Reiseführer 'Route der Industriekultur in der Metropolregion Ruhr
Die Route der Industriekultur in der Metropolregion Ruhr ist eine eindrucksvolle Entdeckungsreise durch das industrielle Erbe einer der prägendsten Wirtschaftslandschaften Europas und macht den tiefgreifenden Wandel des Ruhrgebiets auf anschauliche Weise erlebbar. Sie verbindet zahlreiche herausragende Industriedenkmäler, die im 19. und 20. Jahrhundert das wirtschaftliche Rückgrat Deutschlands bildeten und bis heute von der Bedeutung des Kohlebergbaus, der Eisen- und Stahlindustrie sowie der Energiewirtschaft zeugen. Entlang der Route wird sichtbar, wie ehemalige Zechen, Hüttenwerke und Industrieanlagen nach dem Ende ihrer ursprünglichen Nutzung neue Aufgaben als Kultur-, Freizeit- und Bildungsorte übernommen haben. Ein besonders markantes Beispiel ist die ehemalige Zeche Zollverein in Essen, die einst zu den größten und modernsten Steinkohlenzechen der Welt zählte und heute als Symbol des Strukturwandels gilt. Die klaren Linien der Industriearchitektur, die weitläufigen Anlagen von Schacht und Kokerei sowie das vielfältige kulturelle Angebot machen diesen Ort zu einem zentralen Anziehungspunkt der Route. Weitere Stationen führen zu eindrucksvollen Museen und Erlebnisorten, die die Geschichte der Arbeit unter Tage, der technischen Innovationen und des Alltags der Menschen im Revier lebendig werden lassen. Der Landschaftspark Duisburg-Nord zeigt beispielhaft, wie ein stillgelegtes Hüttenwerk in einen öffentlichen Park umgewandelt wurde, in dem Natur, Industriekulisse und Freizeitangebote eine einzigartige Verbindung eingehen und insbesondere die abendlichen Lichtinstallationen eine besondere Atmosphäre schaffen. Auch die ehemalige Henrichshütte in Hattingen vermittelt mit ihrem erhaltenen Hochofen und weitläufigen Werksgelände einen authentischen Eindruck der Eisen- und Stahlproduktion über mehr als ein Jahrhundert hinweg. In Bochum steht die Jahrhunderthalle als eindrucksvolles Beispiel für die Umnutzung industrieller Großbauten, die heute als bedeutender Veranstaltungsort für Kultur, Theater und Konzerte dient. Die Route der Industriekultur macht deutlich, wie eng Technikgeschichte, soziale Entwicklung und regionale Identität miteinander verbunden sind und wie aus einstigen Arbeitsstätten lebendige Orte der Begegnung entstanden sind. Sie würdigt die Leistung der Generationen von Bergleuten, Hüttenarbeitern und Ingenieuren und bietet zugleich einen inspirierenden Blick auf die kreative Zukunft einer Region, die sich immer wieder neu erfindet. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
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Das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum zählt zu den bedeutendsten Museen des Ruhrgebiets und gilt seit seiner Gründung im Jahr 1930 als weltweit größtes und renommiertestes Museum zur Geschichte des Bergbaus. Mitten im Herzen einer Region gelegen, die über Generationen hinweg vom Kohlebergbau geprägt wurde, vermittelt das Museum eindrucksvoll die technische, soziale und kulturelle Entwicklung dieser Schlüsselindustrie. Umfangreiche Ausstellungen dokumentieren den Bergbau von seinen frühen Anfängen bis in die moderne Zeit und zeigen originale Maschinen, Werkzeuge und Geräte, die den harten Arbeitsalltag der Bergleute anschaulich machen. Besonders eindrucksvoll ist das Anschauungsbergwerk, das sich rund 20 Meter unter der Erdoberfläche befindet und Besuchern ermöglicht, durch realistisch nachgebildete Stollen und Schächte zu gehen. Hier werden unterschiedliche Abbaumethoden, Fördertechniken und Arbeitsbedingungen verschiedener Epochen lebendig dargestellt und vermitteln ein authentisches Bild der Arbeit unter Tage. Ergänzt wird dieses Erlebnis durch die sogenannte Seilfahrt, bei der die Fahrt mit einem Förderkorb simuliert wird und die Enge, Dunkelheit und Atmosphäre des Bergwerks eindrucksvoll nachempfunden werden. Ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Museums ist der über 70 Meter hohe Förderturm, der an die zentrale Rolle des Bergbaus im Ruhrgebiet erinnert. Von seiner Aussichtsplattform eröffnet sich ein weiter Blick über Bochum und das umliegende Revier, der die Dimensionen dieser Industrielandschaft eindrucksvoll verdeutlicht. Das Deutsche Bergbaumuseum ist damit nicht nur ein Ort des Erinnerns, sondern auch ein Symbol für den Strukturwandel des Ruhrgebiets und ein zentraler Bestandteil der Route der Industriekultur. (c)WV
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Das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen ist ein zentraler Anziehungspunkt der Route der Industriekultur und vermittelt auf eindrucksvolle Weise die Bedeutung der Eisenbahn für die industrielle Entwicklung des Ruhrgebiets. Untergebracht auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks, das 1918 seinen Betrieb aufnahm, bietet das Museum eine authentische Kulisse, in der Technikgeschichte unmittelbar erlebbar wird. Auf dem weitläufigen Areal wird die Entwicklung der Eisenbahntechnologie von den frühen Dampflokomotiven über Diesel- und Elektrolokomotiven bis hin zu moderneren Fahrzeugen anschaulich dargestellt. Die umfangreiche Sammlung umfasst mehr als 120 Exponate, darunter zahlreiche Lokomotiven, Personen- und Güterwagen sowie technische Einrichtungen aus dem Bahnbetrieb, die den Arbeitsalltag der Eisenbahner lebendig werden lassen. Besonders eindrucksvoll ist die Nähe zu den historischen Dampflokomotiven, deren Größe, Technik und Detailreichtum einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Neben der Ausstellung bietet das Museum ein lebendiges Erlebnisprogramm, bei dem Fahrten mit historischen Zügen die Atmosphäre vergangener Eisenbahnepochen authentisch vermitteln. Regelmäßige Sonderveranstaltungen, Thementage und Fahrtage machen das Eisenbahnmuseum zu einem dynamischen Ort, an dem Technik, Geschichte und Industriekultur miteinander verschmelzen. Damit ist es nicht nur ein bedeutendes Museum für Eisenbahnfreunde, sondern auch ein anschauliches Zeugnis des industriellen Erbes des Ruhrgebiets. (c)WV
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Die im Jahr 1902 erbaute Jahrhunderthalle in Bochum ist ein eindrucksvolles Zeugnis der industriellen Blütezeit des Ruhrgebiets und zählt heute zu den bedeutenden Stationen der Route der Industriekultur. Ursprünglich als Gaskraftzentrale für die Stahlproduktion errichtet, war sie ein zentraler Bestandteil der industriellen Energieversorgung. Bis heute beeindruckt die Halle durch ihre monumentale Architektur, die hohen Stahlkonstruktionen und den bewussten Erhalt zahlreicher Originalelemente, welche die besondere Atmosphäre dieses Ortes prägen. Nach dem Ende der industriellen Nutzung wurde die Jahrhunderthalle behutsam umgestaltet und zu einem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsort entwickelt. Besonders bekannt ist sie als Spielstätte der Ruhrtriennale, eines international renommierten Kunstfestivals, bei dem Musik, Theater und moderne Inszenierungen auf einzigartige Weise mit der Industriekulisse verschmelzen. Auch die ExtraSchicht, die Nacht der Industriekultur, nutzt die Halle regelmäßig als spektakulären Veranstaltungsort. Ein Besuch der Jahrhunderthalle ist damit nicht nur ein architektonisches Erlebnis, sondern auch ein eindrucksvoller Einblick in den gelungenen Wandel des Ruhrgebiets von einer Industrieregion zu einem lebendigen Kulturraum. (c)WV
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Die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund wurde 1993 gegründet und hat sich seither zu einem bundesweit einzigartigen, interaktiven Museum entwickelt, das die Vielfalt und den Wandel der Arbeitswelt eindrucksvoll erfahrbar macht. Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 13.000 Quadratmetern werden zahlreiche Exponate präsentiert, die die Entwicklung von Arbeit, Technik und Sicherheit von den Anfängen der Industrialisierung bis in die Gegenwart nachvollziehbar darstellen. Besucher tauchen in unterschiedliche Arbeitswelten ein, die von der Schwerindustrie und dem klassischen Handwerk bis hin zu modernen Dienstleistungs- und Büroarbeitsplätzen reichen. Ein besonderer Reiz der Ausstellung liegt in ihrem hohen Anteil an interaktiven Stationen und multimedialen Installationen, durch die komplexe Zusammenhänge anschaulich und verständlich vermittelt werden. Maschinen können selbst bedient, historische Werkstätten erkundet und moderne Technologien ausprobiert werden, wodurch Lernen und Erleben eng miteinander verbunden sind. Neben der technischen Entwicklung widmet sich die DASA intensiv den sozialen, gesundheitlichen und gesellschaftlichen Aspekten der Arbeit. Themen wie Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Ergonomie sowie die Auswirkungen von Digitalisierung und Globalisierung auf die Arbeitswelt werden praxisnah und verständlich dargestellt. Ergänzt wird das Angebot durch wechselnde Sonderausstellungen, Vorträge und Mitmachformate, die aktuelle Fragestellungen aufgreifen und den Dialog über die Zukunft der Arbeit fördern. Die DASA ist damit nicht nur ein Museum, sondern ein lebendiger Lern- und Erlebnisort, der die Bedeutung der Arbeit für Gesellschaft, Technik und Alltag eindrucksvoll vermittelt und einen wichtigen Beitrag zur Industriekultur des Ruhrgebiets leistet. (c)WV
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Die Kokerei Hansa in Dortmund zählt zu den bedeutendsten Industriedenkmälern der Route der Industriekultur und vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der Kohleverarbeitung im Ruhrgebiet. Die Anlage wurde 1928 in Betrieb genommen und gehörte einst zu den größten und modernsten Kokereien Europas, in denen aus Steinkohle hochwertiger Koks für die Stahlindustrie hergestellt wurde. Nach der Stilllegung blieb ein außergewöhnlich gut erhaltener Industriekomplex zurück, der heute als Freilichtmuseum die technischen Abläufe und Arbeitsbedingungen vergangener Jahrzehnte anschaulich erlebbar macht. Besonders beeindruckend ist der monumentale Maschinenpark mit seinen riesigen Kompressoren, Fördersystemen und Schaltanlagen, die die technische Leistungsfähigkeit und Ingenieurskunst jener Zeit verdeutlichen. Der weitgehend erhaltene Koksofenbatterie-Komplex zeigt nachvollziehbar, wie die Kohle Schritt für Schritt zu Koks verarbeitet wurde und welchen Weg die Materialien durch die einzelnen Produktionsstufen nahmen. Führungen durch die Anlage eröffnen tiefe Einblicke in die komplexen Prozesse der Kokereitechnik und vermitteln zugleich ein Bild vom harten Arbeitsalltag der Beschäftigten. Einen besonderen Reiz bildet der Industriewald, der sich nach der Stilllegung auf dem Gelände entwickelt hat und einen spannenden Kontrast zwischen Natur und Industriearchitektur schafft. Hier verschmelzen überwachsene Gleise, rostende Stahlkonstruktionen und junge Vegetation zu einer einzigartigen Landschaft, die zu Spaziergängen einlädt und den Wandel von der Industriefläche zum Kultur- und Naturraum eindrucksvoll sichtbar macht. Die Kokerei Hansa steht damit beispielhaft für den Strukturwandel des Ruhrgebiets und verbindet Technikgeschichte, Erinnerungskultur und Naturerlebnis auf eindrucksvolle Weise. (c)WV
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Die Zeche Zollern in Dortmund, oft als „Schloss der Arbeit“ bezeichnet, zählt zu den eindrucksvollsten Stationen der Route der Industriekultur und vermittelt einen anschaulichen Eindruck von der Blütezeit des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet. Die 1902 eröffnete Anlage gilt als eine der schönsten Zechen der Region und hebt sich besonders durch ihre außergewöhnliche Architektur hervor. Berühmt ist vor allem die Maschinenhalle im Jugendstil, deren kunstvolle Glasfenster, filigrane Eisenkonstruktionen und repräsentative Gestaltung einen ungewöhnlichen Kontrast zur sonst eher funktionalen Industriearchitektur jener Zeit bilden. Auf dem weitläufigen Zechengelände lassen sich zahlreiche original erhaltene Gebäude erkunden, darunter das markante Fördergerüst, die Lüftergebäude, die Schmiede sowie die Lohnhalle, die den Arbeitsalltag der Bergleute widerspiegeln. Multimediale Installationen, historische Exponate und anschauliche Inszenierungen machen die technische Entwicklung und die sozialen Bedingungen des Bergbaus lebendig und verständlich. Einen besonderen Eindruck hinterlassen die Führungen, die häufig von ehemaligen Bergleuten begleitet werden und neben fachkundigen Erläuterungen auch persönliche Erlebnisse und Erinnerungen einfließen lassen. Diese authentischen Berichte verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe und machen den Besuch der Zeche Zollern zu einem eindrucksvollen Erlebnis, das Technikgeschichte, Architektur und Menschenschicksale auf eindringliche Weise miteinander verbindet. (c)WV
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Der Duisburger Innenhafen ist ein eindrucksvolles Beispiel für den gelungenen Wandel eines ehemals industriell geprägten Areals zu einem modernen, lebendigen Stadtquartier und zählt heute zu den attraktivsten Stationen der Route der Industriekultur. Einst als „Brotkorb des Ruhrgebiets“ bekannt, diente der Innenhafen seit dem 19. Jahrhundert vor allem dem Umschlag von Getreide und anderen Massengütern und war ein wichtiger Bestandteil der industriellen Versorgung der Region. Mit dem Strukturwandel und dem Rückgang der klassischen Hafenwirtschaft verlor das Gebiet jedoch zunehmend an Bedeutung. In den 1990er Jahren begann eine umfassende Neugestaltung, die dem Areal ein völlig neues Gesicht verlieh und Industriegeschichte mit moderner Stadtentwicklung verband. Charakteristisch für den heutigen Innenhafen ist das harmonische Zusammenspiel von restaurierten Speichergebäuden und zeitgenössischer Architektur, das dem Viertel eine besondere Atmosphäre verleiht. Eines der kulturellen Highlights ist das Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, das in einem ehemaligen Getreidespeicher untergebracht ist und eine bedeutende Sammlung deutscher Nachkriegskunst sowie wechselnde Ausstellungen zeigt. Das markante Gebäude setzt einen starken architektonischen Akzent und unterstreicht den Anspruch des Innenhafens als Kulturstandort. Ergänzt wird das Angebot durch das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg, das die Geschichte der Stadt und des Ruhrgebiets von den frühen Anfängen bis in die Gegenwart anschaulich vermittelt und dabei insbesondere die Entwicklung des Hafens und des Handels beleuchtet. Heute ist der Duisburger Innenhafen ein lebendiger Ort mit Museen, Gastronomie, Büros und Wohnbereichen, der Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet und den erfolgreichen Strukturwandel des Ruhrgebiets auf eindrucksvolle Weise sichtbar macht. (c)WV
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Der Landschaftspark Duisburg-Nord im Stadtteil Meiderich zählt zu den eindrucksvollsten Beispielen für die gelungene Verbindung von Industriekultur, Natur und Freizeit im Ruhrgebiet. Auf dem Gelände eines stillgelegten Hüttenwerks entstand ein weitläufiger Park, dessen Herzstück die imposanten Hochöfen, Gießhallen und technischen Anlagen sind, die als markante Zeugnisse der industriellen Vergangenheit erhalten blieben. Besucher können das Areal auf gut erschlossenen Wegen eigenständig erkunden oder an Führungen teilnehmen, die Einblicke in Technik, Arbeitswelt und Geschichte des Hüttenbetriebs geben. Ein besonderer Höhepunkt ist die Besteigung des Hochofens 5, von dessen Aussichtsplattform sich ein weiter Blick über das Parkgelände und das umliegende Ruhrgebiet eröffnet. Charakteristisch für den Landschaftspark ist das bewusste Nebeneinander von überwachsener Industriearchitektur und neu entstandenen Naturräumen, denn zwischen Stahlkonstruktionen, Rohrleitungen und Hallen haben sich Wiesen, Wasserflächen und vielfältige Pflanzen angesiedelt, die dem Gelände einen eigenen, fast surrealen Reiz verleihen. Für Aktivbesucher bietet der Park außergewöhnliche Freizeitmöglichkeiten, darunter ein Klettergarten in ehemaligen Erzbunkern sowie ein Tauchrevier im früheren Gasometer, das heute ein beliebtes Ziel für erfahrene Taucher ist. Familien schätzen die großzügigen Freiflächen und Spielbereiche, die Raum für Bewegung und Erholung bieten. Besonders eindrucksvoll sind die abendlichen Lichtinszenierungen, die das weitläufige Industrieensemble in farbiges Licht tauchen und dem Park eine einzigartige Atmosphäre verleihen. Regelmäßige Veranstaltungen, Konzerte und kulturelle Events machen den Landschaftspark Duisburg-Nord zu einem lebendigen Ort, an dem Industriekultur, Freizeit und zeitgenössische Nutzung auf besondere Weise miteinander verschmelzen. (c)WV
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Das Museum der Binnenschifffahrt im Duisburger Stadtteil Ruhrort, dem ältesten Binnenhafen Europas, vermittelt einen umfassenden und anschaulichen Einblick in die Entwicklung der Binnenschifffahrt und ihre zentrale Bedeutung für Wirtschaft, Handel und Alltag im Ruhrgebiet und darüber hinaus. Untergebracht ist das Museum in einem eindrucksvollen Jugendstilgebäude, das ursprünglich als Hallenbad errichtet wurde und bereits durch seine Architektur den historischen Charakter des Ortes widerspiegelt. Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Etagen und präsentiert mit zahlreichen Exponaten, Modellen und anschaulichen Darstellungen die Geschichte der Schifffahrt von ihren frühen Anfängen bis in die Gegenwart. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die detailreichen historischen Schiffsmodelle, die den Wandel von einfachen Segelschiffen über dampfbetriebene Frachter bis hin zu modernen Binnenschiffen nachvollziehbar machen. Eindrucksvoll ist auch der originalgetreue Nachbau einer historischen Binnenschifferwohnung, der einen lebendigen Eindruck vom Leben und Arbeiten der Schifferfamilien vermittelt. Ein weiteres Highlight ist das großformatige Modell des Schiffshebewerks Henrichenburg, das die technische Funktionsweise dieser einst wichtigen Anlage anschaulich erklärt und die Bedeutung moderner Wasserbaukunst verdeutlicht. Interaktive Stationen und multimediale Elemente ergänzen die Ausstellung und machen komplexe Abläufe verständlich, sodass insbesondere jüngere Besucher spielerisch an die Themen Navigation, Schleusen und Schiffsverkehr herangeführt werden. Das Museum der Binnenschifffahrt verbindet Technikgeschichte, Alltagskultur und regionale Identität und ist damit ein zentraler Baustein der Industriekultur im Duisburger Hafenraum. (c)WV
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Die Zeche Zollverein in Essen zählt als UNESCO-Welterbe zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Europas und steht sinnbildlich für die Geschichte, den Wandel und die kulturelle Neuausrichtung des Ruhrgebiets. Die Anfänge der Zeche reichen bis ins Jahr 1847 zurück, als der erste Schacht abgeteuft wurde und der industrielle Steinkohlenbergbau in diesem Bereich begann. Über mehr als 140 Jahre hinweg prägte Zollverein als eine der leistungsfähigsten Zechen des Reviers die wirtschaftliche Entwicklung der Region, bevor 1986 die Förderung eingestellt wurde. Statt des Abrisses entschied man sich für den Erhalt der außergewöhnlichen Anlagen und leitete eine behutsame Umgestaltung zu einem Kultur- und Erlebnisareal von internationalem Rang ein. Das architektonische Herzstück bildet das markante Doppelbock-Fördergerüst von Schacht XII, das mit seiner klaren Linienführung und monumentalen Wirkung als Meisterwerk der Industriearchitektur gilt und häufig als „schönste Zeche der Welt“ bezeichnet wird. Die streng funktionale Gestaltung im Stil der klassischen Moderne verleiht dem Ensemble eine zeitlose Eleganz und macht die technische Logik der Anlage unmittelbar ablesbar. Ein Besuch beginnt meist im ehemaligen Kohlenwäschegebäude, das heute als zentrales Informations- und Ausgangszentrum dient und von dem aus Führungen durch die weitläufigen Anlagen starten. Dabei werden die Arbeitswelt der Bergleute, die Abläufe der Kohleförderung und die Dimensionen der industriellen Produktion anschaulich vermittelt. Ergänzt wird das Erlebnis durch museale Einrichtungen, die sich mit der Natur-, Kultur- und Industriegeschichte des Ruhrgebiets befassen und die Entwicklung der Region von der Landschaft vor der Industrialisierung bis zur Gegenwart nachvollziehbar machen. Darüber hinaus hat sich die Zeche Zollverein zu einem lebendigen Zentrum für Kunst, Design und zeitgenössische Kultur entwickelt, in dem Ausstellungen, Veranstaltungen und kreative Nutzungen die industrielle Kulisse mit neuem Leben füllen. Die Zeche Zollverein verbindet auf einzigartige Weise Technikgeschichte, Architektur und kulturelle Vielfalt und gilt heute als herausragendes Beispiel für den erfolgreichen Strukturwandel im Ruhrgebiet. (c)WV
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11. Essen - Villa Hügel
Die Villa Hügel in Essen zählt zu den eindrucksvollsten Zeugnissen der Industrie- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets und bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben und Selbstverständnis der Industriellen des 19. und 20. Jahrhunderts. Hoch über dem Baldeneysee im Stadtteil Bredeney gelegen, ließ Alfred Krupp die Villa zwischen 1870 und 1873 als Wohn- und Repräsentationssitz der Familie errichten. Das monumentale Anwesen umfasst 269 Räume auf mehr als 8.000 Quadratmetern und verbindet architektonische Elemente des Klassizismus und der Neorenaissance zu einer zugleich repräsentativen und funktionalen Gesamtanlage. Bei einem Rundgang durch die Villa erschließt sich die Welt der Familie Krupp in eindrucksvoller Weise, denn die prunkvollen Säle, Empfangsräume und privaten Gemächer vermitteln noch heute den Glanz und die gesellschaftliche Bedeutung der damaligen Zeit. Besonders hervorzuheben sind der Große Saal, der Musiksaal und die Bibliothek, deren aufwendige Gestaltung, hochwertige Materialien und kunstvolle Details den hohen Anspruch an Repräsentation widerspiegeln. Ergänzt wird das historische Ensemble durch wechselnde Ausstellungen, die sich mit Kunst, Geschichte und aktuellen Themen befassen und dem Ort eine lebendige kulturelle Dimension verleihen. Umgeben ist die Villa von dem weitläufigen Hügelpark, einer rund 28 Hektar großen Parkanlage mit alten Baumbeständen, Sichtachsen und beeindruckenden Ausblicken auf den Baldeneysee und das Ruhrtal. Der Park lädt zu Spaziergängen ein und bildet einen reizvollen Kontrast zur monumentalen Architektur des Hauses. Die Villa Hügel ist damit nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein bedeutender Erinnerungsort an die industrielle Entwicklung Deutschlands und ein eindrucksvolles Beispiel für das Zusammenspiel von Wirtschaft, Kultur und Landschaft. (c)WV
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Der Nordsternpark in Gelsenkirchen ist eine eindrucksvolle Station der Route der Industriekultur und verbindet auf besondere Weise industrielle Vergangenheit, zeitgenössische Gestaltung und vielfältige Freizeitangebote. Entstanden ist der Park auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern, die bis zu ihrer Stilllegung im Jahr 1993 den Stadtteil prägte. Im Zuge der Bundesgartenschau 1997 wurde das Areal umfassend umgestaltet und in einen großzügigen Landschaftspark verwandelt, der seither zu den beliebtesten Erholungsräumen der Region zählt. Weitläufige Grünflächen, Wasserbecken und kunstvoll angelegte Wege schaffen eine offene Parklandschaft, in der die erhaltenen Industrieelemente bewusst in das neue Nutzungskonzept eingebunden wurden. Besonders attraktiv sind die Wege entlang des Rhein-Herne-Kanals, die sich ideal für Spaziergänge, Radtouren und entspannte Aufenthalte am Wasser eignen. Ein markantes Wahrzeichen des Parks ist der Nordsternturm, der ehemalige Förderturm der Zeche, der zu einem Aussichtsturm umgebaut wurde. Von seiner Plattform eröffnet sich ein weiter Blick über das Ruhrgebiet, der die Dimensionen der Industrielandschaft ebenso sichtbar macht wie den grünen Wandel der Region. Kunstwerke, Spiel- und Freizeitflächen sowie Veranstaltungsbereiche ergänzen das Angebot und machen den Nordsternpark zu einem lebendigen Ort für Erholung, Kultur und Begegnung. Der Park steht beispielhaft für den erfolgreichen Strukturwandel im Ruhrgebiet und zeigt, wie aus einer ehemaligen Industriefläche ein attraktiver Lebens- und Freiraum entstehen kann. (c)WV
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Das Freilichtmuseum Hagen zählt zu den eindrucksvollsten Museen zur Handwerks- und Technikgeschichte in Westfalen und bietet eine lebendige Zeitreise vom Mittelalter bis in die frühe Phase der Industrialisierung. In einem idyllischen Tal im Hagener Stadtteil Selbecke gelegen, erstreckt sich das Museum über ein rund 42 Hektar großes Gelände und vermittelt mit mehr als 60 originalgetreu wiederaufgebauten historischen Gebäuden einen authentischen Eindruck vom Arbeiten und Leben vergangener Jahrhunderte. Werkstätten, Wohnhäuser, Mühlen und Wirtschaftsgebäude aus unterschiedlichen Regionen Westfalens fügen sich harmonisch in die Landschaft ein und lassen historische Arbeitswelten anschaulich entstehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den funktionstüchtigen Handwerksbetrieben, in denen traditionelle Berufe wie Schmieden, Töpfern, Backen oder Seilern nicht nur erklärt, sondern tatsächlich ausgeübt werden. Besucher erleben hautnah, mit welchem Geschick und welchem Aufwand handwerkliche Produkte früher hergestellt wurden. Zu den besonderen Höhepunkten gehört die Papiermühle, in der die traditionelle Papierherstellung eindrucksvoll vorgeführt wird, ebenso wie die historische Druckerei und die Seilerei, die alte Techniken verständlich und lebendig vermitteln. Ergänzt wird das handwerkliche Angebot durch bedeutende technische Anlagen, die den Übergang zur Industrialisierung verdeutlichen. Die Nutzung der Wasserkraft wird anschaulich an historischen Anlagen demonstriert, die einst Maschinen und Werkstätten antrieben, während eine Dampfmaschine eindrucksvoll zeigt, wie neue Energieformen die Produktionsweise grundlegend veränderten. Das Freilichtmuseum Hagen verbindet Natur, Handwerk und Technik zu einem lebendigen Gesamterlebnis und macht die Entwicklung von Arbeit, Produktion und Alltag auf besonders anschauliche und motivierende Weise erfahrbar. (c)WV
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Der Hohenhof in Hagen ist ein herausragendes Beispiel des Jugendstils und zählt zu den bedeutendsten kulturellen Zeugnissen der Region. Erbaut zwischen 1906 und 1908 als Wohnhaus des Industriellen und Kunstmäzens Karl Ernst Osthaus, verkörpert das Anwesen den Anspruch, Kunst, Architektur und Lebensalltag zu einer harmonischen Einheit zu verbinden. Entworfen wurde der Hohenhof von dem belgischen Architekten Henry van de Velde, einem der führenden Gestalter des Jugendstils, der hier ein konsequent durchdachtes Gesamtkunstwerk schuf. Architektur, Innenräume, Möbel und dekorative Details folgen einer gemeinsamen gestalterischen Idee und verleihen dem Gebäude eine außergewöhnliche Geschlossenheit. Bereits die Eingangshalle beeindruckt durch klare Linien, fließende Formen und eine ausgewogene Raumwirkung, die typisch für den Jugendstil ist. Kunstvoll gestaltete Wand- und Deckenflächen zeugen von der hohen handwerklichen Qualität und der Liebe zum Detail, die dieses Haus prägen. Das originale Mobiliar, eigens für den Hohenhof entworfen, verdeutlicht den Anspruch, ästhetische Gestaltung und funktionales Wohnen miteinander zu verbinden. Besonders eindrucksvoll sind der Speisesaal, das Wohnzimmer und die Bibliothek, die den Wohnstil der frühen Moderne anschaulich widerspiegeln. Neben Architektur und Innenausstattung beherbergt der Hohenhof eine bedeutende Kunstsammlung mit Werken der klassischen Moderne, die das geistige Umfeld und das kunstfördernde Engagement von Karl Ernst Osthaus widerspiegeln. Als Gründer des Folkwang-Gedankens spielte er eine zentrale Rolle bei der Förderung moderner Kunst in Deutschland. Heute ermöglicht der Hohenhof einen tiefen Einblick in die Ideenwelt des frühen 20. Jahrhunderts und verbindet Architektur, Kunst und Kulturgeschichte zu einem eindrucksvollen Erlebnis. (c)WV
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Der Maximilianpark in Hamm ist eine eindrucksvolle Station der Route der Industriekultur und zeigt auf anschauliche Weise den gelungenen Wandel von einer ehemaligen Industriefläche zu einem vielseitigen Freizeit- und Erholungsraum. Entstanden ist der Park auf dem Gelände der Zeche Maximilian, die 1902 ihren Betrieb aufnahm und bis zu ihrer Stilllegung im Jahr 1981 ein prägender Bestandteil der regionalen Bergbaugeschichte war. Anlässlich der Landesgartenschau 1984 wurde das Areal umfassend umgestaltet und entwickelte sich seither zu einem beliebten Ausflugsziel für Besucher aller Altersgruppen. Besonders markant ist der gläserne Elefant, das weithin sichtbare Wahrzeichen des Parks, der aus Teilen der früheren Kohlenwäsche hervorging und heute als begehbares Kunstwerk und Industriedenkmal dient. Im Inneren führt ein Aufstieg zu einer Aussichtsplattform, von der sich ein weiter Blick über den Park und die umliegende Landschaft eröffnet, während der Elefant bei Dunkelheit durch farbige Beleuchtung eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Neben großzügigen Grünflächen, Themengärten und Spielbereichen gehört auch die historische Dampfbahn zu den Attraktionen des Maximilianparks, die regelmäßig durch das Gelände fährt und einen nostalgischen Bezug zur Technik- und Verkehrsgeschichte herstellt. Der Park verbindet Industrievergangenheit, Naturerlebnis und Freizeitangebote zu einem lebendigen Gesamtkonzept und steht beispielhaft für den Strukturwandel im östlichen Ruhrgebiet. (c)WV
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Reiseführer 'Route der Industriekultur in der Metropolregion Ruhr
Das Westfälische Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen ist eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der Eisen- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet und macht industrielle Geschichte auf außergewöhnlich anschauliche Weise erlebbar. Die Henrichshütte wurde 1854 gegründet und war über mehr als 140 Jahre hinweg ein zentraler Produktionsstandort der Region, an dem Generationen von Arbeitern Eisen und Stahl herstellten und damit maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung des Ruhrgebiets beitrugen. Heute ist das weitläufige Gelände Teil des LWL-Industriemuseums und umfasst rund 50 Hektar mit zahlreichen original erhaltenen Industrieanlagen, die einen authentischen Eindruck der historischen Produktionsprozesse vermitteln. Besucher können Hochöfen, Gießhallen, Walzwerke und technische Nebenanlagen erkunden und nachvollziehen, wie aus Eisenerz in aufwendigen Arbeitsschritten Stahl entstand. Ein besonderer Höhepunkt ist der Hochofen 3, der als letzter erhaltener Hochofen des Ruhrgebiets gilt und ein herausragendes Industriedenkmal darstellt. Der Aufstieg zur Aussichtsplattform eröffnet einen weiten Blick über das gesamte Werksgelände und die umliegende Landschaft und verdeutlicht die Dimensionen dieser einstigen Industrieanlage. Informations- und Medienstationen sowie zahlreiche Originalexponate erklären die komplexen technischen Abläufe verständlich und anschaulich. Regelmäßige Vorführungen historischer Maschinen lassen die frühere Arbeitswelt lebendig werden und vermitteln eindrucksvoll die Kraft und Präzision der damaligen Technik. Ergänzt wird das technische Angebot durch Ausstellungen zur sozialen Geschichte, die das Leben und Arbeiten der Hüttenarbeiter sowie die Entwicklung der Stadt Hattingen thematisieren. Die Henrichshütte verbindet Technik-, Sozial- und Regionalgeschichte zu einem intensiven Erlebnis und ist ein zentraler Ort der Erinnerung an die industrielle Prägung des Ruhrgebiets. (c)WV
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Die Zeche Ewald in Herten ist eine prägende Station der Route der Industriekultur und steht exemplarisch für den Wandel des Ruhrgebiets vom Bergbaurevier zu einer vielfältig genutzten Kultur- und Wirtschaftslandschaft. Gegründet im Jahr 1877, entwickelte sich die Zeche über mehr als ein Jahrhundert zu einem bedeutenden Standort des Steinkohlenbergbaus. Mit der Stilllegung im Jahr 2001 endete zwar der aktive Abbau, doch das weitläufige Gelände wurde in den folgenden Jahren behutsam weiterentwickelt und neuen Nutzungen zugeführt. Bis heute prägen die imposanten Fördertürme und großdimensionierten Industriehallen das Erscheinungsbild und erinnern eindrucksvoll an die Blütezeit des Bergbaus. Die beiden markanten Fördertürme gelten als Wahrzeichen der Anlage und verdeutlichen die technische Entwicklung der Fördertechnik, zugleich eröffnen sie weite Ausblicke über das nördliche Ruhrgebiet. Führungen über das Gelände vermitteln anschaulich die Arbeitsbedingungen unter und über Tage und lassen die Lebenswelt der Bergleute nachvollziehbar werden. Heute haben sich auf dem ehemaligen Zechengelände zahlreiche Unternehmen aus Technologie, Dienstleistung und Kreativwirtschaft angesiedelt, während große Hallen als Orte für Messen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Ein besonderes Umfeld bildet der angrenzende Landschaftspark Hoheward, der die Haldenlandschaft in das Gesamtkonzept einbindet und mit dem Horizontobservatorium und dem Horizontweg Wissenschaft, Kunst und Naturerlebnis miteinander verbindet. Ergänzt wird das Angebot durch das Besucherzentrum Hoheward, das mit interaktiven Ausstellungen und multimedialen Präsentationen die Geschichte des Bergbaus und den Strukturwandel der Region verständlich vermittelt. Die Zeche Ewald zeigt eindrucksvoll, wie industrielle Vergangenheit, moderne Nutzung und Landschaftsgestaltung zu einem lebendigen und zukunftsorientierten Ort zusammengeführt werden können. (c)WV
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Der Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort ist eine eindrucksvolle Station der Route der Industriekultur und steht beispielhaft für den gelungenen Wandel einer ehemaligen Bergbaufläche zu einem offenen Landschafts- und Erlebnisraum. Die Zeche Friedrich Heinrich nahm 1912 ihren Betrieb auf und prägte über viele Jahrzehnte das Leben und Arbeiten in der Region. Nach der Stilllegung im Jahr 2012 begann eine umfassende Umgestaltung des Areals, die mit der Landesgartenschau 2020 ihren sichtbaren Höhepunkt erreichte. Heute präsentiert sich der Zechenpark als weitläufiges Gelände, das Raum für Erholung, Bewegung und Entdeckungen bietet. Charakteristisch ist die harmonische Verbindung aus erhaltener Industriearchitektur und moderner Landschaftsgestaltung, bei der Fördertürme, Betriebsgebäude und technische Relikte bewusst in die neue Parkstruktur eingebunden wurden. Diese Zeugnisse der industriellen Vergangenheit verleihen dem Park eine besondere Identität und machen die Geschichte des Steinkohlenbergbaus anschaulich erlebbar. Ein zentrales Element ist der Wandelweg, der Besucher durch das Gelände führt und an zahlreichen Stationen über die Geschichte der Zeche sowie den Prozess der Umgestaltung informiert. Infotafeln und interaktive Angebote machen den Rundgang abwechslungsreich und verständlich für alle Altersgruppen. Besonders eindrucksvoll ist der als Aussichtspunkt genutzte Förderturm, von dem sich ein weiter Blick über den gesamten Park und die umliegende Landschaft eröffnet und die Dimensionen des ehemaligen Industrieareals sichtbar werden. Der Zechenpark Friedrich Heinrich verbindet Industriekultur, Natur und Freizeit auf überzeugende Weise und zeigt, wie aus einem traditionsreichen Bergbaustandort ein attraktiver Lebens- und Erholungsraum entstehen kann. (c)WV
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Der Chemiepark Marl ist eine bedeutende Station der Route der Industriekultur und steht exemplarisch für die industrielle Entwicklung und Innovationskraft des nördlichen Ruhrgebiets. Gegründet in den 1930er Jahren, entwickelte sich der Standort über Jahrzehnte zu einem der wichtigsten Zentren der chemischen Industrie in Europa. Heute erstreckt sich der Chemiepark über eine Fläche von rund 650 Hektar und beherbergt mehr als 100 Unternehmen, die in unterschiedlichsten Bereichen tätig sind, von der Grundstoff- und Kunststoffproduktion über Spezialchemie bis hin zur Pharma- und Werkstoffforschung. Diese Vielfalt macht den Chemiepark zu einem dynamischen Industriestandort, an dem Produktion, Forschung und Entwicklung eng miteinander verzahnt sind. Das weitläufige Areal mit seinen Produktionsanlagen, Rohrbrücken, Lagerhallen und Forschungszentren vermittelt eindrucksvoll die Dimensionen moderner Industrie und die Komplexität chemischer Prozesse. Bei geführten Besichtigungen erhalten Besucher spannende Einblicke in die Abläufe der industriellen Fertigung und erfahren, wie zahlreiche Produkte des täglichen Lebens entstehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf zukunftsorientierten und nachhaltigen Konzepten, denn der Chemiepark Marl setzt konsequent auf Umweltschutz, Ressourceneffizienz und innovative Energielösungen. Maßnahmen zur Emissionsreduzierung, moderne Recyclingverfahren und der Einsatz energieeffizienter Technologien prägen den Standort ebenso wie die intensive Forschungsarbeit an neuen Materialien und Verfahren. Zahlreiche Labore und Entwicklungszentren arbeiten hier an Lösungen für kommende Herausforderungen in Industrie, Umwelt und Gesellschaft. Der Chemiepark Marl verbindet industrielle Tradition mit moderner Hochtechnologie und zeigt eindrucksvoll, wie sich Industriekultur und Zukunftsorientierung innerhalb der Metropolregion Ruhr miteinander verbinden lassen. (c)WV
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Die Camera Obscura in Mülheim an der Ruhr ist ein außergewöhnliches Ausflugsziel, das Technikgeschichte, Wahrnehmung und Industriekultur auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet. Untergebracht ist sie in einem ehemaligen Wasserturm im Stadtteil Broich, der 1904 errichtet und bis 1992 zur Wasserversorgung genutzt wurde. Nach seiner Stilllegung wurde der Turm umgebaut und dient seit Mitte der 1990er Jahre als Museum, in dem sich seit 1999 die weltweit größte begehbare Camera Obscura befindet. Das historische Bauwerk selbst ist ein markantes Beispiel der Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts und bildet den passenden Rahmen für die Ausstellung. Herzstück des Museums ist die Camera Obscura, ein optisches Prinzip, das bereits in der Antike bekannt war und eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Fotografie und Film darstellt. Durch eine kleine Öffnung im Turm wird das Tageslicht eingefangen und mithilfe eines Spiegelsystems auf eine große Projektionsfläche gelenkt, wodurch ein lebendiges, bewegtes 360-Grad-Panorama der Stadt und ihrer Umgebung entsteht. Besucher erleben dabei ein faszinierendes Zusammenspiel von Technik und Realität, das ohne digitale Hilfsmittel auskommt. Ergänzt wird dieses Erlebnis durch das Museum zur Vorgeschichte des Films, das eine umfangreiche Sammlung historischer Geräte zeigt, darunter Laterna magica, optische Spielzeuge, frühe Projektoren und andere Vorläufer der modernen Filmtechnik. Viele Stationen sind interaktiv gestaltet und laden dazu ein, Funktionsweisen selbst auszuprobieren und zu verstehen. Die Camera Obscura in Mülheim an der Ruhr ist damit nicht nur ein technisches Kuriosum, sondern ein lebendiger Lern- und Erlebnisort, der die Entwicklung von Bild, Bewegung und Wahrnehmung anschaulich vermittelt und zugleich ein eindrucksvolles Kapitel der Industriekultur an der Ruhr repräsentiert. (c)WV
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Der Gasometer in Oberhausen zählt zu den markantesten Wahrzeichen des Ruhrgebiets und steht wie kaum ein anderes Bauwerk für den erfolgreichen Strukturwandel der Region. Errichtet im Jahr 1929, diente der monumentale Rundbau bis 1988 als Gasspeicher für Gichtgas aus der Eisen- und Stahlproduktion. Mit einem Durchmesser von 68 Metern und einer Höhe von 117,5 Metern ist er der größte Gasometer Europas und schon allein durch seine Dimensionen ein beeindruckendes Zeugnis industrieller Ingenieurskunst. Nach der Stilllegung entschied man sich bewusst für den Erhalt des Bauwerks und für eine neue kulturelle Nutzung, die dem Gasometer eine völlig neue Bedeutung verlieh. Heute ist er eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Ruhrgebiets und ein zentraler Anziehungspunkt der Route der Industriekultur. Der riesige Innenraum des Gasometers bietet eine einzigartige Atmosphäre und wird regelmäßig für spektakuläre Ausstellungen genutzt, die speziell auf die außergewöhnliche Höhe und Weite des Raumes abgestimmt sind. Großformatige Installationen, Lichtinszenierungen und thematische Ausstellungen entfalten hier eine besondere Wirkung und haben den Gasometer weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Zahlreiche Ausstellungen der vergangenen Jahre begeisterten mit eindrucksvollen Bildern, künstlerischen Konzepten und interaktiven Elementen ein breites Publikum. Ein weiterer Höhepunkt ist die Aussichtsplattform auf dem Dach des Gasometers, die entweder über einen gläsernen Panoramaaufzug oder über Treppen erreicht werden kann. Von oben eröffnet sich ein weiter Blick über das Ruhrgebiet mit seinen Städten, Industrieanlagen, Grünzügen und Wasserflächen, der die Veränderungen der Region eindrucksvoll sichtbar macht. Der Gasometer Oberhausen verbindet Industriegeschichte, moderne Ausstellungskultur und außergewöhnliche Perspektiven zu einem unvergesslichen Erlebnis und gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele für die kulturelle Neunutzung industrieller Großbauten im Ruhrgebiet. (c)WV
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Der Peter-Behrens-Bau in Oberhausen ist ein herausragendes Beispiel der Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts und eine bedeutende Station der Route der Industriekultur. Errichtet zwischen 1921 und 1925 als Verwaltungssitz der Gutehoffnungshütte, spiegelt das Gebäude die industrielle Blütezeit des Ruhrgebiets ebenso wider wie den gestalterischen Anspruch seiner Epoche. Der Architekt Peter Behrens, einer der prägendsten Gestalter der Moderne, entwarf den Bau im Stil des Neoklassizismus und verlieh ihm mit klaren Linien, monumentalen Formen und strenger Symmetrie eine eindrucksvolle Präsenz. Die markante Fassade mit hohen Säulen und großzügigen Fensterflächen unterstreicht den repräsentativen Charakter des Gebäudes und sorgt zugleich für lichtdurchflutete Innenräume. Besonders die Eingangsbereiche und Treppenhäuser beeindrucken durch ihre sorgfältige Gestaltung, hochwertige Materialien und kunstvolle Details, die den Anspruch eines bedeutenden Industrieunternehmens sichtbar machen. Im Inneren öffnen sich großzügige Raumfolgen, die einst als Büros und Konferenzräume dienten und heute einen passenden Rahmen für Ausstellungen zur Industriegeschichte bieten. Der Bau beherbergt heute ein Industriemuseum, das die Entwicklung der Gutehoffnungshütte sowie die industrielle Geschichte des Ruhrgebiets dokumentiert und mit Maschinen, Modellen, Fotografien und historischen Dokumenten anschaulich vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Werk und der Bedeutung von Peter Behrens selbst, dessen visionäre Entwürfe und sein Einfluss auf die moderne Industriearchitektur hier nachvollziehbar werden. Der Peter-Behrens-Bau verbindet Architekturgeschichte, Industriegeschichte und kulturelles Erbe zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis und steht beispielhaft für die enge Verbindung von Gestaltung, Technik und wirtschaftlicher Macht im Ruhrgebiet des frühen 20. Jahrhunderts. (c)WV
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Die St. Antony Hütte in Kamp-Lintfort nimmt eine besondere Stellung in der Industriegeschichte des Ruhrgebiets ein, denn mit ihrer Gründung im Jahr 1758 markiert sie den Beginn der Eisen- und Stahlindustrie in dieser Region. Hier wurde erstmals in größerem Maßstab Roheisen erzeugt, womit die Grundlage für die spätere industrielle Entwicklung des Ruhrgebiets gelegt wurde. Die Hütte gilt als technischer und organisatorischer Vorreiter, da hier moderne Verfahren und neue Produktionsmethoden erprobt wurden, die den Übergang von handwerklicher zu industrieller Eisenverarbeitung einleiteten. Heute ist die St. Antony Hütte ein bedeutender Erinnerungsort und Teil der Route der Industriekultur, der die frühen Anfänge der Industrialisierung anschaulich vermittelt. Auf dem originalen Gelände lassen sich die freigelegten Überreste der historischen Anlage erkunden, darunter Fundamente der Schmelzöfen und Reste der Produktionsbereiche, die einen unmittelbaren Eindruck von den Arbeitsbedingungen des 18. Jahrhunderts vermitteln. Das archäologische Parkareal bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt, da laufende und dokumentierte Ausgrabungen immer wieder neue Erkenntnisse zur frühen Industriegeschichte liefern. Informationstafeln und anschauliche Darstellungen erklären die damaligen Arbeitsprozesse und geben Einblicke in das Leben der Menschen, die hier tätig waren. Ergänzt wird das Freigelände durch eine museale Präsentation, die mit Werkzeugen, Modellen, Dokumenten und multimedialen Elementen die Entwicklung der Eisenindustrie und ihre weitreichenden Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft der Region nachvollziehbar macht. Die St. Antony Hütte steht damit exemplarisch für den Ursprung der Industriekultur im Ruhrgebiet und vermittelt eindrucksvoll, wie aus frühen Eisenhütten der industrielle Motor einer ganzen Region entstand. (c)WV
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Das Umspannwerk Recklinghausen, das 1928 seinen Betrieb aufnahm, ist ein bedeutendes Zeugnis der Elektrifizierung des Ruhrgebiets und verdeutlicht den Wandel von der industriellen Mechanik zur modernen Energieversorgung. Als technisches Schlüsselbauwerk sorgte es für die Verteilung elektrischer Energie und trug maßgeblich dazu bei, Industrie, Städte und Haushalte zuverlässig mit Strom zu versorgen. Heute ist das historische Gebäude ein zentraler Ort der Route der Industriekultur und beherbergt ein großes Museum, das sich der Geschichte der Elektrizität und ihren Auswirkungen auf Arbeit, Alltag und Gesellschaft widmet. Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 2.500 Quadratmetern wird die Entwicklung der Stromversorgung anschaulich und abwechslungsreich dargestellt, von den frühen Experimenten bis zur flächendeckenden Nutzung elektrischer Energie. Ein besonderes Herzstück ist die original erhaltene Schaltwarte, die mit ihren Schaltpulten, Anzeigen und technischen Einrichtungen einen authentischen Einblick in die Arbeitswelt der Ingenieure und Techniker vergangener Jahrzehnte ermöglicht und die Funktionsweise eines historischen Umspannwerks eindrucksvoll nachvollziehbar macht. Die Ausstellungen zeigen zudem, wie Elektrizität das tägliche Leben veränderte, sei es im Haushalt, in der Industrie oder im öffentlichen Raum. Historische Elektrogeräte wie frühe Glühlampen, Radios, Küchengeräte und technische Apparate verdeutlichen den rasanten Fortschritt und den wachsenden Einfluss elektrischer Energie auf den Alltag. Interaktive Stationen und multimediale Präsentationen laden dazu ein, technische Zusammenhänge selbst auszuprobieren und verständlich zu erfassen. Das Umspannwerk Recklinghausen verbindet Technikgeschichte, Industriekultur und Alltagsgeschichte zu einem lebendigen Erlebnis und macht die Bedeutung der Elektrifizierung für die Entwicklung des Ruhrgebiets auf anschauliche und motivierende Weise erlebbar. (c)WV
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Die Lindenbrauerei in Unna ist eine prägende Station der Route der Industriekultur und steht beispielhaft für den erfolgreichen Wandel eines industriellen Produktionsortes zu einem lebendigen Kulturzentrum. Gegründet im Jahr 1859, war die Brauerei über viele Jahrzehnte hinweg ein wichtiger Bestandteil der lokalen Wirtschaft und prägte das Stadtbild wie auch das Arbeitsleben zahlreicher Generationen. Nach der Schließung in den 1970er Jahren wurde der weitläufige Gebäudekomplex behutsam umgestaltet und einer neuen Nutzung zugeführt, wobei die historische Industriearchitektur bewusst erhalten blieb. Die markanten Backsteinfassaden, hohen Räume und charakteristischen Schornsteine bilden heute eine eindrucksvolle Kulisse für vielfältige kulturelle Angebote. Ein besonderer Höhepunkt ist das Zentrum für Internationale Lichtkunst, das weltweit einzigartig ist und sich ausschließlich dieser Kunstform widmet. In den ehemaligen Produktions- und Lagerräumen entfalten Lichtinstallationen international renommierter Künstler eine besondere Wirkung, bei der Architektur und Kunst auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen und Besucher in eine eindrucksvolle Welt aus Licht, Raum und Wahrnehmung führen. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch das Brauereimuseum, das die Geschichte des Bierbrauens und die technische Entwicklung der Brauerei anschaulich dokumentiert. Historische Maschinen, Werkzeuge und Dokumente vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Arbeitsalltag der Brauereiarbeiter und von der Bedeutung der Bierproduktion für die Stadt Unna. Die Lindenbrauerei verbindet Industrievergangenheit, zeitgenössische Kunst und regionale Geschichte zu einem vielseitigen Erlebnisort und zeigt eindrucksvoll, wie industrielle Bausubstanz zu einem kulturellen Mittelpunkt mit überregionaler Ausstrahlung werden kann. (c)WV
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Das Historische Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop zählt zu den eindrucksvollsten technischen Denkmälern der Industriekultur im Ruhrgebiet und ist ein herausragendes Beispiel für die Ingenieurskunst des späten 19. Jahrhunderts. Eröffnet im Jahr 1899, diente das Hebewerk dazu, Schiffe auf dem Dortmund-Ems-Kanal über einen Höhenunterschied von rund 14 Metern zu heben und zu senken und damit einen wichtigen Engpass im Wasserstraßennetz zu überwinden. Bis 1970 war die Anlage in Betrieb und spielte eine zentrale Rolle für den Güterverkehr zwischen dem Ruhrgebiet und den Seehäfen. Nach der Stilllegung blieb das monumentale Bauwerk nahezu vollständig erhalten und wurde als Industriedenkmal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute vermittelt das Hebewerk anschaulich die Funktionsweise und Bedeutung dieser außergewöhnlichen Technik. Der Rundgang beginnt im Besucherbereich, der mit Ausstellungen, Modellen und Informationstafeln die Geschichte des Hebewerks sowie die Entwicklung der Binnenschifffahrt verständlich erläutert. Im Mittelpunkt steht die massive Stahlkonstruktion des Hebewerks selbst, deren Dimensionen und technische Raffinesse noch heute beeindrucken. Besucher können die verschiedenen Ebenen erkunden, Einblicke in die ehemaligen Maschinenräume gewinnen und nachvollziehen, mit welcher Präzision und Zuverlässigkeit die Anlage betrieben wurde. Regelmäßige Vorführungen machen die technischen Abläufe besonders anschaulich und lassen die Funktion des Hebewerks lebendig werden. Ergänzt wird der Museumsbesuch durch das weitläufige Außengelände mit Spazierwegen und Aussichtspunkten entlang des Dortmund-Ems-Kanals, die zu einem entspannten Aufenthalt einladen. In Verbindung mit der umgebenden Wasserlandschaft wird das Historische Schiffshebewerk Henrichenburg zu einem eindrucksvollen Ort, an dem Technikgeschichte, Verkehrsentwicklung und Landschaft auf besondere Weise zusammenkommen. (c)WV
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27. Witten-Bommern, Museum Muttental
Das Museum Muttental in Witten-Bommern gilt als Wiege des Ruhrbergbaus und vermittelt in einzigartiger Weise die frühen Anfänge des Kohleabbaus in der Region. Eingebettet in die idyllische Landschaft des Muttentals, verbindet dieser Ort Museum, Kulturlandschaft und Freilichtanlage zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis. Untergebracht in einem historischen Fachwerkhaus, das selbst Teil der Bergbaugeschichte ist, zeigt das Museum eine anschauliche Dauerausstellung zur Entwicklung des Bergbaus vom 16. Jahrhundert bis zur industriellen Revolution. Originale Werkzeuge, Bergmannskleidung, Modelle und historische Dokumente verdeutlichen die harte Arbeit unter Tage ebenso wie die technischen Fortschritte, die den Bergbau Schritt für Schritt veränderten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der frühen Schachtförderung und der Entwicklung der Fördertechnik, die anhand von Nachbildungen, Loren und Maschinen nachvollziehbar dargestellt wird. Interaktive Stationen laden dazu ein, Funktionsweisen selbst auszuprobieren und Technikgeschichte aktiv zu erleben. Ein eindrucksvolles Element der Ausstellung ist die nachgebaute Bergwerkskapelle, die die große Bedeutung von Glauben, Gemeinschaft und sozialem Zusammenhalt im Leben der Bergleute widerspiegelt. Über das Museumsgebäude hinaus ist das gesamte Muttental als Freilichtmuseum gestaltet. Zahlreiche Wanderwege führen zu historischen Stollen, Schächten und weiteren Relikten des frühen Bergbaus, die direkt in der Landschaft erhalten geblieben sind. Besonders beliebt ist der Bergbauwanderweg Muttental, der mit Informationstafeln eine verständliche und zugleich eindrucksvolle Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte Bergbaugeschichte ermöglicht. Ein Höhepunkt entlang dieses Weges ist das Besucherbergwerk Nachtigall, in dem Besucher ausgerüstet mit Helm und Lampe selbst in einen historischen Stollen einfahren und die Arbeitsbedingungen der Bergleute hautnah erleben können. Das Museum Muttental verbindet Geschichte, Natur und Technik zu einem authentischen Erlebnis und macht die Ursprünge des Ruhrbergbaus auf besonders anschauliche und motivierende Weise erlebbar. (c)WV
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Das Museum Quadrat in Bottrop ist ein bedeutender kultureller Anziehungspunkt und verbindet auf besondere Weise moderne Kunst mit regionaler Geschichte. Im grünen Stadtgarten gelegen, bildet das Ensemble aus vier klar gegliederten, kubischen Gebäuden eine architektonisch ruhige und zugleich markante Einheit, die dem Museum seinen Namen verleiht. In diesen Räumen entfaltet sich ein vielseitiges Ausstellungs- und Sammlungskonzept, das Kunstliebhaber ebenso anspricht wie historisch Interessierte. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Werk des in Bottrop geborenen Künstlers Josef Albers, einem der wichtigsten Vertreter der Klassischen Moderne. Die umfangreiche Sammlung seiner Gemälde, Grafiken und Glasarbeiten ermöglicht einen tiefen Einblick in sein künstlerisches Schaffen, das sich intensiv mit Farbe, Wahrnehmung und Geometrie auseinandersetzt. Besonders eindrucksvoll ist die Werkgruppe „Homage to the Square“, in der Albers die Wechselwirkungen von Farben systematisch erforschte und die internationale Kunstgeschichte nachhaltig beeinflusste. Ergänzt wird diese Sammlung durch wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die regelmäßig nationale und internationale Positionen präsentieren und dem Museum eine lebendige Aktualität verleihen. Einen weiteren wichtigen Bestandteil bildet das Museum für Ur- und Ortsgeschichte, das mit archäologischen Funden, historischen Dokumenten und anschaulichen Exponaten die Entwicklung des Bottroper Raums von der Frühgeschichte bis in die Neuzeit nachzeichnet. Prähistorische Artefakte geben Einblicke in die frühesten Siedlungsspuren und verdeutlichen die lange Geschichte menschlichen Lebens in der Region. Das Museum Quadrat vereint damit Kunst, Geschichte und Architektur zu einem vielschichtigen Erlebnis und bereichert das kulturelle Angebot des nördlichen Ruhrgebiets auf besondere Weise. (c)WV
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Die Zeche Holland in Gelsenkirchen zählt zu den frühen und bedeutenden Bergbaustandorten des Ruhrgebiets und steht exemplarisch für die industrielle Entwicklung der Stadt. Gegründet im Jahr 1855, entwickelte sie sich rasch zu einer der prägenden Zechen der Region und bestimmte über mehr als ein Jahrhundert hinweg das wirtschaftliche, soziale und städtebauliche Leben Gelsenkirchens. Der Bergbau zog Arbeitskräfte aus vielen Regionen an, ließ neue Wohnviertel entstehen und formte eine Stadt, deren Identität eng mit der Kohleförderung verbunden war. Mit der Stilllegung im Jahr 1974 endete zwar der aktive Betrieb, doch die markanten Gebäude und technischen Anlagen blieben als eindrucksvolle Zeugnisse dieser Epoche erhalten. Besonders das weithin sichtbare Fördergerüst von Schacht 1 ist bis heute ein prägendes Wahrzeichen und erinnert an die industrielle Vergangenheit des Areals. Auch die Maschinenhalle, die Kaue und die Verwaltungsgebäude spiegeln mit ihrer funktionalen Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts die Geschichte des Bergbaus wider. In den vergangenen Jahren wurde das Gelände behutsam saniert und neuen Nutzungen zugeführt, wobei der Erhalt der historischen Substanz im Mittelpunkt stand. Heute präsentiert sich die Zeche Holland als lebendiger Ort für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft. In den ehemaligen Industriegebäuden haben sich Ateliers, Werkstätten, Büros und Veranstaltungsräume etabliert, die dem Areal neues Leben einhauchen. Regelmäßige Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen und Workshops machen die Zeche zu einem aktiven Kulturstandort. Das entstandene Holland-Quartier steht dabei sinnbildlich für den Wandel von der Arbeitsstätte des Bergbaus zu einem kreativen Stadtviertel. Gedenktafeln und Erinnerungsorte auf dem Gelände erinnern zugleich an die harten Arbeitsbedingungen und die Schicksale der Bergleute und halten die soziale Geschichte des Bergbaus lebendig. Die Zeche Holland verbindet industrielle Vergangenheit mit zeitgenössischer Nutzung und zeigt eindrucksvoll, wie Erinnerungskultur und neue Perspektiven im Ruhrgebiet miteinander verknüpft werden können. (c)WV
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Die Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck ist ein herausragendes Beispiel der Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts und zählt zu den eindrucksvollen Stationen der Route der Industriekultur. Errichtet im Jahr 1909, diente sie ursprünglich der Energieversorgung und der Untertageförderung der benachbarten Bergwerksanlagen und war damit ein zentrales technisches Herzstück des Zechenbetriebs. Die Architektur der Halle verbindet Funktionalität mit hohem gestalterischem Anspruch und spiegelt das Selbstverständnis einer Epoche wider, in der Technik und Ästhetik bewusst miteinander verknüpft wurden. Hohe Fensterflächen sorgen für ein lichtdurchflutetes Inneres, während das weit gespannte Stahlskelett und die großzügige Raumstruktur die Ingenieurskunst und das technische Können jener Zeit eindrucksvoll sichtbar machen. Nach dem Ende der industriellen Nutzung blieb die Maschinenhalle erhalten und wurde behutsam zu einem vielseitigen Kulturort umgestaltet. Heute dient sie als außergewöhnliche Bühne für Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen und kulturelle Projekte, bei denen die besondere Atmosphäre des historischen Raums eine zentrale Rolle spielt. Die beeindruckende Akustik, begünstigt durch das große Raumvolumen und die offene Bauweise, macht die Halle zu einem geschätzten Veranstaltungsort. Bei einem Rundgang durch die Maschinenhalle lassen sich noch zahlreiche historische Maschinen und technische Anlagen entdecken, die einen anschaulichen Eindruck von der früheren industriellen Arbeit vermitteln. Informationstafeln und begleitende Ausstellungen erläutern die Geschichte des Standorts und die Funktionsweise der Anlagen und machen den Besuch zugleich informativ und erlebnisreich. Die Maschinenhalle Zweckel steht exemplarisch für den gelungenen Erhalt industrieller Bausubstanz und zeigt, wie technische Denkmäler zu lebendigen Orten der Kultur und Begegnung werden können. (c)WV
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Das Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen ist eines der bedeutendsten Kulturhäuser des Ruhrgebiets und gilt als zentrale Spielstätte für Theater, Tanz, Musik und zeitgenössische Kunst. Eingebettet in den weitläufigen Stadtpark verbindet es architektonische Klarheit mit landschaftlicher Offenheit und schafft damit einen würdigen Rahmen für anspruchsvolle Kulturveranstaltungen. Eröffnet wurde das Haus im Jahr 1965 als feste Heimat der Ruhrfestspiele, die bereits 1946 aus einem außergewöhnlichen Solidaritätsprojekt zwischen Hamburger Künstlern und Recklinghäuser Bergleuten hervorgingen und sich seither zu einem der renommiertesten Theaterfestivals Europas entwickelten. Alljährlich in den Monaten Mai und Juni wird Recklinghausen zum kulturellen Mittelpunkt der Region, wenn internationale Ensembles, namhafte Schauspieler, Regisseure und Choreografen ein vielfältiges Programm präsentieren. Das Gebäude selbst überzeugt durch eine zurückhaltende, zeitlose Architektur mit klaren Linien und großzügigen Glasflächen, die Innen- und Außenraum harmonisch miteinander verbinden. Helle Foyers und offene Aufenthaltsbereiche schaffen eine einladende Atmosphäre, während der große Theatersaal mit rund 1.000 Sitzplätzen und moderner Bühnentechnik ideale Voraussetzungen für hochwertige Inszenierungen bietet. Das künstlerische Spektrum des Ruhrfestspielhauses reicht von klassischen Theaterwerken über zeitgenössische Produktionen bis hin zu Tanz- und Musikaufführungen und spiegelt die internationale Ausrichtung des Hauses wider. Auch außerhalb der Festspielzeit ist das Ruhrfestspielhaus ein lebendiger Kulturort, an dem Gastspiele, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen stattfinden. Es steht damit nicht nur für die lange Theatertradition Recklinghausens, sondern auch für die kulturelle Vielfalt und den nachhaltigen Wandel des Ruhrgebiets von der Industrieregion zu einem bedeutenden Kulturraum. (c)WV
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Der Hengsteysee in Hagen verbindet auf besondere Weise landschaftliche Erholung mit technischer Geschichte und ist ein eindrucksvolles Beispiel für die frühe Nutzung erneuerbarer Energien im Ruhrgebiet. Der Stausee der Ruhr wurde in den 1920er Jahren angelegt und prägt bis heute das Landschaftsbild im Süden der Stadt. Am südlichen Ende des Sees befindet sich das Hengsteysee-Speicherkraftwerk, das 1929 in Betrieb genommen wurde und seitdem die Wasserkraft des Sees zur Stromerzeugung nutzt. Das Kraftwerk gilt als bedeutendes technisches Denkmal und verdeutlicht die Ingenieurskunst des frühen 20. Jahrhunderts, als Wasserkraft eine zentrale Rolle in der regionalen Energieversorgung spielte. Ein Besuch des Speicherkraftwerks eröffnet spannende Einblicke in die Funktionsweise dieser nachhaltigen Form der Energiegewinnung. Anschauliche Modelle, Informationstafeln und interaktive Elemente erklären, wie das aufgestaute Wasser in elektrische Energie umgewandelt wird und welche Bedeutung das Kraftwerk für die Versorgung der Region hatte und hat. Besonders beeindruckend ist der Blick in die Maschinenhalle, in der die mächtigen Turbinen und Generatoren untergebracht sind und die Dimensionen der technischen Anlagen deutlich werden. In Verbindung mit der reizvollen Umgebung des Hengsteysees, der zu Spaziergängen, Radtouren und zum Verweilen einlädt, entsteht ein Ausflugsziel, das Natur, Technik und Industriekultur auf anschauliche Weise miteinander verknüpft. (c)WV
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Das Museum der Stadt Lünen vermittelt einen vielseitigen und anschaulichen Überblick über die Geschichte, Kultur und Entwicklung der Stadt und ihrer Umgebung. Untergebracht in einem historischen Gebäude, das selbst Teil der Stadtgeschichte ist, entfaltet sich die Ausstellung über mehrere Ebenen und führt Besucher durch unterschiedliche Epochen und Themenbereiche. Archäologische Funde, historische Dokumente und kunsthandwerkliche Objekte zeichnen die Entwicklung des Siedlungsraums von den frühen Anfängen bis in die Gegenwart nach und machen die regionale Geschichte greifbar. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Industriegeschichte, die für Lünen von zentraler Bedeutung war. Modelle, Maschinen, Werkzeuge und anschauliche Darstellungen erzählen von Bergbau, Metallverarbeitung und anderen Industriezweigen, die das wirtschaftliche Wachstum und das soziale Leben der Stadt prägten. Multimediale Präsentationen und interaktive Stationen ermöglichen es, technische Abläufe und Arbeitsbedingungen vergangener Zeiten besser zu verstehen und aktiv zu erleben. Einen eindrucksvollen Einblick bietet auch der Bereich zur Nachkriegszeit, der den Wiederaufbau der Stadt und die gesellschaftlichen Herausforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg dokumentiert und die Veränderungen des Alltagslebens nachvollziehbar macht. Ergänzt wird das historische Angebot durch eine Kunstgalerie, in der Werke regionaler Künstler gezeigt werden. Wechselnde Ausstellungen mit Gemälden, Skulpturen und grafischen Arbeiten spiegeln die kreative Vielfalt der Region wider und schlagen eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart. Das Museum der Stadt Lünen ist damit ein lebendiger Ort der Erinnerung und Begegnung, der Geschichte, Industriekultur und Kunst auf motivierende Weise miteinander verbindet. (c)WV
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Das Colani Ei in Lünen-Brambauer ist ein außergewöhnliches Wahrzeichen der Route der Industriekultur und ein eindrucksvolles Beispiel für futuristische Architektur im Ruhrgebiet. Entworfen wurde das markante Bauwerk von dem international bekannten Designer Luigi Colani und errichtet auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Minister Achenbach. Mit seiner organisch geschwungenen, eiförmigen Gestalt hebt sich das Gebäude deutlich von der klassischen Industriearchitektur ab und symbolisiert den gestalterischen Aufbruch nach dem Ende des Bergbaus. Entstanden in den 1990er Jahren im Rahmen der Umnutzung des Zechenareals, steht das Colani Ei bis heute für Kreativität, Innovation und den Wandel der Region. Die Formensprache folgt Colanis Prinzip des bionischen Designs, bei dem natürliche Strukturen und fließende Linien als Vorbild dienen und Technik mit Ästhetik verbinden. Im Inneren setzt sich dieses Gestaltungskonzept fort, denn lichtdurchflutete Räume, offene Strukturen und sanfte Rundungen schaffen eine besondere Atmosphäre, die sich deutlich von konventionellen Ausstellungsräumen unterscheidet. Heute wird das Colani Ei als Zentrum für Lichtkunst genutzt und bietet Raum für wechselnde Ausstellungen, Installationen und künstlerische Experimente rund um das Thema Licht. Die Architektur selbst wird dabei Teil der Inszenierung und verstärkt die Wirkung der präsentierten Werke. Ergänzt wird das Ausstellungsangebot durch Führungen, Workshops und Vorträge, die Einblicke in Design, Architektur und zeitgenössische Kunst vermitteln. Das Colani Ei verbindet damit industrielle Vergangenheit, visionäres Design und moderne Kunst zu einem unverwechselbaren Ort, der den Strukturwandel im Ruhrgebiet auf besonders kreative Weise sichtbar macht. (c)WV
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Das Heimatmuseum Marl im Stadtteil Alt-Marl vermittelt einen anschaulichen und authentischen Überblick über die Geschichte und das Alltagsleben der Region. Untergebracht ist das Museum in einem ehemaligen Schulgebäude aus dem 19. Jahrhundert, dessen historische Architektur bereits den passenden Rahmen für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bildet. In mehreren Ausstellungsräumen werden unterschiedliche Themenbereiche präsentiert, die sowohl die ländlich geprägten Ursprünge Marls als auch die spätere städtische Entwicklung nachvollziehbar machen. Archäologische Funde, historische Alltagsgegenstände und kunsthandwerkliche Exponate zeichnen ein lebendiges Bild des Lebens früherer Generationen und verdeutlichen den Wandel von Arbeit, Wohnen und Gesellschaft. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Darstellung des bäuerlichen Lebens und der traditionellen Handwerkskunst ein, die über Jahrhunderte den Alltag in der Region bestimmten. Besonders eindrucksvoll ist die nachgebaute Schmiede, in der Werkzeuge, Arbeitsabläufe und Materialien die Kunst des Schmiedens anschaulich erläutern. Ergänzt wird das Angebot durch einen umfassenden Bereich zur Stadtgeschichte Marls, der mit Dokumenten, Fotografien und Karten die Entwicklung von den ersten Siedlungsspuren bis in die Neuzeit nachzeichnet. Auch die industrielle Prägung des 20. Jahrhunderts findet ihren Platz, insbesondere der Einfluss von Bergbau und chemischer Industrie, die das Stadtbild, die Wirtschaft und das soziale Leben nachhaltig veränderten. Das Heimatmuseum Marl verbindet damit lokale Geschichte, Alltagskultur und industrielle Entwicklung zu einem gut verständlichen und motivierenden Gesamtbild, das die Identität der Stadt und ihrer Bewohner anschaulich erfahrbar macht. (c)WV
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Der Wasserturm Camera Obscura in Mülheim an der Ruhr ist ein außergewöhnliches Industriedenkmal und verbindet historische Architektur mit technischer Faszination und kultureller Bildung. Der 1904 errichtete Wasserturm im Stadtteil Broich diente ursprünglich der Wasserversorgung und prägt bis heute markant das Stadtbild. Nach seiner Stilllegung wurde das Bauwerk einer neuen Nutzung zugeführt und beherbergt seit 1996 das Museum zur Vorgeschichte des Films sowie seit 1999 die weltweit größte begehbare Camera Obscura. Im Mittelpunkt steht das optische Prinzip der Camera Obscura, bei dem das Tageslicht durch eine kleine Öffnung in der Turmdecke fällt und mithilfe eines Spiegelsystems auf eine große, konkave Projektionsfläche gelenkt wird. Auf diese Weise entsteht ein lebendiges, bewegtes Abbild der Außenwelt, das den Besuchern eine faszinierende, nahezu magische Perspektive auf Stadt und Umgebung eröffnet. Ergänzt wird dieses Erlebnis durch die Ausstellung zur Vorgeschichte des Films, die mit einer umfangreichen Sammlung historischer optischer Geräte die Entwicklung von Fotografie und Film anschaulich nachzeichnet. Optische Spielzeuge, Laterna magica, frühe Projektoren und weitere Vorläufer moderner Medientechnik machen die Anfänge der visuellen Unterhaltung verständlich und erlebbar. Viele Elemente sind interaktiv gestaltet und laden dazu ein, Funktionsweisen selbst auszuprobieren. Der Wasserturm Camera Obscura verbindet damit Technikgeschichte, Wahrnehmung und Erlebnis auf besondere Weise und bietet zugleich eindrucksvolle Ausblicke über Mülheim an der Ruhr. Als kulturelles Highlight spricht er Technikbegeisterte, Geschichtsinteressierte und Familien gleichermaßen an und zeigt beispielhaft, wie ein technisches Bauwerk mit neuem Inhalt zu einem lebendigen Lern- und Erlebnisort werden kann. (c)WV
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30. Bottrop - Halde Haniel
Die Halde Haniel in Bottrop ist eine der markantesten Landmarken des Ruhrgebiets und verbindet auf eindrucksvolle Weise industrielle Vergangenheit, Landschaftskunst und Naherholung. Mit einer Höhe von rund 159 Metern erhebt sich die ehemalige Abraumhalde des Bergwerks Prosper-Haniel weithin sichtbar über die Region und hat sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Der Aufstieg zur Spitze erfolgt über gut ausgebaute Wege, die von markanten Kunstinstallationen begleitet werden und den Weg zu einem besonderen Erlebnis machen. Besonders ins Auge fallen die farbenfrohen Totems des baskischen Künstlers Agustín Ibarrola, die der Halde eine unverwechselbare künstlerische Prägung verleihen und den Kontrast zwischen Natur, Kunst und Industriegeschichte eindrucksvoll betonen. Oben angekommen eröffnet sich ein weiter Panoramablick über das Ruhrgebiet, der bei guter Sicht bis nach Essen, Oberhausen und weit darüber hinaus reicht und die dichte Verzahnung von Städten, Industrieflächen und Grünräumen sichtbar macht. Ein besonderes Element der Halde ist das in die Landschaft integrierte Amphitheater, das regelmäßig als Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen und kulturelle Events genutzt wird und durch seine offene Bauweise sowie die natürliche Akustik eine außergewöhnliche Atmosphäre bietet. Darüber hinaus lädt die Halde zu Spaziergängen, sportlichen Aktivitäten und Naturerlebnissen ein und ist zu jeder Jahreszeit ein attraktives Ziel, im Winter ebenso wie im Sommer. Die Halde Haniel steht beispielhaft für den gelungenen Wandel industrieller Hinterlassenschaften zu vielfältig nutzbaren Erlebnis- und Erholungsräumen im Ruhrgebiet. (c)WV
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Der Tetraeder in Bottrop ist eine markante begehbare Aussichtspyramide aus Stahl und zählt zu den bekanntesten Landmarken des Ruhrgebiets. Errichtet auf der Halde Beckstraße, einer ehemaligen Bergbauhalde, wurde das Bauwerk 1995 als sogenanntes Haldenereignis Emscherblick eröffnet und verbindet auf eindrucksvolle Weise Industriekultur, zeitgenössische Architektur und Landschaftserlebnis. Der Aufstieg beginnt am Fuß der Halde und führt über gut ausgebaute Wege in sanfter Steigung nach oben, wobei sich bereits unterwegs immer wieder reizvolle Ausblicke auf die umliegende Stadt- und Industrielandschaft eröffnen. Auf der Kuppe der Halde erhebt sich das rund 50 Meter hohe Stahlgerüst, dessen klare geometrische Form weithin sichtbar ist. Die offene Konstruktion des Tetraeders ist als dreiseitige Pyramide gestaltet und wirkt trotz ihrer Größe leicht und transparent. Über frei schwebende Treppen gelangen Besucher zu drei Aussichtsplattformen, die unterschiedliche Perspektiven bieten. Die höchste Plattform liegt in etwa 38 Metern Höhe und eröffnet einen weiten Panoramablick über das Ruhrgebiet, der bei guter Sicht bis ins Münsterland und zu den benachbarten Niederlanden reicht. Entworfen wurde der Tetraeder von dem Architekten Wolfgang Christ, dessen Gestaltung die Verbindung von moderner Ingenieurskunst und ästhetischer Klarheit eindrucksvoll zum Ausdruck bringt. Je nach Licht, Wetter und Tageszeit verändert sich die Wirkung des Bauwerks, besonders in den Abendstunden, wenn der Tetraeder durch eine gezielte Beleuchtung stimmungsvoll hervorgehoben wird. Der Tetraeder ist damit nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern auch ein symbolträchtiges Zeichen für den Wandel des Ruhrgebiets von der Bergbauregion zu einer Landschaft voller neuer Perspektiven. (c)WV
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Die Halde Schwerin in Castrop-Rauxel ist eine eindrucksvolle Station der Route der Industriekultur und verbindet Naturerlebnis, Kunst und weite Ausblicke auf besondere Weise. Entstanden aus den Abraumhalden der ehemaligen Zeche Graf Schwerin, die 1967 stillgelegt wurde, erhielt die Halde im Zuge der Internationalen Bauausstellung Emscher Park in den 1990er Jahren eine neue gestalterische Bedeutung. Aus der einstigen Industriefläche entwickelte sich ein attraktives Naherholungsgebiet, das heute von Wanderern, Radfahrern und Naturfreunden gleichermaßen geschätzt wird. Gut ausgebaute Wege führen durch eine abwechslungsreiche Landschaft, in der sich Flora und Fauna auf dem ehemaligen Bergematerial angesiedelt haben und der Halde einen eigenständigen landschaftlichen Charakter verleihen. Den höchsten Punkt markiert die begehbare Skulptur „Obelisk“, die aus drei markanten, stilisierten Pfeilern besteht und weithin sichtbar ist. Dieses Kunstwerk setzt einen bewussten Akzent in der Landschaft und symbolisiert den Übergang von industrieller Nutzung zu kultureller und natürlicher Nachnutzung. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Panoramablick über das Ruhrgebiet und die angrenzenden Landschaftsräume, der besonders in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden eine besondere Atmosphäre entfaltet. Die Halde Schwerin steht damit beispielhaft für den Wandel industrieller Hinterlassenschaften zu erlebbaren Landschaftsräumen und lädt zu aktiver Erholung, stillen Naturmomenten und neuen Perspektiven auf das Ruhrgebiet ein. (c)WV
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Der Fernsehturm Florian, meist einfach „Florian“ genannt, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Dortmunds und eine markante Station der Route der Industriekultur. Errichtet im Jahr 1959 und benannt nach dem Schutzpatron der Feuerwehr, galt er bei seiner Fertigstellung mit einer Höhe von 219,6 Metern als höchster Fernsehturm Deutschlands und symbolisierte den technischen Fortschritt der Nachkriegszeit. Bis heute erfüllt der Turm eine wichtige Funktion für Rundfunk- und Fernsehausstrahlungen und verbindet technische Infrastruktur mit öffentlicher Zugänglichkeit. Ein Besuch beginnt mit einer eindrucksvollen Fahrt im Hochgeschwindigkeitsaufzug, der die Besucher in kurzer Zeit zur Aussichtsplattform in rund 140 Metern Höhe bringt. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Rundumblick über Dortmund und das gesamte Ruhrgebiet, der die dichte Verzahnung von Städten, Industrieflächen, Grünzügen und Verkehrsachsen sichtbar macht. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis ins Sauerland und ins Münsterland und vermittelt eindrucksvoll die Dimensionen der Region. Auf der Plattform informieren Tafeln und Installationen über die Geschichte des Turms, seine technische Ausstattung und seine Bedeutung für die Medienlandschaft. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, die Skyline des Ruhrgebiets aus einer außergewöhnlichen Perspektive zu erleben. Der Fernsehturm Florian steht damit nicht nur für Ingenieurskunst und technische Innovation, sondern auch für neue Blickwinkel auf den Wandel und die Vielfalt des Ruhrgebiets. (c)WV
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Die Hohensyburg in Dortmund erhebt sich eindrucksvoll auf einem steilen Felsen hoch über dem Ruhrtal und bietet einen faszinierenden Blick in die Geschichte und über die Landschaft des südlichen Ruhrgebiets. Die Ursprünge der Burganlage reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, als Karl der Große an dieser strategisch bedeutenden Stelle eine erste Befestigung errichten ließ. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Anlage mehrfach erweitert und umgestaltet, bis sie im Mittelalter ihre prägende Form erhielt. Heute sind die Ruinen der ehemaligen Burg mit Mauerresten, Türmen und Toranlagen ein anschauliches Zeugnis dieser langen und wechselvollen Geschichte. Ein Rundgang über das Gelände eröffnet immer wieder weite Ausblicke auf das Ruhrtal und den darunter liegenden Hengsteysee und macht die strategische Lage der Burg unmittelbar nachvollziehbar. Besonders markant ist der Vincketurm aus dem 19. Jahrhundert, der als Aussichtsturm errichtet wurde und einen weiten Panoramablick ermöglicht, der bei klarer Sicht bis ins Sauerland und ins Münsterland reicht. Ergänzt wird das historische Ensemble durch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das 1902 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet wurde und die nationale Erinnerungskultur des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Die Hohensyburg verbindet damit auf besondere Weise frühmittelalterliche Geschichte, landschaftliche Eindrücke und spätere historische Zeugnisse und zählt zu den eindrucksvollsten Aussichtspunkten und Geschichtsorten im Raum Dortmund. (c)WV
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35. Duisburg - Alsumer Berg
Der Alsumer Berg in Duisburg ist ein eindrucksvolles Beispiel für den Wandel industrieller Hinterlassenschaften zu attraktiven Aussichtspunkten und Naherholungsräumen. Entstanden ist die rund 70 Meter hohe Halde durch das Aufschütten von Schlacke und Abraum aus dem benachbarten Stahlwerk und prägt heute markant die Landschaft im Duisburger Norden. Trotz seines industriellen Ursprungs hat sich der Alsumer Berg zu einem grünen Höhenzug entwickelt, der Natur und Industrie auf besondere Weise miteinander verbindet. Der Aufstieg erfolgt über gut ausgebaute Wege, die durch Wiesen und lichte Gehölze führen und unterwegs immer wieder neue Blickachsen eröffnen. Informationstafeln entlang der Strecke erläutern die Entstehung der Halde, ihre frühere Nutzung und die Bedeutung des Areals im Rahmen des Strukturwandels. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein weiter Blick über Duisburg, den Rhein und große Teile des Ruhrgebiets. Besonders eindrucksvoll ist das Panorama auf den Duisburger Hafen mit seinen Kränen, Hafenbecken und Industrieanlagen, die in starkem Kontrast zur begrünten Haldenlandschaft stehen. Dieser Gegensatz macht den besonderen Reiz des Alsumer Bergs aus und vermittelt anschaulich die industrielle Prägung und gleichzeitige landschaftliche Transformation der Region. Der Alsumer Berg ist damit ein lohnendes Ziel für Spaziergänger, Fotografen und alle, die das Ruhrgebiet aus einer außergewöhnlichen Perspektive erleben möchten. (c)WV
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Tiger & Turtle – Magic Mountain in Duisburg ist ein außergewöhnliches Kunstwerk und zählt zu den markantesten Landmarken der Route der Industriekultur. Auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe im Duisburger Süden gelegen, verbindet diese begehbare Skulptur Kunst, Architektur und Landschaftserlebnis auf einzigartige Weise. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2011 hat sie sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt und zieht Besucher aus dem gesamten Ruhrgebiet und darüber hinaus an. Entworfen wurde die Skulptur von den Künstlern Heike Mutter und Ulrich Genth, die mit Tiger & Turtle eine Form geschaffen haben, die auf den ersten Blick an eine klassische Achterbahn erinnert. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich die Konstruktion jedoch als begehbares Treppensystem, das die dynamische Linienführung einer Achterbahn aufgreift und zugleich entschleunigt erlebbar macht. Die geschwungenen Stahlbögen laden dazu ein, das Kunstwerk Schritt für Schritt zu erkunden und dabei ständig neue Perspektiven einzunehmen. Ein zentrales Element ist der markante Looping, der bewusst nicht begehbar ist und als skulpturales Highlight die Dynamik und Spannung der Form unterstreicht. Von den höchsten begehbaren Punkten eröffnet sich ein weiter Panoramablick über Duisburg, das Ruhrgebiet und bei klarer Sicht bis nach Düsseldorf und weit darüber hinaus. Besonders reizvoll ist der Besuch zu unterschiedlichen Tageszeiten, denn bei Tageslicht tritt die klare Struktur der Skulptur hervor, während sie in den Abendstunden durch eine gezielte Beleuchtung eine fast magische Wirkung entfaltet. Tiger & Turtle steht exemplarisch für den kreativen Umgang mit industriell geprägten Landschaften und zeigt eindrucksvoll, wie Kunst neue Blickwinkel auf das Ruhrgebiet eröffnen kann. (c)WV
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Die Halde Schurenbach in Essen ist eine markante Station der Route der Industriekultur und vereint auf eindrucksvolle Weise industrielle Vergangenheit, Landschaftsgestaltung und zeitgenössische Kunst. Entstanden ist die Halde durch die Aufschüttung von Bergematerial aus den Zechen Zollverein und Nordstern und damit direkt aus den Abfällen des Steinkohlenbergbaus. Nach der Stilllegung der umliegenden Zechen wurde das Areal in den 1980er Jahren im Rahmen umfassender Renaturierungsmaßnahmen zu einer begrünten Erholungslandschaft umgestaltet, die heute als Aussichtspunkt und Rückzugsraum gleichermaßen dient. Den Gipfel der Halde prägt die monumentale Skulptur „Bramme für das Ruhrgebiet“ des amerikanischen Künstlers Richard Serra. Die rund 14 Meter hohe, massiv wirkende Stahlplatte steht aufrecht im Gelände und entfaltet gerade durch ihre schlichte Form und rohe Materialität eine starke Wirkung. Sie symbolisiert die industrielle Tradition des Ruhrgebiets ebenso wie den künstlerischen Umgang mit diesem Erbe und bildet einen markanten Kontrast zur umgebenden Landschaft. Von der Halde aus eröffnen sich weite Blicke über Essen und das Ruhrgebiet, die die Transformation von der Montanregion zur vielfältigen Kulturlandschaft anschaulich machen. Die Halde Schurenbach ist damit nicht nur ein Ort der Aussicht, sondern auch ein bedeutender kultureller Standort, an dem Kunst, Industriegeschichte und Landschaft in eindrucksvoller Weise zusammenfinden. (c)WV
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Die Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen ist eine eindrucksvolle Station der Route der Industriekultur und steht exemplarisch für den gelungenen Wandel industrieller Hinterlassenschaften zu erlebbaren Landschaftsräumen. Nach der Stilllegung der Zeche Rheinelbe in den 1980er Jahren begann die schrittweise Renaturierung der Halde, die sich heute als weitläufiges Naherholungsgebiet präsentiert. Gut ausgebaute Wege führen durch eine abwechslungsreiche Vegetation, die von offenen Wiesenflächen bis zu dichten Gehölzbereichen reicht und der Halde einen eigenständigen landschaftlichen Charakter verleiht. Ein markantes Wahrzeichen ist die monumentale Skulptur „Himmelstreppe“ des Künstlers Herman Prigann, die aus massiven Betonstelen besteht und sich wie eine Treppe den Hang hinaufzieht. Dieses Kunstwerk symbolisiert Aufbruch, Veränderung und den strukturellen Wandel der Region und lädt Besucher dazu ein, Stufe für Stufe aufzusteigen und den Weg bewusst zu erleben. Vom Gipfel der Halde eröffnet sich ein weiter Panoramablick über das Ruhrgebiet, der bei klarem Wetter besonders eindrucksvoll ist und die Transformation von der ehemaligen Industrielandschaft zu einer grünen Kulturlandschaft sichtbar macht. Die Halde Rheinelbe verbindet Natur, Kunst und Industriegeschichte zu einem motivierenden Ausflugsziel, das Bewegung, Aussicht und Reflexion auf besondere Weise miteinander vereint. (c)WV
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Die Halde Rungenberg in Gelsenkirchen ist eine markante Station der Route der Industriekultur und steht sinnbildlich für den Wandel ehemaliger Bergbauflächen zu neuen Landschaftsräumen. Entstanden aus dem Abraum der Zeche Hugo, prägt die Halde heute als weithin sichtbares Element das Stadtbild im nördlichen Ruhrgebiet. Nach der Stilllegung der Zeche in den 1990er Jahren wurde das Areal zu einem öffentlichen Erholungsraum umgestaltet, der mit weitläufigen Wegen, offenen Flächen und einer abwechslungsreichen Vegetation zu Spaziergängen, sportlichen Aktivitäten und Naturerlebnissen einlädt. Besonders charakteristisch sind die beiden pyramidalen Gipfel der Halde, die von der Künstlergruppe Steinbrink gestaltet wurden. Ihre klare geometrische Form hebt sich bewusst von der natürlichen Umgebung ab und setzt einen künstlerischen Akzent, der die industrielle Herkunft des Ortes ebenso widerspiegelt wie den gestalterischen Aufbruch der Region. Ein besonderes Highlight ist die Lichtinstallation auf einem der Gipfel, bei der in den Abend- und Nachtstunden zwei kräftige Lichtstrahlen in den Himmel projiziert werden. Diese weithin sichtbare Inszenierung verbindet Industriegeschichte und zeitgenössische Kunst zu einem eindrucksvollen Zeichen im Stadtraum. Von den Höhen der Halde Rungenberg eröffnen sich zudem weite Ausblicke über Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet, die den Strukturwandel der Region anschaulich erlebbar machen. Die Halde Rungenberg ist damit ein Ort, an dem Landschaft, Kunst und Erinnerung auf besondere Weise zusammenfinden. (c)WV
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Die Kissinger Höhe in Hamm ist eine markante Station der Route der Industriekultur und steht exemplarisch für den gelungenen Wandel ehemaliger Bergbauflächen zu attraktiven Erholungs- und Erlebnisräumen. Entstanden aus dem Abraum umliegender Bergwerke, wurde die Halde im Zuge umfassender Renaturierungsmaßnahmen in den 1990er Jahren landschaftlich gestaltet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute präsentiert sie sich als weitläufiges Naherholungsgebiet, das Natur, Kunst und Aussichtserlebnis auf harmonische Weise verbindet. Prägend für die Kissinger Höhe sind mehrere künstlerische Installationen und gezielt angelegte Aussichtspunkte, die den Aufstieg und den Aufenthalt besonders reizvoll machen. Ein zentrales Highlight ist die sogenannte Himmelstreppe, eine aus Natursteinen errichtete Treppenanlage, die Besucher Schritt für Schritt auf den höchsten Punkt der Halde führt und den Weg bewusst erlebbar macht. Oben angekommen eröffnet sich ein weiter Rundumblick über das Ruhrgebiet und die angrenzenden Landschaften, der bei guter Sicht bis ins Münsterland und ins Sauerland reicht. Besonders in den frühen Morgenstunden oder bei Sonnenuntergang entfaltet dieser Ort eine ruhige, beinahe meditative Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Die Kissinger Höhe macht eindrucksvoll sichtbar, wie sich industrielle Hinterlassenschaften in grüne Aussichtspunkte verwandeln lassen, und ermöglicht es, den strukturellen Wandel des Ruhrgebiets aus einer erhöhten, weiten Perspektive nachzuvollziehen. (c)WV
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41. Herten - Halde Hoheward
Die Halde Hoheward in Herten zählt zu den eindrucksvollsten Aussichtspunkten der Route der Industriekultur und erhebt sich bis auf rund 152 Meter über das Ruhrgebiet. Von ihrer Spitze eröffnet sich ein weiter Panoramablick über Städte, Industrieanlagen, Grünzüge und Landschaftsräume, der bei klarer Sicht die enorme Ausdehnung und Vielfalt der Region eindrucksvoll sichtbar macht. Gut ausgebaute Wege führen hinauf zur Halde und machen sie zu einem beliebten Ziel für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren. Ein herausragendes Merkmal der Halde ist das Horizontobservatorium auf dem Gipfel, ein modernes architektonisches Kunstwerk, das an prähistorische Steinkreisobservatorien erinnert und zugleich als astronomisches Instrument dient. Die Anlage ermöglicht es, Sonnenauf- und -untergänge sowie bestimmte Himmelsereignisse exakt zu beobachten und verbindet Wissenschaft, Kunst und Landschaft auf besondere Weise. Informationstafeln und Führungen erläutern die astronomischen Zusammenhänge und die Funktionsweise des Observatoriums anschaulich. Ergänzt wird dieses Ensemble durch die beeindruckende Horizontalsonnenuhr, die aus einer begehbaren Skulptur und einem markanten Obelisken besteht. Sie zeigt nicht nur die Uhrzeit an, sondern veranschaulicht auch den Jahreslauf der Sonne und die Wechsel der Jahreszeiten. Die Halde Hoheward vereint damit Industrievergangenheit, Landschaftsgestaltung, Kunst und Wissenschaft zu einem außergewöhnlichen Erlebnisraum und macht den Wandel des Ruhrgebiets aus einer besonderen Perspektive erfahrbar. (c)WV
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Die Halde Pattberg in Moers ist eine eindrucksvolle Station der Route der Industriekultur und steht beispielhaft für den gelungenen Wandel ehemaliger Bergbauflächen zu attraktiven Erholungslandschaften. Nach der Stilllegung der Zeche Pattberg im Jahr 1993 wurde die Halde im Zuge umfassender Renaturierungsmaßnahmen neu gestaltet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute präsentiert sie sich mit sanft geschwungenen Formen, weitläufigen Grünflächen und einer vielfältigen Vegetation, die zu Ruhe, Bewegung und Naturerlebnis einlädt. Der Gipfelbereich ist als Aussichtsplattform angelegt und eröffnet einen weiten Panoramablick über das Ruhrgebiet und die angrenzenden Landschaftsräume, der bei guter Sicht besonders beeindruckend ist und die Dimensionen des regionalen Strukturwandels sichtbar macht. Ein gut ausgebautes und übersichtlich beschildertes Netz aus Wander- und Radwegen erschließt die Halde und bietet Routen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit, sodass sowohl Spaziergänger als auch sportlich Aktive auf ihre Kosten kommen. Besonderen Reiz entfalten die in die Landschaft integrierten Kunstprojekte und Installationen, die teils aus recycelten Materialien der Bergbauzeit bestehen und bewusst Bezüge zur industriellen Vergangenheit herstellen. Diese künstlerischen Akzente bereichern das Landschaftsbild, setzen nachdenkliche Impulse und machen den Aufenthalt auf der Halde Pattberg zu einem abwechslungsreichen Erlebnis aus Natur, Geschichte und zeitgenössischer Gestaltung. (c)WV
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Reiseführer 'Route der Industriekultur in der Metropolregion Ruhr
Die Halde Rheinpreußen in Moers ist eine markante Landmarke der Route der Industriekultur und ein eindrucksvolles Symbol für die bergbauliche Geschichte des Niederrheins. Entstanden ist sie aus dem Abraum der Zeche Rheinpreußen, die bis 1990 in Betrieb war und die Region über Jahrzehnte wirtschaftlich und gesellschaftlich prägte. Nach der Stilllegung entwickelte sich die Halde zu einem öffentlich zugänglichen Landschafts- und Aussichtspunkt, der Industriegeschichte und zeitgenössische Kunst auf besondere Weise verbindet. Den Gipfel der Halde krönt das monumentale Kunstwerk „Geleucht“ des Künstlers Otto Piene, das wie eine überdimensionale Grubenlampe gestaltet ist und bewusst an die Arbeit der Bergleute erinnert. Mit einer Höhe von rund 30 Metern ist die Skulptur schon aus großer Entfernung sichtbar und prägt das Landschaftsbild weithin. In den Abend- und Nachtstunden leuchtet das Geleucht in kräftigem Rot und erzeugt eine eindrucksvolle Atmosphäre, die Erinnerungskultur, Kunst und Landschaft miteinander verknüpft. Besucher können die begehbare Plattform der Skulptur erklimmen und von dort einen weiten Blick über das Ruhrgebiet, den Niederrhein und bei klarer Sicht bis weit in die umliegenden Landschaften genießen. Die Halde Rheinpreußen steht damit exemplarisch für den Wandel industrieller Relikte zu identitätsstiftenden Orten und bietet einen besonderen Perspektivwechsel auf die Geschichte und Gegenwart der Region. (c)WV
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Das Berger-Denkmal auf dem Hohenstein in Witten ist ein markantes historisches Monument und eine bedeutende Station der Route der Industriekultur. Errichtet wurde das Denkmal im Jahr 1885 zu Ehren von Louis Constans Berger, der als Oberberghauptmann und Bergrat maßgeblich zur Entwicklung des deutschen Bergbaus beigetragen hat. Der monumentale steinerne Obelisk erinnert an seine Verdienste um die Organisation, Sicherheit und technische Weiterentwicklung des Bergwesens und spiegelt die große Wertschätzung wider, die Berger in der Bergbauwelt genoss. Inschriften und plastische Elemente am Denkmal verweisen auf seine Bedeutung für den industriellen Aufschwung des 19. Jahrhunderts. Neben seiner historischen Aussagekraft überzeugt der Standort durch seine landschaftliche Lage, denn vom Hohenstein aus eröffnen sich weite Ausblicke über das Ruhrtal und die umliegenden Höhenzüge. Der Aussichtspunkt lädt zum Verweilen ein und macht die enge Verbindung von Industriegeschichte und Landschaftserlebnis besonders anschaulich. Unmittelbar in der Nähe befindet sich zudem der Wildpark Hohenstein, der das Gebiet zu einem beliebten Ausflugsziel für Spaziergänger, Familien und Naturfreunde macht. Das Berger-Denkmal verbindet Erinnerungskultur, Naturerlebnis und Aussicht auf gelungene Weise und steht exemplarisch für die historische Bedeutung des Bergbaus in der Region Witten. (c)WV
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45. Wetter - Harkorttum
Der Harkortturm in Wetter erhebt sich markant auf dem Harkortberg und zählt zu den eindrucksvollen Aussichtspunkten im südlichen Ruhrgebiet. Errichtet wurde der Turm im Jahr 1884 zu Ehren von Friedrich Harkort, einem der bedeutendsten Industriellen, Unternehmer und Politiker des 19. Jahrhunderts, der als Wegbereiter der Industrialisierung in Westfalen gilt. Mit seinem Engagement für Technik, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung prägte Harkort den Aufstieg des Ruhrgebiets maßgeblich, weshalb ihm dieses weithin sichtbare Denkmal gewidmet wurde. Der rund 35 Meter hohe Turm ragt über die bewaldeten Höhen des Harkortbergs hinaus und ist schon von weitem erkennbar. Nach dem Aufstieg zur Aussichtsplattform eröffnet sich ein weiter Panoramablick über das Ruhrtal, den Harkortsee und die umliegenden Städte. Bei guter Sicht reicht der Blick bis in das Sauerland und vermittelt eindrucksvoll die landschaftliche Vielfalt der Region zwischen Industrie, Wasserflächen und bewaldeten Höhenzügen. Der Harkortturm verbindet damit Erinnerung an einen prägenden Industriellen mit einem eindrucksvollen Natur- und Aussichtserlebnis und ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, Wanderer und alle, die das Ruhrgebiet aus erhöhter Perspektive erleben möchten. (c)WV
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46. Duisburg - Wolfsbergtum
Der Wolfsbergturm in Duisburg ist ein charmantes historisches Bauwerk und ein beliebtes Ziel für Naturfreunde und Spaziergänger. Er wurde 1905 errichtet und erhebt sich mit einer Höhe von rund 25 Metern auf dem bewaldeten Wolfsberg. Obwohl der Turm vergleichsweise niedrig ist, ermöglicht seine exponierte Lage eine besonders reizvolle Aussicht über die Umgebung. Die robuste Architektur mit ihrem historischen Erscheinungsbild verleiht dem Turm einen unverwechselbaren Charakter und macht ihn zu einem markanten Punkt im Duisburger Stadtwald. Der Weg zum Wolfsbergturm führt durch ein weitläufiges Waldgebiet mit gut ausgebauten Wander- und Spazierwegen, die bereits den Aufstieg zu einem erholsamen Naturerlebnis machen. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein weiter Blick über Duisburg, die Sechs-Seen-Platte und bei klarer Sicht bis nach Düsseldorf und in Teile des Ruhrgebiets. Neben der Aussicht ist der Wolfsbergturm auch ein geschätzter Ort für Vogelbeobachtungen, da die umliegenden Wälder und Seen einen vielfältigen Lebensraum für zahlreiche Vogel- und Tierarten bieten. Der Wolfsbergturm verbindet damit Naturerlebnis, Aussicht und lokale Geschichte zu einem ruhigen und zugleich abwechslungsreichen Ausflugsziel. (c)WV
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47. Haltern am See - Rennbergturm
Haltern am See liegt am nördlichen Rand des Ruhrgebiets und beherbergt mit dem Rennbergturm einen markanten Aussichtspunkt am Übergang zum Naturraum des Naturpark Hohe Mark, der seit seiner Errichtung im Jahr 1978 ein beliebtes Ziel für Naturfreunde und Erholungssuchende ist. Der 27 Meter hohe Turm erhebt sich deutlich über die umliegenden Baumkronen und eröffnet von seiner Aussichtsplattform einen weiten Rundumblick über die abwechslungsreiche Landschaft rund um Haltern am See, die von ausgedehnten Wäldern, offenen Feldern und den typischen Wasserflächen der Region geprägt ist. An klaren Tagen reicht der Blick weit in das Münsterland und in angrenzende Landschaftsräume, wodurch die besondere Lage zwischen Naturpark und Kulturlandschaft eindrucksvoll erlebbar wird. Der Weg zum Rennbergturm führt durch eine ruhige, naturnahe Umgebung mit einem gut ausgebauten Netz an Wander- und Radwegen, das zu ausgedehnten Spaziergängen, entspannten Radtouren oder kurzen Familienausflügen einlädt und unterwegs vielfältige Einblicke in Flora und Fauna bietet. Der Anstieg ist angenehm und auch für weniger geübte Besucher gut zu bewältigen, immer wieder öffnen sich kleine Lichtungen und stille Rastplätze, die zum Verweilen einladen und den Weg selbst zu einem Erlebnis machen. Oben angekommen entfaltet sich ein besonders eindrucksvolles Panorama, das die landschaftliche Vielfalt des nördlichen Ruhrgebiets und des Münsterlandes sichtbar macht und zu einem bewussten Innehalten einlädt. Informationstafeln auf der Plattform helfen bei der Orientierung, erklären markante Punkte in der Umgebung und geben Einblicke in die Entstehung und Bedeutung des Turms. Der Rennbergturm verbindet Naturerlebnis, Bewegung und Aussicht auf harmonische Weise und ist damit ein ideales Ziel, um die Umgebung von Haltern am See aus einer neuen Perspektive kennenzulernen und die besondere Ruhe des Naturparks Hohe Mark intensiv zu erleben. (c)WV
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48. Oer-Erkenschwick, Farnbergturm
Oer-Erkenschwick liegt im nördlichen Ruhrgebiet und ist mit dem Farnbergturm um eine markante Aussichtsattraktion bereichert, die auf dem bewaldeten Farnberg im Naturpark Hohe Mark steht und seit ihrer Errichtung im Jahr 1982 ein beliebtes Ziel für Natur- und Aussichtsliebhaber ist. Der rund 35 Meter hohe Turm erhebt sich deutlich über die umliegenden Baumkronen und ermöglicht von seiner großzügigen Plattform einen weiten Rundumblick, der die landschaftliche Vielfalt der Region eindrucksvoll erlebbar macht. Bei guter Sicht reicht das Panorama über das nördliche Ruhrgebiet und das Münsterland hinaus bis zu den Höhen des Sauerlands, wodurch sich ein spannender Wechsel zwischen urbanen Räumen, offener Kulturlandschaft und ausgedehnten Waldgebieten zeigt. Der Weg zum Farnbergturm führt durch die ruhige, naturnahe Umgebung des Naturparks Hohe Mark, der mit einem gut ausgebauten und übersichtlich ausgeschilderten Netz an Wander- und Radwegen überzeugt und sich gleichermaßen für Spaziergänger, Familien, geübte Wanderer und Genussradler eignet. Entlang der Strecke eröffnen sich immer wieder kleine Lichtungen, stille Rastplätze und kurze Ausblicke, die den Weg abwechslungsreich gestalten und Gelegenheit bieten, die artenreiche Flora und Fauna des Waldes bewusst wahrzunehmen. Oben auf der Plattform angekommen entfaltet sich ein weiter Blick in alle Himmelsrichtungen, der die besondere Lage zwischen Naturraum und Industrielandschaft eindrucksvoll sichtbar macht und zum Innehalten einlädt. Informationstafeln helfen bei der Orientierung, benennen markante Punkte am Horizont und vermitteln Wissenswertes zur Entstehung des Turms sowie zur umgebenden Landschaft. Besonders stimmungsvoll zeigt sich der Farnbergturm in den frühen Morgenstunden oder am Abend, wenn das Licht von Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang Wälder, Felder und Städte in warme Farben taucht und der Ort eine ruhige, fast meditative Atmosphäre annimmt. Der Farnbergturm verbindet Naturerlebnis, Bewegung und Aussicht auf ideale Weise und ist damit ein lohnendes Ziel für alle, die Oer-Erkenschwick und den Naturpark Hohe Mark aus einer erhöhten Perspektive entdecken und genießen möchten. (c)WV
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Redaktionsteam von Reisetipps-Europa
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In der Themenroute 19 sind zahlreiche Arbeitersiedlungen aufgeführt. Davon sind 13 Siedlungen als besonders bedeutend herausgestellt:
Von den Ankerpunkten gehen Themenrouten aus, die Hintergründe und Einblicke in vielfältige Aspekte der Industriekultur und -geschichte des Ruhrgebietes vermitteln. Die Themenrouten führen zu über 900 Industrie- und Technikdenkmälern, geben aber viele weitere Tipps zu noch mehr Standorten:
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Walder-Verlag - Reisetipps-Europa:
Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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