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Reiseführer Europa

(c) Ingrid + Achim Walder

Reiseführer Sehenswertes in Tschechien
Historische Städte in Böhmen und Mähren


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Sehenswerte Städte und Orte in Tschechien

Prag*** - Brünn***/Brno*** - Budweis***/Ceské-Budejovice*** - Eger***/Cheb*** - Franzensbad**/Františkovy Lázně** - Karlsbad**/Karlovy Vary** - Marienbad**/Mariánské Lázně** - Pilsen***/Plzen*** - Aussig/Ústí nad Labem - Tetschen*/Děčín*


*   sehenswert, wenn am Reiseweg
**  sehr sehenswert, lohnt einen Abstecher
*** besonders sehenswert, ist einen mehrstündigen Aufenthalt wert


Reiseführer 'Sehenswertes in Tschechien'

Tschechien, gegründet im Jahr 1993 durch die friedliche Teilung der ehemaligen Tschechoslowakei, präsentiert sich als junges Land mit einer erstaunlich tiefen historischen Verwurzelung und einer beeindruckenden landschaftlichen Vielfalt. Umgeben von markanten Gebirgszügen wie dem Böhmerwald, dem Erzgebirge, dem Riesengebirge, dem Altvatergebirge, den Beskiden und den Weißen Karpaten entsteht ein natürlicher Schutzwall, der zugleich eine außergewöhnliche Kulisse für Erholung und Outdoor-Erlebnisse bildet. Nach Süden wird das Staatsgebiet von der Thaya begrenzt, während im Südosten die March das Land einrahmt. Bereits im 6. Jahrhundert wanderten slawische Stämme in das Gebiet Böhmens ein, und im 9. Jahrhundert entwickelte sich das bedeutende Mährerreich. Im 11. Jahrhundert formierte sich unter den böhmischen Přemysliden ein geeinter tschechischer Staat, der sich in den folgenden Jahrhunderten politisch, kulturell und wirtschaftlich weiterentwickelte. Mit dem Aufstieg der Habsburger gelangte das Land in die Habsburgermonarchie und blieb bis zur Gründung der demokratischen Tschechoslowakei im Jahr 1918 ein prägender Bestandteil des Reiches. Die fruchtbaren Beckenlandschaften Tschechiens sind bis heute berühmt für ihren Hopfenanbau, der als Grundlage für die traditionsreiche und weltweit geschätzte Braukultur dient. Während Böhmen seit Jahrhunderten als Hochburg des Bierbrauens gilt, ist Südmähren vor allem durch seine weitläufigen Weinlandschaften bekannt, die zu den besten in Mitteleuropa zählen. Der Tourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung und trägt entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bei. Neben der faszinierenden Hauptstadt Prag, die als kulturelles Zentrum und wichtigstes Reiseziel unzählige Besucher anzieht, spielt auch der traditionsreiche Kurtourismus im Bäderdreieck eine zentrale Rolle. Karlsbad, Marienbad und Franzensbad begeistern mit historischen Bauten, mondänem Ambiente und heilkräftigen Quellen, die seit Jahrhunderten Menschen aus aller Welt anziehen. Die reiche geschichtliche Entwicklung Tschechiens hat eine bemerkenswerte Vielzahl kulturell, architektonisch und landschaftlich bedeutsamer Sehenswürdigkeiten hervorgebracht. Die ‚Goldene Stadt‘ Prag mit ihrer majestätischen Burg, den prachtvollen Kirchen und ihrer einzigartigen Altstadt gilt als strahlendes Aushängeschild des Landes. Dazu kommen eindrucksvolle Burgen und Schlösser, liebevoll restaurierte historische Stadtkerne und elegante Kurorte, die das kulturelle Erbe lebendig halten. Wer Tschechien bereist, entdeckt ein Land voller Vielfalt, Herzlichkeit und unzähliger Überraschungen, das mit seinen Schätzen aus Natur, Geschichte und Kultur jeden Besucher begeistert und nachhaltig beeindruckt. (c)WV

Reisetipps-Europa - Walder-Verlag

Herausgeber, Autoren und Redaktion: Ingrid Walder - Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Foto: Ingrid Walder - Achim Walder und von Freunde / Mitarbeiter*innen, sowie von Hotels, Tourismusbüros und Tourismus-Marketing Gesellschaften.
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. Prag*** - Republik Tschechien

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Prag*** - Republik Tschechien

Sehenswürdigkeiten: Hradschin mit Veitsdom, Karlsbrücke mit Tortürmen, Altstädter Rathaus, Astronomische Uhr, Altstädter Ring, Hus-Denkmal, Pulverturm, hist. Altstadt, Teynkirche, jüdisches Viertel, Synagogen, Wenzelsplatz

Prag, die glanzvolle Hauptstadt der Tschechischen Republik, war einst das historische Zentrum Böhmens und eine bedeutende Residenzstadt im Heiligen Römischen Reich. Die seit der Frühgeschichte besiedelte Stadt erhielt 1230 ihre Stadtrechte und entwickelte sich besonders im 14. Jahrhundert zu einem kulturellen, geistigen und politischen Brennpunkt Europas. Das historische Zentrum gehört seit 1992 zum UNESCO-Welterbe und begeistert mit einem Stadtbild, das von beeindruckenden gotischen Bauwerken, prachtvollen barocken Fassaden und liebevoll restaurierten historischen Gassen geprägt ist. Der Hradschin mit dem majestätischen Veitsdom bildet das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Als größtes geschlossenes Burgareal der Welt vereint er Jahrhunderte politischer Macht, religiöser Bedeutung und architektonischer Entwicklung. Der Veitsdom, das spirituelle Zentrum Tschechiens, beeindruckt mit seinen hoch aufragenden Türmen, kunstvollen Glasfenstern und der eindrucksvollen Königskrypta, die eng mit der Geschichte des Landes verbunden ist. Die Karlsbrücke mit ihren markanten Tortürmen gehört zu den ältesten Steinbrücken Europas und verbindet die Altstadt mit der Kleinseite. Gesäumt von barocken Heiligenfiguren, eröffnet sie einen der schönsten Blicke auf die Moldau, den Hradschin und die malerische Silhouette der Stadt. Am Altstädter Ring schlägt das historische Herz Prags. Hier befinden sich das Altstädter Rathaus und die weltberühmte Astronomische Uhr, die seit dem 15. Jahrhundert Besucher mit ihrer kunstvollen Figurenparade begeistert. Umgeben von farbenfrohen Bürgerhäusern, Cafés und prächtigen Fassaden ist der Platz ein lebendiger Mittelpunkt und Schauplatz zahlreicher Feste und Veranstaltungen. Das markante Hus-Denkmal und die eindrucksvolle Teynkirche mit ihren charakteristischen Türmen prägen das unverwechselbare Stadtbild. Der Pulverturm, einst Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, markiert den historischen Zugang zur Altstadt und erinnert an die Wehrhaftigkeit der alten Residenzstadt. Das jüdische Viertel Josefov gewährt eindrucksvolle Einblicke in die jahrhundertealte Geschichte der jüdischen Gemeinde. Mehrere prachtvolle Synagogen und der berühmte alte jüdische Friedhof, einer der bedeutendsten Europas, bilden ein einzigartiges Ensemble. Besonders hervorzuheben ist die älteste unzerstörte Synagoge Europas, ein wertvolles Zeugnis religiöser und kultureller Tradition. Der breite Wenzelsplatz schließlich bildet einen der größten Plätze Europas und verbindet Geschichte mit urbanem Leben. Er war Schauplatz bedeutender politischer Ereignisse und zeigt sich heute als lebendiger Boulevard mit Geschäften, Restaurants und kulturellen Angeboten. Prag, oft bewundert als „Goldene Stadt“, verzaubert mit seiner Mischung aus Geschichte, Kultur, Architektur und lebendigem Alltag. Die Fülle an Sehenswürdigkeiten und die besondere Atmosphäre machen jeden Besuch zu einem inspirierenden Erlebnis und lassen die Stadt zu einem der beliebtesten Reiseziele Europas werden. (c)WV


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. Brünn*** / Brno*** - Republik Tschechien

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Brünn*** / Brno*** - Republik Tschechien

Sehenswürdigkeiten: hist. Altstadt, Kohlmarkt, Altes Rathaus, Kathedrale St. Peter und Paul, Mährisches Landesmuseum, Festung Spielberg

Brünn, die zweitgrößte Stadt der Tschechischen Republik, ist seit dem 17. Jahrhundert das historische und kulturelle Zentrum Mährens und blickt auf eine lange, ereignisreiche Vergangenheit zurück. Bereits zwischen 1021 und 1034 wurde die Burg Brünn errichtet, und 1243 erhielt die Stadt das Stadtrecht, was ihre Bedeutung als regionales Macht- und Handelszentrum festigte. Ab 1349 diente Brünn als Sitz der Markgrafen von Mähren und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer lebendigen Metropole mit reichem architektonischen und kulturellen Erbe. Die historische Altstadt präsentiert sich mit ihren verschlungenen Gassen, eleganten Fassaden und einer Vielzahl bedeutender Sehenswürdigkeiten als lebendiger Spiegel der Stadtgeschichte. Der Kohlmarkt, einer der zentralen Plätze Brünns, bildet das pulsierende Herz des städtischen Lebens. Umgeben von prachtvollen historischen Gebäuden lädt er mit seinem offenen Platzcharakter, gemütlichen Cafés und einem regen Treiben zum Verweilen ein. Im Palais Dietrichstein befindet sich das Mährische Landesmuseum, eines der wichtigsten Museen des Landes, das mit umfangreichen Ausstellungen über Natur, Geschichte und Kultur eindrucksvolle Einblicke in die Vergangenheit Mährens bietet. Das Alte Rathaus zählt zu den ältesten und markantesten Gebäuden der Altstadt und ist untrennbar mit einer der bekanntesten Legenden der Stadt verbunden: dem Brünner Drachen. Dieses Krokodil, das imposant im Durchgang zum Innenhof hängt, zieht seit Jahrhunderten Besucher in seinen Bann. Der schlanke Rathausturm ermöglicht einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt und verleiht dem historischen Zentrum einen besonderen Charme. Hoch über der Stadt erhebt sich die Kathedrale St. Peter und Paul auf dem Petrov-Hügel. Ihre markanten Türme sind von weither sichtbar und prägen das Stadtbild entscheidend. Die Kathedrale, ein meisterhaftes Beispiel gotischer Architektur mit barocken Ergänzungen, gehört zu den wichtigsten religiösen Bauwerken des Landes und vermittelt zugleich einen faszinierenden Eindruck der spirituellen Traditionen Mährens. Die Festung Spielberg (Špilberk), ursprünglich im 13. Jahrhundert als gotische Burg errichtet und im 17. Jahrhundert zu einer mächtigen Barockfestung ausgebaut, nimmt einen zentralen Platz in der Stadtgeschichte ein. Sie diente über Jahrhunderte sowohl als Herrschaftssitz als auch als gefürchtetes Gefängnis. Heute ist Špilberk ein bedeutendes Kulturzentrum mit Museen, Ausstellungen und Veranstaltungen und bietet zudem einen großartigen Rundblick über Brünn und seine umliegenden Landschaften. Die eindrucksvolle Kombination aus historischen Bauwerken, lebendigen Plätzen und kulturellen Einrichtungen macht Brünn zu einem faszinierenden Reiseziel, das Besucher mit seiner Vielfalt und besonderen Atmosphäre nachhaltig begeistert. (c)WV


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. Budweis*** / Ceské-Budejovice** - Republik Tschechien

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Budweis*** / Ceské-Budejovice*** - Republik Tschechien

Sehenswürdigkeiten: hist. Altstadt, Stadtplatz, Rathaus, Schwarzer Turm, Rabensteiner Turm, Salzhaus

Budweis, auch bekannt als České Budějovice, liegt rund 120 Kilometer südlich von Prag und etwa 80 Kilometer nördlich von Linz und nimmt durch diese Lage an der Mündung der Maltsch in die Moldau seit Jahrhunderten eine wichtige wirtschaftliche und strategische Position ein. Die 1265 vom böhmischen König gegründete Königsstadt entwickelte sich dank ihrer Privilegien und der günstigen Lage an bedeutenden Handelswegen rasch zu einem lebendigen Zentrum von Handwerk, Handel und kulturellem Austausch. Maut- und Zolleinnahmen stärkten die städtische Wirtschaft und legten den Grundstein für die eindrucksvolle historische Altstadt, die Budweis bis heute prägt. Das Herzstück der historischen Altstadt bildet der große, nahezu quadratische Stadtplatz, einer der größten Plätze Mitteleuropas. Umgeben von prachtvollen Bürgerhäusern mit ihren farbenfrohen Fassaden und stilvollen Arkaden entfaltet der Platz ein harmonisches und zugleich imposantes Stadtbild. In seiner Mitte erhebt sich der Samson-Brunnen, ein eindrucksvolles barockes Kunstwerk, das zu den beliebtesten Wahrzeichen der Stadt gehört und Besuchern einen unverwechselbaren Orientierungspunkt bietet. Dominierend am Stadtplatz steht das barocke Rathaus mit seiner reich verzierten Fassade, den eleganten Arkaden und den markanten Türmchen – ein architektonisches Meisterstück, das den Wohlstand und die Bedeutung der Stadt eindrucksvoll widerspiegelt. Nicht minder bedeutend ist der Schwarze Turm, einer der herausragenden Höhepunkte der Stadt. Er wurde 1577 neben der St.-Nikolaus-Kirche vollendet und diente über Jahrhunderte als Wach- und Glockenturm. Sein markantes Erscheinungsbild und der beeindruckende Ausblick über die Dächer der Stadt und die umliegende Landschaft machen ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein weiteres zentrales Bauwerk ist das Salzhaus aus dem Jahr 1531, dessen helle Ostfassade mit dem hohen Staffelgiebel sofort ins Auge fällt. Das Gebäude erinnert an die wichtige Rolle des Salzhandels, der einst einen bedeutenden Anteil am Wohlstand Budweis’ hatte, und ist eines der charakteristischen historischen Häuser der Altstadt. Ergänzt wird das städtische Panorama durch den Rabensteiner Turm, der Teil der historischen Befestigungsanlagen war und bis heute als eindrucksvolles Zeugnis der mittelalterlichen Stadtverteidigung erhalten blieb. Budweis präsentiert sich als lebendige Stadt mit reichem historischem Erbe, liebevoll restaurierten Bauten und einer Altstadt, die Besucher dazu einlädt, tief in die Geschichte Südböhmens einzutauchen. (c)WV


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. Eger** / Cheb** - Republik Tschechien

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Eger** / Cheb** - Republik Tschechien

Sehenswürdigkeiten: hist. Altstadt, Marktplatz, St. Nikolaus, Burganlage, Stöckl

Eger, auch bekannt als Cheb, zählt zu den geschichtlich bedeutendsten Städten der Tschechischen Republik und begeistert mit einer außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Altstadt. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1061, und bereits 1179 erhielt Eger das Stadtrecht, was seine aufstrebende Bedeutung im mittelalterlichen Böhmen eindrucksvoll unterstreicht. Berühmt wurde die Stadt durch die Goldbulle von 1213 sowie durch die Ereignisse von 1634, als Wallenstein im Pachelbelhaus ermordet wurde – zwei Schlüsselereignisse, die bis heute tief in der europäischen Geschichte verankert sind. Das Zentrum der historischen Altstadt bildet der weitläufige Marktplatz, der von traditionsreichen Bürgerhäusern und markanten Baudenkmälern gesäumt wird. Die beiden eindrucksvollen Brunnen mit den Herkules- und Rolandstatuen setzen besondere Akzente und verleihen dem Platz eine lebendige Atmosphäre. Ein einzigartiges architektonisches Highlight ist das Stöckl, ein außergewöhnlicher Komplex aus elf eng beieinanderstehenden mittelalterlichen Häusern, die durch eine schmale Gasse voneinander getrennt sind. Dieser Gebäudekomplex aus dem 13. Jahrhundert vermittelt eindrucksvoll, wie dicht und lebendig das mittelalterliche Stadtleben einst war, und gehört zu den charakteristischsten Motiven Egers. Hoch über der Eger erhebt sich die mächtige Burganlage, die ursprünglich als slawische Befestigung entstand und im 12. Jahrhundert zur bedeutenden Kaiserpfalz ausgebaut wurde. Besonders eindrucksvoll sind der Schwarze Turm und die romanisch-gotische Doppelkapelle, die den Besuchern eindrucksvoll die Bedeutung der Burg in der mittelalterlichen Machtpolitik vor Augen führen. Auf einer Anhöhe im Stadtgebiet thront die gotische Kirche St. Nikolaus, deren imposante Architektur und markante Türme das Stadtbild entscheidend prägen. Sie ist ein bedeutendes Beispiel hochgotischer Sakralbaukunst und bildet seit Jahrhunderten einen zentralen Ort des religiösen Lebens in Eger. Die Verbindung aus historischer Altstadt, beeindruckender Burganlage, charakteristischen Türmen und mittelalterlichen Wohnhäusern macht Eger zu einem faszinierenden Reiseziel. Besucher können hier tief in die Geschichte Böhmens eintauchen und eine Stadt erleben, die ihr kulturelles Erbe lebendig bewahrt und stolz präsentiert. (c)WV


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. Franzensbad**/Františkovy Lázně** - Republik Tschechien

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Franzensbad**/Františkovy Lázně** - Republik Tschechien

Sehenswürdigkeiten: Kurviertel

Eger, auch bekannt als Cheb, zählt zu den geschichtlich bedeutendsten Städten der Tschechischen Republik und begeistert mit einer außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Altstadt. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1061, und bereits 1179 erhielt Eger das Stadtrecht, was seine aufstrebende Bedeutung im mittelalterlichen Böhmen eindrucksvoll unterstreicht. Berühmt wurde die Stadt durch die Goldbulle von 1213 sowie durch die Ereignisse von 1634, als Wallenstein im Pachelbelhaus ermordet wurde – zwei Schlüsselereignisse, die bis heute tief in der europäischen Geschichte verankert sind. Das Zentrum der historischen Altstadt bildet der weitläufige Marktplatz, der von traditionsreichen Bürgerhäusern und markanten Baudenkmälern gesäumt wird. Die beiden eindrucksvollen Brunnen mit den Herkules- und Rolandstatuen setzen besondere Akzente und verleihen dem Platz eine lebendige Atmosphäre. Ein einzigartiges architektonisches Highlight ist das Stöckl, ein außergewöhnlicher Komplex aus elf eng beieinanderstehenden mittelalterlichen Häusern, die durch eine schmale Gasse voneinander getrennt sind. Dieser Gebäudekomplex aus dem 13. Jahrhundert vermittelt eindrucksvoll, wie dicht und lebendig das mittelalterliche Stadtleben einst war, und gehört zu den charakteristischsten Motiven Egers. Hoch über der Eger erhebt sich die mächtige Burganlage, die ursprünglich als slawische Befestigung entstand und im 12. Jahrhundert zur bedeutenden Kaiserpfalz ausgebaut wurde. Besonders eindrucksvoll sind der Schwarze Turm und die romanisch-gotische Doppelkapelle, die den Besuchern eindrucksvoll die Bedeutung der Burg in der mittelalterlichen Machtpolitik vor Augen führen. Auf einer Anhöhe im Stadtgebiet thront die gotische Kirche St. Nikolaus, deren imposante Architektur und markante Türme das Stadtbild entscheidend prägen. Sie ist ein bedeutendes Beispiel hochgotischer Sakralbaukunst und bildet seit Jahrhunderten einen zentralen Ort des religiösen Lebens in Eger. Die Verbindung aus historischer Altstadt, beeindruckender Burganlage, charakteristischen Türmen und mittelalterlichen Wohnhäusern macht Eger zu einem faszinierenden Reiseziel. Besucher können hier tief in die Geschichte Böhmens eintauchen und eine Stadt erleben, die ihr kulturelles Erbe lebendig bewahrt und stolz präsentiert. (c)WV


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. Karlsbad** / Karlovy Vary** - Republik Tschechien

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Karlsbad** / Karlovy Vary** - Republik Tschechien

Sehenswürdigkeiten: Kurviertel, Magdalenenkirche

Karlsbad, auch bekannt als Karlovy Vary, zählt zu den berühmtesten Kurorten der Tschechischen Republik und liegt malerisch an der Mündung der Tepla in die Eger. Der eigentliche Kurbezirk schmiegt sich eindrucksvoll in das enge Tal der Tepla und an die steilen, dicht bewaldeten Hänge, wodurch eine einzigartige, fast theaterhafte Kulisse entsteht, die seit Jahrhunderten Besucher aus aller Welt begeistert. Die heilenden Eigenschaften der Karlsbader Thermalquellen sind seit dem 14. Jahrhundert bekannt und machten den Ort früh zu einem geschätzten Ziel für Erholung, Gesundheit und Entspannung. Besonders im 19. Jahrhundert erlebte Karlsbad eine glanzvolle Blütezeit, als prominente Künstler, Wissenschaftler, Monarchen und Aristokraten den Ruf der Heilquellen in die Welt trugen und die Stadt zu einem mondänen Mittelpunkt europäischer Kurkultur wurde. Das Kurviertel prägt bis heute das Bild der Stadt und verbindet prachtvolle Architektur mit heilender Tradition. Zahlreiche elegante Kolonnaden säumen die Wege entlang der Tepla und fassen die wertvollen Heilbrunnen in beeindruckenden Bauwerken aus Klassizismus, Historismus oder Jugendstil. Die Mühlbrunnkolonnade, die Marktkolonnade oder die Parkkolonnade verleihen der Stadt ein nobles Flair und laden zu gemütlichen Spaziergängen ein, während Besucher die verschiedenen Quellen probieren oder das geschäftige Treiben im Kurviertel genießen. Majestätische Hotelkomplexe und stilvolle Kurhäuser reihen sich harmonisch entlang des Tals, viele von ihnen entstanden zur Zeit des großen Aufschwungs im 19. Jahrhundert. Sie bieten luxuriöse Unterkünfte, moderne Spa- und Wellnessbereiche sowie traditionelle Anwendungen, die auf der jahrhundertealten Kurtradition basieren. Die Thermalbäder, Trinkkuren und vielfältigen Gesundheitsangebote tragen maßgeblich zur internationalen Bekanntheit Karlsbads bei und machen die Stadt zu einem der bedeutendsten Kurorte Europas. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die barocke Magdalenenkirche, die im Talgrund nahe der Sprudelquelle liegt. Mit ihrer eleganten Fassade, ihrem hellen Innenraum und der harmonischen Einbindung in das historische Stadtbild bildet sie einen faszinierenden architektonischen Akzent. Karlsbad begeistert mit seiner Mischung aus historischer Kurtradition, beeindruckender Architektur und landschaftlicher Schönheit und bietet Besuchern ein einzigartiges Erlebnis aus Ruhe, Kultur und heilsamer Eleganz. (c)WV


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. Marienbad** / Mariánské Lázně** - Republik Tschechien

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Marienbad** / Mariánské Lázně** - Republik Tschechien

Sehenswürdigkeiten: Kurviertel, Kolonnade

Marienbad, auch bekannt als Mariánské Lázně, gehört zu den berühmtesten Kurorten der Tschechischen Republik und blickt auf eine lange Tradition zurück, die bereits im Mittelalter ihren Anfang nahm. Die Mönche des nahegelegenen Stifts Tepl waren die Ersten, die die außergewöhnlichen heilenden Eigenschaften der zahlreichen Quellen entdeckten und nutzten. Doch erst 1813 wurde ein offizieller Badeort eingerichtet, der 1818 zu Ehren der Marienquelle seinen heutigen Namen erhielt. Bereits wenige Jahre später, um 1824, bestand Marienbad aus rund 40 repräsentativen Gebäuden, und der Ruf des Kurortes verbreitete sich rasant. Zahlreiche Persönlichkeiten von Weltrang – darunter Goethe, Wagner, König Edward VII. und Kaiser Franz Joseph I. – suchten hier Erholung, was dem Ort zusätzliches Ansehen und weltweite Bekanntheit verschaffte. Einen besonderen Aufschwung erlebte Marienbad ab 1872 mit dem Anschluss an die Eisenbahn, der die Anreise erleichterte und Besucher aus allen Teilen Europas anlockte. Die liebevoll restaurierten Anlagen und historischen Gebäude schaffen bis heute eine Atmosphäre, die Ruhe, Eleganz und Tradition vereint. Das Kurviertel prägt das Stadtbild mit seinen stilvollen Bauwerken, die von klassizistischen über neobarocke bis hin zu historistischen Elementen reichen. Zusammen mit den weitläufigen Parkanlagen ergibt sich ein harmonisches Ensemble, das zum entspannten Flanieren einlädt und den besonderen Charme des Kurortes eindrucksvoll widerspiegelt. Ein zentrales Wahrzeichen ist die prachtvolle Kolonnade aus dem späten 19. Jahrhundert. Diese beeindruckende Konstruktion aus filigranen gusseisernen Säulen, kunstvollen Deckenmalereien und großzügigen Wandelgängen bildet das Herz des Kurlebens. Unter ihrem Dach befinden sich mehrere der bekanntesten Heilquellen Marienbads, an denen Besucher das wohltuende Wasser direkt probieren können. Das Zusammenspiel aus herrschaftlichen Kurbauten, liebevoll gepflegten Parks, frischer Höhenluft und heilenden Quellen macht Marienbad zu einem einzigartigen Ort der Erholung, der Körper und Geist gleichermaßen verwöhnt und jedem Aufenthalt eine besondere Note verleiht. (c)WV


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. Pilsen*** / Plzen*** - Republik Tschechien

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Pilsen*** / Plzen*** - Republik Tschechien

Sehenswürdigkeiten: Hauptplatz, St. Bartholomäus-Kathedrale, Rathaus, Brunnen, Pestsäule, Große Synagoge, historische Keller

Pilsen, auch bekannt als Plzeň, ist eine der bedeutendsten Städte der Tschechischen Republik und weit über die Landesgrenzen hinaus durch die Brauart ihres berühmten Pilseners bekannt. Gelegen im weitläufigen Pilsener Becken am Zusammenfluss der Flüsse Mies, Radbusa, Úhlava und Úslava, entwickelte sich die Stadt im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen wirtschaftlichen, kulturellen und administrativen Zentrum Westböhmens. Ihre Ursprünge reichen in das 10. Jahrhundert zurück, als sie von den Přemysliden gegründet wurde. Dank der strategisch idealen Lage am Handelsweg von Prag, der sich hier in die Richtungen Nürnberg, Regensburg und Eger verzweigt, wuchs Pilsen schnell zu einer der größten und einflussreichsten Städte Böhmens heran. Mittelpunkt der historischen Altstadt ist der Hauptplatz, der Platz der Republik, mit beeindruckenden Ausmaßen von 139 × 193 Metern – einer der größten Plätze Europas. Er ist von prachtvollen Bürgerhäusern gesäumt und erhielt im Jahr 2010 drei markante Brunnen aus vergoldeter Bronze und schwarzem Granit, deren goldene Wasserspeier Engel, Kamel und Windhündin darstellen – die Tiere des Pilsener Stadtwappens. Sie verleihen dem Platz ein modernes, zugleich künstlerisch reizvolles Flair. Die St.-Bartholomäus-Kathedrale ist das dominierende Bauwerk am Hauptplatz. Die gotische Kathedrale beeindruckt nicht nur durch ihre spätgotische Sternberg-Kapelle, sondern vor allem durch den 102,26 Meter hohen viereckigen Turm, den höchsten Kirchturm Böhmens. Von seiner Aussichtsplattform eröffnet sich ein grandioser Rundblick über die Dächer der Stadt und die umgebende Landschaft – ein Erlebnis, das Besucher begeistert. Direkt gegenüber steht das prachtvolle Pilsener Rathaus, das zwischen 1554 und 1559 errichtet wurde und mit seiner kunstvoll gestalteten Renaissancefassade ein besonderes architektonisches Highlight darstellt. In unmittelbarer Nähe dazu erhebt sich die Pestsäule aus dem Jahr 1691, die an die schweren Pestepidemien erinnert, welche die Stadt im Mittelalter und in der frühen Neuzeit heimsuchten. Ein weiteres eindrucksvolles Wahrzeichen ist die Große Synagoge, 1893 im maurisch-romanischen Stil erbaut. Als zweitgrößte Synagoge Europas beeindruckt sie durch ihre mächtigen Türme, ihre kunstvollen Dekorelemente und ihre große historische Bedeutung als religiöses und kulturelles Zentrum der jüdischen Gemeinde. Ein besonderes Erlebnis erwartet Besucher unterhalb der Altstadt: die Pilsener historischen Keller. Dieses weitverzweigte Labyrinth unterirdischer Räume, Gänge und Speicher wurde über Jahrhunderte hinweg angelegt und diente als Lager, Wassersystem und vor allem für die Brauereiwirtschaft. Heute ermöglichen die Keller einen faszinierenden Einblick in das mittelalterliche Leben, die städtische Organisation und die traditionsreiche Braukultur Pilsens. Pilsen verbindet auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Architektur, Kultur und Biertradition und bietet Besuchern eine spannende Mischung aus historischen Sehenswürdigkeiten und lebendigem Stadtflair. (c)WV


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. Aussig* - Republik Tschechien

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Aussig - Republik Tschechien

Sehenswürdigkeiten: Burg Střekov

Aussig, auch bekannt als Ústí nad Labem, liegt malerisch eingebettet im Tal der Elbe und wurde bereits im Jahr 993 als bedeutender Handelsplatz erwähnt. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erhielt die wachsende Ansiedlung den begehrten Status einer Königsstadt und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Umschlagpunkt für Waren und Reisende. Auch wenn sich in der heutigen, stark industriell geprägten Stadt kaum historische Relikte erhalten haben, lässt sich ihre bewegte Vergangenheit in zahlreichen schriftlichen Quellen und historischen Bezügen nachvollziehen. Ein herausragendes Wahrzeichen, das die Geschichte der Region bis heute eindrucksvoll widerspiegelt, ist die Burgruine Střekov. Die Burg thront spektakulär auf einem markanten Felsen hoch über der Elbe und prägt schon von Weitem das Landschaftsbild. Erbaut im 14. Jahrhundert, diente sie lange Zeit als bedeutende Festungsanlage und zeugt mit ihren imposanten Mauern, Toren und verbliebenen Türmen noch immer von der Wehrhaftigkeit des mittelalterlichen Böhmens. Bemerkenswert ist, dass die Burg sich bis heute im Besitz derselben Familie befindet, was eine ungewöhnliche historische Kontinuität schafft und dem Ort einen besonderen Reiz verleiht. Ein Besuch der Burgruine lohnt sich nicht nur wegen ihrer eindrucksvollen Architektur, sondern auch wegen des überwältigenden Panoramas über das Elbtal, das sich von den Aussichtspunkten der Burg eröffnet. Die Kombination aus steil aufragendem Felsen, der vorbeifließenden Elbe und dem weiten Blick über die umliegende Landschaft macht Střekov zu einem beliebten Ziel für Wanderer, Geschichtsinteressierte und Fotografen. Aussig verbindet damit moderne Urbanität mit einem eindrucksvollen historischen Wahrzeichen und bietet Besuchern eine faszinierende Mischung aus Industriegeschichte und mittelalterlicher Atmosphäre. (c)WV


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. Tetschen* - Republik Tschechien

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Sehenswürdigkeiten: Schloss Děčín

Tetschen, heute unter dem Namen Děčín bekannt, liegt malerisch im Norden der Tschechischen Republik direkt an der Elbe und begeistert mit seiner landschaftlich eindrucksvollen Lage am Eingang zur Böhmischen Schweiz. Das Stadtbild wird weithin sichtbar vom mächtigen Schlosskomplex dominiert, der sich hoch über dem Fluss erhebt und zu den bedeutendsten historischen Anlagen Nordböhmens zählt. Die Ursprünge des Schlosses reichen bis in das späte 10. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle zunächst eine hölzerne Befestigung errichtet wurde, die der Kontrolle des wichtigen Elbübergangs diente. Im 13. Jahrhundert wurde diese Anlage durch eine steinerne Burg ersetzt, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem zentralen Macht- und Verwaltungssitz der Region entwickelte. Besonders prägend war der Umbau im 16. Jahrhundert, als die Burg in ein prachtvolles Renaissanceschloss umgestaltet wurde. Diese bauliche Neuausrichtung verlieh dem Komplex seine charakteristische Eleganz, die bis heute sichtbar ist. Im Laufe der Geschichte wurde die Anlage mehrfach erweitert, verändert und unterschiedlichen Nutzungen unterzogen, was ihre lange und bewegte Vergangenheit eindrucksvoll widerspiegelt. Heute wird das Schloss Děčín sorgfältig restauriert und ist in großen Teilen wieder zugänglich. Ein Rundgang durch die weitläufigen Innenhöfe, repräsentativen Säle und Terrassen vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Bedeutung der Anlage in verschiedenen Epochen. Zusätzlich bietet die exponierte Lage über der Elbe atemberaubende Ausblicke auf die Stadt und die umliegende Landschaft, die das Schloss zu einem unvergesslichen Höhepunkt jeder Reise in die Region machen. (c)WV


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