BLS Lötschberg-Wanderweg
Der BLS Lötschberg-Wanderweg von Hohtenn nach Brig verläuft entlang der historischen Lötschberg-Südrampe und verbindet auf eindrucksvolle Weise die alpine Welt des Berner Oberlands mit dem sonnigeren Wallis, wobei die Strecke seit der Eröffnung der Lötschbergbahn im Jahr 1913 als Meilenstein der Eisenbahngeschichte gilt, denn sie war die erste durchgehend elektrisch betriebene alpine Vollbahn und stellte mit ihren Viadukten, Tunneln und Rampen eine ingenieurtechnische Pionierleistung dar. Zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Wanderung zählen die typischen Walliser Bergdörfer Hohtenn, Ausserberg, Eggerberg, Lalden und schließlich Brig, die mit ihren historischen Ortskernen, traditionellen Häusern und aussichtsreichen Lagen einen authentischen Einblick in das Leben am Sonnenhang des Rhonetals geben, ebenso der spektakuläre Luogelkinviadukt zwischen Hohtenn und Ausserberg, der als frühes Meisterwerk des Bahnbaus gilt und mit seinem eleganten Bogen hoch über dem Tal ein beliebtes Fotomotiv darstellt, ergänzt durch weitere eindrucksvolle Bauwerke wie den Balschiederviadukt und das Bietschtalviadukt, die die technische Kühnheit der Lötschbergstrecke eindrucksvoll unter Beweis stellen. Natur und Besonderheiten prägen diese Wanderung in besonderem Maße, denn der Weg führt auf gut markierten Pfaden durch eine abwechslungsreiche Vegetation, die von alpinen Wäldern über trockene, südlich geprägte Hänge bis hin zu offenen Kulturlandschaften reicht, während sich entlang der gesamten Strecke immer wieder weite Panoramablicke auf das Rhonetal, die Walliser Alpen und die gegenüberliegenden Gipfel eröffnen und die Nähe zur Bahn mit vorbeiziehenden Zügen für ein einzigartiges Zusammenspiel von Landschaft und Technik sorgt. Die Route folgt dabei über weite Strecken der historischen Südrampe mit ihren kleinen Tunneln, Galerien und Brücken und macht die Entwicklung der Lötschbergbahn ebenso erlebbar wie die landschaftlichen Gegensätze zwischen Nord- und Südseite der Alpen, wobei auch der 14,6 Kilometer lange Lötschbergtunnel als Herzstück der Strecke gedanklich präsent bleibt, obwohl er unterirdisch verläuft. Am Ende der Wanderung erreicht man Brig, eine lebendige Stadt mit historischer Altstadt, dem Stockalperschloss und zahlreichen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, die einen idealen Abschluss dieser Tour bildet und zum Verweilen einlädt. Der BLS Lötschberg-Wanderweg von Hohtenn nach Brig vereint auf einzigartige Weise alpine Natur, grandiose Ausblicke und herausragende Eisenbahngeschichte und bietet ein intensives Wandererlebnis für Naturfreunde, Kulturinteressierte und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
Die Veröffentlichung dieser Reiseführer erfolgt nicht zu kommerziellen Zwecken. Unsere Absicht ist vielmehr, vielen Besuchern und Lesern die vielfältigen Sehenswürdigkeiten in Europa näher zu bringen.
Unsere kostenlosen Online-Reiseführer können auf persönlichen Wunsch als gedruckte Broschüre erstellt werden,
- ein Beispiel finden Sie unter "Sehenswertes entlang des Neckars".
Hinweise zu Anzeigen: Hotelinfos, Hotelanzeigen und Ausflugtipps sind Grau hinterlegt
Weitere Infos: Urheberrechten, Fotos und Texten, Anzeigen und Cookies.
Anzeigen, die auf dieser Internetseite eingebettet sind, finanzieren nur technische Betriebskosten und Honorare für die Autoren.
Wenn Ihnen unser kostenloser Online Reiseführer gefällt, dürfen Sie ihn gerne ohne Bedingungen verlinken.
Hotels können den Reiseführer ebenfalls für ihre Gäste nutzen. Eine gegenseitige Verlinkung ist jederzeit möglich.
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
Die Lötschberger Südrampe, heute offiziell als „Lötschberger-Südrampe“ bezeichnet, ist seit Jahrzehnten ein fester Begriff für Wallis-Touristen, Eisenbahnfreunde und Wanderbegeisterte und zählt bis heute zu den eindrucksvollsten Bahn- und Wandererlebnissen der Schweiz, denn dieser Weg verbindet auf einzigartige Weise alpine Landschaft, Ingenieurskunst und Eisenbahngeschichte. Am besten beginnt man die Tour am frühen Vormittag mit dem Zug „Lötschberger“ ab Brig, um genügend Zeit zum Verweilen, Staunen und Genießen zu haben, denn die Strecke lädt immer wieder zu längeren Pausen an Aussichtspunkten, Viadukten und in den sonnigen Walliser Dörfern ein. Der Wanderweg wurde 2013 umfassend erneuert und offiziell bis nach Brig verlängert, wodurch die historische Südrampe heute noch komfortabler und durchgängiger erlebbar ist, auch wenn es für eingefleischte Eisenbahnfans bedauerlich bleibt, dass der Großteil des internationalen Verkehrs inzwischen durch den NEAT-Basistunnel geführt wird. Wer die Lötschberger Südrampe aus früheren Jahrzehnten kennt, erinnert sich an die spektakulären Zugfolgen der 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahre, als EC-, IC- und IR-Züge sowie dichte Güterzugfolgen die Bergstrecke prägten und man mit Fahrplan in der Hand an bahnnahen Aussichtspunkten wie der Rarner Chumme oder an den berühmten Viadukten wartete, während ein Zug nach dem anderen die Rampe erklomm oder talwärts rollte. Heute sind es vor allem die modernen Lötschberger-Triebzüge sowie einzelne Leer-Güterzüge, die über die Bergstrecke geführt werden, doch auch sie bieten nach wie vor attraktive Fotomotive und lassen die technische und landschaftliche Bedeutung dieser Route lebendig bleiben. Gerade die Kombination aus ruhiger Wanderung, grandiosen Blicken ins Rhonetal, den kunstvoll geschwungenen Viadukten und dem immer wieder sichtbaren Bahnverkehr macht die Lötschberger Südrampe zu einem Weg, der nichts von seiner Faszination verloren hat und sowohl als Wandererlebnis wie auch als lebendiges Kapitel Schweizer Eisenbahngeschichte überzeugt. (c)WV
BLS Lötschberg-Wanderweg - BLS Lötschbergtunnel Südportal
BLS Lötschberg-Wanderweg - Goppenstein Bf
BLS Lötschberg-Wanderweg - Hohtenn -- Ausserberg - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
Der BLS-Wanderweg von Hohtenn nach Ausserberg ist von April bis Oktober geöffnet, gut begehbar, sicher angelegt und für alle geeignet, die trittsicher unterwegs sind, wobei der Weg auch für Kinder ab etwa sechs Jahren problemlos machbar ist und ebenso von geübten älteren Wanderfreunden geschätzt wird. Die tatsächliche Dauer der Wanderung hängt weniger von der reinen Gehzeit als vielmehr von der individuellen Kondition und vor allem von der Lust am Verweilen ab, denn entlang der Strecke eröffnen sich spektakuläre Ausblicke tief hinunter ins Rhônetal, hinüber in die Augstbord-Region und weiter Richtung Simplon, während gegen Ende der Tour ein besonders eindrucksvoller Blick auf die weitläufigen Anlagen des Bahnhofs Brig wartet. Über die gesamte Weglänge hinweg begleitet eine bemerkenswerte Vielfalt an Alpenblumen die Wanderung und verleiht ihr insbesondere im Früh- und Hochsommer einen besonderen Reiz. Aufgrund der zahlreichen Aussichtspunkte, Fotomotive und Rastmöglichkeiten empfiehlt es sich, diesen Abschnitt bewusst in mehreren Etappen anzugehen, um Landschaft, Bahntechnik und Natur gleichermaßen genießen zu können. Wer sich Zeit nimmt, wird mit einer der eindrucksvollsten Wanderungen entlang der Lötschberger Südrampe belohnt, bei der sich ruhiges Wandern, grandiose Panoramablicke und die Nähe zur historischen BLS-Bergstrecke zu einem rundum stimmigen Erlebnis verbinden. (c)WV
BLS Lötschberg-Wanderweg - Hohtenn -- Ausserberg
Steg-Hohtenn liegt am südlichen Talausgang des Lötschentals in der Region Visp und gehört zu den traditionsreichen Siedlungen des Oberwallis, deren Geschichte eng mit der alpinen Kulturlandschaft, dem Verkehr über die Alpen und der Entwicklung der Lötschbergregion verbunden ist, wobei beide Orte heute Teil des UNESCO-Welterbes sind und als authentische Beispiele für die jahrhundertelange Nutzung und Gestaltung des Alpenraums gelten. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen vor allem die historischen Ortskerne von Steg und Hohtenn mit ihren typischen Walliser Häusern, schmalen Gassen und gut erhaltenen Dorfstrukturen, die das bäuerliche und bergbäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte widerspiegeln und einen eindrucksvollen Einblick in die regionale Bau- und Siedlungsgeschichte geben. Natur und Besonderheiten prägen diese Region in außergewöhnlicher Weise, denn die sogenannte Wanderlandschaft der „Sonnigen Halden“ gehört zu den eindrucksvollsten Höhenlagen des Wallis und eröffnet auf trockenen, sonnenverwöhnten Terrassen weite Ausblicke ins Rhonetal, auf die umliegenden Viertausender und in Richtung Simplon, wobei der rund 20 Kilometer lange Höhenweg entlang der Bern–Lötschberg–Simplon-Linie zwischen Hohtenn und der Alpenstadt Brig zu den bekanntesten Wanderstrecken zählt und Naturgenuss mit faszinierender Eisenbahngeschichte verbindet. Die Kombination aus jahrhundertealter Kulturlandschaft, spektakulären Panoramablicken, historischem Ortsbild und der Nähe zur legendären Lötschbergstrecke macht Steg-Hohtenn zu einem besonders reizvollen Ausgangspunkt für Wanderungen und Entdeckungen im Oberwallis, der Geschichte, Landschaft und Bewegung auf eindrucksvolle Weise vereint. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis'
Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Tourismusbüro Gampel: Bahnhofstraße 21, 3945 Gampel, Tel. +41-27 932 2460
Tourismusbüro Eggerberg: 3939 Eggerberg Tel. +41 27 946 6314
BLS Lötschberg - Hohtenn Bf
BLS Lötschberg - Hohtenn Bf
BLS Lötschberg-Wanderweg
Der Wanderweg von Hohtenn nach Ausserberg mit einer reinen Gehzeit von etwa dreieinhalb Stunden gehört zu den eindrucksvollsten Abschnitten der Lötschberger Südrampe und begeistert durch eine außergewöhnliche Verbindung aus alpiner Landschaft, historischer Bahntechnik und traditioneller Bewässerungskultur. Gleich zu Beginn faszinieren das elegant geschwungene Luogelkin-Viadukt und die kühn in den steilen Hang gelegte Streckenführung der Bahn, die den Charakter dieser historischen Bergstrecke eindrucksvoll widerspiegelt und immer wieder spektakuläre Blicke ins Rhônetal freigibt. Ein weiterer Höhepunkt ist das Bietschtalviadukt, das tief eingeschnittene Tal überspannt und zusammen mit den unterschiedlichen Varianten der Wegführung im Bietschtal abwechslungsreiche Perspektiven eröffnet, bei denen sich Wanderweg und Bahnlinie mehrfach begegnen. Besonders reizvoll ist der Abschnitt entlang einer traditionellen Wasserfuhre, einer Suone, deren schmaler, aber gut begehbarer Weg am Seitendamm entlangführt und eindrucksvoll zeigt, wie über Jahrhunderte hinweg Wasser in dieser trockenen Region verteilt wurde, wobei ein Teil der Strecke den Wassertransport durch ausgehöhlte halbe Baumstämme anschaulich erlebbar macht. Unterwegs bietet sich an der Rarner Chumme eine willkommene Einkehrmöglichkeit, denn eine kleine Gartenbeiz lädt mit einfachen Speisen und gutem Walliser Wein zum Verweilen ein, wobei man sich bewusst machen sollte, dass nach dieser Pause noch mindestens zwei Stunden Wegstrecke vor einem liegen. Der weitere Verlauf des Wanderweges bleibt landschaftlich abwechslungsreich und aussichtsreich, bis schließlich Ausserberg erreicht wird, wo mehrere Restaurants zur Einkehr einladen und der Bahnhof eine komfortable Rückfahrt ermöglichen. Von hier aus verkehren die Lötschberger-Züge stündlich zurück nach Brig, sodass sich diese Etappe ideal mit Bahn und Wanderung kombinieren lässt und ein rundum stimmiges Erlebnis aus Bewegung, Landschaft und Eisenbahngeschichte entsteht. (c)WV
BLS Lötschberg: Loegelkinviadukt
BLS Lötschberg-Wanderweg - Loegelkinviadukt
BLS Lötschberg: Loegelkinviadukt
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg: Loegelkinviadukt
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg-Wanderweg
Raron liegt im Oberwallis in der Region Visp und am Eingang zum Lötschental und blickt als historisch bedeutender Ort auf eine lange Vergangenheit zurück, denn seine Rolle als wichtiger Posten an der Handelsstraße von und nach Italien prägte den Ort bis ins 19. Jahrhundert und hinterließ ein reiches kulturelles Erbe, das bis heute sichtbar ist und Raron zu einem besonders authentischen Zeugnis der Walliser Geschichte macht. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die gut erhaltene historische Altstadt, der markante Turm der Viztume als Symbol der einstigen weltlichen Macht, das Burgerhaus und das Maxenhaus als eindrucksvolle Beispiele traditioneller Walliser Steinarchitektur, der Burgbezirk mit der Burgkirche St. Romanus, das Rilkegrab, das dem Dichter Rainer Maria Rilke an einem außergewöhnlichen Ort der Ruhe gewidmet ist, die Felsenkirche St. Michael als größtes vollständig in den Fels gehauenes Gotteshaus der Neuzeit, die Kirche St. German sowie das Alte Pfarrhaus von St. German, die gemeinsam ein lebendiges Bild kirchlicher und dörflicher Geschichte vermitteln und auf ausgedehnten Rundgängen entdeckt werden können. Natur und Besonderheiten prägen Raron in besonderem Maße, denn der Ort liegt eingebettet zwischen sonnigen Hängen und markanten Felsformationen, öffnet den Zugang zum eindrucksvollen Bietschtal und ist Ausgangspunkt für ein hervorragend erschlossenes Wanderwegenetz, das von gemütlichen Talwegen bis zu anspruchsvolleren Höhenrouten reicht, ergänzt durch ideale Verbindungen mit Luftseilbahnen, die zusätzliche Perspektiven auf Landschaft und Berge eröffnen. Raron vereint damit historische Tiefe, kulturelle Vielfalt und naturnahe Erholung auf eindrucksvolle Weise und bietet ideale Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen und zugleich entspannten Aufenthalt im Oberwallis, bei dem Geschichte, Wandern und alpine Landschaft harmonisch ineinandergreifen. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis'
Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Tourismusbüro Lötschberg-Region, Bahnhofstraße 16, CH-3942 Raron, Tel. +41(0)27-934.31.00, www.loetschberg-region.ch
BLS Lötschberg-Wanderweg: Raron-Niedergesteln
Niedergesteln liegt im Oberwallis in der Region Visp am Eingang zum Lötschental und entfaltet seinen besonderen Reiz durch die enge Verbindung von historischer Bausubstanz, markanter Felslandschaft und eindrucksvollen Naturerlebnissen, denn am Fuß des Burgfelsens der Gestelnburg entwickelte sich über Jahrhunderte ein Dorf, dessen Charakter bis heute gut erhalten geblieben ist. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die historische Altstadt mit ihren traditionellen Walliser Häusern, die hoch über dem Ort thronende Ruine Gestelnburg als weithin sichtbares Wahrzeichen, die spektakuläre Jolischlucht, das kulturhistorisch bedeutende Wefa-Haus sowie die außergewöhnliche Eiszeithöhle im Innern des Burgfelsens, die zu den eindrucksvollsten Naturattraktionen der Region gehört. Natur und Besonderheiten prägen Niedergesteln in besonderer Weise, denn die Jolischlucht mit ihren steilen Felswänden, dem rauschenden Jolibach und den gut ausgebauten Wanderwegen bildet einen imposanten landschaftlichen Zugang ins Jolital, das als Teil des UNESCO-Weltnaturerbes eine außergewöhnliche alpine Vielfalt bietet und Wanderer tief in eine ursprüngliche Gebirgslandschaft führt. Die Gestelnburg erzählt von der strategischen Bedeutung des Ortes im Mittelalter und eröffnet zugleich eindrucksvolle Ausblicke ins Rhonetal, während das Wefa-Haus als historisches Gebäude einen lebendigen Einblick in die regionale Bau- und Kulturgeschichte vermittelt. Ein besonderer Höhepunkt ist die begehbare und beleuchtete Eiszeithöhle, die im Inneren des Burgfelsens verborgen liegt und mit ihren geologischen Formationen anschaulich die lange Entstehungsgeschichte dieser Landschaft dokumentiert. Niedergesteln verbindet damit auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Geologie und Naturerlebnis und ist ein lohnendes Ziel für Besucher, die das Oberwallis abseits der großen Zentren entdecken und Wanderungen, Kultur und außergewöhnliche Naturschätze miteinander verbinden möchten. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis'
Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise, weitere Attraktionen und Fahrradverleih
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg: Schluchitunnel
BLS Lötschberg
BLS Lötschberg: Rarnerchuma
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg: Bietschtalviadukt
BLS Lötschberg: Bietschtalviadukt
BLS Lötschberg: Bietschtalviadukt
BLS Lötschberg: Bietschtalviadukt
BLS Lötschberg-Wanderweg: Suone (Wasserleitung)
BLS Lötschberg-Wanderweg: Suone (Wasserleitung)
BLS Lötschberg-Wanderweg: Suone (Wasserleitung)
BLS Lötschberg-Wanderweg: Suone (Wasserleitung)
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg-Wanderweg: Ausserberg
BLS Lötschberg-Wanderweg: Ausserberg
Ausserberg* liegt hoch über dem Rhônetal in der Region Visp am Eingang zum Lötschental und gilt als typisches Walliserdorf mit langer und kontinuierlicher Siedlungsgeschichte, denn das Gebiet zwischen Baltschiederbach und Bietschhorn am Nordhang des Rhônetals war bereits vor vier- bis fünftausend Jahren bewohnt und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einer eigenständigen Kulturlandschaft, die bis heute gut erhalten ist. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die historische Altstadt mit ihren traditionellen Walliser Stadeln auf hölzernen Stelzen, die eindrucksvoll von der bäuerlichen Lebensweise und der regionalen Baukultur zeugen, ergänzt durch die Leiggernkapelle, eines der höchstgelegenen Gotteshäuser im Oberwallis, das in aussichtsreicher Lage über dem Tal steht und einen besonderen Ort der Ruhe und Besinnung bildet. Ebenfalls sehenswert ist das Museum Ausserberg, das Einblicke in Geschichte, Alltag und Wirtschaftsweise der Region vermittelt und teilweise in der alten Mühle Trogdorf untergebracht ist, wodurch historische Bausubstanz und Ausstellung auf stimmige Weise miteinander verbunden werden. Natur und Besonderheiten prägen Ausserberg in besonderem Maße, denn der Kulturweg des Ortes bildet den Ausgangspunkt zahlreicher eindrucksvoller Wanderrouten, die durch sonnige Halden, entlang traditioneller Suonen und zu aussichtsreichen Höhen führen und dabei einen tiefen Einblick in die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft des Oberwallis ermöglichen. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Ausserberg steht zudem ein Walliser Stadel mit einer Sammlung alter landwirtschaftlicher Geräte und Gebrauchsgegenstände, von dem sich zugleich ein weites Panorama auf die umliegenden Berge eröffnet, sodass Ausserberg Geschichte, Landschaft und Wandern auf besonders anschauliche Weise miteinander verbindet. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis'
Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Aktuelle Infos, Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise, weitere Attraktionen und Fahrradverleih
BLS Lötschberg: Ausserberg Bf
BLS Lötschberg: Ausserberg Bf
BLS Lötschberg: Ausserberg Bf
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
Der Wanderweg von Ausserberg über Eggerberg bis zum Bahnhof Lalden mit einer reinen Gehzeit von etwa zweieinhalb Stunden bildet einen abwechslungsreichen Abschnitt der Lötschberger Südrampe und lässt sich ideal mit der An- und Abreise im Zug „Lötschberger“ kombinieren. Gleich zu Beginn beeindruckt das Baltschiederviadukt, das sich kühn über das Baltschiedertal spannt und die Ingenieurskunst der historischen Lötschbergbahn eindrucksvoll sichtbar macht, während die Wegführung durch das Tal selbst immer wieder neue Perspektiven auf Bahn, Landschaft und die sonnigen Hänge des Rhonetals eröffnet. Der Wanderweg verläuft ruhig und aussichtsreich, begleitet von den bereits bekannten weiten Blicken über das Tal und auf die umliegenden Berge, die diesen Abschnitt besonders reizvoll machen. Unterwegs bietet sich in Eggerberg die einzige Einkehrmöglichkeit auf dieser Etappe an, sodass sich hier eine Pause empfiehlt, bevor der Weg weiter talwärts führt. Der Bahnhof Lalden liegt etwas oberhalb des Dorfes am Hang und ist gut erreichbar, von hier aus besteht eine komfortable Rückfahrt nach Brig mit dem Lötschberger, sodass diese Etappe als kurze, genussvolle Wanderung mit eindrucksvollen Bahn- und Landschaftserlebnissen einen stimmigen Abschluss findet. (c)WV
BLS Lötschberg: Viktoriatunnel
BLS Lötschberg: Baltschiederviadukt
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Wanderweg: Eggerberg
Eggerberg** liegt im Oberwallis in der Region Brig und Aletsch unterhalb der sonnigen Höhen der Lötschberger Südrampe und blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück, denn der heutige Weiler Eggen war ursprünglich das Hauptdorf und Namensgeber der gesamten Gemeinde, wobei erste urkundliche Erwähnungen aus dem Jahr 1224 stammen und die Dorfschaft selbst 1307 erstmals genannt wurde, während bereits 1798 sieben bewohnte Weiler zur Gemeinde zählten und auch das zur Gemeinde gehörende Voralpengebiet Finnen seit 1275 nachweisbar ist, das sich nach den Auseinandersetzungen mit den Herren von Raron im Jahr 1427 gemeinsam mit Mund und Bodmen freikaufte und als Meiertum mit eigener Gerichtsbarkeit eine besondere Stellung einnahm. Zu den Sehenswürdigkeiten von Eggerberg zählen die liebevoll restaurierten historischen Wasserfuhren aus Holz, allen voran die seit Jahrhunderten betriebene Wasserfuhre Gorperi, die nach naturnaher Sanierung als eine der eindrucksvollsten Wasserleitungen des Oberwallis gilt und in der Meerheji mit originalen Holzkänneln ausgestattet ist, ebenso das kleine, aber aussagekräftige Weinbaumuseum „Triel“, die Burgerstube als Mittelpunkt des dörflichen Lebens sowie das Backhaus aus dem Jahr 1943, das bis heute genutzt wird und eindrucksvoll zeigt, wie lebendige Tradition in den modernen Alltag eingebunden bleibt. Natur und Besonderheiten prägen Eggerberg in besonderem Maße, denn die historischen Wasserleitungen dokumentieren eine jahrhundertealte Kulturtechnik der Bewässerung in einer trockenen Alpenregion, die heute zu Recht im UNESCO-Welterbeinventar geführt wird und zugleich Wanderern entlang der Südrampe ein anschauliches Bild vom Zusammenspiel aus Landschaft, Klima und menschlicher Anpassungsleistung vermittelt. Die sonnige Lage über dem Rhonetal, die Nähe zu den bekannten Wanderwegen der Lötschberger Südrampe und der Blick auf die imposante Bergwelt des Oberwallis machen Eggerberg zu einem reizvollen Ziel für kultur- und naturinteressierte Besucher, die hier Geschichte, gelebte Tradition und alpine Landschaft in authentischer Form erleben können. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis'
Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise, weitere Attraktionen und Fahrradverleih
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
Der Wanderweg von Lalden über Naters nach Brig mit einer reinen Gehzeit von etwa drei Stunden bildet den letzten und zugleich jüngsten Abschnitt der Lötschberger Südrampe und wirkt auf der Karte zwar geradlinig, fordert in der Realität jedoch mit einem munteren Auf und Ab durchaus Kondition, denn besonders bei kräftiger Walliser Sonne oder warmem Südföhn können die Höhenunterschiede und die exponierte Lage spürbar werden, weshalb davon abzuraten ist, diese Etappe direkt im Anschluss an den Abschnitt von Eggerberg ohne Pause in einem Zug zu bewältigen. Landschaftlich bietet dieser Weg noch einmal eine beeindruckende Vielfalt, denn immer wieder öffnen sich weite Ausblicke in Richtung Simplongebiet, auf die Stadt Brig und Glis sowie auf die weitläufigen Bahnanlagen im Talboden, die das Zusammenspiel von Verkehr, Siedlung und Alpenlandschaft eindrucksvoll sichtbar machen. Ein besonderes Merkmal dieses Abschnitts ist zudem die künstliche Bewässerung des Schutzwaldes, die anschaulich zeigt, wie wichtig gezielte Wasserführung für den Erhalt der Vegetation in dieser trockenen Region ist und welche Rolle sie bis heute im alpinen Landschaftsschutz spielt. Gegen Ende der Wanderung bilden die markanten Gitterbrücken bei Naters einen eindrucksvollen Abschluss, denn sie führen den Weg spektakulär über Geländeabbrüche hinweg und leiten schließlich in den Siedlungsraum über. Eine Einkehrmöglichkeit besteht erst nach den Gitterbrücken in Naters, wo sich eine Pause anbietet, bevor der letzte kurze Abschnitt auf dem Talboden durch bebautes Gebiet in wenigen Minuten zurück nach Brig führt. Diese Etappe rundet den Lötschberger Südrampen-Wanderweg mit abwechslungsreichen Eindrücken, eindrucksvollen Ausblicken und einem spannenden Übergang von der alpinen Landschaft in die lebendige Alpenstadt Brig stimmig ab. (c)WV
BLS Lötschberg-Wanderweg
Lalden blickt auf eine lange und eigenständige Geschichte zurück, die bereits im Jahr 1218 mit der ersten urkundlichen Erwähnung als „Laudona“ beginnt, wobei der Name vom lateinischen „laudare“ abgeleitet ist und sinngemäß „loben“ bedeutet, was auf die frühe Bedeutung des Ortes innerhalb der Region hinweist. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt vor allem der historische Ortskern, der trotz späterer baulicher Entwicklungen seinen dörflichen Charakter bewahrt hat und Einblicke in die traditionelle Siedlungsstruktur des Oberwallis vermittelt. Historisch stand Lalden zunächst unter dem Zendenrecht des Ritters Wilhelm von Visp, entwickelte jedoch früh ein starkes Selbstbewusstsein, das sich im Jahr 1540 in der Verabschiedung eigener Statuten widerspiegelte, mit denen das Gemeinwesen geregelt und der Status als selbstständige Gemeinde gefestigt wurde. Natur und Besonderheiten prägen Lalden durch seine Lage am sonnigen Hang oberhalb des Rhonetals, von wo sich Ausblicke auf die umliegende Bergwelt eröffnen und zugleich der Übergang von alpiner Kulturlandschaft zu industriell geprägten Talräumen sichtbar wird. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wandelte sich Lalden teilweise durch die Ansiedlung von Industriebetrieben, die bis heute zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region zählen und dem Ort eine wirtschaftliche Bedeutung über den lokalen Rahmen hinaus verleihen. Lalden verbindet damit historische Wurzeln, dörfliche Identität und moderne Entwicklung auf anschauliche Weise und bildet einen interessanten Abschluss der Lötschberger Südrampe, an dem sich die kulturelle und wirtschaftliche Vielfalt des Oberwallis besonders gut ablesen lässt. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis'
Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise, weitere Attraktionen und Fahrradverleih
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg: Mundbachviadukt
Mund hoch über dem Rhônetal und breitet sich auf einer sonnigen Terrasse an der rechten Talseite aus, wobei das Dorf weit über die Region hinaus für seinen traditionellen Safrananbau bekannt ist, der hier seit Jahrhunderten gepflegt wird und Mund zu einem einzigartigen Ort in der Schweiz macht. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die gut erhaltene historische Altstadt mit ihren typischen Walliser Holzhäusern, die weithin sichtbaren Safranwiesen unterhalb des Dorfes sowie das Safranmuseum im Zehntenstadel, das anschaulich über Anbau, Ernte und Bedeutung des wertvollen Gewürzes informiert und durch einen Lehrpfad ergänzt wird, der Besucher durch die Kulturlandschaft führt. Natur und Besonderheiten prägen Mund in besonderem Maße, denn die sonnige Lage bietet nicht nur hervorragende Bedingungen für den Safrananbau, sondern eröffnet auch traumhafte Ausblicke auf die Walliser Bergwelt mit ihren markanten Gipfeln und Gletschern, während die gepflegte Landschaft als wertvolles Naturschutzgebiet einen idealen Rahmen für Erholung und naturnahes Wandern bildet. Zahlreiche Wanderwege führen von Mund aus in die umliegenden Höhen und Täler, wobei besonders eine Wanderung durch das wildromantische Gredetschtal mit seiner ursprünglichen Natur, den steilen Felswänden und stillen Passagen als einzigartiges Erlebnis gilt und auf jeder Reise in diese Region empfohlen werden kann. Mund verbindet damit lebendige Tradition, außergewöhnliche Kulturlandschaft und eindrucksvolle Naturerlebnisse und ist ein lohnendes Ziel für alle, die das Oberwallis abseits der großen Zentren entdecken möchten. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis'
Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Blatten-Belalp Tourismus, Rischinustraße 5, 3914 Blatten b. Naters, Tel. +41(0)27-921.60.40, www.belalp.ch
BLS Lötschberg-Wanderweg
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
BLS Lötschberg-Wanderweg
Naters bildet gemeinsam mit den Ortsteilen Blatten und Belalp die zweitgrößte Gemeinde des Oberwallis, deren historischer Dorfkern auf einer aussichtsreichen Naturterrasse liegt und bis heute das kulturelle Herz des Ortes bildet. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die gut erhaltene historische Altstadt, die Pfarrkirche mit ihrem reich vergoldeten Hauptaltar, das Pfarrhaus, der Junkerhof als Zeugnis der früheren Dorfelite, der markante Ornavassoturm, der um die Jahrhundertwende zum Schulhaus umgebaut wurde und heute im Besitz der Burgerschaft steht, sowie das Waldenhaus, das an die bewegte Geschichte der Region erinnert. Eine Besonderheit stellt das außergewöhnliche Beinhaus dar, das durch einen großen Tuffsteinbogen betreten wird und mit einer eindrucksvollen Schädelwand aus rund 31 000 Totenschädeln ein einzigartiges und zugleich nachdenklich stimmendes Zeugnis historischer Bestattungskultur darstellt. Natur und Besonderheiten prägen Naters in besonderem Maße, denn die Gemeinde reicht von den sonnigen Talhängen bis hinauf in hochalpine Regionen, wobei der höchste Punkt das Aletschhorn bildet und die Region Blatten-Belalp mit ihrem unvergleichlichen Panorama über den Aletschgletscher, den größten und längsten Eisstrom der Alpen, zu den eindrucksvollsten Aussichtsräumen der Schweiz zählt. Von hier aus eröffnen sich atemberaubende Blicke auf das Matterhorn, die gesamte Mischabelgruppe, die Weissmies und den Monte Leone, während ein dichtes Netz gut ausgebauter Wanderwege rund um die Belalp mit Ausblicken auf 17 Viertausender ein abwechslungsreiches Naturerlebnis für alle Altersgruppen bietet. Naters verbindet damit historische Tiefe, außergewöhnliche Kulturdenkmäler und hochalpine Landschaften auf eindrucksvolle Weise und ist ein vielseitiges Reiseziel, das sowohl kulturell Interessierte als auch Natur- und Wanderfreunde gleichermaßen begeistert. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis'
Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise, weitere Attraktionen und Fahrradverleih
BLS Lötschberg: Brig Bf
BLS Lötschberg: Brig Bf
Dieser Weg ist ausdrücklich nicht für Mountainbiker geeignet, da er in mehreren Abschnitten sehr schmal verläuft und insbesondere entlang der historischen Suonen keinerlei Ausweichmöglichkeiten bietet. Bei der letzten Begehung kam es auf dem schmalen Damm der Suone bei Ausserberg zu Begegnungen mit Mountainbikern, die für Wanderer ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, da hier im Ernstfall nur eine Partei ausweichen kann und dies unweigerlich im Wasser enden würde. Wanderer sollten in solchen Situationen ruhig, aber eindeutig ihre Ablehnung zum Ausdruck bringen und auf die Zweckbestimmung des Weges hinweisen. Gerade die historischen Suonenabschnitte und weitere sensible Teilstücke werden mit großem Engagement von Freiwilligen gepflegt und instand gehalten und verdienen besonderen Respekt sowie einen verantwortungsvollen Umgang. Unabhängig von der eigenen Herkunft ist es daher sinnvoll und legitim, vor Ort klar Stellung zu beziehen, um die Sicherheit aller Wandernden zu gewährleisten und den langfristigen Erhalt dieses einzigartigen Kulturgutes zu unterstützen.
BLS Lötschberg: Brig Bf
Brig im Oberwallis liegt am Nordportal des Simplonpasses und entwickelte sich aus einer mittelalterlichen Siedlung an der Rhone zu einem bedeutenden Verkehrsknoten und Handelszentrum zwischen Nord- und Südeuropa. Erste urkundliche Erwähnungen reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, doch die eigentliche Blütezeit setzte mit dem Aufstieg des Kaufmanns Kaspar Stockalper im 17. Jahrhundert ein, der Brig durch den Bau des prächtigen Stockalperpalastes zu überregionaler Bedeutung verhalf. Das markanteste Bauwerk der Stadt ist der Stockalperpalast, ein monumentaler Renaissance- und Frühbarockbau mit drei charakteristischen Türmen, Arkadenhöfen und aufwendig gestalteten Innenräumen. Errichtet zwischen 1658 und 1678, symbolisiert er den wirtschaftlichen und politischen Einfluss der Familie Stockalper und gilt als herausragendes Beispiel barocker Profanarchitektur in der Schweiz. Ergänzt wird die historische Kulisse durch das ältere Stockalperhaus, das Cathreinhaus mit spätgotischen Fenstern und Fassadenelementen sowie den mittelalterlichen Metziltenturm aus dem 13. Jahrhundert, der einst als Teil der Stadtbefestigung diente. In sakraler Hinsicht prägen das Kloster St. Ursula mit der barocken Jesuitenkirche das geistliche Zentrum der Stadt. Die Kirche entstand Mitte des 17. Jahrhunderts und gehört zum ehemaligen Kollegium, das lange Zeit als Bildungsstätte diente. Die Wallfahrtskirche im Ortsteil Glis geht auf eine frühchristliche Taufkapelle zurück, deren Überreste archäologisch nachgewiesen sind, und zählt zu den ältesten Wallfahrtsorten im Oberwallis. Ein weiteres bedeutendes Denkmal befindet sich im nahen Gamsen: Die Letzimauer, eine im 14. Jahrhundert errichtete Sperrmauer, ist ein seltenes Zeugnis mittelalterlicher Talsicherung und bot einst Schutz vor Angriffen und unkontrollierter Durchreise durch das Rhonetal. Die historische Altstadt von Brig wird von schmalen Gassen, Erkern, Lauben und Bürgerhäusern geprägt und spiegelt die städtische Entwicklung des Alpenraums anschaulich wider. Brig dient heute nicht nur als Verwaltungs- und Schulzentrum, sondern auch als Ausgangspunkt für Ausflüge zum Simplonpass, ins Aletschgebiet und in zahlreiche Seitentäler der Region. Die Lage am Schnittpunkt bedeutender Verkehrsachsen sowie das Nebeneinander von kulturhistorischen Bauten und alpiner Natur verleihen Brig seinen besonderen Reiz. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Sehenswertes im Wallis'
Walder-Verlag: Fragen zum Reiseführer, Sehenswürdigkeiten oder einer gedruckten Fassung ==> Walder-Verlag - Kontakt
Tourismusinfos/Büro: Öffnungs- und Fahrzeiten, Stadtführungen, Eintritts- und Fahrpreise, weitere Attraktionen und Fahrradverleih
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) BLS AG
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) BLS AG
BLS Lötschberg-Wanderweg - (c) BLS AG
Hotel Restaurant Ausserberg, Tel. +41(0)27-946.22.59, www.hotel-bahnhof.com
Hotel Restaurant Sonnenhalde, Tel. +41(0)27-946.25.83, www.sonnenhalde-ausserberg.ch
Hotel Bergsonne, Tel. +41(0)27-946.12.73, www.hotel-bergsonne.ch
Restaurant Chrüterbeizli Rarnerchumma, Tel. +41(0)76-464.56.90, www.rarnerchumma.ch
Restaurant Cécile Thermalbad Brigerbad, Tel. +41(0)27-948.48.48, www.thermalbad-wallis.ch
Imbiss La Caverna, Tel. +41(0)79-357.57.34
SBB Stadtbistro Brig, Tel. +41(0)27-923.35.22
weitere Links: Eisenbahnmagazine - Bikertouren - gedruckte Reiseführer - Reisetipps - Reiseziele - Video - VCD-Reiseführer - Autoren - Stellenangebote - Walder-Verlag - Walder-Reisen - Mediendaten für Anzeigen - Impressum - Datenschutz
Walder-Verlag - Reiseführer rund um Natur, Geschichte, Kunst und Kultur: Der Walder-Verlag bietet Reiseführer für verschiedene Regionen mit vielen Sehenswürdigkeiten, Bahnreiseführer bekannter Bahnstrecken, Radtourenführer entlang abwechslungsreicher Flusslandschaften und Wanderführer in verschiedenen Mittelgebirgslandschaften an. Neu im Programm sind 'online'-Reisemagazine zu beliebten Ausflugszielen in Europa.
Walder-Verlag - Reisetipps-Europa:
Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
- Fotos und Texte, wenn gekennzeichnet, wurden von Tourismus-Büros freundlicherweise bereitgestellt.
Urheberrecht: Bitte beachten Sie, dass alle Urheberrechte der Bilder und Dokumente dieser Internetseite beim Walder-Verlag und den Fotografen liegen. Die Nutzung, auch auszugsweise, ist nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Verlags oder der Fotografen möglich. Die Veröffentlichung von Bildern und Texten auf nicht autorisierten Internetseiten oder Druckerzeugnissen untersagen wir ausdrücklich. Bei Missbrauch behalten wir uns rechtliche Schritte vor. Widerruf vorbehalten.
Impressum: © Walder-Verlag, Kreuztal, www.walder-verlag.de - e-Mail Walder-Verlag, Impressum und AGB,
Cookies: Wir nutzen keine Cookies, weitere Infos unter Datenschutz
Sponsoring: Der Walder-Verlag bedankt sich bei allen Sponsoren und Anzeigenkunden, die es ermöglichen, Ihnen diesen Reiseführer mit vielen Reisetipps und Freizeitattraktionen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Hotel- und andere Anzeigen sind grau hinterlegt. Der Walder-Verlag haftet nicht für die dargestellten Inhalte externer Partner. Anzeigen sind grau hinterlegt
© Walder-Verlag, Kreuztal - www.walder-verlag.de - e-Mail Walder-Verlag