Reiseführer 'Sehenswertes Rom'
Rom, die legendäre Hauptstadt Italiens, liegt an den Ufern des Tibers und gilt seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. als „Ewige Stadt“, ein Titel, der ihre beeindruckende, rund dreitausendjährige Geschichte widerspiegelt. Der Sage nach wurde Rom im Jahr 753 v. Chr. von Romulus gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem politischen Machtzentrum, das die Geschicke des Mittelmeerraums entscheidend prägte. Die Stadt war Hauptstadt des Römischen Reiches, später Zentrum der päpstlichen Welt und blieb stets ein kultureller Brennpunkt, in dem sich Antike, Mittelalter, Renaissance und Barock in einzigartiger Weise verbinden. Diese gewaltige historische Tiefe ist im heutigen Stadtbild allgegenwärtig und macht Rom zu einem unvergleichlichen Reiseziel. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten zählt das fast zweitausend Jahre alte Kolosseum, das größte Amphitheater der Antike und ein herausragendes Beispiel römischer Ingenieurskunst, das einst Zehntausende Zuschauer zu spektakulären Spielen anzog. Nur wenige Schritte entfernt liegen die Ruinen des Forum Romanum, das einstige Herz des öffentlichen Lebens im Römischen Reich, wo Tempel, Basiliken und Triumphbögen noch heute eindrucksvoll von der einstigen Größe zeugen. Ein weiterer Höhepunkt ist die prachtvolle Fontana di Trevi aus dem 18. Jahrhundert, deren monumentale Gestaltung am Ende des antiken Aquädukts Aqua Vergine Besucher aus aller Welt anzieht und mit der bekannten Tradition des Münzwurfs Hoffnung auf eine Rückkehr verheißt. Die berühmte Spanische Treppe aus dem frühen 18. Jahrhundert gehört ebenso zu den beliebtesten Orten der Stadt und verbindet die Piazza di Spagna mit der Kirche Trinità dei Monti, während exklusive Geschäfte und elegante Palazzi das Umfeld prägen. Weltweit einzigartig ist zudem der unabhängige Staat Vatikanstadt mit dem monumentalen Petersdom, dessen Kuppel Michelangelo vollendete, dem barocken Petersplatz sowie den Vatikanischen Museen, deren kostbare Kunstsammlungen Höhepunkte wie die Sixtinische Kapelle enthalten. Auch jenseits dieser weltberühmten Bauwerke begeistert Rom mit zahlreichen weiteren Besonderheiten wie den engen Gassen des lebhaften Stadtteils Trastevere, den prächtigen Renaissancepalästen, den unzähligen Kirchen mit bedeutenden Kunstschätzen und den weitläufigen historischen Plätzen, die das Stadtbild prägen. Die parkreichen Anhöhen wie der Pincio oder der Gianicolo bieten herrliche Ausblicke über die Dächer der Stadt und ermöglichen unvergessliche Eindrücke der römischen Kulturlandschaft. Damit vereint Rom auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Architektur und eine lebendige moderne Atmosphäre und bietet Reisenden eine Fülle einzigartiger Erlebnisse. (c)WV
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Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
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Das Colosseum, das größte je errichtete Amphitheater der römischen Welt, liegt mitten im historischen Zentrum von Rom und gilt als eines der eindrucksvollsten Bauwerke der Antike. Das monumentale Flavianische Amphitheater wurde um 80 n. Chr. unter Kaiser Vespasian und seinem Sohn Titus vollendet und konnte mit seinen gewaltigen Sitzreihen bis zu 50.000 Zuschauer aufnehmen. Über Jahrhunderte war es Schauplatz von Gladiatorenduellen, Tierkämpfen und aufwendigen Inszenierungen, die den technischen Einfallsreichtum der römischen Ingenieure demonstrierten. Besonders beeindruckend ist die ausgeklügelte Unterkonstruktion unter der Arena: ein Netzwerk aus Gängen, Aufzügen, Falltüren und Vorratsräumen, in denen Gladiatoren, Tiere und Bühnentechnik bereitgehalten wurden. Heute erlaubt die Besichtigung der einzelnen Ebenen faszinierende Einblicke in die bauliche Meisterschaft der Antike. Die unteren Bereiche geben die Sicht auf die freigelegten Kammern und Tunnel frei, während die oberen Ränge großartige Ausblicke über das Amphitheater, das Forum Romanum und den gesamten archäologischen Park eröffnen. Unmittelbar angrenzend erhebt sich der Palatin, einer der legendären sieben Hügel Roms, der als mythischer Gründungsort der Stadt gilt und mit kaiserlichen Palastruinen, herrlichen Gartenanlagen und weiten Panoramen über die Ewige Stadt ein weiteres kulturelles Highlight bildet. Rom präsentiert am Colosseum seine geschichtliche Tiefe, seine architektonische Genialität und die einmalige Fähigkeit, Vergangenheit und Gegenwart zu einer lebendigen Erlebniswelt zu verbinden. (c)WV
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Der berühmte Trevi-Brunnen liegt im Herzen Roms nur wenige Querstraßen vom historischen Zentrum entfernt und zählt seit seiner Fertigstellung im Jahr 1762 nach den Entwürfen von Nicola Salvi zu den eindrucksvollsten barocken Monumenten der Stadt. Seine Entstehung ist eng mit der Geschichte des antiken Aquädukts Aqua Vergine verbunden, das seit der Kaiserzeit frisches Wasser in die Stadt leitete und bis heute die Quelle des Brunnens bildet. Dieses kunstvolle Bauwerk, der größte Brunnen Roms, fasziniert durch seine imposante Architektur und durch die meisterhafte Art, wie Wasser, Stein und mythologische Symbolik miteinander verschmelzen. Im Mittelpunkt erhebt sich die monumentale Figur des Meeresgottes Neptun, der auf einem Muschelwagen steht, den zwei kraftvolle Tritonen führen und der flankiert wird von Skulpturen, die Überfluss und Gesundheit darstellen. Die kunstvoll in die Fassade des Palazzo Poli integrierte Szenerie vermittelt den Eindruck einer lebendigen Felslandschaft, aus der das Wasser in mehreren Stufen herabströmt. Die detailreichen Reliefs und allegorischen Figuren, die den Brunnen umgeben, zeigen Szenen aus der Legende des Aquädukts und verdeutlichen die Bedeutung der Wasserversorgung für die Entwicklung der Stadt. Nach einer umfassenden Restaurierung erstrahlt der Brunnen wieder in heller Pracht und zieht Besucher aus aller Welt magisch an. Besonders abends, wenn das Becken stimmungsvoll beleuchtet ist und das Rauschen des Wassers die engen Gassen erfüllt, entfaltet der Platz eine beinahe märchenhafte Atmosphäre. Die Tradition, eine Münze über die linke Schulter in das Becken zu werfen, ist zu einem festen Bestandteil vieler Romreisen geworden und soll die sichere Rückkehr in die Ewige Stadt versprechen. Die Umgebung des Brunnens ist lebhaft und geprägt von kleinen Cafés, Restaurants und Läden, die zu einem entspannten Aufenthalt einladen und das Erlebnis abrunden. (c)WV
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Die Spanische Treppe liegt im Herzen Roms zwischen der berühmten Piazza di Spagna und der hoch über der Stadt thronenden Kirche Santissima Trinità dei Monti und zählt seit ihrer Erbauung im 18. Jahrhundert zu den elegantesten städtischen Freitreppen Europas. Ihre Entstehung geht auf die barocke Umgestaltung des Stadtviertels zurück, das sich dank seiner Nähe zu bedeutenden Palästen, Botschaften und Handelsstraßen schon früh zu einem beliebten Treffpunkt entwickelte. Die Treppe verdankt ihren Namen der spanischen Botschaft beim Heiligen Stuhl, die am gleichnamigen Platz angesiedelt war und den kulturellen Charakter des Viertels bis heute prägt. Mit ihren 136 breit ansteigenden Stufen, den geschwungenen Absätzen und den harmonisch gegliederten Balustraden bildet die Freitreppe ein eindrucksvolles Gesamtkunstwerk barocker Stadtarchitektur. Am Fuß der Treppe steht die berühmte Fontana della Barcaccia, ein kunstvoll gestalteter Brunnen von Pietro Bernini, dessen Form eines halb gesunkenen Bootes an eine historische Überschwemmung des Tibers erinnert und der zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt gehört. Entlang der Piazza di Spagna und der anschließenden Via dei Condotti reihen sich elegante Geschäfte, kleine Boutiquen sowie traditionsreiche Cafés und Restaurants aneinander. Besonders hervorzuheben ist das berühmte Caffè Greco, eines der ältesten Kaffeehäuser Roms, das seit dem 18. Jahrhundert Künstler, Intellektuelle und Reisende aus aller Welt anzieht. Die Spanische Treppe ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt, an dem sich das römische Stadtleben auf eindrucksvolle Weise entfaltet und von dem aus man wunderbare Ausblicke auf die Dächer der Altstadt genießen kann. (c)WV
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Das Forum Romanum, eingebettet zwischen Kolosseum und Kapitol, bildet das historische Herz der antiken Weltstadt Rom und war über viele Jahrhunderte hinweg politisches, religiöses und gesellschaftliches Zentrum des Römischen Reiches. Auf diesem geschichtsträchtigen Areal entwickelten sich die Strukturen der frühen Republik, hier tagte der Senat, hier fanden Triumphzüge, Gerichtsverhandlungen und religiöse Zeremonien statt, und hier nahm die urbane Entwicklung Roms ihren Ausgangspunkt. Heute präsentiert sich das Forum Romanum als weitläufige, parkähnliche Ruinenlandschaft, die Besucher auf eine faszinierende Reise durch fast 3000 Jahre Geschichte mitnimmt. Die Überreste zahlreicher Tempel aus der Frühzeit Roms, darunter der Tempel des Saturn, der Tempel der Vesta oder der imposante Tempel des Divus Antoninus und der Faustina, geben einen lebendigen Eindruck von der religiösen Bedeutung dieses Ortes. Zu den politisch wichtigsten Bauten zählt die Curia Julia, der Sitz des römischen Senats, dessen Innenraum bis heute die Atmosphäre jener Zeit erahnen lässt, in der hier Gesetze beschlossen und entscheidende Weichen für die Entwicklung des Reiches gestellt wurden. Eindrucksvolle Ehrenbögen wie der Titusbogen oder der Bogen des Septimius Severus markieren wichtige historische Momente und erinnern an triumphale Siege und militärische Erfolge. Auch die monumentalen Basiliken, einst zentrale Orte für Handel, Rechtsprechung und öffentliche Versammlungen, prägen das Bild des Forums: Die Reste der Basilica Aemilia, der Basilica Julia und der riesigen Maxentius-Basilika lassen die einstige Größe und Bedeutung dieser Bauwerke erahnen. Ein Spaziergang durch das Forum Romanum öffnet den Blick auf die Entstehung einer Weltmacht und macht gleichzeitig deutlich, wie eng Mythos, Geschichte und Alltag hier miteinander verwoben waren. (c)WV
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Der Kapitolsplatz, einer der bedeutendsten Orte Roms und unmittelbar oberhalb des Forum Romanum gelegen, zählt zu den eindrucksvollsten Renaissance-Plätzen der Stadt. Die heutige Platzgestaltung mit ihrer harmonischen Trapezform und dem markanten Sternenmuster des Pflasters geht auf Michelangelo zurück, der hier ein Ensemble schuf, das die römische Tradition mit der neuen Ästhetik der Renaissance verbindet. Der Platz wird vom Palazzo Senatorio beherrscht, dem heutigen Rathaus und Amtssitz des Bürgermeisters, dessen mittelalterlicher Ursprung und Michelangelos Umgestaltung eine besondere architektonische Spannung erzeugen. Seitlich des Platzes stehen mit dem Palazzo dei Conservatori und dem Palazzo Nuovo die beiden Gebäude der Kapitolinischen Museen, die zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Stadt zählen. Besucher entdecken hier weltberühmte antike Skulpturen, prachtvolle Renaissancekunst und wertvolle Zeugnisse der römischen Geschichte. In der Mitte des Platzes erhebt sich die berühmte Reiterstatue des Kaisers Marcus Aurelius, deren Original im Museum bewahrt wird, während eine exakte Kopie den Platz schmückt und seine feierliche Wirkung unterstreicht. Der Aufstieg zum Kapitolsplatz erfolgt über die elegante Cordonata, eine breite, sanft geneigte Treppe, ebenfalls nach Michelangelos Entwürfen gestaltet und von antiken Löwenfiguren flankiert, die den Zugang zu diesem historischen Zentrum eindrucksvoll inszeniert. Direkt unterhalb des Kapitols erhebt sich das monumentale Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II., das „Vittoriano“, ein weithin sichtbares Symbol der italienischen Einheit. Dieses imposante Marmorgebäude mit seinen gewaltigen Säulen, ausgedehnten Terrassen und der monumentalen Reiterstatue des ersten Königs des vereinten Italiens prägt die Piazza Venezia und bildet einen markanten Übergang zum Forum Romanum. Das Denkmal, auch als Altar des Vaterlandes bekannt, ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Ort nationaler Erinnerung. Am Grab des unbekannten Soldaten brennt eine ewige Flamme, die von Soldaten ehrenvoll bewacht wird und an die Gefallenen der italienischen Unabhängigkeitsbewegungen erinnert. Über einen Aufzug gelangen Besucher auf die große Panoramaterrasse des Vittoriano, die einen der eindrucksvollsten Ausblicke über die Dächer Roms, das Forum und das Kapitol bietet. Im Inneren des Gebäudes dokumentiert ein Museum die Geschichte des Risorgimento und vermittelt einen tiefen Einblick in die Entstehung des modernen Italien. Der Kapitolsplatz und das Vittoriano vereinen Kunst, Geschichte und nationale Identität auf einzigartige Weise und bilden einen unvergesslichen Höhepunkt jeder Romreise. (c)WV
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Die weltberühmte Trajanssäule aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. zählt zu den eindrucksvollsten Monumenten der römischen Antike und steht bis heute in ihrer ursprünglichen Form im Zentrum des ehemaligen Trajansforums. Dieses außergewöhnliche Ehrenmal wurde zu Ehren von Kaiser Trajan errichtet, um seine erfolgreichen Feldzüge gegen die Daker zu feiern, und gilt als architektonisches Vorbild für zahlreiche spätere Triumph- und Siegessäulen. Mit einer Höhe von etwa 38 Metern ragt die Säule imposant über das Forum empor. Ihr spiralförmig umlaufendes Reliefband mit über 200 Meter Länge zeigt in mehr als 150 detaillierten Szenen die römischen Feldzüge, das Alltagsleben der Legionäre, militärische Strategien und die triumphalen Momente des Kaisers. Diese außergewöhnlich feine Bildsprache macht die Trajanssäule zu einem der wichtigsten historischen und künstlerischen Dokumente der Antike. Ursprünglich krönte eine vergoldete Bronzestatue Trajans die Spitze des Monuments, die jedoch im Mittelalter verloren ging und schließlich durch eine Statue des heiligen Petrus ersetzt wurde, die bis heute sichtbar ist. Von besonderer historischer Bedeutung ist die Basis der Säule, denn sie diente als Grabstätte für Kaiser Trajan und seine Frau Plotina, was das Monument zusätzlich zu einem Ort persönlicher Erinnerung macht. Die Trajanssäule bildet bis heute den Mittelpunkt des einst prachtvollen Trajansforums, des größten der kaiserlichen Foren, das unter der Leitung des berühmten Architekten Apollodor von Damaskus entstand. Das Forum diente als repräsentatives Verwaltungs-, Handels- und Kulturzentrum des Römischen Reiches und beeindruckte mit seinen weitläufigen Hallen, monumentalen Kolonnaden und der mächtigen Markthalle. Besucher können die beeindruckenden Überreste dieser Anlage bis heute erkunden und dabei die außergewöhnliche Ingenieurskunst und die künstlerische Ausdruckskraft der Römer nachvollziehen, die die Trajanssäule zu einem der bedeutendsten Monumente der Weltgeschichte machen. (c)WV
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Nicht nur die Altstadt Roms ist voller eindrucksvoller Zeugnisse der Antike, auch die weiter außerhalb gelegenen Bereiche tragen bis heute die Spuren der einstigen Weltmacht. Zu den beeindruckendsten Relikten zählt die monumentale Aurelianische Stadtmauer, die im 3. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Aurelian errichtet wurde und bis heute als außergewöhnliches Beispiel römischer Ingenieurs- und Verteidigungskunst gilt. Ursprünglich umfasste die fast 19 Kilometer lange Befestigungsanlage das gesamte antike Stadtgebiet und bildete einen mächtigen Schutzwall gegen äußere Bedrohungen. Viele Teile dieser Mauer sind noch hervorragend erhalten und vermitteln eindrucksvoll die strategische Bedeutung Roms in jener Zeit. Die zahlreichen Türme, Bastionen und Stadttore lassen die Wehrhaftigkeit der antiken Metropole lebendig werden und bieten faszinierende Einblicke in die militärische Architektur des Römischen Reiches. Ein besonders gut erhaltener Abschnitt ist die Porta San Sebastiano, eines der größten und architektonisch eindrucksvollsten Tore der gesamten Anlage. Heute befindet sich im Inneren das Museo delle Mura, das Besucher mit spannenden Ausstellungen zur Geschichte der Befestigungsanlagen empfängt und die Möglichkeit bietet, auf einem Teil der Mauer zu spazieren. Von dort eröffnen sich weite Ausblicke über das Stadtgebiet und die grüne Umgebung, die eindrucksvoll zeigen, wie sich die antiken Strukturen harmonisch in das moderne Rom einfügen. Neben der Stadtmauer finden sich rund um Rom zahlreiche weitere römische Hinterlassenschaften, die das Bild einer hochentwickelten Zivilisation vervollständigen. Dazu gehören mächtige Aquädukte, die einst die Millionenstadt mit frischem Wasser versorgten, sowie eindrucksvolle Grabanlagen und Nekropolen, die von Bestattungsriten und dem täglichen Leben der Römer erzählen. Besonders beeindruckend ist der Parco degli Acquedotti, ein weitläufiges Areal, in dem mehrere antike Wasserleitungen wie der Aqua Claudia oder der Aqua Felice noch heute als monumentale Steinbögen durch die Landschaft ziehen. Ein Spaziergang durch diesen Park verbindet Naturerlebnis und Geschichtslandschaft auf einzigartige Weise und lässt die antike Welt auf Schritt und Tritt greifbar werden. (c)WV
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Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
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