser einer der ursprünglichsten und zugleich der älteste ist. Dieser Küstenweg führt über die asturianisch-galicische Küste bis nach Santiago de Compostela und durchquert dabei die Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien. Aufgrund seines Verlaufs entlang bizarrer und atemberaubender Küstenlandschaften sowie durch die beeindruckende Berglandschaft Nordspaniens, gilt er auch als einer der härtesten Jakobswege. In Arúza in der Region Galicien trifft er auf die Hauptroute des Jakobsweges, den Camino Francés. Der Camino del Norte ist etwa 860km lang und beginnt in der Grenzstadt Irun. Seinen Weg säumen zahlreiche romanische und präromanische Kirchen. Von Irun gelangt man über San Sebastián nach Bilbao, das einen spektakulären Museumsbau - das G. ...
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Walder-Verlag - Reiseführer rund um Natur, Geschichte, Kunst und Kultur: Der Walder-Verlag bietet Reiseführer für verschiedene Regionen mit vielen Sehenswürdigkeiten, Bahnreiseführer bekannter Bahnstrecken, Radtourenführer entlang abwechslungsreicher Flusslandschaften und Wanderführer in verschiedenen Mittelgebirgslandschaften an. Neu im Programm sind 'online'-Reisemagazine zu beliebten Ausflugszielen in Europa.