Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône -
Reiseführer mit den Reisezielen: Aix-en-Provence*** - Arles*** - Avignon*** - Givors - Gordes*** - Les Baux de Provence** - Lourmarin** - Lyon*** - Montélimar - Orange* - Roussillon*** - Tarascon* - Tournon-sur-Rhône** - Valence - Viviers**
* sehenswert, wenn am Reiseweg
** sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen
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Freizeitangebote, Hotels und Unterkünfte finden Sie direkt bei den einzelnen Städten und Orten. |
Die Rhône, Frankreichs wasserreichster Fluss, entspringt im Rhônegletscher im schweizerischen Wallis und verlässt in Genf den See, bevor sie sich ihren Weg durch Frankreich bis zum Mittelmeer bahnt. Entlang ihres Verlaufs reiht sich eine beeindruckende Vielfalt an Städten, Landschaften und kulturellen Höhepunkten aneinander. Lyon, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, liegt am Zusammenfluss von Saône und Rhône und blickt auf eine Geschichte zurück, die bis in die Römerzeit reicht. Hier begeistern die Basilika Notre-Dame de Fourvière, das römische Amphitheater und die mittelalterliche Altstadt Besucher aus aller Welt. Südlich davon folgen kleinere, aber äußerst sehenswerte Städte wie Givors, Vienne, Tournon-sur-Rhône und Valence, die jeweils mit historischem Flair, architektonischen Kostbarkeiten und lebendigen Stadtbildern überzeugen. Ab Orange öffnet sich die Landschaft in weite, von Weingütern geprägte Gebiete, und ein Besuch des antiken Theaters sowie des prachtvollen Triumphbogens lohnt besonders. Avignon zieht mit dem imposanten Papstpalast und der berühmten Brückenruine Pont Saint-Bénézet jährlich viele Gäste an, während Arles mit seinen römischen Ausgrabungen, dem gut erhaltenen Amphitheater und der Kathedrale Saint-Trophime eine eindrucksvolle Verbindung aus Antike und Mittelalter bietet. Weiter östlich erhebt sich der 1.909 Meter hohe Mont Ventoux, dessen Gipfel weite Panoramen eröffnet. Ebenso lohnend ist ein Abstecher nach Les Baux-de-Provence mit seiner markanten Festungsruine oder zur Abbaye de Sénanque bei Gordes, die malerisch zwischen den berühmten Lavendelfeldern liegt. Die romantisch anmutende Abbaye de Silvacane bei La Roque-d’Anthéron sowie charmante Dörfer wie Lourmarin und Viviers vermitteln einen authentischen Einblick in die provenzalische Lebensart. In den farbenfrohen Orten Roussillon, berühmt für seine roten Ockerfelsen, und im sonnenverwöhnten Aix-en-Provence mit seinen lebhaften Märkten, eleganten Plätzen und seinem reichen kulturellen Erbe erlebt man das französische Lebensgefühl besonders intensiv. Die abwechslungsreiche Mischung aus geschichtsträchtigen Städten, eindrucksvollen Kulturlandschaften und mediterranem Charme macht die Region entlang der Rhône zu einem faszinierenden und vielfältigen Reiseziel. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - - (c) OpenStreetMap - (c) Reisetipps-Europa
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Aix-en-Provence
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Aix-en-Provence
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Aix-en-Provence
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Aix-en-Provence
Aix-en-Provence, die historische Universitätsstadt und zugleich Hauptstadt der Provence, begeistert mit einer eleganten Mischung aus Kultur, Geschichte und südfranzösischem Lebensgefühl. Die berühmte Flaniermeile Cours Mirabeau zählt zu den lebhaftesten Bereichen der Stadt und ist gesäumt von prächtigen Platanen, herrschaftlichen Stadthäusern und einladenden Cafés, die ein atmosphärisches Ambiente schaffen und zum Verweilen einladen. Nördlich davon erstreckt sich die Altstadt, deren mittelalterlicher und römischer Stadtkern zahlreiche historische Gebäude, kleine Plätze und verwinkelte Gassen umfasst. Hier befindet sich das Musée d’Histoire Naturelle im Hôtel Boyer d’Éguilles, das mit versteinerten Dinosauriern und weiteren naturhistorischen Exponaten beeindruckt und einen spannenden Blick in die Vergangenheit der Region ermöglicht. Ebenfalls in der Altstadt steht die Tour de l’Horloge, ein früheres Stadttor mit barocker Fassade und kunstvoll gestalteter Uhr, das direkt an das Rathaus, das Hôtel de Ville, grenzt. Zu den bedeutendsten sakralen Bauwerken zählt die Kathedrale Saint-Sauveur an der Place de l’Université, deren Architektur Stilelemente von der Spätantike über die Romanik bis zur Gotik vereint. Besonders bemerkenswert sind das romanische Taufbecken und die kunstvoll gearbeiteten gotischen Chorstühle, die die spirituelle und kunsthistorische Bedeutung des Bauwerks eindrucksvoll unterstreichen. Ein weiteres Kirchenhighlight ist Saint-Jean-de-Malte, die älteste gotische Kirche der Region, die durch ihre schlichte Eleganz und eindrucksvollen Glasfenster beeindruckt. Die traditionsreiche Kurgeschichte der Stadt wird in den Thermes Sextius sichtbar, die auf römische Ursprünge zurückgehen und bis heute von den wohltuenden Thermalquellen profitieren, die bereits in der Antike geschätzt wurden. Moderne Spa-Einrichtungen ermöglichen Besuchern, diese lange Badetradition auf zeitgemäße Weise zu erleben. Östlich der Stadt erhebt sich die Montagne Sainte-Victoire, ein markantes Bergmassiv und beliebtes Ausflugsziel, das durch den Maler Paul Cézanne weltberühmt wurde. Die zahlreichen Wanderwege rund um den Berg führen durch abwechslungsreiche Landschaften, vorbei an malerischen Dörfern und durch lichte Wälder, und bieten faszinierende Ausblicke auf die Provence. Aix-en-Provence vereint Kultur, Natur und Lebensfreude auf beeindruckende Weise und zählt zu den eindrucksvollsten Städten der Region Rhône/Provence. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Arles
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Arles
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Arles
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Arles
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Arles
Arles, eine der geschichtsträchtigsten Städte der Provence, begeistert mit einer Fülle romanischer und antiker Bauwerke, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und die bewegte Vergangenheit der Stadt eindrucksvoll widerspiegeln. Besonders herausragend ist das römische Amphitheater, das um 90 n. Chr. erbaut wurde und mit einem Durchmesser von 140 Metern sowie zwei Geschossen mit jeweils 60 Arkaden ein eindrucksvolles Beispiel für die Ingenieurskunst der Römer darstellt. Einst Schauplatz für Gladiatorenkämpfe und öffentliche Spektakel, wird es heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt und vermittelt seine historische Atmosphäre auf eindrucksvolle Weise. Ebenso bedeutend ist das römische Theater, das um 25 v. Chr. entstand und einst bis zu 10.000 Besuchern Platz bot. Obwohl es im Laufe der Jahrhunderte teilweise zerstört wurde, zeugen die erhaltenen Überreste bis heute vom kulturellen Leben in der Antike und von der architektonischen Bedeutung dieses Bauwerks. Ein Höhepunkt romanischer Architektur ist die Kathedrale Saint-Trophime, deren Bau im 12. Jahrhundert begann. Ihr prachtvoll gestaltetes Portal und die kunstvollen Reliefs mit biblischen Szenen zählen zu den bedeutendsten Werken mittelalterlicher Bildhauerkunst und markieren den Übergang von der Romanik zur Gotik. Der angrenzende Kreuzgang, im 12. und 14. Jahrhundert errichtet, beeindruckt mit eleganten Arkaden und fein gearbeiteten Kapitellen, die zahlreiche Figuren und biblische Darstellungen zeigen und die spirituelle Atmosphäre des Ortes unterstreichen. Das römische Forum, einst Zentrum des öffentlichen Lebens, veranschaulicht mit seinen archäologischen Überresten die städtebauliche Bedeutung von Arles in der Antike und vermittelt ein lebendiges Bild der römischen Metropole. Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, Kirchen, Museen und repräsentativen Plätzen bewahrt ihren mittelalterlichen Charme und lädt zu einer Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte ein. Rund um die Place de la République, dem lebendigen Mittelpunkt der Stadt, reihen sich bedeutende Bauwerke wie das Hôtel de Ville und die Kathedrale Saint-Trophime. Arles ist zudem eng mit dem Schaffen Vincent van Goghs verbunden, der hier einige seiner berühmtesten Gemälde malte und der Stadt damit eine zusätzliche künstlerische Strahlkraft verlieh. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Avignon
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Avignon
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Avignon, die berühmte „Stadt der Päpste“, zählt zu den eindrucksvollsten historischen Städten der Region Rhône/Provence und beeindruckt mit einer außergewöhnlich gut erhaltenen Altstadt, deren bedeutendstes Bauwerk der gewaltige gotische Papstpalast aus dem 14. Jahrhundert ist. Diese einstige Residenz der Päpste erhebt sich majestätisch über den Stadtmauern und begeistert mit massiven Türmen, prächtigen Sälen und kunstvollen Fresken, die die religiöse und politische Bedeutung Avignons im Mittelalter eindrucksvoll widerspiegeln. Direkt daneben steht die romanische Cathédrale Notre-Dame des Doms aus dem 12. Jahrhundert, deren schlichte Eleganz, prächtiger Altar und der weithin sichtbare goldene Engel auf dem Glockenturm zu den markanten Wahrzeichen der Stadt gehören. Zu den weiteren Höhepunkten zählt das Petit Palais, heute ein bedeutendes Kunstmuseum mit einer umfangreichen Sammlung mittelalterlicher und frührenaissancezeitlicher Gemälde und Skulpturen. Die historische Altstadt präsentiert sich als stimmungsvolles Labyrinth aus engen, gepflasterten Gassen, gesäumt von Kirchen, Palästen und Bürgerhäusern, die das kulturelle Erbe Avignons eindrucksvoll sichtbar machen. Ein besonderes Beispiel spätgotischer Baukunst bietet die ehemalige Kollegiatskirche aus dem 16. Jahrhundert mit ihrer kunstvoll gestalteten Fassade im Flamboyantstil. Umgeben wird die Altstadt von einem nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauerring aus dem 14. Jahrhundert, der sich etwa vier Kilometer um das historische Zentrum legt und mit sieben Haupttoren sowie 39 Türmen zu den beeindruckendsten Befestigungsanlagen Frankreichs zählt. Berühmt ist Avignon zudem für den Pont Saint-Bénézet, dessen verbliebene Steinbögen malerisch in die Rhône ragen. Die Brücke aus dem 12. Jahrhundert ist ein kulturelles Symbol der Stadt und durch das bekannte französische Kinderlied „Sur le pont d’Avignon“ weltberühmt geworden. Das urbane Leben Avignons entfaltet sich besonders an der Place de l'Horloge, dem zentralen Platz, der mit Straßencafés, Boutiquen sowie wichtigen Gebäuden wie dem Rathaus und dem Opernhaus einen lebendigen Treffpunkt bildet. Avignon vereint beeindruckende Architektur, historische Tiefe und südfranzösisches Lebensgefühl und macht den Besuch dieser Stadt zu einem unvergesslichen Erlebnis. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Givors
Givors liegt in der Region Rhône-Alpes am nördlichen Rand des regionalen Naturparks Pilat und verbindet auf eindrucksvolle Weise natürliche Schönheit mit einer spannenden geschichtlichen Entwicklung. Die Stadt war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger strategischer Ort an der Rhône, deren Lage Handel und kulturellen Austausch förderte und der Gemeinschaft früh Bedeutung verlieh. Noch heute spürt man in den älteren Vierteln die lange Vergangenheit, die durch historische Bauten und die Nähe zu den großen Verkehrswegen geprägt wurde. Zu den Sehenswürdigkeiten von Givors zählt die auf einem Hügel thronende Burgruine, die einen faszinierenden Einblick in die mittelalterliche Epoche gewährt. Von ihren Mauern aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Stadt, das imposante Rathaus, die beiden kleinen Kirchen und den majestätischen Lauf der Rhône. Das Rathaus selbst gilt als architektonisches Schmuckstück, dessen markante Fassaden die kulturelle Identität Givors widerspiegeln und bis heute ein wichtiges städtisches Zentrum bilden. Die beiden kleinen Kirchen der Stadt ergänzen dieses Bild und bewahren religiöse Traditionen, die über Generationen hinweg das Leben der Bewohner prägten. Neben ihrer historischen Bedeutung sind diese sakralen Gebäude auch Orte der Stille und Besinnung. Die landschaftliche Umgebung von Givors begeistert durch ihre Nähe zu den Hügeln des Naturparks Pilat, der mit seinen weiten Wäldern, klaren Höhenzügen und abwechslungsreichen Wanderwegen zahlreiche Möglichkeiten eröffnet, die Natur intensiv zu erleben. Die Mischung aus geschichtsträchtigen Orten und eindrucksvollen Naturräumen macht Givors zu einem reizvollen Ziel, das Besuchern einen authentischen Eindruck der Region vermittelt und Lust auf weitere Entdeckungen entlang der Rhône macht. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Gordes
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Gordes
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Gordes
Reiseführer Sehenswertes entlang der Rhône - Gordes
Gordes, eines der schönsten Dörfer der Region Rhône/Provence, begeistert mit seiner malerischen Lage auf einem Felsen über dem Luberon-Tal und seinem harmonischen Ortsbild aus hellen Natursteinhäusern und schmalen Gassen. Mittelpunkt des Dorfes ist das imposante Château de Gordes aus dem 11. Jahrhundert, das ursprünglich als Befestigungsanlage errichtet wurde. Heute beeindruckt das Schloss mit seiner bemerkenswerten Innenausstattung und einem Kunstmuseum, das Werke bedeutender Künstler wie Marc Chagall und Victor Vasarely präsentiert. Ebenfalls sehenswert ist der Palais Saint-Firmin aus dem 15. Jahrhundert, dessen elegante Architektur und gut erhaltene Innenräume den Glanz vergangener Epochen widerspiegeln. In seinen historischen Mauern befinden sich ein Weinkeller sowie ein gehobenes Restaurant, das mit erlesenen regionalen Weinen und provenzalischer Küche die kulinarische Tradition des Ortes erlebbar macht. Nur wenige Kilometer von Gordes entfernt liegt die Abbaye de Sénanque, ein romanisches Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert, das von duftenden Lavendelfeldern umgeben malerisch in einem abgeschiedenen Tal eingebettet ist. Die schlichte Architektur und die friedvolle Atmosphäre machen die Abtei zu einem besonderen Ort spiritueller Ruhe, der Besucher vor allem im Sommer mit seiner einzigartigen Kulisse begeistert. Ein weiteres außergewöhnliches Zeugnis traditioneller provenzalischer Bauweise ist das Village des Bories, ein Ensemble urtümlicher Steinhütten, die ohne Mörtel errichtet wurden und einst als Unterkünfte oder Vorratsräume für Landarbeiter dienten. Die sorgfältig restaurierten Bauten vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck vom ländlichen Leben vergangener Jahrhunderte und runden das kulturelle Erbe von Gordes auf eindrucksvolle Weise ab. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - La Roque-d’Anthéron
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - La Roque-d’Anthéron
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La Roque-d’Anthéron, malerisch am Ufer der Durance gelegen, zählt zu den geschichtsträchtigen Orten der Region Rhône/Provence und beeindruckt mit bedeutenden Bauwerken, die die lange kulturelle Entwicklung des Ortes widerspiegeln. Besonders hervorzuheben ist die Abbaye de Silvacane, eines der drei großen Zisterzienserklöster der Provence, das im 11. Jahrhundert in einem Gebiet erbaut wurde, dessen frühere Sumpflandschaft dem Kloster seinen Namen „Silva cana“ – „Wald der Schilfrohre“ – verlieh. Die Abtei, ein herausragendes Beispiel zisterziensischer Architektur, besticht durch ihre klaren Linien, die mächtigen Steinmauern, die hohen Gewölbe und die fein gearbeiteten Kapitelle, die die spirituelle Schlichtheit des Ordens eindrucksvoll sichtbar machen. Ebenso bemerkenswert ist das Château de Florans aus dem 16. und 17. Jahrhundert, dessen elegante Bauweise, gut erhaltene Innenräume und weitläufige Parkanlagen Besucher in die Geschichte der provenzalischen Adelssitze eintauchen lassen. Ergänzt wird das historische Erbe durch die Kapelle Sainte-Anne de Goiron, eine mittelalterliche Hügelkirche mit schlichter Architektur und einem weiten Panoramablick über die Landschaft der Provence. Ihre ruhige Lage und die spirituelle Ausstrahlung machen sie zu einem besonderen Ort, der die natürliche Schönheit und den kulturellen Reichtum von La Roque-d’Anthéron eindrucksvoll vereint. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Les Baux de Provence
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Les Baux-de-Provence, eine der eindrucksvollsten Gemeinden der Region Rhône/Provence, begeistert mit seiner spektakulären Lage auf einem Felssporn der Alpilles und seinem außergewöhnlich reichen historischen Erbe. Beherrschendes Wahrzeichen ist das Château des Baux, dessen weitläufige Burgruine sich hoch über dem Ort erhebt und Besuchern eine grandiose Aussicht über die Landschaft bietet – bei klarer Sicht soll der Blick sogar bis zu den Pyrenäen reichen. Die im 10. Jahrhundert gegründete Festung spielte über viele Jahrhunderte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Provence. Ihre mächtigen Mauern, Türme und Felsengänge zeugen noch heute eindrucksvoll von der Wehrhaftigkeit der Anlage und laden dazu ein, in die Welt der Ritter und Burgherren einzutauchen. Die historische Altstadt von Les Baux-de-Provence mit ihren engen, gepflasterten Gassen, den gut erhaltenen Steinhäusern und den kleinen Plätzen bietet ein bezauberndes Ambiente, das die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte lebendig werden lässt. Zahlreiche kleine Geschäfte, Kunstgalerien und gemütliche Cafés präsentieren regionale Produkte und Handwerkskunst und tragen zum besonderen Charme des Ortes bei. Ein architektonisches Kleinod ist die im 11. Jahrhundert erbaute Kapelle Sainte-Catherine, deren schlichte romanische Formensprache einen eindrucksvollen Kontrast zur wilden Felsenlandschaft bildet. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch zwei sehenswerte Museen: Das Musée des Santons zeigt eine umfangreiche Sammlung traditioneller provenzalischer Krippenfiguren und vermittelt einen tiefen Einblick in diese wichtige regionale Weihnachtstradition. Das Musée Yves Brayer widmet sich dem Werk des bekannten Malers Yves Brayer, dessen Landschaftsbilder der Provence zu den bedeutendsten Kunstschätzen der Region zählen. Eine Besonderheit von Les Baux-de-Provence sind die gewaltigen Felsenkeller, die tief in den Kalkstein getrieben wurden und ideale Bedingungen für die Reifung regionaler Weine bieten. Geführte Rundgänge ermöglichen es Besuchern, mehr über die Herstellung und Lagerung der Weine zu erfahren und die edlen Tropfen in einer einzigartigen Atmosphäre zu verkosten. Die kühle, natürliche Umgebung der Felsenkeller und der feine Duft der Weine schaffen ein unvergleichliches Erlebnis und runden den Besuch dieses faszinierenden Ortes auf eindrucksvolle Weise ab. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Lourmarin
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Lourmarin, eines der schönsten Dörfer des südlichen Luberon, besticht durch seine malerische Lage, seine reiche Geschichte und seinen unverwechselbaren provenzalischen Charme. Die historische Altstadt ist ein verwinkeltes Netz aus engen, gepflasterten Gassen, gesäumt von liebevoll restaurierten Steinhäusern, kleinen Plätzen und blumengeschmückten Fassaden, die dem Ort eine besonders einladende Atmosphäre verleihen. Hier finden sich zahlreiche Boutiquen, Ateliers, Cafés und Restaurants, die regionale Spezialitäten und kunsthandwerkliche Produkte anbieten und das lebendige Dorfleben widerspiegeln. Über dem Ort erhebt sich das eindrucksvolle Château de Lourmarin, eines der ältesten Renaissanceschlösser der Provence. Ursprünglich im 15. Jahrhundert als Festung errichtet und später zu einem eleganten Adelssitz umgestaltet, beherbergt das Schloss heute ein Museum mit einer umfangreichen Sammlung von Möbeln, Kunstwerken und Alltagsgegenständen aus Renaissance und Barock. Die prächtigen Innenräume, die kunstvoll gestalteten Gärten und der herrliche Ausblick auf das Umland vermitteln ein lebendiges Bild vom Leben des Adels in früheren Jahrhunderten und machen das Château zu einem kulturellen Höhepunkt der Region. Ein weiteres Wahrzeichen ist der markante Uhrenturm, der gemeinsam mit dem Kirchturm die Silhouette des Dorfes prägt. Die Kirche Saint-André und Saint-Trophime, deren Ursprünge bis ins 11. Jahrhundert reichen, beeindruckt durch ihre schlichte romanische Architektur und ihre ruhige, erhabene Ausstrahlung. Im Inneren lassen sich historische Details entdecken, die die lange religiöse Tradition Lourmarins widerspiegeln. Ergänzt wird das historische Erbe des Ortes durch die Vieux Moulin, die alte Mühle von Lourmarin, die einst zur Verarbeitung von Getreide und Oliven diente. Heute fungiert sie als Museum und zeigt anschaulich die traditionelle Landwirtschaft und die handwerklichen Fertigkeiten der Region. Viele originale Werkzeuge und Einrichtungsgegenstände vermitteln ein lebendiges Bild des dörflichen Lebens vergangener Zeiten. Lourmarin vereint Kultur, Geschichte und provenzalisches Lebensgefühl auf besondere Weise und gehört zu den reizvollsten Reisezielen der Region Rhône/Provence. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Lyon
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Lyon am Zusammenfluss von Rhône und Saône im Südosten Frankreichs zählt zu den bedeutendsten Städten des Landes mit einer über zwei Jahrtausende währenden Geschichte, deren Spuren sich in zahlreichen gut erhaltenen Bauwerken widerspiegeln. Die historische Altstadt von Lyon, seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe, reicht bis in die Antike zurück und präsentiert sich als dichtes Geflecht mittelalterlicher Gassen, Plätze und Renaissancebauten, das die Entwicklung der Stadt vom römischen Lugdunum bis zur frühneuzeitlichen Handelsmetropole eindrucksvoll dokumentiert. Zentrum des religiösen Lebens ist die Kathedrale Saint-Jean, deren Bau im 12. Jahrhundert begann und über mehrere Jahrhunderte fortgeführt wurde. Sie vereint romanische und gotische Elemente und ist besonders für ihre astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert bekannt. Hoch über der Altstadt erhebt sich die Wallfahrtskirche Notre-Dame de Fourvière, ein Bauwerk des Historismus mit neobyzantinischen Einflüssen, das zwischen 1872 und 1896 errichtet wurde. Die reich dekorierte Basilika mit ihren Mosaiken und dem Panoramablick über die Stadt ist bis heute ein geistliches Wahrzeichen Lyons. In unmittelbarer Nähe zur Kirche befinden sich zwei römische Amphitheater: das größere Théâtre antique de Fourvière und das kleinere Odéon, die aus dem 1. Jahrhundert stammen und als Kulturstätte und archäologische Zeugnisse der einstigen Hauptstadt der römischen Provinz Gallia Lugdunensis dienen. Das Hôtel de Ville am Place des Terreaux, erbaut zwischen 1646 und 1672, ist ein eindrucksvolles Beispiel französischer Barockarchitektur und bildet zusammen mit dem benachbarten Musée des Beaux-Arts das administrative und kulturelle Herz der Stadt. Eine weitere markante Sehenswürdigkeit ist das Stadtviertel La Croix-Rousse, das sich auf einem der Hügel Lyons erstreckt und einst Zentrum der Seidenweberei war. Die typischen Traboules – überdachte Passagen und Treppenhäuser – zeugen von der industriellen Vergangenheit dieses Quartiers, das heute als Künstlerviertel mit Ateliers, kleinen Theatern und Galerien eine neue Blüte erlebt. Lyon vereint somit in einzigartiger Weise antikes Erbe, religiöse Baukunst, bürgerliche Repräsentation und industrielle Entwicklung zu einem urbanen Ensemble von hoher geschichtlicher und architektonischer Dichte. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Montélimar
Montélimar am Rande der provenzalischen Hochebene ist eine Stadt mit tief verwurzelter Geschichte, die sich in ihrer historischen Altstadt mit engen Gassen, Plätzen und Fassaden widerspiegelt. Das Zentrum bewahrt mit der Collégiale Sainte-Croix eine eindrucksvolle Kirche aus dem 12. Jahrhundert, deren romanischer Ursprung durch spätere Umbauten bereichert wurde. Besonders bemerkenswert ist die imposante Beckerath-Orgel, die dem Bauwerk eine besondere klangliche Bedeutung verleiht. Das Château des Adhémar thront auf einem Hügel über der Stadt und wurde im 11. Jahrhundert als Residenz der Grafen von Poitiers errichtet. Die heutige Gestalt mit ihren romanischen und gotischen Elementen entstand im 12. und 14. Jahrhundert. Der Innenhof und die Wehrgänge geben Einblick in mittelalterliche Baukunst, während das Gebäude heute ein Zentrum für zeitgenössische Kunst beherbergt. Das ehemalige Hôtel-Dieu war einst ein wichtiges Hospiz und ist heute ein Ort der Erinnerung. Im zugehörigen Miniaturmuseum werden Szenen aus dem früheren Alltagsleben dargestellt, ergänzt durch historische Informationen zur medizinischen Versorgung. An der Place Emile Loubet, benannt nach dem aus Montélimar stammenden französischen Staatspräsidenten, findet sich eine bemerkenswerte alte Fassade mit Kreuzstockfenstern, ein seltener erhaltener Baubestand aus dem 16. Jahrhundert, der die bürgerliche Wohnkultur jener Zeit illustriert. Neben dem historischen Ensemble beherbergt Montélimar mit dem Musée d’Art Contemporain ein modernes Kunstmuseum, das in wechselnden Ausstellungen zeitgenössische Positionen präsentiert und einen spannenden Kontrast zur historischen Architektur bietet. Die Stadt als Ganzes erzählt ihre Geschichte nicht nur durch Bauwerke, sondern durch die vielschichtige Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, die sich in jedem Winkel des historischen Stadtkerns erkennen lässt. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Orange
Orange, eine Stadt mit beeindruckendem römischem Erbe, begeistert vor allem durch ihr außergewöhnlich gut erhaltenes Römisches Theater, das zu den bedeutendsten antiken Bauwerken Europas zählt und Besucher sofort in seinen Bann zieht. Das monumentale Theater aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., errichtet unter Kaiser Augustus, bot einst bis zu 10.000 Zuschauern Platz und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe; besonders markant ist die nahezu vollständig erhaltene Bühnenwand, die mit 37 Metern Höhe und 103 Metern Breite als eine der großartigsten ihrer Art gilt und dem Bauwerk bis heute eine eindrucksvolle Präsenz verleiht. Ursprünglich reich mit Reliefs, Skulpturen und farbigem Marmor geschmückt, vermittelt sie noch immer ein Gefühl der damaligen Pracht und lässt erahnen, welch bedeutende Rolle das Theater in der römischen Unterhaltungswelt spielte. Die hervorragende Akustik, die bereits in der Antike gerühmt wurde, macht das Theater auch heute zu einem herausragenden Veranstaltungsort, an dem Opern, Konzerte und Aufführungen ein unnachahmliches kulturelles Erlebnis bieten und die besondere Atmosphäre des historischen Bauwerks eindrucksvoll zur Geltung bringen. Die wechselvolle Geschichte des Theaters zeigt sich in seinen vielfältigen Nutzungen: Im Mittelalter wurde es zur Festung umgebaut, während der Religionskriege diente es als Zufluchtsort, und in der Französischen Revolution sogar als Gefängnis, was seine enorme historische Bedeutung und Widerstandsfähigkeit eindrucksvoll belegt. Ergänzt wird das antike Erbe der Stadt durch den prachtvollen Triumphbogen am nördlichen Stadteingang, der zu Ehren der Veteranen der gallischen Legionen errichtet wurde und mit seinen reich gestalteten Reliefs Szenen aus römischen Feldzügen und Siegesfeiern zeigt. Zusammen bilden Römisches Theater und Triumphbogen ein beeindruckendes Ensemble antiker Monumentalarchitektur, das Orange zu einem besonders motivierenden und lohnenden Reiseziel macht, dessen historische Tiefe und kulturelle Strahlkraft den Besuch unvergesslich werden lassen. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Roussillon
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Roussillon
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Roussillon
Am Fuße des Luberon-Massivs liegt das malerische Dorf Roussillon, das durch seine spektakulären ockerhaltigen Felsen weltberühmt wurde und mit einer einzigartigen Farbpalette begeistert, die von tiefem Rot über warmes Orange bis hin zu leuchtendem Gelb reicht. Diese besondere Naturkulisse prägt das Erscheinungsbild des gesamten Ortes und macht ihn zu einem der meistbesuchten Dörfer der Provence. Bis 1930 wurde hier intensiv Ocker abgebaut, was Roussillon zu einem bedeutenden Zentrum der Ockerindustrie machte. Die Spuren dieser Vergangenheit sind noch immer sichtbar, und eine historische Farbenmühle informiert anschaulich über die Gewinnung und Verarbeitung des Ockers, der über Jahrhunderte ein kostbares Farbpigment darstellte. Ein besonderes Erlebnis bietet der Sentier des Ocres, ein Ockerlehrpfad, der direkt am Ortsrand beginnt und Besucher durch die faszinierende Landschaft der ehemaligen Ockerbrüche führt. Auf diesem Rundweg eröffnen sich atemberaubende Ausblicke auf zerklüftete Felsformationen, steile Wände und sanft geschwungene Hügel aus farbintensiven Sedimenten. Der Spaziergang vermittelt auf eindrucksvolle Weise die geologischen Besonderheiten des Gebietes und die Bedeutung des Ockers für die Region. Die malerische Altstadt von Roussillon ist ein harmonisches Ensemble aus engen Gassen, liebevoll restaurierten Steinhäusern und kleinen Plätzen, deren Gebäude häufig in warmen Ockertönen gestrichen sind und so perfekt mit der Landschaft verschmelzen. Ein Bummel durch das historische Zentrum offenbart die authentische Atmosphäre eines provenzalischen Dorfes, das seine Traditionen und seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Hoch über dem Dorf erhebt sich die Kirche Saint-Michel, die gemeinsam mit der ehemaligen Burganlage das Ortsbild dominiert. Die Kirche beeindruckt durch ihre schlichte, aber kraftvolle Architektur und den wunderbaren Blick, den man von ihrem Vorplatz über das Luberon-Tal genießen kann. Die Überreste der Burganlage zeugen von der mittelalterlichen Geschichte Roussillons und bieten einen weiteren großartigen Aussichtspunkt. Ein kulturelles Highlight ist das Ockermuseum, das sich der Gewinnung, Nutzung und Bedeutung dieses außergewöhnlichen Pigments widmet. Die Ausstellung vermittelt auf anschauliche Weise die geologischen Grundlagen, die historische Nutzung des Ockers sowie seine Rolle in Kunst, Handwerk und Industrie. Roussillon verbindet auf einzigartige Weise Natur, Geschichte und Kultur und bietet Besuchern ein unvergessliches Erlebnis inmitten einer der farbenprächtigsten Landschaften der Provence. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Tarascon
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Tarascon
Tarascon, malerisch am Ufer der Rhône gelegen, beeindruckt mit seiner charmanten Altstadt und einer der eindrucksvollsten Festungsanlagen der Provence. Das imposante Château du Roi René, ein mächtiges Wasserschloss aus dem 15. Jahrhundert, dominiert das Stadtbild und gilt als die bedeutendste Sehenswürdigkeit des Ortes. Ursprünglich als Verteidigungsanlage errichtet, diente es später René I. von Anjou, dem „König René“, als Residenz. Die gewaltigen Mauern, die runden Türme und die einst funktionierende Zugbrücke über den breiten Wassergraben vermitteln noch heute ein authentisches Bild mittelalterlicher Wehrarchitektur. Im Inneren des Schlosses eröffnet sich Besuchern eine faszinierende Reise in die Geschichte. Die großzügigen Säle, mit historischen Möbeln, Wandteppichen und kunstvollen Fresken ausgestattet, lassen die glanzvolle Epoche des Mittelalters lebendig werden. Besonders eindrucksvoll sind der Große Saal und die Schlosskapelle, deren Verzierungen von der hohen Kunstfertigkeit der damaligen Zeit zeugen. Vom höchsten Turm des Château du Roi René bietet sich ein atemberaubender Blick über die Altstadt, das Rhôneufer und die weite Landschaft der Provence. Ein weiteres bedeutendes Wahrzeichen von Tarascon ist die romanische Kirche Sainte-Marthe aus dem 12. Jahrhundert. Der Legende nach soll die heilige Martha den Drachen Tarasque gezähmt haben, weshalb die Kirche ihr gewidmet ist und bis heute als bedeutender Wallfahrtsort gilt. Das reich verzierte Portal zählt zu den schönsten Beispielen romanischer Bildhauerkunst in der Region. Im Inneren beeindruckt die Kirche durch ihre schlichte Eleganz, die klaren Linien der romanischen Architektur und eine friedvolle Atmosphäre, die Besucher sofort in ihren Bann zieht. Tarascon vereint mittelalterliche Pracht, lebendige Legenden und provenzalisches Flair und ist damit ein lohnenswertes Ziel für jeden, der die Geschichte und Kultur der Region Rhône/Provence entdecken möchte. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Tournon-sur-Rhône
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Tournon-sur-Rhône
Tarascon liegt in der Region Rhône/Provence am Ufer der Rhône und besitzt eine malerische Altstadt, in der sich jahrhundertealte Geschichte und provenzalisches Lebensgefühl auf eindrucksvolle Weise verbinden. Die Stadt entwickelte sich bereits im Mittelalter zu einem bedeutenden Ort, da ihre Lage an der Rhône Handel, Kultur und Verteidigung gleichermaßen begünstigte. Dieses reiche Erbe ist bis heute sichtbar und macht Tarascon zu einem lohnenden Ziel für Besucher, die historische Architektur und charmante Stadtbilder schätzen. Zu den Sehenswürdigkeiten von Tarascon gehört das eindrucksvolle Château du Roi René, ein imposantes Wasserschloss aus dem 15. Jahrhundert, das als eines der schönsten Beispiele mittelalterlicher Festungsarchitektur im südfranzösischen Raum gilt. Ursprünglich als Wehrbau errichtet und später Residenz des berühmten René I. von Anjou, beeindruckt das Schloss mit seinen mächtigen Türmen, den massiven Wehrmauern und der Zugbrücke über dem breiten Wassergraben. Im Inneren erwartet Besucher eine faszinierende Reise in die Vergangenheit: prächtig ausgestattete Räume, kunstvolle Wandteppiche, historische Möbel und verzierte Säle vermitteln ein lebendiges Bild höfischer Kultur. Besonders hervorzuheben sind der weitläufige Große Saal sowie die feierliche Kapelle, deren Fresken und dekorative Elemente die kunstvolle Gestaltung des Spätmittelalters eindrucksvoll widerspiegeln. Von der Spitze des höchsten Turms eröffnet sich ein weiter Blick über die Altstadt und die charakteristische Landschaft der Provence, die mit ihren Feldern, Weinbergen und weiten Ebenen eine besondere Atmosphäre schafft. Ein weiteres Highlight ist die romanische Église Sainte-Marthe aus dem 12. Jahrhundert, die der heiligen Martha gewidmet ist, welche der Legende nach den Drachen Tarasque besiegte und damit zu einer identitätsstiftenden Figur der Stadt wurde. Das kunstvoll gestaltete Portal der Kirche mit seinen reichen Skulpturen gilt als herausragendes Beispiel romanischer Bildhauerei, während das schlichte, erhabene Innere eine ruhige spirituelle Stimmung vermittelt. Die Umgebung von Tarascon begeistert durch ihre Nähe zur Rhône und die weiten provenzalischen Landschaften, die mit mediterraner Vegetation, sanften Hügeln und eindrucksvollen Lichtstimmungen zum Erkunden einladen und den Aufenthalt zu einem inspirierenden Erlebnis machen. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Valence
Valence präsentiert sich als Stadt von großer historischer und architektonischer Bedeutung, deren Sehenswürdigkeiten Einblicke in vergangene Zeiten gewähren. Die Cathédrale Saint-Apollinaire, ein herausragendes Beispiel romanischer Baukunst, wurde im 11. Jahrhundert begonnen und im 17. Jahrhundert aufwendig restauriert, was ihr eine eindrucksvolle Präsenz und eine kunsthistorische Tiefe verleiht. Zu Füßen der Kathedrale befindet sich das Renaissancegrabmal Pendentif aus dem Jahr 1548, ein kunstvolles Monument von historischer Relevanz, das das Ensemble bereichert und den kulturellen Reichtum der Stadt unterstreicht. Das Hôtel de Ville verkörpert mit seiner Architektur das politische und gesellschaftliche Leben Valences und bildet einen weiteren wichtigen Baustein der Stadtgeschichte. Ergänzt wird das kulturelle Bild durch den Musikpavillon Kiosque Peynet, der nicht nur ein Ort der Musik und Unterhaltung ist, sondern auch als Symbol für die lebendige musikalische Tradition Valences gilt. Die Kombination aus religiösem Erbe, bürgerlicher Architektur und kulturellem Leben macht Valence zu einem lohnenden Ziel für alle, die Geschichte und Kunst in der Region Rhône-Alpes erleben möchten. (c)WV
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Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Viviers
Reiseführer Sehenswertes an der südlichen Rhône - Viviers
Viviers besticht durch seine mittelalterliche Atmosphäre und öffnet seinen Besuchern ein reiches Fenster in die Geschichte der Region. Die Cathédrale Saint-Vincent, deren Ursprünge im 12. Jahrhundert liegen, zeigt eine beeindruckende Mischung aus romanischer und gotischer Baukunst, die im Laufe der Jahrhunderte durch zahlreiche Umbauten geprägt wurde. Neben der Kathedrale erhebt sich der markante Turm Saint-Michel, der mit seiner prägnanten Silhouette das Stadtbild entscheidend prägt und als Wahrzeichen von Viviers gilt. Das Châteauvieux, das alte Schloss, erzählt von den historischen Machtverhältnissen und dem Leben der damaligen Herrscher. Ebenfalls bedeutend ist die Maison des Chevaliers, das Haus der Ritter, das mit seinen architektonischen Details und Relikten einen Einblick in die Zeit des Mittelalters gewährt. Der Bischofspalast aus dem 18. Jahrhundert verdeutlicht die politische und kirchliche Bedeutung Viviers’ in der frühen Neuzeit. Die gut erhaltenen Stadtmauern zeugen von der einstigen strategischen Bedeutung der Stadt als befestigter Ort, während die imposante römische Brücke mit ihren elf Bögen ein einzigartiges Zeugnis antiker Ingenieurskunst darstellt und die Verbindung über die Rhône symbolisiert. Das Zusammenspiel dieser Sehenswürdigkeiten macht Viviers zu einem Ort, an dem Geschichte lebendig wird und Besucher tief in das kulturelle Erbe der Rhône-Alpes eintauchen können. (c)WV
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