Fernradweg Amsterdam - Berlin
Der Fernradweg Amsterdam-Berlin eignet sich für eine kompakte Radreise in zehn Etappen ebenso wie für einen ausführlichen 3-wöchigen 'KulTourlaub'.
Hartelijk welkom - herzlich willkommen!
Liebe Radtouristinnen und Radtouristen,
es ist mir eine große Freude, Ihnen gemeinsam mit dem Walder-Verlag diesen Reiseführer zum Initiativ-Fernradweg Amsterdam–Berlin vorstellen zu dürfen. Über einen Zeitraum von vier Jahren habe ich in privater Initiative intensiv recherchiert und sämtliche Streckenabschnitte persönlich mit dem Fahrrad erkundet, um unterschiedliche Routenvarianten sowie empfohlene Abstecher unter realen Bedingungen zu prüfen und zu bewerten. Im Frühsommer 2017 gelang es schließlich, für den bislang problematischen Abschnitt zwischen Minden und Hannover eine überzeugende und praxistaugliche Lösung zu finden. Damit erfüllt der gesamte Streckenverlauf heute die Anforderungen moderner Radtouristen und kann sich in Qualität, Erlebniswert und landschaftlicher Vielfalt durchaus mit bekannten Fernradwegen wie dem Europaradweg R1 messen.
Leider scheuen die zuständigen Tourismusverbände sowie die beteiligten Städte und Landkreise bislang den organisatorischen und politischen Aufwand, auf Grundlage dieser Vorarbeit eine grenzüberschreitende Einigung zu erzielen und dem Weg einen offiziellen Status zu verleihen. Aus diesem Grund bleibt der Amsterdam–Berlin-Radweg vorerst ein Initiativradweg ohne durchgehende offizielle Beschilderung. In Zeiten fortschreitender Digitalisierung stellt dies jedoch keinen wesentlichen Nachteil mehr dar. Die ADFC-Radreiseanalyse 2017 zeigt, dass bereits rund die Hälfte aller Radtouristen ein Smartphone und etwa ein Drittel ein Navigationsgerät zur Orientierung nutzt, sodass eine flexible und zuverlässige Streckenführung problemlos möglich ist.
Machen Sie sich auf den Weg und entdecken Sie rund 820 abwechslungsreiche Fahrradkilometer zwischen Amsterdam und Berlin, geprägt von vielfältigen Landschaften, interessanten Städten und kulturellen Besonderheiten entlang der Strecke. Zahlreiche empfohlene Abstecherrouten eröffnen zusätzliche Perspektiven und laden dazu ein, diese außergewöhnliche Radverbindung ganz individuell zu erleben.
Hartelijk welkom – herzlich willkommen! Ihr Reinhard Niewerth
ine Radtour auf dem Fernradweg Amsterdam–Berlin bietet ein außergewöhnliches Radreiseerlebnis zwischen zwei der begehrtesten Metropolen Europas und verbindet die niederländische mit der deutschen Hauptstadt auf rund 820 abwechslungsreichen Fahrradkilometern. Die Route verläuft überwiegend steigungsarm, führt größtenteils abseits des Autoverkehrs und eignet sich dadurch hervorragend für genussorientierte wie auch für ambitionierte Radtouristen, die entspannt und sicher unterwegs sein möchten. Dank der dichten Anbindung an das internationale und regionale Eisenbahnnetz lässt sich die Bahn ideal als Zubringer nutzen oder flexibel in die Etappenplanung einbinden, was die Strecke besonders attraktiv macht. Ein prägendes Merkmal dieses Fernradwegs ist die Abfolge zahlreicher reizvoller Mittel- und Großstädte, die sich wie eine Perlenkette entlang der Route aneinanderreihen und in angenehmen Tagesetappen erreichbar sind. Diese Städte verfügen über eine sehr gut ausgebaute radtouristische Infrastruktur, bieten fahrradfreundliche Unterkünfte, eine vielfältige Gastronomie sowie kurze Wege zu historischen Stadtkernen und laden zu lohnenden Zwischenstopps und entspannten Stadtbummeln am Ende jedes Etappentages ein. Wer nach der Fahrt noch Energie mitbringt, findet ein breites Angebot an Sehenswürdigkeiten, Museen und kulturellen Einrichtungen, die den Aufenthalt zusätzlich bereichern. Die „Perlenkette“ beginnt in den Niederlanden mit Städten wie Amersfoort und Deventer oder alternativ Utrecht und Arnheim und setzt sich in Deutschland fort über Bad Bentheim, Osnabrück, Minden, Hannover, Braunschweig, Magdeburg, Brandenburg an der Havel und Potsdam, bevor schließlich Berlin erreicht wird. Freuen Sie sich auf eine unvergessliche Radreise, die kulturelle Höhepunkte, lebendige Städte und abwechslungsreiche Landschaften zu einem stimmigen Gesamterlebnis zwischen Amsterdam und Berlin verbindet. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
Die Veröffentlichung dieser Reiseführer erfolgt nicht zu kommerziellen Zwecken. Unsere Absicht ist vielmehr, vielen Besuchern und Lesern die vielfältigen Sehenswürdigkeiten in Europa näher zu bringen.
Unsere kostenlosen Online-Reiseführer können auf persönlichen Wunsch als gedruckte Broschüre erstellt werden,
- ein Beispiel finden Sie unter "Sehenswertes entlang des Neckars".
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Fernradweg Amsterdam-Berlin: Etappenplaner
Der Fernradweg Amsterdam–Berlin besitzt heute den Charakter eines Initiativradwegs, der bislang noch auf eine offizielle Anerkennung durch Tourismusverbände und Verwaltungen wartet und deshalb derzeit nicht durchgehend ausgeschildert ist, dennoch begleitet den Radtouristen unterwegs häufig das bekannte Fahrradwegweiser-Symbol, da der Streckenverlauf über weite Abschnitte auf ausgewiesenen regionalen Radwegen sowie teilweise auf etablierten und beliebten Fernradwegen wie der Hase-Ems-Tour, dem West-Ost-Radweg, dem Elberadweg oder dem Havelradweg geführt wird, wodurch sich die Route auch ohne eigene Beschilderung bereits heute sehr gut orientieren lässt und insbesondere mit Hilfe moderner GPS-Navigation problemlos befahrbar ist. In seinen Streckeneigenschaften muss sich der Fernradweg Amsterdam–Berlin keineswegs hinter offiziell ausgewiesenen Radfernwegen verstecken, denn er verläuft soweit wie möglich abseits des Autoverkehrs, häufig auf ruhigen Wirtschaftswegen oder verkehrsarmen Nebenstraßen, was ein entspanntes und sicheres Radeln ermöglicht und den hohen Freizeitwert der Strecke unterstreicht. Die Wege sind überwiegend asphaltiert oder wassergebunden befestigt und bieten insgesamt eine gute bis sehr gute Oberflächenqualität, lediglich wenige kurze Abschnitte weisen Einschränkungen auf, die den Fahrgenuss jedoch kaum mindern. Besonders hervorzuheben ist zudem der topografische Charakter der Route, die größtenteils durch flaches bis sanft welliges Gelände führt und die deutschen Mittelgebirge nur noch in ihren Ausläufern berührt, sodass auch weniger trainierte Radreisende die Strecke gut bewältigen können. Die höchsten Punkte des gesamten Streckenverlaufs liegen mit jeweils rund 180 Metern über dem Meeresspiegel am Bückeberg bei Obernkirchen sowie im Lappwald bei Helmstedt, insgesamt summieren sich die Höhenmeter über die rund 820 Kilometer nahezu unmerklich auf lediglich etwa 3800 gut fahrbare Höhenmeter. Ein weiterer bedeutsamer Vorteil dieses Fernradwegs ist die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Verkehr, denn auf deutscher Seite verläuft die Route größtenteils in günstiger Reichweite zu den Regional-Express-Linien Rheine–Braunschweig–Magdeburg–Berlin, was eine flexible Etappenplanung oder auch das Überbrücken einzelner Streckenabschnitte erleichtert. Zusätzlich verkehrt zwischen Amsterdam und Berlin stündlich ein durchgehender Intercity mit Fahrradmitnahme, die zwar reservierungspflichtig ist, jedoch eine komfortable An- und Abreise ermöglicht, ergänzt durch direkte Fernbusverbindungen zwischen beiden Metropolen, die ebenfalls Fahrräder transportieren und den Fernradweg Amsterdam–Berlin zu einer besonders vielseitigen und gut erreichbaren Radreisedestination machen. (c)WV
Fernradweg Amsterdam-Berlin: Amsterdam, Magere Brug
Fernradweg Amsterdam-Berlin: Amsterdam, Egelantiersgracht im Jordaanviertel
Amsterdam, die Hauptstadt der Niederlande, zählt zu den faszinierendsten Metropolen Europas und beeindruckt mit einer einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kultur und lebendigem Stadtleben. Das weltbekannte Grachtennetz mit seinen prachtvollen Patrizierhäusern bildet das charakteristische Herz der Stadt und verleiht Amsterdam sein unverwechselbares Flair. Historische Brücken, prächtige Fassaden und romantische Wasserwege eröffnen bei jedem Spaziergang neue Blickwinkel. In der Altstadt steht die Oude Kerk, das älteste Gebäude Amsterdams, deren mittelalterliche Architektur und ruhige Atmosphäre einen besonderen Kontrast zum geschäftigen Treiben des umliegenden Viertels bildet. Der Beginenhof, eine stille Hofanlage aus dem 14. Jahrhundert, vermittelt mit seinen historischen Häusern und der kleinen Kapelle einen Eindruck religiöser Tradition und innerer Einkehr. Die Magere Brug, eine elegante weiße Holzklappbrücke über die Amstel, gehört zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt und ist besonders abends, wenn sie beleuchtet ist, ein stimmungsvoller Anblick. Zu den bedeutenden Bauwerken Amsterdams zählen außerdem der Montelbaanstoren und der Münzturm, deren Türme sich markant über das Stadtbild erheben und an die wehrhafte Vergangenheit der Handelsstadt erinnern. Die Waag, ursprünglich ein Stadttor und später Wiegehaus, ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude und heute ein lebendiger Treffpunkt mit Café und Restaurant. Große kulturelle Bedeutung besitzt das Anne Frank-Museum, das im Hinterhaus an der Prinsengracht das bewegende Schicksal der jüdischen Familie Frank dokumentiert und jährlich Besucher aus aller Welt anzieht. Das Rembrandthaus, einst Wohn- und Wirkungsstätte des großen Malers, zeigt eindrucksvoll das Leben und die Arbeitsweise des bedeutendsten Künstlers des niederländischen Goldenen Zeitalters. Amsterdam begeistert mit seinen historischen Sehenswürdigkeiten, seiner internationalen Kunstszene, gemütlichen Cafés, lebendigen Märkten und einem pulsierenden Nachtleben. Die Stadt bietet vielfältige Erlebnisse und bleibt mit ihrer offenen und inspirierenden Atmosphäre unvergesslich. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in den Niederlande'
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In den Niederlanden werden zwei verschiedene Streckenvarianten angeboten:
Beide Streckenvarianten durchqueren das größte zusammenhängende Waldgebiet der Niederlande, die Veluwe, und steigen in diesem Bereich (bei Radio Kootwijk bzw. bei Arnhem) sanft auf Meereshöhen von knapp 100m an. Ansonsten haben beide Varianten - wie für die Niederlande zu erwarten - einen sehr flachen Verlauf. Beide Varianten treffen bei Gronau auf die niederländisch-deutsche Grenze.
Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Nordroute): Weesp
Weesp bietet als erste größere Rastmöglichkeit auf der Route eine angenehme Mischung aus Ruhe, Geschichte und niederländischer Stadtkultur und war über mehr als 120 Jahre bis zur Schließung eng mit der weltbekannten Van-Houten-Schokoladenfabrik verbunden, die den Ort wirtschaftlich und gesellschaftlich nachhaltig prägte, heute liegt Weesp etwas abseits der stark frequentierten Touristenströme rund um Amsterdam und bewahrt sich dadurch einen authentischen, kleinstädtischen Charakter mit einem bemerkenswert dichten Bestand an denkmalgeschützten Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Das im Rokoko-Stil errichtete und 1776 vollendete Rathaus zählt zu den architektonischen Höhepunkten der Stadt und beherbergt eine sehenswerte Sammlung des traditionsreichen Weesper Porzellans, das einst weit über die Region hinaus geschätzt wurde, während die zentral gelegene St. Laurens-Kirche, auch Laurentius-von-Rom-Kirche genannt, aus dem Jahr 1462 stammt und mit ihrem historischen Hemony-Glockenspiel ein bedeutendes kulturgeschichtliches Zeugnis der Niederlande darstellt. Ergänzt wird das Stadtbild durch gut erhaltene Festungsbauwerke aus unterschiedlichen Jahrhunderten, die an die strategische Bedeutung Weesps im Verteidigungssystem Hollands erinnern, sowie durch drei noch heute in Betrieb befindliche Windmühlen, die das typische Landschafts- und Ortsbild prägen und eindrucksvoll die Verbindung von Geschichte, Technik und Alltag zeigen. Weesp eignet sich damit hervorragend für einen entspannten Zwischenstopp mit kulturellem Mehrwert, kurzen Wegen und einer angenehmen Atmosphäre, bevor die Radroute weiter in Richtung Osten führt. (c)WV
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Nordroute): Soesterduinen bei Amersfoort
Die Soesterduinen sind ein eindrucksvolles Naturschutzgebiet in der Gemeinde Soest in der niederländischen Provinz Utrecht und bilden am nördlichen Rand des Utrechter Hügelkamms eine außergewöhnliche Landschaft, die in dieser Form in den Niederlanden nur selten zu finden ist. Charakteristisch sind die weitläufigen Flugsandgebiete, die sich mit offenen Heideflächen und lockeren Waldpartien abwechseln und ein abwechslungsreiches, beinahe wüstenartiges Landschaftsbild entstehen lassen, das sich im Laufe der Jahreszeiten immer wieder verändert. Das rund 500 Hektar große Areal befindet sich im Besitz der Gemeinde Soest und wird gezielt als geschützter Naturraum erhalten, wodurch sich hier eine artenreiche Flora und Fauna entwickeln konnte. Für Radfahrer und Wanderer eröffnet sich eine überraschend ursprüngliche Umgebung mit weiten Blicken, sandigen Passagen und ruhigen Wegen, die einen spannenden Kontrast zur ansonsten dicht besiedelten Randstad bilden. Die Soesterduinen laden zu einer bewussten Pause vom urbanen Umfeld ein und bieten Naturerlebnis, Ruhe und landschaftliche Weite in unmittelbarer Nähe zu Stadt und Fernradroute, was diesen Abschnitt besonders reizvoll und erlebnisreich macht. (c)WV
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Nordroute): Amersfoort, Koppelport
Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Nordroute): Amersfoort, Langegracht
Amersfoort, in der malerischen Provinz Utrecht und unweit von Amsterdam gelegen, begeistert mit einer eindrucksvollen historischen Altstadt, die von charmanten Grachten, mittelalterlichen Bauwerken und lebendigen Plätzen geprägt ist. Die Stadt, heute die zweitgrößte der Provinz, verbindet auf faszinierende Weise geschichtliches Erbe mit moderner Lebensart. Zu den markantesten Wahrzeichen zählt die Koppelpoort, ein einzigartiges Land- und Wassertor aus dem 15. Jahrhundert, das als eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Ingenieurskunst gilt und bis heute den Besucher mit seiner mächtigen Silhouette beeindruckt. Ebenso charakteristisch ist die Kamperbinnenpoort, eines der ältesten Stadttore Amersfoorts, deren zwei achteckige Türme und der verbindende Torbogen die einstige Wehrhaftigkeit eindrucksvoll dokumentieren. Ein weiterer Blickfang ist der majestätische Onze-Lieve-Vrouwetoren, einer der höchsten mittelalterlichen Kirchtürme der Niederlande, der weit über die Dächer der Stadt ragt und von dessen Aussichtsplattform sich ein weiter Blick über die Stadtlandschaft eröffnet. Das Museum Flehite, untergebracht in historischen Bürgerhäusern, bietet spannende Einblicke in die Kunst- und Stadtgeschichte Amersfoorts und präsentiert wechselnde Ausstellungen in atmosphärischen Räumen. Besonders charmant sind die sogenannten Muurhuizen, charakteristische Häuserzeilen, die direkt auf den Fundamenten der ehemaligen Stadtmauer errichtet wurden und heute ein einzigartiges städtebauliches Ensemble bilden. Amersfoort besticht durch seine lebendige Mischung aus Geschichte, Kultur und idyllischer Architektur und lädt Besucher ein, bei einem Spaziergang durch die Grachten und Gassen die vielseitige Schönheit dieser traditionsreichen Stadt zu entdecken. (c)WV
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Nordroute): zwischen Amersfoort und Apeldoorn
Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Nordroute): Apeldoorn, Rathaus
Die charmante Stadt Apeldoorn in der Provinz Gelderland beeindruckt mit einer gelungenen Mischung aus städtischer Eleganz, königlicher Geschichte und unmittelbarer Nähe zu den weiten Naturflächen der Veluwe. Das Rathaus, ein imposanter Bau mit seinem rund 130 Meter langen Giebel und dem markanten 20 Meter hohen Turm, vermittelt bereits beim ersten Anblick die Bedeutung Apeldoorns als Verwaltungs- und Kulturzentrum der Region. Die Grote Kerk, wegen ihrer Verbindung zum niederländischen Königshaus oft als Königinnenkirche bezeichnet, prägt mit ihrer würdevollen Architektur das Stadtbild und gilt als einer der bedeutendsten Sakralbauten Apeldoorns. Ein Höhepunkt jeden Besuchs ist das prachtvolle Schloss Het Loo, das über Jahrhunderte hinweg Wohnsitz verschiedener Mitglieder der Königsfamilie war. Umgeben von einem weitläufigen barocken Parkensemble lädt das Palais dazu ein, tief in die Geschichte des niederländischen Königshauses einzutauchen. Die kunstvoll gestalteten Gartenanlagen, die reich ausgestatteten Räume und die aufwendig präsentierten Ausstellungen vermitteln ein lebendiges Bild königlicher Wohnkultur vergangener Epochen. Apeldoorn verbindet historische Eleganz mit landschaftlicher Schönheit und lädt Besucher dazu ein, die besondere Atmosphäre dieser facettenreichen Stadt zu entdecken. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Apeldoorn VVV Tel. +31(0)55-5260200 - www.vvvapeidoorn.nl
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Nordroute): Radzählanlage vor Deventer
Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Nordroute): Deventer
Deventer gilt als eine der ältesten Städte der Niederlande und blickt auf eine lange und bedeutende Geschichte zurück, die bis heute das Stadtbild und die Atmosphäre prägt. Während der Blütezeit der Hanse spielte Deventer eine herausragende Rolle als Handels- und Messestadt, jährlich fanden mindestens sechs große Jahrmärkte statt, die sich jeweils über mehrere Tage erstreckten und Kaufleute aus dem gesamten nord- und mitteleuropäischen Raum anzogen. In dieser wirtschaftlich erfolgreichen Epoche entstanden zahlreiche repräsentative Kaufmannshäuser mit den typischen Hansegiebeln, die sich deutlich am Vorbild der großen deutschen Hansestädte, insbesondere Lübecks, orientierten und dem historischen Stadtkern bis heute sein unverwechselbares Gepräge verleihen. Der Wohlstand jener Zeit spiegelt sich auch in bedeutenden Bauwerken wie der Stadtwaage wider, die vom intensiven Warenhandel zeugt, sowie in den eindrucksvollen Kirchen der Stadt. Die mächtige Lebuinuskirche dominiert das Stadtbild mit ihrem Turm über der IJssel und ist ein sichtbares Zeichen der religiösen und bürgerlichen Bedeutung Deventers, während die etwas erhöht gelegene Bergkirche einen reizvollen Blick auf die Altstadt ermöglicht. Über Jahrhunderte hinweg hat sich Deventer den Ruf einer offenen und gastfreundlichen Stadt bewahrt, was sich heute in einer lebendigen Innenstadt mit gemütlichen Cafés, kleinen Geschäften und kulturellen Angeboten widerspiegelt. Für Radreisende bietet Deventer einen besonders lohnenden Zwischenstopp mit kurzen Wegen, historischem Flair und einer angenehmen Mischung aus Geschichte, urbanem Leben und entspannter Atmosphäre entlang des Fernradwegs. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in den Niederlande'
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Südroute): Kurbelfähre bei Ouderkerk aan de Amstel
Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Südroute): Utrecht, Dom mit Blick vom Turm
Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Südroute): Utrecht
Utrecht, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und zugleich eine der ältesten Städte der Niederlande, fasziniert durch ihre historische Altstadt, die von malerischen Grachten, prächtigen Bürgerhäusern und einer lebendigen Kulturszene geprägt wird. Besonders markant ist die Oude Gracht, die sich wie ein charmantes Rückgrat durch das Stadtzentrum zieht und mit ihren tief liegenden Kai-Ufern sowie zahlreichen Cafés und Ateliers ein einzigartiges Stadtbild formt. Wahrzeichen Utrechts ist der 112 Meter hohe Domtoren, der höchste Kirchturm der Niederlande, dessen gewaltige Silhouette weit über die Dächer der Stadt hinausragt. Er gehört zum imposanten Dom, einem bedeutenden religiösen Bauwerk, das bis heute von der mittelalterlichen Macht und Bedeutung Utrechts zeugt. Gleich neben dem ehemaligen Kapitelhaus der Domherren befindet sich der Kreuzgang St. Maria, ein stimmungsvoller romanischer Innenhof, der auf das 11. Jahrhundert zurückgeht und als letzter erhaltener Teil der einstigen Marienkirche gilt. Utrecht begeistert zudem mit einer facettenreichen Museumslandschaft, allen voran das Central Museum, das eine vielseitige Sammlung von mittelalterlicher Kunst über niederländische Meister bis hin zu moderner Kunst präsentiert. Ein weiteres Highlight ist das renommierte Eisenbahnmuseum Het Spoorwegmuseum, das mit historischen Lokomotiven, interaktiven Ausstellungen und detailreichen Inszenierungen die Geschichte der niederländischen Eisenbahn auf eindrucksvolle Weise lebendig werden lässt. Utrecht verbindet auf harmonische Weise kulturelles Erbe, lebendige Moderne und charmante Atmosphäre und bleibt damit ein unvergessliches Reiseziel für Besucher jeden Alters. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in den Niederlande'
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Südroute): zwischen Utrecht und Arnheim
Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Südroute): zwischen Utrecht und Arnheim
Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Südroute): Arnheim
Arnheim, die lebendige Hauptstadt der Provinz Gelderland, begeistert mit einer historischen Altstadt, deren charmante Gassen, prächtige Fassaden und lebendige Plätze ein eindrucksvolles Bild ihrer wechselvollen Geschichte vermitteln. Das Rathaus und der Korenmarkt bilden dabei zentrale Treffpunkte, an denen sich das pulsierende Stadtleben auf besonders eindrucksvolle Weise zeigt. Ein herausragendes Wahrzeichen ist die Grote Kerk, auch Eusebiuskirche genannt, deren mächtiger Turm die Stadtsilhouette prägt. Im Inneren beherbergt sie das prachtvolle Grab des Herzogs Karl von Egmond und präsentiert sich als bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum mit spannenden historischen Einblicken. Ebenso sehenswert ist die Koepelkerk, deren markante Kuppelarchitektur ein weiteres architektonisches Glanzlicht Arnheims bildet. Am Stadtrand öffnet das renommierte Openluchtmuseum seine Tore, das größte und älteste Freilichtmuseum der Niederlande, das mit historischen Höfen, Werkstätten, Bauernhöfen und einem reizvollen Museumsdorf die Lebenswelt der vergangenen 350 Jahre lebendig werden lässt. Ergänzt wird dieses außergewöhnliche Erlebnis durch ein fahrendes Eisenbahnmuseum, das die technische Entwicklung des Schienenverkehrs anschaulich vermittelt. Ein besonderes Denkmal mittelalterlicher Geschichte sind zudem die 39 historischen Keller aus dem 13. bis 15. Jahrhundert, die unter der Altstadt verborgen liegen und eindrucksvoll zeigen, wie bedeutend Arnheim als Handels- und Lagerplatz einst war. Mit dieser Mischung aus städtischem Flair, reichem Kulturerbe und lebendiger Museumslandschaft präsentiert sich Arnheim als vielseitiges und inspirierendes Reiseziel, das seine Besucher nachhaltig begeistert. (c)WV
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt (Südroute): Wassermühle bei Haaksbergen
Fernradweg Amsterdam-Berlin / niederländischer Abschnitt: Gronau, Rock'n'Pop-Museum
Der westfälische Streckenabschnitt des Fernradwegs Amsterdam–Berlin führt über rund 175 Kilometer von Gronau über Bad Bentheim und Osnabrück bis nach Minden an der Weser und durchquert dabei abwechslungsreiche Regionen mit eigenständigem landschaftlichem und kulturellem Charakter. Die Route verläuft durch den südlichen Zipfel der Grafschaft Bentheim, weiter durch das Tecklenburger Land und das Osnabrücker Land bis in den Mühlenkreis, der von landwirtschaftlich geprägten Ebenen, Flusslandschaften und sanften Mittelgebirgsausläufern bestimmt wird. Über weite Teile dieses Streckenabschnitts sind keine nennenswerten Höhenunterschiede zu überwinden, was das Radfahren besonders angenehm macht und auch weniger geübten Radtouristen entgegenkommt. Die einzige erwähnenswerte topografische Ausnahme stellt die Überquerung des Wiehengebirges bei Bad Essen dar, wo mit maximal rund 160 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt erreicht wird, bevor die Strecke anschließend über mehr als 50 Kilometer hinweg durch das flache Land nördlich des Wiehengebirges bis nach Minden führt. Trotz seiner vergleichsweise geringen Höhe übernimmt das Wiehengebirge eine wichtige Funktion als lokale Wetterscheide, sodass sich Radtouristen auf der Nordseite häufig über eine etwas geringere Regenwahrscheinlichkeit und eine reduzierte Gewitterneigung freuen können, was diesen Abschnitt klimatisch begünstigt. Die östlichen zwei Drittel des westfälischen Streckenabschnitts verlaufen durch den Natur- und Geopark TERRA.vita, der seit Ende 2015 als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet ist und als erster Themennaturpark mit dem Schwerpunkt „Faszination Erdgeschichte“ gilt. Das Gebiet umfasst mehr als 40 ausgewiesene europäische Premium-Naturschutzgebiete sowie über 100 Naturdenkmale und geologische Besonderheiten, die eindrucksvoll die Entwicklung der Landschaft über Millionen von Jahren dokumentieren. Auch aus radtouristischer Sicht ist der Geopark hervorragend erschlossen und bietet ein rund 4000 Kilometer umfassendes Radwegenetz, das abwechslungsreiche Touren durch Natur, Kulturlandschaften und sehenswerte Orte ermöglicht. Der Fernradweg Amsterdam–Berlin führt mitten durch dieses vielfältige Gebiet und verbindet auf besonders harmonische Weise entspanntes Radfahren, Naturerlebnis und regionale Besonderheiten, wodurch dieser westfälische Abschnitt zu einem der landschaftlich wie inhaltlich reizvollsten Teile der Gesamtstrecke zählt. (c)WV
Fernradweg Amsterdam-Berlin / westfälischer Abschnitt: Bad Bentheim, Burghof
Fernradweg Amsterdam-Berlin / westfälischer Abschnitt: Bad Bentheim, Schlosspark mit Burg
Bad Bentheim, unmittelbar an der Grenze zu den Niederlanden gelegen, ist ein traditionsreicher Kurort in der Grafschaft Bentheim und zählt zu den bekanntesten Städten im westlichen Niedersachsen. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die sich sowohl in seiner Architektur als auch in seinen kulturellen Traditionen widerspiegelt. Neben der Bedeutung als staatlich anerkanntes Thermalsole- und Schwefelheilbad, das seit dem 18. Jahrhundert Besucher anzieht, ist Bad Bentheim vor allem durch seine imposante Burg bekannt, die der Stadt ihr unverwechselbares Gesicht verleiht. Die Burg Bentheim erhebt sich majestätisch auf einem Sandsteinfelsen über der Stadt und gehört zu den ältesten und größten Höhenburgen Nordwestdeutschlands. Ihre Ursprünge reichen bis ins frühe Mittelalter zurück, urkundlich erwähnt wurde sie bereits im 11. Jahrhundert. Im Laufe der Jahrhunderte diente sie den Grafen und Fürsten von Bentheim als Residenz und wurde immer wieder erweitert und befestigt. Besucher können bei einem Rundgang die unterschiedlichen Bauphasen nachvollziehen, von romanischen Fundamenten über gotische und barocke Erweiterungen bis hin zu repräsentativen Wohntrakten. Besonders sehenswert sind die Burgkapelle mit ihren mittelalterlichen Fresken, der Pulverturm und die weiten Ausblicke von den Mauern über die Stadt und die Landschaft. Neben der Burg lädt auch die historische Altstadt von Bad Bentheim zu einem Spaziergang ein. Fachwerkhäuser, enge Gassen und kleine Plätze vermitteln ein malerisches Bild, das den Charakter der Stadt prägt. Cafés, Geschäfte und Galerien beleben das Stadtbild und machen den Aufenthalt abwechslungsreich. Auch die Tradition des Sandsteinabbaus, der für viele Bauwerke in der Region verwendet wurde, spiegelt sich im Stadtbild wider. Ergänzt wird das kulturelle Erbe durch die heilsamen Angebote des Kurorts: Thermen, Kurbäder und weitläufige Parkanlagen bieten Entspannung und Erholung. Die Umgebung von Bad Bentheim ist geprägt von sanften Hügeln, Wäldern und Feldern, die zu Wanderungen und Radtouren einladen. Damit vereint die Stadt auf einzigartige Weise Geschichte, Gesundheit, Architektur und Natur und bietet Besuchern ein facettenreiches Erlebnis. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Niedersachsen zwischen Ems und Weser'
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Rheine** - Region nördliches Münsterland
Fernradweg Amsterdam-Berlin / westfälischer Abschnitt: Rheine, FalkenhofRheine** - Region nördliches Münsterland
Rheine liegt im nördlichen Münsterland an der Ems und zählt zu den geschichtlich bedeutenden Orten der Region, deren Entwicklung auf eine frühe Siedlung an einer Flussfurt zurückgeht und bereits im Jahr 838 in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ludwigs des Frommen belegt ist. Die Lage an einem wichtigen Verkehrs- und Handelsweg prägte die Stadt über viele Jahrhunderte hinweg und verlieh ihr eine zentrale Rolle im regionalen Umfeld. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die historische Altstadt mit ihren charakteristischen Strukturen und der Kirche St. Dionysius als ältestem sakralen Bauwerk im Stadtkern, das die lange religiöse Tradition Rheines sichtbar macht. Ergänzend prägt die Kirche St. Antonius mit ihrem markanten Turm das Stadtbild und verdeutlicht die Bedeutung des kirchlichen Lebens in der Stadt. Der Falkenhof, einstiger Adelssitz und späteres Verwaltungszentrum, dokumentiert die historische Entwicklung Rheines ebenso wie das traditionsreiche Kloster Bentlage, das mit seiner Lage an der Ems ein bedeutender geistlicher Bezugspunkt der Region war und bis heute ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes ist. Die Saline Gottesgabe verdeutlicht die historische Bedeutung der Salzgewinnung und fügt sich als technik- und wirtschaftsgeschichtlich bedeutsames Element in die Stadtgeschichte ein. Die Natur im Umfeld von Rheine ist geprägt von den Flussauen der Ems, parkartigen Bereichen und offenen Landschaftszonen, die ideale Voraussetzungen für Spaziergänge und Radtouren bieten und die Verbindung zwischen Stadt und Natur eindrucksvoll erlebbar machen. So vereint Rheine geschichtliche Tiefe, architektonische Zeugnisse und landschaftliche Vielfalt zu einem ausgewogenen Gesamtbild, das die Stadt zu einem lohnenden Ziel im nördlichen Münsterland macht. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes im Münsterland'
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Die Bergbaustadt Ibbenbüren ist ein wichtiger und willkommener Sprungstein für Rast und Einkehr der Radtouristen auf dem Streckenabschnitt zwischen Rheine und Osnabrück und bietet eine angenehme Gelegenheit, neue Kraft zu schöpfen. Über viele Jahrzehnte war und ist die Stadt eng mit dem Steinkohlebergbau verbunden, denn das Bergwerk Ibbenbüren zählt zu den zuletzt aktiven Steinkohlebergwerken in Deutschland und förderte hochwertiges Anthrazit, das überwiegend im unmittelbar benachbarten Kraftwerk zur Energieerzeugung genutzt wurde. Diese industrielle Prägung hat die Entwicklung der Stadt nachhaltig beeinflusst und ist bis heute im Stadtbild und im kollektiven Gedächtnis präsent. Am Aasee erinnern verschiedene öffentlich zugängliche Originalexponate aus dem Bergbau an diese bedeutende Epoche der regionalen Industriegeschichte und vermitteln anschaulich die Arbeitswelt unter Tage sowie die technische Entwicklung des Bergbaus. In Verbindung mit der landschaftlichen Lage am Rand des Tecklenburger Landes und der guten radtouristischen Infrastruktur eignet sich Ibbenbüren hervorragend für eine entspannte Pause mit historischem Hintergrund, bevor die Route weiter durch das abwechslungsreiche Münsterland und Richtung Osnabrück führt. (c)WV
Ibbenbüren – Tecklenburger Land
Bildunterschrift: Fernradweg Amsterdam-Berlin/westfälischer Abschnitt: Ibbenbüren, Bergbauexponate am AaseeIbbenbüren – Tecklenburger Land
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Osnabrück*** - Region Osnabrück / Osnabrücker Land
Fernradweg Amsterdam-Berlin / westfälischer Abschnitt: Osnabrück, RathausOsnabrück*** - Region Osnabrücker Land
Die Friedens- und Universitätsstadt Osnabrück, im Herzen des Osnabrücker Landes gelegen und umgeben von den sanften Höhenzügen des Teutoburger Waldes und den abwechslungsreichen Landschaften des Natur- und Geoparks TERRA.vita, ist eine Stadt voller Geschichte, Kultur und lebendiger Gegenwart. Ihr Name ist untrennbar mit dem Westfälischen Frieden von 1648 verbunden, der hier gemeinsam mit Münster das Ende des Dreißigjährigen Krieges besiegelte und Osnabrück den Titel „Friedensstadt“ einbrachte. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt gleicht einer Reise durch mehrere Jahrhunderte: Enge Gassen, stolze Bürgerhäuser, historische Plätze und prächtige Kirchen zeugen von der langen Tradition als Bischofssitz, Handelszentrum und kulturelles Herz der Region. Zentrum und Herzstück ist der Marktplatz mit dem imposanten Rathaus im gotischen Stil, dessen reich verzierte Fassade und steinerne Türmchen seit dem 16. Jahrhundert das Stadtbild prägen. Gleich daneben erhebt sich die Marienkirche, deren Baugeschichte bis ins 13. Jahrhundert reicht und die mit ihren gotischen Formen und dem mächtigen Turm ein beeindruckendes Ensemble bildet. Der Dom St. Peter, dessen Ursprünge bereits auf das 8. Jahrhundert zurückgehen, ragt mit seiner majestätischen Architektur über die Dächer der Stadt hinaus und gilt als geistliches wie architektonisches Wahrzeichen. Das barocke Schloss, einst Residenz der Fürstbischöfe, fasziniert mit seiner eleganten Fassade und dient heute als Sitz der Universität. Nicht minder bedeutend ist der Ledenhof, ein eindrucksvolles Adelspalais aus dem Spätmittelalter, das heute als Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und kulturelle Programme genutzt wird. Ein weiteres Relikt der bewegten Geschichte ist das Waterloo-Tor, das an die Befreiungskriege erinnert und als historisches Mahnmal erhalten blieb. Ergänzt wird dieses eindrucksvolle Ensemble durch die historische Stadtwaage und zahlreiche prachtvolle Profanbauten, die den einstigen Reichtum Osnabrücks dokumentieren. Heute präsentiert sich Osnabrück als lebendige Großstadt, in der Geschichte und Moderne auf faszinierende Weise ineinandergreifen: Museen, Theater, Universitätsleben und ein vielfältiges kulturelles Angebot machen die Stadt zu einem attraktiven Ziel für Gäste aus aller Welt. In Osnabrück begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart in jedem Winkel, und die Atmosphäre der Friedensstadt verleiht diesem Ort eine besondere Strahlkraft. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Niedersachsen zwischen Ems und Weser'
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Bad Essen** an der Deutschen Fachwerkstraße
Fernradweg Amsterdam-Berlin / westfälischer Abschnitt: Bad Essen, KirchplatzBad Essen** - Region Osnabrücker Land
Bad Essen, im Herzen des Osnabrücker Landes am Fuße des Wiehengebirges gelegen, ist ein traditionsreicher Kur- und Erholungsort, der seine Besucher mit einer gelungenen Mischung aus historischer Baukunst, kulturellem Erbe und reizvoller Natur begeistert. Die Ursprünge des Ortes reichen weit zurück, doch erst im 18. Jahrhundert entwickelte er sich zu einem bekannten Kurort, dessen Solequellen bis heute genutzt werden. Die historische Altstadt zählt zu den schönsten in der Region. Gut erhaltene Fachwerkhäuser aus verschiedenen Jahrhunderten, enge Gassen und idyllische Plätze verleihen ihr ein unverwechselbares Flair. Besonders sehenswert sind die Alte Wassermühle, die Alte Apotheke und der Kirchplatz, der von prachtvollen Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert und alten Lindenbäumen gesäumt wird. Die St.-Nikolai-Kirche bildet mit ihrem eindrucksvollen Baukörper das geistliche Zentrum des Ortes, während der Kirchhofspeicher aus dem 18. Jahrhundert einen authentischen Einblick in das Alltagsleben vergangener Jahrhunderte vermittelt. Bad Essen bietet darüber hinaus eine Vielzahl historischer und kultureller Höhepunkte in seiner Umgebung. Zu den eindrucksvollsten Bauwerken zählen die Schlösser Hünnefeld und Ippenburg, die mit ihren prachtvollen Gärten auch heute noch Besucher anziehen, sowie die Stiftsburg Wittlage, die als imposantes Zeugnis mittelalterlicher Macht und Verwaltung gilt. Ein natur- und kulturgeschichtliches Highlight findet sich im Ortsteil Barkhausen, wo im ehemaligen Steinbruch die originalen Dinosaurierfährten des Elephantopoides barkhausensis und des Megalosauropus teutonicus aus der Jurazeit besichtigt werden können. Diese fossilen Spuren gehören zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland. Auch landschaftlich hat Bad Essen viel zu bieten: Als Teil des Natur- und Geoparks TERRA.vita liegt die Stadt an der Deutschen Fachwerkstraße und im Zentrum zahlreicher Wander- und Radwege. Der Sonnenbrinkturm auf dem Kamm des Wiehengebirges eröffnet weite Ausblicke über die norddeutsche Tiefebene. Ein besonderes Erlebnis verspricht der DiVaWalk, ein 105 Kilometer langer Rundwanderweg, der durch abwechslungsreiche Landschaften führt und Geologie, Kultur und Naturerlebnisse miteinander verbindet. So vereint Bad Essen historische Bauten, prähistorische Spuren und naturnahe Erholung zu einem facettenreichen Reiseziel im Osnabrücker Land. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Niedersachsen zwischen Ems und Weser'
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Tourismusinfos/Büro: Bad Essen, Lindenstraße 25, Tel. 05472/94920 - www.badessen.info
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Minden** - Region Ostwestfalen-Lippe
Fernradweg Amsterdam-Berlin / westfälischer Abschnitt: Minden, MuseumszeileMinden** - Region Ostwestfalen-Lippe
Minden, mit einer Gründung um das Jahr 800 eine der traditionsreichsten Städte in Ostwestfalen-Lippe, beeindruckt durch eine Vielzahl historischer Bauwerke, die das Stadtbild bis heute prägen. Mittelpunkt ist die historische Altstadt, deren enge Gassen und Bürgerhäuser vom Wohlstand der Kaufleute zeugen und die Besucher auf eine Reise in vergangene Jahrhunderte entführen. Über allem erhebt sich der imposante Dom St. Gorgonius und St. Peter, dessen gotische Architektur auf romanischen Fundamenten ruht und der als bedeutendstes Kirchenbauwerk der Region gilt. Das Rathaus mit seinen Ursprüngen im 13. Jahrhundert beeindruckt durch den markanten Laubengang und stellt ein lebendiges Beispiel mittelalterlicher Stadtarchitektur dar, während die benachbarte Alte Münze, vermutlich das älteste Steinhaus Westfalens, die wirtschaftliche Bedeutung Mindens im Mittelalter eindrucksvoll unterstreicht. Ein besonderes Ensemble bildet die Museumszeile mit ihren aneinandergereihten Bürgerhäusern aus dem 16. Jahrhundert, die heute Sammlungen und Ausstellungen beherbergen und den Besuchern Einblicke in die Kulturgeschichte und das Alltagsleben der Stadt geben. Ebenso sehenswert sind der Johanniskirchhof, der einen stillen Rückzugsort mit geschichtlicher Tiefe bildet, sowie die Martinikirche, eine dreischiffige Hallenkirche, die mit ihren architektonischen Details und ihrer jahrhundertealten Tradition die sakrale Vielfalt der Stadt widerspiegelt. Neben den kirchlichen und städtischen Bauwerken weist Minden auch herausragende Zeugnisse moderner Ingenieurskunst auf. Die Kanalbrücke, die den Mittellandkanal über die Weser führt, ist ein monumentales Bauwerk, das die Bedeutung der Stadt als Verkehrsknotenpunkt im Wasserstraßennetz Europas verdeutlicht. Die Schachtschleuse, eine der größten ihrer Art in Deutschland, unterstreicht diese Rolle und ermöglicht die Überwindung beachtlicher Höhenunterschiede zwischen Kanal und Fluss. Mit der Verbindung aus mittelalterlicher Altstadt, kirchlichen und profanen Bauwerken sowie technischen Meisterleistungen bietet Minden ein faszinierendes Gesamtbild, das Geschichte, Architektur und moderne Infrastruktur harmonisch vereint und die Stadt zu einem lohnenden Reiseziel in Ostwestfalen-Lippe macht. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Ostwestfalen/Lippe'
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Der ostfälische Streckenabschnitt des Fernradwegs Amsterdam–Berlin führt von Minden an der Weser über Hannover und Braunschweig bis nach Magdeburg an der Elbe und bildet mit einer Länge von rund 250 Kilometern das längste Teilstück der gesamten Route. Zu Beginn verläuft die Strecke nahezu eben durch das weitläufige Schaumburger Land, das von offenen Feldern, kleinen Ortschaften und ruhigen Wegen geprägt ist und ein entspanntes Einrollen ermöglicht. Hinter Bückeburg setzt ein sanfter Anstieg ein, der bei Oberkirchen auf einen Ausläufer des Bückeberges mit maximal etwa 180 Metern über dem Meeresspiegel führt, bevor die Route bis Stadthagen wieder auf Flachlandniveau abfällt und damit ihren überwiegend ebenen Charakter beibehält. Auch im weiteren Verlauf bleibt das Radfahren angenehm flach, wenn die Strecke am Höhenzug des Deisters vorbeiführt und sich durch das anschließende Calenberger Land zieht, das mit seinen weiten Agrarlandschaften und kurzen Verbindungswegen überzeugt. Im flachen Braunschweiger Land öffnen sich zunehmend weite Horizonte, und bald versperren keine Höhenzüge mehr den Blick auf den nur rund 40 Kilometer entfernten Harz, sodass bei klarer Sicht der markante Brocken mit seinen 1141 Metern Höhe gut zu erkennen ist und dem Streckenverlauf eine besondere landschaftliche Kulisse verleiht. Östlich von Braunschweig verändert sich die Landschaft erneut und wird leicht hügeliger, südlich der Route erhebt sich der bewaldete Höhenzug des Elms, der das Landschaftsbild deutlich strukturiert. Erst hinter Helmstedt sind im Bereich des Lappwaldes und des Bartensleber Forstes mit zwei sanften Kuppen von jeweils etwa 180 Metern über dem Meeresspiegel nochmals geringe Steigungen zu bewältigen, die jedoch gut fahrbar bleiben. Anschließend geht die Landschaft allmählich in die offene Weite der Magdeburger Börde über und fällt stetig bis zur Elbe auf rund 50 Meter über dem Meeresspiegel ab, womit dieser lange Streckenabschnitt ruhig, abwechslungsreich und insgesamt sehr angenehm zu fahren endet. (c)WV
Ostfälischer Streckenabschnitt
von Minden über Hannover und Braunschweig nach Magdeburg
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Minden, Blick auf Weser und Porta WestfalicaBückeburg** - Region Weserbergland
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Bückeburg, Schloss
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Bückeburg, SchlossBückeburg*** - Region Weserbergland
Im Naturpark Weserbergland gelegen präsentiert sich die ehemalige Residenzstadt Bückeburg als besonders reizvolles Ziel für kultur- und geschichtsinteressierte Besucher und verbindet fürstliche Architektur mit einer angenehm überschaubaren Altstadt. Über Jahrhunderte war Bückeburg Residenz des Fürstenhauses Schaumburg-Lippe, dessen Einfluss das Stadtbild bis heute sichtbar prägt und der Stadt ein außergewöhnlich geschlossenes historisches Erscheinungsbild verleiht. Mittelpunkt und zugleich bedeutendste Sehenswürdigkeit ist das imposante Schloss Bückeburg, das mit seiner eindrucksvollen Renaissancearchitektur, dem weitläufigen Schlosspark und dem Mausoleum des Fürstenhauses einen tiefen Einblick in die höfische Geschichte ermöglicht und als eines der schönsten Residenzschlösser Norddeutschlands gilt. Die prachtvoll ausgestatteten Innenräume mit kunstvollen Decken, wertvollen Möbeln und historischen Sammlungen vermitteln anschaulich die einstige Bedeutung des fürstlichen Hofes. Unmittelbar im Stadtzentrum erhebt sich die Stadtkirche von Bückeburg, die zwischen 1611 und 1615 erbaut wurde und als frühester protestantischer Kirchenneubau Norddeutschlands architekturgeschichtlich eine besondere Stellung einnimmt, ihre reich gestaltete Fassade und der helle Innenraum unterstreichen den repräsentativen Anspruch der Residenzstadt. Ergänzt wird das historische Ensemble durch das Rathaus und die liebevoll erhaltene Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, kleinen Plätzen und kurzen Wegen, die zu einem entspannten Rundgang einladen. Museen, die fürstliche Hofreitschule sowie kulturelle Veranstaltungen runden das Angebot ab und machen Bückeburg zu einem der kulturellen Höhepunkte im Weserbergland und zu einem besonders lohnenden Etappenziel auf dem Fernradweg. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Ostwestfalen/Lippe'
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Auf dem Weg von Minden nach Hannover bietet Obernkirchen eine attraktive und zugleich historisch geprägte Rastgelegenheit und hebt sich durch seine besondere Lage deutlich von anderen Orten entlang der Strecke ab. Die Stadt gilt als einzige Bergstadt Niedersachsens außerhalb des Harzes und zugleich als nördlichste Bergstadt Deutschlands, wobei Radtouristen auf dem Fernradweg Amsterdam–Berlin trotz dieser geografischen Besonderheit keine anspruchsvollen Höhenmeter zu bewältigen haben, da der Anstieg moderat bleibt und gut fahrbar ist. Das Stadtbild wird wesentlich durch die Stiftskirche St. Marien geprägt, ein bedeutendes sakrales Bauwerk, das gemeinsam mit dem bereits 1167 gegründeten Augustinerinnenkloster, heute ein selbstständiges evangelisches Damenstift, von der langen geistlichen Tradition Obernkirchens zeugt. Daneben erinnern zahlreiche Spuren an die über 450 Jahre währende Geschichte des Schaumburger Steinkohlenbergbaus, der die wirtschaftliche Entwicklung der Region nachhaltig beeinflusst hat und noch heute im Stadtbild und in lokalen Ausstellungen präsent ist. Überregionale Bekanntheit erlangte Obernkirchen zudem durch den Obernkirchener Sandstein, dessen feine Struktur ihn besonders für anspruchsvolle Bildhauerarbeiten geeignet macht und der weltweit bei bedeutenden Bauwerken Verwendung fand. Aus diesem traditionsreichen Werkstoff entstand auch der Obernkirchener Skulpturenweg, auf dem international renommierte Künstler eindrucksvolle Werke im öffentlichen Raum geschaffen haben und Kunst, Landschaft und Stadtraum auf besondere Weise miteinander verbinden. Obernkirchen vereint damit Geschichte, Kultur und ein außergewöhnliches Kunsterlebnis und ist ein lohnender Zwischenstopp, der den Streckenabschnitt durch das Schaumburger Land inhaltlich wie landschaftlich bereichert. (c)WV
Obernkirchen - Region Weserbergland
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Oberkirchen, Stift und StiftskircheObernkirchen - Schaumburger Land
Sehenswürdigkeiten: Stiftskirche St. Marien, Augustinerinnenkloster, Skulpturenweg
Reiseführer 'Sehenswertes in Ostwestfalen/Lippe'
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Stadthagen** - Region Weserbergland
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Stadthagen, SchlossStadthagen** - Region Weserbergland
Stadthagen liegt eingebettet in die reizvolle Landschaft des Schaumburger Landes und strategisch günstig zwischen Hannover und Minden am Fuß des Bückebergs und präsentiert sich als historisch bedeutende Stadt mit bemerkenswert geschlossenem Stadtbild. Die historische Altstadt lädt zu einem ausgedehnten Rundgang ein und vermittelt mit ihren Gassen, Plätzen und Bauwerken anschaulich das reiche kulturelle Erbe der ehemaligen Residenz- und Festungsstadt. Ein besonderer Blickfang ist das Alte Rathaus, dessen eindrucksvolle Fassade von der einstigen politischen und wirtschaftlichen Bedeutung Stadthagens zeugt und bis heute das Zentrum der Altstadt prägt. Ergänzt wird das Ensemble durch die Amtspforte sowie durch prächtige Bürger- und Adelshäuser wie das Haus zum Engel und das Haus zum Wolf, die mit ihren Fassaden und ihrer Geschichte den Wohlstand vergangener Jahrhunderte widerspiegeln. Das ehemalige fürstliche Schloss Stadthagen, heute als Museum genutzt, ermöglicht einen spannenden Einblick in das höfische Leben und die regionale Geschichte und wird von einem ansprechend gestalteten Schlosspark sowie gut erhaltenen Wallanlagen umgeben. Entlang dieser Wallanlagen, die die Altstadt fast vollständig umschließen, lässt sich die frühere Funktion Stadthagens als bedeutende Festungsstadt besonders gut nachvollziehen, wobei der alte Festungsturm am Viehmarkt eindrucksvoll an diese Zeit erinnert. Der nahegelegene Stadtgarten mit seinem historischen Lustschlösschen, dem Teich und den Springbrunnen bietet zudem einen ruhigen Kontrast zur Altstadt und lädt zu erholsamen Spaziergängen mit Blick ins Umland ein. Stadthagen vereint auf harmonische Weise Geschichte, Architektur und Grünräume und stellt damit einen besonders lohnenden Zwischenstopp im Weserbergland dar, der Kulturinteresse und entspanntes Verweilen ideal miteinander verbindet. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Ostwestfalen/Lippe'
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Tourismusinfos/Büro: Stadthagen, Am Markt 1, Tel. 05721/926070 - www.stadthagen.de
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Bad Nenndorf ist eine angenehme und gut gelegene Rastgelegenheit für Radtouristen auf dem Weg zwischen Amsterdam und Berlin und verbindet Erholung, Natur und Kurtradition auf besondere Weise. Der traditionsreiche Kurort liegt landschaftlich reizvoll zwischen den Höhenzügen des Deisters und der Bückeberge und bietet damit einen wohltuenden Kontrast zu den überwiegend flachen Streckenabschnitten der Umgebung. Berühmt ist Bad Nenndorf vor allem für seine Schwefelquellen, die zu den stärksten Europas zählen und den Ort zu einem der führenden deutschen Heilbäder gemacht haben, insbesondere in der Behandlung von Rheuma, Gicht und verschiedenen Hautleiden. Das Herzstück des Kurortes bildet der weitläufige Kurpark, der mit gepflegten Grünanlagen, historischen Bauten und ruhigen Wegen zu einer erholsamen Pause einlädt. Ein besonderes Naturdenkmal ist die Süntelbuchenallee, in der rund hundert dieser seltenen, drehwüchsigen und bizarr verformten Mutationen der Rotbuche eine beinahe märchenhafte Atmosphäre schaffen. Die knorrigen Formen und verschlungenen Äste verleihen der Allee einen einzigartigen Charakter und machen sie zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde und Fotografen, die hier außergewöhnliche Motive finden. Bad Nenndorf vereint damit gesundheitliche Tradition, landschaftliche Schönheit und stille Naturerlebnisse und eignet sich hervorragend für einen entspannten Zwischenstopp auf dem Fernradweg. (c)WV
von Stadthagen nach Hannover
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Bad Nenndorf; SüntelbuchenalleeBad Nenndorf – Schaumburger Land
Sehenswürdigkeiten: Kurpark, Süntelbuchenallee
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Hannover***
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Hannover, Neues RathausHannover*** - Landeshauptstadt von Niedersachsen
Als Landeshauptstadt Niedersachsens bildet Hannover ein lebendiges kulturelles, politisches und wirtschaftliches Zentrum und ist weit über die Region hinaus bekannt, nicht zuletzt durch international renommierte Messen wie die Hannover Messe, die die Stadt seit Jahrzehnten prägen. Zugleich verfügt Hannover über eine bemerkenswerte Vielfalt an historischen Bauwerken und grünen Oasen, die den Stadtraum auf besondere Weise strukturieren. Im Herzen der historischen Altstadt rund um den Marktplatz stehen das Alte Rathaus und die Marktkirche als eindrucksvolle Zeugnisse norddeutscher Backsteingotik aus dem 14. Jahrhundert und verleihen dem Zentrum eine klare historische Identität. Ergänzt wird dieses Ensemble durch den Stadtturm sowie das benachbarte Leineschloss, das als Sitz des Niedersächsischen Landtags eine wichtige politische Funktion einnimmt. Ein markanter Blickfang ist zudem das Neue Rathaus mit seiner monumentalen Kuppel, das zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt zählt und einen weiten Ausblick über Hannover ermöglicht. Historische Spuren finden sich auch in den wenigen erhaltenen Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung, zu denen der Beginenturm gehört, der eindrucksvoll an die wehrhafte Vergangenheit Hannovers erinnert. Einen besonderen Kontrast zur urbanen Kulisse bilden die weitläufigen Herrenhäuser Gärten im Norden der Stadt, die mit dem Großen Garten, dem Berggarten, dem Georgengarten und dem Welfengarten zu den bedeutendsten Barockgärten Europas zählen und ein harmonisches Zusammenspiel aus Gartenkunst, Architektur und Natur bieten. Der Schmuckhof Herrenhausen sowie das Schloss Herrenhausen und das benachbarte Welfenschloss verleihen diesem einzigartigen Gartenensemble einen fürstlichen Rahmen und machen Hannover zu einem herausragenden Etappenziel auf dem Fernradweg, das städtisches Leben, Geschichte und Erholung in idealer Weise miteinander verbindet. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Niedrersachsen'
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Peine ist eine Stadt der Gegensätze, deren Erscheinungsbild stark vom Blickwinkel abhängt und die auf den ersten Blick für Durchreisende im Zug oft auf das markante Stahlwerk reduziert wird, bei näherer Betrachtung jedoch eine überraschend vielfältige und historisch geprägte Seite zeigt. Zwischen Harz und Heide gelegen, präsentiert sich Peine als gewachsene Fachwerkstadt mit einem überschaubaren Zentrum, das sich gut für einen Zwischenstopp eignet und Radtouristen auf dem Abschnitt zwischen Hannover und Braunschweig eine willkommene Gelegenheit für Rast und Einkehr bietet. Die historische Innenstadt mit ihren Fachwerkhäusern, kleinen Plätzen und kurzen Wegen vermittelt ein bodenständiges, niedersächsisches Stadtbild und lädt zu einem kurzen Rundgang abseits der verkehrsreichen Achsen ein. Industriegeschichte und städtisches Leben stehen hier in einem spannenden Kontrast zueinander, der Peine einen eigenen Charakter verleiht und die Entwicklung der Region zwischen Landwirtschaft, Handwerk und Schwerindustrie widerspiegelt. Ein besonderer Anziehungspunkt befindet sich im Stadtteil Stederdorf, wo eine große Schokoladenfabrik ansässig ist, die mit Museum, Café und Schauproduktion Einblicke in die Herstellung süßer Spezialitäten bietet und einen genussvollen Abstecher ermöglicht. Peine verbindet damit industrielle Prägung, historische Substanz und überraschende Genussmomente und stellt einen angenehmen, unkomplizierten Etappenort im Braunschweiger Land dar. (c)WV
Peine – Braunschweiger Land
Bildunterschrift: Fernradweg Amsterdam-Berlin/ostfälischer Abschnitt: Peine, historischer MarktplatzPeine – Braunschweiger Land
Reiseführer 'Sehenswertes in Niedrersachsen'
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von Hannover nach Braunscheig
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Hannover, MaschseeBraunschweig*** - Region Braunschweiger Land
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Braunschweig, BurgplatzBraunschweig*** - Region Braunschweiger Land
Das Stadtgebiet von Braunschweig war bereits im frühen 9. Jahrhundert besiedelt und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem der bedeutendsten Zentren Norddeutschlands, heute ist die Löwenstadt die zweitgrößte Stadt Niedersachsens und ein geschichtsträchtiges Etappenziel auf dem Fernradweg Amsterdam–Berlin. Unverkennbares Wahrzeichen ist der Braunschweiger Löwe auf dem historischen Burgplatz, ein Symbol für die Macht und Bedeutung Heinrichs des Löwen, dessen Originalskulptur in der Burg Dankwarderode aufbewahrt wird. Rund um den Burgplatz verdichten sich nahezu 900 Jahre Stadtgeschichte, dokumentiert durch herausragende Profanbauten wie die Burg Dankwarderode als sächsische Niederungsburg, das Altstadtrathaus und das Gewandhaus, die eindrucksvoll die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt widerspiegeln. Der Dom St. Blasii zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Norddeutschlands und beherbergt die Grabstätten Heinrichs des Löwen, seiner Gemahlin Mathilde sowie ihres Sohnes Otto IV., der als deutscher Kaiser in die Geschichte einging, was dem Dom eine besondere historische Tiefe verleiht. Ergänzt wird das Ensemble durch das Schloss Richmond, das zwischen 1768 und 1769 erbaut wurde und mit seiner Lage in einer Parklandschaft einen reizvollen Kontrast zur mittelalterlich geprägten Altstadt bildet, sowie durch das wiedererrichtete Schloss im Stadtzentrum, das heute als kultureller und städtebaulicher Mittelpunkt dient. Nahe des Burgplatzes erhebt sich zudem das Neue Rathaus, dessen 61 Meter hoher Turm einen weiten Blick über die Dächer der Stadt ermöglicht und einen guten Überblick über die verschiedenen historischen Quartiere bietet. Neben den architektonischen Höhepunkten überzeugt Braunschweig auch durch seine lebendige Kulturszene, vielfältige Museen, eine attraktive Innenstadt und zahlreiche Grünanlagen, die zu einer entspannten Erkundung einladen. Braunschweig vereint Geschichte, Kultur und urbanes Leben auf engem Raum und bietet Radtouristen einen besonders lohnenden Aufenthalt mit hoher Aufenthaltsqualität im Herzen des Braunschweiger Landes. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Niedrersachsen'
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Tourismusinfos/Büro: Braunschweig Stadtmarketing GmbH, Touristinfo,
Vor der Burg 1, 38100 Braunschweig, Tel. 0531-470-2040
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Königslutter** - Region Braunschweiger Land
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Königslutter, KaiserdomKönigslutter** - Region Braunschweiger Land
Am nördlichen Rand des Elms, des größten zusammenhängenden Buchenwaldes Norddeutschlands, liegt die Stadt Königslutter und verbindet auf eindrucksvolle Weise Naturraum und bedeutende Geschichte. Die Ursprünge der Stadt reichen mindestens bis ins 12. Jahrhundert zurück, als das damalige Dorf Lutter erstmals urkundlich erwähnt wurde, wobei archäologische Spuren auf eine noch frühere Besiedlung hinweisen. Die historische Altstadt ist geprägt von liebevoll erhaltenen und restaurierten Fachwerkhäusern, die gemeinsam mit dem alten Rathaus ein geschlossenes, kleinstädtisches Ensemble bilden und zu einem entspannten Rundgang einladen. Herausragende Bedeutung besitzt der romanische Kaiserdom, der im 12. Jahrhundert errichtet wurde und als eines der wichtigsten Bauwerke der Romanik in Norddeutschland gilt. Er wurde als Grablege Kaiser Lothars von Süpplingenburg geschaffen und beeindruckt durch seine monumentale Architektur, die reiche steinerne Ornamentik sowie eine Vielzahl kunsthistorisch bedeutender Ausstattungsstücke. Der Dom beherbergt wertvolle Skulpturen, Reliefs und liturgische Zeugnisse, die die religiöse und politische Bedeutung Königslutters im Hochmittelalter anschaulich machen. Ergänzt wird der kulturelle Reiz der Stadt durch ihre landschaftlich reizvolle Lage am Elm, der mit seinen ausgedehnten Buchenwäldern, ruhigen Wegen und sanften Höhenzügen ideale Möglichkeiten für kurze Abstecher in die Natur bietet. Königslutter vereint damit historische Tiefe, architektonische Bedeutung und naturnahe Erholung und stellt einen lohnenden Zwischenstopp im Braunschweiger Land dar. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Niedrersachsen'
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von Königslutter nach Helmstedt
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Lübbensteine bei HelmstedtHelmstedt** - Region Braunschweiger Land
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Helmstedt, ehemalige UniversitätHelmstedt** - Region Braunschweiger Land
Im Naturpark Elm-Lappwald gelegen blickt die ehemalige Universitäts- und Hansestadt Helmstedt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die bis ins Jahr 952 reicht und das Stadtbild bis heute prägt. Die historische Altstadt besticht durch zahlreiche gut erhaltene Fachwerkbauten, enge Gassen und Plätze, die der Stadt eine geschlossene, malerische Atmosphäre verleihen und zu einem entspannten Rundgang einladen. Herausragendes Bauwerk ist das Juleum, ein bedeutendes Beispiel der Weser-Renaissance aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, das als Hauptgebäude der ehemaligen Universität Helmstedt errichtet wurde und zu den wichtigsten Profanbauten seiner Epoche zählt, zugleich dokumentiert es die Zeit, in der Helmstedt ein geistiges und wissenschaftliches Zentrum Norddeutschlands war. Die repräsentative Architektur des Juleums verdeutlicht eindrucksvoll den kulturellen Anspruch der Stadt während ihrer Blütezeit. Ebenfalls prägend ist das neugotische Rathaus mit seiner markanten Fassade, das einen starken architektonischen Akzent im Stadtzentrum setzt und die historische Bedeutung Helmstedts als selbstbewusste Stadt unterstreicht. Ein weiterer bedeutender Ort ist das Kloster Marienberg, ein romanisches Bauwerk mit langer geistlicher Tradition, das eindrucksvoll die religiöse Geschichte der Region widerspiegelt und zugleich einen ruhigen Kontrast zur Altstadt bildet. Die Lage Helmstedts zwischen bewaldeten Höhenzügen und offenen Landschaften verbindet Kultur und Natur auf angenehme Weise und macht die Stadt zu einem lohnenden Etappenziel für Radtouristen, die Geschichte, Architektur und landschaftliche Ruhe schätzen. (c)WV
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Altenhausen entstand bereits in der Zeit der Karolinger und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die den Ort früh prägte und ihm überregionale Bedeutung verlieh. Schon Mitte des 12. Jahrhunderts entwickelte sich hier eine bedeutende Burganlage, deren bauliche Reste und Strukturen bis heute das Ortsbild bestimmen. Die heute sichtbaren Gebäude der Burg entstanden überwiegend im 15. und 16. Jahrhundert und vermitteln einen anschaulichen Eindruck der wehrhaften und zugleich repräsentativen Architektur dieser Epoche. Im Zuge eines umfassenden Umbaus gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Ensemble durch ein Herrenhaus im neogotischen Stil sowie einen markanten Bergfried ergänzt, die der Anlage ihr heutiges Erscheinungsbild verleihen und einen reizvollen historischen Akzent im ansonsten ländlich geprägten Umfeld setzen. Für Radtouristen stellt Altenhausen einen kulturell interessanten Zwischenhalt dar, auch wenn die Einkehrmöglichkeiten im Schlossrestaurant aufgrund der eingeschränkten Öffnungszeiten meist auf Wochenenden beschränkt sind und sich daher eher für eine kurze Besichtigung als für eine längere Rast während einer Tagesetappe anbieten. (c)WV
Altenhausen - Region Sachsen-Anhalt
Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Schloss AltenhausenAltenhausen - Bördekreis
Reiseführer 'Sehenswertes in Sachsen-Anhalt' + Reiseführer 'Straße der Romanik'
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / ostfälischer Abschnitt: Magdeburg, Grüne Zitadelle
Magdeburg, die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, blickt auf über 1200 Jahre Geschichte zurück und präsentiert sich an der mittleren Elbe als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum mit eindrucksvoller historischer Tiefe. Das Stadtbild wird vom Dom St. Mauritius und Katharina geprägt, einem der bedeutendsten gotischen Kirchenbauten Deutschlands, dessen Neubau 1209 begann, nachdem der ottonische Vorgängerbau von 937 durch einen Brand zerstört worden war, und der 1520 vollendet wurde, wobei trotz der langen Bauzeit ein harmonischer Gesamteindruck entstand. Im Inneren beeindrucken zahlreiche Figurengruppen wie die klugen und törichten Jungfrauen in der Paradiesvorhalle, Darstellungen der Schutzpatrone Mauritius und Katharina sowie das berühmte Herrscherpaar in der sechzehneckigen Kapelle, ergänzt durch erhaltene Elemente des ottonischen Doms wie den Taufstein aus Rosenporphyr und Säulen im Hohen Chor, in dem sich auch das Grab Ottos des Großen mit einer Marmordeckplatte befindet. Ein weiteres herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst ist das ehemalige Kloster Unser Lieben Frauen, eine der besterhaltenen romanischen Anlagen Deutschlands, deren dreischiffige Säulenbasilika zwischen 1063 und 1078 entstand, während Westbau, Kreuzgang, Klausur und das seltene kreisrunde zweigeschossige Brunnenhaus die Entwicklung vom Romanischen zur Frühgotik eindrucksvoll dokumentieren. Im Zentrum der Stadt lädt der Alte Markt mit dem Magdeburger Reiter, einer Bronzekopie des ersten freistehenden Reiterstandbildes nördlich der Alpen, zur Auseinandersetzung mit der städtischen Geschichte ein, während Kirchen wie St. Petri und St. Johannis das geistliche Erbe Magdeburgs ergänzen. Einen markanten Kontrast setzt die Grüne Zitadelle, auch Hundertwasserhaus genannt, ein visionäres Bauwerk Friedensreich Hundertwassers, das mit organischen Formen, begrünten Dächern und farbenfroher Gestaltung ein modernes Wahrzeichen geschaffen hat. Entlang der Elbe bietet die weitläufige Promenade Raum für Erholung, Spaziergänge und Radtouren, ergänzt durch Schifffahrten mit neuen Perspektiven auf Stadt und Landschaft. Magdeburg verbindet mittelalterliche Größe, kulturelle Vielfalt und zeitgenössische Architektur zu einem facettenreichen Stadterlebnis und bildet einen eindrucksvollen Höhepunkt auf dem Fernradweg Amsterdam–Berlin. (c)WV
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Der märkische Streckenabschnitt des Fernradwegs Amsterdam–Berlin führt über rund 190 Kilometer von Magdeburg über Burg bei Magdeburg, Genthin, Brandenburg an der Havel und Potsdam bis in die deutsche Hauptstadt und bildet den landschaftlich ruhigen und zugleich sehr abwechslungsreichen Schlussteil der Gesamtstrecke. Der gesamte Abschnitt verläuft nahezu vollständig durch das flache Tiefland der Mark Brandenburg und ist dadurch besonders angenehm zu fahren, erst kurz vor den Toren Berlins sorgen auf der Insel Wannsee und im Bereich des Grunewalds einige kurze, leichte Steigungen für geringe topografische Abwechslung. Ab Magdeburg folgt die Route zunächst bis Lostau dem Verlauf des Elberadwegs und begleitet den großen Strom durch offene Auenlandschaften, bevor sie das Elbetal verlässt und das Jerichower Land durchquert. Über Burg bei Magdeburg und Genthin führt die Strecke durch weitläufige Agrarlandschaften, kleine Orte und ruhige Wege, die ein entspanntes Radfahren ermöglichen. Bei Wusterwitz trifft der Fernradweg erstmals auf die Havel und folgt dem Fluss anschließend stromaufwärts durch eine von Seen, Kanälen und Uferlandschaften geprägte Region. Über die Stadt Brandenburg an der Havel, Werder und die Schlösser- und Parklandschaft von Potsdam nähert sich die Route schließlich der Metropole Berlin, wobei der landschaftliche Charakter zunehmend von Wasser, Wäldern und historischen Kulturlandschaften bestimmt wird. Dieser märkische Abschnitt verbindet weite Horizonte, ruhige Flusslandschaften und bedeutende Kulturstädte zu einem besonders harmonischen Streckenverlauf und bildet einen stimmungsvollen Übergang vom ländlichen Raum in das urbane Zentrum der Hauptstadt. (c)WV
Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: Magdeburg, Blick von der Hubbrücke auf Elbe und Dom
Bildunterschrift: Fernradweg Amsterdam-Berlin/märkischer Abschnitt: Burg bei Magdeburg
Vor den Toren der Landeshauptstadt Magdeburg liegt im Jerichower Land die Stadt Burg, die aufgrund ihrer markanten Silhouette auch als „Stadt der Türme“ bekannt ist und auf eine urkundlich belegte Geschichte seit dem Jahr 948 zurückblickt. Das historische Stadtbild wird von zahlreichen Türmen geprägt, die eindrucksvoll von der einstigen Bedeutung Burgs als befestigter Ort zeugen, besonders hervorzuheben ist der Berliner Torturm aus dem 14. Jahrhundert als Relikt mittelalterlicher Wehrarchitektur, ergänzt durch den Hexenturm, dessen Ursprünge bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen und der zu den ältesten Bauwerken der Stadt zählt. Gemeinsam mit weiteren erhaltenen Türmen vermitteln sie einen anschaulichen Eindruck der städtischen Verteidigungsanlagen vergangener Jahrhunderte. Das religiöse und kulturelle Zentrum Burgs bilden die Nicolaikirche und die Oberkirche, die als bedeutende sakrale Bauwerke das Stadtbild prägen und die lange kirchliche Tradition der Region widerspiegeln. Das historische Rathaus mit seiner charakteristischen Fassade ergänzt das Ensemble öffentlicher Bauten und unterstreicht den gewachsenen städtischen Charakter. Abgerundet wird das kulturelle Angebot durch Zeugnisse traditioneller Handwerksgeschichte, die an die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt erinnern. Burg vereint damit Geschichte, Architektur und regionale Identität in kompakter Form und bietet Radtouristen auf dem märkischen Streckenabschnitt eine ruhige, sehenswerte Station mit historischem Flair und kurzen Wegen. (c)WV
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: Genthin
Genthin ist ein wichtiger Sprungstein für Rast und Einkehr der Radtouristen auf dem Abschnitt zwischen Burg bei Magdeburg und der Havel und bietet eine willkommene Möglichkeit zur Erholung entlang des märkischen Streckenverlaufs. Der Ort wurde erstmals 1171 urkundlich erwähnt und geht auf slawische Ursprünge zurück, was die frühe Besiedlung dieser Region anschaulich belegt. Ab dem Jahr 1459 wurde Genthin als Oppidum, also als Stadt, bezeichnet und erhielt 1539 das Marktrecht, wodurch sich der Ort zu einem regionalen Handels- und Versorgungszentrum entwickelte. Ein großer Teil der mittelalterlichen Bausubstanz ging jedoch zwischen 1648 und 1791 durch insgesamt fünf verheerende Stadtbrände verloren, sodass das heutige Stadtbild stärker von späteren Epochen geprägt ist. Unverkennbares Wahrzeichen Genthins ist der achteckige Wasserturm aus dem Jahr 1935, der das Stadtbild weithin sichtbar dominiert und als technisches Denkmal an die Entwicklung der städtischen Infrastruktur im 20. Jahrhundert erinnert. Genthin bietet damit weniger monumentale Altstadtarchitektur, überzeugt jedoch als funktionaler Etappenort mit historischer Tiefe und guter Versorgungsstruktur für Radreisende auf dem Weg Richtung Havel und Berlin. (c)WV
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: zwischen Genthin und Wusterwitz
Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: Havelfähre Neuendorf bei Brandenburg
Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: Brandenburg/Havel
Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: Brandenburg/Havel, Altstädtisches Rathaus
Mit über tausend Jahren Geschichte zählt Brandenburg an der Havel zu den historisch bedeutendsten Städten im heutigen Land Brandenburg und beeindruckt durch eine außergewöhnlich dichte und vielschichtige Kulturlandschaft. Die historische Altstadt bildet das Herz der Stadt und bewahrt zahlreiche Zeugnisse unterschiedlicher Epochen, die das politische, kirchliche und städtische Leben über Jahrhunderte geprägt haben. Am Altstädter Markt erhebt sich das Altstädter Rathaus, ein herausragendes Beispiel der Backsteingotik des 15. Jahrhunderts, das gemeinsam mit dem Roland als Symbol städtischer Freiheit und Selbstverwaltung das Zentrum der Altstadt dominiert. Der mächtige Dom St. Peter und Paul auf der Dominsel gilt als ältestes Bauwerk der Stadt, seine Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, und er markiert eindrucksvoll den geistlichen Ursprung Brandenburgs als Bischofssitz. Der angrenzende Dombezirk mit seinen historischen Gebäuden, Ruinen und Freiflächen vermittelt einen anschaulichen Eindruck vom religiösen und kulturellen Zentrum vergangener Jahrhunderte. Entlang der ehemaligen Stadtbefestigung sind noch heute markante Türme wie der Plauer Torturm und der Rathenower Turm erhalten, die von der einstigen Wehrhaftigkeit der Stadt zeugen und das Stadtbild nachhaltig prägen. Weitere bedeutende Sakralbauten wie St. Petri und die Stadtkirche St. Gotthardt ergänzen das religiöse Erbe und dokumentieren die architektonische Vielfalt vom Romanischen bis zur Gotik. Mit der Ritterakademie besitzt Brandenburg zudem ein bemerkenswertes Zeugnis adliger Bildungs- und Verwaltungsgeschichte, während das Dominikanerkloster und die Kirche St. Pauli weitere wichtige Stationen kirchlichen Lebens darstellen. Die Lage der Stadt an der Havel mit ihren Wasserarmen, Brücken und Inseln verleiht dem historischen Ensemble zusätzlich eine besondere landschaftliche Qualität. Brandenburg an der Havel verbindet Geschichte, Architektur und Wasserlandschaft auf eindrucksvolle Weise und ist ein kultureller Höhepunkt auf dem märkischen Streckenabschnitt des Fernradwegs Amsterdam–Berlin. (c)WV
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: zwischen Brandenburg und Werder
Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: Werder/Havel, Blick auf die Kernstadt
Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: Potsdam, Schloss Sanssouci mit Weinbergterrassen
An den Ufern der Havel südwestlich von Berlin liegt Potsdam, die ehemalige Residenzstadt der preußischen Könige, die mit einer außergewöhnlichen Dichte an historischen Bauwerken, Parklandschaften und kulturellen Zeugnissen beeindruckt. Herzstück der Stadt ist das als UNESCO-Welterbe ausgezeichnete Ensemble der Potsdamer Schlösser und Parkanlagen, das weltweit zu den bedeutendsten Kulturlandschaften zählt und Architektur, Gartenkunst und Landschaft auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Schloss Sanssouci, die Sommerresidenz Friedrichs des Großen, gilt als Meisterwerk des Rokoko und bildet gemeinsam mit dem Neuen Palais, dem Schloss Cecilienhof und der monumentalen Orangerie ein eindrucksvolles Zeugnis preußischer Repräsentationskultur. Ergänzt wird dieses Ensemble durch weitere Schlösser und Aussichtsbauten wie Schloss Babelsberg sowie die Belvedere auf dem Pfingstberg und dem Klausberg, die reizvolle Blickbeziehungen über die Havellandschaft eröffnen. Auch die Pfaueninsel mit ihren parkartigen Anlagen und dem romantischen Schloss zählt zu den landschaftlichen Höhepunkten im Potsdamer Raum. Neben den Schlossanlagen begeistert die Stadt selbst mit einem vielschichtigen Stadtbild, zu dem das Holländische Viertel mit seinen charakteristischen Backsteinbauten ebenso gehört wie die Russische Kolonie Alexandrowka, die mit ihren Holzhäusern ein außergewöhnliches kulturhistorisches Zeugnis des 19. Jahrhunderts darstellt. Historische Stadttore erinnern an die einstige Befestigung der Stadt und strukturieren bis heute das Stadtbild. Potsdam vereint auf engem Raum höfische Pracht, gartenkünstlerische Meisterleistungen und lebendige Stadtkultur und bildet damit einen der kulturellen Höhepunkte auf dem märkischen Streckenabschnitt des Fernradwegs Amsterdam–Berlin. (c)WV
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: Berlin, Brandenburger Tor
Fernradweg Amsterdam-Berlin / märkischer Abschnitt: Berlin, Nikolaiviertel
Berlin bildet als Hauptstadt Deutschlands den krönenden Abschluss des Fernradwegs Amsterdam–Berlin und vereint wie kaum eine andere europäische Metropole Geschichte, Gegenwart und Zukunft auf engstem Raum. Aus einer mittelalterlichen Handelsstadt hervorgegangen entwickelte sich Berlin über Jahrhunderte zu einem politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum, dessen wechselvolle Geschichte das Stadtbild bis heute prägt. Wahrzeichen von nationaler und internationaler Bedeutung ist das Brandenburger Tor, dessen Errichtung im späten 18. Jahrhundert einen Höhepunkt klassizistischer Baukunst markiert und das heute als Symbol für die überwundene Teilung der Stadt und die deutsche Einheit steht. Unübersehbar prägt auch der Berliner Fernsehturm die Skyline, als höchstes Bauwerk Deutschlands bietet er einen weiten Blick über die Stadt und verdeutlicht eindrucksvoll die Ausdehnung und Vielfalt der Metropole. Plätze wie der Gendarmenmarkt mit seinem harmonischen architektonischen Ensemble oder der Potsdamer Platz mit seiner modernen Stadtlandschaft spiegeln die unterschiedlichen Epochen Berlins wider. Der Berliner Dom erhebt sich als monumentale Kathedrale auf der Museumsinsel und unterstreicht die historische und religiöse Bedeutung der Stadt, während moderne Bauwerke wie das Sony Center zeitgenössische Architektur und urbanes Leben repräsentieren. Berlin verfügt über eine weltweit einzigartige Museums- und Kulturlandschaft, die von der Alten Nationalgalerie über das Pergamonmuseum bis hin zum Jüdischen Museum reicht und einen umfassenden Einblick in Kunst, Geschichte und gesellschaftliche Entwicklungen ermöglicht. Entlang der Spree, in lebendigen Stadtvierteln wie Kreuzberg, Prenzlauer Berg oder Friedrichshain sowie an authentischen Orten der jüngeren Geschichte wie den erhaltenen Resten der Berliner Mauer zeigt sich Berlin facettenreich, offen und ständig im Wandel. Als Zentrum von Wissenschaft, Forschung, Kreativwirtschaft und Start-up-Kultur zieht die Stadt Menschen aus aller Welt an und verbindet historische Tiefe mit innovativer Dynamik. Berlin steht damit nicht nur für Geschichte und Kultur, sondern auch für Aufbruch, Vielfalt und urbane Lebensqualität und bildet einen eindrucksvollen Zielpunkt dieser außergewöhnlichen Radreise durch Europa. (c)WV
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Über die Beschreibung der Hauptstrecke Amsterdam–Berlin hinaus eröffnet der Fernradweg besonders für wissensdurstige und kulturinteressierte Radtouristen eine Reihe lohnender Abstecherrouten, die mit vergleichsweise geringem Zusatzaufwand außergewöhnliche kulturelle Höhepunkte erschließen. So liegt das international bekannte Varusschlachtmuseum Kalkriese nur rund 23 Fahrradkilometer nördlich von Osnabrück und vermittelt an authentischem Ort spannende Einblicke in eines der bedeutendsten Ereignisse der römisch-germanischen Geschichte, eingebettet in eine eindrucksvolle Landschaft. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist ein Abstecher an den Nordrand des Harzes nach Goslar, dessen hervorragend erhaltene Altstadt und das historische Besucherbergwerk Rammelsberg gleich zwei UNESCO-Welterbestätten vereinen und die über Jahrhunderte währende Bedeutung des Bergbaus anschaulich erlebbar machen. Auf dem Weg dorthin bietet sich Hildesheim als kultureller Zwischenstopp an, wo mit dem Mariendom und der Michaeliskirche zwei weitere UNESCO-Welterbestätten liegen, die zu den bedeutendsten Bauwerken der ottonischen Romanik zählen. Von Braunschweig aus ist zudem Wolfsburg gut erreichbar, entweder über rund 34 Fahrradkilometer oder alternativ in nur etwa 19 Bahnminuten, und überrascht mit einer modernen Kulturlandschaft, die mit der Autostadt, dem Science Center phaeno, dem Kunstmuseum und dem Planetarium mit seinem weltweit einzigartigen Projektionssystem gleich mehrere Attraktionen von internationalem Rang bietet und durchaus einen mehrtägigen Abstecher rechtfertigt. Auch von Helmstedt aus eröffnen sich interessante Ziele abseits der Hauptroute, darunter das Museum paläon mit den berühmten Schöninger Speeren, die als älteste erhaltene Jagdwaffen der Menschheit gelten, sowie die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, wo die ehemaligen DDR-Grenzabfertigungsanlagen eindrucksvoll an die Zeit der innerdeutschen Grenze erinnern. Diese Abstecher bereichern die Radreise in besonderer Weise und machen den Fernradweg Amsterdam–Berlin zu einer Route, die weit über das reine Natur- und Landschaftserlebnis hinaus auch tiefgehende historische und kulturelle Entdeckungen ermöglicht. (c)WV
Fernradweg Amsterdam-Berlin / Abstecher: Varusschlachtmuseum bei Osnabrück
Fernradweg Amsterdam-Berlin / Abstecher: Hildesheim
Als ehemalige Bischofs- und Universitätsstadt besitzt Hildesheim ein außergewöhnlich reiches kulturelles Erbe und zählt zu den bedeutendsten historischen Städten Niedersachsens, dessen Vielfalt sich besonders eindrucksvoll in der liebevoll rekonstruierten Altstadt zeigt. Rund um den historischen Marktplatz stehen einige der bekanntesten Fachwerkhäuser Deutschlands, darunter das Knochenhauer Amtshaus mit seiner prachtvoll geschnitzten Renaissancefassade, das als Wahrzeichen der Stadt gilt und den einstigen Wohlstand der Bürger eindrucksvoll widerspiegelt, ergänzt durch das benachbarte Bäckeramtshaus, das Wedekindhaus und das frühgotische Tempelhaus, eines der ältesten erhaltenen Profanbauten Norddeutschlands. Über allem erhebt sich der Hildesheimer Dom, dessen Ursprünge bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen und der seit 1985 gemeinsam mit der Michaeliskirche zum UNESCO-Welterbe zählt, im Inneren beherbergt er bedeutende Kunstschätze wie die Bronzetüren, die Christussäule und den legendären Tausendjährigen Rosenstock am Domhof. Das historische Rathaus fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein und unterstreicht den repräsentativen Charakter des Zentrums. Am nördlichen Stadtrand erinnert die Burg Steuerwald als ehemalige bischöfliche Schutz- und Trutzburg mit Bergfried, Palas und Magdalenenkapelle an die wechselvolle politische Geschichte der Region und eröffnet zugleich einen weiten Blick über Stadt und Umland. Hildesheim vereint auf engem Raum UNESCO-Welterbe, herausragende Fachwerkarchitektur und jahrhundertealte Stadtgeschichte und bietet Radtouristen einen kulturell besonders lohnenden Abstecher zwischen Hannover und Harzrand. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Niedrersachsen'
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Tourismusinfos/Büro: Tourist-Information Hildesheim, Rathausstr. 20, 31134 Hildesheim, Tel. 05121-1798-0, www.hildesheim.de
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / Abstecher: Goslar, Kaiserworth
Fernradweg Amsterdam-Berlin / Abstecher: Goslar, Rieslingturm
Fernradweg Amsterdam-Berlin / Abstecher: Goslar, Besucherbergwerk Rammelsberg
Die ehemalige Kaiserstadt Goslar blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und zählt zu den bedeutendsten historischen Städten Deutschlands, deren außergewöhnlich geschlossene Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Das Stadtbild ist geprägt von einer beeindruckenden Vielfalt an Fachwerkhäusern, Plätzen und sakralen wie profanen Bauwerken, die den einstigen Reichtum und die politische Bedeutung Goslars widerspiegeln. Am Marktplatz erhebt sich das Rathaus mit seinem berühmten Huldigungssaal, dessen vollständig mit Tafelgemälden geschmückte Decke, Wände und Fensternischen Szenen aus der Stadtgeschichte darstellen und zu den kunsthistorischen Höhepunkten der Altstadt zählen. Am Fuße des Rammelsbergs dominiert die monumentale Kaiserpfalz das Stadtbild, die über Jahrhunderte als Aufenthaltsort deutscher Kaiser diente und mit dem eindrucksvollen Kaiserstuhl ein zentrales Zeugnis mittelalterlicher Machtentfaltung bewahrt. Weitere bedeutende Bauwerke wie die Marktkirche, der Kaiserworth als repräsentatives Gildehaus, die Domvorhalle sowie die Heilig-Kreuz-Kirche verdeutlichen die religiöse und wirtschaftliche Vielfalt der Stadt. Die Bachmühle erinnert an die frühe Nutzung der Wasserkraft und die technische Entwicklung Goslars, während der historische Bahnhof Vienenburg als ältester erhaltener Inselbahnhof Deutschlands ein besonderes Zeugnis der Eisenbahngeschichte darstellt. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch die nahegelegene Stabkirche Hahnenklee, ein außergewöhnliches Beispiel norwegischer Holzbaukunst im Harz. Goslar verbindet auf einzigartige Weise Kaisergeschichte, Bergbautradition, Architektur und Natur und gehört zu den kulturellen Höhepunkten eines Abstechers vom Fernradweg Amsterdam–Berlin an den Harzrand. (c)WV
Reiseführer 'Sehenswertes in Niedrersachsen'
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / Abstecher: Wolfsburg, VW-Werk und Autostadt
Fernradweg Amsterdam-Berlin / Abstecher: Wolfsburg, Science Center 'phaeno'
Wolfsburg wurde 1938 als Standort des Volkswagenwerks gegründet und zählt heute zu den jüngsten Großstädten Deutschlands sowie zur fünftgrößten Stadt Niedersachsens, deren Entwicklung eng mit der Geschichte der Automobilindustrie verbunden ist. Trotz ihres vergleichsweise jungen Alters bietet die Stadt eine bemerkenswerte Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, die Industriegeschichte, Architektur und moderne Wissensvermittlung miteinander verbinden. Einen spannenden Kontrast zur modernen Stadtentwicklung bildet das Weserrenaissance-Schloss Wolfsburg, das als historischer Ursprung der Stadt gilt und mit seiner Architektur einen Einblick in die Zeit lange vor der Industrialisierung vermittelt. Unmittelbar prägend für das heutige Stadtbild ist das weitläufige VW-Werk, eines der größten Automobilwerke der Welt, das die industrielle Bedeutung Wolfsburgs eindrucksvoll verdeutlicht. Direkt angrenzend liegt die Autostadt, ein außergewöhnlicher automobilkultureller Erlebnispark des Volkswagenkonzerns mit Markenpavillons, Ausstellungen und Museum, von dem aus auch Werksbesichtigungen starten und die Technik sowie Geschichte des Automobilbaus anschaulich erlebbar machen. Ein architektonisches und inhaltliches Highlight ist das Science Center phaeno, entworfen von Zaha Hadid, das mit seiner spektakulären Formensprache und rund 350 interaktiven Experimentierstationen Naturwissenschaften und Technik auf spielerische und zugleich anspruchsvolle Weise vermittelt. Ergänzt wird dieses moderne Ensemble durch das Planetarium Wolfsburg, dessen weltweit einzigartige Projektionstechnik Besucher tief in die Welt der Astronomie eintauchen lässt und den Blick weit über die Stadt hinaus ins Universum öffnet. Wolfsburg präsentiert sich damit als moderner, zukunftsorientierter Ort, der Industriegeschichte, Innovation und Freizeitangebote vereint und einen lohnenden Abstecher von der Hauptroute des Fernradwegs Amsterdam–Berlin darstellt. (c)WV
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Fernradweg Amsterdam-Berlin / Abstecher: Schöningen, Steinzeitspeeremuseum 'paläon's
Niederlande 1: Nordholland, Südholland, Utrecht, Zeeland
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Niederlande 2: Friesland, Groningen, Drenthe, Flevoland, Gelderland, Overijssel, Nordbrabant, Limburg
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Radtour Amsterdam -- Berlin
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Reiseführer Magdeburg - überrascht
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Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil 1 Nord
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Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil 2 Süd
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Reiseführer Straße der Romanik
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Reiseführer Straße der Romanik - Nordroute
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Reiseführer Straße der Romanik - Südroute
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Reiseführer Sehenswertes entlang der Elbe
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Radtour Amsterdam -- Berlin
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Reiseführer Radtour entlang der Elbe
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Reiseführer Jakobsweg in Sachsen-Anhalt
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Reiseführer 'Sehenswertes im Harz'
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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