Reiseführer 'Sehenswertes in der Picardie - Frankreich'
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert
Die historische Region Picardie im Norden Frankreichs begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus Natur, Kultur und Geschichte. Sanfte Hügellandschaften, eindrucksvolle Flusstäler und malerische Küstenabschnitte prägen das Bild dieser traditionsreichen Gegend, die bis heute den Charme vergangener Jahrhunderte bewahrt hat. Ein besonderes Naturjuwel ist die Bucht der Somme, das größte Mündungsgebiet Nordfrankreichs. Dieses unter Naturschutz stehende Biotop bietet eine erstaunliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und ist ein Paradies für Vogelliebhaber, Wanderer und Ruhesuchende. Nur wenige Kilometer von Amiens entfernt erstrecken sich die berühmten Hortillonages – schwimmende Gärten, die bereits in gallorömischer Zeit auf ehemaligen Sümpfen angelegt wurden. Das von unzähligen Kanälen durchzogene Gebiet umfasst rund 300 Hektar und wird bis heute für den Gemüseanbau genutzt – eine grüne Oase mitten in der Stadt. Ein weiteres faszinierendes Zeugnis menschlicher Siedlungsgeschichte sind die sogenannten Creutes bei Laon. Diese in den Kalkstein gehauenen Höhlenwohnungen, teils in steilen Felswänden versteckt, dienten im Laufe der Jahrhunderte als Wohnraum, Lagerräume, Weinkeller und Zufluchtsorte. Sie verleihen der Landschaft ein geheimnisvolles Flair und sind ein lebendiges Stück Alltagsgeschichte. Nicht zu übersehen ist das herausragende architektonische Erbe der Picardie. Allen voran die Kathedrale Notre-Dame in Amiens, deren gigantisches Innenvolumen von 200.000 Kubikmetern sie zur größten Kathedrale Frankreichs macht. Die filigranen Skulpturen, farbenprächtigen Glasfenster und die majestätische Fassade ziehen Besucher aus aller Welt in ihren Bann und sind ein Glanzstück gotischer Baukunst. Die Picardie vereint auf faszinierende Weise Naturerlebnisse, jahrhundertealte Geschichte und herausragende Architektur. Wer diese Region bereist, entdeckt ein Stück authentisches Frankreich voller landschaftlicher Schönheit, kultureller Vielfalt und bewegender Zeugnisse vergangener Zeiten. (c)WV
Reisetipps-Europa - Walder-Verlag
Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
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Reiseführer 'Sehenswertes in Frankreich'
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Reiseführer Abbeville - Region Picardie - Frankreich
Reiseführer Abbeville - Region Picardie - Frankreich
Abbeville in der Region Picardie in Frankreich beeindruckt mit einer langen und bewegten Geschichte, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit reicht und durch bedeutende Bauwerke im Stadtbild sichtbar bleibt. Die Stadt entwickelte sich seit dem frühen Mittelalter zu einem wichtigen Handelszentrum und war über Jahrhunderte hinweg eng mit der Schifffahrt auf der Somme verbunden. Die Collégiale Saint-Vulfran, eine monumentale Stiftskirche aus dem späten 15. Jahrhundert, gilt als eines der bedeutendsten Beispiele spätgotischer Architektur in Nordfrankreich. Ihre reich verzierte Fassade mit filigranen Skulpturen, das hoch aufragende Portal und die beeindruckende Raumwirkung des dreischiffigen Innenraums zeugen von der einstigen Bedeutung der Kirche als geistliches Zentrum und von der Kunstfertigkeit der damaligen Baumeister. Der Beffroi, ein im 13. Jahrhundert errichteter Belfried, war ursprünglich Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und diente als Wachturm und Glockenturm zur Alarmierung der Bevölkerung bei Gefahr. Heute beherbergt er ein Museum, das die historische Entwicklung Abbevilles von den ersten Siedlungen bis in die Neuzeit anschaulich dokumentiert und damit ein wichtiges Zeugnis der regionalen Kulturgeschichte darstellt. Der historische Bahnhof, ein prächtiges Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, entstand zur Zeit der industriellen Revolution und war ein bedeutender Umschlagplatz für Handel und Reisende. Mit seiner aufwendigen Fassadengestaltung und den markanten Bahnsteighallen vermittelt er bis heute die Atmosphäre einer vergangenen Epoche und ist ein beliebter Anlaufpunkt für Eisenbahngeschichte und Technikinteressierte. (c)WV
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Reiseführer Amiens - Region Picardie - Frankreich
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Reiseführer Amiens - Region Picardie - Frankreich
Reiseführer Amiens - Region Picardie - Frankreich
Amiens in der Region Picardie in Frankreich zählt zu den bedeutendsten kulturellen Zentren Nordfrankreichs und blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, die von der römischen Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit reicht. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, prachtvollen Bürgerhäusern und gut erhaltenen Fachwerkbauten vermittelt eindrucksvoll das Bild einer traditionsreichen Handelsstadt und bewahrt zahlreiche Spuren aus unterschiedlichen Epochen. Die Cathédrale Notre-Dame, zwischen 1220 und 1270 errichtet und mit 145 Metern Länge eine der größten gotischen Kathedralen Frankreichs, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beeindruckt mit ihrer filigran gestalteten Westfassade, den hoch aufragenden Türmen, reich verzierten Portalen und einem weiträumigen, lichtdurchfluteten Innenraum mit wertvollen Glasfenstern und bedeutenden Skulpturenzyklen. Der Belfried, ein markantes Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert, diente über Jahrhunderte als Glocken- und Wachturm, wurde im 18. und 19. Jahrhundert mehrfach umgebaut und steht heute als Symbol der kommunalen Freiheit und Wehrhaftigkeit der Stadt, von dessen Turmspitze sich ein weiter Blick über Amiens und die umliegende Ebene eröffnet. Das Maison du Pélerin, ein ehemaliges Pilgerhaus aus dem späten Mittelalter, erinnert an die lange Tradition Amiens als wichtiger Rastpunkt für Gläubige auf dem Weg nach Santiago de Compostela und beherbergt heute eine kleine Ausstellung zur Pilgergeschichte. Das Hôtel de Ville, ein repräsentatives Rathausgebäude aus dem 18. Jahrhundert mit klassizistischer Fassade, reich ausgestatteten Sälen und kunstvollen Stuckarbeiten, zeugt vom Wohlstand und der politischen Bedeutung Amiens in der frühen Neuzeit. Als Besonderheit der Stadt gelten die Hortillonages, ein weit verzweigtes Netz von Wasserarmen und schwimmenden Gärten, das auf gallorömische Kultivierungen zurückgeht und bis heute für den Gemüseanbau genutzt wird. Diese einzigartige Kulturlandschaft mit ihren von Kanälen umgebenen Parzellen bildet ein bedeutendes historisches Zeugnis der landwirtschaftlichen Nutzung und verleiht Amiens neben seiner reichen Baukultur ein charakteristisches Naturerbe. (c)WV
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Reiseführer Beauvais - Region Picardie - Frankreich
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Reiseführer Beauvais - Region Picardie - Frankreich
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Beauvais in der Region Picardie in Frankreich ist eine traditionsreiche Stadt, deren Geschichte bis in die gallorömische Zeit zurückreicht und die sich im Mittelalter zu einem bedeutenden kirchlichen Zentrum entwickelte. Zahlreiche Bauwerke zeugen von dieser langen Vergangenheit und machen die Stadt zu einem wichtigen Ziel historisch interessierter Besucher. Die Cathédrale Saint-Pierre, deren Bau im Jahr 1225 begann und die trotz unvollendetem Langhaus als Meisterwerk der Gotik gilt, beeindruckt mit ihrem 48 Meter hohen Chorgewölbe, dem höchsten ihrer Art weltweit. Die filigranen Stützpfeiler und das aufwendig gestaltete Maßwerk verdeutlichen den Ehrgeiz der mittelalterlichen Baumeister, deren visionäre Konstruktion jedoch mehrfach durch Einstürze und statische Probleme gefährdet war, sodass umfangreiche Sicherungsmaßnahmen bis heute notwendig sind. Der ehemalige Bischofspalast aus dem 16. Jahrhundert schließt unmittelbar an die Kathedrale an und vereint Elemente der Spätgotik und Frührenaissance. Das Gebäude diente über Jahrhunderte als Sitz der Bischöfe von Beauvais und wird heute als Gerichtsgebäude genutzt, wobei es in seiner Architektur und Innenausstattung eindrucksvoll den einstigen Einfluss des kirchlichen Fürstentums widerspiegelt. Die Kirche Saint-Barthélemy, eine schlichtere, aber historisch bedeutende Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert, ergänzt das sakrale Erbe der Stadt. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet und bewahrt romanische wie gotische Elemente, die ihre wechselvolle Baugeschichte dokumentieren. Zusammen bilden diese Bauwerke ein einzigartiges Ensemble, das die religiöse und politische Bedeutung Beauvais im Mittelalter und in der frühen Neuzeit veranschaulicht und bis heute das Stadtbild prägt. (c)WV
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Reiseführer Château-Thierry - Region Picardie - Frankreich
Reiseführer Château-Thierry - Region Picardie - Frankreich
Château-Thierry in der Region Picardie in Frankreich ist eine historisch bedeutsame Stadt, deren Ursprünge bis in die gallorömische Zeit zurückreichen und die im Mittelalter als strategisch wichtiger Ort an der Marne an Bedeutung gewann. Hoch über der Stadt erheben sich die Ruinen der Burg Château Thierry, die im 9. Jahrhundert zur Verteidigung gegen Normanneneinfälle errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und befestigt wurde. Von den erhaltenen Mauern und Türmen bietet sich ein weiter Blick über das Marne-Tal, und ein Rundgang durch die Anlage veranschaulicht die einstige militärische Stärke der Festung. Die Porte Saint-Jean, ein massives Stadttor aus dem 13. Jahrhundert, war Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage und diente der Kontrolle des Zugangs zur Stadt. Ebenso ist die Porte Saint-Pierre, ein weiteres gut erhaltenes Stadttor, ein bedeutendes Relikt der Stadtbefestigung und zeigt noch heute Spuren früherer Verteidigungsanlagen und Wehrtechnik. Die Tour Bouillon, ein runder Wachturm aus dem 12. Jahrhundert, gehörte einst zur äußeren Verteidigungslinie und ist ein markanter Aussichtspunkt, von dem aus sich weite Teile der Stadt und der umliegenden Landschaft überblicken lassen. Diese Bauwerke erzählen von der militärischen Vergangenheit der Stadt, die im Mittelalter Schauplatz zahlreicher Belagerungen war. Das Musée du Trésor de l'Hôtel-Dieu ergänzt dieses historische Erbe mit einer Sammlung sakraler Kunstwerke, liturgischer Geräte und handwerklich bedeutender Stücke, die vom religiösen und kulturellen Leben der Stadt in der frühen Neuzeit zeugen. So vereint Château-Thierry eine imposante Burgruine mit gut erhaltenen Stadttoren, mittelalterlichen Wachtürmen und wertvollen Kulturschätzen zu einem eindrucksvollen Geschichtsensemble. (c)WV
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Reiseführer Condé-en-Brie - Region Picardie - Frankreich
Condé-en-Brie in der Region Picardie in Frankreich kann auf eine lange Siedlungsgeschichte zurückblicken, die bereits in gallorömischer Zeit begann und im Mittelalter zu einer bedeutenden Herrschafts- und Handelsstätte ausgebaut wurde. Das Château de Condé prägt bis heute das Ortsbild. Die Ursprünge des Schlosses gehen auf das 12. Jahrhundert zurück, die heutige Gestalt erhielt es vor allem im 16. und 17. Jahrhundert, als es im Besitz der Familie Condé war und zu einem prachtvollen Adelssitz im Stil der französischen Renaissance und des Barock umgestaltet wurde. Die reich verzierten Fassaden, elegante Salons und Fresken bekannter Künstler wie Watteau und Oudry spiegeln den kunstsinnigen Lebensstil des Adels wider und geben Einblicke in das höfische Leben vergangener Jahrhunderte. Neben dem Schloss ist die historische Halle aus dem 15. Jahrhundert ein markantes Bauwerk im Ortskern. Sie wurde unter der Schutzherrschaft von Marie de Luxemburg errichtet und diente über lange Zeit als Markthalle und Versammlungsort der Gemeinde. Die solide Fachwerkkonstruktion und die weit ausladende Dachkonstruktion zeigen eindrucksvoll die Baukunst dieser Epoche und machen die Halle bis heute zu einem wichtigen Zeugnis ländlicher Handels- und Handwerksgeschichte. Die Lage des Ortes am Fluss Surmelin trug wesentlich zu seiner frühen Entwicklung bei und ermöglichte Handel, Landwirtschaft und die Ansiedlung wohlhabender Adelsfamilien, deren Spuren in Schloss und Halle noch immer sichtbar sind. (c)WV
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Reiseführer Mers-les-Bains - Region Picardie - Frankreich
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Laon in der Region Picardie in Frankreich gehört zu den ältesten und geschichtlich bedeutendsten Städten des Landes. Bereits im 5. Jahrhundert befand sich auf dem markanten Hügel eine befestigte Siedlung der Gallier, die später von den Römern ausgebaut und im Frühmittelalter zu einem wichtigen Machtzentrum des Frankenreichs wurde. Die Stadt entwickelte sich im Hochmittelalter zu einem bedeutenden geistlichen und politischen Zentrum, was bis heute in ihrer Architektur und den zahlreichen Bauwerken sichtbar ist. Die Cathédrale Notre-Dame von Laon, eine der frühesten und wichtigsten gotischen Kathedralen Frankreichs, wurde im 12. Jahrhundert begonnen und prägt mit ihren fünf markanten Türmen und der reich verzierten Westfassade das Stadtbild. Ihr weitläufiges, lichtdurchflutetes Kirchenschiff, die kunstvoll gearbeiteten Portale und die berühmten Steinfiguren von Ochsen und Königen zeugen von der Meisterschaft der mittelalterlichen Baumeister. Die Porte d'Ardon, ein Stadttor aus dem 13. Jahrhundert, war Teil der umfassenden Stadtbefestigung und zeigt noch heute die Wehrhaftigkeit der einstigen Bischofsstadt. Die ehemalige Prämonstratenser-Abtei Saint-Martin, deren Gebäude überwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen, gibt Einblick in das klösterliche Leben und die religiöse Bedeutung des Ortes über Jahrhunderte hinweg. Das Ancien l'Hôtel Dieu, ein historisches Krankenhaus und Armenhaus aus dem Mittelalter, dokumentiert die Fürsorgeeinrichtungen der Stadt und stellt ein bedeutendes Beispiel mittelalterlicher Sozialarchitektur dar. Große Teile der Stadtbefestigung mit Mauern, Türmen und Toranlagen sind erhalten geblieben und vermitteln ein anschauliches Bild der mittelalterlichen Stadtverteidigung. Laon vereint auf einzigartige Weise frühmittelalterliche Wurzeln, hochgotische Kirchenbaukunst und gut bewahrte Zeugnisse städtischer Architektur und Verteidigungsanlagen zu einem herausragenden Ensemble historischer Bauwerke. (c)WV
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Reiseführer Mers-les-Bains - Region Picardie - Frankreich
Reiseführer Mers-les-Bains - Region Picardie - Frankreich
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Mers-les-Bains in der Region Picardie ist eine historische Küstenstadt am Ärmelkanal mit einer langen Tradition als Fischer- und Badeort. Ihre Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück, als sich hier erste Siedlungen entwickelten, die vom Fischfang und vom Handel mit den umliegenden Städten lebten. Im 19. Jahrhundert erlebte Mers-les-Bains einen Aufschwung als Seebad, was bis heute im Stadtbild erkennbar ist. Das historische Ortsbild mit seinen charakteristischen Villen und Bürgerhäusern aus der Belle Époque prägt die Straßen des Zentrums und erinnert an die Zeit, als wohlhabende Familien aus Paris und Nordfrankreich hier ihre Sommerresidenzen errichteten. Viele dieser Gebäude zeichnen sich durch kunstvoll verzierte Fassaden, farbenfrohe Holzveranden und filigrane Eisenarbeiten aus, die den Ort architektonisch einzigartig machen. Die Steilküste von Mers-les-Bains gehört zu den markantesten Natursehenswürdigkeiten Nordfrankreichs. Die imposanten weißen Kreidefelsen ragen hoch über das Meer hinaus und bieten weite Ausblicke über die Küstenlinie bis zur Mündung der Somme. Wanderwege oberhalb der Klippen ermöglichen eindrucksvolle Panoramablicke und führen durch eine Landschaft, die von Wind, Wasser und Gezeiten über Jahrtausende geformt wurde. Zusammen mit den langgezogenen Stränden und der historischen Bausubstanz bildet Mers-les-Bains ein harmonisches Ensemble von Natur- und Kulturerbe, das die bewegte Geschichte der Stadt und ihre enge Verbindung zur See widerspiegelt. (c)WV
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Reiseführer Saint-Quentin - Region Picardie - Frankreich
Reiseführer Saint-Quentin - Region Picardie - Frankreich
Reiseführer Saint-Quentin - Region Picardie - Frankreich
Saint-Quentin in der Region Picardie gehört zu den geschichtsträchtigen Städten Nordfrankreichs und hat seine Wurzeln in einer römischen Siedlung, die im 3. Jahrhundert entstand. Im Mittelalter entwickelte sich Saint-Quentin zu einem wichtigen Handels- und Wallfahrtsort, was der Stadt großen Wohlstand und ein reiches architektonisches Erbe bescherte. Die Basilika Saint-Quentin, das bedeutendste sakrale Bauwerk der Stadt, entstand zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert an der Stelle einer früheren Kirche, die dem Märtyrer Saint Quentin geweiht war. Sie vereint Elemente romanischer und gotischer Architektur und beeindruckt mit ihrem weitläufigen Grundriss, den kunstvollen Glasfenstern und den reich verzierten Kapellen, die von der langen Baugeschichte zeugen. Das Hôtel de Ville, das prachtvolle Rathaus von Saint-Quentin, ist ein Meisterwerk der spätgotischen Flamboyant-Architektur aus dem frühen 16. Jahrhundert. Seine filigrane Fassade mit zahlreichen Skulpturen und Verzierungen zeugt vom Reichtum der Stadt in dieser Zeit und vom Einfluss der Tuchhändler, die wesentlich zur wirtschaftlichen Blüte beitrugen. Das Theater von Saint-Quentin, ein repräsentatives Gebäude aus dem 19. Jahrhundert im Stil der französischen Neorenaissance, wurde nach Zerstörungen im Ersten Weltkrieg sorgfältig restauriert und ist bis heute ein kultureller Mittelpunkt der Stadt. Diese drei Bauwerke spiegeln die historische Entwicklung von Saint-Quentin wider und erzählen von seiner Bedeutung als religiöses, politisches und kulturelles Zentrum im Norden Frankreichs. (c)WV
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Reiseführer Soissons - Region Picardie - Frankreich
Reiseführer Soissons - Region Picardie - Frankreich
Die Stadt Soissons, malerisch an den Ufern der Aisne gelegen, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und gilt als eine der ältesten Städte Frankreichs. Bereits im 5. Jahrhundert war sie für kurze Zeit Hauptstadt des Frankenreiches unter König Clovis I., was ihr bis heute einen besonderen Platz in der französischen Historie sichert. Die Überreste der ehemaligen Abtei Saint-Jean-des-Vignes, 1076 von den Augustiner-Chorherren gegründet, zeugen eindrucksvoll von der religiösen und politischen Bedeutung der Stadt im Mittelalter. Trotz der teilweisen Zerstörung in den Wirren der Jahrhunderte beeindrucken die monumentale Westfassade mit ihren beiden schlanken Türmen und die weitläufigen Klosteranlagen, die noch heute besichtigt werden können. Nicht minder imposant ist die Kathedrale Saint-Gervais-et-Saint-Protais, ein Meisterwerk der Frühgotik, das im 12. und 13. Jahrhundert errichtet wurde. Ihr langgestrecktes Kirchenschiff, die kunstvoll gestalteten Portale und die wertvollen Glasfenster lassen Besucher die sakrale Pracht vergangener Jahrhunderte nachempfinden. Gemeinsam erzählen diese beiden Bauwerke die Geschichte einer Stadt, die vom Zentrum fränkischer Macht zu einem wichtigen geistlichen und kulturellen Ort Nordfrankreichs wurde. Ein Rundgang durch Soissons verbindet auf einzigartige Weise Geschichte, Architektur und das Flair einer traditionsreichen Stadt. (c)WV
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Reiseführer 'Sehenswertes in Paris - Ile de France'
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Reiseführer 'Sehenswertes im Alsace / Elsass'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Aquitanien'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Auvergne'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Burgund / Bourgogne'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Bretagne'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Centre - Loire'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Champagne-Ardenne'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Franche-Comté'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Languedoc-Roussillon'
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Reiseführer 'Sehenswertes im Limousin'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Lothringen'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Midi-Pyrénées'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Normandie'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Nord - Pas-de-Calais'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Pays-de-la-Loire'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Picardie'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Poitou-Charentes'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Provence 1 - Haute-Provence'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Provence 2 - Alpes Côte d'Azur'
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Reiseführer 'Sehenswertes in der Provence 3 - Rhône'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Poitou-Charentes'
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Reiseführer 'Sehenswertes in Rhône-Alpes'
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Mit dem 'Train des Pignes' von Nizza nach Digne-les-Bains'
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der Route des Grandes Alpes'
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Reiseführer 'Sehenswertes an der Rhône'
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Reiseführer 'Sehenswertes an der Mosel'
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Reiseführer 'Sehenswertes an der Loire'
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Reiseführer 'Sehenswertes entlang der in Via Regia in Frankreich'
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Walder-Verlag - Reisetipps-Europa:
Herausgeber: Walder-Verlag
Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags
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