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Reiseführer Europa

(c) Ingrid + Achim Walder

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn
Von Spiez über Frutigen - Kandersteg - Goppenstein - Brig nach Domodossola


Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn

Reiseführer BLS Bahnstrecke Bern-Lötschberg-Simplon

Die BLS Bahnstrecke über den Lötschberg zählt zu den eindrucksvollsten Eisenbahnverbindungen der Schweiz und stellt eine bedeutende Nord-Süd-Achse zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis dar. Der klassische Streckenverlauf gliedert sich in die Nord- und Südrampe, die durch den Lötschbergtunnel miteinander verbunden sind, und begeistert bis heute durch seine spektakuläre Linienführung, zahlreiche Kunstbauten und die berühmten Kehrtunnel der Nordrampe, die unter Eisenbahnfreunden weltweit hohes Ansehen genießen. Von Frutigen aus windet sich die Nordrampe mit großer Ingenieurskunst bergwärts, wobei die Züge durch Kehrtunnel und über Viadukte stetig an Höhe gewinnen, bevor sie den Lötschbergtunnel erreichen, der den Übergang ins Wallis ermöglicht. Diese technisch anspruchsvolle Streckenführung macht die Nordrampe nicht nur betrieblich interessant, sondern auch landschaftlich besonders reizvoll. Nach der Ausfahrt aus dem Tunnel bei Goppenstein beginnt die Südrampe, die zunächst durch kleinere Tunnel nach Hohtenn führt und anschließend hoch über dem Rhônetal spektakuläre Ausblicke eröffnet. Über markante Bauwerke wie das Luogelkinviadukt, das Balschiederviadukt und das weithin bekannte Bietschtalviadukt senkt sich die Strecke in großzügigen Bögen hinab nach Brig und bietet dabei immer wieder eindrucksvolle Panoramen auf das weite Tal und die umliegenden Walliser Berge. Die 1913 durchgehend eröffnete Strecke war von Beginn an elektrisch betrieben und gilt als erste elektrifizierte alpine Vollbahn Europas, was ihre historische Bedeutung zusätzlich unterstreicht. Das Herzstück der Lötschbergbahn bildet der 14,6 Kilometer lange Lötschbergtunnel zwischen Kandersteg und Goppenstein, dessen Bau von großen Herausforderungen geprägt war, darunter ein verheerender Wassereinbruch, der eine Änderung der Linienführung erforderlich machte und bei dem 25 Arbeiter ihr Leben verloren. In den Jahren 1977 bis 1991 wurde die Strecke abschnittsweise auf Doppelspur ausgebaut, um dem stetig wachsenden Personen- und Güterverkehr gerecht zu werden. Seit der Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnels im Jahr 2007 wird der Großteil des schnellen Nord-Süd-Verkehrs über die neue Flachbahn geführt, während die historische Bergstrecke heute vor allem von RegioExpress-Zügen und ausgewählten Güterverkehren genutzt wird und damit ihren besonderen Charakter bewahren konnte. Ursprünglich als private Bahngesellschaft im Kanton Bern gegründet, ging die BLS Lötschbergbahn AG im Jahr 2006 in der neu formierten BLS AG auf, die aus der Fusion mit dem Regionalverkehr Mittelland hervorging. Heute betreibt die BLS AG ein normalspuriges Streckennetz von rund 245 Kilometern Länge und gehört zu den bedeutendsten Privatbahnen der Schweiz. Neben dem Nord-Süd-Güterverkehr und der Rollenden Autobahn über und durch den Lötschberg ist sie auch für den Regionalverkehr im Kanton Bern verantwortlich und ergänzt ihr Angebot durch die Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee, wodurch sich Bahn- und Naturerlebnis im Berner Oberland auf besonders attraktive Weise verbinden lassen. (c)WV

Reisetipps-Europa - Walder-Verlag

Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
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Bahnstrecken in der Schweiz

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa

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BLS- Strecke von Spiez nach Brig

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Spiez** im Berner Oberland

Reiseführer Berner Oberland - SpiezReiseführer Berner Oberland - Spiez** - Region Frutigen Niedersimmental - Kanton Bern

Spiez** - Region Frutigen Niedersimmental - Kanton Bern

Sehenswürdigkeiten: Schloss, Schlosskirche, Kirche Einigen, Kirche Faulensee

Spiez liegt malerisch am Südufer des Thunersees, umgeben von sanften Hügeln und sonnenverwöhnten Rebhängen, und gilt als eine der schönsten Buchten Europas. Dank seines milden Klimas, der reizvollen Landschaft und der zentralen Lage ist Spiez ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Berner Oberland und darüber hinaus. Das Ortsbild wird durch das imposante Schloss Spiez und die benachbarte Schlosskirche geprägt, die auf einem markanten Felsvorsprung direkt am See thronen. Das Schloss, das auf das 10. Jahrhundert zurückgeht und später zum repräsentativen Sitz des Geschlechts von Bubenberg ausgebaut wurde, bietet heute ein Museum mit historischen Räumen, wechselnden Ausstellungen und einer eindrucksvollen Sicht auf See und Berge. Die Schlosskirche, eine der schönsten romanischen Kirchen der Schweiz, entstand im 10. und 11. Jahrhundert und bewahrt bis heute Fresken und architektonische Details, die von der frühen Christianisierung zeugen. Ergänzt wird dieses kulturelle Erbe durch die Kirche Einigen, deren Ursprung bis ins 7. Jahrhundert reicht und die zu den ältesten Sakralbauten am Thunersee zählt, sowie durch die Kirche Faulensee, die ebenfalls von der tief verwurzelten religiösen Tradition der Region erzählt. Diese historischen Stätten laden dazu ein, in die lange Geschichte einzutauchen und die geistige wie kulturelle Entwicklung des Landes zu erleben. Neben Kultur und Geschichte bietet Spiez vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung. Wanderungen durch die Rebberge, Ausflüge in die umliegende Bergwelt oder Schifffahrten auf dem Thunersee verbinden Erholung mit landschaftlicher Schönheit. Sportliche Aktivitäten wie Segeln, Schwimmen oder Radfahren ergänzen das Angebot, während die gepflegten Promenaden und Gasthäuser zu entspanntem Genuss einladen. Mit der Kombination aus Schloss, Schlosskirche, den Kirchen von Einigen und Faulensee sowie der unvergleichlichen Lage am See ist Spiez ein kulturelles und landschaftliches Juwel, das Besucher mit einer Mischung aus Geschichte, Natur und Gastfreundschaft begeistert. (c)WV

Reiseführer-Bahnreiseführer 'GoldenPass-Line'

Die GoldenPass-Line ist eine der herausragenden Eisenbahnverbindungen, die geografisch äusserst ideal gelegen die bekannten Orte Zürich, Luzern, Interlaken, Montreux und Genf verbindet. Eine Reise sollte auch immer einen Einblick ins Leben und die Kultur des Landes erlauben. Die GoldenPass Züge verkehren das ganze Jahr mehrmals täglich. Dies erlaubt dem Gast des Öftern aus- und wieder einzusteigen und die unterschiedlichen Menschen, Sprachen und Mentalitäten beiderseits des 'Röstigrabens' kennen zu lernen. Nehmen Sie sich die Zeit dazu. Es lohnt sich. Unser Reiseführer begleitet Sie auf dieser spannenden Entdeckungsreise. Die attraktive und traditionsreiche Strecke führt mit den GoldenPass Panoramic-Zügen vom Vierwaldstättersee zum Genfersee. Von Luzern aus durchqueren Sie die historischen Stätten der Region Obwalden, bewältigen den Brünigpass auf einem Zahnradabschnitt, ...


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BLS- Strecke: Spiez Bahnhof

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BLS- Strecke: Spiez Bahnhof

Der Bahnhof Spiez nimmt eine Schlüsselrolle im Schweizer Bahnnetz ein und gilt als einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte im Berner Oberland, da hier mehrere bedeutende Hauptachsen aufeinandertreffen. Seine Entwicklung ist eng mit dem Ausbau der Alpenbahnen verbunden, denn schon früh wurde Spiez als strategisch günstiger Standort zwischen dem Thunersee, dem Kandertal und den Nord-Süd-Verbindungen erkannt. Heute kreuzen sich hier die Linien der BLS Lötschbergbahn in Richtung Brig und Wallis mit der wichtigen Ost-West-Achse der SBB zwischen Bern, Thun, Interlaken und weiter ins Berner Oberland. Für Reisende eröffnet der Bahnhof damit eine außergewöhnliche Vielfalt an Verbindungen, sei es in Richtung Lötschberg, ins Simmental, an den Thunersee oder weiter zu bekannten Destinationen wie Interlaken, Kandersteg oder Brig. Das modernisierte Bahnhofsgebäude präsentiert sich funktional und übersichtlich, bietet kurze Wege zwischen den Bahnsteigen und eine gute Infrastruktur mit Serviceeinrichtungen, Gastronomie und direktem Anschluss an den Busverkehr. Besonders reizvoll ist die Lage des Bahnhofs, denn bereits beim Verlassen der Züge eröffnen sich eindrucksvolle Blicke auf den Thunersee, die umliegenden Berge und das Schloss Spiez, das hoch über dem Ort thront. Spiez ist zudem ein wichtiger Übergangspunkt zwischen Fern-, Regional- und Güterverkehr, was den Bahnhof auch aus betrieblich-historischer Sicht interessant macht. Für Eisenbahnfreunde ist er ein idealer Beobachtungsort, da hier moderne Triebzüge, klassische Lokomotiven und Güterzüge gleichermaßen zu sehen sind. Als Tor zum Berner Oberland und als Drehscheibe der BLS-Strecken verbindet der Bahnhof Spiez auf eindrucksvolle Weise Technik, Landschaft und Reiseerlebnis und bildet damit einen perfekten Ausgangspunkt für Entdeckungen mit der Bahn in einer der schönsten Regionen der Schweiz. (c)WV

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BLS- Strecke: Spiez -- Frutigen

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BLS- Strecke: Spiez -- Mülenen

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BLS- Strecke: Mülenen Bahnhof

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Reichenbach-Mülenen im Berner Oberland

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Reichenbach-Mülenen - Region Frutigen-Niedersimmental - Kanton Bern

Sehenswürdigkeiten: Burgruine Mülenen, Letzimauer

Die Gemeinden Reichenbach und Mülenen im Kandertal blicken auf eine sehr lange Siedlungsgeschichte zurück, die vermutlich bereits in keltischer Zeit begann und sich durch die verkehrsgünstige Lage im Tal stetig weiterentwickelte. Strategisch besonders bedeutend war dieser Abschnitt des Kandertals als Zugang zum Berner Oberland und zu den Alpenpässen, was sich bis heute im Landschaftsbild und in den historischen Bauwerken widerspiegelt. Auffallendste Sehenswürdigkeit ist die hoch über dem Tal gelegene Burgruine Mülenen, die einst zur Sicherung des Talzugangs errichtet wurde und einen eindrucksvollen Überblick über das Kandertal bietet. Die Burganlage kontrollierte gemeinsam mit der darunter verlaufenden Letzimauer den wichtigen Verkehrsweg und zeugt von der militärischen Bedeutung dieser Region im Mittelalter. Die Überreste der Letzimauer, deren Anfänge bis ins späte 12. Jahrhundert zurückreichen, sind ein seltenes Beispiel für eine mittelalterliche Talsperre, die gezielt zur Verteidigung eingesetzt wurde. Ursprünglich war die Mauer zwischen drei und fünf Meter hoch, etwa 1,45 Meter breit und sperrte das Tal nahezu vollständig ab, wodurch sie eine wirksame Kontrolle über Handel, Reisende und mögliche Angreifer erlaubte. Heute lassen sich Teile der Mauer sowie Geländestrukturen noch gut erkennen und vermitteln ein anschauliches Bild der damaligen Wehrtechnik. Eingebettet in die reizvolle Landschaft der Region Frutigen-Niedersimmental verbinden Reichenbach und Mülenen auf besondere Weise Naturerlebnis und Geschichte. Wanderwege führen zu den historischen Stätten und eröffnen dabei eindrucksvolle Ausblicke auf das Tal, die umliegenden Berge und die Kulturlandschaft des Kandertals. Der Besuch der Burgruine Mülenen und der Letzimauer macht die Vergangenheit dieser Region lebendig und bietet zugleich einen lohnenden Abstecher für kultur- und geschichtsinteressierte Reisende, die das Berner Oberland abseits der bekannten Touristenpfade entdecken möchten. (c)WV


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Niesen*** und Niesenbahn im Berner Oberland

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - NiesenbahnReiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn -- Niesenbahn

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Niesen*** im Berner OberlandReiseführer Niesen - Aussichtsberg über dem Thunersee

Niesen*** im Berner Oberland

Der Niesen, wegen seiner markanten Form auch als „Pyramide des Berner Oberlands“ bekannt, ist einer der eindrucksvollsten Aussichtsgipfel der Region und thront mit 2.362 Metern Höhe über dem Thunersee. Von seinem Gipfel eröffnet sich ein unvergleichlicher Rundblick über die Alpenkette mit Eiger, Mönch und Jungfrau, über das Berner Mittelland und bis hin zum Jura. Die Talstation der traditionsreichen Niesenbahn befindet sich in Mülenen, direkt neben dem Bahnhof der Lötschbergbahn. Von dort führt die längste Standseilbahn der Welt in zwei Sektionen von 693 Metern Meereshöhe bis auf den Gipfel in 2.336 Metern Höhe. Die Bahn wurde 1908 bewilligt und bereits 1910 eröffnet, nachdem Pläne für eine Zahnradbahn von Wimmis verworfen worden waren. Noch heute gilt sie als technische Meisterleistung und macht den Niesen für jedermann bequem zugänglich. Während der rund 205 Tage dauernden Sommersaison locken das Berghaus und das Panoramarestaurant auf dem Gipfel zahlreiche Gäste, die hier nicht nur die spektakuläre Aussicht, sondern auch kulinarische Spezialitäten genießen können. Eine Besonderheit ist die Treppe, die entlang der Bahn verläuft und mit 11.674 Stufen im Guinnessbuch der Rekorde als längste Treppe der Welt verzeichnet ist. Sie ist normalerweise gesperrt, wird jedoch einmal im Jahr für den legendären Niesen-Treppenlauf geöffnet. Bei diesem sportlichen Wettkampf bewältigen Spitzenläufer die 1.700 Höhenmeter in weniger als einer Stunde, was den Berg zusätzlich zu einem beliebten Trainings- und Wettkampfort macht. Neben der Fahrt mit der Standseilbahn bietet sich für sportlich Ambitionierte auch der Aufstieg auf Wanderwegen an, die in Kehren durch Wälder, über Wiesen und entlang aussichtsreicher Grate auf den Gipfel führen. Der Niesen verbindet auf einzigartige Weise Natur, Technik, Sport und Erlebnis und ist damit ein Wahrzeichen des Berner Oberlands, das Besucher mit seiner Form, seiner Geschichte und seinem Panorama gleichermaßen begeistert. (c)WV

Reiseführer Niesen - Aussichtsberg über dem Thunersee

Walder-Verlag Reisetipps-Europa Der Niesen ist ein bekannter Ausflugsberg im Berner Oberland und Wahrzeichen der Thunersee-Region. Er ist 2.362m hoch. Die Talstation befindet sich in Mülenen gleich neben dem Bahnhof der Lötschbergbahn. In zwei Sektionen führt diese längste Standseilbahn der Welt von 693m ü.M. auf den Niesengipfel auf 2.336m. Das erste Projekt sollte eine Zahnradbahn von Wimmis sein. Gebaut wurde 1908 jedoch eine Standseilbahn von Mülenen auf den Niesen, die 1910 eröffnet wurde. Neben der Bahn lockt das Restaurant mit dem Berghaus auf dem Gipfel während der rund 205 Tage dauernden Sommersaison zahlreiche Gäste an. Der Niesen ist bei Sportlern beliebt. Wenn die Bahn am Mittwoch, Freitag und Samstag auch abends fährt, rennen...


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NIESENBAHN AG, Standseilbahn und Berghaus, CH-3711 Mülenen, Tel. 033-676.77.11, www.niesen.ch, info@niesen.ch
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BLS- Strecke: Frutigen Bahnhof

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Frutigen BahnhofReiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Frutigen Bahnhof

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Frutigen BahnhofReiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Frutigen Bahnhof

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Frutigen BahnhofReiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Frutigen Bahnhof

BLS- Strecke: Frutigen Bahnhof

Der Bahnhof Frutigen ist ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt im Kandertal und spielt eine zentrale Rolle auf der klassischen BLS-Lötschbergstrecke zwischen Spiez und Brig. Seine Entwicklung ist eng mit dem Bau der Lötschbergbahn verbunden, denn Frutigen markiert den Beginn der eindrucksvollen Nordrampe, auf der die Züge stetig an Höhe gewinnen und sich in Richtung Kandersteg und Lötschbergtunnel vorarbeiten. Seit der Eröffnung der Strecke im Jahr 1913 ist der Bahnhof ein wichtiger Verkehrspunkt für den Personen- und Güterverkehr und hat maßgeblich zur wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung der Region beigetragen. Heute treffen in Frutigen Regional- und RegioExpress-Züge zusammen, zudem besteht Anschluss an den Busverkehr in die umliegenden Täler, was den Bahnhof zu einem zentralen Umsteigepunkt im westlichen Berner Oberland macht. Besonders bekannt ist Frutigen durch seine technische Funktion im Zusammenspiel von Berg- und Basistunnel, denn hier zweigt die historische Bergstrecke ab, während der moderne Lötschberg-Basistunnel in Richtung Süden weiterführt und einen Großteil des Fernverkehrs aufnimmt. Das Bahnhofsareal präsentiert sich übersichtlich und funktional, eingebettet in die imposante Landschaft des Kandertals mit Blick auf die umliegenden Berge. Für Eisenbahnfreunde ist Frutigen ein spannender Beobachtungsort, da sich hier klassische Lötschbergzüge, moderner Regionalverkehr und Güterzüge begegnen. Gleichzeitig ist der Bahnhof ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur, Wanderungen im Kandertal oder Fahrten mit der Bahn über die spektakuläre Lötschberg-Bergstrecke, die bis heute zu den eindrucksvollsten Alpenbahnlinien der Schweiz zählt. (c)WV

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Frutigen* im Berner Oberland

Reiseführer Frutigen - Region Frutigen-Niedersimmental - Kanton BernReiseführer Frutigen - Region Frutigen-Niedersimmental - Kanton Bern

Frutigen* - Region Frutigen-Niedersimmental - Kanton Bern

Sehenswürdigkeiten: Tellenburg, Kirche, altes Viadukt

Frutigen in der Region Frutigen-Niedersimmental im Kanton Bern liegt inmitten einer eindrucksvollen Bergwelt am Zusammenfluss von Kander und Engstlige und verbindet landschaftliche Schönheit mit historischen Sehenswürdigkeiten. Hoch über dem Ort thront die Burgruine Tellenburg, deren Anfänge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und die im Mittelalter eine bedeutende Rolle als Verwaltungssitz und strategischer Stützpunkt spielte. Ihre markanten Mauerreste erinnern bis heute an diese Zeit und bieten einen herrlichen Blick über das Kandertal. Die Kirche von Frutigen, ein eindrucksvolles Bauwerk aus dem Jahr 1727, erhebt sich im Ortszentrum und zeugt von der tief verwurzelten religiösen Tradition der Gemeinde. Nach einem Brand wurde sie sorgfältig restauriert und beeindruckt mit ihrer schlichten, aber kraftvollen Architektur, die den Geist vergangener Jahrhunderte spürbar macht. Ein weiteres Highlight ist das alte Kanderviadukt, das mit seinen 274 Metern Länge und 28 Metern Höhe majestätisch das Tal überspannt. Dieses Meisterwerk der Ingenieurbaukunst verbindet nicht nur die Ufer der Kander, sondern symbolisiert auch die Bedeutung Frutigens als wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Region. Neben diesen markanten Sehenswürdigkeiten bietet Frutigen ein abwechslungsreiches Umfeld aus typischen Chalets, gepflegten Gärten und der beeindruckenden Kulisse der umliegenden Berge. Die Verbindung aus Natur, Geschichte und Technik macht den Ort zu einem spannenden Reiseziel, das sowohl Erholung als auch kulturelle Entdeckungen verspricht. (c)WV


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Adelboden* im Berner Oberland

Reiseführer Adelboden - Region Frutigen-Niedersimmental - Kanton BernReiseführer Adelboden - Region Frutigen-Niedersimmental - Kanton Bern

Adelboden* - Region Frutigen-Niedersimmental - Kanton Bern

Sehenswürdigkeiten: Kirche, Engstligenfall

Adelboden in der Region Frutigen-Niedersimmental im Kanton Bern zählt zu den bekanntesten Ferienorten der Schweizer Alpen und verbindet auf eindrucksvolle Weise dörflichen Charme mit spektakulärer Natur. Das Ortsbild wird durch die spätgotische Dorfkirche aus dem 15. Jahrhundert geprägt, die nicht nur durch ihre Architektur, sondern auch durch ihre historische Bedeutung hervorsticht. Die Kirche ist bis heute ein zentraler Ort des Gemeindelebens und verleiht dem Dorfkern einen besonderen Charakter. Ein absolutes Naturhighlight sind die Engstligenfälle, die als zweithöchste Wasserfälle der Schweiz mit einer Fallhöhe von rund 600 Metern in die Tiefe stürzen. Auf einem Rundwanderweg oder mit dem Bus erreichbar, bieten sie ein unvergessliches Naturschauspiel und gelten als eines der markantesten Wahrzeichen der Region. Die Geschichte Adelbodens ist geprägt von jahrhundertealten Traditionen, die sich in den typischen Simmentaler Holzhäusern, alten Gassen und historischen Plätzen widerspiegeln. Heute ist Adelboden ein lebendiger Ferienort, der Sommer wie Winter Gäste aus aller Welt anzieht. Wanderer und Naturfreunde finden hier unzählige Routen inmitten der imposanten Bergwelt, während im Winter das internationale Ski- und Snowboardzentrum mit Weltcuprennen für sportliche Höhepunkte sorgt. Die Verbindung von alpiner Tradition, kulturellem Erbe und moderner touristischer Infrastruktur macht Adelboden zu einem vielseitigen und unverwechselbaren Reiseziel, das seine Besucher mit Authentizität und einzigartiger Landschaft gleichermaßen begeistert. (c)WV


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Tourismusinfos/Büro: Mürren Tourismus Im Sportzentrum, CH-3825 Mürren Tel. +41(0)33-856.86.86, www.mymuerren.ch
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BLS- Strecke von Frutigen nach Kandersteg

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Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Frutigen -- Blausee-Mitholz Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Kanderviadukt

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BLS- Strecke: Blausee-Mitholz Bahnhof

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BLS- Strecke: Blausee-Mitholz -- Kandersteg

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BLS-Strecke Frutigen–Kandersteg***

Die Bahnstrecke von Frutigen nach Kandersteg bildet den landschaftlich und technisch besonders eindrucksvollen Auftakt der Lötschberg-Nordrampe und zählt zu den klassischen Meisterleistungen des alpinen Eisenbahnbaus. Unmittelbar nach dem Verlassen des Bahnhofs Frutigen beginnt die Strecke stetig anzusteigen und folgt zunächst dem engen Tal der Kander, wobei sich Bahnlinie, Fluss und Straße mehrfach annähern und wieder voneinander entfernen. Schon auf den ersten Kilometern wird deutlich, dass diese Strecke ausschließlich dem Zweck dient, Höhe zu gewinnen, denn auf relativ kurzer Distanz müssen große Höhenunterschiede überwunden werden. Dies gelingt durch eine raffinierte Linienführung mit Brücken, Galerien, Tunneln und den berühmten Kehrtunneln, die es den Zügen ermöglichen, sich förmlich in den Berg hineinzuschrauben. Besonders eindrucksvoll ist der Abschnitt bei Blausee-Mitholz, wo die Strecke in weitem Bogen durch bewaldete Hänge führt und immer wieder neue Ausblicke auf das Kandertal freigibt. Hier wird die Ingenieurskunst der frühen 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar, denn die Bahn quert die Kander mehrfach und verschwindet wiederholt in Tunneln, um anschließend deutlich höher wieder ans Tageslicht zu treten. Mit zunehmender Höhe verändert sich auch die Landschaft, das Tal wird enger, die Felswände rücken näher an die Strecke heran und alpine Szenerien prägen das Bild. Kurz vor Kandersteg erreicht die Bahn den oberen Talabschluss, wo sich der Ort in einer weiten Mulde öffnet und den Übergang vom Voralpen- zum Hochalpenraum markiert. Der Bahnhof Kandersteg bildet dabei nicht nur einen wichtigen touristischen Ausgangspunkt, sondern auch das nördliche Portal des historischen Lötschbergtunnels. Die Strecke Frutigen–Kandersteg verbindet auf eindrucksvolle Weise Technik, Landschaft und Geschichte und gilt bis heute als einer der reizvollsten Abschnitte der gesamten BLS-Lötschbergstrecke, der jede Bahnfahrt zu einem nachhaltigen Erlebnis macht. (c)WV

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BLS - Kandersteg Bahnhof

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Kandersteg BahnhofReiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Kandersteg Bahnhof

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BLS - Kandersteg Bahnhof

Der Bahnhof Kandersteg ist einer der bekanntesten und historisch bedeutendsten Bahnhöfe auf der klassischen BLS-Lötschbergstrecke und markiert den Übergang vom Kandertal in den hochalpinen Raum der Berner Alpen. Seine Entstehung ist untrennbar mit dem Bau der Lötschbergbahn verbunden, denn Kandersteg wurde bewusst als nördliches Portal des Lötschbergtunnels gewählt und entwickelte sich seit der Eröffnung der Strecke im Jahr 1913 zu einem zentralen Verkehrspunkt und wichtigen touristischen Ausgangsort. Bereits die Ankunft im Bahnhof vermittelt den besonderen Charakter dieses Ortes, da sich hier Bahn, Hochgebirge und alpines Dorfbild zu einer eindrucksvollen Einheit verbinden. Kandersteg ist nicht nur Haltepunkt für den Personenverkehr, sondern spielt auch eine zentrale Rolle im Güterverkehr, insbesondere durch den Autoverlad, der Fahrzeuge ganzjährig durch den Lötschbergtunnel ins Wallis befördert und damit eine wichtige Alternative zu den hochalpinen Straßenpässen darstellt. Das großzügig angelegte Bahnhofsgelände mit seinen Gleisanlagen, Verladeeinrichtungen und Betriebsgebäuden spiegelt die große verkehrliche Bedeutung wider, die Kandersteg über Jahrzehnte hinweg hatte und bis heute besitzt. Gleichzeitig ist der Bahnhof ein bedeutender Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegende Bergwelt, zu Wandergebieten, Alpenseen und Aussichtspunkten, die das Gebiet zu einem beliebten Reiseziel machen. Für Eisenbahnfreunde bietet Kandersteg spannende Einblicke in den Betrieb der Lötschberg-Bergstrecke, da hier Regionalzüge, Güterzüge und Autoverladezüge zusammentreffen. Als Tor zum Lötschbergtunnel und als Schnittstelle zwischen Nord- und Südrampe verbindet der Bahnhof Kandersteg auf besondere Weise technische Geschichte, alpine Landschaft und modernes Reiseerlebnis und nimmt damit einen festen Platz unter den markanten Bahnhöfen der Schweiz ein. (c)WV

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Kandersteg* im Berner Oberland

Reiseführer Kandersteg - Region Frutigen Niedersimmental - Kanton BernReiseführer Kandersteg - Region Frutigen Niedersimmental - Kanton Bern

Kandersteg* und Kandergrund - Region Frutigen Niedersimmental - Kanton Bern

Sehenswürdigkeiten: Felsenburg

Kandersteg und Kandergrund in der Region Frutigen-Niedersimmental im Kanton Bern liegen im oberen Kandertal und gehören zu den reizvollsten Zielen des Berner Oberlandes. Während Kandersteg durch seine majestätische Bergkulisse, weite Alpenlandschaften und den bekannten Oeschinensee besticht, ist Kandergrund vor allem durch sein Wahrzeichen, die Felsenburg, geprägt. Diese markante Höhenburg wurde im späten 12. Jahrhundert errichtet und 1339 erstmals urkundlich erwähnt. Sie diente der Kontrolle des wichtigen Lötschenpasses, über den seit Jahrhunderten Handels- und Heereswege führten, und bietet heute mit ihren imposanten Mauerresten einen faszinierenden Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region. Die Lage der Felsenburg hoch über dem Tal macht den Besuch besonders eindrucksvoll, da sich von dort ein weiter Blick über das Kandertal eröffnet. Ergänzt wird die historische Bedeutung durch die Nähe zu den Burgruinen Mülenen und Tellenburg, die die reiche Burgenlandschaft des Tals unterstreichen. Kandergrund selbst bewahrt seinen dörflichen Charakter mit typischen Bauernhäusern und gepflegten Gärten und dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Von hier aus lassen sich leichte Talwanderungen entlang der Kander ebenso unternehmen wie anspruchsvollere Touren in die umliegenden Berge. Kandersteg wiederum ist für seine touristische Infrastruktur bekannt und Ausgangspunkt für berühmte Wanderziele wie den Oeschinensee, den Gasterntalboden oder den Gemmipass, der ins Wallis führt. Gemeinsam bilden Kandersteg und Kandergrund eine harmonische Einheit aus Natur, Kultur und Geschichte und bieten Besuchern eine unvergleichliche Mischung aus alpiner Erlebniswelt und historischem Erbe. (c)WV
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BLS- Strecke: Kandersteg -- Lötschbergtunnel

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BLS- Strecke: Kandersteg -- Lötschbergtunnel

Die Strecke vom Bahnhof Kandersteg bis in den Lötschbergtunnel stellt einen der technisch und historisch bedeutendsten Abschnitte der gesamten BLS-Lötschberglinie dar und markiert den Übergang von der offenen Hochalpenlandschaft in den Kernbereich der alpinen Nord-Süd-Querung. Nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Kandersteg tauchen die Züge rasch in eine zunehmend alpine Szenerie ein, geprägt von steilen Felswänden, Lawinenverbauungen und einer bewusst kompakt geführten Linienführung, die den engen Raum am Talschluss optimal nutzt. Dieser kurze, aber eindrucksvolle Abschnitt dient der exakten Höhen- und Linienanpassung vor dem Eintritt in den Tunnel und verdeutlicht noch einmal die große ingenieurtechnische Sorgfalt, mit der die gesamte Lötschbergstrecke geplant wurde. Der Lötschbergtunnel selbst bildet mit einer Länge von 14,6 Kilometern das Herzstück der historischen Lötschbergbahn und verbindet seit seiner Eröffnung im Jahr 1913 Kandersteg mit Goppenstein im Wallis. Beim Bau des Tunnels standen die Ingenieure vor enormen geologischen Herausforderungen, die unter anderem durch einen schweren Wassereinbruch zu einer Änderung der ursprünglichen Linienführung führten und die Geschichte des Tunnelbaus nachhaltig prägten. Der Tunneleingang bei Kandersteg liegt eingebettet in die Hochgebirgslandschaft und ist bis heute ein markantes technisches Bauwerk, das die Bedeutung dieser Bahnverbindung eindrucksvoll unterstreicht. Neben dem regulären Bahnverkehr spielt hier auch der Autoverlad eine zentrale Rolle, der den Lötschberg ganzjährig für den motorisierten Verkehr nutzbar macht und Kandersteg zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt am Alpenhauptkamm werden ließ. Die Strecke Kandersteg–Lötschbergtunnel verbindet auf einzigartige Weise alpine Natur, bahntechnische Präzision und Eisenbahngeschichte und bildet einen unverzichtbaren Bestandteil der klassischen BLS-Bergstrecke, die bis heute ihren besonderen Reiz bewahrt hat. (c)WV

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BLS- Strecke: Lötschberg - Süd, Goppenstein -- Brig

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Reiseführer aus dem Walder-Verlag

Kultur-Reiseführer: Sehenswertes im Wallis - als Taschenbuch für 8,90 €

Walder-Verlag Reisetipps-Europa Reisefuehrer_Wallis_TitelDer Kanton Wallis liegt im Südwesten der Schweiz, inmitten der Alpen. Er erstreckt sich über das obere Rhonetal von der Rhonequelle in Gletsch bis zum Genfersee. Das Wallis grenzt im Norden an den Kanton Bern, im Westen an den Kanton Waadt und im Osten an die Kantone Uri und Tessin. Im Süden teilt sich das Wallis die Grenze mit dem Nachbarland Italien, im Westen mit Frankreich. Umschlossen von hohen Bergketten, weist der Kanton ein spezielles, fast schon mediteranes Klima auf, das sich im Sommer wie im Winter durch hohe Sonnenscheindauer auszeichnet. Deshalb sind Wein und Obstbaui im Wallis von grosser Bedeutung. Zum Wallis gehören das Rhonetal vom Rhonegletscher bis zum Genfersee mit seinen Seitentälern nd ein kleines Gebiet jenseits des Simplonpasses. Die drei größten Alpengletscher, Aletsch-, Gorner- und Fieschergletscher liegen im Kanton. Durch den Schutz der umliegenden Berge herrscht im Haupttal des oberen Wallis und im unteren Vispertal ausgesprochen trockenes und warmes Steppenklima. Durchschnittlich gibt es nur 85 Regentage pro Jahr. Schon um 25 v. Chr. Eroberten die Römer das Gebiet und gliederten es der Provinz Rätien zu. Im 5. Jahrhundert besetzten Burgunder das Unterwallis, während sich im Oberwallis Alemannen niederliessen. ...
ISBN 978-3-936575-43-9 für 8,90 € im Buchhandel oder direkt beim Walder-Verlag bestellen

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BLS- Strecke: Goppenstein Bahnhof

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BLS- Strecke: Goppenstein Bahnhof

Der Bahnhof Goppenstein ist ein zentraler Verkehrspunkt auf der Südseite der klassischen BLS-Lötschbergstrecke und bildet das südliche Portal des historischen Lötschbergtunnels im Oberwallis. Seine Bedeutung ergibt sich aus der besonderen Lage am Übergang zwischen dem hochalpinen Tunnelbereich und dem offenen Talraum des Wallis, wodurch Goppenstein seit der Eröffnung der Lötschbergbahn im Jahr 1913 eine Schlüsselrolle im Nord-Süd-Verkehr einnimmt. Nach der langen Fahrt durch den Lötschbergtunnel öffnet sich hier erstmals wieder das Tageslicht, und die Züge erreichen eine völlig andere Landschaft mit milderem Klima, steil abfallenden Hängen und weiten Blicken ins Lötschental und das Rhônetal. Der Bahnhof selbst ist funktional angelegt und stark auf den Betrieb ausgerichtet, da Goppenstein neben dem Personenverkehr vor allem durch den Autoverlad große verkehrliche Bedeutung besitzt. Fahrzeuge werden hier auf spezielle Züge verladen, um den Lötschberg ganzjährig und unabhängig von Wetter und Passverhältnissen zu queren, was den Bahnhof zu einem unverzichtbaren Bestandteil der alpinen Verkehrslogistik macht. Gleichzeitig ist Goppenstein Ausgangspunkt für Fahrten ins ursprüngliche Lötschental, das mit seinen traditionellen Dörfern, Wanderwegen und alpinen Landschaften zu den besonders reizvollen Regionen des Wallis zählt. Für Eisenbahnfreunde bietet der Bahnhof spannende Einblicke in den Betrieb der Lötschbergstrecke, da hier Regionalzüge, Güterzüge und Autoverladezüge zusammentreffen und der Übergang von Tunnel- zu Bergstrecke unmittelbar erlebbar ist. Als südliches Gegenstück zu Kandersteg verbindet der Bahnhof Goppenstein Technik, Verkehr und alpine Landschaft und steht exemplarisch für die besondere Bedeutung der Lötschbergstrecke im Schweizer Bahnnetz. (c)WV
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Lötschental** im Wallis

Reiseführer Lötschental im WallisReiseführer Lötschental im Wallis

Region Visp und Lötschental - Kanton Wallis

Die Region Visp und das nördlich anschließende Lötschental im östlichen Teil des Kantons Wallis verbinden eine lange Siedlungsgeschichte mit der ursprünglichen Landschaft eines der eindrucksvollsten Alpentäler der Schweiz. Visp entwickelte sich am Zusammenfluss von Vispa und Rhone zu einem bedeutenden regionalen Zentrum mit römischen Ursprüngen, mittelalterlicher Blüte und frühneuzeitlicher Handelsverbindung über den Simplonpass. Die Altstadt bewahrt zahlreiche historische Bauten, darunter das aus dem 16. Jahrhundert stammende Alte Spital als markantes Beispiel für die Renaissancebauweise im Wallis, die barock ausgestattete Pfarrkirche St. Martin mit romanischem Turm und das stattliche Herrenhaus der Familie Zen-Ruffinen, das im 17. Jahrhundert als Stadtresidenz eines bedeutenden Geschlechts entstand. Weitere kulturhistorisch bedeutsame Bauten sind das Hexenturm genannte Wehrhaus sowie mehrere Bürgerhäuser mit charakteristischen Fassaden aus der Zeit zwischen Gotik und Klassizismus. Der Zugang ins Lötschental führt durch die schroffe und tief eingeschnittene Lonzaschlucht, deren Felsformationen und Wildbachläufe bereits im 19. Jahrhundert von Reiseschriftstellern bewundert wurden. Ab Goppenstein öffnet sich das Tal mit seinen typischen Streusiedlungen und dem Wechsel von Weideland, Lärchenwäldern und Moränenhügeln. Blatten mit seinen historischen Speicherbauten und der spätgotischen Pfarrkirche Maria zum Schnee bildet das kulturelle Zentrum des Tals. Die Häusergruppen mit typischen Walliser Holz-Blockbauten in Dörfern wie Ferden, Kippel oder Wiler zeugen vom jahrhundertealten bäuerlichen Leben in klimatisch anspruchsvoller Höhenlage. In Kippel befindet sich mit dem Lötschentaler Museum ein bedeutendes volkskundliches Zentrum, das Artefakte zur Talgeschichte, sakrale Kunst, Masken des bekannten Tschäggättä-Brauchs sowie Einblicke in das Alltagsleben der Bewohnerinnen und Bewohner über mehrere Jahrhunderte vermittelt. Die Kirche von Kippel mit barocker Ausstattung wurde im 17. Jahrhundert errichtet und zeigt die Bedeutung des katholischen Glaubens für die kulturelle Identität des abgeschlossenen Tals. Der alte Kirchweg über die Fafleralp bis zum Langgletscher führt durch eine eindrucksvolle Gletscherlandschaft mit subalpiner Flora, Moränenrücken und einer hochalpinen Szenerie, die besonders im oberen Talabschnitt von ausgeprägter Ursprünglichkeit geprägt ist. Die Region Visp und Lötschental ist landschaftlich vielfältig: Vom Rhonetal mit Weinbergterrassen und Föhrenhängen bis zur vergletscherten Hochgebirgsregion am Talende reicht die Bandbreite von Vegetationszonen, die zahlreiche Tierarten beheimaten – darunter Steinböcke, Gämsen und Alpenschneehühner. Die klare Höhenluft, das Rauschen der Lonza und die Sicht auf Gipfel wie das Bietschhorn schaffen eine besondere Atmosphäre, die Natur- und Kulturerlebnis gleichermaßen vereint. (c)WV
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BLS- Strecke: Hohtenn Bahnhof

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Hohtenn Bahnhof

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Hohtenn Bahnhof

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Steg-Hohtenn im Wallis

Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis - Steg-Hohtenn - Region Visp und LötschentalReiseführer 'Sehenswertes im Wallis - Steg-Hohtenn - Region Visp und Lötschental

Steg-Hohtenn - Region Visp und Lötschental

Sehenswürdigkeiten: historischer Ortskern

Die beiden Dörfer Steg und Hohtenn am Südausgang des Lötschentals liegen auf einer sonnenverwöhnten Geländestufe über dem Rhonetal und gelten als historische Zugangstore zum oberen Wallis sowie zur Passroute über den Lötschenpass. Beide Orte blicken auf eine lange Siedlungsgeschichte zurück, die sich insbesondere in der erhaltenen Bausubstanz ihrer Ortskerne spiegelt. In Hohtenn sind zahlreiche Wohnhäuser und Stadel aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten, die sich durch dunkle Lärchenholzfassaden, steinerne Sockel und kleinteilige Grundrisse auszeichnen. Der historische Dorfkern ist durch enge Gassen, gepflasterte Plätze und Trockenmauern gegliedert, die gemeinsam mit den umliegenden Rebterrassen das ortsbildprägende Ensemble formen. Steg entwickelte sich unterhalb der Lötschberglinie als Eisenbahnersiedlung und zeigt eine Mischung aus traditionellen Walliser Bauten und Wohnhäusern der frühen Neuzeit. Die Region ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch und bildet ein eindrucksvolles Beispiel für die alpin geprägte Kulturlandschaft des oberen Rhonetals. Ein besonderes landschaftliches Highlight bildet der Höhenweg entlang der Bern–Lötschberg–Simplon-Linie, der über zwanzig Kilometer hinweg von Hohtenn bis nach Brig führt. Der Weg verläuft auf den sogenannten Sonnigen Halden, einer steilen Geländefläche oberhalb der Rhone, die durch Trockenrasen, Zwergstrauchheiden und wärmeliebende Vegetation geprägt ist. Auf dieser Strecke bieten sich eindrucksvolle Ausblicke auf das Tal, die umliegenden Bergketten und die kühnen Viaduktbauten der Lötschbergbahn, die sich in kunstvoller Linienführung in die Landschaft einfügen. Die Region verbindet in seltener Dichte die Elemente historischer Siedlung, moderner Verkehrsarchitektur und alpiner Biodiversität, wodurch Steg-Hohtenn zu einem faszinierenden Ziel für geschichts- und naturinteressierte Reisende wird. (c)WV
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BLS- Strecke: Hohtenn -- Brig

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Hohtenn -- BrigReiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Wanderweg

Reiseführer BLS Lötschberg-Wanderweg

Die BLS Bahnstrecke über den Lötschberg ist eine beeindruckende Eisenbahnverbindung zwischen Nord- und Süd-Europa und verbindet das Berner Oberland mit dem Wallis. Der Streckenverlauf wird in die Nord- und Südrampe aufgeteilt, getrennt durch den Lötschbergtunnel. Der Wanderweg führt entlang der Lötschberg-Bergstrecke von Hohtenn über Ausserberg, Eggerberg und Lalden bis nach Brig. Die Route fasziniert Wanderer aller Altersgruppen immer wieder aufs neue. Alpine und südliche Vegetation wechseln sich ab und laufend bieten sich schöne Aussichten aufs Rhônetal. Bestaunen Sie unterwegs neben typischen alten Walliserhäusern auch Meisterwerke des Bahnbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert beispielsweise der Luogelkinviadukt zwischen Hohtenn und Ausserberg. Aufgrund ihrer Doppelschleife (Kehrtunnel) an der Nordrampe, ihrer vielen Kunstbauten und der ...

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BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Luogelkinviadukt

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BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Luogelkinviadukt

Das Luogelkinviadukt ist eines der eindrucksvollsten Bauwerke auf der Südseite der klassischen BLS-Lötschbergstrecke und liegt zwischen Goppenstein und Hohtenn hoch über dem Rhônetal. Es entstand im Zuge des Baus der Lötschbergbahn und wurde 1913 gemeinsam mit der gesamten Strecke eröffnet, wobei es eindrucksvoll die ingenieurtechnische Meisterleistung dieser alpinen Bahnlinie verkörpert. Der Viadukt überspannt in elegantem Schwung eine tief eingeschnittene Talsenke und ermöglicht es der Bahn, mit gleichmäßiger Steigung an der steilen Talflanke entlangzuführen, ohne große Höhenverluste oder enge Radien in Kauf nehmen zu müssen. Seine markante Lage eröffnet während der Fahrt spektakuläre Ausblicke auf das Rhônetal, die umliegenden Walliser Berge und die sonnenexponierten Hänge der Südrampe, was diesen Abschnitt zu einem der landschaftlichen Höhepunkte der gesamten Strecke macht. Der Luogelkinviadukt fügt sich harmonisch in die alpine Umgebung ein und zeigt zugleich die klare Formsprache der frühen Eisenbahnbaukunst des 20. Jahrhunderts, bei der Funktionalität, Stabilität und Linienführung im Vordergrund standen. Besonders eindrucksvoll ist der Wechsel von Tunnelpassagen und offenen Streckenabschnitten, der den Viadukt unvermittelt ins Blickfeld rückt und die Dramatik der Landschaft zusätzlich verstärkt. Für Eisenbahnfreunde gilt das Bauwerk als klassisches Beispiel der Lötschberg-Ingenieurskunst und als unverzichtbarer Bestandteil der legendären Südrampe. Der Luogelkinviadukt verbindet auf einzigartige Weise Technik und Natur und trägt wesentlich dazu bei, dass die Fahrt über die BLS Bern–Lötschberg–Simplon Bahn bis heute als eine der eindrucksvollsten Alpenbahnreisen der Schweiz gilt. (c)WV

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BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Bietschtalviadukt

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BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Bietschtalviadukt

Das Bietschtalviadukt zählt zu den spektakulärsten und bekanntesten Kunstbauten der BLS Bern–Lötschberg–Simplon Bahn und gilt als eines der großen Wahrzeichen der Lötschberg-Südrampe. Es überspannt das tief eingeschnittene Bietschtal zwischen Hohtenn und Brig in kühner Höhe und vermittelt eindrucksvoll den Maßstab, in dem die Ingenieure beim Bau der Lötschbergbahn zu Beginn des 20. Jahrhunderts dachten. Das Viadukt wurde 1913 mit der Gesamtstrecke in Betrieb genommen und ermöglicht es der Bahn, die steilen Talflanken oberhalb des Rhônetals mit gleichmäßiger Steigung zu queren, ohne große Umwege oder starke Richtungsänderungen in Kauf nehmen zu müssen. Während der Überfahrt eröffnet sich ein atemberaubender Blick in die Tiefe des Tals sowie auf das weitläufige Rhônetal und die umliegende Walliser Bergwelt, was diesen Streckenabschnitt zu einem der eindrucksvollsten Momente der gesamten Bahnfahrt macht. Die elegante Stahlkonstruktion des Viadukts steht in spannendem Kontrast zur schroffen Felslandschaft und unterstreicht den technischen Anspruch der Lötschbergbahn, alpine Hindernisse mit klarer Linienführung und höchster Präzision zu überwinden. Besonders eindrucksvoll ist die unmittelbare Abfolge von Tunnel, offener Viaduktüberquerung und erneutem Tunneleintritt, die das dramatische Landschaftserlebnis zusätzlich verstärkt. Für Eisenbahnfreunde ist das Bietschtalviadukt ein Höhepunkt der klassischen Lötschbergstrecke und ein eindrucksvolles Beispiel alpiner Eisenbahnbaukunst. Es verbindet auf einzigartige Weise technische Kühnheit, landschaftliche Dramatik und historische Bedeutung und macht die Fahrt über die BLS Bern–Lötschberg–Simplon Bahn zu einem unvergesslichen Erlebnis. (c)WV

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BLS- Strecke: Ausserberg Bahnhof

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Ausserberg* im Wallis

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Ausserberg* - Region Visp und Lötschental - Kanton Wallis

Sehenswürdigkeiten: historischer Ortskern mit Walliser Stadel, Leiggernkapelle, Museum Ausserberg

Ausserberg auf einer Hangterrasse oberhalb des Baltschiedertals zwischen dem Rhonetal und dem imposanten Bietschhorn zählt zu den ältesten Siedlungsplätzen der Region, da archäologische Funde eine Besiedlung bereits vor vier- bis fünftausend Jahren belegen. Die heutige Dorfstruktur mit dem charakteristischen historischen Ortskern ist geprägt von traditionellen Walliser Wohn- und Wirtschaftsbauten, die in dichter Anordnung entlang schmaler Gassen erhalten sind. Besonders eindrucksvoll sind die hölzernen Speicher- und Wohnhäuser, die typischen Walliser Stadeln auf Stelzen mit Mäusescheiben, die als Vorratsbauten dem Schutz vor Nagetieren dienten und das alpine Alltagsleben über Jahrhunderte prägten. Der Ort entwickelte sich im Hochmittelalter durch die Nutzung der sonnigen Hanglagen für Ackerbau, Viehzucht und später den Transitverkehr entlang der Lötschbergroute. Die Leiggernkapelle, ein kleiner Bau aus dem 18. Jahrhundert, zählt zu den höchstgelegenen Kapellen im Oberwallis und wurde auf einem aussichtsreichen Felssporn errichtet. Ihr einfacher, aber wirkungsvoller Innenraum mit Votivbildern und barocker Ausstattung bietet nicht nur ein spirituelles Ziel, sondern auch einen beeindruckenden Blick auf die umliegende Bergwelt. Das Museum Ausserberg ist in Teilen in der ehemaligen Mühle von Trogdorf untergebracht und dokumentiert mit Objekten aus Handwerk, Landwirtschaft und Alltagsleben die Geschichte der Gemeinde. In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof befindet sich ein restaurierter Walliser Stadel, der heute als Schaudepot mit einer Sammlung historischer landwirtschaftlicher Geräte genutzt wird und zugleich das regionale Erbe anschaulich vermittelt. Der Kulturweg von Ausserberg führt durch eine vielfältige Terrassenlandschaft mit Trockenmauern, alten Bewässerungskanälen und Bergwiesen, die Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten bieten. Diese landschaftliche Vielfalt sowie die klare Sicht auf die Bergketten der Berner Alpen machen Ausserberg zu einem reizvollen Ziel für kultur- und naturinteressierte Reisende. (c)WV
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BLS- Strecke: Ausserberg -- Brig, Viktoriatunnel

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BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Baltschiederviadukt

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BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Baltschiederviadukt

Das Baltschiederviadukt ist ein markantes Bauwerk der BLS Bern–Lötschberg–Simplon Bahn und liegt auf der eindrucksvollen Südrampe oberhalb des Rhônetals zwischen Hohtenn und Brig. Es wurde im Zuge des Baus der Lötschbergbahn eröffnet und fügt sich harmonisch in die anspruchsvolle Linienführung dieses Streckenabschnitts ein, der von steilen Talflanken, tief eingeschnittenen Seitentälern und einer Abfolge von Tunneln und Brücken geprägt ist. Das Viadukt überspannt das Baltschiedertal in großer Höhe und ermöglicht der Bahn eine gleichmäßige Trassierung entlang der sonnigen Hangseite, ohne den stetigen Höhenverlust, der bei einer Talumfahrung unvermeidbar gewesen wäre. Während der Überfahrt eröffnet sich ein weiter Blick in das Baltschiedertal sowie hinüber zum Rhônetal und zur Walliser Bergwelt, was diesen Abschnitt zu einem besonderen landschaftlichen Erlebnis macht. Die klare Konstruktion des Viadukts verdeutlicht die funktionale Bauweise der frühen alpinen Eisenbahnbauten, bei denen Stabilität, Linienführung und Anpassung an das Gelände im Vordergrund standen. In der Kombination mit den unmittelbar anschließenden Tunnelstrecken wird die technische Raffinesse der Lötschbergbahn besonders anschaulich, da sich offene Panoramapassagen und geschlossene Felsdurchbrüche in raschem Wechsel ablösen. Für Eisenbahnfreunde ist das Baltschiederviadukt ein wichtiger Bestandteil der klassischen Südrampe und ein weiteres Beispiel für die hohe Ingenieurskunst, die diese Bahnlinie bis heute auszeichnet. Es trägt wesentlich dazu bei, dass die Fahrt über die BLS Bern–Lötschberg–Simplon Bahn als eine der abwechslungsreichsten und eindrucksvollsten Alpenbahnreisen der Schweiz gilt. (c)WV

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Eggerberg im Wallis

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Eggerberg - Region Brig und Aletsch

Sehenswürdigkeiten: Wasserfuhre Gorperi, Weinbaumuseum

Eggerberg liegt hoch über dem Rhônetal in der Region Brig und Aletsch und bewahrt bis heute in besonderer Weise seine jahrhundertealten Traditionen und Kulturlandschaften. Besonders sehenswert sind die liebevoll restaurierten Wasserfuhren aus Holz, die eindrucksvoll zeigen, wie über Generationen hinweg Wasser aus entlegenen Bergregionen zu den Siedlungen und Weinbergen geleitet wurde. Der heutige Weiler Eggen war einst das Hauptdorf der Gemeinde und gab ihr den Namen, was seine frühere Bedeutung unterstreicht. Die älteste bekannte Urkunde stammt aus dem Jahr 1224 und erwähnt den Weiler Mühlachru, während die Dorfschaft selbst erstmals 1307 urkundlich genannt wurde. Ein herausragendes Zeugnis der lokalen Ingenieurs- und Alltagsgeschichte ist die seit Jahrhunderten betriebene Wasserfuhre Gorperi, die naturnah saniert wurde und sich heute als eine der eindrucksvollsten historischen Wasserleitungen des Oberwallis präsentiert. In der sogenannten Meerheji wurden die ursprünglichen Holzkännel wieder angebracht, wodurch die traditionelle Bauweise dieser Wasserleitungen authentisch erlebbar bleibt. Die jahrhundertealte Kultur der Walliser Wasserfuhren wurde aufgrund ihrer Bedeutung und Einzigartigkeit in das Welterbeinventar der UNESCO aufgenommen und verleiht Eggerberg einen besonderen kulturhistorischen Stellenwert. Ergänzt wird dieses Bild durch das kleine, aber informative Weinbaumuseum Triel, das anschaulich die lange Tradition des Weinbaus in dieser sonnenreichen Region dokumentiert. Auch die Burgerstube sowie das Backhaus aus dem Jahr 1943, das heute wieder regelmäßig genutzt wird, stehen sinnbildlich für das lebendige Weiterführen alter Bräuche im modernen Alltag. Eggerberg verbindet auf harmonische Weise Geschichte, Landschaft und gelebte Tradition und bietet Besuchern einen authentischen Einblick in die Kultur des Oberwallis abseits der großen Touristenströme. (c)WV
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BLS- Strecke: Eggerberg -- Brig

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: MundbachviaduktReiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Mundbachviadukt

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BLS- Strecke: Brig Bahnhof

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BLS- Strecke: Brig Bahnhof

Der Bahnhof Brig ist einer der bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkte der Schweiz und bildet das südliche Tor der BLS Bern–Lötschberg–Simplon Bahn im Oberwallis. Seine herausragende Bedeutung ergibt sich aus der einzigartigen Lage am Schnittpunkt mehrerer internationaler und nationaler Bahnlinien, denn hier treffen die Lötschbergachse aus dem Berner Oberland, die Simplonlinie in Richtung Italien sowie die Rhonetalstrecke der SBB zusammen. Seit der Eröffnung der Lötschbergbahn im Jahr 1913 entwickelte sich Brig zu einem zentralen Umsteige- und Verkehrszentrum, das maßgeblich zur wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung der gesamten Region beitrug. Der Bahnhof verbindet den klassischen Bergverkehr über den Lötschberg mit dem schnellen Transit durch den Simplontunnel und macht Brig zu einem wichtigen Knoten im alpenquerenden Nord-Süd-Verkehr. Das großzügig angelegte Bahnhofsareal mit seinen zahlreichen Gleisen, modernen Bahnsteigen und Serviceeinrichtungen spiegelt diese Funktion wider und ermöglicht reibungslose Umstiege zwischen Fern-, Regional- und internationalem Verkehr. Für Reisende eröffnen sich von Brig aus vielfältige Verbindungen, sei es in Richtung Bern und Basel, ins Wallis entlang der Rhône, über den Simplon nach Domodossola und weiter nach Italien oder zu den touristischen Zielen rund um Aletsch, Goms und Saastal. Besonders eindrucksvoll ist die unmittelbare Nähe zur historischen Altstadt und zum Stockalperpalast, der das Stadtbild prägt und die lange Bedeutung Brigs als Handels- und Verkehrsort unterstreicht. Für Eisenbahnfreunde ist der Bahnhof Brig ein faszinierender Beobachtungsort, an dem sich unterschiedliche Zuggattungen, Lokomotivtypen und Verkehrsströme begegnen. Als südlicher Endpunkt der klassischen Lötschberg-Bergstrecke und als Drehscheibe des Walliser Bahnverkehrs verbindet der Bahnhof Brig Technik, Geschichte und internationales Reiseerlebnis auf eindrucksvolle Weise. (c)WV

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Ausserberg* im Wallis

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Brig BahnhofReiseführer 'Sehenswertes im Wallis' - Brig Bahnhof

Brig*** - Region Brig und Aletsch

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Stockalper-Palast, Cathreinhaus, Metziltenturm, Kloster St. Ursula, Wallfahrtskirche Glis, Letzimauer in Gamsen

Brig im Oberwallis liegt am Nordportal des Simplonpasses und entwickelte sich aus einer mittelalterlichen Siedlung an der Rhone zu einem bedeutenden Verkehrsknoten und Handelszentrum zwischen Nord- und Südeuropa. Erste urkundliche Erwähnungen reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, doch die eigentliche Blütezeit setzte mit dem Aufstieg des Kaufmanns Kaspar Stockalper im 17. Jahrhundert ein, der Brig durch den Bau des prächtigen Stockalperpalastes zu überregionaler Bedeutung verhalf. Das markanteste Bauwerk der Stadt ist der Stockalperpalast, ein monumentaler Renaissance- und Frühbarockbau mit drei charakteristischen Türmen, Arkadenhöfen und aufwendig gestalteten Innenräumen. Errichtet zwischen 1658 und 1678, symbolisiert er den wirtschaftlichen und politischen Einfluss der Familie Stockalper und gilt als herausragendes Beispiel barocker Profanarchitektur in der Schweiz. Ergänzt wird die historische Kulisse durch das ältere Stockalperhaus, das Cathreinhaus mit spätgotischen Fenstern und Fassadenelementen sowie den mittelalterlichen Metziltenturm aus dem 13. Jahrhundert, der einst als Teil der Stadtbefestigung diente. In sakraler Hinsicht prägen das Kloster St. Ursula mit der barocken Jesuitenkirche das geistliche Zentrum der Stadt. Die Kirche entstand Mitte des 17. Jahrhunderts und gehört zum ehemaligen Kollegium, das lange Zeit als Bildungsstätte diente. Die Wallfahrtskirche im Ortsteil Glis geht auf eine frühchristliche Taufkapelle zurück, deren Überreste archäologisch nachgewiesen sind, und zählt zu den ältesten Wallfahrtsorten im Oberwallis. Ein weiteres bedeutendes Denkmal befindet sich im nahen Gamsen: Die Letzimauer, eine im 14. Jahrhundert errichtete Sperrmauer, ist ein seltenes Zeugnis mittelalterlicher Talsicherung und bot einst Schutz vor Angriffen und unkontrollierter Durchreise durch das Rhonetal. Die historische Altstadt von Brig wird von schmalen Gassen, Erkern, Lauben und Bürgerhäusern geprägt und spiegelt die städtische Entwicklung des Alpenraums anschaulich wider. Brig dient heute nicht nur als Verwaltungs- und Schulzentrum, sondern auch als Ausgangspunkt für Ausflüge zum Simplonpass, ins Aletschgebiet und in zahlreiche Seitentäler der Region. Die Lage am Schnittpunkt bedeutender Verkehrsachsen sowie das Nebeneinander von kulturhistorischen Bauten und alpiner Natur verleihen Brig seinen besonderen Reiz. (c)WV

Reiseführer-Bahnreiseführer 'Glacier Express'

Walder-Verlag Reisetipps-Europa Reiseführer-Bahnreiseführer 'GlacierExpress'Zu Recht genießt er den Ruf als 'langsamster Schnellzug der Welt', doch ist er gleichermaßen für seine einzigartige Streckenführung berühmt - der Glacier Express. Seit nunmehr über 75 Jahren verkehrt dieser Zug zwischen den berühmten Viertausendern Matterhorn und Piz Bernina auf einer enorm schwierigen, vielfach in ihrem urwüchsigen Charakter erhaltenen Strecke. In den 'Goldenen Zwanzigern', als in so manchem kleinen Bergdorf der Wandel zum eleganten Kurort spürbar wurde, bestand die heutige Gebirgsbahn zunächst nur in Teilstücken.  1930 fuhr ein durchgehender Zug zwischen den Touristikzentren Zermatt und St. Moritz und es begann die Erfolgsgeschichte der spektakulärsten Bahnverbindung Europas. Dauerte es damals noch fast 11 Stunden, ...

Bahnreiseführer: Glacier Express, Bernina Express und die Rhätische Bahn - als Taschenbuch

Reiseführer Glacier Express, Bernina Express und Rhätische BahnDer perfekte Begleiter für unvergessliche Bahnreisen durch die Schweizer Alpen
Dieser reich bebilderte Bahnreiseführer stellt zwei der spektakulärsten Panoramastrecken Europas vor: den weltberühmten Glacier Express und den ebenso faszinierenden Bernina Express der Rhätischen Bahn. Auf 120 Seiten mit über 200 Farbfotos, einem praktischen Kartenatlas und zahlreichen Hintergrundinformationen erleben Sie die eindrucksvolle Verbindung von moderner Bahntechnik und nostalgischer Eisenbahnromantik.
Der Glacier Express, bekannt als der langsamste Schnellzug der Welt, führt von St. Moritz nach Zermatt über den Albulapass, durch die Rheinschlucht – den „Grand Canyon der Schweiz“ – und den Oberalppass bis zum Mattertal mit Blick auf das berühmte Matterhorn. Historische Viadukte, Kehrtunnel, eindrucksvolle Bahnhöfe und technische Meisterwerke wie der Albulatunnel oder der Furka-Basistunnel werden detailliert beschrieben. Die Panoramawagen bieten grandiose Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, alpine Matten, tiefe Täler und traditionsreiche Bergdörfer.
Der Bernina Express zählt zu den höchsten Adhäsionsbahnlinien Europas und überquert den 2.253 m hohen Berninapass ohne Zahnradunterstützung. Die Fahrt führt vorbei am Morteratsch-Gletscher, durch karge Hochgebirgslandschaften und über elegante Viadukte hinab ins italienische Tirano – ein UNESCO-Welterbe und ein Meisterwerk der Ingenieurskunst.
Der Reiseführer widmet sich außerdem weiteren reizvollen Linien der Rhätischen Bahn, darunter die steile Arosabahn, die historische Verbindung Landquart–Davos mit dem imposanten Wiesenerviadukt sowie die landschaftlich beeindruckende Engadinlinie von St. Moritz bis Scuol-Tarasp.
Neben detaillierten Streckenbeschreibungen finden Sie umfassende Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Routen, architektonischen Besonderheiten und geschichtlichen Hintergründen. Ein integriertes Sternchensystem hilft bei der Auswahl lohnender Ziele. Ein Kartenatlas im Maßstab 1:100.000 erleichtert die Orientierung, und Tipps zu Tourismusbüros, Hotels und empfehlenswerten Zwischenstopps runden das Angebot ab.
Die Autoren Ingrid und Achim Walder haben alle beschriebenen Orte selbst bereist und fotografiert, wodurch viele persönliche Eindrücke in den Text eingeflossen sind. Weitere Impressionen und ergänzende Informationen finden Sie auf dem begleitenden Onlineportal www.reisetipps-europa.de.
Ideal für kultur- und technikinteressierte Bahnreisende, Alpenfreunde und alle, die die Schweiz auf entschleunigte und genussvolle Weise entdecken möchten – ob zum ersten Mal oder als Wiederholungstäter.
Bahnreiseführer Glacier Express, Bernina Express
120 Seiten, ca. 200 Fotos. Der Reiseführer ist ein stiller Begleiter und beschreibt den Streckenverlauf mit den Sehenswürdigkeiten links und rechts der Strecke. Im Kartenatlas, ca. 1:100.000 sind die Sehenswürdigkeiten vermerkt.
ISBN 978-3-936575-49-1 für 9,90 € im Buchhandel oder direkt beim Walder-Verlag bestellen

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Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise
Weitere Reisetipps und Anreise: Hotels, Ferienwohnungen, SBB-Fahrplanauskunft der Schweizer-Bundesbahn

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BLS- Strecke: Brig -- Domodossola

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Brig -- DomodossolaReiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn: Brig -- Domodossola

Simplontunnel

Der Simplontunnel ist eines der bedeutendsten Bauwerke der europäischen Eisenbahngeschichte und bildet das zentrale Bindeglied der internationalen Bahnverbindung zwischen dem Wallis und Norditalien. Er durchquert das Simplonmassiv zwischen Brig und Iselle di Trasquera und verbindet seit seiner Eröffnung im Jahr 1906 die Schweiz mit dem italienischen Piemont. Mit einer Länge von rund 20 Kilometern war der Simplontunnel bei seiner Inbetriebnahme der längste Eisenbahntunnel der Welt und setzte neue Maßstäbe im alpinen Tunnelbau. Seine Entstehung war von enormen technischen und geologischen Herausforderungen geprägt, da große Tiefen, hohe Gesteinstemperaturen und Wasserzutritte den Bau erheblich erschwerten. Um diese Probleme zu bewältigen, kamen innovative Bauverfahren und leistungsfähige Belüftungssysteme zum Einsatz, die den Simplontunnel zu einem Meilenstein moderner Ingenieurskunst machten. Der Tunnel besteht aus zwei parallelen Röhren, von denen die erste bereits 1906 in Betrieb ging, während die zweite Röhre 1921 fertiggestellt wurde und die Betriebssicherheit sowie die Leistungsfähigkeit der Strecke deutlich erhöhte. Seit seiner Eröffnung spielt der Simplontunnel eine zentrale Rolle im internationalen Güter- und Personenverkehr und ist ein wesentlicher Bestandteil der Nord-Süd-Achse durch die Alpen. Für Reisende markiert die Fahrt durch den Tunnel nicht nur den Übergang zwischen zwei Ländern, sondern auch den Wechsel von hochalpiner Landschaft zu südlichem Klima und mediterranem Flair. Der Simplontunnel verbindet auf einzigartige Weise technische Innovation, historische Bedeutung und europäische Verkehrsentwicklung und gilt bis heute als Symbol für die erfolgreiche Überwindung der Alpen durch die Eisenbahn. (c)WV

BLS- Strecke: Brig -- Domodossola

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Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Brig -- DomodossolaReiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn -- Brig: Brig -- Domodossola

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BLS- Strecke: Brig -- Domodossola

Die Bahnstrecke von Brig nach Domodossola bildet den südlichen Abschluss der klassischen BLS Bern–Lötschberg–Simplon Bahn und ist eine der bedeutendsten internationalen Eisenbahnverbindungen durch die Alpen. Von Brig aus verlässt die Strecke das weite Rhônetal und wendet sich südwärts in Richtung des Simplonmassivs, wobei sie rasch an Höhe gewinnt und in die hochalpine Landschaft eintaucht. Herzstück dieses Abschnitts ist der Simplontunnel, der mit einer Länge von rund 20 Kilometern bei seiner Eröffnung im Jahr 1906 als längster Eisenbahntunnel der Welt galt und bis heute als Meisterleistung des alpinen Ingenieurbaus angesehen wird. Unter mächtigen Fels- und Gesteinsschichten verbindet der Tunnel das Oberwallis mit dem italienischen Ossolatal und überwindet damit eine der wichtigsten natürlichen Barrieren Europas. Nach der Ausfahrt bei Iselle di Trasquera verändert sich das Landschaftsbild spürbar, denn steile Felswände, Kastanienwälder und ein zunehmend mediterranes Klima prägen nun die Strecke. In weiten Bögen und durch zahlreiche Tunnel und Brücken folgt die Bahn dem Verlauf des Toce-Flusses talwärts und eröffnet immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Domodossola bildet schließlich den verkehrlichen und kulturellen Übergang zwischen der Schweiz und Italien und ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt mit Anschlüssen in Richtung Mailand, Lago Maggiore und Norditalien. Die Strecke Brig–Domodossola verbindet auf eindrucksvolle Weise hochalpine Technik, landschaftliche Vielfalt und internationale Verkehrsgeschichte und stellt einen würdigen Abschluss der legendären Lötschberg-Simplon-Achse dar, die seit über einem Jahrhundert den Norden und Süden Europas miteinander verknüpft. (c)WV

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BLS- Strecke: Domodossola Bahnhof

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Domodossola** in Piemont

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Reiseführer Domodossola** in PiemontReiseführer Piemont - Domodossola

Domodossola** - Region Piemont

Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt, Piazza del Mercato, Kirchen in Masera, Torre di Creggio

Domodossola, einst von den Römern gegründet und dank seiner strategischen Lage an der wichtigen Passstraße seit Jahrhunderten ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt im nördlichen Piemont, präsentiert sich heute als lebhaftes Städtchen im Herzen des malerischen Ossolatals. Die historische Entwicklung, geprägt von Handelswegen, religiösen Traditionen und der Nähe zu alpinen Übergängen, verleiht der Stadt ein vielschichtiges kulturelles Erbe, das sich besonders in der Architektur und der sorgfältig erhaltenen Struktur der Altstadt widerspiegelt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt die historische Altstadt mit der prächtigen Piazza del Mercato, die von alten Palazzi mit Laubengängen umrahmt wird und als lebendiges Zentrum Domodossolas gilt. Hier laden enge Gassen, kleine Geschäfte und gemütliche Cafés dazu ein, die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte in aller Ruhe zu genießen. Ein markantes Bauwerk ist der mittelalterliche Torre di Creggio, der als Teil einer Signalturmkette diente, die früher das gesamte Ossolatal verband und der militärischen Sicherung sowie der schnellen Nachrichtenübermittlung diente. Dieser Turm bietet einen spannenden Einblick in die mittelalterliche Architektur und die strategische Bedeutung der Region. Auch die Kirchen im nahegelegenen Masera sind ein lohnendes Ziel, da sie wertvolle Kunstwerke und Spuren religiöser Traditionen beherbergen. Die Ruine des Schlosses Mattarella oberhalb der Stadt rundet das historische Bild ab und ermöglicht gleichzeitig einen herrlichen Blick über das Tal. Umgeben von einer idyllischen Landschaft mit bewaldeten Hängen, sonnenverwöhnten Terrassen und einem weit verzweigten Wegenetz ist Domodossola zudem ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in die Natur des Ossolatals, das mit seiner Vielfalt und Ruhe begeistert. (c)WV
Weitere Bilder und Infos unserem Reiseführer 'Sehenswertes im Piemont'


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- ein Beispiel finden Sie unter "Sehenswertes entlang des Neckars".

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BLS- Strecke weiter nach Süden ...

Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn - Reiseführer BLS Bern - Lötschberg - Simplon Bahn

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Reiseführer aus dem Walder-Verlag

Kultur-Reiseführer: Sehenswertes im Wallis - als Taschenbuch für 8,90 €

Walder-Verlag Reisetipps-Europa Reisefuehrer_Wallis_TitelDer Kanton Wallis liegt im Südwesten der Schweiz, inmitten der Alpen. Er erstreckt sich über das obere Rhonetal von der Rhonequelle in Gletsch bis zum Genfersee. Das Wallis grenzt im Norden an den Kanton Bern, im Westen an den Kanton Waadt und im Osten an die Kantone Uri und Tessin. Im Süden teilt sich das Wallis die Grenze mit dem Nachbarland Italien, im Westen mit Frankreich. Umschlossen von hohen Bergketten, weist der Kanton ein spezielles, fast schon mediteranes Klima auf, das sich im Sommer wie im Winter durch hohe Sonnenscheindauer auszeichnet. Deshalb sind Wein und Obstbaui im Wallis von grosser Bedeutung. Zum Wallis gehören das Rhonetal vom Rhonegletscher bis zum Genfersee mit seinen Seitentälern nd ein kleines Gebiet jenseits des Simplonpasses. Die drei größten Alpengletscher, Aletsch-, Gorner- und Fieschergletscher liegen im Kanton. Durch den Schutz der umliegenden Berge herrscht im Haupttal des oberen Wallis und im unteren Vispertal ausgesprochen trockenes und warmes Steppenklima. Durchschnittlich gibt es nur 85 Regentage pro Jahr. Schon um 25 v. Chr. Eroberten die Römer das Gebiet und gliederten es der Provinz Rätien zu. Im 5. Jahrhundert besetzten Burgunder das Unterwallis, während sich im Oberwallis Alemannen niederliessen. ...
ISBN 978-3-936575-43-9 für 8,90 € im Buchhandel oder direkt beim Walder-Verlag bestellen

Bahnreiseführer: Glacier Express, Bernina Express und die Rhätische Bahn - als Taschenbuch

Reiseführer Glacier Express, Bernina Express und Rhätische BahnDer perfekte Begleiter für unvergessliche Bahnreisen durch die Schweizer Alpen
Dieser reich bebilderte Bahnreiseführer stellt zwei der spektakulärsten Panoramastrecken Europas vor: den weltberühmten Glacier Express und den ebenso faszinierenden Bernina Express der Rhätischen Bahn. Auf 120 Seiten mit über 200 Farbfotos, einem praktischen Kartenatlas und zahlreichen Hintergrundinformationen erleben Sie die eindrucksvolle Verbindung von moderner Bahntechnik und nostalgischer Eisenbahnromantik.
Der Glacier Express, bekannt als der langsamste Schnellzug der Welt, führt von St. Moritz nach Zermatt über den Albulapass, durch die Rheinschlucht – den „Grand Canyon der Schweiz“ – und den Oberalppass bis zum Mattertal mit Blick auf das berühmte Matterhorn. Historische Viadukte, Kehrtunnel, eindrucksvolle Bahnhöfe und technische Meisterwerke wie der Albulatunnel oder der Furka-Basistunnel werden detailliert beschrieben. Die Panoramawagen bieten grandiose Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, alpine Matten, tiefe Täler und traditionsreiche Bergdörfer.
Der Bernina Express zählt zu den höchsten Adhäsionsbahnlinien Europas und überquert den 2.253 m hohen Berninapass ohne Zahnradunterstützung. Die Fahrt führt vorbei am Morteratsch-Gletscher, durch karge Hochgebirgslandschaften und über elegante Viadukte hinab ins italienische Tirano – ein UNESCO-Welterbe und ein Meisterwerk der Ingenieurskunst.
Der Reiseführer widmet sich außerdem weiteren reizvollen Linien der Rhätischen Bahn, darunter die steile Arosabahn, die historische Verbindung Landquart–Davos mit dem imposanten Wiesenerviadukt sowie die landschaftlich beeindruckende Engadinlinie von St. Moritz bis Scuol-Tarasp.
Neben detaillierten Streckenbeschreibungen finden Sie umfassende Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Routen, architektonischen Besonderheiten und geschichtlichen Hintergründen. Ein integriertes Sternchensystem hilft bei der Auswahl lohnender Ziele. Ein Kartenatlas im Maßstab 1:100.000 erleichtert die Orientierung, und Tipps zu Tourismusbüros, Hotels und empfehlenswerten Zwischenstopps runden das Angebot ab.
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Bahnreiseführer Glacier Express, Bernina Express
120 Seiten, ca. 200 Fotos. Der Reiseführer ist ein stiller Begleiter und beschreibt den Streckenverlauf mit den Sehenswürdigkeiten links und rechts der Strecke. Im Kartenatlas, ca. 1:100.000 sind die Sehenswürdigkeiten vermerkt.
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Reisetipps-Infos, Fahrkarten und Erlebnisbahnreisen

GlobRailer e.K. - Guido Schulte - www.globrailer.de

GlobRailer
Clemens-August-Str. 118 - D-59821 Arnsberg
Tel. +49(0)2931-939344

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weitere Online-Reiseführer für die Region Wallis

Reiseführer Schweiz Wallis - 1

Der Kanton Wallis gilt als eines der schönsten und abwechslungsreichsten Feriengebiete der Alpenregion. Schneebedeckte Berggipfel, zerklüftete Felslandschaften und Almen mit traumhaft schönen Bergseen in den Hochtälern, weinbewachsene Hänge und ausgedehnte Obstplantagen in der Talebene - diese landschaftliche Vielfalt sucht ihresgleichen! Dazu kommen die in der langen historischen Tradition gewachsenen Kunst- und Kulturschätze des Wallis. Im Osten des Kantons am Rhônegletscher entspringt die Rhône. Vom Furkapass bis Brig erstreckt sich das Goms mit dem alten Hauptort Ernen. Hier heißt die Rhône noch Rotten. Der Bergrücken mit den autofreien Orten Bettmeralp und Riederalp trennt das Rhônetal vom Aletschgletscher, an dessen Rand sich der Aletschwald ausbreitet. Vom Eggishorn bietet sich ein herrlicher Panoramablick über den längsten Eisstrom Europas bis zu Eiger, Mönch. ...

Reiseführer Schweiz - Glacier Express von Sankt Moritz nach Zermatt

Reiseführer GlacierExpressZu Recht geniesst er den Ruf als 'langsamster Schnellzug der Welt', doch ist er gleichermassen für seine einzigartige Streckenführung berühmt - der Glacier Express. Seit nunmehr über 75 Jahren verkehrt dieser Zug zwischen den berühmten Viertausendern Matterhorn und Piz Bernina auf einer enorm schwierigen, vielfach in ihrem urwüchsigen Charakter erhaltenen Strecke. In den 'Goldenen Zwanzigern', als in so manchem kleinen Bergdorf der Wandel zum eleganten Kurort spürbar wurde, bestand die heutige Gebirgsbahn zunächst nur in Teilstücken. Doch am 25. Juni 1930 war es dann endlich soweit: Erstmals fuhr ein durchgehender Zug zwischen den Touristikzentren Zermatt und St. Moritz und es begann die Erfolgsgeschichte der spektakulärsten Bahnverbindung Europas. Der Glacier Express durchquert auf der Fahrt von Sankt Moritz die Regionen Graubünden, Engadin, Albulatal und. ...

Reiseführer Gornergrat

Reiseführer GornergratDie Gornergrat Bahn in Zermatt, eine elektrisch betriebene Zahnradbahn auf das Aussichtsplateau des Gornergrats in der Monte-Rosa-Region ist nach der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn in Europa. Der Gornergrat ist ein einmaliges Ausflugsziel, das eine grandiose Rundumsicht auf Monte Rosa und Matterhorn bietet. Die Bahn überwindet in der fast halbstündigen Fahrt etwa 1500 Höhenmeter. Schon bald nach der Eröffnung der Visp-Zermatt-Bahn im Jahre 1891 gab es Bestrebungen, eine Ausflugsbahn von Zermatt hinauf in das Monte-Rosa-Massiv zu errichten. Bereits 1898 erfolgte die Eröffnung der Gornergratbahn. Sie verfügt über eine Spurweite von 1000mm mit Zahnradsystem Abt und war von Beginn an mit Drehstrom elektrifiziert. Jedes Gleis hat deshalb zwei Fahrleitungen und die Triebfahrzeuge zwei nebeneinanderliegende Stromabnehmer. Die Strecke beginnt in Zermatt neben. ...

Reiseführer Dampfbahn-Furka-Bergstrecke

Reiseführer Dampfbahn-Furka-BergstreckeDie Dampfbahn über die Furka quert zwischen den Regionen Urseren und Goms eine Nahtstelle in der Längsfurche der Schweizer Alpen. Die hochalpine Landschaft mit Bergen, Gletschern und Bächen ist einmalig. Die Strecke lässt Naturkräfte spüren. Im Jahr 1914 haben die ersten Dampfzüge der Bahngesellschaft Brig-Furka-Disentis (BFD) vom Wallis her die Hotelsiedlung Gletsch erreicht. Die neue Gesellschaft Furka-Oberalp-Bahn (FO) hat die Strecke 1926 bis Disentis verlängert und den Anschluss ans Netz der Rhätischen Bahn (RhB) hergestellt. Seit 1942 ist die hochalpine Strecke elektrifiziert. Auf der Furka-Bergstrecke wurde die Fahrleitung nach der Stilllegung 1981 entfernt. Ob mit Dampf oder Strom – die Bergstrecke zwischen Oberwald und Realp konnte wegen der extremen Klimabedingungen nur während des Sommers betrieben werden. Die FO hat daher den Basistunnel gebaut und 1982 in. ...

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Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
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