Radtourenführer Elbe-Radtour
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Der Elberadweg verläuft über rund 1.220 Kilometer von den Hochlagen des Riesengebirges im Norden der Tschechischen Republik bis zur Mündung der Elbe in die Nordsee bei Cuxhaven und zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Fernradwegen Europas, wobei seine Führung entlang eines der bedeutendsten mitteleuropäischen Flüsse seit Jahrhunderten Handel, Kultur und Verkehr geprägt hat und bis heute historische Städte, gewachsene Kulturlandschaften und zentrale Verkehrsachsen miteinander verbindet, besonders eindrucksvoll wird dieser Zusammenhang auf dem Abschnitt von Prag nach Dresden erlebbar, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Dichte an kulturellen Höhepunkten und landschaftlichen Kontrasten als einer der attraktivsten Teilräume des gesamten Radwegs gilt. Zu den Sehenswürdigkeiten entlang dieser Route zählen die historische Altstadt von Prag mit der Prager Burg und der Karlsbrücke als idealer Ausgangspunkt an der Moldau, der Zusammenfluss von Moldau und Elbe bei Melnik mit seinen traditionsreichen Weinbergen, die gut erhaltene Altstadt von Leitmeritz, die markante Burgruine Schreckenstein hoch über dem Fluss, Ústí nad Labem als industriell geprägte Elbstadt mit spannender Geschichte, Děčín mit seinem weithin sichtbaren barocken Schlossensemble, Bad Schandau als Tor zur Sächsischen Schweiz, die Kunst- und Barockstadt Dresden mit Frauenkirche, Semperoper und Zwinger, Meißen mit Dom, Albrechtsburg und weltberühmter Porzellanmanufaktur, die Lutherstadt Wittenberg mit der Schlosskirche als Ort der Reformation, Magdeburg mit seinem monumentalen gotischen Dom, Tangermünde mit geschlossenem mittelalterlichem Stadtbild, Lauenburg an der Elbe mit maritimem Fachwerkcharme, die Hansestadt Hamburg mit Michel, Hafen und Speicherstadt sowie schließlich Cuxhaven als Endpunkt an der offenen Nordsee. Die Natur und die besonderen landschaftlichen Reize des Elberadwegs reichen von sanften Flussauen und traditionsreichen Weinlandschaften in Böhmen über die spektakulären Felsformationen des Elbsandsteingebirges in der Sächsischen Schweiz bis zu den weiten Auen des Biosphärenreservats Mittlere Elbe und den tidebeeinflussten Marschlandschaften im Unterlauf der Elbe, wobei der überwiegend flache bis leicht wellige Streckenverlauf, die hohe Wegequalität, zahlreiche Fährverbindungen und die sehr gute touristische Infrastruktur den Radweg sowohl für entspannte Genussradler als auch für ausgedehnte Mehrtages- und Fernreisen besonders attraktiv machen, ergänzt durch die klare und verlässliche Beschilderung in Deutschland mit dem markanten blauen Elbe-Symbol sowie die gut sichtbaren gelben Wegweiser in Tschechien. Insgesamt bietet der Elberadweg eine außergewöhnlich dichte und harmonische Verbindung aus Geschichte, Kultur und Natur und ermöglicht eine eindrucksvolle Radreise entlang einer der großen europäischen Flusslandschaften, die durch ihre Vielfalt, ihre gute Erreichbarkeit und ihren hohen Erlebniswert überzeugt und lange in nachhaltiger Erinnerung bleibt. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
Die Veröffentlichung dieser Reiseführer erfolgt nicht zu kommerziellen Zwecken. Unsere Absicht ist vielmehr, vielen Besuchern und Lesern die vielfältigen Sehenswürdigkeiten in Europa näher zu bringen.
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Radtourenführer Elbe-Radtour - von Prag nach Dresden
Die Radtour Elbe von ihrer Quelle im Riesengebirge bis nach Dresden verbindet hochalpine Landschaften, böhmische Kulturräume und eine der eindrucksvollsten Flusslandschaften Mitteleuropas zu einer abwechslungsreichen Rad- und Erlebnisroute. Die Elbe entspringt im tschechischen Riesengebirge nahe der Schneekoppe auf rund 1.386 Metern Höhe und fließt zunächst als schmaler Gebirgsbach durch eine karge Hochlandschaft mit Mooren, Bergwiesen und dichten Wäldern, wobei dieser oberste Abschnitt noch nicht klassisch per Fahrrad befahrbar ist. Erst weiter talabwärts, etwa ab Vrchlabí, wird das Tal breiter, die Elbe entwickelt sich zu einem ruhiger fließenden Gewässer und es beginnt ein gut ausgebautes Radwegenetz, das überwiegend abseits des motorisierten Verkehrs verläuft. Im weiteren Verlauf durch Böhmen führt die Strecke durch zunehmend offene Kulturlandschaften und historische Städte, das Gelände ist nun überwiegend flach bis leicht wellig und damit ideal für Genussradler. Über Kolín nähert sich der Weg dem Einzugsbereich der Moldau, deren Zusammenfluss mit der Elbe bei Mělník einen markanten Punkt der Route darstellt, während Prag selbst als kultureller Höhepunkt an der Moldau liegt und mit gut ausgebauten Uferwegen einen fließenden Übergang aus dem urbanen Raum in die Flusslandschaft ermöglicht. Ab Mělník folgt der Elberadweg dem breiten Flusstal durch eines der bekanntesten tschechischen Weinanbaugebiete, passiert Städte wie Litoměřice, Ústí nad Labem und Děčín und verengt sich zunehmend zu einem eindrucksvollen Felsental, das den Übergang zur Sächsischen Schweiz markiert. Nach dem Grenzübertritt nach Deutschland verläuft die Route nahezu durchgehend flach entlang der Elbe durch das Elbsandsteingebirge, wo bizarre Sandsteinformationen, bewaldete Höhenzüge und weite Ausblicke das Landschaftsbild bestimmen, bevor sich hinter Pirna das Tal erneut öffnet und die barocke Silhouette Dresdens erscheint. Dresden bildet den kulturellen und landschaftlichen Höhepunkt dieses Streckenabschnitts und zeigt eindrucksvoll, wie sich der Gebirgsfluss Schritt für Schritt zu einem großen Strom entwickelt, der Landschaft, Städte und Kultur entlang seines Verlaufs nachhaltig geprägt hat. (c)WV
Radtourenführer Elbe-Radtour - Bad Schandau
Radtourenführer Elbe-Radtour - Bad Schandau
Bad Schandau liegt am rechten Ufer der Elbe im Herzen der Sächsischen Schweiz und zählt zu den ältesten Kurorten Sachsens. Der Ort wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte vom kleinen Fischerdorf zu einem bedeutenden Erholungs- und Kurort. Bereits im 19. Jahrhundert fanden Kurgäste aus ganz Europa hier Linderung und Entspannung – nicht zuletzt wegen der reizvollen Lage im Elbsandsteingebirge, das mit seinem milden Reizklima und der sauberen Luft als ideal für Kneippkuren und Erholung galt. Der Status als Kneippkurort wurde Bad Schandau offiziell im 20. Jahrhundert verliehen, womit die lange Tradition gesundheitsfördernder Anwendungen eine besondere Anerkennung fand. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Tourismus, dem Kurbetrieb und der Naturverbundenheit verbunden. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Kurortes zählt die evangelische Kirche, die in ihrer heutigen Form im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Mit ihrem schlichten, doch eleganten Baukörper und einem markanten Turm prägt sie das Stadtbild. Im Inneren birgt sie eine historisch bedeutsame Orgel sowie Grabplatten früherer Gemeindemitglieder, die auf die lange Geschichte der Kirchengemeinde hinweisen. Eine besondere Attraktion ist die Kirnitzschtalbahn, eine elektrische Straßenbahn, die seit 1898 von Bad Schandau aus durch das gleichnamige Tal bis zum Lichtenhainer Wasserfall verkehrt. Diese nostalgische Bahnlinie mit originalgetreuen Wagen und reizvoller Streckenführung ist nicht nur ein technisches Denkmal, sondern zugleich ein wichtiger Zubringer für Wanderer und Naturfreunde, die von hier aus das weit verzweigte Wegenetz des Nationalparks Sächsische Schweiz erkunden möchten. Die Bahn überquert zahlreiche kleine Brücken, führt durch Wälder und vorbei an Felsformationen und macht jede Fahrt zu einem Erlebnis. Die Umgebung von Bad Schandau wird durch die charakteristischen Landschaften des Elbsandsteingebirges geprägt. Steile Sandsteinfelsen, tiefe Schluchten, Tafelberge und bewaldete Höhenzüge bestimmen das Bild und bieten ideale Bedingungen für Wanderer, Kletterer und Naturbegeisterte. Der Nationalpark Sächsische Schweiz, der unmittelbar an das Stadtgebiet grenzt, schützt eine einzigartige Flora und Fauna mit seltenen Pflanzenarten, Greifvögeln und einem artenreichen Mischwald. Die Elbe selbst fließt ruhig durch das Tal und verstärkt die eindrucksvolle Kulisse, während Aussichtspunkte wie die Schrammsteine oder der Falkenstein spektakuläre Panoramablicke bieten. (c)WV
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Von Bad Schandau aus geht es in den Endspurt über: Die Radtour nach Dresden führt Sie vorbei an der imposanten Festung Königstein, an der berühmten Bastei und Pirna und endet im berühmten 'Elbflorenz'. Genießen Sie das Flair dieser wunderbaren Stadt und entdecken Sie die historischen Denkmäler, die grünen Elbauen oder lassen Sie den Abend in einer der zahlreichen Restaurants in der historischen Altstadt ausklingen.
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Königstein
Radtourenführer Elbe-Radtour - Königstein
Radtourenführer Elbe-Radtour - Königstein
Radtourenführer Elbe-Radtour - Königstein
Königstein liegt inmitten der bizarren Felslandschaften des Elbsandsteingebirges in der Sächsischen Schweiz, unweit der Elbe und südöstlich von Pirna. Der Ort entwickelte sich im Schatten der gleichnamigen Festung, deren strategische Lage auf einem Tafelberg schon im 13. Jahrhundert erkannt und genutzt wurde. Die Geschichte Königsteins ist eng mit der militärischen Bedeutung dieser Anlage verbunden, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem Symbol sächsischer Wehrhaftigkeit und Machtentfaltung entwickelte. Königstein war nie eine eigenständige Residenzstadt, sondern stets geprägt durch die Präsenz der Festung und die landschaftliche Umgebung. Der zentrale Anziehungspunkt des Ortes ist die Festung Königstein, die auf einem 240 Meter hohen Felsplateau errichtet wurde und mit einer Fläche von rund neun Hektar zu den größten und eindrucksvollsten Bergfestungen Europas zählt. Ihre Ursprünge reichen bis ins Hochmittelalter zurück, als auf dem Felsen zunächst eine Burg entstand, die im 16. und 17. Jahrhundert zu einer modernen Festung ausgebaut wurde. Die mächtigen Bastionen, Kasematten und Wehranlagen, die sich harmonisch an den natürlichen Fels anpassen, veranschaulichen die Ingenieurskunst der Renaissance- und Barockzeit. Die Festung diente als Staatsgefängnis, Schutzort der königlichen Kunstschätze, Garnison und Rückzugsort der sächsischen Herrscher in Krisenzeiten. Zu den bemerkenswertesten Bauwerken innerhalb der Festung zählen das Alte Zeughaus, das Brunnenhaus mit einem der tiefsten Festungsbrunnen Europas und die Garnisonskirche. Die historischen Wohngebäude, Magazine und Aussichtspunkte bieten vielfältige Einblicke in das militärische und alltägliche Leben vergangener Jahrhunderte. Neben ihrer militärischen Funktion wurde die Festung auch für höfische Empfänge und königliche Aufenthalte genutzt, wodurch sie einen einzigartigen Charakter zwischen Wehrbau und Residenz erhielt. Die Lage von Königstein am Rand des Nationalparks Sächsische Schweiz macht den Ort zu einem idealen Ausgangspunkt für Erkundungen in die Natur. Die umgebenden Felsformationen, darunter die Nikolsdorfer Wände mit ihren bizarren Gesteinsformen und die freistehende Felsnadel der Barbarine auf dem Pfaffenstein, sind charakteristische Elemente der Landschaft. Die Region bietet ein dichtes Netz an Wanderwegen, Klettersteigen und Aussichtspunkten, die spektakuläre Blicke über das Elbtal und die Tafelberge eröffnen. Die Flora ist durch trockenwarme Felsvegetation und Mischwälder geprägt, während die Fauna Greifvögel, Mufflons und seltene Insektenarten umfasst. (c)WV
Modelleisenbahn Miniatur-Elbtal
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Rathen
Radtourenführer Elbe-Radtour - Rathen
Radtourenführer Elbe-Radtour - Rathen
Radtourenführer Elbe-Radtour - Rathen
Rathen liegt idyllisch an beiden Ufern der Elbe im Herzen der Sächsischen Schweiz und zählt zu den bekanntesten Erholungsorten der Region. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Mittelalter zurück, doch seine Bedeutung als Kur- und Ausflugsziel gewann Rathen vor allem im 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen des Landschaftstourismus. Die besondere Lage am Fuß des Elbsandsteingebirges und die Nähe zu den eindrucksvollsten Felsformationen der Region machten den Ort früh zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde, Künstler und Erholungssuchende. Die Entwicklung des Kurwesens und der Ausbau touristischer Infrastruktur führten dazu, dass Rathen als Luftkurort anerkannt wurde und seine Besucherzahlen stetig wuchsen. Das Wahrzeichen von Rathen ist die Bastei, eine spektakuläre Felsformation mit einer Höhe von rund 200 Metern über der Elbe. Die Bastei gehört zu den eindrucksvollsten Aussichtspunkten der Sächsischen Schweiz und bietet weite Panoramablicke auf das Elbtal, das Felsmassiv des Liliensteins und die bewaldeten Höhenzüge der Umgebung. Bereits im 19. Jahrhundert wurde die berühmte Basteibrücke errichtet, eine steinerne Konstruktion, die mehrere Felstürme miteinander verbindet und als technisches und landschaftliches Meisterwerk gilt. Die Bastei war Inspirationsquelle für zahlreiche Künstler der Romantik und wurde vielfach in Gemälden und literarischen Beschreibungen verewigt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die historische Gierseilfähre von Rathen, die die beiden Ortsteile auf gegenüberliegenden Seiten der Elbe miteinander verbindet. Die Fähre nutzt die Strömung des Flusses zur Fortbewegung und funktioniert ganz ohne Motor – ein technisches Prinzip, das seit Jahrhunderten im Einsatz ist. Sie steht heute unter Denkmalschutz und ist zugleich Verkehrsmittel und touristische Attraktion. Rathen liegt am Rande des Nationalparks Sächsische Schweiz, dessen bizarre Felslandschaften, tief eingeschnittene Täler und vielfältige Vegetation zu den markantesten Naturerscheinungen Deutschlands zählen. Das Elbsandsteingebirge bietet ideale Bedingungen für Wanderer, Kletterer und Naturbeobachter. Von Rathen aus führen zahlreiche Wege zu bekannten Zielen wie dem Lilienstein, dem Amselgrund, der Schwedenlöcher-Schlucht oder zur nahegelegenen Festung Königstein. Die Flora der Region reicht von lichtdurchfluteten Kiefernwäldern bis zu moosbedeckten Schluchten, während die Fauna Uhus, Schwarzstörche und Luchse umfasst. Die Verbindung von historischer Technik, markanter Landschaft und ruhiger Atmosphäre macht Rathen zu einem besonderen Ort inmitten einer einzigartigen Naturkulisse. (c)WV
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Pirna
Radtourenführer Elbe-Radtour - Pirna
Radtourenführer Elbe-Radtour - Pirna
Pirna liegt am Übergang vom Dresdner Elbtal zur Sächsischen Schweiz und zählt zu den ältesten und bedeutendsten Städten der Region. Die ersten Besiedlungsspuren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, doch als Stadt tritt Pirna erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich in Erscheinung. Aufgrund ihrer günstigen Lage an der Elbe entwickelte sich die Stadt rasch zu einem bedeutenden Handelsplatz und wurde im späten Mittelalter zu einem Zentrum für Tuchmacher, Händler und Steinmetze. Im 16. Jahrhundert erlebte Pirna eine Blütezeit als Amtssitz und Verwaltungszentrum des Kurfürstentums Sachsen. Die reich gegliederte Altstadt, die bis heute weitgehend erhalten ist, zeugt mit ihren Bürgerhäusern, engen Gassen und repräsentativen Bauwerken vom einstigen Wohlstand. Das Rathaus am Marktplatz gehört zu den architektonisch herausragenden Gebäuden der Stadt. Es wurde im 14. Jahrhundert erbaut und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert, wobei gotische, renaissancezeitliche und barocke Elemente zu einem harmonischen Gesamtbild verschmolzen. Der markante Turm, das kunstvolle Portal und die detailreiche Fassade machen das Rathaus zu einem Wahrzeichen der Stadt. Nur wenige Schritte entfernt liegt das Canalettohaus, das nach dem venezianischen Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, benannt wurde. Dieser fertigte im 18. Jahrhundert mehrere Veduten der Stadt an, die Pirna europaweit bekannt machten. Das Canalettohaus mit seiner barocken Fassade erinnert an diese künstlerische Verbindung und beherbergt heute ein Museum zur Stadt- und Kunstgeschichte. Über der Stadt erhebt sich Schloss Sonnenstein, dessen Ursprünge im 13. Jahrhundert als Burganlage liegen. Im 16. Jahrhundert wurde es zu einem Renaissance-Schloss ausgebaut und später zu einem Hospital umgewandelt. Die wechselvolle Nutzungsgeschichte, die auch dunkle Kapitel des 20. Jahrhunderts einschließt, macht das Schloss zu einem bedeutenden Erinnerungsort. Heute bietet das weitläufige Areal mit seinen Innenhöfen und Blickachsen über das Elbtal Raum für kulturelle und soziale Einrichtungen. Pirna ist von einer abwechslungsreichen Naturlandschaft umgeben, die vom Elbtal mit seinen Auen und Terrassen über die steilen Felshänge der Sächsischen Schweiz bis hin zu bewaldeten Höhenzügen reicht. Der nahegelegene Nationalpark mit seinen Kletterfelsen und Aussichtspunkten beginnt nur wenige Kilometer südlich der Stadt. Die Flusslandschaft der Elbe ist Lebensraum zahlreicher Vogelarten und lädt zu Wanderungen, Radtouren und Bootsfahrten ein. (c)WV
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Dresden
Radtourenführer Elbe-Radtour - Dresden
Radtourenführer Elbe-Radtour - Dresden
Radtourenführer Elbe-Radtour - Dresden
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Dresden
Dresden liegt malerisch an den Ufern der Elbe und zählt zu den geschichtsträchtigsten Städten Deutschlands. Als ehemalige Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige prägte sie über Jahrhunderte hinweg das kulturelle und politische Leben des Landes. Erstmals urkundlich erwähnt im 13. Jahrhundert, entwickelte sich Dresden rasch zu einem bedeutenden Zentrum der Verwaltung und des Handels. Die Blütezeit erreichte die Stadt unter der Herrschaft Augusts des Starken im 18. Jahrhundert, als sie zum Inbegriff barocker Baukunst und höfischer Prachtentfaltung wurde. In dieser Epoche entstand das bis heute erhaltene städtebauliche Ensemble der Altstadt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Dresden im Februar 1945 schwer zerstört, doch der Wiederaufbau orientierte sich eng am historischen Stadtbild. Heute vereint Dresden auf beeindruckende Weise Vergangenheit und Gegenwart: Es ist Landeshauptstadt von Sachsen, wirtschaftliches Zentrum, Universitätsstadt sowie Standort führender Forschungseinrichtungen und gilt als Ort mit hoher Lebensqualität. Die historische Altstadt von Dresden bietet eine herausragende Dichte an kunsthistorisch bedeutenden Bauwerken. Zu den bekanntesten zählt der Zwinger, ein barockes Gesamtkunstwerk mit Pavillons, Galerien und Hofanlagen, das einst für höfische Feste und Ausstellungen errichtet wurde. Die Frauenkirche, im 18. Jahrhundert erbaut und nach ihrer Zerstörung originalgetreu wiederaufgebaut, erhebt sich mit ihrer gewaltigen Kuppel als Zeichen der Versöhnung und des Wiederaufbaus über dem Neumarkt. Die Schlosskirche im Residenzschloss zeugt mit gotischen und renaissancezeitlichen Elementen von der religiösen und dynastischen Bedeutung des Hauses Wettin. Die Semperoper, 1841 nach Plänen von Gottfried Semper eröffnet, gehört zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und verbindet klassizistische Architektur mit einer reichen Aufführungstradition. Das Residenzschloss selbst war über Jahrhunderte Sitz der sächsischen Fürsten und beherbergt heute bedeutende Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. An der Außenfassade des Stallhofs erstreckt sich der Fürstenzug, ein monumentales Wandbild aus über 23.000 Meißner Porzellanfliesen, das 35 Herrscher der Wettiner Dynastie darstellt. Die klassizistische Säulenhalle ist ein weiteres Beispiel für die architektonische Vielfalt der Altstadt. Das Grüne Gewölbe im Residenzschloss zählt zu den reichsten Schatzkammern Europas und enthält kunstvoll gearbeitete Pretiosen aus Gold, Silber, Elfenbein und Edelsteinen, darunter die berühmte Figur des Hofnarren und die Dresdner Grüne Diamantgarnitur. Das unverwechselbare Elbpanorama mit seiner Abfolge von Türmen, Kuppeln und Fassaden prägt den Eindruck Dresdens weit über die Stadtgrenzen hinaus. Die Aussicht vom Elbufer oder von den Brücken über den Fluss bietet einen beeindruckenden Blick auf die Altstadt und die umliegende Landschaft. Die Uferzonen mit ihren Wiesen, Treppenanlagen und Promenaden laden zum Verweilen und Spazieren ein und schaffen eine harmonische Verbindung von Natur und Architektur. Dresden liegt in einem gemäßigten Klima, das durch warme Sommer und kühle Winter geprägt ist. Die Flussauen der Elbe bieten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. In unmittelbarer Nähe zur Stadt befinden sich die Dresdner Heide, ein ausgedehntes Waldgebiet mit Wanderwegen, sowie das Elbsandsteingebirge mit seinen markanten Felsformationen, das sowohl als Naturparadies als auch als Ziel für Kunst- und Architekturliebhaber geschätzt wird. (c)WV
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Der mittlere Abschnitt des Elberadwegs ist durch seine kulturelle Vielfalt geprägt. Historische Städte, beeindruckende Weinschlösser, geschichtsträchtige Orte, weite Weinberge und urige Wirtschaften machen diesen Teil des Elberadwegs besonders interessant und abwechslungsreich. Sie beginnen Ihre Radreise auf dem Elberadweg im Elbflorenz Sachsens, der wunderschönen Stadt Dresden. Hier erwarten Sie die weltberühmte Frauenkirche und die Semper Oper, aber auch das berühmte Grüne Gewölbe mit den Schätzen August des Starken lädt zur Besichtigung ein. Entspannen Sie bei einem gemütlichen Stadtrundgang in der Innenstadt und erforschen sie enge Gassen und verwinkelte Straßen oder lassen Sie den Tag bei einem Besuch in der Semper Oper ausklingen. Ihre Radreise auf dem Elberadweg nach Magdeburg führt Sie zuerst in das wunderschöne Sächsische Elbland. Sie radeln über Radebeul nach Meißen. In Radebeul können Sie das Karl-May-Museum besuchen und sich auf den Spuren von Cowboys und Indianer bewegen.
Radtourenführer Elbe-Radtour - Meißen
Radtourenführer Elbe-Radtour - Meißen
Meißen liegt im Sächsischen Elbland am Übergang vom Elbtalkessel zu den Hängen des Erzgebirgsvorlandes und zählt zu den ältesten Städten Sachsens. Die Stadt wurde im Jahr 929 durch König Heinrich I. mit der Gründung einer Grenzmark befestigt und entwickelte sich rasch zum politischen und kulturellen Zentrum der Region. Als Sitz der Markgrafen von Meißen und später des Bistums Meißen nahm die Stadt eine zentrale Rolle in der Geschichte Sachsens ein. Im Mittelalter war Meißen ein bedeutendes Handels- und Verwaltungszentrum. Die Gründung der Meissener Porzellanmanufaktur im Jahr 1710 durch August den Starken machte die Stadt weltberühmt und prägte ihren Ruf als Ort exquisiter Handwerkskunst. Die historische Altstadt von Meißen ist geprägt von einem harmonischen Ensemble aus spätgotischen, renaissancezeitlichen und barocken Bauten, die sich in malerischer Weise an den Hang unterhalb der Albrechtsburg schmiegen. Die Albrechtsburg gilt als erster Schlossbau Deutschlands und wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Mit ihren schlanken Türmen, den markanten Staffelgiebeln und den prachtvollen Gewölberäumen diente sie als Residenz der Wettiner und als Symbol höfischer Macht. Der angrenzende Schlosshof bietet mit seinen Arkadengängen und kunstvoll gestalteten Fassaden ein eindrucksvolles Bild spätgotischer Baukunst. Der Dom zu Meißen, ein gotisches Bauwerk mit monumentalen Türmen und filigranen Maßwerkfenstern, war über Jahrhunderte hinweg spirituelles Zentrum der Region. Das Alte Rathaus am Markt mit seiner gotischen Bausubstanz, seinem Fachwerkaufsatz und dem reich verzierten Portal steht für die städtische Selbstverwaltung und den wirtschaftlichen Aufstieg Meißens in der frühen Neuzeit. Die Meissener Porzellan-Manufaktur ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. In ihren Werkstätten und Ausstellungen lässt sich die aufwendige Herstellung des berühmten Porzellans nachvollziehen – von der Modellierung über die Bemalung bis zum Brennvorgang. Sie verkörpert höchste Handwerkskunst und wird weltweit geschätzt. Der Domherrenhof am Burgberg dokumentiert mit seiner Baugeschichte die einstige Wohn- und Lebenswelt der geistlichen Eliten Meißens. Schloss Siebeneichen, ein Renaissancebau inmitten eines ausgedehnten Landschaftsparks, wurde im 16. Jahrhundert als Landsitz errichtet und wird heute kulturell genutzt. Meißen liegt in einer von mildem Klima geprägten Region, die ideale Bedingungen für den Weinbau bietet. Die steilen Terrassen an den Elbhängen, bewachsen mit traditionsreichen Rebsorten, prägen das Landschaftsbild. Die Elbe selbst bildet mit ihren Uferzonen ein wichtiges Naturrefugium. In den angrenzenden Höhenzügen findet sich eine vielfältige Flora und Fauna, die von Weinbergen, Mischwäldern und Streuobstwiesen begleitet wird. (c)WV
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Moritzburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Moritzburg
Moritzburg liegt nordwestlich von Dresden im Herzen des Sächsischen Elblandes und ist eng mit der Geschichte des sächsischen Hochadels verbunden. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im 14. Jahrhundert, doch der Ort gewann erst mit dem Bau eines Jagdhauses unter Herzog Moritz von Sachsen im 16. Jahrhundert an Bedeutung. Unter August dem Starken erlebte Moritzburg seine glanzvollste Epoche: Das einst einfache Jagdhaus wurde ab 1723 in ein repräsentatives barockes Jagdschloss umgebaut, das als prachtvolle Kulisse höfischer Jagdfeste und gesellschaftlicher Empfänge diente. Das Schloss wurde dabei in einen künstlich angelegten Teich eingebettet, was ihm bis heute eine besondere Lage und Wirkung verleiht. Das Jagdschloss Moritzburg ist das herausragende Wahrzeichen des Ortes und zählt zu den bedeutendsten barocken Schlossanlagen Sachsens. Der symmetrische Bau mit vier markanten Ecktürmen – dem Backturm, Amtsturm, Küchenturm und Jägerturm – diente nicht nur der Repräsentation, sondern auch funktionalen Zwecken der höfischen Haushaltung. Die reich ausgestatteten Innenräume mit Ledertapeten, Jagdtrophäen und Möbeln im Stil des sächsischen Rokoko geben Einblick in die prunkvolle Lebenswelt des sächsischen Hofes. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Sichtachsen, Alleen und Pavillons wurde als barocke Gartenanlage gestaltet und bildet bis heute den Rahmen für Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen. Das Schloss wurde durch den Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auch einem internationalen Publikum bekannt. Die umliegende Landschaft zeichnet sich durch eine Vielzahl an künstlich angelegten Teichen, dichten Mischwäldern und ausgedehnten Wildgehegen aus, die einst zur höfischen Jagdnutzung dienten. Die Teichlandschaft bei Moritzburg gehört zu den größten ihrer Art in Sachsen und ist heute ein bedeutendes Naturschutzgebiet, das seltenen Vogelarten Lebensraum bietet. Das Klima in der Region ist mild, mit ausgeprägten Jahreszeiten, die den Park und das Umland in jeweils wechselnde Stimmungen tauchen. Moritzburg verbindet in einzigartiger Weise historische Baukunst, landschaftliche Schönheit und höfische Tradition und bleibt ein Ort, der Geschichte, Natur und Kultur in vollendeter Harmonie vereint. (c)WV
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Hinter Meißen durchquert der Elberadweg kleine, malerische Weindörfer und erreicht bald Riesa. Hier können Sie die Nudelfabrik besuchen und lernen, wie die leckere Teigware hergestellt wird. Nach einem ruhigen Abend in der Sportstadt starten Sie Ihre nächste Radtour Richtung Torgau. Sie fahren über Belgern und erreichen nach knapp 50 Kilometern die kurfürstliche Residenzstadt Torgau. ...
Radtourenführer Elbe-Radtour - Torgau
Radtourenführer Elbe-Radtour - Torgau
Radtourenführer Elbe-Radtour - Torgau
Radtourenführer Elbe-Radtour - Torgau
Torgau liegt am westlichen Elbufer im Norden des Sächsischen Elblandes und zählt zu den kunsthistorisch bedeutendsten Städten Sachsens. Die Geschichte der Stadt reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Siedlung bestand. Im Mittelalter entwickelte sich Torgau zu einem wettinischen Herrschaftszentrum und wurde 1267 erstmals als Stadt erwähnt. Im 16. Jahrhundert erlebte Torgau unter Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen eine Blütezeit und wurde zeitweise zur Residenzstadt des sächsischen Hofes. Die Reformation hinterließ hier ebenso tiefgreifende Spuren wie der Dreißigjährige Krieg, dessen religiöse Auseinandersetzungen sich auch architektonisch in der Stadt widerspiegeln. Das markanteste Bauwerk Torgaus ist Schloss Hartenfels, das als eines der frühesten Beispiele der Frührenaissance in Deutschland gilt. Die Schlossanlage wurde im 15. und 16. Jahrhundert auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Burg errichtet und durch namhafte Architekten wie Konrad Krebs und Nickel Gromann vollendet. Charakteristisch ist der repräsentative Große Wendelstein, eine freitragende steinerne Wendeltreppe im Innenhof, die ohne Mittelpfeiler auskommt. Der Schlosshof dient heute als Ort für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Vom Hausmannsturm aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Dächer der Altstadt, die Elbwiesen und das Umland. Das Rathaus am Marktplatz ist ein eindrucksvolles Beispiel spätgotisch-frühneuzeitlicher Baukunst. Mit seiner farblich akzentuierten Fassade, den Staffelgiebeln und der turmartigen Gliederung vermittelt es die Bedeutung Torgaus als Verwaltungszentrum der Kurfürstenzeit. Im Inneren befinden sich historische Sitzungssäle und ein Archiv mit wertvollen Urkunden zur Stadtgeschichte. Die Kirche St. Marien ist eine spätgotische Hallenkirche, deren Bau um 1400 begonnen wurde. Sie gilt als eines der bedeutendsten Gotteshäuser der Reformation: Hier predigte Martin Luther, und seine Frau Katharina von Bora wurde 1552 in der Kirche bestattet. Das Innere der Kirche ist geprägt durch eine kunstvolle Gewölbestruktur, Maßwerkfenster und eine barocke Orgel. Die Alte Apotheke gegenüber dem Schloss ist ein gut erhaltenes bürgerliches Renaissancegebäude mit Sandsteinportal und Reliefs, das heute museal genutzt wird. Torgau liegt in einer weitläufigen Elbflussebene mit fruchtbaren Böden, Auenlandschaften und sanften Erhebungen. Die Elbwiesen bieten Lebensraum für zahlreiche geschützte Vogelarten und dienen als Naherholungsgebiet. Das Klima ist gemäßigt mit trockenen Sommern und milden Wintern. Die Nähe zu Radwegen, Flusswanderungen und Naturschutzgebieten macht Torgau zu einem Ort, der Geschichte, Architektur und Landschaft in seltener Dichte vereint. (c)WV
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Das rechtselbisch gelegene Schloss Wackerbart eröffnet Ihnen einen gelungenen Einblick in die Geschichte und Tradition des Sächsischen Weinanbaus. Die barocke Schloss- und Gartenanlage mit dem Belvedere am Fuße der Weinberge sowie die moderne Sekt- und Weinmanufaktur mit Weinfeld und neuen Gärten bieten ein ideales Ambiente für prickelnde Radpausen. Die beschauliche Rolandstadt Belgern bietet Besuchern durch seine Lage am Strom, seine schönen Anlagen und die Wälder der nahen Heide einen angenehmen Anlass zur Pause. Der Marktplatz ist eine Augenweide für sich: Von alten Bürgerhäusern umgeben, wird dieser von dem imposanten Rathaus aus dem Jahre 1578 beherrscht. Eines der ältesten Bauwerke dieser Stadt ist die Bartholomäuskirche, die ein Alter von über 400 Jahren aufweist. 1522 predigte hier Martin Luther - ein Gedenkstein erinnert daran. Auf der letzten Etappe in Richtung Magdeburg radeln Sie durch das Biossphärenreservat Mittlere Elbe nach Barby und können die zahlreichen Vogelarten bewundern. Auch die Naturliebhaber werden nicht enttäuscht und bekommen eine einzigartige Landschaft zu sehen. Schon haben Sie einen Großteil des mittleren Abschnitts des Elberadwegs geschafft, denn Magdeburg ist nicht mehr weit! Zuvor erwartet Sie jedoch die Bauhausstadt Dessau als interessantes Tagesziel. Die Stadt erlangte durch den Bauhaus-Stil und Walter Gropius Kunst-, und Architekturschule der Klassischen Moderne Berühmtheit. Ebenso bekannt und sehenswert ist aber auch das Gartenreich Dessau-Wörlitz, welches der Elberadweg durchquert und wo sich verschiedene Besichtigungsmöglichkeiten anbieten. Das Gartenreich Dessau-Wörlitz gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und sollte bei einer Radtour am Elberadweg unbedingt auf Ihrem Besichtigungsprogramm stehen. Schlösser, Parkanlagen und viele Kleinarchitekturen sind in diese einzigartige Kulturlandschaft eingebettet. Weite Wiesen und Wälder sowie glitzernde Seen und Flüsse laden zu Spaziergängen, Radtouren, Gondel- und Fährfahrten ein.
Radtourenführer Elbe-Radtour - Lutherstadt-Wittenberg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Lutherstadt-Wittenberg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Lutherstadt-Wittenberg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Lutherstadt-Wittenberg
Die traditionsreiche Lutherstadt-Wittenberg im Herzen der Region Wittenberg in Sachsen-Anhalt ist ein bedeutendes Zentrum der Reformationsgeschichte und ein wahres Juwel der Renaissancekultur. Hier schlug Martin Luther im Jahr 1517 an die Tür der Schlosskirche seine 95 Thesen, ein Ereignis, das die religiöse und politische Landschaft Europas nachhaltig veränderte und Wittenberg weltweite Bekanntheit bescherte. Die Schlosskirche, ein Meisterwerk spätgotischer Architektur, ist heute ein zentraler Erinnerungsort und bewahrt das Erbe dieser revolutionären Epoche. Das Lutherhaus, ursprünglich ein Augustinerkloster und später Wohn- und Wirkungsstätte des Reformators, zählt zu den bedeutendsten musealen Einrichtungen der Reformationsgeschichte und bietet detaillierte Einblicke in Luthers Leben, sein theologisches Wirken und die gesellschaftlichen Umbrüche seiner Zeit. Ebenso eindrucksvoll ist das Melanchthonhaus, das dem humanistischen Gelehrten und Mitstreiter Philipp Melanchthon gewidmet ist und mit seinen original erhaltenen Räumen ein authentisches Bild des Gelehrtenlebens des 16. Jahrhunderts vermittelt. Der Marktplatz, umrahmt von eindrucksvollen Renaissancebauten, bildet das pulsierende Herz der Stadt. Das imposante Rathaus mit seiner prächtigen Fassade zeugt vom einstigen Selbstbewusstsein der Bürgerschaft, während der Cranachhof die künstlerische Blüte der Reformationszeit widerspiegelt. Hier betrieb Lucas Cranach der Ältere, einer der bedeutendsten Maler und Grafiker der Renaissance, seine Werkstatt und schuf zahlreiche Porträts und religiöse Kunstwerke, die europaweit Anerkennung fanden. Wittenberg bewahrt jedoch nicht nur ein einzigartiges historisches Erbe, sondern bietet mit dem nahegelegenen UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe auch ein Naturparadies von herausragender Schönheit. Die weiten Auenlandschaften, alten Elbarme und artenreichen Wälder sind ein Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten und laden zu ausgedehnten Spaziergängen und Naturbeobachtungen ein. In Lutherstadt-Wittenberg verschmelzen die Spuren der Reformation, das reiche künstlerische Erbe und die eindrucksvolle Naturlandschaft zu einem unvergleichlichen Gesamterlebnis, das Besucher aus aller Welt fasziniert und nachhaltig beeindruckt. (c)WV
Weitere Orte und Städte mit Sehenswürdigkeiten im Reiseführer 'Straße der Romanik (Süd)'
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Magdeburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Magdeburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Magdeburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Magdeburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Magdeburg
Die traditionsreiche Lutherstadt-Wittenberg im Herzen der Region Wittenberg in Sachsen-Anhalt ist ein bedeutendes Zentrum der Reformationsgeschichte und ein wahres Juwel der Renaissancekultur. Hier schlug Martin Luther im Jahr 1517 an die Tür der Schlosskirche seine 95 Thesen, ein Ereignis, das die religiöse und politische Landschaft Europas nachhaltig veränderte und Wittenberg weltweite Bekanntheit bescherte. Die Schlosskirche, ein Meisterwerk spätgotischer Architektur, ist heute ein zentraler Erinnerungsort und bewahrt das Erbe dieser revolutionären Epoche. Das Lutherhaus, ursprünglich ein Augustinerkloster und später Wohn- und Wirkungsstätte des Reformators, zählt zu den bedeutendsten musealen Einrichtungen der Reformationsgeschichte und bietet detaillierte Einblicke in Luthers Leben, sein theologisches Wirken und die gesellschaftlichen Umbrüche seiner Zeit. Ebenso eindrucksvoll ist das Melanchthonhaus, das dem humanistischen Gelehrten und Mitstreiter Philipp Melanchthon gewidmet ist und mit seinen original erhaltenen Räumen ein authentisches Bild des Gelehrtenlebens des 16. Jahrhunderts vermittelt. Der Marktplatz, umrahmt von eindrucksvollen Renaissancebauten, bildet das pulsierende Herz der Stadt. Das imposante Rathaus mit seiner prächtigen Fassade zeugt vom einstigen Selbstbewusstsein der Bürgerschaft, während der Cranachhof die künstlerische Blüte der Reformationszeit widerspiegelt. Hier betrieb Lucas Cranach der Ältere, einer der bedeutendsten Maler und Grafiker der Renaissance, seine Werkstatt und schuf zahlreiche Porträts und religiöse Kunstwerke, die europaweit Anerkennung fanden. Wittenberg bewahrt jedoch nicht nur ein einzigartiges historisches Erbe, sondern bietet mit dem nahegelegenen UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe auch ein Naturparadies von herausragender Schönheit. Die weiten Auenlandschaften, alten Elbarme und artenreichen Wälder sind ein Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten und laden zu ausgedehnten Spaziergängen und Naturbeobachtungen ein. In Lutherstadt-Wittenberg verschmelzen die Spuren der Reformation, das reiche künstlerische Erbe und die eindrucksvolle Naturlandschaft zu einem unvergleichlichen Gesamterlebnis, das Besucher aus aller Welt fasziniert und nachhaltig beeindruckt. (c)WV
==> Reisebericht 'Magdeburg überrascht!'
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'Straße der Romanik' durch Sachsen-Anhalt
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Ausgangspunkt einer Radreise am nördlichen Elberadweg ist die majestätische Domstadt Magdeburg. Schöpfen Sie für Ihre Radtour in einem der zahlreichen Parks und Grünanlagen Magdeburgs die nötige Kraft - Die Stadt gehört mit zu den grünsten Städten Europas, kaum eine andere Stadt bietet so viel Grün! Von Magdeburg aus starten Sie in Richtung Tangermünde. Sie radeln über das imposante Wasserkreuz, das Elbe, Elbe-Havel-Kanal und Mittellandkanal verbindet. Bewundern Sie die riesigen Transportschiffe, die über- bzw. untereinander dahingleiten. Nur wenige Kilometer die Elbe weiter erreichen Sie bald die schöne Kleinstadt Burg. Falls Sie etwas Zeit mitbringen, ist das romanische Kloster Jerichow sehr sehenswert. In Tangermünde angekommen empfangen Sie Backsteinbauten und Fachwerkhäuser. Bewundern Sie die mächtigen Stadttoure und das prachtvolle Rathaus.
Radtourenführer Elbe-Radtour - Tangermünde
Radtourenführer Elbe-Radtour - Tangermünde
Radtourenführer Elbe-Radtour - Tangermünde
Radtourenführer Elbe-Radtour - Tangermünde
Radtourenführer Elbe-Radtour - Tangermünde
Am Ufer der Elbe liegt die faszinierende Kleinstadt Tangermünde, die mit ihrer fast tausendjährigen Geschichte und ihrem einmaligen mittelalterlichen Stadtbild zu den eindrucksvollsten Orten der Altmark zählt und deren Glanzzeiten eng mit der Hanse und der Rolle als kaiserliche Residenz verbunden sind. Noch heute umschließt die nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren über 20 Türmen die historische Altstadt und vermittelt Besuchern das Gefühl, durch ein lebendiges Freilichtmuseum zu wandeln. Ihre mächtigen Tore, das Neustädter Tor mit seinen charakteristischen Spitzhelmen, das Hünerdorfer Tor und das Elbtor, sind Meisterwerke norddeutscher Befestigungskunst und erinnern an die Zeit, als Tangermünde eine wohlhabende Handels- und Hansestadt war. Ein Höhepunkt der Stadt ist die monumentale St.-Stephanskirche, deren Turm sich als höchster von zwölf Stadttürmen über die Dächer erhebt. Mit ihrer eindrucksvollen Orgel von Hans Scherer dem Jüngeren, den kunstvollen Glasfenstern und ihrer weiträumigen Hallenarchitektur zählt sie zu den bedeutendsten Kirchenbauten der Region. Ergänzt wird das geistliche Erbe durch die kleinere St.-Nikolaikirche, die einst als Kirche der Kaufleute und Schiffer diente und von der langen Handelsgeschichte der Stadt erzählt. Nicht weniger beeindruckend ist das historische Rathaus am Marktplatz, dessen prachtvoller Schaugiebel im Stil der norddeutschen Backsteingotik mit filigranen Verzierungen und dekorativen Maßwerken die Macht und den Stolz der Bürgerschaft eindrucksvoll widerspiegelt. Der Markt selbst mit seinen Fachwerkhäusern, kleinen Läden und Cafés bildet bis heute das lebendige Herz der Stadt. Die Burganlage, die einst von Kaiser Karl IV. zur Kaiserpfalz ausgebaut wurde, ist nur noch in Resten erhalten, doch ihre Lage hoch über der Elbe verdeutlicht die einstige strategische Bedeutung Tangermündes und erinnert an die Zeit, als Kaiser und Fürsten hier Hof hielten. Der Storchenturm, Teil der mittelalterlichen Befestigung, ist ein markantes Wahrzeichen und erinnert zugleich an die reiche Tierwelt der Elbtalaue, in der Störche bis heute ihren Lebensraum finden. Malerische Fachwerkhäuser, enge Gassen und liebevoll restaurierte Gebäude prägen die Altstadt und lassen die Vergangenheit auf Schritt und Tritt lebendig werden. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Geschichte, Architektur und lebendiger Gegenwartskultur, bereichert durch Straßencafés, Märkte, Feste und das unverwechselbare Flair der Elbe, ist Tangermünde ein unvergessliches Ziel für Reisende, die das historische Herz Sachsen-Anhalts erleben möchten. (c)WV
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Stendal
Radtourenführer Elbe-Radtour - Stendal
Radtourenführer Elbe-Radtour - Stendal
Die bezaubernde Stadt Stendal begeistert mit ihrem kulturellen Erbe Besucher aus aller Welt. Als größte Stadt der Altmark und historisches Zentrum der Region blickt sie auf eine lange und faszinierende Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1022 reicht und eng mit dem Aufstieg der Hanse sowie mit der Entwicklung des norddeutschen Handels verbunden ist. Ein unverkennbares Wahrzeichen ist der imposante Dom St. Nikolaus, dessen spätgotischer Backsteinbau zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert entstand und mit seinen eindrucksvollen Glasmalereien, dem kunstvollen Chorgestühl und den prächtigen Altären zu den bedeutendsten Sakralbauten Mitteldeutschlands zählt. Der Dom thront am Rande der Altstadt und verleiht Stendal ein unverwechselbares Profil. Nicht minder eindrucksvoll ist die Marienkirche im Herzen der Stadt, deren gotische Architektur mit den hohen Fenstern und dem reich ausgestatteten Innenraum den Wohlstand der Bürger im Spätmittelalter widerspiegelt. Das Rathaus mit seiner kunstvoll gegliederten Fassade ist ein weiteres Highlight und wird durch die Rolandstatue ergänzt, die seit dem 16. Jahrhundert als Symbol für Recht, Freiheit und städtische Selbstständigkeit gilt. Die mächtigen Stadttore, allen voran das Uenglinger Tor mit seinen verzierten Backsteinformen und das Tangermünder Tor mit seiner wuchtigen Erscheinung, gehören zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Bauwerken Norddeutschlands und erinnern an die Wehrhaftigkeit der einst blühenden Handelsstadt. Beim Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren malerischen Fachwerk- und Backsteinbauten, den kleinen Gassen und Plätzen spüren Besucher die lebendige Geschichte auf Schritt und Tritt. Heute verbindet Stendal seine reiche Vergangenheit mit einer aktiven Kulturszene, zahlreichen Veranstaltungen und der Rolle als Hochschulstandort, was der Stadt ein modernes, weltoffenes Gesicht verleiht. So ist Stendal nicht nur ein Ort der Geschichte, sondern auch ein lebendiges Zentrum voller Leben, das Besucher mit seiner Vielfalt, seinem Charme und seiner traditionsreichen Atmosphäre begeistert. (c)WV
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Havelberg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Havelberg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Havelberg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Havelberg
Im malerischen Herzen der Region Stendal in Sachsen-Anhalt liegt die reizvolle Hansestadt Havelberg, deren Geschichte bis in die Mitte des 10. Jahrhunderts zurückreicht, als König Otto I. hier ein Bistum gründete und damit den Grundstein für die weitere Entwicklung legte. Das historische Zentrum erstreckt sich auf einer Insel in der Havel, die als Altstadtinsel bekannt ist und mit ihrem besonderen Charme und der Lage im Wasser Besucher sofort in den Bann zieht. Hoch über ihr erhebt sich der imposante Havelberger Dom St. Marien, eines der bedeutendsten Bauwerke an der Straße der Romanik. Der wuchtige Westbau aus Backstein vermittelt mit seiner ornamentlosen Strenge ein eindrucksvolles Beispiel romanischer Architektur, während im Inneren gotische Gewölbe, ein reicher Domschatz und kunstvolle Ausstattungsstücke vom Wandel der Epochen zeugen. Die Hospitalkapelle St. Anna aus dem 15. Jahrhundert, ein seltener achteckiger Backsteinbau, gehört zu den stillen Kleinoden der Stadt und lädt zu Besinnung und Ruhe ein. Beim Spaziergang über die Altstadtinsel begegnet man Fachwerkhäusern, engen Gassen und Plätzen, die von der einstigen Bedeutung Havelbergs als Hansestadt künden, denn die günstige Lage an der Havel und die Nähe zur Elbe machten den Ort im Mittelalter zu einem wichtigen Handelszentrum. Das Rathaus mit seiner charakteristischen Fassade gilt als Symbol bürgerlichen Selbstbewusstseins und ist ein beliebtes Motiv für Besucher. Heute lebt die Stadt nicht nur von ihrer Geschichte, sondern auch von kulturellen Ereignissen wie dem Pferdemarkt oder den Dommusiken, die Gäste aus nah und fern anziehen. Die idyllische Flusslandschaft lädt zu Bootstouren, Radfahrten und Wanderungen ein, und die weiten Elbauen ringsum sind ein Paradies für Naturfreunde und Vogelbeobachter. So vereint Havelberg auf einzigartige Weise sakrale Baukunst, mittelalterliche Stadtgeschichte, lebendige Kultur und erholsame Natur zu einem vielseitigen Erlebnis, das die besondere Atmosphäre der Altmark eindrucksvoll widerspiegelt. (c)WV
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Wittenberge
Wittenberge, die größte Stadt der Prignitz, liegt malerisch am Ufer der Elbe und vereint Geschichte, Kultur und Natur zu einem eindrucksvollen Gesamtbild. Die Stadt wurde im Mittelalter gegründet und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Industrie- und Verkehrszentrum, dessen Spuren bis heute sichtbar sind. Wahrzeichen und ältestes Bauwerk ist das Steintor aus dem 13. Jahrhundert, dessen markanter Turm mit seinen steilen Zinnen als Teil der ehemaligen Stadtbefestigung bis heute erhalten blieb und Besucher an die wehrhafte Vergangenheit erinnert. Es gilt als Symbol für das historische Erbe und den Stolz der Stadt. Von hier aus führt der Blick weiter zum grandiosen Elbpanorama, das eine der schönsten Flusslandschaften Mitteleuropas eröffnet. Die breiten Wasserwege, die Auenlandschaften und die weite Sicht auf die Elbniederung machen die Stadt zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde und Erholungssuchende, die die stille Schönheit des Flusses auf Spaziergängen, Radwegen oder bei Schifffahrten erleben können. Neben dieser einzigartigen Naturkulisse dokumentieren zahlreiche Bauwerke die industrielle Vergangenheit Wittenberges. Die Alte Ölmühle, ein imposantes Industriegebäude aus dem 19. Jahrhundert, zeugt von der Blütezeit der Stadt als Zentrum der Ölproduktion und hat sich heute zu einem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsort gewandelt. Mit Restaurants, Hotel, Erlebnisbereich und wechselnden Ausstellungen schlägt sie eine Brücke zwischen Geschichte und moderner Nutzung. Ebenfalls ein markantes Zeugnis der Industriegeschichte ist das Kranhaus im Hafen, ein technisches Denkmal aus der Zeit der Industrialisierung, das an die Bedeutung Wittenberges als Hafen- und Handelsstadt erinnert. Zusammen verkörpern Steintor, Elbpanorama, Alte Ölmühle und Kranhaus die Verbindung von historischer Tradition, natürlicher Schönheit und industriellem Erbe, die Wittenberge zu einem faszinierenden Reiseziel an der Elbe machen. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten in unserem Reiseführer 'Sehenswertes in Brandenburg'
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Von hier aus führt Sie die nächste Etappe am Elberadweg zur Hansestadt Havelberg, welche sich auf verschiedenen Inseln befindet. Der Elbe weiter folgend, können Radfreunde bald ein bemerkenswertes Phänomen beobachten: Hier fließen Elbe und Havel mehrere Kilometer nebeneinander her, ohne sich jedoch zu vereinigen. Fast, als wollten sie sich erst kennenlernen, umgarnen sich die Flüsse, bis schließlich bei Rühstädt die Havel in die Elbe mündet. Weiter des Wegs erreichen Sie bald Wittenberge. Dort ist der Uhrenturm mit dem Steintor ein wahres historisches Besichtigungshighlight. Aber auch für Ihr kulinarisches Wohl ist gesorgt: In einer der zahlreichen Kneipen können Sie den Abend gemütlich ausklingen lassen. ...
Radtourenführer Elbe-Radtour - Schnackenburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Schnackenburg
Am westlichen Ufer der Elbe, im historischen Wendland gelegen, befindet sich die idyllische Gemeinde Gartow-Schnackenburg, ein Ort, der mit seiner bewegten Vergangenheit, seinen kulturellen Schätzen und seiner landschaftlichen Schönheit gleichermaßen begeistert. Gartow war bereits in der jüngeren Steinzeit besiedelt, wovon zahlreiche archäologische Funde zeugen, und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem wichtigen Siedlungs- und Handelsplatz in der Region. Besonders der Ortsteil Schnackenburg erlangte im 20. Jahrhundert große Bedeutung, da er zu Zeiten der deutschen Teilung der östlichste Grenzort Westdeutschlands war. Heute erinnert das Grenzlandmuseum, das direkt am Hafeneingang liegt, eindrucksvoll an diese bewegte Epoche. Mit einer Vielzahl von Exponaten, anschaulichen Dokumentationen und Zeitzeugenberichten wird hier die Geschichte der innerdeutschen Grenze lebendig und für Besucher aller Generationen nachvollziehbar. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk ist die St.-Nicolai-Kirche im Herzen von Schnackenburg, deren Ursprünge ins Mittelalter zurückreichen. Besonders sehenswert ist der barocke Taufengel, ein kunstvoll gearbeitetes Meisterwerk, das an Seilen über dem Kirchenschiff schwebt und als Symbol für Glauben und Hoffnung gilt. Neben diesen kulturellen Höhepunkten bietet die Region auch zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu genießen. Die Elbufer und die angrenzenden Auenlandschaften laden zu erholsamen Spaziergängen und ausgedehnten Radtouren ein, während die umliegenden Wälder Ruhe und Erholung versprechen. Vom malerischen Hafen von Schnackenburg aus können Besucher zudem Bootsausflüge unternehmen und die Elbe aus einer besonderen Perspektive erleben. Gartow-Schnackenburg ist damit ein Ziel, das Geschichte, Kultur und Natur in idealer Weise miteinander verbindet und jedem Besucher unvergessliche Eindrücke vermittelt. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten in unserem Reiseführer 'Sehenswertes in Niedersachsen'
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Dömitz
Reiseführer 'Sehenswertes Mecklenburg' - Dömitz - Region Ludwigslust-Parchim
Dömitz in der Region Ludwigslust-Parchim entwickelte sich an einem strategisch wichtigen Übergang über die Elbe und wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt erhielt früh städtische Rechte und wurde durch ihre Lage im Dreiländereck von Mecklenburg, Brandenburg und Niedersachsen zu einem bedeutenden Handels- und Militärstandort. Die historische Altstadt bewahrt bis heute den mittelalterlichen Grundriss und wird von zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern geprägt, die überwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen und die Entwicklung bürgerlicher Wohn- und Handwerkskultur dokumentieren. Viele dieser Gebäude zeigen verzierte Schwellenbalken und geschnitzte Holzelemente, die typisch für die regionale Fachwerkarchitektur sind. Das Rathaus, ein repräsentativer Fachwerkbau mit massiven Backsteinelementen aus dem 18. Jahrhundert, wird von einem markanten Backsteinturm mit charakteristischen Treppengiebeln überragt, der als Wahrzeichen der Stadt gilt und auf die frühere Bedeutung Dömitz’ als Verwaltungs- und Handelszentrum hinweist. Die Festung Dömitz, ein herausragendes Beispiel militärischer Baukunst der Renaissance, wurde im 16. Jahrhundert unter Herzog Johann Albrecht I. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Festungsanlagen Norddeutschlands. Die sternförmige Anlage mit bastionierten Wällen, Kasematten und Wassergräben war Teil eines umfassenden Verteidigungssystems an der Elbe und diente bis ins 19. Jahrhundert als Garnisons- und Sicherungsbauwerk. Besonders eindrucksvoll sind die gewaltigen Bastionen und die massiven Ziegelmauern, die die Wehrhaftigkeit der Stadt verdeutlichen. Die Umgebung von Dömitz ist von der Elbauenlandschaft geprägt, die mit ihren Feuchtwiesen und alten Flussläufen einen artenreichen Lebensraum für Vögel und seltene Pflanzen bietet und der Stadt ein naturverbundenes Gepräge verleiht (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Dömitz, Rathausplatz 1, 19303 Dömitz, Tel. 038758-22112, www.doemitz.de
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Dannenberg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Dannenberg
Inmitten der bezaubernden Region Lüneburger Heide liegt die idyllische Fachwerkstadt Dannenberg, die mit ihrer historischen Altstadt, ihrem reichen kulturellen Erbe und der reizvollen Umgebung Besucher aus nah und fern anzieht. Der östliche Teil Niedersachsens, in dem Dannenberg liegt, ist geprägt von urtümlichen Elbauen und sanften Landschaftsformen, die der Stadt eine besondere Atmosphäre verleihen. Schon seit dem Mittelalter war Dannenberg ein wichtiger Siedlungs- und Handelsort, dessen Bedeutung sich bis heute in zahlreichen Bauwerken widerspiegelt. Wahrzeichen der Stadt ist der imposante Waldemarturm, der einst als Bergfried einer mittelalterlichen Burg errichtet wurde und bis heute stolz über die Dächer der Stadt ragt. Von seiner Spitze aus eröffnet sich ein weiter Blick über die umliegende Landschaft, der bei klarer Sicht bis weit in die Elbtalaue reicht. Im Inneren beherbergt der Turm ein Museum, das mit spannenden Ausstellungen zur Siedlungsgeschichte und einer Vielzahl historischer Exponate einen anschaulichen Einblick in die Vergangenheit gewährt. Ergänzt wird dieses Ensemble durch die St.-Johannis-Kirche, deren Baugeschichte bis ins Mittelalter zurückreicht und die mit ihrem Turm das Stadtbild prägt. Ein weiteres architektonisches Kleinod ist das Ohmsche Haus, ein prachtvolles Fachwerkgebäude aus dem 17. Jahrhundert, das heute als kulturelles Zentrum dient und regelmäßig Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte beherbergt. Das historische Rathaus mit seiner markanten Fassade ist ebenso sehenswert wie das Feuerwehrmuseum im Ortsteil Neu-Tramm, das auf anschauliche Weise die Entwicklung des Brandschutzes dokumentiert und mit seinen Exponaten Technikfreunde begeistert. Neben dem reichen kulturellen Angebot lädt die malerische Natur der Region zu vielfältigen Aktivitäten ein. Die Elbauen mit ihren Auwäldern, Flussarmen und weiten Wiesen sind ein einzigartiger Naturraum, der zu Spaziergängen, Radtouren oder Reitausflügen einlädt. Gut ausgeschilderte Wege ermöglichen unbeschwerte Erkundungstouren, bei denen man die Ruhe der Landschaft und die unberührte Natur genießen kann. Damit vereint Dannenberg Geschichte, Kultur und Natur in seltener Harmonie und ist ein lohnendes Ziel für Besucher, die Entspannung, Entdeckung und Inspiration suchen. (c)WV
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Tourismusinfos/Büro: Dannenberg Am Markt 5, 29451 Dannenberg Tel. 05861/808545, www.dannenberg.de
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Hitzacker
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hitzacker
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hitzacker
Eingebettet in das malerische Biosphärenreservat Elbtalaue im Norden Niedersachsens liegt der anerkannte Kneipp-Kurort Hitzacker, eine traditionsreiche Inselstadt, die Teil der Deutschen Fachwerkstraße ist und Besucher mit ihrem besonderen Flair begeistert. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins frühe Mittelalter reicht, und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen Handels- und Siedlungsplatz an der Elbe. Das Herzstück von Hitzacker ist die historische Altstadt, die mit ihren zahlreichen eindrucksvollen Fachwerkhäusern, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen ein einzigartiges Ambiente schafft. Besonders hervorzuheben ist das historische Rathaus, das mit seiner charakteristischen Architektur als markantes Wahrzeichen der Stadt gilt. Ein absolutes Muss ist das Archäologische Freilichtmuseum, das zu den bedeutendsten Einrichtungen dieser Art in Norddeutschland zählt. Mit rekonstruierten Langhäusern, einem Grubenhaus und einem Totenhaus vermittelt es anschaulich die Lebensweise der Menschen in der Bronzezeit und macht Geschichte auf lebendige Weise erfahrbar. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch die Kateminer Mühle, die als Symbol der historischen Müllerei für Besucher zugänglich ist, sowie durch die Fürstengräber von Marwedel, die eindrucksvolle Zeugnisse der Kaiserzeit darstellen und von den Ritualen und dem Reichtum früherer Eliten zeugen. Nur wenige Kilometer entfernt lädt zudem das Jagdschloss Göhrde mit seinem Waldmuseum zu einer Zeitreise in die adelige Jagdkultur ein und begeistert mit architektonischer Eleganz und wertvollen Sammlungen. Umgeben von den idyllischen Auenlandschaften und den weitläufigen Wäldern der Göhrde bietet Hitzacker nicht nur kulturelle Erlebnisse, sondern auch vielfältige Möglichkeiten für Naturfreunde. Wander- und Radwege entlang der Elbe, Bootsfahrten und Spaziergänge durch das Biosphärenreservat eröffnen immer neue Perspektiven auf diese reizvolle Landschaft. So vereint Hitzacker in einzigartiger Weise Geschichte, Kultur und Natur und bietet seinen Gästen ein unvergessliches Erlebnis voller Entdeckungen. (c)WV
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'Sehenswerte Deutschen Fachwerkstädte'
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Tourismusinfos/Büro: Hitzacker, Am Markt 7, 29456 Hitzacker Tel. 05862/96970, www.hitzacker.de
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Hitzacker
Ihre nächste Radtour führt Sie heute nach Hitzacker an der Deutschen Fachwerkstraße. Hier lohnt sich ein Abstecher zum Biosphärenreservat 'Niedersächsische Elbtalaue'. Auf dem weiteren Weg Richtung Elbemündung bei Cuxhaven heißt Ihr nächstes Ziel dann Lauenburg. Auf dem Weg dorthin heißt es ordentlich in die Pedale treten, denn bis Bleckede geht es über hügelige Wege bergauf und bergab, danach wird es bis Lauenburg wieder entspannter. In Lauenburg gilt es die historischen Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu bestaunen und bei einem Spaziergang die schöne Altstadt zu entdecken. ...
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Tourismusinfos/Büro: Hitzacker, Am Markt 7, 29456 Hitzacker Tel. 05862/96970, www.hitzacker.de
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Bleckede
Radtourenführer Elbe-Radtour - Bleckede
Radtourenführer Elbe-Radtour - Bleckede
In der zauberhaften Region Lüneburger Heide liegt die historische Stadt Bleckede, die sich zu beiden Seiten der Elbe erstreckt und damit eine besondere Lage einnimmt. Der Ort gehört gleich zu zwei national bedeutenden Naturlandschaften: zum Naturpark Elbhöhen-Wendland und zum Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Diese Kombination macht Bleckede zu einem Reiseziel, das sowohl Naturliebhaber als auch Kulturinteressierte begeistert. Die historische Altstadt beeindruckt mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, kleinen Gassen und einem lebendigen Marktplatz, auf dem sich die lange Geschichte der Stadt widerspiegelt. Überragt wird das Ensemble von der Stadtkirche, die als markantes Wahrzeichen die Silhouette Bleckedes prägt und mit ihrer architektonischen Gestaltung Einblicke in die religiöse Tradition der Region bietet. Von besonderer Bedeutung ist das Elbschloss, dessen Anlage auf eine mittelalterliche Festung zurückgeht. Das nahezu quadratische Gelände von etwa 100 × 90 Metern ist auf drei Seiten von einem Wassergraben umgeben, und der älteste Teil, der Bergfried, ist in einem neun Meter hohen Turmstumpf erhalten. Der Nordflügel wurde um 1600 von Herzog Ernst II. von Braunschweig-Lüneburg in Fachwerkbauweise errichtet, während der barocke Westflügel um 1743 entstand und heute als Ausstellungsbereich genutzt wird. Damit vereint das Schloss Baukunst verschiedener Epochen und vermittelt ein eindrucksvolles Bild der wechselvollen Geschichte. Bleckede ist zugleich ein Ort der Bewegung und Begegnung, denn gleich drei bedeutende Fernradwege – der Elberadweg, der Deutsch-Deutsche Radweg und der Mecklenburgische Seen-Radweg – führen durch die Stadt und laden zu ausgedehnten Touren durch reizvolle Fluss- und Kulturlandschaften ein. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der historischen Eisenbahn Heide-Elbe-Express, die den Ort mit umliegenden Zielen verbindet, oder eine Fahrt auf der nostalgischen Fahrraddraisine zwischen Alt Garge und Bleckede, die eine außergewöhnliche Möglichkeit bietet, Natur und Landschaft auf eine entschleunigte Art zu entdecken. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Natur, Kultur und Geschichte ist Bleckede ein faszinierendes Reiseziel, das Besucher mit seinem Charme und seiner Vielfalt nachhaltig begeistert. (c)WV
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'Sehenswerte Deutschen Fachwerkstädte'
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Tourismusinfos/Büro: Bleckede Schlossstr. 10; 21354 Bleckede, Tel. 05852/9514-0 www.elbschloss-bleckede.de
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Radtourenführer Elbe-Radtour
Eines der bedeutendsten Etappenziele am Elberadweg steht Ihnen bei der nächsten Radtour bevor: die Hansestadt Hamburg. Sie radeln über die ehemalige Binnendünenlandschaft in Richtung der Elbmetropole. In Hamburg angekommen, warten viele Sehenswürdigkeiten auf Sie: Erwähnenswert sind die Speicherstadt, der Hamburger Hafen und die zahlreichen Museen der maritimen Stadt.
Radtourenführer Elbe-Radtour - Boizenburg
Boizenburg in der westlichen Region Ludwigslust-Parchim zählt zu den ältesten Städten Mecklenburgs und entwickelte sich bereits im Mittelalter zu einem wichtigen Handelsplatz an der Elbe. Die Stadt wurde im 13. Jahrhundert gegründet und erhielt früh städtische Privilegien, wodurch sich ein reger Handel und ein dicht bebautes Stadtzentrum mit wehrhaften Anlagen herausbildete. Die historische Altstadt, die bis heute ihren mittelalterlichen Grundriss bewahrt, wird von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern geprägt, die ein anschauliches Bild bürgerlicher Wohnkultur der vergangenen Jahrhunderte vermitteln. Viele der Gebäude stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert und zeigen typische Merkmale der niederdeutschen Fachwerkbauweise mit reich verzierten Balkenköpfen und geschnitzten Türrahmen. Das Rathaus am Marktplatz, ein barockes Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert, diente als Sitz der städtischen Verwaltung und beeindruckt mit seiner symmetrischen Fassade und dem markanten Walmdach, das von einem kleinen Dachreiter gekrönt wird. Der Wallpavillon, ein Relikt der ehemaligen mittelalterlichen Befestigungsanlagen, wurde im 18. Jahrhundert als Zierbau auf den Resten des Langen Walls errichtet und bot einst einen Überblick über die Wallgräben und die Stadtbefestigung. Seine achteckige Form und die großen Rundbogenfenster verleihen ihm ein elegantes Aussehen, das den militärischen Ursprung des Standortes mit repräsentativer Architektur verbindet. Die Überreste der Wallanlage, die noch heute Teile der Altstadt umschließen, geben einen Eindruck von der früheren Wehrhaftigkeit Boizenburgs und sind ein bedeutendes Zeugnis städtischer Befestigungskunst in Mecklenburg. Die Umgebung der Stadt ist von der Nähe zur Elbe geprägt, deren Auenlandschaft mit Feuchtwiesen und alten Flussarmen einen wichtigen Lebensraum für Wasservögel und seltene Pflanzen bildet und der Stadt einen naturverbundenen Rahmen verleiht (c)WV
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Lauenburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Lauenburg
Lauenburg im Herzogtum Lauenburg liegt malerisch am rechten Ufer der Elbe und zählt zu den ältesten Städten der Region mit einer Geschichte von über 800 Jahren. Die Stadt entwickelte sich früh zu einer bedeutenden Schifferstadt, deren Lage an der Elbe Handel und kulturellen Austausch förderte. Vom einstigen Schloss ist heute der markante Schlossturm aus dem 15. Jahrhundert erhalten, der als Wahrzeichen weithin sichtbar ist und eng mit der Geschichte der Herzöge von Lauenburg verbunden bleibt. In diesem Zusammenhang ist auch das Amtshaus im Schloss hervorzuheben, das bis heute ein Symbol für die Verwaltungstradition der Stadt darstellt und den Schlossbereich architektonisch ergänzt. Ein technisches Meisterwerk ist die Palmschleuse, die älteste Kammerschleuse Europas, die 1724 errichtet wurde und eine hölzerne Vorgängerschleuse aus dem Jahr 1398 ersetzte. Sie gilt als bedeutendes Beispiel historischer Ingenieurskunst und zeugt vom frühen Streben, Schifffahrt und Handel auf der Elbe sicherer und effizienter zu gestalten. Die Stadt Lauenburg präsentiert zudem weitere Zeugnisse ihrer langen maritimen Tradition, etwa im Schifffahrtsmuseum, das spannende Einblicke in die Geschichte der Elbeschifffahrt bietet. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern vermittelt eindrucksvoll den Charme vergangener Jahrhunderte. Nicht zuletzt trägt die idyllische Lage direkt an der Elbe zum besonderen Reiz der Stadt bei, da die Promenade mit ihrem Blick auf den Fluss zum Verweilen einlädt und die Elblandschaft vielfältige Möglichkeiten für Ausflüge in die Natur eröffnet. (c)WV
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Radtourenführer Elbe-Radtour - Hamburg
Die Hansestadt Hamburg an den Ufern der majestätischen Elbe vereint eine reiche Geschichte mit modernem Flair und begeistert Besucher mit einer außergewöhnlichen Mischung aus maritimem Charakter, urbanem Lebensgefühl und kultureller Vielfalt. Ihr pulsierendes Herzstück ist der Hamburger Hafen, der als Deutschlands größter Seehafen eine zentrale Rolle in der weltweiten Schifffahrt einnimmt und bis heute Motor für Handel, Innovation und Weltoffenheit ist. Überragt wird dieses beeindruckende Hafengebiet von der imposanten Köhlbrandbrücke, deren elegante Linienführung nicht nur verschiedene Stadtteile miteinander verbindet, sondern auch ein Symbol für die Dynamik und Leistungsfähigkeit der Metropole darstellt. Ein unverkennbares Wahrzeichen ist der „Michel“, der Turm von St. Michaelis, dessen eindrucksvolle Silhouette das Stadtbild prägt und dessen Geschichte eng mit der Entwicklung Hamburgs verknüpft ist. Die traditionsreichen Krameramtsstuben und die Historische Peterstraße lassen vergangene Jahrhunderte lebendig werden und laden dazu ein, durch enge Gassen zu schlendern und den Charme früherer Zeiten zu spüren. Entlang der Elbe erstrecken sich die St.-Pauli-Landungsbrücken, ein lebendiges Ensemble aus historischen Gebäuden, Anlegern und modernen Anlegestellen, das die vielseitige Atmosphäre Hamburgs eindrucksvoll widerspiegelt. Hier begegnen sich Hafenarbeiter, Reisende, Einheimische und Besucher, während Schiffe aus aller Welt anlegen und das unverwechselbare Flair der Hafenstadt erlebbar machen. Eine wohltuende Auszeit vom städtischen Trubel bietet ein Spaziergang entlang der Alsterpromenade an Binnen- und Außenalster. Das ruhige Wasser, gesäumt von herrschaftlichen Villen und grünen Parkanlagen, wirkt wie ein natürlicher Ruhepol mitten in der Stadt. Die berühmte Flaniermeile Jungfernstieg mit ihren historischen Gebäuden, eleganten Passagen und exklusiven Einkaufsmöglichkeiten vermittelt traditionelles hanseatisches Lebensgefühl. Wer Hamburgs pulsierende Seite erleben möchte, unternimmt eine Kieztour und taucht auf der Reeperbahn in das lebendige Nachtleben ein, das seit Jahrzehnten Menschen aus aller Welt anzieht. Für kulturelle Entdeckungen steht eine beeindruckende Auswahl an Museen bereit, darunter die Deichtorhallen, deren renommierte Sammlungen internationale Kunstfans begeistern. Ein absolutes Highlight ist die Elbphilharmonie, das architektonische Meisterwerk der HafenCity, das mit seiner spektakulären Glasfassade, seiner außergewöhnlichen Formensprache und seiner weltweit geschätzten Akustik ein neues kulturelles Zentrum der Stadt bildet. Nicht weit entfernt beeindruckt die historische Speicherstadt, ein einzigartiger Backstein-Komplex aus Lagerhallen, der bis heute von der einstigen Handelsmacht Hamburgs erzählt. Das Miniaturwunderland setzt diesem Viertel eine spielerische Krone auf und zieht mit detailreichen Modellwelten kleine wie große Eisenbahnfans in seinen Bann. Auch das Umland lädt zu abwechslungsreichen Ausflügen ein: Das blühende Obstanbaugebiet „Altes Land“ mit seinen urigen Höfen und das charmante Stade bieten entspannte Aktivitäten fernab des Trubels. Das angrenzende Schleswig-Holstein eröffnet mit seinen historischen Städten und seiner bewegten Vergangenheit zusätzliche Möglichkeiten für Entdeckungen. Hamburg ist eine Stadt der Kontraste, in der Tradition und Moderne harmonisch miteinander verschmelzen und die Besucher mit ihrer Vielschichtigkeit immer wieder aufs Neue fasziniert. Nördlich der Metropole schließt das bis 1864 dänische Gebiet an, dessen Geschichte spannende Einblicke erlaubt. Durch Hamburg verläuft zudem der beliebte Elberadweg von Dresden nach Cuxhaven, der Radreisenden beeindruckende Perspektiven auf die Stadt und ihre Flusslandschaft eröffnet. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten in unserem Reiseführer 'Sehenswertes in Hamburg'
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Tourismusinfos/Büro: Hamburg Tourismus, Wexstraße 7, 20355 Hamburg, Tel. 040-300.51.300, www.hamburg-tourism.de
Weitere Reisetipps und Anreise: Hotels, Ferienwohnungen, Fahrplanauskunft des Hamburger Verkehrsverbund
Radtourenführer Elbe-Radtour
Wenn Sie die pulsierende Metropole Hamburg hinter sich lassen, erwartet Sie sowohl links als auch rechts der Elbe ein kontrastreicher Weg durch idyllische Landschaften. Äcker, Alleen und Deichanlagen charakterisieren den Radweg nach Elmshorn und Brunsbüttel. Mit etwas Glück erhaschen Sie unterwegs einen Blick auf den Vorgang des Einschleusens eines riesigen Kreuzfahrtschiffes in den Nord-Ostseekanal. Von Brunsbüttel aus können Sie einige Tagesausflüge in die Region rechts der Elbe und zur Nordsee unternehmen. Oder Sie setzen in 2,5 Stunden per Fähre nach Cuxhaven über. Ebenso können Sie ab Hamburg aber auch links der Elbe weiter radeln. Sie passieren das größte geschlossene Obstanbaugebiet Deutschlands rund um Stade, und radeln vorbei an hübschen, reetgedeckten Häuschen, reizvollen Natur- und Landschaftsschutzgebieten, langgezogenen Reihendörfern, Windmühlen und kleine Brücken. In Cuxhaven endet der wunderschöne Elberadweg. Abwechslungsreich und vielseitig hat er sich von der Tschechischen Republik über fast 1200 Kilometer bis an die deutsche Nordsee geschlängelt und damit sicher nicht nur Sie, sondern auch viele Radsportler, Tourenradler, Ausflügler und Spaziergänger begeistert.
Radtourenführer Elbe-Radtour - Buxtehude
Radtourenführer Elbe-Radtour - Buxtehude
Radtourenführer Elbe-Radtour - Buxtehude
Buxtehude, im Herzen des Alten Landes gelegen, zählt zu den traditionsreichsten Städten Norddeutschlands und begeistert Besucher mit einer lebendigen Mischung aus Geschichte, Kultur und maritimer Atmosphäre. Erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt, entwickelte sich der Ort rasch zu einer bedeutenden Handels- und Hansestadt. Heute ist Buxtehude nicht nur für seine malerische Altstadt berühmt, sondern auch als Station der Deutschen Märchenstraße, was seinen Ruf als „Märchenstadt“ zusätzlich unterstreicht. Besonders charakteristisch sind die gut erhaltenen Gassen, Backsteinbauten und Wasserläufe, die ein authentisches Bild einer historischen Hansestadt vermitteln. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten zählt die historische Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und dem Marschtorzwinger, einem Überrest der einstigen Stadtbefestigung. Hier finden sich auch prächtige Bürgerhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die vom Wohlstand der Kaufmannsfamilien zeugen. Ein bedeutendes sakrales Bauwerk ist die dreischiffige Backsteinkirche St. Petri, deren Ursprünge im 13. Jahrhundert liegen und die mit ihrer gotischen Architektur bis heute ein markantes Wahrzeichen darstellt. Das imposante Rathaus mit seiner traditionsreichen Geschichte, die Alte Markthalle sowie der alte Hafen runden das Ensemble ab und erzählen von der engen Verbindung der Stadt zum Handel und zur Schifffahrt. Auch die Stadtbibliothek, in einem historischen Gebäude untergebracht, ist ein kultureller Mittelpunkt, der Wissen und Bildung mit dem besonderen Flair der Altstadt verbindet. Ein weiteres Highlight ist das Museum Buxtehude, das mit vielfältigen Sammlungen die Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis in die Neuzeit dokumentiert. Archäologische Funde, kunsthistorische Exponate und wechselnde Sonderausstellungen machen den Besuch lohnenswert. Neben den zahlreichen Bauwerken prägt auch die Lage im Alten Land den Charakter der Stadt. Obstplantagen, Deichlandschaften und die Nähe zur Elbe machen Buxtehude zu einem attraktiven Ausgangspunkt für Ausflüge in eine der fruchtbarsten Regionen Norddeutschlands. So vereint die Stadt mittelalterliche Tradition, hanseatisches Erbe und landschaftliche Schönheit und präsentiert sich als ein facettenreiches Reiseziel mit unverwechselbarem Charme. (c)WV
Ausführliche Beschreibung der Sehenswürdigkeiten in unserem Reiseführer 'Sehenswertes in Niedersachsen'
'Sehenswerte Deutschen Fachwerkstädte'
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Radtourenführer Elbe-Radtour - Stade
Radtourenführer Elbe-Radtour - Stade
Radtourenführer Elbe-Radtour - Stade
Stade, die traditionsreiche Fachwerkstadt am Ufer der Unterelbe, ist das kulturelle und historische Zentrum der Region Stade und liegt zugleich im Herzen des Alten Landes, einem der größten Obstanbaugebiete Europas. Die Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, und durch ihre Lage am Fluss entwickelte sich Stade früh zu einem bedeutenden Handelsplatz. Im 13. Jahrhundert trat die Stadt der Hanse bei und erlebte eine Blütezeit, deren Spuren bis heute sichtbar sind. Das historische Zentrum mit seinen verwinkelten Gassen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und den von Wallanlagen und Burggraben umgebenen Altstadtstrukturen versetzt Besucher in die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte. Der malerische Hansehafen, einst Herzstück des Handels und Umschlagplatz für Waren aller Art, bildet bis heute einen der schönsten Plätze der Stadt. Hier erhebt sich der imposante Schwedenspeicher, ein ehemaliges Speichergebäude aus der Zeit der schwedischen Herrschaft im 17. Jahrhundert, das heute als modernes Museum spannende Einblicke in die Stadt- und Regionalgeschichte bietet. Ein technisches Denkmal von besonderem Reiz ist der historische Hafenkran aus dem Jahr 1927, der als einer der letzten fahrbaren Krananlagen seiner Art gilt. Die sakrale Architektur Stades ist mit den Kirchen St. Cosmas und Damian sowie St. Wilhadi vertreten, die beide mit ihrer Größe, ihrer eindrucksvollen Ausstattung und ihrer jahrhundertealten Geschichte beeindrucken. Auch das ehemalige Johanniskloster sowie das traditionsreiche Rathaus zählen zu den bedeutenden Bauwerken, die die Entwicklung der Stadt widerspiegeln. Zahlreiche weitere Museen wie das Heimatmuseum oder das Technik- und Verkehrsmuseum ergänzen das kulturelle Angebot und machen Stade zu einem abwechslungsreichen Reiseziel. Am Rande der Stadt liegt die Festung Grauerort, ein Relikt preußischer Militärarchitektur, das heute als Kultur- und Veranstaltungsort genutzt wird. Auch das Museumsschiff Greundieck im Hafen erinnert an die enge Verbindung der Stadt zur Seefahrt. Neben all diesen Sehenswürdigkeiten tragen die unmittelbare Lage an der Elbe, die grünen Wallanlagen und die Nähe zum Alten Land mit seinen Obstplantagen entscheidend zur besonderen Atmosphäre bei. Stade vereint so hanseatische Geschichte, reiche Kultur und landschaftliche Schönheit zu einem vielseitigen Erlebnis, das Besucher in seinen Bann zieht. (c)WV
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'Sehenswerte Deutschen Fachwerkstädte'
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Radtourenführer Elbe-Radtour
Radtourenführer Elbe-Radtour - Cuxhaven
Radtourenführer Elbe-Radtour - Cuxhaven
Cuxhaven, im äußersten Norden Niedersachsens an der Mündung der Elbe in die Nordsee gelegen, gilt als eines der bekanntesten Seebäder Deutschlands und wird oft als „Tor zur Nordsee“ bezeichnet. Die Stadt entwickelte sich aus dem ehemaligen Amt Ritzebüttel, das über Jahrhunderte zum Hamburger Stadtgebiet gehörte, und erlangte im 20. Jahrhundert große Bedeutung als Hafen- und Urlaubsort. Bis heute vereint Cuxhaven maritimes Flair, traditionsreiche Architektur und weite Strände zu einem facettenreichen Erlebnis. Ein unverwechselbares Wahrzeichen ist die Kugelbake, ein rund 30 Meter hohes hölzernes Seezeichen, das seit Jahrhunderten als Orientierungspunkt für die Schifffahrt dient. Einst Grenze zwischen Elbe und Nordsee, ist sie heute ein beliebtes Ausflugsziel und Symbol der Stadt. Von der nahegelegenen Aussichtsplattform „Alte Liebe“ genießen Besucher einen eindrucksvollen Blick auf das rege Treiben der vorbeiziehenden Schiffe und die Weite des Meeres. Auch das Schloss Ritzebüttel, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Das einstige Amtshaus der Hamburger Amtmänner ist eines der wenigen erhaltenen profanen Bauwerke der Gotik in Norddeutschland und bietet mit seiner Architektur und Geschichte einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit. Für Freunde der maritimen Geschichte ist das Museum „Windstärke 10“ ein besonderes Highlight. Untergebracht in zwei ehemaligen Fischhallen aus den 1930er Jahren, widmet es sich der Schifffahrt, den Gefahren der See und den Schiffsfriedhöfen vor der Küste. Multimediale Installationen, Originalexponate und eindrucksvolle Inszenierungen machen den Besuch zu einem spannenden Erlebnis. Darüber hinaus bietet Cuxhaven mit seinen Stränden und der unmittelbaren Nähe zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ein Naturerlebnis von internationalem Rang. Der Nordseestrand mit seinem feinen Sand, dem Watt und den vorgelagerten Inseln ist ideal für Erholung, Spaziergänge, Badefreuden oder Wattwanderungen. Die Kombination aus lebendigem Hafen, historischen Bauwerken und einzigartiger Küstenlandschaft macht Cuxhaven zu einem der vielseitigsten Reiseziele an der deutschen Nordseeküste. (c)WV
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Radreisen AugustusTours - aktiv reisen
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Reiseführer Magdeburg - überrascht
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Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil 1 Nord
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Reiseführer Sachsen-Anhalt - Teil 2 Süd
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Reiseführer Straße der Romanik
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Reiseführer Straße der Romanik - Nordroute
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Reiseführer Straße der Romanik - Südroute
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Reiseführer Sehenswertes entlang der Elbe
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Radtour Amsterdam -- Berlin
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Reiseführer Radtour entlang der Elbe
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Reiseführer Jakobsweg in Sachsen-Anhalt
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Reiseführer 'Sehenswertes im Harz'
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Walder-Verlag - Reisetipps-Europa:
Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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